Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
Krefelder EV
(OLN)  Allrounder Tim Dreschmann, dessen Vertrag bei den Moskitos Essen kürzlich erst aufgelöst wurde, wird künftig für den KEV in der Oberliga aufs Eis gehen
 
EHC Red Bull München
(DEL)  Nationaltorhüter Danny Birken muss sich nach einer Beinverletzung einer Operation unterziehen und wird in den kommenden fünf bis sechs Wochen nicht für die Red Bulls auflaufen können
  
Löwen Frankfurt
(DEL2)  Die Löwen müssen für sechs Wochen auf ihren Mannschaftskapitän Adam Mitchell verzichten, der nach einer Oberkörperverletzung zu einer Pause gezwungen ist
  
Deggendorfer SC
(OLS)  DSC-Star Thomas Greilinger hat sich eine Oberkörperverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen. Eine Ersatzverpflichtung ist nicht vorgesehen. Zudem wird auch Verteidiger Andreas Gawlik bis auf Weiteres ausfallen
  
EA Schongau
(BYL)  Die Mammuts verlieren mit Matthias Müller einen ihrer wichtigsten Leistungsträger in der Offensive, da dieser aus persönlichen Gründen Schongau verlassen wird. Eine Neuverpflichtung als Ersatz ist zunächst nicht vorgesehen
  
Kölner Haie
(DEL)  Die Kölner Haie wollen Nationalspieler Felix Schütz, der zuletzt in Schweden aufs Eis ging, zurückholen. Allerdings buhlen auch die Straubing Tigers um die Dienste des erfahrenen Stürmers, der aber wohl auch einen Wechsel nach Tschechien nicht ausschliesst
  
Düsseldorfer EG
(DEL)  Verletzungspech bei der DEG: Verteidiger Marco Nowak hat sich eine schwere Oberschenkelverletzung zugezogen und fällt bis zu zwei Monate aus, zudem hat Victor Svensson einen Muskelfaserriss erlitten und muss etwa zwei Wochen pausieren
  
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Stürmertalent Kevin Slezak hat sich eine Handverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich sechs Wochen pausieren müssen
  
CE Timmendorfer Strand
(VLN)  Torhüter Jordi Buchholz, der in der letzten Saison verletzungsbedingt pausieren musste und dann beruflich in Nordamerka war, kehrt nach Timmendorfer Strand zurück, wo er auch schon in der Oberliga auf dem Eis stand
  
EC Lauterbach
(HL)  Ab sofort wird der junge US-Amerikaner Christian Schurmann-Colicchio, der zuletzt in einer College-Liga aufs Eis ging, für die Luchse auf Torejagd gehen
  
Eisadler Dortmund
(LLW)  Nach drei Jahren Unterbrechung trägt ab sofort Verteidiger Nikolas Bitter wieder das Trikot der Eisadler
  
TSV Erding
(BYL)  Nach eineinhalb Jahren Eishockeypause hat Verteidiger Konstantin Mühlbauer sein Comeback im Trikot der Gladiators gegeben und hat wegen verletzungsbedingter Ausfälle im Team ausgeholfen
  
Höchstadter EC
(OLS)  Verteidiger Leopold Trautmann, der im Sommer aus dem Nürnberger Nachwuchs in den Aischgrund kam, wird nach 14 Saisonspielen, in denen er sich nicht in die Scorerliste eintragen konnte, die Alligators nun wieder verlassen und wechselt in die Landesliga zum EV Pegnitz
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons haben den bisher befristeten Vertrag mit dem finnischen Stürmer Joonas Toivanen, der in 9 Partien 8 Scorerpunkte beisteuern konnte, bis zum Saisonende verlängert
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Donnerstag 31.Oktober 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 18 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg und Regionalliga West.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Schwenninger Wild Wings
Jürgen Rumrich tritt nach dem Saisonende 2019/20 zurück
(DEL)  Jürgen Rumrich wird auf eigenen Wunsch als Sportlicher Leiter der Schwenninger Wild Wings nach dem Ende der aktuellen Saison 2019/20 zurücktreten. Jürgen Rumrich ist seit Februar 2015 als Sportlicher Leiter der Wild Wings in Funktion und wird mit den Wild Wings noch die fünfte gemeinsame Saison beenden.
„Hiermit möchte ich, Jürgen Rumrich, mitteilen, dass ich nach Ende der Saison 2019/20 meine Arbeit bei den Schwenninger Wild Wings als Sportlicher Leiter beenden werde. Ich möchte damit die Diskussion um meine Person beenden, um wieder Ruhe ins Umfeld der Mannschaft zu bringen. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass wir diese Saison einen sehr guten Kader haben, der uns noch viel Erfolg einbringen wird. Mit Paul Thompson steht ein erfahrener und kompetenter Trainer an der Bande, der die Mannschaft wieder auf den richtigen Weg führen wird. Gebt der Mannschaft die Zeit, die sie braucht und unterstützt sie auch in dieser schwierigen Situation. Mit dem Rückhalt und dem Vertrauen aller Fans der Schwenninger Wild Wings wird die Mannschaft wieder zu guten Leistungen finden.“
Wild Wings Geschäftsführer Christoph Sandner: „Die Art und Weise wie professionell Jürgen Rumrich mit der harschen Kritik der letzten Wochen umgegangen ist sowie den Schritt auf eigenen Wunsch den Weg für eine neue sportliche Leitung freizumachen, zollt höchsten Respekt. Wir alle kennen die Mechanismen des Profisports, jedoch darf man bei aller kritischer Beurteilung nicht vergessen, dass Jürgen Rumrich noch vor dieser Saison für die Zusammenstellung der einer wohl stärksten Kader der letzten Jahre in höchsten Tönen gelobt worden ist. Jürgen Rumrich war und ist bis heute ein Wild Wing mit Herz und Blut und wir danken ihm für die Zusammenarbeit der letzten Jahre. Bei der Suche nach einem neuen Sportmanager werden wir nicht überstürzt handeln und u. a. die sportliche Entwicklung in den nächsten Wochen in unsere Planungen miteinbeziehen. Das Wichtigste ist jetzt, dass die Mannschaft mit der Unterstützung unserer Fans am kommenden Wochenende vor der Deutschland Cup Pause endlich wieder Siege einfährt, um an den Playoff Plätzen dran zu bleiben.“
  
    
Bayreuth Tigers
Bayreuth will den Aufwärtstrend fortsetzen
(DEL2)  Bereits am Donnerstag, dem 31.10. ab 19.30 Uhr tritt man beim vorgezogenen Spiel in Freiburg an.
Die in diesem Sommer runderneuerten Wölfe liegen nach zuletzt drei - wenn auch knappen - Niederlagen aktuell mit 22 Zählern auf Platz 9 und bauen dabei hauptsächlich auf ihre Heimstärke, wo man schon 16 Punkte sammeln konnte. Weiteres Faustpfand der Wölfe ist ihr starkes Powerplay - fast jede dritte Überzahl wird derzeit in einen Treffer umgemünzt. Entscheidend für den Aufschwung ist aber auch, dass die Neuzugänge gut eingeschlagen haben. Die beiden neuen nordamerikanischen Top-Scorer Cam Spiro und Luke Pither entlasten nun nicht nur das seit Jahren, und immer noch, gefährliche Trio Linsenmaier, Kunz (noch angeschlagen) und Billich massiv, sondern haben sie als offensive Anführer erst mal abgelöst und auch der späte Neuzugang Scott Allen scort ganz ordentlich. Hinten bringen Pageau (ebenfalls neu) und Brückmann, sowie das starke und neue Goalie Duo Nemec-Meisner Stabilität in das Team von Neutrainer Russell und so konnte man sich bis jetzt gut im Mittelfeld der Liga positionieren. Noch in Erinnerung dürfte das erste Spiel gegen Freiburg in dieser Saison am Roten Main sein, wo sich die Breisgauer mit 2-0 durchsetzten und die inzwischen gestoppte Talfahrt der Tigers begann.
Am Sonntag um 17.00 Uhr geben dann die Steelers aus Bietigheim ihre Visitenkarte im Tigerkäfig ab.
Beim Hinspiel setzte sich das Team von der Enz mit 4-1 durch, doch nun werden die Karten neu gemischt, denn die langjährige Souveränität des DEL2-Dauer-Finalisten vergangener Jahre ist seitdem etwas verloren gegangen. Momentan Platz 8 mit 24 Punkten ist noch nicht das, was man sich bei den Steelers so vorstellt. Das Team von Trainer Boisvert hat aktuell auch wichtige Verletzungsausfälle in der Defensive, wo man mit Schüle und Goc gleich auf zwei Leistungsträger verzichten muss. Das ist aber sicher nicht die einzige Erklärung, dass man trotz des guten neuen Goalies Williams und dem starken Neuzugang Owens (spielte lange erfolgreich für Weißwasser) schon die ganze Saison deutlich mehr Gegentreffer als früher kassiert. Auch offensiv sind die Steelers trotz bewährten Könnern wie McKnight, Laub, Zientek, Cabana oder Swinnen aktuell lange nicht mehr so durchschlagkräftig wie in den Meisterjahren. Die ehemals überragenden Specialteams stellen bisher auch nur noch Mittelmaß dar und so steigt langsam etwas der Unmut im Ellentaler Umfeld. Bietigheim ist nach wie vor ein gut besetztes Team, nur bekommt man diese Fähigkeiten bisher nicht oft genug und erfolgreich aufs Eis.
Bei den Oberfranken sieht man sich mit genug Selbstbewusstsein, auch durch zuletzt klar ansteigende Form und Ergebnisse, zwar nicht in der klaren Favoritenrolle aber eben auch nicht als krasser Aussenseiter für beide Partien. „Angst haben wir sicher nicht, aber leider können wir diese Aufgaben wahrscheinlich wieder nicht komplett bestreiten“, gibt es bei Trainer Kujala einen kleinen Wermutstropfen. „Torwart Brett Jaeger wird wegen seiner Verletzung aus dem letzten Heimspiel in Freiburg sicher nicht spielen können, dafür ist Filip Rieger wieder vor Ort und auch im Kader und danach muss man sehen wie es sich entwickelt“, äußert er sich zu möglichen Ausfällen. Auch bei den drei verletzten Verteidigern ist eine ganz schnelle Rückkehr sehr fraglich. Davon lässt er sich aber nicht beirren und stellt lieber die verbesserte Offensivleistung in den Fokus. Die neu zusammengestellten Formationen im Angriff sahen gut aus und sollen auch die nächsten Gegner in Schwierigkeiten bringen, so dass es weiteren Zuwachs am Punktekonto gibt. Der Sturm wirkte deutlich belebt und das nicht nur durch den doppelten Hattrick von Tyler Gron am letzten Wochenende. „Die Formationen bleiben im Angriff jetzt weiter so zusammen wie zuletzt gegen Kaufbeuren, denn das klappte schon gut und kann mit noch etwas mehr einspielen noch besser werden“, gab er einen Einblick in seine Überlegungen. „Wenn wir jetzt noch ein paar Fehler abstellen, uns weiter stabilisieren und regelmäßig treffen, muss uns vor den nächsten Aufgaben nicht Bange sein“, drückt der Finne seine Hoffnung aus, dass die Talsohle durchschritten ist und der schon sichtbare Aufwärtstrend weiter fortgesetzt wird.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen feiern Derbysieg in Weißwasser
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das Sachsenderby bei den Lausitzer Füchsen mit 6:5 (0:2; 3:2; 3:1) gewonnen.
Im ersten Drittel nutzte Robert Farmer (17.) eine Powerplaysituation und brachte die Füchse in Führung. Kurz vor der Pausensirene war auch Mychal Monteith (20.) für den Gastgeber erfolgreich.
Im zweiten Abschnitt des Spiels netzte Petr Pohl (27.) zum 1:2-Spielstand, doch Jordan George (29.) baute die Führung der Lausitzer weiter aus. Die Dresdner Eislöwen schlugen zurück und erarbeiteten sich durch die Treffer von Timo Walther (33./PP) und Dale Mitchell (33.) den Ausgleich. Nur 16 Sekunden vor der zweiten Drittelpause ging der Gastgeber wieder in Führung.
Ein Doppelschlag von Arne Uplegger (49.) und Elvijs Biezais (50.) brachte die Dresdner Eislöwen in Führung. Petr Pohl (59.) erzielte per Shorthander den Siegtreffer der Dresdner, obwohl Darcy Murphy (20.) es mit seinem Anschlusstreffer nochmals spannend machte.
Corey Neilson, Cheftrainer Lausitzer Füchse: „Die Schnelligkeit der Dresdner war heute auch ein Schlüssel für den Sieg der Gäste. Mein Team konnte nicht viele Bullys gewinnen, hat einfache Tore zugelassen und die vielen Chancen, die sie hatten, nicht genutzt. Ich bin heute ausgecoacht worden.“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Es war ein interessantes Spiel. Den Rückstand im ersten Drittel hatten wir nicht verdient, aber wir haben uns zurückgekämpft und sind dann in Führung gegangen. Das Selbstbewusstsein vom vergangenen Wochenende haben wir mit in das letzte Drittel genommen. Endlich können wir uns jetzt für die harte Arbeit der letzten Wochen belohnen.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 01. November um 18.00 Uhr beim ESV Kaufbeuren.
  
    
EC Kassel Huskies
Heinrich und Scalzo trainieren wieder auf dem Eis
(DEL2)  Diese Rückkehr wurde lange erwartet: Seit Dienstag stehen Kapitän Alexander Heinrich und Mario Scalzo wieder auf der Eisfläche und trainieren mit der Mannschaft. Beide tragen ein rotes Trikot und sind so gut sichtbar als Spieler markiert, die auch im Training nicht attackiert werden dürfen.
Scalzo hatte sich noch in der Vorbereitung gegen Tilburg vor Saisonstart verletzt, Heinrich im Spiel gegen die Dresdner Eislöwen. Seitdem mussten sie sich schonen oder trainierten individuell, teilweise unter Aufsicht der Physiotherapeuten. Für Heinrich könnte es bereits nach der Länderspielpause wieder losgehen. „Es wird jeden Tag ein bisschen besser und ich freue mich, wieder mit der Mannschaft trainieren zu können“, so der Kapitän der Huskies.
Für einen Einsatz am Wochenende kommt es für beide Spieler noch zu früh. Die Länderspielpause, die auf dieses Wochenende folgt, werden beide noch zum Trainieren nutzen. Danach wird Scalzo weiter an sich arbeiten, Alexander Heinrich könnte dann wieder zum Kader gehören.
Am Freitag spielen die Kassel Huskies um 20 Uhr in Crimmitschau, am Sonntag um 18.30 Uhr in der heimischen Eissporthalle gegen Landshut.
  
    
ESV Kaufbeuren
Zurück zu den erfolgreichen Tugenden
(DEL2)  Ein Heimspiel gegen die Dresdner Eislöwen und das Gastspiel beim aktuellen Tabellenführer in Heilbronn sind die letzten beiden Aufgaben für den ESV Kaufbeuren vor der Deutschland-Cup-Pause. Am Freitagabend um 18:00 Uhr erwarten die Joker die Dresdner Eislöwen in der heimischen erdgas schwaben arena. Das Spiel bei den Heilbronner Falken findet am Sonntag um 18:30 Uhr in der Kolbenschmidt Arena statt.
Tickets für die Heimspiele der Joker sind wie gewohnt im Ticket Onlineshop, in allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie in der ESVK Geschäftsstelle und an den Abendkassen erhältlich. Weiter werden auch alle Spiele des ESV Kaufbeuren live auf Sprade.TV übertragen.
Im Hinblick auf die bisher meist schlechten Ergebnisse und dem damit einher Folgenden letzten Tabellenplatz in der DEL2 machen sich die sportlich Verantwortlichen beim ESVK natürlich auch viele Gedanken, wie die aktuelle Lage verbessert werden kann. In vielen intensiven Gesprächen mit einzelnen Spielern sowie mit der gesamten Mannschaft wurden intern bestimme Problematiken klar und auf das deutlichste angesprochen. Klar ist dabei auf jeden Fall, die Mannschaft muss als solche noch enger zusammenrücken und wieder einen Weg finden, Spiele zu gewinnen. Das geht nur über viel Willen, Einsatz, Zweikampfstärke und viel Tempo. Alles samt die Tugenden, welche die Mannschaft in den letzten drei Jahren stets an den Tag gelegt hat und zu vielen positiven Ergebnissen geführt hat. Weiter ist aber auch sicher, dass der ESVK nicht vor personellen Konsequenzen zurückschreckt, sollten sich die Ergebnisse oder auch die Leistungen einzelner Akteure in den nächsten Spielen nicht zum positiven Entwickeln. Die Hoffnung auf eine verbesserte Lage liegt dabei aber natürlich auch darauf, dass nach der Länderspielpause mit der Rückkehr von Branden Gracel, Philipp de Paly, Joey Lewis und auch von Jere Laaksonen zu rechnen ist. Letzterer trainierte diese Woche sogar schon das erste Mal wieder mit der Mannschaft auf dem Eis. Den andauernden Verletzungssorgen kann mit Sicherheit auch ein Teil des aktuellen Misserfolges zu geschrieben werden und daher spielt die Rückkehr der verletzten Leistungsträger natürliche schon auch eine gewichtige Rolle in den aktuellen Diskussionen und Planungen. Interessant dazu ist auch ein aktuelles Interview mit Trainer Andreas Brockmann, welches am morgigen Donnerstag in der Allgäuer Zeitung erscheint.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
DSC reist zum Ostbayernderby nach Regensburg
(OLS)  Nach zuletzt drei Niederlagen am Stück will der Deggendorfer SC  
endlich wieder in die Erfolgsspur. Um an die Punkte zu kommen muss das  
Team von Trainer Dave Allison zunächst den nächsten dicken Brocken  
überwinden, denn die Deggendorfer treffen in der Donau-Arena auf die  
zuletzt wiedererstarkten Eisbären Regensburg.
Bereits einmal sind beide Teams in der diesjährigen Oberligasaison  
aufeinandergetroffen. Am ersten Spieltag gastierten die Oberpfälzer in  
der Festung an der Trat und dort gelang den Hausherren ein 5:3  
Heimerfolg. Der Beginn der langen Deggendorfer Siegesserie, die vor  
knapp zwei Wochen gegen den EC Peiting endete.
Die Regensburger hingegen kamen nur sehr schwer in die Gänge und  
verbrachten die ersten Wochen auf den hinteren Tabellenplätzen. Am  
vergangenen Wochenende gelang der Pavlov-Truppe mit zwei Siegen gegen  
Höchstadt und Füssen ein Befreiungsschlag, der für Selbstvertrauen im  
Regensburger Lager sorgen dürfte.
Auf Deggendorfer Seite kehrt nach abgesessener Sperre Kyle Osterberg  
wieder zurück in den DSC Kader. Zudem arbeitet Curtis Leinweber  
bereits hart an seinem Comeback. Ein Einsatz am Wochenende erscheint  
jedoch zum jetzigen Zeitpunkt noch unwahrscheinlich. Sein Debüt im  
Deggendorfer Trikot wird Try-Out-Spieler Tyler Brower geben, ebenso  
wie Neuzugang Filip Reisnecker, der Anfang der Woche noch aus  
Regensburg nach Deggendorf gewechselt war.
Spielbeginn am Freitagabend in der Donau-Arena in Regensburg ist um 18 Uhr.
  
    
ECDC Memmingen
Großes Derby: Indians empfangen Sonthofen
(OLS)  Am Sonntag, 18:45 Uhr, empfängt der ECDC Memmingen den Allgäuer Rivalen aus Sonthofen. Beide Kontrahenten liegen in der Tabelle eng beieinander. Zum ersten Heim-Derby der Saison erwarten die Indians eine große Kulisse, Tickets sind bereits im Vorverkauf erhältlich.
Eine bedeutende Steigerung im Vergleich zum Vorjahr kann der ERC Sonthofen im diesjährigen Saisonverlauf vorweisen. Die „Bulls“ aus dem Oberallgäu stehen vor dem Wochenende mit 18 Punkten auf Rang 6 der Tabelle, nur drei Zähler hinter dem ECDC. Das runderneuerte Team macht mit guten Ergebnissen auf sich aufmerksam. Beide Kontingentspieler führen die teaminterne Scorerwertung des ERC an, mit Edgars Homjakovs (Lettland) und dem Tschechen Ondrej Havlicek haben die Schwarz-Gelben also äußerst starke Importspieler an Land gezogen Die weiteren Stützen des Teams sind wohlbekannt. Lukas Slavetinsky glänzt als Abwehrchef und Organisator, Unterstützung erhält er u.a. von Defensiv-Partner Vladimir Kames. Kapitän und Urgestein Marc Sill sowie die jungen Stürmer Santeri Ovaska und Filip Stopinski sorgen zuverlässig für Punkte und sind Beweis dafür, dass Sonthofen in dieser Spielzeit über zwei hervorragende Offensiv-Reihen verfügt.
Der ECDC Memmingen konnte die letzten Aufeinandertreffen mit den „Bulls“ allesamt für sich entscheiden. So eng wie im Hinspiel ging es allerdings schon länger nicht mehr zu. Nur durch ein starkes Schlussdrittel konnten sich die Indianer den Sieg damals sichern, auch wenn sie lange Zeit einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Im zweiten Aufeinandertreffen am Sonntag wird ebenfalls eine enge Partie erwartet. Der ECDC geht dabei als Team mit der besten Überzahl- sowie Unterzahlstatistik in die Partie. Die Rot-Weißen, die am Wochenende erstmals ohne Benedikt Böhm, der den Verein verlassen hat, auflaufen müssen, können ansonsten wohl auf ihren vollen Kader zurückgreifen. Lediglich die länger verletzten Spieler können beim Derby weiterhin nicht mitwirken.
In der Maustadt ist nach den tollen letzten Spielen die Euphorie groß, zahlreiche Fans werden zur Partie gegen den Rivalen am Hühnerberg erwartet. Tickets sind online im Vorverkauf erhältlich, das Spiel wird außerdem live bei SpradeTV übertragen.
  
    
ERC Sonthofen
Höchstadt Alligators zu Gast bei den Bulls
(OLS)  Am kommenden Freitag gastieren die Höchstadt Alligators an der Hindelanger Straße in Sonthofen. Das Spiel findet aufgrund des Feiertags bereits um 18:00 Uhr statt und nicht wie sonst üblich um 20:00 Uhr.
Das Team von Martin Ekrt ist weiterhin voll im Soll und steht mit 18 Punkten aus elf Spielen auf dem sechsten Tabellenplatz der Oberliga Süd. Gegen jedes Team waren die Bulls nun einmal angetreten und das Fazit lautet: Weiter so, Bulls!
„Wir haben bisher wirklich starke Leistungen abgeliefert und ich bin bisher auch sehr zufrieden. Dennoch ist die Liga sehr eng beieinander und wir müssen uns jedes Spiel von Neuem beweisen. Es wird sicher nicht leichter“, so Trainer Martin Ekrt.
Den nächsten Schritt wollen die Bulls bereits am kommenden Freitag um 18:00 Uhr gegen die Höchstadt Alligators machen. Das Team von Ex-Sonthofen Coach Martin Sekera befindet sich mit sechs Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Michal Petrak ist mit drei Toren und fünf Assists bester Scorer seines Teams. Der Saisonstart für die Alligators war alles andere als optimal, doch die Franken konnten zuletzt mit einem 4:2-Auswärterfolg beim hochgehandelten SC Riessersee aufhorchen lassen. Gerade deshalb darf das Team um Kapitän Marc Sill das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. Am ersten Spieltag der Saison gewann der ERC bei den Alligators mit 6:2.
Mit einer erneut kämpferisch, aber auch spielerisch starken Leistung und den Fans im Rücken will der ERC Sonthofen den Erfolg vom ersten Spieltag wiederholen und die drei Punkte im Oberallgäu behalten. Ob Tim Marek wieder zur Verfügung stehen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt ungewiss. Ebenso entscheidet sich erst kurzfristig, ob Unterstützung aus Bietigheim kommt.
  
    
ESC Moskitos Essen
Hartes Programm für die Moskitos: Erst Derby in Herne, dann kommt Tilburg
(OLN)  Nach dem Drei-Punkte-Abzug unter der Woche wollen die Moskitos am Wochenende eine sportliche Antwort auf dem Eis geben. Es warten zwei steinharte Aufgaben auf den ESC: Am Freitag bringt das erste Saison-Derby gegen den Herner EV (20 Uhr, Gysenberghalle) den Pott zum Knistern, bevor am Sonntag die Tilburg Trappers an den Westbahnhof kommen (18.30 Uhr).
Damit treffen die Moskitos auf das Spitzenduo der Oberliga Nord. Dort steht Herne momentan drei Punkte vor Tilburg an der Spitze. Währenddessen sind die Mücken durch den Punktabzug vom siebten auf den zehnten Platz abgestürzt.
Dennoch freut sich der Essener Interimscoach Larry Suarez auf seine Derby-Premiere gegen Herne am Freitagabend: „Es macht immer Spaß in solchen besonderes Spielen. Vor allem für die Fans hat es einen hohen Stellenwert. Wir müssen uns auf unser Spiel fokussieren.“
Gelingt das, sieht der US-Amerikaner eine Chance - auch wenn der HEV im bisherigen Saisonverlauf in neun von zehn Partien als Sieger vom Eis ging. „Jedes Spiel muss erst einmal gespielt werden. Wir werden uns nicht verstecken.“
Und auch das Heimspiel gegen Serienmeister Tilburg Trappers aus den Niederlanden ist ein besonderes für Suarez. Zwischen 2006 und 2008 stand er dort als Trainer an der Bande, in der vergangenen Saison sprang er als Jugendtrainer des Nachwuchsteams für 22 Begegnungen ein. „Ich hatte dort eine super Zeit und habe noch immer Kontakt zu den Verantwortlichen, aber das spielt jetzt keine Rolle. Unabhängig vom Gegner werden wir alles versuchen, um zu gewinnen.“
Während das Herne-Derby den Abschluss der ersten von vier Serien in der Hauptrunde bildet, treffen die Moskitos am Sonntag bereits zum zweiten Mal in dieser Spielzeit auf Tilburg. Knapp mit 3:4 hatten die Essener dort am ersten Spieltag verloren.
Am vergangenen Wochenende hatte der ESC erst den Krefelder EV mit 5:4 besiegt und dann unglücklich bei den Hannover Indians verloren. In der Overtime setzte es eine 1:2-Niederlage. Da standen den Moskitos nur 15 Feldspieler zur Verfügung.
Am Wochenende werden sie voraussichtlich ähnlich dezimiert auflaufen. Andre Huebscher wird sich von einem Pucktreffer aus dem Spiel gegen Krefeld wahrscheinlich nicht rechtzeitig erholen. Außerdem setzte ein Grippevirus einige Spieler unter der Woche außer Gefecht. Nun hoffen die Moskitos, dass sich niemand mehr ansteckt - außer mit Derbyfieber natürlich.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern
    
EHC Königsbrunn
Trainerwechsel vor dem schweren Wochenende
(BYL)  Für den EHC Königsbrunn stehen am Wochenende erneut zwei schwere Gegner auf dem Programm. Zuerst geht es am Freitag ab 20 Uhr in der heimischen Eisarena gegen die „IceHogs“ des EC Pfaffenhofen. Sonntags reist der EHC dann nach Niederbayern,  ab 18:30 Uhr kommt es dann zum Aufeinandertreffen mit den „Black Hawks“ des EHF Passau.
Doch ausgerechnet jetzt steht in Königsbrunn ein Trainerwechsel an. Coach Peter Schedlbauer legt ab sofort sein Amt nieder, ein Nachfolger stand bereits am Dienstag im Training auf dem Eis. Königsbrunns erster Vorstand Willi Bertele ist stinksauer, denn er stand bis zuletzt hinter Schedlbauer:
„Der Coach hatte von Beginn an keine Chance, einige Spieler haben permanent gegen ihn gearbeitet. Es war sein erstes Jahr als Trainer im Seniorenbereich, da hat er sicher auch Fehler gemacht. Das ist aber normal und wir hätten sicher an ihm festgehalten. Am Ende war die Stimmung so angespannt, dass Peter seine Konsequenzen gezogen hatte, damit es für den Verein weitergeht. Wir hatten in Königsbrunn selten so einen Trainer, der mit viel Herzblut dabei war und für den Geld nie ein Thema war. Auf zwischenmenschlicher Ebene war er der Beste, den wir je beim EHC hatten.“
In Schedlbauers Fußstapfen tritt nun Waldemar Dietrich. Der in Antonowka/Kasachstan geborene 45-jährige deutsche Trainer war lange Zeit Stürmer beim ECDC Memmingen. Nach seiner Karriere als Spieler war er dort als Nachwuchstrainer tätig, ehe er dann in der Spielzeit 2016/17 für den ECDC als Coach im Seniorenbereich tätig wurde. Gleich in seinem ersten Jahr holte er mit den Memminger „Indians“ die Bayernliga-Meisterschaft. Nach dem folgenden Aufstieg in die semiprofessionelle Oberliga Süd schaffte er dann auch den Klassenerhalt. 2018 startete Memmingen schwach in die neue Saison, als Konsequenz trennten sich dann die Wege von Dietrich und dem ECDC. In Königsbrunn will er mit seiner Routine und Wissen neue Impulse setzen, schon am Freitag steht er zum ersten Mal für die Brunnenstädter bei einem Punktspiel hinter der Bande.  
In der Saison 2017/18 stieg der EHC Königsbrunn zusammen mit Schweinfurt und Bad Kissingen in die Bayernliga auf. Dafür mussten gleich drei Vereine in die Landesliga absteigen, darunter auch der EC Pfaffenhofen. Doch die IceHogs schafften den Wiederaufstieg und legten in der aktuellen Saison einen guten Start hin. Mit Siegen gegen Dorfen, Bad Kissingen und Schongau setzte sich Pfaffenhofen in der Tabelle vor den EHC, zuletzt zeigten die Oberbayern eine starke Partie gegen Tabellenführer Waldkraiburg. Am Ende verloren die IceHogs unglücklich mit 2:3, der Verein belegt momentan den achten Tabellenrang. Top-Scorer der Gäste ist aktuell der 22-jährige Nick Endress, in bisher acht Partien erzielte er fünf Treffer und gab sechs Vorlagen. Als Kontingentspieler laufen für Pfaffenhofen der 27-jährige Kanadier John Lawrence in der Offensive und sein 25-jähriger Landsmann Jake Fardoe in der Defensive auf. Beide erzielten bisher zusammen sechzehn Scorerpunkte, gegen Königsbrunn sollen weitere Punkte her.
Sonntagsgegner Passau war für viele Kenner ein heißer Meisterschaftsanwärter. Momentan belegen die  Black Hawks nur den vierten Tabellenrang. Zuhause ist Passau aber eine Macht, was sicher auch an der starken Zuschauerkulisse liegt. Zuletzt kam Dorfen sehr deutlich mit 0:10 unter die Räder. Gegen Landsberg und Peißenberg wurden ebenfalls Siege gegen starke Bayernligisten eingefahren, die  Black Hawks haben sich vor der Saison gut verstärkt. In der Offensive sorgen zwei starke Tschechen für viel Unruhe. In acht Spielen schossen der 28-jährige Jan Sybek und der 35-jährige Petr Sulcik siebzehn Tore und legten zwölf weitere Treffer auf. Aber auch Ales Kreuzer und Tobias Feilmeier kommen im gleichen Zeitraum auf 24 Scorerpunkte. In der Partie gegen den EHC ist Passau klarer Favorit.
Es gibt momentan auch gute Nachrichten beim EHC, so kehrt Luka Gottwald nach langer Verletzungspause in die Mannschaft zurück. Auf Paul Siegler muss der Verein noch eine Weile verzichten, er wurde am 24. Oktober operiert und darf voraussichtlich erst im Januar wieder Sport betreiben.
  
    
TSV Peißenberg
Spannendes Wochenende für unsere Eishackler
(BYL)  An Allerheiligen geht es für den TSV Peißenberg ins 366 Kilometer entfernte Schweinfurt.
Die Reise soll nicht umsonst angetreten werden, steht doch noch eine Rechnung aus der vergangenen Saison offen. Dort konnte der letztjährige Aufsteiger, sogar beide Spiele (3:2 und 2:4) gegen die „Eishackler“ gewinnen. Das soll in dieser Saison nicht mehr vorkommen.
Wie es auf Schweinfurter Seite zu lesen ist, haben die „Mighty Dogs“ etwas Personalprobleme und müssen vermutlich auf ein paar wichtige Spieler am Freitag verzichten. Nichts destotrotz war es in Schweinfurt schon immer eine schwere Aufgabe, der letzte Sieg in Schweinfurt liegt schon sehr viele Jahre zurück, das war am 03.01.2009, dort konnte man mit 7:5 als Sieger vom Eis gehen. Laut Cheftrainer Michael Dippold wollen die „Mighty Dogs“ das „Gute Spiel gegen Miesbach wiederholen und auch wenn Peißenberg dritter in der Tabelle ist, wollen wir punkten.“
Das wollen auch die „Eishackler“. Die nötige Spannung dürfte dafür geboten sein.
Heimspiel gegen Landsberg am Sonntag:
Dort erwartet die „Eishackler“ die nächste schwere Aufgabe. Mit dem HC Landsberg kommt der Dauerrivale in die Eisspothalle und wenn die Halle voll ist, wird das mit Sicherheit ein packendes und spannendes Spiel. Aus den letzten Vier Spielen kann man nicht sehr viel herauslesen, war es doch eine ausgeglichene Bilanz, zwei Niederlagen in Miesbach 6:2 und gegen Passau mit 1:3 dem steht der OT-Sieg in Schongau und der 6:1 Heimerfolg gegen Geretsried gegenüber. Mit ihrem momentan 7. Tabellenplatz sind die „Riverkings“ mit Sicherheit auch nicht zufrieden. Da dürften die Erwartungen deutlich höher angesetzt sein.
Mit Trainer Fabio Carciola steht ein ehemaliger Spieler, der in der letzten Saison noch selbst für den EHC Königsbrunn und für Landsberg unter Randy Neal auf dem Eis stand, hinter der Bande. So ganz in Fahrt sind die Landsberger noch nicht gekommen, dass das auch an diesem Wochenende nicht passiert, wollen die „Eishackler“ natürlich an ihre Leistungsgrenze gehen und zusammen mit den Fans ist alles möglich.
  
    
ERV Schweinfurt
Gegnercheck – TSV Peißenberg
(BYL)  Nach den beiden Niederlagen gegen die Topvereine aus Waldkraiburg und Miesbach am vergangenen Wochenende, folgt nun das wichtige Heimspiel gegen den neuen Tabellendritten TSV Peißenberg. Am Freitag, den 01.11.2019, treten die Mighty Dogs im Icedome gegen die seit drei Spielen ungeschlagenen Eishackler an.
Mit einer jungen Mannschaft wollen die Oberbayern erneut den Sprung in die Playoffs schaffen. Das Durchschnittsalter beim TSV liegt bei 24 Jahren, der älteste Spieler, Martin Andrä, ist gerade einmal 28 Jahre alt.  In der Mannschaft der Peißenberger gab es vor allem auf den Schlüsselpositionen mehrere Veränderungen. Die Neuzugänge Korbinian Sertl und Andreas Scholz bilden das neue Torhütergespann. In der Defensive verpflichtete man mit Martin Lidl einen Oberligaerfahrenen Verteidiger.  Offensiv konnte man mit dem Kanadier Brandon Morley den Kontingentspieler und Publikumsliebling aus der Saison 2017/18 zurück zum TSV holen. Die zweite Kontingentstelle wurde mit dem 26-jährigen Tschechen Lukas Novacek ebenfalls neu besetzt. 
Spieler im Fokus:
Lukas Novacek – TSV Topscorer: Vor seinem Wechsel zum TSV Peißenberg stand der 26-jährige Tscheche Lukas Novacek für die Schönheider Wölfe und Lippe-Hockey-Hamm in der Regionalliga auf dem Eis. In den vergangenen beiden Jahren bestritt der 1,95 Meter große und fast 100 Kilo schwere Angreifer insgesamt 55 Partien. Dabei erzielte er stolze 81 Tore und 102 Vorlagen. Im letzten Spiel der Eishackler gegen den EHC Königsbrunn erzielte der Kontingentspieler vier Treffer und zwei Vorlagen.
Morley Brandon – 139 Spiele in der NCAA: Der 25-jährige Kanadier kehrte nach nur einer Spielzeit in der Oberliga-Nord an die Ammer zurück. In der Saison 2017/18 spielte Morley erstmals für den TSV und erzielte in 26 Spielen 19 Tore und 25 Vorlagen. Brandon Morley spielte vor seinem Wechsel nach Deutschland zuletzt als linker Außenstürmer und Kapitän für die University of Alaska-Fairbanks in der höchsten amerikanischen Universitätsliga NCAA. Der Angreifer absolvierte in der NCAA 139 Spiele und erzielte 38 Scorerpunkte. In der Saison 2015/16 wurde er in das All-Academic Team der NCAA gewählt.
Stimmen zum Spiel:
Cheftrainer Michael Dippold: „Am Freitag gegen Peißenberg wollen wir unbedingt unser gutes Spiel gegen Miesbach wiederholen und, auch wenn Peißenberg Dritter der Tabelle ist, Punkte holen. Die Personalsituation ist leider nicht optimal, da Viktor immer noch ausfällt. David Adam hat gestern nicht trainiert und fällt möglicherweise ebenfalls aus. Jonas Manger stand gestern krankheitsbedingt auch nicht auf dem Eis. Gegen Peißenberg wird es wichtig sein unser Abwehrverhalten vor dem eigenen Tor zu verbessern. Aber daran arbeiten wir diese Woche. Zudem müssen wir unser Powerplay verbessern, hier geben wir definitiv zu wenig Schüsse ab und sind deshalb relativ harmlos.“
Verteidiger Maurice Köder: „Freitag kommt mit Peißenberg ein starker Gegner in den Icedome, aber wenn wir unsere individuellen Fehler abstellen, die Chancen verwerten und als Team spielen ist alles möglich, egal auf welchem Tabellenplatz der Gegner steht.“
  
   
EHC Waldkraiburg Löwen
Von Königen und Gladiatoren – Die kommenden Gegner des EHC Waldkraiburg
(BYL)  Eine Woche der Wechsel steht den Waldkraiburger Löwen ins Haus. Der erste davon ist der Wechsel der Heimspielzeiten, die finden nämlich ab dieser Woche bis auf Weiteres sonntags und nicht mehr freitags statt. Der andere Wechsel ist leider sportlicher Natur und betrifft die Spielerreihen des EHC. Da sich Michael Trox, durch seinen heldenhaften Einsatz im vergangenen Auswärtsspiel gegen den EC Pfaffenhofen, kurz vor Ende des Spiels in einen Schuss warf, brach er sich leider einen Knochen in der Hand. Diese Verletzung wird den Mannschaftskapitän leider für einige Wochen außer Gefecht setzen. Wir wünschen an dieser Stelle eine gute und vor allem schnelle Genesung.
Das alles wird aber in den Köpfen der Mannschaft keine Rolle spielen, wenn es am Freitag auf das Eis der Landsberg River Kings geht. Diese Kings vom Lech hatten einen nicht so schlechten Start in diese laufende Saison. Nachdem man das Bayernliga-Eröffnungsspiel vor 1.636 Zuschauern mit 3:2 gegen Erding gewinnen konnte, fuhr man im weiteren Verlauf noch vier weitere Siege ein. Gegen den EHC Klostersee ging es am zweiten Spieltag jedoch ins Penaltyschießen und gegen die Mammuts aus Schongau musste man in die Overtime. Alles in allem macht das den siebten Platz für die Landsberger Mannschaft, jedoch aber mit direktem Anschluss an das Verfolgerfeld auf dem vierten Platz. Mit Marek Charvat befindet sich ein echter Allrounder im Team der River Kings. Auf der einen Seite ist er der punktstärkste Spieler in den Reihen der Lechstädter, auf der anderen Seite ist er, nominell, als Verteidiger aufgestellt. In der Rangliste der Bayernliga ist er, punktgleich mit Waldkraiburgs Mathias Jeske, der beste Scorer unter den Defensivspielern.
Am kommenden Sonntag dann haben die Löwen besuch aus dem Nachbarlandkreis. Die Gladiatoren aus Erding besuchen die Löwen in der Raiffeisen-Arena. Geschichtlich betrachtet ging es zumeist nicht gut für Löwen aus, wenn Gladiatoren auf sie trafen. Glücklicherweise aber sind wir nicht im alten Rom und Julias Cäsar wird uns auch nicht auf der VIP-Tribüne beehren. Die Tabellenstatistik für die Erdinger sieht aus, wie eine exakte Kopie der Statistik unserer Freitagsgegners aus Landsberg. Fünf Siege, davon zwei in Overtime und zwei Niederlagen stehen zu Buche. Herausstechend hierbei war der Sieg nach Overtime gegen die Black Hawks aus Passau aber auch der Sieg im Kreisderby gegen die Eispiraten aus Dorfen. Die stärksten Torschützen für die Gladiators sind Florian Zimmermann und Daniel Krzizok die mit sieben und acht Toren die Mannschaftsinterne Liste anführen. Der kroatische Kontingentspieler Dominic Canic mochte bisher noch nicht so recht zünden, kann aber auch zu jeder Zeit erwachen und loslegen. Alles in allem kann Erding zufrieden sein mit dem bisherigen Saisonverlauf und entsprechend erhobenen Hauptes und stolzer Brust aufs Waldkraiburger Eis gehen. Vor beiden Gegnern müssen sich die Löwen also in Acht nehmen und nicht die Konzentration verlieren, dann kann aus diesem Wochenende auch wieder zählbares herauskommen.
Das nächste Heimspiel der Löwen findet demnach am Sonntag, 03.11.2019 um 17:15 Uhr in der Raiffeisen-Arena Waldkraiburg statt.
  
    
ESV Buchloe
Spitzenspiel im Doppelpack / ESV empfängt am Freitag Kempten zum Allgäu-Derby – am Sonntag schwere Auswärtsaufgabe in Burgau
(BLL)  Es dürfte wohl eines der anspruchsvollsten Wochenenden werden, das die Buchloer Piraten mit den am Freitag und Sonntag anstehenden Spielen vor der Brust haben. Denn am Allerheiligen-Feiertag kommt es in der Buchloer Sparkassenarena zunächst zum mit Spannung erwarteten Vergleich gegen den ESC Kempten. Eröffnungsbully im Allgäu-Derby gegen die hochgehandelten Sharks ist ab 17 Uhr. Nur zwei Tage später wartet dann mit der Auswärtspartie in Burgau gleich das nächste harte Match gegen einen der Topfavoriten auf den ESV (18 Uhr).
Viel schwieriger könnten die Herausforderungen für die Freibeuter an diesem Wochenende also kaum sein. Und dennoch blickt man im Piraten-Lager mit jeder Menge Vorfreude auf die beiden Spitzenspiele. „Wir freuen uns riesig darauf, denn es ist immer schön gegen solche Gegner zu spielen“, meint Buchloes Trainer Christopher Lerchner.
Vor allem das Heimspiel am Freitag hat dabei seinen ganz besonderen Reiz. Nicht nur, weil es sich um ein Derby handelt, sondern auch, weil mit dem ESC Kempten einer der stärksten Gruppengegner an diesem Feiertag in der Gennachstadt aufschlägt. Mit bislang fünf Siegen aus fünf Partien und einem Torverhältnis von 35:8 Toren ist der Hauptrundenzweite der letzten Saison auch heuer erwartungsgemäß erfolgreich mit der maximalen Punkteausbeute gestartet. Ein Grund dafür ist womöglich, dass der ohnehin schon gut besetzte Kader im Sommer noch einmal enorm verstärkt wurde – vor allem mit erfahrenen Akteuren, die teilweise schon jahrelang höherklassig Erfahrung gesammelt haben. So konnte sich der ESC unter anderem die Dienste von Michel Maaßen sichern, der schon in der 2. Bundesliga und im Anschluss regelmäßig in der Oberliga aktiv war. Reichlich Routine bringt auch Ron Newhook mit, der vom EV Füssen kam und ebenfalls lange Zeit in der Oberliga gespielt hat. Neben Patrick Weigant, der mittlerweile seine dritte Spielzeit in Kempten absolviert, konnte man mit Markus Vaitl einen weiteren alten Bekannten verpflichten, der in der Vergangenheit schon einmal für die  Buchloer aufgelaufen ist. Alles in allem verspricht das Aufeinandertreffen der beiden Allgäuer Teams also jede Menge Spannung, Emotion und einen packenden Fight, der auf einen tollen Eishockey-Abend hoffen lässt.
Nach dem Duell “Tabellenzweiter gegen Tabellendritter“ am Freitag erwartet die Buchloer auch am Sonntag eine nicht minder knifflige Aufgabe, wenn bereits das Rückspiel gegen den ESV Burgau ansteht. Erst am letzten Wochenende trafen beide Teams in der Gennachstadt aufeinander, wobei die Piraten bekanntermaßen knapp mit 4:3 die Oberhand behielten. Diesen Sieg gilt es für die Rot-Weißen somit nun auch auswärts zu bestätigen, um die nächsten wichtigen Zähler gegen einen direkten Konkurrenten einzufahren. Leicht wird dieses Unterfangen aber beileibe nicht. Immerhin waren die Burgauer in der vergangenen Saison am Ende nicht nur als Tabellenerster das beste Team insgesamt, sondern stellten auch die heimstärkste Mannschaft der Liga. Und da der Kader der Eisbären auch in diesem Jahr qualitativ bestimmt nicht schwächer ist wie in der vergangenen Spielzeit, zählen die Burgauer auch heuer wieder zum Favoritenkreis. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass man mit zwei Siegen und zwei Niederlagen eher durchwachsen in die Saison gestartet ist. Ganz im Gegenteil: Auf die Buchloer dürfte eine Mannschaft warten, die hoch motiviert ist und nach der Hinspielniederlage auf Revanche sinnt. Dementsprechend konzentriert müssen die Piraten auftreten, wenn auch im Rückspiel Zählbares eingefahren werden soll.
  
    
Landesliga Baden-Württemberg
    
Schwenninger ERC
Schwenninger Fire Wings gastieren beim amtierenden Meister
(LLBW)  Nach dem zweiten Saisonsieg am vergangenen Freitag in Stuttgart geht es für die Schwenninger Fire Wings am kommenden Samstag erneut auswärts ran. Dann gastieren die Neckarstädter beim amtierenden Meister, der ESG Esslingen.
Dieses Spiel wird dabei für die Schwenninger zum ersten richtigen Härtetest in dieser noch jungen Saison, gelten die Esslinger auch in dieser Runde als heißer Anwärter auf die Meisterschaft. Vor diesem eminent wichtigen Duell ist ein Favorit nur schwer auszumachen, so stehen beide Mannschaften nach drei Spieltagen auf den Tabellenplätzen zwei und drei mit jeweils 6 Punkten auf der Habenseite. Das keiner der beiden die bisher volle Punkteausbeute einfahren konnte lag jeweils an der Niederlage gegen das Überraschungsteam aus Pforzheim, gegen den sowohl die Esslinger als auch die Fire Wings den Kürzeren zogen. Es geht somit für beide Mannschaften darum, mit einem Sieg den aktuellen Tabellenführer aus Pforzheim auf den Versen zu bleiben.
„Wir sind gewarnt was uns am Samstag in Esslingen erwartet, denn dort haben wir in der letzten Saison unser einziges Spiel verloren. Daher werden wir mit voller Konzentration in diese Partie gehen und unser Gameplan entsprechend umsetzen. Esslingen hat sehr gute Einzelspieler, welche ein Spiel auch mal alleine entscheiden können, doch auch im Kollektiv sind sie gut besetzt. Wir werden somit eine Top-Leistung abrufen müssen, damit wir am Ende mit drei Punkten im Gepäck die Heimreise antreten können.“, so Schwenningens Kapitän Dennis Böhm.
Spielbeginn am kommenden Samstag, den 02.11.2019, ist um 18:45 Uhr im Esslinger Richard Hirschmann Stadion.
  
    
Regionalliga West
    
Herforder EV
Spitzenspielwochenende der Herforder Ice Dragons - Zweimal gegen Tabellenführer
(RLW)  Das Topteam wartet – dieses Wochenende wird besonders spannend für die HEV-Fans, denn es geht gleich doppelt gegen den Spitzenreiter der Regionalliga West, die Rockets der EG Diez-Limburg. Zunächst steht für das Team von Chefcoach Jeff Job das Auswärtsspiel am heutigen Freitag auf dem Programm. Um 20.30 Uhr erfolgt das erste Bully in der Eissporthalle Diez, bevor bereits am Sonntag das Rückspiel um 18.00 Uhr auf heimischen Eis „Im Kleinen Felde“ startet.
Bereits vor wenigen Wochen trafen Diez-Limburg und Herford zum ersten Mal in dieser Saison aufeinander, wobei die Ostwestfalen bei der 3:7-Auswärtsniederlage chancenlos blieben. Zwar ist Herford immer noch Tabellenzweiter, das noch verlustpunktfreie Team der Rockets droht jedoch inzwischen der Konkurrenz zu enteilen. So kommt dem Doppelspieltag eine besondere Bedeutung zu, hat doch der HEV die Chance, mit zwei erfolgreichen Auftritten, den Abstand zum Tabellenführer zu verkürzen und um Rang 1 mitzuspielen. Bei zwei Niederlagen droht hingegen der Verlust des 2. Platzes und das Abrutschen ins Mittelfeld der Regionalliga. Allein diese Konstellation sorgt schon für Spannung und hoffentlich tolle Eishockey-Stimmung auf den Rängen.
Besonders im Blickpunkt der HEV-Fans wird auch das Wiedersehen mit Torjäger R.J. Reed stehen, der vor zwei Jahren noch für die Herforder stürmte, während der Saison jedoch den Verein in Richtung Skandinavien verließ und nun seine erste Saison für die Rockets spielt. Ebenfalls im Team von Diez-Limburg steht mittlerweile auch Tim Stenger, der beim HEV die Torwartposition hinter Kieren Vogel einnahm und auch nun beim kommenden Gegner die Goali-Position 2 einnimmt. Umgekehrt trifft der Herforder Stürmer Florian Böhm auf seinen Ex-Verein, was für zusätzliche Spannung sorgt.
Es wartet also am Sonntag eine geballte Ladung Eishockey bei den Ice Dragons und vielleicht auch ein spannenderer Krimi als der Sonntagstatort. Die Tageskasse öffnet für das Spiel zur gewohnten Zeit um 17.15 Uhr. Auch dieses Mal wird es wieder eine Pressekonferenz im Anschluss der Partie geben, die live aus dem Drachenclub auf der Facebookseite des Herforder Eishockey Vereins übertragen wird.  
  
    
Neusser EV
„Eishockey-Kurzarbeit“ für den NEV
(RLW)  Nur ein Spiel steht am kommenden Wochenende auf dem Programm. Mit den Hammer Eisbären wartet am Sonntag (18:30 Uhr) der aktuelle Tabellenvierte auf das Team um Kapitän Francesco Lahmer. Ohne Frage eine schwere Aufgabe, doch gegen die Westfalen konnten Neusser Mannschaften in der Vergangenheit immer wieder für Überraschungen sorgen…
Der Saisonstart verlief so gar nicht nach dem Geschmack des letztjährigen Vorrunden-Siegers und Finalteilnehmers. Drei Spiele, drei Niederlagen, wenn auch gegen sehr starke Gegner, so lautete das ernüchternde Fazit. Doch die Eisbären schüttelten sich nur kurz und besannen sich auf ihre bekannten Stärken, eine erfolgreiche Aufholjagd war die Folge. Inzwischen liegt man punktgleich mit dem EHC Neuwied auf Platz vier und richtet den Blick weiter nach oben. Angesichts der Verletzung ihres Top-Stürmers Kevin Orendorz, dessen erster Meisterschaftseinsatz in Kürze erfolgen soll, zahlt es sich aus, dass unser Gegner über einen fast ausgeglichen besetzten Kader verfügt. Die Eisbären können drei annähernd gleich starke Reihen aufbieten, darüber hinaus ist das Team eingespielt, da sich die personellen Wechsel im Sommer in Grenzen hielten. Die Rückkehrer Marvin Cohut und Igor Furda kannten sich in Hamm schon bestens aus, mit Aaron Reckers (Herford) wurde ein überdurchschnittlicher Verteidiger verpflichtet und auch der Tscheche Milan Švarc erweist sich nach kurzer Eingewöhnung als die erhoffte Verstärkung. Seine Qualitäten bewies der aktuelle Vizemeister bereits beim ersten Aufeinandertreffen mit dem NEV, vor zwei Wochen siegten die Schützlinge von Trainer Ralf Hoja mit 10:5.
„Hamm verfügt über ein eingespieltes Team mit hoher individueller Klasse“, weiß Trainer Daniel Benske, dass die Trauben auch am kommenden Wochenende wieder hoch hängen. „Wir haben uns gegen Diez-Limburg und in Neuwied aber sehr gut verkauft, daran wollen wir anknüpfen“, gibt der Neusser Übungsleiter die Marschrichtung vor. Der NEV-Tross tritt die Reise ins Westfalenland ohne David Bineschpayouh an, der wegen einer Oberkörperverletzung vorerst ausfällt.
Am 15.11. ist es soweit: Der NEV tritt erstmals zu einem internationalen Punktspiel an. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf Neusser Seite, die Vorbereitungen auf das Duell gegen das belgische Top-Team aus Herentals laufen auf Hochtouren. Die Neusser Eishockeyfreunde dürfen sich auf so einiges freuen, weitere Infos hierzu folgen in den nächsten Tagen…
  
    
EHC Neuwied Bären
Billigmann: Wir brauchen mehr Torgefahr
(RLW)  Das Torverhältnis der Neuwieder Bären zeigt die Stärken und Schwächen, die sich seit dem Saisonauftakt vor rund einem Monat herauskristallisierten, auf den ersten Blick deutlich auf. 18 Gegentore und damit ungefähr 2,5 pro Regionalliga-Begegnung sind ein Top-Wert. 22 eigene Erfolgserlebnisse sind allerdings noch ausbaufähig. Die Zahlen belegen die Einschätzung von Trainer und Manager Carsten Billigmann. „Defensiv stehen wir richtig gut. Erinnern wir uns an die vergangenen Jahre: Da hatten immer mal wieder Partien mit fünf oder sechs Gegentoren. Das gab es bislang kaum noch. Und wenn man sich an die Vorbereitungspartien erinnert, sehen wir auch deutliche Steigerungen im Spielaufbau.“ Den Blick auf den anderen Bereich der Eisfläche gerichtet, fällt die Bilanz weniger positiv aus. Billigmann spricht von zu vielen Einzelaktionen und zu vielen vergebenen klaren Torchancen. „Gegen Hamm waren wir am ersten Spieltag sehr konsequent vor dem Tor, aber seitdem zieht sich das wie ein roter Faden durch unsere Partien. Wir greifen das jede Woche im Training auf, aber bei zwei Einheiten pro Woche braucht das eben auch seine Zeit. Ich verstehe natürlich, dass es unseren Zuschauern nicht schnell genug gehen kann, aber ich appelliere auch ihr Verständnis, dass sie die Mannschaft genauso unterstützen, wie wir es aus der Vergangenheit kennen. Sie können sich gewiss sein, dass uns allen bewusst ist, dass wir noch zulegen müssen. Aber immer wieder: Diese Liga ist in diesem Jahr extrem ausgeglichen. Ja, es ist unser Anspruch, ganz weit vorne mitzuspielen, aber Selbstläufer gibt es in keinem Spiel.“ Die offensive Qualität ist im EHC-Kader zweifelsohne vorhanden. Die Neuzugänge Jeff Smith, Sam Aulie und Maximilian Herz wissen durchaus genauso wie zum Beispiel Stephan Fröhlich oder Maximilian Wasser, wie es mit dem Einnetzen funktioniert. „Wir brauchen einfach einmal ein Spiel, in dem der Knoten platzt. Ich bin fest davon überzeugt, dass es dann auch besser läuft“, so Billigmann. Gut läuft es für den EHC bislang in den Inter-Regio-Cup-Partien gegen die niederländischen und belgischen Klubs. Die Lüttich Bulldogs und die Nijmegen Devils wurden bereits geschlagen, am Sonntagabend ab 19 Uhr geht es nach einem spielfreien Freitag gegen die Heerenveen Flyers weiter. „Heerenveen ist eine der Top-Adressen im niederländischen Eishockey“, weiß Billigmann.
Viermal in Folge erreichte man das Bene-League-Finale, das dreimal mit einer Niederlage (2016, 2018 sowie 2019) und 2018 mit dem Titel endete für das niederländische Eishockey-Schwergewicht. Ende der 1970er- und Anfang der 1980er-Jahre biss sich Konkurrenz in der niederländischen Liga die Zähne an Heerenveen aus. Siebenmal in Folge ging die Meisterschaft in die Provinz Friesland, wo eine riesige Eishockey-Begeisterung herrscht. Die bisherigen vier Heimspiele der Flyers in dieser Saison sahen im Schnitt 1388 Zuschauer.
Der kanadische Trainer Mike Nason, der zu seiner aktiven Zeit unter anderem für die Juniors der Eisbären Berlin spielte, hat mit Torhüter Martijn Oosterwijk (früher Neuwieder Oberliga-Gegner mit Tillburg), Jasper Nordemann, Jord Smit, Dennis Sikma und Lars den Edel fünf Spieler in seinem Team, die in diesem Jahr die Niederlande bei der Weltmeisterschaft vertraten. Nason selbst stand dabei als Co-Trainer des ehemaligen DEL-Coachs Doug Mason (Mannheim, Köln, Iserlohn, Krefeld) hinter der Bande.

  


 Donnerstag 31.Oktober 2019 www.icehockeypage.de 
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