Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Stürmertalent Kevin Slezak hat sich eine Handverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich sechs Wochen pausieren müssen
  
CE Timmendorfer Strand
(VLN)  Torhüter Jordi Buchholz, der in der letzten Saison verletzungsbedingt pausieren musste und dann beruflich in Nordamerka war, kehrt nach Timmendorfer Strand zurück, wo er auch schon in der Oberliga auf dem Eis stand
  
EC Lauterbach
(HL)  Ab sofort wird der junge US-Amerikaner Christian Schurmann-Colicchio, der zuletzt in einer College-Liga aufs Eis ging, für die Luchse auf Torejagd gehen
  
Eisadler Dortmund
(LLW)  Nach drei Jahren Unterbrechung trägt ab sofort Verteidiger Nikolas Bitter wieder das Trikot der Eisadler
  
TSV Erding
(BYL)  Nach eineinhalb Jahren Eishockeypause hat Verteidiger Konstantin Mühlbauer sein Comeback im Trikot der Gladiators gegeben und hat wegen verletzungsbedingter Ausfälle im Team ausgeholfen
  
Höchstadter EC
(OLS)  Verteidiger Leopold Trautmann, der im Sommer aus dem Nürnberger Nachwuchs in den Aischgrund kam, wird nach 14 Saisonspielen, in denen er sich nicht in die Scorerliste eintragen konnte, die Alligators nun wieder verlassen und wechselt in die Landesliga zum EV Pegnitz
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons haben den bisher befristeten Vertrag mit dem finnischen Stürmer Joonas Toivanen, der in 9 Partien 8 Scorerpunkte beisteuern konnte, bis zum Saisonende verlängert
  
Salzgitter Icefighters
(RLN)  Der lettische Stürmer Janis Sahno wird aus familiären Gründen in seine Heimat zurückkehren und wird vorraussichtlich in dieser Saison nicht mehr das Trikot der Icefighters tragen
  
EV Pfronten
(BLL)  Nach dem wenig überzeugenden Saisonbeginn haben sich die Falcons einvernehmlich von ihrem Trainer Gerhard Koziol getrennt. Ein Nachfolger steht noch nicht fest, doch zunächst wird der bisherige Co-Trainer Dominic Gebhardt die Mannschaft übernehmen
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Wegen einer Unterkörperverletzung wird der finnische Angreifer Tero Koskiranta vorraussichtlich acht Wochen lang nicht ins Spielgeschehen eingreifen können
  
Eisbären Regensburg
(OLS)  Der EV Landshut hat seinen Back-Up-Goalie Patrick Berger mit einer Förderlizenz für die Eisbären ausgestattet, nachdem Stammgoalie Peter Holmgren noch bis Januar verletzungsbedingt ausfallen wird und Raphael Fössinger und Jonas Leserer aus beruflichen Gründen verhindert sind
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 10.November 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 15 Beiträgen von den Nationalmannschaften, aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
    
Deutscher Eishockey Bund
    
Nationalmannschaft
Knappe Overtime-Niederlage gegen die Schweiz - Toni Söderholm: „Beide Mannschaften sind hohes Tempo gegangen“
(DEB)  In einem über weite Strecken intensiven und ausgeglichenen Spiel unterlag die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft am Sonnabend knapp mit 3:4 in der Verlängerung gegen die Schweiz. Am Sonntag (14.30 Uhr | Yayla Arena) folgt der letzte Auftritt der DEB-Auswahl. Gegner ist die Slowakei. Tickets gibt es unter deb-online.de.
Personal: Colin Ugbekile und Alexander Oblinger gaben ihren Einstand in der A-Nationalmannschaft. Kapitän war erneut Marco Nowak. Das Tor hütete Niklas Treutle, Back-Up war mit Kevin Reich ein weiterer Debütant.  
Vor der tollen Kulisse von 6.217 Zuschauern machte die DEB-Auswahl zunächst da weiter, wo sie gegen Russland aufgehört hatte. Von Beginn an agierte die Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm engagiert und setzte schon früh das erste Ausrufezeichen. In Überzahl gelang Frederik Tiffels (4. Spielminute) mit einem platzierten Schuss die frühe Führung für Deutschland. Danach entwickelte sich ein unterhaltsamer und durchaus körperbetonter Schlagabtausch – so wie es eben üblich ist, wenn die beiden Dauerrivalen und Nachbarländer aufeinandertreffen.
Im zweiten Abschnitt kamen die Eidgenossen besser ins Spiel und somit zu ersten guten Torchancen. Im Powerplay traf Noah Rod (33.) per Nachschuss zum Ausgleich, nachdem Torhüter Niklas Treutle zuvor zweimal stark abwehren konnte. Kurz vor der Pause baute die DEB-Auswahl in einer Überzahl-Situation nochmal ordentlich Druck auf. Es blieb allerdings beim 1:1-Unentschieden zur zweiten Pause.
Zu Beginn des Schlussdrittels jubelte erstmal der Schweizer Fan-Block. Pius Suter (42.) hatte sein Team in Führung gebracht. Danach versuchte die deutsche Nationalmannschaft, zum Ausgleich zu kommen. Doch die Eidgenossen verstanden es zunächst, die defensive Zone eng zu machen. Doch erst Daniel Pietta (48.) und kurz darauf Daniel Fischbuch (51.) drehten die Partie zugunsten der DEB-Auswahl. Die Schweiz antwortete jedoch in Person von Luca Fazzini (53.).
Mit einem leistungsgerechten 3:3-Remis ging es in die Verlängerung. Dort gelang erneut Pius Suter Bruchteile vor dem Ende der Partie der Schweizer Siegtreffer.
Am Sonntag (14.30 Uhr) folgt der letzte Auftritt der deutschen Mannschaft. Gegner in der Yayla Arena ist die Slowakei.  
„Wir wurden heute sehr gefordert. Beide Mannschaften sind hohes Tempo gegangen. Im letzten Drittel hatten wir gute Möglichkeiten, das Spiel für uns zu entscheiden. Wir sind grundsätzlich zufrieden mit der Leistung, die wir heute geboten haben, auch wenn es am Ende nicht zu einem Sieg gereicht hat“, so Bundestrainer Toni Söderholm nach dem Spiel. 
  
    
U20-Nationalmannschaft
Sieg für die U20-Nationalmannschaft zum Turnierabschluss
(DEB)  Die deutsche U20-Nationalmannschaft hat ihr Abschlussspiel beim 4-Nationen-Turnier in Piešťany gewonnen. Die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter besiegte die Schweiz in der Easton Aréna mit 3:2 (1:0, 0:1, 2:1). Somit fügte die DEB-Auswahl den Eidgenossen die erste Niederlage im Turnier zu und zieht durch den gewonnenen direkten Vergleich an ihnen in der Tabelle vorbei. Ob es für die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter letztlich zum Turniersieg reicht, entscheidet sich nach Abschluss der Partie Slowakei gegen Norwegen (14:30 Uhr Spielbeginn).
Die DEB-Auswahl erspielte sich im Auftaktdrittel ein Chancenplus und ging folgerichtig in der sechsten Minute durch Yannik Valenti in Front. Der 19-Jährige traf nach Vorarbeit von Simon Gnyp und Tim Fleischer zur deutschen Führung. Im Mittelabschnitt nahmen mit Tim Lutz und Magnus Eisenmenger in der 29. bzw. 30. Minute gleich zwei Spieler auf der Strafbank Platz, sodass die Eidgenossen in doppelter Überzahl spielten. Simon Wüest nutzte dies und traf neun Sekunden vor Ablauf der ersten Strafzeit zum Ausgleich. Jan Nijenhuis beförderte die Scheibe im Schlussabschnitt gleich zwei Mal in das Schweizer Tor (49. und 56.), sodass die deutsche Mannschaft mit einer Zwei-Tore-Führung die Schlussminuten bestreiten konnte. Die Schweiz kam durch den zweiten Tagestreffer von Simon Wüest (60.) noch einmal auf ein Tor heran, konnte jedoch die erste Turnierniederlage nicht mehr abwenden.
  
    
U18- / U17-Nationalmannschaft / Frauen-Nationalmannschaft
U18 Turnierzweiter / U17 mit Platz 4 / Frauen unterliegen Finnland
(DEB)  Beim 5-Nationen-Turnier im russischen Dmitrov hat die deutsche Frauen-Nationalmannschaft ihr drittes Turnierspiel verloren. Die DEB-Auswahl unterlag Finnland mit 1:7 (0:3, 1:2, 0:2). Matilda Nilsson erzielte bereits in der vierten Minute die frühe Führung für das finnische Team. Nur wenige Minuten später erhöhten Sanni Hakala und Minnamari Tuominen auf einen Drei-Tore-Vorsprung. Die deutsche Mannschaft sah sich immer wieder den schnellen Gegenstößen der Finninnen ausgesetzt. Doch die deutsche Verteidigung fing sich nach den frühzeitigen Gegentoren wieder und ließ zusammen mit Torhüterin Jule Flötgen bis zur Pause keine weiteren Treffer zu. Im zweiten Drittel begann die Mannschaft von Christian Künast konzentrierter und ließ nicht viele Chancen auf das eigene Tor zu. In der 25. Spielminute war Jule Flötgen dann aber machtlos, als Sanni Rantala zum 0:4 ins leere Tor einschob. Nur anderthalb Minuten später stahl sich Nicola Eisenschmid der finnischen Verteidigung davon und ließ Finnlands Torhüterin Noora Räty im Alleingang keine Chance. Eine deutsche Unterzahl nach 32 Minuten nutzte Petra Nieminen, um das 1:5 für Finnland zu erzielen. Die deutsche Mannschaft spielte nun besser mit, erarbeitete sich einige Aktionen im Angriffsdrittel, doch ein weiteres Tor fiel bis zur zweiten Pause nicht. In den Anfangsminuten des letzten Spielabschnitts konnte die DEB-Auswahl ihre Gegnerinnen weitestgehend vom eigenen Tor fernhalten. Jedoch konnten sie das 1:6 und 1:7 durch einen Doppelpack von Susanna Tapani in der 44. und 59. Minute nicht verhindern.
Zweiter Platz für die U20-Nationalmannschaft beim Vier-Nationen-Turnier in Piešťany (Slowakei). Die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter besiegte am heutigen Tag die Schweiz mit 3:2, musste jedoch für die endgültige Turnierplatzierung das Spiel der Slowakei gegen Norwegen abwarten. Der Gastgeber siegte 4:1 und belegt nach einem Dreiervergleich mit der Schweiz und Deutschland den dritten Platz. Die Eidgenossen sichern sich den Turniersieg – die deutsche U20-Nationalmannschaft platziert sich auf dem zweiten Rang.
Die U18-Nationalmannschaft belegt den zweiten Platz beim Turnier in Kopenhagen (Dänemark). Die Mannschaft von U18-Bundestrainer Steffen Ziesche unterlag im letzten Spiel dem Turniersieger Slowakei mit 2:4 (0:0, 1:1, 1:3). Die deutsche Mannschaft ging in der 28. Minute durch Julius Ramoser nach Vorarbeit von Josef Eham in Führung. Matej Kaslik glich die Partie zugunsten der Slowaken in der 36. Minute per Shorthander aus. Im Schlussabschnitt folgte die erneute Führung für die DEB-Auswahl: Jakub Borzecki traf in der 45. Minute nach Vorarbeit von Florian Elias und Fabian Herrmann. Als gegen Florian Stowasser jedoch nach einem Kniecheck die Matchstrafe ausgesprochen wurde und Deutschland fortan fünf Minuten in Unterzahl agierte, nutzten die Slowaken ihre Überzahl gleich doppelt: Rayen Petrovicky (53.) und Jakub Ragan (55.) drehten das Spiel. Oleksii Myklukha machte zwei Minuten vor dem Ende den 4:2-Erfolg und den Turniersieg der Slowakei perfekt.
Beim Turnier in Cergy (Frankreich) belegt die U17-Nationalmannschaft den vierten Platz. Die DEB-Auswahl kämpfte sich zum dritten Mal im Turnier in die Verlängerung, musste sich dort jedoch der Slowakei mit 4:5 (1:1, 1:3, 2:0, 0:1) geschlagen geben. Pascal Steck brachte die deutsche U17 zunächst in der dritten Minute in Führung. Die Slowakei hatte allerdings in der 17. Minute durch Ludomir Kupco die Antwort parat. Im Mittelabschnitt fielen gleich drei Treffer binnen vier Minuten: Die erstmalige Führung der Slowakei durch Marcel Stefancik (28.) glich Kevin Niedenz (32.) aus. Bereits 20 Sekunden nach dem Treffer stellte Alex Geci allerdings die slowakische Führung wieder her. In der 45. Minute baute Marek Sramaty auf eine Zwei-Tore-Führung aus, doch die deutsche Mannschaft kam durch jeweils ein Tor in der 50. und 55. Minute zurück ins Spiel und schafften den Ausgleich. Doch in der Verlängerung schoss Daniel Chuvaniak die Slowaken zum 5:4-Erfolg.
Tobias Abstreiter, U20-Bundestrainer: „Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben wir heute einen guten Turnierabschluss geschafft. Jeder einzelne Spieler hat seine Aufgaben erfüllt. Letztlich war es ein verdienter Sieg gegen die Schweiz mit einer konstanten Leistung über 60 Minuten. Unser Goalie Hendrik Hane war ein wichtiger Rückhalt für die Mannschaft. In vier Wochen werden wir uns zur WM-Vorbereitung treffen. Dann warten vier Vorbereitungsspiele, um gut gerüstet ins erste WM-Spiel am 27. Dezember gegen die USA zu gehen.“
Christian Künast, Frauen-Bundestrainer: „Wir haben heute gegen laufstarke Finninnen eine kämpferische Leistung gezeigt. Die Mannschaft hat trotz zweier schwerer Spiele an den Vortagen alles aus sich rausgeholt und gut dagegengehalten. Am Ende fällt die Niederlage vielleicht ein oder zwei Tore zu hoch aus.“
Steffen Ziesche, U18-Bundestrainer: „Die Niederlage ist ärgerlich – insbesondere aus dem Grund, dass wir im 5 gegen 5 die bessere Mannschaft waren. Die Specialteams haben heute den Unterschied gemacht. Insgesamt ziehe ich ein sehr positives Fazit. Die Mannschaft hat die taktischen Vorgaben sehr gut umgesetzt und kämpferisch sowie spielerisch überzeugt - jetzt gilt es diesen Weg weiterzugehen.“
Thomas Schädler, Nachwuchs-Bundestrainer: „Wir haben einen guten Start in das Spiel gehabt, doch dann im Mittelabschnitt in den entscheidenden Situationen nicht die richtigen Entscheidungen getroffen. Trotz des Zwei-Tore-Rückstands hat sich die Mannschaft nicht aufgegeben und wurde durch den Ausgleich belohnt. Die Spieler haben sich von Spiel zu Spiel gesteigert und haben auf internationalem Niveau dazugerlernt.“
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
ECDC Memmingen
Sieg im Spitzenspiel: Indians feiern 4:0-Erfolg gegen Deggendorf
(OLS)  Der ECDC Memmingen hat das Spitzenspiel der Oberliga-Süd für sich entscheiden können. Gegen den Tabellenführer aus Deggendorf siegten die Indians mit 4:0 und zogen damit nach Punkten mit den Niederbayern gleich. Vor rund 1700 Zuschauern trafen Snetsinger, Schmid, Pfalzer und Miettinen für die Rot-Weißen.
Erster gegen Dritter, ein wahres Spitzenspiel stand am Freitagabend für die Indians auf dem Programm. Der Ligaprimus aus Deggendorf reiste an den Hühnerberg, um seinen Abstand an der Tabellenspitze auszubauen. Daraus wurde allerdings nichts, der Favorit, rund um Star-Spieler Thomas Greilinger, musste die Heimreise ohne Punkte wieder antreten. Dabei waren die Deggendorfer ganz gut in die Partie gestartet, Joey Vollmer war aber gleich zu Beginn der gewohnt starke Rückhalt. In einem ersten Drittel, das Indians-Coach Waßmiller nicht zufrieden stellte, kamen beide Teams zwar zu ersten Chancen, die große Durchschlagskraft ließen sie aber noch vermissen, so dass es mit einem 0:0 in die Kabine ging.
Die nächsten 20 Minuten hatten dann aber endlich das Prädikat Spitzenspiel verdient, vor allem wenn man die Spielweise der Indians betrachtete. Diese erarbeiteten sich nun mehr und mehr Vorteile und brachten die Niederbayern gehörig ins Schwitzen. Brad Snetsinger sorgte dann in Überzahl für die Führung (26.) und belohnte das Team für den guten Start ins Drittel. Die Indians gaben sich damit aber nicht zufrieden und legten kurz darauf nach. Marvin Schmid fälschte einen Schuss von Maxi Welz zum 2:0 ab und verwandelte den Hühnerberg in ein Tollhaus. Vom Spitzenreiter war zu dieser Phase wenig zu sehen. Selbst zwei Überzahlsituationen konnte der DSC nicht nutzen, auf das beste Unterzahlspiel der Liga war Verlass und die Gastgeber brachten die Führung sicher in die Kabine.
Das letzte Drittel dann etwas ausgeglichener, doch wiederum waren die Indians das effektivere Team. Nachdem Gäste-Spieler Döring für zwei Vergehen innerhalb eines Wechsels auf die Strafbank geschickt wurde, ließen sich die Indians nicht lange bitten und erhöhten auf 3:0. Fabian Voit hielt den Schläger in Brad Snetsingers Vorlage, den Abpraller verwandelte dann Torjäger Milan Pfalzer zur Vorentscheidung in der 51. Minute. Als anschließend, nach starker Puckeroberung von Julian Straub, auch noch Kapitän Antti Miettinen frei vor Gäste-Torhüter Zabolotny verwandeln konnte, war die Partie endgültig entschieden und die Siegesfeier am Hühnerberg konnte starten.
Die Indians zogen durch den Erfolg mit Spitzenreiter Deggendorf nach Punkten gleich und stehen auf Rang 2 der Tabelle. Am Sonntag ist in der gesamten Liga spielfrei, die nächste Partie für den ECDC ist aber bereits am kommenden Donnerstag angesetzt. Dann geht es für die Maustädter nach Regensburg, am Sonntag kommt mit dem EC Peiting der letztjährige Süd-Meister an den Hühnerberg.
  
    
Herner EV
3:0-Führung reicht nicht zum Sieg bei den Hannover Indians
(OLN)  Der Herner EV hat die Partie bei den Hannover Indians mit 4:5 (2:0/1:1/1:3/0:1) nach Overtime verloren und konnte somit nur einen Zähler vom traditionsreichen Pferdeturm entführen. Damit bleiben die Herner punktgleich mit Spitzenreiter Tilburg auf dem zweiten Tabellenplatz. Am kommenden Freitag findet in den Niederlanden dann das Gipfeltreffen der Oberliga Nord statt.
In den ersten 20 Minuten merkten die Zuschauer den Grün-Weiß-Roten an, dass sie die 2:9-Klatsche aus Duisburg schnell vergessen machen wollten. Patrick Asselin brachte sein Team, nach schönem Pass von Marcus Marsall, mit einem Schuss durch die Beine von Indians-Goalie Philip Lehr bereits in der zweiten Minute in Führung. In der Folge blieb Herne konzentriert und nutzte effektiv seine Chancen. Dominik Piskor traf, erneut nach Vorlage von Marsall, im Nachschuss zum 0:2. „Im ersten Drittel war Herne cleverer und deutlich effektiver als wir“, gab Indians-Coach Lenny Soccio zu.
Zum zweiten Drittel stellte er seine Verteidigung etwas um, Hannover agierte offensiver und störte den HEV bereits beim Aufbaupass im eigenen Drittel. Doch Früchte tragen sollte diese Umstellung vorerst nicht. Herne nutzte direkt die erste Überzahl-Möglichkeit zum 0:3. Anthony Calabrese sicherte eine Scheibe an der blauen Linie, Querpass auf Thomas Ziolkowski, Schuss von Dennis Palka und Dominik Piskor musste nur noch abstauben. Mit diesem Ergebnis wäre es dann wahrscheinlich auch in die zweite Pause gegangen, doch Hauptschiedsrichter Sven Fischer gab vier Minuten vor Ende des Drittels eine ganz fragwürdige Strafe gegen Calabrese wegen hohen Stocks, die Hannover zum Anschluss nutzte.
Dieser Treffer gab den Gastgebern dann richtig Auftrieb. Erst stand Mike Glemser in Überzahl völlig frei im Slot und verkürzte auf 2:3, dann glich Roman Pfennings für die Indians aus. Dieser Treffer hätte jedoch nicht zählen dürfen, da er mit dem Schlittschuh erzielt wurde. Zu diesem Zeitpunkt nicht mehr auf dem Eis war Nils Liesegang. Der Herner Stürmer fehlte im letzten Drittel angeschlagen. Als dann Igor Bacek die Gastgeber sogar in Führung brachte, war auch Herne im letzten Drittel angekommen. Denis Fominych konnte postwendend im Nachschuss ausgleichen. Hätte Dennis Thielsch zwei Minuten vor Schluss die Scheibe etwas höher angesetzt, hätte Herne sogar alle drei Punkte mitgenommen.
In der Overtime war es dann Arnoldas Bosas der für den Extrapunkt der Hannover Indians sorgte. „Der Sieg für die Indians geht in Ordnung. In den letzten Spielen haben wir immer 40 oder sogar 50 Minuten gutes Hockey gespielt. Diesmal war es nur phasenweise ordentlich. Vor allem im eigenen Drittel fehlte uns oft der Zugriff“, bilanzierte HEV-Coach Danny Albrecht.
Am Sonntag hat seine Mannschaft spielfrei, am Freitag geht es in Tilburg weiter. Das nächste Heimspiel bestreitet der Herner EV am Sonntag, 17. November, um 18.30 Uhr am Gysenberg in der Hannibal-Arena gegen die ExaIcefighters Leipzig.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
   
TSV Erding
Gladiators mit Glück und Canic
(BYL)  Eine spannende Partie lieferten sich am Freitagabend die Erding 
Gladiators und der TSV Peißenberg. Nach 60 Minuten stand es 3:3 (2:1, 
0:2, 1:0), die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber fiel in der 
Verlängerung. Schon am Sonntag (17.30 Uhr) kommt es in Peißenberg zur 
Neuauflage dieser Partie.
Nach exakt 63 Sekunden durften die Gladiators erstmals jubeln, als 
Kapitän Sebastian Schwarz einen satten Schlagschuss zum 1:0 versenkte. 
Beide Teams waren jetzt auf Betriebstemperatur. Sebastian Lachner 
scheiterte zunächst bei einem Break in Unterzahl an Schlussmann 
Korbinian Sertl (4.). Bei Peißenberger Unterzahl erhielten die Gäste 
einen Penalty, doch Torwart Christoph Schedlbauer hielt gegen Lukas 
Novacek (11.). Wenig später waren wieder die Erdinger an der Reihe. Nach 
toller Vorarbeit von Schwarz schoss jedoch Dominik Canic am leeren Tor 
vorbei (14.). Und es ging munter weiter. Bei Gladiators-Überzahl fuhr 
der pfeilschnelle Novacek ein Break, bei dem ihm keiner folgen konnte 
und das er eiskalt zum 1:1 abschloss (16.). Aber noch in der gleichen 
Überzahl – nur 48 Sekunden später – fälschte Philipp Michl einen 
Schwarz-Schuss zum 2:1 ab.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts richtete sich der Zorn der heimischen 
Fans erst einmal gegen Hauptschiedsrichter Marcel Ehrhardt, der kurz 
hintereinander drei Erdinger auf die Strafbank schickte. Die 
5:3-Überzahl nutzte Peißenberg durch Leonhard Zink zum 2:2 (26.). Die 
Gäste waren jetzt am Drücker und Schedlbauer mehrfach gefordert. Aber 
die Gladiators hielten voll dagegen. Die Partie wurde jetzt härter und 
verbissener, aber nie unfair. Glück dann für Peißenberg, als ein 
Querschläger Novacek vor den Schläger fiel, und dieser den Puck zum 3:2 
in leere Tor schoss (35.). Dieser Gegentreffer hinterließ bei den 
Gastgebern Spuren, die jetzt sehr nervös agierten und nicht mehr viel 
Konstruktives zustande brachten.
So ging es im Schlussdrittel zunächst weiter. Die körperlich robusten 
und im Schnitt einen Kopf größeren Peißenberger ließen die Erdinger kaum 
zur Entfaltung kommen. Bis bei Gladiarors Überzahl plötzlich Canic zur 
Stelle war und zum 3:3 einschoss (48.). Peißenberg zeigte sich 
unbeeindruckt und schnürte die Gastgeber phasenweise in ihrem Drittel 
ein. Aber mit großem Kampfgeist retteten die Gladiators das 3:3 über die 
Zeit und hatten so letztlich schon einen Punkt gewonnen. Und es sollte 
noch ein zweiter werden, denn 37 Sekunden vor dem Ende der Overtime 
jagte Canic den Puck zum 4:3 unter die Latte.
  
    
TEV Miesbach
TEV lässt den Eispiraten keine Chance
(BYL)  Mit einer souveränen und abgeklärten Leistung gewinnt der TEV Miesbach, unter den Augen zahlreicher mitgereister TEV Fans, gegen die Eispiraten aus Dorfen mit 3:9 (0:5/1:3/2:1). Trainer Peter Kathan konnte mit 4 Reihen auf einen breiten Kader zurückgreifen, während die Eispiraten einige Verletzte verzeichnen mussten. Im 1. Drittel angekommen dauerte es keine Minute ehe Filip Kokska auf Zuspiel von Bobby Slavicek und Max Hüsken auf 0:1 stellte. Den Blitzstart perfekt machte knapp 2 Minuten wiederum unsere Nummer 46 perfekt, der den Puck abermals im gegnerischen Kasten zum 0:2 versenkte (Tor Filip Kokoka, Assistent wiederum Max Hüsken, Bobby Slavicek). Der TEV kontrollierte das Spielgeschehen, aber auch Dorfen kam zu der ein oder anderen Chance, die Timon Ewert im Tor vereitelte. So dauerte es bis zur 16. Spielminute ehe unsere Mannschaft zum Tripleschlag ausholte. Den Anfang machte Nico Fissekis (Assistent Christian CzaikaJohannes Bacher), ehe Bobby Slavicek (Assistent Filip KokoskaSebastian Deml) und Michael Grabmaier (Assistent Dusan FroschFrank Mangold) mit ihren Treffern folgten. Somit ging es mit 6:20 Schüssen zugunsten des TEV und einer 0:5 Führung zum ersten mal in die Kabinen. 
Im 2. Spielabschnitt startete die Mannschaft wiederum stark. Nach 4 Minuten Spielzeit kam es zum Doppelschlag durch Bobby Slavicek ( Assistent Flip Kokoska, Max Hüsken) und Franz Mangold (Assistent Dusan Frosch, Michael Grabmaier) zum 0:7 Zwischenstand. Der TEV schaltete mit dieser Führung im Rücken einen Gang zurück, traf aber in Minute 30. durch Sebastian Deml (Assistent Christian Czaika, Flo Feuerreiter) zum 0:8! Zwei Minuten vor der Pause brachte Florian Brenninger die Hausherren erstmal auf die Anzeige, was auch den Stand nach zwei Dritteln bedeutetet. Im letzten Abschnitt kontrollierte der TEV die Partie weitesgehend, ehe Bormann in der 49. Minute in Überzahl den zweiten Treffer für Dorfen erzielen konnte. Doch der TEV antwortete nur eine Minute später durch Filip Kokoska ( Assistent Bobby Slavicek, Andreas Nowak) mit seinem Hattrick, der die 2:9 Führung bedeutet. Der letzte Treffer des Abends war Dorfen durch Saluga zum Endstand gegönnt. So gewann am Ende der TEV Miesbach klar mit 3:9 in Dorfen und liegt nun in der Tabelle auf Platz drei, punktgleich mit dem zweiten EHF Passau. „ Heute gibt es nichts zu meckern: Dorfen hat nicht schlecht gespielt, aber wir waren heiß auf Tore und entsprechend effektiv. Meine Spieler können den Abend genießen, müssen ab morgen aber das Spiel aus Ihren Köpfen kriegen, denn am Sonntag wird Dorfen sicher auf Revanche aus sein!“ hebt Kathan bereits wieder mahnend den Finger. Für Kathan besteht wenig Grund zu ändern, sodass er  wieder 4 Reihen aufbieten wird um die 3 Punkte in Miesbach zu behalten. Spielbeginn ist am Sonntag (10.11) um 18 Uhr in der Miesbacher Eissporthalle.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
Mit Kampf und Biss zum Sieg gegen Klostersee
(BYL)  Es war wie erwartet, ein schweres Spiel für den EHC Waldkraiburg in Grafing beim EHC Klostersee. Dennoch haben es sich rund 100 Waldkraiburger Zuseher nicht nehmen lassen ihre Mannschaft in der Ferne anzufeuern. Dieser Einsatz auf der Tribüne, wurde am Ende des Abends, mit einem 1:3 Sieg vom Team auf dem Eis belohnt.
Wie auch von Trainer Alex Piskunov in der anschließenden Pressekonferenz erwähnt, war das Spiel der Löwen, im ersten Drittel, lange Zeit nicht sehr ansehnlich. Dies lag vor allem auch daran, dass in der ersten Hälfte des ersten Durchgangs fleißig Strafen vom Löwenrudel gesammelt wurden. Hin und wieder kam man zwar etwas zwingender vor das Grafinger Tor von Dominik Gräubig, wie in der vierten Minute Tomas Rousek. Alles in Allem war aber noch Potenzial zur Steigerung vorhanden. Dieses Potenzial wäre auf der anderen Seite auch beim EHC Klostersee vorhanden gewesen, drei Überzahlspiele ließen die Grafinger ungenutzt verstreichen. Selten kamen sie in die Überzahl-Formation und wenn sie doch einmal gefährlich vor dem Tor von Kevin Yeingst auftauchten, wie in der 13. Minute Gaschke oder Röder, dann hielt dieser fest, was es festzuhalten gab. So effektiv wie die Waldkraiburger Defensive in Unterzahl spielte, so gut war die Offensive im Überzahlspiel. In der 17. Spielminute erhält der EHC Klostersee seine erste Strafe, Philipp Quinlan ist es, der für Halten auf die Bank muss. Die Löwen finden gut in ihre Aufstellung und nach einem Fehlversuch, der wieder bei Yeingst landet, ist es Alex Kanzelsberger, der nach Pass von Philipp Seifert und Nico Vogl, zielsicher ins rechte obere Eck des Tores verwandelt.
Im zweiten Durchgang startet der EHC Waldkraiburg erneut mit einer Überzahl ins Spiel. Robert Wren, seines Zeichens, mit 45 Jahren, schon „Eishockey-Großvater“, saß auf der Strafbank wegen Hakens. In der zweiten Minute, Klostersee hatte das Spielgerät gerade aus dem eigenen Drittel befördert, ein Geistesblitz von Waldkraiburgs Kevin Yeingst. Aktiv schickt er den zur Hilfe eilenden Verteidiger zur Seite um mit einem langen Pass, den auf der blauen Linie wartenden Tomas Rousek zu bedienen. Dieser nimmt dieses Zuspiel dankend an, legt einmal quer auf Josef Straka und der vergoldet diesen Spielzug zum 0:2. In der Folge läuft das Spiel sehr viel flüssiger und beide Mannschaften kommen zu ihren Gelegenheiten. Aber sowohl Jeske, Rott und Hradek auf Waldkraiburer Seite, als auch Quinlan, Röder und Wren auf Grafinger Seite scheitern an den jeweiligen Torhütern.
Der Beginn des dritten Drittels wird bestimmt vom EHC Waldkraiburg. Selten bekommt Klostersee den Puck noch zwingend vor das Tor von Kevin Yeingst und wenn, dann lediglich mit einem Angriff zur Entlastung ohne ernsthafte Gefahr für das Löwen-Tor. Jedoch verlaufen die Angriffsbemühungen der Waldkraiburger allesamt auch im Sand. Sei es das Kombinationsspiel Leon Decker auf Alex Kanzelsberger oder der Blueliner von Philipp Seifert, am Ende ist stets Dominik Gäubig im Tor der Grafinger der Sieger. In der 50. Spielminute dann die Befreiung des EHC Klostersee. Nach einer Strafe für den EHC Waldkraiburg durch Lukas Wagner, bekommen die Grafinger in Überzahl noch einmal neue Luft. Gerade als man auf den Rängen begann, dem erneut sicher stehenden Kevin Yeingst seinen ersten Shoot-Out der Saison zu wünschen, ist es Simon Roeder der, auf Zuspiel von Hördt und Sterr, mit einem beherzten Schuss ins rechte obere Eck von Kevin Yeingst‘ Tor trifft. Aber auch wenn man nun Blut geleckt hat auf Grafingers Seite, so recht wollten bis zur 19. Minute keine großen Aktionen mehr gelingen. Da war es dann Grafing, die eine Großchance vergaben, im direkten Gegenzug allerdings ist es Tomas Rousek der, perfekt bedient von Josef Straka, das Spielgerät übers Tor setzt und seinem Ärger darüber hör- und sichtbar zum Ausdruck bringt. In der letzten Spielminte dann die obligatorische Auszeit des EHC Klostersee. Bei einem solch knappen Spielstand kann das nur bedeuten, dass der Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis genommen wird. Auch hier zeigt sich Waldkraiburg als Spielverderber in Unterzahl und lässt die Klosterseeer Mannschaft nicht in Aufstellung kommen. Das Ende vom Lied und damit auch der Schlusspunkt im Spiel ist eine Befreiung von Mathias Jeske auf Lukas Wagner, der seinerseits den in der Mitte stehenden Tomas Rousek so bedient, dass dieser nur noch ins leere Tor schießen muss.
Der EHC Waldkraiburg erkämpft sich somit also mit einem 1:3 den ersten Dreier am Klostersee-Wochenende und erwartet die Grafinger Mannschaft am Sonntag um 17:15 Uhr in der Raiffeisen-Arena.
  
    
EV Pfronten
Falcons versagen in der Fremde
(BLL)  Nach einer katastrophalen Leistung mussten sich die Falcons am Freitag Abend den Wölfen des EV Bad Wörishofen mit 1:10 (0:3/1:5/0:2) geschlagen geben. Nachdem die Pfrontener die Begegnung in den ersten fünf Minuten noch offen halten konnten, luden sie im Anschluss durch teilweise haarsträubende Fehler die Wölfe zum Tore schießen ein. In der 7. Minute nutzten die Kneippstädter einen dieser Unachtsamkeiten zum 1:0 durch Alexander Schönberger (Seitz). Als 27 Sekunden später Franz Schmidt auf Zuspiel von Janac Patrik zum 2:0 traf, schien die weitere Richtung der Partie bereits vorgezeichnet. In der Folge machten die beiden Slowaken der Wölfe, Patrik Janac und Lubomir Vascovic den Unterschied. Die beiden Neuzugänge fielen nicht nur durch ihre außergewöhnliche Haarpracht auf, sondern steuerten insgesamt 10 Punkte zum Sieg der Wörishofener bei. Lubomir  Vascovic traf zunächst noch vor der Pause und kurz nach Wiederanpfiff zum zwischenzeitlichen 4:0. Patrik Janac steuerte im weiteren Verlauf zwei Treffer bei (32. Minute und 55. Minute). Die weiteren Tore der Hausherren erzielten Franz Schmid, Leonhard Gutsche, Alexander Schönberger und Erik Schönberger. Den Pfrontener Ehrentreffer erzielte Moritz Lochbihler nach Zuspiel von Timo Stammler in der 32. Minute. Dieses Tor wurde in Unterzahl erzielt, nachdem sich Timo Stammler sehenswert durchsetzen und den mitlaufenden Moritz Lochbihler perfekt bedienen konnte. Dies war allerdings eine der seltenen Szenen in denen Pfrontener Spieler den benötigten Einsatzwillen an den Tag legten um einen Treffer erzielen zu können. Auch wenn die Falcons noch weitere Chancen hatten, unter anderem vergab Timo Stammler einen Penalty, war die Leistung insgesamt nicht ausreichend um die Gastgeber vor größere Probleme zu stellen. Die Mannschaft von Trainer Gerhard Koziol war im Vergleich zum Sieg in Forst nicht wieder zu erkennen und ließ sich teilweise von ihrem Gegner vorführen. Die Wölfe nutzten die Schwächen der Pfrontener hingegen eiskalt aus und konnten sich am Ende über einen zweistelligen Sieg gegen einen direkten Mitkonkurrenten freuen. 
  
    
SG Bad Bayersoien/Peiting
Nervöser ESV unterliegt unnötigerweise Germering mit 2:4
(BBZL)  Die Vorzeichen standen eigentlich nicht schlecht. Der ESV Bad Bayersoien war gut aufgestellt, zwar fehlten Martin Maier, Stephan Rößle und Stefan Schweizer, dafür konnten aber Tim Mühlegger und Markus Czogallik aus der DNL Mannschaft auflaufen. Bei Germering sah es im Kader schon deutlich dünner aus. Gerade vier Verteidiger hatte Petr Vorisek zur Verfügung und mit Marcus Mooseder und dem Amerikaner J.C. Cangelosi fehlten auch noch zwei Leistungsträger. Bayersoien preschte aber nicht mutig nach vorne, sondern schaute sich die Sache erstmal an. So auch Germering, jeder suchte sein Glück in der sicheren Defensive. Bayersoien wurde mutiger, konnte sich auch einige Chancen erspielen. Die beste hatte Thomas Maier als er alleine vor Wanderers Goalie Severin Dürr auftauchte, aber noch wollte die Scheibe nicht rutschen. Genauso bei Germering. So blieb es nach 20 Minuten beim 0:0. Im zweiten Drittel zeigte sich ein ähnliches Bild. Beide Mannschaften gleich auf, mit einem leichten Chancen-Plus für den ESV. In der 32. Spielminute dann aber das Tor für Germering. Christian Köllner brachte die Gäste durch einen „Blueliner“ in Führung. Bayersoien ließ sich nicht beeindrucken. Kämpfte jetzt noch mehr nach vorne und ein feiner Spielzug durch Anton Saal und Florian Barth, brachte den verdienten Ausgleich. In der 38. Spielminute dann ein Schnitzer der Wanderers Defensive. Florian Barth wusste das zu nutzen und netzte zur 2:1 Führung ein.
Jetzt hätte man da weiter machen können aber Germering schaffte in der 45. Spielminute den Ausgleich. Wenig später, Sebastian Maier vom ESV war gerade in der Kühlbox, die Führung der Gäste durch Quirin Reichel. Bayersoien in Unterzahl eigentlich richtig stark. Germering schaffte es eigentlich nie wirklich ein Powerplay aufzuziehen, da ging es aber ganz schnell. 
Dann fingen sich die Gäste allerdings eine Strafzeit. Bayersoien am Drücker…. und dann fiel die Anzeigetafel in Peiting aus! Ausgerechnet im Powerplay der Soier. Es war nix zu machen. Mehrere Versuche, die Uhr neu zu starten, schlugen fehl. Die Videowall blieb dunkel. Zum Glück hatte ESV Betreuer, Alexander Lindauer, sein „Tablet“ dabei. Dort war eine Eishockey Zeitnahme installiert. So war es kein Problem das Spiel weiterzuführen, allerdings kam die aktuelle Zeit dann durch die Lautsprecher. 
Leider war dann der Schwung draußen. In Überzahl zwar noch dicke Chancen aber Pfosten und Dürr retteten die Gäste. Im Gegenzug fing man sich noch einen Konter ein. 2:4.
So blieb es dann auch bis zum Schluss. Der ESV gegen die erwartet starke Defensive etwas ideenlos. Aber das Rückspiel in Germering gibt es auch noch und am Sonntag in Inzell, die Möglichkeit sich den Frust von der Seele zu schießen.
  
    
ERC Lechbruck
Überzeugender Sieg im Spitzenspiel  
(BBZL)  Im ersten Auftritt vor eigenem Publikum konnten die Flößer durch taktische Disziplin und kämpferischen Einsatz überzeugen. Gegen den aktuellen Tabellenführer SG Lindenberg/Lindau gewann der ERC verdient mit 5:3 und holte sich damit drei enorm wichtige Punkte gegen einen direkten Play-Off-Konkurrenten.
Die Lecher nahmen von Beginn an das Heft in die Hand und starteten mit einigen gut herausgespielten Angriffen. In eigener Überzahl unterlief dann aber ein Leichtsinnsfehler im Aufbauspiel, den Michael Wellenberger in der fünften Minute nach dreifachem Nachschuss zum 0:1 für die Gäste nutzte. Die Antwort der Flößer ließ nicht lange auf sich warten: Lukas Baader erzielte in der 7. Minute den Ausgleich. Und Lechbruck setzte den Tabellenführer weiterhin unter Druck. In der zehnten Spielminute netzte Florian Graml mit einem sehenswerten Treffer unter die Latte zum 2:1 für den ERC ein. Doch erneut konnte die SGLL ausgleichen (14.), nachdem die Hintermannschaft des ERC kurzzeitig Achtsamkeit vermissen ließ. Das gut funktionierende Überzahlspiel des ERC setzte die Gäste gehörig unter Druck und nach mehreren Fehlversuchen erzielte Fabian Bacz in der 16. Minute, durch einen schönen Handgelenkschuss in das rechte Kreuzeck, das 3:2 für die Hausherren.
Das zweite Drittel begann mit einer kalten Dusche, den bereits nach 44 gespielten Sekunden fiel der Ausgleich für die Gäste durch Manuel Merk. Fortan neutralisierten sich beide Mannschaften und erspielten sich gute Einschussmöglichkeiten. Nun erneut ein Powerplay für den ERC: Das hierfür vorgesehene Special Team spielte mit schönen und schnellen Kombinationen, bis Neuzugang Marek Hatas völlig frei vor dem Tor steht und seinen ersten Treffer im Lechparkstadion versenkte. Mit diesem knappen Vorsprung ging es ein letztes Mal in die Kabine.
Der letzte Spielabschnitt sah wieder leichte Vorteile bei den Lechern, denen man anmerkte das sie unbedingt die drei Punkte im Flößerdorf behalten wollen. Durch zwei Strafzeiten brachte man sich selbst etwas aus dem Rhythmus, doch wurde auch diese Druckphase des Tabellenersten unbeschadet überstanden und Marcus Köpf machte in Unterzahl mit einem Shorthander in der 52. Minute sogar den Deckel drauf. Diesen 5:3-Vorsprung ließen sich die Flößer nicht mehr nehmen und spielten routiniert die restliche Zeit herunter.
Der ERC machte durch diesen Sieg deutlich, dass er zu Recht mit zum Favoritenkreis zählt. Nun kommt am nächsten Freitag, um 19:30 Uhr, mit dem HC Maustadt erneut ein Spitzenteam in den Lechpark. Lechbruck strebt erneut drei Punkte an, um sich an der Tabellenspitze festzusetzen.
  
    
Regionalliga West
    
EG Diez-Limburg
Rockets schlagen die Chiefs Leuven
(RLW)  Kein Zuckerschlecken, und doch irgendwie cool für die Zuschauer: Die EG Diez-Limburg gewinnt ein abwechslungsreiches Heimspiel im Inter-Regio-Cup gegen die Chiefs aus dem belgischen Leuven mit 6:5 (1:2, 3:1, 2:2), nachdem man zwischenzeitlich schon mit 1:3 zurückgelegen hatte. Sicherlich nicht der beste Auftritt der Rockets in der laufenden Saison, aber am Ende zählen nur die Punkte.
Internationales Flair am Heckenweg: Fans und Mannschaft hatten sich auf die Heimpremiere im Inter-Regio-Cup gefreut, in dem man auf Teams aus Holland und Belgien trifft. Die Chiefs agierten durchaus unkonventionell und machten den Raketen so das Leben schwer. Während sich jeder Baumarkt-Mitarbeiter einen Keks gefreut hätte über so viel Holzhack(er-Eishockey), taten sich die Gastgeber schwer mit der Spielweise der Gäste. Die gingen denn auch nicht unverdient durch Boris Kolyasnikov (6.) in Führung. In dieser Phase wirkte der Spielaufbau der EGDL zu unstrukturiert, war das Defensivverhalten mindestens ausbaufähig, wenn nicht sogar schlecht.
Immerhin gelang Julian Grund (14.) der zwischenzeitliche Ausgleich, der jedoch das eigene Spiel nicht beruhigen sollte. Dazu trugen an diesem Abend leider auch die Unparteiischen bei: Stockschläge abseits des Spielgeschehens, Schläge in die Beine oder in den Rücken - die wirklich wichtigen Szenen blieben ungeahndet. Stattdessen gab es eine 2-Minuten-Strafe gegen die Rockets wegen Reklamierens - und das für einen maximal schiefen Blick in Richtung des Unparteiischen. Auch Icing und Abseits waren an diesem Tag nicht die Stärke des ansonsten als souverän bekannten Trios. 
Leuven machte all das nichts, die Gäste hatten - mit drei Import-Spielern auf dem Eis - eine Menge Spaß: Alec James brachte die Chiefs in Führung (19.), Boris Kolyasnikov machte das Maximum aus der Reklamieren-Strafe gegen die Gastgeber (26.), und schon führten die Gäste mit 3:1. Rockets-Trainer Frank Petrozza musste gleich mehrfach zur Taktiktafel greifen. Auch, weil seine Reihen erneut nicht eingespielt agieren konnten. Routinier Kevin Lavallee fehlte erkrankt, Kyle Piwowarczyk verletzungsbedingt nach dem ersten Drittel. 
Und trotzdem kamen die Rockets zurück: Konstantin Firsanov (27.) und Andre Bruch (38.) glichen aus, Dominik Luft (40.) besorgte die erste Führung des Abends. Chiefs kaputt? Mitnichten! William Cangasniemi besorgte früh im letzten Drittel den Ausgleich (41.). Und auch das Powerplay-Tor von RJ Reed (55.) war noch nicht der Game-Winner, weil Adam Logozzo (56.) die Scheibe im Netz versenkte, nachdem EGDL-Keeper Jan Guryca unkonventionell aus dem Weg geräumt wurde. Es hatte phasenweise Züge von einem schönen Duell zweier Nachbardörfer auf dem zugefrorenen See um die Ecke.
Weil die Rockets am Ende aber ein paar Prozent mehr Willen auf das Eis brachten, gelang Konstantin Firsanov noch der späte Siegtreffer zum 6:5 (58.). Ein wichtiger Sieg für die EGDL im Kampf um die Inter-Regio-Cup-Krone. „Wir wissen selbst, dass das heute nicht unser bestes Spiel war“, sagte Petrozza. „Aber sowas passiert. Wichtig sind am Ende nur die drei Punkte.“
  
    
Herforder EV
Drachen-Drama mit Happy End - Herford bezwingt Neuwied im Sudden Death
(RLW)  Was für eine Aufholjagd – der Herforder Eishockey Verein bezwang die Bären Neuwied in der Regionalliga West nach einem 1:5-Rückstand noch mit 6:5 in der Overtime und sicherte sich somit zwei Punkte im Verfolgerduell.
Herfords Chefcoach Jeff Job musste gegen den EHC nochmals auf Topscorer Killian Hutt verzichten, auch Kevin Rempel, Leon Nasebandt, Alex Lindt und Tim Schürstedt fehlten im Kader des HEV. Für Torwart Marc Fleischer, dessen Vertrag auf seinen Wunsch hin Mitte der Woche aufgelöst wurde, rückte Jan Pohlmann als zweiter Goalie nach.
Rund 580 Zuschauer sahen zunächst stark aufspielende Gäste, denen man die lange und späte Anreise nicht anmerkte. Während Neuwied immer wieder gefährlich vor Kieren Vogel im Tor der Herforder auftauchte, hatte der Gastgeber Mühe im Spielaufbau und verlor durch Ungenauigkeiten im Passspiel immer wieder den Puck. Kevin Wilson traf in der 6. Minute zur verdienten Führung der Bären, die Justin Unger unmittelbar nach einem Bully jedoch egalisierte (9.). Trotz des Ausgleichs gelang es dem HEV nicht, das eigene Spiel zu stabilisieren und die Bären warteten geduldig auf ihre Chancen. Als sich die ersten Überzahlsituationen ergaben, nutzten die Gäste diese durch Jeffrey Smith und Kevin Wilson in der 16. Und 17. Minute und gingen mit einer 3:1-Führung in die erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel erwischte Neuwied einen Blitzstart und erhöhte bereits nach wenigen Sekunden durch Stephan Fröhlich auf 4:1. Als Maximilian Wasser nur vier Minuten später sogar auf 5:1 erhöhte, schien die Vorentscheidung gefallen zu sein. Zwar verkürzte Jan-Niklas Linnenbrügger in der 26. Minute auf 2:5, doch die Zeit rannte den Herfordern langsam weg. Erst als Gleb Berezovskij sechs Minuten vor der Drittelpause das 3:5 gelang, wachte das Eisstadion „Im Kleinen Felde“ langsam wieder auf. Lautstark läuteten die Herforder Fans den Schlussspurt ihres Teams ein, die nun wesentlich präsenter und konzentrierter wirkten. Besonders Verteidiger Guillaume Naud schienen nun Flügel zu wachsen. Als er in der 37. Minute den Anschlusstreffer markierte, schöpfte der HEV endgültig wieder Hoffnung.
Dramatisch verlief dann das Schlussdrittel. Immer wieder rannte Herford an, Neuwied stand jedoch sehr gut in der Abwehr und versuchte durch gefährliche Konter den sechsten Treffer zu markieren. In der 52. Minute folgte dann die Schlüsselszene des Spiels, als Herford nach einem Foul einen Penalty zugesprochen bekam. Im Duell zwischen Guillaume Naud und Justin Schrörs im Tor des EHC, blieb der Herforder Sieger und führte sein Team mit dem Ausgleich schließlich in die Verlängerung.
Mit den Fans im Rücken setzte nun der HEV die Akzente und schnürte den Gegner im eigenen Verteidigungsdrittel ein. In der 63. Minute bekam erneut Guillaume Naud in zentraler Position den Puck, nutzte die sich bietende Zeit, legte sich die Scheibe zurecht und netzte mit einem Gewaltschuss ins linke untere Eck zum 6:5-Endstand ein.
Jeff Job lobte sein Team in der abschließenden Pressekonferenz: „Das Team hat heute eine tolle Moral bewiesen und sich nach dem 1:5-Rückstand nicht aufgegeben. Den freien Tag am Sonntag haben sich die Spieler nun verdient.“ Für die Ice Dragons geht es am kommenden Wochenende mit zwei Spielen im Inter Regio-Cup weiter. Freitag trifft man in heimischer Halle um 20.30 Uhr auf den dreimaligen belgischen Meister und derzeitigen Tabellenführer der BeNe-League Leuven Chiefs, am Sonntag geht die Reise ins belgische Herentals zum 14maligen belgischen Meister HYC.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Ice Aliens verlieren gegen den Tabellenzweiten mit 3:7
(RLW)  Die erste Mannschaft der Ice Aliens scheint komplett neben der Spur zu sein. Nach der Niederlage in Dinslaken hatten sie am Freitagabend den Tabellenzweiten aus Hamm zu Gast und gingen mit fliegenden Fahnen unter. Das Spiel war schon nach neun Minuten entschieden, als die Eisbären zwei Überzahlsituationen eiskalt ausnutzten und auf 0:3 davonzogen. Nach der ersten Pause keimte noch etwas Hoffnung auf, als Kapitän Fischbuch den Anschlusstreffer erzielt. Doch der Sekundenzeiger war noch nicht mal eine Umdrehung weiter, als die Gäste den alten Abstand wiederherstellten.
Das Spiel der Ice Aliens war zerfahren, ein Zusammenspiel war nicht zu erkennen, Fehlpässe wechselten sich mit vergebenen Torchancen ab. So nutzten die Eisbären weiterhin die sich ergebenden Möglichkeiten und zogen auf 6:1 davon. Das letzte Drittel gewannen zwar die Aliens mit 2:1, allerdings ein schwacher Trost angesichts des Endergebnisses. Dies war auch nur dadurch möglich, dass die Gäste aus Westfalen das Tempo etwas drosselten und sich zu Fouls hinreißen ließen. Am Ende ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg der Hammer Eisbären.
Trainer Andrej Fuchs hatte schon während des Spiels viel Frust aufgebaut. Beim Trainer Talk nach dem Spiel konnten ihn die Besucher sehen, wie sie ihn noch nicht kennen gelernt hatten. Der Stachel der Leistung seiner Mannschaft saß tief und er kündigte intensive Einzelgespräche für die kommende Woche an. Während er im Allgemeinen launige und eloquente Analysen liefert, war er an diesem Abend mit wenigen Worten mit seiner Stellungnahme fertig. Die Mannschaft ist nun gefordert, ihre Leistung zu steigern und ihre Möglichkeiten aufs Eis zu bringen.
  
    
Regionalliga Ost
   
ELV Niesky
Verdienter Sieg in Chemnitz
(RLO)  Am Sonnabend, den 09.11.2019 waren die Tornados zu Gast bei den Chemnitz Crashers in der Eissporthalle am Küchwald. Nach einem spannenden Spiel endete die Partie mit einem verdienten Sieg von 3:4 nach Verlängerung (2:0; 0:3; 1:0; 0:1) für die Nieskyer.
Im ersten Drittel dominierten noch die Gastgeber das Spiel und gingen mit zwei Toren in Führung. Doch im Mitteldrittel übernahmen dann die Tornados souverän das Spiel. Mit Toren von David Frömter (23.Minute), Sebastian Greulich (30.Minute in Überzahl) und Marco Noack (37.Minute) drehten sie das Ergebnis. Im letzten Drittel gab es viele Chancen auf beiden Seiten. Das Glück hatten aber die Chemnitzer. 33 Sekunden vor dem Abpfiff glichen sie zum 3:3 aus. So ging es in die Verlängerung. Wieder zeigten die Gäste aus der Lausitz ihre Stärke. In der 63. Minute nutzte Sebastian Greulich das Zuspiel von David Frömter, überlief förmlich die Chemnitzer Abwehr und versenkte den Puck erneut im gegnerischen Kasten.
  


 Sonntag 10.November 2019 www.icehockeypage.de 
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