Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

               

     3.Advent

  
HEC Eisbären Heilbronn
(RLSW)  Die Eisbären haben den US-Amerikaner Aiden Wagner vom Ligarivalen EC Eppelheim in die Käthchenstadt gelotst und erhoffen sich durch ihn mehr Durchschlagskraft in der Offensive
  
ESC Vilshofen
(BLL)  Verstärkung für die Wölfe: Vom Bayernligisten Passau Black Hawks wechselt Verteidiger Benoit Baumgartner zum ESC und von den Dachau Woodpeckers aus der Bezirksliga kommt der Oberliga-erfahrene Stürmer Dominik Retzer nach Vilshofen. Dagegen hat Stürmer Pierre Schmidt das Team verlassen
  
ECDC Memmingen
(OLS)  Stürmer Milan Pfalzer hat sich am Freitag Abend an der Achillessehne verletzt und wurde bereits operiert. Dadurch ist die aktuelle Spielzeit für ihn vorraussichtlich bereits beendet
  
ERC Regen
(BBZL)  Die Red Dragons haben den slowakischen Verteidiger Michal Koma, dem jüngeren Bruder von Publikumsliebling Jaroslav Koma, verpflichtet. Allerdings gibt es mit Marek Posmyk, der zuletzt schon nicht mehr im Aufgebot war, auch einen Abgang zu vermelden
  
Krefelder EV
(OLN)  Stürmer Benjamin Kosianski, der zuletzt lange Zeit verletzungsbedingt pausieren musste, wechselt von den Eispiraten Crimmitschau zum KEV um Spielpraxis zu sammeln
  
ESC Dorfen
(BYL)  Verteidiger Alexander Rauscher hat die Eispiraten aus berfulichen Gründen verlassen
  
Blue Devils Weiden
(OLS)  Stürmer Herbert Geisberger hat sich am letzten Wochenende eine Armverletzung zugezogen und wird deshalb vorraussichtlich zwei Wochen lang nicht zur Verfügung stehen
  
SG Bad Bayersoien/Peiting
(BBZL)  Nach einem kurzen Intermezzo in der Landesliga beim TSV Farchant kehrt Stürmer Florian Ferkau nun wieder zum ESV Bad Bayersoien zurück
  
Fischt.Pinguins Bremerhaven
(DEL)  Stürmer Ross Mauermann hat vorzeitig seinen Vertrag bei den Fischtown Pinguins verlängert und wird auch in den nächsten drei Jahren für Bremerhaven aufs Eis gehen
  
Herner EV
(OLN)  Verteidiger Thomas Ziolkowski hat sich am letzten Wochenende schwere Gesichtsverletzungen zugezogen und ist dadurch mehrere Wochen ausser gefecht
 
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Verteidiger Pawel Dronia und Stürmer David Zucker werden beide wegen einer Unterkörperverletzung für mindestens vier Wochen pausieren müssen
 
Eisbären Juniors Berlin
(RLO)  Nach einem studienbedingten Auslandsaufenthalt kehrt Stürmer Yannick D´Arino nun nach Deutschland zurück und wird ab sofort wieder für die Eisbären Juniors auflaufen
  
EHC Red Bull München
(DEL)  Die Red Bulls müssen in den nächsten drei Wochen auf Nationalstürmer Maximilian Kastner verzichten, der wegen einer Oberkörperverletzung ausfällt
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 1.Dezember 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 17 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Ost und Landesliga Thüringen.

 
    
Deutsche Eishockey Liga  /  Deutsche Eishockey Liga 2
    
Düsseldorfer EG
Niederlage in Mannheim - DEG verliert 3:5 bei den Adlern
(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat mit 3:5 (1:1, 1:0, 1:4) gegen die Adler Mannheim verloren. Zwar erspielte sich die DEG eine zwischenzeitliche 3:1-Führung, doch ein fulminanter Schlussspurt der Adler entschied die Partie zugunsten der Hausherren.
  
    
Bayreuth Tigers
Spendenübergabe an SenoCura Bayreuth
(DEL2)  Ein herzliches Dankeschön für, den für uns wahnsinnig tollen Betrag von 9000.-€, der am gestrigen Abend vor dem Heimspiel gegen die Löwen Frankfurt übergeben werden konnte, geht an die Bayreuth Eishockey-Fanclubs, namentlich die Ostkurve Bayreuth, Flying Elks Münchberg, Sektion Tigerfans Bayreuth, Seidwitz on Tour, sowie an Helge Jüstel und unseren Fanbeauftragten. Alle zusammen haben den Satz pinkfarbener Trikots, mit welchen die Bayreuth Tigers im Oktober im Rahmen der „Pinktober-Bewegung“– welche sich dem Thema und dem Kampf gegen den Brustkrebs verschrieben hat – bei den Heimspielen im Tigerkäfig getragen hat, selbstlos finanziert.
Ein weiteres und ganz spezielles Dankeschön geht an alle Käufer der Pinktober-Jerseys, die bei der zuletzt durchgeführten Auktion zusammengeholfen haben, diesen tollen Betrag zu generieren, der nun an SenoCura übergeben werden konnte. Zwischen 230.-€ und in der Spitze 700.-€ waren den Fans diese Einzelstücke, die mit einem Zertifikat und den dazugehörigen Stutzen abgegeben wurden, wert. DANKESCHÖN!
Wir freuen uns sehr, dass die Fans der Tigers, die eines der begehrten Unikate ergattern konnten, diese mit Stolz tragen und gleichzeitig einen großen Beitrag dazu leisten, den in Bayreuth ansässigen Verein SenaCura unterstützen zu können.
Übergeben wurde der Scheck an den 1. Vorsitzenden von SenoCura, Dr. Ulrich Mergele und Geschäftsführerin, Frau Brigitte Simon.
Dr. Mergele bedankte sich sehr herzlich bei den Fanclubs und den Bayreuth Tigers für die Durchführung dieser Aktion und wies darauf hin, wie wichtig das Thema Brustkrebs sei. Er freute sich besonders, dass man die Bedeutung erkannt hat und diesen großzügigen Beitrag zu diesem ernsthaften Thema leisten möchte. „In Deutschland ist jede 10. Frau von dieser Krankheit betroffen. Zur eigentlichen Erkrankung kommt die überaus hohe seelische Belastung der betroffenen Frauen. Wir möchten alle Frauen dazu ermutigen, sich regelmäßig untersuchen zu lassen. Je früher der Krebs erkannt wird, umso größer ist die Chance die Krankheit zu heilen“, äußerte sich Dr. Ulrich Mergele kurz am Rande des Spiels gegen die Löwen Frankfurt, welches er mit Geschäftsführerin Brigitte Simon am Freitagabend besuchte. Der Verein SenoCura hat es sich zur Aufgabe gemacht, Brustzentren zu fördern, Aufklärung zu betreiben, sowie die Förderung, Behandlung und Forschung, speziell auf dem Gebiet der Physiologie, der Diagnostik, der Therapie der Erkrankung der Brustdrüse, zu unterstützen. Kontakt: www.senocura.org
  
    
Löwen Frankfurt
Löwen müssen auf Koziol und Mieszkowski verzichten
(DEL2)  Das Verletzungspech bei den Löwen Frankfurt hält weiter an. Nun fallen auch noch Lukas Koziol und Darren Mieszkowski aus. Beide Spieler haben sich beim Spiel gegen Dresden am vergangenen Dienstagabend verletzt.
Koziol (Syndesmoseband) wird den Löwen für drei Monate fehlen. Mieszkowski (Unterkörper) fällt für voraussichtlich drei Wochen aus.
Damit steigt die aktuelle Anzahl der Verletzten bei den Löwen auf sieben Spieler. Neben Koziol und Mieszkowski fehlen auch Adam Mitchell, Christian Kretschmann, Alex Roach, Mike Fischer und Thomas Gauch.
  
    
Oberliga Süd  /  Oberliga Nord
    
ERC Sonthofen
3:6-Niederlage beim SC Riessersee
(OLS)  Neben vielen angeschlagenen Spielern und dem bereits längerfristigen Ausfall von Tim Marek, fällt seit dieser Woche zudem Marc Sill für einige Wochen aus. Die Verletzung aus dem Spiel gegen Höchstadt hat sich nachträglich als schwerwiegender herausgestellt als zunächst befürchtet. Dennoch hat er sich die letzten Wochen in den Dienst der Mannschaft gestellt und auf die Zähne gebissen.
Die Bulls kamen am Freitag soweit gut aus der Kabine, dennoch übernahm der SCR von Beginn an das Spielgeschehen. Nach 1 ½ Minuten die erste fragwürdige Strafzeit gegen den ERC. Zwar ließ Riessersee die Überzahl selbst noch ungenutzt, doch blieb der SCR im Drittel der Bulls und konnte nur eine Sekunde nach Ablauf der Strafzeit mit 1:0 durch Arkiomaa in Führung gehen. Danach blieben die Werdenfelser weiter am Drücker. Selbst eine vierminütige Überzahl der Bulls brachte keinen Druck auf das Gehäuse von Daniel Allavena im Tor des SCR. Zur Mitte des Drittels erneut Strafe gegen Riessersee. Diesmal nutzten die Bulls ihre Chance im Powerplay. Lukas Slavetinsky wurde von Ondrej Havlicek schön freigespielt und dieser traf zum 1:1 (12. Minute). Danach aber wieder nur die Garmischer am Drücker. So fiel das 2:1 für Riessersee nur zwei Minuten nach dem Ausgleich: Radu stand plötzlich völlig frei vor Konstantin Kessler und diese Chance verwertete Radu eiskalt zur erneuten, aber auch verdienten Führung.
Im zweiten Drittel waren gerade 59 Sekunden gespielt, da musste Kessler erneut hinter sich greifen: Vor dem Tor der Bulls herrschte viel Betrieb und Vollmer drückte die Scheibe zum 3:1 über die Linie. In der Folge blieben die Garmischer weiterhin das tonangebende Team, der ERC nur mit vereinzelten Chancen. Auch zwei weitere Powerplay-Chancen blieben auf Seiten Sonthofens ungenutzt. So blieb es bis Drittelende beim 3:1.
Auch im letzten Drittel mussten die Bulls einen schnellen Gegentreffer hinnehmen. Diesmal benötigte der SCR nur 43 Sekunden, um die Führung weiter auszubauen. Heiß war der Torschütze für seine Farben zum 4:1. Nun aber endlich Sonthofen am Drücker. Jayden Schubert schob mit einem platzierten Schuss in der 44. Minute zum 4:2-Anschlusstreffer ein. Nur weitere vier Minuten später war es Fabjon Kuqi, der zum 4:3 auf nur noch ein Tor Abstand verkürzten. Nun Sonthofen mit dem Momentum auf seiner Seite. In der 52. Minute wieder Strafzeit gegen den ERC – erneut eine sehr fragwürdige Entscheidung. Dennoch blieb auch dieses Powerplay des SRC zunächst folgenlos. Wie schon beim 1:0, blieben die Garmischer im Drittel der Bulls und es schlug nur wenige Sekunden nach Ablauf der Strafzeit im Tor des ERC ein. Erneut landete die Scheibe zum 5:3 durch Arkiomaa im Netz der Bulls. Danach Sonthofen weiterhin bemüht, aber auch der letzte Treffer dieses Abends gehörte dem SCR. Nachdem Martin Ekrt Konstantin Kessler für einen weiteren Feldspieler aus dem Tor genommen hatte, war es Vollmer mit einem Befreiungsschlag. Die Scheibe kullerte über die gesamte Eisfläche ins Tor der Bulls zum 6:3-Endstand.
Auch nach dem Spiel haben die Bulls weitere Ausfälle zu beklagen. So konnten Vladimir Kames und Philipp Sander das Spiel nicht beenden. Kames wird am heutigen Familienspieltag definitiv fehlen, ein Einsatz von Sander wird sich erst kurzfristig entscheiden.
Dennoch wollen die verbliebenen Spieler beim Familienspieltag am heutigen Sonntag gegen die Selber Wölfe um 16:00 Uhr alles geben und den Fans endlich wieder Kampf und Willen zeigen.
Gerade jetzt, in schwierigen Zeiten, sind die Fans wichtiger denn je. Kommt ins Stadion und unterstützt unsere Mannschaft. Alle Kinder haben heute freien Eintritt. Begleitende Eltern oder Großeltern haben vergünstigen Eintritt von 6,00 Euro.
  
    
ESC Moskitos Essen
3:9-Derbyniederlage gegen den Herner EV
(OLN)  Viel vorgenommen hatte man sich für das Derby gegen den Herner EV. Die Unterstützung aus Düsseldorf war da, jedoch gab es vor dem Spiel die nächste Hiobsbotschaft. Der zuletzt starke Valentin Pfeifer fiel mit einer Knieverletzung aus und auch einer der Aktivposten der letzten Wochen, Niklas Hildebrand, konnte verletzungsbedingt nicht mitwirken.
2159 Zuschauer, davon ca. 350 aus Herne, sahen im ersten Drittel eigentlich einen guten Start der Moskitos, doch Herne zeigte sich gnadenlos effektiv. Hane im Essener Tor wurde oft alleine gelassen und vorne ließ Linda mit einigen starken Saves die Essener nicht zum Torerfolg kommen.
Nach 17:40 Minuten war das Derby schon lange entschieden, es stand ein 0:5 durch Tore von Palka (3), Thielsch und Marsall auf der Anzeigetafel. Im ersten Drittel konnte dann Huebscher noch eine Ergebnisverbesserung zum 1:5 in der 20. Minute erzielen.
Die Drittel zwei und drei sind schnell erzählt. Herne kontrollierte das Spiel, die Moskitos bemühten sich zwar um weitere Tore, aber Herne war einfach mindestens eine Klasse besser.
Weitere Tore auf Herner Seite erzielten Behrens (31.), Christoph Ziolkowski (38., 51.) und Piskor in Unterzahl (54.). Für die Moskitos trafen noch McLeod (36.) und Holzmann (40.). Peter LeBlanc schied im letzten Drittel mit einer Gesichtsverletzung nach einem Pucktreffer aus.
Sonntag treten die Moskitos um 18:00 Uhr in Leipzig bei den EXA Icefighters an.
  
    
Herner EV
Derbysieger 2.0!
(OLN)  Der Herner EV hat das Derby am Freitagabend bei den Moskitos Essen ganz souverän mit 9:3 (5:1/2:2/ 2:0) für sich entschieden.
Bereits nach den ersten 20 Minuten war die Partie entschieden. Essen bot auf dem Spielberichtsbogen zwar eine Abwehr auf, auf dem Eis war diese jedoch nicht präsent. Bereits der erste Schuss von Dennis Thielsch war drin, der zweite Schuss von Dennis Palka ebenfalls. Den dritten Schuss konnte Hendrik Hane, Torhüter der deutschen U20-Nationalmannschaft und normalerweise Keeper der Düsseldorfer EG, noch entschärfen, doch mit dem vierten Schuss aufs Tor erhöhte erneut Dennis Palka auf 3:0 für Herne. Marcus Marsall traf zum 4:0, Dennis Palka erzielte mit seinem dritten Tor das 5:0 nach 17 Spielminuten. Zu diesem Zeitpunkt wollte Hane eigentlich das Eis verlassen, blieb dann aber doch im Tor der Moskitos.
Die letzten 40 Minuten sahen für die Zuschauer dann eher aus wie ein Freundschaftsspiel. Essen war zu keinem Zeitpunkt in der Lage dem HEV gefährlich zu werden. Christoph Ziolkowski traf noch zweimal, Rene Behrens erzielte ebenfalls einen Treffer.
Den Schlusspunkt auf eine überragende Herner Leistung gegen ganz schwache Moskitos setzte dann Dominik Piskor, der in Unterzahl für das 9:3 sorgte. 700 Herner unter den knapp 2200 Zuschauern waren hellauf begeistert. „Ohne Abwehr gewinnst du kein Spiel“, so Moskitos-Trainer Larry Suarez. „Wir führen 5:1, haben aber ein Schussverhältnis von 15:10 für Essen nach dem ersten Drittel. Das sagt viel über Effektivität aus und auch über einen überragenden Björn Linda im Tor“, so HEV-Trainer Danny Albrecht. „Wir haben völlig verdient gewonnen“, fügte er abschließend an.
Am Sonntag erwartet der HEV in der Hannibal-Arena am Gysenberg die TecArt Black Dragons aus Erfurt. Bully ist dann um 18.30 Uhr.  
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
TSV Erding
Gladiators ringen Eispiraten nieder
(BYL)  Spannend bis zur Schlusssekunde verlief am Freitagabend das 
Eishockey-Derby zwischen den Erding Gladiators und den Eispiraten vom 
ESC Dorfen. Am Ende behielten die Erdinger mit 5:3 Toren (2:1, 2:1, 1:1) 
die Oberhand.
Erdings Trainer Thomas Vogl musste aufgrund von krankheits- und 
verletzungsbedingten Ausfällen eine Reihen schon wieder umstellen. Aber 
seinem Gegenüber Randy Neal ging es nicht viel besser: Bei ihm hatten 
sich kurzfristig die an Grippe erkrankten Florian Ullmann und Tomas Vrba 
abgemeldet – und mit Torwart Kilian Ober mittlerweile der vierte 
verletzte Keeper.
So gab es ein Novum in der Bayernliga: Im ESC-Tor stand der 19-jährige 
Andreas Marek, als Backup saß sein erst 16-jähriger Bruder Simon auf der 
Bank.
Andreas Marek stand im ersten Drittel sehr oft im Mittelpunkt, hielt 
jedoch bravourös. Die Eispiraten konnten sich nur selten befreien. Als 
dann aber eine Dorfener Strafe gerade abgelaufen war, und die Erdinger 
Strafe noch ein paar Sekunden dauerte, schlug ein Schlenzer von 
Christian Göttlicher für den ESC im Winkel ein – 0:1 (15.).
Dann wurde es wieder etwas voller auf der Strafbank, und im Spiel Vier 
gegen Drei gelang Daniel Krzizok das 1:1 (17.). Das 2:1 für die 
Gladiators hatte kurz darauf Rudi Lorenz auf dem Schläger, als er – von 
der Strafbank kommend – alleine aufs ESC-Tor zulief, aber an Marek 
scheiterte. In der Schlussminute des ersten Abschnitts gab es erneut 
eine Strafe gegen die Eispiraten, und 14 Sekunden vor der Sirene drückte 
Krzizok den Puck zum 2:1 für Erding über die Linie.
Das zweite Drittel begannen die Dorfener druckvoll, und Sandro 
Schroepfer scheiterte an Torwart Christoph Schedlbauer (24.). Danach 
aber war Erding am Drücker: Doch ESC-Keeper Andreas Marek hielt zunächst 
einen Penalty von Christian Poetzel (27.) und rettete schließlich gegen 
Stefan Groß (28.) und Martin Dürr (29.). Als sich die Eispiraten 
befreien konnten, schlug ein abgefälschter Schuss von Timo Borrmann zum 
2:2 ein (30.). Doch die Antwort der Gladiators kam prompt: Nur knapp 
zwei Minuten später traf Mark Waldhausen zum 3:2, und wiederum nur vier 
Minuten danach jagte Philipp Michl den Puck zum 4:2 ins Netz.
Im Schlussabschnitt wollten die Eispiraten noch einmal aufs Tempo 
drücken, aber die Gladiators setzten immer wieder gefährliche Konter. 
Allerdings hielt Marek weiter überragend. Kurz vor Schluss nahm 
ESC-Coach Neal seinen jungen Torwart für einen sechsten Feldspieler vom 
Eis. Prompt verkürzte Martin Saluga 36 Sekunden vor dem Ende auf 3:4. 
Aber in der Schlusssekunde traf Sebastian Schwarz zum 5:3-Endstand ins 
verwaiste Dorfener Tor.
 
    
ESC River Rats Geretsried
Entfesselter ESC gewinnt in Peissenberg
(BYL)  Am 17. Spieltag war der ESC in Peissenberg zu Gast. Die Eishackler können auf den bisherigen Saisonverlauf absolut zufrieden zurückblicken, 30 Punkte und Tabellenplatz 4 sind eine starke Bilanz. Positive Nachrichten gab es aber auch aus dem Lager der Rats zu vermelden. Zum ersten Mal in dieser Saison konnte das Team unter der Woche drei Trainingseinheiten durchziehen, langsam kehrt wieder Normalität ein. Mit Merl, Bursch und Gania fehlten allerdings drei Spieler.
Die Hausherren legten einen blitzsauberen Start hin und trafen mit dem ersten gefährlichen Angriff. Birkner zog hinter dem Tor von Morczinietz drei Leute auf sich und Martin Andrä zimmerte die Scheibe per Direktschuss in das rechte Kreuzeck (3.). Die Rats brauchten ein paar Minuten um sich zurechtzufinden und fingen sich prompt den nächsten Gegentreffer ein. Malzatzki entwischte über die rechte Seite und verwandelte eiskalt zum 2:0 (11.). Diesmal hatte das Team von Sebastian Wanner aber die richtige Antwort parat. Berger fälschte einen Schuss von Stava perfekt zum 2:1 ab, dem Ganzen ist eine schöne Kombination vorausgegangen (15.). In doppelter Überzahl folgte gleich der nächste Grund zu jubeln, denn Sertl rutschte ein Schuss von Fuchs zum 2:2 durch die Hosenträger (19.).
Die Rats zeigten sich vor allem im Powerplay weiterhin stark verbessert. Berger setzte sich im Zweikampf neben dem Tor stark durch und bediente Fuchs perfekt, der Sertl über die Fanghand zum 2:3 überwinden konnte (26.). Der Vorwärtsgang war nun endgültig eingelegt, Hölzl scheiterte wenig später am linken Pfosten. Ganz feine Hände bewies Ondrej Horvath beim 2:4, als er die halbe Peissenberger Hintermannschaft ins Leere laufen ließ und am Ende mit der Rückhand erfolgreich war (31.). Die Eishackler wehrten sich, doch Morczinietz war nun auf Betriebstemperatur und zeigte starke Paraden. Nicht auf Betriebstemperatur sondern völlig on fire war hingegen die Offensivabteilung. Ausgangspunkt war erneut ein Stava-Schuss, diesmal hielt Strobl seinen Schläger perfekt zum 2:5 hin (37.). Für endgültige Schockstarre bei den Heimfans sorgte Berger kurz vor der Pause, der die Führung gar auf 2:6 ausbauen konnte (39.). Das wohl stärkste Drittel der Saison, allerdings standen die gefürchteten letzten 20 Minuten erst noch an.
Die große Frage war: Hält die Kraft und bringt der ESC die Führung über die Zeit? Peissenberg hat die Qualität und auch die Mentalität um nochmal zurückzukommen, was den Rats allerdings durchaus bewusst war. Aus einer stabilen Abwehr heraus, beschränkte sich die Mannschaft auf schnelle Gegenstöße. Das Konzept ging vorerst auf, die Eishackler bissen sich immer wieder fest und konnten Morczinietz nicht ernsthaft unter Bedrängnis bringen. Der Alptraum für die Hausherren ging weiter, denn die Rats schlugen durch Reiter erneut in Überzahl zu und erhöhten auf 2:7 (48.). Der TSV war nun völlig von der Rolle, Sertl musste einen Unterzahlkonter von Fuchs entschärfen. Wenig später schlug es  trotzdem wieder hinter ihm ein, Horvath packte per Schlagschuss (immer noch in Unterzahl) das 2:8 drauf (52.). Brauer sorgte mit dem dritten Treffer der Hausherren für den Schlusspunkt, doch das war nur noch Ergebniskosmetik (59.).
Fazit: Die Rats drehen nach dem 2:0 gewaltig auf, während Peissenberg ab dem zweiten Drittel, aus welchen Gründen auch immer, zusammenbrach wie ein Kartenhaus. Scheinbar hat die Heimkehr in das Heinz-Schneider Eisstadion neue Kräfte freigesetzt. Vielleicht hat Betreuer Alfons Müller aber auch einen Zaubertrank aus dem berühmten gallischen Dorf besorgt, wir wissen es nicht. So darf es auf jeden Fall gerne weitergehen, die nächste Bewährungsprobe folgt, vor leider wieder nur 200 Zuschauern, am Sonntag mit dem Heimspiel gegen Tabellenführer Waldkraiburg. 
  
    
TEV Miesbach
Nach Spielabsage – Voller Fokus auf Königsbrunn am Sonntag 
(BYL)  Aufgrund eines technischen Defektes an der Kühlanlage, musste das Topspiel zwischen dem TEV und Waldkraiburg abgesagt werden. Nachholtermin ist Freitag der 13.12. um 20:00 Uhr. Nun legen unsere Mannen rundum Cheftrainer Kathan den Fokus auf den 1. Adventssonntag, wo es in der Miesbacher Eissporthalle gegen den EHC Königsbrunn geht. In dieser Trainingswoche konnten die Wiedergenesenen Beppo Frank, Timon Ewert und Maxi Meineke voll einsteigen und stehen am Sonntag zur Verfügung, sodass Trainer Kathan auf vier Reihen zurückgreifen kann. Weiterhin verzichten muss unsere Mannschaft auf Stephan Stiebinger, Felix Feuerreiter und Thomas Amann. Mit breiter Brust nach zuletzt 3 – sechs Punkte Wochenenden in Folge, gilt es für den TEV weiterhin oben dran zu bleiben und den nächsten 3er einzufahren. Das, dass alles andere als leicht wird zeigte das Hinspiel in Königsbrunn, als man kurzerhand mit 0:3 zurücklag, sich jedoch am Ende noch ein 3:5 Sieg erkämpfen konnte. Die Pinguine vom EHC Königsbrunn stehen nach der 1:4 Heimniederlage gegen den EHC Klostersee am gestrigen Freitag mit 16 Punkten und einem Torverhältnis von 57:78 auf dem 10. Tabellenplatz. Bereits nach 7 Spieltagen legt der EHC-Coach Peter Schedlbauer sein Amt nieder. Er hatte von Beginn an keine Chance, einige Spieler haben permanent gegen ihn gearbeitet, teilte Vorstand Willi Bertele stinksauer mit. Es übernahm Waldemar Dietrich, der lange Zeit beim ECDC Memmingen erst als Stürmer und dann als Nachwuchstrainer tätig war. Am letzten Wochenende konnten die Pinguine nach einer starken Leistung gegen den TSV Erding 3 Punkte gewinnen, kamen dafür zwei Tage später bei den River Rats in Geretsried mit 9:5 unter die Räder. Coach Dietrich musste die Reise nach Geretsried mit nur 12 Feldspielern und 2 Goalies antreten. Deswegen wurden die Verantwortlichen auf dem Transfermarkt aktiv und reisen nach Öffnung des Transferfensters zum 1.12 mit zwei Neuzugängen an: der 20jährige ehemalige U20 Nationalstürmer Tim Bullnheimer kommt vom Oberligisten ECDC Memmingen und der 23jährige Verteidiger Mauro Seider, der in Füssen ausgebildet wurde kommt vom Ligarivalen EA Schongau. Gewarnt dürfte der TEV zudem von  Jakub Sramek sein, der mit 35 Punkten (19 Tore / 16 Assi) und  Hayden Trupp mit 20 Punkten (7 Tore / 13 Assi),  ein starkes Offensivduo bilden.Es ist alles angerichtet für einen weiteren spannenden Eishockeyabend im Miesbacher Eisstadion, bei der unsere Mannschaft mit den eigenen Fans im Rücken, die 3 Punkte Zuhause behalten will. „ Wir haben am Freitag trainiert und möchten auf keinen Fall ohne Punkte aus dem Wochenende gehen, damit wir unseren Vorsprung auf Platz 7 verteidigen können,“ berichtet Trainer Kathan. Spielbeginn ist um 18 Uhr.
  
   
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks holen Punkt in Schweinfurt - Black Hawks empfangen am Sonntag Pfaffenhofen
(BYL)  Die Passau Black Hawks mussten sich am Freitag in Schweinfurt mit 6:5 nach Verlängerung geschlagen geben. Wie schon die Woche davor in Peißenberg, hätten die Habichte aber auch das Spiel gewinnen können. Zehn Minuten vor Ende der Partie hatten die Black Hawks nämlich noch mit zwei Toren Vorsprung geführt. Schweinfurt hatte vor der Partie gegen die Habichte noch mal kräftig am Transfermarkt zugeschlagen und gleich vier Spieler aus Bad Kissingen verpflichtet. Bad Kissingen hatte vor einer guten Woche den Rückzug aus der Bayernliga erklärt. Die Verantwortlichen der Habichte, waren allerdings sehr verwundert, dass die Neuzugänge der Schweinfurter vor der Öffnung des Transferfensters am 01. Dezember bereits für Schweinfurt spielberechtigt waren. So standen bei Schweinfurt 21 Feldspieler auf dem Spielbericht. Die verletzungsgeplagten Habichte konnten immerhin 15 Feldspieler – drei komplette Reihen – aufbieten. Nichtsdestotrotz sind die Verletzungen bei den Passau Black Hawks keine Ausrede. Schweinfurt startete zum 85jährigen Vereinsjubiläum mit viel Druck und ging früh in Führung. Anschließend kamen auch die Habichte immer besser ins Spiel und es entwickelte sich ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Ärgerlich ist natürlich die Tatsache, dass die Black Hawks eine zwei Tore Führung kurz vor Ende der Partie nicht über die Zeit bringen konnten. Die Black Hawks hatten einmal in Überzahl und einmal in Unterzahl zur 3:5 Führung getroffen. Doch die Schweinfurter nutzten individuelle Fehler in der Black Hawks Zone aus und kamen so noch zum Ausgleich. So stand es nach der regulären Spielzeit 5:5. In der Verlängerung kam es dann wie es kommen musste. Das Momentum lag nach dem Comeback klar auf Seiten der Hausherren. Und so dauerte es gerade einmal 32 Sekunden als der Puck zum sechsten mal im Tor der Passau Black Hawks einschlug – es war der erste Torschuss in der Verlängerung. Jan Kouba hatte mit seinen vierten Scorerpunkt an diesem Abend den ERV Schweinfurt zum Sieg geschlossen. Für die Black Hawks wären an diesem Abend aber auch drei Punkte möglich gewesen. Und so steht für die Passau Black Hawks am morgigen Sonntag nun ein ganz wichtiges Spiel auf dem Programm:
Zum Heimspiel am Sonntag um 18:30 Uhr empfangen die Passau Black Hawks den EC Pfaffenhofen in der Passauer EisArena. Pfaffenhofen konnte seine Partie am Freitag gegen Schongau mit 4:2 gewinnen und hat sich damit alle Chancen auf einen Platz unter den ersten sechs Team bewahrt. Die ersten sechs Mannschaften qualifizieren sich direkt für die obere Verzahnungsrunde. So werden die Icehogs am Sonntag alles daran setzen um die Passau Black Hawks in der Festung EisArena zu Fall zu bringen. Die Zuschauer dürften sich auf ein heiß umkämpftes Match freuen.
Nach einem Jahr in der Eishockey Landesliga, haben sich die Oberbayern nach dem direkten Wiederaufstieg eindrucksvoll zurückgemeldet. Der Lohn für die guten Leistungen in der bisherigen Saison ist der neunte Tabellenplatz. Großen Anteil am Erfolg des EC Pfaffenhofen haben Nick Endress und die beiden Kontingentspieler John Lawrence und Jake Fardoe. Dazu kommen namhafte Verstärkungen wie Marco Babic vom Oberligisten EC Peiting und Nico Kroschinski von den Eisbären Regensburg. Der EC Pfaffenhofen wird wie im Hinspiel wieder ein sehr unangenehmer Gegner für die Passau Black Hawks sein. Ein Schlüssel zum Erfolg ist sicherlich die „Achse“ Endress, Lawrence und Fardoe über sechzig Minuten auszuschalten. „Pfaffenhofen ist ein unangenehmer Gegner mit viel Herzblut. Die Mannschaft ist immer in der Lage es dem Gegner schwer zu machen. Dass haben die IceHogs auch gegen mehrere Top Mannschaften der Liga gezeigt. Wir müssen gut verteidigen und 60 Minuten konzentriert arbeiten.“ so die Marschroute von Trainer Heinz Feilmeier. Freuen dürfen sich die Zuschauer in der Passauer EisArena auf das Debüt von Benedikt Böhm. Der Neuzugang ist pünktlich mit der Öffnung des Transferfensters am 01. Dezember für die Passau Black Hawks spielberechtigt. Böhm hat in der Saison 2019/20 für den ECDC Memmingen in der Oberliga Süd elf Spiele absolviert. In den Jahren zuvor lief Benedikt Böhm für den EV Regensburg und den Deggendorf SC auf. „Wir bekommen mit Benedikt einen Spieler, der uns sofort weiterhelfen kann!“ freut sich Black Hawks Coach Heinz Feilmeier auf den Neuzugang. Ob einer der verletzten Spieler vom vergangenen Wochenende in den Kader zurückkehren wird, wird sich erst kurzfristig entscheiden. So oder so, zählt für die Passau Black Hawks in der Festung EisArena nur ein Sieg. Mit den Fans im Rücken wollen die Habichte die nächsten drei Punkte im Kampf um die Plätze zur oberen Verzahnungsrunde einfahren.
Tickets für das Heimspiel am Sonntag erhalten Sie im Vorverkauf beim FIRST Reisebüro Eichberger, Fuzo und der Tankstelle Färber in Passau Maierhof. Die Abendkasse öffnet um 17:30 Uhr. Für alle daheimgebliebenen und Fans des EC Pfaffenhofen gibt es außerdem die Möglichkeit, dass Spiel auf sprade.tv live und in voller Länge in HD Qualität zu schauen. -czo
  
    
TSV Peißenberg
Peinliche Heimniederlage gegen den ESC Geretsried
(BYL)  Das war überhaupt nichts von unseren „Eishacklern“. Mit dem Beginn der Partie und der frühen Führung, begann eigentlich alles wie geplant für das Team von Trainer Rainer Höfler.
Doch mit der soliden 2:0 Führung, mit Toren von Martin Andrä und Maxi Malzatzki, begann man auch schläfrig und teilweise auch überheblich zu spielen. Die Konsequenz daraus… Der Ausgleich für Geretsried noch im ersten Drittel. Berger hielt zuerst den Schläger entscheidend rein und kurz vor der Pausensirene leisteten sich die Jungs zwei unnötige Strafen, die in einer 3 gegen 5 Unterzahl, bestraft wurde. Fuchs traf zum 2:2 für den ESC.
Im Mittelabschnitt hatte man zu Beginn noch ein gutes Gefühl. Die „Eishackler“ griffen zunächst an, aber Geretsried machte in den entscheidenden Momenten die Tore. Es war erneut eine Unterzahl-Situation in der die TSV-Männer im eigenen Drittel den völlig freistehenden Dominic Fuchs vor dem Tor übersahen, Klaus Berger entging diese Möglichkeit aber nicht und schob die Scheibe rüber und Fuchs musste nur noch ins Tor treffen. Dann schien es als verlieren die Jungs völlig die Fassung. Drei Tore ließen die „Riverrats“ im zweiten Drittel noch folgen. In der 31. Konnte Horvath zum 2:4 treffen und in der 37. Und 39. Minute, waren Strobl und Berger zur Stelle. Somit bauten die Gäste den Vorsprung deutlich aus. In der 40. Minute hätte Dominik Ebentheuer noch mit seinem Alleingang verkürzen können.
Auch im letzten Abschnitt bekamen die „Eishackler“ keine Schlittschuhe mehr auf das Eis und ergaben sich ihrem Schicksal. Acht Minuten waren gespielt, da konnte der ESC sein 7. Tor an diesem „Abend zum vergessen“ machen. Josef Reiter traf in Überzahl.  In der 51. konnte sich Korbinian Sertl beim Alleingang auszeichnen aber nur eine Minute spater war auch er machtlos und musste zum achten mal hinter sich greifen. Eine kleine Ergebniskosmetik gab es noch in der 59. Minute. Maxi Brauer konnte den Schuss von Martin Andrä in Überzahl, abfälschen und man verkürzte auf 3:8.
Was bleibt ist natürlich diese bittere Enttäuschung. Man kann Spiele verlieren, aber es kommt immer auf die Art und Weise darauf an. Bei aller Emotionalität heißt es aber trotzdem Ruhe zu bewahren. Die Mannschaft macht das mit Sicherheit nicht absichtlich und es kommen an solchen bitteren Tagen einfach mehrere Faktoren zusammen. Sei es Krankheitsbedingt, zu kompensierende Ausfälle, oder eine schlechte Tagesform die wir alle ab und zu haben. Den Glauben an die Mannschaft sollte man trotzdem nicht verlieren und die Mannschaft selbst auch nicht. wenn man es positiv nimmt, kommt das morgige Derby in Schongau doch gerade recht um eine Reaktion auf den 28.11.19 zu zeigen. Also kommt mit nach Schongau, machen wir dieses Auswärtsspiel zum Heimspiel und schlagen den Weg in die richtige Richtung gemeinsam wieder ein.
  
    
EV Pfronten
Falcons bezwingen Farchant
(BLL)  Mit 5:3 (0:0/3:2/2:1) konnten sich die Falcons am Freitag Abend gegen den Tabellenletzten vom TSV Farchant durchsetzen und weitere drei Punkte einfahren. Die Hausherren fanden gut in die Begegnung und konnten sich einige Chancen erarbeiten, allerdings im ersten Abschnitt noch ohne Erfolg. Die Gäste, die mit gerade einmal elf Feldspieler angereist waren, versuchten zunächst aus einer sicheren Defensive heraus gefährliche Konter zu fahren. Im 2. Drittel änderte sich das alles jedoch recht schnell, nachdem Timo Stammler (Neumann/Ziegler) eine Überzahlsituation zur Pfrontener Führung nutzen konnte. Nun mussten auch die Oberbayern ihre Offensivbemühungen verstärken und dies mit Erfolg, denn Maximilian Reindl (Kastner) gelang der 1:1 Ausgleich in der 28. Minute. Die Hausherren erhöhten nun ihrerseits den Druck und sollten dafür belohnt werden, zunächst traf Johannes Friedl (Hruska, Lukas) in Überzahl in der 34. Minute und 18 Sekunden später machte Timo Stammler (Hruska, Ladislav/Neumann) den Doppelschlag zum 3:1 perfekt. Doch gerade als die Falcons die Partie im Griff zu haben schienen, schlugen die Oberbayern erneut zurück, Florian Imminger nutzte einen Fehler der Pfrontener Defensive eiskalt aus und verkürzte auf 3:2. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in das Abschlussdrittel, in dem es die Gastgeber nicht schafften den so genannten Deckel drauf zu machen und einige gute Chancen ungenützt ließen. So kam es wie es zu erwarten war, die Farchanter nutzten eine ihrer Chancen in der 55. Minute zum Ausgleich durch Dennis Spanke (Schwaiger) zum 3:3 Ausgleich. Die Begegnung war plötzlich wieder offen und es waren nur noch wenige Minuten zu spielen. Doch bevor den Falcons die Zeit davon lief, traf Ladislav Hruska (Weixler) quasi aus dem Nichts. Sein verdeckter Schuss fand den Weg vorbei an Freund und Feind in den Kasten von Dennis Schlickenrieder und Pfronten lag plötzlich wieder vorn. Nun lief den Gästen die Zeit davon, die gegen Ende noch ihren Torhüter zu Gunsten eines Feldspielers vom Eis nahmen um den Druck zu erhöhen. Aber auch diese Maßnahme sollte nichts mehr bringen, im Gegenteil, Ladislav Hruska erkämpfte sich die Scheibe und bediente und den frei stehenden Benjamin Gottwalz. Dieser ließ es sich nicht nehmen und traf 70 Sekunden vor Ende der Partie zum 5:3. Bei diesem Ergebnis blieb es bis zur Schlusssirene und die Falcons konnten einen weiteren Heimsieg feiern.
  
    
ERC Lechbruck
ERC Lechbruck schlägt Türkheim und übernimmt die Tabellenführung
(BBZL)  Es war alles vorbereitet für das Spitzenspiel der Bezirksliga Gruppe 4, zwischen dem ERC Lechbruck und dem ESV Türkheim. Die Gäste reisten als Tabellenführer an und die Flößer hatten sich vorgenommen, mit einem weiteren Heimsieg selbst den ersten Platz einzunehmen. Kurz vor Spielbeginn fing es dann an zu regnen, was leider erheblichen Einfluss auf das Spielniveau hatte.
Zu Beginn des Spiels hielt sich der Regen noch etwas in Grenzen, es nieselte leicht. So konnte zu diesem Zeitpunkt noch relativ normal Eishockey gespielt werden. Die Flößer begannen dominant und druckvoll und ließen nur gelegentliche Entlastungsangriffe des Gegner zu. Mit einem Doppelschlag durch Patrick Völk (7.) und Jonas Seitz (8.) gingen die Lecher verdient in Führung. Nun wurde der Regen stärker und hemmte den Spielfluss beider Mannschaften erheblich. Nach 11 Minuten wurden die beiden Zambonis angefordert, um erneut das Eis so gut es geht aufzubereiten. Danach ging es weiter und beide Mannschaften lieferten sich weiterhin eine Regenschlacht. Spielerische Kabinettstückchen konnte man so nicht erwarten und deshalb plätscherte das Spiel auch im wahrsten Sinne des Wortes vor sich hin.
Im Zweiten Drittel ging dann der Regen leicht in Schneefall über. Lechbruck zeigte sich bei diesen Verhältnissen cleverer und hielt den ESVT weitestgehend vor dem Tor von ERC-Goalie Patrick Dietl fern. Auch nach gut 30 Minuten mußte das Eis nochmal präpariert werden. Ansonsten war dieses Drittel ohne größere Höhepunkte versehen und so blieb es auch nach 40 Minuten bei der 2:0-Führung des ERC.
Der Anfang des letzten Abschnitts hielt wieder etwas bessere Eisverhältnisse für die beiden Mannschaften bereit. Und prompt konnte der ERC Lechbruck ein Powerplay durch Patrick Völk zum 3:0 nutzen. Marcus Köpf machte mit zwei Toren (51., 58.) den Sack endgültig zu und alle stellten sich schon auf einen Shutout von Patrick Dietl ein. Doch die Türkheimer betrieben in der 59. Minute nochmal Ergebniskosmetik und konnte durch Florian Zacher den 1:5-Anschlusstreffer erzielen.
Am Ende gewinnt der ERC Lechbruck verdient mit 5:1 gegen den ESV Türkheim und übernimmt die Tabellenführung der Bezirksliga Gruppe 4. Manfred Sitter: „Das Ergebnis ist gut, wir sind nun Tabellenführer. Trotzdem hätten wir gerne unter normalen Bedingungen gegen den ESVT gespielt. Es zeigte sich einmal mehr, dass wir mit einem unüberdachten Freilufteisstadion einfach nicht mehr zeitgemäß sind. Diese Wetterabhängigkeit kostete uns heute rund 100 Zuschauer – Einnahmen die dem ERC fehlen. Ich hoffe, dass wir von weiteren Wetterkapriolen zukünftig einigermaßen verschont bleiben.“
  
    
Regionalliga West
    
Dinslakener EC Kobras
Kobras müssen sich den Hammer Eisbären geschlagen geben
(RLW)  Das Fazit vorweg: Dass der 6:4 -  Gäste – Sieg aufgrund der etwas größeren Spielanteile in Ordnung geht, ist Fakt. Dennoch hätte sich kein Eisbär beschweren dürfen, hätten die Kobras mindestens einen Punkt nach 60 Spielminuten oder sogar mehr ergattert hätten.
Dass langsam aber sicher die Langzeitverletzten zurückkehren, zeigte schon gestern erste Wirkung. Die Giftschlangen erarbeiteten sich gerade im ersten Abschnitt immer wieder aussichtsreiche Tormöglichkeiten, doch fehlende Kaltschnäuzigkeit, fehlendes Scheibenglück und gute Defensivarbeit der Gäste wechselten sich bei den Einschussgelegenheiten der Niederrheiner ab. In der 8. Spielminute verhinderte Marvin Frenzel dafür mit einem Monster – Save die Führung der Gäste, die dann doch 3 Minuten Später Realität werden sollte. Kontingentspieler Milan Svarc ließ sich als Erster in den Spielberichtsbogen eintragen. Im unmittelbaren Anschluss hatte der zurückgekehrte Philipp Heffler eine gute Gelegenheit auf halblinks, scheiterte aber an Gäste – Goalie Marius Dräger. Die erste Sirene unterbrach alle weiteren Bemühungen.
Es waren noch nicht alle Zuschauer nach der Drittelpause wieder auf ihren Plätzen, da schlug der Puck zum zweiten Mal hinter Frenzel ein. Von außen betrachtet machte er bei diesem Treffer, erneut von Milan Svarc erzielt, keine gute Figur. Die Tatsache, dass er aber keinerlei Reaktion zeigte, lässt vermuten, dass ihm die freie Sicht auf das Spielgerät komplett versperrt war.
Als die Eisbären nur gut 3 Minuten später zum dritten Mal erfolgreich waren, dachten die meisten Besucher, dass die Partie bereits entschieden sei.
Doch Martin Beneš erweckte in der 26. Spielminute mit dem ersten Tor des Abends für die Giftschlangen wieder die Lebensgeister seiner Mitspieler.
In der 30. Spielminute folgte dann die wahrscheinlich Spiel – entscheidende Szene. Philipp Heffler schnappte sich in der neutralen Zone die schwarze Hartgummischeibe, düpierte die Gäste- Abwehr und hämmerte den Puck am langen Pfosten sehenswert in die Maschen. Dabei berührte der Puck den linken Innerpfosten, durchquerte das Tor und rutschte dann auf der anderen Seite des Kastens wieder zurück ins Spielfeld. Alle in der Eishalle anwesenden Personen hatten diese Spielszene so gesehen und als Tor gewertet, leider aber das Unparteiischen – Gespann nicht. Keiner von ihnen hatte wohl gesehen, dass der Puck die Linie, nachdem er vom Innenpfosten abgeprallt war, zunächst ins Tor gerutscht und erst im Anschluss wieder vor die Torlinie gerutscht war. Somit versagte das Schiedsrichtergespann diesem Treffer die Anerkennung. Auf der Dinslakener Bank war man so wütend, dass jemand ein Klemmbrett auf das Eis warf. Dies zog eine weitere 2-Minuten-Strafe nach sich, die die Westfalen eiskalt und clever durch Aaron Reckers ausnutzten. Anstelle von 2:3 stand es nun 1:4. Gut für die weitere Motivation der Hausherren war die Tatsache, dass Leon Taraschewski mit einem herrlichen Solo 7 Sekunden vor der zweiten Drittelpause den Abstand auf zwei Treffer verkürzen konnte.
Leider schienen die Hausherren zu Beginn des Schlussabschnitts mental noch in der Kabine zu sein, denn als dieser Abschnitt nur 33 Sekunden alt war, führten Zuordnungsprobleme dazu, dass Kevin Orendorz nur 2m vor Marvin Frenzel völlig blank zum Schuss kam und bei so etwas lässt sich ein ehemaliger DEL – Spieler nicht zweimal bitten.
Doch inzwischen haben die Kobras ihre Tugenden, die sie immer ausgezeichnet hatten, wieder entdeckt und so dauerte es nur gerade einmal 10 Sekunden, bis Stefan Dreyer die Vanek – Truppe wieder auf zwei Treffer heranbrachte. Gut vier Minuten später sahen die Zuschauer eine Art Pärchenbildung, wobei jeder auf dem Eis seinem Gegenüber mal so richtig erzählen wollte, wie er das Spiel gesehen hatte. Im Anschluss füllten sich die Strafbänke. In jeder Kühlbox hatten 3 Akteure Platz genommen. Doch das Fehlen der sechs Spieler blieb für das Ergebnis ohne Folgen.
Als dann Philipp Heffler in der 50. Spielminute doch noch einen Treffer anerkannt bekam, glaubten nicht Wenige, der Ausgleich läge in der Luft. Doch Kevin Thau zerstörte mit dem Tor Nummer 6 alle Hoffnungen der Heimmannschaft und deren Anhang. Auch die Maßnahme, Marvin Frenzel für einen sechsten Feldspieler aus dem Tor zu holen, blieb ohne Erfolg.
Stürmer Stefan Dreyer sah die Partie wie folgt:“ Zunächst einmal möchte ich ein Kompliment an die gesamte Mannschaft loswerden. Wir haben uns gegenüber dem letzten Spiel weiter gesteigert. Ich bin sogar der Meinung, dass wir mindestens einen Punkt verdient gehabt hätten. Und den hätten wir uns auch geholt, wenn das Tor – was übrigens ganz klar eines war – von den Schiedsrichtern anerkannt worden wäre. Aber das lässt sich ja nun nicht mehr ändern. Ein Kritikpunkt bleibt trotzdem: Die ein oder andere Strafe war nicht nötig. Dadurch haben wir wieder 2 Tore kassiert. Daran müssen wir noch härter arbeiten“, bleibt Dinslakens #11 aber auch selbstkritisch.
Trotz der Niederlage ist ein Aufwärtstrend bei den Kobras zu erkennen. Hoffentlich dauert es nicht mehr lange, bis die restlichen verletzten Spieler wieder zum Kader stoßen, damit die Kobras bald wieder ihr komplettes Leistungsvermögen abrufen können.
  
    
Herforder EV
Harte Arbeit beim 5:3 über Neuss - Unmut beim HEV über Strafe für Vogel
(RLW)  Ein Spiel mit Nachwirkungen – auch rund 30 Minuten nach dem mühsamen 5:3-Erfolg über den Tabellenletzten Neusser EV, wollte bei den Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins keine rechte Freude aufkommen. Zwar gelang wenige Sekunden vor dem Ende der Regionalligapartie der entscheidende Treffer, doch unmittelbar nach der Ehrung der Spieler des Tages erhielt HEV-Goali Kieren Vogel von Hauptschiedsrichter Lars Müller, der bereits während der Begegnung mehrfach für Kopfschütteln gesorgt hatte, eine Disziplinar- + Spieldauerdisziplinarstrafe, mit dem der Herforder Torwart nun für die nächste Begegnung gegen Hamm gesperrt ist. Bereits beim Pokalhalbfinale in Hamm vor rund zwei Wochen zog Schiedsrichter Lars Müller den Unmut von Chefcoach Jeff Job auf sich, als er in dem Handgemenge, in dem sich Killian Hutt verletzte, vollkommen den Überblick bei den Strafen verloren hatte.
Rund 500 Zuschauer sahen zunächst ein Herforder Team, das mit viel Tempo begann und sich bereits in den ersten Sekunden die erste Chance erspielte. Bereits in der 2. Minute erzielte Guillaume Naud den frühen Führungstreffer, als er einen scharfen Pass von Gleb Berezovskij entscheidend abfälschte. Herford drängte in der Folgezeit weiter und suchte eine schnelle Entscheidung. Trotz der deutlichen Überlegenheit dauerte es bis zur 17 Minute, als Jörn Weikamp in Unterzahl einen Gegenangriff mit einem unhaltbaren Schuss zum 2:0 abschloss.
Nach der ersten Drittelpause setzte Herford seine Angriffsbemühungen fort und erzielte erneut durch Guillaume Naud den nächsten Treffer (22.). Bis zu diesem Zeitpunkt dominierten die Ice Dragons die äußerst faire Begegnung, kombinierten flüssig, scheiterten aber immer wieder am guten Neusser Schlussmann Tjaard Jansen. Allmählich geriet das Spiel jedoch durch zahlreiche Unterbrechungen und mehrere Zeitstrafen ins Stocken und die Gäste kamen besser in die Begegnung hinein und gaben sich längst noch nicht auf. Auch das 4:0 durch Gleb Berezovskij in der 34. Minute brachte noch keine Entscheidung. In Unterzahl kassierte der HEV den ersten Gegentreffer durch David Bineschpayouh (37.), mit dem Neuss noch einmal Hoffnung für den Schlussabschnitt schöpfte.
Als NEV-Neuzugang Jason Popek das 2:4 in der 44. Minute gelang, war der Kampfgeist der Gäste endgültig geweckt und Kieren Vogel rückte durch viele gute Aktionen immer mehr ins Blickfeld. Immer wieder kam der Tabellenletzte gefährlich vor das Herforder Tor und erzielte durch Felix Wolter tatsächlich den Anschlusstreffer (53.). Inzwischen sorgten mehrere Schiedsrichterentscheidungen bei den HEV-Spielern und -Fans für Unmutsäußerungen und sorgten somit für zusätzliche Spannungsmomente. Auch mit einer Zeitstrafe für Luca Häufler rund drei Minuten vor dem Ende, war man auf Herforder Seite überhaupt nicht einverstanden. Da auch Franzesco Lahmer auf Neusser Seite auf die Strafbank geschickt wurde, ging es mit jeweils vier Spielern auf beiden Seiten weiter, wobei der NEV dieses besser zu nutzen wusste und dem Ausgleich ganz nah war. Als die Gäste auch ihren Torwart zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis genommen hatten, schloss Gleb Berezovskij wenige Sekunden vor Schluss einen Konter erfolgreich ab, indem er den Puck in das verwaiste Tor schob.
Bei der abschließenden Ehrung zum Spieler des Abends machte Kieren Vogel dann seinen Frust über die Schiedsrichterleistung von Lars Müller Luft und wurde von diesem dann im Nachhinein sehr hart sanktioniert, wodurch der Herforder nun im nächsten Heimspiel gegen Hamm ausfällt. Der 1. Vorsitzende Uwe Johann empfand die Strafe im Anschluss an die Pressekonferenz als zu hart und wirkte ein wenig sprachlos. Auch Trainer Jeff Job verlor kein Wort über die abschließende Szene, wirkte jedoch ebenfalls mächtig sauer. Das Spiel gegen die Hamm Eisbären ist am Sonntag, den 08. Dezember und man muss abwarten, wer für den HEV dann im Gehäuse stehen wird.
  
    
Regionalliga Ost  /  Landesliga Thüringen
    
Schönheider Wölfe
Schönheide mit klarem Sieg gegen Niesky
(RLO)  Die Schönheider Wölfe haben am gestrigen Samstag vor über 500 Zuschauern im Wolfsbau das Teddy-Toss-Spiel gegen Tornado Niesky klar mit 10:3 (2:0, 5:3, 3:0) gewonnen und holen sich mit diesen Erfolg auch den vierten Tabellenplatz von den Lausitzern zurück. Aus dem Team von Coach Sven Schröder trugen sich Michael Galvez, Christoph Rogenz (2), Petr Kukla (3), Martin Trapl und Florian Heinz (3) in die Torschützenliste ein.
Beide Mannschaften gingen hoch motiviert in die Begegnung und erspielten sich schon in der Anfangsphase gute Chancen. Nach und nach übernahmen aber die Gastgeber das Geschehen und in der neunten Spielminute war es dann auch soweit und die Teddybären durften fliegen, als Michael Galvez die Wölfe mit 1:0 in Führung brachte. Niesky hatte danach in Überzahl die Möglichkeit auszugleichen, doch die Wölfe-Abwehr im Verbund mit Goalie Niko Stark stand sicher und ließ zunächst keinen Treffer der Tornados zu. Vielmehr erhöhte Christoph Rogenz in der 16. Minute auf 2:0 für die Hausherren, gleichzeitig auch der Spielstand zur ersten Pause.
Zu Beginn des Mittelabschnitts machten die Wölfe auch gleich dort weiter wo sie im ersten Drittel aufgehört hatten. Keine drei Minuten waren wieder gespielt, da erzielte Petr Kukla das 3:0. Doch Niesky zeigte sich immer präsent und kam im direkten Gegenzug durch Eddy Lysk zum 3:1 (23.). Die Tornados hatten jetzt ihre beste Phase im Spiel und kamen zu einigen guten Gelegenheiten und gut drei Minuten später durch Philip Riedel zum 3:2-Anschlusstreffer. Die Wölfe kamen plötzlich etwas ins Schwimmen und es lag sogar der Ausgleich für die Gäste in der Luft. Doch allen voran Goalie Niko Stark bewies in dieser Phase kühlen Kopf und hielt die knappe Führung fest. Zu Mitte der Partie hatte das Team von Coach Sven Schröder aber seine Linie wiedergefunden und es folgte ein vierminütiger Sturmlauf, in welchem die Wölfe durch Tore von Martin Trapl (32.), Florian Heinz (32.), Christoph Rogenz (35.) und Petr Kukla (36.) auf 7:2 davon zogen. Erst nach einer Auszeit stabilisierten sich die Tornados wieder und konnten mit dem 7:3 von Richard Jandik vor dem zweiten Pausentee wenigstens noch etwas Ergebniskosmetik betreiben.
Im Schlussdrittel ließen die Erzgebirger dann gar nichts mehr anbrennen und verwalteten geschickt die Partie. Offensiv gefährlich blieben die Wölfe dennoch weiter und machten, durch einen Doppelpack von Florian Heinz und einen weiteren Treffer von Petr Kukla, das Endergebnis zweistellig.
Zusammen mit dem Teddy-Toss also ein sehr erfolgreicher Abend für die Schönheider Wölfe, welchen Fans und Mannschaft im Anschluss an die Partie auch noch ausreichend feierten. Die Teddy-Toss-Tradition stammt ursprünglich aus Nordamerika und wird mittlerweile auch in Deutschland im Rahmen von Eishockeyspielen, die in der Regel in der Weihnachtszeit stattfinden, veranstaltet. Dabei werfen die Zuschauer beim ersten Tor der Heimmannschaft Teddybären auf die Eisfläche, welche dann für einen guten Zwecks eingesammelt und vor allem an Kindereinrichtungen gespendet werden. Im Falle des gestrigen Schönheider Teddy-Toss, gehen die Kuscheltiere und der Erlös aus den Spenden an die Kinder- und Jugendhilfe der Diakonie Auerbach. Dort dürfen sich die Kids in der Vorweihnachtszeit auf zahlreiche neue Fellfreunde und auf eine Spende in Höhe von 800 Euro freuen, welche der Fanblock Schönheider Wölfe zeitnahe übergeben wird.
Im Namen der gesamten Schönheider-Wölfe-Familie möchten wir uns ganz herzlich bei den Nieskyer- und Schönheider-Fans für die überwältigende Teilnahme und die Spenden am diesjährigen Teddy-Toss im Wolfsbau bedanken!
  
    
EHV Waltershausen
EHV Ice-Rebells Waltershausen - ESC Erfurt  1:4 (0:0; 1:2; 0:2)
(LLT)  Voller Vorfreude kamen über 150 Zuschauer in die Eishalle des FZZ Gleisdreieck nach Waltershausen. Sie sahen ein sehr ausgeglichenes Spiel, das die Gäste aus Erfurt mit mehr Cleverness erfolgreich beendeten. Im ersten Drittel hatten die Gastgeber in Überzahlsituationen zwei gute Gelegenheiten, die aber von Torfrau Anja Neuhaus vereitelt wurden.
Der ESC ging in der 24. Spielminute durch Philipp Wilk in Führung. In doppelter Überzahl wurde in der 28. Spielminute Phillip John von seinen Mitspielern frei gespielt. Er musste nur noch in das leere Tor zum umjubelten Ausgleich einschieben. In der 37. Spielminute unterlief den Waltershäusern ein peinlicher Fehler im Spielaufbau. Tilmann Tischer schnappte sich den Puck und brachte sein Team vor der zweiten Drittelpause mit 2:1 in Front.
Bei einem Zweikampf kam Verteidiger Sebastian Lindner aus dem Gleichgewicht und prallte gegen die Bande. Es wurde eine Oberkörperverletzung festgestellt. Wir wünschen Sebastian gute Besserung und schnelle Genesung.
Im Schlussdrittel zeigte sich die größere Kompaktheit der Gäste. Sie verteidigten klug und kamen immer wieder zu gefährlichen Angriffen. In der 42. Spielminute hielt EHV-Torhüter Chris Matthias einen Penalty von Roman Kujat. Da witterten die Gastgeber ihre Chance. Immer wieder scheiterten sie aber an der Verteidigung der Gäste oder an Anja Neuhaus. Als im letzten Drittel die Kräfte bei den Rebellen zu Ende gingen, traf Marcus Becker noch zweimal zum Endstand.
  


 Sonntag 1.Dezember 2019 www.icehockeypage.de 
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