Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

               

     3.Advent

  
HEC Eisbären Heilbronn
(RLSW)  Die Eisbären haben den US-Amerikaner Aiden Wagner vom Ligarivalen EC Eppelheim in die Käthchenstadt gelotst und erhoffen sich durch ihn mehr Durchschlagskraft in der Offensive
  
ESC Vilshofen
(BLL)  Verstärkung für die Wölfe: Vom Bayernligisten Passau Black Hawks wechselt Verteidiger Benoit Baumgartner zum ESC und von den Dachau Woodpeckers aus der Bezirksliga kommt der Oberliga-erfahrene Stürmer Dominik Retzer nach Vilshofen. Dagegen hat Stürmer Pierre Schmidt das Team verlassen
  
ECDC Memmingen
(OLS)  Stürmer Milan Pfalzer hat sich am Freitag Abend an der Achillessehne verletzt und wurde bereits operiert. Dadurch ist die aktuelle Spielzeit für ihn vorraussichtlich bereits beendet
  
ERC Regen
(BBZL)  Die Red Dragons haben den slowakischen Verteidiger Michal Koma, dem jüngeren Bruder von Publikumsliebling Jaroslav Koma, verpflichtet. Allerdings gibt es mit Marek Posmyk, der zuletzt schon nicht mehr im Aufgebot war, auch einen Abgang zu vermelden
  
Krefelder EV
(OLN)  Stürmer Benjamin Kosianski, der zuletzt lange Zeit verletzungsbedingt pausieren musste, wechselt von den Eispiraten Crimmitschau zum KEV um Spielpraxis zu sammeln
  
ESC Dorfen
(BYL)  Verteidiger Alexander Rauscher hat die Eispiraten aus berfulichen Gründen verlassen
  
Blue Devils Weiden
(OLS)  Stürmer Herbert Geisberger hat sich am letzten Wochenende eine Armverletzung zugezogen und wird deshalb vorraussichtlich zwei Wochen lang nicht zur Verfügung stehen
  
SG Bad Bayersoien/Peiting
(BBZL)  Nach einem kurzen Intermezzo in der Landesliga beim TSV Farchant kehrt Stürmer Florian Ferkau nun wieder zum ESV Bad Bayersoien zurück
  
Fischt.Pinguins Bremerhaven
(DEL)  Stürmer Ross Mauermann hat vorzeitig seinen Vertrag bei den Fischtown Pinguins verlängert und wird auch in den nächsten drei Jahren für Bremerhaven aufs Eis gehen
  
Herner EV
(OLN)  Verteidiger Thomas Ziolkowski hat sich am letzten Wochenende schwere Gesichtsverletzungen zugezogen und ist dadurch mehrere Wochen ausser gefecht
 
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Verteidiger Pawel Dronia und Stürmer David Zucker werden beide wegen einer Unterkörperverletzung für mindestens vier Wochen pausieren müssen
 
Eisbären Juniors Berlin
(RLO)  Nach einem studienbedingten Auslandsaufenthalt kehrt Stürmer Yannick D´Arino nun nach Deutschland zurück und wird ab sofort wieder für die Eisbären Juniors auflaufen
  
EHC Red Bull München
(DEL)  Die Red Bulls müssen in den nächsten drei Wochen auf Nationalstürmer Maximilian Kastner verzichten, der wegen einer Oberkörperverletzung ausfällt
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Mittwoch 4.Dezember 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Interviews, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Nachmittags und heutigen Tages mit insgesamt 14 Beiträgen von der Nationalmannschaft, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishhockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern und Regionalliga West.

 
    
Deutscher Eishockey Bund
    
Nationalmannschaft
Euro Hockey Challenge: Länderspiel gegen Tschechien in Nürnberg
(DEB)  Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft kehrt im Rahmen der Euro Hockey Challenge 2020 in die ARENA NÜRNBERGER Versicherung zurück. Am 16. April 2020 bestreitet die DEB-Auswahl ab 19.30 Uhr in Nürnberg ein Länderspiel gegen Tschechien.
Franz Reindl, DEB-Präsident: „Eishockeyländerspiele in der Frankenmetropole waren immer Highlights. Dass wir mit Tschechien wieder einen der TOP 4 Nationen in der Eishockey-Hochburg Nürnberg begrüßen dürfen, begeistert. Das hat der traditionsreiche Standort verdient und ich freue mich schon heute darauf.“
Toni Söderholm, Bundestrainer: „Wir freuen uns, das erste Heimspiel im Rahmen der Euro Hockey Challenge an solch einem prestigeträchtigen Eishockeystandort zu bestreiten. Die Nürnberger Fans haben sehr viel Eishockeybegeisterung, die ich bereits bei den DEL-Spielen vor Ort miterleben durfte. Unseren Gegner Tschechien kennen wir aus dem WM-Viertelfinale. Sie sind ein guter Prüfstein für unsere Mannschaft auf dem Weg zur kommenden Weltmeisterschaft.“
Jürgen Fottner, Geschäftsführer der ARENA Nürnberg Betriebs GmbH:„Ich freue mich sehr, dass die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft 2020 wieder zu uns in die ARENA NÜRNBERGER Versicherung kommt. Bei dem letzten Länderspiel in Nürnberg haben die Besucher ein wahres Eishockeyfest erlebt, als das Team Deutschland vor über 6.500 Zuschauern einen fulminanten 7:4-Sieg gegen Tschechien erreichen konnte. Mit den tollen Fans im Rücken werden wir auch im nächsten Jahr sicherlich wieder ein packendes Spiel erleben.“
Bereits 133 Duelle fanden zwischen der deutschen Nationalmannschaft und Tschechien statt. In 23 Begegnungen ging die DEB-Auswahl als Sieger vom Eis, dem stehen 11 Remis gegenüber. In Nürnberg bestreitet die Nationalmannschaft die siebte Partie in der Länderspielgeschichte. Zuletzt siegte die DEB-Auswahl in der ARENA NÜRNBERGER Versicherung am 22. April 2017 mit 7:4 – auch damals lautete der Gegner Tschechien.
Tickets für alle Preiskategorien sind ab sofort exklusiv auf www.deb-online.de/tickets oder telefonisch unter 01806 – 99 22 01 erhältlich. (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz) Der reguläre Vorverkauf beginnt am 10. Dezember 2019 - Dauerkarteninhaber der Thomas Sabo Ice Tigers bekommen ab diesem Zeitpunkt 10 Prozent Rabatt, wenn sie die Tickets für das Länderspiel bis zum 24. Dezember 2019 (14.00 Uhr) im Kunden-Center der ARENA kaufen.
  
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Adler Mannheim
Adler müssen auf Plachta und Endras verzichten
(DEL)  Die Adler Mannheim müssen in den nächsten Wochen auf Torhüter Dennis Endras und Angreifer Matthias Plachta verzichten. Während Endras bei optimalem Heilungsverlauf mindestens drei Wochen nicht zur Verfügung steht, wird Plachta erst Anfang nächsten Jahres wieder in den Spielbetrieb zurückkehren können.
Endras zog sich am vergangenen Sonntag im Spiel gegen die Düsseldorfer EG eine Armverletzung zu. „Ob ihrer Bedeutung sind Ausfälle auf der Torhüterposition immer besonders bitter. Wir hoffen, dass Dennis schnell wieder einsatzfähig ist. Mit Johan Gustafsson haben wir aber einen weiteren Spitzentorhüter zwischen den Pfosten“, äußert sich Adler-Manager Jan-Axel Alavaara. Hinter Gustafsson wird vorerst Florian Mnich die Rolle des Backup übernehmen, da sich Förderlizenztorhüter Mirko Pantkowski nach einer Verletzung noch im Aufbautraining befindet. „Für Florian ist das die Möglichkeit, in das Tagesgeschäft eines DEL-Clubs zu schnuppern, was für ihn nur positiv sein kann“, hat Alavaara in den 19-Jährigen volles Vertrauen.
Plachta verletzte sich ebenfalls im Heimspiel am ersten Advent. Mit 19 Punkten aus 23 Partien steht der 28-Jährige auf Rang vier der internen Scorerliste. In Überzahl ist der schussgewaltige Nationalspieler ebenfalls eine gesetzte Größe. „Bei dieser Verletzung schwingt schon jede Menge Pech mit, aber das Blocken von Schüssen gehört nun einmal zu unserem Sport dazu. Jetzt haben andere Spieler die Möglichkeit, sich an Matthias‘ Stelle zu beweisen“, so Alavaara zum Ausfall Plachtas.
  
    
EHC Red Bull München
Red Bulls verlieren Viertelfinal-Auftakt in Stockholm
(DEL)  Red Bull München ist mit einer Niederlage in das Viertelfinale der Champions League gestartet: Der deutsche Vizemeister unterlag beim schwedischen Spitzenklub Djurgarden Stockholm mit 1:5 (1:2|0:2|0:1). Vor 1.796 Zuschauern erzielte Jason Jaffray den einzigen Treffer der Red Bulls, die ohne die Verletzten Derek Roy, Mads Christensen, Emil Quaas, Bobby Sanguinetti, Maximilian Daubner und Torhüter Danny aus den Birken in die schwedische Hauptstadt reisen mussten. Das Rückspiel steigt am kommenden Dienstag in München (10. Dezember | 20:00 Uhr).
Djurgarden zeigte von Beginn an, warum schwedische Teams schlittschuhläuferisch zur internationalen Spitze gehören. München spielte aber ebenfalls stark, so dass sich ein Spiel auf hohem Niveau entwickelte. Den ersten Treffer erzielte Djurgardens Patrik Berglund, der einen Pass unhaltbar für Kevin Reich ablenkte (7. Minute). Die Red Bulls reagierten offensiv auf das Gegentor und glichen zwei Minuten später aus: John Peterka provozierte einen Scheibenverlust, Frank Mauer passte in den Slot und Jaffray zog direkt ab (9.). Gustav Possler brachte die Schweden jedoch nur 20 Sekunden später per Abfälscher erneut in Führung (10.). Kurz vor der ersten Pause traf Peterka in Münchner Überzahl die Latte des Djurgarden-Tores (20.). 
Die Red Bulls starteten in Überzahl in den Mittelabschnitt, sie nutzten diese Gelegenheit trotz guter Abschlüsse aber nicht. Danach rückte die Münchner Defensive um Torhüter Reich immer mehr in den Mittelpunkt. Djurgarden machte Druck und baute die Führung in der 31. Minute aus, weil Kalle Östman einen 3-auf-2-Konter mit einem Schuss ins rechte Eck abschloss. Vier Minuten später stellte Tom Nilsson von der blauen Linie auf 1:4. 
Für das letzte Drittel übernahm Daniel Fießinger den Platz im Münchner Tor. Zunächst war aber sein Gegenüber Rämö beim Schuss von Trevor Parkes gefordert (42.). Nach Berglunds Schuss, den Fießinger mit der Schulter abwehrte (49.), wurden die Red Bulls offensiver: Konrad Abeltshauser (50.) und Patrick Hager mit einem Direktschuss in Überzahl (51.) hatten Chancen auf den Anschlusstreffer. In der 56. Minute trafen dann die Schweden: In Überzahl erzielte Anton Hedman den 1:5-Endstand.
  
    
Heilbronner Falken
Falken-Familientag am 08. Dezember 2019
(DEL2)  Die Heilbronner Falken werden auch in dieser Saison wieder einen Familientag veranstalten, weshalb der Spielbeginn der Partie am kommenden Sonntag (08. Dezember) auf 17:00 Uhr gelegt wurde. Somit erhalten insbesondere Kinder und Jugendliche die Möglichkeit das Spiel gegen die Lausitzer Füchse zu besuchen – Saalöffnung ist bereits um 15:30 Uhr. Die ersten 300 Kinder erhalten im Eingangsbereich eine kleine Überraschung überreicht.
Die BARMER, der offizielle Gesundheitspartner der Heilbronner Falken, unterstützt uns auch in diesem Jahr wieder tatkräftig mit einigen Aktionen und einem Gewinnspiel. Bei der BARMER-Fotobox können Schnappschüsse direkt vor Ort ausgedruckt und als schöne Erinnerung an den Falken-Familientag 2019 mitgenommen werden.
In der 2. Drittelpause können in diesem Jahr wieder vier Kinder (gemeinsam mit einem Elternteil) ihr Talent auf der Eisfläche zeigen und bei unserem Puckschießen zwei 10er-Karten der Heilbronner Falken 2019/2020 gewinnen. Die Anmeldung hierzu erfolgt am Falken-Stand in der „Kids-Area“. Beim „Dosenwerfen“ haben alle Kinder die Möglichkeit, insgesamt zehn Dosen mit drei Pucks abzuräumen und sich in die Bestenliste einzutragen. Die Top 3 erhalten in der 1. Drittelpause einen kleinen Preis überreicht.
Am Sonntag sollen insbesondere Familien die Möglichkeit eines gemeinsamen Stadionbesuchs haben, weshalb es auch in diesem Jahr wieder stark rabattierte Eintrittspreise für Familien geben wird. Der Verkauf von Familien-Sitzplatzkarten erfolgt ausschließlich über die Kasse 3; Stehplatz-Familienkarten werden an der Kasse 4 zu erwerben sein. Als Kinder gelten an diesem Abend alle Personen unter 17 Jahren (nur in Kombination mit mindestens einem Elternteil). Folgende Tickets sind an den Abendkassen erhältlich:
Stehplatz:
 1 Elternteil + 1 Kind = 14,00 € (anstatt 22,00 €)
 1 Elternteil + 2 Kinder = 17,00 € (anstatt 30,00 €)
 1 Elternteil + 3 Kinder = 20,00 € (anstatt 38,00 €)
 2 Elternteile + 1 Kind = 20,00 € (anstatt 36,00 €)
 2 Elternteile + 2 Kinder = 23,00 € (anstatt 44,00 €)
 2 Elternteile + 3 Kinder = 26,00 € (anstatt 52,00 €)
Sitzplatz:
 1 Elternteil + 1 Kind = 20,00 € (anstatt 35,00 €)
 1 Elternteil + 2 Kinder = 25,00 € (anstatt 45,00 €)
 1 Elternteil + 3 Kinder = 30,00 € (anstatt 55,00 €)
 2 Elternteile + 1 Kind = 35,00 € (anstatt 60,00 €)
 2 Elternteile + 2 Kinder = 40,00 € (anstatt 70,00 €)
 2 Elternteile + 3 Kinder = 45,00 € (anstatt 80,00 €)
Ebenfalls begleitet wird der Familientag vom Nachwuchs des Heilbronner EC. In der 1.Drittelpause wird es ein Showtraining der kleinsten Kufenflitzer geben. Alle eishockeyinteressierten Kinder können sich am Infostand des HEC die wichtigsten Infos über die schnellste Mannschaftssportart der Welt einholen, wenn sie selbst einmal dem Puck hinterherjagen möchten.
Wir bitten alle Besucher die folgenden Informationen zu beachten:
1.) Der zweite Eingang im Außenbereich des Stehplatzes wird geöffnet. Wer also über ein gültiges Ticket verfügt (bspw. Dauerkarten, 10er-Karten, Print @home-Tickets) darf gerne diese Möglichkeit nutzen, um in die Arena zu kommen.
2.) Der „Eingang D“ wird am Sonntag ebenfalls geöffnet sein. Er ist allerdings ausschließlich für die eingeladenen Kinder von „miteinander e.V.“ reserviert.
3.) An alle Dauerkarteninhaber, die ihr/e Kind/er mit zum Spiel bringen möchte, haben wir ebenfalls gedacht. Pro Kind ist ein Betrag von 3,00 € im Stehplatz und 5,00 € im Sitzplatz zu bezahlen.
4.) Folgende Änderung im Bereich des Haupteinganges: Der Eingang links neben den Drehsperren ist der Familieneingang; der Eingang rechts neben den Drehsperren ist für 10er-Karteninhaber vorgesehen.
5.) Getränkekisten dürfen als „Steherhöhung“ mit in die Arena genommen werden, allerdings muss von einem Elternteil ein Haftungsausschluss unterzeichnet werden. Die entsprechende Liste ist am Familieneingang ausgelegt.
6.) Wir wissen natürlich, dass etliche Falken-Fans über viele Jahre ihren „Stammplatz“ im Stadion gefunden haben. Da wir aber etliche Schulklassen erwarten, möchten wir einen gewissen Bereich auf der Stehplatztribüne absperren, damit die Kinder etwas geschützt das Spiel verfolgen können. Hierfür bedanken sich die Heilbronner Falken bereits vorab für das Verständnis und die Mithilfe aller Fans.
7.) Kinder unter 5 Jahre sind im Stehplatzbereich kostenlos, im Sitzplatzbereich erhalten Kinder bis 3 Jahre kostenlosen Zugang zum Spiel.
8.) Eishockey ist ein harter und emotionaler Sport und das ist auch gut. Das soll auch am Sonntag so sein, allerdings bitten wir alle erwachsenen Zuschauer an diesem Tag als Vorbild aufzutreten und sich angemessen zu verhalten.
  
    
EC Kassel Huskies
Wichtige Spiele für die Huskies – viel Fan-Nähe unter der Woche
(DEL2)  Die Kassel Huskies sind nach einem intensiven Wochenende zurück im Trainingsbetrieb – und bereiten sich auf die kommenden Herausforderungen vor. Nach zuletzt zwei „englischen“ Wochen mit Spielen im Playoff-Rhythmus (Freitag – Sonntag – Dienstag – Freitag), stehen diese Woche zwei Spiele an: Am Freitag reisen die Huskies zur Mannschaft nach Bayreuth und am Sonntag gastieren die Tölzer Löwen in der Eissporthalle (18.30 Uhr).
„Das wird wieder eine lange Fahrt und für uns ein sehr guter Test“, so Trainer Tim Kehler mit Blick auf das Spiel am Freitag. „Bayreuth hat in den letzten zwei Spielen 15 Tore geschossen“, warnt er und verlangt von seinen Spielern konzentrierte Defensiv-Arbeit. Intelligent müsse seine Mannschaft spielen und nicht zu viel in Unterzahl. „Das habe ich mit den Spielern bereits besprochen: Wir müssen mit Köpfchen spielen.“ Verrückt: 10:7 hatten die Tigers am Wochenende die Löwen Frankfurt in einem munteren Tor-Festival besiegt.
Immerhin ist das Verletztenlager der Huskies weitgehend leer. Einzig Ryon Moser fällt weiterhin aus.
Heimspiel am Sonntag:
Am Sonntag treffen die Huskies in der heimischen Halle auf Bad Tölz (erstes Bully 18.30 Uhr). Die Süddeutschen spielen bislang eine starke Saison, haben von den letzten 12 Duellen zehn gewonnen. „Auch in diesem Spiel müssen wir Unterzahl unbedingt vermeiden“, warnt Kehler. Bei einer Powerplay-Quote von über 30 Prozent ist jede Dritte Überzahlsituation der Tölzer von einem Torerfolg gekrönt – das ist der beste Wert der Liga. Kehler: „In Bad Tölz haben wir ein sehr schlechtes Spiel gemacht. Da waren wir vom ersten Bully bis zum Ende des Spiels ohne Chance“. Das wird am Sonntag vor der mächtigen heimischen Kulisse anders sein.
AIDS-Hilfe zu Gast in der Eissporthalle – Aral-Aktion startet:
Zum Spiel gegen die Tölzer Löwen wird die AIDS-Hilfe Kassel mit Spendendosen in der Halle unterwegs sein und für die wichtige Arbeit, die sie verrichten, sammeln.
Außerdem startet zu diesem Spiel die ARAL Super-Card Aktion Saison 2019/20: Beim Kauf einer Super-Card für 5 Euro erwirbt man gleichzeitig einen Tankgutschein für 5 Euro und hat
die Möglichkeit, durch ein dazugehöriges Rubbellos, zusätzliche attraktive Preise zu gewinnen. Nur an diesem Tag findet in der Halle eine Sonderaktion statt: Beim Kauf jeder Super-Card wird zu jeder Card ein zusätzliches Sonderlos ausgegeben. Zu gewinnen gibt es 2 x 2 Eintrittskarten für das Fußballspiel Borussia Dortmund vs. Eintracht Frankfurt am 15. Februar.
  
Huskies gratulierten Sparda Bank mit Autogrammstunde
Einen tollen Nachmittag erlebten die Fans der Kassel Huskies am gestrigen Dienstag: In der Sparda Bank Kassel, Friedrich-Ebert-Straße 4, war fast die komplette Mannschaft einschließlich Maskottchen Herkules zu Gast und schrieb Autogramme, stand für Selfies parat und plauderte mit den zahlreich erschienenen Fans. Die Huskies waren der Einladung der Sparda Bank um Filialdirektor Ulf Penker gefolgt, die an diesem Tag ihren 35. Geburtstag in den Räumen direkt am Kasseler Ständeplatz feierte. „Was für eine tolle Aktion“, freute sich Monika Biermann, die seit vielen Jahren zu den Huskies geht und sich an diesem Tag mit Selfies, Autogrammkarten und Mannschaftsposter versorgte. Eine tolle Aktion fanden es auch die Huskies, die an dieser Stelle zum Geburtstag des Standortes gratulieren. Ganz besonders gratulierte Torhüter Leon Hungerecker, dessen Spielersponsor die Sparda Bank ist.
  
    
Oberliga Süd
    
ERC Sonthofen
Kantersieg für die Bulls - Sonthofen gewinnt mit 9:5 gegen die Starbulls Rosenheim
(OLS)  Sonthofen begann die Partie, wie sie das Spiel gegen die Selber Wölfe beendet hatten: Sofort übernahmen die Bulls das Spielgeschehen und ließen den Starbulls kaum Chancen zur Entfaltung. So kam, was kommen musste: In der 8. Spielminute traf der ERC zum 1:0. Jayden Schubert wurde auf die Reise geschickt und konnten den Alleingang sicher zur verdienten Führung der Bulls verwerten. Nur eine Minute später Powerplay für den ERC. Auch dieses nutzten die Bulls prompt. Mit einer schönen Kombination über Lukas Slavetinsky und Ondrej Havlicek traf Edgars Homjakovs zum 2:0. Sonthofen jetzt klar überlegen. Nur weitere zwei Minuten später das 3:0: Bei einem Konter der Bulls legte Homjakovs quer auf Filipp Stopinski und dieser traf zum hochverdienten 3:0. Danach Rosenheim mit einer Auszeit. Für Lucas Endres im Tor der Starbulls war zu diesem Zeitpunkt Feierabend. Fortan stand Lukas Steinhauer im Tor der Oberbayern. Doch auch dies sollte den Rosenheimern nicht helfen. In der 14. Minute erneut Strafe gegen die Starbulls und erneut konnte der ERC seine Chance nutzen: Edgars Homjakovs markierte mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend das 4:0. Doch erneut verging nur knapp eine Minute, da schlug es hinter Steinhauer wieder ein: Jörg Noack traf mit einem platzierten Schuss von der Blauen zum viel umjubelten 5:0. Danach ließen es die Bulls etwas ruhiger angehen und Rosenheim kam endlich besser ins Spiel. So fiel in der 19. Minute der 5:1-Anschlusstreffer für die Starbulls durch Linden. Damit ging es in die erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel kamen die Starbulls besser aus der Kabine und übernahmen fortan das Spielgeschehen. Die ERC-Defensive stand jedoch weiterhin sicher und wenn etwas auf das Tor der Bulls kam, war Christian Schneider zur Stelle. So war es Daniel Maly mit seinem ersten Treffer im Trikot der Bulls, der die Führung in der 26. Minute auf 6:1 ausbaute. Nur vier Minuten später das 7:1. Sonthofen mit dem Konter und Fabjon Kuqi brachte die Scheibe über die Linie. Im direkten Gegenzug traf Kumeliauskas zum 7:2. Weitere 46 Sekunden später sogar das 7:3. Diesmal war es Bucheli, der Schneider überwand und den nächsten Treffer für Rosenheim erzielte. Danach standen die Bulls wieder sicher, gleichwohl hatte Rosenheim mehr Spielanteile. Dennoch blieb es beim 7:3 zur letzten Drittelpause.
Im letzten Drittel waren 41 Sekunden gespielt, da traf der ERC zum 8:3. Edgars Homjakovs überwand mit seinem dritten Treffer an diesem Abend Steinhauer im Tor der Starbulls. Im Anschluss bestimmten zunehmend Strafzeiten das Spiel und auf beiden Seiten kam kaum noch ein ordentlicher Spielaufbau zu Stande. In der 52. Minute der nächste Treffer für die Bulls: Erneut im Powerplay war es Ovaska, der von Ondrej Havlicek mustergültig freigespielt wurde und zum 9:3 traf. Den weiteren Verlauf bestimmten weiterhin Strafzeiten das Spielgeschehen. So konnten die Starbulls in doppelter Überzahl das 9:4 durch Daxelberger erzielen. In der Schlussminute machte Kumeliauskas noch das 9:5 – der Endstand des Spiels.
In der anschließenden Pressekonferenz war Rosenheims Trainer John Sicinski sichtlich über die Umstände betrübt: „Das Spiel war im ersten Drittel bereits gelaufen. Die Jungs hatten heute, wegen eines Schockmoments im Training in dieser Woche, einfach nicht den Kopf frei. Ein Spieler von uns liegt derzeit im Krankenhaus. Das will kein Team haben.“ Für Martin Ekrt konnte das Spiel dagegen kaum besser sein: „Es freut uns unglaublich, die Punkte eingefahren zu haben. Das Spiel war aufgrund der Strafzeiten sehr zerfahren, aber die Mannschaft hat sich dennoch belohnt.“
Für die Bulls geht es am kommenden Sonntag, 08.12.2019 bei den Blue Devils aus Weiden weiter.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
TSV Erding
Die zwei Gesichter der Gladiators
(BYL)  Die Erding Gladiators werden wohl demnächst beim 
Eissportverband einen Antrag stellen, nur noch Heimspiele austragen zu 
dürfen. Sie lieferten nämlich am Freitag daheim eine tadellose Leistung 
ab und bezwangen im Landkreis-Derby den ESC Dorfen 5:3. Am Sonntag dann 
beim EHC Klostersee zeigte die Vogl-Truppe bei der 3:7-Schlappe wieder 
ihr momentanes „Auswärts-Gesicht“. Es war bereits die dritte Niederlage 
in Folge auf fremdem Eis bei einem Torverhältnis von 9:17.
Der Dorfener Trainer Randy Neal war trotz der Niederlage nicht 
unzufrieden. „Derbys sind immer was Besonderes“, meinte er. „Im zweiten 
Drittel haben wir ein wenig den Faden verloren, waren zu weit weg vom 
Gegner und haben zwei entscheidende Tore kassiert.“ Letztlich habe seine 
Truppe weiter gekämpft, aber vor dem Tor habe die Schlagkraft gefehlt. 
„Wir machen Fortschritte“, stellte der Eispiraten-Coach fest. „Am Anfang 
haben wir immer 60 Minuten lang die Scheibe rausgehauen, das wird jetzt 
immer besser.“
Neal bedankte sich bei der ESC-Abteilungsleitung, die ihn großartig 
unterstütze, und die ihm Zeit gebe, dass sich vor allem die jungen 
Spieler weiterentwickeln dürften. Besonders hob er den erst 18-jährigen 
Maxi Steiner heraus: „Der hat sich ein Sonderlob verdient.“ Auf den nach 
wie vor verletzten Lukas Miculka angesprochen, erzählte der ESC-Coach, 
dass der Tscheche schon seit einiger Zeit wieder auf dem Eis stehe und 
voll mittrainiere, sich aber in den nächsten Tagen noch einen 
definitiven medizinischen Check an seinem Knie unterziehen müsse. Sollte 
dieser positiv ausfallen, dann sei Miculka gesetzt. „Wenn er fit ist, 
spielt er“, betonte Neal. „Egal, ob er noch Tscheche ist oder einen 
deutschen Pass hat.“
Auch Erdings Trainer hatte ein Sonderlob für einen jungen Dorfener parat 
– den 19-jährigen Torwart Andreas Marek, dem er „eine große Zukunft“ 
prophezeite. Vogl sagte, er sei in den ersten beiden Dritteln sehr 
zufrieden gewesen, lediglich an der Chancenverwertung habe es gehapert. 
„Da haben wir Dorfen dominiert und hätten die Führung ausbauen müssen, 
dann wäre es am Ende nicht mehr so eng geworden.“ Seine Mannschaft habe 
sich im Schlussabschnitt wieder hinten reingestellt. „Ich sage Angst 
vorm Verlieren dazu“, meinte der Gladiators-Trainer.
Am Sonntag in Grafing hielten die Gladiators bis eine Viertelstunde vor 
Schluss ein 3:3, kassierten dann aber zwei Tore in Unterzahl und noch 
zwei weitere Treffer. „In Klostersee ist es für jede Mannschaft sehr 
schwierig zu spielen“, erklärte Vogl. Dabei habe seine Manschaft „über 
weite Strecken sehr gut gespielt“ und sich an die Vorgaben gehalten. „Du 
kannst in Klostersee kein Hurra-Eishockey spielen, du musst abwarten und 
geduldig sein“, weiß der Gladiators-Coach, der seine Defensivstrategie 
verteidigt: „Das war kein Angsthasen-Eishockey, sondern taktische 
Vorgabe.“
Das einzige, was es aus Trainer-Sicht zu bemängeln gab: „Unsere 
Unterzahl war diesmal sehr schlecht. Bei sechs Unterzahlspielen haben 
wir drei Tore bekommen. Vor diesem Spieltag waren wir die beste 
Unterzahl-Mannschaft der Liga.“ Aber auch im Powerplay lief es diesmal 
nicht. „Wir hatten zweimal rund zwei Minuten lang 5:3-Überzahl und 
nichts zusammengebracht – das war erschreckend“, bekennt Vogl. 
Allerdings habe man bei zwei Lattenschüssen auch Pech gehabt.
Einen davon hatte Neuzugang Jamie Hill zu verzeichnen. „Es war klar, 
wenn du das erste Spiel ausgerechnet in Klostersee hast, dass es 
schwierig wird“, sagt Vogl. „Er war sehr nervös, Pässe, die er bisher im 
Training blind gespielt hat, sind ihm nicht gelungen.“ Viele hätten sich 
vielleicht gleich Wunderdinge vom US-Amerikaner erwartet, glaubt Vogl. 
Er ist sich sicher: „Jamie wird uns schon noch helfen.“
Er schreibe Platz sechs noch lange nicht ab. „Wir haben noch ein paar 
Spiele Zeit, um die nötigen Punkte zu holen“, stellte Vogl fest. Am 
kommenden Wochenende müssen die Gladiators nur einmal ran, am Sonntag 
daheim gegen Passau. Die für Freitag angesetzte Auswärtspartie in Bad 
Kissingen findet ja bekanntlich nach dem Rückzug der Wölfe nicht statt. 
Das heißt, es wird für die Erdinger mit Sicherheit ein Wochenende ohne 
Auswärtsniederlage.
  
    
EC Pfaffenhofen
ECP verpasst faustdicke Überraschung nur knapp - Dezimierte Eishogs unterliegen in Passau nach großem Kampf mit 5:7
(BYL)  Die Hiobsbotschaften für Chris Heid reißen nicht ab.  Mit Jakub Felsöci zog sich am Freitag gegen die EA Schongau der nächste seiner Spieler eine Verletzung zu und fiel deshalb für die Partie am Sonntag in Passau aus. Doch die so arg von Verletzungssorgen gebeutelte ECP-Truppe lieferte dem hohen Favoriten einen großen Kampf und musste sich erst in den Schlussminuten mit 5:7 (1:3; 2:0; 2:4) geschlagen geben.
Ohne fünf Leistungsträger, dafür mit Nachwuchsspieler Leonardo Uhl, traten die Pfaffenhofener die Reise nach Passau an und wollten sich dort so gut wie möglich verkaufen. Und dies sollte ihnen auch eindrucksvoll gelingen. Der Tabellendritte hatte mit dem Aufsteiger nämlich mehr Mühe, als ihm lieb sein konnte. Mit dem ersten Angriff gingen die Gäste in Führung, als Robert Gebhardt nach Vorarbeit von Nick Endreß und Jake Fardoe traf. Da war noch keine Minute gespielt. Allerdings war die überraschende Führung auch gleich wieder dahin. Ganze 15 Sekunden benötigten die Hausherren, um durch Florian Fischer wieder auszugleichen. Durch einem Doppelschlag innerhalb von nur 22 Sekunden durch Ales Kreuzer und  Neuzugang Benedikt Böhm zogen die Niederbayern auf 3:1 davon  (11.) und die Partie schien den erwarteten Verlauf zu nehmen. Doch die Eishogs  hielten die Begegnung erstaunlich offen und kamen auch selbst immer wieder zu guten Gelegenheiten. Bis zum ersten Wechsel fielen jedoch keine weiteren Treffer mehr und auch nach der Pause tat sich Passau schwer, Lücken in der gut gestaffelten Abwehr der Gäste zu finden. Ganz im Gegenteil. Mit einem herrlich vorgetragenen Angriff über Robert Gebhardt und John Lawrence brachte Nick Endreß den Außenseiter wieder heran. Und als sich Tim Lohrer eine Minute vor der zweiten Pause ein Herz fasste und von der blauen Linie abzog, stand es plötzlich 3:3, ein Zwischenergebnis, das wohl die wenigsten im Lager des ECP erwartet hatten. Im letzten Spielabschnitt aber schienen die Gastgeber dann doch relativ schnell auf die Siegerstraße einzubiegen. Mit zwei Treffern  innerhalb einer Minute versetzten Petr Sulcik (44.) und Michael Franz (45.) der Pfaffenhofener Rumpftruppe .einen nur schwer zu verdauenden Schlag. Doch die Mannen von Chris Heid bewiesen wiederum tolle Moral und gaben sich noch nicht geschlagen, obwohl jetzt auch die Kräfte mehr und mehr schwanden. In der 52. Minute stellte Robert Gebhardt den Anschluss wieder her und nur eine Minute später konnte Nick Endreß mit einem Bauerntrick zum zweiten Mal an diesem Abend einen Zwei-Tore-Rückstand wettmachen. Die Eishogs waren jetzt nah dran an einer faustdicken Überraschung und wer weiß, wie die Partie geendet hätte, wäre Endreß nicht kurz nach dem Ausgleich mit einem Alleingang an Passaus Torhüter Clemens Ritschel gescheitert. Gute zwei Minuten vor dem Ende zerschlugen sich die Hoffnungen der Gäste auf einen Punktgewinn, als ein von Philipp Hähl abgewehrter Schuss Robin Deuschl genau auf den Schläger fiel und der nur noch einzudrücken brauchte. Als Chris Heid dann seinen Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzte, machte Jan Sybek mit einem Schuss ins leere Tor endgültig alles klar.
  
    
ERV Schweinfurt
Allrounder kehrt zurück an den Main
(BYL)  Mit Kevin Marquardt wechselt einer der Aufstiegshelden aus der Landesliga-Saison 2017/18 zurück an den Main und erhält einen Vertrag für die restliche Bayernliga-Saison 2019/20. Der 22- Jährige kann sowohl offensiv als auch defensiv eingesetzt werden und wird wie schon in der Vergangenheit mit der Rückennummer 97 für den ERV auflaufen.
Blick in die Vergangenheit:
Der gebürtige Kanadier spielte von 2010 bis 2012 im Nachwuchs des ESC Dresden. Nach zwei Jahren in Dresden wechselte der gelernte Verteidiger zur Saison 2012/13 zur U16 des Kölner EC in die Schüler Bundesliga. Im Jahr 2013 folgte dann der Sprung in den DNL-Nachwuchs des EV Regensburg. Für die Domstädter absolvierte Kevin 25 Pflichtspiele. Zur Saison 2014/15 wechselte der 22-Jährige erstmals zum ERV und absolvierte die folgenden vier Spielzeiten in Schweinfurt und schaffte 2018 den Aufstieg in die Bayernliga. Trotz eines gültigen Vertrags für die Bayernliga-Saison 2018/19, bat Kevin Marquardt die Vorstandschaft der Mighty Dogs um eine Vertragsauflösung um zum EC Bad Kissingen zu wechseln. Die ERV Vorstandschaft handelte im Interesse von Kevin und entschied sich dazu den Spieler ziehen zu lassen – mit der Möglichkeit jederzeit wieder für die Mighty Dogs zu spielen.
Das Interview mit Kevin Marquardt:
Mighty Dogs: Herzlich Willkommen Kevin, wie fühlt es sich an wieder in Schweinfurt zu sein?
Kevin Marquardt: "Es fühlt sich gut an. Die Jungs sind alle cool drauf und haben mich gut aufgenommen. Viele kenne ich ja auch noch von früher!"
Mighty Dogs: Zurück von der Saale an den Main. Gab es auch Anfragen anderer Vereine?
Kevin Marquardt: "Ja, die gab es, aber letztendlich ist die Entscheidung für Schweinfurt dann doch recht leicht gewesen."
Mighty Dogs: Hast du bereits mittel- oder langfristige Pläne? Dein Vertrag läuft bis zum Saisonende. Gibt es da bereits eine Tendenz?
Kevin Marquardt: "Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Im Moment ist erstmal wichtig, diese Saison vernünftig abzuschließen und mit der Mannschaft das Bestmögliche rauszuholen."
Mighty Dogs: Wie ist dein Fitnessstand? Bist du schon bei 100%?
Kevin Marquardt: "Bei 100% bin ich sicher noch nicht, aber ich denke, das dürfte schnell alles wieder da sein."
Mighty Dogs: Du hattest einen perfekten Einstand! Heimsieg und gleich ein Tor geschossen. Was sind deine Ziele für die restliche Saison?
Kevin Marquardt: "Für mich persönlich natürlich verletzungsfrei zu bleiben und ich denke, dass wir mit der Mannschaft auf einem guten Weg sind, sodass wir noch einiges diese Saison erreichen können!"
Mighty Dogs: Zuletzt deine Worte an die Fans:
Kevin Marquardt: "Danke, dass ihr mich und die anderen neuen Jungs so gut aufgenommen habt und ich hoffe, dass am 15.12 die gleiche Stimmung im Icedome ist wie am Freitag!"
  
ERV holt Youngster zurück nach Schweinfurt
Die Mighty Dogs können in der restlichen Bayernliga-Saison auf die Dienste von Verteidiger Tilman Pfister zählen. Der 19-jährige Defensivspieler hat bei den Mighty Dogs einen Vertrag für die restliche Bayernliga-Saison 2019/20 unterschrieben. Damit kehrt Tilman Pfister nach fünf Jahren Abstinenz zu seinem Heimatverein zurück.
Blick in die Vergangenheit:
Der mit einer guten Physis - 80 kg bei 1,84 Meter Körpergröße - ausgestattete Verteidiger wurde im Schweinfurter Nachwuchs groß und schnürte ab der U16 seine Schlittschuhe für den EHC Erfurt in der Schüler Bundesliga. In der Saison 2018/19 schaffte der gebürtige Wernecker den Sprung in das Oberliga-Team der Black Dragons Erfurt und absolvierte für die Thüringer 28 Pflichtspiele. Nach einer Spielzeit in der Oberliga wechselte Tilman Pfister an die Saale zum EC Bad Kissingen. Für die Saalestädter stand der 19-Jährige in der Bayernliga fünfmal auf dem Eis.
Interview mit Tilman Pfister:
Mighty Dogs: Herzlich Willkommen zurück in Schweinfurt! Du warst in der Jugend beim ERV, bist dann über Erfurt, Chemnitz und Dresden an die Saale gewechselt. Wie fühlt es sich an nach fünf Jahren wieder für deinen Heimatverein zu spielen?
Tilman Pfister: „Ich muss sagen, es fühlt sich wirklich gut an, da es auch wieder Erinnerungen weckt, wie alles damals angefangen hat. Es ist einfach wieder ein schönes Gefühl „zuhause“ zu spielen.“
Mighty Dogs: Mit welchen Erwartungen gehst Du in die restliche Saison mit dem ERV?
Tilman Pfister: „Ich will die Playoffs erreichen und mit den Top-Teams der Liga mithalten und auch die starken Teams in der Liga schlagen. Obwohl wir - wenn wir gut spielen - da mit dazuzählen. Auch wenn es bestimmt noch ein paar Wochen dauern wird, bis wir wirklich alle wieder in voller Verfassung sind.“
Mighty Dogs: Mit welchen Stärken können deine neuen Mitspieler rechnen, was zeichnet Dich aus?
Tilman Pfister: „Ich bin nicht unbedingt der technisch stärkste Spieler, aber mich zeichnet aus, dass ich bis zum Ende kämpfe, egal wie es steht. Und dass ich genau dort hingehe, wo es eben mal weh tut und ein sehr harter Spieler bin, der auch gerne mal über die Stränge schlägt, aber auch – wenn es klappt – jeden Check zu Ende fährt und immer alles fürs Team gebe, damit wir gemeinsam alles erreichen, da nur der Erfolg des Teams zählt.“
Mighty Dogs: Du bist erst 19 Jahre, konntest aber bereits reichlich Erfahrung in der Oberliga sammeln. Was sind die Unterschiede zur Bayernliga?
Tilman Pfister: „Ich finde, dass die Oberliga härter ist und einfach mehr Erfahrung dort ist. Und es einfach eine Sekunde schneller ist – nicht unbedingt läuferisch, sondern im Kopf – die Entscheidungen werden viel schneller getroffen und die Spieler wissen auch genau was sie machen. Es gibt halt dann noch die 3-4 Spieler, die den gesamten Unterschied zur Bayernliga machen, welche auch bestimmt in der DEL 2 mithalten könnten.“
Mighty Dogs: Was möchtest du den Fans noch mitzuteilen?
Tilman Pfister: „Ich freue mich auf die restliche Saison mit den Mighty Dogs und hoffe natürlich auf jede Unterstützung der Fans. Da ihr der 7. Mann seid.“
  
   
EV Dingolfing
Revanche mehr als gelungen - Isar Rats jagen frustrierte Selber Wölfe mit 9:2 aus der Marco-Sturm Eishalle
(BLL)  Die drei Punkte waren so wichtig. Neben der Vereinsführung war die Aufregung auch in den Rängen zu spüren. Trotz überquellendem Nikolausmarkt fanden doch über 400 Zuschauer am Sonntagabend den Weg in die Eishalle, um die Isar Rats auf ihrem Weg in die Landesliga Aufstiegsrunde zu unterstützen. Aufgrund des Events mit dem Motto „Ladies‘ Day“ war auch der Frauenanteil hoch, sodass die Motivation der jungen Spieler mehr als vorhanden war.
Ein erstes Drittel mit drei Toren für die Dingolfinger und nur einem für die Selber setzte schon Zeichen, beruhigte die Fans aber nicht im Geringsten. Den jeder erinnerte sich an das Spiel gegen Amberg letzten Sonntag, dass man nach einer solchen Führung im ersten Drittel letztendlich doch noch 4:8 verloren hatte. Das zweite Drittel wurde den Ratten oft zum Verhängnis. Und so sah es auch dieses Mal aus. Dingolfing kämpfte, hatte viele Chancen und brachte nichts rein. In der 38. Minute dann versenken die Wölfe den Puck hinter Goalie Dennis Jedrus um pünktlich vor der Drittelpause die Dingolfinger ins Schwimmen zu bringen. 3:2, der Vorsprung auf ein Minimum geschrumpft.
Extrem angespannt startete so das Entscheidungsdrittel. Doch schon in der ersten Minute sorgte Daniel Schickaneder mit seinem zweiten Tor in diesem Mach für Luft. Eine Minute später sein EVD-Weggefährte Manuel Ruhstorfer mit dem 4:2. Und so ging es dann für die Dingolfinger lustig weiter bis zu dem Spielstand 8:2 in der 50 Minute. Ein extrem harter Check eines Selbers, vermutlich aus Frustration, verursachte eine Massenschlägerei auf dem Eis, die bislang seines gleichen suchte. Mehre Gruppen von Spieler fielen übereinander her. Wer Eishockey nicht kennt ahnt Schlimmes, aber in diesem Sport gehört ein solches Rächen von Fouls an einem Mannschaftskollegen, das schwere Verletzungsfolgen haben kann, einfach dazu. Nachdem die Schiedsrichter die Meute gebändigt hatten, rückten die Jungs ihre Ausrüstung zurecht und batteln sich regelkonform weiter.
In den letzten Minuten traf dann noch einmal Dingolfing zum Endstand von 9:2. Ein unglaublich spannendes und professionelles Spiel. Ein Schmaus für die Fans, die ihre Isar Rats dann gehörig feierten. Abschließend ist zu bemerken, dass das Debüt von Mathias Sagerer im Ratten-Dress mehr als geglückt ist. Der Jungverteidiger, kommend aus der Oberliga in Deggendorf, wechselte zur Mitte der Saison nach Dingolfing und verstärkt so die Defensive. Sagerer konnte gleich im ersten Spiel ein Tor und einen Assist einspielen und machte damit bei seinem ersten Spiel gleich einen sehr guten Eindruck.  
  
    
ESC Kempten 1b
ESC Kempten 1b verliert 1:5 gegen Oberstdorf im zweiten Allgäuderby
(BBZL)  Am vergangenen Sonntag kam es zum bereits zweiten Aufeinandertreffen der ESC Kempten 1b und den Eisbären aus Oberstdorf. Verstärkt durch fast alle Doppellizenzspieler der ersten Mannschaft konnte Helmut Wahl personell aus dem Vollen schöpfen. Im ersten Drittel, zeichnete sich aber bereits das ab,
was am Ende unter dem Strich heraus kam. Hier mussten gleich zu Beginn die Reihen umgestellt werden, da sich ein Kemptener Spieler bereits beim
Warmlaufen verletzte. Das Drittel plätscherte so dahin und die Zweite der Sharks bekam keinen Fuß aufs Eis. Logische Folge war, dass die Eisbären mit 0:1 nicht unverdient in Führung gingen. Im zweiten Abschnitt wurde dann so gut wie gar nicht mehr Eishockey gespielt. Zu viele Einzelaktion, Pässe die keinen Adressaten fanden und so gut wie keine zwingenden Torchancen standen am Drittelende zu Buche. Hier konnten sich die Kemptener bei ihrem Keeper bedanken, das der Rückstand nicht noch höher ausfiel. Eine einzige positive Aktion wurde dann auch belohnt. In der 35. Spielminute konnte der nach langer Verletzungspause wieder zurückgekehrte Fabian Zirngibl einen satten Schuss von Philipp
Clermont von der blauen Linie unhaltbar ins Tor abfälschen. Beim Stand von 1:4 für Oberstdorf wurden dann nochmals die Seiten gewechselt. Wer nun dachte die 1b würde nochmals alles nach vorne werfen, musste sich leider eines Besseren belehren lassen. Die unkonzentrierte und teilweise lustlose Spielweise zog sich auch im letzten Drittel wie ein roter Faden
fort. Symptomatisch war zudem, das eine eigentlich schön herausgespielte Torchance nicht genutzt werden konnte, da der Kemptener Spieler anstatt das leere Tor, in das er nur noch einschieben musste, nur den Pfosten traf. Zu allem Übel, konnten dieses Mal auch die vielen Strafen, welche gegen Oberstdorf ausgesprochen wurden, gar nicht genutzt werden. Die Gäste sorgten kurz vor Ende der Partie sogar noch für das fünfte Tor. Im Team muss jeder einzelne hinterfragen ob er für diese Partie bereit war und alles gegeben hat. Ferner müssen alle dazu kommen
konstanter zu spielen und die richtige Einstellung an den Tag zu legen. Achterbahnfahrten die leistungsbedingt rauf und runter gehen kann sich die Kempten auf Dauer nicht leisten. Wenn sich hier nicht bald
Besserung einstellt, wird man weiter im Tabellenkeller logieren.
  
    
Regionalliga West
    
EG Diez-Limburg
Heimspiel-Doppelpack für die Rockets
(RLW)  Heckenweg im Doppelpack: Die EG Diez-Limburg darf am Wochenende gleich zwei Mal in der heimischen Eissporthalle in Diez antreten. Und beide Partien in der Regionalliga West haben es in sich: Am Freitag gastieren die Dinslaken Kobras bei den Rockets (20.30), am Sonntag sind die Ratinger Ice Aliens zu Gast (19.30 Uhr). Zwei wichtige Partien, um die Tabellenführung weiter auszubauen.
Für den Auftakt am Freitag haben sich die Raketen ganz fett das Stichwort „offene Rechnung“ in den Kalender geschrieben. Denn das Duell mit den Kobras aus Dinslaken wird es in sich haben, nachdem man das letzte Spiel in Dinslaken in der Schlussminute turbulent verloren hatte. Bei der Partie hatten sich beide Keeper verletzt, die Kobras profitierten zudem von einer Überzahl kurz vor Schluss - und feierten den Heimsieg anschließend ausgiebig. Es war die erste Saisonniederlage der Rockets. Im offiziellen Spielbericht der Kobras war später zu lesen, dass sich der verletzte Tim Stenger in den beiden Schlussminuten „erbarmte“, sich noch einmal ins Tor zu stellen. Eine feine zusätzliche Motivation für Freitagabend am Heckenweg.
„Das wird wieder ein hartes Stück Arbeit“, ist sich Frank Petrozza sicher. „Die werden wieder über 60 Minuten Vollgas geben und uns maximal fordern.“ Zumal es schon Tradition hat für die EGDL, dass ihnen die Kobras nicht liegen. Das war schon in den vergangenen Jahren so und wurde auch beim Heimsieg in Diez Mitte Oktober deutlich. Beide Partien endeten bisher mit 6:5 für die Gastgeber - die Serie soll zumindest am Freitag fortgesetzt werden. 
Nicht minder interessant wird das Duell gegen die Ice Aliens aus Ratingen am Sonntagabend. „Die sind gut drauf, die haben sich deutlich gesteigert“, weiß Petrozza die jüngsten Ergebnisse einzuordnen. Die beiden bisherigen Vergleiche in der laufenden Saison endeten mit 9:1 (in Diez) und 10:4 (in Ratingen) für die EGDL. Doch niemand ist so naiv zu denken, dass das nächste Duell ein Selbstläufer ist.
Ratingen hatte unter anderem in der Vorwoche in Hamm mit 2:0 geführt, ehe man das Spiel am Ende noch knapp mit 2:4 verlor. Auch das Heimspiel gegen Herford ging nur knapp mit 5:7 an die Ice Dragons. Auch wenn die Punktausbeute zuletzt eher mäßig war, sind die Ice Aliens zumeist auf Augenhöhe mit den Topteams der Liga. „Auf dem Papier eine richtig gute Mannschaft“, warnt der Rockets-Trainer. „Es wird auch da wichtig sein, 60 Minuten lang voll konzentriert zu sein.“
  


 Mittwoch 4.Dezember 2019 www.icehockeypage.de 
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