Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
MEC Saale Bulls Halle
(OLN)  Verteidiger Eric Wunderlich hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und wird den Saale Bulls bis zum Saisonende nicht mehr zur Verfügung stehen

ECDC Memmingen
(OLS)  Stürmer Jannik Herm, der erst vor Kurzem aus der DEL2 vom EHC Freiburg an den Hühnerberg kam, hat sich an der Hand verletzt und wird den Indians für mehrere Wochen fehlen
  
EV Pegnitz
(BLL)  Stürmer Maximilian Eissner, der bereits längere Zeit mit dem Team trainierte, hat nun auch sein Debüt bei den Ice Dogs gegeben und spielte zuvor im Bayreuther Nachwuchs und auch im Landesliga-Team der Tigers
  
EV Dingolfing
(BLL)  Verteidiger Manuel Ruhstorfer, der bis auf zwei Spielzeiten in Vilshofen seine gesamte Laufbahn bei den Isar Rats verbrachte, wird nach dem kommenden Wochenende seine aktive Laufbahn beenden
 
Blue Devils Weiden
(OLS)  Für Stürmer Philipp Siller, der bereits mehrere Wochen fehlte, hat sich nach neueren Untersuchungen einen Bluterguß im beckenbereich zugezogen, womit die aktuelle Saison für ihn vorraussichtlich bereits vorzeitig beendet ist

EC Hannover Indians
(OLN)  Der deutsch-slowakische Stürmer Igor Bacek hat seinen Vertrag am Pferdeturm verlängert und wird somit bereits in seine vierte Saison im Trikot der Indians gehen
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons müssen ab der nächsten Saison auf Stürmer Marcel Weise verzichten, der angekündigt hat seine aktive Laufbahn nach mehr als 500 Spielen im Erfurter Trikot nach der aktuellen Saison zu beenden
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Dienstag 24.Dezember 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Nachmittags und heutigen Tages mit insgesamt 19 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern und Regionalliga West.

 
    
Deutscher Eishockey Bund
    
Deutscher Eishockey Bund
U20-WM-Vorbereitung: Niederlage im letzten Test gegen die USA 
(DEB)  Die U20-Nationalmannschaft hat ihr letztes WM-Vorbereitungsspiel verloren. In Havirov unterlag die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter gegen die USA trotz einem engagierten Auftritt über zwei Drittel letztlich mit 1:7 (0:1, 1:1, 0:5).
In den Anfangsminuten stand Hendrik Hane, der in das deutsche Tor rückte, im Brennpunkt des Geschehens. Der 19-Jährige hielt bei einem Alleingang eines amerikanischen Angreifers und dem Schuss von Samuelsson jedoch die Null fest. Dann wurde die DEB-Auswahl mutig und erarbeitete sich Torchancen und zugleich die Sympathien der Zuschauer in Havirov. So hatten Philipp Mass mit einem Schlagschuss an die Schoner des amerikanischen Goalies (3. Minute) und Tara Jentzsch mit einem Versuch aus dem Slot (8.) beste Einschussgelegenheiten. Bei doppelter Unterzahl musste die deutsche U20-Nationalmannschaft trotz eines engagierten Auftakts jedoch kurz vor Ende des ersten Drittels den Gegentreffer hinnehmen: Cole Caufield platzierte den Puck unter der Latte zum 1:0 für die USA.
Früher Jubel für die deutsche Mannschaft durch das Zusammenspiel von zwei Münchenern im Mittelabschnitt: John-Jason Peterka nutzte den Querpass von Justin Schütz vor dem Tor zum Ausgleich (23.). Direkt im Anschluss hatte die Mannschaft von U20-Bundestrainer sogar die Möglichkeit - nach Strafen von Marcus Wahlstrom und Trevor Janicke - bei doppelter Überzahl den Führungstreffer zu erzielen. Doch Cole Caufield war es, der auf der anderen Seite für die USA zurückschlug. In der 35. Minute nutzte der 18-Jährige einen Abpraller von Hanes Schoner zur erneuten Führung. Im Schlussabschnitt waren die Amerikaner noch fünf Mal erfolgreich. Nick Robertson (47.), Ty Emberson (49.), Oliver Wahlstrom (53.) und Cole Caufield (54. und 59.) sorgten letztlich für den 1:7-Endstand.
Nach dem letzten WM-Vorbereitungsspiel hat U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter den finalen WM-Kader bekanntgegeben. Nicht im Aufgebot stehen Maximilian Glötzl und Simon Gnyp, die die Mannschaft noch am Abend verlassen werden. „Wir möchten uns bei Maximilian Glötzl und Simon Gnyp für ihren Einsatz in der WM-Vorbereitung sehr bedanken“, erklärte Abstreiter nach dem Spiel. „Beide Spieler werden trotz ihrer Nicht-Berücksichtigung für den WM-Kader noch zukünftig bei Verein und Nationalmannschaft eine wichtige Rolle einnehmen.“
Die WM-Teilnehmer verbringen die Weihnachtsfeiertage im tschechischen Ostrava. Am 27. Dezember wird es für die DEB-Auswahl dann in der Ostravar Arena ernst: Ab 19.00 Uhr steht der deutschen Mannschaft im ersten WM-Spiel die USA gegenüber.
Tobias Abstreiter, U20-Bundestrainer: „Spiele auf diesem Level sind immer sehr lehrreich. Nur so können wir uns als Mannschaft weiterentwickeln und Fortschritte machen. Phasenweise haben wir heute sehr gut gespielt! Doch auf dem Level müssen wir unnötige Strafzeiten und Nachlässigkeiten in der Defensive vermeiden, sonst werden diese durch einen guten Gegner bestraft.“
  
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Eisbären Berlin
LIQUI MOLY unterstützt die Eisbären Berlin weitere drei Jahre
(DEL)  Schmierstoffspezialist LIQUI MOLY wird für weitere drei Jahre den Eisbären Berlin als Premium-Partner zur Seite stehen. Das Ulmer Unternehmen engagiert sich seit vielen Jahren im Eishockey und seit 2016 bei den Eisbären Berlin.
„LIQUI MOLY ist einer unserer größten und wichtigsten Partner“, sagt Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee. „Ich bin wirklich beeindruckt, wie intensiv und engagiert wir von Herrn Baumann und seinem Team unterstützt werden. Vielen Dank dafür!“
Neben dem Premium-Partner-Paket wirbt LIQUI MOLY auf den Ärmeln der Eisbären-Jerseys, auf dem Mittelkreis in der Mercedes-Benz Arena und an vielen weiteren Stellen beim Heimspiel, wie auf den Banden, den Spielerbänken, dem Videowürfel oder während der Einlaufshow und erhält zudem ein umfangreiches Kartenkontingent.
Peter Baumann, Marketingleiter LIQUI MOLY GmbH: „Die Eisbären Berlin sind eine tolle Ergänzung zu unserem umfangreichen Motorsport-Sponsoring. Diese Zusammenarbeit sichert uns gute Sichtbarkeit nicht nur in der Hauptstadt. Wir freuen uns, die gemeinsame Geschichte fortschreiben zu können.“
1957 gegründet, ist LIQUI MOLY eines der führenden Unternehmen für Additive, Schmierstoffe, Motorenöle und Autopflege. Das Vollsortiment umfasst über 4000 Produkte. Interessierte Eisbären-Fans finden mehr Informationen zu LIQUI MOLY unter www.liqui-moly.de/!
  
    
Düsseldorfer EG
Auch Johannes Huß und Alex Urbom fallen aus, leichte Entwarnung bei Nicholas B. Jensen
(DEL)  Die Verletztenserie bei der Düsseldorfer EG reißt leider nicht ab. Neu auf der Ausfallliste sind die Verteidiger Johannes Huß und Alexander Urbom. Beide haben sich Muskelfaserrisse im Unterkörper zugezogen und fallen etwa zehn bis 14 Tage aus.
Bei Nicolas B. Jensen haben sich die schlimmsten Befürchtungen hingegen nicht bestätigt. Der Verteidiger hat sich zwar eine Bänderverletzung im Sprunggelenk zugezogen, muss jedoch wohl nicht längere Zeit pausieren. Ob er vielleicht sogar am Donnerstag im Spiel bei den Iserlohn Roosters bereits wieder eingesetzt werden kann, entscheidet sich kurzfristig.
Durch die zahlreichen Ausfälle in der Defensive konnte die DEG beim gestrigen Spiel gegen den EHC Red Bull München zeitweise nur mit vier Verteidigern auflaufen, davon waren drei unter 23 Jahre alt. Es war die wohl jüngste Defensive in der DEL-Geschichte der DEG.
Darüber hinaus fallen ja aus: Marco Nowak, Chad Nehring, Alexander Sulzer sowie Hendrik Hane und Alexander Dersch (U20-WM).
  
    
ERC Ingolstadt
Larry Mitchell bleibt Sportdirektor des ERC
(DEL)  Der ERC Ingolstadt und Larry Mitchell haben sich auf eine langfristige Vertragsverlängerung geeinigt. Seit März 2017 trägt der 52-Jährige als Sportdirektor beim DEL-Club Verantwortung und wird bei den Panthern auch in den kommenden Jahren die sportlichen Geschicke leiten.
„Ich freue mich sehr, dass der Club mir weiterhin das Vertrauen schenkt. Wir wollen uns auch in den nächsten Jahren Schritt für Schritt weiterentwickeln und ich brenne darauf, ein Teil dieses Weges zu sein“, sagt Mitchell zur Vertragsverlängerung.
Zweimal in Folge hatten die Panther das Viertelfinale verpasst, als Mitchell 2017 an der Donau als neuer Sportdirektor vorgestellt wurde. Seitdem geht der Trend beim ERC wieder eindeutig nach oben. „Wir haben in den vergangenen beiden Jahren jeweils einen Platz in den Top-Sechs erreicht und uns damit direkt für das Viertelfinale qualifiziert. Das ist für den Club auf jeden Fall ein Erfolg und spricht für die Arbeit von Larry und dem Trainerteam“, sagt ERC-Geschäftsführer Claus Gröbner, der den Vertrag in Abstimmung mit dem Beirat ausgehandelt hat: „Ich freue mich auf die weiterhin sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.“
Jürgen Arnold, Beiratsvorsitzender des ERC Ingolstadt: „Uns als Beirat hat es Larry mit seiner guten Arbeit leicht gemacht, einer Vertragsverlängerung zuzustimmen. Wir haben uns auf dieser wichtigen, strategischen Position Kontinuität gewünscht und möchten mit Larry gemeinsam die Geschichte des ERC fortschreiben.“
Seit Mitchell das Amt übernommen hat, konnten sich die Panther in Sachen Punkteausbeute stetig verbessern, sammelten in der vergangenen Spielzeit 86 Punkte und verpassten die Qualifikation zur Champions Hockey League nur aufgrund des um vier Tore schlechteren Torverhältnisses. Und auch in der laufenden Saison sind die Panther wieder mittendrin im Kampf um die Top-Sechs. „Mein Ziel ist es, dass wir konstant in dem Bereich der letzten zwei Jahre landen und uns dort als feste Größe etablieren“, meint Mitchell.
Dem gebürtigen Zweibrückener gelang es außerdem, mehr Kontinuität bei den Oberbayern einkehren zu lassen. Das zeigen nicht zuletzt die in jedem Sommer weniger werdenden Veränderungen im Kader.
Dass Mitchell nicht nur das Scouting ausländischer Profis auszeichnet, sondern auch den deutschen Nachwuchs ständig im Fokus hat, bestätigt nicht zuletzt die Verpflichtung und hervorragende Entwicklung von Tim Wohlgemuth. Und auch die Verzahnung mit dem eigenen Nachwuchs wurde in den vergangenen Jahren weiter forciert, sowohl was die Integration von Nachwuchstalenten in das Training der DEL-Mannschaft angeht als auch den Einsatz der Profis als Paten der Nachwuchsteams, um noch mehr Kinder und Jugendliche für den Eishockeysport zu begeistern.
  
    
Deutsche Eishockey Liga 2
Spielwertung der Partie Löwen Frankfurt gegen den ESV Kaufbeuren 5:0 - Einsatz eines automatisch gesperrten Spielers durch den ESV Kaufbeuren
(DEL2)  Am heutigen Montag musste nach Prüfung der Spielberichte vom Sonntagsspieltag in der DEL2 ein Ermittlungsverfahren durch die Ligagesellschaft gegen den ESV Kaufbeuren eingeleitet werden.
Grund war die Spielteilnahme des Spielers Calvin Pokorny im Meisterschaftsspiel zwischen den Löwen Frankfurt und dem ESV Kaufbeuren. Der Lizenzspieler wäre aber aufgrund der dritten Disziplinarstrafe in dieser Saison (20.9., 3.11., 20.12.) gemäß § 3 (2) Satz 1 der Disziplinarordnung für das gestrige Meisterschaftsspiel automatisch gesperrt gewesen.
Gemäß § 10 (8) Satz e) muss das Spiel damit für den Lizenzclub als verloren gewertet werden. Im vorliegenden Fall erfolgt die Wertung gemäß § 10 (9) Spielordnung als verloren mit 0 Punkten, 0:5 Toren und für den Gegner mit 3 Punkten und 5:0 Toren gewonnen.
  
    
EC Kassel Huskies
Keine Zeit der Ruhe: Erst Derby, dann Vorfreude auf Familientag am Samstag
(DEL2)  Auf geht’s ins Derby: Auch wenn der Weihnachtsbraten noch kaum verdaut ist, steht schon das nächste Spiel für die Kassel Huskies auf dem Spielplan: Am 2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember, müssen die Schlittenhunde in Bad Nauheim antreten. Nach dem 5:0-Erfolg im ersten Spiel in Bad Nauheim waren es die Jungs von Trainer Christof Kreutzer, die für das Ende einer beeindruckenden kasseler Serie sorgten: Am 22. November fügten sie den Huskies durch ihren 3:2-Erfolg die erste Heimniederlage der Saison bei – nach zuvor zehn siegreichen Heimspielen der Huskies in Serie.
Das haben Spieler und Fans nicht vergessen und werden entsprechend engagiert nach Mittelhessen anreisen. Nach dem starken 7:3-Sieg gegen Dresden am 22. Dezember, dem letzten Spiel vor Weihnachten, geht es nun also gleich mit einem Derby weiter. Erstes Bully im traditionsreichen Colonel-Knight-Stadion ist um 18.30 Uhr.
Doch auch danach bleibt keine Zeit für Erholung: Zwei Tage nach dem Derby geht es mit dem großen Familientag der Kassel Huskies weiter. Bereits um 14 Uhr wird dann das erste Bully gegen die Heilbronner Falken gespielt. Diese können sich über die Unterstützung von über 400 Anhängern freuen, die im Sonderzug nach Kassel reisen werden. In der Halle wird es an diesem Tag ein großes Programm speziell für Familien geben: So werden die U7-Kinder der Kasseler Eishockeyjugend in der ersten Drittelpause ihr Können präsentieren, Verlosungsangebote locken mit tollen Preisen, insgesamt dreht sich alles um das Thema „Familie“.
Im Sitzplatzbereich gibt es bereits nur noch Restkarten für das Spiel. Wer am Familientag live dabei sein möchte, sollte sich also beeilen, noch eines der begehrten Tickets zu erwerben. Stehplatzkarten sind noch ausreichend vorhanden.
Und: Das Heimspiel am 28. Dezember ist nicht das letzte Spiel des Jahres. Am Montag, 30 Dezember, steht um 20 Uhr noch ein Auswärtsspiel in Bietigheim an – danach ist das Jahr 2019 Geschichte.
Tickets für die Heimspiele der Kassel Huskies gibt es im VVK, an der Abendkasse, im Fanshop und online.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
EV Füssen
EV Füssen begeistert beim 6:3-Erfolg im Altmeisterduell
(OLS)  Tolle Kulisse, tolle Stimmung und toller Heimsieg des EV Füssen. Vor über 3500 Zuschauern feiert der EVF einen hochverdienten 6:3-Erfolg (2:1, 3:0, 1:2) gegen den SC Riessersee und revanchiert sich damit für die unglückliche Niederlage zwei Tage zuvor in Garmisch. In der Tabelle verbessert sich die Mannschaft von Trainer Andreas Becherer durch den Erfolg wieder auf den vierten Platz.
Bereits am Freitag war der Eissportverein über weite Strecken die überlegene Mannschaft, wo bei 41 Torschüssen die Scheibe kein einziges Mal ins Netz ging dauerte es diesmal keine zwei Minuten. Ondrej Zelenka tanzte nach schönem Zuspiel die Garmischer Hintermannschaft aus und schob zum frühen 1:0 ein. In der Folge spielte nur eine Mannschaft, und das war Füssen. Meier, Velebny, Deubler und Vogl hatten große Möglichkeiten, das Tor machte aber Riessersee. In Überzahl bedeutete der zweite Torschuss den schmeichelhaften Ausgleich. Die Schwarz-Gelben hatten jedoch sofort eine Antwort parat. Marc Besl zimmerte eine Zeigerumdrehung später die Scheibe nach einem Diagonalpass zum 2:1 ins Gehäuse.
Im zweiten Abschnitt waren die Gäste zunächst besser im Spiel, die erste große Chance hatte aber Sam Payeur, der vor das Tor ziehen konnte, jedoch scheiterte. Als Garmisch gerade Druck aufbauen konnte unterlief ihnen ein Wechselfehler, Vincent Wiedemann nahm den langen Pass von Marc Hofmann auf und setzte den Puck zum 3:1 ins Kreuzeck. Hatte der SCR sein erstes Powerplay gleich zu einem Treffer genutzt, so gelang dem EVF das zur Hälfte der schnellen Partie ebenfalls. Sam Payeur staubte zum 4:1 ab. Danach setzte Garmisch alles auf eine Karte und machte mit kurzen Wechseln und seiner Paradereihe erstmals richtig Druck, Benedikt Hötzinger war aber nicht zu überwinden. In der 38. Minute musste der gefrustete Gästeverteidiger Wachter nach einem Ellbogencheck gegen den Kopf von Tobias Meier mit einer Spieldauerstrafe zum Duschen. In der folgenden Überzahl erhöhte erneut Payeur auf 5:1.
Im letzten Drittel hatten zunächst Deubler und Hofmann den sechsten Treffer auf dem Schläger, das Tor machten aber die Gäste. Sie nutzten auch die zweite Strafe gegen den EVF in diesem Spiel sofort aus. Als Füssen eine Minute später zu offensiv agierte und in einen Konter lief hieß es plötzlich nur noch 5:3, die Spannung war wieder zurück. Danach war Riessersee gleich mehrmals im Glück. Ein satter Schuss von Marc Besl landete an der Unterkante der Latte und danach auf der Torlinie, bei Versuchen von Velebny und Deubler fehlten jeweils nur Zentimeter zum halben Dutzend. Zehn Minuten vor Ende machten die Werdenfelser nochmals Druck, holten sich dann aber eine weitere Strafzeit ab. Hier spielte Tobi Meier den Torhüter aus, verfehlte jedoch auch knapp das Gehäuse. Auf der Gegenseite traf Vollmer das Gestänge. Schließlich machte Samuel Payeur mit seinem dritten Treffer alles klar, nachdem der SCR seinen Torhüter gegen einen zusätzlichen Feldspieler eingetauscht hatte, und ließ den zahlreichen heimischen Anhang durch diesen hochverdienten Erfolg jubeln. (MiL)
  
   
ECDC Memmingen
Auch im vierten Allgäu-Derby erfolgreich: Indians zeigen starkes Spiel in Sonthofen
(OLS)  Kurz vor Weihnachten bezwingen die Indianer den Rivalen aus Sonthofen erneut. Ein deutlicher 7:2 Erfolg bescherte allen Anhängern aus der Maustadt einen gelungenen Abend im Oberallgäu. Der ECDC bleibt damit weiterhin Spitzenreiter der Oberliga-Süd.
Rund 500 Maustädter machten sich auf den Weg, um ihre Mannschaft zu einem weiteren Derbysieg zu verhelfen und es ging gut los. Bereits in der 4.Minute des Spiels klingelte es im Gehäuse der Bulls. Brad Snetsinger mit einem tollen Pass auf Tim Richter, der schloss zum 1:0 ab. Doch der ERC Sonthofen blieb zunächst auf Augenhöhe und kam in der 8.Minute zum Ausgleich. Robert Hechtl war in Überzahl erfolgreich und brachte den ERC wieder ins Spiel. Doch bereits eine Minute später waren die GEFRO-Indians wieder zur Stelle. In Überzahl fälschte Patrik Beck einen Schuss von Dennis Neal ab und die Scheibe zappelte im Netz. Als dann auch noch Niklas Länger in der 11.Minute mit einem Schuss unter die Latte das 3:1 erzielte, war der Bann gebrochen und die Indianer behielten die Oberhand im Spielgeschehen. Eng wurde es nochmals kurz vor Ende des ersten Drittels, denn die Bulls kamen erneut in Überzahl durch Kontingentspieler Havlicek zum 2:3 heran. Brad Snetsinger hatte jedoch was dagegen und erzielte nach dem Bully im Alleingang das 4:2, was auch der Pausenstand war.
Im zweiten Drittel machte der ECDC weiter Druck und hatte insgesamt mehr vom Spiel. In der 36.Minute war es erneut Brad Snetsinger, der die Scheibe abgezockt in die Maschen drosch. Wenige Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels verwertete Fabian Voit einen Pass von Snetsinger zum 6:2. Spätestens jetzt standen die Zeichen auf Sieg, auch weil die Indians den Hausherren kaum mehr Zeit zum Verschnaufen ließen.
Das letzte Drittel spielten die Indianer dann clever zu Ende, der ERC kam nicht mehr ins Spiel und kaum zu guten Gelegenheiten. So war auch der Treffer in der 54.Minute durch Philipp Keil zum 7:2 völlig verdient. Dabei blieb es dann auch. Somit konnte der ECDC auch das vierte Allgäu-Derby für sich entscheiden. Damit bleiben die Memminger weiterhin der aktuelle Ligaprimus und vergrößerten den Abstand auf Deggendorf sogar auf sechs Zähler.
Am kommenden Samstag kommt es zum letzten Heimspiel des Kalenderjahres gegen den Altmeister von der Zugspitze. Spielbeginn gegen den SC Riessersee ist dann bereits schon um 16:30, der ECDC veranstaltet hier einen Familientag. Davor aber geht die Reise am zweiten Weihnachtsfeiertag zum nächsten Derby nach Lindau, was ebenfalls für Spannung und Brisanz sorgen dürfte.
  
    
SC Riessersee
SCR schlägt auf dem Transfermarkt zu - Benjamin Kronawitter verstärkt die Weiß-Blauen
(OLS)  Erneut haben die Verantwortlichen des SC Riessersee auf dem Transfermarkt zugeschlagen und Benjamin Kronawitter bis zum Saisonende unter Vertrag genommen. Der 28-jährige Stürmer durchlief die Nachwuchsmannschaften des SC Riessersee und stand zuletzt bei den Bayreuth Tigers in der DEL2 unter Vertrag. Insgesamt kommt der Linksschütze auf 238 Pflichtspiele in der zweithöchsten Spielklasse, mit den Bietigheim Steelers holte er 2014/15 den Titel in der DEL2.
"Benjamin wollte zu uns, wir wollten ihn und dann ging es am Ende ganz schnell. Er kennt unseren Club und wird sicherlich nur eine kurze Eingewöhnungszeit benötigen. Wir bedanken uns bei Thomas Klöckner von KHOME, den Gebrüdern Schwinghammer von Tproneth, Herrn Christoph König und Herrn Uwe Meier - erst durch deren Unterstützung wurde der Transfer möglich. Wir freuen uns sehr, dass es geklappt hat. Wir setzen alles daran, dass so schnell wie möglich alle Passformalitäten geklärt sind und Kroni für uns spielberechtigt ist." so Panagiotis Christakakis.
Beni Kronawitter zur Rückkehr zum SCR: „Ich freue mich sehr, für meinen Heimatverein wieder auflaufen zu können. Die Verantwortlichen haben alles dafür getan, dass es hinhaut, ich werde alles dafür geben, dass wir die Playoffs erreichen und möglichst weit kommen.“
  
    
ERC Sonthofen
Vorbericht Hauptrunde: 27. + 28. Spieltag: Sonthofen gegen den SC Riessersee und EC Peiting
(OLS)  Am zweiten Weihnachtsfeiertag gastiert der ERC Sonthofen beim SC Riessersee. Am Samstag, den 28.12.2019, folgt das Spiel gegen den EC Peiting in Sonthofen an der Hindelanger Straße.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag gastieren die Bulls beim Altmeister aus Riessersee. Die Werdenfelser stehen derzeit mit 41 Punkten auf Tabellenrang sieben. Das Team von George Kink punktet regelmäßig. So konnten sie zuletzt den EV Füssen auf eigenem Eis mit 3:0 bezwingen. Im Rückspiel am vergangenen Sonntag setzte es dagegen eine 3:6-Niederlage. In den bisherigen Aufeinandertreffen zwischen den Bulls und dem SCR konnte jede Mannschaft ihr Heimspiel gewinnen. Dies wollen die Oberbayern gewiss auch am kommenden Spieltag so beibehalten und die Punkte in Garmisch behalten.
Auf Garmisch folgt Peiting am Samstagabend. Das Team von Sebastian Buchwieser liegt derzeit auf Tabellenrang sechs der Oberliga Süd. Mit 42 Punkten beträgt der Rückstand auf Rang drei nur fünf Punkte. Die Teilnahme an der Meisterrunde scheint gesichert zu sein. Bei sechs noch ausstehenden Partien haben die Oberbayern elf Punkte Vorsprung auf die Bulls aus Sonthofen. Für den ERC gelten jetzt nur noch Siege, möchte man die Teilnahme an der Meisterrunde noch schaffen. Dass dies gelingen kann, haben die Bulls im ersten Aufeinandertreffen in Peiting bereits bewiesen. Dort konnte das Team von Martin Ekrt einen 3:2-Sieg nach Penaltyschießen einfahren. In Sonthofen behielt der ECP mit 3:1 die Oberhand. Eine spannende Partie ist also vorprogrammiert.
Im Lager der Bulls hofft man weiterhin auf Rückkehrer aus dem Lazarett. Tim Marek wird auf alle Fälle noch bis ins neue Jahr ausfallen. Ob Marc Sill wieder zum Team stoßen wird, wird erst kurzfristig entschieden. Auch bei Adam Skala muss von Tag zu Tag abgewartet werden. Außerdem sind einige weitere Spieler des ERC stark angeschlagen, die sich seit Wochen durchkämpfen. Die Hoffnung stirbt jedoch bekanntlich zuletzt und so wollen die Bulls auch weiterhin um jeden Zentimeter Eis kämpfen und die dringend benötigten Punkte einfahren.
Für alle daheimgebliebenen Fans findet wieder eine Liveübertragung im Eisstadion statt. Am zweiten Weihnachtsfeiertag ist das Eisstadion ab 17:00 Uhr für alle Interessierten geöffnet.
  
    
ESC Moskitos Essen
Moskitos unterliegen knapp mit 3:4 im Derby beim EV Duisburg
(OLN)  Der 4. Advent, kurz vor Weihnachten - ideal für ein tolles Eishockeyderby in Duisburg. Doch die laufende Saison hat Spuren hinterlassen. Beide Mannschaften blieben bisher weit hinter
ihren Erwartungen zurück und so fanden nur 1428 Zuschauer den Weg in die Jomizu-Arena
in Duisburg. Dort sahen rund 200 mitgereiste Essener eine 3:4-Niederlage ihres Teams.
Quasi mit dem ersten Torschuss gingen die Moskitos mit 1:0 durch Richter in Führung.
Anschließend spielte fast nur Duisburg, das Torschussverhältnis von 17:4 im ersten Drittel
sprach Bände. Doch ausgerechnet in Unterzahl gelang dem EVD der Ausgleich, als
Alexander Eckl einen Schuss von Schaludek ins Tor abfälschen konnte.
Zweites Drittel; das Spiel nun wesentlich ausgeglichener und die Moskitos kamen häufiger
vor das Duisburger Tor. Hildebrand mit einem Lattentreffer hätte die Moskitos in Führung
bringen können, doch nach einer Strafe gegen Hoffmann dauerte es in der 26. Minute nur
10 Sekunden, ehe Duisburg durch einen von Tegkaev abgefälschten Schlagschuss mit 2:1 in
Führung ging. In der 35. Minute bot sich LeBlanc die Möglichkeit zum Ausgleich, doch er
wurde durch einen Stockschlag davon regelwidrig abgehalten. Der Schiedsrichter ahndete
die Aktion vor seinen Augen nicht und im Gegenzug folgte ein Eigentor der Moskitos zum
3:1 für Duisburg.
Wenige Sekunden vor dem Drittelende in Unterzahl die Riesenmöglichkeit für Essen, zu
verkürzen, doch Frick und Huebscher vergaben diese Chance. So ging es mit einem Zwei-
Tore-Rückstand in das letzte Drittel. Hier waren die Moskitos nun gefordert und sie
kämpften weiter. In der 44. Minute war es in Überzahl erneut Richter, der die Essener mit
einem haltbaren Schuss aus dem Halbfeld auf 3:2 heranbrachte.
Die Hoffnung war da, aber eine Strafe gegen Huebscher in der 54. Minute sorgte nur eine
Minute später für das 4:2 der Füchse. Essen gab nicht auf und eine Strafe gegen Verelst
zweieinhalb Minuten vor dem Ende nutzte Grözinger in Überzahl zum 4:3 - Essen hoffte
wieder auf einen Punktgewinn.
Die letzten zwei Minuten sind schnell erzählt. Duisburg nahm noch eine Auszeit 23
Sekunden vor dem Ende. Die Moskitos brachten keinen sechsten Feldspieler für Leon
Frensel. Letztlich ging der Sieg an die Füchse aus Duisburg.
Am 2. Weihnachtstag geht es für die Moskitos zu den Tilburg Trappers, erstes Bully dort ist
bereits um 15:00 Uhr.
  
    
Hannover Scorpions
Scorpions vor Jahreswechsel gegen Essen / 30.12. - 20 Uhr - Scorpions vs. Moskitos
(OLN)  Kurz vor dem Jahreswechsel empfangen die Hannover Scorpions in der hus de groot EISARENA die Moskitos aus Essen zum letzten Oberligaspiel des Jahres 2019.
Nach einem fulminanten Saisonstart hatten die Scorpions vor allen Dingen verletzungsbedingt eine Durststrecke durchmachen müssen, die sie jetzt aber deutlich hinter sich haben.
Aus den vergangenen acht Spielen haben die Scorpions sieben Siege eingefahren, wobei der Sieg gegen die Indians am Pferdeturm sicherlich der spektakulärste war.
Nach dem Auswärtssieg in Rostock und der Begegnung am zweiten Weihnachtsfeiertag gegen Erfurt, werden die Scorpions am 30. Dezember gegen Essen alles daransetzen einen erfolgreichen Jahresabschluss hinzubekommen.
„Nach der guten Leistung der vergangenen Wochen“, so Coach Dieter Reiss, „werden wir uns zum Jahreswechsel noch einmal mit höchster Konzentration auf die Begegnung gegen die Moskitos vorbereiten, um die besten Voraussetzungen für 2020 zu schaffen.
  
    
Herner EV
Erst Weihnachtsgans, dann Füchse am 2. Feiertag!
(OLN)  Das abgelaufene Wochenende war für den Herner EV nicht nur sehr erfolgreich, sondern hat auch allen großen Spaß gemacht. Zuerst der 4:1-Auswärtssieg in Leipzig in der ‚Herner Festung‘ Kohlrabizirkus, in der die Grün-Weiß-Roten bisher viermal gewinnen konnten. Dann der sehr überzeugende Heimsieg gegen die Tilburg Trappers, die sich nicht erinnern konnten in den letzten fünf Jahren schon einmal mit fünf Toren Unterschied verloren zu haben. Eine bessere Einstimmung auf die Weihnachtsfeiertage kann es also nicht geben. Viel Zeit zum Feiern und Verschnaufen gibt es allerdings für den HEV nicht, das familiäre Singen unter dem heimatlichen Tannenbaum geht am 2. Feiertag nahtlos in das gemeinschaftliche Singen in der Herner Hannibal-Arena über, denn dann kommen die Duisburger Füchse (Donnerstag, 26.12.2019 – 18:30 Uhr). Ein besseren Weihnachtsabschluss kann es sicherlich nicht geben!
Zur Situation beim HEV: „Wir haben am Wochenende sowohl in Leipzig als auch zuhause gegen Tilburg nahezu perfekt in unserem System gespielt. Taktische Disziplin sowie Ruhe und Geduld sind der Schlüssel zum Erfolg. Da hat man dann als Trainer wenig auszusetzen. Wenn wir so konzentriert spielen, dann können wir jeden Gegner schlagen“ stellt Danny Albrecht seiner Mannschaft ein großes Kompliment für das letzte Wochenende aus. „Wir wollen diesen Schwung und dieses gute Gefühl natürlich mitnehmen in das Spiel am 2. Feiertag gegen Duisburg. Gegen die Füchse haben wir zudem noch etwas gut zu machen“ meint der HEV-Coach, ohne näher auf das letzte Auswärtsspiel an der Wedau einzugehen. „Die Mannschaft weiß, dass das was da Anfang November diesen Jahres war, so gar nicht den eigenen Ansprüchen entsprach.“ Personell wird der Herner EV mit identischer Besetzung wie am Sonntag in das Spiel gegen die Füchse gehen, lediglich Verteidiger Thomas Ziolkowski fällt weiterhin verletzungsbedingt aus.
Der Gegner: Die Füchse Duisburg zeigen in dieser Saison sehr unterschiedliche Gesichter. Fünf Niederlagen zum Saisonauftakt, dann acht Siege in Folge, aus den letzten neun Spielen lediglich sieben Punkte – so liest sich der bisherige Verlauf der aktuellen Spielzeit. Zuletzt gab es einen knappen 4:3-Heimerfolg gegen Essen, um den am Ende noch etwas gezittert werden musste. Kyle Gibbons (kam aus Bad Nauheim) machte am Wochenende seine ersten beiden Spiele für die Füchse, er ersetzt den nach Selb abgewanderten Pavel Pisarik. Während die Gesamtbilanz des HEV seit 2015 gegen Duisburg bei 7 Siegen und 9 Niederlagen negativ ist, gab es aber am Gysenberg zuletzt 6 Siege in Folge. Diesen positiven Trend wollen die Grün-Weiß-Roten am 2. Weihnachtstag fortsetzen. Mit der lautstarken Unterstützung der eigenen Fans sollte dies möglich sein, so dass es ein richtiger Festtag wird!
Weiterer Ausblick: Nach Weihnachten geht es ohne Pause weiter. Am Samstag, dem 28.12.2019 steht ab 19 Uhr das Auswärtsspiel in Halle bei den Saale Bulls auf dem Spielplan, dann ist lautstarke Unterstützung der Herner Fans gewährleistet, denn es gibt wieder einen Sonderzug. Noch im alten Jahr folgt das letzte Heimspiel des Jahres 2019 am Gysenberg. Am Montag, dem 30.12.2019 geben um 20 Uhr die Hannover Indians ihre Visitenkarte in der Hannibal-Arena ab.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern
    
ESC River Rats Geretsried
Rats unterliegen in Erding
(BYL)  Auch im zweiten Spiel des Wochenendes bekamen es die Rats mit einer Mannschaft zu tun, die noch voll im Kampf um Platz 6 steht. Eine Spielverlegung führte dazu, dass der ESC erst 9 Tage zuvor auf den TSV Erding traf. Das Heimspiel nahm keinen guten Ausgang und endete 1:6, diesmal wollte es die Mannschaft von Sebastian Wanner deutlich besser machen.
Daraus wurde aber erstmal nichts, denn die Hausherren gingen gleich mit dem ersten Torschuss in Führung. Dürr fälschte vor dem Tor zum 1:0 ab, nichts zu halten für Albanese (4.). Der ESC spielte nicht wirklich schlecht, vor allem die dritte Reihe sorgte immer wieder für ordentlich Betrieb im Erdinger Drittel. Trotzdem erhöhten die Gladiators auf 2:0, Hill stocherte die Scheibe bei einem schnellen Gegenstoß irgendwie hinter die Linie (9.). Ein Wirkungstreffer, denn danach mussten sich die Rats erstmal neu sortieren. Die Hausherren waren vor allem bei Kontern brandgefährlich, fast jeder Scheibenverlust kam wie ein Bumerang zurück. Doch Horvath wurde knappe zwei Minuten vor der ersten Pause von Englbrecht hervorragend in Szene gesetzt und traf zum 2:1 (19.).
Zum Glück klingelte zu Beginn des zweiten Drittels nur der Geretsrieder Pfosten, vorausgegangen war wieder ein Scheibenverlust in der Vorwärtsbewegung. Krzizok holte den Treffer wenig später nach und erhöhte auf 3:1 (24.). Beim ESC schlichen sich immer mehr Fehler ein, wirklicher Spielfluß kam nur noch selten auf. Ein blitzsauberer Angriff über Stava und Berger landete allerdings beim einschussbereiten Strobl, der auf 3:2 verkürzen konnte (27.). Die Gladiators fackelten nicht lange und nutzten den nächsten Angriff, um durch Dürr umgehend den alten Abstand wiederherzustellen. Der Außenstürmer kam über die rechte Seite völlig frei zum Abschluss und nagelte die Scheibe zum 4:2 in den rechten Winkel (28.). Langsam wurde es deutlich, die Rats liefen ein ums andere Mal ins offene Messer. Babic bedankte sich für den Freiraum und verwertete einen Querpass von Dürr zum 5:2 (30.). Immerhin die Unterzahlstärke konnte einmal mehr unter Beweis gestellt werden, Horvath verkürzte mit einer schönen Einzelleistung auf 5:3 (39.).
Was war hier noch drin? Mit der Defensivleistung aus den ersten 40 Minuten überhaupt nichts, so viel stand vor dem letzten Drittel schon fest. Der ESC musste den goldenen Mittelweg zwischen Aufholjagd und Gegentore vermeiden finden, kein leichtes Unterfangen. Lange passierte auf beiden Seiten nicht viel, bis Michl vom Bully weg zum 6:3 traf und schon eine kleine Vorentscheidung herbeiführte (49.). Endgültig für klare Verhältnisse sorgte das 7:3 (55.). Albanese entschärfte einen Alleingang von Krzizok, doch Zimmermann schaltete am schnellsten und verwandelte den Nachschuss. Die Hausherren versemmelten noch 2-3 gute Möglichkeiten und so blieb es beim 7:3.
Fazit: Absolut verdiente Niederlage, die Rats haben vor allem in der Defensive viel zu blauäugig agiert. Damit ist sicher nicht nur die Verteidigung gemeint, denn die Fehlerkette zog sich durch alle Mannschaftsteile. Viel Zeit zum Durchschnaufen haben die Spieler auch über die Feiertage nicht, bereits am 26.12. führt die Reise zum Tabellendritten Passau. 
  
    
TEV Miesbach
TEV unterliegt mit dezimierten Kader in Landsberg
(BYL)  Vor knapp 900 Zuschauer muss unsere Mannschaft gegen den HC Landsberg eine 4:1 (0:1/2:0/2:0) Niederlage hinnehmen. Die Mannschaft von Headcoach Peter Kathan hatte einige Ausfälle zu beklagen: Neben den bekannten Mäx Hüsken, Stephan Stiebinger, Thomas Amann und Filip Kokoska, kamen krankheitsbedingt Sebastian Deml und Anian Geratsdorfer, sowie der gesperrte Beppo Frank dazu. Zudem lief Sebastian Höck im Landkreisderby bei der 1b auf. Trotzdem stellte der TEV Miesbach eine schlagkräftige Truppe aufs Eis, die sich aber stark aufspielenden Landsbergern geschalgen geben mussten. 
Im 1.Drittel egalisierten sich beide Mannschaften weitesgehend und es wurde schnelles und körperbetontes Eishockey gespielt. Die zum Teil guten Chancen auf beiden Seiten, wurden jeweils von den beiden Torhütern entschärft. In der 17. Spielminute kam unsere Mannschaft jedoch ins Powerplay und prompt war die Scheibe auch im Landsberger Tor. Felix Feuerreiter verwertete auf Zuspiel von Dusan Frosch und Bobby Slavicek, zum 1:0 vor der Pause. 
Im 2. Drittel wurde Landsberger auch durch einige Fouls unserer Mannschaft stärker und erspielte sich einige Chancen. Bereits in der 23. Minute war es dann soweit. Charvat versenkte die Scheibe zum 1:1 Ausgleich. Als wieder 5 gegen 5 gespielt wurde, kam auch der TEV wieder besser ins Spiel, jedoch konnte kein Tor mehr auf die Anzeigetafel gebracht werden. So waren es wiederum die Landsberger die 2 Minute vor Drittelende, durch Fischer die 2:1 Führung erzielen konnten. Mit diesem Spielstand ging es ein letztes Mal in die Kabinen. 
Im letzten Spielabschnitt versuchte unsere Mannschaft nochmal alles und übernahm die Spielkontrolle, jedoch machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar. So führten 2 weitere Konter zu den Landsberger Toren 3 und 4. In der 52. Spielminute war es Carciola der zum 3:1 vollendete, ehe 3 Minute später Gäbelein die Entscheidung fixierte. Somit verliert unsere Mannschat mit 4:1 in Landsberg, bleibt jedoch 5 Punkte vor Waldkraiburg Tabellenführer. Nach der Weihnachtspause geht es für unsere Jungs erst am Sonntag den 29.12. weiter, da das für 27.12 terminierte Spiel gegen Bad Kissingen aufgrund deren Rückzug ausfällt. Zuhause geht an dann beim letzten Heimspiel der Vorrunde gegen die Erding Gladiators. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr. 
  
    
EC Pfaffenhofen
ECP ärgert das nächste Spitzenteam - Eishogs siegen in Waldkraiburg  mit 4:3 im Penaltyschießen
(BYL)  Nächste faustdicke Überraschung  durch den EC Pfaffenhofen. Mit einem 4:3 (1:0; 0:1; 2:2; 1:0) Sieg nach Penaltyschießen entführte die Pfaffenhofener Rumpftruppe zwei Punkte beim Tabellenzweiten EHC Waldkraiburg und ärgerte damit erneut eine Spitzenmannschaft.
Am Ende der spannenden und in der Schlussphase dramatischen Partie wurden die Eishogs von ihren ca. 50 mitgereisten Fans unter den rund 600 Zuschauern für ihren couragierten und vor allem disziplinierten Auftritt gefeiert. Von einem Substanzverlust der von Ausfällen so gebeutelten Kreisstädter war jedenfalls auch in Waldkraiburg nichts zu spüren. Seit Ende Oktober konnte Chris Heid keine drei kompletten Blöcke mehr auf das Eis schicken, dafür verkaufte sich seine Mannschaft auch beim Oberligaabsteiger hervorragend. Er hatte wieder Jugendspieler Leonardo Uhl das Vertrauen geschenkt und der bildete mit Dominik Thebing und dem etatmäßigen Verteidiger Quirin Oexler wieder die dritte Angriffsreihe. Von Beginn an war kein Unterschied auszumachen zwischen dem Tabellenzweiten und dem Elften. Ganz im Gegenteil. Die Gäste setzten die Hausherren unter Druck und ließen diese so überhaupt nicht ins Spiel finden. Nachdem Robert Gebhardt zunächst  noch eine große Chance vergeben hatte, stand wenig später Nick Endreß goldrichtig und traf zur bis dahin hoch verdienten Führung (14.), die auch zur ersten Pause noch Bestand hatte. Nach dem Wechsel kamen die Gastgeber schwungvoller aus der Kabine und drängten auf den Ausgleich. Doch die die ECP-Abwehr stand gut gestaffelt  und konnte sich zudem auf einen starken Philipp Hähl im Kasten verlassen. So benötigten die Löwen schon etwas die Hilfe der Unparteiischen, um zum Torerfolg zu kommen. Innerhalb von nur acht Minuten schickten sie mit teils kleinlichen und fragwürdigen Entscheidungen fünf Eishogs auf die Strafbank. Mit zwei Mann mehr schaffte es schließlich EHC-Torjäger Josef Straka Philipp Hähl zum ersten Mal zu bezwingen (33.). Der Schlussabschnitt begann äußerst unglücklich aus Sicht der Pfaffenhofener. Ein von Josef Straka abgefälschter Schuss senkte sich als Bogenlampe über Hähl hinweg ins Tor (43.). Die Eishogs brachen danach aber nicht ein, hielten weiter dagegen  und nutzten in der 54. Minute eine der wenigen Strafzeiten gegen die Löwen. Wieder war es Nick Endreß, der Christoph Lode im Tor keine Chance ließ (54.) Und es sollte noch besser kommen. Einen herrlich vorgetragenen Angriff schloss Jakub Felsöci zur neuerlichen Führung ab (58). Waldkraiburg setzte nun alles auf eine Karte, nahm den Torhüter vom Eis und schaffte tatsächlich noch den Ausgleich durch einen von Lukas Wagner entscheidend abgefälschten Schuss. Ganze 17 Sekunden fehlten den Eishogs zu einem Sieg nach regulärer Spielzeit. Die fünfminütige Verlängerung blieb torlos, obwohl die Pfaffenhofener erneut eine Unterzahlsituation zu überstehen hatten. So musste das Penaltyschießen  die Entscheidung bringen. Christof Hradek traf gleich beim ersten Versuch für die Gastgeber. Danach vergaben Nick Endreß und Jake Fardoe sowie auf der Gegenseite Josef Straka und Tomas Rousek. Jetzt musste John Lawrence treffen und  er behielt die Nerven und verwandelte eiskalt. Also ging es weiter und als schließlich Nick Endreß Lode überwand und Michael Trox an Hähl scheiterte, war die Überraschung perfekt.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
EHC Waldkraiburg schießt sich gegen Schweinfurt aus Formtief
(BYL)  Mit gemischten Gefühlen musste der EHC Waldkraiburg am Sonntagvormittag die viereinhalb Stunden lange Busreise nach Schweinfurt antreten. Nach dem Freitagsspiel gegen Pfaffenhofen, das nach einem Penalty-Krimi verloren ging, hätte es gegen nicht minder motivierte Schweinfurter den nächsten Punktverlust geben können.
Zu Beginn des Spiels und über die ersten Minuten hinweg, konnte man sich in diesen Befürchtungen bestätigt sehen. Das Spiel fand ausschließlich auf ein Tor statt: auf das von Christoph Lode, der heute das zweite Mal von Beginn an ran durfte. In diesen ersten fünf Minuten gab es Schüsse und Chancen einiger Akteure der „Mighty Dogs“. Da wäre in der ersten Minute Jeff Murray oder nur wenig später Tilman Pfister, der es von der blauen Linie versucht. Auch Semjon Bär, den sich Schweinfurt vor kurzem noch vom insolventen Club Bad Kissingen holte, durfte sein Glück versuchen. All diese Versuche scheiterten aber entweder an der starken Löwen-Abwehr oder am abermals sicher stehenden Christoph Lode im Tor der Löwen. Ab der fünften Minute nahmen dann die Löwen auch mit ihrem Sturm am Spielgeschehen teil. Den Anfang macht hier Leon Decker, der es zweimal aus aussichtsreicher Position versuchen durfte, hier zeigte die Uhr 5:06 an. Nur 38 Sekunden später folgt das erste Tor des Abends. Erzielt wurde es von Josef Straka auf Zuspiel von Christof Hradek und Daniel Schmidt. Der Ex-Schweinfurter Straka, der vor dem Spiel und auch im Anschluss, noch alte Weggefährten herzlich begrüßte und ein Schwätzchen hier und ein Pläuschchen dort hielt, war es auch der den Löwen sechs Minuten später das zweite Tor verschaffte. Auf erneutes Zuspiel von Christof Hradek und Fabian Kanzelsberger, traf dieser erneut mitten ins Schweinfurter Fan-Herz. Das Tore schießen war zu diesem Zeitpunkt jedoch noch lange nicht beendet. Nur rund drei Minuten nach dem 0:2 im Schweinfurter „Icedome“, konnte der Kapitän selbst, Michael Trox, nach Vorarbeit des „Man of the Match“ auf der Seite der Löwen, Lukas Wagner, das 0:3 erzielen. Auch wenn es so aussehen mag als wären die Schweinfurter Spieler zu diesem Zeitpunkt bereits vom Eis gewesen, dem war nicht so. Immer wieder ergaben sich Möglichkeiten für die Unterfranken ihrerseits ebenso zu treffen. In der 18. Minute war es beispielsweise Jan Kouba der Jeffrey Murray vor dem Löwen-Tor in Szene setzen konnte, dieser scheitert jedoch am linken Schoner von Christoph Lode. So jedoch war der Weg frei für weitere Tore des EHC Waldkraiburg. Tomas Rousek, einer der Torgaranten des EHC Waldkraiburg, besorgte diese mit einem Doppelschlag. Zuerst in der 17. Minute, als er auf Zuspiel von Philipp Seifert und Fabian Kanzelsberger zum 0:4 trifft. Nur zwei Minuten später ein weiteres Mal als er den Schlusspunkt des ersten Abschnitts zum 0:5 setzt. Passgeber waren dabei Josef Straka und erneut Christof Hradek.
Der zweite Durchgang begann wie der erste endete, mit einem dominanten Auftreten der Waldkraiburger Löwen. So waren es mitunter Josef Huber, Leon Judt oder Michael Trox die Kevin Kessler im Tor der Mighty Dogs auf die Probe stellen durften. Den ersten Punkt in diesem Durchgang setzte jedoch Schweinfurt. Josef Straka war wegen Beinstellens vom Eis gestellt worden und die Mighty Dogs spielten ihr erstes von insgesamt vier Powerplays an diesem Abend. Etwa eine Minute lang hielt die Waldkraiburger Verteidigung dem Ansturm stand, dann war es Lucas Kleider der zum 1:5 verwandelte. Die Löwen, gänzlich unbeeindruckt von diesem Treffer, setzten fast postwendend dazu an, den alten Abstand wiederherzustellen. Der Mann, der zuvor noch auf der Strafbank saß, ließ es sich nicht nehmen, dies gleich selbst zu bereinigen und seinen dritten Treffer an diesem Abend zu markieren. Auf Zuspiel von Tomas Rousek trifft Josef Straka zum 1:6. Für den Löwen-Fan war der Rest dieses zweiten Durchgangs ein wahrer Augenschmaus. Die Scheibe lief flüssig durch sämtliche Reihen der Löwen, selbst die unerwarteten Pässe kamen dort an wo sie ankommen sollten und hier und da ergaben sich Chancen. Diese sogar in Unterzahl als, in der zehnten Minute, Josef Straka es verpasste sein viertes Tor des Abends zu erzielen nachdem er den wunderbaren Pass von Tomas Rousek am Tor vorbei setzte. Auch Schweinfurt entlastete sich hin und wieder selbst und kreierte Chancen. In der 13. Minute ist es der Kanadier Jeffrey Murray der allein vor dem Löwen-Tor auftaucht, doch Lode hält auch hier fest, was er festhalten kann. So geht es mit einem 1:6 aus Schweinfurter Sicht zum zweiten Pausentee.
Im dritten Drittel sollte nicht mehr viel Zählbares passieren. Die Löwen agieren weiterhin stark, obgleich aber nicht mit der letzten Konsequenz im Drittel der Mighty Dogs. Ganz nach der Weisheit „Wenn Du die Scheibe hast, kann der Gegner kein Tor erzielen“, spielte man diesen Abschnitt. Herauszuheben ist erneut der starke Christoph Lode der, entgegen mancher Befürchtung, zusammen mit der jüngsten Verteidigung der Liga, einen starken und sicheren Rückhalt für die Löwen bietet. So verpuffen die wenigen erwähnenswerten Möglichkeiten der Mighty Dogs entweder an einem Schläger oder Körperteil von Seifert, Nuss, Schmidt, Kanzelsberger A. oder F., Lode F. oder in der Fanghand von Lode C., der seinerseits im Tor steht. Lediglich Schweinfurts Jeffrey Murray, der es mit starken Läufen auf dem Eis immer wieder versuchte durch die Waldkraiburger Reihen zu brechen, vermochte es noch am Ergebnis zu drehen und eine Ergebniskorrektur anzubringen. Zweieinhalb Minuten vor Ablauf der Spielzeit setzte er den Schlusspunkt, in einer streckenweise sehr einseitigen Partie, die am Ende ungefährdet mit einem 2:6 für den EHC Waldkraiburg endete.
Das nächste Spiel der Löwen findet am 27.12.2019 in Dorfen statt. Wenn man sich ein Auswärtsspiel unserer Löwen ansehen möchte, dann ist die, dank der neuen Autobahnabschnitte, nur 20 Minuten entfernte Stadt, eine gute Wahl. Das nächste Heimspiel der Löwen wird nur zwei Tage später am 29.12.2019 um 17:15 Uhr ausgetragen. Zu Gast sind die starken „River Kings“ aus Landsberg, die die erstplatzierten vom TEV Miesbach soeben mit 4:1 besiegen konnten.
  
    
ESC Kempten
Sharks buchen die Aufstiegsrunde - ESC Kempten siegt mit 8:1 beim SC Forst und ist somit nicht mehr aus den ersten vier Plätzen der Tabelle zu verdrängen
(BLL)  Schon vor dem Spiel stand fest das den Allgäuern bei einem Sieg mit drei Punkten bereits 3 Spieltage vor Ende der Vorrunde der Platz in der Aufstiegsrunde nicht mehr zu nehmen ist. Nach Ulm/Neu Ulm und Buchloe aus der eigenen Gruppe sowie Haßfurt und Amberg aus der anderen Landesliga Gruppe wären die Sharks somit bereits der fünfte Verein der einen der acht Plätze ergattert.
Nach seiner überstandenen Verletzung war  Alessandro Feldmeier wieder mit dabei, dafür musste Carsten Gosdeck auf Markus Vaitl und Fabian Magg sowie auf Alexander von Sigriz und Benni Dick verzichten. Ohne vier Stürmer musste der Coach natürlich die Reihen wieder ordentlich umstellen. Somit durfte Verteidiger Philipp Stalla seine Qualitäten als Stürmer zeigen er musste in den Angriff wechseln.
Kempten brauchte lange um sich zu finden, die ersten zwanzig Minuten waren zäh, und es wurden kaum Torchancen herausgespielt. Einzig Michel Maaßen konnte etwas zählbares verbuchen, in der 4 Minute erzielte der Stürmer die 0:1 Pausenführung. Überhaupt erwischte der Neuzugang einen Sahnetag und erzielte vier Treffer. Und bei seinem Kollegen Patrick Weigant scheint der Knoten geplatzt zu sein, nach reichlich Ladehemmung in den letzten Spielen knipste auch er viermal, und das sogar am Stück. Vom 0:2 in der 24. Minute bis zum 0:5 in der 46. Minute erzielte er alle Treffer. Die letzten drei Tore dann wieder durch Maaßen, so das nur zwei Torschützen zu dem klaren Erfolg nötig waren. Mit fortlaufender Spieldauer war zu sehen dass der Druck von den Sharks sichtlich abfiel und sie ihre spielerische Sicherheit gewannen. Schöne Kombinationen führten zu den Treffern und dass der Ehrentreffer der Nature Boyz ausgerechnet in Kemptener Überzahl durch einen Konter fiel ist da durchaus zu verkraften. Positiv auch das sich die Sharks mit nur 2 kleinen Strafen an die Vorgaben des Coaches hielten und von 50 Zuschauern 40 aus Kempten kamen und die Begegnung zu einem Heimspiel für ihr Team machten. Nun können die Allgäuer befreit in die letzten drei Spiele der Vorrunde gehen, die allesamt daheim ausgetragen werden. Gegen Bad Aibling, Ulm/Neu Ulm und Farchant heißt es sich für die Aufstiegsrunde einzuspielen.  
  
    
Regionalliga West
    
Dinslakener EC Kobras
Kantersieg mit Shutout beim „verkauften“ Derby
(RLW)  So dürften sich das die Verantwortlichen der Dinslakener Kobras wohl im Vorfeld der Begegnung vorgestellt haben: Gut gefüllte Ränge, eine Mannschaft, die verstanden hatte, worum es ging und am Ende als Sieger die Eisfläche verlassen hat. Damit, dass es beim 7:0 dann gleich ein Shutout für Goalie Marvin Frenzel wurde, hätten dann wohl doch nur die größten Optimisten gerechnet.
Aber die Giftschlangen gingen von Beginn an hochkonzentriert zu werke, ließen hinten nur wenige Möglichkeiten zu und zeigten sich einsatz- und spielfreudig. In der ein oder anderen Situation hatten sie auch das nötige Scheibenglück, doch dies galt auch für die Ratinger Gäste, sonst wäre der Sieg wohl noch höher ausgefallen.
Die Hausherren erwischten dabei einen Blitzstart. Es hatte noch gar nicht jeder der gut 600 Zuschauer Platz genommen, da klingelte es zum ersten Mal hinter Felix Zerbe im Tor der Ice Aliens. Dennis Appelhans zeigte sich schon zu Beginn der Partie hellwach und verwertete das Zuspiel von Martin Beneš bereits nach 43 Sekunden zum 1:0. Knapp 6 Minuten später nutzte die Vanek – Truppe eine Überzahlsituation, um den Vorsprung weiter auszubauen. Petr Macaj hatte einen Schuss von Martin Beneš unhaltbar abgefälscht. Etwas später schraubte Sven Schiefner das Ergebnis auf 3:0 hoch, womit es mit einem Vorsprung in die erste Pause ging, der dem Gastgeber auch für das nächste Drittel Souveränität verlieh.
Die Vanek – Truppe arbeitete weiter konzentriert und engagiert und schaffte es auch im Mittelabschnitt, sich mit Treffern zu belohnen. Zunächst Martin Beneš, dann Dominick Spazier, der Felix Zerbe nach einem Sololauf verladen konnte und zuletzt nochmal Dennis Appelhans schraubten das Ergebnis nach 40 Minuten auf ein beruhigendes 6:0 hoch.
Wirklich beruhigend? Man erinnerte sich daran, dass die Giftschlangen unlängst in nur einem Drittel in Ratingen 6 Treffer erzielten. Warum sollte dies nicht auch den Ratingern gelingen? Doch die Kobras ließen sich nicht mehr den Schneid abkaufen, schraubten ihre Bemühungen zwar etwas zurück, doch eine Gefahr, die Partie noch aus der Hand zu geben, bestand zu keinem Zeitpunkt. Im Gegenteil: Alle Anstrengungen der Gäste verpufften spätestens bei einem gut aufgelegten Marvin Frenzel. Als dann noch Stefan Dreyer in der 47. Spielminute das 7:0 nachlegte, war der Drops endgültig gelutscht. Auch die Zuschauer kamen nochmal so richtig auf ihre Kosten, weil sich Dennis Appelhans und Josef Schäfer in einen intensiven Meinungsaustausch begaben. Nach Beendigung des Austausches aller Freundlichkeiten durfte dann der Ice Alien als „Belohnung“ früher duschen.
Dinslakens Coach Milan Vanek hatte nach dem Spiel nicht viel an der Leistung seiner Truppe auszusetzen:“ Hut ab vor der Leistung meiner Mannschaft. 7:0 in einem schnellen Spiel gegen Ratingen zu gewinnen, das heißt schon was. Aber ich möchte auch nochmal erwähnen, dass wir letzte Woche in Ratingen bereits ein erstklassiges letztes Drittel aufs Eis gebracht haben, nachdem wir in der zweiten Drittelpause ein paar Dinge umgestellt haben. Beim Training in dieser Woche haben wir ein paar Sachen angesprochen und das ist heute das Ergebnis. Genaugenommen hat mein Vater diese Dinge angesprochen, da ich in der letzten Woche mit einer Erkältung ausgefallen war. Aber er hat natürlich das, was ich gesagt habe, der Mannschaft weitergegeben. Wir spielen zwar in dieser Woche noch in Neuss und in Lüttich, aber ich habe der Mannschaft bis zum 2.1.2020 trainingsfrei gegeben. Das haben sie sich jetzt verdient.
Vor so einer Kulisse zu spielen, ist großartig. Da könnte ich mich dran gewöhnen. Ich hoffe, dass wir den ein oder anderen für die Kobras begeistern konnten und das die Leute wiederkommen, auch wenn der Eintritt mal nicht frei ist“.
Emotional wurde es dann im Anschluss im Restaurant der Eissporthalle beim Abschied vom verletzten Kanadier Jesse Parker, der nun in seine Heimat fliegt und sich einer Operation unterziehen muss. Thomas Esser, der sportliche Leiter der Kobras, berichtete den Fans, dass man gerade auf der Suche nach Ersatz sei und sich auch sonst noch auf dem Transfermarkt umschaut, um für die Zwischenrunde gerüstet zu sein.
Am Freitag müssen die Dinslakener das letzte Mal in der Hauptrunde gegen den Neusser EV antreten. Natürlich fährt man als Favorit zum Tabellenletzten. Aber Vorsicht: Deren Ergebnisse gegen die Teams von der Tabellenspitze, auch wenn es immer Niederlagen waren, gingen immer ziemlich knapp aus. Um 20:00 Uhr geht’s in der Eissporthalle am Südbad los.
Tags drauf geht es für die Giftschlangen zum vorletzten Vergleich mit einer Mannschaft aus der BeNe – Liga zu den Luik Bulldogs. Dies könnte eine sehr enge Partie werden, denn die beiden Mannschaften sind unmittelbare Tabellennachbarn. Natürlich werden die Dinslakener, die derzeit die rote Laterne im Interregio – Cup halten, versuchen, diese nach der Partie abzugeben. Wer Milan Vanek und seine Jungs dabei unterstützen möchte ist herzlich eingeladen, im Mannschaftsbus mitzufahren. Für 20 Euro geht es nach Lüttich und zurück. Abfahrt ab Schlangengrube ist um 14:00 Uhr, das Spiel beginnt um 18:45 Uhr. Anmeldungen wie immer bei unserer Fanbeauftragten Bianca Linke unter 0179/209 66 96 oder per Mail an fanbeauftragte @dec-kobras.de
  


 Dienstag 24.Dezember 2019 www.icehockeypage.de 
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