Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
MEC Saale Bulls Halle
(OLN)  Verteidiger Eric Wunderlich hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und wird den Saale Bulls bis zum Saisonende nicht mehr zur Verfügung stehen

ECDC Memmingen
(OLS)  Stürmer Jannik Herm, der erst vor Kurzem aus der DEL2 vom EHC Freiburg an den Hühnerberg kam, hat sich an der Hand verletzt und wird den Indians für mehrere Wochen fehlen
  
EV Pegnitz
(BLL)  Stürmer Maximilian Eissner, der bereits längere Zeit mit dem Team trainierte, hat nun auch sein Debüt bei den Ice Dogs gegeben und spielte zuvor im Bayreuther Nachwuchs und auch im Landesliga-Team der Tigers
  
EV Dingolfing
(BLL)  Verteidiger Manuel Ruhstorfer, der bis auf zwei Spielzeiten in Vilshofen seine gesamte Laufbahn bei den Isar Rats verbrachte, wird nach dem kommenden Wochenende seine aktive Laufbahn beenden
 
Blue Devils Weiden
(OLS)  Für Stürmer Philipp Siller, der bereits mehrere Wochen fehlte, hat sich nach neueren Untersuchungen einen Bluterguß im beckenbereich zugezogen, womit die aktuelle Saison für ihn vorraussichtlich bereits vorzeitig beendet ist

EC Hannover Indians
(OLN)  Der deutsch-slowakische Stürmer Igor Bacek hat seinen Vertrag am Pferdeturm verlängert und wird somit bereits in seine vierte Saison im Trikot der Indians gehen
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons müssen ab der nächsten Saison auf Stürmer Marcel Weise verzichten, der angekündigt hat seine aktive Laufbahn nach mehr als 500 Spielen im Erfurter Trikot nach der aktuellen Saison zu beenden
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Freitag 27.Dezember 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 23 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern und Regionalliga West.

 
    
Deutscher Eishockey Bund
    
Deutscher Eishockey Bund
U18-Nationalmannschaft: Auftaktsieg gegen Tschechien
(DEB)  Die U18-Nationalmannschaft hat ihr erstes Spiel beim 5-Nationen-Turnier in Zuchwil (Schweiz) gewonnen. Die Mannschaft von U18-Bundestrainer Steffen Ziesche besiegte Tschechien mit 4:1 (1:0, 1:1, 2:0).
Die DEB-Auswahl erarbeitete sich Auftaktdrittel ein deutliches Chancenplus von 16:8-Schüssen, das letztlich auch die Drittelführung nach sich zog. Jakub Borzecki sorgte per Shorthander nach Vorarbeit von Florian Elias für den Auftakttreffer der Partie. Die Tschechen schlugen im Mittelabschnitt zurück: Josef Slavicek egalisierte die deutsche Führung in der 25. Minute. Doch die DEB-Auswahl hatte nur 68 Sekunden die direkte Antwort parat. Maximilian Glötzl, der von der U20-Nationalmannschaft zur U18-Auswahl zurückkehrte, traf zur 2:1-Führung. Im Schlussabschnitt sorgten MaksymilianSzuber und Florian Elias in der 42. und 48. Minute für die endgültige Entscheidung. Die deutsche U18-Nationalmannschaft feiert somit den Auftaktsieg beim 5-Nationen-Turnier und trifft bereits am Freitag (15.00 Uhr) auf den Gastgeber aus der Schweiz.
Steffen Ziesche, U18-Bundestrainer: “Der heutige Sieg geht – auch in der Höhe - in Ordnung. Die Jungs haben solide und kompakt gespielt und ihre Chancen genutzt. Auch die Specialteams haben gut funktioniert. Es war eine kompakte Mannschaftsleistung vom Goalie bis hin zu unseren Angreifern und ein gelungener Start in das Turnier. Wir möchten auf diesem Wege auch der U20-Nationalmannschaft noch einmal viel Erfolg für den morgigen WM-Start wünschen!”
  
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Düsseldorfer EG
1:0-Sieg bei den Iserlohn Roosters!
(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat ihr letztes Auswärtsspiel des Jahres 2019 gewonnen. Bei den Iserlohn Roosters siegte sie knapp mit 1:0 (1:0, 0:0, 0:0) und zeigte in einem insgesamt mäßigen Spiel mit einer absoluten Rumpftruppe eine kämpferisch sehr starke Leistung.
Die DEG heute überraschend mit Verteidiger Nicholas B. Jensen, der es trotz Verletzung am Sprunggelenk heute (erfolgreich) versuchte, dafür aber ohne Rihards Bukarts. Der Stürmer war mit hohem Fieber zuhause geblieben. Es fehlten natürlich die „üblichen Verdächtigen“ Alex Urbom, Johannes Huß, Marco Nowak, Chad Nehring (alle verletzt) sowie Hendrik Hane und Alex Dersch (U20-WM).
Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Im quasi ersten DEG-Angriff wurde Flaake von Ebner angespielt und unsere Nummer 90 schlenzte die Scheibe zielgenau und trocken in den rechten oberen Winkel. 1:0 DEG bei nur 50 gespielten Sekunden! Es war  schon das zwölfte Tor des Stürmers in dieser Spielzeit – und erneut nicht in Überzahl! Danach die Gastgeber mit viel Wut im Bauch und druckvoll nach vorne, doch die dezimierte DEG-Defensive hielt stand. Vorne wurden die Reihen 3 und 4 munter durcheinander gewürfelt. So lief Mittelstürmer Svensson mit den Außen Charlie Jahnke und Tobi Eder auf. In der vierten Formation gesellten sich verschiedene Stürmer zu Buzás und Leon Niederberger. Iserlohn im ersten Abschnitt mit insgesamt mehr Chancen, auch bedingt durch mehr Überzahl, aber zur ersten Pause lag die DEG nach wie vor mit 1:0 in Front.
Im zweiten Drittel verflachte das Spiel. 4.967 Zuschauer in der ausverkauften Eishalle am Seilersee sahen kein hochklassiges Spiel. Immerhin waren die heute fast komplett in Rot gekleideten DEG-Fans im Gästeblock gut zu hören. Die Rot-Gelben hatten vor allen Dingen bei zwei eigenen Powerplays einige hochkarätige Chancen, doch Roosters-Keeper Andreas Jenike hier aufmerksam. Die Sauerländer hätten vor allem durch Brody Sutter kurz vor der Sirene den Ausgleich erzielen können, doch er verfehlte das DEG-Gehäuse aus kurzer Distanz. Ein relativ ereignisloses Drittel – sofern es das im Eishockey überhaupt geben kann – ging mit der weiter bestehenden 1:0-Führung der DEG zu Ende. Ärgerlich: Leon Niederberger musste mit einem schmerzhaften Pferdekuss vorzeitig in die Kabine und konnte die Begegnung nicht zu Ende bestreiten.
Das dritte Drittel sah ein ähnliches Spiel. Viele Zweikämpfe, wenig elegante Angriffe. Aber bei der langen Verletztenliste der Düsseldorfer war das auch nicht zu erwarten und absolut verständlich. Verbissen wurde um jeden Zentimeter gerungen. Beide Teams erspielten sich nur wenige Großchancen. Flaake sah bei einem Konter den heranstürmenden Olimb, doch der Norweger konnte die Scheibe nicht versenken.  Auf der Gegenseite Iserlohn mit einem starken Powerplay – Jensen saß wegen Spielverzögerung draußen – aber Niederberger löwenstark. In Minute 54 hatte Buzás die Entscheidung auf dem Schläger, doch er kam nach schöner Eder-Vorarbeit nicht an Jenike vorbei. Auch Kammerer konnte nach schönem Barta-Move nicht verwandeln. So blieb es bis zum Schluss spannend. Iserlohn nahm früh den Torhüter raus, aber ein Treffer fiel nicht mehr. Sieg am Seilersee!
Ausblick: Weiter geht es mit zwei Heimspielen. Am Samstag (28. Dezember) kommen um 17.00 Uhr die Schwenninger Wild Wings in den ISS DOME. Zwei Tage später (Montag, 30. Dezember, 19.30 Uhr) gastieren die Grizzlys aus Wolfsburg (19.30 Uhr) Zwei weitere Siege wären tabellenhilfreich. Tickets unter www.degtickets.de oder an der Tageskasse. HEJA HEJA DEG! 
  
Schwäne und Grizzlys zu Gast – DEG will positiven Jahresabschluss!
Bevor es ins neue Jahr geht, stehen für die Düsseldorfer EG noch zwei Spiele im heimischen ISS DOME an – zu jeweils ungewöhnlichen Zeiten. Am Samstag (28. Dezember, 17.00 Uhr) empfängt das Team von Headcoach Harold Kreis die Schwenninger Wild Wings. Zwei Tage später (Montag, 30. Dezember, 19.30 Uhr) kommt es dann zum dritten Saison-Aufeinandertreffen mit den Grizzlys Wolfsburg.
  
    
EHC Red Bull München
München gewinnt torreiches Weihnachtsderby
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat das Derby gegen Ingolstadt am 2. Weihnachtsfeiertag mit 5:4 (1:2|2:1|1:1|1:0) nach Verlängerung gewonnen. Vor 5.230 Zuschauern trafen Trevor Parkes, Patrick Hager, Jason Jaffray und Bastian Eckl mit seinem ersten DEL-Tor. Am Ende schoss Konrad Abeltshauser die Red Bulls zum Sieg in der Overtime. Trotz neun fehlender Stammspieler konnte der Spitzenreiter seinen Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Straubing auf nun zehn Punkte ausbauen.
Nach 21 Toren in den ersten beiden Derbys entwickelte sich erneut ein offener Schlagabtausch. Ingolstadt war dabei zunächst das gefährlichere Team, leistete sich jedoch im Aufbau einen Defensivfehler, den Trevor Parkes (7.) zum 1:0 für die Red Bulls nutzen konnte. Die Führung hatte jedoch nur wenige Minuten Bestand: Erst zog Wayne Simpson über die linke Seite in die Mitte und bezwang Daniel Fießinger mit einem Schuss gegen die Laufrichtung (9.). Beim zweiten ERC-Treffer hatte der Münchner Goalie ebenfalls keine Abwehrchance. Simon Schütz schlenzte die Scheibe platziert ins obere linke Eck (11.). Gegen das Forechecking der Schanzer setzten die Gastgeber in der Folge auf lange Pässe aus der eigenen Zone. Einer davon erreichte Bastian Eckl. Eine starke Parade von ERC-Goalie Jochen Reimer verhinderte das 2:2 zur ersten Pause.
Auf den Rückstand antworteten die in blauen Weihnachtstrikots aufgelaufenen Red Bulls im Mittelabschnitt mit einer Drangphase. Chris Bourque und Bobby Sanguinetti waren dem Ausgleich nahe. Über die Linie brachte die Scheibe schließlich Kapitän Patrick Hager (29.) sehenswert mit der Rückhand. Beim Stand von 2:2 nahm das Derby auch an Emotionalität und Härte zu. Die Schiedsrichter verhängten große Strafen. Als das dreiminütige Powerplay für Ingolstadt fast abgelaufen war, brachte Simpson sein Team mit seinem zweiten Treffer wieder in Front (34.). Der ERC zeigte sich stets effizient im Abschluss, aber gleichzeitig anfällig im Aufbau. Nutznießer war diesmal Jason Jaffray (38.), der abstaubte. Mit 3:3 ging es in die zweite Pause.
Auch im Schlussdrittel lag das Chancenplus auf Seiten des Vizemeisters und sollte belohnt werden: Nach einem langen Pass nahm Eckl Fahrt auf und legte die Scheibe unter Bedrängnis an Reimer zum 4:3 (43.) vorbei. Die intensive Partie flachte nun etwas ab, war aber noch immer nicht entschieden. Fießinger musste nach einigen Paraden bei Maurice Edwards abgefälschten Schlagschuss von der blauen Linie zum vierten Mal hinter sich greifen (53.). Trotz Schlussoffensive der Red Bulls ging es in die Verlängerung.
Hierbei erarbeiteten sich die Münchner eine Chance nach der anderen und belohnten sich dann durch den 5:4-Siegtreffer von Konrad Abeltshauser: Nach Bullygewinn von Kastner platzierte der Verteidiger seinen Schuss trocken ins Netz (62.).
  
    
Bayreuth Tigers
Hypothek aus dem ersten Drittel ist zu groß
(DEL2)  Man könnte von einem Traumstart in die Partie sprechen, wenn man auswärts noch in der ersten Spielminute in Führung geht – so geschehen beim Spiel der Tigers in Heilbronn. Wenn man sich in den folgenden 19 Minuten des ersten Spielabschnitts dann aber weitgehend desaströs präsentiert, wird der optimale Beginn sehr schnell zunichte gemacht. Gegen bekannt offensivstarke Falken fand man trotz der Führung durch Kevin Kunz keinerlei Mittel, kassierte bis zur 8. Spielminute drei Gegentreffer, den dritten gar bei eigener Überzahl. Es fehlte an allen Ecken und Enden, auch ein kurzer Hoffnungsschimmer, als Sebastian Busch den zwischenzeitlich vierten Gegentreffer mit dem zweiten Tor für die Tigers (16.) beantworten konnte, erlosch schnell. Kurz vor der Pause fiel dann auch im Grunde die Vorentscheidung mit dem fünften Falken-Tor. Glück hatten die Tigers bei zwei Penalty-Versuchen der Gastgeber, die diese nicht im Tor unterbringen konnten.
Zwar überstand man zu Beginn des zweiten Drittels eine lange Unterzahl-Phase unbeschadet, kam in der Folge aber nur selten zu wirklich gefährlichen Aktionen, die wenigen vergab man teils kläglich. Lichtblick war der über Järveläinen und Karlsson schnell abgeschlossene Konter kurz nach der Spielmitte (34.), der noch einmal für ein wenig Hoffnung sorgte. Auf dem Silbertablett servierten die Gastgeber dann die Chance zu mehr: Zwei Fouls bescherten den Tigers zwei volle Minuten in doppelter Überzahl, doch auch hier fehlte es an der entscheidenden Durchschlagskraft und so ließ man auch diese Gelegenheit ungenutzt.
Im Schlussabschnitt verwaltete Heilbronn das Geschehen weitgehend und überließ Bayreuth die Spielkontrolle, was die Wagnerstädter aber nicht zu nutzen wussten. Auch der Versuch, mit einem sechsten Feldspieler den Treffer zu erzwingen, blieb erfolglos, sodass die Partie mit dem 5:3 zu Ende ging. Trainer Petri Kujala zeigte sich in der Pressekonferenz nach dem Spiel enttäuscht: „Zu Beginn haben wir nur zugeschaut. Wir haben das Spiel nie in den Griff bekommen und ich bin ziemlich enttäuscht, wie wir in das Spiel gestartet sind.“
  
    
Eispiraten Crimmitschau
3:5 - Nächste Niederlage gegen Tölzer Löwen - Westsachsen gehen gegen Bad Tölz erneut leer aus
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau konnten ihren Anhängern am zweiten Weihnachtsfeiertag kein Geschenk machen. Die Westsachsen mussten sich gegen die Tölzer Löwen, nach einer teils miserablen Vorstellung, mit 3:5 geschlagen geben. Die Gäste konnten hingegen ihren ersten Sieg im Sahnpark nach dem Wiederaufstieg feiern.
Personal: Die Eispiraten mussten weiterhin auf die Langzeitverletzten Alex Wideman (Mittelhandbruch) und Carl Hudson (Fußbruch) sowie auf Vincent Schlenker (Oberkörperverletzung) verzichten. Im Tor startete erneut der Deutsch-Amerikaner Michael Bitzer.
Die Eispiraten starteten überlegen in den ersten Abschnitt und belagerten von Beginn an das Drittel der Tölzer Löwen. Trotz gut herausgespielten Möglichkeiten, waren es aber die Gäste aus Bayern, welche ein torreiches erstes Drittel eröffneten. Marco Pfleger, Topscorer seiner Farben, zimmerte den Puck humorlos unter den Querbalken – 0:1 (8.). Die Eispiraten ließen sich davon aber nicht beeindrucken und konnten das Spiel in nur 20 Sekunden drehen! Tomáš Knotek stand nach einem Schussversuch von Hagen Kaisler an der richtigen Stelle und staubte zum 1:1 ab. Nur wenige Augenblicke später entschied sich der tschechische Neuzugang der Westsachsen, nicht auf den mitgelaufenen Mitch Wahl abzulegen, sondern zog selbst ab und brachte die Crimmitschauer mit seinem zweiten Treffer in Front – 2:1 (12.). Die Freude hielt jedoch nicht lange an. Philipp Schlagers Treffer zum 2:2 aus Nahdistanz wurde nach dem Videobeweis zunächst anerkannt (14.) – Der Kapitän der Löwen traf dann kurz vor dem Drittelende erneut und brachte die Gäste sehenswert mit 3:2 in Führung (19.).
Die Eispiraten starteten dann denkbar schlecht in das zweite Drittel. Michael Bitzer konnte einen Weitschuss von Max French nicht parieren und die Mannschaft von Kevin Gaudet erhöhte somit schnell auf 2:4 (21.). Zwar waren in der Folge einige Chancen da, den Anschlusstreffer zu markieren, doch den Gastgebern fehlte es entweder am Scheibenglück oder Sinisa Martinovic war zur Stelle. Der ehemalige Eispiraten-Goalie parierte gleich zwei Mal stark gegen Vantuch und verhinderte so einen weiteren Treffer der Pleißestädter. Fünf Minuten vor dem Drittelende musste dann Dominic Walsh erst auf die Kühlbox und wenig später aufgrund einer 10-minütigen Disziplinarstrafe das Eis verlassen. Die Tölzer „Buam“ wussten das eiskalt auszunutzen. Einer schnellen Passstafette folgte der Abschluss von Stefan Reiter, der im Powerplay zum 2:5 einschoss (36.).
Die Eispiraten waren fortan bemüht, wirkten aber auch verunsichert. Torchancen waren im Schlussdrittel, bis auf einen Lattentreffer von Mitch Wahl, Mangelware. Die Tölzer Löwen schalteten sichtlich einen Gang zurück und wussten die Führung lange zu verteidigen. Der Anschlusstreffer zum 3:5 von Austin Fyten, zwölf Sekunden vor dem Ende, kam zu spät (60.). Einer teils miserablen Leistung folgte somit die nächste Niederlage.
  
   
Dresdner Eislöwen
Auswärtssieg in Bietigheim
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Bietigheim Steelers mit 2:1 (1:0; 1:0; 0:1) gewonnen. Cheftrainer Rico Rossi musste auf den Einsatz von Elvijs Biezais (Oberkörperverletzung) verzichten. Tom Knobloch kehrte in den Kader zurück.
Vor 2852 Zuschauern brachte Tom Knobloch (19.) die Blau-Weißen per Shorthander in Führung. Dale Mitchell (37.) netzte ein weiteres Mal für Dresden ein. Eine knappe Minute nach Beginn des Schlussdrittels nutzte Brett Breitkreuz eine Powerplaysituation, markierte den Anschlusstreffer für die Steelers und damit den 1:2-Endstand aus Sicht der Gastgeber.
Marc St-Jean, Cheftrainer Bietigheim Steelers: „Wir waren im ersten Drittel immer noch in der Weihnachtspause, haben besonders in Überzahl sehr unkonzentriert gespielt. Dresden hat das direkt genutzt. Im zweiten Drittel sind wir aufgewacht und das Spiel wurde immer besser, aber die Effizienz beim Torschießen war leider nicht da. Wir haben Chancen gehabt und natürlich hat der Dresdner Goalie gut gespielt, aber man muss die Kaltschnäuzigkeit besitzen, das Tor zu schießen.“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Es freut mich für die Jungs, denn es war ein verdienter Sieg heute Abend. Das erste Drittel ist für uns in letzter Zeit sehr wichtig geworden. Wir hatten immer Fehlstarts, aber heute nicht und gehen mit einer 1:0-Führung in die Pause. Auswärts ist das schon ein Erfolg! Die Mannschaft hat heute defensiv sehr diszipliniert gespielt und unser Unterzahlspiel war top, worin wir uns normalerweise schwertun. Auch die Torhüterleistung von Marco hat dem Team geholfen.“
Bereits am Samstag, 26. Dezember um 16.00 Uhr empfangen die Dresdner Eislöwen den EC Bad Nauheim zum nächsten DEL2-Punktspiel in der EnergieVerbund Arena.

Highlight zum Jahresende: „110 Jahre Eishockey mit HOTSOXX“-Gameday & einmaligen Trikots

Nach den Weihnachtstagen und vor dem HOCKEY OPEN AIR 2020 wartet noch ein ganz besonderes Highlight auf die Fans des Dresdner Eishockeys. Am Samstag, 28. Dezember empfangen die Dresdner Eislöwen den EC Bad Nauheim zum „110 Jahre Eishockey mit HOTSOXX“-Gameday.
Eishockey in Dresden hat eine lange Tradition: Die erste Teilnahme an einem internationalen Turnier fand in Berlin im Jahr 1909 statt. Der erste Titelgewinn folgte 1934. Ende 1960 wurde das erste Kunsteisstadion in Dresden eingeweiht. Doch der Eishockeysport in der sächsischen Landeshauptstadt erlebte auch schwierige Zeiten. Von 1970 bis 1990 gab es keine Sportförderung und die Aufrechterhaltung des Dresdner Eishockey wurde zur Mammutaufgabe.
Einen Meilenstein stellt das Jahr 1993 mit dem leistungssportlichen Neustart dar. Sechs Jahre später begann das „Profi-Zeitalter“, welches gekrönt wurde durch den Aufstieg in die 2. Bundesliga 2005. In den Folgejahren wurde weiter viel für den Sport getan. Eine neue Arena, das viermalige Erreichen des Playoff-Halbfinales durch die Eislöwen und der Aufbau einer zahlenmäßig starken und erfolgreichen Nachwuchs-Abteilung. Bedeutend ist auch die aktive Unterstützung der Eislöwen-Organisation durch zahlreiche und originelle Aktionen der Fans.
Dresden blickt zurück auf 110 Jahre Leidenschaft, Emotionen und Kampfgeist. Um ein Teil dieser langjährigen Geschichte am Standort für einen Moment  aufleben zu lassen, werden die Dresdner Eislöwen beim Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim in einem Sondertrikot spielen. Das Vorbild für das Design bildete dabei das erste Jersey des SC Einheit Dresden. 
Um tatsächlich ein historisches Trikot umsetzen zu können, war jedoch das Einverständnis der Eislöwen-Partner notwendig. Denn das Sonderjersey legt den Fokus auf die Historie und verzichtet komplett auf Logopräsenzen der aktuellen Sponsoren. Die Partner zeigten sich bei der Vorstellung der Idee jedoch sofort begeistert und gaben umgehend ihr Einverständnis. Dafür möchten sich die Dresdner Eislöwen bei der Westminster Unternehmensgruppe, Berneis, DREWAG, DVB, Fenger-Gruppe, FIRA-Bau, Freiberger, Jersey53, Sachsenküchen und USD-Immobilien bedanken.
Doch dem nicht genug: Die Eislöwen-Fans planen anlässlich des Jubiläums eine große Choreographie und auch die Fans aus Bad Nauheim haben eine Aktion geplant. Die einzigartigen Sondertrikots werden zudem auf dem Eis versteigert. Am Freitag, 27. Dezember können unter gs @eisloewen.com Vorgebote abgegeben werden. Am Spieltag selbst besteht am Eislöwen-Stand im Umlauf bis Ende der zweiten Drittelpause ebenfalls die Möglichkeit, Gebote für die Jerseys einzureichen. Nach Spielende beginnt die Versteigerung auf dem Eis. Interessenten können sich nach dem Spiel im Zuschauerblock U11 einfinden.
Maik Walsdorf, kaufmännischer Geschäftsführer: „Das Traditions-Dress ist einzigartig und erinnert an die Anfänge des Eishockeysports in der Stadt Dresden. Unser Dank gilt allen Sponsoren, die ihre Präsenz auf dem Trikot für die Umsetzung des Sondertrikots geräumt haben. Das ist nicht selbstverständlich, macht aber auch deutlich, wie sehr unsere Partner hinter dem Club und seiner Geschichte stehen. Nicht zuletzt gilt mein Dank im Namen der gesamten Eislöwen-Familie all jenen Sportfreunden, die mit ihrem Einsatz die Basis für eine erfolgreiche Entwicklung des Eishockeysports gelegt haben und dies mit großem Engagement jede Woche aufs Neue tun."
Die Partie der Dresdner Eislöwen gegen den EC Bad Nauheim am 28. Dezemberbeginnt in der EnergieVerbund Arena bereits um 16.00 Uhr.  Das letzte Heimspiel mit dem „110 Jahre Eishockey mit HOTSOXX“-Gameday verspricht einen spannenden Jahresabschluss. Die Partie wird geleitet von den HSR Michael Klein und Carsten Lenhart. Kassen und Arenatüren öffnen um 14.30 Uhr; der VIP-Raum um 15 Uhr.
  
    
ESV Kaufbeuren
Joker drehen 0:1 Rückstand und gewinnen vor 2.963 Zuschauern mit 3:1 gegen den EHC Freiburg - Doppelschlag beschert dem ESVK drei Punkte
(DEL2)  ESVK Trainer Andreas Brockmann musste am heutigen zweiten Weihnachtsfeiertag beim Heimspiel der Joker vor 2.963 Zuschauern gegen den EHC Freiburg neben dem gesperrten Calvin Pokorny auch weiterhin auf Philipp de Paly und Daniel Oppolzer verzichten. Zumdindest als Backup war dafür Stefan Vajs wieder dabei.
Der ESVK hatte dabei nach wenigen Minuten bei einer doppelten Überzahl die große Chance auf einen frühen Treffer. Dieser sollte aber nicht gelingen. Irgendwie taten sich die Joker schwer, ein gutes Powerplay aufzuziehen. Pech hatte Joey Lewis, der mit einem Direktschuss nur den Außenpfosten traf. Auch ein weiters Powerplay, diesem mal mit einem Mann mehr, brachte den Allgäuern keinen Erfolg. Die Freiburger dagegen setzten immer wieder gefährliche Nadelstiche und hatten durch Luke Pither und Marvin Näher gute Abschlüsse. ESVK Goalie Jan Dalgic war jedoch zur Stelle. Die beste Chance aus Kaufbeurer Sicht im ersten Abschnitt hatte dann noch Max Lukes, der einen schönen Schusspass von Antti Kerälä hauchdünn neben das Tor stetzte. Die Freiburger druften sich nach 17 Minuten ebenfalls ein erstes Mal im Powerplay probieren. Wie aber auch die Unterzahlformation der Breisgauer, war auch die der Joker sattelfest. So ging es in einen nach Torchancen armen ersten Drittel, konsequenterweise mit einem Spielstand von 0:0 in Pause.
Im zweiten Abschnitt sollte dann auch zumindest ein Treffer fallen. Die Joker kamen gut aus der Kabine und hatten gute Aktionen in der Offenisve, welche nach 23 Minuten durch ein Powerplay der Gäste unterbrochen wurde. Gerade als die Kaufbeurer dann wieder komplett waren, trafen die Freiburger in Person von Chris Billich doch noch zum 0:1. Der EHC Stürmer musste die Scheibe nach einem schönen Pass von Nikolas Linsenmaier nur noch einschieben. Im Anschluss hatte Freiburgs Stürmer Scott Allen zwei Mal die dicke Chance für die Breisgauer auf 0:2 zu stellen. Der Kanadier zielte aber jeweils aus einer guten guter Position heraus und dazu völlig unbedrängt, zu ungenau. Im weiteren Spielverlauf waren große Tormöglichkeiten wieder mangelware. Beide Defensivreihen machten einen guten Job und die Stümer hatten kaum Schüsse zu verzeichnen, die auch auf das Tor kamen. Aus ESVK Sicht hatte Fabian Koziol kurz vor der zweiten Pausensiere noch den besten Abschluss. Ben Meisner war aber mit der Fanghand sicher zur Stelle.
Im dritten Drittel blieben die beiden Teams sich lange treu. Freiburg wartete geschickt auf Fehler der Kaufbeurer, die durch den Rückstand natürlich immer mehr in das Risiko gehen mussten. Es dauerte fast bis zur 48. Spielminute bis die Joker richtig gefährlich vor das Tor der Gäste kamen. Max Lukes tauchte nach einem feinen Pass von Sami Blomqvist frei vor Ben Meisner auf, der Freiburger Torhüter parierte jedoch glänzend. Auf der anderen Seite hatte Chris Billich die mega Chance für den EHC, das Freiburger Eigengewächs scheiterte jedoch an sich selbst, als er das halb leere Tor nicht traf. Die Joker nutzten dann ein Powerplay nach 52 Minuten doch noch zum Ausgleich. Max Lukes verwertete einen Pass von Antti Kerälä eiskalt zum Ausgleich. Schon zuvor hatte es lichterloh in der Defensive der Gäste gebrannt. Der Ausgleich ließ nicht nur die erdgas schwaben arena komplett aufwachen, sondern auch die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann. Denn auch der nächste Angriff der Hausherren saß. Antti Kerälä gewinnt ein Bully in der Offensiven Zone, die Scheibe kommt über Leon Kittel und Max Lukes zu Top-Scorer Sami Blomqvist und der Finne nagelt die Scheibe eiskalt in den Winkel. Da war er dann der 2:1 Führungstreffer für die Joker. Jetzt glich das Stadion einem absoluten Tollhaus. Die Gäste rannten nocheinmal an und versuchten auf den Ausgleichstreffer zu drücken. Was aber nicht wirklich gelang. Der ESVK stand in der Defensive sehr sicher, ließ so gut wie nichts zu und nutzte 24 Sekunden vor dem Ende einen Abspielfehler bei fünf gegen sechs Feldspieler, durch Branden Gracel, zum entscheidenden 3:1.
Das nächste Heimspiel der Joker ist bereits am 30.12.2019 um 19:30 Uhr. Zu Gast ist dabei der EC Bad Nauheim. Tickets für die Heimspiele der Joker sind wie gewohnt im Ticket Onlineshop, in allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie in der ESVK Geschäftsstelle und an den Abendkassen erhältlich. Weiter werden auch alle Spiele des ESV Kaufbeuren live auf Sprade.TV übertragen
  
    
Tölzer Löwen
Erster Sieg in Crimmitschau seit 2009
(DEL2)  Eine über weite Strecken enorm kontrollierte Leistung bringt den Tölzer Löwen den ersten Sieg in Crimmitschau seit dem Wiederaufstieg. Der 5:3-Sieg ist das vierte Spiel in Serie, in dem die Buam gepunktet haben.
Kevin Gaudet war erleichtert. Crimmitschau ist für den mehrfachen Meistercoach immer ein schweres Pflaster gewesen. „Irgendwann musste ich hier ja mal gewinnen“, scherzte Gaudet. „Es war nicht einfach“. Die Eispiraten waren besonders am Anfang des Spiels die bessere Mannschaft. Die Gastgeber trafen den Pfosten, schnürten Bad Tölz mehrfach im eigenen Drittel ein. Praktisch mit dem ersten Löwen-Schuss traf Marco Pfleger zur Führung. Ein Doppelschlag von Tomas Knotek drehte die Partie innerhalb einer Minute. Diese Treffer hatten einen „Hallo-Wach-Effekt“ auf die Buam. Kapitän Philipp Schlager ging mit gutem Beispiel voran und drehte das Spiel auf eigene Faust. Besonders der zweite Treffer war sehenswert herausgespielt. Mit einer etwas glücklichen Führung ging es in die erste Pause. Mit zunehmender Spieldauer verdienten sich die Buam aber den Sieg. „Nach dem 3:2 haben wir ein sehr gutes Auswärtsspiel gespielt. Wir haben kaum Chancen hergegeben“, so Gaudet. Auch die Disziplin war ein großer Faktor: Nur zwei Strafzeiten nahmen die Buam. „Das ist nicht normal für uns, aber das war heute der Schlüssel“, freute sich der Löwencoach. Ein schneller Treffer von Max French schenkte den Tölzern weiteres Selbstvertrauen. „Gegen eine Mannschaft wie Bad Tölz, die so viel Qualität hat, muss man defensiv sehr gut stehen. Wir haben uns zu viele Fehler erlaubt“, haderte Eispiraten-Coach Danny Naud. Einen weiteren Zuordnungsfehler bestrafte Stefan Reiter im Powerplay mit dem Treffer zum 5:2. Crimmitschau kam kaum noch zu guten Abschlüssen, die Defensivleistung der Löwen im Schlussdrittel war hervorragend. Erst wenige Sekunden vor Schluss traf Austin Fyten zum 3:5-Endstand.
Für die Löwen geht es im Zwei-Tages-Rythmus weiter. Am Samstag steht das Heimspiel gegen Frankfurt an. Am Montag kommt Dresden in die weeArena.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
Deggendorfer Rumpfteam unterliegt in Rosenheim mit 4:8
(OLS)  Rund 500 Deggendorfer Fans hatten sich mit einem Sonderzug auf nach Rosenheim gemacht, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Am Ende konnten die Ausfälle von Thomas Greilinger, Andreas und Christoph Gawlik, David Seidl und dem gesperrten Kyle Osterberg nicht kompensiert werden und der DSC unterlag mit 4:8. Neuzugang Alex Großrubatscher gab sein Debüt im Deggendorfer Trikot vor 4008 Zuschauern.
Gar nicht gut lief der Start des Deggendorfer SC in die Partie. Bereits nach 11 Sekunden musste David Zabolotny die Scheibe zum ersten Mal aus dem Tornetz holen. In der Folge stabilisiert sich der DSC und konnte in der 6. Minute durch den in den Sturm gerückten Jan-Ferdinand Stern ausgleichen. Spielbestimmend blieben in dieser Phase weiter die Gastgeber, die in der 16. Spielminute abermals in Führung gehen konnten.
Im Mitteldrittel überschlugen sich dann ab der 25. Minute die Ereignisse. Zunächst gelang es den Starbulls die Führung auf 3:1 auszubauen. Dann musste DSC-Torhüter Zabolotny verletzt sein Tor verlassen. Der kalt ins Tor gekommene Henning Schroth war gerade 11 Sekunden auf dem Eis, als er zum ersten Mal überwunden wurde. Wer gedacht hätte, dass das die Vorentscheidungen gewesen sein könnte, sah sich schnell getäuscht und die Mannschaft von Dave Allison zeigte Moral und den absoluten Willen, sich noch nicht geschlagen zu geben. Innerhalb von 148 Sekunden konnte der DSC durch Andrew Schembri, Stern und nochmals Schembri ausgleichen. Gegen Ende des 2. Drittels machte sich bei den Gästen aber erstmals der kleine Kader bemerkbar und die mit 4 Reihen agierenden Rosenheimer kamen noch vor der 2. Drittelpause zu 2 weiteren Toren.
Als dann Rosenheim bis zur Mitte des letzten Drittels 2 weitere Treffer nachlegen konnten, war bei den Niederbayern endgültig die Luft raus und das Spiel entschieden.
Dave Allison war nach dem Spiel sichtlich frustriert: „Ich hatte mir von einigen Spielern mehr erwartet. Vor allem nach dem 4:4 wurde ich enttäuscht.“
  
    
EV Lindau Islanders
Nach dem Derbysieg ist vor dem starken EV Füssen - Große Tombola zum letzten Heimspiel des Jahres
(OLS)  Es geht Schlag auf Schlag und mit diesem Doppelspieltag sind es noch genau 5 Spieltage in der Hauptrunde der Oberliga Süd. Nach dem grandiosen Derbysieg (2:1) am zweiten Weihnachtsfeiertag gegen den Tabellenführer aus Memmingen, wartet auf die EV Lindau Islanders ein Doppelspieltag gegen den so starken EV Füssen. Der Kampf um Platz 10 in der Tabelle spitzt sich nun immer mehr zu. Die EV Lindau Islanders spielen am Samstag, den 28.12., um 18:00 Uhr im Bundesleistungszentrum Füssen und empfangen die Füssener am ungewohnten Montag, den 30.12., um 19:30 Uhr zum letzten Heimspiel dieses Jahrzehnts in der Lindauer Eissportarena.
Zunächst reisen die EV Lindau Islanders an diesem Doppelspieltag ins Ostallgäu (Samstag, 30. Dezember, 18 Uhr), um zwei Tage später (Montag, 30. Dezember, 19:30 Uhr) den starken Aufsteiger EV Füssen zum Derby in der Eissportarena zu begrüßen. Mit Blick auf die beiden ersten Spiele gegeneinander kann man sagen, dass sich die Islanders in diesem Duell um einiges gesteigert haben. Beide Begegnungen waren von Kampf und Leidenschaft geprägt, das eine oder andere Mal wurde es auch hitzig. Im ersten Heimspiel gab es Ende September noch eine klare 2:5-Niederlage, doch schon beim zweiten Duell in Füssen mussten sich die Islanders nur knapp mit 2:3 geschlagen geben. Mit dem körperbetonten Spiel des EVF kommen einige Mannschaften der Oberliga Süd nicht sofort zurecht, was die Ostallgäuer schon oft zu ihrem Vorteil nutzen konnten.
Was den bisherigen Saisonverlauf betrifft, können die Füssener zurecht als die Überraschungsmannschaft der Oberliga Süd bezeichnet werden – abzulesen am fünften Tabellenplatz und Siegen über die Spitzenteams aus Memmingen und Deggendorf sowie den starken Garmischern vom SC Riessersee und auch dem EC Peiting. Ein weiteres Plus ist, dass im Team der Füssener schon mehr als vier Spieler 20 Punkte und mehr in der Scorerwertung haben. Dies zeigt die Ausgeglichenheit und vor allem die Stärke der Mannschaft in der Offensive. Die EV Lindau Islanders müssen hier in der Verteidigung erneut kompakt stehen, um es dem Gegner so schwer wie nur möglich zu machen. Nach vorne müssen die sich bietenden Chancen konsequent genutzt werden. Es stehen somit zwei hochspannende und interessante Derbys an, bei denen die Tagesform und die zu vermeidenden Strafzeiten jeweils das Spiel entscheiden könnten. Mit einer Leistung wie gegen Memmingen und Peiting, wird aber auch in diesen Spielen eventuell etwas Zählbares für die Islanders herausspringen können.
Ebenfalls wird am Montag, den 30.12., die alljährliche EVL Tombola mit weit über 1000 Preisen zugunsten des EVL-Nachwuchs stattfinden – 50 Cent pro Los gehen in diesem Jahr für den guten Zweck an die Familie Hügel. Der Hauptpreis ist ein Fahrrad im Wert von 1000 Euro der Marke Scott (Scott Boulder Limited Sonderedition - 60 Jahre Scott), gesponsert von Zweirad Deusch aus Kressbronn.
Sehr wichtig in diesen beiden Spielen wird es sein, dass die Fans der EV Lindau Islanders wieder vom ersten Bully weg hinter ihrer Mannschaft stehen. Denn nur so kann es gelingen, dem starken Gegner den ein oder anderen Punkt abzunehmen. Im Duell mit den anderen Teams um Platz 10 in der Tabelle könnten diese beiden Spiele ausschlaggebend sein. Auch aufgrund der Tombola rechnen die EVL-Verantwortlichen wieder mit einer vollen Lindauer Eissportarena.   
Wichtige Info zur Parksituation:
Da direkt am Eisstadion aufgrund des Thermenbaus weniger Parkplätze zur Verfügung stehen als die vergangenen Jahre, kann auch auf den Parkflächen der Firma Thomann vor dem Kamelbuckel geparkt und die Eissportarena dann fußläufig in kurzer Zeit erreicht werden. Die EV Lindau Islanders bedanken sich bei der der Firma Thomann für die unkomplizierte Bereitstellung der Parkplätze. Den Lindauern wird empfohlen, am besten die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Die Stadtbushaltestelle für den kurzen Fußweg zum Stadion ist „Kamelbuckel“ und mit der Linie 3 in Richtung Zech zu erreichen. 
  
    
ECDC Memmingen
Knappes Spiel in Lindau – am Samstag kommt Riessersee
(OLS)  Mit 2:1 verlieren die Indians in letzter Minute am Bodensee, bereits am Samstag folgt das nächste Heimspiel des ECDC Memmingen. Um 16:30 Uhr ist dann der SC Riessersee am Hühnerberg zu Gast, die Indians erwarten eine große Kulisse zum Familientag. Zwei Tage später geht es zum Rückspiel nach Garmisch.
Angefeuert von mehreren hundert Fans waren die Indianer am zweiten Weihnachtsfeiertag in Lindau zu Gast. In einem sehr zerfahrenen Spiel sahen die Zuschauer zunächst keine Treffer, erst in der 32. Minute gingen die Gastgeber in Führung. Die Indians erarbeiteten sich zahlreiche Möglichkeiten, ehe in der 39. Minute Patrik Beck für den Ausgleich sorgte. Eine Schrecksekunde mussten die Rot-Weißen aber trotzdem noch verkraften, als Dennis Neal von einem Puck am Hals getroffen wurde und anschließend in eine Spezialklinik eingeliefert werden musste. Auch im weiteren Spielverlauf lief es dann nicht mehr ideal. Gerade als sich alle auf eine Overtime eingestellt hatten, vollendete der EV Lindau einen Konter nur wenige Sekunden vor dem Ende und sicherte sich, etwas glücklich, den Sieg im dritten Aufeinandertreffen beider Teams.
Am Samstag (16:30 Uhr) wollen die Indians bereits wieder punkten. Gegen den Altmeister vom SC Riessersee sind alle drei Zähler anvisiert, auch um die starke Heimserie am Leben zu halten. Die Gäste von der Zugspitze kommen mit guten Resultaten an den Hühnerberg, zuletzt konnte Sonthofen besiegt werden. Da der SCR zur Zeit meist nicht auf seine starken Förderlizenzspieler aus München zurückgreifen kann, liegt die volle Verantwortung auf den etablierten Kräften. Hier ist vor allem die extrem gefährliche erste Sturmreihe zu nennen, welche aus dem Schweden Victor Östling, dem Finnen Etuu-Ville Arkiomaa und Leader Florian Vollmer besteht. Diese drei Angreifer stehen auch in der internen Scorerliste ganz oben, gemeinsam mit Ex-DEL-Spieler Uli Maurer, der am letzten Spieltag von seiner Verletzungspause wiedergekehrt ist. In der Abwehr sollen Sean Morgan und der reaktivierte Stephan Wilhelm für Ordnung vor dem Tor von Daniel Allavena sorgen.
Für die Indians sind die kommenden zwei Spiele gegen den SCR wichtig, um den Vorsprung auf Rang 5 zu halten. Die Garmischer gelten als direkter Konkurrent um das Heimrecht und könnten den Indians mit zwei Siegen wieder deutlich näher kommen. Damit dies nicht passiert und der ECDC weiter an der Tabellenspitze thronen kann, wollen die Rot-Weißen bereits am Samstag Punkte holen. Trainer Sergej Waßmiller kann auf den gleichen Kader wie zuletzt bauen, auch wenn Dennis Neal mit hoher Wahrscheinlichkeit ausfallen wird. Gelingen soll der Sieg aber dann mit erneut großer Fanunterstützung. Da das Spiel bereits um 16:30 Uhr beginnt, haben die Verantwortlichen des ECDC die Partie zum „Familientag“ erklärt. Gemeinsam mit dem Spieltagssponsor des Tages, der Firma Höflmeir aus Berkheim, erlassen sie allen Kindern bis einschließlich 12 Jahren den Eintritt zum Spiel. Tickets für die weiteren Kategorien sind noch erhältlich, auch wenn Sitzplätze in einigen Blöcken bereits knapp werden. Das zweite Spiel am Montag in Garmisch-Partenkirchen beginnt um 20 Uhr, hierfür wird ein Fanbus angeboten, auch per Live-Stream kann das Spiel verfolgt werden.
  
    
Starbulls Rosenheim
Spektakulärer 8:4-Heimsieg im Topspiel gegen Deggendorf
(OLS)  Über 4.000 Zuschauer sahen am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertags eines der bislang spektakulärsten Spiele der Saison 2019/20 der Eishockey-Oberliga Süd. Schon nach elf Sekunden löste Fabian Zick mit dem ersten Rosenheimer Treffer den Kuscheltierregen auf die Eisfläche aus. Nach zwischenzeitlicher Rosenheimer 4:1-Führung konnten die Gäste vom Deggendorfer SC –Absteiger aus der DEL 2 und Topfavorit auf den Wiederaufstieg –mit drei Toren binnen zweieinhalb Minuten zum 4:4 ausgleichen. Doch die Starbulls hatten den längeren Atem, erzielten vier weitere überaus sehenswerte Tore und rückten somit im Klassement bis auf einen Zähler an den Tabellenzweiten aus Deggendorf heran. Für ein Ausrufezeichen sorgte Rosenheims Stürmer Tadas Kumeliauskas: Ihm gelang ein Hattrick!
Die spannende Frage unter den 4.008 Zuschauern im Rosenheimer ROFA-Stadion, darunter auch rund 500 überwiegend per Sonderzug angereiste Fans aus Deggendorf, wie lange es dauern würde, bis Hunderte von Kuscheltieren als Spende für soziale Einrichtungen auf das Eis fliegen werden, war ganz schnell beantwortet. Kapitän Michael Baindl gewann das Eröffnungsanspiel und die Scheibe wanderte sehenswert über Fabian Zick, Tobias Draxinger, Alexander Höller und Baindl wieder auf Zick, der sie freistehend vor Gästetorwart David Zabolotny per Rückhand unter die Latte hebelte. Ganz elf gespielte Sekunden zeigte die Stadionuhr an. 
Und das Spitzenspiel des Tabellendritten gegen den Tabellenzweiten hielt das, was der spektakuläre Beginn versprach, über die gesamte Spieldauer. Die Gäste aus Niederbayern zeigten sich wie schon in den ersten beiden Saisonvergleichen, aus denen sie mit glücklichen Siegen gegen die Starbulls (6:4 und 5:4 nach Verlängerung) hervorgingen, erneut meist clever und effektiv. Auch das Fehlen von Thomas Greilinger, Christoph Gawlik und Andreas Gawlik (alle verletzt) und Kyle Osterberg (gesperrt wegen eines Wurfvergehens gegen das Schiedsrichterteam im letzten Spiel gegen Regensburg) war dieser besonderen Qualität nicht abträglich. So konnte der DSC trotz deutlicher Rosenheimer Scheibenbesitz-Vorteile und Torschuss-Überlegenheit rasch ausgleichen. Jan-Ferdinand Stern kalkulierte erfolgreich, als er von hinter der Grundlinie Rosenheims Torwart Luca Endres anschoss und die Scheibe zum 1:1 über die Torlinie rutschte (6.). Doch die weiterhin sehr engagiert spielenden Hausherren schlugen zurück. Nach toller Vorarbeit von Josh Mitchell, der im Slot Gästeverteidiger Yannick Kischer vernaschte und dann uneigennützig querlegte, schloss Tadas Kumeliauskas direkt und unhaltbar flach ins kurze Eck ab (16.). Auch in dieser Situation hatte der Torschütze zuvor das Bully selbst gewonnen.
Wenige Momente nach dem Rosenheimer Treffer zum 2:1 rutsche Gästeverteidiger Thomas Schmid nach einem Check des Ex-Deggendorfers Dimitrij LItesov in die Bande. Schmid ging nach der Szene in die Kabine, war aber mit Beginn des zweiten Drittels wieder mit von der Partie. Litesov aber wurde mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe zum Duschen geschickt (17.). Deggendorfs Kischer, der Litesov mit dem Schläger anging und ihm einen Zahn abbrach, erhielt dagegen lediglich eine kleine Strafe. Die daraus resultierende dreiminütige, pausenübergreifende Überzahlphase konnten die Niederbayern aber nicht nutzen. Besser machten es die Gastgeber im zweiten Drittel. Im Powerplay schlenzte Tobias Draxinger von der blauen Linie maßgenau, und weil Daniel Bucheli den Gästekeeper effektiv irritierte, segelte die Scheibe zum 3:1 ins Netz. Es sollte die letzte Überzahlsituation und damit auch das einzige Überzahltor der Partie bleiben.
Dann waren die Gäste zu einem Torwartwechsel gezwungen, nachdem Zabolotny und der von Thomas Schmidt bedrängte Mitchell zusammenprallten. Henning Schroth übernahm den Posten zwischen den Pfosten – und war wie sein abgelöster Teamkollege zu Spielbeginn ebenfalls elf Sekunden nach Dienstantritt schon zum ersten Mal geschlagen. Nachdem ein Schuss von Draxinger hängen blieb, zog Kumeliauskas verdeckt aus der Halbdistanz ab und traf trocken ins kurze Eck zum 4:1 (27.). Doch wie schon mehrfach in dieser Saison schenkten die Starbulls eine klare Führung binnen kürzester Zeit her. Erst traf Andrew Schembri mit einem perfekten Schlagschuss aus der Halbdistanz ins rechte obere Eck zum 4:2 (29.), ehe Filip Reisnecker nach Scheibenablage von Stern per Weitschuss ins linke Eck den Anschluss zum 4:3 herstellte (31.). Und ganz 19 Sekunden später war es erneut Schembri, der nach Doppelpass mit Curtis Leinweber zum 4:4 erfolgreich war (31.). Alle drei binnen zweieinhalb Minuten erzielter Gästetreffer fielen nach ähnlichem Strickmuster – eiskalt vollendet gegen viel zu inkonsequent verteidigende Gastgeber. 
Rosenheims Trainer John Sicinski nahm eine Auszeit und wechselte den Torwart. Für Luca Endres kam Lukas Steinhauer. Der verhinderte gegen Stephané Döring die Deggendorfer Führung, nachdem unmittelbar zuvor Rosenheims Mitchell den Pfosten des Deggendorfer Tores getroffen hatte (34.). Dann leisteten sich die Niederbayern einen fatalen Fehler, indem sie schlampig wechselten und plötzlich hinten völlig offen waren. Mitchell schaltete schnell und bediente Simon Heidenreich, der eiskalt und unhaltbar hoch ins linke Ecke vollstreckte und die Starbulls wieder in Führung brachte (37.). Eine Minute später erhöhte Daniel Bucheli nach frecher Einzelleistung gegen Marcel Pfänder durch die Hosenträger von Torwart Schroth auf 6:4 (38.). Mehrfach verhinderte der Deggendorfer Keeper vor der zweiten Pausensirene dann aber noch den siebten Rosenheimer Treffer, unter anderem mit zwei tollen Reflexen in unmittelbarer Folge gegen Mitchell (39.).
In den Anfangsminuten des letzten Drittels bäumten sich die Gäste noch einmal auf. Döring hatte den Anschlusstreffer zum 6:5 auf dem Schläger, doch Steinhauer parierte souverän (43.). Zwei Minuten später war Deggendorfs Gegenwehr aber endgültig gebrochen. Kumeliauskas drang an der Bande in die Angriffszone ein, fuhr Nico Wolfgram und Marek Sonsky davon, zog in die Mitte – Pfänder schaute ehrfürchtig zu, anstatt störend einzugreifen –, spielte auch noch Torwart Schroth aus und machte seinen Hattrick perfekt – 7:4 (45.). Der letzte Treffer des Abends entsprang wie schon der erste schließlich einer schönen Kombination der Stürmer Höller, Baindl und Zick – letztlich drückte Höller das Spielgerät zum verdienten und dem Spielverlauf absolut gerecht werdenden 8:4-Endstand ins Netz (50.). 
  
    
VER Selb
Das Christkind hat drei Punkte im Gepäck
(OLS)  Unsere Jungs machen den nächsten Schritt in Richtung Meisterrunde. Nach den Big-Points gegen die Blue Devils Weiden bezwangen unsere Wölfe auch das Schlusslicht, die Höchstadt Alligators. Nach gutem Start mit schneller Zwei-Tore-Führung verpassten wir es, die Vielzahl an Chancen in weitere Treffer umzumünzen. Höchstadt gab sich nicht geschlagen und machte unseren Wölfen das Leben in einer über weite Strecken zerfahrenen Partie schwer. Mit zwei späten Toren machten die Schützlinge von Wölfe-Coach Thom alles klar und fuhren einen wichtigen, jedoch glanzlosen Heimsieg ein. Bester und treffsicherster Wölfe-Akteur war Neuzugang Pisarik mit einem Hattrick.
Die Marschroute war klar. Unseren Wölfen half gegen das Tabellenschlusslicht nur ein Sieg, um die Teilnahme an der Meisterrunde zu sichern. Mechel erhielt erneut den Vorzug vor Deske, Pisarik den vor Graaskamp. Und das sollte sich gleich auszahlen, doch der Reihe nach. Unsere Wölfe gleich von Beginn an hellwach, brachten die Gäste ganz schön in Bedrängnis. Ex-Wolf Dirksen im Höchstädter Tor hatte alle Hände voll zu tun, um einen frühen Rückstand zu verhindern. Dies gelang nur kurz. In der sechsten Minute war es eben jener Pisarik, der nach feinem Pass von McDonald plötzlich frei vorm Slot auftauchte und die Scheibe eiskalt in die Maschen drosch. Selb weiterhin der Herr im Haus. Wenig später Bär mit dem langen Pass auf Gare. Dieser auf und davon, scheiterte aber an Dirksen, doch wieder war Pisarik zur Stelle, reagierte schneller als alle Höchstadter und verwandelte den Nachschuss zur wohlverdienten 2:0 Führung. Nur Sekunden später Glück für uns, dass Petrak nur den Pfosten traf. Unsere Wölfe blieben unbeeindruckt und behielten weiterhin das Oberwasser. Beinahe gelang Pisarik gar der Hattrick, scheiterte jedoch nach einem Zuckerpass von McDonald am gut aufgelegten Dirksen. Wenig später erneut Dirksen im Mittelpunkt: Nach einer Slapstick-Einlage der Höchstadter Hintermannschaft wurde Kolb förmlich eingeladen, konnte die Scheibe jedoch trotz sehenswertem Doppelpassspiel mit Gelke nicht im Gehäuse unterbringen. Somit ging das erste Drittel klar und verdient mit 2:0 an unsere Wölfe.
Auch im zweiten Abschnitt sorgten unsere Wölfe sofort wieder für mächtig Bewegung im gegnerischen Drittel. Nur wenige Millimeter fehlten bei Müllers Lattenknaller in der 21.Spielminute. Nur Sekunden später Kabitzky aus spitzem Winkel mit dem trockenen Schuss. Nur den Big-Saves von Dirksen hatten es die Höchstadter zu verdanken, dass sie zu diesem Zeitpunkt nicht schon deutlich höher zurücklagen. Auch mit einem Mann mehr am Eis wollte der nächste Wölfe-Treffer nicht gelingen. Und so kam es wie es kommen musste: Nach einem Bully im Verteidigungsdrittel konnten sich unsere Mannen nicht befreien und so war es ausgerechnet der Ex-Wölfestürmer Neugebauer, der den Anschlusstreffer für seine Farben besorgte. Selb aber auch in der Folge unbeeindruckt. McDonald wurde von Gare schön in Szene gesetzt, hatte alle Zeit der Welt, scheiterte letztendlich aber dennoch am starken Alligators-Schlussmann. Immer wieder Dirksen. Auch Gare konnte wenig später die Scheibe nicht im Tor unterbringen. Auch ein weiteres Überzahlspiel konnten wir nicht in Zählbares ummünzen. Mit voranschreitender Spielzeit schlichen sich so langsam Konzentrationsfehler in die Spielzüge unserer Wölfe. Fehler im Spielaufbau häuften sich und unsere Mannen spielten längst nicht mehr so zielstrebig wie noch zu Beginn der Partie. Es wirkte, als hätten wir den Faden verloren. Den Anhängern schwante Böses. Wegen Beinstellens musste Pisarik für zwei Minuten in die Kühlbox - die Chance für die Gäste den bisherigen Spielverlauf komplett zu egalisieren. Letztendlich brachten die Porzellanstädter aber die knappe Führung über die Zeit und gingen mit dieser in den Schlussabschnitt.
Auch im Schlussabschnitt taten sich unsere Wölfe im Spielaufbau weiter schwer. Bange Minuten brachen an, als Pisarik erneut die Strafbank drückte. Aber auch den Alligators fiel im Angriffsspiel herzlich wenig ein und so bot sich den 1757 Zuschauern eine recht zerfahrene Partie. Als acht Minuten vor Spielende Seewald wegen Haltens für zwei Minuten vom Eis gestellt wurde, war es dann aber endlich so weit. Mit einem Hammer von der blauen Linie erlöste Müller seine Farben und erhöhte auf 3:1. Als nicht einmal zwei Minuten später Pisarik allen davonrannte und mit seinem dritten Treffer an diesem Abend alles klar machte, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Höchstadt versuchte noch einmal alles. Kurz vor Schluss nahm Gästetrainer Sekera seinen Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Das Gare aus aussichtsreicher Position den verwaisten Höchstadter Kasten verfehlte, interessierte da am Ende freilich keinen mehr.
  
    
ERC Sonthofen
Die Bulls haben auch in Garmisch das Nachsehen - Am Ende steht eine 3:6-Niederlage zu Buche
(OLS)  Die Bulls kamen gut aus der Kabine und übernahmen in den ersten Minuten der Partie das Spielgeschehen. Allavena im Tor der Werdenfelser hatte mehr zu tun, als ihm lieb war, und bewahrte sein Team vor dem Rückstand. Die Bulls verpassten es, die Bemühungen in Tore umzumünzen. Im weiteren Verlauf kam jedoch der SCR immer besser ins Spiel und auch Christian Schneider musste sich ein ums andere Mal auszeichnen. So blieb es beim leistungsgerechten 0:0 nach dem ersten Drittel.
Im zweiten Abschnitt dann der erste Treffer des Abends. Arkiomaa ließ die Blau-Weißen in der 23. Minute jubeln. Die Bulls blieben aber weiter dran und kamen in der 28. Minute zum Ausgleich durch Jayden Schubert. Kurz darauf Überzahl für den ERC: Im Aufbau der Fehler bei den Bulls und diesen nutzten die Garmischer eiskalt zur erneuten Führung. Kurz vor Ende des Drittels gar noch das 1:3 aus Sicht der Bulls. Erneut war es Arkiomaa, der Schneider überwinden konnte.
Kurz nach Wiederbeginn bereits die Vorentscheidung. Maurer traf in der 42. Minute zum 4:1 für den SCR. Im Anschluss war für Christian Schneider Feierabend und Konstantin Kessler stand fortan im Tor. Zehn Minuten vor Ende das 5:1. Östling konnte die Überlegenheit der Garmischer nun auch in Tore ummünzen und baute den Vorsprung weiter aus. Dennoch machte es der ERC nochmals spannend: Zunächst war es Edgars Homjakovs in der 53. Minute, der auf 2:5 aus Sicht der Bulls verkürzte. Nur zwei Minuten später das 3:5 durch Fabjon Kuqi. Kurz vor Ende legten die Bulls nochmals alles in die Waagschale und nahmen Konstantin Kessler für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Wenige Sekunden vor Ende sorgte jedoch Vollmer mit seinem Treffer zum 3:6 für den Endstand an diesem Abend.
Für die Bulls geht es am kommenden Samstag, den 28.12.2019, um 18:00 Uhr daheim gegen den EC Peiting weiter. 
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles gewinnen das Sechs-Punkte-Spiel gegen Halle
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Weihnachtsspiel gegen den direkten Verfolger aus Halle am Donnerstagabend mit 6:3 (1:2/1:1/4:0) gewonnen und dadurch den dritten Tabellenplatz verteidigt.
Das ursprünglich auf 16.00 Uhr angesetzte Spiel im Eisland Farmsen ging mit satter Verspätung los. Die Saale Bulls hingen in einer Vollsperrung fest, wodurch die Scheibe erst um 18.30 Uhr lief. Dennoch haben 1.314 Zuschauer Geduld bewiesen, die von den Hausherren belohnt werden sollte. Während den Gästen die vielen Stunden im Bus in den Beinen steckte, spielten die Crocodiles munter auf und setzten erste Akzente vor dem Tor von Halles Sebastian Albrecht. Der erste Torerfolg war aber den Bulls vergönnt, die in Überzahl durch Kyle Helms in Führung gingen (4.). Die Crocodiles ließen sich davon nicht beirren, suchten ihr Glück weiter im offensiven Eishockey und wurden schließlich belohnt. Patrick Saggau verarbeitete Dominik Lascheits gedankenschnelle Vorlage zum 1:1 (9.). Doch die Hallenser holten sich die Führung noch vor der Pause zurück. Nicholas Miglio konnte einen Konter mit dem 1:2 abschließen (15.).
Im zweiten Spielabschnitt gelangen den Hamburgern weniger Torabschlüsse, doch die Effizienz erhöhte sich. Nachdem Raik Rennert André Gerartz mit einem starken Pass freispielte, überwand der Stürmer Sebastian Albrecht zum erneuten Ausgleich (27.) Die Gäste schlugen aber wieder zurück: Wenige Sekunden vor der Pause traf Davide Vinci aus einem Gewühl heraus zum 2:3 (40.).
In der Kabine schien Trainer Jacek Plachta die richtigen Worte gefunden zu haben, denn es dauerte nur 45 Sekunden, da besorgte Patrick Saggau mit seinem zweiten Treffer das 3:3 (41.). Knapp drei Minuten später gingen die Crocodiles durch Tobias Bruns erstmals in Führung (44.). Die Saale Bulls konnten im Anschluss kaum noch Druck vor dem Gehäuse von Kai Kristian aufbauen, während die Hanseaten noch zweimal nachlegten. Chase Witala erhöhte in Überzahl auf 5:3 (50.) und Thomas Zuravlev traf ins leere Tor zum 6:3 (58.).
„Wir haben nach den beiden Niederlagen die richtige Reaktion gezeigt. In den letzten Spielen wirkten wir ein bisschen müde. Heute hat jeder wieder mehr gearbeitet und es seinen Mitspielern leichter gemacht. Es macht ein gutes Team aus, wenn man eine Niederlagenserie frühzeitig unterbinden kann und sich nach Rückschlagen nicht hängen lässt“, sagte Jordan Draper nach dem Spiel.
  
    
Herner EV
Der HEV ist Weihnachtsderby-Sieger!
(OLN)  Der Herner EV hat das Heimspiel gegen die Füchse aus Duisburg verdient mit 4:3 (1:1, 2:1, 1:1) gewonnen. „Wir waren in den ersten zwei Dritteln klar die bessere Mannschaft, haben aber unsere Chancen nicht genutzt“, sagte HEV-Coach Danny Albrecht nach dem Spiel. 
Vor über 1800 Zuschauern gingen die Gäste durch einen schönen Handgelenksschuss von Matt Abercrombie sogar in Führung, doch der HEV blieb spielbestimmend und kam durch Patrick Asselin, der sich nach der Partie ein Sonderlob seines Trainers abholen durfte, zum Ausgleich.
Auch im zweiten Abschnitt änderte sich am Spielgeschehen wenig. Dennis Thielsch brachte den HEV in Führung, doch Duisburg blieb durch Einzelaktionen gefährlich. Eine davon nutzte Neuzugang Kyle Gibbons zum Ausgleich. In der letzten Minute des zweiten Drittels war es dann erneut Dennis Thielsch, der Herne, diesmal in Überzahl, in Führung schoss. „Da hätten wir schon höher führen müssen. Wir hatten zahlreiche Möglichkeiten, doch sind immer wieder am starken Torhüter gescheitert“, so Danny Albrecht. 
In den letzten 20 Minuten entwickelte sich dann ein Spiel auf Augenhöhe. „Da haben wir uns dann auf die Spielweise der Herner eingestellt“, sagte Duisburg-Coach Uli Egen. Dominik Piskor erzielte mit einem verdeckten Schuss das 4:2, doch in der Schlussphase kamen die Füchse noch mal zum Abschluss und sorgten für Spannung. Diese überstand der HEV jedoch, so dass am Ende ein verdienter Derbysieg auf der Anzeigetafel stand. 
Bereits am Samstag geht es für den Tabellenführer der Oberliga Nord bei den Saale Bulls aus Halle weiter. Unterstützt durch den größten HEV-Sonderzug der fast 50-jährigen Geschichte, ist dann um 19 Uhr Bully bei den Bulls. 
  
    
Rostocker EC
Piranhas schlagen den Krefelder EV 81 mit 7:2 - Schon im ersten Drittel stellten sie die Weichen, als sie aus dem 1:1 innerhalb von nur 28 Sekunden ein 3:1 machten
(OLN)  Die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs haben am Donnerstagabend in der Oberliga Nord ihr Heimspiel gegen Schlusslicht Krefelder EV 81 mit 7:2 (3:1, 3:1, 1:0) gewonnen.
In den vorherigen beiden Vergleichen mit dem Team vom Niederrhein hatte sich der REC schwerer getan (daheim 3:2, auswärts 4:5 nach Penaltyschießen).
Weiter geht es am Sonnabend um 19 Uhr beim EC Hannover Indians sowie am Montag, 30. Dezember, um 20 Uhr in der Eishalle Schillingallee gegen die Füchse Duisburg.
Am Donnerstag glichen die Gäste zwar das 1:0 durch Christopher Stanley in Überzahl relativ schnell aus, noch rasanter freilich die Hausherren, die ganze 13 Sekunden benötigten, um sich durch Josh Rabbani die Führung zurückzuholen, und nur weitere 15 Sekunden, um auf 3:1 zu erhöhen; Torschütze war abermals Stanley!
Krefeld kam mit viel Wucht und Wut aus der ersten Pause aufs Eis zurück und wollte sich mit Macht in die Partie zurückkämpfen, doch die Ostseestädter waren einfach cleverer und bauten ihren Vorsprung aus – 4:1 Phil Miethling, 5:1 Stanley –, ehe der KEV 81 kurzzeitig das Ergebnis etwas freundlicher gestaltete. Nedeljko Lukacevic sorgte dafür, dass auch das Mitteldrittel 3:1 ausging.
In den letzten 20 Minuten ging es etwas ruppiger zu, ansonsten änderte sich nicht mehr viel, die Begegnung war entschieden. Stanley erzielte noch sein viertes Tor und war zweifellos der Mann des Abends.
„Am Ende war es ein souveräner Erfolg, der auch in der Höhe in Ordnung geht“, meinte REC-Mannschaftsleiter Jan Pischke. „Krefeld war immer bemüht, aber wir sind die cleverere und bessere Mannschaft gewesen. Ärgerlich ist, dass uns Jonas Gerstung wegen seiner Spieldauer-Disziplinarstrafe am Sonnabend bei den Hannover Indians fehlt.“ 
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
EHC Königsbrunn
Arbeitssieg gegen die Mammuts
(BYL)  Mit 6:2 gewinnt der EHC Königsbrunn die Auswärtspartie gegen die „Mammuts“ der EA Schongau. Dabei kamen die Brunnenstädter erst spät in der Partie an und hatten viel Mühe mit den von Beginn an präsenten Gastgebern.
Zwar konnte Königsbrunns Coach Waldemar Dietrich wieder auf Verteidiger Luca Szegedin zurückgreifen, dieser durfte gegen die Mammuts erste Erfahrungen in der Offensive sammeln. Dafür musste der Trainer allerdings auf Tim Bullnheimer verzichten, der krankheitsbedingt ausfiel und eine große Lücke in der zweiten Reihe hinterließ.
Ob nun die Umstellungen die Ursache waren oder dem ein oder anderen Spieler zu viele Weihnachtsplätzchen schwer im Magen lagen, der EHC hatte von Anfang an Schwierigkeiten, in der Partie anzukommen. Schongau war von Anfang an präsent und ließ den Brunnenstädtern kaum Platz zum Atmen. In der vierten Spielminute blieb dann auch noch Nico Baur nach einem Foul auf der Eisfläche liegen, für ihn war das Spiel danach gelaufen und Trainer Dietrich hatte ein Problem mehr. Der EHC war zu weit vom Gegner weg und hatte große Probleme mit dem Spielaufbau. Vom guten Überzahlspiel wie in den letzten Partien war zunächst auch nichts zu sehen. Die Mammuts waren aggressiver und mit viel Zug zum Tor. In der siebten Minute traf dann Schongau zur verdienten 1:0 Führung, nachdem Jukub Mužík ohne viel Gegenwehr durch das Königsbrunner Drittel marschierte und gekonnt einnetzte. Danach verpassten es aber die Gastgeber trotz bester Chancen diesen Vorsprung auszubauen, aber auch der EHC konnte die wenigen Möglichkeiten nicht nutzen. Kurz vor dem Pausenpfiff ließ aber Anton Zimmer die sehr zahlreich angereisten Königsbrunner Fans jubeln, als er zum 1:1 Ausgleich einschoss. 
Auch im mittleren Spielabschnitt waren die Gastgeber von Beginn an präsent und nutzten gleich in der 21. Spielminute ein Überzahlspiel zur 2:1 Führung. Doch Königsbrunn kam nun langsam in die Gänge und glich nur zwei Minuten später durch Jakub Šrámek zum 2:2 aus. Vier Minuten später musste der starke Schongauer Keeper Blankenburg erneut hinter sich greifen, als Dominic Auger zur 3:2 Führung für den EHC einschoss. Danach war es eine Partie auf Augenhöhe, beide Mannschaften erarbeiteten sich weitere Chancen. Kurz vor der letzten Pause gelang dann dem EHC in Überzahl das 4:2 durch Hayden Trupp, bis Drittelende fielen aber keine weiteren Treffer mehr, auch wenn Königsbrunn nun mehr vom Spiel hatte.  
Im letzten Spielabschnitt verwalteten die Brunnenstädter die Führung und waren die bessere Mannschaft, Schongau kam nur noch selten zu guten Möglichkeiten. Spätestens mit dem zweiten Überzahltreffer von Hayden Trupp in der 52. Spielminute zum 5:2 war die Partie endgültig gelaufen, der EHC gab das Heft nicht mehr aus der Hand. In der letzten Spielminute sorgte dann Jannik Reuß mit seinem Tor zum 6:2 für den Endstand. Königsbrunn gewinnt klar nach pomadigen Start und revanchiert sich für die Hinspielniederlage im eigenen Stadion.
Erst nach einer Leistungssteigerung im mittleren Spielabschnitt kann der EHC drei Punkte aus Oberbayern mitnehmen. Schongau verpasste es im ersten Drittel Tatsachen zu schaffen, dank der individuellen Klasse im Kader blieb Königsbrunn aber auf Tuchfühlung und kontrollierte ab der Spielmitte die Partie. Die Brunnenstädter holen verdient den fünften Sieg in Folge und verkürzen den Abstand auf den Sechstplatzierten Landsberg auf vier Punkte.
Königsbrunns Coach Waldemar Dietrich ist froh über den Sieg und die drei Punkte: „.Wir haben heute ganz schlecht angefangen, das 1:1 nach dem ersten Drittel war etwas glücklich für uns. Da war Schongau gefährlicher. Ab der Mitte vom zweiten Drittel haben wir richtig gutes Eishockey gespielt, die Scheibe nach vorne gebracht und unsere Chancen genutzt. Schongau war aber immer brandgefährlich, vor allem in Überzahl. Im letzten Drittel haben wir dann sehr gut gespielt und gegnerische Angriffe gut abgefangen. Wir haben am Ende verdient gewonnen.“
  
    
SC Forst
Nature Boyz zu Hause unterlegen - ESC Kempten entführt drei Punkte
(BLL)  Bereits im Vorfeld war klar, welches Ziel der ESC Kempten bei seinem Auftritt in Peißenberg verfolgen werde. Den aufstiegsambitionierten Gästen fehlten noch drei Punkte für die Aufstiegsrunde, diese holten sie sich bei ihrem 1:8 (0:1, 0:3, 1:4) Auswärtssieg gegen die heimischen Nature Boyz.
Die Mission Aufstiegsrunde begann für die engagiert auftretenden Gäste sehr verheißungsvoll, denn bereits in der 4. Spielminute gingen sie mit 0:1 in Führung. Das zu erwartende Schützenfest jedoch fand im ersten Drittel nicht statt, denn einerseits gingen die Gäste sehr fahrlässig mit ihren Chancen um, andererseits konnten die Forster mit viel Einsatz weitere Tore verhindern. Ein etwas angesäuerter Gästetrainer ging mit dieser niedrigen Führung in die Pause.
Auch im MItteldrittel waren die Gäste überlegen, konnten sie doch in der 24. Minute auf 0:2 erhöhen. Die zwei weiteren Treffer in der 29. und 37. Minute war der verdiente Lohn ihrer Angriffsbemühungen, jedoch bei beiden Treffern waren die Gastgeber mit einem Spieler weniger auf dem Eis.  Forst war gelegentlich mit Einzelaktionen gefährlich, vor allem Bastian Grundner, der stets ein Gefahrenherd für die Gästeverteidiger darstellte. Konnte er sich bis zum gegnerischen Tor durchsetzen, stand ein Fabian Schütze im Weg, um einen Forster Torerfolg zu ermöglichen.
Der Schlußabschnitt war Spiegelbild der ersten beiden Spieldritteln. Kempten war stets überlegen und baute seine Führung kontinuierlich weiter aus. Nachdem sie in Überzahl mit 0:7 in Führung lagen, war es der bereits genannte Bastian Grundner, der dem Kemptener Torhüter den Shut out vermasselte. Seinen Alleingang versenkte er im gegnerischen Tor. Der Schlußpunkt gehörte wiederum den Gästen, die 23 Sekunden vor Schluß den 1:8-Endstand herstellten.
  
    
ERC Lechbruck
ERC Lechbruck zu Gast bei der SG Lindenberg/Lindau
(BBZL)  Die Flößer reisen am Samstag an den Bodensee zum Tabellenzweiten SG Lindenberg/Lindau. Im offenen Lindenberger Eisstadion kommt es damit zum Aufeinandertreffen des Meisters gegen den Vizemeister der Eishockey-Bezirksliga Gruppe 4 der vergangenen Saison. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr.
Die Westallgäuer treiben in dieser Spielzeit einen Verjüngungsprozess voran. Drei Neuzugänge von den Junioren des EV Ravensburg (DNL 3), sowie zwei ganz junge Eigengewächse des EV Lindau unterstreichen diesen Weg, der bislang sehr erfolgreich zu sein scheint. Darüber kann auch die zuletzt erlittene 4:7-Heimniederlage gegen Tabellenführer Türkheim nicht hinwegtäuschen. Die Trainer Zdenek Czech und Fabian Lämmle geben dem verjüngten Team Zeit zur Entwicklung und lassen sich auch nicht aus dem Konzept bringen, wenn die Konstanz nicht mit jener der Vorjahre zu vergleichen ist. Das Ziel der SG Lindenberg/Lindau ist dennoch das Erreichen der Play-Offs und somit wird der ERC am Samstag auf einen heimstarken Gegner treffen, der sich für den 5:3-Sieg der Lecher im Hinspiel in Lechbruck revanchieren möchte.
Die Flößer treffen damit auf einen direkten Play-Off Konkurrenten und genauso wie für die SG Lindenberg/Lindau, zählt in der Spitzengruppe der Bezirksliga Gruppe 4 auch für den ERC jeder Punkt gegen ein Team der ersten vier Plätze doppelt. In Lindenberg war es selten einfach zu spielen, doch konnten gerade die Flößer in der Vergangenheit den ein oder anderen Punkt dort ergattern. Schlecht lief es dort allerdings in der vergangenen Spielzeit, wo die Lecher gar mit einer 3:10-Packung die Heimreise antreten mussten. Das soll sich diesmal natürlich nicht wiederholen und so reisen die ERC-Cracks mit Selbstvertrauen und der Gewissheit ins westliche Allgäu, dass ein sechzigminütiger Kampf auf Biegen und Brechen bevorsteht. 
  
    
Regionalliga West
    
EHC Neuwied Bären
Nachweihnachtliche Topspiel-Bescherung
(RLW)  Das Beste kommt für den EHC „Die Bären“ 2016 zum Schluss: In den letzten beiden Begegnungen des Jahres 2019 trifft der Neuwieder Eishockey-Regionalligist am Freitagabend ab 20.30 Uhr am Diezer Heckenweg auf Tabellenführer EG Diez-Limburg und zwei Tage später daheim ab 20 Uhr auf den Rangzweiten und amtierenden Meister Herforder EV.
Die Tabellenplätze in der Hauptrunde scheinen sich zu manifestieren. Diez-Limburg dürfte kaum noch von Rang eins zu verdrängen zu sein, dahinter punktet Herford konstant und für die Bären scheint es hinter den Hammer Eisbären auf Rang vier hinauszulaufen. „Es ist noch ein weiter Weg in dieser Saison“, arbeitet EHC-Trainer Leos Sulak mit seinem Team daraufhin, zur wichtigen Zwischenrunde einen Schritt weiter zu sein. „Dann wird es richtig ernst, dann müssen wir liefern“, hofft Manager Carsten Billigmann auf eine gute Ausgangslage für die anschließenden Play-offs. Dem EHC kommt dabei entgegen, dass die Rechner nach der Hauptrunde auf null gestellt und keine Punkte aus den Partien, die die Top-Sechs gegeneinander bestritten haben, mitgenommen werden. Im Vergleich zu Hamm, Diez-Limburg und Herford fehlt den Bären bislang noch etwas. „Auf uns wartet viel Arbeit“, macht Sulak klar, dass sich seine Spieler im Training auf intensive Einheiten einstellen können. Billigmann ist zuversichtlich: „Von der Mentalität, dem Potenzial und dem Charakter her haben wir eine Mannschaft, die zur entscheidenden Saisonphase noch zulegen kann.“
Gegen Diez und Herford holte der Tabellenvierte bislang jeweils erst einen Zähler. „Wir hoffen natürlich, dass am Wochenende etwas dazukommt. Gegen Herford haben wir nach der deutlichen 3:7-Niederlage vor einer Woche etwas gutzumachen und gegen die EGDL ist die Motivation natürlich immer besonders groß“, so Billigmann. In eigener Halle zwangen die Blau-Weißen „die beste Mannschaft der Liga“ (Sulak) nach 0:3-Rückstand zu Beginn des Monats noch in die Verlängerung. „Auch wenn, wir dann verloren haben und uns mit einem Punkt begnügen mussten, zeigt uns diese Partie, dass wir uns vor niemandem verstecken müssen. Wir wollen am Wochenende mit guten Ergebnissen auch ein gutes Gefühl gegen die momentanen Spitzenteams mitnehmen. Für die Köpfe wäre das eine feine Sache“, meint der EHC-Manager.
Sowohl in Diez als auch in Neuwied rechnen die Gastgeber am Wochenende mit vollen Hallen. Das Derby elektrisiert bekanntermaßen regelmäßig vierstellige Besucherzahlen, am Sonntag lockt der EHC mit einem besonderen Rahmen zum zuschauerträchtigen Termin „zwischen den Jahren“. Die Begegnung gegen Herford wird eine Benefizveranstaltung zugunsten der „Vor-Tour der Hoffnung“, die sich für krebskranke Kinder und deren Familien einsetzt. So bieten die Neuwieder neben den üblichen Eintrittskarten die 2,50 Euro teureren „Hoffnungskarten“ an, bei deren Erwerb der Differenzbetrag plus weitere 2,50 Euro aus der EHC-Vereinskasse dem guten Zweck zugute kommen. „Außerdem wird unter allen Hoffnungskarten-Käufern ein von den aktuellen Nationalspielern unterschriebenes Nationalmannschaftstrikot verlost, wir bieten spezielle Pucks zum Verkauf an und werden mit Marina Kielmann, Britta Unsleber, Edgar Steinborn sowie Guido Kratschmer bekannte Botschafter der Vor-Tour begrüßen können“, freuen sich der EHC-Vorsitzende Uli Günster und Burkhard Weller vom Wirtschaftsbeirat auf einen besonderen Abend im Icehouse, der Wohltätigkeit und packendes Eishockey verbindet. „Spiele zwischen Herford und Neuwied“, das betonte HEV-Trainer Jeff Job nach der Partie vor einer Woche in Herford, „sind immer etwas Besonderes.“
Karten für das Heimspiel gegen Herford – auch die Hoffnungskarten, mit denen die „Vor-Tour der Hoffnung“ unterstützt wird, - sind bei folgenden Vorverkaufsstellen in Neuwied erhältlich: American Sportsbar (Langendorfer Straße 112), Food Hotel (Langendorfer Straße 155), Imbiss-Pavillon Nordlicht (Aubachstraße 85).
  


 Freitag 27.Dezember 2019 www.icehockeypage.de 
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