Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

            
EHC Klostersee
(BYL)  Der kanadische Stürmerroutinier Bob Wren, mittlerweile 45 Jahre alt, wird auch in der kommenden Bayernligasaison wieder das Trikot der Grafinger tragen. Der langjährige DEL-Profi war auch in der letzten Saison wieder mit 37 Scorerpunkten aus 31 Partien ein wichtiger Leistungsträger beim EHCK
  
ESC Lippstadt
(RLW)  Der bisherige Bezirksligist ESC Lippstadt wird sein Startrecht an der neuen Regionalliga West wahrnehmen, während die Eifel-Mosel Bären wohl keine Meldung abgeben werden. Somit werden wohl 13 Mannschaften teilnehmen, eine weitere Mannschaft wird aber wohl noch gesucht
  
EC Eppelheim
(RLSW)  Mit Kai-Linus Wieland kommt ein junger talentierter Torhüter aus dem Nachwuchs der Mad Dogs Mannheim zu den Eisbären
  
ERSC Amberg
(BYL)  Während Verteidiger Markus Hausner seine aktive Laufbahn beenden wird und beim EV Pegnitz ins Trainergeschäft einsteigt, wird zur neuen Spielzeit auch der tschechische Stürmer Daniel Vlach die Wild Lions verlassen
  
EC Nordhorn
(RLN)  Gibt es eine Rückkehr des EC Nordhorn in die Regionalliga Nord? Nach den Problemen mit der Eishalle musste sich der ECN bekanntlich letztes Jahr zurückziehen. Nun wird überprüft ob es möglicherweise in Rheine genügend Eiszeiten für die Nordhorner geben würde um wieder für den Spielbetrieb zu melden
  
EHC Mitterteich
(BBZL)  Verteidiger Steffen Markl, seit 2017 im Kader, hat seine weitere Zusage für deine vierte Saison im Trikot der Stiftland Dragons gegeben
  
ECW Sande
(RLN)  Trainer Sergey Yashin wird auch in der neuen Regionalligasaison wieder an der Bande der Jadehaie stehen

Aachener EC
(BZLW)  Mit Allrounder Nikolaus Socha bleibe den Grizzlys ein wichtiger Leistungsträger für mindestens ein weiteres Jahr erhalten
  
ERC Lechbruck
(BLL)  Nach einem Jahr Pause wird der ehemalige Oberliga-Verteidiger Magnus Lang in der neuen Saison wieder das Trikot der Flösser tragen
  
TSV Erding
(BYL)  Der US-amerikanische Kontingentspieler Jamie Hill verlässt die Gladiators und beendet seine aktive Laufbahn. Schon vor einigen Wochen hat sich Oliver Wawrotzki in Richtung Dingolfing verabschiedet. Alle weiteren Spieler des bisherigen Kaders haben neue Vertragsangebote erhalten. Bereits sicher ist der Verbleib der beiden Goalies Thomas Mende und Christoph Schedlbauer, sowie der Verteidiger Mark Waldhausen, Lars Bernhardt, Bastian Cramer , Andreas Schmelcher und von Stürmer Alexander Gantschnig
  
CE Timmendorfer Strand
(RLN)  Die Beach Boys können auch in der neuen Saison auf ein bewährtes Torhüterduo setzen, denn sowohl Fabio Alonso als auch Jordi Buchholz haben ihre Zusagen beim Aufsteiger gegeben
  
ESV Burgau
(BLL)  Neben Pascal Rentel, der zum EV Königsbrunn wechselt, wird auch Stürmer Ronny Zientek nicht mehr zur Verfügung stehen und seine aktive Laufbahn beenden. Alle anderen Spieler werden vorraussichtlich weiterhin das Trikot der Eisbären tragen. Zudem soll die Mannschaft noch mit zwei bis drei Neuzugängen verstärkt werden. Aus dem eigenen Nachwuchs werden Marc Mändle und Eliah Weindl ihre Chance in der 1.Mannschaft erhalten
  
ESC Haßfurt
(BLL)  Die Nachwuchsspieler Nils Düsel, Clemens Müller, Tobias Hertwich, Philipp Müller, Emil Krein, Dominik Finzel und Peter Finger werden sich in der Vorbereitung für die 1.Mannschaft der Hawks empfehlen können
  
Heilbronner EC
(RLSW)  Der junge Verteidiger Lukas Seeger, der aus dem eigenen Nachwuchs stammt und schon seit zwei Jahren auch für die Eisbären aufläuft, wird auch in der kommenden Spielzeit wieder im Aufgebot der Regionalliga-Mannschaft stehen und will sich für einen Stammplatz empfehlen
  
Hamburg Sailors
(LLN)  Die beiden Verteidiger Robert Kloninger und Miguel Boock, die über reichlich Oberliga-Erfahrung aus gemeinsamer Zeit bei den Crocodiles Hamburg verfügen, werden auch in der nächsten Saison wieder die Schlittschuhe für die Sailors schnüren
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 12.Januar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 20 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost, Landesliga Thüringen und Landesliga Berlin.

 
    
Deutsche Eishockey Liga 2
   
Dresdner Eislöwen
DREWAG Winterwelt: Mehr als 7.500 Eisläufer trotzen dem Wetter
(DEL2)  Insgesamt sieben Tage fand die DREWAG Winterwelt im Rudolf-Harbig-Stadion statt. Wo noch am vergangenen Samstag die deutschen und tschechischen Eishockey-Profis um Punkte kämpften, konnten Klein und Groß ihre Kufenkünste unter Beweis stellen. Die Eisfläche stand in den Vormittagsstunden täglich den Dresdner Kindergärten und Schulen zur Verfügung. Zudem konnten die Nachwuchsteams des Eissportclubs Dresden Trainingseinheiten auf dem Eis abhalten. 
Der Namensgeber, die DREWAG - Stadtwerke Dresden GmbH, lud per Gewinnspiel zu Stadionführungen und einem Eislauftraining mit den Profis der Dresdner Eislöwen. Eine offizielle Autogrammstunde mit der gesamten Mannschaft der Blau-Weißen fand ebenfalls großen Anklang.
Neben den öffentlichen Eislaufzeiten lockten besondere Highlights wie die Radio Dresden Eisdisco und der Feldschlößchen Frühschoppen mit den Wildecker Herzbuben zum Abschluss der DREWAG Winterwelt in das Rudolf-Harbig-Stadion.
Eva Wagner, Geschäftsführerin Eislöwen Event GmbH: „Das Wetter hat über den gesamten Zeitraum leider nicht so mitgespielt, wie wir es uns gewünscht hätten. Trotz der alles andere als optimalen Witterungsbedingungen konnten wir in den letzten Tagen mehr als 7.500 Eisläufer auf der Fläche begrüßen. Wir sind froh, dass wir vielen Dresdnern und Gästen die Möglichkeit bieten konnten, in diesem besonderen Ambiente ihre Runden auf dem Eis zu drehen. Unser Dank gilt allen Partnern, Helfern und Unterstützern der DREWAG Winterwelt!“ 
  
    
Löwen Frankfurt
Mit Erfolgsserie in den Sahnpark
(DEL2)  Am Sonntag, den 12. Januar machen sich die Löwen Frankfurt auf die lange Reise nach Sachsen zu den Eispiraten Crimmitschau. Dort soll beim Gastspiel in Crimmitschau trotz der anhaltenden Verletzungssorgen die Siegesserie weiter ausgebaut werden. Spielbeginn im Kunsteisstadion im Sahnpark ist um 17:00 Uhr.
Vergangenen Freitag feierten die Löwen den dritten Sieg im dritten Spiel 2020. Es war zudem der achte Triumph in den vergangenen neun Partien für die Löwen. In allen neun Spielen haben die Hessen punkten können.
In einem starken Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers zeigten die Löwen, was in ihnen steckt. Mit einem souveränen 5:0-Heimsieg setzten die Löwen ein klares Statement an den Rest der Liga. Es war bereits der zweite Shutout für Goalie Patrick Klein in dieser Saison. Dabei fehlten die Löwen auch gegen die Steelers sechs Stammspieler. Carter Proft, Christian Kretschmann, Lukas Koziol, Mike Fischer, Alex Roach und Thomas Gauch sind aktuell verletzt.
Den clever fit Topscorer-Helm wird erstmals in dieser Saison Max Faber tragen. Der Verteidiger konnte im Spiel gegen die Steelers drei Tore vorbereiten und kommt damit auf 30 Assists. Mit seinen acht Toren hat er insgesamt 38 Scorerpunkte und damit jeweils einen Punkt mehr als Roope Ranta und Stephen MacAulay.
Zurzeit sieht die Tabellensituation für die Sachsen nicht gut aus. Mit 35 Punkten nach 36 Spielen stehen die Eispiraten Crimmitschau auf dem 14. Tabellenplatz und halten damit die Rote Laterne in der eigenen Hand. Vor allem in der Zeit zwischen den Jahren lief bei den Sachsen nur wenig zusammen. Nur ein Punkt sprang aus den letzten neun Spielen heraus: Die schlechteste Bilanz aller DEL2-Vereine.
Topscorer der Eispiraten ist der Kanadier Austin Fyten. Er konnte in der laufenden Saison 28 Scorerpunkte sammeln und hat damit zwei Punkte mehr als Alexander Wideman und Adrian Grygiel.
In den bisherigen 22 DEL2-Begegnungen zwischen den Eispiraten und den Löwen haben die Frankfurter 14 Spiele gewonnen. Auch die Torbilanz spricht mit 95:67 Toren eindeutig für die Löwen. Das erste Duell ging mit 3:2 nach Verlängerung auswärts an die Löwen, im zweiten Duell musste man sich mit 1:4 geschlagen geben.
Hinweise und Besonderheiten:
Adresse: Kunsteisstadion im Sahnpark, Waldstraße 69, 08451 Crimmitschau.
Tickets: Für das Spiel sind im Online Shop oder an der Abendkasse erhältlich.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
EV Füssen
Start in die Meisterrunde mit wichtigem Punktgewinn in Garmisch
(OLS)  Nach müdem Beginn steigerte sich der EV Füssen zum Start der Meisterrunde in Garmisch deutlich, holte einen 0:3-Rückstand auf, verlor in der Endphase zwei verletzte Spieler und gewann erneut einen wichtigen Auswärtspunkt. 4:3 (2:0, 1:3, 0:0, 1:0) nach Verlängerung hieß es am Ende für den SC Riessersee in einer ereignisreichen Partie.
Füssen sah sich am Anfang gleich starkem Druck ausgesetzt und Benedikt Hötzinger hatte nach gut einer Minute Pech, als er die Scheibe ins eigene Tor lenkte. Der Finne Arkiomaa hatte sie vor das Gehäuse gebracht. Als Eckl kurz darauf einen Konter zum 2:0 abschloss musste Schlimmes befürchtet werden. Die ersten zehn Minuten fand offensiv nur Garmisch statt, danach kamen die Ostallgäuer aber besser ins Spiel und hatten bei einem Alleingang von Eichberger sowie einer Großchance für Guth den Anschluss auf dem Schläger. Trotzdem ging dieser Abschnitt klar an die Gastgeber.
Auch im zweiten Drittel hätte der SCR gleich treffen können, Maurer schoss frei vor dem Tor aber über selbiges. Besser machte es Verteidiger Woidtke, mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie markierte er in der 25. Minute das 3:0. Nun schien alles auf einen klaren Sieg der Werdenfelser hinauszulaufen, aber der EVF zeigte Moral. Nur zwei Zeigerumdrehungen später nahm Sam Payeur einen weiten Pass auf und netzte zum 3:1 ein. Der SCR zeigte sich beeindruckt, und Füssen spielte nun immer stärker und gewann jetzt auch die Mehrzahl der Zweikämpfe. Als das Heimteam bei einem Powerplay die Möglichkeit hatte wieder zu erhöhen, vertändelte ein Verteidiger den Puck an Füssens Kapitän Eric Nadeau, und der Routinier ließ sich die Chance zum 3:2 nicht entgehen. Kaum wieder komplett folgten für ihn und Manni Eichberger gleich zwei Riesenchancen, das 3:3 machte kurz darauf Dejan Vogl nach einem gewonnen Bully. Das Spiel war nun wieder völlig offen. Als der EVF kurz darauf ein Überzahlspiel hatte, lag sogar mehrmals der Führungstreffer in der Luft.
Im Schlussdrittel sah man beiden Teams an, dass keiner den vielleicht entscheidenden Fehler machen will. Füssen zeigte nun wie zuletzt in Memmingen eine starke Vorstellung in der Defensive und hatte vorne durch den jungen Nikita Naumann sowie Marc Besl erneut sehr gute Chancen. Auf der anderen Seite hielt Hötzinger bravourös gegen Östling und konnte sich kurz darauf bei der Torlatte bedanken, an welche Radu die Scheibe setzte. Was dann aber folgte ist aus Füssener Sicht nur schwer zu begreifen. Zu spielen waren noch knapp zwei Minuten, als Füssens Verteidiger Florian Simon wegen angeblichen Hakens auf die Strafbank musste. Eine Szene, die im Spiel dutzende Male vorkommt, in der entscheidenden Spielphase als Foul zu werten ist schon bedenklich. Doch es kam noch „besser“. Als im Garmischer Powerplay Eric Nadeau von hinten niedergestreckt wurde, blieb der Pfiff dann aber ebenso aus wie Sekunden später nach einer rüden Aktion gegen Christian Krötz an der Bande. Eine glasklare Attacke gegen den Kopf, die so eigentlich mit einer Matchstrafe zu belegen gewesen wäre. Der Verteidiger schied verletzt aus, Garmisch durfte auf Grund der unerklärlichen Entscheidungen weiterhin in Überzahl spielen. Hötzinger hielt aber bei einer großen Chance nochmals den Punkt fest, den sich die Mannschaft durch die Leistungssteigerung ab dem zweiten Abschnitt so auch redlich verdient hatte.
In der Verlängerung kam es dann leider zu einer weiteren negativen Szene. Verteidiger Schulz checkte einen Garmischer Spieler vor dem eigenen Gehäuse und beide fielen in Torhüter Hötzinger, für den das Spiel daraufhin ebenfalls beendet war. Maximilian Meier musste kalt ins Spiel und glänzte gleich mit zwei Top-Paraden. Als seine Vorderleute in einen Konter liefen, war er 29 Sekunden vor Ende der Overtime aber auch geschlagen. Der SC Riessersee sicherte sich durch das Tor von Heiß den Zusatzpunkt, der EV Füssen konnte den Angriff der Garmischer in der Tabelle aber erneut abwehren und sich vorerst sogar auf den vierten Platz verbessern.
  
    
ERC Sonthofen
Die Bulls starten mit einem 7:3-Erfolg beim HC Landsberg optimal in die Verzahnungsrunde - Tim Marek stand nach langer Verletzungspause erstmals wieder auf dem Eis
(OLS)  Der Bayernligist aus Landsberg begann aggressiv und kam so in den ersten Minuten zu einigen Chancen. Christian Schneider im Tor des ERC hielt aber sicher. Im weiteren Verlauf übernahmen die Bulls jedoch zunehmend das Spielgeschehen. In der siebten Minute die erste Überzahlsituation für Sonthofen: Nur 36 Sekunden hat es gedauert, da fiel das 1:0 für den ERC. Edgars Homjakovs brachte die Bullen erstmals an diesem Abend in Führung. Im Anschluss verpasste es der ERC, die Überlegenheit auch in Tore umzumünzen und so war es der HCL, der in der 17. Minute das 1:1 erzielte. Daniel Menge nutzte einen Fehler des ERC eiskalt aus und überwand bei seinem Alleingang Schneider zum Ausgleichstreffer. Damit ging es auch in die erste Drittelpause.
Im zweiten Abschnitt kamen die Landsberger besser aus der Kabine und konnten die Anfangsphase ausgeglichen gestalten. In der 27. Minute die nächste Überzahl für die Bulls: Und wieder waren nur wenige Sekunden gespielt, da traf Vladimir Kames zum 2:1. Danach Sonthofen mit Glück, als Landsberg nur den Pfosten traf. In der 31. Minute Strafe gegen den ERC. Das Überzahlspiel der Lechstädter entwickelte sich aber in Großchancen für die Bulls: Gleich zweimal verpassten es die Sonthofer, die Führung auszubauen. Das sollte sich rächen. In der 34. Minute war es Reicheneder, der von der Blauen durch Freund und Feind hindurch zum erneuten Ausgleich traf. Die Bulls steckten aber nicht auf und drückten auf den abermaligen Führungstreffer. So war es in der 38. Minute wieder Vladimir Kames, der zur 3:2-Führung traf. Im Anschluss Sonthofen nochmals in Unterzahl, aber die Defensive stand sicher. So ging es mit einer knappen, aber verdienten Führung für Sonthofen in die letzte Drittelpause.
Im letzten Drittel blieb das Spiel bis zur 51. Minute weiter offen. Doch dann wurde Lukas Slavetinsky von Ondrej Havlicek mustergültig freigespielt, sodass dieser das 4:2 markierte. Nur wenige Minuten später erzielte Ondrej Havlicek die Vorentscheidung mit der 5:2-Führung (55. Minute). Landsberg daraufhin mit einer Auszeit und Güßbacher verließ das Tor der Landsberger zu Gunsten eines weiteren Feldspielers. Das sollte dem HCL aber nicht helfen und Santeri Ovaska nutze die Gelegenheit für den ERC und schob ins verwaiste Tor zum 6:2 ein. Zwei Minuten vor Ende konnte Landsberg nochmals jubeln: Machacek konnte den dritten Treffer an diesem Abend für den HCL erzielen. Der Schlusspunkt blieb jedoch dem ERC vorbehalten. Der wiedergenesene Tim Marek traf 35 Sekunden vor Ende zum 7:3-Endstand.
Für die Bulls war es ein optimaler Start in die Verzahnungsrunde. Gleichwohl muss man bekennen, dass sich der ERC gegen den Bayernligisten lange schwertat. Die Landsberger hielten lange dagegen und konnten das Spiel weitestgehend ausgeglichen gestalten. Aber am Ende siegten die Bulls verdient.
In der anschließenden Pressekonferenz war Martin Ekrt erleichtert über die drei Punkte: „Wir haben heute, auch durch die starke Leistung von Christian Schneider, verdient gewonnen. Dennoch müssen wir das Spiel schon viel früher entscheiden.“.
Weiter geht es für die Bulls am Sonntag, den 12.01.2020, um 18:00 Uhr daheim an der Hindelanger Straße gegen die Erding Gladiators.
  
    
ESC Moskitos Essen
Moskitos werden in Hannover für fahriges Powerplay bestraft
(OLN)  Leider musste man wieder auf vier Spieler verzichten, Kraus konnte durch eine Entzündung immer noch nicht spielen und Grözinger mit Rückenbeschwerden nicht auflaufen. Huebscher und Saccomani waren angeschlagen dabei. Am Ende unterlagen die Moskitos mit 2:4 bei den Hannover Indians.
Man startete mit Kevin Beech im Tor und gut in die Partie und wehrte die ersten
Angriffswellen der Hausherren erfolgreich ab. Die erste Strafe gegen Zajic nutzten nicht
die Hausherren, sondern die Moskitos zur 1:0-Führung. Patocka hinter dem Tor legte für
Saccomani auf, der Lehr im Hannoveraner Kasten überwinden konnte.
Bosas konnte in der 15. Minute aus der Halbdistanz zum 1:1 ausgleichen, doch eine
Überzahlmöglichkeit für Essen führte in der 17. Minute zum 2:1 für die Moskitos.
Hildebrand schoss von der Seite Torwart Lehr an und Patocka beförderte den Puck
irgendwie ins gegnerische Tor. So wurden auch erstmalig die Seiten gewechselt.
Im zweiten Drittel offenbarte sich nun das Manko des heutigen Tages; das Überzahlspiel.
Dreimal hintereinander hatte man die Gelegenheit, für jeweils zwei Minuten mit einem
Spieler mehr zum Torerfolg zu kommen, doch keine der Gelegenheiten wurde genutzt.
Insgesamt gelangen den Moskitos im gesamten Spiel nur zwölf gezählte Torschüsse, was
angesichts von sechs ungenutzten Überzahlmöglichkeiten viel zu wenig war.
Hannover blieb dadurch im Spiel und konnte seinerseits gegen Ende des 2. Drittels in der
38. und 40. Minute zwei Überzahlspiele durch Weyrauch und Bosas zur eigenen 3:2-Führung
nutzen. Das Spiel nun gedreht und es ging in die 2. Drittelpause.
Im letzten Abschnitt startete Essen mit einer Überzahl, aber wie zuvor beschrieben, leider
auch hier ohne Erfolg. So richtig fand man auch nicht mehr ins Spiel zurück, Hannover
kontrollierte die Partie und man hoffe zwar aus Essener Sicht noch auf eine gute
Gelegenheit auf den Ausgleich, doch in der 53. Minute war es erneut Bosas mit seinem
dritten Tor, der die endgültige Entscheidung zum 4:2 für die Indians besorgte. Die letzten
Minuten vergingen ohne nennenswerte Aktionen und so musste das Team von Coach Suarez
die Heimreise ohne etwas zählbares im Gepäck antreten.
Nächstes Heimspiel ist am heutigen Sonntag gegen den Krefelder EV 81 mit Beginn um
18:30 Uhr am Essener Westbahnhof. Letztmalig gilt hier die Rabattaktion für
Dauerkartenbesitzer von RWE.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
EA Schongau
EA Schongau empfängt die Eishogs aus Pfaffenhofen !
(BYL)  Schon am Freitag beim Derby war eines klar, das unglaubliche Verletzungspech bleibt den Mammuts treu.  Schon vor der Partie musste  nun auch Routinier Milan Kopecky verletzungsbedingt passen, so dass der EA Schongau gegenwärtig aktuell  5 Spieler der ersten beiden Formationen fehlen, die zwei Abgänge im Dezember noch gar nicht mitgerechnet.
Entsprechend fehlt natürlich auch der Druck auf das gegnerische Tor, die kurzfristig zusammengebastelten Reihen müssen sich erst finden und versuchen  ihre neuen Rollen im Spiel zu übernehmen.
Da half auch der Neuzugang Jeff Szwez noch nicht viel. Der 38jährige Deutschkandier deutete zwar schon mehrmals seine Qualitäten an, braucht aber wohl noch ein paar Wochen, bis er sein Können auch ausspielen kann, war er nun doch schon eine ganze Saison inaktiv !
Dass die Gäste aus Pfaffenhofen auch nicht gerade aus einem großen Kader schöpfen können ist da kein Vorteil für die EAS. Die Gäste sind es gewohnt, spielen schon die ganze Saison so und im Gegensatz zur EAS sind alle ihre Leistungsträger an Bord.
Da gilt es insbesondere  Topscorer Nick Endreß ( 28 Tore !) und den Kanadier John Lawrence (17 Tore, 20 Vorlagen), sowie den Offensivverteidiger Jake Fardoe  ( 7 Tore , 33 Vorlagen!)  unter Kontrolle zu bekommen.
Diese drei waren auch die Torschützen beim Auftakterfolg  gegen den EHC Königsbrunn.
  
    
EV Pfronten
Unnötige Niederlage für die Falcons
(BLL)  Als am Freitagabend die Schlusssirene erklang und die 1:2 (0:1/0:1/1:0) Niederlage der Falcons gegen den EV Fürstenfeldbruck feststand, war eine gewisse Fassungslosigkeit bei der Mannschaft und den Verantwortlichen des Vereins zu spüren, denn wieder einmal wurden zuvor eine Vielzahl von Chancen nicht genutzt, so dass man am Ende erneut als Verlierer das Eis verlassen musste. Der Mannschaft ist angesichts des Willens und der Einsatzbereitschaft kein Vorwurf zu machen, allerdings ist die Chancenauswertung derzeit nicht ausreichend um Spiele auf Augenhöhe für sich entscheiden zu können. Auch gegen den EV Fürstenfeldbruck begannen die Pfrontener stark und nahmen Gäste-Schlussmann Christoph Müller von Beginn an unter Beschuss, allerdings ohne Erfolg. Nachdem die erste Angriffswelle der Falcons etwas nachgelassen hatte, nutzten die Gäste ihre zweite Chance zum 0:1 durch Frederik Hoffmann (Ravensberg/Melcher). Mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause. Im Mitteldrittel gelang es den Pfrontenern nicht, eine der drei Überzahlsituationen zu nutzen. Die Crusaders hingegen profitierten von zwei unnötigen Strafzeiten der Falcons und bauten in Überzahl durch Marc-Kevin Stroscher (Hoffmann/Ravensberg) die Führung auf 0:2 aus. Auch im Schlussabschnitt konnten die Hausherren mehrere Strafzeiten der Gegner nicht nutzen, immer wieder scheiterten die Spieler um Trainer Gebhardt Dominic an Christoph Müller, der sich im weiteren Verlauf der Partie den Unmut der Zuschauer auf sich zog, als er insgesamt fünfmal das Tor verschob und somit das Spiel unterbrochen werden musste. Als die Unparteiischen dies als Regelverstoß ahndeten und den Torhüter mit einer Strafzeit belegten, ergab sich erneut eine gute Möglichkeit für die Pfrontener, da zeitgleich noch ein weiterer Spieler der Gäste auf die Strafbank musste. Nachdem bereits über eine Minute der Strafzeiten abgelaufen waren und kaum mehr einer an einen Torerfolg der Falcons glaubte, nagelte Joel Titsch (Böck/Hruska, Lukas) die Hartgummischeibe unhaltbar oben rechts in den Winkel. Die Freude im Lager der Pfrontener war angesichts des Anschlusstreffers verständlicherweise groß, allerdings waren nur noch knapp dreieinhalb Minuten zu spielen. Diese kurze Zeit sollte am Ende nicht mehr reichen, denn die Fürstenfeldbrucker verstanden es, die Zeit souverän herunterzuspielen und auch das von Christoph Müller gehütete Tor, blieb ebenso wie der Schlussmann bis zum Ende standhaft. Die Falcons mussten somit zum Auftakt der Abstiegsrunde eine empfindliche Niederlage gegen einen Gegner hinnehmen, der spielerisch nicht besser war, allerdings seine Chancen konsequenter zu nutzen wusste.
  
    
ERC Lechbruck
ERC Lechbruck baut mit Heimsieg gegen Königsbrunn Tabellenführung aus
(BBZL)  Mit 6:0 besiegten die Flößer das Schlusslicht aus Königsbrunn und konnten dadurch ihren Vorsprung auf den Tabellenzweiten ESV Türkheim auf nunmehr fünf Punkte ausbauen. Vor 217 Zuschauern im Lechparkstadion war der Lecher Sieg ungefährdet, gegen einen dezimierten Gegner, der mit nur 2 Torhütern und 9 Feldspielern antrat.
Der ERC kam gleich sehr druckvoll aus der Kabine und ging bereits in der 1. Minute durch Marcus Köpf (Matthias Erhard, Patrick Völk) in Führung. Nicht mal eine Minute später hieß es bereits 2:0 für den ERC Lechbruck. Fabian Bacz bediente Jonas Seitz, dieser mußte freistehend vor dem Tor nur noch einschieben. In der 8. Minute dann Dominik Kösl mit einem schönen Zuspiel auf Marcus Köpf, der sich die Chance nicht nehmen ließ und zum 3:0 für die Blau-Weißen vollstreckte.
Im zweiten Drittel ging es genau so weiter: Der ERC drückend überlegen gegen eine überforderte Königsbrunner Rumpfmannschaft, die sich jedoch wie schon im Hinspiel als kampfstark erwies. In der 28. Minute erhöhte Marcus Köpf (Dominik Kösl, Patrick Völk) auf 4:0. U20-Spieler Lukas Fischer gelang in der 35. Minute auf Zuspiel von Dominik Kösl und Matthias Erhard das 5:0. In der letzten Minute des zweiten Drittels nutzten die Flößer ein Powerplay zum 6:0 durch Jonas Seitz (Lukas Zugmaier, Matthias Köpf).
Im letzten Spielabschnitt war die Luft dann doch etwas raus. Königsbrunn konnte nicht und Lechbruck, im Stile eines Sprungpferds, machte so viel wie gerade nötig war. Tore fielen keine mehr, so dass ERC-Keeper Lukas Bauer einen Shutout feiern konnte.
Insgesamt konnten die Lecher einen ungefährdeten Sieg gegen den Tabellenletzten einfahren. Königsbrunn erkämpfte sich mit einer Minitruppe ein respektables Ergebnis. Gleichzeitig patzte der ESV Türkheim und verlor 4:5 beim ESC Kempten 1b, so dass die Flößer nun fünf Punkte Vorsprung auf Türkheim haben.
Am nächsten Freitag kommt dann Türkheim-Bezwinger Kempten ins Lechparkstadion und der ERC darf sich wieder auf einen Gegner mit härterer Gegenwehr einstellen.
  
    
Regionalliga Südwest / Landesliga Baden-Württemberg
    
HEC Eisbären Heilbronn
Zweiter KIDS DAY ein voller Erfolg
(RLSW)  Unser zweiter "Kids on ice day" in dieser Saison, war ein voller Erfolg, sowohl für die ca. 60 teilnehmenden Kinder als auch für die anwesenden Eltern. Die gesamte Eisfläche der Kolbenschmidt-Arena wurde genutzt, um erste Erfahrungen auf dem Eis zu sammeln. Durch die Trainer des HEC eV und drei Profis der Heilbronner Falken konnten die Kids, auf dem Eis, ausprobieren wie sich Eishockey "anfühlt".
  
    
EHC Zweibrücken Hornets
Hornets empfangen die Eisbären
(RLSW)  Am Sonntag, den 12.01.2020 steht das erste Heimspiel im Jahr 2020 an. Spielbeginn ist 19.00 Uhr.
Nach zuletzt zwei Auswärtspleiten wollen die Hornets vor heimischem Publikum wieder punkten.
Einfach wird das Unterfangen jedoch nicht. Heilbronn hat in der Winterpause mit Aiden Wagner (Eisbären Eppelheim) und Artem Klein (zuletzt Mad Dogs Mannheim) in der Offensive deutlich an Qualität nachgelegt.
Beide kamen am letzten Wochenende bereits zum Einsatz und konnten die ersten Scorerpunkte bei der Niederlage in Eppelheim erzielen.
Die Eisbären belegen nach 15 ausgetragenen Spielen den dritten Tabellenplatz und konnten bisher 24 Punkte erzielen. Mit 27 Punkten und 2 Spielen weniger, liegen die Hornets immer noch auf dem zweiten Tabellenplatz. Im Kampf um die Playoff Plätze ist diese Partie von enormer Bedeutung.
Nach den nicht überzeugenden Spielen gegen Bietigheim und Hügelsheim, wird dieses Unterfangen für Hornets Coach Terry Trenholm und seine Mannschaft nicht einfach.
Am Donnerstag verletzte sich Hornets Verteidiger Vladimir Zvonik. Beim Training hat sich unsere Nummer 67 die Schulter ausgekugelt. Nächste Woche steht ein MRT Termin bei Team Arzt Peter Djalali an. Danach wissen wir genau, wie lange Vladi dem Team nicht zur Verfügung stehen wird. In der jetzigen Phase der Saison, trifft uns sein Ausfall natürlich brutal. Seit Vladi in der Hornets Defensive die Fäden zieht, haben wir deutlich weniger Gegentore bekommen. Auch im Spiel nach vorne, wird der offensiv starke Verteidiger fehlen. Neun Scorerpunkte konnte er in der bisherigen Saison erzielen.
Ebenfalls ausfallen wird Dezember Neuzugang Andreas Druzhinin. Wegen seiner Verletzung aus dem Hügelheim Spiel, wäre ein Einsatz am Sonntag noch zu früh. „Am nächsten Spieltag bin ich aber wieder dabei“, so Andreas Druzhinin.
Daher ist es umso wichtiger, dass Felix Stokowski nach abgelaufener Sperre und Urlaub seit dieser Woche wieder am Hornets Training teilgenommen hat. Seine Erfahrung und Spielübersicht werden uns in dieser Situation sicherlich weiterhelfen.
Es ist das dritte Aufeinandertreffen beider Teams in der aktuellen Saison. Beide male konnten die Hornets als Gewinner (4:2 und 7:4) das Eis verlassen.    
Durch die sicherlich nicht eingeplante Niederlage bei den Eisbären Eppelheim (2:6), steht das Team von Pavol Jancovic schon etwas unter Druck. Bei einem Sieg der Hornets, würde der Abstand bei zwei Spielen mehr, auf sechs Punkte anwachsen.
Bereits gestern hat der SC Bietigheim-Bisingen den dritten Sieg in Serie eingefahren und mit 4:2 gegen die Baden Rhinos gewonnen. Dadurch sind die Steelers in der Tabelle an den Rhinos vorbeigezogen und belegen den vierten Tabellenplatz.
Ebenfalls am Sonntag finden noch die folgenden Partien statt:
Mad Dogs Mannheim – EV Ravensburg
EC Eppelheim – Stuttgarter EC    
Wir freuen uns sehr auf die Partie gegen die Eisbären und wünschen den Zuschauern eine spannende Unterhaltung.
  
    
1.CfR Pforzheim
Freundschaftsspiel gegen die Baden Rhinos Hügelsheim
(LLBW)  Am heutigen Sonntagabend treten die Bisons in einem Freundschaftsspiel gegen den Regionalligisten Baden Rhinos aus Hügelsheim an. Das erste Bully erfolgt um 19:00 Uhr.
Durch die kurzfristige Absage der Eisbären Eppelheim am gestrigen Abend, haben die verantwortlichen der Bisons versucht, dem Pforzheimer Publikum einen Eishockeyabend zu bieten. Den Baden Rhinos gilt unser Dank, dass sie spontan eingesprungen sind und gegen unsere Bisons ein Freundschaftsspiel bestreiten werden.
Die Partie gegen Eppelheim 1b wird vsl. mit 5:0 Toren und drei Punkten für die Bisons gewertet werden, da aktuell kein Wochenende bis Ende März verfügbar ist. Sobald hier eine Entscheidung vom Verband vorliegt, werden wir dies umgehend veröffentlichen.
  
    
Regionalliga West / Landesliga Nordrhein-Westfalen
    
EG Diez-Limburg
Die heiße Saisonphase startet: Spielplan für die Pre-Playoffs steht
(RLW)  Die Liga erhöht die Schlagzahl, die Phase des Abtastens ist vorbei: Wenn am 24. Januar die Pre-Playoffs beginnen, dann wird jedes Spiel zu einem Endspiel. Ausrutscher darf sich keiner mehr leisten, jeder Punkt und jedes Tor können in der Endabrechnung entscheidend sein. Für die EG Diez-Limburg beginnt die heiße Saisonphase mit einem knallharten Programm in fremden Stadien.
Sechs Mannschaften treffen in den Pre-Playoffs in einer Einfachrunde aufeinander: EG Diez-Limburg, Ice Dragons Herford, Eisbären Hamm, Bären Neuwied, Dinslaken Kobras, Ratinger Ice Aliens. Das bedeutet: Fünf Heimspiele und fünf Auswärtsspiele für jede Mannschaft. Nach dieser Einfachrunde stehen die besten vier Mannschaften im Play-off-Halbfinale, für die Teams auf den Plätzen fünf und sechs endet die Saison.
Zwar dürfen die Rockets gleich am ersten Spieltag zunächst Zuhause gegen die Ratinger Ice Aliens ran, dann aber warten die drei vermeintlich schwersten Auswärtsspiele der Pre-Playoffs in Serie, wenn es nach Neuwied, Herford und Hamm geht. Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen: Schon in diesen Partien wird eine erste Vorentscheidung fallen. „Ab jetzt geht es wirklich in jedem Spiel um alles“, sagt Vorstandsmitglied Willi Lotz. „Ein Ausrutscher und du stehst sofort unter Druck. In jedem Spiel werden alle Spieler auf dem Eis alles geben, um es in die Play-offs zu schaffen und dort auch eine gute Ausgangsposition zu haben. Wir brauchen in jedem Spiel die volle Unterstützung von den Rängen. Die Fans können sich auf packende Spiele freuen!“
Freitag, 24. Januar, 20.30 Uhr: EGDL vs Ratingen
Sonntag, 26. Januar, 19 Uhr: Neuwied vs EGDL
Freitag, 31. Januar, 20.30 Uhr: Herford vs EGDL
Sonntag, 2. Februar, 18.30 Uhr: Hamm vs EGDL
Freitag, 7. Februar, 20.30 Uhr: EGDL vs Hamm
Sonntag, 9. Februar, 19 Uhr: Dinslaken vs EGDL
Freitag, 14. Februar, 20.30 Uhr: EGDL vs Dinslaken
Sonntag, 16. Februar, 18 Uhr: Ratingen vs EGDL
Freitag, 21. Februar, 20.30 Uhr: EGDL vs Neuwied
Sonntag, 23. Februar, 19.30 Uhr: EGDL vs Hamm
Das Play-off-Halbfinale (Erster gegen Vierter und Zweiter gegen Dritter, der Erstgenannte hat zunächst Heimrecht) startet im Modus Best-of-Five am Freitag, 28. Februar. Das Play-off-Finale (Best-of-Five) beginnt am 13. März.
  
    
Dinslakener EC Kobras
Rockets zu stark für die Kobras
(RLW)  Nach dem zuletzt perfekten 6-Punkte-Wochenende war der Gegner am gestrigen Abend zu stark für die Kobras, die mit 1:5 gegen Spitzenreiter Diez – Limburg nur zweiter Sieger waren.
Die Gäste zeigten von Beginn an, warum sie der Tabellenführer sind. Läuferisch und spielerisch überlegen erarbeiteten sie sich von Beginn an ein Mehr an Spielanteilen, die jedoch noch nicht so zwingend waren, dass sie zu einem Treffer führten. Im Gegenteil: In der 6. Spielminute verwertete Martin Beneš ein Zuspiel von Kobra – Neuzugang Dmitri Kuznetsov zur etwas überraschenden 1:0 – Führung für die Gastgeber. Wer weiß, wie die Partie verlaufen wäre, hätte man im ersten Abschnitt ein 2:0 nachlegen können, denn die Dinslakener kamen nun deutlich besser ins Spiel, vermochten die hinzugewonnenen Spielanteile nicht in einen Treffer umzumünzen. So ging es mit einer 1:0 – Führung in die erste Pause.
Die Dinslakener Zuschauer hatten kaum Platz genommen, da traf sie auch schon der erste Stimmungskiller. Nach 22 Spielsekunden war es R.J. Reed, der Topscorer der Gäste, der Marvin Frenzel zum ersten Mal überwinden konnte. Fortan nahm die Überlegenheit der Gäste immer weiter zu. Die Chancen, die sich die Giftschlangen erarbeiteten, konnten im weiteren Spielverlauf nicht in Tore umgemünzt werden oder wurden spätestens von Jan Guryca im Tor der Rockets zunichte gemacht.
Im Gegenzug spielten die Rockets weiter ihre Klasse aus und setzten die Giftschlangen zunehmend unter Druck. Und so waren die Treffer 2-5 im weiteren Spielverlauf nur die logische Folge. Spätestens zum Ende des Mittelabschnitts war den Meisten klar, dass der Gegner den Dinslakenern an diesem Abend keine Aufholjagd erlauben würde.
Kobra – Coach Milan Vanek begründete die Niederlage, die seiner Meinung nach zu hoch ausgefallen war damit, dass er einige taktische Dinge umgestellt hatte und er jetzt erst einmal die Neuzugänge und den Rückkehrer Behlau in die Reihen integrieren musste und nahm somit einen Teil der Niederlage auf seine Kappe.
Nächste Gelegenheit zur Fortführung der Integration bietet sich ihm am Sonntag Abend, wenn im letzten Spiel der Kobras im Rahmen des Interregio – Cup die Unis Flyers Heerenveen aus den Niederlanden in der Schlangengrube zu Gast sein werden.
In diesem Zusammenhang geht ein Glückwunsch aus der Schlangengrube an die Neuwieder Bären, die sich am gestrigen Abend durch einen 9:4 – Sieg über Geleen vorzeitig den Pokal sichern konnten.
Die Partie der Kobras gegen Heerenveen beginnt um 19:00 Uhr.
  
    
Herforder EV
Herford ohne Chance in Heerenveen -1:6 zum Abschluss im Inter Regio
(RLW)  Der Herforder Eishockey Verein beendete den neugeschaffenen Inter Regio-Cup auf dem 12. und letzten Tabellenplatz. Zwar gab es für den HEV interessante Vergleiche mit den Teams aus den Niederlanden und Belgien, doch so richtig kamen die Ostwestfalen in diesem Wettbewerb nicht in Fahrt und unterlagen bei den Unis Flyers Heerenveen auch die letzte Begegnung mit 1:6 (1:3/0:2/0:1).
Herford musste in den Niederlanden auf ihre beiden etatmäßigen Torhüter Kieren Vogel und Jendrik Allendorf krankheitsbedingt verzichten. So bekam Jan Pohlmann die Gelegenheit, Spielpraxis zu sammeln und er lieferte auch eine gute Partie ab. Der Gastgeber begann vor 1675 Zuschauern mit einem Blitzstart und führte bereits nach 90 Sekunden durch Marc Nijland mit 1:0. In der Folge entwickelte sich zunächst ein Duell mit ausgeglichenen Spielanteilen, wobei der HEV jedoch vor dem Tor kaum zu Abschlüssen kam. Eine der wenigen Gelegenheiten nutzte Leon Nasebandt in der 9. Minute auf Vorarbeit von Jan-Niklas Linnenbrügger zum Ausgleich. In den letzten Minuten des ersten Drittels erhöhte Heerenveen den Druck und ein Doppelschlag von Ronald Wurm in der 16. Und 18. Minute sorgte für einen verdienten 3:1-Vorsprung der Unis Flyers zur ersten Pause.
Auch in Durchgang zwei versuchte sich der HEV möglichst teuer zu verkaufen, scheiterte jedoch immer wieder an der Hintermannschaft des Gastgebers. Heerenveen wiederum blieb bei den eigenen Angriffen stets gefährlich und wartete geduldig auf die sich bietenden Chancen. Trevor Petersen erhöhte in der 26. Minute auf 4:1 und sorgte somit früh für die Vorentscheidung. In eigener Überzahl kassierte Herford rund zwei Minuten vor dem letzten Seitenwechsel das 1:5 durch Adam Bezak.
Im letzten Spielabschnitt betrieben die Ice Dragons Schadensbegrenzung. Da auch Heerenveen einen Gang rausnahm, verflachte die Begegnung im weiteren Verlauf. Lediglich Ronald Wurm erzielte in der 48. Minute einen weiteren Treffer zum 6:1-Endstand.
In den sechs internationalen Duellen gelang den Herfordern nur ein Sieg gegen Liege und so verabschiedete man sich mit 3 Punkten aus dem Wettbewerb. Nun gilt die volle Konzentration der Regionalliga West, in der am kommenden Wochenende die Hauptrunde beendet wird. Dabei kommt es am Freitag um 20.30 Uhr im heimischen Eisstadion „Im Kleinen Felde“ zum Spitzenspiel gegen den Tabellenführer EG Diez-Limburg, bevor am Sonntag um 18.30 Uhr das nächste Westfalenderby bei den Hammer Eisbären ansteht.                 
  
    
EHC Neuwied Bären
After-Party-Sieg: Bären schlagen auch Leuven
(RLW)  Der EHC „Die Bären" 2016 hat den Inter-Regio-Cup nicht nur gewonnen, er hat den internationalen Spielbetrieb auch mit der optimalen Punktzahl abgeschlossen. Keine 22 Stunden nach der Pokalübergabe im Icehouse standen die Neuwieder im belgischen Leuven schon wieder auf dem Eis und behielten trotz einer etwas kürzeren Nacht mit 4:3 die Oberhand. „Man hat gespürt,  dass die Beine der Spieler schwer waren", erkannte Trainer Leos Sulak. Nicht nur wegen der kaum vorhandenen Verschnaufpause, sondern auch wegen des kleinen 14-Mann-Kaders, der zur Verfügung stand. Weil mit Maik Klingsporn, Frederic Hellmann und Sven Schlicht drei Abwehrspieler fehlten, half Kapitän Stephan Fröhlich hinten aus.
Was einst in Krefeld Brad Purdie, Christoph Brandner und Patrik Augusta oder in Frankfurt Pat Lebeau, Dwayne Norris und Jason Young waren, sind in Neuwied in diesen Wochen Kevin Wilson, Jeff Smith und Sam Aulie. Die Reihe mit eingebauter Torgarantie tat es auch in Belgien wieder. Zweimal traf Aulie, zweimal Smith, dreimal legte Wilson vor - die Chiefs ereilte das gleiche Schicksal wie so viele EHC-Gegner. Den Anfang machte allerdings Leuvens belgischer Nationalspieler mit US-Wurzeln Alec James. In der zweiten Minute erzielte er gegen Lukas Schaffrath das 1:0. Dann aber Neuwied: Aulie (8.) und Smith (16.) schossen die Führung zur ersten Pause heraus. Der zweite Abschnitt spielte sich nach dem gleichen Schema ab. Wieder kamen die Gastgeber besser aufs Eis und trafen durch Jeffie Versin zum 2:2 (22.), wieder schlug der EHC durch Aulie zurück (25.). Der erste Wechsel des Schlussdrittels brachte die Vorentscheidung. Jeff Smith stellte nach 37 Sekunden auf 2:4. Die Chiefs hatten weiterhin die Absicht, dem frischgebackenen Cup-Sieger die perfekte Runde zu vermasseln, mehr als der 3:4-Anschlusstreffer durch William Kangasniemi (54.) gelang den Belgiern aber nicht mehr. „Wir haben nicht viel zugelassen, nach vorne ging aber auch nicht viel. Man spürte, dass die Entscheidung bereits am Freitag gefallen war", sagte Trainer Sulak.
  
    
Eisadler Dortmund
Eisadler sind Spitzenreiter
(LLW)  Durch einen verdienten 5-1 (4-0, 0-1, 1-0) Auswärtssieg beim EHC Troisdorf und dem damit verbundenen 14. Sieg im 14. Spiel, bleiben die Eisadler weiter ungeschlagen und sind nun Spitzenreiter der Eishockey Landesliga NRW.
Dabei waren die Vorzeichen vor dem Spiel alles andere als günstig, denn Trainer Waldemar Banaszak standen aufgrund von diversen Gründen (Krankheit, Verletzung, Beruf) nur 12 Spieler plus 2 Torhüter zur Verfügung. 
Doch der Matchplan, den der Coach seiner Mannschaft mitgegeben hatte, ging von der ersten Minute an voll auf.
So standen die Eisadler  gewohnt konstant in der Defensive und konnten aber auch immer wieder für gefährliche Aktionen in der Offensive sorgen. Das erste Überzahlspiel konnte Tim Linke auf Vorlage von Malte Bergstermann zum 0-1 nutzen (8. Minute). Und auch das 0-2 in der 14. Minute fiel in Überzahl. Auf Zuspiel von Tim Linke und Till Lukas Schäfer ließ Niko Bitter einen "Hammer" von der blauen Linie los, so dass der Puck im Troisdorfer Tor förmlich einschlug. Dann kam die Zeit des wiedergenesenen Felix Berger, der per Doppelschlag die Führung auf 0-4 ausbaute (17. u. 19 Minute). Die zahlreich mitgereisten Dortmunder Fans konnten es kaum fassen, wie dominant ihre Jungs auftraten. So ging es mit diesem Spielstand in die ersten Drittelpause.
Doch bei Spielen in Troisdorf kann man sich auch bei einer 4 Tore Führung nie wirklich sicher sein. Das zweite Drittel starteten die Hausherren dann schwungvoller, allerdings verzweifelten sie immer wieder an der EAD Abwehr und dem wieder starken Goalie Sven Rotheuler. Das Spiel wurde insgesamt etwas nickliger, so dass sich die Eisadler doch das ein oder andere Mal in Unterzahl wieder fanden. In der 25. Minute gelang den Troisdorfern dann in Überzahl der Anschlusstreffer zum 1-4. Wer jetzt befürchtete, dass Spiel könne kippen, wurde eines besseren belehrt. Die Gastgeber hatten zwar etwas mehr vom Spiel, agierten aber gegen sicher stehenden Dortmunder insgesamt zu harmlos. So ging es mit einem 1-4 in die zweite Drittelpause.
Auch im letzten Drittel setzten die Eisadler ihr geduldiges Spiel fort und ließen die Troisdorfer immer wieder anlaufen. Trotz einiger Strafen, die anstatt gegen beide Mannschaften merkwürdigerweise meist nur gegen die Gäste ausgesprochen wurden, konnten die Troisdorfer sich kaum Torchancen erspielen. Den Schlusspunkt setzte dann 20 Sekunden vor dem Ende EAD Stürmer Nils Hoffmann mit seinem 11. Saisontor zum 1-5 Endstand. 
Nach dem Abpfiff wurde die Mannschaft von den Dortmunder Fans gefeiert und es schallte Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey durch den Troisdorfer Icedome.
Zum Spiel der zweifache Torschütze Felix Berger: "Danke für die Unterstützung an unsere Fans. Das Spiel hat Spass gemacht, weil wir uns alle an die taktischen Vorgaben des Trainers gehalten haben. Einige unnötige Strafen haben etwas Kraft gekostet, aber insgesamt war es eine gute Mannschaftsleistung und wichtige Punkte für die Meisterschaft.
Am kommenden Freitag (17.01.2020 um 20.00 Uhr) erwarten die Eisadler die 1b Mannschaft der Essener Moskitos im Eisstadion an der  Strobelallee. Mit einem Heimsieg wären man dem großen Ziel sehr nahe.
  
    
Regionalliga Ost / Landesliga Thüringen / Landesliga Berlin
    
FASS Berlin
Erster Punktverlust für Allstars
(RLO)  In einem spannenden Spiel gewannen die FASS 1c Allstars bei den Berlin Blues 1b mit 3:4 (0:2, 2:1, 1:0, 0:1) nach Penaltyschießen. Sie verteidigen damit die Tabellenführung, lassen aber den ersten Punkt in dieser Saison liegen. Die Allstars machten zu wenig aus ihrer spielerischen Überlegenheit, während sich die Blues mit einer starken kämpferischen Leistung den Punkt verdienten.
FASS trat mit 17+2 Spielern an, die ersatzgeschwächten Blues hatten 13+2 Akteure im Aufgebot. Die Allstars erspielten sich von Beginn an ein Übergewicht. Insbesondere die erste Angriffsreihe mit Kapitän Aicher, Salzmann und Kugler schnürte die Gastgeber oft in ihrem Verteidigungsdrittel ein. Doch erst ein Doppelschlag kurz vor der ersten Pause durch Salzmann (19.) und Osterburg (20.) brachte die verdiente 0:2-Führung. Im zweiten Drittel bot sich ein ähnliches Bild, doch nutzten die Blues zwei Überzahlsituationen zu Toren (26., 33.) und blieben dran. Außerdem hatte Aicher für FASS das zwischenzeitliche 1:3 erzielt (27.).
Im letzten Drittel nahmen die Nickeligkeiten auf beiden Seiten zu. Neue Freundschaften wurden in dieser Phase nicht geschlossen. Die Allstars blieben bei fünf gegen fünf spielbestimmend, schwächten sich aber durch zahlreiche Strafen immer wieder selbst. Allerdings verteidigte man in Unterzahl jetzt sehr konzentriert, und so sah alles nach einem knappen Sieg aus – bis in der 58. Minute S. Haucke auf der rechten Seite durchbrach und mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel Keeper Bonness überwand. So musste ein Shoot-out die Entscheidung bringen. Nach jeweils zwei Schützen führten die Blues mit 1:0, aber Bonness parierte den dritten Versuch der Gastgeber. Danach behielt Aicher die Nerven und glich aus. Die Entscheidung brachte erst der fünfte Schütze. Osterburg traf für FASS, und Bonness wehrte zum vierten Mal ab. So sicherte sich der Favorit immerhin den Zusatzpunkt.
  
    
Schönheider Wölfe
Wölfe werden ihrer Favoritenrolle gerecht
(RLO)  Zum ersten Heimspiel im neuen Jahr sind die Schönheider Wölfe ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und haben einen auch in dieser Höhe verdienten 14:1 (7:0, 5:0, 2:1)-Erfolg gegen die Dresdner Eislöwen 1b eingefahren. Durch den neunten Sieg in Folge bleibt somit das Team von Trainer Sven Schröder weiter Tabellenführer in der Regionalliga Ost.
565 Zuschauern im Wolfsbau sahen von Beginn an eine sehr einseitige Partie, in welcher die Dresdner zu keiner Zeit eine Chance hatten. Schon nach dem ersten Drittel lagen die Wölfe durch Tore von Kevin Piehler, Petr Kukla (2), Yannek Seidel, Martin Trapl, Florian Richter und Kilian Glück uneinholbar mit 7:0 in Front.
Nicht viel besser lief auch der Mittelabschnitt für die Gäste aus der Landeshauptstadt. Die Erzgebirger waren in allen Belangen überlegen und schraubten das Ergebnis durch fünf weitere Treffer von Martin Trapl, Florian Richter, Petr Kukla und Vincent Wolf (2) auf 12:0 in die Höhe.
Da das Team von Coach Sven Schröder in den letzten zwanzig Minuten dann doch zwei, drei Gänge rausnahm, fiel das letzte Drittelergebnis nicht mehr ganz so hoch aus. Dennoch reichte es für weitere zwei Treffer von Martin Trapl zum zwischenzeitlichen 14:0, ehe Dresden mit dem Ehrentreffer von Jannik Eberth den 14:1-Endstand herstellte. Das nächste Heimspiel findet dann am kommenden Samstag, dem 18.01.20, um 17:00 Uhr statt, wenn die Eisbären Juniors Berlin zu Gast im Wolfsbau sind.
  
    
EHV Waltershausen
EHV Ice-Rebells Waltershausen - EC Ilmenau  6:4 (3:0; 1:2; 2:2)
(LLT)  Mit ihrer besten Saisonleistung sicherten sich die Rebellen im Heimspiel gegen den EC Ilmenau vor 178 Zuschauern drei Punkte in der Eishockey-Landesliga. Das Spiel begann mit hohem Tempo von beiden Seiten. Waltershausen erspielte sich dabei mehrere Einschussmöglichkeiten. In der dritten und in der sechsten Minute fielen dabei zwei Tore zur Führung in der Anfangsphase durch Christian Köberich und Hannes Pilz. Mit der Führung im Rücken spielten die Rebellen überlegen und diszipliniert weiter. Folgerichtig gelang Phillip John dann auch noch der Treffer zur 3:0 Pausenführung.
Im zweiten Drittel verloren die Rebellen ihren Spielfaden. Ilmenau wurde stärker und nutzte seine Gelegenheiten. Auf den Treffer von Daniel Nix zum 3:1 antwortete der starke Hannes Pilz mit dem 4:1. Wenig später verkürzte der Ilmenauer Pohl zum 4:2. Würde im Schussdrittel der Vorsprung reichen?
Im dritten Drittel schwaden die Kräfte der Rebellen zusehends. Ilmenau übernahm das Tempo und spielte sich teilweise vor dem Waltershäuser Tor fest. Nachlassende Kraft und Konzentration führte auch zu unsauberem Spiel und damit zu mehr Zeitstrafen. Zwei Konter der Rebellen in der 52. und 53. Minute sorgten für die Vorentscheidung. Den Puck über die Torlinie brachten dabei erneut Hannes Pilz und Phillip John. Da gab Ilmenau aber noch nicht auf. In den Schlussminuten gelangen noch die Anschlusstreffer zum 6:4-Endstand.
Schlüsselszene: In der 53. Minute gelang Phillip John der Treffer zum 6:2 in Unterzahl - die Vorentscheidung.
Auszeit: In der 59. Minute nahm Ilmenau eine Auszeit sortierte sich neu und kam prompt zum Torerfolg. Im Nachhinein muss man sagen, kam die Auszeit zu spät - Glück für die Ice-Rebells.
Torhüterwechsel: Beide Teams traten mit zwei Torhütern zum Spiel an und wechselten die Torhüter im Spielverlauf aus. Somit bekommen die im eigenen Nachwuchs ausgebildeten Torhüter Spielpraxis im Männerbereich - vorbildlich.
Aufgefallen: In den ersten 40 Minuten gab es insgesamt 20 Strafminuten, in den letzten 20 Spielminuten ebenfalls. Da haben die Teams beim Thema Fitness noch Luft nach oben.
Hattrick: Drei Tore in einem Spiel gelangen am Samstag Hannes Pilz - Glückwunsch.
Überflüssig: Als ein Spieler verletzt auf dem Eis lag, wurden die Rettungskräfte der Firma Schmolke mit unschönen Worten aufgefordert sofort auf das Eis zu gehen. Dazu berechtigt sie aber nur der Schiedsrichter. Das weiß auch jeder Spieler. Nach einem emotionalen Fehler gehört es sich, dass man sich beim Eishockey zu entschuldigen hat!
  
    
Landesliga Berlin
Ein Spiel, zwei Gesichter
(LLB)  Für den neutralen Zuschauer war es mit Sicherheit ein interessantes Spiel was der OSC und der ASC Spandau am Samstagabend im Eisstadion Neukölln geboten haben, für die Trainer (Fred Freck/OSC – Marco Jagnow/ASC) eher ein Wechselbad der Gefühle, das mit einem 5:7-Erfolg der Spandauer letztlich endete.
Beide Teams waren gut besetzt, bei den Gastgebern waren 14 und bei den Spandauern gar 17 Feldspieler am Start, in den Toren aber herrschte zu 100% das weibliche Geschlecht; Lilly-Ann Riesner und Larissa Pasche sollten verhindern, was da kommen würde.
Abwartend ging los, aber nach etwas über vier Minuten sorgte schon der erste konzentrierte Angriff des OSC für die Führung. Es ging schnell ins Spandauer Drittel, ein kurzes Festsetzen, ein Rückpass zur blauen Linie und ein trockner Schuss – 1:0 durch Carlo Scheiterning. Was danach kam, war eigentlich ein lang anhaltendes Abtasten, denn beide Mannschaften konnten in der Folge keine entscheidenden Akzente setzen. In der 19. Minute wurde es dann aber mal wieder aufregend, denn die Bande gab nach einem Check in Drittel des OSC partiell den Geist auf, so dass doch bei Fortsetzung eine Verletzungsgefahr für die Spieler an dieser Stelle drohte. So wurde die Partie 1:10 vor Ende des Drittels unterbrochen, die Drittelpause vor- und die Eisfläche abgezogen. Nach einer 45minütigen Unterbrechung durch die Reparatur ging es nach Absprache mit allen Beteiligten dann weiter und in den verbleiben Sekunden des ersten Drittels verfielen die Gastgeber in kollektiven Tiefschlaf und Spandau glich durch Nico Kirchner innerhalb von sechs (!) Sekunden nicht nur aus, sondern ging auch in Führung (20.).
Nach dem Seitenwechsel waren es fortan die Gäste, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten. Schnelle Vorstöße durch Rene Beuthner, Nico Kirchner und Nico Dorsch brachten die OSC-Verteidigung immer wieder in Verlegenheit, logisch Folge waren weitere Tore. Aber auch der OSC zeigte sich auch und glich zunächst durch Carlo Scheiterning aus (2:2/22.). Die Antwort war der dritte Treffer von Nico Kirchner zum 2:3 nur 78 Sekunden später (24.). Spandau drückte zwar weiter, aber wieder war es der OSC, der durch Bo Schauer erneut zum Ausgleich kam (35). Nun dauerte es 117 Sekunden und Spandau war wieder in Führung, aus dem Gewühl heraus traf Nico Dorsch (37.).
Da die Bande den Belastungen standgehalten hatte, ging es also ins letzte Drittel und so weiter wie bisher. Spandau bestimmend und druckvoll, der OSC mit dem Versuch gegenzuhalten. Nico Kirchner erhöhte auf 3:5 (50.) und Rene Beuthner auf 3:6 (51.), das Ding war rum. Marvin Melian verkürzte zwar nochmal auf 4:6 (55.), aber dann machte Rene Beuthner mit Treffer Nr. 7 (58.) alles klar. Das 5:7 durch Erik Mönch zehn Sekunden vor dem Ende war nur noch Kosmetik.
Ein Spiel mit zwei Gesichtern, bis zur reparaturbedingten Unterbrechung hatte man nicht zwingend den Eindruck, dass Spandau als Sieger vom Eis gehen würde. Der OSC zeigte sich aber dann „völlig von der Rolle“, die Mannschaft legte einen ungewohnt blassen Auftritt  hin und muss sich schon alleine deswegen mit dieser verdienten Niederlage abfinden.
  


 Sonntag 12.Januar 2020 www.icehockeypage.de 
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