Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

            
EHC Klostersee
(BYL)  Der kanadische Stürmerroutinier Bob Wren, mittlerweile 45 Jahre alt, wird auch in der kommenden Bayernligasaison wieder das Trikot der Grafinger tragen. Der langjährige DEL-Profi war auch in der letzten Saison wieder mit 37 Scorerpunkten aus 31 Partien ein wichtiger Leistungsträger beim EHCK
  
ESC Lippstadt
(RLW)  Der bisherige Bezirksligist ESC Lippstadt wird sein Startrecht an der neuen Regionalliga West wahrnehmen, während die Eifel-Mosel Bären wohl keine Meldung abgeben werden. Somit werden wohl 13 Mannschaften teilnehmen, eine weitere Mannschaft wird aber wohl noch gesucht
  
EC Eppelheim
(RLSW)  Mit Kai-Linus Wieland kommt ein junger talentierter Torhüter aus dem Nachwuchs der Mad Dogs Mannheim zu den Eisbären
  
ERSC Amberg
(BYL)  Während Verteidiger Markus Hausner seine aktive Laufbahn beenden wird und beim EV Pegnitz ins Trainergeschäft einsteigt, wird zur neuen Spielzeit auch der tschechische Stürmer Daniel Vlach die Wild Lions verlassen
  
EC Nordhorn
(RLN)  Gibt es eine Rückkehr des EC Nordhorn in die Regionalliga Nord? Nach den Problemen mit der Eishalle musste sich der ECN bekanntlich letztes Jahr zurückziehen. Nun wird überprüft ob es möglicherweise in Rheine genügend Eiszeiten für die Nordhorner geben würde um wieder für den Spielbetrieb zu melden
  
EHC Mitterteich
(BBZL)  Verteidiger Steffen Markl, seit 2017 im Kader, hat seine weitere Zusage für deine vierte Saison im Trikot der Stiftland Dragons gegeben
  
ECW Sande
(RLN)  Trainer Sergey Yashin wird auch in der neuen Regionalligasaison wieder an der Bande der Jadehaie stehen

Aachener EC
(BZLW)  Mit Allrounder Nikolaus Socha bleibe den Grizzlys ein wichtiger Leistungsträger für mindestens ein weiteres Jahr erhalten
  
ERC Lechbruck
(BLL)  Nach einem Jahr Pause wird der ehemalige Oberliga-Verteidiger Magnus Lang in der neuen Saison wieder das Trikot der Flösser tragen
  
TSV Erding
(BYL)  Der US-amerikanische Kontingentspieler Jamie Hill verlässt die Gladiators und beendet seine aktive Laufbahn. Schon vor einigen Wochen hat sich Oliver Wawrotzki in Richtung Dingolfing verabschiedet. Alle weiteren Spieler des bisherigen Kaders haben neue Vertragsangebote erhalten. Bereits sicher ist der Verbleib der beiden Goalies Thomas Mende und Christoph Schedlbauer, sowie der Verteidiger Mark Waldhausen, Lars Bernhardt, Bastian Cramer , Andreas Schmelcher und von Stürmer Alexander Gantschnig
  
CE Timmendorfer Strand
(RLN)  Die Beach Boys können auch in der neuen Saison auf ein bewährtes Torhüterduo setzen, denn sowohl Fabio Alonso als auch Jordi Buchholz haben ihre Zusagen beim Aufsteiger gegeben
  
ESV Burgau
(BLL)  Neben Pascal Rentel, der zum EV Königsbrunn wechselt, wird auch Stürmer Ronny Zientek nicht mehr zur Verfügung stehen und seine aktive Laufbahn beenden. Alle anderen Spieler werden vorraussichtlich weiterhin das Trikot der Eisbären tragen. Zudem soll die Mannschaft noch mit zwei bis drei Neuzugängen verstärkt werden. Aus dem eigenen Nachwuchs werden Marc Mändle und Eliah Weindl ihre Chance in der 1.Mannschaft erhalten
  
ESC Haßfurt
(BLL)  Die Nachwuchsspieler Nils Düsel, Clemens Müller, Tobias Hertwich, Philipp Müller, Emil Krein, Dominik Finzel und Peter Finger werden sich in der Vorbereitung für die 1.Mannschaft der Hawks empfehlen können
  
Heilbronner EC
(RLSW)  Der junge Verteidiger Lukas Seeger, der aus dem eigenen Nachwuchs stammt und schon seit zwei Jahren auch für die Eisbären aufläuft, wird auch in der kommenden Spielzeit wieder im Aufgebot der Regionalliga-Mannschaft stehen und will sich für einen Stammplatz empfehlen
  
Hamburg Sailors
(LLN)  Die beiden Verteidiger Robert Kloninger und Miguel Boock, die über reichlich Oberliga-Erfahrung aus gemeinsamer Zeit bei den Crocodiles Hamburg verfügen, werden auch in der nächsten Saison wieder die Schlittschuhe für die Sailors schnüren
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Dienstag 14.Januar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen und heutigen Tages mit insgesamt 32 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Hessenliga, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Grizzlys Wolfsburg
Grizzlys spenden 4.500 Euro an Familie Caesar
(DEL)  Es ist eine tolle Summe zusammengekommen, mit der die Grizzlys Wolfsburg den schwer verunglückten Eishockeyspieler Tjalf Caesar zumindest finanziell unterstützen können. Insgesamt werden 4.500 Euro an die Familie des HSV-Spielers gehen.
Tjalf Caesar war am 26. Oktober in der Partie seines Hamburger SV gegen Sande mit dem Kopf voraus gegen die Bande gefallen und musste anschließend auf dem Eis reanimiert werden. Zum Gesundheitszustand des 23 Jahre jungen Verteidigers gab es kürzlichen einen ausführlichen Bericht in der BILD-Zeitung Hamburg.
Die Grizzlys Wolfsburg hatten daraufhin ihre Halloweentrikots zugunsten von Tjalf und seiner Familie versteigert. Zusätzlich spendete der Nachwuchs der Young Grizzlys Wolfsburg den Becherpfand aus den Heimspielen. Insgesamt sind 4.500 Euro zusammengekommen, die der Familie Caesar zumindest finanziell helfen sollen.
Die Grizzlys Wolfsburg wünschen Tjalf und seiner Familie weiterhin alles erdenklich Gute.
  
    
Dresdner Eislöwen
Der Tabellenführer gastiert in der EnergieVerbund Arena
(DEL2)  Am Dienstag empfangen die Dresdner Eislöwen die Kassel Huskies zum HOTSOXX-Gameday in der EnergieVerbund Arena. Die Partie wurde aufgrund des  Short Track Weltcups in Dresden vom 44. Spieltag vorgezogen. Cheftrainer Rico Rossi muss auf den Einsatz von Goalie Florian Proske und Verteidiger René Kramer (beide Oberkörperverletzung) verzichten.
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Kassel ist die beste Mannschaft der Liga. Sie können mit vier Reihen spielen und die Huskies haben mit Gerald Kuhn einen starken Rückhalt im Tor. Das Spiel wird eine harte Nuss.“
Arne Uplegger: „Die Niederlage gegen Ravensburg war bitter. Die Mannschaft hat viel investiert, sicherlich auch ein wenig unsortiert gespielt, aber dennoch haben wir es geschafft, Ravensburg lange Paroli zu bieten. Am Ende hat es leider mit dem Sieg nicht geklappt. Es gilt, weiter an unserem Unterzahlspiel zu arbeiten. Wir stecken den Kopf nicht in den Sand und freuen uns auf Kassel. Dabei ist es wichtig, von der Strafbank wegzubleiben und wir müssen unser Spiel durchziehen.“
Das Heimspiel der Dresdner Eislöwen am Dienstag, 14. Januar beginnt um 19.30 Uhr. Im Vorfeld der Partie tritt Ross Antony auf. Zudem wird der Sänger in den Drittelpausen im Umlauf Autogrammwünsche erfüllen und sein neues Album verkaufen. Das Spiel wird geleitet von den HSR Dominic Erdle und Robert Paule. Kassen und Arenatüren öffnen um 18.00 Uhr, der VIP-Raum um 18.30 Uhr. SpradeTV zeigt die Partie live. 
  
    
EHC Freiburg
Nachholspiel in Landshut
(DEL2)  Nach dem Jahreswechsel sind die Wölfe bereits das zweite Mal in Niederbayern zu Gast
Dienstag:  Keine Zeit zum Durchatmen für den EHC Freiburg. Nach der intensiven Weihnachtszeit beginnt für die Wölfe mit dem Nachholspiel in Landshut am Dienstag (19:30 Uhr) bereits die nächste drei Spiele Woche. 
Bei einem Blick auf die Tabelle sind die Rollen mutmaßlich klar verteilt. Der EV Landshut steht mit 44 Punkten auf Tabellenplatz 12, die Wölfe grüßen mit 64 Punkten von Platz 3. Wie spannend und eng diese Partie jedoch sein kann, zeigte das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams vor einer Woche in der Echte Helden Arena. In einem Overtime-Krimi gingen die Freiburger letztlich als Sieger vom Eis und gewannen somit alle drei bisherigen Aufeinandertreffen gegen Landshut. Bei den Niederbayern stechen besonders zwei Spieler heraus. Der Kanadier Mathieu Pompei ist mit 43 Punkten der beste Punktesammler beim EVL, gefolgt vom US-Amerikaner Robbie Czarnik, der in 32 Spielen bereits 20 Tore erzielen konnte.
Wegen des umfassenden Umbaus des Landshuter Eisstadions im Sommer und im Herbst mussten die Heimspiele aus dem ersten Viertel der Saison auf einen späteren Zeitpunkt verlegt werden, da parallel zur Renovierung des Eisstadions am Gutenbergweg nicht gespielt werden konnte.
Im Onlineshop des EV Landshut können Tickets für das Auswärtsspiel erworben werden. Wie gewohnt kann das Spiel auch für 6,50€ im Livestream auf Sprade.TV verfolgt werden.
  
    
EC Kassel Huskies
Power-Woche für die Huskies: In Dresden, in Frankfurt und dann zuhause gegen Freiburg
(DEL2)  Die Kassel Huskies stecken mitten drin in der Power-Woche der DEL2. Freitag gab es den klaren 4:0-Heimsieg gegen Bayreuth, Sonntag die knappe 1:3-Niederlage im fernen Bad Tölz (550 Kilometer). Bereits am morgigen Dienstag geht der Spiel- und Reise-Marathon weiter. Dann treffen die Huskies in Dresden auf die dortigen Eislöwen. Direkt nach der Rückkehr heißt es: Vorbereitung auf das Derby gegen die Löwen aus Südhessen (Freitag, 19.30 Uhr). Und erst am Sonntag ist wieder Heimspielzeit in der Eissporthalle, dann gastieren die Wölfe aus Freiburg in Kassel.
„Mit Blick auf die letzten zehn, 15 Spiele hat Dresden viele gute Partien gespielt,“ so Huskies-Trainer Tim Kehler. „Besonders zuhause sind sie sehr stark. Ihre Konter sind schnell und gefährlich, da müssen wir in der Verteidigung gut spielen.“
Doch nicht alle Huskies können ihr Team bei der schwierigen Aufgabe in Dresden unterstützen, es hat sich ein kleines Lazarett gebildet: Neben den bereits länger verletzten Patrick Klöpper und Derek Dinger fallen am Dienstag sicher auch erneut Nick Walters und Curtis Gedig aus. Ganz neu auf der Verletztenliste ist Richie Mueller, der mindestens eine Woche nicht spielen können wird. Immerhin kann wieder Eric Valentin von Förderlizenzpartner Wolfsburg das Team unterstützen.
Bei den Huskies wird in Dresden Leon Hungerecker im Tor stehen.
Tickets für alle Heimspiele gibt es im VVK, am jeweiligen Spieltag im Shop und an der Abendkasse sowie jederzeit online auf www.kassel-huskies.de.
  
    
ESV Kaufbeuren
Simon Mayr bleibt bis zum Saisonende beim SC Riessersee - Leihvertrag wird verlängert
(DEL2)  Der ESV Kaufbeuren und der SC Riessersee haben sich über eine Verlängerung des auslaufenden Leihvertrages von Verteidiger Simon Mayr geeinigt. Der Vertrag war aktuell nur bis einschließlich zum 12. Januar 2020 befristet und wurde nun bis zum Ende der laufenden Saison 2019/2020 verlängert.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
ECDC Memmingen
Vorsprung ausgebaut: Indians siegen im Spitzenspiel
(OLS)  In einer überaus sehenswerten Partie sehen rund 1800 Zuschauer den 5:4 Heimsieg der Indians gegen Deggendorf. Durch den Erfolg gegen den Tabellenzweiten können die Memminger ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf acht Zähler ausbauen. Am Freitag kommt nun Weiden an den Hühnerberg. 
Gespickt mit zahlreichen Top-Akteuren kam der Deggendorfer SC mit dem klaren Ziel zu punkten nach Memmingen. Dass es ein großes Stück Arbeit für die Indians wird gegen diese hochkarätige Offensive zu bestehen, zeichnete sich bereits in den Anfangsminuten ab. Die Gäste aus Niederbayern drückten ordentlich aufs Tempo und kamen einige Male gefährlich vors Tor von Joey Vollmer. Bereits nach gut fünf Minuten waren die Niederbayern auch schon in Überzahl. Doch die Indians wurden ihrem Ruf als beste Unterzahlmannschaft gerecht und verteidigten stark, einen Konter konnte Antti Miettinen sogar zur umjubelten Führung abschließen, was nur der Start eines wahnsinnigen ersten Drittels war. Die Gäste kamen nämlichh sofort zum Ausgleich, als Rene Röthke hervorragend freigespielt wurde und kurz vor Ablauf der gleichen Strafe treffen konnte. Rund 100 Sekunden später ging der DSC dann sogar in Führung, Curtis Leinweber drückte den Puck über die Linie, auch wenn der Treffer Top-Stürmer Greilinger gutgeschrieben wurde. Doch die Memminger hielten nun dagegen und profitierten von einigen Fouls der Gäste, die plötzlich mit zwei Spielern weniger auf dem Eis standen. Tim Richter stellte in doppelter Überzahl den Ausgleich wieder her, der aber ebenfalls nicht lange halten sollte, denn die Paradereihe des DSC schlug in Person von Leinweber erneut zu und sorgte für das 2:3 vor der Pause.
Nach diesem fulminanten Drittel waren die Indians nun etwas unter Druck. Und sie lieferten, im Stile eines Tabellenführers prompt ab. Auf der einen Seite ließ Joey Vollmer die Stürmer der Deggendorfer fast verzweifeln, die in mehreren Sequenzen die Vorentscheidung bereits auf dem Schläger hatten. Auf der anderen Seite zeigten sich die Hausherren eiskalt vor dem Tor. Erst war Brad Snetsinger zur Stelle, der Henning Schroth im Tor überwinden konnte (31.), dann erzielte Julian Straub, nach Fehler der DSC-Hintermannschaft, die etwas überraschende Führung (32.). Mit dem Ergebnis von 4:3 ging es dann auch in die letzte Pause.
Mit viel Energie und Wut im Bauch wurden die Gäste zurück auf dem Eis erwartet. Doch was gleich nach Wiederbeginn passierte überraschte wohl die meisten der Zuschauer vor Ort und an den Bildschirmen. Die Indians setzten sich mit einem der ersten Angriffe im Deggendorfer Drittel fest und schafften es in Person von Patrik Beck den Puck aus spitzem Winkel irgendwie hinter die Linie zu bekommen. Ein Heimsieg lag nun in der Luft, auch wenn Deggendorf mit aller Macht auf den Anschluss drückte. Als die Indians dann auf die Strafbank mussten und dies sogar für längere Zeit doppelt, schlugen die Gäste noch einmal zu. Weitere Treffer fanden aber nicht mehr den Weg ins Tor der Maustädter, die alle Kräfte aufbrachten, um den Sieg einzufahren.
Damit wächst der Vorsprung des ECDC auf Rang 2 auf acht Punkte an, da auch Rosenheim am Sonntag ohne Punkte blieb. Dem Ziel, das Erreichen des Heimrechts, sind die Indianer auch einen großen Schritt nähergekommen. Am kommenden Freitag soll die starke Leistung gegen die Blue Devils aus Weiden bestätigt werden. Dann dürften auch drei weitere Zähler vor eigener Kulisse machbar sein. Das Spiel beginnt um 20 Uhr, Tickets sind bereits erhältlich.
  
    
ESC Moskitos Essen
Moskitos klettern mit 4:1-Erfolg über Krefeld auf Rang neun
(OLN)  Wieder mit Lars Grözinger, aber noch ohne Florian Kraus, konnten die Moskitos gestern in das Heimspiel gegen den Tabellenletzten Krefelder EV 81 starten. Krefeld konnte zuletzt Erfurt daheim besiegen und auch gegen die Hannover Scorpions für eine Überraschung sorgen. Man war also gewarnt, startete konzentriert in die Partie und legte so den Grundstein für den späteren 4:1-Sieg. 
In der elften Minute das 1:0 für die Moskitos. McLeod hatte LeBlanc freigespielt, der legte vor dem Tor schön quer auf Saccomani, dieser erzielte die Führung für Essen. Im zweiten Abschnitt kam Krefeld in der 24. Minute zum 1:1-Ausgleich. Gut eine Minute später jedoch die erneute Führung zum 2:1 für die Moskitos, als McLeod aus spitzem Winkel den Puck unter die Latte lupfte.
Nun die Moskitos mit einer starken Phase, aber Richter verlor in der 36. Minute an der blauen Linie den Puck und LeBlanc konnte den Konter nur regelwidrig stoppen, so dass es Penalty für Krefeld gab. Wie schon in Hannover konnte die gegnerische Mannschaft diesen nicht verwandeln. Frensel parierte gegen Dreschmann und es blieb bei der knappen Führung für Essen.
Noch in der gleichen Minute das 3:1 für die Moskitos, als Zajic auf Vorlage von Lamers den Puck vor das Tor spielte, Holzmann einfach ma
l den Schläger in den Pass hinein hielt und Staudt im Krefelder Tor erneut keine Chance ließ. 
In Minute 49 die Entscheidung für die Moskitos. Willaschek und Kreuzmann legten für Patocka auf und dieser traf mit einem schönen Rückhandlupfer zum 4:1 für Essen, was auch gleichzeitig den Endstand der Partie bedeutete. Nach dem Spiel wurden noch Bappert bei Krefeld und Lamers bei Essen als beste Spieler ihres Teams gewählt.
Das sagt ESC-Chefcoach Larry Suarez: „Ich habe ein gutes Spiel gesehen. Manchmal wollten es die Jungs etwas zu schön spielen, aber im Endeffekt haben wir den richtigen Weg gefunden. Positiv hervorheben möchte ich heute Peter LeBlanc. Er gibt sich wirklich Mühe und macht in der letzten Zeit sehr viele kleine Dinge richtig, die uns helfen. So wie bei seiner Vorlage zum ersten Tor. Jetzt müssen wir weitermachen.“
Der Kampf um den Einzug in die Pre-Play-Offs verspricht in den letzten 13 Spielen der Saison sehr spannend zu werden, trennen die drei Konkurrenten um die begehrten zwei Plätze derzeit nur drei Punkte.

  
    
Hannover Scorpions
Scorpions erwarten am Sonntag Duisburger Füchse - Stark gegen Herne, schwach in Halle
(OLN)  Nach dem durchwachsenen Wochenende mit einem starken Spiel gegen den derzeitigen Tabellenzweiten, den Herner EV (5:4 Sieg) und einer schwachen Begegnung in Halle (5:1 Niederlage) empfangen die Scorpions am Sonntag 19. Januar um 18 Uhr die Füchse Duisburg in der hus de groot EISARENA.
Die Scorpions müssen höllisch aufpassen, dass sie sich durch die in letzter Zeit wiedererstarkten Erfurter, bei denen sie bereits Freitag antreten müssen, nicht überraschen lassen. „Wir hoffen“, so Coach Dieter Reiss, „dass am kommenden Wochenende Sachar Blank und Nico Schnell wieder einsatzfähig sind und sich damit erstmals seit längerer Zeit unsere krankheitsbedingten Ausfälle reduzieren.“
Nach der starken Leistung von Patrik Cerveny am Freitag gegen Herne, hoffen die Scorpions, dass die Bremerhavener Leihgabe am kommenden Wochenende zur Verfügung stehen wird.
Es sind noch insgesamt 12 Begegnungen bis zum Ende der Hauptrunde. Wollen die Scorpions die Playoffs sicher erreichen, müssen sie jetzt sicherlich noch eine „Schippe drauflegen“ ist sich Sportchef Eric Haselbacher sicher.
„Jetzt ist der Blick nach vorne zu richten, wir müssen uns jetzt zu100% auf Erfurt konzentrieren und das in der Mannschaft zweifelsfrei vorhandene Potenzial aktivieren“, gibt Coach Reiss die Devise für das kommende Wochenende aus.
  
    
Herner EV
4:3 Arbeitssieg gegen die Rostock Piranhas / Teddy Bear Toss ein voller Erfolg - 200 Einsätze für Nils Liesegang
(OLN)  Bereits vor dem Spiel gegen Rostock gab es viel Applaus von den Zuschauern. Kapitän Nils Liesegang wurde von Geschäftsführer Jürgen Schubert für seinen 200. Einsatz im Trikot des Herner EV geehrt.
Mit Spielbeginn begann dann das Warten auf den ersten Herner Treffer und den damit verbunden „Teddy Bear Toss“. Schon nach wenigen Minuten zeigte sich, dass die Piranhas ein harter Brocken sein werden. Gut vor dem Tor aufgestellt, machten sie es dem Herner EV nicht leicht. Dazu musste man immer auf die schnellen Konter der Gäste achten. So gingen die Piranhas auch in der 3.Minute mit 0:1 in Führung. Bis zur 17.Minute mussten die Herner Fans nicht nur auf den 1:1 Ausgleich warten, Marcus Marsall erlöste mit dem Tor auch die zahlreichen Stofftiere, welche darauf gewartet hatten, auf das Eis geworfen zu werden. Sie kamen der „Kinder- & Jugendhilfe Flow“ zu Gute.
Die Rostocker blieben auch im zweiten Drittel weiterhin ein unangenehmer Gegner. Chris Stanley brachte das Team von der Ostsee wieder in Führung Für den schnellen 2:2 Ausgleich sorgte in Überzahl Marcus Marsall in der 28.Minute. Das Spiel der Herner nahm jetzt immer mehr an Fahrt auf. Dominik Piskor sorgte für die 3:2 Führung der Herner in der 35.Minute, nur zwei Minuten später ließ Nils Liesegang erneut in Überzahl das 4:2 folgen.
Dass der Sieg auch bei zwei Toren Vorsprung noch nicht unter Dach und Fach war, zeigte sich früh im letzten Drittel. In der 43.Minute sorgte Roman Tomanek für das 4:3. Die Gäste waren weiter kampfstark und versuchten alles, um am Gysenberg zu punkten. Mehrfach musste HEV-Torwart Björn Linda in höchster Not retten. Am Ende blieb es beim knappen 4:3 Sieg der Herner über Rostock. „Wir haben im letzten Drittel so ein bisschen um den Ausgleich gebettelt. Da haben uns dann der Pfosten und Björn geholfen. Mit dem Punkt aus Hannover und dem Heimerfolg über Rostock beträgt der Vorsprung auf den Tabellendritten aus Hamburg 16 Punkte.
Trainer Danny Albrecht zum Spiel: „Wir sind eigentlich ganz gut gestartet, haben dann aber einige Minuten schlecht gespielt und nicht konsequent genug die Scheiben tief gebracht. Unsere Specialteams haben wieder gut gearbeitet. Keinen Treffer zugelassen und zwei Tore erzielt. Es wäre aber auch nicht nötig gewesen, das Spiel so schwierig zu machen, hätten wir weitergespielt und nicht abgewartet. Aber vergleichen wir es mit dem letzten Jahr, solche Spiele hätten wir da verloren und ich bin froh, jetzt solche Spiele gewinnen zu können.“
Wenig glücklich ist der Coach mit der Verletzungssituation in der Abwehr: „Thomas Ziolkowski wird jetzt wieder ins Training einsteigen können, aber dafür fallen nach diesem Wochenende René Behrens und Michél Ackers aus. Bei beiden müssen wir abwarten, was die Ärzte sagen.“
Der Ausblick:
Zwei Derbys stehen am kommenden Wochenende auf dem Programm. Am Freitag um 19:30 Uhr zunächst das „Kleine“ bei den Füchsen Duisburg.
Sonntag kommen dann die Moskitos Essen zum Revierderby an den Gysenberg. Beginn in der Hannibal-Arena ist um 18:30 Uhr.
  
    
Rostocker EC
Piranhas nach richtig gutem Auftritt 3:4 in Herne - Es ist zum Verzweifeln: Wieder ganz dicht dran, und doch stehen die Rostocker am Ende abermals mit leeren Händen da
(OLN)  „Nur ein gutes Drittel langt halt nicht. Im zweiten (0:2 – d. Red.) hat jeder gedacht, er kann spielen, was er will, und nicht mehr das, was vorgegeben war. In den letzten 20 Minuten zeigte die Mannschaft aber, dass sie kämpfen kann. Wir bringen uns derzeit einfach selbst um den verdienten Lohn und zeigen keine konstante Leistung über drei Drittel“, fasste Christian Behncke, Trainer der Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs, das 2:3 vom Freitag gegen die Icefighters Leipzig zusammen.
Am Sonntagabend ging es für den REC in der Oberliga Nord weiter. Mit 3:4 (1:1, 1:3, 1:0) unterlag er beim Herner EV.
Dem anfänglichen Druck der Hausherren hielten die Gäste stand, gingen sogar in Führung, ehe ein kleiner Fehler zum 1:1 führte.
„Wir machen es richtig gut, beschäftigen Hernes Torwart mehr, als ihm lieb ist, und überzeugen auch kämpferisch“, so Mannschaftsleiter Dirk Weiemann in der ersten Pause.
Im zweiten Drittel zogen die Gäste zunächst erneut in Front, doch dann gab es u. a. zwei Gegentore in Unterzahl.
Dirk Weiemann: „Einmal zu viele Leute auf dem Eis und einmal Haken, und Herne nutzt das im Stile einer Spitzenmannschaft aus. Bei Fünf gegen Fünf sieht es eigentlich immer ganz gut aus, wir hatten teilweise sogar Vorteile.“
Im abschließenden Durchgang konnten die Piranhas noch auf 3:4 verkürzen, an der erneut bitteren Niederlage änderte das jedoch nichts.
„Wir haben uns wieder rangekämpft, dann aber leider einige fragwürdige Strafen kassiert. Unter anderem wurde wieder sechs Mann auf dem Eis gegen uns gepfiffen. Wir haben gefightet und trotzdem alles versucht, wieder mehr geschossen als im Mitteldrittel und gegen Ende auch noch den Torwart rausgenommen – es hat leider wieder nicht gereicht. Das ist schon sehr ärgerlich und bitter für die Jungs“, so Dirk Weiemann. 
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
ESC River Rats Geretsried
Hart umkämpfter Erfolg
(BYL)  Eine denkbar schwere Aufgabe wartete mit dem TSV Peissenberg zu Beginn der Abstiegsrunde. Die Eishackler bezwangen Schongau am Freitag klar und feierten einen Einstand nach Maß. Deutlich schwieriger wird die Situation durch die Abwesenheit von Ondrej Horvath, für den die Saison nach einer Verletzung aus dem Spiel in Dorfen beendet ist. Josef Reiter rückte in die erste Reihe und Daniel Bursch besetzte die vakante Stelle in der 3. Reihe.
Der TSV begann sehr engagiert, vielleicht sogar etwas übermotiviert. Nach nicht mal fünf Minuten durften die Rats ihr Glück in doppelter Überzahl versuchen, doch das war noch viel zu hektisch. Beide Teams gingen sofort ein hohes Tempo, aber der letzte Pass wollte noch nicht ankommen. Merl eroberte im Drittel der Gäste stark die Scheibe, wurde aber im letzten Moment noch am Abschluss gehindert. Morley verfehlte auf der anderen Seite völlig freistehend das Tor. Die Eishackler bekamen ihr Strafzeitenproblem weiterhin nicht in den Griff und mussten erneut mit zwei Mann weniger den Einschlag verhindern. Diesmal wurde es gefährlicher, doch durch eine eigene Strafe schwächten sich die Rats selber. Es blieb weiterhin hart umkämpft, Florian Strobl lag kurz vor der Pause blutend auf dem Eis. Nach einer Behandlung in der Kabine konnte der Topscorer des ESC aber zum zweiten Durchgang wieder zurückkehren. Plötzlich waren die Eishackler mit einer doppelten Überzahl an der Reihe, doch die Rats retteten sich in die Pause.
Immer noch ein Mann mehr hatte der TSV zu Beginn des zweiten Drittels und diesmal klingelte es hinter David Albanese. Von der Seite war Estermaier mit einem Schuss durch die Hosenträger zum 0:1 erfolgreich (22.). Der ESC kämpfte weiter um jeden Zentimeter Eis und erzielte ebenfalls im Powerplay durch einen Schuss von Fuchs den Ausgleich (30.). Beide Mannschaften haderten mittlerweile mit der einen oder anderen Schiedsrichterentscheidung, Eishockey wurde allerdings auch noch gespielt. Nach einem Scheibenverlust an der eigenen blauen Linie brannte es auf einmal lichterloh, Albanese entschärfte die Situation in höchster Not. Tief durchatmen war nach einem Unterzahlkonter der Gäste angesagt, aber der Schuss von Höfler landete zum Glück nur am Geretsrieder Pfosten.
Der Schlussabschnitt begann ganz nach dem Geschmack der Rats, Daniel Merl jagte die Scheibe nach schöner Vorarbeit von Josef Reiter zur erstmaligen Führung in das rechte Kreuzeck (43.). Beide Teams schenkten sich weiterhin überhaupt nichts, Jorde und Glattenbacher lieferten sich eine kleine Boxeinlage. Für jede Menge Entspannung hätten sowohl Stefano Rizzo als auch Bene May sorgen können, aber beide trafen in bester Position den Kasten nicht. Sperrangelweit stand das Tor für Florian Strobl offen, der sich zuvor herrlich durchtankte, aber eine Millisekunde zu lange mit dem Abschluss wartete. Die Dramatik stieg gegen Ende immer mehr ins Unermessliche, der TSV warf verständlicherweise alles nach vorne. Ein Befreiungsschlag von Sertl flog dem ESC drei Minuten vor Schluss um die Ohren, denn den anschließenden Konter versenkte Malzatztki zum 2:2 (57.). Das Momentum war nun klar auf Seiten der Gäste. Peissenberg drückte auf die Entscheidung, letztlich gelang beiden Teams aber kein weiteres Tor mehr.
Wie schon im letzten Heimspiel musste der Sieger also in der Overtime ermittelt werden und die Rats wiederholten ihr Kunststück. Peissenberg ließ zwei ganz dicke Möglichkeiten liegen, dann schlug die Stunde von Stefano Rizzo. Per Alleingang sorgte er für den umjubelten Siegtreffer und sicherte seinem Team zwei wichtige Punkte zum Einstand in die Abstiegsrunde.
Fazit: Das Match lebte vom Tempo und der Spannung, denn bei all den harten Zweikämpfen, wollte kein richtiger Spielfluß aufkommen. Die Rats holen sich vor fast ausverkauftem Haus nicht unverdient den Zusatzpunkt, hätten den Sack allerdings durchaus schon im letzten Drittel zu machen können. Am kommenden Wochenende warten mit Königsbrunn und Schweinfurt zwei weitere harte Aufgaben auf dem Weg zum Klassenerhalt.
  
    
EHC Königsbrunn
Königsbrunn glückt die Revanche
(BYL)  Nach der Niederlage vom Freitag findet der EHC Königsbrunn wieder in die Erfolgsspur zurück. Mit 2:1 nach Penaltyschießen gewinnen die Brunnenstädter gegen die „Eispiraten“ des ESC Dorfen und holen sich die ersten Punkte in der Qualifikationsrunde.
EHC-Coach Waldemar Dietrich konnte wie schon am Freitag auf seinen kompletten momentan verfügbaren Kader zurückgreifen, lediglich Elias Maier fehlte im Aufgebot. Im Tor durfte Nicolas Hetzel wieder Erfahrungen sammeln, Jennifer Harß stand als Backup hinter der Bande.
Königsbrunn startete konzentriert in die Partie und agierte druckvoll aus einer gesicherten Defensive heraus. Am vierten Januar verschlief der EHC noch den Start an gleicher Stelle und lag nach neun Spielminuten schon mit 0:3 hinten. Doch dieses Mal rannte Königsbrunn nicht ins offene Messer und erarbeitete sich gute Möglichkeiten. Die Gäste aus Dorfen kamen im Laufe des Drittels besser in die Partie und hielten gut dagegen. Beide Teams boten den Zuschauer ein flottes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, Tore fielen zunächst aber nicht. Erst kurz vor der Pause belohnte sich der EHC für seine Bemühungen, als Jakub Šrámek in der letzten Sekunde noch einen Abpraller zum 1:0 für Königsbrunn einnetzen konnte.
Im mittleren Spielabschnitt war es weiterhin ein Spiel auf Augenhöhe, Königsbrunn musste zunächst aber zwei Unterzahlphasen überstehen. Doch weder der EHC noch die Eispiraten konnten Profit aus Überzahlsituationen schlagen. Trotz Chancen auf beiden Seiten ging es ohne weiteren Treffer in die zweite Pause.
Königsbrunn hatte im letzten Drittel sogar die Möglichkeit, in doppelter Überzahl Fakten zu schaffen, doch alle Offensivbemühungen der Brunnenstädter bleiben brotlose Kunst. Sieben Minuten vor Spielende konterte Dorfen dann aber den EHC aus und ließ Königsbrunns Keeper Hetzel beim 1:1 Ausgleich keine Chance. An diesem Abend machten beide Keeper einen herausragenden Job und waren direkt nicht zu bezwingen, so dass es nach 60 Spielminuten immer noch 1:1 stand.
Auch in einer fünfminütigen Verlängerung mit jeweils drei Feldspielern wollte keine Entscheidung fallen. Der EHC hatte nun klar bessere Möglichkeiten als die Gäste, verpasste es aber zu treffen. Nachdem die Partie nicht durch Sudden Death entschieden werden konnte, ging es nun ins Penaltyschießen. Auch dort standen beide Keeper im Mittelpunkt und hielten zahlreiche Schüsse. Nico Hetzel hatte Nerven wie Drahtseile und entschärfte drei Penaltys von Dorfens Top-Scorer Lukáš Miculka, am Ende entschied der Treffer von Anton Zimmer die Partie zugunsten der Königsbrunner. 
Der EHC gewinnt verdient gegen die starken Eispiraten und belohnt sich mit zwei Punkten. Damit stehen den Königsbrunnern in der Qualifikationsrunde noch alle Optionen offen, für das Trainerteam bleiben aber noch einige Baustellen, an denen gearbeitet werden muss. 
EHC-Coach Waldemar Dietrich freut sich über den Sieg, ist aber mit der Ausbeute unzufrieden: „Wir haben uns für das Wochenende sechs Punkte vorgenommen, am Freitag hatten wir deutlich mehr Schüsse als der Gegner und haben trotzdem verloren. Heute haben wir die ersten fünf Minuten gut angefangen, dann den Faden verloren und schlechte Entscheidungen getroffen. Wir wussten ja dass Dorfen immer mit schnellen Kontern torgefährlich ist, die haben clevere Spieler und wissen wo sie stehen müssen. In Überzahl haben wir so viele Chancen liegen gelassen, der letzte Druck hat gefehlt. Dorfens Keeper Tanzer war wie eine Wand. Wenn du 1:0 führst dann ist das ein gefährliches Ergebnis, da müssen wir das 2:0 machen. Danach schafft aber Dorfen den Ausgleich, zum Schluss hat Nico Hetzel überragend gehalten. Wir haben statt sechs Zähler nur zwei geholt, es sind aber noch zehn Partien. Da werden wir unsere Punkte schon sammeln.“
  
    
TEV Miesbach
TEV siegt zum Auftakt gegen Waldkraiburg
(BYL)  Der TEV Miesbach siegt in einem hochspannenden und temporeichen Spiel mit 6:4 (2:3/1:1/3:0) gegen die Löwen aus Waldkraiburg. Beide Mannschaften zeigten, dass sie zum Auftakt in die Verzahnungsrunde keine Punkte liegen lassen wollen, was zu einem Topspiel auf hohem Niveau führte. Headcoach Peter Kathan konnte bis auf Mäx Hüsken (Hand) und Maxi Meineke (Einsatz beim Spitzenspiel der SG) auf den gesamten Kader zurückgreifen. 
Kaum hat das Spiel begonnen, schon stand es nach 50 Sekunden 0:1 für den EHCW durch Lukas Wagner, der die Scheibe nach einem Fehler im Spielaufbaus des TEV unhaltbar abfälschte.  Die Löwen erwischten einen Blitzstart und erzielten nur 4 Minuten später das 0:2 durch EX TEVler Tomas Roussek. Umso wichtiger , dass unsere Mannschaft in der 7. Spielminute zum 1:2 Anschlusstreffer kam. Felix Feuerreiter war auf Zuspiel von Bobby Slavicek zur Stelle. Der TEV war jetzt voll im Spiel und konnte sich weitere Chancen erspielen. In der 11. Spielminute konnte Thomas Schenkel nach Kombination von Nico Fissekis und Michael Grabmaier, das Spielgerät zum 2:2- Ausgleich im Kasten der Gäste unterbringen. Trotzt Chancenübergewicht des TEV, waren es die Löwen, die abermals durch einen abgefälschten Schuss in Überzahl etwas glücklich zur 2:3 Führung kamen. Mit diesem Spielstand ging es auch zum ersten Mal in die Kabinen. 
Zu Beginn des 2. Drittel kam die Mannschaft von Trainer Kathan mit dem besseren Start aus der Kabine. 47 Sekunden waren erst gespielt, da konnten die Fans das 3:3 bejubeln. Wiederum war es Felix Feuerreiter auf Zuspiel von Hannes Bacher und Bobby Slavicek der den Puck in die Maschen beförderte. Doch die Löwen hatten 7 Minuten später die Antwort parat und stellten die 1-Tore Führung in Unterzahl wieder wieder her, als der TEV nicht konsequent backcheckte. Im weiteren Verlauf des zweiten Spielabschnitts , egalisierten beide Mannschaften sich weitestgehend, mit Chancen auf beiden Seiten. Jedoch waren jeweils TEV - Keeper Ewert bzw. auf Seiten Waldkraiburgs Yeingst zur Stelle. So ging es mit einem 3:4 Rückstand ein letztes Mal in die Kabinen. 
Im letzten Drittel zeigte unsere Mannschaft schnelles Eishockey und drückte auf den Ausgleich. 10 Minuten vor Schluss dann der Ausgleich im Unterzahl. Über Stephan Stiebinger kam die Scheibe zu Filip Kokoska der Bibby Slavicek auf die Reise schickte. Den Alleingang verwerte der MVP der letzten Saison im zweiten Nachschuss zum 4:4. Es war bereits der 3 Shorthander in dieser Saison für unsere Nummer 91. Der TEV war nun am Drücker und wollte den Sieg vor heimischen Publikum unbedingt einfahren. 1 Minute vor Schluss, nach Zuspiel von Franz Mangold und einem herrlichen Querpass von Michael Grabmaier, war es Thomas Schenkel mit seinen zweiten Treffer der den erlösenden 5:4 Führungstreffer erzielen konnte. Die Löwen versuchten nochmal alles und nahmen zugunsten eines sechsten Feldspielers den Torhüter vom Eis. Jedoch war es unsere Mannschaft in Person von Dusan Frosch (Zuspiel: Slavicek / Mangold) der die Scheibe ins leere Tor schoss und den 6:4 Endstand zementierte. 
Somit gewinnt unsere Mannschaft zum Auftakt der Verzahnungsrunde in einem hochspannenden Spiel und erzielt den ersten 3er, gegen einen starken Gegner. „ Kompliment an meine Mannschaft wie sie den Blitzstart der Löwen weggesteckt hat. Wir hatten defensiv den ein oder anderen Fehler Zuviel, weshalb wir immer einen Rückstand hinterhergelaufen sind. Wir wollten den Sieg unbedingt der letztendlich auch verdient war,“ freut sich Kathan über den gelungenen Start. 
Bereits am Sonntag reist unsere Mannschaft zum Oberligisten nach Höchststadt. Spielbeginn: 18:00 Uhr.
  
TEV mit knapper Niederlage beim Oberligist
Der TEV Miesbach muss sich vor 600 Zuschauer knapp mit 5:3 (2:0/0:2/3:1) gegen Höchstadt geschlagen geben. In einem ähnlich temporeichen Spiel, wie schon bereits am Freitag traten sich 2 Mannschaften auf Augenhöhe gegenüber. 
Im 1. Drittel erwischte unsere Mannschaft eigentlich den besseren Start und spielte sich gleich mal Chancen im Powerplay heraus. Doch wie schon des öfteren in dieser Saison war es der Gegner der mit dem ersten Torschuss erfolgreich war. In der 3. Spielminute stellte Neugebauer auf 1:0 für die Alligators. Nur weitere 6 Minuten später konnten die Gäste auf 2:0 erhöhen. Mit einem Torschussverhältnis von 8:8 ging es ein erstes Mal in die Kabinen. 
Im 2. Spielabschnitt schien die Busfahrt aus den Füßen heraus zu sein und unsere Mannschaft zeigte, dass man auch einen Oberligisten mit viel Tempo und Zug zum Tor kontrollieren kann. Nur 3 Minuten gespielt setzte der TEV zum Doppelschlag an. Zuerst war es Johannes Bacher von der blauen Linie der den Anschlusstreffer erzielte (Assist: Bobby Slavicek). Und nur eine Minute später war es wiederum Bobby Slavicek der die Scheibe zum 2:2 abfälschen konnte. Dem vorangegangen war ein herrliches Solo von Thomas Schenkel der die Abwehrspieler des HEC umkurvte und in zentraler Position zum Abschluss kam. Die Mannschaft von Cheftrainer Kathan machte in dieser Tonart weiter, jedoch scheiterte man zu oft am HEC Schlussmann Dirksen und vergab diverse Chancen. Die Spielkontrolle spiegelte sich auch im Schussverhältnis wieder , das mit 18:5 Schüssen, klar zugunsten des TEV ausfiel. So ging es mit einem 2:2 ein letztes Mal in die Kabinen. 
Im letzten Spielabschnitt wurden auch die Alligators wieder stärker und stachen nach 3 Minuten im Powerplay zum 3:2 durch Aab zu. Ähnlich wie im ersten Drittel, stellten die Gastgeber nur 2 Minuten später die zwei-Tore Führung wiederum durch Neugebauer her. Unsere Mannschaft steckte aber keineswegs auf und erzielte im Gegenzug das 4:3 . Auf Zuspiel von Filip Kokoska, war Nico Fissekis zur Stelle. Der TEV drückte nun auf den Ausgleichstreffer, doch genau in dieser Druckphase kam unsere Mannschaft in Unterzahl. Diese nutzten die Gastgeber abgezockt zur 5:3 Führung. Mit immer noch 10 Minuten auf der Uhr fand die Mannschaft nicht mehr richtig in den Spielfluss, da nun das Schiedsrichtergespann durch viele kleinliche Entscheidungen, im Gegensatz zu den ersten beiden Dritteln, Einfluss auf das Spiel nahm. 
So verlieren wir mit 5:3 gegen die Höchstadt Alligators, jedoch hat unsere Mannschaft wieder mal Mentalität und Qualität gezeigt und war vor allem im 2. Drittel die spielbestimmende Mannschaft. „ Die Niederlage ist ärgerlich weil unnötig. Wir hatten im zweiten Drittel mehrfach die Möglichkeit zur Führung und da bezweifle ich ob Höchstadt dann nochmal zurückgekommen wäre. Im letzten Drittel hatten wir zu viele Strafzeiten, die letztlich das Spiel entschieden haben,“ berichtet ein enttäuschter Kathan. 
Weiter gehts bereits nächsten Freitag 17.1 um 20:00 Uhr zum nächsten Oberligisten den Sonthofen Bulls. 
Dazu organisieren wir einen Fanbus. Alle Infos dazu findet ihr auf unserer Homepage. 
  
    
EC Pfaffenhofen
Erfolgreicher Start in die Zwischenrunde - Eishogs schlagen favorisierte Königsbrunner
(BYL)  Der EC Pfaffenhofen ist mit dem erhofften Erfolg in die Zwischenrunde der Bayernliga gestartet. Gegen den EHC Königsbrunn siegten die Eishogs nach spannendem Spielverlauf mit 4:3 (2:2, 1:0; 1:1) und konnten damit drei wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt auf der Habenseite verbuchen.  
Besonders wertvoll macht dies die Tatsache, dass die Punkte gegen ein Team eingefahren wurden, das eigentlich als Favorit angereist war. Noch vor zwei Wochen hatten die Pfaffenhofener im letzten Heimspiel der Vorrunde mit 3:5 den Kürzeren gezogen, nun konnten sie den Spieß umdrehen. „Das war nicht unser bestes Spiel heute, aber wir haben drei Punkte, das ist das Wichtigste,“ stellte Chris Heid zufrieden fest, sprach aber auch die Mängel bei seiner Mannschaft an. „Wir hatten zu viele unnötige Scheibenverluste und waren in manchen Situationen zu hektisch,“ so der ECP-Coach weiter. Die Gäste hatten zwar über nahezu die gesamte Spieldauer mehr vom Spiel, die zielstrebigere und vor allem effektivere Mannschaft aber  waren die Eishogs,.die zudem wieder sehr kompakt in der Abwehr standen. So konnte der Tabellenachte  der Vorrunde auch aus dem klar für ihn sprechenden Schussverhältnis kein Kapital schlagen. Die besseren Chancen  hatten die Eishogs, die sie auch nutzten. Schon nach gut zwei Minuten war Nick Endreß nach einem Traumpass von Jake Fardoe auf und davon und ließ Nationaltorhüterin Jenny Harß bei seinem Alleingang keine Chance. Die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem Scheibenverlust an der gegnerischen blauen Linie konnte Max Arnawa nicht mehr entscheidend gestoppt werden und es stand 1:1 (7.). Nur weitere fünf Minuten später schienen die Gäste ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Anton Zimmer überraschte Philip Hähl im Kasten mit seinem Schuss zum 1:2 (12.). Jetzt waren es jedoch die Eishogs, die prompt zurückschlugen. Eine schöne Kombination über Robert Gebhardt und Jakub Felsöci schloss John Lawrence mit dem Ausgleich ab (15.). Nach der Pause versuchte Königsbrunn den Druck noch zu erhöhen, aber die Abwehr stand weiterhin sehr sicher, selbst bei drei Strafzeiten gegen ECP-Spieler im Mittelabschnitt kamen die Gäste nicht zum Erfolg. Dazu waren die Eishogs bei den eigenen schnell vorgetragenen Angriffen immer wieder brandgefährlich. Einer dieser Konter führte in der 25. Minute zum 3:2, beinahe eine Kopie des 1:0. Wieder stürmte Nick Endreß allein auf Jenny Harß zu – der lange Pass aus der Abwehr kam dieses Mal von Tim Lohrer – und wieder hatte die Nationaltorhüterin keine Abwehrchance. Trotz Chancen auf beiden Seiten, nahmen die Hausherren den knappen Vorsprung mit ins Schlussdrittel, das zunächst ausgeglichen verlief. Dann fand ein verdeckter Schuss von Jake Fardoe den Weg ins Tor und die Gastgeber führten mit 4:2 (46.). Was folgte war ein einziger Sturmlauf der Gäste, denen nun die Zeit davonlief. Die Eishogs verteidigten verbissen ihren Vorsprung, mussten aber in der 52. Minute den Anschlusstreffer durch Bayernliga-Topskorer Jakub Sramek hinnehmen. Die restlichen Spielminuten erwies sich Philipp Hähl als der große Rückhalt in der Abwehrschlacht. Als er kurz vor dem Ende aber dann doch geschlagen schien, warf sich John Lawrence in den Schuss auf das leere Tor und verhinderte so den sicheren Ausgleich. Auch die letzte Maßnahme von Gästecoach Waldemar Dietrich, der nach dem Spiel vom einem verdienten Erfolg für Pfaffenhofen sprach, , seine Torfrau zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis zu nehmen, verpuffte wirkungslos.
  
Eishogs drehen in den Schlussminuten die Partie in Schongau - Jake Fardoe und Tim Lohrer machen aus einem 3:4 noch ein 5:4
Der EC Pfaffenhofen hat mit der optimalen Punktausbeute das erste Wochenende der Bayernliga-Abstiegsrunde abgeschlossen. Nach dem 4:3 am Freitag zuhause gegen den EHC Königsbrunn entführten die Pfaffenhofener auch  bei der EA Schongau mit einem 5:4 (2:1, 0:1; 3:2) alle drei Punkte.
Guter Anfang und ein spektakulärer Schluss, so lässt sich das Spiel der Eishogs am Sonntag am besten beschreiben. Die restliche Zeit lief nicht viel zusammen beim Team von Chris Heid. „Wir waren einfach nur schlecht,“ brachte es Quirin Oexler auf den Punkt. Schon am Freitag erkannte Chris Heid trotz des Erfolges gegen die favorisierten Gäste aus Königsbrunn einige Mängel im Spiel seiner Mannschaft und seine Sorgen dürften in Schongau nicht weniger geworden sein. Zumal er seine Reihen schon wieder umstellen musste, da mit Friedrich Kolesnikov ein neuerlicher verletzungsbedingter Ausfall zu beklagen war. Zudem gingen Fabian Eder und Nick Endreß  angeschlagen in die Partie. Doch zunächst zeigten sich die Eishogs davon völlig unbeeindruckt. Mit zwei schön herausgespielten Treffern von Robert Gebhardt (5.) und Nick Endreß (7.) lagen die Gäste schnell mit 2:0 vorne. In der 9. Minute kamen die Hausherren, die ebenfalls nicht in Bestbesetzung antreten konnten, durch Friedrich Weinfurtner, der einen Abpraller verwandelte,  zum Anschlusstreffer. Nick Endreß hätte den Zwei-Tore-Vorsprung wieder herstellen können, scheiterte aber noch vor der Pause an Torhüter  Daniel Blankenburg und gleich nach dem Wechsel am Pfosten des Schongauer Kastens. Dafür traf auf der Gegenseite Jonas Lautenbacher zum Ausgleich (25.) Die Eishogs waren jetzt ziemlich von der Rolle und brachten kaum etwas Vernünftiges zustande. Auch dann nicht, als kurz darauf die Partie für EAS-Stürmer Tobias Findl beendet war, der nach einem groben Check gegen Andi Pielmeier vom Schiedsrichter zum Duschen geschickt wurde. So konnte man letztendlich froh sein, dass es bis zum letzten Wechsel beim 2:2 blieb, da auch den Gastgebern trotz einiger guter Chancen kein weiterer Treffer gelang. Das sollte sich jedoch gleich nach Wiederbeginn ändern. Nach gut einer Minute brachte Weinfurtner die Hausherren erstmals in Front. Zwar konnte John Lawrence in der 50. Minute wieder ausgleichen, besser wurde das Spiel aber auch dadurch nicht. Wie unkonzentriert die Eishogs zuweilen zu Werke gingen spiegeln nicht nur die zwei Strafen wieder, die man wegen unkorrekter Wechsel kassierte, sondern auch der Gegentreffer zum 3:4 fünf Minuten vor dem Ende. Trotz eigener Überzahl lief man in einen Konter, den Jakub Muzik erfolgreich abschloss. Chris Heid reagierte sofort und nahm eine Auszeit. Dies schien seine Mannschaft nochmals aufzurütteln. Schongau leistete sich eine weitere Strafzeit und als Phlipp Hähl vom Eis ging, um Platz für einen sechsten Feldspieler zu machen, schaffte Jake Fardoe doch noch den Ausgleich (59.). Aber es sollte soagr noch besser kommen. 18 Sekunden vor der Schlusssirene fasste sich Tim Lohrer ein Herz und jagte die Scheibe zum nicht mehr für möglich gehaltenen Siegtreffer in die Maschen. Fazit aus Pfaffenhofener Sicht: Schwach gespielt, aber drei wichtige Punkte geholt.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
Kraftlose Waldkraiburger mit mangelhafter Leistung gegen Landsberg
(BYL)  Erstes Verzahnungsspiel in der Raiffeisen-Arena zu Waldkraiburg und nach dem furiosen Auswärtsspiel in Miesbach erwartete man gegen die River Kings aus Landsberg eine ebenso engagierte Leistung, nicht zuletzt weil die Landsberger Mannschaft nur wenige Spiele zuvor noch mit einem 1:5 Sieg aus Waldkraiburg nach Hause fahren durften. Auf Waldkraiburger fehlten mit dem Langzeitverletzten Ludwig, Mathias Jeske und Kevin Schneider, der krankheitsbedingt aussetzen musste drei Spieler. Wie auch am Freitag war Thomas Rott wieder in der Verteidigung der Löwen, Alex Kanzelsberger, der am Spieltag zuvor fehlte, gesellte sich ebenfalls in die Abwehrreihe.
Von der ersten Minute an präsentierten sich die Waldkraiburger Löwen gegenteilig zum ansehnlichen und guten Spiel zwei Tage zuvor in Miesbach. Die Landsberger Mannschaft übte wie auch schon beim letzten Spiel früh Druck aus, presste bereits beim Spielaufbau des EHC und konnte sich auf diese Weise immer wieder fehlgeleitete Pässe des EHC sichern um ihrerseits anzugreifen. Selten schaffte es Waldkraiburg aus der eigenen Spielhälfte vor das Tor der River Kings und wenn, dann endeten diese Bemühungen an Landsbergs Michael Güßbacher, seinen Verteidigern oder neben seinem Tor. Eine solche Situation führte auch zur 1:0 Führung der Landsberger. Von neben dem Tor spielten die River Kings das Spielgerät Icing-Verdächtig in die Hälfte des EHC Waldkraiburg. Reicheneder, der dem Puck hinterherfährt, bemerkt am schnellsten, dass der Schiedsrichter nicht gepfiffen hat und überrascht Waldkraiburg mit einem schnellen 1:0 nach etwas mehr als drei Minuten. Auch dieser Treffer konnte die Löwen nicht aufwecken, im Gegenteil. Landsberg spielte nach Belieben auf, selbst im 5-gegen-5 agierten die River Kings als wären sie in Überzahl und so war es nur folgerichtig, dass auch der zweite Treffer fallen musste. Jonas Schwarzfischer war der Schütze auf Zuspiel von Machacek und Jänichen. In der letzten Sekunde des ersten Drittels, die Landsberger Mannschaft machte weiterhin Druck, die Löwen sehnten sich wohl die Pause herbei, fiel dann auch nach Diskussionen der Schiedsrichter mit den Zeitnehmern, das 0:3, welches somit den Pausenstand markierte.
Nach diesem ersten Drittel, dass sowohl Spieler als auch Zuseher gerne in den Tiefen des Unterbewusstseins vergraben würden, musste man davon ausgehen, dass sich das Team auf dem Eis berappelt, den Staub aus den Hosen klopft und nun angreift. In den ersten Minuten sah es auch so aus als wäre dies der Fall. Durch Trox, Straka oder auch Rousek kam der EHC immer wieder auch vor das Landsberger Tor und zu Möglichkeiten. Spätestens mit dem vierten Tor der River Kings, erzielt von Dennis Sturm, wogte das spielerische Gleichgewicht aber erneut in Richtung der River Kings und es bot sich das selbe Bild wie auch in Durchgang eins: Löwen die staunend auf dem Eis standen, während drumherum Landsberg Eishockey spielt. Dies zeigte sich auch sehr klar beim 0:5 durch Markus Kerber, dass in Waldkraiburger Überzahl nach einem Landsberger Konter erzielt wurde. Im Anschluss an diesen Treffer wechselte Waldkraiburg den Torhüter, wobei Kevin Yeingst an diesem Abend kein Vorwurf zu machen ist. Die 36. Minute bescherte dann auch Christoph Lode, dem neuen Torhüter im Tor der Löwen den ersten Gegentreffer. Landsberg nutzt hierfür eine Überzahl und Michael Fischer netzt mit einem Gewaltschuss direkt im Tor der Löwen ein. Auch die Waldkraiburger Löwen kommen an diesem Abend das ein oder andere Mal in eine Überzahlsituation. Wie das aber eben so ist an einem Abend wie diesen, kassierte man in der 38. Minute das nächste Tor in eigenem Powerplay. Erneut nach einem Konter, erzielt Markus Kerber das 0:7 und lässt Landsberg Spieler samt Anhang erneut jubeln.
Im dritten Durchgang passiert nicht mehr viel. Landsberg fährt einen Gang zurück, was dennoch ausreichend ist um zahnlose Löwen in Zaum zu halten. Die Löwen kommen erneut zu Möglichkeiten vor dem Tor von Güßbacher, können diese jedoch nicht verwerten und so bleibt ihnen an diesem schwarzen Abend selbst der Ehrentreffer verwehrt. In der 51. Spielminute erhöht Adriano Carciola den Spielstand noch auf 0:8 und der Abend. Im Anschluss an das Spiel äußert sich Trainer Alex Piskunov sehr kurz zum Spiel und bringt es trotzdem auf den Punkt: „Es war eine katastrophale Leistung, Sergej (Piskunov, zweiter Trainer. Anm. der Redaktion) und ich sind sehr enttäuscht“.
  
    
EV Dingolfing
Isar Rats schlagen im Playoff auf - Null-Punkte Wochenende gegen VFE Ulm (2:4) und EV Moosburg (5:3) 
(BLL)  Es war abzusehen, dass die Gegner in der Aufstiegsrunde nicht einfach werden. Doch den ein oder anderen Punkt hätte man sich am ersten Wochenende schon erhofft. Leider kam es anders. Das Heimspiel in Dingolfing war diesmal am Freitag und zwar gleich gegen den Primus der anderen Landesligagruppe, den VfE Ulm. Die Schwaben haben sich in der Gruppe komplett durchsetzen können und in der gesamten Vorrunde nur ein Spiel verloren. Damit war das Aufeinandertreffen in Dingolfing ein wichtiger und erster Indikator dafür, wie stark die andere Gruppe ist.
Die Ulmer sind ein durchweg starkes Team, spielen extrem schnell und haben viel Talent und Tiefe im Kader. In der 16. Minute fiel dann das einzige Tor im ersten Drittel. Die Mannschaften hatten sich in der Phase eher beschnuppert. Im zweiten Drittel dann nahm das Spiel extrem Fahrt auf mit fast gleichstarken Teams. Trotzdem fiel das nächste Tor wieder auf der Seite von Goalie Christian Hamberger. 0:2 für die Ulmer. Erst in der 40. Minute arbeiteten sich die beiden Kontingentspieler David Michel und David Bilek erfolgreich an der Defensive vorbei und Bilek traf zum 1:2. Alles stand offen für die dritte Phase. Eines der schönsten und schnellsten Eishockey-Drittel der letzten Jahre begann. Die Mannschaften schenkten sich nichts. Die Isar Rats vermutlich mit dem Kopf noch nicht ganz am Eis, ließen den Ulmern Raum. 23 Sekunden nach dem Startbully fiel das 1:3. Danach aber drehte Dingolfing das Blatt. In der 42 Minute wird das Engagement mit Erfolg gekrönt. David Michel auf Zuspiel von Daniel Schander und Helmut Kößl setzte den Anschlusstreffer zum 2:3. Mit beinahe doppelt so vielen Torschüssen kommen die Isar Rats dann richtig in Fahrt, scheiterten aber immer wieder an einem unglaublichen Ulmer Goalie. Es kam, wie es kommen musste. Ein Konter in der 49 Minute setzte dann den Schlussstrich und auch das Ersetzen des Torhüters für einen sechsten Feldspieler in der Schlussphase brachte die Dingolfinger nicht zurück ins Spiel. Die Schwaben gewannen ein zu vielen Zeiten von den Niederbayern dominiertes Match mit 2:4.   
Am Sonntag stand dann das Auswärtsspiel gegen Moosburg an. Der EVL hat sich für die Aufstiegsrunde verstärkt und neben den Ex-Profis Peter Abstreiter und Miroslav Horava mit Marek Indra nun eine weitere spielentscheidende Größe auf dem Eis. Für eine Überraschung haben die Moosburger schon am Freitag gesorgt, denn sie hatten den Gruppenprimus Haßfurt daheim mit 5:7 geschlagen. Die Aufstiegsrunde verspricht damit eine absolut neue Durchmischung der Kräfteverhältnisse. Obwohl die Moosburger mit 24 Strafminuten und 2 Spieldauern im Fokus der Schiris standen, konnten sich die Dingolfinger nicht durchsetzen. Nach einer schwachen Leistung auf Seiten des EVDs in der ersten Spielhälfte fanden die Dingolfinger nicht zurück und das Spiel endete mit 5:3 für Moosburg, wobei alle 3 Tore auf Dingolfinger Seite David Bilek geschossen hat. Den Moosburger Hattrick schaffte Peter Abstreiter, der ein grandioses Spiel hinlegte und die Isar Rats in die Schranken verwies.
  
    
Wanderers Germering
Glanzloser Sieg gegen Schongau bringt trotzdem jede Menge Tore
(BBZL)  Es bedarf nicht immer einen spektakulären Auftritt, um am Ende als Sieger vom Eis zu gehen. So geschehen am letzten Freitag im Heimspiel der Wanderers gegen die zweite Mannschaft der EA Schongau. Über die vollen 60 Minuten gesehen hatte das Team von Gästetrainer Helmut Maucher eigentlich keine Chance im Polariom und doch schafften es die Germeringer an diesem Abend nicht, wie gewohnt, ihr temporeiches und spielerisch hochwertiges Eishockey aufzuziehen. Die Souveränität suchte man vergeblich, auch wenn man mit der Schlusssirene einen 8:2 Erfolg feiern durfte. Die Hälfte der geschossenen Tore erzielte der EVG bei eigener Unterzahl, gefühlt tat man sich bei nummerischer Ungleichheit leichter. Damit bleiben die Schwarz-Gelben auch in der sechsten Partie vor eigenem Publikum ungeschlagen. Die Tore erzielten Cangelosi (2x), Reichel (2x), Mooseder, Dorfner, Winkler und Köppl.

Wanderers festigen makellose Bilanz gegen direkten Verfolger
Die SG Bad Bayersoien / Peiting 1b erwies sich nur zwei Tage später als der erwartet starke und schwere Gegner für die Wanderers. Das Team um Kapitän Quirin Reichel kontrollierte das Spielgeschehen zwar nach Belieben, schaffte es aber nicht die Vielzahl an Chancen mit mehr Toren zu vollenden oder scheiterte am glänzend aufgelegten Goalie der Gäste Martin Ullsperger. Mit dem 4:0 Heimsieg gegen die Soier bleiben die Münchner Vorstädter auch im dreizehnten Spiel ohne Punktverlust in der Liga und grüßen von der Tabellenspitze. Am kommenden Wochenende sind die Schwarz-Gelben spielfrei, bevor es am Freitag, den 24.01. im heimischen Polariom gegen den ERSC Ottobrunn geht. In dieser Partie kann das Vorisek-Team mit einem Sieg bereits zwei Spieltage vor dem Ende der Vorrunde den Tabellenplatz 1 klarmachen.
  
    
ESC Kempten 1b
ESC Kempten 1b schlägt den Favoriten - Matejka und Pichler sichern den 5:4 Sieg über den ESV Türkheim
(BBZL)  Den Aufwärtstrend der letzten Spiele positiv nutzen und auch mal ein Team aus dem oberen Tabellendrittel schlagen. Das war die Aufgabe, welche sich die Zweite der Sharks, am vergangenen Freitag beim Heimspiel gegen den aktuellen Tabellenzweiten aus Türkheim stellte. Ebenso galt es das Selbstvertrauen weiter auszubauen und ein deutliches Signal zu setzen, das die neue 1b der Sharks ein wichtiger Bestandteil in der Vereinsstruktur des ESC Kempten ist. Gleich im ersten Drittel waren die Kemptener einem hohen Gästedruck ausgesetzt. Diese setzten durch vehementes Forechecking mit  zwei Mann allen drei Sharks Reihen gehörig zu. In der 6. Spielminute ging Türkheim dann auch verdient mit 0:1 in Führung. Erst eine Minute vor Ende des ersten Drittels konnte die Zweite der Sharks dann endlich das erste Mal jubeln. Filip Matejka war es, der von der eigenen blauen Linie auf und davon preschte und dem Gästetorhüter beim 1:1 Ausgleich keine Chance ließ. Mit dem Ausgleich im Rücken kamen nun auch die Oberallgäuer etwas besser ins Spiel, wobei die Gäste den Druck weiter permanent hoch hielten und sich Chance um Chance erspielten, aber immer wieder an Florin Baumberger im Kemptener Tor scheiterten, welcher mit schönen Paraden sein Team im Spiel hielt. Leider musste Manuel Endras Mitte des Drittels bereits verletzungsbedingt in die Kabine und somit mussten Kemptens Coaches die Reihen umstellen. Trotzdem drückten die Sharks weiter aufs Gas und wurden in der 38. Minute dann auch belohnt. Wieder war es Filip Matejka der mustergültig durch Christian Engler und Philip Clermont bedient wurde und zum 2:1 für die Hausherren traf. Bereits in der ersten Minute des letzten Abschnitts erhöhte Kempten durch Tobias Pichler gar auf 3:1. Assistenz diesmal durch den an diesem Abend starken Filip Matejka. Die Gäste steckten aber nicht auf und konnten binnen fünf Minuten 3 Treffer zum zwischenzeitlichen 3:4 erzielen. Helmut Wahl nahm daraufhin in der 50. Minute eine Auszeit um wieder Ruhe ins Team zu bringen. Dies gelang auch und Kempten zeigte anschließend, wie auch schon in Lindenberg eine klasse kämpferische Moral die sich im Team immer mehr heraus kristallisiert. Wieder entwickelte sich ein Eishockey Krimi und in der 52. Minute glich Kempten zum 4:4 erneut durch Kapitän Tobias Pichler aus. Vorausgegangen war eine sehenswerte Kombination zwischen Filip Matejka und Christian Engler. Drei Minuten vor Schluss krönte sich der an diesem Abend dann der überagende Filip Matejka mit seinem dritten Treffer und einem knallharten Schuss endgültig zum Matchwinner. Dieses Mal in Überzahl und durch Vorarbeit von Philip Clermont und Tobias Pichler zum 5:4. Trotz einer erneuten Strafzeit für die  Gastgeber konnte der Tabellenzweite Türkheim kein Kapital mehr daraus schlagen. Somit war das ersehnte Etappenziel auch mal einen großen Gegner der Liga zu schlagen erreicht. Einzig die vielen Strafzeiten müssen unbedingt reduziert werden. Schade war, dass an diesem Abend auch nur wenige Zuschauer den Weg in die ABW Arena fanden. Dem gesamten Team muss aber ein großes Lob in Hinsicht Moral, Kampf und Teamgeist erteilt werden. Es ist jeder für jeden eingesprungen und keiner hat aufgegeben. Diesen Schwung muss die Mannschaft nun in die verbleibenden 5 Ligaspiele mitnehmen.
  
    
Regionalliga Südwest / Landesliga Baden-Württemberg
    
EC Eisbären Eppelheim
Siegesserie reißt gegen Stuttgart
(RLSW)  Nach zuletzt drei Siegen in Serie musste man sich den auswärtsstarken Rebels aus Stuttgart mit 4:6 geschlagen geben, die Treffer vom Marcus Semlow, Leon Rausch, Marc Brenner und Daniel Wilhelm waren dabei am Ende zu wenig.
Ersatzgeschwächt ging man in das Duell mit dem Tabellennachbarn, der seine bekannte Auswärtsstärke bereits von Beginn an demonstrierte. Phasenweise im eigenen Drittel festgespielt, kamen die Eisbären kaum zu ihrem Spiel. Erst mit zunehmender Spieldauer konnte man sich besser lösen und ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten entstand. Doch es waren die Gäste, die in der 18. Minute die verdiente Führung erzielten, die 12 Sekunden vor der Pause gar auf 2 Tore ausgebaut werden konnte.
Im zweiten Abschnitt kamen die Eisbären deutlich besser zurecht und belohnten sich mit dem frühen Anschlusstreffer (26.) durch Semlow. Man verpasste es jedoch die Chancen zum Ausgleich zu nutzen und so sollte erneut Stuttgart auf zwei Tore davonziehen können (32.). Selbiges wiederholte sich zwei Minuten später, als der ECE durch Rausch wieder verkürzen konnte (34.), doch erneut Stuttgart die passende Antwort fand (37.).
Wollte man zu Beginn der Schlussabschnitts den Rückstand erneut verkürzen, so verhinderten die gut agierenden Rebels dies bereits im Keim. Kaum Chancen auf Seiten der Eisbären, so dass Stuttgart bei nun offensiverer Spielweise der Eisbären die Chancen bekam, den Vorsprung auf 4 Tore auszubauen (44./47.) In der Folge konnten die Eisbären dann aber wieder mehr Spielanteile auf sich ziehen und mit einem schönen Konter auf 3:6 durch M. Brenner (53) verkürzen. Nun schien leichter Optimismus durch das Team zu gehen, und plötzlich stand Wilhelm einschussbereit zum 4:6 frei (57.). Doch trotz erkennbaren Aufbäumens war der zwei Tore Rückstand aus dem ersten Drittel nicht mehr zu egalisieren, so dass am Ende ein verdienter Sieg des SEC zu Buche stand, die sich nun mit einem Punkt Rückstand auf die Eisbären ebenfalls wieder berechtigte Play-Off-Hoffnungen machen können.
  
    
HEC Eisbären Heilbronn
Eisbären kommen in Zweibrücken unter die Räder
(RLSW)  Eine herbe 10:3 Niederlage mussten die Eisbären am Sonntag Abend (12.01.20) in Zweibrücken hinnehmen.
Die Partie in der gut gefüllten Zweibrückener  Ice-Arena begann mit viel Tempo und einer Strafe der Eisbären - klare Torchancen sprangen jedoch (noch) nicht heraus. Das änderte sich in der 11. Minute als D. Radke die Hausherren 1:0 in Führung brachte und diese keine 90 sec später durch F. Wendland auf 2:0 ausgebaut wurde. Als in der 15 Minute die Hornets ihre erste Strafe erhielten, nutzte Eisbär  Stefano Rupp die Überzahl zum 2:1 Anschlusstreffer. Mit diesem engen Ergebnis endete der erste Abschnitt.
Kaum zurück auf dem Eis, ging erneut Zweibrücken durch M. Trenholm mit dem 3:1 in Führung. Die Eisbären Heilbronn lagen zwar zurück, waren aber gut im Spiel und konnten durch den Treffer von A. Metz wieder auf ein Tor herankommen. Wie nah Glück und Pech zusammenliegen zeigte sich in der 36 Minute. Während für den Heilbronner Sturm jeweils beim Hornets-Torhüter Schluss war, klingelte es im eigenen Tor gleich zweimal innerhalb von 40 sec. Die Hornissen M. Dürr und C. Schreyer erhöhten auf 5:2
In der Folge machten die Eisbären im Schlussabschnitt auf und versuchten Druck auf Zweibrücken aufzubauen. Die Offensiv-Bemühungen der Eisbären wurden jedoch nicht belohnt und in den Folgeminuten spielten die Hausherren die Gäste aus Heilbronn an die Wand. Selbst ein Wechsel von Goalie Andrew Hare auf André Vorlicek brachte keine Verbesserung auf Heilbronner Seite.
Den Endpunkt unter einen rabenschwarzen Abend für die Eisbären setzte Verteidiger Cedric Platz mit dem dritten Heilbronner Tor.
Die Eisbären bleiben so im zweiten Spiel in Folge sieglos und müssen am Freitag, 15.01.2020 ( 20h) im Heimspiel gegen die Steelers 1b alles tun um wieder zu punkten!
Einen riesen Dank an alle Fans, die heute in Zweibrücken waren und ihre Mannschaft so tatkräftig unterstützt haben!
  
    
1.CfR Pforzheim
Baden Rhinos siegen deutlich
(LLBW)  Die Pforzheim Bisons mussten sich im kurzfristig anberaumten Freundschaftsspiel den Baden Rhinos aus Hügelsheim deutlich mit 1:10 (0:3/1:6/0:1) geschlagen geben.
Nach der kurzfristigen Absage der Eisbären Eppelheim 1b haben es die Verantwortlichen der Bisons geschafft, mit den Baden Rhinos noch einen Gegner für ein Freundschaftsspiel gewinnen zu können. Die Bisons bedanken sich bei den Rhinos für schnelle Zusage, um ein Freundschaftsspiel austragen zu können. Der Regionalligist zeigte seine ganze Klasse und schloss den ersten Angriff erfolgreich zur Führung ab (2.). Die Bisons versuchten dagegenzuhalten, doch die Gäste waren hellwach und verteidigten sehr gut, so dass die Bisons selten vor das gegnerische Tor gelangen konnten. So erhöhte Hügelsheim durch zwei weitere Treffer bis zur ersten Pause auf 3:0. Im zweiten Drittel hatte Martin Juricek den möglichen Anschlusstreffer auf dem Schläger, im Gegenzug machten es die Gäste besser und Martin Vachal netzte zum 4:0 für den Regionalligisten ein. Nun ging es Schlag auf Schlag, denn innerhalb von sechs Minuten zogen die Rhinos auf 8:0 davon. Benjamin Frick hatte nach 33 Minuten durch einen Alleingang die Chance auf den ersten Treffer der Bisons, doch Constantin Haas im Kasten der Rhinos vereitelte die Chance. Nur eine Minute später rutschte Bisonsgoalie Tobias Nuffer die Scheibe durch die Schoner und die Rhinos erhöhten auf 9:0. Jubeln durften die Fans der Bisons dann doch noch, denn Patrik Vogl schloss einen sehenswerten Spielzug zum 1:9 ab (36.), Im Schlussabschnitt waren die Gäste nicht mehr so offensiv, so dass die Bisons zu mehr Tormöglichkeiten kamen. Doch weder Wittmann, Viller, Juricek oder Bischoff konnten trotz guter Möglichkeiten Haas im Kasten der Rhinos überwinden. Den Schlusspunkt setzten schließlich die Baden Rhinos, die durch Graham Brulotte vier Minuten vor dem Ende das 10:1 erzielen konnten.
Am kommenden Samstag, 18.01.2020 steht das nächste Punktspiel an. Dann gastieren die Bisons beim Tabellenschlusslicht Stuttgarter EC 1b. Das nächste Heimspiel steht am Sonntag, 02.02.2020 an. Dann sind die Mad Dogs Mannheim 1b im Eissportzentrum Pforzheim zu Gast.
  
    
TSG Reutlingen
Spielberichte
(LLBW)  Zwei überzeugende Leistungen lieferten die Black Eagles zuletzt in der Landesliga Baden-Württemberg ab. Noch vor der Weihnachtspause siegten die Black Eagles in einer spannenden Partie mit 5:6 bei den Eisbären Eppelheim 1b. Am Sonntag kamen die Schützlinge von Black Eagles Trainer Roberto Cazacu gegen den Stuttgarter EC 1b zu einem deutlichen 6:0. Beiden Mannschaften war die zweiwöchige Spielpause anzumerken, da im Zusammenspiel zu Beginn noch nicht besonders viel passte. Magere zwei Torschüsse gab es in den ersten 8 Minuten. Dies sollte sich allerdings nach den ersten 10 Minuten ändern. Die Black Eagles konnten das Tempo anziehen und ein deutliches Chancenübergewicht erzielen. Der EC kam hingegen kaum vor das Reutlinger Gehäuse und musste sich mit eher ungefährlichen Distanzschüssen begnügen. Ein gutes Zusammenspiel präsentierte der neu formierte erste Reutlinger Block gleich im ersten Powerplay-Spiel. Verteidiger-Neuzugang Sven Zinkora verteilte mit viel Übersicht die Scheiben an der blauen Linie und brachte so viel Ruhe in das Reutlinger Überzahlspiel. Seine Quervorlage an der blauen Linie verwandelte Marek Rubner mit einem seiner inzwischen berüchtigten One-Timer-Schlagschüssen zur 1:0 Führung in der 16. Minute. In der 19. Minute legten die Black Eagles ebenfalls im Powerplay-Spiel gleich nach. Entscheidenden Anteil hatte erneut Sven Zinkora, der mit einem scharfen Schuss die Scheibe vor das Stuttgarter Gehäuse brachte, sodass Neuzugang Filip Samel zum 2:0 abfälschen konnte. Im Mitteldrittel erwischten die Black Eagles glücklicherweise einen guten Start und konnten in der 25. Minute durch einen Handgelenksschuss von Martin Czerwenka zum 3:0 erhöhen. Den dann folgenden kurzen Hänger der Reutlinger Defensive bügelte Black Eagles Torhüter Florian Grad mit mehreren sehenswerten Paraden aus, sodass es den Gästen nicht gelang das Spielmomentum an sich zu ziehen. So legten die Black Eagles nur 3 Minuten später nach, indem Dennis Kramer Durchsetzungskraft bewies und im Nachsetzen zum 4:0 erhöhte. Es folgte eine Phase von 10 Minuten in denen sich die Black Eagles mit Strafen verzettelten. Auch hier hielt TSG Torhüter Florian Grad die null auf der Anzeigentafel für die Gäste fest und ließ keinen Gegentreffer zu. Im Schlussdrittel erhielt Nachwuchs Torhüter Jakob Kehrer seinen erst Einsatz der Saison. Auch er ließ mit einigen sehr guten Aktionen den Gästen keine Chance das Spiel zu drehen. Mit dem komfortablen Vorsprung konnten die Black Eagles locker nach vorne spielen. Marek Rubnier kam so mit einem Handgelenksschuss in der 47. Minute zu seinem zweiten Treffer des Abends zum 5:0. Den Schlusspunkt setzte Matthew Lewis in der 58. Minute, als er sich vom Bullypunkt im Angriffsdrittel vom Gegenspieler löste und durch die Beine des gegnerischen Verteidigers den Puck unhaltbar zum 6:0 unter die Latte zog.
Weiter geht es für die Black Eagles erst in zwei Wochen mit der Auswärtspartie beim Schwenninger ERC. Das Hinspiel hatten die Black Eagles zu Hause deutlich mit 4:12 verloren. Die Schwarzwälder haben zudem etwas gut zu machen, da sie am vergangenen Spieltag überraschend beim EKU Mannheim mit 8:5 Unterlagen. Es ist zudem davon auszugehen, dass der ERC im Heimspiel vollzählig wird antreten können und die Black Eagles so eine sehr schwere Partie erwartet.
  
    
Regionalliga West / Landesliga Nordrhein-Westfalen / Hessenliga
    
Dinslakener EC Kobras
Durch Strafzeiten um den Lohn gebracht
(RLW)  Die 2:6 – Niederlage der Dinslakener Kobras bei ihrem letzten Auftritt im Interregio – Cup gegen die Unis Flyers Heerenveen mutet ziemlich hoch an, relativiert sich aber etwas, wenn man weiß, dass die Niederländer 3 Powerplaytreffer und 1 Empty – Net – Goal erzielt hatten.
Bei gleicher Spielerzahl auf dem Eis war der Unterschied bei weitem nicht so deutlich. Und wenn man weiß, dass der Gast tags zuvor den amtierenden Regionalligameister Herforder EV mit 5:1 besiegt hatten, bekommt die Dinslakener Niederlage noch einen anderen Stellenwert.
Ob beide Teams, denen man die Bemühungen überhaupt nicht absprechen kann, in Anbetracht der Bedeutung dieser Partie überhaupt bis an ihre Grenzen gegangen sind, ist schwer zu beurteilen. Diverse Spielabschnitte waren sehr schön anzusehen, andere wirkten beidseitig sehr zerfahren.
Bis zur 18. Spielminute neutralisierten sich beide Mannschaften nahezu. Das gute Überzahlspiel der Gäste sorgte dann für die erste Veränderung auf der Anzeigetafel. Keine 10 Sekunden saß eine Kobra in der Kühlbox, da hatte es das erste Mal hinter Lucas Eckardt eingeschlagen.
Der Mittelabschnitt war knapp 7 Minuten alt, als die Unis Flyers das Ergebnis um einen weiteren Treffer hochschrauben konnten.
Aber auch die Giftschlangen konnten etwas mit Zeitstrafen des Gegners anfangen. Als sie sich in der 30. Spielminute in einfacher Überzahl befanden, zeigte Sören Hauptig nach Vorlage von Philipp Heffler und Jerome Baum, dass es eine gute Entscheidung war, ihn in die Schlangengrube zu holen. Denn er stand nach Baums Vorlage goldrichtig, um den Puck an Jorrit Vos im Tor der Gäste vorbeischieben zu können.
Von nun an wurde die Partie von beiden Seiten schneller geführt. Dies ging so bis zur 37. Spielminute, dann wiederholte sich das Ereignis vom Spielbeginn: Strafzeit Dinslaken – Powerplay – Tor Heerenveen. Neuer Spielstand: 1:3. Bei genau 39:00 ereignete sich dann ein kollektiver Ausfall der Dinslakener Abwehrarbeit. Gäste Stürmer Trevor Petersen konnte den Puck unbedrängt auf der Torlinie führen, zog Richtung Gehäuse von Lucas Eckardt und konnte sich dann die Ecke zum 1:4 aussuchen.
Bei den Hausherren keimte kurz noch einmal Hoffnung auf, als Philipp Heffler in der 46. Spielminute aus dem Gewühl heraus die schwarze Hartgummischeibe irgendwie an Jorrit Vos zum 2:4 vorbeimogelte, doch knapp 5 Minuten später musste erneut eine Kobra auf der Strafbank platznehmen. Diesmal dauerte es nur 8 Sekunden, bis die Gäste daraus das 2:5 gemacht hatten.
Als dann bei 57:09 einer der Gäste mit 2 Strafminuten belegt wurde, nahm Milan Vanek Lucas Eckardt zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch seine Maßnahme wurde nicht belohnt. Auch hier benötigten die Niederländer gerade einmal 8 Sekunden, um das verwaiste Tor zu treffen und mit dem 2:6 endgültig den Sack zuzumachen.
Coach Vanek war nach dem Spiel trotz der Niederlage nicht ganz unzufrieden:
„ Ich denke, das Ergebnis ist etwas zu hoch ausgefallen. Meiner Meinung nach waren wir im Mittelabschnitt das bessere Team und im letzten Drittel mindestens gleichwertig. Leider haben wir, wenn wir mal so richtig am Drücker waren, Strafzeiten kassiert. Anstatt wir das 2:2 machen, kassieren wir das 1:3 direkt, dasselbe beim Spielstand von 2:4. Die Niederländer haben uns für jeden unserer Fehler heute bestraft. Trotzdem bin ich im Großen und Ganzen zufrieden. Es gibt halt so Tage, wo du eben immer wieder dafür bestraft wirst, wenn du vorne die Tore nicht machst. Aber man sieht schon, dass wir auch an solchen Mannschaften, die gut unterwegs sind, nah dran sind. Wir müssen noch ein paar Kleinigkeiten abstellen, dann bin ich guter Dinge, dass wir auch das erste Heimspiel in den Pre – Playoffs gegen Hamm positiv gestalten können. Auch Lucas Eckardt hat heute einen guten Job gemacht, sodass ich voller Zuversicht Richtung nächste Runde blicken kann“, sagte der Dinslakener Übungsleiter nach der Partie.
Die letzte Hauptrundenbegegnung führt die Kobras zu der Mannschaft, gegen die sie auch die ersten beiden Pre – Playoff Begegnungen bestreiten wird: Zu den Hammer Eisbären.
Spielbeginn in Hamm ist um 20:00 Uhr.
Verzichten müssen die Giftschlangen zukünftig auf das Mitwirken von Jakub Revaj. Der Deutsch – Tscheche hat inzwischen wieder auf eigenen Wunsch die Heimreise nach Bad Kissingen angetreten.
  
Kader der Ehrenamtler erweitert
Eine weitere positive Nachricht kommt aus der Schlangengrube, denn der nächste Fan übernimmt Verantwortung und einen ehrenamtlichen Posten bei den Giftschlangen.
Nadine Scholz wird als zweite Fanbeauftragte Bianca Linke bei ihren Aufgaben unterstützen.
Die Kobras freuen sich über dieses Engagement und hoffen auf eine gute und lange Zusammenarbeit.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Ice Aliens verlieren trotz großen Kampfes gegen die Neuwieder Bären
(RLW)  Der noch am Freitag arg dezimierte Kader hatte am Sonntagabend nahezu volle Stärke und zeigte den Zuschauern am Sandbach eine kämpferische Partie, musste sich am Ende jedoch mit 2:4 geschlagen geben.
Unter den Augen des Ratinger Prinzenpaares samt Gefolge gerieten die Ice Aliens, wie so oft in der Saison, bereits in der dritten Spielminute durch Fröhlich in Rückstand. Nachdem erneut Fröhlich auf 0:2 gestellt hatte, gaben sich die Ice Aliens aber nicht auf. Die Angriffsbemühungen wurden erhöht und Neuwied lauerte nur auf Konter. Doch das Pech im Abschluss griff auch an diesem Abend. Das, was die Abwehr der Bären durchließ, fischte der an diesem Abend sehr starke Justin Schrörs weg. So ging es mit diesem 0:2 in die erste Pause.
Die nutzte das Prinzenpaar auf dem Eis Orden zu verteilen und den Ice Aliens viel Erfolg zu wünschen. Die Bären hatte dies wohl missverstanden, denn wieder war es Fröhlich, der in der 25. Minute seinen Hattrick vollendete. Den Gastgebern war es nicht vergönnt, den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch die Defensive stand nun sicherer und ließ keinen weiteren Treffer zu. Das gleiche Bild zeigte sich auch im letzten Spielabschnitt. Die Ice Aliens drängten auf den Anschluss, Neuwied verteidigte geschickt. Es brauchte bis zu 48. Minute, als Tim Brazda denn Bann brach und den Anschlusstreffer erzielte. Die Zuschauer legten nun auch noch eine Schippe drauf und unterstützten die Ice Aliens lautstark. Als Fischbuch 29 Sekunden vor der Schlusssirene auf 2:3 erhöhte, schien alles möglich. Trainer Andrej Fuchs nahm eine Auszeit und sprach den Zeitpunkt ab, wann Felix Zerbe aus dem Tor gehen sollte. Leider ging das Konzept nicht auf, denn bei 59:52 war der letzte Konter der Bären erfolgreich.
Am kommenden Freitag haben die Ice Aliens die Chance auf eine Revanche, denn dann stehen die Neuwieder Bären wieder am Sandbach auf dem Eis.
  
    
Grefrather EG
GEG gelingt Revanche gegen Neuss
(LLW)  Mit einem deutlichen 6:1 (1:1,1:0,4:0)-Heim-Erfolg ist der Grefrather EG die erhoffte Revanche gegen den Neusser EV 1b geglückt. Damit rückten die Blau-Gelben auf den fünften Tabellenplatz vor, können die Aufstiegsrunde aus eigener Kraft aber dennoch nicht mehr erreichen.
Die bittere 2:4-Niederlage im Hinspiel hatte GEG-Trainer Karel Lang und seinen Grefrather Jungs so gar nicht geschmeckt; war sie doch der Grund, dass der Grefrath Phoenix im bis dahin aussichtsreichen Rennen um einen der ersten vier Plätze, die zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde berechtigen, entscheidend ins Hintertreffen geraten ist. Entsprechend fest hatte man sich vorgenommen, im Rückspiel die noch offene Rechnung zu begleichen und die Punkte an der Niers zu halten.
Dabei tat sich Grefrath über weite Strecken der Begegnung erneut schwer mit dem niederrheinischen Nachbarn. Besonders im ersten Spielabschnitt wollte beim Phoenix kein rechter Spielfluss aufkommen. Zu häufig agierten die Gastgeber überhastet und wenig entschlossen. In der Folge waren es die Neusser Gäste, welche in der 6. Minute etwas überraschend mit 0:1 in Führung gingen. Grefrath bemühte sich weiter, benötigte aber eine Überzahlsituation, um 14 Sekunden vor der ersten Drittelsirene schließlich doch noch den leistungsgerechten Ausgleich zu erzielen. Kapitän Andreas Bergmann hatte auf Vorarbeit von Roby Haazen noch vor der Pause zum wichtigen 1:1 getroffen.
Der Ausgleichstreffer zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt hatte der GEG gut getan, so dass sich das Team von der Niers im zweiten Drittel etwas mutiger und bissiger zeigte. Prompt gelang Christian Robens erstmals die Grefrather Führung in der 26. Minute. Zwar folgten weitere Möglichkeiten, wie Sascha Schmetz' Alleingang in der 28. Minute, sowie ein Neusser Pfostentreffer (33.), vor der Pause wollte jedoch keinem der auf Augenhöhe agierenden Teams ein weiterer Treffer gelingen.
In defensiver Hinsicht wusste die GEG durchaus zu überzeugen und hatte mit Rene Dömges im Tor einen starken Rückhalt. Weniger zufrieden zeigte sich Phoenix-Trainer Karel Lang hingegen mit der Torausbeute seiner Mannschaft und nahm seine Jungs während der Pause entsprechend ins Gebet. Er schien die richtigen Worte gefunden zu haben, denn kaum war sein Team aufs Eis zurückgekehrt, setzte sich die GEG auch schon im Gäste-Drittel fest. Was folgte war der große Auftritt von Antonius Schut. Mit gleich drei Abstauber-Toren binnen drei Minuten (44.,44.,47.) durfte sich der niederländische "Vollstrecker des Abends" zusammen mit seinen Team-Kollegen über einen lupenreinen Hattrick freuen. Sicherlich ein ganz bitterer Moment für Gäste-Goalie Rasmus Lundgren, der noch im Hinspiel den GEG-Sturm mit seinen starken Paraden zur Verzweiflung gebracht hatte. Für die Vorentscheidung zum 4:1 und 5:1 bekamen Andreas Bergmann und Youngster Joschua Schmitz jeweils zwei Assistpunkte gut geschrieben. Neuss war jetzt völlig von der Rolle und kam nicht mehr ins Spiel zurück.
Den Schlusspunkt zum inzwischen hochverdienten 6:1-Endstand gegen restlos bediente Neusser setzte abermals Chrisitan Robens nach Zuspiel von Matthias Holzki und Carsten Reimann in der 55. Minute. Die Revanche war geglückt.
"Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden", meinte Karel Lang nach der lange Zeit offenen Begegnung, räumte aber auch ein, dass er sein Team während der Drittelpause wachrütteln musste: "Wir tun uns gegen vermeintlich schwächere Teams immer sehr schwer. Dann wird es in der Kabine schonmal ein bisschen lauter".
Mit dem Sieg gegen Neuss gelang es der Grefrather EG sich auf den füften Tabellenplatz zu verbessern, kann bei fünf Punkten Rückstand auf Bergisch Gladbach bei zwei noch ausstehenden Spielen aus eigener Kraft Platz vier jedoch nicht mehr erreichen.
Bevor die Hauptrunde beendet ist und der Phoenix die Saison vermutlich in der Landesliga-Pokalrunde fortsetzt, stehen am kommenden Wochenende noch zwei Begegnungen an. Am Freitag, 17.01. trifft die GEG in eigener Halle um 20:00 Uhr auf Tabellenschlusslicht Moers. Einen Tag später ist man am Samstag, 18.01. um 17:15 Uhr beim derzeitigen Tabellenführer Wiehl Penguins zu Gast. Gegen beide Teams wollen die Blau-Gelben noch einmal alles in die Waagschale werfen und das Optimum herausholen.
Im Hinblick auf das nächste Heimspiel gegen Moers meint Karel Lang augenzwinkernd: "Ich hoffe, dass wir kommenden Freitag früher ein paar Tore schießen, dann kann ich auch meine Stimme etwas schonen!"
  
   
Eifel-Mosel Bären
Bären verlieren trotz großem Kampf gegen die Löwen Frankfurt mit 3:6 (1:2,1:0,1:4) !!
(HL)  Das letzte Heimspiel der Eifel-Mosel Bären stand zunächst unter keinem guten Stern. 7 Spieler konnten aufgrund von Krankheit oder Verletzung nicht mitwirken. Zu diesen Spielern zählte mit Michal Janega auch der Trainer der Eifel-Mosel Bären.  Dennoch wollten die Bären dies nicht als Ausrede gelten lassen und waren auf Revanche für die bis dato einzige Niederlage aus dem Hinspiel aus.
Beide Teams begannen druckvoll und körperbetont das Spiel. Trotz guter Torchancen auf beiden Seiten, dauerte es bis zur 14. Spielminute ehe der erste Treffer fiel. Patrick Berens konnte einen Abpraller verwerten und traf zum umjubelten 1:0 für die Bären. Leider hatten die Löwen aus Frankfurt im Gegenzug die passende Antwort parat. Jonas Hochmüller konnte einen Abpraller zum 1:1 nutzen. Ein ausgeglichenes 1. Drittel wurde am Ende durch 2 Strafzeiten der Bären, zu Gunsten der Gäste aus Frankfurt, entschieden. In doppelter Überzahl war es Nicholas Gagne, der in der 18. Spielminute die 1:2 Führung für Frankfurt erzielte. Im Mittelabschnitt waren die Gäste aus Frankfurt zunächst besser und kamen zu diversen Tormöglichkeiten. Torhüter Daniel Petry hielt die Bären im Spiel und war nicht zu überwinden. In der 33. Minute wurde der unbändige Kampf der Eifel-Mosel Bären belohnt. In Unterzahl traf erneut Patrick Berens zum mehr als umjubelten 2:2 Ausgleich. Dieser Treffer sollte im Mittelabschnitt der Einzige bleiben. Im letzten Drittel merkte man den Bären den Substanzverlust in diesem Spiel immer mehr an. In der 43. Spielminute traf Jeffrey Fearing mit einem Bauerntrick zum 2:3. Nur wenige Minuten später sorgte Kilian Rohde mit dem 2:4 (45. Minute) für die Vorentscheidung. Aus dem Gewühl heraus senkte sich sein Schuss unter die Latte und Daniel Petry war machtlos. Zur Mitte des letzten Drittels machte sich sowohl der Altersdurchschnitt beider Teams, als auf die vielen Strafen der Bären bemerkbar. Bei den Bären schwanden immer mehr die Kräfte und binnen weniger Minuten stellten die Gäste aus Frankfurt das Ergebnis auf 2:6. Davide Carbone (53. Minute) und Jeffrey Fearing (56. Minute) lauteten die Torschützen. Den letzten Treffer des Abends war jedoch den Bären vorbehalten. In der 57. Spielminute fälschte Bastian Arend einen Schuss von Marco Hillgärtner zum 3:6 ab. Dies war neben dem Einsatzwillen, dem Kampf und der Moral ein weiteres bemerkenswertes Zeichen an diesem Abend.
Wenn es im Eishockey nur 2 Drittel geben würde, hätten sich die Bären für die kämpferische Leistung  mit mindestens einem Punkt belohnt. Das Wort „wenn“ trifft dieses Spiel auf den Punkt.  Denn „wenn“ die Bären sich nicht so viele (teils unnötige) Strafen eingehandelt hätten wäre mehr möglich gewesen. Es wäre wahrscheinlich auch mehr möglich gewesen „wenn“ nicht so viele Spieler ausgefallen wären. Dennoch gratulieren die Bären den Löwen aus Frankfurt zum verdienten Sieg, der  am Ende um 1-2 Tore zu hoch ausgefallen ist. Für die Bären heißt es nun Mund abputzen und weiter geht’s.  Bereits am kommenden Sonntag 19.01.2020 haben die Eifel-Mosel Bären zu Hause ein Freundschaftsspiel gegen das Team der Trosidorf Dynamites, ehe es dann mit den Play Offs in die heiße Phase der Saison geht.
  
    
Regionalliga Nord
    
Salzgitter Icefighters
Revanche geglückt! Icefighters bezwingen HSV
(RLN)  Mit einem 5:3 (1:1, 3:1, 1:1) gewannen die TAG Salzgitter Icefighters das letzte Heimspiel der Hauptrunde gegen den Hamburger SV und schieben sich damit auf Platz vier in der Tabelle der Regionalliga Nord vor.
Ähnlich der Partie gegen die Crocodiles Hamburg 1b in der Vorwoche, legten die Icefighters auch dieses Mal einen furiosen Start hin. So ging es in den ersten beiden Spielminuten mit erheblichem Druck in Richtung Hamburger Tor. Dort jedoch hütete ein gut aufgelegter Constantin Schönfelder den Kasten und verhinderte einen frühen Rückstand seiner Mannschaft. Die fing sich nach wenigen Minuten und bemühte sich ebenfalls, den Puck auf Dennis Korffs Gehäuse zu jagen. Auch wenn das Chancencenverhältnis zunächst für Salzgitter sprach, fand die Scheibe in Minute 12 den Weg in das Tor der Icefighters. Den Rückstand nahmen die Stahlstädter gelassen, behielten ihre Linie bei und sorgten mit Martin Záhoras 1:1 (17.) für einen gerechtfertigten Zwischenstand zur ersten Drittelpause.
Im Mittelabschnitt machten die Hausherren mehr aus ihren Möglichkeiten. Thomas Herklotz, der drei Spiele lang nicht getroffen hatte, ließ es in den zweiten 20 Minuten gleich zweimal krachen und sorgte in den Spielminuten 23. und 34. für eine 3:1-Führung. Dabei erzielte der Ex-Falke seinen ersten Treffer in eigener Unterzahl, das zweite Tor per Konter im Powerplay. Nur kurz darauf erhöhte Záhora auf 4:1 (35.), nachdem ein gegnerischer Pass an der blauen Linie abfangen wurde und der Tscheche alleine vor Schönfelders Kasten eiskalt verwandeln konnte. Die nächste Strafzeit der Icefighters gab Hamburg allerdings die Gelegenheit für den Anschlusstreffer zum 4:2 (37.).
Im letzten Drittel kamen die Gastgeber nicht gut aus der Kabine. Der HSV nutzte die Chance und erzielte mit dem 4:3 (43.) ein vermeidbares Tor. Mit herunterlaufender Uhr wurde der Körpereinsatz härter. Zwei unschöne Szenen ereigneten sich, unter anderem wurde Viktors Ponatovskis von Pascal Heitmann in die Bande geschickt. Eine Situation, die mit nur zwei Minuten geahndet wurde und auch bei Icefighters-Cheftrainer Radek Vit für Unmut sorgte: "Ich war mit den Schiedsrichter-Entscheidungen eigentlich zufrieden aber hier fiel die Strafe zu niedrig aus. Ich weiß nicht, was da erst noch passieren muss – vor allem wenn man an die Situation mit dem HSV-Spieler denkt, der sich vor ein paar Wochen so schwer verletzt hat!" Glücklicherweise ohne Verletzungsfolgen wurde die Partie fortgesetzt. Die Salzgitterander hatten das Spiel wieder im Griff und es war erneut Thomas Herklotz, der zum Endstand von 5:3 (53.) einnetzte.
So war der Coach insgesamt zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, erinnerte in der Kabine allerdings auch an die Fehler, insbesondere an die ersten zehn Minuten des letzten Drittels: "Das war insgesamt gut, aber wir müssen unbedingt daran arbeiten, dass wir uns diese 'Auszeiten' nicht mehr nehmen, wo es dann an allem fehlt! Bis zum 4:1 haben wir gut gespielt, nach dem 4:2 haben alle wieder nur nach vorne gedacht und die Defensive komplett vernachlässigt. In den letzten zehn Minuten des Schlussdrittels haben wir alles vermissen lassen: Einsatz, defensive Aufgaben, Laufbereitschaft...da war gar nichts. Nach dem 4:3 sind wir wieder aufgewacht und haben wieder angefangen zu spielen und zu laufen. Am Ende haben wir verdient gewonnen aber diese Auszeiten dürfen wir uns in der Meisterrunde nicht leisten!"
  
    
Regionalliga Ost
    
ESV Chemnitz
Die Berliner Heimspielwochen enden mit viertem Sieg im vierten Spiel
(RLO)  Das Ergebnis fiel mit 13:3 (1:1; 6:0; 6:2) deutlich für die Crashers aus. Dabei mussten diese auf zahlreiche Stammspieler verzichten. Neben dem gesperrten Novotny fehlten Hesse, Hofmann, Fritz, Stiegler und Strobelt. Dafür schlüpften vier U20-Spieler ins Team. Im Tor stand Nils Langer, der eine tolle Leistung zeigte.
Die Hausherren gingen nach nur 35 Sekunden durch Charousek in Führung. Das Tor gab allerdings wenig Sicherheit. Das erste Drittel blieb zerfahren. Hinzu kamen unnötige Strafen. Die Hauptstädter nutzten in der 17. Minute die Gelegenheit zum Ausgleich. Mit 1:1 ging es auch zum ersten Pausentee…
Mehr zum Spiel gibt es hier: https://chemnitz-crashers.de/2020/01/12/die-berliner-heimspielwochen-enden-mit-viertem-sieg-im-vierten-spiel/
Nach 18 Spieltagen stehen die Crashers mit 39 Punkten auf Platz vier der Regionalliga Ost. Angeführt wird die Tabelle von den Schönheider Wölfen mit 44 Punkten. Auf Platz fünf, immer noch in Reichweite zu einem der vier Play-Off-Plätze, ist Tornado Niesky mit 29 Punkten.
  


 Dienstag 14.Januar 2020 www.icehockeypage.de 
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