Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
Blue Devils Weiden
(OLS)  Nach den langfristigen Ausfällen von Adam Poldruhak und Philipp Siller wird nun auch Stürmer Marco Pronath nach einer Sprunggelenksverletzung in dieser Saison nicht mehr für die Blue Devils auflaufen können
 
Deutscher Eishockey Bund
(DEB)  Der DEB hat den Landesverbänden, Vereinen, Verantwortlichen und Teamärzten einen Verhaltensleitfaden bezüglich des Coronavirus zukommen lassen. Als Vorsichtsmaßnahme wird zudem  auf den "Handshake" nach den Spielen vorerst verzichtet
 
EC Hannover Indians
(OLN)  Die Hannover Indians haben eine weitere Vertragsverlängerung bekannt gegeben: Verteidiger Nicolas Bovenschen hat seine Zusage für ein weiteres Jahr am Pferdeturm gegeben
  
Adler Mannheim
(DEL)  Verteidiger Joonas Lehtivuori hat eine Armverletzung erlitten und wird damit vorerst bis zum Ende der Hauptrunde ausfallen
  
MEC Saale Bulls Halle
(OLN)  Verteidiger Eric Wunderlich hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und wird den Saale Bulls bis zum Saisonende nicht mehr zur Verfügung stehen

ECDC Memmingen
(OLS)  Stürmer Jannik Herm, der erst vor Kurzem aus der DEL2 vom EHC Freiburg an den Hühnerberg kam, hat sich an der Hand verletzt und wird den Indians für mehrere Wochen fehlen
  
EV Pegnitz
(BLL)  Stürmer Maximilian Eissner, der bereits längere Zeit mit dem Team trainierte, hat nun auch sein Debüt bei den Ice Dogs gegeben und spielte zuvor im Bayreuther Nachwuchs und auch im Landesliga-Team der Tigers
  
EV Dingolfing
(BLL)  Verteidiger Manuel Ruhstorfer, der bis auf zwei Spielzeiten in Vilshofen seine gesamte Laufbahn bei den Isar Rats verbrachte, wird nach dem kommenden Wochenende seine aktive Laufbahn beenden
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Donnerstag 23.Januar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spieltags-Vorberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 17 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Düsseldorfer EG
In Augsburg und gegen Iserlohn - DEG trifft auf Panther und Roosters!
(DEL)  Die Düsseldorfer EG konnte sich durch den Sieg gegen die Straubing Tigers am vergangenen Sonntag in der Tabelle etwas Luft verschaffen. Die Distanz nach oben, zu Platz 6, beträgt derzeit vier Punkte, zu Platz 8 immerhin schon sieben Zähler. Erfolgreich soll es auch am kommenden Wochenende weitergehen: Am Freitag (24. Januar, 19.30 Uhr) ist die DEG zu Gast bei den Augsburger Panthern. Zwei Tage später (Sonntag, 26. Januar, 14.00 Uhr) kommt es im ISS DOME zum vierten Saison-Duell mit den Iserlohn Roosters.
  
    
Bayreuth Tigers
Schlag auf Schlag geht’s weiter – zwei Mal Bietigheim
(DEL2)  Gleich am Freitag öffnet der Tigerkäfig – zum dritten Mal in sechs Tagen - erneut seine Pforten. Zu Gast sind die Bietigheim Steelers, denen man dann am Sonntag auch gleich zur vierten Partie der Saison in Baden-Württemberg gegenüberstehen wird.
Beim ersten Aufeinandertreffen setzten sich die Steelers in eigener Halle mit 4:1 durch, bevor die Tigers Anfang November im heimischen Tigerkäfig einen 3:2-Erfolg nach Verlängerung – Dreifach-Torschütze war damals Tyler Gron – feiern durften.
Seitdem hat sich einiges getan im Ellental: Trainer Hugo Boisvert wurde durch Marc St. Jean aus dem eigenen Trainer-Staff ersetzt und zudem wurden mit dem französischen Nationalspieler Guillaume Leclerc und zuletzt dem Kanadier Myles Fitgerald zwei Kontingent-Stürmer nachverpflichtet.
Derzeit findet sich der Serien-Finalteilnehmer der letzten Jahre auf einem für die gewohnt hohen Ansprüche enttäuschendem 10. Tabellenplatz wieder.
Einerseits hat man es nicht wie gewünscht geschafft, Abgänge wie Weller, McNeely oder Sommerfeld adäquat zu ersetzen, zum anderen zünden langjährige Leistungsträger wie McKnight, Hauner oder Preibisch viel zu selten, um derzeit an die Erfolge der Vergangenheit anknüpfen zu können. Mit Stephon Williams setzt man zumeist auf einen Kontingent-Torsteher, der etwa zwei Drittel der bisherigen Spiele absolviert hat. Als Backup steht ihm der junge Cody Brenner was die Fang-Quote angeht jedoch in nichts nach.
Das zeichnet sich auch bei den Torerfolgen ab. Nur Crimmitschau und Bad Nauheim haben bisher weniger Tore geschossen als Bietigheim, die mit insgesamt 116 Treffern zu den schwächeren Teams in dieser Statistik zählen. Auch das Überzahlspiel, bei dem wieder nur die beiden vorgenannten Teams etwas schwächer sind, ist mit 16,3% Erfolgsquote deutlich ausbaubar. Im Gegensatz dazu spielt man ein anständiges Penalty-Killing und steht mit 82,6% deutlich besser und im Spitzenfeld der Liga da.
Im Lager der Tigers ist ein klarer Aufwärtstrend zu erkennen, bei welchen man nun endlich auch Punkte einsammelt. Drei Siege aus den letzten fünf Partien und eine SO-Niederlage bedeuten neun Punkte. Bereits in den letzten 15 Partien, bei welchen man sich in der oberen Hälfte der Tabelle befinden würde, griffen die Mechanismen immer besser.
Coach Petri Kujala stehen für das kommende Wochenende voraussichtlich die gleichen Akteure zur Verfügung wie zuletzt. Ein Einsatz von Martin Davidek, der seit einiger Zeit wieder am Mannschaftstraining teilnimmt, kommt jedoch noch zu früh.
  
    
ESV Kaufbeuren
Doppelspieltag gegen die Heilbronner Falken - Sonntag um 17:00 Heimspiel in der erdgas schwaben arena
(DEL2)  Mit einem weiteren Doppelspieltag geht es für die DEL2 Clubs am kommenden Wochenende im Ligabetrieb weiter. Der ESV Kaufbeuren trifft dabei zwei Mal auf die Heilbronner Falken. Am Freitagabend geht es für die Joker dabei zuerst nach Heilbronn. Spielbeginn bei den Falken ist um 20:00 Uhr. Am Sonntagnachmittag um 17:00 Uhr zur gewohnten familienfreundlichen Zeit, gastiert der Tabellendritte aus Heilbronn dann in der erdgas schwaben arena.
Tickets für die Heimspiele der Joker sind wie gewohnt im Ticket Onlineshop - jetzt neu auch mit Paypal zahlen - in allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie in der ESVK Geschäftsstelle und an den Abendkassen erhältlich. Weiter werden auch alle Spiele des ESV Kaufbeuren live auf Sprade.TV übertragen.
ESVK Coach Andreas Brockmann wird am Wochenende vermutlich auf das gleiche Personal wie am Dienstag beim Derby in Ravensburg zurückgreifen können. Weiterhin sicher fehlen wird auf jeden Fall der langzeitverletzte Philipp de Paly.
Neues Kassen- und Bezahlsystem in der erdgas schwaben arena:
Ab dem Heimspiel am 02.02.2020 gegen die Löwen Frankfurt wird an den Kiosken in der erdgas schwaben arena ein neues Kassensystem eingeführt. Dies ist unter anderem auch auf die neuen gesetzlichen Regelungen zurückzuführen. Die ESVK Bezahlapp muss daher eingestellt werden, da diese nicht mit dem neuen Kassensystem kompatibel ist. Beim Heimspiel am Sonntag gegen die Heilbronner Falken kann dann das letzte Mal mit der App an den Kiosken bezahlt werden. Alle Nutzer die ihr Guthaben bis dahin nicht verbraucht haben, können dies in gewohnter Weiser über die App bis zum 28. Februar 2020 auf ihr Paypal Konto zurückbuchen lassen.
Genaue Informationen zum neuen Kassen- und Bezahlsystem, bei dem weiterhin auch mit Bargeld bezahlt werden kann, erfolgen in der kommenden Woche.
  
    
Oberliga Süd
    
Deggendorfer SC
DSC vor erneutem Duell mit den Starbulls Rosenheim
(OLS)  Vor wenigen Wochen traten beide Teams noch zum Ende der Hauptrunde  
gegeneinander an, nun gibt es das Duell zwischen dem Deggendorfer SC  
und den Starbulls Rosenheim am kommenden Freitag erstmals in der  
Meisterrunde.
Viel Action war in den bisherigen Partien der beiden Mannschaften  
geboten. Ein Musterbeispiel war das letzte Aufeinandertreffen zum Ende  
der Meisterrunde. Dort bezwang der DSC in einer torreichen Partie die  
Oberbayern mit 7:4. Doch nicht nur sportlich haben beide Teams viel zu  
bieten, sondern auch tabellarisch geht es für die Deggendorfer und die  
Rosenheimer in der Meisterrunde um die Wurst. Beide konkurrieren  
aktuell um den zweiten Tabellenplatz in der Oberliga Süd. Zwei Punkte  
trennen den zweitplatzierten DSC von den Starbulls, die mit einen Sieg  
am Freitag an der Mannschaft von Trainer Dave Allison vorbeiziehen  
könnten.
Im direkten Duell beider Teams gilt es für die Deggendorfer Defensive  
besonders die starken Offensivkräfte der Gäste im Auge zu behalten.  
Mit Alexander Höller (50 Punkte), Josh Mitchell (49 Punkte) und  
Offensivverteidiger Maximilian Vollmayer (47 Punkte) haben die  
Starbulls einige starke Akteure im Angriff aufzubieten.
DSC-Coach Dave Allison wird am Freitag voraussichtlich auf seinen  
kompletten Kader zurückgreifen können. Während sich unter der Woche  
Christoph Gawlik dazu entschied, seine Karriere unterklassig  
fortzusetzen, wird hingegen Stürmer David Seidl wieder in den Kader  
zurückkehren.
Spielbeginn am Freitagabend in der Festung an der Trat ist um 20 Uhr.
  
    
EV Lindau Islanders
Zwei absolute Hammergegner für die Islanders - Freitag nach Memmingen, Sonntag kommt Regensburg nach Lindau
(OLS)  Das vergangene Wochenende hatte für die EV Lindau Islanders Licht und Schatten parat. Mit einem Sieg nach Overtime (3:2 n.V. gegen Selb) und einer Niederlage (1:6 in Füssen) liegen die Islanders in die Meisterrunde nach vier Spieltag nur einen Punkt hinter den Plätzen, die zur Play-off-Teilnahme berechtigen. Die beiden kommenden Gegner der EV Lindau Islanders sind indes Schwergewichte der Oberliga Süd. Am Freitag, 24. Januar, um 20.00 Uhr (live bei Sprade.tv) geht es zum Derby beim Tabellenführer Memmingen. Und am Sonntag, 26. Januar, um 18.00 Uhr kommt es in der heimischen Eissportarena zum Aufeinandertreffen mit den wiedererstarkten Eisbären Regensburg, dem aktuell Tabellenvierten der Oberliga Süd.
Für die momentan stark dezimierten EV Lindau Islanders könnte der erste Gegner am kommenden Wochenende nicht schwieriger sein. Am Freitag, den 24. Januar, steht um 20 Uhr das erste Bully beim Dauerrivalen und souveränen Tabellenführer ECDC Memmingen am Hühnerberg bevor. Die Memminger bauen ihrer Siegesserie immer weiter aus und halten den Tabellenzweiten Deggendorfer SC vor dem kommenden Wochenende schon mit acht Punkten auf Abstand. Im Dezember verloren die Indians nur ganze zwei Spiele, eines davon gegen die Islanders und das andere gegen den EV Füssen. In der Meisterrunde sind sie, nach vier Spielen, sogar noch ungeschlagen. Auf der anderen Seite geht es für die EV Lindau Islanders an diesem Spieltag darum erneut ganz wichtige Punkte zu sammeln, um an den Selber Wölfen auf Platz 8 dranzubleiben oder im besten Falle zu überholen. Die Vorzeichen und die Brisanz dieses Derby könnten spannender nicht sein und lassen auf einen tollen Eishockeyabend hoffen, an dessen Ende die Islanders hoffentlich, wie schon am zweiten Weihnachtsfeiertag beim Last-Minute-Sieg, Grund zu feiern haben. Beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams zum Hauptrundenende mussten die Islanders mit einer knappen 3:5-Niederlage an den Bodensee zurückreisen. Die Lindauer hielten das Spiel bis zehn Minuten vor Schluss ausgeglichen und waren dem vierten Tor näher als die Memminger. Diese aber nutzten mit ihrer Klasse einen Konter und gingen selbst in Führung. Das Tor zum 5:3-Endstand war ein Empty-Net-Treffer, als Lindau seinen Goalie zog, um noch einen möglichen Ausgleich zu erzielen. Das Team der Indians präsentiert sich in dieser Saison als absolute Einheit. Trotz einiger schwerwiegender und langfristiger Verletzungsausfälle im Herbst ließen sie sich nicht abringen und führen deshalb auch verdient die Tabelle der Oberliga Süd an. Der Topscorer der Memminger sowie der gesamten Oberliga ist Brad Snetsinger der schon 70 Scorerpunkte aufweisen kann. Die Mannschaft der Islanders erhofft sich, dass zu diesem Auswärtsspiel wieder zahlreiche Lindauer den Weg auf sich nehmen, ihr Team im Stadion anfeuern und ihnen durch ihre Unterstützung von den Tribünen die notwendige Kraft für dieses schwere Spiel mit auf den Weg geben.
Beim Heimspiel am Sonntag, 26. Januar, um 18.00 Uhr in der Eissportarena Lindau, ist mit den Eisbären Regensburg der Tabellenvierte der Oberliga Süd zu Gast. Eine weitere große Hürde für die EV Lindau Islanders, die aber an die vergangenen Heimspiele anschließen und die Punkte im Kampf um Platz 8 am Bodensee behalten wollen. In der Vorsaison waren die Donaustädter, zusammen mit dem EC Peiting, das Non-plus-Ultra der Hauptrunde. Und auch für dieses Jahr rechnete man mit einem solchen Lauf, blieb doch die Mannschaft in sehr großen Teilen zusammen. Dem war aber lange nicht so. Nach dem schwachen Saisonstart zogen die Verantwortlichen der Eisbären die Notbremse und trennten sich gut eine Woche vor dem Gastspiel der Islanders im Dezember von Trainer Igor Pavlov. Bei den Regensburgern übernahm erst interimsmäßig der ehemalige Waldkraiburger Kapitän Max Kaltenhauser an der Bande, der den Lindauern aus vielen Duellen mit den Löwen bekannt sein dürfte. Nach einer Reihe von Siegen und dem stätigen Trend nach oben, auf Platz 4 der Tabelle, wurde aus dem interimsmäßigen Engagement schnell eine Dauerlösung.
Die EV Lindau Islanders sind also gewarnt, was auf sie zukommt, wird doch die Spielweise wiederum eine andere sein als noch beim ersten Duell in Lindau, als die Islanders bei der Heimpremiere von Franz Sturm die Eisbären in einem torreichen Spiel knapp mit 6:5 besiegen konnten. Auch wird die Spielweise von Kaltenhauser eine andere sein als beim ersten Aufeinandertreffen mit der gerade von ihm übernommen Mannschaft, als man sich in Regensburg mit 1:5 geschlagen geben musste.  Schon in diesem Spiel zeigte sich, welche Offensivqualitäten die Donaustädter aufbieten können, wenn man sie frei aufspielen lässt.
Die Topscorer im Team der Eisbären sind, wie schon in der Vorsaison, der Tscheche Richard Divis und der Deutsch-Kanadier Peter Flache. Zusammen mit dem Nikola Gajovský, dem zweiten tschechischen Importspieler, erzielte das Trio bereits jetzt 144 Scorerpunkte, was die Offensivpower der Mannschaft nochmals deutlich unterstreicht. Auch die drei defensiven Spieler Jakob Weber, Tomas Gulda und der Ex-Islanders Petr Heider sind nach vorne zum gegnerischen Tor hin brandgefährlich. Die EV Lindau Islanders können nur durch eine disziplinierte und defensive Mannschaftsleistung sowie absoluten Kampfeswillen dagegenhalten. Dass die Mannschaft ihr Potenzial aufs Eis bringen kann, stellte sie in vielen Spielen der laufenden Saison, gerade zu Hause, oft unter Beweis. Man darf also gespannt sein, ob Lindau im Kampf um Platz 8 der Tabelle dem starken Gegner aus der Oberpfalz erneut Punkte abnehmen kann. Zumal die Partien des EVL gegen Regensburg in der Vergangenheit zumeist recht eng und auf hohem Niveau verliefen.
  
   
ECDC Memmingen
Heim-Derby soll den nächsten Sieg bringen
(OLS)  Am Freitag (20 Uhr) kommt es am Memminger Hühnerberg zum Allgäu-Bodensee-Derby gegen den EV Lindau. Die Indians wollen ihren tollen Lauf fortsetzen und auch gegen die „Islanders“ punkten. Coach Waßmiller steht voraussichtlich der komplette Kader zur Verfügung.
Das vorletzte Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison steigt am Freitag in der Maustadt. Der ECDC Memmingen geht, wie fast immer in den vergangenen Wochen, als Favorit in die Begegnung. Die Gäste vom EV Lindau kommen außerdem mit einigen kleineren Problemen nach Memmingen. Auch wenn die letzte Partie in der Overtime gegen die Selber Wölfe gewonnen werden konnte, so ist das Team vom Bodensee durch mehrere Niederlagen in den letzten Wochen aus den Playoff-Plätzen gerutscht. Einen Punkt hinter dem achtplatzierten VER aus Selb benötigt die Mannschaft von Trainer Franz Sturm jeden Zähler und wird in Memmingen entsprechend auftreten. Aus einer geordneten Defensive sollen schnelle Konter zum Erfolg führen, wie es bereits am zweiten Weihnachtsfeiertag gelang, als die Indians am Bodensee in der letzten Minute besiegt werden konnten. Ob der Lindauer Topscorer Brent Norris, nach Ausfall am letzten Wochenende, wieder fit ist, werden die Memminger wohl erst kurz vor dem Spiel erfahren. Ansonsten werden es seine Sturmkollegen Andreas Farny, Simon Klingler oder der junge Ludwig Nirschl für die „Islanders“ richten müssen.
Bei den Indians sieht es so aus, als könnte Trainer Sergej Waßmiller auf den gesamten Kader zurückgreifen. Auch Dennis Neal, der am vergangenen Sonntag kurzfristig wegen Krankheit passen musste, befindet sich wieder im Training. Ebenfalls wird mit einem Einsatz von Dennis Miller geplant, daher dürfte sich an der Formation im Sturm wenig ändern. Die Offensive wird trotzdem am Freitag etwas im Fokus stehen, wurden am letzten Wochenende doch vergleichsweise viele Chancen zu leichtfertig vergeben. Da das Team aber hervorragend verteidigte, reichte es zu fünf Punkten gegen Weiden und den SC Riessersee, welche den Vorsprung an der Tabellenspitze konstant bei acht Punkten erhielten, so dass die zahlreichen Zuschauer am Freitag erneut den Spitzenreiter der Oberliga-Süd anfeuern werden.
Da sich auch aus Lindau einige Fans angekündigt haben, steht einem stimmungsvollen Derby nichts mehr im Wege. Die Indians rechnen wieder mit einem gut besuchten Hühnerberg, wie es schon in den letzten Heimspielen der Fall war. Am Sonntag folgt dann die Partie bei den Starbulls Rosenheim (3.). Tickets fürs Derby am Freitagabend sind weiterhin im Vorverkauf sowie an den Abendkassen erhältlich.
  
    
ERC Sonthofen
Vorbericht Verzahnungsrunde: 05. + 06. Spieltag ERC Sonthofen in Waldkraiburg und daheim gegen Höchstadt
(OLS)  Nach vier Spieltagen stehen die Bulls, trotz der Niederlage bei den Passau Black Hawks, mit neun Punkten auf Tabellenrang zwei und somit im Soll. Dennoch müssen die Jungs von Martin Ekrt am Wochenende wieder eine Schippe drauflegen, um gegen die kommenden Gegner zu bestehen. Am Freitag geht es zum EHC Waldkraiburg, bevor es am Sonntag gegen Höchstadt zum Aufeinandertreffen der beiden Oberligisten kommt.
Die Löwen aus Waldkraiburg stehen mit drei Punkten auf Tabellenrang sieben der Verzahnungsrunde. In vier Spielen gingen sie bisher dreimal als Verlierer vom Eis. Am vergangenen Sonntag konnte der EHC jedoch mit einem 3:0-Heimerfolg gegen die Höchstadt Alligators aufhorchen lassen. Punktbeste Spieler aufseiten der Waldkraiburger sind Tomas Rousek (1 Tor / 5 Assists) sowie Mathias Jeske (3 Tore / 1 Assist) und Lukas Wagner (2 Tore / 2 Assists).
Am Sonntag gastieren dann die Alligators aus Höchstadt an der Hindelanger Straße in Sonthofen. Der Oberligazwölfte kam in der Verzahnungsrunde noch nicht so richtig in Tritt. Nach vier Spielen stehen derzeit zwei Siege sowie zwei Niederlagen zu Buche. Das haben sich die Verantwortlichen rund um Ex-ERC-Coach Martin Sekera sicherlich anders vorgestellt. Dennoch darf man die Echsen aus dem Aischgrund nicht unterschätzen: Jari Neugebauer (3 Tore / 4 Assists) führt die interne Scorerwertung in der Verzahnungsrunde an. Gerade in der Offensive hat sich der HEC vor der Verzahnung nochmals verstärkt und somit sollte die Defensive der Bulls gewarnt sein.
Für das Team von Martin Ekrt gilt es wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Nach der unnötigen Niederlage bei den Passau Black Hawks gilt es, ein Stück weit Wiedergutmachung zu betreiben. Dafür bedarf es jedoch einer enormen Steigerung bei der Chancenverwertung. Das Team erspielt sich immer wieder beste Einschussmöglichkeiten, lässt diese aber zu oft liegen. Auch in der Verteidigung müssen die Fehler im Aufbau wieder abgestellt werden. Gerade in Passau haben vier individuelle Fehler zur Niederlage geführt.
Dass es die Bulls besser können, haben sie oft genug gezeigt. Sie wollen ganz klar an die Erfolge der letzten Wochen anknüpfen. Ob zum Wochenende alle Mann wieder an Bord sind, steht zum jetzigen Zeitpunkt nicht fest. Spielbeginn am Sontag, den 26.01.2020, ist um 18:00 Uhr. Gerade die Unterstützung der Fans wird wieder enorm wichtig sein, will man die Oberhand gegenüber dem Oberliga-Konkurrenten aus Höchstadt behalten.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
EHC Königsbrunn
Richtungsweisendes Wochenende für Königsbrunn
(BYL)  Am Wochenende hat der EHC Königsbrunn gleich zwei knifflige Aufgaben vor sich. Am Freitag müssen sich die Brunnenstädter ab 20 Uhr in Schweinfurt mit den „Mighty Dogs“ messen, sonntags empfängt der EHC ab 18 Uhr in heimischer Eisarena die „Eishackler“ des TSV Peißenberg. In der Vorrunde setzte es Niederlagen in diesen Konstellationen, doch gerade jetzt ist Königsbrunn auf jeden Punkt angewiesen.
Anfang November war der EHC zum letzten Mal in Schweinfurt und musste mit einer 1:5 Schlappe das Feld räumen. Eine schlechte Chancenverwertung besiegelte die Niederlage. Nun sind zwei Monate vergangen, seitdem gab es einige Veränderungen bei den Mighty Dogs. Während der letzten Begegnung stand noch Interimstrainer Matthias Hesselbach hinter der Bande, kurz vor Weihnachten übernahm dann Zdeněk Vanc das Mannschaftstraining. Auch der Kader wurde seitdem aufgestockt, so wechselten nach dem Aus der Bad Kissinger Wölfe gleich fünf Spieler nach Schweinfurt. Kevin Marquardt, Jona Schneider, Tilman Pfister, Semjon Bär und Eugen Nold trugen seitdem die Farben der Mighty Dogs, doch die Mannschaft blieb hinter den Erwartungen und beendete die Vorrunde als Tabellenzwölfter. Im Januar wechselte noch der 33-jähriger Stürmer Pierre Kracht vom EV Pegnitz nach Schweinfurt, und mit dem 32-jährigen lettischen Stürmer Eriks Ozollapa holte sich der Verein einen dritten Kontingentspieler nach Unterfranken. Die Mighty Dogs werden aber wie vom Verband vorgeschrieben nur mit Zweien die jeweiligen Begegnungen bestreiten. In der Qualifikationsrunde startete Schweinfurt mit drei Niederlagen gegen Dorfen, Peißenberg und zuletzt dem 1:6 in Geretsried. Gegen Königsbrunn soll aber nach vier sieglosen Spielen der Knoten endlich platzen und die ersten Punkte eingefahren werden.
Ende Oktober war der TSV Peißenberg zu Gast in Königsbrunn und nahm drei Punkte mit nach Hause. Bei der 4:7 Niederlage setzten sich die Eishackler verdient gegen den EHC durch und waren in der Vorrunde lange Zeit unter den ersten Sechs der Bayernligisten, doch im Dezember setzte es einige Pleiten. Am Ende stand Peißenberg auf dem siebten Platz, zwei Punkte vor Königsbrunn. Doch rechtzeitig zur Qualifikationsrunde ist die Mannschaft wieder im Soll und steht nach nach drei Siegen und einer Niederlage nach Verlängerung mit zehn Punkten auf dem ersten Platz. Einen starken Lauf hatte bisher der 24-jährige Stürmer Florian Höfler, der in den bisherigen vier Partien schon 12 Scorerpunkte verbuchen konnte. Auch den 26-jährigen tschechischen Center Lukáš Nováček sollte der EHC immer gut im Auge behalten, gegen Königsbrunn traf er bisher in jeder Partie. Am Sonntag wird wohl die Tagesform entscheiden, wer am Ende als Sieger vom Eis geht. 
Der EHC Königsbrunn hat in der Qualifikationsrunde bisher drei Spiele absolviert, jedes wurde mit nur einem Tor Unterschied entschieden. Nach zwei Niederlagen und einem Sieg müssen die Brunnstädter unbedingt Punkte holen, um sich für die in der Vorunde gezeigten Leistung zu belohnen. Allerdings muss EHC-Coach Waldemar Dietrich auf seinen erkrankten Kapitän Dominic Auger verzichten. Ansonsten kann er aber auf seinen komplettem Kader zurückgreifen. 
  
    
ERV Schweinfurt
Gegnercheck – EHC Königsbrunn „Pinguine“
(BYL)  Der Abwärtstrend hält an – nach den beiden Niederlagen am vergangenen Wochenende wächst der Druck auf das Team von Trainer Zdenek Vanc. Gegen den EHC Königsbrunn will und muss man die ersten Punkte in der Abstiegsrunde holen. Aktuell belegen die Pinguine mit zwei Punkten Vorsprung auf die Mighty Dogs den rettenden fünften Tabellenplatz. Besonderes Augenmerk sollte man auf den EHC-Topscorer Jakub Sramek legen, in der Vorrunde belegte er mit 25 Toren und 27 Vorlagen den ersten Platz in der Bayernliga. Spielbeginn gegen den EHC ist am Freitag, den 24. Januar 2020, um 20:00 Uhr.
Spieler im Fokus:
Jakub Sramek – One-Man-Show im Sturm:
Mit 52 Scorerpunkten belegte der 26-jährige Tscheche in der Vorrunde Platz eins der Bayernliga-Scorerliste. Vor seinem Wechsel zum EHC erzielte der Ausnahmestürmer in der bayrischen Landesliga in 78 Spielen beeindruckende 251 Scorerpunkte bei 130 Toren.
Nicolas Hetzel – Ein Schweinfurter im Tor des EHC :
Auf der Torhüterposition spielt seit dieser Saison neben der deutschen Nationalspielerin Jennifer Harß der gebürtige Schweinfurter Nicolas Hetzel. Der 20-jährige Unterfranke spielte bis zur U16 beim ERV Schweinfurt, wechselte anschließend Bad Tölz und von dort nach Bietigheim. Seit der Saison 2017/18 stand er für das Augsburger DNL-Team im Tor. Die vergangene Saison trainierte er sogar als Nummer drei beim DEL-Team der Augsburger mit und stand bei einigen Spielen als Backup-Torhüter der Augsburg Panther im Kader. In der Hauptrunde stand Nicolas insgesamt zehnmal zwischen den Pfosten des EHC.
Jennifer Harß – Die Nummer #1 bei den Pinguinen:
Nach 19 Pflichtspielen für den EV Pfronten wechselte die Torhüterin zur Saison 2009/10 in die NCAA zu den Minnesota Duluth Bulldogs. Bei dem US-Team fungierte sie als Back-Up Torhüterin für die schwedischen Nationaltorhüterin Kim Martin Hasson und gewann 2010 das Finalturnier der NCAA. Zur Saison 2012/13 kehrte die 32-Jährige nach Deutschland zurück und spielte eine Saison für den ECDC Memmingen in der deutschen Frauen-Bundesliga. Seit Beginn der Saison 2013/14 spielte Jennifer Harß parallel für den ERC Sonthofen in der Herren-Eishockey-Bayernliga. Mit dem ERC Sonthofen wurde sie in ihrer ersten Saison Bayerischer Meister und stieg in die Oberliga Süd auf. Nach drei weiteren Spielzeiten in der Oberliga für den ERC, mit dem sie in der Saison 2016/17 bis in das Halbfinale kam, wechselte sie zurück in die Bayernliga zum EHC Königsbrunn. Für die deutsche Nationalmannschaft spielte die Eishockeytorhüterin unter anderem bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin sowie 2014 in Sotschi.
Stimmen zum Spiel:
Stürmer David Adam: "Das werden dieses Wochenende zwei sehr wichtige Spiele für uns. Wir werden auf jeden Fall alles geben um die ersten Punkte einzugahren." .
  
    
ESV Buchloe
Hält die Erfolgsserie auch gegen die ärgsten Verfolger? ESV Buchloe empfängt am Freitag Ulm und muss am Sonntag nach Moosburg
(BLL)  Mit einem guten Auftakt wollten die Buchloer Piraten in die Aufstiegsrunde starten. Dass dieses Ziel nun mit vier Siegen in vier Spielen mit der optimalen Ausbeute geglückt ist, konnte man im Vorfeld dennoch nicht erwarten. Doch vor dem dritten Wochenende steht der ESV nach Siegen über Amberg (6:2), Bad Aibling (3:1), Haßfurt (10:3) und Kempten (4:3) ungeschlagen an der Tabellenspitze der Aufstiegsrunde. Ausruhen dürfen sich die Freibeuter trotz des perfekten Starts aber noch lange nicht, zumal an diesem Wochenende die beiden bislang ärgsten Verfolger auf die Gennachstädter warten. Am Freitag empfangen die Piraten nämlich zu Hause ab 20 Uhr den aktuell Dritten VfE Ulm/Neu-Ulm und am Sonntag reist man dann zum Zweiten Moosburg (17.15 Uhr).
Dass die Rot-Weißen derzeit einen Lauf haben, ist unbestritten. Und dennoch: Gewonnen ist noch lange nichts, schließlich sind noch zehn Partien in dieser Runde zu absolvieren und somit auch noch ganze 30 Punkte zu verteilen. Trotzdem wollen die Buchloer natürlich den Schwung aus den ersten vier erfolgreichen Partien mitnehmen und auch an diesem Wochenende erneut punkten, um im besten Fall die Siegesserie weiter auszubauen. Dazu kommen an den anstehenden Spieltagen fünf und sechs aber zwei gewaltige Brocken auf den ESV zu, die beide ebenfalls mit drei Siegen einen wirklich guten Start feiern konnten.
Der Freitagsgegner ist mit dem VfE Ulm/Neu-Ulm schon ein bekannter, gegen den die Buchloer ja bereits in der Hauptrunde gespielt haben. Als Vorrundenerster haben die Donau-Devils natürlich auch in dieser Runde berechtigte Hoffnungen auf einen Platz unter den ersten vier, was man mit drei Siegen gegen Dingolfing, Kempten und Bad Aibling auch schon untermauert hat. Lediglich gegen Amberg setzte es zu Hause bislang eine Niederlage (2:5), weshalb man mit neun Punkten aktuell auf Rang drei steht. An Motivation dürfte es auf Buchloer Seite trotz des schweren Gegners aber nicht mangeln. Schließlich waren die Ulmer bisher die einzige Mannschaft, die die Piraten in dieser Saison in einem Pflichtspiel schlagen konnten. Beim 2:3 in Ulm und der 3:4 Heimniederlage nach Verlängerung kassierte man bislang die einzigen beiden Niederlagen. Dementsprechend heiß sollten die Buchloer sein, den ersten Sieg über die Devils zu feiern. Zumal man vor allem zu Hause natürlich bei der starken Konkurrenz möglichst wenig Punkte abgeben möchte und sollte, wie auch ESV-Trainer Christopher Lerchner am letzten Wochenende schon meinte. Einfach wird dies allerdings nicht, denn auch die Ulmer spielen bislang eine fast perfekte Saison. Neben der bisher einzigen Niederlage gegen Amberg musste man auch in der Hauptrunde nur einmal als Verlierer vom Eis und zwar am letzten Spieltag in Kempten (5:6 n.P.). Die Fans dürfen sich in der Sparkassenarena also auf ein wahres Topspiel zweier bislang sehr starker Teams freuen.
Auf einen weiteren alten Wegbegleiter trifft man dann am Sonntag. Gegen den EV Moosburg spielte man lange Zeit in der Bayernliga, ehe die Oberbayern 2018 mit dem Abstieg das selbe Schicksal ereilte wie den ESV. Die diesjährige Vorrunde beendeten die Moosburger hinter Haßfurt, Amberg und Dingolfing als Vierter, weshalb man mit drei Siegen aus den bisherigen vier Aufstiegsrundenspielen doch einen überraschend guten Start hingelegt hat. Nach dem Coup zum Auftakt, als man als erste Mannschaft überhaupt in Haßfurt siegen konnte (7:5), gewann man auch zu Hause gegen Dingolfing (5:3) und Bad Aibling (8:1). Erst letzten Sonntag musste das Team des ehemaligen Nationaltorhüters Bernhard „Bernie“ Engelbrecht in Amberg beim 1:3 die erste knappe Niederlage einstecken. Wenn für die Buchloer auch in Moosburg Zählbares rausspringen soll, muss man besonders auf die beiden Topscorer Miroslav Horva (29 Tore/36 Assists) und den ehemaligen DEL-Profi und Nationalspieler Peter Abstreiter (24 Tore/25 Assists) aufpassen, die beide vor der Saison vom jetzigen Zweitligisten Landshut in die Dreirosenstadt kamen.
INFO: Der ESV Buchloe will zum Auswärtsspiel am Freitag den 31. Januar in Dingolfing (20 Uhr) einen Fanbus (39 Plätze) einsetzen. Ab 30 verbindlichen Anmeldungen wäre die Abfahrt um 17 Uhr an der Eishalle. Der Preis pro Person beträgt 18€ und Getränke sind im Bus ausreichend vorhanden. Interessierte melden sich bitte bis spätestes Montag 31. Januar bis 12 Uhr per Mail bei der Geschäftsstelle (Tanja.Wagenseil @esv-buchloe.de) oder unter 01772315460 an. 
  
    
EV Pfronten
Reichersbeuern zu Gast in Pfronten
(BLL)  Am Sonntag um 17 Uhr empfangen die Falcons die Gäste des SC Reichersbeuern. Die Oberbayern haben im Gegensatz zu den Pfrontenern (2 Spiele) erst eine Partie absolviert und mussten sich hierbei den starken Burgauern bei der knappen Niederlage (3:4) erst nach Penaltyschießen geschlagen geben. Dementsprechend motiviert dürfte die Mannschaft von Trainer Thomas Gams demnach auch in Pfronten zu Werke gehen um den ersten Erfolg einfahren zu können. Gleiches gilt auch für die Falcons, die es in den ersten beiden Begegnungen der Abstiegsrunde verpasst haben zu punkten und sich dadurch im Tabellenkeller befinden. In der Vorrunde konnten die Falcons zu Hause knapp mit 3:2 gewinnen, auswärts musste man sich Reichersbeuern mit 2:4 geschlagen geben. Die Mannschaft von Dominic Gebhardt kann sich, da am Freitag spielfrei ist, ganz auf diese Begegnung konzentrieren, während Reichsbeuern am Freitag noch zu Hause eine Partie gegen den TSV Farchant zu absolvieren hat. Man darf also gespannt sein, ob dies den Pfrontenern Vorteile bringt und ob es gelingt endlich die ersten Punkte einzufahren.
  
    
ERC Lechbruck
Spitzenspiel im Lechpark: ERC Lechbruck empfängt HC Maustadt
(BBZL)  Nach dem starken Auftritt am vergangenen Sonntag beim Auswärtssieg der Flößer in Türkheim, steht nun am Freitag schon das nächste Spitzenspiel auf dem Programm: Der ERC empfängt dabei den Tabellendritten HC Maustadt, der noch beste Chancen hat, Türkheim zu überholen und auf einen Play-Off-Platz zu rücken. Spielbeginn ist wie immer um 19:30 Uhr.
Der HC Maustadt hat sich zwischenzeitlich schon fast aus dem Play-Off-Rennen verabschiedet, doch mit einer Siegesserie und gleichzeitigen Patzern der Konkurrenten, hat sich die Mannschaft vom Memminger Hühnerberg wieder eine Topausgangssituation erarbeitet. Ein Sieg in Lechbruck würde den Mannen von HCM-Trainer Ingo Nieder den zweiten Platz bescheren. Dass sie dazu durchaus in der Lage sind, zeigte das erste Saisonspiel der Lecher in Memmingen, als der ERC bis 15 Minuten vor Schluss mit 0:4 zurücklag, dann aber noch ausgleichen konnte, um letztlich im Penaltyschiessen zu verlieren. Das zweite Spiel im Lechparkstadion war dann schon eine andere Angelegenheit: Mit 6:1 fegten die Lecher die Maustädter vom Eis. Beim HC Maustadt kommt es immer darauf an, welche Spieler Nieder zur Verfügung hat. Ist das Team komplett, zählt es zu Recht zu den spielerischen besten Mannschaften der Gruppe 4. Dies zeigte der HCM auch bei seinem 4:1-Sieg zuletzt gegen die SG Lindenberg/Lindau.
Die Flößer sind derzeit das Team der Stunde und auch gegen den HC Maustadt soll unbedingt gepunktet werden. Die Rechnung heißt: Zwei Siege aus fünf Spielen und der ERC wäre nicht mehr von Platz eins zu verdrängen. Dies soll so frühzeitig wie möglich geschafft werden. ERC-Trainer Jörg Peters: „Wir werden uns auf unserem Punktevorsprung keinesfalls ausruhen und am Freitag wieder Gas geben. Die Spiele gegen Maustadt sind meist von hohem spielerischen Niveau. Wir freuen uns darauf und wollen an die gute Leistung vom Türkheim-Spiel anknüpfen.“
  
    
Regionalliga Südwest / Landesliga Baden-Württemberg
    
EC Eisbären Eppelheim
Eisbären reisen zum Derby
(RLSW)  Am Sonntag (17.15h) steht für die Eisbären das letzte Saison-Derby beim Tabellenschlusslicht Mannheim an. In der engen Tabelle darf man sich keinen Ausrutscher leisten, wenn man die Hauptrunde unter den Top-4 abschließen will.
Die Mannheimer Mad Dogs sind als Tabellenletzter das einzige Team, dass nicht mehr im Rennen um die Play-Off-Plätze mitmischt. Umso schwerer wird die Aufgabe, gegen die „aufmüpfigen“ Hunde zu bestehen. Das mussten in dieser Saison schon einige Teams erfahren, denn sowohl Ravensburg, als auch Hügelsheim musste den Mad Dogs bereits einen Sieg überlassen.
Die Eisbären hielten sich bislang in den Derbys schadlos, die Ergebnisse von 5:2 und 6:2 täuschen jedoch über den jeweils knappen Spielverlauf hinweg. Die Eisbären müssen sich daher auf einen hartnäckigen Gastgeber einstellen, der niemals aufgibt und auch bei klarem Spielstand seine Chancen sucht. So drehten die Mad Dogs auch zuletzt einen 1:5-Rückstand noch in einen 6:5-Sieg gegen den EVR. Doch mit 4 Siegen aus den letzten 5 Spielen haben die Eisbären derzeit einen guten Lauf, der auch im Derby nicht enden soll.
  
    
EC Eppelheim 1b
Bärlis zu Gast beim Meister
(LLBW)  Unterdessen könnte die Aufgabe für die 2. Mannschaft kaum schwer sein. Für die Bärlis geht es bereits am Samstag zum amtierenden Meister und aktuellen Tabellen-Zweiten aus Esslingen. Auch wenn man im ersten Duell mit 4:6 nur knapp unterlegen war, hat sich die ESG im Saison-Verlauf stabilisiert und 7 der letzten 8 Duelle für sich entschieden und dabei unter anderem zuletzt die Mad Dogs mit 17:1 aus dem Stadion geschossen. Für die Eisbären gilt es daher defensiv sicher zu stehen und es dem Favoriten von der Neckarinsel so schwer wie möglich zu machen, um sich achtbar aus der Affäre zu ziehen.
  
    
Regionalliga West
    
EG Diez-Limburg
Endlich starten die (Pre)Playoffs: Rockets vor Heimspiel gegen Ratingen
(RLW)  Zahltag. Ab jetzt gibt es Cash – in Form von Punkten. An jedem einzelnen Spieltag. Und nur wer am Ende genug Cash auf dem Konto hat, der darf mitmachen im Playoff-Halbfinale. Die Rockets der EG Diez-Limburg starten am Freitag (24. Januar) mit einem Heimspiel in die Pre-Playoffs. Erster Gegner am Diezer Heckenweg sind die Ratinger Ice Aliens (20.30 Uhr). Am Sonntag geht es dann nach Neuwied (19 Uhr). Ab sofort zählt es, die heiße Saisonphase beginnt.
Spricht man Frank Petrozza auf den diesjährigen Modus in der Regionalliga West an, bekommt man spontan Sorge, dass er sich die Nackenmuskulatur zerrt – so vehement wird er mit dem Kopf schütteln. „Wir wollen nicht klagen. Aber ich habe sowas echt noch nie erlebt.“ Was den Rockets-Trainer ärgert ist die Tatsache, dass man nach 24 Spieltagen in der Hauptrunde keinerlei Vorteil davon hat, dass man die Liga bis dahin dominiert hat. 24 Spiele, 21 Siege. Am Ende 12 Punkte Vorsprung auf Herford, 21 Punkte auf Hamm, 27 Punkte auf Neuwied. „Und dann beginnen die Pre-Playoffs und alles steht wieder auf null. Wo gibt es denn sowas? Wir haben gewusst, dass der Modus so ist und konnten es leider nicht ändern. Aber es ist schon ein bisschen komisch, oder?“
Man mag dem Rockets-Trainer nicht widersprechen, zumal seine Mannschaft „zur Belohnung“ einen tollen Spielplan für den Start in die Pre-Playoffs bekommen hat: Dem Heimspiel gegen Ratingen folgen drei Auswärtsspiele in Neuwied, Herford und Hamm. Petrozza weiß: „Erwischst du einen schlechten Tag oder einen schwachen Start, kommst du schnell ins Schwimmen und der Druck steigt. Aber wir wollen und werden die Antworten auf dem Eis geben.“
So, wie die Mannschaft auch in den vergangenen Partien und nach bereits feststehendem Gewinn der Hauptrunden-Meisterschaft agiert hat – und das auch ohne ihren seit Wochen verletzten Leader Kevin Lavallee und im Derby gegen Neuwied am vergangenen Sonntag auch ohne Topscorer RJ Reed und Abwehr-Stabilisator Leonard Günther. „Ich war sehr, sehr zufrieden“, sagte Petrozza. „Lass die anderen ruhig darüber reden, dass es ja in den Spielen um nichts ging. Hey, wir spielen hier Eishockey. Und ich möchte jedes verdammte Spiel gewinnen. Und meine Mannschaft auch. Genau so sind wir aufgetreten. Genau so werden wir jetzt auch in der Playoff-Phase weitermachen!“
Mit Ratingen erwarten die Rockets am Freitag die erfolgreichste Mannschaft des letzten Hauptrunden-Wochenendes – die Ice Aliens schlugen Neuwied und gewannen in Neuss und holten damit als einziges Team sechs Punkte. „Eine Mannschaft, die immer gefährlich ist. Ratingen hat nichts zu verlieren. Und wir sind gewarnt. Wir haben noch nie einen Gegner unterschätzt und werden damit jetzt auch ganz sicher nicht anfangen.“
Und für das Derby in Neuwied macht Petrozza klar, dass der 7:1-Sieg aus der Vorwoche dann schon längst nichts mehr Wert ist. „Ein neues Spiel, ein anderes Stadion. In Neuwied erwartet uns eine ganz andere Situation. Wenngleich ich sagen muss: Die Art und Weise, wie wir Neuwied geschlagen haben, hat mich beeindruckt. Alle drei Reihen waren richtig, richtig stark. Unsere Einstellung ist einfach top! Die Mannschaft zeigt seit Wochen konstant hohe Leistungen. Wenn weiterhin jeder auf dem Eis seinen Job macht und für den Nebenmann da ist, dann sind wir auch in den Playoffs nur schwer zu schlagen.“ 
  
    
Neusser EV
Stürmische Zeiten im Südpark?!
(RLW)  Am kommenden Freitag ist es soweit: Der NEV startet den Kampf um den Klassenerhalt. Für das erste von vier Heimspielen deutet sich ein torreicher Auftakt an, denn die Gäste aus Wiehl verfügen über den mit Abstand gefährlichsten Sturm der Landesliga NRW. Respekt ja, Angst nein, so lautet die Devise aus Neusser Sicht, denn das Team um Kapitän Francesco Lahmer möchte seinerseits mit einem Sieg in die Qualifikationsrunde starten.
Die Gäste aus dem Oberbergischen können mit breiter Brust die Reise ins Rheinland antreten. Nur zwei (knappe) Niederlagen gegen den Vorrundensieger aus Dortmund leisteten sich die „Penguins“ in 16 Spielen, erzielten dabei beeindruckende 112 Tore. Dass mit Stefan Streser dennoch nur ein Spieler zu den besten zehn Scorern der Liga zählte, weist auf eine weitere Stärke der Wiehler hin: den ausgeglichen besetzen Kader. Mit wenigen Ausnahmen waren die Spieler schon im Nachwuchs des Vereins aktiv, insbesondere die Offensivabteilung ist seit vielen Jahren eingespielt. Kaum verwunderlich, dass mit Wolfgang Göbel ein weiteres Wiehler „Urgestein“ an der Bande steht. Der Großteil seiner Spieler verbrachte darüber hinaus mehrere Jahre in der Talentschmiede der Kölner Haie und kehrte später zu seinem Heimatverein zurück. Mit Kevin Strom und Lennart Pniewski waren zwei der vielen jungen Akteure für deutsche Nachwuchs-Nationalmannschaften aktiv, dennoch verfügt man auch über einige Routiniers mit Oberliga- oder Regionalliga-Erfahrung, wie zum Beispiel den Ex-Neusser Philipp Büermann. Beim NEV erwartet man einen Gegner mit vielen gut ausgebildeten Spielern, der sich nicht verstecken wird. Ein Beleg hierfür war auch der überzeugende Wiehler Auftritt im NRW-Pokalwettbewerb; gegen den Regionalliga-Meister aus Herford unterlagen die Penguins erst in der Verlängerung und äußerst unglücklich mit 1:2.
Auch wenn NEV-Trainer Daniel Benske um die Stärken der Wiehler weiß, ist die Marschrichtung klar, und zwar nicht nur für die Auftaktpartie: „Wir wollen diszipliniert auftreten und den Gegnern unser Spiel aufzwingen.“ Dass es - wie noch in der Vorrunde mit den Eisadlern Dortmund – ein Team geben wird, das die Runde ohne Niederlage abschließen kann, glaubt der 38-Jährige nicht, betont aber auch, dass sein Team mit der grundsätzlichen Einstellung in jedes Duell gehen wird, dieses gewinnen zu wollen. „Wir freuen uns, dass es losgeht, auch wenn ich mit dem Modus nicht glücklich bin“, verweist Benske auf den arg gestreckten Spielplan, durch den man anschließend an den beiden folgenden Wochenenden pausieren muss.
Nachdem sich Torhüter Tjaard Jansen beim Spiel in Nijmegen am Knie verletzte, zeigte sich nun bei weiteren Untersuchungen, dass das vordere Kreuzband eingerissen ist. Ob der 19-Jährigenoch in dieser Saison auf das Eis zurückkehren kann, wird der Heilungsverlauf zeigen. Ungewiss ist auch, ob Paul Gebel und Timon Busse gegen Wiehl auflaufen können. Während Gebel hofft, seine Erkältung bis Freitag auskuriert zu haben, ist Busse diese Woche aus beruflichen Gründen in Süddeutschland, wird aber ebenfalls alles versuchen, um rechtzeitig zurückzukehren. „Wir können voraussichtlich zumindest mit drei kompletten Reihen antreten und wollen erfolgreich in die Runde starten“, freut sich Daniel Benske darüber, dass er gegen die eingespielten Gäste nicht allzu viele Umstellungen vornehmen muss.
  
    
Regionalliga Ost
    
ESV Chemnitz
Das Spiel der Spiele
(RLO)  Am Samstag geht es im Küchwald um die Wurst. Denn im Spiel gegen Tornado Niesky können die Chemnitz Crashers vorzeitig ihr Play-Off-Ticket ziehen. Das geht allerdings nur mit einem Sieg. Bei einem schlechteren Ergebnis zieht sich die Entscheidung wohl bis zum letzten Spieltag hin.
Rein rechnerisch können die Lausitzer insgesamt 47 Punkte erreichen. Die Crashers haben bei noch 4 ausstehenden Partien 42 Punkte. Also fehlen noch 6 Punkte für eine definitive Entscheidung. Und auf die Crashers warten neben Niesky noch Schönheide, die Preussen und Dresden als Gegner. Gegen Schönheide und Preussen, also den Ersten und Zwoten der Liga, wird es verdammt schwer, zu punkten.
Die verschiedenen Szenarien für die nächsten vier Wochen will ich mir gar nicht ausrechnen. Deshalb ist ein Sieg am Samstag gegen Niesky das einzige, was mich vor schlaflosen Wochen bewahren wird. Die Zielstellung ist klar, das Team ist bereit. Ich wünsche mir die bestmögliche Unterstützung von den Rängen und drei Punkte. Deswegen scheuen Sie sich BITTE nicht, uns zu unserem Spiel zu unterstützen. Teilen Sie unsere Veranstaltung unter ihren Kollegen, Angestellten, Geschäftspartnern, Freunden und Bekannten. Und kommen Sie zu unserem Spiel! Ich bedanke mich recht herzlich und wünsche Ihnen viel Spaß am Samstagabend im Wohnzimmer der Crashers!
  


 Donnerstag 23.Januar 2020 www.icehockeypage.de 
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