Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
Deutscher Eishockey Bund
(DEB)  Der DEB hat den Landesverbänden, Vereinen, Verantwortlichen und Teamärzten einen Verhaltensleitfaden bezüglich des Coronavirus zukommen lassen. Als Vorsichtsmaßnahme wird zudem  auf den "Handshake" nach den Spielen vorerst verzichtet
 
EC Hannover Indians
(OLN)  Die Hannover Indians haben eine weitere Vertragsverlängerung bekannt gegeben: Verteidiger Nicolas Bovenschen hat seine Zusage für ein weiteres Jahr am Pferdeturm gegeben
  
Adler Mannheim
(DEL)  Verteidiger Joonas Lehtivuori hat eine Armverletzung erlitten und wird damit vorerst bis zum Ende der Hauptrunde ausfallen
  
MEC Saale Bulls Halle
(OLN)  Verteidiger Eric Wunderlich hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und wird den Saale Bulls bis zum Saisonende nicht mehr zur Verfügung stehen

ECDC Memmingen
(OLS)  Stürmer Jannik Herm, der erst vor Kurzem aus der DEL2 vom EHC Freiburg an den Hühnerberg kam, hat sich an der Hand verletzt und wird den Indians für mehrere Wochen fehlen
  
EV Pegnitz
(BLL)  Stürmer Maximilian Eissner, der bereits längere Zeit mit dem Team trainierte, hat nun auch sein Debüt bei den Ice Dogs gegeben und spielte zuvor im Bayreuther Nachwuchs und auch im Landesliga-Team der Tigers
  
EV Dingolfing
(BLL)  Verteidiger Manuel Ruhstorfer, der bis auf zwei Spielzeiten in Vilshofen seine gesamte Laufbahn bei den Isar Rats verbrachte, wird nach dem kommenden Wochenende seine aktive Laufbahn beenden
 
Blue Devils Weiden
(OLS)  Für Stürmer Philipp Siller, der bereits mehrere Wochen fehlte, hat sich nach neueren Untersuchungen einen Bluterguß im beckenbereich zugezogen, womit die aktuelle Saison für ihn vorraussichtlich bereits vorzeitig beendet ist
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Freitag 24.Januar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Interviews und Spieltags-Vorberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 27 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.

 
    
Deutscher Eishockey Bund
    
Deutscher Eishockey Bund
Perspektivteam der Frauen in Südkorea / U16-Frauen in Tschechien
(DEB)  Das Perspektivteam und die deutsche U16 Frauen-Nationalmannschaft kommen vom 7. bis 9. Februar 2020 bei Turnieren zum Einsatz. Das Perspektivteam reist nach Gangneung (Südkorea) und tritt dort beim Legacy Cup gegen Tschechien, Polen und Korea an. Die deutsche U16 Frauen-Nationalmannschaft spielt im gleichen Zeitraum beim 4-Nationen-Turnier im tschechischen Benesov. Die Mannschaft von Nachwuchs-Bundestrainer Daniel Bartell trifft dort auf den Gastgeber Tschechien, Österreich und die Schweiz.
Franziska Busch, U18 Frauen-Bundestrainerin: „Das Perspektivteam kommt in dieser Form zum ersten Mal zum Einsatz. Es besteht zum großen Teil aus Spielerinnen, die in den vergangenen zwei Jahren in der U18 Frauen-Nationalmannschaft gespielt haben. Auch einige unserer Goldmedaillen-Gewinnerinnen  Das Perspektivteam soll den Anreiz und die Perspektive schaffen, sich mit guten Leistungen zukünftig für die Frauen-Nationalmannschaft zu empfehlen.“
Daniel Bartell, Nachwuchs-Bundestrainer: „Wir freuen uns auf das Turnier in Tschechien! Die Spiele sind zugleich eine Vorbereitung auf den bevorstehenden Europacup im April. Auf der Torhüterinnenposition dürfen sich Maria Huß und Nina Jörg empfehlen – mit Celine Mayer rückt auch eine der U18-Goldmedaillen-Gewinnerinnen in die Mannschaft.“
Turnier-Spielpläne:
Perspektivteam:
Fr | 07.02.2020 | 21:00 Uhr | Tschechien – Deutschland
Sa | 08.02.2020 | 20:00 Uhr | Deutschland – Polen
So | 09.02.2020 | 23:30 Uhr | Korea - Deutschland
U16 Frauen-Nationalmannschaft:
Fr | 07.02.2020 | 17:00 Uhr | Deutschland – Tschechien
Sa | 08.02.2020 | 13:00 Uhr | Österreich – Deutschland
So | 09.02.2020 | 11:00 Uhr | Deutschland – Schweiz

Der Kader des Perspektivteams:
Pos

Nr.

Name

Vorname

Verein 2019/2020

GK

31

Disl

Sofie

EC Bad Tölz

GK

30

Neuert

Stefanie

Deggendorfer EC

GK

1

Uhrmann

Lilly

EHC Straubing

         
DF

18

Badura

Lea

EC Bergkamen

DF

13

Brendel

Franziska

Eisbären Berlin Juniors

DF

22

Fiedler

Korinna

Eisbären Berlin Juniors

DF

17

Nickisch

Anna-Maria

Eisbären Berlin Juniors

DF

19

Raschke

Fine

EHC Grizzlys Wolfsburg

DF

14

Sabus

Sorsha

TSV Erding

DF

7

Strompf

Heidi

P.H.K. Presov/SVK

DF

16

Welcke

Lea

ERC Ingolstadt

         
FW

5

Bär

Naemi

Eisbären Berlin Juniors

FW

10

Bartell

Thea-Marleen

Eisbären Berlin Juniors

FW

8

Fiedler

Alina

Eisbären Berlin Juniors

FW

3

Heinz

Lisa

SC Bietigheim-Bissingen

FW

11

Kubiczek

Sarah

EC Bad Tölz

FW

27

Leveringhaus

Alina

EC Bergkamen

FW

15

Lübbert

Michelle

EC Bergkamen

FW

12

Schiefer

Jule

Selects Academy/USA

FW

4

Schmitz

Lucia

Mad Dogs Mannheim

FW

6

Schurr

Lena

ECDC Memmingen Indians

FW

24

Soccio

Kelsey

Mad Dogs Mannheim

 
Der Kader der U16 Frauen-Nationalmannschaft:
Pos

Nr.

Name

Vorname

Verein 2019/2020

GK

1

Huß

Maria

EC Bad Tölz

GK

30

Jörg

Nina

EV Füssen

         
DF

2

Blenninger

Antonia

EV Landshut

DF

12

Egger

Nele

HC Landsberg

DF

3

Heyer

Renée

Kölner EC

DF

6

Hoppe

Hanna

ESC Dresden

DF

5

Kohberg

Julia

Iserlohner EC

DF

24

Mayer

Celine

SB Rosenheim

DF

4

Schaffrath

Charlott

ECDC Memmingen

DF

14

Stöber

Maya

ES Weißwasser

         
FW

19

Böttcher

Leonie

ETC Crimmitschau

FW

9

Bürge

Kim

EV Lindau

FW

7

Gottfried

Lilianne

Iserlohner EC

FW

23

Gruß

Anastasia

ETC Crimmitschau

FW

18

Häckelsmiller

Katharina

HC Landsberg

FW

17

Hofverberg

Chanel-Virginia

ETC Crimmitschau

FW

21

Liang

Lola

Löwen Frankfurt

FW

10

Pietschmann

Elisa

ESV Halle

FW

20

Prassek

Ronja

Augsburger EV

FW

16

Rose

Anna

EV Füssen

FW

22

Schmidt

Leni

ETC Crimmitschau

FW

8

Thierolf Fernandez

Sofia

EHC Zweibrücken

   
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Eisbären Berlin
Eisbären gastieren beim Tabellenführer
(DEL)  Die Eisbären Berlin gastieren am Freitag beim DEL-Spitzenreiter EHC Red Bull München. Der Puck zum Duell der Hauptstadt mit der Landeshauptstadt wird um 19:30 Uhr im Olympia-Eissportzentrum eingeworfen. Magenta Sport und der Ticker auf www.eisbaeren.de bzw. in der Eisbären-App übertragen das Spiel live.
„Das wird morgen eine große Herausforderung, gegen die beste Mannschaft der Liga“, sagt Eisbären-Chefcoach Serge Aubin. „Wir glauben an uns. Ich möchte, dass wir rausgehen und selbstbewusstes, aber auch verantwortliches Eishockey in der Offensive und in der Defensive spielen.“
Eisbären-Chefcoach Serge Aubin wird in den kommenden zwei Partien nicht hinter der Eisbären-Bande stehen. Aufgrund eines Trauerfalls in der Familie reist Aubin in seine kanadische Heimat und wird Anfang der kommenden Woche nach Berlin zurückkehren. Die beiden Co-Trainer Craig Streu und Gerry Fleming sind beim Match in München und beim Heimspiel gegen Schwenningen für das Coaching des Teams verantwortlich. Zudem wird Sportdirektor Stéphane Richer aus formalen Gründen auch auf der Bank stehen.
Stürmer Fabian Dietz wird in München wieder mit dabei sein. Er verpasste nach seiner Knieverletzung vier Spiele seit dem Auswärtsmatch am 5. Januar 2020 in Iserlohn. Dietz kommt in seiner Debütsaison in der DEL auf ein Tor und zwei Vorlagen in 30 Partien. Im Schnitt wird er etwas mehr als sieben Minuten pro Spiel eingesetzt.
In der laufenden Saison verloren die Eisbären ein Heimspiel (3:5) und gewannen eins (4:3). Das erste Match in München am 22. September 2019 endete mit 4:2 für die Gastgeber.
Das nächste Heimspiel der Eisbären Berlin findet am Sonntag (26.01.) um 17 Uhr gegen die Schwenninger Wild Wings statt. Tickets für dieses Match sind nur noch in einigen Kategorien über die Eisbären-Tickethotline (030) 97 18 40 40 sowie www.eisbaeren.de/ticketshop erhältlich. Das Spiel wird ebenfalls auf Sport1 übertragen.
  
    
ERC Ingolstadt
Laliberte beim Legendenspiel
(DEL)  Das ist ein Hammer! Meisterpanther John Laliberte wird am 23. Februar ebenfalls beim Legendenspiel in der Saturn-Arena auflaufen. Nach seinem Karriereende im Mai 2018 kehrt der ehemalige Kapitän der Panther damit erstmals in die Schanz zurück.
„Meine Familie und ich werden während der Schulferien der Kinder nach Ingolstadt kommen. Wir freuen uns darauf alte Freunde und so viele ehemalige Teamkollegen wiederzusehen“, erzählt der 36-Jährige, der inzwischen bei einem Bauunternehmen in seiner Heimatstadt Portland/Maine arbeitet. Beim großen Legendenspiel wird der Torjäger auf viele weitere Meisterpanther treffen. Unter anderem haben bereits Patrick Köppchen, Tyler Bouck, Tim Conboy, Jakub Ficenec und Björn Barta zugesagt. „Wir sind natürlich immer in Kontakt geblieben, aber jetzt freue ich mich riesig darauf, die Jungs mal wieder persönlich zu treffen und mit ihnen zu quatschen“, erzählt Laliberte, der im Vorfeld des DEL-Spiels des ERC Ingolstadt gegen die Schwenninger Wild Wings (19 Uhr) mit den Panther-Legenden gegen die Mannschaft der „Sternstunden“ antreten wird. Diese wird unter anderem mit den Ex-Nationalspielern Michael Bresagk, Michael Wolf und Andreas Renz ebenfalls hochkarätig besetzt sein.
Bei den Panther-Fans genießt der ehemalige Power Forward Laliberte ohnehin allerhöchstes Ansehen. Und das nicht nur wegen seiner 313 Spiele im ERC-Trikot in denen er 248 Punkte sammelte. Mit 122 Toren für die Panther in der deutschen Eliteliga ist er zweitbester Torjäger der Ingolstädter DEL-Geschichte. Insgesamt lief der US-Amerikaner sechs Jahre lang für die Blau-Weißen auf. „Ich habe definitiv die schönsten Erinnerungen an meine Zeit in Ingolstadt. Alleine wenn ich an den Gewinn der Meisterschaft denke, kommen gleich wieder die ganzen Emotionen hoch. Mit dem Team auf dem Rathaus zu stehen, das war so ein großartiges Gefühl“, blickt er auf seine Zeit als Schanzer zurück. „Uns hat die Stadt super gefallen und auch unsere Nachbarschaft war super. Das vermissen wir schon.“
In den USA ist Laliberte auch weiterhin dem Eishockey verbunden und spielt in seiner Freizeit in einer Hobbymannschaft. Außerdem trainiert er das Jugendteam seiner achtjährigen Tochter Aida.
Die Kombitickets für das Legendenspiel und das anschließende DEL-Match des ERC Ingolstadt gegen die Schwenninger Wild Wings gibt es an allen gängigen Vorverkaufsstellen sowie im Online-Ticketshop. Für Dauerkartenbesitzer wird ein
Upgrade-Ticket angeboten, das im Fairplay Hockey Shop sowie bei allen Spielen der Panther an der Abendkasse erhältlich ist.
  
    
Deutsche Eishockey Liga 2
Nachwuchsarbeit an den Standorten wird weiter fokussiert - DEL2 hat mit Marius Riedel einen eigenen Vereinsbetreuer
(DEL2)  Unterstützung für die DEL2-Standorte: Die Entwicklung im Nachwuchsbereich sowie eine zielorientierte Standortentwicklung hat in den letzten Jahren an Bedeutung für den Eishockeysport gewonnen. Diese bildet unter anderem das Fundament für den zukünftigen Ligaspielbetrieb in der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL2).
Aus diesem Grund hat die zweite Liga eine Stelle geschaffen, die sich zukünftig verstärkt mit der Standort- und Talententwicklung an den DEL2-Standorten beschäftigt. Das Amt des Vereinsbetreuer hält ab sofort Marius Riedel inne.
Der 30-Jährige wechselt vom MERC Mannheim in den Ligabereich. Riedel hat bereits vor und während seines Sport Lehramts Studiums an der MLU Halle-Wittenberg im Eishockeybereich gearbeitet. Seit 2015 war er hauptamtlicher Trainer beim
MERC Mannheim und ist zudem Trainer bei den Real Madrid Foundation Clinics. Seit dem letzten Jahr arbeitete Riedel zusätzlich als Athletik- und Koordinationstrainer und konnte bei IFK Helsinki eine Hospitation durchführen. In diesem Jahr leitete der gebürtige Hallenser den sportlichen Bereich beim DEL2-Perspektiv-Camp und war Assistenztrainer bei der U18 Frauen-Nationalmannschaft. Zudem schloss Riedel 2019 seine Eishockeytrainer A-Lizenz beim DEB ab.
Unterstützt vom DEB wird er regelmäßig die DEL2-Standorte und hier speziell die Stammvereine besuchen, in der Arbeit auf und neben dem Eis unterstützen und zudem im Auftrag des DEB die Standortzertifizierung vornehmen. Neben der Bedeutung für die Auszahlungen aus dem Nachwuchsförderfond (Artikel 61 der DEB Satzung) bei dem die bei der Zertifizierung erreichten Sterne und Punkte entscheidend sind, wurde das Sterne Konzept des DEB auch in die Anforderungen für die DEL2-Clubs aufgenommen. Insofern wurde für die Clubs ein Mindestmaß an Sternen definiert, welches bei Unterschreitungen zu Ausgleichszahlungen in einen ligaeigenen Förderpool führen wird.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
Doppelvergleich gegen Bad Nauheim - Erster Eispiraten Family Day am Sonntag
(DEL2)  Mit reichlich Rückenwind und Selbstbewusstsein gehen die Eispiraten Crimmitschau ihr nächstes Punktspielwochenende an. Dabei kommt es erneut zu einem Hin- und Rückspiel – Dieses Mal mit dem EC Bad Nauheim, welcher zum Family Day am Sonntag (Spielstart 15:00 Uhr) knapp 600 Gästefans per Sonderzug mitbringt.
Die Statistik liest sich für Fans der Eispiraten wirklich nicht gut. Seit fünf Spielen warten die Eispiraten auf einen Sieg gegen den EC Bad Nauheim. Der letzte Auswärtssieg bei den Hessen fällt auf den 10. Januar 2016 und ist somit schon mehr als vier Jahre her. Was dabei noch positiv stimmt? Die geschlossenen und spielerisch starken Leistungen der letzten Partien! Immerhin konnten die Eispiraten aus den letzten drei Spielen neun Punkte holen und ärgerten somit schon manchen Favoriten.
Mit 64 Punkten stehen die Kurstädter aktuell auf dem fünften Platz in der DEL2-Tabelle. Sollte das so bleiben, erleben die Fans der Nauheimer dieses Jahr wieder Playoff-Hockey. Ein Hauptgrund für die erneut so erfolgreiche Spielzeit der Roten Teufel ist dabei die Defensive. Mit nur 118 Gegentreffern nimmt das Team von Christof Kreutzer in dieser Wertung den dritten Platz in der Liga ein. Angefangen bei Felix Bick, der seine starken Leistungen vom Vorjahr auch in dieser Runde eindrucksvoll halten konnte, sorgen vor allem Jesper Kokkila und Steve Slaton für den Zusammenhalt in der Defensive. Offensiv drückt der Schuh dagegen noch etwas. Die Hessen haben bislang nur 105 Tore erzielt, so wenige wie kein anderer Club in der zweiten Liga. Dass beispielsweise Andrej Bires (37 Scorerpunkte), Andreas Pauli und Zach Hamill vor dem gegnerischen Tor jedoch immer für Gefahr sorgen können, haben sie bislang schon oft unter Beweis gestellt.
Klar ist, dass die Westsachsen, wie schon in den vergangenen Partien, von Beginn an hellwach sein müssen und über 60 Minuten den Gameplan umsetzen sollten. Dann können die Eispiraten auch gegen ihren „Angstgegner“ erfolgreich sein und wichtige Punkte sammeln.
Weiterhin verzichten müssen Danny Naud und Fabian Dahlem auf ihren Verteidiger Carl Hudson, welcher nach seinem Fußbruch bislang nur Athletik- und Rehaprogramme machen konnte. In der kommenden Woche soll der Langzeitverletzte aber endlich wieder auf das Eis im Sahnpark zurückkehren und mit dem Team trainieren. Außerdem außer Gefecht gesetzt ist Klaus Schietzold. Der Mannschaftsleiter der Eispiraten plagt sich mit einer Knieverletzung herum und wird deshalb bis mindestens Anfang Februar von Patrick Augustin vertreten.
Im Rahmen des 41. Spieltages wird am Sonntag erstmals ein Family Day beim Eispiraten-Heimspiel stattfinden. Neben einer lustigen Polaroid-Aktion mit unserem Maskottchen Crimmel, gibt es auf Kinderartikel und weitere ausgewählte Artikel in unserem Stadion-Store tolle Rabatte. Zudem sind Kids und Teenager angehalten, Plakate, Poster und Banner zu basteln und dürfen dafür mit unserem Crimmel ein großes Gruppenfoto auf dem Eis des Kunsteisstadions machen. Das Spiel beginnt deshalb, sowie wegen des Sonderzuges aus Bad Nauheim, schon 15:00 Uhr.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen Juniors-Gameday gegen Freiburg
(DEL2)  Am kommenden DEL2-Punktspielwochenende sind die Dresdner Eislöwen zweimal gegen den EHC Freiburg gefragt. Zunächst treten die Blau-Weißen die Reise zu den Breisgauern an, bevor Freiburg am Sonntag in Dresden gastiert.
Das Heimspiel am Sonntag steht ganz im Zeichen des Nachwuchses: Alle wesentlichen Bereiche der Spieltagsorganisation – vom Kampfgericht über die Regie, die Mannschaftsbetreuung bis hin zur Pressekonferenz – werden von ESCD-Talenten begleitet und unterstützt. Am Spieltag wird es zudem im Umlauf eine Tor-Schussanlage und ein mobiles Eishockeyfeld geben. Außerdem findet ein Gewinnspiel statt.
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Freiburg ist schon die gesamte Saison über eine starke Mannschaft. Seit den letzten 30 Spielen sind sie sogar die beste Mannschaft der Liga. Der Trainer in Freiburg, Peter Russell, leistet eine hervorragende Arbeit. Sie stellen zudem die beste Defensive der Liga. Ich erwarte einen sehr harten Kampf gegen Freiburg.“
Riku Helenius: „Die letzten beiden Heimspiele waren sehr solide von uns und die sechs Punkte sehr wichtig. Ich fühle mich in Dresden sehr wohl, alle haben mich sofort gut aufgenommen. Die Fans sind großartig. Die ersten beiden Heimspiele für mich waren unglaublich. Ich bin sehr glücklich und dankbar, dass ich in Dresden spielen kann.“
Am Freitag, 24. Januar steht für die Eislöwen das Gastspiel beim EHC Freiburg an. Die Partie beginnt um 19:30 Uhr und wird geleitet von HSR Kilian Hinterdobler und Markus Schütz. Das Heimspiel gegen die Wölfe am Sonntag, 26. Januar in der EnergieVerbund Arena startet um 17.00 Uhr. Kassen und Arenatüren öffnen um 15.30 Uhr; der VIP-Raum um 16.00 Uhr. Die Hauptschiedsrichter der Partie sind Razvan Gavrilas und Seedo Janssen. SpradeTV zeigt beide Partien live.
  
    
Löwen Frankfurt
Abschluss des Auswärts-Triples: Löwen zu Gast in der Lausitz
(DEL2)  Schon wieder auswärts: Am Freitag, den 24. Januar spielen die Löwen Frankfurt das dritte Mal innerhalb von sechs Tagen in der Fremde. Es geht ins 520 Kilometer entfernte Weißwasser zum Auftakt der „Home-and-Home“-Serie gegen die Lausitzer Füchse. Spielbeginn in der weeEisArena ist um 19:30 Uhr.
Bereits am kommenden Sonntag, den 26. Januar gibt es das direkte Rückspiel gegen die Füchse – dann aber in Frankfurt (18:30 Uhr).
Trotz des knappen und durchaus unglücklichen Ausgangs des Derbys am vergangenen Dienstag (5:7) können die Löwen stolz auf die eigene Leistung sein. Nach zweimaligem Zwei-Tore-Rückstand schafften es die dezimierten Löwen sich wieder heranzukämpfen. „Die Chance auf den Sieg war da“, sagte Head Coach Matti Tiilikainen nach dem Spiel. „Leider konnten wir sie nicht nutzen.“
Das will man am Freitag in Weißwasser unbedingt ändern. Allerdings müssen die Löwen auch bei diesem Spiel auf jede Menge Leistungsträger verzichten: Carter Proft, Lukas Koziol, Christian Kretschmann, Mike Fischer und Thomas Gauch sind verletzt. Zudem fehlen Alex Roach und Martin Buchwieser mit einer Virusinfektion. Hinzu kommt Mike Mieszkowski, der nach seiner Hinausstellung beim Derby in Kassel für zwei Spiele von der DEL2 gesperrt worden ist.
Topscorer der Löwen ist Max Faber mit 43 Scorerpunkten. Der Verteidiger konnte in der laufenden Saison 9 Tore selbst erzielen und legte 34 Tore vor. Ihm dicht auf den Fersen ist Stephen MacAulay (41). Bester Goalgetter ist Eddie Lewandowski (19 Tore), gefolgt von Roope Ranta (18) und MacAulay (17).
Die Lausitzer Füchse stehen zurzeit mit 50 Punkten auf dem 12. Tabellenplatz. Nur zwei Siege sprangen aus den letzten elf Spielen für die Sachsen heraus. Auch die letzten drei Spiele gingen allesamt verloren.
Topscorer der Lausitzer ist der Brite Mike Hammond. Er hat bisher 55 Scorerpunkte gesammelt und steht damit auch in der Ligawertung auf dem 3. Platz. Mit 41 Torvorlagen hat er auch die zweitmeisten Assists der Liga gegeben. Die meisten Tore für die Lausitzer schoss der Kanadier Darcy Murphy (24 Tore).
In den bisherigen 22 Begegnungen der beiden Mannschaften haben die Löwen 17 Mal das Eis als Sieger verlassen und mussten sich nur fünf Mal geschlagen geben. Auch die Tordifferenz spricht klar für die Löwen. Auch in dieser Saison gingen bisher alle Duelle an Frankfurt. Sie setzten sich mit 4:3 n.V. daheim und 3:1 in Weißwasser gegen die Füchse durch.
Hinweise und Besonderheiten:
Adresse: weeEisArena Weißwasser/O.L., Professor-Wagenfeld-Ring 6c, 02943 Weißwasser/Oberlausitz.
Tickets: Karten für die Partie können im Online-Ticketshop und an der Abendkasse gekauft werden.
  
    
EHC Freiburg
Dresden und nochmals Dresden
(DEL2)  In der DEL2 steht das nächste Wochenende mit direkten Hin und Rückspielen an.
Nach zwei (erfolgreichen) Auswärtsspielen in Folge darf das Team von Peter Russell am Freitag (19:30 Uhr) wieder in der Freiburger Echte Helden Arena zur Tat schreiten. Gegner der Wölfe in den nächsten beiden Begegnungen der DEL2-Hauptrunde sind die Dresdner Eislöwen. Nach dem Heimspiel am Freitag kommt es am Sonntag (17:00 Uhr) zum direkten Rückspiel bei den Sachsen.
Während die Eislöwen noch bis vor wenigen Wochen auf einem Playdown-Platz standen, konnte der mit ursprünglich großen Ambitionen in die Saison gestartete Ex-Club von EHC-Stürmer Chris Billich eindrucksvoll den Gegentrend einläuten. Mit sieben Siegen aus zehn Spielen findet sich das Team von Trainer Rico Rossi derzeit „über dem Strich“ auf dem neunten Tabellenplatz wieder. Das Team aus der sächsischen Landeshauptstadt ist mit 161 Gegentore trotzdem das Team mit den ligaweit meisten Gegentreffern. Die Südbadener sind im Vergleich das Team mit den wenigsten Gegentoren (102). Dass die Dresdner offenbar wissen wo das Tor steht, zeigt ein Blick auf die geschossenen Tore. Mit 147 Treffern steht das Team dort auf Platz drei und hat mit Jordan Knackstedt, Mario Lamoureux, Nick Huard und Dale Mitchell gleich vier Spieler in den eigenen Reihen, die bereits über 40 Scorerpunkte gesammelt haben. 
In den beiden bisherigen Aufeinandertreffen in dieser Saison haben die Wölfe klar die Nase vorn. Mit 7:1 zuhause und einem 3:2 Auswärtssieg gingen die Punkte auf das Konto des EHC Freiburg. 
Tickets für das Heimspiel gegen die Dresdner Eislöwen gibt es auf der EHC-Geschäftsstelle, an den Abendkassen sowie im Onlineshop unseres Partners Reservix. Im Onlineshop der Eislöwen können zudem Tickets für das Auswärtsspiel am Sonntag erworben werden. Wie gewohnt, können beide Spiele auch für jeweils 6,50€ im Livestream auf Sprade.TV verfolgt werden.
  
    
EC Kassel Huskies
Freitag und Sonntag gegen den EV Landshut: Doppelspieltag für die Huskies
(DEL2)  Lange Zeit blieb den Kassel Huskies nicht, den fulminanten 7:5-Derbysieg über die Löwen Frankfurt zu feiern. Bereits am Freitag, 24. Januar, geht es in der Kasseler Eissporthalle weiter. Um 19.30 Uhr gastiert der EV Landshut zunächst in Kassel, ehe es an diesem Doppel-Spieltag am Sonntag nach Landshut zum Auswärtsspiel geht – dann ist der große Fanzug aus Kassel dabei. In dieser Saison in keinem weiteren Spiel dabei sein werden Kapitän Alexander Heinrich, der sich den Fuß gebrochen hat, und Curtis Gedig, der nun eine intensive, gesundheitsfördernde Behandlung in seiner nordamerikanischen Heimat absolvieren wird.
Nach dem 7:5-Eishockeyfest über die südhessischen Löwen am Dienstag, soll das nächste Eishockeyfest direkt folgen. Um 19.30 Uhr spielt Aufsteiger EV Landshut gegen die Jungs von Trainer Tim Kehler. „Das ist für uns der dritte von vier ‚Heim-und-Heim-Spieltagen‘. Und mir gefällt es. Es sorgt für Emotionen“, so der Trainer zu den neuen Doppel-Spielen der DEL2.
Unterschätzen werden die Huskies Landshut nicht. Als Aufsteiger zwangen die Gäste zuletzt u.a. Ravensburg und Freiburg in die Verlängerung, stellen mit Kapitän Mathieu Pompei einen der Top-Scorer der Liga (47 Punkte). Der neu verpflichtete Torwart Dimitri Pätzold verfügt über die Erfahrung aus über 500 DEL-Spielen und gibt seinen Vorderleuten entsprechend Sicherheit. Und: Nur die Eispiraten aus Crimmitschau haben weniger Strafminuten gesammelt – auf viele Powerplay-Situationen können sich die Huskies also nicht einstellen.
Im Tor wird am Freitag Jerry Kuhn stehen, zurück im Kader wird auch Patrick Klöpper nach auskurierter Verletzung sein. Zudem kommt Verstärkung aus Wolfsburg: Eric Valentin und Maximilian Adam spielen am Freitag erneut für die Huskies. Weiterhin nicht dabei sind Richie Mueller, Derek Dinger und Nick Walters, ohnehin die bereits erwähnten Heinrich und Gedig.
Die bisherigen beiden Spiele konnten die Huskies mit 5:4, bzw. 4:3 knapp für sich entscheiden.
Bereits am Sonntag geht es mit dem Rückspiel in Landshut weiter. Dazu rollt der Fanzug am Sonntagmorgen und kehrt in den frühen Morgenstunden des Montags wieder zurück – wie bekannt mit der Mannschaft an Bord – und kann hoffentlich einen Auswärtssieg auf der Rückfahrt feiern. „Die Atmosphäre in Landshut mit den 800 Fans wird großartig sein“, freut sich Tim Kehler auf ein spannendes Rückspiel.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
Thomas Schmid verlässt den Deggendorfer SC
(OLS)  Der Deggendorfer und Verteidiger Thomas Schmid haben sich auf die Auflösung des vor der Saison geschlossenen Vertrags geeinigt. Der Abwehrspieler hat so die Möglichkeit, zu einen anderen Verein zu wechseln und sich für einen Vertrag für die nächste Spielzeit zu empfehlen.
Der 25-Jährige war vor der Saison 2019/20 aus Memmingen nach Niederbayern gewechselt und konnte in 30 Spielen 1 Tor und 4 Vorlagen für den DSC in der Oberliga Süd erzielen.
Der DSC bedankt sich bei Thomas Schmid für sein Engagement und wünscht ihm alles Gute auf seinem sportlichen und privaten Lebensweg.
  
    
ECDC Memmingen
Auswärts beim Verfolger: Indians in Rosenheim
(OLS)  Am Sonntagabend (17 Uhr) tritt der ECDC Memmingen in Rosenheim zum Auswärtsspiel an. In Oberbayern bekommen es die Indianer mit einem ihrer ärgsten Verfolger zu tun. Ein Fanbus rollt, die Partie kann auch im Stream verfolgt werden.
Satte zehn Punkte Vorsprung sind es vor dem Wochenende auf die Starbulls Rosenheim, welche sich die Indians erarbeitet haben. Trotzdem gelten die Grün-Weißen, die auf Tabellenplatz 3 stehen, als größter Verfolger neben Deggendorf. Das Potenzial einer absoluten Spitzenmannschaft ist definitiv vorhanden an der Mangfall, zahlreiche Spieler mit hervorragender Vita stehen im Kader der Starbulls, welche auch von den Rahmenbedingungen als das Maß aller Dinge in der Oberliga-Süd gelten dürften. Mit Alexander Höller verfügt das Team von Trainer John Sicinski über einen Ausnahmekönner im Sturm, der von prominenten Namen wie Josh Mitchell, Michael Baindl oder Maximilian Vollmayer unterstützt wird. In der Defensive haben die Starbulls auch noch einmal nachgelegt und mit Dennis Schütt eine tolle Ergänzung an Land gezogen, aufgrund einer Verletzung von Torhüter Steinhauer, kam unter der Woche mit Andreas Mechel ein DEL2-erfahrener Torhüter hinzu. Zu einem Wiedersehen mit dem Erfolgsgaranten der letzten Zeit, Ex-Indianer Tadas Kumeliauskas, wird es aber vermutlich nicht kommen. Er laboriert seit einiger Zeit an einer Verletzung und steht wohl nicht im Aufgebot der Rosenheimer.
Die Indians wollen ihre positive Bilanz gegen die Starbulls ausbauen. Bislang stehen ein Heimsieg am Hühnerberg sowie ein Erfolg im Penaltyschießen auswärts zu Buche. Gerade der späte Sieg in Rosenheim dürfte den Gastgebern gar nicht gefallen haben, waren die Indians doch lange Zeit den Hausherren optisch unterlegen. Mit der gleichen Effektivität und einer erneut starken Defensivleistung sind aber auch am Sonntag erneut Punkte drin für den Spitzenreiter der Oberliga-Süd. Ob die Indians dabei komplett auflaufen werden, oder Spieler an das DNL-Team der Augsburger Panther abstellen, entscheidet sich im Laufe des Wochenendes. 
Das Spiel in Rosenheim kann über SpradeTV am heimischen Bildschirm verfolgt werden, auch ein Fanbus zur Unterstützung des Teams rollt. Anmeldungen für Restplätze können hier (Tel. 0160 7856269) weiterhin vorgenommen werden.
  
    
Starbulls Rosenheim
Zwei Topspiele, viele Ausfälle, ein Comeback
(OLS)  Mit dem Deggendorfer SC auswärts am Freitag (20 Uhr) und den Memmingen Indians im heimischen ROFA-Stadion am Sonntag (17 Uhr) treffen die Starbulls Rosenheim als Tabellendritter am Wochenende auf die beiden vor ihnen platzierten Teams. Ausgerechnet vor den Topspielen des 5. und 6. Spieltags der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd hat allerdings das „Verletzungsgespenst“ im Kader der Starbulls böse zugeschlagen. Trotzdem will Cheftrainer John Sicinski mit seinem Team, in dem Stürmer Dominik Daxlberger sein Comeback feiern kann, punkten.
„Wir haben in den beiden bisherigen Spielen in Deggendorf nicht konzentriert und diszipliniert genug gespielt und haben zu viele Geschenke verteilt. Und dann kann man auch mit vier Auswärtstoren nicht punkten“, sagt John Sicinski, der am Freitagabend bei seinem Ex-Verein vollste Defensivfokussierung von seiner Mannschaft fordert. Ein Rezept, das offenbar auch der Gegner für sich gefunden hat. Denn zuletzt erzielte der letztjährige Zweitligist so wenig Tore wie noch nie an einem Wochenende – und fuhr trotzdem fünf Punkte ein. Zuhause besiegte der DSC den SC Riessersee mit 2:1, in Peiting gelang – nach 0:2-Rückstand – ein 3:2-Sieg im Shootout. Drei der vier aus dem Spiel heraus erzielten Tore in diesen Partien entsprangen einer Deggendorfer Überzahlsituation.
Die Vorzeichen deuten also nicht unbedingt auf ein weiteres „Hurra-Ergebnis“ am Freitagabend im Stadion an der Trat hin, wie es in dieser Spielzeit in den Vergleichen der Starbulls mit dem DSC jeweils der Fall war. Zu Saisonbeginn (6:4) und vor gut zwei Wochen (7:4) behielt Deggendorf vor den eigenen Fans gegen die Grün-Weißen jeweils alle Punkte für sich. Auf Rosenheimer Eis ging es Mitte November in die Verlängerung (Deggendorf gewann 6:5), am zweiten Weihnachtsfeiertag siegten dann die Starbulls mit 8:4. Eine interessante Veränderung gab es unter der Woche im Deggendorfer Team: Der Vertrag von Stürmer Christoph Gawlik wurde auf Wunsch des Spielers aufgelöst, der direkt bei Bayernligist Passau Black Hawks – ein heißer Kandidat für den Aufstieg in die Oberliga Süd – anheuerte. Davon abgesehen steht beim DSC für das Duell gegen Rosenheim am Freitag aber der gesamte Kader zur Verfügung – ganz im Unterschied zu den Starbulls.
John Sicinski muss weiterhin auf Torwart Lukas Steinhauer, Verteidiger Florian Krumpe und Torjäger Tadas Kumeliauskas verzichten. Ebenfalls fehlen werden nach ihren Verletzungen aus dem letzten Heimspiel gegen Füssen Stürmer Michael Fröhlich und Verteidiger Tobias Draxinger. Im Training am Mittwoch zog sich dann auch noch Henry Wellhausen eine Blessur zu – Einsatz unwahrscheinlich. Immerhin gibt es auch eine positive personelle Nachricht: Stürmer Dominik Daxlberger hat seine Verletzung auskuriert und kann erstmals seit fünf Wochen wieder ins Geschehen eingreifen. Zudem haben die Starbulls ja Keeper Andreas Mechel verpflichtet, der die Saison bei Zweitligist Bad Tölz begann und zuletzt befristet für einige Wochen bei den Selber Wölfen unter Vertrag stand. Er und Luca Endres bilden das Rosenheimer Torhüterduo am Wochenende.
Deutlich weniger Tore als gegen Deggendorf gelangen den Starbulls im bisherigen Saisonverlauf gegen Sonntagsgegner Memmingen Indians – nämlich genau zwei. Diese sorgten im Heimspiel am 2. Advent für eine 2:0-Führung, welche der Tabellenführer aber egalisieren konnte, ehe er sich im Shootout den Zusatzpunkt sicherte. Beim Gastspiel in der Maustadt Ende Oktober trafen die Grün-Weißen überhaupt nicht (0:4). Die Mannschaft von Trainer Sergej Waßmiller scheint sich in ihrer Rolle als Spitzenreiter, in die sie angesichts des herausragend besetzten Kaders keinesfalls überraschend geschlüpft ist, pudelwohl zu fühlen. Zuletzt gewannen die Indians neun Mal am Stück und holten sich ebenfalls neun Mal in Folge den Zusatzpunkt in der Verlängerung oder im Shootout, wenn es nach 60 Minuten unentschieden stand.
Die phasenweise fehlende Breite im Kader wurde dank cleverer Spielweise und beständiger Topform der herausragenden Akteure scheinbar mühelos kompensiert. Topscorer Brad Snetsinger (absolvierte alle 36 bisherigen Spiele, traf 32 Mal und bereitete weitere 38 Tore vor) ist in der Form seines Lebens. Zwischen den Holmen kann Coach Waßmiller zwischen Oldie Jochen Vollmer und dem 25-jährigen Marc-Michael Henne ohne jedweden Qualitätsverlust wechseln. Und mit zwei Nachverpflichtungen haben die Indians ihren ursprünglichen Kader noch deutlich verstärkt: Der Ende Oktober unter Vertrag genommene schwedische Offensiv-Verteidiger Linus Svedlund (25 Scorerpunkte in 23 Spielen) nahm sofort eine absolute Führungsrolle im Team ein. Kurz vor Silvester stieß dann noch der Deutsch-Kanadier Steven Deeg aus Duisburg (Oberliga Nord) zum ohnehin mit „Zweiflaggenspielern“ gespickten Memminger Team dazu; der Allrounder punktete in seinen ersten sieben Spielen bereits sieben Mal.
Die Starbulls, die im Gegensatz zu ihren Gegnern zahlreiche Ausfälle verkraften müssen,  gehen demnach in beide Partien des Wochenendes als Außenseiter – und können daher nur positiv überraschen. „Volle Disziplin und volle Konzentration auf die Defensive“, lautet das Motto von Trainer John Sicinski, der am späten Sonntagnachmittag wie sein Team natürlich auf lautstarke Unterstützung von den Rängen hofft und sich trotzdem selbstbewusst gibt: „Wir sind die stärkste Heimmanschaft der Liga und wollen das auch gegen den Tabellenführer beweisen – und diesmal im Unterschied zum ersten Heimspiel über die gesamte Spielzeit und auch im Endergebnis!“
Karten für das Starbulls-Heimspiel am Sonntag um 17 Uhr im ROFA-Stadion gegen Spitzenreiter Memmingen Indians sind rund um die Uhr zum Selbstausdruck oder Download des Eintritts-Codes auf das Smartphone im Starbulls-Ticketshop (www.starbulls.de)buchbar. Die Abendkasse am Stadion öffnet zwei Stunden vor Spielbeginn um 15 Uhr. In der Starbulls-Geschäftsstelle können Karten im Vorverkauf auch am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr erstanden werden.
Beide Starbulls-Spiele des Wochenendes – am Freitag in Deggendorf (20 Uhr) und am Sonntag zuhause gegen Memmingen (17 Uhr) – werden auch live und kommentiert in bewegten Bildern aus mehreren Kameraperspektiven und mit zahlreichen Zusatzservices per Internet übertragen. Der jeweilige Livestream ist für eine Gebühr von 5,50 Euro über das Portal www.sprade.tv buch- und abrufbar.
  
    
Blue Devils Weiden
Chase Clayton verlässt die Blue Devils
(OLS)  Nachdem die Blue Devils Weiden in dieser Woche mit Tomáš Knotek einen weiteren Kontingentspieler verpflichtet haben, wird der Kanadier Chase Clayton die Blue Devils verlassen. Clayton hat bereits einen neuen Verein gefunden, er wird sich einem anderen Oberligisten anschließen.
Die Blue Devils Weiden bedanken sich bei Chase Clayton und wünschen Ihm für seine weitere Karriere viel Erfolg und alles Gute.
  
    
ESC Moskitos Essen
Wohnbau Moskitos brennen auf Heimduell mit Hamburg - Freitag spielfrei
(OLN)  Kleine Verschnaufpause für die Wohnbau Moskitos: Die Essener haben am Freitag spielfrei und sind erst am Sonntagabend wieder gefordert. Dann gastieren die Crocodiles Hamburg am Westbahnhof (18.30 Uhr, Eissporthalle West).
Nach den unterhaltsamen Duellen gegen den Spitzenreiter Tilburg Trappers (3:5) und
seinen Verfolger Herner EV (6:8) am vergangenen Wochenende hat der ESC dann das
nächste dicke Brett zu bohren: Hamburg steht nämlich hinter dem Top-Duo auf dem dritten
Tabellenplatz.
60 Punkte haben die Crocodiles bereits auf dem Konto. Einen sicheren Platz in den Playoffs
hat Hamburg aber noch nicht, denn ihr Vorsprung auf Rang sieben beträgt derzeit nur sechs
Punkte - daher wird das Team von Coach Jacek Plachta sicherlich alles geben, um seine
gute Ausgangsposition im Saisonendspurt nicht noch zu verspielen.
Ein spannendes Rennen um die K.o.-Plätze gibt es derzeit ebenfalls bei den Wohnbau
Moskitos. Für den ESC gilt es in den noch ausstehenden elf Hauptrunden-Begegnungen, den
zur Teilnahme an den Pre-Playoffs qualifizierenden zehnten Platz zu verteidigen. Zwei
Punkte stehen die Essener vor den BlackDragons Erfurt, die am Wochenende zwei Partien
absolvieren und somit vorerst vorbeiziehen könnten.
Während Hamburg mit dem ehemaligen Moskitos-Spieler Dominik Lascheit den aktuellen
Topscorer (27 Tore, 34 Assists) der Oberliga Nord stellt, können die Moskitos am Sonntag
voraussichtlich wieder auf ihren besten Torschützen Enrico Saccomani, der in Herne einen
Puck ins Gesicht bekommen hatte, zählen. Der ebenfalls im Derby frühzeitig
ausgeschiedene Fabio Frick hingegen wird wohl mit einer Handgelenksverletzung ausfallen,
er wartet noch auf eine finale Diagnose. Außerdem muss der ESC wahrscheinlich auf Andre
Huebscher (krank) verzichten. Kapitän Stephan Kreuzmann und Daniel Willaschek sind
wieder fit.
Übrigens: Schon am Freitag in der kommenden Woche steigt das „Rückspiel“ gegen die
Crocodiles in Hamburg.
Das sagt ESC-Chefcoach Larry Suarez: „Nachdem wir uns in der letzten Woche für zwei
starke Leistungen gegen die Top-Teams der Liga leider nicht belohnen konnten, bin ich
zuversichtlich, dass wir mit einem ähnlichen Auftritt gegen Hamburg punkten werden.
Dafür dürfen wir die Hamburger Offensive aber nicht zur Entfaltung kommen lassen. Wenn
man ihren Stürmern zu viel Platz lässt, wird es sehr gefährlich. Wir haben eine starke
Trainingswoche hinter uns, die Jungs sind sowohl stimmungstechnisch als auch sportlich gut
drauf und brennen auf das Spiel am Sonntag.“
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirkssliga Bayern
    
TSV Erding
Angeschlagene Gladiators gegen Miesbach und Waldkraiburg
(BYL)  Gegen zwei alte Bekannte geht es für die Erding Gladiators an diesem 
Wochenende in der Oberliga-Verzahnungsrunde. Heute Abend (20 Uhr) 
gastiert die Mannschaft von Trainer Thomas Vogl beim TEV Miesbach, am 
Sonntag (18 Uhr) kommt der ewige Rivale EHC Waldkraiburg in die Erdinger 
Eissporthalle.
Gegen beide Mannschaften musste die Gladiators zum Abschluss der 
Hauptrunde ran. In Miesbach fierten die Erdinger einen 4:2-Erfolg und 
brachten dem TEV damit die einzige Heimniederlage nach regulärer 
Spielzeit bei. Gegen die Löwen aus Waldkraiburg bedeutete ein 6:1 den 
endgültigen Einzug in die Verzahnungsrunde.
„Miesbach ist momentan richtig gut drauf“, weiß Erdings Coach und 
verweist auf den jüngsten 8:1-Heimsieg des TEV gegen den EHC Klostersee. 
„Aber wir werden alles geben, dass wir was mitnehmen können.“ Seine 
Mannschaft habe diese Woche sehr gut trainiert, und es seien auch viele 
Gespräche geführt worden. Was die Torwartposition betrifft, so werde er 
von Spiel zu Spiel entscheiden, erklärt Vogl. „Wir haben mit Andy 
Gerlspeck, Thomas Mende und Junioren-Keeper Menno Bergmeister drei, die 
in etwa das gleiche Level haben.“ Es zähle die Trainings- und 
Spielleistung, und danach werde er aus den drei Torhütern jeweils das 
Duo fürs Spiel benennen. „Momentan ist es nicht so einfach, denn es 
fehlt unser Nummer eins Torwart Christoph Schedlbauer, unser Nummer eins 
Verteidiger Sebastian Schwarz und unser Nummer eins Center Philipp 
Michl, da würde sich jede Bayernligamannschaft schwertun, das zu 
kompensieren“, betont Vogl. „Aber wichtig ist, dass die Mannschaft 
mitzieht, dass es passt, dass Gespräch geführt werden und Kritik auch 
angenommen wird.“
Die Verletzung von Michl habe sich als nicht so gravierend 
herausgestellt, eventuell kann der 31-Jährige am Sonntag eingesetzt 
werden. „Aber wie auch immer: Nachdem Lachner und Poetzel wieder da 
sind, haben wir drei starke Reihen zur Verfügung“, erklärt der Coach 
selbstbewusst.
Er sei durchaus zuversichtlich fürs Wochenende, sagt Vogl, der nicht nur 
in Miesbach, sondern natürlich auch daheim gegen Waldkraiburg punkten 
will. „Wir haben zuletzt zwei sehr gute Spiele abgeliefert, sind einmal 
ein bisschen beschissen worden, haben dann in Landsberg eins der besten 
Spiele gezeigt, und sind letztlich am Pech, aber auch ein bisschen am 
Unvermögen gescheitert.“
Vogls Fazit nach den beiden ersten Wochenenden der Verzahnungsrunde: „Es 
gibt kein langweiliges Spiel mehr in dieser Runde. Egal ob wir jetzt 
verloren oder gewonnen haben, bisher waren alles richtig gute 
Eishockeyspiele auf hohem Level mit vielen Toren.“ Sein Tipp an die 
Fans: „Kommen. Zuschauen lohnt sich definitiv.“
  
   
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks zu Gast bei starken Riverkings
(BYL)  Die Passau Black Hawks reisen mit breiter Brust zum Auswärtsspiel nach Landsberg am Freitag (20 Uhr). Nach vier Spieltagen in der Verzahnungsrunde stehen die Black Hawks ohne Punktverlust an der Spitze der Tabelle. Um in Landsberg zu punkten bzw. den Sieg einzufahren, müssen die Black Hawks an die fantastischen Leistungen der letzten Spiele anknüpfen. Herauszuheben ist dabei die geschlossene Mannschaftsleistung. „Alle für einen und einer für alle!“ war und ist das Erfolgsrezept der Passau Black Hawks. Genau hier möchte Heinz Feilmeier mit seiner Mannschaft bei den Riverkings anknüpfen. Sein Debüt im Black Hawks Trikot wird Neuzugang Christoph Gawlik geben. Der gebürtige Deggendorfer wird mit seiner Qualität und Erfahrung den Habichten helfen können. Freuen dürfen sich die Fans auch auf die Rückkehr von Tobias Feilmeier. Nach einer längeren Verletzungspause kehrt Feilmeier nun in den Kader zurück. Dazu wird auch Michael Franz nach überstandener Grippe wieder zur Verfügung stehen. Verzichten muss Heinz Feilmeier allerdings auf Mitch Limböck und Robin Deuschl. Deuschl steht das ganze Wochenende aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung. Mitch Limböck hingegen, fällt mit einer schweren Beinverletzung bis Saisonende aus.
Landsberg hat von vier Spielen in der Aufstiegsrunde zwei gewonnen. Besonders beeindruckend war der 0:8 Auswärtssieg bei Oberliga Absteiger EHC Waldkraiburg. „Mit Landsberg ist in der Verzahnungsrunde selbstverständlich zu rechnen! Der HCL verfügt über einen starken Kader. Dazu haben sich die vielen verletzten Spieler aus der Vorrunde so gut wie alle zurückgemeldet.“ weiß Vorstand Christian Eder vor der Auswärtspartie. Die Riverkings um Trainer Fabio Carciola bewiesen zuletzt auch Comeback-Qualitäten. Am letzten Sonntag drehte Landsberg trotz mehrmaligen Rückstandes gegen Erding die Partie in den Schlussminuten und feierte einen 6:5 Erfolg. Nichts desto trotz wissen die Passau Black Hawks wie man gegen Landsberg gewinnt. In der Vorrunde gingen beide Spiele an die Passau Black Hawks. Sieg Nummer 3 soll am Freitag folgen!
Bereits am Sonntag dürfen sich die Zuschauer dann auf ein weiteres Highlight in der EisArena freuen. Um 18:30 Uhr treffen die Habichte auf Vorrundenmeister Miesbach. Eine weitere Premiere am Sonntag ist das Heimdebüt von Neuzugang Christoph Gawlik. Es lohnt sich Tickets für die Partie im Vorverkauf zu erwerben. Die Passau Black Hawks erwarten erneut über 1.000 Zuschauer in der Passauer EisArena. „Die Stimmung wird mit Sicherheit am Sonntag auch wieder fantastisch sein. Die Passau Black Hawks sind wieder Stadtgespräch, es wird auch außerhalb des Stadions mitgefiebert, über die Spiele diskutiert. Der Funke ist übergesprungen!“ wissen die Verantwortlichen der Passau Black Hawks. „Das macht uns natürlich unglaublich stolz!“ Das nächste Erfolgskapitel wollen die Habichte nun am Wochenende schreiben……..  -czo
  
Nächstes Spektakel in der Passauer EisArena / Black Hawks gegen Vorrundenmeister Miesbach – Heimdebüt von Christoph Gawlik
Am Sonntag um 18:30 Uhr steht in der Passauer EisArena das nächste Heimspiel für die Passau Black Hawks an. Zu Gast in der EisArena ist Vorrundenmeister TEV Miesbach. „Gegen Miesbach haben wir definitiv noch eine Rechnung offen!“ gibt sich Sportchef Christian Zessack kämpferisch vor der Partie. Nimmt man die Ergebnisse der Hauptrunde als Gradmesser, so gehen die Passauer als krasser Außenseiter in das mit Spannung erwartete Heimspiel. Freuen dürfen sich die Fans der Passau Black Hawks außerdem auf die Heimpremiere von Neuzugang Christoph Gawlik.
Die Passau Black Hawks führen nach vier Spieltagen die Tabelle in der Aufstiegsrunde zur Oberliga Süd ungeschlagen an. In diesen vier Spieltagen trafen die Black Hawks unter anderem auf die beiden starken Oberligisten aus Höchstadt und Sonthofen. Insbesondere der 4:3 Heimsieg gegen den ERC Sonthofen – den Favoriten in dieser Gruppe - am vergangenen Wochenende sorgte in Passau für Euphorie. Über 1.100 Zuschauer bekamen ein an Emotionen und Spannung kaum zu überbietendes Eishockeyspiel geboten. Bei den Toren der Habichte, stand die Passauer EisArena viermal fast vor der Explosion. Diesen Schwung und diese Emotionen wollen die Passau Black Hawks mit in das Heimspiel gegen den TEV Miesbach nehmen. Die Aufgabe für die Habichte wird aber keineswegs leichter als am letzten Wochenende. Miesbach dominierte die Vorrunde der Eishockey Bayernliga und stand nach 26 Spieltagen absolut verdient auf dem ersten Tabellenplatz. Im Heimspiel gegen den TEV waren die Passau Black Hawks nahe dran, den stärksten Bayernligisten zu stürzen. Am Ende musste man sich aufgrund einiger ausgelassener Chancen dem Bayernliga Primus aber geschlagen geben. Die zwei Niederlagen aus der Vorrunde möchten die Passau Black Hawks beim Heimspiel in der Aufstiegsrunde nun vergessen machen. Ein Schlüssel zum Erfolg gegen Miesbach wird mit Sicherheit auch wieder die Unterstützung von den Rängen sein. „Das pusht unsere Mannschaft so richtig! Das was die Zuschauer abliefern ist schon ganz großes Kino und sucht seinesgleichen!“ schwärmt Black Hawks Coach Heinz Feilmeier. Und so lautet der Appell vor dem Spiel gegen Miesbach: „Lasst uns die Halle voll machen und bringt das Stadion wieder zum Beben!“
Der TEV Miesbach setzt auch in der Aufstiegsrunde auf die Qualitäten seiner Kontingentspieler. Bohumil Slavicek und Filip Kokoska führen die interne Scorerwertung der Gäste auch in der Verzahnungsrunde wieder an. Die Oberbayern auf die Kontingentspieler zu reduzieren, wäre aber ein fataler Fehler. Der Kader des TEV ist nicht nur breit aufgestellt, sondern verfügt auch über eine außerordentlich hohe Qualität. Es findet sich keine Position im Kader welche als Schwäche auszumachen wäre. „Das wird ein hartes Stück Arbeit!“ ist sich auch Hawks-Coach Heinz Feilmeier sicher. Doch insbesondere in der Aufstiegsrunde haben die Passau Black Hawks bewiesen, dass auch sie über eine hohe Qualität im Kader verfügen. Dazu hat sich die Mannschaft endgültig gefunden und tritt als eine starke Einheit auf. Die mannschaftliche Geschlossenheit wird auch gegen den TEV Miesbach wieder der Schlüssel zum Erfolg sein. Ein weiteres Erfolgsrezept wird es sein, den Gegner wieder frühzeitig am kontrollierten Spielaufbau zu hindern.
Wie bereits erwähnt dürfen sich die Fans der Passau Black Hawks auf die Heimpremiere von Neuzugang Christoph Gawlik freuen. „Es ist natürlich richtig klasse einen Spieler mit einer Vita, wie sie Christoph hat, jetzt in Passau zu sehen!“ so Christian Eder, Vorsitzender der Black Hawks, fügt aber gleich hinzu „Trotzdem ändert das nichts an unserem primären Ziel, diesmal die Play-Off zu erreichen. Die Favoriten für die Oberliga sind und bleiben für mich weiterhin Sonthofen und Miesbach!“ Aller Voraussicht werden Tobias Feilmeier und Michael Franz in den Mannschaftskader der Passau Black Hawks zurückkehren. Trainer Heinz Feilmeier wird aber kein Risiko eingehen und den Einsatz der beiden Spieler erst kurzfristig entscheiden. Verzichten müssen die Passau Black Hawks weiter auf ihren verletzten Topscorer Jan Sybek. Mitch Limböck fällt nach einer schweren Beinverletzung sogar bis Saisonende aus.
Es ist also angerichtet für einen weiteren Showdown in der Passauer EisArena. Die Zuschauer dürfen sich wieder auf hochklassiges Eishockey und eine phänomenale Atmosphäre in der Passauer EisArena freuen.
Tickets für das Heimspiel am Sonntag um 18:30 Uhr gegen Miesbach erhalten Sie im Vorverkauf beim FIRST Reisebüro Eichberger, Fußgängerzone und der Tankstelle Färber in Passau, Maierhof. Die Abendkasse ist ab 17:30 Uhr geöffnet. -czo
  
    
EC Pfaffenhofen
ECP nur einmal im Einsatz - Eishogs wollen Negativserie gegen Geretsried beenden
(BYL)  Nur eine Partie steht am Wochenende für den EC Pfaffenhofen auf dem Programm. Da die Abstiegsrunde der Bayernliga mit sieben Mannschaften gespielt wird, sind die Pfaffenhofener dieses Mal am Freitag spielfrei und empfangen dann am Sonntag (17:30 Uhr) den ESC Geretsried zum Gastspiel an der Ilm.
Wenn man von einem Angstgegner der Eishogs in Bayernliga spricht, wird der ESC Geretsried an erster Stelle genannt. Vierzehn Vergleiche gab es seit dem Aufstieg der Geretsrieder 2015 zwischen beiden Mannschaften, nur zwei davon konnten die Pfaffenhofener für sich entscheiden, beide kurioserweise auswärts. Zuletzt setzte es sogar acht Pleiten in Folge. Auf eigenem Eis gelang den Eishogs noch nicht einmal ein Punktgewinn. Auch in beiden Partien der Vorrunde setzte sich der ESC klar durch. In Pfaffenhofen siegten die Riverrats mit 4:1, zuhause noch deutlicher mit 7:1. Da ist es nur verständlich, dass die Pfaffenhofener darauf brennen, diese Negativserie endlich einmal zu durchbrechen und gegen die Gäste zu punkten. Beide Teams sind recht erfolgreich in die Abstiegsrunde gestartet. Die Eishogs mussten sich nach drei Auftakterfolgen zuletzt beim neuen Tabellenführer Peißenberg erstmals geschlagen geben und liegen auf Platz zwei. Mit nur einem Punkt Rückstand, aber auch einem Spiel weniger, folgen die noch ungeschlagenen Gerestrieder auf Platz drei. Die mussten kurz vor Beginn der Abstiegsrunde mit dem verletzungsbedingten Saisonaus ihres Torjägers Ondrej Horvath einen herben Rückschlag hinnehmen. Doch man hat schnell reagiert und mit seinem tschechischen Landsmann David Hrazdira schnell einen Ersatz verpflichtet. In seinen beiden Einsätzen  hat der 25jährige Stürmer immerhin schon zweimal getroffen. Geretsried verfügt über eine sehr kompakte, läuferisch und kämpferisch starke Mannschaft,  die sehr ausgeglichen besetzt ist. Allein 11 Spieler punkteten in der Vorrunde zweistellig, beim ECP gelang dies nur fünf. Doch die Eishogs haben die letzten Wochen trotz aller Verletzungssorgen  bewiesen, dass sie in der Lage sind, jedem Gegner Probleme zu bereiten, auch  zuletzt in Peißenberg waren sie keinesfalls chancenlos. Für das Wochenende besteht zudem die Hoffnung, dass Nico Kroschinski nach langer Verletzungspause wieder in den Kader zurückgekehrt und Coach Chris Heid somit wieder etwas mehr Möglichkeiten hat, nachdem die Eishogs seit fast drei Monaten keine drei kompletten Blöcke mehr aufbieten konnten. Mit einem Sieg gegen den Angstgegner würden die Pfaffenhofener jedenfalls einen sehr großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.
  
    
ERV Schweinfurt
Gegnercheck – EA Schongau „Mammuts“
(BYL)  Duell auf Augenhöhe – Mighty Dogs zu Gast bei der Eishockeyabteilung Schongau. Wenn am Sonntag, den 26. Januar 2020, die Partie um 17 Uhr angepfiffen wird, empfängt der sechstplatzierte Schongau den ERV, der als direkter Konkurrent auf dem siebten Tabellenplatz stehen. Es verspricht also eine interessante Begegnung der bisher einzig punktlosen Teams in der Abstiegsrunde zu werden.
Nach Einzelgesprächen, Trockentraining und einer Teambuilding-Maßnahme am Dienstag war an den beiden folgenden Tagen Eistraining angesagt. Mit dabei waren wieder die genesenen Marcel Grüner, Maurice Köder und Kevin Faust sowie Oleg Seibel, für den aber ein Einsatz an diesem Wochenende zu früh sein wird. Jonas Manger und Benjamin Rakonic fallen leider weiterhin aus. Am Freitagabend hält Youngster Leon Pöhlmann Kevin Keßler wieder den Rücken frei, da Philipp Schnierstein beruflich verhindert ist. Mit den Rückkehrern vergrößern sich für Trainer Zdenek Vanc die Möglichkeiten bei der Reihenzusammenstellung, so dass wieder mehr Schwung in die Mannschaft kommt und man sich auf spannende Spiele freuen kann.
Spieler im Fokus:
Jonas Lautenbacher – Schongauer Eigengewächs:
Der 23-jährige Schongauer durchlief bei der EAS die Nachwuchsmannschaften bis zu den Schülern, ehe bei seinem Heimatverein die Entwicklungsmöglichkeiten ausgeschöpft waren. Zur Saison 2009 wechselte er ins Bundesligateam nach Kaufbeuren. Beim ESV durchlief der Stürmer alle weiteren  Nachwuchsteams und gab bereits im Alter von 18 Jahren sein Debüt für das DEL2-Team. Für mehr Eiszeiten wechselte der 1,81 Meter große Stürmer 2016 zum Oberligisten Peiting, für die er in 94 Oberligaspielen immerhin 11 Tore und 14 Vorlagen erzielen konnte und zwischenzeitlich auch als Verteidiger auflief. Zur Saison 2019/20 wechselte der gebürtige Schongauer zurück zu seinem Heimatverein.
Jakub Muzik – Topscorer beim EA Schongau:
Der 29-jährige Tscheche avancierte in seiner ersten Saison für Schongau zum Topscorer seiner Mannschaft. In 39 Pflichtspielen erzielte der Kontingentspieler für Schongau 31 Tore und 43 Assists. Mit dem Eishockey begann das Offensivtalent in seiner Heimatstadt, um dann über die Eishockey-Talentschmieden in Kladno und Chomutov in die zweite tschechische Liga zu wechseln. Nach vier Jahren in Weißrusslands höchster Liga wechselte Jakub Muzik zur Saison 2016/17 für zwei Jahre nach Neumarkt in die internationale Alps-Hockey-League, in der sich Teams aus Österreich, Slowenien und Italien messen. In der vergangenen Spielzeit folgte der Wechsel zum EA Schongau.
Milan Kopecký – 38 Spiele / 68 Scorerpunkte:
Seit der Saison 2013/14 geht der 38-jährige Stürmer für Schongau auf Punktejagd. Vor seinem Wechsel nach Schongau stand Milan Kopecký zwei Jahre für den TSV Peißenberg in der Bayernliga auf dem Eis. Im Jahr 2000 wurde der damals 19-Jährige von den Philadelphia Flyers gedraftet. Auch wenn er den Sprung in die nordamerikanische Top-Liga nicht schaffte, hat er doch einige Jahre in der tschechische Extraliga gespielt und sein Heimatland bei einigen Länderspielen vertreten.
Friedrich Weinfurtner „C“ – Dienstältester Spieler des ESC:
Mit 29 Jahren gehört der Allrounder zu den erfahrensten Spielern im Team der Schongauer.  In den letzten Jahren wechselte Weinfurter beständig zwischen Angriff und Abwehr im Team der Mammuts. Seit 2009 - als damals 20-Jähriger - gehört er fest zum Stamm des Seniorenteams der EA Schongau. In den letzten zehn Jahren bestritt er für die Lechstädter 312 Spiele in der Bayern- und Landesliga und erzielte dabei 70 Tore und 78 Vorlagen.
Stimme zum Spiel:
Trainer Zdenek Vanc: "Marcel Grüner, Maurice Köder und Kevin Faust sind wieder dabei. Jonas Manger leider nicht.
Dieses Wochenende bedeutet alles oder nichts. Es sind zwei sehr wichtige Spiele. Wir müssen 110% auf dem Eis geben. Wir möchten auch für unsere Fans einen Sieg einfahren, damit sie Spaß haben."
  
    
EV Dingolfing
Letzte Chance für die Isar Rats? Punkte am Wochenende Pflicht, Sportsday mit dem TVD am Sonntag
(BLL)  Die Isar Rats sind in der Aufstiegsrunde nach wie vor ohne Punkte. Alle vier Begegnungen wurden trotz sehr starken Leistungen verloren. Wenn man die Einzelstatistiken der Spiele betrachtet, waren die Dingolfinger Eishackler in jedem Spiel klar besser und die tonangebende Mannschaft. Jeder Wert, sei es Bullys, Schüsse aufs Tor, Zweikämpfe oder geblockte Schüsse, wurde gewonnen. „Aber am Ende sind es dann doch nur Zahlen aus Statistiken, die später keinen interessieren, wenn nichts Zählbares dabei rauskommt.“ Daher muss nun schleunigst begonnen werden, zu gewinnen, wenn sich der EVD die letzte Chance auf die vier Halbfinalplätze noch wahren möchte.
Der Anfang dafür soll heute Abend in Bad Aibling gemacht werden. Die Aibdogs qualifizierten sich als Viertplatzierte der Landesliga Gruppe 2 für die Aufstiegsrunde. Da sie in der Vorrunde deutliche Siege, aber auch herbe Niederlagen einstecken mussten, sind sie als Gegner nur schwer einzuschätzen. Aus der Vergangenheit weiß man jedoch in Dingolfing, dass es ein hartes Stück Arbeit werden wird, da die Aiblinger eine schnelle Mannschaft mit hohem Kampfeinsatz sind. Dass sie Ihren Kader von Saison zu Saison nur sehr wenig verändern, spricht auch dafür, dass sie über ein sehr eingespieltes Team verfügen. Zudem sind die Aibdogs in der Aufstiegsrunde ebenfalls noch ohne Sieg und wollen sich, ebenso wie der EVD, aus dem Tabellenkeller heraus kämpfen. Sollten die Rats ihre Torflaute jedoch endlich ablegen können, ist in diesem Spiel ein Sieg sicherlich möglich.
Am Sonntag haben die Ratten dann einen weiteren Gegner der Süd/West-Landesliga zu Gast. Mit den Kempten Sharks kommt der im Sommer besagte Topfavorit nach Dingolfing. Mit 46 Punkten wurden sie in ihrer Vorrundengruppe ebenfalls Dritter und stehen in der Aufstiegsrunde mit zwei Siegen und zwei Niederlagen aktuell auf dem fünften Rang. Im Blick auf den Kader stehen dort torgefährliche Stürmer wie der Kanadier Ron Newhook oder Michel Maaßen, der über viele Jahre Erfahrung in den höheren Ligen verfügt, auf dem Papier. Zudem wurde zur Aufstiegsrunde mit Daniel Jun ein weiterer erfahrener Stürmer aus Höchstadt (Oberliga Süd) verpflichtet. Wehrmutstropfen war letzte Woche jedoch die Trennung vom Schwedischen Angreifer Adrian Kastel-Dahl, der bis dahin mit 55 Punkten aus 20 Spielen Topscorer des Teams war.
In Dingolfing weiß man über die Stärke seiner Gegner und über die bevorstehenden Aufgaben Bescheid. Head Coach Billy Trew hat seine Mannschaft dementsprechend eingestellt und unter der Woche an den Kleinigkeiten, die in den letzten Spielen fehlten, arbeiten lassen. Ganz spezifisch und fokussiert wurde trainiert, um an die Stärke und Souveränität der Vorrunde wieder anknüpfen zu können. „Wenn wir zu unserem Spiel zurückfinden und wie in der Vorrunde agieren, können wir jeden schlagen,“ ist man sich im Lager der Isar Rats sicher. Und wer die Jungs beim Training beobachtet, sieht auch wie hart sie daran arbeiten und wie konzentriert sie darauf sind, endlich wieder zu gewinnen. „Wir haben alles noch selbst in der Hand,“ so der Tenor aus dem Team.
Beim Sonntags-Heimspiel wird es zu einer Premiere in der Stadt kommen. Im Zuge des TVD-Heimspielevents organisiert der Eislaufverein zusammen mit dem Turnverein den ersten „Sports Day“ – eine Kooperation der Volleyballerinnen mit den Eishacklern. Mit einer lukrativen Kombikarte können die Zuschauer beide Spiele am Sonntag besuchen. Dabei treten die Volleyballerinnen um 15 Uhr in der 2. Bundesliga gegen den VC Wiesbaden II in der Dreifachturnhalle Höll-Ost an, ehe um 18 Uhr die Kufencracks in der Marco-Sturm-Eishalle gegen die Kempten Sharks auf Punktejagd gehen. In dieser Zusammenarbeit werden sich beide Teams vor Ort unterstützen und im Rahmen der Pausen auch vorstellen. Ebenfalls wird sich der Hofstaat der Faschingsgesellschaft des Turnvereins mit ihrem gerade frisch ins Amt berufenen Prinzenpaar, Melanie die II. und Tom der I., vorstellen. Allen Interessierten steht zudem ein kostenloser Shuttlebus zwischen Dreifachturnhalle und Eishalle zur Verfügung, der alle Besucher nach dem Volleyball zur Eishalle und nach dem Eishockey wieder zurück zur Dreifachturnhalle chauffiert. Eingesetzt wird hierfür der nagelneue EVD-Teambus, der von der Firma Reicheneder Reisen hierfür zur Verfügung gestellt wird.
Ein weiteres Zuckerl für alle Vereinsmitglieder ist der gegenseitige freie Eintritt. Alle Mitglieder des EVD haben kostenlosen Eintritt zum Volleyball, während alle Mitglieder des TVD, egal welcher Sparte, freien Eintritt zum Eishockey erhalten. Hierzu muss lediglich ein erkennbares Zeichen der Zugehörigkeit durch einen Mitgliedsausweis, Teamjacke, Mütze mit Logo, Trainingsanzug, Vereinstrikot oder ähnliches an der Kasse vorgezeigt werden.
Das Kombiticket zum „Sports Day“ kann vorab entweder im Vorverkauf bei Skribo Wälischmiller oder vor dem Volleyballspiel an der Tageskasse der Dreifachturnhalle erworben werden. Beide Vereine freuen sich unwahrscheinlich auf dieses Event und hoffen auf rege Teilnahme und Rekordstimmung in den Hallen. Beide Teams haben sich dies auch mehr als verdient.
  
    
ESC Kempten
Sharks treffen auf zwei Unbekannte - Mit dem EV Moosburg und dem EV Dingolfing erwarten den ESC Kempten zwei neue Gegner
(BLL)  Am Freitag schlägt mit dem Team von Trainer Bernie Englbrecht gleich einer der Favoriten auf die Playoffs  in der ABW Arena auf. Moosburg spielte eine starke Vorrunde in der Gruppe 1 und ist mit 9 Punkten aus den ersten drei Spielen sehr gut in die Aufstiegsrunde gestartet. Lediglich im letzten Spiel in Amberg gab es die erste Niederlage. Aktuell stehen die Oberbayern auf dem zweiten Tabellenplatz. Prunkstück der Moosburger ist der Angriff um die beiden Stürmer  Miloslav Horava und Peter Abstreiter die in der Vorrunde zusammen 94 Scorerpunkte erzielten. Eine Menge Arbeit also die da auf die Defensive der Sharks zukommen wird.
Am Sonntag wird man dann in Dingolfing auf einen hochmotivierten Gegner treffen. Die Mannschaft von Billy Trew hat bis jetzt alle vier Spiele in der Aufstiegsrunde verloren, drei davon allerdings nur knapp gegen Ulm, Amberg und Moosburg. Und nun wollen die Isar Rats endlich punkten. Auch hier müssen die Sharks absolut konzentriert und fokussiert ins Spiel gehen. Zum Spiel in Niederbayern gibt es auch wieder einen Fanbus der um 14.30 Uhr am Sonntag am Kemptener Eisstadion abfährt.
Um nicht den Anschluss an die ersten vier Plätze zu verlieren müssen die Allgäuer vor allem wieder über 60 Minuten im Spiel sein. Bei den Begegnungen am letzten Wochenende verschliefen die Kemptener jeweils ein Drittel was in beiden Fällen letztendlich zur Niederlage führte. Über drei Drittel konzentriert hätte man sowohl Ulm als auch Buchloe schlagen können.
Durch die aktuelle Tabellensituation (Platz5) bekommt das Wochenende schon vorentscheidenden Charakter. Mit einer guten Punkteausbeute hat man den Anschluss nach oben in der Hand. Und die Konkurrenz in der Gruppe ist stark, so das am Ende der Runde jeder einzelne Punkt wichtig sein wird.
  
    
ERC Lechbruck
INSIDE-Interview
(BBZL)  Bevor die Eishockeysaison in die heiße Phase geht, haben wir uns mit zwei Verantwortlichen des ERC Lechbruck über ihr Zwischenfazit und den Ausblick auf den weiteren Verlauf der Spielzeit unterhalten. Zum Interview trafen wir Manfred Sitter, den 1. Vorsitzenden des ERC Lechbruck und Jörg Peters, den Trainer der Flößer und damit des aktuellen Tabellenführers der Eishockey-Bezirksliga Gruppe 4.
Frage:                   Wie sieht euer Fazit über den bisherigen Verlauf dieser Saison aus?
Jörg Peters:        Mein Fazit ist bislang recht positiv. Es ist in meinen Augen ein Prozess der in unserer Mannschaft stattgefunden hat. Die Jungs setzen Vorgaben zur vollsten Zufriedenheit um, es ist der Wahnsinn mit welcher Begeisterung sie an sich arbeiten, es macht richtig Spaß mit diesem Team. Ich hoffe natürlich, dass das jetzt so weitergeht. Jetzt haben wir etwas Verletzungspech mit dem Ausfall unseres Kapitäns, Matthias Erhard, für den die Saison leider beendet sein wird. Jetzt müssen andere in die Bresche springen und ich bin guter Hoffnung, dass wir unseren Weg weiter gehen werden, um unsere Ziele zu erreichen.
Manfred Sitter: Wir sind Tabellenführer mit elf Punkten Vorsprung. Vor allem die Auftritte in Lindenberg und in Türkheim haben mich richtig stolz gemacht. Das waren Auswärtsspiele gegen ebenbürtige Gegner und unsere Mannschaft hat beides souverän und spielerisch überzeugend gelöst. Lechbruck hat seit jeher den Ruf eine äußerst kampfstarke Mannschaft aufzubieten. Nun kommt aber auch noch eine spielerische Weiterentwicklung hinzu und die mentale Überzeugung, jedes Spiel auch bei einem Rückstand drehen und gewinnen zu können. Wir sind auf einem guten Weg und der ist noch lange nicht zu Ende.
Frage:                  Was sind denn die Ziele und wohin soll der Weg führen?
Jörg Peters:       Mein persönliches Ziel und auch das der Mannschaft ist zunächst das Erreichen der Play-Offs. Dort wollen wir soweit wie möglich kommen und so Gott will, wenn wir es schaffen sollten, auch aufsteigen. Ich möchte mit dieser Mannschaft und auch für den Verein raus aus dieser Liga, andere Ziele haben. Das wollen wir gemeinsam erreichen und dazu gehört nicht nur die Mannschaft, sondern auch die Vorstandschaft, Betreuer, das Umfeld, wir sind ein Team und wenn wir so weiter machen wird das auch ganz gut ausschauen.
Manfred Sitter: Ich bin jetzt seit zwei Jahren ERC-Vorstand und habe mich bereits zu Beginn meiner Amtszeit klar positioniert, das gilt selbstverständlich auch heute noch. Ich sehe die sportliche Heimat der 1. Mannschaft in der Landesliga, die heute mindestens das Niveau der Bayernliga aus früheren Jahren hat. Dieses Ziel wollen wir mit einer Mannschaft erreichen, die zum Großteil aus Eigengewächsen besteht, ergänzt mit Verstärkungen aus der Region. Wenn wir in der Entwicklung so weiter machen ist es nur eine Frage der Zeit, wann wir den Aufstieg packen. Man darf jetzt aber nicht vergessen, dass von diesmal 33 Mannschaften nur zwei aufsteigen werden.
Frage:                   Wie schätzt ihr die Chancen in den bald anstehenden Play-Offs ein? Womöglich kommt es ja im Viertelfinale zum Derby gegen die SG Bayersoien/Peiting 1b.
Manfred Sitter: Verteile nie das Fell bevor der Bär erlegt ist! Aber okay, es müsste schon mit dem Teufel zugehen. Ein Pflichtspiel-Derby gegen Bayersoien gab es, meine ich, zuletzt in den 90er Jahren, damals noch mit Ken Latta im Soier Trikot. Die Kassierer beider Vereine würden sich die Hände reiben. Ein zuschauerträchtiges Lokalderby im Viertelfinale wäre doch top. Dann gibt es natürlich mit Germering und Regen zwei Clubs, die enorm in den Kader investiert haben. Die weiteren „Verdächtigen“ Waldkraiburg und Schliersee haben eine sehr gute Breite auf spielerisch starken Niveau. Aber wir werden es nehmen wie es kommt.
Jörg Peters:       Gut, was die Gruppen 1 und 2 anbetrifft, muss ich ehrlich sagen, habe ich noch keine Ahnung. Sollte es darauf hinauslaufen, dass wir Erster bleiben und Bayersoien/Peiting in der Gruppe 3 Zweiter wird, dann wird das natürlich nochmal eine ganz andere Nummer. Bayersoien/Peiting hat enorm aufgerüstet, aber ich muss sagen, wenn wir so weiterspielen, habe ich vor keinem Gegner Angst. Wenn wir weiterkommen wollen, müssen wir eh jeden Gegner schlagen.
Frage:                  Jörg, jetzt bist du zwei Jahre Trainer der 1. Mannschaft, wie siehst du die Entwicklung rund um die Mannschaft, im Verein, den Nachwuchs, das Eisstadion? Was könnte man besser machen?
Jörg Peters:       Als ich damals begonnen habe, machte ich mir gar keine so große Gedanken, weil ich es eigentlich nur bis Saisonende machen wollte. Aber da es mir so großen Spaß bereitet hat, mit den Jungs und dem Verein zu arbeiten, muss ich sagen, was in Lechbruck abgeht, von der jüngsten Mannschaft im Nachwuchs bis zur 1. Mannschaft, bei einer Einwohnerzahl von knapp 3000, das ist in Deutschland einzigartig. Nun bin ich ja auch schon eine Zeit lang beim Eishockey dabei und kenne mich etwas aus, aber ich finde keinen vergleichbaren Verein. Deshalb ist es für mich unverständlich, dass man eine riesige Diskussion über eine Überdachung des Lechparkstadions auslöst. Da kommt man einfach nicht daran vorbei. Man hätte ganz andere Trainingsmöglichkeiten, der Verein könnte weiter kommen. Jetzt lass es mal regnen oder schneien, da kannst du nicht trainieren oder spielen und hast einfach eine Wettbewerbsverzerrung. Deshalb „Hut ab“ vor dem ERC Lechbruck, so wie es ausschaut nimmt das ja kein Ende: Im Nachwuchs kommen junge Kinder mittlerweile von überall her, wollen nach Lechbruck zum Eishockey. Also ich finde das ganz toll hier und mit dem Thema Überdachung muss man einfach auf einen Nenner kommen und ein Dach bauen. Da gibt es für mich nichts anderes.
Frage:                  Manfred, sind die zwei Herausforderungen Aufstieg und Überdachung des Eisstadion den für den ERC überhaupt stemmbar?
Manfred Sitter: Beide Ziele sind stemmbar. Sportlich sind wir, wie schon erwähnt, bereits jetzt auf einem sehr guten Level. Zudem haben wir einen starken Nachwuchs, der uns auch in der Zukunft noch sehr viel Freude bereiten wird. Wir haben den großen Vorteil, dass wir viele kleine und mittlere Sponsoren haben und keine Abhängigkeit von einem Großen. Durch unsere zahlreichen Veranstaltungen, die wir im Fasching oder während der Sommermonaten durchführen, durch Mitgliederzuwächse und Spenden haben wir eine solide finanzielle Basis. Die Mehrkosten in der Landesliga sind überschaubar. Was die Überdachung des Stadions angeht, da gibt es mehrere Varianten. Allein wird der ERC das Eisstadion nicht betreiben können, das ist klar. Wenn es uns gelingt, gemeinsam mit der Gemeinde konstruktive Gespräche zu führen, Lösungen zu finden und auch selbst aktiv zu werden, dann ist dieses Projekt realistisch. Wir sind zum Beispiel auf der Suche nach einem Namenssponsor, einem oder mehreren Unternehmen, die in das Konzept investieren. Es gibt viele Ideen, man muss es nun angehen.
Frage:                  Im Hinblick auf die Play-Offs: Gibt es noch ein paar Worte von euch an die Fans?
Jörg Peters:       Generell würde ich mir wünschen, dass wenn wir doch mal zurückliegen, dass unsere Anhänger einen Aufschrei machen und uns nach vorne peitschen. Vielleicht stellt der Verein unseren Anhängern mal eine Trommel zur Verfügung. Jeder der selbst Eishockey gespielt hat weiß, was es in einem Spieler bewirkt, wenn am Rande der Bande die Zuschauer rasen und die eigene Mannschaft nach vorne treiben. Da geht das Adrenalin hoch und das ergibt nochmal eine kleine Leistungssteigerung. Das würde ich mir wünschen und meine das absolut positiv.
Manfred Sitter: Absolut erfreulich ist unsere Zuschauerentwicklung. Wir zählen im Schnitt regelmäßig rund 200 Zuschauer, da sind wir in der Bezirksliga ganz oben mit dabei. Vom Kleinkind bis zum Rentner, in Lechbruck sind alle beim Eishockey, das ist doch super. Ich bin mir auch sicher, dass spätestens in den Play Offs unsere Fans wieder mächtig Gas geben werden und der Zuschauerschnitt nochmal steigen wird. Und eine Trommel stellen wir gern zur Verfügung.
  
    
ESC Planegg
Planegg gegen Planegg 8:4 / Frauen des ESC Planegg gewinnen im dritten Spiel mit 8:4 gegen Männer des EC Planegg-Geisenbrunn · Rekordkulisse mit mehr als doppelt so vielen Besuchern wie im Vorjahr beim Lokalund Geschlechter-Derby unter freiem Himmel · Spendenerlös von € 2020,- für das Eltern Kind Programm
Etwa 250 Zuschauer kamen am Sonntag zum „Eiswunder Planegg“, um beim dritten Derby
zwischen dem ESC Planegg (Frauen) und dem EC Planegg-Geisenbrunn (Männer)
mitzufiebern. Den Frauen gelang nach einer deutlichen 14:6- und knappen 7:6-Niederlage in
den Vorjahren vor dieser Rekordkulisse mit 8:4 die langersehnte Revanche.
Für das Freiluftspiel auf der kleinen Eisfläche wurden einige Regeln geändert. Gespielt wurde
mit einer Torfrau/einem Tormann und vier Feldspieler/innen. Auf einen Seitenwechsel wurde
verzichtet, damit beide Mannschaften keinen weiten Weg zur Spielerbank hatten. Die Eisfläche
hatte keine Linien, somit gab es keine unerlaubten Weitschüsse. Anstelle von Strafzeiten
wurden Penaltyschüsse zugesprochen. Geleitet wurde die Partie von Schiedsrichterlegende
Pompeo Ondertoller und Andy Feix.
Bevor das Spiel begann, ehrten beide Mannschaften und die Zuschauer in einer
Schweigeminute die einige Tage zuvor verstorbene ESC-Spielerin Sophie Kratzer. Ihre
Mannschaft trug während des Spiels schwarze Armbinden im Gedenken an ihre
Mannschaftskameradin und Freundin. Den symbolischen Einwurf übernahm Planeggs Erster
Bürgermeister Heinrich Hofmann, der zusammen mit mehreren Gemeinderäten beim Spiel
zugegen war.
Im Gegensatz zum Vorjahr verzichteten beide Mannschaften auf ein Abtasten und legten
gleich los. Die ersten Minuten gehörten klar dem EC Planegg-Geisenbrunn, ehe das Spiel
ausgeglichener wurde. ESC-Torfrau Lisa Hemmerle, die bis zur vergangenen Saison noch bei
den Männern des EHC Klostersee zwischen den Pfosten stand, konnte dank ihrer Erfahrung
und starker Saves ihren Kasten lange Zeit sauber halten. Bis zur verdienten Führung der
Männer durch Dominik Lenz vergingen 14 Minuten. Ihr Gegenüber Michael Pisula musste sich
über Langeweile gleichwohl ebenfalls nicht beklagen und zeigte neben Hechtsprüngen weitere
sehenswerte Paraden. Nach einem Foul konnte ESC-Spielerin Kathrin Lehmann aber per
Penalty zum 1:1 ausgleichen. In der 20. Minute drehte Jacyn Reeves das Spiel zum 2:1-
Pausenstand.
Die erste Pause diente nicht nur der Eisbereitung. Zum einen wurde der Spendenempfänger,
das Eltern Kind Programm aus Stockdorf, vorgestellt, zum anderen demonstrierten Kathrin
Lehmann und Andreas Loibl den Zuschauern, welche Schutzausrüstung Spielerinnen und
Spieler tragen.
Der Rückstand motivierte die Männer, und sie belohnten sich gleich in der ersten Minute des
neuen Abschnitts zunächst mit dem Ausgleich durch Charles Bernier. Doch dann übernahmen
die Frauen das Zepter. Vier Minuten später traf Resi Wagner zur erneuten Führung, ehe in der
29. Minute Anna Fiegert per Schlagschuss und Julia Zorn mit einem Doppelschlag auf 5:2
erhöhten. Drei Minuten danach musste EC-Torhüter Michael Pisula nach einem trockenen
Schuss von Kerstin Spielberger erneut hinter sich greifen. Ihren Penalty einige Minuten später
parierte er hingegen souverän. Mit 6:2 für die Frauen ging es in die zweite Pause.
Bevor die Eismaschine das Eis für den letzten Abschnitt vorbereitete, konnten über 50 Kinder
und Erwachsene ihr Können beim Puckwerfen unter Beweis stellen. Der Sieger erhielt einen
Gutschein für den Planegger Streets- und Sportswear-Laden „Halleluja“, der Zweite und Dritte
einen Eishockeyhelm bzw. eine ESC-Jahreskarte.
Es waren nur wenige Sekunden gespielt, und schon stand es nach Jacyn Reeves’ zweitem
Tor 7:2 für die Frauen. Doch wer dachte, der Torhunger der Männer wäre gestillt, wurde in der
49. Minute eines Besseren belehrt. als Dominik Lenz blitzschnell reagierte und einnetzte. ESCStürmerin
Justine Reyes belohnte aber noch in derselben Minute ihre zahlreichen
Bemühungen nach etlichen Großchancen und stellte den alten Abstand wieder her. Die
Antwort von Dominik Lenz zum 8:4 in Form eines trocken abgezogenen Schlagschusses folgte
anderthalb Minuten später. Trotz weiterer Chancen sollten keine weiteren Tore mehr fallen.
Die Frauen feierten hüpfend ihren ersten Sieg. Als es zum obligatorischen Siegerfoto ging,
winkten sie ihre Derbygegner her, denn nach dem Spiel ruht die Planegger Rivalität, auch
wenn sie ohnehin in gegenseitiger Wertschätzung gelebt wird.
Gewonnen hat wie immer Planegg: Die Bevölkerung konnte endlich mal wieder ihre beiden
Eishockeyteams im Ort agieren sehen und Eishockeyatmosphäre genießen. Und das Eltern
Kind-Programm kann nicht nur mit Einnahmen von € 1271,- durch Eintrittskarten, Spenden
und Puckwerfen rechnen, sondern die Summe wurde dank des ESC und seines Sponsors Dirk
Haberkamp auf nicht nur besser einprägsame € 2020,- aufgestockt.
Hervorzuheben ist ferner die Unterstützung durch die Firmen Hartl Metallbau & Brandschutz
aus Geisenbrunn und die Glaserei Zehentbauer aus Gauting, welche die Kosten für Werbung
und Öffentlichkeitsarbeit übernahmen. Den fast schon traditionellen Leberkas im Vereinsheim
spendierte Schirmherr und Bürgermeister Heinrich Hofmann. Beide Mannschaften und die
Helfer nahmen dies dankend an, wohl auch, um sich schon einmal fürs nächste
Aufeinandertreffen zu stärken.
Bis dahin kann man sich das erstmals für einen Livestream gefilmte Spiel noch einmal unter
https://sportdeutschland.tv/eishockey/re-live-benefizspiel-ec-planegg-geisenbrunn-maenneresc-
planegg-wuermtal anschauen.
  
    
Landesliga Baden-Württemberg
    
1.CfR Pforzheim
Bisons gastieren beim Schlusslicht
(LLBW)  Am kommenden Samstag, 18.01.2020 um 20:00 Uhr treten die Bisons beim Stuttgarter EC 1b an.
Nach der kurzfristigen Absage der Eisbären Eppelheim 1b steht am Samstagabend nun das erste Punktspiel des neuen Jahres für die Bisons auf dem Spielplan. Die zweite Mannschaft des Regionalligisten Stuttgart Rebels musste am Wochenende eine 0:6-Niederlage im Derby gegen Reutlingen einstecken. Die Cracks aus der Landeshauptstadt sind zudem die offensivschwächste Mannschaft der Landesliga, so erzielten sie in acht Partien gerade mal 16 Saisontore. Außerdem haben die jungen Rebellen erst einen Punkt auf der Habenseite; doch ausgerechnet gegen die Bisons haben sie diesen Punkt bei der 3:4-Penaltyniederlage ergattern können. Dabei hätten es durchaus drei sein können, doch in der Schlussminute konnten die Bisons eine mögliche Niederlage durch zwei späte Tore abwenden. Nun zählen allerdings nur drei Punkte, um den Ausrutscher des Schwenninger ERC vom vergangenen Samstag (5:8 in Mannheim) ausnutzen zu können.
Nur eine Woche später steht das Topspiel der Landesliga an. Am Samstag, 25.01.2020 sind die Bisons beim Schwenninger ERC zu Gast. Das nächste Heimspiel steht am Sonntag, 02.02.2020 gegen die zweite Mannschaft der Mad Dogs Mannheim auf dem Spielplan.
  
    
Regionalliga West
    
Ratinger Ice Aliens
Ice Aliens starten in die Pre-PlayOffs in Diez und gegen Herford
(RLW)  Für die Mannschaft vom Ratinger Sandbach gibt es keine Pause. Nach dem Pokalfinale am Dienstag warten nun die Auftaktpartien in den Pre-PlayOffs. Und dort geht es gleich zur Sache. Am Freitag bei der EG Diez-Limburg und am Sonntag auf eigenem Eis gegen die Herforder Ice Dragons kommen direkt die schwersten Brocken aus der Hauptrunde auf das Team von Andrej Fuchs zu.
Doch in diesen Partien gibt es nichts zu verlieren. Nach vier Niederlagen in der Hauptrunde wäre es ein Ausrufezeichen, wenn die Ice Aliens den Rockets Punkte stehlen könnten. Ähnlich ist es mit den Ice Dragons, die nach trägem Start immer besser in die Saison gekommen sind. Sind gegen beide Gegner Punkte zu holen, wäre das für die Ice Aliens ein Motivationsschub, der für den Verlauf dieser Serie halten könnte.
  
    
Regionalliga Nord
    
Salzgitter Icefighters
Hauptrunden-Finale: Icefighters treten in Bremen an
(RLN)  Zum Abschluss der Hauptrunde der Regionalliga Nord treten die TAG Salzgitter Icefighters am Sonntag bei den Weserstars Bremen an. Damit ist der letzte Spieltag eine Neuauflage des Auftaktspieles. Zum Beginn der Saison gewannen die Stahlstädter in heimischer Halle mit 5:3 gegen die Hanseaten.
In der Folge spielten die Bremer allerdings eine weitesgehend stabile Saison und rangieren aktuell mit einem Punkt Vorsprung und gleichem Torverhältnis auf Rang drei vor dem Team von Radek Vit. Damit kommt es am letzten Spieltag nochmal zu einem heißen Kampf, zumal auch der fünftplatzierte HSV den Icefighters noch den vierten Platz wegschnappen kann. Für die Ende Januar beginnende Meisterrunde haben die Platzierungen jedoch keine Auswirkung, da man dort wieder bei Null startet.
Doch in dem spannenden Duell geht es eher weniger um die Endplatzierung. "Die direkte Platzierung spielt eigentlich keine große Rolle. Es geht eher darum zu zeigen, dass man bereit ist für die Meisterrunde, denn dort treffen wir im ersten Spiel wieder auf Bremen. Demnach geht der Gegner sehr wahrscheinlich mit den selben Anforderungen in das Spiel. Keiner will zeigen, dass man leichte Punkte holen kann", so Vit. In der Meisterrunde wird es ohnehin schwieriger, da viele Wochenenden mit zwei Spielen auf dem Programm stehen, so hat der Ex-Profi in den letzten beiden spielfreien Wochen im Training eher den Fokus auf die Kondition gelegt.
Immerhin fehlen im Kader aktuell nur Lukas Vit und Max Rötsch, beide krankheitsbedingt. Die gute Nachricht kommt von Michael Kopke – der ist nach rund zehn Wochen Ausfall am Sonntag wieder einsatzbereit. Am 10. November hatte sich der Spieler bei der Partie in Hamburg ein Innenband gerissen. "Das ist schon eher selten, dass ein Innenband komplett reißt und normalerweise liegt die Ausfallzeit auch nur bei sechs bis sieben Wochen", berichtet der Stürmer, "Es hätte aber auch schlimmer ausgehen können! Wichtig ist, dass ich nun zur Meisterrunde wieder fit bin. Wir hatten auch schon vor längerer Zeit entschieden, dass ich erst gegen Bremen wieder am Start bin, damit wir zur Meisterrunde einen vollen Kader haben."
  
    
Regionalliga Ost
    
FASS Berlin
Auf in den Welli
(RLO)  Zum zweiten Mal in dieser Saison geht es für FASS in den Wellblechpalast, wo am Sonntag (26.01.2020, 19:00 Uhr) die Eisbären Juniors warten. Für FASS geht es um die Stabilisierung des dritten Tabellenplatzes – und darum, bis zu den Play-offs Woche für Woche besser in Fahrt zu kommen.
Einen wichtigen Schritt konnten die Weddinger am vergangenen Wochenende im heimischen Erika-Heß-Eisstadion machen, als der Tabellennachbar Chemnitz Crashers mit 9:4 nach Hause geschickt wurde. “Im ersten und dritten Drittel haben wir über weite Phasen so gespielt, wie ich mir das vorstelle”, blickt Headcoach Oliver Miethke zurück. “Das muss in den Play-offs über 60 Minuten klappen, wenn wir die Favoriten ärgern wollen.”
Der Kader füllt sich unterdessen weiter. Joe Timm kehrt nach abgesessener Sperre in die Hintermannschaft zurück. Miethke: “Bisher kam Joe in dieser Saison durch Verletzungen und die Sperre noch nicht so richtig zum Zuge. Jetzt kann er beweisen, dass er unserer Defensive noch mehr Stabilität geben kann.” Verzichten muss FASS weiter auf Marvin Miethke und Sören Thiem.
Die Eisbären Juniors sind als Meister der Landesliga Berlin aufgestiegen und haben sich gut in der neuen Umgebung etabliert. Besonders gegen die Topteams der Liga sind ihnen einige überraschende Punktgewinne und respektable Ergebnisse gelungen. Auch FASS musste Federn lassen: Neben einem hart erkämpften 3:2-Auswärtssieg endete auch das Heimspiel mit 3:2 – allerdings erst in der Overtime. Prunkstück der Hohenschönhausener ist die Defensive um die Keeper Lücke und Hoffmann sowie die Defender Topfstedt, Peret, Müller und Puttkammer.
Spiele zwischen FASS und Eisbären Juniors gibt es seit der Saison 1997/98 (damals im Regionalliga Nordost-Pokal). Bisher fanden 15 Pflichtspiele statt, von denen FASS sechs und die Eisbären Juniors neun gewinnen konnten. Das Torverhältnis beträgt 72:46 zugunsten der Juniors. Zwischen 2004 und 2019 gab es keine Spiele zwischen den Stadtrivalen, insbesondere weil die Eisbären Juniors zwischen 2009 und 2017 keine Seniorenmannschaft hatten.
  


 Freitag 24.Januar 2020 www.icehockeypage.de 
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