Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
MEC Saale Bulls Halle
(OLN)  Verteidiger Eric Wunderlich hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und wird den Saale Bulls bis zum Saisonende nicht mehr zur Verfügung stehen

ECDC Memmingen
(OLS)  Stürmer Jannik Herm, der erst vor Kurzem aus der DEL2 vom EHC Freiburg an den Hühnerberg kam, hat sich an der Hand verletzt und wird den Indians für mehrere Wochen fehlen
  
EV Pegnitz
(BLL)  Stürmer Maximilian Eissner, der bereits längere Zeit mit dem Team trainierte, hat nun auch sein Debüt bei den Ice Dogs gegeben und spielte zuvor im Bayreuther Nachwuchs und auch im Landesliga-Team der Tigers
  
EV Dingolfing
(BLL)  Verteidiger Manuel Ruhstorfer, der bis auf zwei Spielzeiten in Vilshofen seine gesamte Laufbahn bei den Isar Rats verbrachte, wird nach dem kommenden Wochenende seine aktive Laufbahn beenden
 
Blue Devils Weiden
(OLS)  Für Stürmer Philipp Siller, der bereits mehrere Wochen fehlte, hat sich nach neueren Untersuchungen einen Bluterguß im beckenbereich zugezogen, womit die aktuelle Saison für ihn vorraussichtlich bereits vorzeitig beendet ist

EC Hannover Indians
(OLN)  Der deutsch-slowakische Stürmer Igor Bacek hat seinen Vertrag am Pferdeturm verlängert und wird somit bereits in seine vierte Saison im Trikot der Indians gehen
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons müssen ab der nächsten Saison auf Stürmer Marcel Weise verzichten, der angekündigt hat seine aktive Laufbahn nach mehr als 500 Spielen im Erfurter Trikot nach der aktuellen Saison zu beenden
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 25.Januar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 18 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern und Regionalliga West.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Düsseldorfer EG
66 Schüsse, kein Tor: Bitteres 0:2 bei den Augsburger Panthern
(DEL) Die Düsseldorfer EG verliert bei den Augsburger Panthern. Das Team von Chefcoach Harry Kreis unterlag bei den bayerischen Schwaben mit 0:2 (0:0, 0:2, 0:0). Weder spielerisch noch kämpferisch konnte man der DEG einen Vorwurf machen, aber Tore zu erzielen gehört eben auch zu einem erfolgreichen Spiel. Beachtliche 66 Schüsse der DEG zählte die Statistik am Ende, aber keinen Treffer.
  
    
EHC Red Bull München
Red Bulls unterliegen Berlin nach Penaltyschießen
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat am 40. DEL-Spieltag gegen die Eisbären Berlin mit 2:3 nach Penaltyschießen (1:1|0:1|1:0|0:0|0:1) verloren. Vor 6.142 Zuschauern im ausverkauften Olympia-Eisstadion trafen Yasin Ehliz und Frank Mauer für den Tabellenführer, der trotz der Niederlage weiterhin sechs Punkte Vorsprung auf den Zweiten Adler Mannheim hat.
Vom ersten Bully an lieferten sich beide Teams ein schnelles und intensives Duell. Yannic Seidenberg traf nach 17 Sekunden den rechten Pfosten des Berliner Tores. Eine Minute später verhinderte Münchens Torhüter Kevin Reich gegen Austin Ortega die Eisbären-Führung. Es folgten weitere gute Chancen auf beiden Seiten. Berlin legte in der neunten Minute durch einen Überzahltreffer von Marcel Noebels vor. Lukas Reichel hatte per Alleingang das 0:2 auf dem Schläger, Reich hielt aber mit dem Schoner (13. Minute). In der 17. Minute brachte Ehliz die Red Bulls zurück ins Spiel: Der Stürmer zog in doppelter Überzahl direkt ab und bezwang Eisbären-Goalie Justin Pogge im kurzen Eck. 
Der Mittelabschnitt begann wie das erste Drittel – mit hoher Intensität und geradlinigen Angriffen. Berlins Sebastian Streu zog nach einem Pass vor das Tor ab, Reich fuhr aber die Fanghand aus (21.). Auf der Gegenseite traf Philip Gogulla das Lattenkreuz (22.). Danach hatten die Gäste mehr vom Spiel und die besseren Chancen. Leonhard Pföderl zog zweimal ab, doch Reich (26.) und der Pfosten (32.) verhinderten das 1:2. Wenige Sekunden nachdem die Red Bulls eine doppelte Unterzahl schadlos überstanden hatten, schoss Maxim Lapierre die Gäste erneut in Führung (35.). Ehliz hatte per Penalty die große Chance auf den Ausgleich, doch Pogge blieb lange stehen und parierte (40.).
Im Schlussdrittel erhöhten die Red Bulls den Druck, Berlin ließ aber zunächst wenig zu. In der 47. Minute verloren die Eisbären in eigener Überzahl den Puck. Mauer nahm an der eigenen blauen Linie Tempo auf und schloss seinen Alleingang erfolgreich zum 2:2-Ausgleich ab. Die Münchner waren dem Führungstreffer in der Folge näher, der gut aufgelegte Pogge stand dem 3:2 aber im Weg. Es blieb beim Unentschieden nach 60 Minuten.
Da in der Verlängerung keine Tore fielen, ging es ins Penaltyschießen. Hier verwandelte Berlins Reichel als einziger Schütze.
  
    
Bayreuth Tigers
Bayreuth baut mit starkem Spiel die Heimserie weiter aus - Seit zehn Spielen verlässt man den Tigerkäfig nie ohne Punkte
(DEL2)  Zum Auftakt des Doppel-Duells mit den Steeles an diesem Wochenende gab es einen Blitzstart per Doppelschlag für die Hausherren. Nach 4 Minuten „warf“ Verteidiger Schmidt die Scheibe einfqch mal in den Slot und da Melanson just in diesem Moment die Sicht von Goalie Williams kreuzte, ließ dieser den Puck durch die Fanghand zum 1-0 rutschen. Die in den letzten Spielen defensiv so sicher stehenden Steelers wirkten davon geschockt und die Wagnerstädter legten nach. 30 Sekunden später traf Kolozvary nach einem Scheibenklau und Querpass von Kunz per Onetimer. Bietigheim versuchte sich dann zwar ins Spiel zurück zu kämpfen, doch die Bayreuther Abwehr ließ zusammen mit dem sicheren Goalie Jaeger keinen Treffer zu, weil sie relativ konsequent verteidigten und bei einigen 2 gegen 1 Kontern mit dem intensiven backcheck doch noch klären konnten.
Im Mitteldrittel hatten die Steelers den Schock des Doppelschlags dann langsam verdaut und kamen noch etwas besser ins Spiel. Bayreuth hatte nun gut zu tun in der Abwehr was man lange meisterte, doch bei einem Powerplay nutzte Fitzgerald einen kurzen Moment ungedeckt seine Chance zum Anschluss. Danch gestaltete sich das Spiel aber wieder relativ ausgeglichen und es gab Chancen auf beiden Seiten ohne weitere Tore.
Für den letzten Abschnitt kamen die Schwaben dann gut aus der Kabine und man merkt dass sie das Spiel drehen wollten. Etwas zu wenig Durchschlagskraft und ein guter Jaeger mit Unterstützung seiner Vorderleute verhinderten das aber. Als Lillich eine Abstauber dann zum 3-1 nutzen konnte, wechselte die Waage dann wieder zu Gunsten der Tigers und mit einer herrlichen Kombination über Kolozvary und Bartosch mit direkten Pässen im tic-tac-toe-Stil, die Kunz verwandelte, stellte man sogar noch auf 4-1. Bietigheim wollte sich aber nicht kampflos ergeben, und versuchte nochmals zurück zu kommen. Fitzgerald traf auch zum zweiten Mal und man versuchte schon 200 Sekunden vor Ende ohne Goalie nochmal alles, aber es gelang kein weiterer Treffer.
So blieben alle drei Zähler verdient im Tigerkäfig, weil die einzelnen Phasen die Bietigheim hatte, nicht so gut genutzt wurden wie die längeren Sequenzen mit Vorteilen der Tigers. Das Selbstbewusstsein der Gelb-schwarzen steigt also weiter durch diese geschlossenen Mannschaftsleistung, wo bis auf die verletzten Heider und Davidek, durch die drei gut integrierten „Förderlizenzler“ aus Nürnberg (Grosse, Bernhardt, Kislinger) mit durchgehend 4 Sturmreihen und voller Kapelle gespielt wurde.
Das nächste Heimspiel der Tigers findet am Freitag, dem 31.Januar statt. Spielbeginn ist um 20 Uhr gegen den EC Bad Nauheim.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
6:4! Eispiraten siegen in Bad Nauheim - Westsachsen mit erstem Sieg im Colonel-Knight-Stadion seit 2016
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr viertes Spiel in Serie gewonnen! Vor 2.084 Zuschauern im Colonel-Knight-Stadion gewannen die Westsachsen mit 6:4 gegen Bad Nauheim und holten sich den ersten Sieg in der hessischen Kurstadt seit Januar 2016. Am Sonntag kommt es im Sahnpark direkt zum Rückspiel gegen den ECBN (15:00 Uhr).
Personal: Die Eispiraten mussten weiterhin auf den Langzeitverletzten Carl Hudson (Fußbruch) verzichten. Sonst waren jedoch alle Spieler an Bord. Im Tor startete erneut Michael Bitzer.
Die Eispiraten starteten gut in das Spiel und hatten auch direkt die erste gute Chance durch Mitch Wahl, welcher noch an Felix Bick scheiterte. Trotz der besseren Spielanteile der Pleißestädter, waren es die Nauheimer, die ihre erste gute Möglichkeit nutzen konnten. Nach einem 2 auf 1-Konter war es Jack Combs, der zum 0:1 einschob (9.). Jedoch dauerte es nur zwei Minuten, ehe Patrick Pohl auf 1:1 stellen konnte. Der Angreifer überlief in Überzahl die komplette Nauheim-Mannschaft und überwand Bick zum Ausgleich (11.). Mitch Wahl sorgte mit seinem Onetimer wiederum nur drei Minuten später für das 2:1 (14.), ehe Robin Palka kurz vor dem Ende des Drittels durch einen Powerplay-Treffer den Spielstand erneut egalisierte – 2:2 (19.).
Es dauerte dann nur 42 Sekunden, ehe Patrick Pohl mit seinem zweiten Treffer den zweiten Durchgang eröffnete. Nach schönem Zusammenspiel durch Schlenker und Wahl, schob der 30-Jährige zum 3:2 ein (21.). Fünf Minuten später war es dann Austin Fyten, der nach schönem Zuspiel von Mitch Wahl lange verzögerte und den Puck an Bick vorbei zum 4:2 einschob (27.). Die Nauheimer kämpften sich jedoch eindrucksvoll in die Partie zurück und kamen durch die Tore von Mick Köhler, der Bitzer mit einem schönen Move bezwang (34.), und Jack Combs, der im Powerplay unhaltbar abfälschte (37.), zum 4:4. Das letzte Wort war jedoch noch nicht gesprochen. So war es David Kuchejda, der ebenfalls lange verzögerte und Felix Bick einmal mehr aus spitzem Winkel über die Linie drückte – 5:4 (40.).
Die Nauheimer drückten im Schlussdrittel schließlich auf den erneuten Ausgleich. Die Hintermannschaft der Eispiraten stand aber kompakt, ließ nur wenige gute Möglichkeiten für die Gastgeber zu und konnte sich immer auf Michael Bitzer verlassen, der mehrmals gut parierte und die nötige Sicherheit ausstrahlte. Vincent Schlenker war es letztlich, der eine Sekunde vor dem Ende per Empty-Net-Goal zum 6:4 traf und somit den ersten Auswärtssieg im Colonel-Knight-Stadion seit 2016 besiegelte.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen unterliegen Freiburg
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen den EHC Freiburg mit 3:6 (0:2; 2:2; 1:2) verloren. Cheftrainer Rico Rossi musste weiterhin auf Florian Proske und René Kramer verzichten. Als überzähliger Kontingentspieler stand Elvijs Biezais nicht im Aufgebot.
Vor 3.011 Zuschauern in der Echte Helden Arena brachte Scott Allen die Freiburger in der zehnten Minute in Front. Zuvor konnte Eislöwen-Goalie Riku Helenius einige Schüsse parieren, bei dem 1:0 der Freiburger blieb er jedoch machtlos. Bei den Wölfen saß Christian Billich wegen hohen Stocks auf der Strafbank, als die Breisgauer in eigener Unterzahl durch den Treffer von Cam Spiro die Führung ausbauen konnten (18.).
Im Mittelabschnitt gelang es den Eislöwen durch die Treffer von Kevin Lavallée (22.) und Petr Pohl (29.) den Spielstand auszugleichen. Doch Freiburgs Luke Pither traf im Powerplay zur erneuten Führung (32.) und zwei Minuten später baute Jannik Herm diese weiter aus. Mit dem 4:2 für den EHC ging es in die letzte Pause.
Im Schlussdrittel konnte Eislöwe Jordan Knackstedt den Anschlusstreffer erzielen (47./PP1). Doch Pither baute die Freiburger Führung weiter aus (54./PP1) und wenig später markierte der Stürmer mit seinem Treffer in das leere Tor den 6:3-Sieg für die Breisgauer.
Peter Russell, Cheftrainer EHC Freiburg: „Wir hatten das erste Drittel sehr gut unter Kontrolle, hätten auch mehr Tore erzielen können. In den ersten zehn Minuten des zweiten Drittels haben wir uns gegen Dresden etwas schwer getan. Die Eislöwen mussten dann offener agieren und dies konnten wir nutzen. Dresden ist eine läuferisch starke Mannschaft, ein "explosives Team", aber meine Mannschaft ist sehr klug damit umgegangen. Das Spiel am Sonntag wird eine große Herausforderung.“
Rico Rossi, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Glückwunsch an Peter Russell und seine Mannschaft zum verdienten Sieg. Wir haben das erste Drittel verschlafen, dies darf nicht passieren. Freiburg ist eine starke Mannschaft. Sie spielen strukturiert, sind gefährlich und stehen in der Defensive gut.  Nach dem ersten Drittel hat meine Mannschaft gut gekämpft und zurück in das Spiel gefunden. Leider ist das zu wenig gegen diesen Top-Gegner. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, außer, dass wir die ersten zwanzig Minuten hätten besser spielen müssen. Der Kampfgeist und der Wille war da und ich bin mir sicher, dass wir auch mit diesem am Sonntag spielen werden."
Das nächste Heimspiel findet am Sonntag, 26. Januar statt. Die Dresdner Eislöwen empfangen den EHC Freiburg zum Eislöwen Juniors Gameday in der EnergieVerbund Arena. Spielbeginn ist 17:00 Uhr. 
  
    
EC Kassel Huskies
Huskies verlieren gegen EV Landshut 2:3 nach Verlängerung
(DEL2)  Das erste Duell zwischen den Kassel Huskies und dem EV Landshut an diesem Wochenende haben die Kassel Huskies mit 2:3 nach Verlängerung verloren. Vor 2939 Zuschauern waren die Tore von Austin Carroll und Alexander Karachun in der regulären Spielzeit zu wenig, Mathieu Pompei traf in der Overtime zum Sieg für die Gäste. Es war das erste Spiel ohne den mit einem Fußbruch ausgefallenen Kapitän Alexander Heinrich. Für ihn trug Denis Shevyrin das „C“ auf der Brust, assistiert von Michi Christ und Marco Müller.
Die Huskies kamen druckvoll aus der Kabine. Konsequent hatten sie den Vorwärtsgang eingelegt und bedrängten das Tor von Ex-Nationaltorwart und Neu-Landshuter Dimitri Pätzold. Doch weder Ryon Moser noch Justin Kirsch, der ein Burns-Zuspiel trickreich abfälschte, konnten den Goalie überwinden. Eine Schrecksekunde gab es, als Maximilian Forster und Husky Alexander Karachun ineinander rauschten. Karachun blieb liegen, rappelte sich dann auf und konnte kurze Zeit später weiterspielen. Und obwohl die Gäste mehr Schüsse auf das Tor von Jerry Kuhn verbuchen konnten, hatte Kassel klar mehr vom Spiel. Dennoch ging es torlos in die erste Pause.
Das zweite Drittel begann, wie das erste aufgehört hatte, mit schwungvollen Huskies. Und während nach drei gespielten Minuten Landshuts Forster am hellwachen Jerry Kuhn im Huskies-Tor bei einer der wenigen Gäste-Chancen scheiterte (23.), machten es die Huskies auf der Gegenseite besser: Über Marco Müller wandert die Scheibe zu Lois Spitzner, der passte auf Austin Carroll – 1:0, 24. Minute. Und als das Ramalamadingdong kaum verstummt war, konnten die 2939 Zuschauer erneut jubeln. Diesmal bediente Ben Duffy Nebenmann Karachun und der markierte das 2:0 – exakt drei Minuten nach dem 1:0. Hätte Nathan Burns sein famoses Solo zum 3:0 (30.) vollendet – die Partie wäre wohl nach exakt der Hälfte der Spielzeit entschieden gewesen. So ging es mit dem Zwei-Tore-Vorsprung der Schlittenhunde in die Pause.
So souverän und sicher die Huskies die ersten beiden Drittel gespielt hatten – plötzlich überließen sie den Gästen deutlich mehr vom Spiel, als in den ersten 40 Minuten. Immer wieder musste nun Kuhn klären, der EVL hatte nun mehr Chancen als in den beiden Dritteln zuvor zusammen. Und belohnte sich für den höheren Aufwand: Max Hofbauer auf Kapitän Forster und der besorgte nur 89 Sekunden nach Wiederanpfiff den Anschlusstreffer. Der Gegentreffer verunsicherte die Huskies - weiter spielte nun nur der Gast. Und was nach 40 Minuten undenkbar schien, trat ein. Mit einem schönen Rückhand-Schlenzer bugsierte Landshuts Top-Spieler Mathieu Pompei den Ausgleich (50.). Jetzt gab es lange Gesichter auf den Rängen, zu klar war die Überlegenheit der ersten beiden Drittel verpufft, zehn Minuten vor Ende fing man wieder von vorne an. Obwohl die Huskies zur couragierten Schluss-Offensive antraten, konnten sie dem Spiel keine Wendung mehr geben. Landshut verzweifelte an Kuhn und so ging es in die Overtime.
In der hätte Kassel in Person von Maximilian Adam den Sack zu machen können, doch er brachte nach einem schnellen Konter die Scheibe nicht an Pätzold vorbei – und dessen Parade ermöglichte den Gästen ihrerseits den schnellen Gegenzug. Dort traf der völlig freie Pompei nach drei Minuten zum Sieg ins Tor (64.).
Bereits am Sonntag kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen der beiden Teams. Dann in Landshut. Dort wird der Sonderzug mit über 800 Fans der Huskies ankommen und für Heimspielatmosphäre sorgen. Die Mannschaft wird indes bereits am morgigen Samstag nach Süddeutschland reisen.
In der Eissporthalle geht es am Freitag, 31. Januar, 19.30 Uhr, mit dem Spiel der Schlittenhunde gegen die Füchse aus der Lausitz weiter (präsentiert von Locatec).
Tickets für die Heimspiele der Kassel Huskies gibt es online unter www.kassel-huskies.de, im VVK, an der Abendkasse und drei Stunden vor Spielbeginn im Fanshop in der Eissporthalle.
Thomas Lange
  
    
ESV Kaufbeuren
Niederlage in Heilbronn - Joker vergeben im letzten Drittel Chancen auf Punktgewinn beim Tabellendritten und unterliegen mit 6:3
(DEL2)  Beim dritten Auswärtsspiel in Folge heute Abend in Heilbronn, setzte Trainer Andreas Brockmann auf das gleiche Personal wie am Dienstag in Ravensburg.
Kein großes Abtasten gab es zu Beginn der Partie vor 1.603 Zuschauern, darunter knapp 50 Fans aus dem Allgäu. Beide Mannschaften spielten schnell nach Vorne und zeigten einen guten und effektiven Forecheck. Die erste ganz große Chance der Partie hatte die Heilbronner Falken nach knapp vier Minuten. Bei einer drei auf eins Situation parierte Stefan Vajs Klasse mit dem Schoner und verhinderte einen frühen Rückstand. Die Joker gingen dann nach fünf Minuten in Führung. Daniel Oppolzer staubte nach einem Schuss und einem Gewühl vor dem Kasten von Mirko Pantkowski zum 0:1 ab. Die Führung hielt aber nicht lange. Nur kurze Zeit später in der siebten Minuten schafften es die Kaufbeurer nicht dem starken Druck der Falken Tor-Reihe um Liga Top-Scorer Dylan Wruck zu entkommen. Der Deutsch Kanadier war schlussendlich auch der Nutznießer dieser Situation, als er sich frei in den Slot bewegen konnte und mit einen trockenen Handgelenkschuss über die Stockhandseite von Stefan Vajs zum 1:1 traf. Im Anschluss erhöhten die Hausherren dann nochmals den Druck ohne aber zu wirklich gefährlichen Abschlüssen zu kommen. Die Joker setzten ihrerseits auch immer wieder den einen oder anderen Nadelstich. Ein erstes Powerplay konnten die Allgäuer genauso wenig nutzen wie anschließend die Falken ihr erstes Überzahl ohne Treffer verstreichen ließen. Der ESVK hatte kurz vor der Pause sogar ein zweites Mal die Chance in Überzahl zu treffen, aber auch dieses Mal gelang den Joker kein Tor. Somit ging es mit einem Leistungsgerechten Unentschieden in die erste Pause.
Das zweite Drittel ähnelte in weiten Strecken dem ersten Abschnitt. Beide Mannschaften hielten weiter das Tempo hoch und waren dabei sehr aktiv. Ein Überzahlspiel der Falken nach 22 Minuten verteidigten die Joker eigentlich stark, hatten durch Sami Blomqvist sogar einen große Chance auf den Führungstreffer, aber der Finne scheiterte an Mirko Pantkowski. Im direkten Gegenzug konterten die Hausherren den ESVK dann aus und Eero Savilahti machte das 2:1 für die Falken. Der ESVK wurde aber immer aktiver und erspielte sich einige gute Chance heraus. Die Abschlüsse von Joey Lewis, Tobi Wörle sowie Branden Gracel sind hier erwähnenswert. Belohnt wurden die Joker dann in Minute 29 für ihre Bemühungen. Alexander Thiel Schoss von der blauen Linie, Falken Torhüter Mirko Pantkowski konnte die verdeckte Scheibe nicht festhalten, Sami Blomqvist stand goldrichtig und machte den 2:2 Ausgleichstreffer für seine Farben. Ein weiteres Powerplay der Heilbronner verteidigen die Kaufbeurer wieder gut. Es wurden wie schon zuvor Schüsse geblockt und hart gearbeitet, dies wurde wiederum mit einem Konter belohnt und die Falken zogen ihrerseits eine Strafe. Das knapp 60 Sekunden dauernde Powerplay konnten die Allgäuer dann aber leider nicht nutzen. Somit ging er wiederum mit einem Unentschieden in die zweite Pause.
Im letzten Drittel hatten die Joker dann wie schon am Dienstag kein Glück mit den Schiedsrichter Entscheidungen, aber nur daran lag die Niederlage schlussendlich sicher nicht. Aber der Reihe nach. Die Falken gingen in der 45. Minute erneut in Führung. Im dritten Nachschuss traf Samuel Soramies zum 3:2 und auch die nächsten beiden Falken Tore waren ähnlich. Bryce Gervais traf nach 51 Minuten auf ähnliche Weise. Ob der Treffer allerdings wirklich regulär war, darf angezweifelt werden. Stefan Vajs sicherte die Schiebe, der Torschütze fuhr durch den Torraum, behinderte Stefan Vajs dabei sichtlich und ihm viel die Scheibe vor den Schläger, danach hatte er natürlich keine Mühe mehr den Treffer zu erzielen. Die Schiedsrichter konsultieren nach Protesten von Stefan Vajs den Videobeweis, blieben aber nach den Studium der Bilder bei ihrer auf dem Eis getroffenen Entscheidung und es stand 4:2. Dem nicht genug. Keine zwei Minuten später erhöhten die Falken auf 5:2 und wieder durften die Stürmer der Hausherren mehrfach nachstochern und schlussendlich drückte Stefan Della Rovere den Puck über die Linie. Im direkten Gegenzug kamen die Kaufbeurer noch einmal heran. Die wie immer hart arbeitende vierte Sturmformation traf in Person von Daniel Oppolzer zum 5:3. Im Anschluss hätten der ESVK eigentlich in Überzahl agieren müssen. Joey Lewis setzte sich direkt am Bully durch, wurde von Stefan Della Rovere gehakt, versuchte sogar weiter zu spielen, dabei unterstellte ihm Hauptschiedsrichter Ulpi Sicorschi aber einer „Schwalbe“ und schickte den Kaufbeurer Stürmer ebenfalls auf die Strafbank. In der Folge leistete sich Branden Gracel einen hohen Stock an Ian Brady. Der Heilbronner Verteidiger verletzte sich bei der Situation sichtlich am Ohr und alle im Stadion rechneten wohl mit einer 2+2 Minutenstrafe für den Kanadier im Dress des ESVK. Hauptschiedsrichter Ulpi Sicorschi unterstellte Branden Gracel in dieser Situation laut Regelwerk aber wohl eine Verletzungsabsicht und verhängte einen 5 plus Spieldauerdisziplinarstrafe. Dem Kanadier hier eine Absicht zu unterstellen, seinen Gegner zu Verletzen, wirft zumindest Fragen auf. Die Kaufbeurer verteidigten die fünf Minütige Unterzahl zwar gut, bekamen aber knapp 90 Sekunden vor dem Ende doch noch den sechsten Gegentreffer, nach dem man zuvor in Unterzahl noch versuchte in die Offensive zu gehen.
Schlussendlich geht der Sieg der Hausherren durchaus in Ordnung. Der ESVK muss sich vorwerfen lassen, zu viele Nachschüsse zu gelassen zu haben und auch, dass vor allem im letzten Drittel nicht mehr an die guten Leistungen aus den ersten beiden Abschnitten angeknüpft werden konnte.
An dieser Stelle gehen natürlich noch die besten Genesungswünsche an Falken Verteidiger Ian Brady.
  
    
Tölzer Löwen
Enormer Erfolg in Ravensburg
(DEL2)  Auswärts sind die Löwen eine Macht. Durch den heutigen Sieg in Ravensburg rutschen sie in der Auswärtstabelle auf Rang 1. Das Spiel wurde mit 3:2 (0:0, 1:1, 2:1) gewonnen.
„Was für ein Spiel. Das war unser drittes Auswärtsspiel in fünf Tagen. Ich wusste, dass es nicht einfach wird“, so Kevin Gaudet. Doch die Löwen hatten am Freitagabend mit Max French den X-Faktor in ihren Reihen. Der Kanadier traf im Schlussdrittel zweimal zur Führung - der letzte Treffer konnte nicht mehr egalisiert werden. „Die ersten 10 Minuten waren sehr schwer für uns. Wir hatten einen sehr guten Silo“, fand Gaudet. Ein Muster, das sich in der laufenden Saison des Öfteren abzeichnete. Die Löwen auswärts im ersten Drittel meist die schwächere Mannschaft, allerdings mit der Fähigkeit dies im späteren Spielverlauf wiedergutzumachen. Das Auftaktdrittel überstanden die Buam schadlos.
Dafür traf Sören Sturm nach nur sechs Minuten im Mitteldrittel zur zu diesem Zeitpunkt verdienten Towerstars-Führung. In Überzahl schlug der Schlagschuss des Ravensburger Topscorers im Eck ein. Allgemein war das Mitteldrittel geprägt von vielen Strafen. Eine Ravensburger Unterzahl nutzten die Buam in Minute 34 in Person von Tyler McNeely. Mit dem 0:1 übernahmen die Isarwinkler die Kontrolle im Spiel und gaben sie bis zum Spielende nicht mehr her.
French erster Treffer besorgte im Schlussdrittel die Führung, die allerdings nur drei Minuten hielt. Vincenz Mayer traf - erneut in Überzahl - zum Ausgleich für die Towerstars. Positiv stimmt erneut die Löwen-Defensivleistung. Bei Gleichzahl der Spieler auf dem Eis kassierten die Buam keinen Treffer. Dafür schossen sie selbst noch einen. 92 Sekunden vor Schluss traf erneut French zum 3:2-Siegtreffer.
„Big, Big, Big Win“, freute sich Gaudet nach dem Spiel. Nach der zuletzt etwas überhandgenommenen Kritik aus dem Umfeld ein weiterer Beweis der Tölzer Stärke.
  
    
Oberliga Süd
    
Deggendorfer SC
DSC ringt auch Rosenheim nieder
(OLS)  Einen kämpferisch überzeugenden Auftritt bot das Team von Trainer Dave  
Allison am Freitagabend vo 2018 Zuschauern in der Festung an der Trat.  
Im Topspiel rang der Deggendorfer SC die Starbulls Rosenheim mit einer  
kämpferischen Leistung mit 2:1 nieder und festigt damit den zweiten  
Tabellenplatz in der Oberliga Süd.
Im ersten Drittel entwickelte sich bereits früh eine körperbetonte  
Partie, in der beide Teams um jeden Zentimeter Eis kämpften.  
Großchancen blieben zunächst Mangelware, jedoch erarbeiteten sich  
beide Seiten regelmäßig Schussmöglichkeiten. Kurz vor der ersten Pause  
fiel dann doch der erste Treffer. Rosenheims Henriquez Morales wurde  
am langen Pfosten mustergültig freigespielt und schob ein zum 0:1. Mit  
diesem Spielstand ging es auch in die erste Pause.
Im zweiten erarbeitete sich der DSC immer mehr Spielanteile und  
folgerichtig mehr Torchancen. Die dickste hatte Filip Reisnecker, als  
er im Powerplay nur den Pfosten traf. Kurz vor Ende des zweiten  
Drittels gab es endlich Grund zum Jubeln für die heimischen Fans.  
David Seidl bediente von hinter dem Tor Curtis Leinweber, der zum  
vielumjubelten Ausgleich einschob.
Noch größer wurde der Jubel im letzten Abschnitt als in der 46. Minute  
Andrew Schembri auf 2:1 erhöhte. Er fälschte einen tollen Pass von  
Andreas Gawlik unhaltbar ab und überwand Rosenheims Keeper Mechel zur  
erstmaligen Hausherrenführung. Am Ende hatte der Deggendorfer SC den  
längeren Atem und ließ sich von den Gästen nicht mehr die Butter vom  
Brot nehmen.
Durch diese drei Punkte festigt der Deggendorfer SC den zweiten  
Tabellenplatz und reist am Sonntag nach Weiden, wo sie auf die dort  
heimischen Blue Devils treffen. Spielbeginn in der Oberpfalz ist um  
18:30 Uhr.

DSC muss auswärts in Weiden antreten

Am kommenden Sonntag steht für den Deggendorfer SC ein weiteres Auswärtsspiel bei den Blue Devils in Weiden auf dem Programm.
Während der DSC unter der Woche mit Christoph Gawlik und Thomas Schmid 2 Abgänge zu vermelden hatte, hat man in Weiden den Kader umgebaut. Neu ist der Tscheche Tomáš Knotek, der aus Crimmitschau nach Weiden wechselt und gegen Deggendorf sein Heimspieldebüt für die Blue Devils gibt. Der 30-jährige Angreifer war vor seiner Station in Sachsen in den letzten Jahren ausschließlich in der tschechischen Extraliga auf dem Eis. Chase Clayton, Vorgänger auf der Kontingentstelle, wird die Oberpfälzer verlassen. Zuletzt musste die Mannschaft von Coach Ken Latta eine 2:11-Niederlage gegen die Eisbären Regensburg hinnehmen. Allerdings musste das Team auch zahlreiche Verletzungsausfälle hinnehmen.
Der Deggendorfer SC will sich trotz der Abgänge gegen den Tabellenletzten keine Blöße geben und reist mit dem Ziel nach Weiden, die Punkte mit nach Niederbayern zu nehmen. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. Die Partie wird nicht auf Sprade TV übertragen.
  
    
VER Selb
95sekündiger Blackout entscheidet Partie vorzeitig
(OLS)  In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie hielten unsere Selber Wölfe gegen die Eisbären Regensburg lange gut mit. Durch einen 95 Sekunden andauernden Blackout im zweiten Spielabschnitt verbauten sich die Jungs von Trainer Thom jedoch die durchaus vorhandene Chance, Punkte aus der Donaustadt zu entführen.
Im Gegensatz zum letzten Auswärtsspiel bei den Eisbären Regensburg waren unsere Selber Wölfe von Beginn an voll da und setzten auch gleich die ersten Offensivakzente. Die nennenswerteste Gelegenheit gehörte dabei Pisarik, der einen krassen Aufbaufehler der Gastgeber fast zur Führung nutzen konnte. Dies war der Weckruf für die Eisbären, die nun ihrerseits auch etwas aggressiver zu Werke gingen und für erste Gefahr vor Deske im Selber Tor sorgten. So richtig unter Bedrängnis kamen die Torhüter beider Mannschaften aber erstmal nicht, da ihre Vorderleute den Gegner meist gut von der Gefahrenzone weg hielten. Selbst in Überzahl strahlten beide Teams wenig Torgefahr aus. Bei Regensburg war es Gajovsky, der mit einer Einzelaktion kurz für Aufregung sorgte, auf Selber Seite gab es eine starke Kombination über McDonald und Schiener zu Turner, der die Scheibe frei vorm Tor nur knapp verfehlte. Als die Zuschauer gedanklich schon in der Drittelpause waren, schlugen die Gastgeber zu: Unsere Defensive brachte diesmal die Scheibe nicht schnell genug aus dem eigenen Drittel und Gajovsky vollendete eine Traumkombination zur Führung für die Oberpfälzer.
Unsere Wölfe machten da weiter, wo sie im ersten Spielabschnitt aufgehört hatten, agierten aus einer starken Defensive heraus und erarbeiteten sich, wie beispielsweise durch Schiener, durchaus nennenswerte Szenen vor dem Regensburger Gehäuse. Nicht ungefährlich waren aber zwischenzeitlich auch die Bemühungen der Eisbären die Führung weiter auszubauen. Gajovsky hämmerte den Puck aber nur ans Lattenkreuz. Kurz nachdem Gelke in Überzahl ebenfalls nur das Aluminium anvisiert hatte, nahm aus Wölfe-Sicht das Unheil seinen Lauf. Innerhalb von gut 1,5 Minuten netzten die Gastgeber dreimal ein und bauten die Führung auf 4:0 aus. Zweimal davon ließen sich unsere Wölfe klassisch auskontern, einmal prallte der Puck unglücklich von der Bande zurück und Guft-Sokolov konnte die Scheibe in der Lücke zwischen Deske und dem Pfosten unterbringen. Unsere Jungs wirkten in dieser Phase indisponiert, ließen sich aber im weiteren Verlauf keineswegs hängen. Pisarik, der zwischenzeitlich die Statistik der Pfostentreffer aus unserer Sicht auf 2:1 nach oben geschraubt hatte, erzielte kurz vor der zweiten Pausensirene noch den Anschlusstreffer. Dies war bereits sein 13. Torerfolg im Dress unserer Selber Wölfe.
Sollten unsere Wölfe doch noch einmal herankommen können? Aufgeben wollte sich noch kein Akteur und sie kamen auch ein paarmal gefährlich Richtung Regensburger Tor: Zunächst hatte zweimal McDonald das Nachsehen gegenüber Holmgren, ehe Kabitzky eigentlich mehr aus Verlegenheit aus spitzem Winkel auf das lange Eck abzog und den Regensburger Torhüter mit seinem platzierten Schuss zum 4:2 überraschte. Unsere Wölfe warfen nun nochmal alles nach vorne, um ein längst verloren geglaubtes Spiel doch noch zu drehen.
Doch alles Anrennen, selbst das Herausnehmen des Torwarts zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers, brachte nichts Zählbares mehr ein. Im Gegenteil: Die Gastgeber brachten den Puck noch einmal im längst verwaisten Selber Kasten zum Endstand von 5:2 unter.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern
    
TSV Erding
Erding Gladiators werden überrannt
(BYL)  Nur etwa ein Drittel lang durften die Erding Gladiators am Freitagabend 
beim TEV Miesbach zumindest auf einen Teilerfolg hoffen. Dann aber 
drehten die Gastgeber auf und feierten am Ende einen deutlichen 
8:2-Erfolg (4:2, 4:0, 0:0).
In den ersten Minuten wurden die Gladiators von den stürmisch 
angreifenden Miesbachern förmlich überrannt. Athanasios Fissekis nach 
einem Konter und Felix Feuerreiter mit einem strammen Schuss stellten 
innerhalb von 49 Sekunden auf 2:0 (5.), Bohumil Slavicek ließ in der 8. 
Minute das 3:0 folgen. Allerdings war es ein klares Schlittschuh-Tor, 
doch Hauptschiedsrichter Marius Voigt, von dem sich die Erdinger schon 
vergangene Woche gegen Passau benachteiligt fühlten, gab den Treffer. 
Gladiators-Trainer Thomas Vogl nahm eine Auszeit, um sein Team zu 
beruhigen, und das zeigte tatsächlich Wirkung. In Überzahl traf 
Christian Poetzel zum 1:3 (11.), und quasi aus dem Nichts, nach Pass von 
Alex Gantschnig, verkürzte Jamie Hill auf 2:3 (17.). Dann die nächste 
strittige Situation, als sich Rudi Lorenz und ein Miesbacher in die 
Haare gerieten. Anstatt beide Streithähne auf die Strafbank zu schicken, 
musste nur der Erdinger gehen, und die Überzahl nutzte Dusan Frosch zum 
4:2 – erneut hatte Torwart Andreas Gerlspeck keine Chance (19.).
Im zweiten Drittel begann Miesbach ähnlich forsch wie im ersten, und 
schon nach knapp fünf Minuten traf Frosch zum 5:2. Damit war der 
Arbeitstag von Keeper Gerlspeck beendet, seinen Platz nahm Thomas Mende 
ein. Auch er musste dann leidvoll erfahren, dass Miesbach zu den 
stärksten Heimteams der Liga gehört und vor allem im Angriff absolute 
Spitze ist. Eiskalt jagte Slavicek den Puck zum 6:2 in den Winkel (30.), 
Josef Frank vollstreckte zum 7:2 (33.), und Maximilian Meineke erhöhte 
46 Sekunden vor Drittelschluss auf 8:2.
Die Entscheidung war natürlich längst gefallen. Die Gladiators 
versuchten die Niederlage in Grenzen zu halten und nur ja nicht 
zweistellig werden zu lassen. Miesbach ging etwas runter vom Gas, 
dennoch kam der TEV noch zu mehreren guten Chancen, die Mende allesamt 
zunichte machte. So wurde er auch nach der Partie als beste Erdinger 
Spieler ausgezeichnet.
  
    
EHC Klostersee
Höchstadter EC – EHC Klostersee 7:1 (2:0, 4:1, 1:0)
(BYL)  Personell am Stock gehend gab es für den EHC Klostersee an diesem Freitagabend beim Süd-Oberligisten Höchstadter EC nichts zu holen. "Ohne sieben" unterlagen die Grafinger bei den Alligators mit 1:7. Der Drei-Punkte-Sieg der mittelfränkischen Gastgeber ging absolut in Ordnung, allerdings hätten die wacker kämpfenden Rot-Weißen auch deziminert durchaus ein besseres Resultat erreichen können. Aber wie es eben an manchen Abenden so ist, in denen auf der einen Seite auch mal einer reinfällt, der nicht sein muss, während auf der anderen auch die sicheren nicht drin sind. Lag die erneut von Co-Trainer Helmut Gleixner gecoachte Mannschaft nach zwei Drittel mit 1:6 etwas unter Wert im Hintertreffen, so wurde auch anschließend Ergebniskosmetik versäumt, als die Höchstadter mit der klaren Führung im Rücken auf Verwaltungsmodus geschaltet hatten und einige Hochkaräter herausgespielt wurden.
Schon im ersten Abschnitt legte der Drittligist insbesondere durch seine individuelle Klasse zwei Stück vor. Den entscheidenden Tick beanspruchten die Alligators immer wieder für sich, wenngleich der EHC die taktische Ausrichtung einhielt. Mehr als die Niederlage gegen einen bekannt heimstarken Gegner schmerzt die Klosterseer die Spieldauerstrafe für Bob Wren, der sich beim Bully provozieren und zu einer Unbeherrschtheit hinreißen ließ und damit in der Heimpartie gegen die Landsberg Riverkings (Sonntag, 17.30 Uhr) aussetzen muss.
  
    
EHC Königsbrunn
Wichtiger Auswärtssieg gegen Schweinfurt
(BYL)  Mit dem 5:2 Sieg gegen die „Mighty Dogs“ des ERV Schweinfurt holt sich der EHC Königsbrunn wichtige drei Punkte im Kampf um eine gute Platzierung in der Qualifikationsrunde.
Nach langer Pause durfte Paul Siegler sein erstes Spiel für die Brunnenstädter absolvieren. Allerdings musste EHC-Coach Waldemar Dietrich neben dem erkrankten Abwehrchef Dominic Auger auch auf Defensiv-Ass Alexander Strehler verzichten, der sich am Donnerstag im Training verletzte und wohl bis Saisonende ausfallen wird.
Dabei startete Königsbrunn gut in die Partie und ging gleich in der dritten Spielminute durch den Treffer von Nicolas Baur mit 1:0 in Führung. In der zunächst zerfahrenen Begegnung kamen die Mighty Dogs immer besser in die Partie, waren aber im Abschluss zu harmlos und konnten auch in Überzahl nicht treffen. In der 16. Spielminute nutzte Schweinfurt dann aber einen eklatanten Abwehrfehler der Königsbrunner, gleich zwei gegnerische Stürmer tauchten mutterseelenallein vor EHC-Goalie Nico Hetzel auf und ließen ihm keine Chance. Nach dem Ausgleich fielen aber keine weiteren Treffer mehr, mit dem 1:1 gingen beide Teams in die Pause.  
Im mittleren Spielabschnitt hatte der EHC mehr vom Spiel und ging durch den Überzahltreffer von Jakub Šrámek in der 26. Spielminute erneut in Führung, sechs Minuten später traf er dann nach einem schönen Alleingang ein zweites Mal und erzielte das 3:1 für Königsbrunn. Danach verpasste es der EHC aber den Vorsprung auszubauen. In der 38. Spielminute waren die Brunnenstädter in Unterzahl einem weiteren Treffer näher als die Mighty Dogs. Bis Drittelende hatte der EHC sogar noch in Überzahl die Möglichkeit, das 4:1 zu erzielen, doch ein weiterer Treffer wollte bis zum Pausenpfiff nicht mehr fallen.
Dafür klappte es aber zwei Minuten nach Wiederanpfiff, Nicolas Baur bediente mit einem schönen Vorlage Jannik Reuß, dieser netzte dann zum verdienten 4:1 ein. Doch nur vier Minuten später traf auch Schweinfurt, die Partie drohte jetzt zu kippen. Denn Anton Zimmer fehlte zunächst und wurde auf der Bank genäht, nachdem er von einem Puck im Gesicht getroffen wurde. Zudem hatte Schweinfurt ab der 48. Spielminute vier Minuten Überzahl, da die Schiedsrichter nach einer eher harmlosen Rangelei Paul Siegler auf die Strafbank schickten und Max Arnawa mit einer Spieldauerstrafe in die Kabine verbannten. Doch die Mighty Dogs verpassten es, die Überzahl zu nutzen. In der 54. Spielminute sorgte dann Tim Bullnheimer mit seinem Treffer zum 5:2 für die Entscheidung, der EHC verwaltete danach bis Spielende das Ergebnis.
Königsbrunn gewinnt am Ende verdient und hält Anschluss an die obere Tabellenhälfte, bezahlt allerdings auch einen sehr hohen Preis. Denn Mauro Seider verletzte sich im letzten Drittel und Max Arnawa wird wegen seiner Spieldauerstrafe gegen Peißenberg fehlen. Schweinfurt steht nach der Niederlage punktlos auf dem letzten Platz der Qualifikationsrunde.
EHC-Trainer Waldemar Dietrich war froh über den Sieg, fand aber auch kritische Worte: „Wir standen mächtig unter Druck, sind dann aber gut in die Partie gestartet. Dann haben wir aber den Faden verloren und mussten das 1:1 hinnehmen. Schweinfurt kam danach besser ins Spiel und wir teilweise ins Schwimmen, aber unser Goalie hat uns im Spiel gehalten. Wir haben es im zweiten Drittel besser gemacht und auch in Überzahl gut gespielt. Im letzten Drittel war es entscheidend dass wir die vier Minuten Unterzahl gut überstanden haben, nach dem fünften Treffer für uns war die Partie dann gelaufen. Es war kein schönes Spiel, aber beide Teams hatten heute viel Druck, Schweinfurt ohne Punkte und wir nur mit zweien. Ich bin froh dass wir am Ende die Zähler geholt haben.“
  
    
EHF Passau Black Hawks
Dieses war der fünfte Streich….. Gawlik schießt Passau in Landsberg zum Sieg
(BYL)  Die Passau Black Hawks haben ihr Auswärtsspiel beim HC Landsberg am Freitag vor 948 Zuschauer mit 3:4 gewonnen. Die Habichte taten sich zu Beginn der Partie oft schwer und hatten gerade in der Rückwärtsbewegung die ein oder andere brenzlige Situation zu überstehen. In Folge ging Landsberg kurz vor Ende des ersten Drittel mit 1:0 in Führung. Auch im zweiten Drittel taten sich die Black Hawks lange Zeit schwer. Landsberg legte nach guten fünf Minuten im Mitteldrittel zum 2:0 nach. In Überzahl war es dann Patrick Geiger der für die Passauer auf 2:1 verkürzen konnte. Im nächsten Überzahlspiel schlug dann die Stunde von Martin Parýzek. Der Verteidiger zimmerte die Hartgummischeibe zum 2:2 Ausgleich in die Maschen des Landsberger Tores. Doch die Freude über den Ausgleich währte nicht lange. Landsberg konnte noch im zweiten Drittel den Führungstreffer erzielen. Im Schlussabschnitt lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch. Ales Kreuzer gelang nach einem sehenswerten Solo schlussendlich der Ausgleich zum 3:3. Als sich kurz vor Ende der regulären Partie die fast 950 Zuschauer auf die Verlängerung eingestellt hatten, schlugen die Passau Black Hawks noch mal eiskalt zu. Neuzugang Christoph Gawlik gelang sieben Sekunden vor Ende der Partie der Siegtreffer zum 3:4 für die Passau Black Hawks. Die Passau Black Hawks haben somit alle fünf Partien in der Aufstiegsrunde zur Oberliga Süd gewonnen und führen die Tabelle an. Am Sonntag treffen die Passau Black Hawks im Topspiel auf den Tabellendritten und Vorrundenmeister TEV Miesbach. Um in dieser Partie zu bestehen müssen die Habichte an die Leistung vom vergangenen Wochenende anknüpfen. Ein Faktor werden dann mit Sicherheit auch wieder die lautstarken Zuschauer in der Passauer EisArena sein. Denn in der Festung EisArena gelang es in dieser Saison bis dato nur den wenigsten Gegner was Zählbares zu holen. Es ist somit angerichtet für ein absolutes Highlight am Sonntag in der Passauer EisArena. „Sowas nennt man dann wohl einen Lauf haben….“ ist aus den Reihen der Habichte zu hören. Und mit der Euphorie und der Begeisterung in und um Passau, wollen die Habichte am Sonntag gegen Miesbach zum nächsten Streich ausholen……… -czo
  
    
EHC Bayreuth
Nach Spielabsage nur ein Spiel am Wochenende
(BLL)  Dieses Wochenende hätte eigentlich den ersten Doppelspieltag in der Abstiegsrunde für unsere Bayreuther Jungs mit sich gebracht. Doch leider musste die für Freitag angesetzte Partie in Trostberg am Donnerstag kurzfristig abgesagt werden. Sofern ein Nachholtermin gefunden wird, werden wir diesen zeitnah bekannt geben. 
Damit bleibt lediglich das Heimspiel am Sonntag auf dem Programm. Dann kommt mit dem SE Freising einer der Lieblingsgegner des EHC aus der Hauptrunde nach Bayreuth. Zunächst gewann man auswärts mit 3-1, später zuhause deutlich mit 8-1.
Die „Black Bears“ beendeten die Hauptrunde auf dem zehnten und damit vorletzten Tabellenplatz. In der Abstiegsrunde mussten sie in ihren bisher drei Partien Niederlagen hinnehmen, zuletzt allerdings unterlagen sie nur denkbar knapp mit 3-4 beim EV Pegnitz.
Wie berichtet, verließ der einzige Kontingentspieler im Kader der „Black Bears“, Robert Vavroch, Anfang Dezember Freising und kehrte nach Waldkirchen zurück. Trainer Markus Knallinger reagierte und so kam mit Nolan Regan ein Stürmer vom EV Moosburg. Der junge Kanadier stellt nun den einzigen Ausländer im Kader des SE Freising. 
Auf dem Papier geht der EHC als Favorit in die Begegnung, dennoch dürfen die Freisinger nicht unterschätzt werden, da sie unter anderem am vergangenen Wochenende gezeigt haben, dass sie auch mit den vermeintlich starken Teams der Abstiegsrunde mithalten können. 
Der EHC freut sich auf Eure Unterstützung! 
  
    
ESV Buchloe
Buchloer Siegesserie hält auch gegen die Devils - ESV Piraten bleiben nach 5:1 Heimsieg über Ulm auch im fünften Aufstiegsrundenspiel ungeschlagen
(BLL)  Der aktuelle Lauf des ESV Buchloe hat weiter Bestand. Denn am Freitagabend konnte auch der Vorrundenerste VfE Ulm/Neu-Ulm die Siegesserie der Piraten in der Aufstiegsrunde nicht stoppen. Mit 5:1 (2:1, 0:0, 3:0) gewannen die Buchloer somit vor 524 Zuschauern auch ihr fünftes Match in Folge und stehen folglich weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze. Vor allem ein bärenstarkes Powerplay war an diesem Abend für den ersten Erfolg über die Devils in dieser Saison verantwortlich, nachdem man die beiden Hauptrundenduelle gegen die Donaustädter noch knapp verloren hatte.
Vom Start weg entwickelte sich ein temporeiches, gutes und vor allem faires Duell zweier Teams, die lange Zeit auf Augenhöhe agierten. Trotz des schwungvollen Auftakts standen beide Abwehrreihen jedoch zunächst sicher, sodass sich vor den jeweiligen Toren anfangs aber noch recht wenig Gefährliches ereignete. Umso überraschender fiel nach gut sieben Minuten dann der Führungstreffer für die Gäste, als Timo Schirrmacher ein bisschen aus dem nichts zum 0:1 traf. Doch die Buchloer Antwort ließ nicht lange auf sich warten – nur gerade einmal 54 Sekunden um genau zu sein. Dann schlug ein leicht abgefälschter Schuss von John Boger hinter Devils-Torwart Martin Niemz zum 1:1 Ausgleich ein (9.). Und etwa vier Minuten später hatten die Pirates das Spiel schließlich gedreht. Das erste und einzige Überzahlspiel des Auftaktdrittels nutze Alexander Krafczyk mit einer satten Direktabnahme zum 2:1. Dies war auch gleichzeitig der Zwischenstand nach 20 Minuten, weil ESV-Schlussmann Johannes Wiedemann kurz vor dem ersten Gang in die Kabinen noch zweimal reaktionsschnell mit dem Schoner rettete und seinen Mannen somit die knappe Pausenführung sicherte (18.).
Im Mittelabschnitt hatten dann beide Kontrahenten zu Beginn die Möglichkeit auf weitere Treffer. Doch trotz durchaus aussichtsreicher Szenen wollte der Puck vorerst kein weiteres Mal über die Linie. Nach und nach erarbeiteten sich die Ulmer vor allem in der zweiten Hälfte dieses Drittel aber ein leichtes Chancenplus. In dieser Phase bis zu Pause hatte man es auf Buchloer Seite dann vor allem einem immer stärker werdenden Johannes Wiedemann im Tor und stellenweise auch etwas Glück zu verdanken, dass den Devils nicht noch vor dem letzten Seitenwechsel der zu diesem Zeitpunkt sicherlich nicht unverdiente Ausgleich gelang. Doch die Hausherren brachten den immer noch hauchdünnen Vorsprung mit in die zweite Pause.
Aus dieser kamen die Buchloer dann wieder präsenter raus und konnten so den Druck der Gäste wieder etwas verringern. Florian Döring hatte nach 42 Minuten per Alleingang aber dennoch die riesen Gelegenheit zum 2:2. Allerdings war auch hier wieder beim Buchloer Keeper Endstation und keine zwei Minuten später klingelte es dafür dann genau zur richtigen Zeit auf der anderen Seite. Erneut in Überzahl erzielte Michal Petrak aus ganz spitzem Winkel das 3:1, dass für etwas Beruhigung sorgte und vermutlich der Knackpunkt im Spiel war (44.). Das an diesem Abend wirklich gute und letztlich auch effektive ESV-Powerplay sorgte fünf Minuten später schließlich für den nächsten Piratentreffer. Ein von John Boger abgegebener Schuss wurde vermutlich noch von Michal Telsez zum 4:1 in die Maschen gelenkt, womit der dritte Treffer im fünften Überzahlspiel glückte (49.). Als Alexander Krafczyk nur 80 Sekunden später mit dem schönsten Treffer des Abends das 5:1 gelang, war die Partie endgültig entschieden. Eine wunderschön anzusehende Kombination über den starken Michal Petrak und Robert Wittmann setzte Krafczyk mit einem platzierten Schuss abschließend in den Winkel. Danach passierte nicht mehr viel, weshalb die Buchloer schlussendlich nicht nur im dritten Aufeinandertreffen endlich den ersten Saisonsieg über Ulm feiern durften, sondern auch im fünften Aufstiegsrundenspiel das Eis als Sieger verlassen konnten.
  
    
Regionalliga West
    
EHC Neuwied Bären
Nach Linnenbrüggers 4:1 knackt's beim EHC
(RLW)  Der EHC „Die Bären" 2016 ist mit einer Auswärtsniederlage in die Pre-Play-offs der Eishockey-Regionalliga West gestartet. Wie bereits in der Hauptrunde mussten sich die Neuwieder auch zum Auftakt der Runde der Top-Sechs bei Titelverteidiger Herforder EV geschlagen geben, diesmal mit 2:5. „Heute hat nicht unbedingt die bessere, sondern die effizientere Mannschaft gewonnen. Wir hatten auch viele gute Torchancen, Herford hat seine Möglichkeiten aber besser verwertet", fasste EHC-Trainer Leos Sulak die Partie zusammen.
Neue Runde, neue Spieler im Rampenlicht: Das gibt's im Eishockey immer wieder. Zum Leidwesen der Bären drehte sich der Scheinwerfer am Freitagabend im Eisstadion im Kleinen Felde vor 720 Zuschauern auf einen Mann, der das Trikot der Ice Dragons trug. Jan-Niklas Linnenbrügger, in der Saison 2012/13 mit 19 Einsätzen für Neuwied, hat in der Hauptrunde in 16 Partien sechs Tore erzielt und vier vorbereitet - ordentlich, aber jetzt auch nicht hervorstechend. Gegen den EHC erlebte der 28-Jährige mit gleich vier Treffern sein „Saison-coming-out" und machte sich zum Matchwinner für die Ostwestfalen. Genau am richtigen Abend, wenn es nach den Drachen geht. Zur Unzeit aus Sicht der Deichstädter. Linnenbrügger eröffnete den Abend in Minute 13 mit dem 1:0, Verteidiger Niels Hilgenberg legte in der 16. Minute das 2:0. „Dabei haben wir im ersten und auch später im zweiten Drittel gut gespielt und nicht viel zugelassen", merkte Sulak an. Das Zwischenergebnis hatte sich der EHC trotzdem anders vorgestellt, die Gästen wurden aber nicht nervös. Rechtzeitig zum ersten Zwischenrunden-Spiel hatte Trainer Sulak schließlich so viel personelle Auswahl wie noch nie in seiner Amtszeit in Neuwied. 19 Feldspieler konnte er ins Rennen schicken, größer war der Kader zuletzt am 10. November. Knut Apel gab nach langer Verletzungspause sein Comeback, lediglich der langzeitverletzte Sven Schlicht stand nicht zur Verfügung. Das bot Möglichkeiten, die Einsatzzeiten auf viele Schultern zu verteilen, machte sich in der Summe aber auch nicht bezahlt. Auch weil HEV-Schlussmann Kieren Vogel zum Fels in der Brandung wurde. „Er hat eine sehr gute Leistung gezeigt und uns in den wichtigen Situationen in Führung gehalten", sagte Herfords Trainer Jeff Job über seinen Schlussmann. In der 34. Minute durchbrach Kevin Wilson endlich das Bollwerk. In Überzahl verkürzte er zum 1:2. Der Anschlusstreffer hielt jedoch nicht lange. Keine zwei Minuten später schlug Linnenbrügger ebenfalls in Überzahl zurück (36.), ehe sein Doppelschlag gegen Mitte des Schlussabschnitts (48., 50.) Herford die ersten drei Punkte im Kampf um den Halbfinal-Einzug sicherte. Stephan Fröhlich verkürzte zwar noch einmal (51.), aber das hatte nur noch statistische Relevanz. „Das vierte Herforder Tor war der Knackpunkt. Danach haben wir aufgemacht, und dann ist es ganz normal, dass du ein paar Konter bekommst", beschrieb Sulak den in seinen Augen entscheidenden Moment. Anders als in Diez vor einer Woche hatte er aber nicht viel auszusetzen an der Vorstellung der Bären: „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, außer, dass wir ein paar zu viele dumme Strafen kassiert haben. Wir haben uns insgesamt aber gut verkauft gegen eine starke Mannschaft, die nicht umsonst zweimal hintereinander Meister geworden ist."
  


 Samstag 25.Januar 2020 www.icehockeypage.de 
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