Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
MEC Saale Bulls Halle
(OLN)  Verteidiger Eric Wunderlich hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und wird den Saale Bulls bis zum Saisonende nicht mehr zur Verfügung stehen

ECDC Memmingen
(OLS)  Stürmer Jannik Herm, der erst vor Kurzem aus der DEL2 vom EHC Freiburg an den Hühnerberg kam, hat sich an der Hand verletzt und wird den Indians für mehrere Wochen fehlen
  
EV Pegnitz
(BLL)  Stürmer Maximilian Eissner, der bereits längere Zeit mit dem Team trainierte, hat nun auch sein Debüt bei den Ice Dogs gegeben und spielte zuvor im Bayreuther Nachwuchs und auch im Landesliga-Team der Tigers
  
EV Dingolfing
(BLL)  Verteidiger Manuel Ruhstorfer, der bis auf zwei Spielzeiten in Vilshofen seine gesamte Laufbahn bei den Isar Rats verbrachte, wird nach dem kommenden Wochenende seine aktive Laufbahn beenden
 
Blue Devils Weiden
(OLS)  Für Stürmer Philipp Siller, der bereits mehrere Wochen fehlte, hat sich nach neueren Untersuchungen einen Bluterguß im beckenbereich zugezogen, womit die aktuelle Saison für ihn vorraussichtlich bereits vorzeitig beendet ist

EC Hannover Indians
(OLN)  Der deutsch-slowakische Stürmer Igor Bacek hat seinen Vertrag am Pferdeturm verlängert und wird somit bereits in seine vierte Saison im Trikot der Indians gehen
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons müssen ab der nächsten Saison auf Stürmer Marcel Weise verzichten, der angekündigt hat seine aktive Laufbahn nach mehr als 500 Spielen im Erfurter Trikot nach der aktuellen Saison zu beenden
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 26.Januar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 14 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Adler Mannheim
Adler rund vier Wochen ohne Krämmer
(DEL)  Die Adler Mannheim müssen voraussichtlich rund vier Wochen auf Angreifer Nico Krämmer verzichten. Der 27-jährige Landshuter zog sich bei der 4:5-Niederlage nach Penaltyschießen am vergangenen Freitag in Straubing eine Armverletzung zu.
Krämmer, der seinen zum 30. April 2020 auslaufenden Vertrag um ein Jahr verlängert hat, stand im laufenden Wettbewerb in 37 DEL-Partien auf dem Eis. Dabei erzielte er acht Tore und bereitete ebenso viele Treffer selbst vor.
Neben Krämmer fehlen dem amtierenden deutschen Meister derzeit auch Markus Eisenschmid und Marcel Goc. Brent Raedeke, der zuletzt angeschlagen pausieren musste, kehrt hingegen am heutigen Sonntag im Heimspiel gegen die Kölner Haie in den Kader zurück.
  
    
Löwen Frankfurt
Ohne Neun, aber endlich daheim: Löwen empfangen Füchse
(DEL2)  Nach drei Auswärtsspielen in sechs Tagen tragen die Löwen Frankfurt am Sonntag, den 26. Januar endlich wieder ein Heimspiel aus. Gegner sind die Lausitzer Füchse – schon wieder. Denn schon am Freitag standen sich beide Kontrahenten in Weißwasser gegenüber. Dabei müssen die Löwen einmal mehr auf viele ihrer Leistungsträger verzichten. Spielbeginn in der Frankfurter Eissporthalle ist um 19:30 Uhr.
Die Löwen dürfen endlich wieder vor heimischem Publikum antreten. Nach dem starken Jahreswechsel stoppte die Auswärtsreise der vergangenen Woche den guten Lauf der Löwen. Obwohl sie sowohl in Dresden als auch in Kassel und in Weißwasser am Erfolg schnuppern konnten, gingen sie jeweils leer aus. Daheim hingegen konnten die Löwen bereits 15 Spiele gewinnen.
Allerdings ist die Personalsituation der Löwen erneut stark angespannt. Gleich neun Spieler werden am Sonntag nicht im Aufgebot stehen können. Neben den Langzeitverletzten Carter Proft, Lukas Koziol, Christian Kretschmann, Mike Fischer und Thomas Gauch stehen seit Freitagabend auch Dominik Meisinger (Unterkörper) und erneut Steven Delisle (Oberkörper) auf der Verletztenliste. Martin Buchwieser fehlt weiterhin mit einer Viruserkrankung. Mike Mieszkowski ist für die Partie am Sonntag noch gesperrt. Hinter dem Einsatz von Alex Roach steht ein Fragezeichen.
Topscorer der Löwen ist weiter Max Faber mit 43 Scorerpunkten. Der Verteidiger konnte in der laufenden Saison 9 Tore selbst erzielen und legte 34 Tore vor. Die besten Torjäger sind Roope Ranta und Eddie Lewandowski mit je 19 Treffern.
Die Lausitzer Füchse haben nach drei Niederlagen in Folge am Freitag gegen die Löwen wieder einen Sieg geholt und kletterten in der Tabelle einen Platz nach oben. Auf den letzten Pre-Playoffplatz haben die Sachsen damit nur noch sechs Punkte Rückstand.
Topscorer der Lausitzer ist der Brite Mike Hammond. Er hat bisher 57 Scorerpunkte gesammelt und trägt deshalb den clever fit Topscorerhelm. Im Spiel am Freitag hatte er einen entscheidenden Anteil am Sieg der Füchse. Er legte ein Tor vor (42. Assist) und konnte ein Tor selbst erzielen (15. Tor).
In den bisherigen 23 Begegnungen der beiden Mannschaften haben die Löwen 17 Mal das Eis als Sieger verlassen und mussten sich nur sechs Mal geschlagen geben. Auch die Tordifferenz spricht klar für die Löwen. Auch in dieser Saison haben die Löwen die Nase noch vorn. Die Löwen setzten sich mit 4:3 n.V. daheim und 3:1 in Weißwasser durch. Die Füchse gewannen mit 6:3 in der eigenen Eishalle.
Hinweise und Besonderheiten:
Adresse: Frankfurter Eissporthalle, Am Bornheimer Hang 4.
Tickets: Für das Spiel sind im Online-Shop oder an der Abendkasse noch Tickets erhältlich.
Einlass: 17:30 Uhr (Für Dauerkarten-Inhaber 17:15 Uhr).
4. Drittel: Nach Spielende findet auch in dieser Saison das 4. Drittel statt. An Stand 1 hinter Block O können Fans nach jedem Heimspiel einen Löwen-Spieler für Fotos und Autogramme treffen. Zusätzlich gibt es extra dazu den Löwen-Becher mit 1L Licher Pils für 9,50€ zu kaufen – nur nach Spielende zum 4. Drittel.
Anreise mit Driverhood: Mit driverhood gelangt Ihr gemeinsam mit anderen Löwen-Fans als Fahrer oder Mitfahrer zu den Heimspielen. Jetzt anmelden: www.driverhood.com/loewen.
  
    
Oberliga Süd
    
EV Füssen
Zwei Unterzahltreffer bringen EVF beim 6:2 gegen Peiting endgültig auf die Siegerstraße
(OLS)  Der EV Füssen hat das Derby gegen den EC Peiting mit 6:2 (2:0, 3:1, 1:1) für sich entschieden. Waren die vier Vergleiche zuvor jeweils sehr eng, so konnten die Ostallgäuer dank einer konsequenten Defensivarbeit und einer guten Chancenverwertung diesmal ein deutliches Ergebnis erzielen. „Man of the Match“ war sicherlich Marc Besl, der mit einem Hattrick glänzte und als Kapitän den verletzten Eric Nadeau bestens vertrat.
Beide Mannschaften mussten ersatzgeschwächt ins Spiel, es fehlte einige wichtige Akteure. Bei Peiting versuchte es der lange Zeit verletzte Brad Miller wieder, der erst kurz zuvor neu verpflichtete Thomas Schmid aus Deggendorf war mit dabei, außerdem wurde der langjährige Teamkapitän Anton Saal reaktiviert und machte sein erstes Oberligaspiel seit letzter Saison. Die Anfangsphase war eher arm an Höhepunkten, beide Teams wollten erst mal sicher stehen. Füssen überstand ein Unterzahlspiel unbeschadet, ehe Marc Besl nach einem schnellen Konter der Führungstreffer gelang. Mit einem trockenen Handgelenkschuss überwand er Gästekeeper Florian Hechenrieder. Und der durfte gleich nochmals hinter sich greifen, denn nur 18 Sekunden später staubte Marc Hofmann bereits zum 2:0 ab. Sam Payeur hatte die Scheibe von außen vor das Tor gebracht.
Das Mitteldrittel begann mit einem Pfostentreffer des ECP, auf der anderen Seite erkämpfte sich der EVF vor dem gegnerischen Gehäuse die Scheibe und es war der 18-jährige Nikita Naumann, der mit seinem ersten Treffer im Seniorenbereich auf 3:0 stellte. Marc Hofmann traf danach für Füssen den Pfosten, ehe die Schwarz-Gelben wieder mal auf die Strafbank mussten. Hier düpierten die Füssener aber gleich zweimal die Abwehr der Gäste. Erst traf Marc Besl bei einem Konter mit Maßarbeit per Handgelenkschuss und Innenpfosten zum 4:0, keine Minute später war es Dejan Vogl, der bei einem Gegenangriff das lange Eck zum zweiten Unterzahltreffer anvisierte. Gespielt waren gerade mal 28 Minuten und eine Vorentscheidung bereits gefallen. Kurze Zeit später nutzte Peiting einen der wenigen Abwehrschnitzer der Füssener um den souveränen Torhüter Maximilian Meier zum 5:1 durch Thomas Heger (als Torschütze wurde aber Morris benannt).
Ins Schlussdrittel kam der ECP nochmals mit neuem Elan und Rückkehrer Anton Saal konnte nach einem langen Pass in der 43. Minute das 5:2 markieren. Das war es dann aber auch schon mit Zählbarem für Peiting, denn alle anderen Bemühungen wurden vom EVF souverän abgewehrt, die gerade mal fünf Verteidiger – Stefan Rott wurde im Sturm eingesetzt - machten ihre Sache sehr gut, aber das ganze Team arbeitete auch vorbildlich nach hinten. Den Schlusspunkt setzte mit seinem dritten Treffer der 22-jährige Kapitän Marc Besl, er traf nach Herausnahme des Peitinger Torhüters ins leere Gehäuse. Kurz zuvor hatte es eine Unterbrechung gegeben, weil ein Besucher auf der Tribüne medizinisch versorgt werden musste. Der EV Füssen drückt ganz fest die Daumen und wünscht gute Besserung.
Durch den 6:2-Sieg hat der EVF einen direkten Gegner auf Distanz gehalten, den Vorsprung auf den neunten Tabellenplatz auf elf Punkte ausgebaut und bleibt auch weiterhin am Vierten EV Regensburg dran. Am Sonntag geht es um 18 Uhr beim Achten Selb um weitere Punkte. (MiL)
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern
    
ESC River Rats Geretsried
River Rats surfen weiter auf der Erfolgswelle
(BYL)  Das Ziel vor dem Heimspiel gegen die EA Schongau war ähnlich wie letzte Woche gegen Schweinfurt. Mit einem Sieg weiter den Anschluss an die Tabellenspitze behalten und den Abstand auf Schongau gleichzeitig ausbauen, quasi zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Erschwert wurde dieses Vorhaben durch zahlreiche Ausfälle. Neben den langzeitverletzten Horvath, Berger und Jonas Köhler sowie dem gesperrten Merl, musste Trainer Sebastian Wanner kurzfristig auch noch auf Albanese und Stava verzichten (beide krank).
Schongau hingegen konnte einige Rückkehrer im Team begrüßen und startete mit drei Reihen und einer ordentlichen Portion Elan in das Match. Der ESC verpennte die ersten Minuten, ein Direktschuss von Hrazdira hätte aber um ein Haar für die Führung gesorgt. Auf der anderen Seite pflückte Martin Morczinietz einen brandgefährlichen Angriff der Mammuts mit der Fanghand runter. Die Rats-Offensive nahm langsam Fahrt auf, aber Hrazdira, Martin Köhler sowie 2 x Xaver Hochstraßer blieben gegen EA-Torwart Müller nur zweiter Sieger. Schongau zeigte sich unbeeindruckt und hatte bei einem Pfostenschuss durch Muzik Pech. Die große Möglichkeit zum 1:0 hatte Stefano Rizzo, aber wieder parierte Müller stark und auch der Nachschuss von Strobl wollte nicht hinter die Linie.
Die Gäste erwischten auch im zweiten Drittel einen guten Start, der ESC wirkte nicht 100%ig bei der Sache. Gut, dass sich Morczinietz davon nicht anstecken ließ und gegen den anstürmenden Holzmann parierte. Der Schongauer überlief von der neutralen Zone aus vier Gegenspieler, da fehlte die letzte Konsequenz im Abwehrverhalten. Danach fingen sich die Rats wieder und gingen mit etwas Glück durch Hrazdira in Führung. Stefano Rizzo versuchte es aus der Distanz, sein Schuss wurde aber abgefangen. Aus dem Gewühl heraus reagierte Hrazdira am schnellsten und schob zum 1:0 in das halbleere Tor ein (28.). Das Glück hielt dem ESC auch in Unterzahl die Treue, Schongau scheiterte per doppeltem Pfostentreffer. Des einen Freud, des anderen Leid - mit dem nächsten Angriff packte Bursch das 2:0 drauf (36.). Maxi Rieger behauptete sich an der blauen Linie stark gegen zwei Schongauer und über Hölzl landete die Scheibe beim einschussbereiten Torschützen.
Das Spiel und somit auch die Zeit plätscherten im Schlussabschnitt zunächst eher gemächlich vor sich hin, was dem ESC natürlich in die Karten spielte. Auf beiden Seiten war die Chancenverwertung weiterhin ausbaufähig, doch die Rats hielten Schongau nun besser aus der eigenen Zone und ließen nicht mehr die ganz großen Möglichkeiten zu. Fast schon für eine kleine Vorentscheidung sorgte Martin Köhler dann mit dem 3:0, aus kurzer Distanz nutzte der ESC-Kapitän den Freiraum vor dem Tor und versenkte den Puck über die Fanghand von Müller (48.). Endgültig den Deckel packte Josef Reiter in Überzahl drauf (54.). Nach schöner Vorarbeit von Köhler, hatte Reiter beim Schuss in das verwaiste Tor nur noch wenig Mühe. Den Mammuts gelang vier Minuten vor Schluss zwar noch der Ehrentreffer, doch das Tor war nicht mehr als Ergebniskosmetik.
Fazit: Es gibt aktuell nicht viel zu bemängeln. Nach einem ausbaufähigen ersten Drittel, steigerte sich die Mannschaft und holte den vierten Sieg im vierten Spiel der Abstiegsrunde. Wichtig wird es sein, dieses Niveau auch die nächsten Spiele halten zu können. Die nächste Bewährungsprobe wartet gleich am Sonntag in Pfaffenhofen, denn auch die Eishogs spielen bisher eine starke Abstiegsrunde. 
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
Punkte wären verdient gewesen: EHC Waldkraiburg verliert gegen Sonthofen
(BYL)  Das Beste, dass man mit einer Niederlage machen kann ist es, wertvolle Erkenntnisse aus ihr zu ziehen. Dies werden die Trainer Alex und Sergej Piskunov ebenso tun wie es die Spieler machen werden. Als Fan des EHC Waldkraiburg kann man zur Erkenntnis kommen, dass die Mannschaft, die so lange Siege einfuhr und sich souverän in diese Verzahnungsrunde gespielt hat, auch mit den starken Oberligisten mithalten kann. Das Spiel gegen Sonthofen, dass zu jeder Zeit auf Augenhöhe gespielt wurde, ging aber dennoch, auch wenn knapp, an die Gäste.
Der erste Durchgang begann etwas zäh für die Löwen, etwa zehn Minuten lang hatten die Bulls die Oberhand und kamen auch zur ein oder anderen Möglichkeit vor dem Tor. Doch gleich ob der an diesem Abend sehr auffällige Ondrej Havlicek oder Edgar Homjakovs ihr Glück versuchten, sie alle fanden ihre Endstation in Kevin Yeingst, der wieder eine ordentliche Partie ablieferte, auf dem Posten war und reihum Chancen entschärfte. Nach rund zehn Minuten kamen die Löwen dann besser ins Spiel und auch zu Chancen. Mit dabei unter Anderem einer der berühmten Hämmer von Mathias Jeske der, wie man im ganzen Stadion klar vernehmen konnte, leider nur den linken Torpfosten traf. Auch der zuletzt glücklose Tomas Rousek versuchte sich am Schuss, jedoch war auch hier der Ex-Waldkraiburger Konstantin Kessler auf dem Posten.
In das zweite Drittel kamen die Löwen deutlich besser hinein. Von Anfang an war man, sofern die Spieleranzahl ausgeglichen war, immer gleichauf, wenn nicht gar mit einem leichten Vorteil auf dem Eis. Auch eine Sonthofener Überzahl, die der Oberligist routiniert spielte, überstand man am Anfang des zweiten Durchgangs schadlos. So war es nur folgerichtig, dass nach gut fünfeinhalb Minuten die vielumjubelte Führung für die Löwen fiel. Erneut war es Mathias Jeske der den ersten Treffer der Löwen besiegelte. Passgeber waren Tomas Rousek und Lukas Wagner. Nur zwei Minuten und zwei Sekunden später der nächste Treffer für die Industriestädter. In eigener Überzahl, bei Sonthofen war Tim Marek auf der Strafbank, trifft Lukas Wagner auf Zuspiel von Mathias Jeske und Leon Judt zum 2:0. Mit einer Menge Oberwasser und Motivation im Rücken agierten die Löwen im zweiten Drittel nun vorerst noch sicherer. Erneut könnte man den Löwen vorwerfen, dass sie ihre Chancen nicht konsequent genug nutzen, vorhanden wären sie gewesen – leider gewinnt man im Konjunktiv keine Spiele, ebenso wenig wie in Unterzahl. In der 36. Spielminute nämlich das nächste Powerplay für die Bullen. Zuerst sah es so aus, als könnten die Löwen auch hier schadlos daraus hervorgehen, doch dann, nach einem schnellen Querpass von Lukas Slaventinsky und einer passgenauen Direktabnahme von Homjakovs, war Kevin Yeingst machtlos und die Löwen mussten das erste Gegentor hinnehmen.
Die letzten 20 Minuten starteten die Löwen in Unterzahl, davon jedoch merkte man als Zuseher nicht sehr viel. Gleich drei Groß-Chancen taten sich für die „blau-gelben Jungs“ in diesen knapp zwei Minuten auf, ohne die Sonthofener Spieler zwingend vor das eigene Tor zu lassen. Doch weder Nico Vogl, der dank einer wunderschönen Mitnahme des Pucks nach einem hohen Pass von Michael Trox allein auf das Tor zulief, noch der Kapitän Trox selbst oder Josef Straka, der von Rousek bedient ebenfalls die Chance zum 3:1 hatte, konnten ihre Möglichkeiten verwerten. In der vierten Minute rächt sich die mangelnde Verwertung der Möglichkeiten dann in Form eines Gegentors – eines Gegentors in eigener Überzahl. Beim Spielaufbau im Drittel der Bulls verliert Waldkraiburg den Puck und Sonthofen kann mit drei Spielern in Richtung des Löwen-Tores stürmen. Edgars Homjakovs bringt die Scheibe in Richtung des Tores und auch wenn Philipp Seifert noch dran ist, kann dieser das Tor nicht mehr verhindern. Auch das 2:3, aus Sicht der Löwen, ist ein unglückliches Tor. Die letzte Strafzeit der Löwen war gerade unbeschadet abgelaufen, da ist es erneut Sonthofens Homjakovs der sich aus der Halbposition ein Herz fasst, da er nicht konsequent genug angegangen wird und letztlich den Endstand von 2:3 besiegelt. Auch wenn die Löwen, nicht zuletzt begünstigt von einer weiteren Strafe des Gegners und dem Herausstellen von Yeingst für einen sechsten Feldspieler, noch einmal eine Schlussoffensive starten, kann am Ergebnis nichts mehr gedreht werden. Der EHC Waldkraiburg liefert dennoch ein sehr sauberes und moralstarkes Spiel ab in dem Sonthofen die wenigen gemachten Fehler konsequenter ausnutzen kann.
Fans sollten diese starken Spiele auf jeden Fall mit einem Besuch honorieren. Das nächste Heimspiel findet am 31.01.2020 um 20 Uhr in der Raiffeisen-Arena statt, Gegner dort sind die Passau Black Hawks.                  aha
  
    
SC Forst
Im zweiten Auswärtsspiel punktlos - Nature Boyz unterliegen EV Bad Wörishofen
(BLL)  Am Freitag Abend gastierten die Nature Boyz beim EV Bad Wörishofen im Kampf gegen den Abstieg. Eine Hiobsbotschaft mußte Trainer Stefan Roth hinnehmen, denn kurzfristig fielen zwei Leistungsträger aus. So war die 7:4 (3:2, 2:1, 2:1)-Niederlage fast die logische Konsequenz, könnte man meinen.
Das Spiel begann mit einem Paukenschlag, denn nach genau 29 Sekunden zappelte die Scheibe im Gehäuse von Jan Vlach zur 1:0-Führung der Wölfe. In der 4. und 5. Spielminute schlugen jedoch die Gäste zurück und gingen ihrerseits mit 1:2 in Führung. Für den Ausgleich war Klaus Müller auf Zuspiel von Anton Rauh zuständig. Die Führung erzielte Julian Kraus auf Zuspiel von Daniel Anderl und Florian Deibler.  Beide Mannschaften bemühten sich um den jeweiligen Torerfolg. Chancen gab es hüben wie drüben. Zielstrebige waren die Hausherren in der 10. Spielminute, denn einen Konter verwandelten sie zum 2:2-Ausgleich. Denkbar ungünstig dann die Führung der Hausherren, denn in der 20. Spielminute erzielten sie die 3:2-Führung, die gleichzeitig der Pausenstand war.
Die Mannschaft um Trainer Stefan Roth war bemüht, den Ausgleich zu erzielen. Es ergaben sich immer wieder Möglichkeiten zum Torerfolg, doch die Stürmer konnten das gegnerische Tor nicht entsprechend gefährden. Um gekehrt waren die Gastgeber mit ihrer ersten Reihe mit den beiden TK-Spielern stehts eine Gefahr für Jan Vlachs Tor. In der 30. MInute erhöhten die Hausherren auf 4:2, doch Forst ließ sich nicht hängen und kämpfte weiter. In der 33. Minute zeigte Bastian Grundner seine individuelle Klasse, denn er schloss einen Alleingang in Unterzahl erfolgreich ab und brachte seine Farben auf 4:3 heran. Doch auch die Wölfe ließen nicht locker und konnten in der 37. Minute wieder auf 5:3 davonziehen. Mit dem Zwischenstand ging es in die letzte Pause des Spieles.
Das letzte Spieldrittel begann wie das erste, denn 48 Sekunden nach dem Eröffnungsbully stand es 6:3. Auch jetzt kämpften die Gäste ungemindert weiter und erspielten sich einige Torchancen. Der Torhüter der Hausherren mußte jetzt viel Arbeit verrichten, um keinen Gegentreffer zuzulassen. Kurioses in der 47. MInute, denn bei einer Spielunterbrechung verließ er plötzlich das Spielfeld, der Grund war unbekannt. Doch auch sein Nachfolger war bei den Gastgebern auf dem Posten und verhinderte mit Können und Glück weitere Forster Torerfolge. Erst in der 59. Spielminute wurden die Angriffsbemühungen belohnt, denn Klaus Müller verkürzte auf Zuspiel von Manuel Weninger und Anton Rauh auf 6:4. Dieser Treffer fiel jedoch zu spät, um das Spiel nochmal drehen zu können. Den Schlußpunkt setzten die Hausherren 32 Sekunden vor Schluß, als sie den 7:4-Endstand herstellten.
  
   
ESC Kempten
Zurück in der Spur - Sharks schicken den EV Moosburg mit 13:3 nach Hause
(BLL)  Markus Vaitl nahm mit einem breiten Grinsen im Gesicht sein Geschenk für den besten Spieler des Abends in Empfang. Kein Wunder, hatte der nimmermüde Stürmer doch mit überragenden 8 Scorerpunkten (4Tore & 4 Vorlagen) maßgeblichen Anteil am überlegenen Sieg seiner Kemptener am Freitagabend. Doch es wäre alles andere als unfair seinen Teamkameraden gegenüber den deutlichen Sieg nur an ihm festzumachen. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung mit der man dem hoch gehandelten Team von Ex Nationaltorwart Bernie Englbrecht den Schneid von Beginn an abkaufte. Insgesamt gleich acht verschiedene Spieler trugen sich in die Torschützenliste der Kemptener ein und zeigen so auch die Tiefe im Kader. Als Überraschung hatte Carsten Gosdeck den Neuzugang Kristaps Millers, eigentlich für die Verteidigung geholt als Center in die Reihe mit Nikolas Oppenberger und Patrick Weigant gestellt. Und der machte seine Sache überzeugend und bewies das er sowohl offensiv wie auch defensiv eingesetzt werden kann. Schon nach 58 Sekunden klingelte es zum ersten Mal im Tor der Oberbayern, die jedoch umgehend zurückschlagen konnten. Danach ging es aber nur noch in eine Richtung und die Allgäuer bauten ihre Führung Tor um Tor aus. Bereits nach acht Spielminuten war beim 4:1 schon eine Vorentscheidung gefallen. Und mit ihrem Druck zwangen die Illerstädter Moosburg immer wieder zu Fehlern die im Abschluss konsequent genutzt wurden. Auch hatten die Gäste nicht ihren Stammtorhüter dabei, bereits nach vier Treffern gab es einen Wechsel im Gehäuse, der aber auch nicht den erhofften Erfolg brachte. Bis auf 9:1 zog Kempten davon bevor Moosburg nochmal zwei Treffer nachlegen konnte. Aber auch im letzten Drittel ging es weiter mit Einbahnstraßenhockey. Und auch das zehnte Tor war diesmal kein Problem, erzielt natürlich durch Vaitl. Und letztendlich wurde der Torhunger der Sharks beim Stand von 13:3 nur durch die Schlusssirene gestoppt.
Absolut sehenswert wie Kempten das letzte Wochenende abgehakt hat und vom ersten Bully weg konsequent aggressiv und schnell nach vorne gespielt hat. Man ließ die Gäste nie ins Spiel kommen und setzte die Vorgaben des Trainers perfekt um. Durch den Sieg rückten die Sharks in der Tabelle auf Rang drei nach vorne, der mit weiteren Punkten am Sonntag in Dingolfing gefestigt werden soll.  
  
    
EHC Zweibrücken Hornets
Tabellenführer trifft auf Tabellenzweiten - EV Ravensburg zu Gast in Zweibrücken
(RLSW)  Heute um 19.00 Uhr spielt der EHC gegen den EV Ravensburg. Erstmals in dieser Saison grüßen die Hornets von der Tabellenspitze. Dies wird sich auch nach der Partie gegen den EV Ravensburg nicht ändern. Vier Punkte beträgt der Vorsprung auf den Tabellenzweiten. Trotzdem geht das Team von Ralf Wolf hoch konzentriert in die Partie und möchte mit den nächsten drei Punkten, den Abstand auf die Konkurrenz vergrößern und sich an der Tabellenspitze absetzten.
Für die heutige Begegnung werden Vladimir Zvonik (nach auskurierter Schulterverletzung), sowie Marco und Sebastian Trenholm wieder ins Team zurückkehren. Sebastian wird heute für den erkrankten Steven Teucke zwischen den Pfosten stehen.
Florian Wendland, der unter der Woche kürzertreten musste und Andreas Druzhinin werden ebenfalls mit von der Partie sein.
Des Weiteren werden Tim Essig (Sperre aus dem Spiel gegen Bietigheim) und der zuletzt treffsichere Dustin Bauscher (beruflich) fehlen.
Bei den Gästen aus der Tower Stadt läuft es aktuell nicht nach Wunsch. Nach dem grandiosen Sieg gegen Hügelsheim (9:0), setzte es vier Niederlagen in Folge. Dabei führte das Team von Martin Masak, teilweise deutlich und musste sich am Ende doch geschlagen geben. Gegen Stuttgart verloren die Schwaben nach 3:1 Führung mit 3:4. In Mannheim lag man 5:1 vorne und verlor mit 5:6. Letzten Sonntag führte man mit 4:1 gegen Eppelheim und musste mit einer 4:5 Niederlage das Eis verlassen. Alle drei Partien wurden jeweils nach Penaltyschiessen verloren. Somit haben die Ravensburger die souveräne Tabellenführung in den vergangenen Begegnungen verspielt. Dies war bereits in der Spielzeit 2018/2019 der Fall. Nach der zwischenzeitlichen Tabellenführung wurde die Playoff Teilnahme verpasst.
In dieser Saison standen sich beide Teams zweimal gegenüber. Zweimal hieß der Sieger EHC Zweibrücken. Mit 4:2 und 5:1 konnten die Hornets beide Duelle für sich entscheiden.
Der 18. Spieltag in der Regionalliga Südwest wird mit der Partie EKU Mannheim – EC Eppelheim abgeschlossen. Bereits am Freitag schlug der SC Bietigheim die Rebels aus Stuttgart deutlich mit 6:2 und steht wieder auf einem Playoff Platz. Gestern konnten sich die Rhinos aus Hügelsheim gegen die Eisbären Heilbronn mit 6:2 durchsetzen.
Vor der Partie wird der EHC Zweibrücken eine Spende, für den schwer verunglückten Ravensburger Spieler Maximilian Lenuweit, überreichen. In den vergangenen Wochen haben die Hornets Spenden gesammelt und drei „Gameworn“ Trikots aus der Meisterschaft Saison, zugunsten Maximilian Lenuweit, versteigert.    
Der EHC wünscht Max beste Genesung und bedankt sich recht herzlich bei allen Spendern.
Die Hornets freuen sich auf zahlreiche Unterstützung und wünschen allen Zuschauern eine spannende Partie in der Peter Cunningham Memorial Arena.
  
    
Regionalliga West
    
EG Diez-Limburg
Rockets beenden die Hauptrunde mit 7:1-Kantersieg gegen Neuwied
(RLW)  Derbysieg Nummer vier: Die EG Diez-Limburg gewinnt das letzte Heimspiel der Hauptrunde gegen die Bären aus Neuwied auch in der Höhe verdient mit 7:1 (4:0, 3:0, 0:1). Die Rockets schließen die Hauptrunde damit als Erster ab, mit 10 Punkten Vorsprung vor dem Zweiten aus Herford und mit 20 Punkten Vorsprung auf den Dritten aus Hamm. Ab Freitag beginnt dann die heiße Saisonphase mit dem Start der Pre-Playoffs der Regionalliga West.
Jedes Derby – egal in welcher Tabellenkonstellation, egal in welcher Saisonphase – ist immer auch eine Charakterfrage. In diesem Spiel gibt es keine Ausreden. In diesem Spiel willst du alles, nur nicht verlieren. Mit dieser Einstellung gingen die Gastgeber in dieses Spiel, in dem beide Mannschaften jedoch auch wichtige Akteure verzichten mussten: Bei Neuwied fehlten unter anderem wichtige Leistungsträger wie Stephan Fröhlich, Sven Schlicht oder Maximilian Wasser. Bei Diez-Limburg fehlten die beiden Topscorer RJ Reed und Kevin Lavallee sowie Leonard Günther. Doch es wurde schnell klar, welches Team auf dem Eis die Ausfälle besser kompensieren kann.
Die Offensivreihen der Raketen, von denen zwei von drei in ungewohnter Zusammenstellung auf dem Eis standen, machten schon früh viel Druck auf das Neuwieder Tor. Und ausgerechnet in die erste Überzahlsituation der Bären fiel dann auch der Führungstreffer: Kyle Piwowarczyk und Tobias Schwab – beide seit Wochen in bestechender Form – kombinierten sich in Unterzahl über das Eis und durch die gegnerischen Abwehrreihen. Am Ende netzte Schwab zur viel umjubelten Führung ein (9.).
Das 1:0 setzte zusätzliche Kräfte frei. Eine nun in allen Belangen überlegene EGDL ließ weitere sehenswerte Treffer folgen. Zunächst erhöhte Piwowarczyk mit einem platzierten Schuss auf 2:0 (12.). Dann enteilte Philipp Maier seinen Gegenspielern nach tollem Zuspiel von David Lademann, umkurvte auch Neuwieds Keeper Justin Schroers sehenswert und netzte zum 3:0 ein (14.). Und nur zwei Minuten später besorgte Dominik Luft in Überzahl das 4:0 (16.).
Wer im zweiten Abschnitt mit einer Reaktion der Gäste gerechnet hatte, der wurde enttäuscht. Die Anzahl der Chancen blieben überschaubar, waren jedoch zum Teil hochkarätig – aber immer auch Beute von EGDL-Keeper Jan Guryca. Auf der Gegenseite stand nun Felix Köllejan zwischen den Neuwieder Pfosten, aber auch er konnte spielfreudige Raketen nicht stoppen: Tobias Schwab (24.) und Dominik Luft (29.) trafen in doppelter und einfacher Überzahl, Konstantin Firsanov zudem nach feiner Einzelleistung (40.). Nach 40 Spielminuten stand es 7:0 – und das ging auch in dieser Deutlichkeit völlig in Ordnung.
Im letzten Abschnitt schalteten die Gastgeber einen Gang zurück, nicht ohne sich jedoch weitere Chancen zu erspielen. Felix Köllejan hielt seinen Kasten in den finalen 20 Minuten jedoch sauber. Auf der Gegenseite verhinderte Jeff Smith mit seinem Tor zum 1:7 (59.) den zweiten Saison-Shutout für Guryca in der Liga. Ärgerlich für den Rockets-Keeper, der Treffer für Neuwied lag jedoch in der Luft – die Bären hatten zuvor unter anderem den Pfosten getroffen.
„Gratulation zum auch in der Höhe verdienten Sieg“, sagte Neuwieds Trainer Leos Sulak. „Die Leistung, die wir gebracht haben, war einfach schlecht. Das war nicht das, was wir uns vorgestellt hatten. Aber die Hauptrunde und damit die Zeit der Ausreden, dass es um nichts geht, ist endlich vorbei. Wir dürfen uns so nicht präsentieren und müssen uns ab jetzt steigern und ganz anders auftreten, um in die Play-offs zu kommen.“
„Großes Kompliment an meine Mannschaft“, sagte Rockets-Trainer Frank Petrozza. „Wir haben heute taktisch sehr diszipliniert gespielt. Alle drei Reihen und alle 16 Spieler haben genau das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten. Das macht mich als Trainer stolz. Auch wir wollten heute keine Ausreden geltend machen, nur weil bei uns einzelne Spieler gefehlt haben. Wenn wir weiterhin nicht nur miteinander, sondern auch füreinander spielen, dann sind wir sehr stark. In jedem Fall sind wir bereit für die Pre-Playoffs!“
  
    
Dinslakener EC Kobras
Eine gut besuchte Niederlage
(RLW)  Schade, schade! Zum Auftakt der Pre-Playoffs unterlagen die Dinslakener Kobras den Hammer Eisbären vor lange nicht mehr dagewesenen 1087 Zuschauern – unter ihnen auch Bürgermeister Dr. Michael Heidinger - im „verkauften Spiel“ mit 5:8.
Ob die für Dinslakener Verhältnisse große Kulisse bei den Hausherren Ehrfurcht einflößte, ist nicht überliefert, doch einige Dinslakener Akteure blieben hinter ihren Möglichkeiten zurück. 45 Minuten konnten die Dinslakener mit dem Vizemeister mithalten, doch dann brachen alle Dämme.
Auch schon zum Beginn der Partie war zu erkennen, dass die Kobras nicht so bereit waren, wie die Eisbären, wie es im Sportjargon heutzutage heißt. Immer wieder taten sie sich beim Spielaufbau schwer und hatten so ihre Probleme mit dem aggressiven Forechecking der Gäste. Bei mindestens 3 der ersten 5 Gästetreffer hatte man auf diese Weise leichtfertig im eigenen Verteidigungsdrittel beim Spielaufbau den Puck hergeschenkt und in der Folge sind daraus Gäste – Treffer entstanden. Zudem vermochten die Eisbären den Kobras mentale Nackenschläge zu versetzen, denn bei 3 Dinslakener Toren gaben sie nur wenige Sekunden später bereits die Antwort.
Dennoch konnten die Giftschlangen dies durch eigene Treffer lange Zeit kompensieren. Das Blatt wendete sich zugunsten der Gäste, als die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja zwischen der 23. und der 44. Spielminute aus einem 2:3 – Rückstand eine 5:3 – Führung machte. Zwar konnte Pascal Behlau, gestern mit 3 Treffern erfolgreichster Dinslakener Torschütze, die Kobras in der 45. Spielminute noch auf 4:5 heranbringen, doch da war die Maschinerie des Vizemeisters bereits ins Rollen gekommen.
Zunächst stellte Dustin Demuth den alten Abstand in der 45. Minute wieder her, ein Doppelschlag in der 49. Spielminute durch Milan Svarc und Igor Furda sorgte dann aber endgültig für klare Verhältnisse. Zum Teil machten sich die Dinslakener aber auch das Leben ein wenig selber schwer, denn durch 4 Strafzeiten im Schlussabschnitt beraubte man sich der Möglichkeit einer Aufholjagd. Auch wenn Sören Hauptig das abschließende 5:8 bei eigener Unterzahl erzielte.
Morgen geht es für die Giftschlangen bereits weiter und dann treten sie in Hamm an. Es wird sich zeigen, ob man etwas aus den gestrigen Fehlern gelernt hat und dem Favoriten in eigener Halle 60 Minuten Paroli bieten kann.
  
    
Herforder EV
Linnenbrügger erlegt die Bären - Herford 5:2-Sieger über Neuwied
(RLW)  Gelungener Auftakt – der Herforder Eishockey Verein ist mit einem 5:2 (2:0/1:1/2:1)-Erfolg über den EHC Neuwied in die PrePlayOffs der Regionalliga West gestartet. Mann des Abends war Jan-Niklas Linnenbrügger, der mit vier Treffern zum Matchwinner avancierte und damit sogar die Glanzvorstellung von HEV-Torhüter Kieren Vogel toppte.
720 Besucher sahen von Beginn an eine spannende und umkämpfte Begegnung, in der sich beide Teams nichts schenkten. Ohne großes Abtasten suchten sowohl die Herforder Ice Dragons, wie auch die Bären aus Neuwied, ihr Heil in der Offensive und waren auf ein frühes Tor aus. Früh standen somit die Torleute Kieren Vogel und Justin Schrörs im Mittelpunkt des Geschehens und entschärften Chance um Chance. Als der HEV in der 13. Minute einen weiteren schnellen Angriff vor das Neuwieder Tor fuhr, vollendete Jan-Niklas Linnenbrügger eine Vorlage von Killian Hutt mit einem unhaltbaren Schuss zum 1:0. Herford drängte sofort weiter und legte drei Minuten später durch Niels Hilgenberg, der EHC-Goali Justin Schrörs schlecht aussehen ließ, mit dem 2:0 nach, das auch bei der ersten Pausensirene noch Bestand haben sollte.
Im zweiten Durchgang schaltete der Gast einen Gang hoch und bemühte sich um einen schnellen Anschlusstreffer. Doch immer wieder zeigte Kieren Vogel seine Klasse und sorgte dafür, dass Herford zunächst den 2-Tore-Vorsprung hielt. Doch in der 34. Minute war auch der HEV-Torwart machtlos. In Überzahl schloss Kevin Wilson eine Powerplay-Situation für die Bären aus Neuwied erfolgreich ab und verkürzte auf 1:2. Herford antwortete jedoch sofort und stellte, ebenfalls in Überzahl, den alten Vorsprung nur 120 Sekunden später durch den zweiten Treffer von Jan-Niklas Linnenbrügger wieder her.
Das letzte Drittel war zunächst eine Kopie des Mittelabschnittes. Neuwied erarbeitete sich   gute Torgelegenheiten, die der Herforder Schlussmann jedoch allesamt zunichte machte. Schließlich war es erneut Jan-Niklas Linnenbrügger, der per Doppelschlag (48., 50.) für die Entscheidung sorgte und somit zum Matchwinner wurde. Das 2:5 des EHC durch Stephan Fröhlich in der 51. Minute war lediglich noch eine Ergebniskorrektur und änderte nichts mehr am verdienten Herforder Sieg.
Gästetrainer Leos Sulak hatte sich mehr in Herford erhofft, erkannte den Sieg des HEV jedoch an: „Das effizientere Team hat heute gewonnen“.  HEV-Chefcoach Jeff Job war zufrieden, sah jedoch auch einige Schwächen, die es noch zu verbessern gilt: „Wir haben heute in einem intensiven Spiel verdient gewonnen. Unser Überzahlspiel hat mir in den vergangenen Wochen ein wenig besser gefallen, dort werden wir im Training wieder ansetzen, um zu alter Stärke zurückzufinden. Jan-Niklas hat sich heute mit seinen vier Treffern für ein starkes Spiel belohnt, Kieren Vogel war heute überragend und hat uns immer in Führung gehalten.“
Mit dem Sieg gegen Neuwied sind die Ice Dragons optimal in die PrePlayOffs gestartet und fuhren die ersten wichtigen drei Punkte auf den Weg zu den PlayOffs ein. Die Eishockeyfans durften sich schon einmal einstimmen und haben mit dem körperbetonten Spiel einen ersten Vorgeschmack auf die kommenden Wochen bekommen, in denen es zunächst darum geht, aus den sechs verbliebenen Mannschaften die Halbfinalisten zu ermitteln.   
  
    
Regionalliga Ost / Landesliga Berlin
    
ELV Niesky
Niederlage in Chemnitz – letzte Chance vergeben
(RLO)  Am Sonnabend, den 25.01.2020 waren die Tornados zu Gast bei den Chemnitz Crashers in der Eissporthalle am Küchwald. Da die Chemnitzer direkte Konkurrenten im Kampf um einen Playoff-Platz sind, war das von vornerein eine schwere Aufgabe für die Nieskyer.
Die Gastgeber zeigten an diesem Abend ihre Qualität und eine gute Leistung. Mit ihrer schnellen und aggressiven Spielweise hatten die Tornados keine Chance. Das Spiel endete mit einem Spielstand von 8:3 (4:0, 2:1; 2:2). Die Torschützen für den ELV Niesky beim Spiel in Chemnitz waren 2x David Frömter (33.Min. in Unterzahl; 49.Min. in Überzahl) und Andreas Brill (47. Min. in Überzahl).
Mit dieser Niederlage ist ein Playoff-Platz für die 1.Männermannschaft des ELV Niesky in dieser Saison nicht mehr möglich. Zur Bilanz der Partie in Chemnitz gehören auch noch Spieldauerstrafen für Sebastian Greulich und Sven Becher. Das heißt, sie werden am Sonntag im Kader der Tornados beim Spiel gegen Berlin Blues in der Hauptstadt fehlen.
  
    
Schönheider Wölfe
Wölfe gewinnen Topspiel gegen Preussen
(RLO)  Wo Topspiel drauf stand, war auch Topspiel drin. Knapp 900 Zuschauer im Wolfsbau zu Schönheide erlebten alles, was das Eishockeyherz begehrt. Zwei starke Mannschaften, ein schnelles Spiel, Zweikämpfe, Spannung, Dramatik und obendrauf Verlängerung und Penaltyschießen. Dieser Besuch sollte sich gelohnt haben, denn zu aller Glückseligkeit der einheimischen Fans sicherten sich dann auch die Schönheider Wölfe mit dem 3:2 (1:1, 1:1, 0:0, 0:0)-Erfolg nach Penaltyschießen verdientermaßen den Zusatzpunkt gegen den ECC Preussen Berlin.
Beide Teams gingen jeweils mit Handicap aber hochmotiviert in die Partie. Hatten die Gäste aus der Hauptstadt das Spiel vom Vorabend gegen die Eisbären Juniors Berlin in den Beinen, musste Wölfe-Coach Sven Schröder auf eine Reihe Stammkräfte verzichten, denn neben den Verletzten Robert Horst und Christoph Rogenz musste auch Wölfe-Topscorer Florian Heinz krankheitsbedingt passen, weshalb die Wölfe mit nur 13 Feldspielern antreten konnten. Allerdings merkte man dies in der Anfangsphase kaum, denn die Hausherren bestimmten das Geschehen auf dem Eis und nutzten gleich das zweite Powerplay in der zehnten Minute zur 1:0-Führung durch ihren Kapitän Kilian Glück. In der Folge hätten die Wölfe ihren Vorsprung durchaus ausbauen können, zumindest die Chancen dazu waren da, doch stattdessen glichen die Preussen 25 Sekunden vor der ersten Pause durch Can Matthäs zum 1:1 aus. Fast identischer Spielverlauf auch im Mittelabschnitt. Mit leichten Vorteilen auf ihrer Seite, gingen die Wölfe in der 31. Minute durch Jan Gruß wieder mit 2:1 in Führung und hatten weiter gute Gelegenheiten, den Spielstand zu erhöhen. Doch wieder schlugen die Gäste zurück und stellten in der 37. Minute durch Brian-Justin Bölke auf 2:2. Das Schlussdrittel war dann an Dramatik kaum noch zu überbieten. Die Hausherren waren jetzt noch deutlicher am Drücker und hatten vor allem in Überzahl Chancen für zwei Spiele, doch entweder war ein Schläger des Gegners dazwischen oder Preussen-Goalie Erik Reukauf zur Stelle. Auf der anderen Seite stand aber auch die Defensive um Wölfe-Keeper Niko Stark, weshalb auch den Berlinern durch einige gefährliche Konter kein Treffer mehr gelingen sollte. Somit ging es mit drei gegen drei Feldspielern in die fünfminütige Verlängerung, in welcher wieder die Wölfe, auch begünstigt durch ein Überzahlspiel, die besseren Möglichleiten hatten. Ein weiterer Treffer sollte dennoch nicht fallen, weshalb das Penaltyschießen über den Zusatzpunkt entscheiden musste. Hier zeigten die Wölfe dann die besseren Nerven und verwandelten zwei Versuche durch Yannek Seidel und Petr Kukla gegen ECC-Torhüter Erik Reukauf. Schönheides Goalie Niko Stark bewies hingegen einmal mehr seine Klasse und parierte die beiden Versuche der Hauptstädter.
Nicht ganz Topspiel-Like war dann die Tatsache, dass die Preussen die anschließende Pressekonferenz „aufgrund von geringem Interesse“ verweigerten. Allerdings ließ sich Wölfe-Coach Sven Schröder sein Statement nach dem Spiel nicht nehmen, welches mit freundlicher Unterstützung von Bretlmedia hier zu sehen ist https://www.youtube.com/watch?v=rYVMyUUe0wA&feature=youtu.be
Bereits am morgigen Sonntag, dem 26.01.20, um 18:30 Uhr steht schon die nächste Partie an, wenn die Schönheider Wölfe bei den Saale Bulls Halle 1b zu Gast sind.
  
    
Landesliga Berlin
„Die Hesse komme“
(LLB)  Zu viele Ausfälle, ein nahezu verschlafenes erstes Drittel und eine starke Leistung der Hesse-Brüder in Diensten des ECC sorgten am Samstagabend in der Eishalle an der Glockenturmstraße dafür, dass es für das OSC-Team um Trainer Fred Fleck eine weitere Niederlage setzte und damit die Playoffs in der LL Berlin in weite Ferne gerückt sind. Mit 3:7 (0:4 2:3 1:0) musste man sich dem Tabellenzweiten nach 60 Minuten schließlich geschlagen geben.
Trotz sieben Ausfällen brachte der OSC 14 Feldspielern und Lilly-Ann Riesner auf das Eis und wollte der Abstand zu den Playoff-Plätzen trotzdem verkürzen, die 1b des finanziell angeschlagenen ECC Preussen (ein Insolvenz-Verfahren steht im Raum) hielt mit drei kompletten Blöcken sowie den Goalies Tim Ziesmer und Sebastian Grunwald dagegen, hatte aber auch einige Ausfälle zu beklagen, kann diese jedoch besser kompensieren, weil der ganze Kader doch sehr breit aufgestellt ist.
Von Beginn an machte der favorisierte Tabellenzweite aus Charlottenburg Druck, überbrückte mit schnellen Pässen den Bereich zwischen den Dritteln und kam so schon früh zu ersten Schüssen, ein zu weit aufgerückter OSC machte jedoch das erste Tor erst möglich. Stephan Wolff eroberte im eigenen Drittel die Scheibe, passte zu Mathias Löhr und dessen schneller Querpass machte den Weg frei für Mark Scheuerlein, der unbedrängt auf die junge Torhüterin zugehen konnte. Die konnte den ersten Schuss noch mit einem starken Reflex abwehren, aber die Scheibe landete wieder auf dessen Schläger und es stand 0:1 nach gut vier Minuten. 72 Sekunden später war es dann Dennis Hesse, der eine ähnliche Situation zu seinem Vorteil nutzen konnte, als er völlig frei vor Lilly-Ann zum Schuss kam. Die reagierte wieder unheimlich stark, aber der Abpraller … und so stand es 0:2 (6.). Auch danach war vom OSC wenig bis nichts zu sehen, der ECC konnte schalten und walten, wie er wollte; einzig die überragende Leistung von Lilly-Ann Riesner verhinderte zunächst ein höheres Ergebnis. Aber in der 14. und 16. Minute musste sie erneut hinter sich greifen, Dennis Hesse und Dustin Hesse schraubten das Ergebnis auf 0:4, was letztlich eine Vorentscheidung in diesem ersten Drittel war.
Aber „abschlachten“ lassen wollte sich der OSC nicht und setzte zu Beginn des Mitteldrittels mit dem 1:4 ein Lebenszeichen. Aber der gut aufgelegte Dustin Hesse wollte seinem Bruder in Nichts nachstehen und erzielte mit dem 1:5 (31.) ebenfalls seinen zweiten Treffer. Trotz des Rückstandes zeigte sich der OSC besser in diesem Drittel, kassierte zwar das 1:6 durch einen schönen Schuss von der blauen Linie von Stephan Wolff (36.), konnte aber auch durch Dimitri Barabas nach schöner Vorarbeit von Sebastian Schramm das 2:6 erzielen. Aber da ist ja noch die Sache mit „gedanklich schon in der Kabine“, was 61 Sekunden vor Drittelende das 2:7 durch Mathias Löhr einbrachte.
Im Schlussdrittel war der ECC immer noch dominant, aber doch mehr im „Verwaltungsmodus“. Lilly-Ann Riesner konnte noch sich noch mehrfach mit wirklich starken Reflexen und „Saves“ auszeichnen, so dass es wohl noch deutlicher für den OSC geworden wäre, aber so fiel nur noch das 3:7 durch Erik Mönch nach Vorarbeit seines Bruders Sven Mönch (48.). Ob der Anstieg der Strafen im letzten Drittel dem Nachlassen der Kraft oder auch ein wenig der Frustbewältigung geschuldet war, spielte letztlich keine Rolle, auffällig ist es aber schon.
Eine klare Niederlage für den OSC, die zeigte, dass die Mannschaft den Ausfall mehrerer Stammspieler nicht verkraften kann; dafür ist der Kader einfach noch zu dünn, wenn es gegen ein Team von „oben“ geht. Kommen dann noch - wie im ersten Drittel geschehen - unnötige Fehler im Abwehrverhalten hinzu, ist eine Niederlage fast schon vorprogrammiert, da hilft auch keine noch so große Anstrengung.
(Norbert Stramm)
  


 Sonntag 26.Januar 2020 www.icehockeypage.de 
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