Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
MEC Saale Bulls Halle
(OLN)  Verteidiger Eric Wunderlich hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und wird den Saale Bulls bis zum Saisonende nicht mehr zur Verfügung stehen

ECDC Memmingen
(OLS)  Stürmer Jannik Herm, der erst vor Kurzem aus der DEL2 vom EHC Freiburg an den Hühnerberg kam, hat sich an der Hand verletzt und wird den Indians für mehrere Wochen fehlen
  
EV Pegnitz
(BLL)  Stürmer Maximilian Eissner, der bereits längere Zeit mit dem Team trainierte, hat nun auch sein Debüt bei den Ice Dogs gegeben und spielte zuvor im Bayreuther Nachwuchs und auch im Landesliga-Team der Tigers
  
EV Dingolfing
(BLL)  Verteidiger Manuel Ruhstorfer, der bis auf zwei Spielzeiten in Vilshofen seine gesamte Laufbahn bei den Isar Rats verbrachte, wird nach dem kommenden Wochenende seine aktive Laufbahn beenden
 
Blue Devils Weiden
(OLS)  Für Stürmer Philipp Siller, der bereits mehrere Wochen fehlte, hat sich nach neueren Untersuchungen einen Bluterguß im beckenbereich zugezogen, womit die aktuelle Saison für ihn vorraussichtlich bereits vorzeitig beendet ist

EC Hannover Indians
(OLN)  Der deutsch-slowakische Stürmer Igor Bacek hat seinen Vertrag am Pferdeturm verlängert und wird somit bereits in seine vierte Saison im Trikot der Indians gehen
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons müssen ab der nächsten Saison auf Stürmer Marcel Weise verzichten, der angekündigt hat seine aktive Laufbahn nach mehr als 500 Spielen im Erfurter Trikot nach der aktuellen Saison zu beenden
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 27.Januar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 28 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Ost.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
   
Düsseldorfer EG
5:1 gegen die Roosters! Entfesselte DEG lässt Iserlohn keine Chance!
(DEL)  Tradition verpflichtet! Über vier Jahre ist es her, dass die Düsseldorfer EG zuletzt auf eigenem Eis gegen die Iserlohn Roosters verloren hat. 1.482 Tage um genau zu sein. Nach der bitteren und torlosen Niederlage am Freitag in Augsburg ging es heute vor allem darum, irgendwie drei Punkte in Düsseldorf zu behalten. Dass das 5:1 (2:0; 3:1; 0:0) ein blitzsauberer, hoch verdienter, nie gefährdeter und geschmeidig herausgespielter Sieg war, machte das Ganze umso schöner.
  
    
EHC Red Bull München
Auswärtsniederlage in Wolfsburg
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat das Auswärtsspiel bei den Grizzlys Wolfsburg mit 1:5 (1:3|0:1|0:1) verloren. Vor 2.463 Zuschauern gerieten die Münchner früh in Rückstand, Christopher Bourque erzielte den einzigen Treffer für die Red Bulls. 
Die Gastgeber erwischten den deutlich besseren Start und waren direkt durch Anthony Rech gefährlich, der verfehlte jedoch knapp. Druckvoll und effizient waren die Grizzlys dann bei ihren ersten beiden Powerplay-Situationen und erspielten sich durch Garrett Festerling (4.) sowie Gerrit Fauser (8.) eine 2:0-Führung. Nach einem starken Save von Reich gegen Festerling bei einem Konter wurde der Torhüter in der 13. Minute erneut bezwungen. Fauser fälschte einen Schuss von der blauen Linie entscheidend ab. Durch eine Fünf-gegen-Drei-Überzahl kämpften sich die Münchner vor der ersten Pause zurück ins Spiel. Auf Vorlage von Yannic Seidenberg schlenzte Bourque die Scheibe an Felix Brückmann vorbei (16.).
Im Mittelabschnitt steigerte sich der Spitzenreiter in puncto Puckbesitz und Tempo. Chancen von Bourque sowie Jason Jaffray blieben in dieser Phase ungenutzt. Wolfsburg wusste aus den Strafzeiten jedoch erneut Kapital zu schlagen: Am Ende einer schnellen Pass-Stafette hämmerte Rech den Puck ins Eck und stellte den Abstand von drei Toren wieder her (26.). Das Münchner Powerplay brachte einige gefährliche Szenen, aber keine Treffer. Mit einem starken Brückmann zwischen den Pfosten hielten die Grizzlys das 4:1 zur zweiten Pause.
Im Schlussdrittel erlebten die Zuschauer zeitweise einen offen Schlagabtausch zwischen den Red Bulls und den Grizzlys, die selbst mit hohem Tempo auf die Entscheidung drängten. Reich war gegen Christopher Casto mit der Fanghand zur Stelle. In Unterzahl hielt Wolfsburg den Slot dicht. In der 57. Minute brachte Trainer Don Jackson für Reich einen sechsten Feldspieler. Nach einem verlorenen Bully im gegnerischen Drittel traf Brent Aubin per Empty Net Goal zum 5:1 (60.)
  
    
Bayreuth Tigers
Steelers drehen die Vorzeichen und behalten die Punkte im Ellental
(DEL2)  Bei diesem am Ende klaren Ergebnis könnte man von einem Blackout des Teams oder von einem gebrauchten Tag sprechen – ganz so war es nicht im Ellental.
Zunächst ein ausgeglichenes Spiel, bei dem beide Teams taktisch klug und diszipliniert auf dem Eis unterwegs waren. Eine erste gute Gelegenheit bot sich den Tigers, als Rajala versuchte Gron im Slot zu erreichen und dieser nur knapp verfehlte. Zum Ende des Abschnitts die Steelers dann mit einem deutlichen Chancen-Plus. Gleich reihenweise musste Jaeger klären, als er Großchancen von Hauner, Preibisch, Ledlin und Breitkreuz zu Nichte machte – ebenso wie einen Alleingang von Leclerc in der 11. Spielminute. Die Tigers zu diesem Zeitpunkt nur mit gelegentlichen Entlastungsangriffen. Bartosch kurz vor dem Ende noch mit einer Möglichkeit, die aus wenigen Metern Beute von Williams wurde.
Mit einer starken Phase starteten die Tigers in den zweiten Abschnitt. Kreierten mehrfach Chancen, scheiterten jedoch mehrfach an Williams im Tor der Steelers. Nach einem verlorenen Zweikampf an der Bande sprang die Scheibe nach 25 gespielten Minuten zu McKnight, der zentral und ohne einen Gegenspieler vor sich abziehen konnte und damit zur Führung traf. Im Anschluss taten sich die Gastgeber etwas leichter und erspielten sich ein leichtes Übergewicht, welches sie jedoch nicht weiter ausnutzen konnten.
Relativ unbedrängt konnte Cabana zu Beginn des letzten Drittels seine Runden in der Zone der Tigers drehen, sich die Scheibe noch auf die Schussseite legen und die Führung ausbauen. Der „Genickbruch“ war sicherlich die kurze Zeit darauf folgende Strafe gegen Melanson, der nach einem Check gegen Zientek – der spektakulär abhob – fünf Minuten kassierte. Hauner „bestrafte“ diese Aktion in Überzahl mit dem nächsten Treffer für die Steelers. Einen Fehlpass im Angriff nutzte Breitkreuz, der seinen Alleingang souverän zum nächsten Eintrag für die Steelers auf dem Scoreboard nutzen konnte. Zum Abschluss konnte Zientek, der wieder, ob des „harten Checks“ von Melanson einige Minuten vorher, putzmunter am Spiel teilnahm, Sekunden vor dem Ende den finalen Treffer setzen.
„Wir haben zwei Drittel lang ein gutes Auswärtsspiel gemacht, waren teilweise gut unterwegs. Bei den Toren haben wir später einige Male gepennt auf dem Eis. Die fünf Minuten Unterzahl haben uns am Ende das Genick gebrochen und der Sieg für die Steelers war okay“, fand Petri Kujala einige Worte kurz nach dem Spiel.
„Es war kein Bilderbuchsieg aber ein Sieg. Es war die richtige Antwort auf Freitag. Die Jungs haben gekämpft und viele Chancen erarbeitet. Ich freue mich für die Jungs“, so die Antwort von Marc St. Jean auf Seiten der Gastgeber.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
1:2! Eispiraten verlieren im Penaltyschießen - Westsachsen holen nur einen Zähler am Family Day
(DEL2)  Die formstarken Eispiraten konnten ihre Siegesserie im Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim nicht fortsetzen. Gegen die Hessen verloren die Crimmitschauer mit 1:2 im Penaltyschießen. Im Rahmen des Eispiraten Family Days konnten die Gastgeber somit nur einen Punkt in Crimmitschau behalten.
Personal: Die Eispiraten mussten weiterhin auf den Langzeitverletzten Carl Hudson (Fußbruch) verzichten. Sonst waren jedoch alle Spieler an Bord. Im Tor startete Michael Bitzer.
Vor einer tollen Kulisse, begünstigt durch den Nauheimer Sonderzug, konnten sich die Eispiraten im ersten Durchgang immer mehr Spielanteile erarbeiten und wollten nach dem 6:4-Auswärtserfolg gleich nachlegen. Dominic Walsh und Mitch Wahl trafen mit ihren besten Gelegenheiten jedoch nur den Pfosten. In der Defensive ließen die Westsachsen dagegen nicht viel anbrennen. Die Hintermannschaft der Pleißestädter verteidigte einmal mehr sicher und kompakt, Michael Bitzer konnte zudem alle gefährlichen Schüsse auf sein Tor parieren.
Die Eispiraten behielten auch im zweiten Abschnitt die Kontrolle über das Spielgeschehen. Recht schnell kamen die Jungs von Trainer Danny Naud zudem zur verdienten Führung. Dominic Walsh setzte sich nach einem Bullygewinn gegen mehrere Kurstädter durch und schloss überlegt ins lange Eck ab – 1:0 (22.). Auch in der Folge erspielten sich die Westsachsen gute Möglichkeiten, konnten sich für ihren Aufwand allerdings nicht belohnen. Zum Schluss des Mitteldrittels wurden dann auch noch einmal die Hessen gefährlich, Michael Bitzer rettete nur 24 Sekunden vor der Pausensirene aber bärenstark, weshalb die Crimmitschauer mit der knappen 1:0-Führung auch ins letzte Drittel gingen.
In diesem dauerte es aber keine zwei Minuten, ehe die Nauheimer zum Ausgleich kamen. Mick Köhler traf in Überzahl zum 1:1 und sorgte somit wieder für ein offenes Spiel beider Teams (42.). Die Eispiraten und der EC Bad Nauheim begegneten sich nun mit offenem Visier und hatten gute Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Letztlich musste die Entscheidung aber vertagt werden – Beide Mannschaften trennten sich nach regulärer Spielzeit nämlich mit einem 1:1.
Bedingt durch ein 4gegen3-Powerplay hatten die Eispiraten beste Voraussetzungen, das Spiel in der Overtime zu entscheiden. Jedoch fehlte den Hausherren immer wieder das nötige Schussglück. Schließlich sahen die 2.834 Zuschauer im Sahnpark ein Penaltyschießen. Nachdem sowohl Wideman und Wahl verschossen, traf Huba Sekesi für sein Team. Pol scheiterte zu guter Letzt an Felix Bick, weshalb sich die Hessen am Ende des Tages über den Zusatzpunkt freuen durften.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen besiegen Freiburg
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen den EHC Freiburg mit 5:2 (1:1; 2:1; 2:0) gewonnen. Cheftrainer Rico Rossi konnte auf das gleiche Aufgebot wie am Freitag zurückgreifen.
Vor 2.904 Zuschauern brachte Cam Spiro Freiburg in der vierten Minute in Front. Die Eislöwen antworteten nur 25 Sekunden später durch den Ausgleichstreffer von Nick Huard. In Folge erarbeiteten sich die die Blau-Weißen ein Chancenplus, aber es ging mit dem 1:1 in die erste Pause.
Im Mitteldrittel waren es erneut die Gäste, die den Führungstreffer erzielen konnten. Torschütze war Garret Pruden in der 29. Minute. Die Dresdner ließen sich davon nicht beirren und Petr Pohl markierte den Ausgleichstreffer (34.). Wenig später erzielte Huard das 3:2 (37.). Mit dieser Führung ging es in die letzte Pause.
Im Schlussabschnitt waren 74 Sekunden gespielt, da traf Eislöwe Steve Hanusch zum 4:2. In der 56. Minute markierte Dale Mitchell mit seinem Treffer den 5:2-Endstand.
Peter Russell, Cheftrainer EHC Freiburg: „Ich bin enttäuscht, vor allem von dem Spiel meiner Mannschaft ohne Scheibe am heutigen Abend. Auch das Stickhandling war mir heute zu weich. Normalerweise ist das eine unserer Stärken. Am Ende des Tages haben wir fünf dreckige Tore bekommen. Dresden ist gut in das erste Drittel gestartet. Im zweiten Drittel hatten wir eine Druckphase, aber Riku Helenius hat gute Saves gezeigt. Eigentlich war es das gleiche Spiel, wie am Freitag, nur mit einem anderen Sieger.“
Rico Rossi, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Ich habe heute eine Mannschaft gesehen, die mehr cleverer Entscheidungen getroffen hat, als der Gegner. Das war wichtig. Die zwei Gegentreffer haben wir selbst verschuldet. Wir waren defensiv sehr gut. Ich glaube auch, dass unser Überzahlspiel am heutigen Abend gut war, auch wenn wir dabei leider kein Tor geschossen haben. Wir haben für unsere Treffer hart gearbeitet, standen immer vor dem Tor und hatten das Glück, diese zum richtigen Zeitpunkt zu schießen. Freiburg ist eine Top-Mannschaft und Peter Russell macht einen hervorragenden Job. Sie sind taktisch gut eingestellt und halten daran fest, egal welcher Spieler auf dem Eis steht, weshalb es keine leichte Aufgabe für uns war. Trotzdem haben wir es mit einer routinierten Leistung geschafft und das freut mich!"
Thomas Pielmeier: „Wir haben Freiburg gut unter Druck gesetzt und heute taktisch gewonnen. Am Freitag haben wir da verloren, deshalb war der Sieg heute umso wichtiger. Wir haben viele Spiele in kurzer Zeit absolviert, weshalb wir uns jetzt erstmal regenerieren müssen. Am Dienstag haben wir Training, dann geht es wieder von Neuem los. Wir müssen schauen, dass wir uns gut auf Crimmitschau am Freitag einstellen.“
Das nächste DEL2-Punktspiel findet am Freitag, 31. Januar statt. Die Dresdner Eislöwen reisen zum Sachsenderby nach Crimmitschau. Spielbeginn ist 20:00 Uhr.
  
    
ESV Kaufbeuren
ESVK kämpft die Heilbronner Falken mit 3:2 nieder - Joker mit starkem Heimauftritt vor 2.675 Zuschauern
(DEL2)  Spiel zwei des „Falken Wochenendes“ stand am Sonntagabend vor 2.675 Zuschauern in der erdgas schwaben arena an. Die Liga rückt zum Saisonendspurt immer enger zusammen, zwischen Platz 4 und Platz 10 lagen vor der Begegnung gerade einmal fünf Punkte. Ein Heimsieg musste also her und damit auch die Revanche für die Niederlage von Freitag gegen die Falken aus Heilbronn. Andreas Brockmann musste bei dieser Mission neben Philipp de Paly auch auf den erkrankten Joey Lewis verzichten, was die Aufstellung der Joker-Reihen ordentlich durcheinander würfelte.
Bereits in der zweiten Spielminute geraten die Hausherren durch eine Starfzeit gegen Calvin Pokorny in Unterzahl. Die Falken spielen das Powerplay druckvoll, aber Jere Laaksonen wirft sich gleich zweimal in einen harten Schuss der Heilbronner und verhindert so einen frühen Gegentreffer. Nach fünf gespielten Minuten dann die bisher beste Chance für die Rotgelben. Tobi Wörle zieht dynamisch Richtung Tor und legt zu Sami Blomqvist ab, der platziert seinen Schuss aber zu zentral und Mirko Pantkowski im Falkentor kann klären. Die Joker sind jetzt am Drücker und zwingen Heilbronn zu einer Strafzeit. Das folgende Powerplay wird aber leider zu kompliziert aufgezogen, Julian Eichinger einmal mit einer guten Schussmöglichkeit, doch der Puck geht knapp über das Torgehäuse. In der neunten Minute dann Schrecksekunde auf der anderen Seite. Bei einem Abschluss von Davis Koch missglückt der Fanghand Save von Stefan Vajs und die Scheibe liegt frei vor dem Jokertor, mit vereinten Kräften wird die Situation aber letztendlich entschärft. In der Folge ist ein völlig ausgeglichenes Spiel zu sehen. Daniel Oppolzer fälscht frei vor dem Tor stehend die Scheibe ab, der Puck verfehlt das Tor aber um Zentimeter, genauso wie auf der anderen Seite bei einem Hammer von Kevin Maginot. Gerade als sich die Joker durch Abschlüsse von Tobi Wörle und Branden Gracel wieder ein leichtes Chancenplus erspielen, fällt der Führungstreffer der Gäste. Die Zuordnung in der ESV Abwehr stimmt einen kurzen Moment überhaupt nicht und Dylan Wruck kommt völlig frei zum Schuss. Das lässt sich der Topscorer der DEL2 nicht nehmen und setzt die Scheibe unhaltbar für Stefan Vajs in der 15. Minute unter die Latte. Kurz darauf aber im Powerplay für die Hausherren die Chance auf eine schnelle Antwort der Joker und die gibt Daniel Oppolzer auch prompt durch seinen Ausgleichstreffer, nachdem er im Slot lauernd von Antti Kerälä bedient wird. Eine Partie auf Augenhöhe, geht mit 1:1 in die erste Pause.
Im zweiten Spieldrittel kommen die Joker früh zu einem Powerplay, das sie aber völlig konfus aufziehen und dadurch Heilbronn zu gefährlichen Torszenen verhelfen. Bei Fünf gegen Fünf fangen sich die Hausherren aber wieder und ein schöner Konter kann von Davis Koch nur unfair gestoppt werden. Zwei Minute für Koch und die nächste Powerplaysituation für Rotgelb. Diesmal läuft die Scheibe zwar schon besser durch die Kaufbeurer Reihen, aber etwas Zählbares springt nicht dabei heraus. Die Partie wird jetzt zusehends hektischer und Jonas Wolter fängt sich in dieser Hektik eine Strafe wegen Haken ein. Die Falken zeigen warum sie das derzeit beste Powerplay der Liga haben und machen mächtig Druck. Stefan Vajs hält stark und dann haben die Joker sogar die Möglichkeit auf den Unterzahltreffer. Tobi Wörle und Alex Thiel laufen einen Zwei gegen Eins Break, aber Mirko Pantkowski pariert in höchster Not. In Minute 31. Glück für den ESV, Kevin Maginot zieht direkt nach dem Bully in der Joker-Zone ab, Stefan Vajs ist evtl. sogar noch dran und das Hartgummi klatscht an den Pfosten. Im Gegenzug tankt sich Max Lukes richtig stark durch die gesamte Falken Abwehr, wird aber kurz vor dem Abschluss von den Kufen geholt. Wieder Überzahl für die Hausherren und dieses Mal setzen sie sich auch im Angriffsdrittel fest, aber ein Treffer will nicht fallen. Doch dann können die Joker Fans doch noch die Arme nach oben reißen. Julian Eichinger bringt in der 35. Minute die Scheibe in Richtung Tor, mit Zwischenstation Max Schmidle kommt sie in den Slot und dort stochert sie Jere Laaksonen dem Heilbronner Keeper durch die Hosenträger zum 2:1. Die Falken zeigen sich wenig beeindruckt und drängen mit ihrer ersten Reihe um Dylan Wruck auf den Ausgleich. Stefan Vajs hält in dieser Phase zweimal stark gegen Bryce Gervais und damit die Führung fest. Zum Entsetzen der Kaufbeurer Zuschauer gibt es dann knapp zwei Minuten vor der Pausensirene, eine äußert fragwürdige Strafzeit gegen Branden Gracel, was aber kein Nachteil für die Joker werden soll. Im Gegenteil, zwei Heilbronner behindern sich gegenseitig, Max Schmidle schnappt sich den Puck und geht auf die Reise Richtung Mirko Pantkowski. Jere Laaksonen zieht mit, bekommt die Scheibe von Schmidle und versenkt den Shorthander im Heilbronner Kasten. Die erdgas schwaben arena bebt und es geht mit 3:1 für die Hausherren in die Kabinen.
Das letzte Drittel läuft an und früh wird wieder sehr kleinlich auf Strafzeit gegen Kaufbeuren entschieden. Wieder sind es aber die Joker die in Unterzahl durch Florin Ketterer dem nächsten Treffer sehr nahe kommen, aber diesmal macht Mirko Pantkowski den Kasten dicht. In der 45. Minuten muss der Falken Keeper dann erneut sein ganzen Können auffahren, als ihn Fabian Koziol zweimal von der Blauen Linie die Scheibe um die Ohren haut und auch gegen Max Lukes bleibt Pantkowski kurz darauf Sieger. Kaufbeuren hat jetzt mehr vom Spiel, aber Heilbronns Bryce Gervais wird durch einen schönen Pass in Szene gesetzt, kann kurz vor dem Abschluss nur durch ein Foul gestoppt werden und bekommt einen Penaltyshot zugesprochen. Er läuft schnell an und verlädt Stefan Vajs zum 3:2 Anschlusstreffer in der 47. Minuten. Die ESVK-Bank ist damit gar nicht einverstanden und fängt sich direkt eine Strafzeit wegen Schiedsrichterbeleidigung ein. Perfekte Gelegenheit für den Ausgleich der Gäste und die machen in Überzahl auch ordentlich Alarm vor dem Kaufbeurer Kasten, die Joker verteidigen die Führung aber mit allem was sie haben. Die Falken auch nach dem Powerplay mit viel Scheibenbesitz und Zeit in der Angriffszone, doch die Rotgelben sind an diesem Abend immer für einen Konter gut und bleiben gefährlich. Auch Stefan Vajs hält nun immer wieder die Führung fest und pariert in der 55. Minute erst einen verdeckten Distanzschuss von Marcus Götz und behält auch bei der anschließenden Rudelbildung vor seinem Tor die Übersicht und sichert die Scheibe. Die Partie ist unglaublich spannend und zwei Minuten vor Spielende, als Heilbronn kurz davor ist den Goalie vom Eis zu nehmen, sieht der Schiedsrichter einen Late Hit von Corey Mapes an Florin Ketterer und gibt die Strafe gegen die Falken. Die Gäste können diese Entscheidung nicht verdauen und nur zwei Sekunden später ist Tim Miller so in Rage, dass er für unsportliches Verhalten sage und schreibe 54 Strafminuten kassiert. Die Joker spielen also die letzten Minuten komplett mit Fünf gegen Drei, haben etliche Abschlüsse, es klingelt aber nicht mehr im Falken Tor und der ESVK gewinnt ein spannendes und verrücktes Spiel mit 3:2.
  
    
Tölzer Löwen
Löwen belohnen sich nur bedingt
(DEL2)  Alle Spiele in der Hauptrunde zwischen den Löwen und den Ravensburg Towerstars wurden mit der Differenz eines einzigen Tores entschieden. Am heutigen Abend hatten erstmals die Oberschwaben die Nase vorn. Im Penaltyschießen entführen sie zwei Punkte aus Bad Tölz. Kevin Gaudet spricht nach dem Spiel des Öfteren von "Puckglück". Gemeint sind die wenigen Zentimeter, die den Unterschied über den Spielausgang machen können. Aus Löwensicht gab es in der laufenden Saison wohl noch kein Spiel, in dem sie mehr "Puckpech" hatten, als am Sonntagabend. Insgesamt sechs Pfostenschüsse hatten die Buam in der regulären Spielzeit zu verzeichnen - ein Wahnsinn. "Ich denke, wir haben mehr verdient", ärgerte sich Kevin Gaudet. Besonders in den ersten 30 Minuten waren die Löwen klar die bessere Mannschaft. Luca Tosto, Shawn Weller und Marco Pfleger scheiterten allesamt am Gestänge. Weitere Chancen blieben ungenutzt. "Wir können eigentlich nicht viel mehr geben. Wir haben uns viele Chancen erarbeitet, Goalie Schmidt war hervorragend", so Gaudet. Belohnen konnten sich die Löwen nur vorübergehend und das nicht mit einer der sehenswerten Kombinationen, sondern mit einem Eigentor der Towerstars. Mark Heatley spielte die Scheibe von hinter dem Tor an den Schlittschuh Andreas Driendls, von dort rutschte die Scheibe Olafr Schmidt durch die Hosenträger - wohl die einzige Situation, in der die Löwen wirklich Puckglück hatten. "Wenn du dann das 2:0 oder 3:0 nicht schießt, wird es gegen so eine Top-Mannschaft schwer", erklärt Gaudet. Die Towerstars kamen drei Minuten vor der zweiten Pause durch Shawn O´Donnells Abpraller zurück ins Spiel. So bleiben die Heimspiele der Löwen eine (ergebnistechnische) Schwäche. In den letzten acht Spielen in der weeArena wechselten sich Siege und Niederlagen ab. "Im letzten Drittel waren es nicht viele Chancen, es war ein Kampf um jeden Zentimeter. Es tut mir leid für die Zuschauer, wir versuchen es, geben alles", versicherte Gaudet. Wille und Qualität waren den Löwen am Sonntagabend definitiv nicht abzusprechen. Einzig die Belohnung blieb aus. Diese besorgte der zugvorige Unglücksrabe und der Geburtstag feiernde Andreas Driendl mit zwei verwandelten Penaltyschüssen im Shootout.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
DSC unterliegt mit 3:4 bei den Blue Devils Weiden
(OLS)  Der Deggendorfer SC konnte am Sonntagabend die Chance nicht nutzen, auf den Tabellenführer Memmingen Punkte gutzumachen. Mit 3:4 unterlag das Team von Trainer Dave Allison gegen die Blue Devils Weiden.
Schon in der 5. Spielminute konnte der DSC durch den 1. Treffer von Martin Kokes im Deggendorfer Trikot in Führung gehen. Das brachte allerdings nicht die erhoffte Sicherheit. Im Gegenteil. Durch leichte Fehler in der Deggendorfer Hintermannschaft konnte Weiden noch im 1. Drittel das Spiel mit 2 Toren drehen.
Im Mitteldrittel konnten die Oberpfälzer die Führung sogar noch ausbauen, bevor Filip Reisnecker der Anschluss gelang.
Im letzten Abschnitt des Spiels agierte der DSC durchweg mit spielerischen Vorteilen und so gelang folgerichtig der Ausgleich durch René Röthke. Kurz vor Schluss musste dann aber Henning Schroth, der diesmal den Vorzug vor David Zabolotny im Tor bekam, den entscheidenden Gegentreffer nach einer feinen Einzelleistung des Weidener Angreifers hinnehmen.
Insgesamt hatte der DSC am Ende zu viele gute Torchancen ungenutzt gelassen und machte sich durch einige individuelle Fehler, die von den Gastgebern an diesem Abend eiskalt genutzt wurden, das Leben selbst schwer. Somit konnte auch die Chance nicht genutzt werden, die Niederlage des Tabellenführers aus Memmingen zu nutzen, um den Abstand in der Tabelle zu verkürzen.
  
    
Starbulls Rosenheim
Begeisternde Starbulls düpieren den Tabellenführer
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben am Sonntagabend einen deutlichen Heimsieg gegen den unangefochtenen Tabellenführer ECDC Memmingen Indians feiern können. Vor 2.240 begeisterten Zuschauern im Rosenheimer ROFA-Stadion legten die Hausherren eine Topleistung in allen Mannschaftsteilen an den Tag und ließen dem zuvor sieben Spiele in Folge ungeschlagenen Spitzenreiter keine Chance. Dimitri Litesov gelang beim auch in der Höhe verdienten 5:1-Heimerfolg für das wie entfesselt spielende Rosenheimer Team ein Doppelpack.
Mit Stürmer und Kapitän Michael Baindl sowie Verteidiger Tobias Draxinger standen Starbulls-Coach John Sicinksi gegen Memmingen zwei wichtige Akteure wieder zur Verfügung, die bei der unglücklichen 1:2-Niederlage am Freitagabend beim Tabellenzweiten Deggendorfer SC nicht spielen konnten. Torjäger Tadas Kumeliauskas, Offensivstratege Michael Fröhlich, Verteidiger Florian Krumpe sowie Stürmer Henry Wellhausen und Torwart Lukas Steinhauer fehlten aber weiterhin. Auch der Spitzenreiter aus der Maustadt konnte nicht in Bestbesetzung antreten, vor allem das Fehlen des spielstarken Verteidigers Linus Svedlund musste kompensiert werden. Doch das gelang der Mannschaft von Trainer Sergej Waßmiller überhaupt nicht. Vom ersten Anspiel weg setzten die Starbulls den vor der Partie 13 Zähler besser dastehenden Tabellenführer unter Druck. Folgerichtig zappelte der Puck früh im Netz der Gäste. Gut drei Minuten waren erst gespielt, als Litesov einen Schlenzer von Draxinger unhaltbar für Gästekeeper Marc Henne abfälschte – 1:0 (4.).
Kevin Slezak und Felix Linden und danach sogar in Unterzahl Baindl und Marinus Reiter hatten weitere große Einschussmöglichkeiten für die Gastgeber, die allerdings auch einmal Glück hatten: Nach einem raffinierten Spielzug über Fabian Voit und Brad Snetsinger rettet der Pfosten (6.). Ansonsten geriet das von Andreas Mechel gehütete Rosenheimer Tor selten in Gefahr. Der neu verpflichtete Keeper überzeugte wie schon bei seiner Premiere im Starbulls-Tor zwei Tage zuvor in Deggendorf mit einer abgeklärten und souveränen Leistung. Seine größte Tat vollbrachte Mechel Mitte des zweiten Drittels, als er nach einem nicht gut durchgeführten Rosenheimer Wechsel mit einer Glanzparade gegen Dennis Miller den Anschlusstreffer zum 2:1 verhinderte (27.). Die Starbulls hatten gleich zu Beginn des zweiten Spielabschnitts auf 2:0 erhöht. Enrico Henriquez-Morales war der Torschütze, er drückte einen perfekten Pass vom mit viel Übersicht agierenden Josh Mitchell aus kurzer Distanz über die Linie (22.).
Als der Spitzenreiter aus Memmingen besser ins Spiel zu kommen schien, erhöhten die Starbulls auf 3:0. Alexander Höller eroberte in der neutralen Zone die Scheibe und Kevin Slezak schaltete am Schnellsten, fuhr Gästeverteidiger Lubor Pokovic davon, ließ sich auch durch dessen Foul nicht bremsen und düpierte auch noch Torwart Henne (28.). In Überzahl gelang dann Matthias Bergmann völlig freistehend nach Zuspiel von Litesov aus kurzer Distanz das 4:0 (35.). Die Indians wechselten danach den Torwart; für Henne kam Jochen Vollmer. Der hatte gleich zu Beginn des letzten Drittels großes Glück, dass ein satter Schuss von Höller von der Unterkante der Latte wieder ins Spielfeld zurücksprang (41.) und dass Mitchell die Scheibe ganz knapp über das Tor hob (42.). Schließlich musste aber auch Vollmer noch einmal hinter sich greifen. Litesov traf nach tollem Zuspiel von Zick aus dem Handgelenk sehenswert in den rechten oberen Torgiebel. Sechs Minuten vor dem Ende gelang Dennis Miller nach Rückpass von Niki Meier mit einer Direktabnahme aus der Halbdistanz noch der Ehrentreffer für die Indians zum 5:1 Endstand (54.).
Die Starbulls haben dank dieses achten Heimsieges in Folge den Abstand auf den Tabellenzweiten Deggendorfer SC nach sechs Spieltagen der Meisterrunde bzw. 38 Spielen insgesamt wieder auf zwei Zähler verkürzen können. Vor allem aber haben sie die Zuschauer im ROFA-Stadion begeistert und große Werbung für die weiteren Heimspiele der Meisterrunde gemacht. Das nächste findet am kommenden Sonntag, 2. Februar, um 17 Uhr gegen den oberbayerischen Rivalen SC Riessersee statt. Karten sind rund um die Uhr zum Selbstausdruck oder Download des Eintritts-Codes auf das Smartphone im Starbulls-Ticketshop (www.starbulls.de) buchbar oder in der Starbulls-Geschäftsstelle am Stadion im Vorverkauf (Montag und Freitag zwischen 9 und 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag zwischen 14 und 19 Uhr) erhältlich.
  
    
VER Selb
Wölfe trauern vergebenen Chancen nach
(OLS)  In einem hart umkämpften Spiel mussten sich unsere Selber Wölfe gegen den EV Füssen mit 3:5 geschlagen geben. Das Wolfsrudel hätte diese Partie keineswegs verlieren müssen, ja dürfen, wenn man sich das Chancenverhältnis anschaut. Doch was hilft es? Wenn man vorne die Gelegenheiten massenhaft auslässt, dann bekommt man in so einer Begegnung hinten halt auch noch krumme Tore rein. So mussten unsere Wölfe immer wieder einem Rückstand hinterherlaufen und schafften es nicht mehr, das Spiel zu drehen.
Beide Mannschaften gingen ersatzgeschwächt in die Partie. Während bei unseren Selber Wölfen neben dem langzeitverletzten C. Zimmermann weiter Bär und Gare fehlten, konnten die Gäste aus dem Allgäu gerade einmal 14 Feldspieler aufbieten. Dies sollte die Akteure auf dem Eis aber nicht davon abhalten, um jeden Millimeter Eis zu kämpfen. Unsere Wölfe definitiv mit dem besseren Start gegen kompakt stehende Füssener, doch leider sollte aus der Anfangsoffensive nichts Zählbares herausspringen. Deske, der bis dorthin nahezu beschäftigungslos war, konnte sich in der sechsten Minute mit einem guten Save gegen Guth auszeichnen.
Unsere Wölfe waren im weiteren Verlauf die überlegene Mannschaft, doch auf die Anzeigentafel brachten es kurz vor Drittelende überraschenderweise die Gäste: ein abgefälschter Schuss fand den Weg an Deske vorbei ins Selber Tor.
Unsere Wölfe starteten mit viel Druck in den zweiten Spielabschnitt. Aber es war zum Haareraufen: Gelke, Kabitzky, Schmidt, McDonald und Ondruschka scheiterten an Meier im Füssener Kasten oder zogen die Scheibe am Tor vorbei. Eiskalt zeigte sich hingegen die Füssener Rumpftruppe im Konter in Person von Stocker zum 0:2. Unsere Wölfe rannten weiter an und hatten auch noch das Pech, dass Gästetorhüter Meier einen absoluten Sahnetag erwischt zu haben schien: Einen Abschluss von Kabitzky fischte er mit einem wahren Monstersave herunter. Und wenn er mal geschlagen war, dann half das Torgestänge aus. In Überzahl brach dann endlich Kolb nach einer sehenswerten Kombination über Gelke und Kabitzky zum 1:2 den Bann.
Als fünf Minuten später McDonald gar der Ausgleich gelang, schienen die Wölfe die Begegnung nun auch endlich bezüglich des Spielstands wieder voll im Griff zu haben. Doch zu früh gefreut: Nachdem Klughardt und Turner schon die Führung für unsere Farben auf dem Schläger zu haben schienen, verwertete Füssen einen Abpraller zum 2:3.
Würden die Gäste mit 14 Mann dem Druck weiter standhalten können? Unsere Wölfe liefen sich immer wieder im starken Füssener Abwehrverbund fest. Und in der 44. Minute erhielt die Selber Aufholjagd einen weiteren Dämpfer: Wieder war es ein abgefälschter Schuss, der in hohem Bogen den Weg in die Maschen fand. Das sollte erstmal verdaut werden. Aber unsere Jungs blieben gefährlich. Pisarik erzielte sechseinhalb Minuten vor Ende den erneuten Anschlusstreffer. Unsere Wölfe versuchten nun alles, nahmen Deske für einen weiteren Feldspieler vom Eis, doch Nutznießer waren wiederum die Gäste aus Füssen, die sich mit der Schlusssirene mit dem Treffer zum 3:5 ins verwaiste Selber Tor für ihren aufopferungsvollen Kampf belohnten.
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles gewinnen in Essen mit 9:1
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Auswärtsspiel bei den Moskitos Essen am Sonntagabend deutlich mit 9:1 (1:0/6:1/2:0) für sich entschieden. Dem kleinen Kader von Trainer Jacek Plachta war nicht anzumerken, dass mit Daniel Lupzig, Jan Tramm, Dominic Steck, Yannis Walch und Tobias Bruns gleich fünf Spieler verletzt ausfielen. Keine zwei Minuten waren gespielt, da brachte Chase Witala die Gäste in Überzahl in Führung. Torwart Kai Kristian konnte sich als Vorlagengeber eintragen lassen. Im folgenden Spielverlauf konnte man den Crocodiles lediglich Chancenwucher vorwerfen.
Das änderte sich im zweiten Drittel schlagartig. Zunächst brachte Essens Lars Grözinger noch die Scheibe über die Torlinie (26.), dann drehten die Hanseaten allerdings kräftig auf. André Gerartz holte in der 28. Minute die Gästeführung zurück (28.), weniger später erhöhten Fabian Calovi und erneut Gerartz innerhalb von 26 Sekunden auf 4:1 (32.). Als Dominik Lascheit (37.) und Witala (38.) einen weiteren Doppelschlag in 25 Sekunden folgen ließen, war die Gegenwehr der Hausherren gebrochen. Noch vor der Drittelpause erhöhte Thomas Zuravlev auf 7:1 (39.).
Im letzten Spielabschnitt war die Luft raus. Essen gab sich geschlagen und die Crocodiles schalteten einen Gang zurück. Thomas Zuravlev (46.) und Patrick Saggau (47., PP) stellten schließlich den Endstand von 9:1 her.
„Man könnte sagen, Geschichte wiederholt sich. Im ersten Drittel haben wir die Chancen nicht genutzt und sind dann nach dem Ausgleich wieder aufgewacht. Und dann haben wir wieder innerhalb von sieben Minuten fünf Tore gemacht und damit das Spiel entschieden. Das letzte Drittel war dann nur noch Auslaufen von beiden Seiten. Dieses Mal haben wir, wahrscheinlich dank der kleinen Verteidigung, konsequent die Scheiben hinten rausgebracht und damit gefährliche Konter gefahren. Davon haben wir dann speziell im zweiten Drittel einige genutzt“, so Patrick Saggau.
Die Crocodiles Hamburg haben durch den Erfolg zumindest schon die Pre-Playoffs gesichert, da sich der Vorsprung auf den elften Tabellenplatz bei zehn verbleibenden Spielen auf 33 Punkte erhöht hat.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
TSV Erding
17 Volltreffer: Torflut in der Erdinger Eishalle
(BYL)  ine verrückte Partie sahen rund 800 Zuschauer am Sonntagabend in der 
Erdinger Eissporthalle. Nach 60 dramatischen und fairen Minuten 
bezwangen die Gladiators den EHC Waldkraiburg 10:7 (3:4, 4:1, 3:2).
Im Gladiators-Tor stand erstmals von Anfang an Thomas Mende. Und er 
wurde kalt erwischt, denn schon nach 76 Sekunden schlug es hinter ihm 
ein. Bei einem schnellen Konter wuchtete Waldkraiburgs Tomas Rousek den 
Puck per Direktabnahme zum 1:0 ins Netz, Aber jetzt drehten die Erdinger 
auf. In der 7. Minute war Jamie Hill zur Stelle und markierte den 
Ausgleich. Aber in der 11. Minute liefen die Gladiators in den nächsten 
Konter, den Leon Judt zum 2:1 für die Löwen abschloss. Und als ein 
abgefälschter Schuss von Patrick Zimmermann zum 3:1 im Tor landete, 
waren die Gastgeber erst einmal bedient (13.).
Im Spiel Fünf gegen Drei traf Mark Waldhausen zunächst zum 2:3 (13.), 
aber beim nächsten EHC-Konter erhöhte Rousek auf 4:2 (18.). Doch nur 30 
Sekunden später drückte Florian Zimmermann einen genialen Hill-Pass zum 
3:4 über die Linie.
In der Pause hatten beide Trainer ihren Spielern offenbar ins defensive 
Gewissen geredet, denn Tormöglichkeiten blieben Mangelware. Bis zur 29. 
Minute, als Josef Straka in Überzahl zum 5:3 abfälschte. Pech für die 
Gladiators in der 34. Minute, als Hill alleine vor dem Tor den Puck 
einschieben wollte, aber sein Schläger brach. Bei Florian Zimmermann 
hielt der Schläger dann, als er wenige Sekunden später auf 4:5 
verkürzte. Und nur 85 Sekunden später stand die Halle förmlich kopf, als 
Marko Babic nach einem unglaublichen Solo von Philipp Michl zum 5:5 
ausglich. Doch damit nicht genug: Wiederum nur 35 Sekunden danach gab es 
nach einem Foul an Sebastian Lachner einen Penalty für Erding, den Michl 
zum 6:5 verwandelte. Jetzt waren die Gladiators richtig in Fahrt, und 
nur 92 Sekunden später stand es nach einem Babic-Treffer sogar 7:5.
Das Schlussdrittel begann mit Erdinger Überzahl und einer 
Wahnsinns-Parade von Mende bei einem Break von Lukas Wagner (46.). Die 
Löwen warfen nun, wie erwartet, alles nach vorne und machten viel Druck. 
Doch bei einem der wenigen Entlastungsangriffe machte Babic seinen 
Hattrick mit dem 8:5 perfekt (53.). Doch Waldkraiburg gab sich noch 
nicht geschlagen. Rousek jagte den Puck in Überzahl zum 6:8 ins Netz 
(54.). Die Torflut war damit aber immer noch nicht abgeebbt. Hill traf 
zum 9:6 ins leere Tor (58.), Judt verkürzte auf 7:9 (59.), und Florian 
Zimmerman setzte den Schlusspunkt zum 10:7 (59.).
  
    
ESC River Rats Geretsried
Gutes Ende beim Torfestival in Pfaffenhofen
(BYL)  Das Wochenende hatte mit dem Sieg über Schongau noch schön begonnen doch am Samstag erreichte den ESC die wohl schlimmstmögliche Nachricht. Teamleiter und Rats-Urgestein Günni Billmaier erlag seiner Krankheit und reißt damit eine riesengroße Lücke Mitten in das Herz des ESC. Er war seit Jahren ein absolut fester Bestandteil des Teams, seine offene, ehrliche und unfassbar hilfsbereite Art wird uns sehr fehlen. Logischerweise hatte er einen sehr engen Draht zur Mannschaft, die den Schock erstmal verdauen musste. Zudem fehlte mit Stephan Englbrecht eine wichtige Stütze in der Abwehr, Hans Tauber wurde wieder in die erste Verteidigungsreihe beordert. Dafür war Ondrej Stava nach überstandener Krankheit wieder an Bord, auch Daniel Merl hatte seine Sperre abgesessen.
Das Spiel begann dann auch überhaupt nicht nach Plan, Endreß nutzte die fehlende Zuordnung in der Hintermannschaft und brachte sein Team per Bauerntrick früh in Führung (5.). Mit der nächsten Aktion war Endreß erneut erfolgreich, diesmal rutschte Morczinietz ein abgefälschter Schuss zum 2:0 durch die Hosenträger (7.). In Überzahl brachten die Rats den Puck zum ersten Mal hinter EC-Torwart Weiner unter, doch der Treffer zählte nicht. Obwohl die Scheibe frei vor dem Torhüter lag, pfiff der Hauptschiedsrichter zu früh ab und verweigerte den Rats einen regulären Treffer. Immer noch in Überzahl, hämmerte der wiedergenesene Stava einen Schuss an den linken Pfosten. Der Anschlusstreffer lag in der Luft und Merl sorgte nach einem schönen Querpass von Hrazdira dann tatsächlich für das 2:1 (10.). Beide Mannschaften erhielten im Anschluss fragwürdige Strafzeiten, aber einmal mehr konnten die Rats ihre Unterzahlqualitäten beweisen. Martin Köhler wurde von Fuchs auf die Reise geschickt und sorgte mit einem Schuss in das linke Kreuzeck für den Ausgleich (15.). Plötzlich klappte alles, Merl sorgte kurz vor dem ersten Pausentee sogar noch für die 2:3 Führung (20.). Eigentlich wäre der Schuss von Fuchs einen guten Meter am Tor vorbeigesegelt, doch die Hose von Merl gab dem Puck die entscheidende Richtungsänderung.
Die nächste Strafe lief allerdings zu Ungunsten des ESC, Fardoe nagelte die Scheibe von der blauen Linie zum 3:3 genau unter die Latte (24.). Fardoe und Überzahl, dass sollte weiter gefährlich bleiben. Nur wenig später traf der Kapitän der Eishogs per Sololauf erneut im Powerplay und brachte Pfaffenhofen wieder in Führung (27.). Der ESC war weiter vermehrt auf der Strafbank anzutreffen, doch diesmal konnte der Spieß umgedreht werden. Strobl setzte Stava perfekt in Szene und dieser umkurvte Weiner zum 4:4 (35.). Kurz vor Drittelende dann ein Schreckmoment, Morczinietz blieb nach einer Abwehraktion am Boden liegen und musste durch Johanna May ersetzt werden. Die durfte nach wenigen Sekunden gleich mal die Scheibe aus dem Kasten holen. Anstatt die noch eiskalte Torfrau zu unterstützen, steuerte Endreß nach einem kollektiven Blackout der Rats alleine auf May zu. Der EC-Topscorer ließ sich nicht zwei Mal bitten und brachte die Eishogs wieder in Führung (40.). Zu allem Überfluss musste auch noch Bernhard Jorde verletzungsbedingt aufgeben, es lief nicht besonders gut in dieser Phase.
Die Torflut sollte auch im Schlussabschnitt weitergehen. Gebhardt erhöhte für die Gastgeber zunächst auf 6:4 (41.), doch Hrazdira verkürzte wenig später wieder auf einen Treffer (44.). Mit einem großartigen Reflex verhinderte May den wohl endgültigen K.O., die Heimmannschaft hat den Puck schon drin gesehen und etwas voreilig die Tormelodie abgespielt. Doch es sollte ganz anders kommen, Hrazdira wurschtelte die Scheibe knappe fünf Minuten vor Schluss zum 6:6 hinter die Linie und sorgte für frischen Mut (55.). Die Rats waren wieder im Geschäft und spielten voll auf Sieg, Reiter verpasste in aussichtsreicher Position. Strobl machte es nach punktgenauen Zuspiel durch Hrazdira besser und brachte den ESC mit einem knallharten Handgelenkschuss wieder in Führung (57.). Ein völlig verrücktes Spiel, der EC setzte natürlich zum Endspurt an. Dabei schwächten sich die Hausherren durch eine späte Strafzeit selbst, der ESC nutzte die Überzahl um Zeit von der Uhr zu nehmen und die nächsten drei Punkte in der Abstiegsrunde einzutüten.
Fazit: Beide Teams vernachlässigten die Abwehrarbeit, heraus kommt ein atemberaubendes Torspektakel. Einzig die beiden Trainer dürften über die Darbietung ihrer Schützlinge nicht besonders glücklich gewesen sein, wobei sich Sebastian Wanner mit den drei Punkten sicherlich sehr gut trösten kann. Mit dem fünften Sieg im fünften Spiel nehmen die Rats immer mehr Kurs Richtung Bayernliga 20/21, doch man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Am kommenden ist die erste Hälfte der Abstiegsrunde geschafft, zu Gast sind die Eispiraten aus Dorfen. Die werden allerdings ohne Gastgeschenke aufkreuzen. Gute Besserung auch an Martin Morczinietz, der zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht wurde!
  
    
EHC Klostersee
EHC Klostersee – HC Landsberg Riverkings 2:8 (0:1, 0:5, 2:2)
(BYL)  Deftige Abreibung auf eigenem Eis. Nach zwei klaren Niederlagen in der Fremde bezog der EHC Klostersee auch auf eigenem Eis eine deutliche Schlappe. Gegen die Landsberg Riverkings stand am Ende ein 2:8 auf der Anzeigetafel. Die Rot-Weißen hatten nach dem 0:1-Zwischenstand aus dem ersten Abschnitt ihre beste Phase und mehrmals die Möglichkeit zum Ausgleich. Der Genickbrecher war ein Powerplay-Doppelschlag der Gäste Mitte des zweiten Drittels innerhalb von 81 Sekunden. Davon erholte sich die wieder von Co-Trainer Helmut Gleixner angewiesene Mannschaft - Headcoach Dominik Quinlan beobachtete aus dem VIP-Raum und will in der bevorstehenden Woche wieder übernehmen - nicht mehr. Während man sogar in doppelter Überzahl ausschließlich Nieten schoß, klappte bei den Lechstädtern alles; quasi jeder Schuss war ein Treffer. Bereits nach dem 0:3 war die Moral irgendwie im Keller und klar, in welche Richtung es gehen würde. Der Gast hatte Lust auf mehr und die EHCler jede Menge damit zu tun, sie daran zu hindern. Die beiden Treffer im Schlussdrittel schönten das Ganze zumindest ein wenig.
  
    
HC Landsberg Riverkings
Starker Auftritt gegen Passau wird nicht belohnt – 8:2 Sieg gegen den EHC Klostersee  
(BYL)  Unter denkbar ungünstigen Voraussetzungen starteten die Riverkings in das Heimspiel gegen den Tabellenersten Passau. Coach Fabio Carciola musste auf Marc Krammer, Markus Kerber (beide grippaler Infekt), Thomas und Michael Fischer, sowie Sven Curmann (alle verletzt) verzichten. Allerdings merkte man dies, der durch die U20 Spieler Maxi Merkel, Nico Nieberle und Noah Gaisser verstärkten Mannschaft, nicht im Geringsten an. Der HCL legte los wie die Feuerwehr und konnte bereits in der zweiten Minute durch ein schön herausgespieltes Tor von Mika Reuter in Führung gehen. In der Folge erarbeitete man sich zahlreiche weitere Chancen und lies Passau nicht ansatzweise ins Spiel kommen, alleine ein weiterer Torerfolg fehlte. Im zweiten Drittel nutzte in der 24. Minute Dennis Sturm einen Pass von Daniel Menge um aus 3 Metern unhaltbar zum 2:0 einzunetzen. Warum Passau nicht zu Unrecht an der Tabellenspitze steht, zeigte sich in der Folge. Während zweier Überzahlsituationen nutzten Geiger und Paryzek die Gelegenheit und glichen zum 2:2 aus. Die Reaktion des HCL folgte in der 36. Minute. Dennis Sturm spielte hinter dem gegnerischen Tor zwei Gegenspieler aus und zog dann vor das selbige um die Scheibe unhaltbar zum 3:2 zu versenken. Auch im letzten Drittel hatten die Hausherren ein optisches Übergewicht, trotzdem nutze Passau eine der wenigen Chancen in der 48. Minute zum abermaligen 3:3 Ausgleich. Das Unentschieden hielt bis 3 Sekunden vor Schluss. Passaus Neuzugang Christoph Gawlik traf dann aus dem Getümmel heraus zum 4:3 Endstand. In der Folge wurde Passaustorwart Clemens Ritschel noch mit einer zehnminütigen Disziplinarstrafe belegt, als er in grob unsportlicher Weise die Fans hinter dem Tor beim Jubeln provozierte. Nach der Partie waren sich beide Trainer einig, dass Landsberg den Sieg verdient gehabt hätte, sich aber mit viel Glück Passau durchgesetzt hat.
Am Sonntag stand die Auswärtsfahrt zum EHC Klostersee auf dem Programm. Hier musste sich zeigen wie die Riverkings die äußerst unglückliche Niederlage vom Freitag weggesteckt haben. Abermals waren die drei U20 Spieler mit an Bord. Sie bekamen reichlich Eiszeit und machten ihre Sache wieder richtig gut.
Wie bereits am Freitag legten die Riverkings einen Blitzstart hin. Robin Maag bediente Adriano Carciola und dieser netzte zum 1:0 ein. Der HCL verteidigte geschickt bereits in der neutralen Zone und checkte mit zwei Stürmern vor. So konnte Klostersee nicht wirklich ins Spiel kommen. Erarbeiten sie sich aber dennoch Torchancen, war stets David Blaschta im Tor der Landsberger auf dem Posten und verhinderte den Ausgleich. Bis zum nächsten Tor dauerte es allerdings bis zur 30. Minute. Florian Reicheneder fälschte in Überzahl einen Schuss von Sven Gäbelein zum 2:0 ab. Keine Minute später erhöhte Maximilan Raß ebenfalls in Unterzahl zum 3:0. Als Dennis Sturm in der 33. Minute zum 4:0 traf, war die Messe gelesen. Bis zur Pause erhöhten Marek Charvat und Markus Jänichen noch auf 6:0. Ein ähnliches Bild gab es dann auch im letzten Drittel. Adriano Carciola und Marc Krammer stellten auf 8:0, ehe Landsberg etwas die Füsse hochnahm und Klostersee durch zwei Treffer noch etwas Ergebniskorrektur betreiben konnte. Mit dem 8:2 Sieg gab das Team von Coach Fabio Carciola die richtige Antwort auf die freitägliche Niederlage und kann nun zuversichtlich in das wichtige Auswärtsspiel beim TEV Miesbach gehen.
Zu diesem Spiel setzen die Riverkings einen Fanbus ein. Abfahrt ist am Freitag um 17:15. Anmeldungen können bei Facebook, Instagram oder per Mail an info @hc-landsberg.de abgegeben werden. 
  
    
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks mit nächstem Ausrufezeichen! Heimsieg vor Rekordkulisse gegen Vorrundenmeister
(BYL)  Die Passau Black Hawks sind in der Aufstiegsrunde zur Oberliga Süd weiter das Maß aller Dinge. Vor der Rekordkulisse von 1.211 Zuschauer besiegten die Habichte Vorrundenmeister TEV Miesbach mit 2:0. Und den Fans wurde in der Passauer EisArena Eishockey vom aller feinsten Geboten. „Das war heute ein Spiel auf Oberliga Niveau!“ waren sich beide Trainer auf der Pressekonferenz nach dem Spiel einig. Beide Mannschaften spielten über weite Stecken des Spiels sehr diszipliniert und wollten unbedingt einen Rückstand vermeiden. Trotzdem bekamen die Fans in der Passauer EisArena sehenswerte Aktionen und Torabschlüsse zu sehen. In einem Eishockeyspiel mit sehr wenigen Strafminuten ging es mit einem Spielstand von 0:0 in die zweite Drittelpause. Im Schlussdrittel zeigten die Black Hawks dann ihr bestes Eishockey! Es waren noch nicht einmal vier Minuten gespielt, da schlug der Puck im Tor des TEV Miesbach ein. Petr Sulcik schloß eine traumhafte Kombination auf Zuspiel von Dominik Schindlbeck und Alex Janzen eiskalt zum 1:0 ab. Der Führungstreffer der Black Hawks brachte den Vorrundenmeister danach etwas aus dem Konzept. Zwar spielte die Mannschaft von Trainer Peter Kathan weiter sehenswertes Eishockey, doch deutlich weniger zielstrebig als zuvor. Acht Minuten vor Ende der Partie ging erneut ein Beben durch die EisArena. Marius Wiederer zog in Überzahl von der blauen Linie ab und hämmerte die Hartgummischeibe zum 2:0 für die Hausherren in die Maschen. Im Anschluss ließen die Black Hawks nichts mehr anbrennen. Im Gegenteil, es lag sogar der dritte Treffer für die Hausherren in der Luft. Zum „Man of the Match“ wurde Torhüter Clemens Ritschel ausgezeichnet. Den Sieg hatten sich aber die Passau Black Hawks wieder im Kollektiv erarbeitet. „Es war heute wieder eine fantastische Mannschaftsleistung. Wir haben uns gefunden und jeder gibt alles für den anderen. Dazu kommt noch das Team neben der Eisfläche und unsere unglaublichen Fans.“ so das Fazit von Trainer Heinz Feilmeier. Der Black Hawks Coach bedankte sich heute nach dem Spiel persönlich bei den Fans und zog den imaginären Hut vor den Zuschauern in der Passauer EisArena. Doch der Black Hawks Trainer fand nach dem Spiel auch mahnende Wort: „Wir müssen jetzt auf dem Teppich bleiben. Es sind noch einige Spiele zu spielen und wir haben noch nichts gewonnen. Es ist jetzt wichtig unter der Woche im Training die Spannung hoch zu halten.“
Nächstes Wochenende steht für die Passau Black Hawks nur ein Spiel auf dem Programm. Am Freitag geht’s zum Oberliga Absteiger EHC Waldkraiburg. Dort müssen die Black Hawks wieder 100% abrufen um die Punkte mit nach Passau zu nehmen. Unterstützt werden die Passau Black Hawks von vielen Fans und Sponsoren. Das nächste Heimspiel absolvieren die Passau Black Hawks am Freitag, 07. Februar um 20 Uhr gegen den EHC Klostersee. Ein Termin den sich alle sportbegeisterten unbedingt notieren sollten. -czo
  
    
ESV Buchloe
Buchloer wahren ihre weiße Weste auch in Moosburg - Pirates bleiben nach teuer erkauftem 5:2 Auswärtssieg weiter ungeschlagener Spitzenreiter
(BLL)  Der ESV Buchloe hat am frühen Sonntagabend seine Siegesserie in der Aufstiegsrunde zur Bayernliga weiter fortgesetzt. Beim EV Moosburg fuhren die Piraten einen 5:2 (3:1, 2:0, 0:1) Auswärtssieg ein, der durch die vermutlich schwere Verletzung von David Strodel aber womöglich sehr teuer erkauft war. Der ESV-Kapitän musste schon im ersten Drittel nach einem ungeahndeten Bandencheck unter starken Schmerzen verletzt vom Eis gebracht werden. Sollten sich die ersten Befürchtungen bestätigen, wäre die Saison für den Verteidiger wohl leider vorzeitig beendet.
Auch sonst lief es für die Gennachstädter beim Duell in Moosburg zunächst eher nicht nach Plan. Denn die Hausherren gingen mit dem ersten echten Torschuss durch Marek Indra in Führung (4.). Zunächst hatte ESV-Keeper Johannes Wiedemann den ersten Schuss noch abwehren können, doch beim zweiten Versuch war auch er dann machtlos. Die Gastgeber machten es den Freibeutern anfangs durchaus schwer, weil man sich stark verbessert im Vergleich zur 3:13 Klatsche am Freitag in Kempten präsentierte und nah am Mann stand. Die Buchloer brauchten somit einige Zeit, um nach dem Rückstand ins Spiel zu kommen und auch, um nach elf Minuten das bereits geschilderte verletzungsbedingte Ausscheiden ihres Kapitäns zu verkraften. Doch die Mannschaft rückte durch diese schlimme Szene vielleicht auch nochmals enger zusammen – wie ESV-Trainer Christopher Lerchner auf der anschließenden Pressekonferenz meinte. So traf mit Benedikt Bauer ausgerechnet einer der nun nur noch fünf verbleibenden Verteidiger zum Ausgleich, als er von der blauen Linie abzog und die Scheibe hinter Moosburgs Torwart Linus Messner einschlug (16.). Und nicht einmal eine Minute später hatten die Piraten das Spiel gedreht: Erst war Christian Wittmann noch alleine vor Messner gescheitert, doch der Angreifer brachte den Puck nochmals gedankenschnell vors Tor, wo Marc Barchmann zum 2:1 einnetzte (17.). Gerade einmal weitere 58 Sekunden später klingelte es sogar nochmals im Moosburger Tor, als Alexander Krafczyk nach einem gewonnenen Bully von Michal Petrak auf 3:1 erhöhte und somit mit einem Dreifachschlag das dritte Tor binnen 115 Sekunden erzielte.
Im Mitteldrittel hatten dann beide Teams zunächst ganz gute Chancen um ihre Torausbeute weiter zu verbessern. Doch die zwei wachsamen Torhüter ließen vorerst keine weiteren Treffer zu. So parierte Wiedemann stark gegen Miroslav Horva (24.) und sein Gegenüber Messner war mit der Fanghand ebenfalls sehenswert gegen Simon Beslic zur Stelle (27.). Als die Rot-Weißen dann zur Hälfte der Partie in Überzahl agieren konnten, machte es Beslic dann aber besser. Der Defensivmann setzte in bester Stürmermanier eine Vorlage von Michal Petrak und Alexander Krafczyk zum 4:1 in den Winkel (31.). Buchloe war nun spielbestimmender und so war der fünfte Treffer vor der zweiten Pause fast schon die logische Konsequenz. Nachdem die Wittmann-Brüder mit ihren Gelegenheiten noch gescheitert waren, brachte ein Zwei auf Eins Konter schließlich doch das sicherlich schon vorentscheidende 5:1. Michal Petrak, der als vierfacher Vorbereiter an diesem Abend glänzte, legte genau im richtigen Moment quer und Alexander Krafczyk setzte die Scheibe schließlich genau unter die Latte (39.).
Im Schlussdrittel spielten die Buchloer dann routiniert und clever, sodass der sechste Sieg im sechsten Spiel nicht mehr wirklich in Gefahr geriet. Das vermeintliche 6:1 kurz nach Wiederbeginn wurde zwar von den Schiedsrichtern nach kurzer Beratung wieder zurückgenommen, doch da die Hausherren erneut durch Indra nur noch auf 5:2 verkürzen konnten (51.), stand am Ende ein verdienter, wenn auch teuer erkaufter Buchloer Auswärtssieg zu Buche.
Mit 18 Zählern steht der ESV somit auch nach dem dritten Aufstiegsrunden-Wochenende verlustpunktfrei an der Tabellenspitze und konnte den Vorsprung auf die nun auf Rang fünf liegenden Moosburger auf ganze neun Punkte ausbauen.
Am kommenden Wochenende sind die Buchloer dann lediglich einmal auswärts im Einsatz und zwar am Freitag ab 20 Uhr in Dingolfing. Dazu wollen wir einen Fanbus organisieren. Wer zum Preis von 18€ mitfahren möchte um die Mannschaft zu unterstützen, der soll sich bitte bis morgen Montag 27. Januar 12 Uhr unter 01772315460 oder bei der Geschäftsstelle per Mail (Tanja.Wagenseil @esv-buchloe.de) anmelden. Abfahrt wäre bei 30 erfolgten Anmeldungen um 17 Uhr am Eisstadion.
  
    
ESC Kempten
Sharks überzeugen mit 6 Punkte Wochenende - ESC Kempten gewinnt souverän 6:2 beim EV Dingolfing
(BLL)  Nach dem starken Sieg vom Freitag gegen den EV Moosburg galt es für die Sharks erneut 60 Minuten konzentriert Eishockey zu spielen um wichtige Punkte mitzunehmen und den Platz unter den ersten Vieren zu festigen.
Personell konnte Carsten Gosdeck aus dem Vollen schöpfen, außer dem Langzeitverletzten Fabian Magg waren alle Leistungsträger an Bord. Ohne großes Abtasten begannen beide Teams mit viel Elan und Tempo und sofort gab es Chancen auf beiden Seiten. Den Unterschied machten die Goalies, Fabian Schütze hielt seine Mannschaft mit überragenden Saves im Spiel. Und vorne wurde getroffen, Kristaps Millers mit einem Rückhandschlenzer erzielte das 0:1. Und der starke Nikolas Oppenberger erhöhte mit einem tollen Solo auf 0:2 und von Patrick Weigant schön bedient auf 0:3. Leider mussten die Allgäuer gegen Ende des Drittels noch das 1:3 durch einen Nachschuss hinnehmen. Und entsprechend motiviert kamen die Isar Rats aus der Kabine, drängten Kempten massiv in die Verteidigung. Lohn war der 2:3 Anschlusstreffer in der 22. Minute. Doch Kempten kämpfte sich zurück ins Spiel und kam wieder vermehrt zu Torchancen. 3 Minuten später lies Andreas Ziegler die Scheibe zur erneuten 2 Tore Führung ins Tor trudeln. Die Sharks waren nun wieder überlegen und legten nach. Alexander von Sigriz zum 2:5 und Eugen Scheffer noch kurz vor der Pause zur 2:6 Führung waren die Torschützen. Der Kapitän fälschte in Überzahl einen Kracher von Blueliner Roni Rukajärvi ins Tor ab. Der finnische Verteidiger lieferte erneut eine überragende Partie ab, seit Wochen spielt er defensiv stark und auch nach vorne zeigt er immer wieder seine Qualität. Er ist genau die Verstärkung in der Abwehr die sich die Kemptener erhofft haben. Im letzten Abschnitt verwalteten die Sharks das Ergebnis clever, die einzelnen Chancen der Rats vereitelte Schütze souverän, vorne blieb man immer gefährlich, aber auch der zum letzten Drittel eingewechselte zweite Keeper der Hausherren hielt seinen Kasten sauber. Unter dem Strich eine starke Mannschaftsleistung und ein verdienter Sieg, der das perfekte Wochenende komplett macht. Überragend sind hierbei vor allem die 19 erzielten Treffer in zwei Spielen, bzw. 40 Tore in den ersten 6 Partien. Der absolute Spitzenwert aller Teams in der Aufstiegsrunde bis jetzt, der zeigt das die Offensive der Allgäuer super besetzt ist. Kempten setzt sich auf dem dritten Platz der Tabelle fest und reist somit am nächsten Freitag motiviert zum Zweiten, dem ERSC Amberg.
  
    
ERC Lechbruck
ERC Lechbruck siegt in Oberstdorf 8:5
(BBZL)  Trotz zahlreicher Ausfälle reißt die Siegesserie des ERC Lechbruck nicht ab. Mit 8:5 setzten sich die Flößer bei den Eisbären Oberstdorf durch und sind noch einen Sieg von der vorzeitigen Meisterschaft in der Eishockey-Bezirksliga entfernt.
Mit Matthias Erhard (verletzt, Saisonende), Marek Hatas (berufsbedingt), Marius Neu, Markus Sadkowski, Kristian Kavecky (alle verletzt) und den Langzeitausfällen Florian Graml, Christoph Hack und Fahri Arslan fehlten neun Stammspieler. Dafür erhielten wieder die jungen Wilden der U20 ihre Chance: Lukas Zugmaier, Josef Bayrhof, Lukas Fischer hatten ihre Eiszeiten, Max Prinz und Morris Demmler zählten erstmals zum Kader der 1. Mannschaft des ERC Lechbruck.
ERC-Trainer Jörg Peters mußte die Reihen entsprechend umstellen, doch bereits von Beginn an nahmen die Lecher das Zepter in die Hand. In der 3. Minute Lechbruck in Unterzahl und Fabian Bacz startete einen Konter, bediente Matthias Köpf, der zum 0:1 für die Flößer einschoss. Oberstdorf zeigte sich geschockt, denn für die Hausherren zählte nur ein Sieg, um die Chance auf die Play-Offs noch zu wahren. Doch der ERC spielte konzentriert, in der Defensive stabil und nach vorne mit schönen Kombinationen. So auch in der 9. Minute in eigener Überzahl: Jonas Seitz nutzte ein schönes Zuspiel von Fabian Bacz zum 0:2. In der 16. Minute dann ein Powerplay von Oberstdorf und bei einer unübersichtlichen Situation vor dem ERC-Tor fand der Puck irgendwie den Weg ins Tor zum 1:2-Anschlusstreffer der Hausherren. Doch der ERC antwortete mit dem 1:3 durch Fabian Bacz auf Zuspiel von Stefan Dubitzky und Lukas Zugmaier (19.).
Das zweite Drittel gehörte dann allein den Flößern: Dominierend und mit einer klaren spielerischen Linie beherrschten sie die SG Oberstdorf/Sonthofen auf der ganzen Linie. In regelmäßigen Abständen schraubte der ERC durch Treffer von Dominik Kösl (26.), Patrick Völk (33.) und dreimal Marcus Köpf (34., 35., 38.), bei einem Gegentreffer, das Zwischenergebnis zum Pausenstand nach dem zweiten Drittel auf 2:8 für den ERC.
Im letzten Drittel schaltete Lechbruck dann zwei Gänge zurück und erweckten die eigentlich bereits erledigten Eisbären unnötig wieder zum Leben. Diese nahmen die Einladung an und verkürzten durch einen Doppelschlag auf 4:8 (43., 44.). Oberstdorf witterte nochmal Morgenluft und versuchte eine Aufholjagd zu starten. Auch wenn die Flößer nicht mehr an die starke Leistung der ersten beiden Drittel anknüpfen konnte, so hielt man die Hausherren weitgehend vom eigenen Tor fern, so dass nicht mehr viel anbrennte. Dennoch konnte die SG Oberstdorf/Sonthofen in der 59. Minute noch den fünften Treffer erzielen und das Ergebnis aus ihrer Sicht noch etwas beschönigen.
Letztlich machten sich die Flößer mit drei Punkten und einem verdienten Sieg auf die Heimreise. Dem ERC fehlt nun noch ein Sieg zur vorzeitigen Meisterschaft in der Gruppe 4 und dieser kann nächsten Sonntag um 18:00 Uhr in Königsbrunn eingefahren werden.
  
    
Regionalliga Südwest / Landesliga Baden-Württemberg
    
EC Eisbären Eppelheim
Eisbären ringen Mad Dogs nieder
(RLSW)  Ein hartes Stück Arbeit war der Derby-Sieg erneut, bei dem die Eisbären drei starke Minuten brauchten, um die kämpferischen Mad Dogs niederzuringen. Die acht Tore durch Marco Haas (3), Lukas Sawicki (2), Roman Gottschalk, Cedric Striepeke und Tim Brenner sollten am Ende für den 8:5-Erfolg reichen.
Wie erwartet begannen die Mad Dogs sehr druckvoll, und kamen so bereits in der ersten Minute zum Führungstreffer. In der Folge störten die Gastgeber effektiv den Aufbau der Eisbären, so dass diese nicht wirklich ins Spiel fanden. Folgerichtig konnte das Schlusslicht gar auf 0:2 erhöhen (8.) und die Eisbären unter Druck setzen. Doch so langsam sollte der ECE besser ins Spiel finden und durch Gottschalk (12.) den Anschlusstreffer erzielen. Es gelang sogar der Ausgleichstreffer (17.), doch nur 36 Sekunden später gingen die Mad Dogs erneut in Führung. Erst das erste Überzahlspiel brachte den erneuten Ausgleich durch Sawicki (20.), mit dem es dann in die erste Pause ging.
Auch im zweiten Abschnitt blieben die Mad Dogs ihrer Linie treu, die sich als effektiv gegen die Eisbären erwies. Immer wieder störte man effektiv das Angriffsspiel und überrannte mit schnellen Gegenstößen die ECE-Defensive. So kam es auch zum erneuten Mannheimer Führungstreffer (27.), den die Eisbären erst im nächsten Powerplay erneut durch Sawicki (37.) ausgleichen konnten.
Ins Schlussdrittel starten die Eisbären dann deutlich kompakter, drückten auf die Führung und konnten die Mannheimer weitestgehend vom eigenen Tor fernhalten. Diese Spielweise zeigte seine Wirkung, denn nur knapp drei Minuten benötigten die Eisbären, um die Mannheimer Gegenwehr zu brechen. Zunächst gelang Haas die erste Eisbären-Führung (49.), ehe Striepeke nur 11 Sekunden später nachlegen konnte. Die Mannheimer Auszeit sollte verpuffen, denn ein Powerplay brachte den nächsten Eisbären-Treffer (51.). Mit dem Ausbau der Führung auf 4 Tore durch Haas` Solo zum 8:4 (52.) war das Spiel endgültig gedreht. Zwar setzen die Mannheimer in der 56. Minute durch ein Powerplay-Tor den Schlusspunkt unter das umkämpfte Derby, was jedoch am Ende nur Ergebniskosmetik bedeutete.
  
    
1.CfR Pforzheim
Zwei Unterzahltore führen die Bisons zum Sieg in Schwenningen
(LLBW)  Die Pforzheim Bisons haben das Spitzenspiel der Landesliga Baden-Württemberg beim Schwenninger ERC mit 5:4 (3:1/1:2/1:1) gewonnen.
Die Bisons begannen druckvoll und gingen durch Maurice Pietzka folgerichtig mit 1:0 in Führung (4.). Pforzheim setzte Schwenningen auch anschließend immer wieder unter Druck. In einem Powerplay wussten die Bisons zu überzeugen und erhöhten durch Topscorer Martin Juricek auf 2:0 (10.). Die Schwarzwälder hatten nun die Möglichkeit in einem Überzahlspiel den Anschluss herzustellen, doch die Bisons nutzten eine Unaufmerksamkeit der Gastgeber, denn Martin Juricek traf nach Zuspiel von Steffen Bischoff zum 3:0 (14.). Die Gastgeber zeigten eine gute Moral und kamen auch zu guten Abschlüssen. Schließlich konnte Stefan Schäfer 70 Sekunden vor der ersten Pause Tobias Nuffer im Kasten der Bisons zum 1:3 überwinden. Im Mittelabschnitt kamen beide Mannschaften immer wieder zu guten Torchancen, doch beide Goalies verhinderten einen erneuten Einschlag. So dauerte es bis zur 33. Minute ehe Steffen Bischoff ein Powerplay zum 4:1 für die Cracks aus der Goldstadt nutzen konnte. Schwenningen hatte jedoch eine schnelle Antwort parat, denn nur knapp eine Zeigerumdrehung später erzielte Fabian Gerster das 2:4 für den SERC. Ein anschließendes Überzahlspiel spielten die Fire Wings mit viel Übersicht, so dass sie durch Phil Wissink den 3:4-Anschluss erzielen konnten. Als kurz nach Beginn des dritten Drittels Marius Lorenz mit einer 2+2+10 Strafe in die Kühlbox musste, hatten die Gastgeber die große Chance zum Ausgleich. Doch die Bisons hatten mit Steffen Bischoff wieder einen klugen Passgeber, der Martin Juricek in Unterzahl die Scheibe zuspielte und dieser alleine auf Felix Falb zulaufen konnte und sicher zum 5:3 einnetzte. Schwenningens Topscorer war schließlich der letzte Treffer des Spiels vorenthalten. Im Powerplay konnte er noch das 4:5 erzielen (47.). Die Schwarzwälder versuchten nun alles, doch der Ausgleich sollte nicht mehr gelingen. So entschieden die Special Teams das Spiel, denn mit zwei Überzahl- und zwei Unterzahltoren waren die Bisons cleverer und entführten nicht unverdient die drei Punkte aus der Helios Arena.
Am kommenden Sonntag, 02.02.2020 um 19:00 Uhr erwarten die Bisons im Eissportzentrum Pforzheim die Mad Dogs Mannheim 1b.
  
    
Regionalliga West / Landesliga Nordrhein-Westfalen
    
EG Diez-Limburg
Erste Derbyniederlage der Saison: Rockets verlieren auswärts in Neuwied
(RLW)  Die Pre-Playoffs sind kein Spaziergang – das wussten die Rockets schon vorher, seit Sonntagabend aber haben sie es auch schriftlich: Die EG Diez-Limburg verliert das zweite Spiel der Zwischenrunde bei den Neuwieder Bären mit 5:6 (1:2, 3:1, 1:3). Im fünften Derby der laufenden Saison hatte das Team von der Lahn damit zum ersten Mal das Nachsehen.
„Gratulation an Neuwied. Die Bären haben verdient gewonnen.“ Frank Petrozza suchte am Sonntagabend nicht lange nach Ausreden. Wenngleich er seiner Mannschaft auch keinen großen Vorwurf machte: „Die Runde ist schwer, jeder Gegner ist stark. Wir haben heute einen großen Kampf geboten, dann aber zu viele Strafen kassiert. Das war der Knackpunkt. Wir haben gekämpft, aber am Ende hat es leider nicht gereicht. Wir schauen jetzt nach vorne.“
Die Partie im Neuwieder Icehouse vor der erneut stattlichen Derbykulisse von 903 Zuschauern begann schon ganz nach dem Geschmack der Gastgeber: Sam Aulie (5.) und Max Wasser (8.) brachten die Bären in Führung. Zwar kamen die Raketen durch RJ Reed zum Anschlusstreffer (11.), nach dem ersten Drittel stand dennoch ein Rückstand auf der Anzeigentafel.
Besser machten es die Rockets mit Blick auf das Ergebnis im zweiten Abschnitt: Konstantin Firsanov besorgte in Unterzahl den Ausgleich (26.), RJ Reed sorgte für die erste Führung (34.). Die glich Dominik Scharfenort zwar aus (36.), doch Verteidiger Alexander Seifert traf zum wichtigen 4:3 (38.). Als wenig später jedoch gleich drei Neuwieder Spieler hinter dem Bärentor auf den Verteidiger losgingen, kamen Dominik Luft und Leonard Günther helfend hinzu. Beide Seiten wurden mit gleichen Strafen belegt, mit Seifert und Luft fehlten der EGDL jedoch zwei Schlüsselspieler für 14 Minuten (2+2+10).
„Das hat Neuwied im letzten Drittel clever ausgenutzt mit drei schnellen Toren“, sagte Petrozza. Jeff Smith (45.) und Sam Aulie im Doppelpack (46., 49.) schossen eine 6:4-Führung für die Bären heraus. Und weil bei der EGDL lediglich noch David Lademann zum 5:6-Anschluss traf (51), war der verdiente Sieg der Neuwieder perfekt. „Gratulation an meine Mannschaft“, sagte Bären-Coach Leos Sulak. „Das war heute ein sehr schweres Spiel. Wir haben uns heute für die gute Leistung belohnt.“ 
  
    
EHC Neuwied Bären
Bären erkämpfen sich Derbysieg mit jeder Faser
(RLW)  Die Bande an der Neuwieder Spielerbank vibrierte, das Icehouse war längst zum Tollhaus geworden. Restlos begeistert von den Neuwieder Eishockeyspielern, sprangen, trommelten und klatschten die Fans des EHC „Die Bären“ 2016, weil sie in dieser Saison in den Derbys der Regionalliga West gegen die EG Diez-Limburg viermal vergebens gebibbert hatten und diesmal den herbeigesehnten Erfolg im emotionalen Vergleich zwischen Bären und Rockets zu sehen bekamen. Mit 6:5 setzten sich die Blau-Weißen vor 903 Zuschauern durch. So offen der Schlagabtausch auch gewesen und so knapp der Endstand auch ausgefallen sein mag, so verdient waren die drei Punkte für die Bären. „Wir waren schon im vorletzten Spiel in Diez knapp dran und haben auch unser letztes Heimspiel gegen Diez erst nach Verlängerung verloren. Heute hat sich das Blatt gewendet. Im Gegensatz zu unserer Niederlage in Herford am Freitag haben wir diesmal den Weg gefunden, die drei Punkte mitzunehmen“, freute sich EHC-Trainer Leos Sulak.
Gegen den Angriff der nominell besten Mannschaft der Liga kann man sich dazu entscheiden, alles der Abwehrarbeit unterzuordnen, oder man geht aufs Eis und mit offenem Visier drauflos. Der EHC entschied sich für die zweite Strategie, bestimmte die Anfangsphase und führte durch Tore von Sam Aulie (5.) sowie Maximilian Wasser (8.) dem Spiel entsprechend schnell mit 2:0. Neuwied checkte selbstbewusst vor, nur wenige Gegner boten dem Hauptrunden-Ersten in dieser Saison so mutig die Stirn. Und genauso scheinen die Raketen vom Heckenweg zu knacken zu sein. Wer der EGDL mit Körpereinsatz zusetzt, fährt besser als derjenige, der das Kaninchen vor der Schlange mimt. Neuwied wollte diesen Derbysieg mit jeder Faser und ließ sich von Rückschlägen nicht unterkriegen. Vom sehr diskussionswürdigen Anschlusstreffer durch Ross John Reed (11.), den Schiedsrichter Markus Eberl anerkannte, obwohl er die Partie bereits unterbrochen hatte, bevor der Puck die Linie überquerte, genauso wenig wie vom Ausgleich durch Konstantin Firsanov (26.) und dem Rückstand, den erneut Reed besorgte (34.). Aus der Distanz zog der Liga-Topscorer ab und brachte Diez-Limburg zum ersten Mal in Führung. Aus der zweiten Reihe kann es auch Dominik Scharfenort. Der aus Ratingen gekommene Verteidiger schoss gar nicht sonderlich hart, und trotzdem rutschte die Scheibe durch in die Maschen (36.). Als in Folge zweier Strafzeiten beide Teams ausgangs des Mittelabschnitts zu viert auf dem Eis standen, verlor der EHC vor dem eigenen Tor die Zuordnung und Alexander Seifert brachte die Rockets wieder in Führung (38.). Knapp eine Minute später dann die Situation, die nach Auffassung von Gästetrainer Frank Petrozza die Begegnung entschied: Hinter dem Diezer Tor lieferten sich Schahab Aminikia und Frederic Hellmann einen Fight mit Alexander Seifert und Dominik Luft, für den das beteiligte Quartett jeweils 2+2+10 Strafminuten erhielt. „Uns fehlten 14 Minuten lang unser Top-Verteidiger und unser Mittelstürmer der ersten Reihe, während es bei Neuwied zwei Leute waren, die kaum spielen. Das hat Kraft gekostet. Neuwied hat verdient gewonnen, aber ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Es war ein großer Kampf“, fand der auf der Pressekonferenz spürbar angespannte Frank Petrozza, der nach der Niederlage nochmals seine Meinung zum Modus in dieser Saison kundtat: „Nach 24 Spielen alle Punkte gestrichen zu bekommen, das hat nichts mit Eishockey zu tun. Jetzt kann es passieren, dass wir ein schlechtes Wochenende haben und deshalb die Play-offs verpassen.“
Als Luft, Seifert, Hellmann und Aminikia die Strafbank wieder verlassen durften, hatte Neuwied die nächste Wende in dieser nervenaufreibenden Partie herbeigeführt. Petrozza erklärte, dass sein Team in Folge der Hinausstellungen keine Kraft mehr gehabt habe und sich deshalb durch Jeff Smith (45.) und zweimal Sam Aulie (46., 49.) die Gegentore zum 4:4, 5:4 und 6:4 für Neuwied einhandelte. Das Herzschlagfinale brachte David Lademann auf den Weg, der in der 51. Minute im Nachschuss den Anschluss wiederherstellte. „Wir sind zurückgekommen und haben bis zum Ende gekämpft“, sagte Petrozza. Aber den Widerstand der Bären brach die EGDL nicht mehr. Maximilian Wasser klärte die Scheibe hechtend vor dem einschussbereiten Reed, Maik Klingsporn rettete in höchster Not vor Konstantin Firsanov und Dennis Schlicht und Co. blockten die letzten Ausgleichsbemühungen.
Das Derby wird in den nächsten Tagen einen Nachschlag am Grünen Tisch des Verbandes bekommen: Weil Trainer und Mannschaftsverantwortlicher der EG Diez-Limburg den Spielberichtsbogen per Unterschrift absegneten, auf dem durch einen Übertragungsfehler Gäste-Angreifer Philipp Maier nicht vermerkt war, dieser aber mitspielte, haben die Verbandsoffiziellen zu entscheiden, ob möglicherweise eine 5:0-Wertung für den EHC im Raum steht.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Stark dezimierte Ice Aliens verlieren die Auftaktspiele
(RLW)  Am Freitagabend machte sich das letzte Aufgebot der Ice Aliens auf den Weg nach Diez. Nur elf Feldspieler standen Andrej Fuchs zur Verfügung und wieder waren nur zwei etatmäßige Verteidiger an Bord. Da wundert es nicht, dass das Ergebnis mit 10:1 sehr deutlich ausfiel. Der positive Aspekt aus Ratinger Sicht ist, dass mit Daniel Fischer, Nico Nußbaum und Alexander Schwarz drei Spieler der U20 die Mannschaft verstärkten und Alexander Schwarz bei seinem ersten Einsatz gleich das erste Tor erzielte. Dass dies mit dem Ausgang des Spiels nichts zu tun hatte, zeigt sich im Ergebnis.
Auch beim Sonntagsspiel gegen die Herforder Ice Dragons hatte sich die Personalsituation nicht wesentlich verbessert.  Bei der 1:6 Niederlage dezimierten fünf verletzte und ein erkrankter Spieler den Kader erneut. Mit im Aufgebot standen Thomas und Christian Müller, um den Kader aufzufüllen. Auch Sven Gotzsch streifte das Trikot über, wie auch schon in den letzten Spielen.
Das erste Drittel verlief sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften standen gut in der Defensive, die Gäste hatten zwei Pfostenschüsse, die Ice Aliens einen. So ging es torlos in die erste Pause. Zur Spielmitte wurde es dann sehr viel lebhafter. Zunächst hatten die Ice Aliens in der 28. Minute in Unterzahl zwei gute Konterchancen, doch Dreischer scheiterte am gut aufgelegten Torwart Vogel, Tim Brazda am Pfosten. Im Gegenzug gingen die Ice Dragons in Führung. Bis zur 38. Minute bauten sie die Führung auf 0:5 aus und nutzten dabei zwei Überzahlspiele. Zeitler gelang noch vor der Pause der Anschlusstreffer, aber da war die Partie schon entschieden. Im letzten Drittel verteidigten die Gäste die Führung geschickt und ließen keine Treffer zu. Der Treffer in der 57. Minute war der Schlusspunkt in einer Begegnung, in der die Gäste sich trotz des eindeutigen Ergebnisses über weite Strecken schwer taten.
  
    
Grefrather EG
GEG mit Fehlstart zum Abstiegsrunden-Auftakt
(LLW)  Die Grefrather EG unterlag am Freitagabend in eigener Halle den Moskitos Essen 1b mit 4:5 (2:0,1:3,1:2) und hat damit zum Abstiegsrunden-Auftakt einen Fehlstart hingelegt. Das eigentlich für Sonntag terminierte Rückspiel in Essen wurde durch die Ruhrstädter abgesagt.
Es sollte der erste Schritt in Richtung Klassenerhalt und angestrebten Gewinn der Abstiegsrunde werden. Gegen die Gäste aus dem Ruhrgebiet hatten die Blau-Gelben während der Vorrunde beide Begegnungen für sich entscheiden können, so dass der Phoenix auch diesmal als leicht favorisiert galt. Zunächst schien gegen die mit gerade einmal 11 Feldspielern und zwei Torhütern angetretenen Moskitos alles nach Plan zu laufen. Max Parschill hatte in der 8. Minute per Konter bei doppelter Unterzahl für die GEG getroffen, Antonius Schut zwei Minuten später sogar auf 2:0 erhöht. Bis hierhin sahen die Zuschauer im Grefrather EisSport & EventPark eine muntere Eishockey-Begegnung mit zahlreichen Tormöglichkeiten und attraktiven Spielzügen ihres Teams. Keine Frage, die Grefrather 2:0-Führung zur ersten Pause war verdient.
Ein schnelles Grefrather Tor nach dem Seitenwechsel sollte früh für klare Verhältnisse sorgen. Stattdessen präsentierten sich die Moskitos jetzt aktiver und gefährlich auf Konter lauernd. So gelang es Essens Gian Schöche in der 25. Minute zunächst das 1:2 zu erzielen, nachdem er frei auf Oliver Nilges im Grefrather Tor zulaufen und ungehindert einnetzen konnte.
In der nächsten Situation scheiterte auf Grefrather Seite der quirlige Max Parschill am Essener Torgestänge, während die Gäste im direkten Gegenzug zum 2:2 verwandeln konnten (Joel Stegelmann, 26.). Als Roby Haazen die GEG nach schöner Vorarbeit von Antonius Schut und Kapitän Andreas Bergmann in der 31. Minute erneut in Führung bringen konnte, schien das Team von der Niers wieder auf dem richtigen Weg. Die Moskitos zeigten sich jedoch unbeeindruckt und nutzten in der 36. Minute eine Überzahlsituation erneut durch Stegelmann zum inzwischen nicht unverdienten 3:3-Pausenstand.
Mit Beginn des Schlussdrittel versuchte Grefrath den Druck aufs Essener Tor zu erhöhen und die Entscheidung herbei zu führen. Die Führung hatte Antonius Schut auf dem Schläger, scheiterte im Alleingang jedoch am starken Moskitos-Goalie Leon Arnolds. Als die Gäste in der 49. Minute schließlich ein Grefrather "Gastgeschenk" erstmals zur Führung nutzen konnten, sorgte dies für unübersehbaren Frust und Unmut in Reihen des Phoenix. Grefrath war mit sich beschäftigt, so dass die Moskitos erneut in Person von Joel Stegelmann gnadenlos zustachen (51.). Das 3:5 war der vierte Treffer des Essener Torjägers und die Vorentscheidung zugunsten des Außenseiters.
Zwar verkürzte Matthias Holzki nach Vorarbeit von Julius Krölls und Viktor Hubbertz in der 53. Minute noch einmal auf 4:5, mehr gelang jedoch nicht gegen die cleveren und effektiven Gäste.
"Das war nicht das, was wir uns vorgenommen hatten", meinte GEG-Trainer Karel Lang nach dem Spiel und ärgerte sich dabei über das eine oder andere aus seiner Sicht vermeidbare Gegentor: "Essen hat das gut gemacht und unsere Fehler konsequent bestraft".
Die ursprünglich für Sonntag, 26.01. angesetzte Rückspiel-Begegnung wurde abgesagt. Aufgrund eines Heimspiels der Essener Oberliga-Mannschaft stand dem 1b-Team kein Eis zur Verfügung. Wann die Begegnung nachgeholt wird, steht noch nicht fest.
Weiter geht es für die GEG am kommenden Samstag, 01.02. (18:00 Uhr) mit einem Auswärtsspiel bei den Black Tigers Moers. Nach dem Fehlstart will der Phoenix bei den niederrheinischen Nachbarn unbedingt punkten und in die Erfolgsspur zurückfinden.
  
    
Regionalliga Ost
    
FASS Berlin
FASS gewinnt zerfahrenes Derby
(RLO)  Ein typisches Derby sahen die Zuschauer am Sonntag im Welli beim Spiel zwischen den Eisbären Juniors Berlin und FASS Berlin. Die Juniors unterlagen den Weddingern am Ende eines umkämpften Spiels mit 3:6 (0:0/2:4/1:2)
Die Juniors konnten hier befreit aufspielen, nach oben geht nichts mehr und der Abstand zum 7. Platz beträgt im Moment vier Punkte. FASS hingegen benötigte die Punkte, um den 3. Platz zu erreichen. Beide gingen nicht ganz komplett in diese Partie, die Juniors mussten aber wichtigere Spieler ersetzen.
FASS-Goalie Danny Bohn bekam mit seinen Vorderleuten früh Beschäftigung, denn innerhalb von vier Sekunden kassierten die Weddinger in der 2. Spielminute zwei kleine Strafen. Bedeutete also eine lange, doppelte Überzahl für die Juniors. Die Gäste überstanden diese Situation aber unbeschadet und sie bekamen im Anschluss die Gelegenheit, es mit einem Spieler mehr zu versuchen. Doch auch Philipp Lücke konnte seinen Kasten sauber halten. Es gab zwar auf beiden Seiten ein paar gute Torchancen, insgesamt war es aber ein etwas unruhiges Drittel mit weiteren kleinen Strafen auf beiden Seiten. Torjubel gab es bis zur ersten Pausensirene aber nicht.
Ähnlich begann auch das 2. Drittel. Beide hatten zwar Chancen, richtiger Spielfluss kam aber nicht auf. Die 28. Minute brachte den ersten Treffer der Partie. Julian van Lijden nutzte ein Break zum 0:1. 53 Sekunden später kombinierten die Weddinger im Drittel der Eisbären und Patrick Czajka vollendete zum 0:2. Doch die Juniors gaben nicht auf und sie konnten nach einem Konter durch Barthelemy Peret auf 1:2 verkürzen. Und zwei Minuten vor der 2. Pause gelang sogar der Ausgleich. Phillip Golz nutzte einen Fehler der Weddinger aus. Weitere 39 Sekunden später führte FASS wieder, Phillip Golz traf zum 2:3. Und weitere 21 Sekunden später stand es 2:4, Julian van Lijden traf für die Gäste.
Nach 38 Sekunden schepperte es gewaltig, ein Schuss von FASS landete am Pfosten des Tores der Juniors. Das gelang den Juniors auch, nach 45 Minuten trafen auch sie den Pfosten. Tom Fiedler machte es zwei Minuten später besser, in Unterzahl traf er zum 2:5. Doch dann konnten die Juniors erneut antworten, Barthelemy Peret konnte mit seinem 2. Treffer in diesem Spiel neun Minuten vor dem Ende auf 3:5 verkürzen. Als die Juniors gerade ihren Torhüter vom Eis genommen hatten, konnte Nico Jentzsch 108 Sekunden vor dem Ende das 3:6 erzielen.
Der Sieg war sicherlich verdient, ein schönes Spiel war es aber nicht. FASS rückt durch diesen Sieg wieder auf den 3. Platz der Tabelle vor, die Juniors bleiben auf dem 6. Platz.
(Norbert Stramm)
  
    
ELV Niesky
Sieg der Tornados in Berlin
(RLO)  Am Sonntag, den 26.01.2020 waren die Tornados zu Gast bei den EHC Berlin Blues in der Eissporthalle P 09 an der Glockenturmstraße in Berlin-Charlottenburg – keine 24 Stunden nach dem kräftezehrenden Spiel in Chemnitz gegen die Crashers, das leider mit einer Niederlage für den ELV Niesky endete.
Mit nur 12 Feldspielern und Goalie Ferenc Thomas musste Trainer Jens Schwabe am Sonntag nach Berlin fahren. Denn durch zwei Spieldauerstrafen am Vortag waren Sven Becher und Sebastian Greulich für dieses Spiel gesperrt. Außerdem fehlten Daniel Wimmer und Marco Noack arbeitsbedingt.
Im ersten Drittel waren die Nieskyer total überlegen und gingen mit zwei Toren von David Frömter (17.Min.) und Andreas Brill (18.Min.) verdient in Führung. Leider kamen die Berliner im Mitteldrittel immer besser ins Spiel und nutzten die Fehler der Nieskyer Abwehr zum Ausgleich. Doch die Tornados kämpften weiter. Im letzten Drittel übernahmen sie mit gleich zwei Treffern von Philip Riedel in der 52. und 54. Minute wieder die Führung. In der 54. Minuten kamen auch die Berliner noch zu einem weiteren Tor. Die Nieskyer verhinderten danach mit aller Kraft und tollem Teamgeist den nochmaligen Ausgleich. Mit einem Endstand von 3:4 (0:2; 2:0; 1:2) und drei Tabellenpunkten fuhren die Gäste zufrieden nach Hause. Tornado-Torhüter Ferenz Thomas hat seine Sache in Berlin sehr gut gemacht und einige gute Paraden abgeliefert, obwohl arbeitsbedingt in der vergangenen Woche keine Trainingsmöglichkeiten auf dem Eis hatte.
  
    
Schönheider Wölfe
Schönheide löst Pflichtaufgabe in Halle
(RLO)  Nach dem Heimsieg am Samstag im Topspiel gegen den ECC Preussen Berlin waren die Schönheider Wölfe schon am Sonntag wieder auswärts bei den Saale Bulls Halle 1b gefordert. Beim Ligaschlusslicht gab sich das Team von Coach Sven Schröder keine Blöße, löste die Pflichtaufgabe mit einem klaren 10:2 (4:1, 4:0, 2:1)-Erfolg souverän und übernimmt zumindest bis zum nächsten Wochenende wieder die Tabellenführung in der Regionalliga Ost.
In Halle mussten die Wölfe gleich auf einen kompletten Block verzichten, denn mit Christian Laszig, Robert Horst, Christoph Rogenz, Florian Heinz und Vincent Wolf fehlten gleich fünf Stammkräfte. Allerdings erging es den Hallensern nicht viel besser, welche gar nur mit zehn Feldspielern antraten. Die große Frage war, können die Wölfe die notwendige Einstellung und Motivation für das Spiel bei den Saale Bulls 1b finden, was schon nach dem ersten Drittel mit einem klaren Ja beantwortet wurde. Es waren keine zwei Minuten gespielt, da netzte Michael Galvez bereits zum 1:0 für die Erzgebirger ein. Sechs Minuten später ließ Lukas Lenk das 2:0 (8.) folgen. In einer sehr fairen Begegnung nutzen die Gastgeber dann die einzige Strafzeit überhaupt im Anfangsdrittel zum 2:1-Anschluss (13.) durch Chad Evans. Danach waren aber wieder die Wölfe dran und erhöhten den Spielstand bis zur ersten Pause durch Tore von Christian Freitag (15.) und Petr Kukla (20.) auf 4:1. Schon im Mittelabschnitt ließen es die spielbestimmenden Wölfe ruhiger angehen, so dass erst zur Mitte des Spiels wieder ein Treffer bejubelt werden konnte, als Yannek Seidel zum 5:1 traf. Bis zum zweiten Pausentee ließen dann noch Jan Gruß (35.) und Petr Kukla (38./38.) drei weitere Treffer zum 8:1 folgen. Der Schlussabschnitt begann, wie das Mitteldrittel geendet hatte, denn nur 31 Sekunden nach Wiederbeginn traf Yannek Seidel zum 9:1 für die Wölfe. Lukas Lenk machte es dann in der 48. Minute gegen tapfere Saalestädter zweistellig und traf zum 10:1. Knapp drei Minuten später durften dann die Hausherren zum zweiten Mal im Spiel jubeln, als Ex-Wolf Roy Hähnlein das 2:10 aus Hallenser Sicht erzielte. Dies war gleichzeitig auch der Schlusspunkt hinter einer einseitigen Partie, welche die Wölfe am Ende ungefährdet für sich entscheiden konnten.
Nach diesem Wochenende stehen auch die vier Mannschaften fest, welche nach der Hauptrunde die Playoffs um den Meistertitel bestreiten werden. Neben dem ECC Preussen Berlin, den Chemnitz Crashers und Schönheider Wölfen löste auch FASS Berlin mit einem 6:3-Sieg heute bei den Eisbären Juniors Berlin das begehrte Ticket. Lediglich die Endplatzierungen eins bis vier stehen noch nicht fest, welche erst in den verbleibenden Hauptrundenspielen und teilweise direkten Duellen ermittelt werden. Für unseren nächsten Auswärtsgegner am kommenden Samstag, dem ELV Tornado Niesky, reichte es dagegen diese Saison leider nicht, um unter die vier besten Teams der Regionalliga Ost zu kommen. Die Lausitzer werden nach der Hauptrunde zusammen mit den Eisbären Juniors, Berlin Blues, Dresdner Eislöwen 1b und Saale Bulls 1b zusammen mit einem Landesligisten in zwei Gruppen eine Pokalrunde spielen.
  


 Montag 27.Januar 2020 www.icehockeypage.de 
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