Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
EV Pegnitz
(BLL)  Stürmer Maximilian Eissner, der bereits längere Zeit mit dem Team trainierte, hat nun auch sein Debüt bei den Ice Dogs gegeben und spielte zuvor im Bayreuther Nachwuchs und auch im Landesliga-Team der Tigers
  
EV Dingolfing
(BLL)  Verteidiger Manuel Ruhstorfer, der bis auf zwei Spielzeiten in Vilshofen seine gesamte Laufbahn bei den Isar Rats verbrachte, wird nach dem kommenden Wochenende seine aktive Laufbahn beenden
 
Blue Devils Weiden
(OLS)  Für Stürmer Philipp Siller, der bereits mehrere Wochen fehlte, hat sich nach neueren Untersuchungen einen Bluterguß im beckenbereich zugezogen, womit die aktuelle Saison für ihn vorraussichtlich bereits vorzeitig beendet ist

EHC Red Bull München
(DEL)  Nationalspieler Konrad Abelsthauser hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird rund zwei Wochen pausieren müssen
  
Hannover Scorpions
(OLN)  Nach dem Rücktritt von Dieter Reiss werden die Scorpions am kommenden Montag ihren neuen Cheftrainer vorstellen
  
EC Hannover Indians
(OLN)  Der deutsch-slowakische Stürmer Igor Bacek hat seinen Vertrag am Pferdeturm verlängert und wird somit bereits in seine vierte Saison im Trikot der Indians gehen
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons müssen ab der nächsten Saison auf Stürmer Marcel Weise verzichten, der angekündigt hat seine aktive Laufbahn nach mehr als 500 Spielen im Erfurter Trikot nach der aktuellen Saison zu beenden
  
EC Harzer Falken
(RLN)  Die Harzer Falken müssen küftig auf ihren Topscorer Artjom Kostyrev verzichten, der das Team aus persönlichen Gründen verlassen hat
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Dienstag 28.Januar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 24 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Straubing Tigers
Tim Brunnhuber stürmt für DEB-Auswahl gegen die Schweiz
(DEL)  Der 21-jährige Stürmer der Straubing Tigers wurde von Bundestrainer Toni Söderholm in den Nationalmannschaftskader für die beiden Testspiele in der kommenden Woche gegen die Schweiz berufen.
Das Top Team Peking bestreitet jeweils am 06. und 07. Februar 2020 ein Länderspiel gegen die Schweizer Eidgenossen. Die DEB-Auswahl trifft am Donnerstag ab 20.15 Uhr im Sportzentrum Herisau und am Freitag ab 20.15 Uhr in der Eissporthalle „Eisbahn Kleinholz“ in Olten auf die Schweizer Mannschaft. Bundestrainer Toni Söderholm nominierte für die beiden Begegnungen zwei Torhüter, acht Verteidiger und zwölf Angreifer. Das Team trifft sich zunächst am 04. Februar 2020 in Füssen, ehe am 05. Februar 2020 die Abreise in die Schweiz folgt.
Bundestrainer Toni Söderholm: „Wir haben bereits im vergangenen Jahr zwei sehr gute Spiele mit dem Top Team Peking gegen die Schweiz absolviert. Nun sind neue Spieler aus unterschiedlichen Jahrgängen hinzugekommen, die unter anderem auch schon bei der U20-Nationalmannschaft zum Einsatz kamen. Alle Akteure sind somit schon längere Zeit in unserem System und haben sich in ihren Vereinen weiterentwickelt. Sie können nun weiter Erfahrung im Trikot der Nationalmannschaft sammeln und sich für die WM-Vorbereitung und die Weltmeisterschaft empfehlen.“
„Ich war im November mit Marcel Brandt und Sven Ziegler schon beim Deutschland Cup in Krefeld dabei, was eine super Erfahrung für mich war. Jetzt auch für die beiden Spiele gegen die Schweiz nominiert zu werden und im Trikot der Nationalmannschaft auflaufen zu dürfen, erfüllt mich mit großem Stolz“, so Tim Brunnhuber zu seiner Nominierung.
Das Top Team Peking ist eine Perspektivmannschaft, die mit Hinblick auf die Olympischen Spiele 2022 jungen deutschen Spielern Spielpraxis und Wettkampferfahrung im internationalen Eishockey bringen wird.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
Braun schafft mit Crashers Playoff-Einzug - Eispiraten-Stürmer bei Kooperationspartner Chemnitz treffsicher
(DEL2)  Viktor Braun hat mit den Chemnitz Crashers am vergangenen Wochenende den Playoff-Einzug in der Regionalliga geschafft. Die Crashers, seit mehreren Jahren Kooperationspartner der Eispiraten Crimmitschau, machten am Samstag durch einen 8:3-Heimsieg gegen Tornado Niesky die vorzeitige Endrundenteilnahme perfekt.
Kräftig dabei mitgewirkt hat auch ein Spieler der Eispiraten. Der 19-jährige Viktor Braun, der in Chemnitz geboren wurde und dort auch das Eishockey-ABC erlernte, sammelt im Küchwald aktuell fleißig Spielpraxis und konnte sich gegen die Tornados gleich zweifach in die Torschützenliste eintragen.
Bereits 2017 unterzeichnete Braun bei den Eispiraten einen Fördervertrag, spielte bislang jedoch vorwiegend für seinen Heimatverein in der Regionalliga Ost. Erste Erfahrungen in der Oberliga machte der Angreifer in der vergangenen Saison, als er für die EXA IceFighters Leipzig in 31 Partien zwei Tore und sechs Assists erzielte.
Im Rahmen der gelebten Kooperation zwischen Crimmitschau und Chemnitz schafften es neben Viktor Braun auch der jetzige Krefelder Ben Kosianski (2017) sowie Torhüter Mark Arnsperger (2016) in den Profikader des DEL2-Clubs. Letzterer gehört seit dieser Saison zum festen Eispiraten-Aufgebot und absolvierte seine ersten Spiele in der zweiten Liga.
Wir gratulieren den Chemnitz Crashers zum Einzug in die Regionalliga-Playoffs und wünschen unserem Kooperationspartner sowie Viktor Braun für die anstehenden Aufgaben viel Erfolg!
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
ECDC Memmingen
Keine Punkte in Rosenheim: Siegesserie der Indians reißt
(OLS)  Der ECDC Memmingen unterliegt gegen die Starbulls Rosenheim mit 1:5. In Oberbayern geraten die Memminger früh in Rückstand und müssen sich den Gastgebern am Ende verdient geschlagen geben.
Zusätzlich zum verletzten Linus Svedlund mussten die Indians auf Julian Straub und Manuel Nix verzichten, die beide zur DNL-Mannschaft des AEV abgestellt wurden, um hier im Abstiegskampf den Kooperationspartner zu unterstützen. Bereits früh (4.) gerieten die Indians dann auch in Rückstand, wie es Trainer Waßmiller vorausgesagt hatte, starteten die Gastgeber nämlich furios in die Partie. Weiter ereigneten sich die gefährlichen Situation ausschließlich vor dem Memminger Tor, auch wenn die Rosenheimer keinen weiteren Treffer im ersten Drittel mehr nachlegen konnten.
Auch im Mitteldrittel waren die Hausherren gleich von Beginn an hellwach. Nach nicht einmal 120 Sekunden erhöhte Henriquez auf 2:0 und erhöhte somit den Druck auf die Memminger. Dass an diesem Abend wohl keine Punkte mehr zu holen sind, mussten die Rot-Weißen spätestens nach dem stark herausgespielten 3:0 erfahren, bei welchem Kevin Slezak einen Alleingang verwerten konnte. Als Matthias Bergmann in der 35. Minute das 4:0 folgen ließ, wurde nicht nur dem Arbeitstag von Marci Henne, sondern auch den letzten Hoffnungen auf Punkte ein Ende gesetzt.
Trotz des Rückstandes kamen die Indians immer wieder zu guten Möglichkeiten. Der starke Schlussmann der Starbulls sowie fehlendes Scheibenglück verhinderten einen Torerfolg des ECDC. Dimitrij Litesov legte mit dem zweiten Treffer des Abends das 5:0 nach, ehe die Memminger doch noch zum verdienten Ehrentreffer kamen. Nach starker Vorarbeit durch Niki Meier schloss Dennis Miller erfolgreich ab und besorgte den Endstand an diesem Abend.
Bereits am Freitag gibt es für die Indians die Möglichkeit wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Zum großen Derby am Hühnerberg kommt der EV Füssen in die Maustadt. Die Partie beginnt um 20 Uhr, Tickets sind bereits im Vorverkauf erhältlich.
  
    
Starbulls Rosenheim
Neuer Leiter im Sponsoring gesucht
(OLS)  Der bisherige Leiter im Bereich Sponsoring, Daniel Malguth, wird die Starbulls Rosenheim zum 31. Januar verlassen. Position soll neu besetzt werden.
„Vor wenigen Wochen ist Daniel Malguth auf uns zugekommen, dass er sich auf die Suche nach einer neuen Herausforderung machen will. Diesem Wunsch wollten wir nicht im Weg stehen und haben uns daher einvernehmlich auf die Beendigung der Zusammenarbeit geeinigt. Mit Daniel konnten wir das Sponsoring deutlich breiter aufstellen und den Verein gemeinsam weiterentwickeln. Wir wünschen Daniel beruflich wie privat für die Zukunft alles Gute“, so Vorstand Marcus Thaller.
Die Verantwortlichen der Starbulls Rosenheim sind auf Malguth durch sein Engagement im Ehrenamt (SpradeTV) aufmerksam geworden. Mit seiner vertrieblich geprägten Ausbildung und Werdegang wurde der Schritt gewagt die Position im Sponsoring zu schaffen. Eine Investition, die sich für beide Seiten bezahlt gemacht hat.
Daniel Malguth hierzu: „Ich bin enorm dankbar für die Chance und das Vertrauen, das ich erhalten habe. In meiner Zeit bei den Starbulls habe ich viel Positives miterleben dürfen und konnte mich persönlich weiterentwickeln. Dies war letztlich auch die Grundlage für die Entscheidung eine neue Herausforderung zu suchen, welche mir äußerst schwergefallen ist. Von Herzen wünsche ich allen Verantwortlichen, Mitarbeitern und Fans auf dem weiteren Weg alles Gute!“
Bis ein Nachfolger für Daniel Malguth gefunden ist, werden dessen Aufgaben im Sponsoring vorerst vereinsintern aufgeteilt. Ansprechpartner bei allgemeinen Anfragen sowie Fragen im Vertragswesen wird Daniel Bucheli (daniel.bucheli @starbulls.de) sein. Bucheli, welcher Sportmanagement studiert hat, übernimmt seit knapp zwei Jahren Aufgaben in der strategischen Entwicklung des Vereins. Anfragen im Ticketing werden in der Geschäftsstelle der Starbulls über Dagmar Heidenreich (info @starbulls.de) beantwortet. In der Starbulls Partner Lounge ist Ingo Dieckmann Ansprechpartner für die Sponsoren des Vereins.
Unterdessen begeben sich die Verantwortlichen auf die Suche, um diese entstandene Lücke zu schließen. „Ein/e Nachfolger/in soll bis spätestens 01. Mai 2020 gefunden werden. Dabei suchen wir ein motiviertes und selbstorganisiertes Vertriebstalent, welches den Bereich Sponsoring mit kreativen Ideen mit den Partnern des Vereins weiterentwickelt. Mit der Strahlkraft des Eishockeysports in unserer Region verkaufen wir nicht nur Emotionen. Unser Erfolg ist und muss es sein die gewünschten Effekte und Ziele unserer Partner zu erreichen“, so Thaller abschließend.
Eine offizielle Stellenausschreibung seitens des Vereins wird in Kürze veröffentlicht. Interessenten können sich bereits jetzt an info @starbulls.de bewerben. Es wird um Angaben zum möglichen Eintrittsdatum sowie zu Gehaltsvorstellungen gebeten.
  
    
ERC Sonthofen
Sechs-Punkte-Wochenende perfekt - Glücklicher 3:2-Erfolg bei den Löwen aus Waldkraiburg / Torfestival beim 9:6 am Sonntag gegen die Höchstadt Alligators
(OLS)  Am Freitag gastierten die Bulls beim EHC Waldkraiburg. Das Team von des Trainerduos Piskunov bot von Beginn an eine überzeugende Leistung und brachte die Bulls immer wieder in Bedrängnis. Der ERC tat sich gegen die Löwen schwer und konnte sein Spiel nur selten aufziehen. So endete das erste Drittel torlos.
Im zweiten Drittel dasselbe Bild: Die Löwen waren das engagiertere Team und das sollte sich in der 26. Minute auszahlen. Jeske nutzte eine der vielen Gelegenheiten für seine Farben zur 1:0-Führung. Nur zwei Minuten später der nächste Treffer für Waldkraiburg. Wagner baute die Führung in Überzahl auf 2:0 aus. Die Bulls schlugen aber zurück und konnten in der 36. Minute durch Edgars Homjakovs den Anschlusstreffer verzeichnen. Damit ging es in die zweite Drittelpause.
Im letzten Drittel war der ERC das stärkere Team und erspielte sich einige Einschussgelegenheiten. So war es Ondrej Havlicek, der in der 44. Minute den 2:2-Ausgleichstreffer in eigener Unterzahl erzielte. Für beide Mannschaften gab es im Anschluss mehrere gute Gelegenheiten, ihr Team in Führung zu bringen. Doch diese blieben zunächst ungenutzt. Erst in der 59. Minute fiel das entscheidende Tor: Erneut war es Edgars Homjakovs, der die Bulls jubeln lies und zur 3:2-Führung einschob. Waldkraiburg danach nochmals mit wütenden Angriffen, doch den Löwen blieb ein weiterer Treffer verwehrt. So nahm der ERC Sonthofen die drei Punkte, wenn auch glücklich, mit ins Oberallgäu.
Am Sonntag bekamen es die Bulls dann mit dem Oberliga-Konkurrenten aus Höchstadt zu tun. Der ERC musste bereits früh in die Kühlbox und bescherte Höchstadt das erste Überzahlspiel. Doch die Defensive stand sicher und Jayden Schubert hätte mit einem Alleingang die Bulls sogar in Führung bringen können, vergab aber. Im Anschluss waren die Bulls das tonangebende Team und sorgten in der 6. Minute für den ersten Treffer. Über Vladimir Kames und Edgars Homjakovs gelangte die Scheibe zu Filip Stopinski und dieser traf zur verdienten 1:0-Führung. Danach blieb Sonthofen weiter am Drücker, von Höchstadt war zu diesem Zeitpunkt kaum etwas zu sehen. In der 10. Minute jedoch der überraschende Ausgleich: Milan Kostourek nutze einen Konter und schloss mit einem satten Schlagschuss zum 1:1 ab. Danach konnten die Bulls zwei Überzahlgelegenheiten nicht nutzen. Zwei Minuten vor Ende nochmals Überzahl für die Alligators. Höchstadt war gerade im Aufbau, als Ondrej Havlicek geschickt störte und dann alleine auf das Tor der Alligators fuhr und zum 2:1 traf. Dabei blieb es auch und beide Teams gingen in die erste Drittelpause.
Auch im zweiten Drittel blieb Sonthofen am Drücker und spielte sich zunehmend in einen Rausch: In der 23. Minute war es Edgars Homjakovs, der die Führung ausbauen konnte. Vier Minuten später Überzahl für den ERC. Diesmal dauerte es nur wenige Sekunden, bis der nächste Treffer gelang. Vladimir Kames mit einem Schlenzer von der Blauen und Fabjon Kuqi fälschte diesen ins Tor ab. Nur 51 Sekunden später durften die Bulls erneut jubeln: Homjakovs brachte die Bulls mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend zur 5:1-Führung. Danach nahm Martin Sekera eine Auszeit für Höchstadt und wechselte den Torhüter. Doch auch dies sollte den Alligators nicht helfen. In der 31. Minute fiel das 6:1. Einen überragenden Konter schloss Kapitän Marc Sill zum nächsten Treffer ab. Nun ließen es die Bulls etwas ruhiger angehen und das sollte sich prompt rächen: Christian Schneider rutschte ein Puck unglücklich zum 2:6 durch. Und auch danach hatte Höchstadt einige Einschussmöglichkeiten, aber Schneider stand nun wieder sicher. In der 36. Minute dann wieder Sonthofen: Fabjon Kuqi schnappte sich im eigenen Drittel die Scheibe und verwertet seinen Alleingang erfolgreich zur 7:2-Pausenführung.
Das letzte Drittel wurde zunehmend von Strafzeiten bestimmt. So musste Jayden Schubert nach einem vermeintlichen Check gegen den Kopf mit 2+10 Minuten in die Kühlbox. Das nutzten die Alligators zum dritten Treffer an diesem Abend. Die Bulls schlugen jedoch zurück und stellten durch Santeri Ovaska den alten fünf-Tore-Vorsprung wieder her. Nur eine Minute später der nächste Treffer für den ERC: Adam Skala kam frei vor dem Tor zum Abschluss und schob zum 9:3 ein. Daraufhin sollte den Bulls jedoch nichts mehr gelingen und Höchstadt bäumte sich nochmals auf. So trafen die Alligators zwischen der 53. und 58. Minute durch Seewald (2x) und Dolezal noch dreimal. Doch am hochverdienten Erfolg für die Bulls sollte dies nichts mehr ändern.
In der anschließenden Pressekonferenz war Martin Ekrt zwar froh über den Sieg, die Art habe ihm jedoch nicht ganz gefallen: „Wir hätten im ersten Drittel heute wieder vier oder fünf zu eins führen müssen, doch es blieb beim 2:1. Im zweiten Drittel haben wir sehr gut gespielt. Doch im letzten Drittel haben wir acht Minuten vor Ende aufgehört zu spielen. Dennoch Glückwunsch an die Jungs für den Sieg.“
  
    
ESC Moskitos Essen
Wohnbau Moskitos unterliegen Hamburg nach schwacher Leistung 1:9
(OLN)  Nichts lief zusammen an diesem Sonntag Abend, nur eine kurze gute Phase zu Beginn des zweiten Drittels brachte etwas Hoffnung auf Seiten der Moskitos, doch diese war nur von kurzer Dauer. Am Ende wurde es deutlich: Der ESC unterlag den Crocodiles Hamburg mit 1:9.
Schon im ersten Abschnitt war Hamburg, das nur mit 13 Feldspielern angereist war, die
bessere Mannschaft, konnte die Überlegenheit jedoch nur in einen Überzahltreffer zum 0:1
nach zwanzig Minuten ummünzen.
Nach dem Ausgleich zum 1:1 im zweiten Drittel durch Grözinger gab es kurzzeitig
Hoffnung, doch mit dem 1:2 der Hamburger brachen alle Dämme.
Kein System, kein vernünftiges Aufbau- und Passspiel, damit verbunden kein
Abwehrverhalten und keine Torgefährlichkeit führten zu weiteren Gegentreffern, so dass es
nach zwei Dritteln 1:7 und am Ende des Spiels auch in dieser Höhe verdient 1:9 für die
Gäste aus Hamburg stand.
Sicherlich wird es in der kommenden Woche viel zu besprechen geben, steht schon am
Freitag das nächste Spiel in Hamburg an und am kommenden Sonntag, 2. Februar sind die
Hannover Scorpions um 18:30 Uhr zu Gast am Essener Westbahnhof.
Das sagt Thomas Haver im Namen der Vereinsführung: „Keiner im Verein verschließt die
Augen gegenüber der katastrophalen Leistung des gesamten Teams im Spiel gegen die
Crocodiles. Natürlich müssen wir als Vereinsführung - genau wie jeder andere Fan auf den
Tribünen auch - diese Klatsche erstmal verdauen. Die Analyse ist leider relativ einfach:
Gepasst hat einfach nichts, es gab in mehr als einer Hinsicht gravierende Probleme.
Deshalb sind wir aber auch nicht gewillt, dieses Desaster an Einzelnen festzumachen. Und
zwar egal ob auf dem Eis oder hinter der Bande. Wir haben gestern ein kollektives
Versagen erleben müssen. Das gilt es nun umgehend aufzuarbeiten, um bis zum
Auswärtsspiel in Hamburg am Freitag gemeinsam mit allen Beteiligten dafür zu sorgen,
dass sich ein solcher Totalausfall nicht wiederholt.“
  
    
Hannover Scorpions
Scorpions empfangen Krefelder EV / Freitag, 31. Jan. um 20 Uhr - hus de groot EISARENA
(OLN)  Die kurze Wettkampfpause ist für die Scorpions bereits wieder beendet. Am Freitag, den 31. Januar treffen die Reiss-Schützlinge in der hus de groot EISARENA um 20.00 Uhr auf die Pinguine aus Krefeld.
Allerhöchste Vorsicht ist geboten. Zu schmerzhaft war die letzte Begegnung der Scorpions in Krefeld, als es eine nicht zu erwartende 5:4 Niederlage gab.
Die Krefelder haben in den letzten Wochen mit teilweise überraschenden Ergebnissen gegen sehr starke Gegner auf sich aufmerksam gemacht.
Ab Dienstag steigen die Scorpions wieder in den „normalen“ Trainingsbetrieb ein und werden sich konzentriert auf diese Aufgabe vorbereiten.
Wir gehen davon aus, dass wir bis auf Robin Thomson komplett sein werden, wenn auch hinter Patrik Cerveny ein Fragezeichen steht. Möglicherweise steht er den Scorpions erst ab der ersten Februarwoche komplett zur Verfügung.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
   
EHC Königsbrunn
Königsbrunn überzeugt gegen Peißenberg
(BYL)  Mit 6:1 gewinnt der EHC Königsbrunn auch in der Höhe verdient gegen die „Eishackler“ des TSV Peißberg. Trotz der Ausfälle waren die Brunnenstädter von Anfang an spielerisch und kämpferisch präsent und holten sich am Ende drei Punkte gegen den bisherigen Tabellenführer der Qualifikationsrunde.
In der Partie musste EHC-Coach Waldemar Dietrich auf Dominic Auger, Alexander Strehler und den gesperrten Maximilian Arnawa verzichten. Mauro Seider ging angeschlagen in die Begegnung, am Freitag hatte er sich in Schweinfurt eine Verletzung zugezogen.
Von der ersten Spielsekunde an startete Königsbrunn druckvoll in die Partie und setzte sich gleich im gegnerischen Drittel fest. Nach 60 Spielsekunden fiel schon früh das 1:0 für Königsbrunn. Tim Bullnheimer setzte sich sehr energisch vor dem gegnerischen Tor durch und bediente Jakub Šrámek, der dann gekonnt einschoss. Mit sehr viel Einsatz und Spielfreude agierte der EHC mit ordentlich Zug zum Tor und legte dann durch Elias Maier in Überzahl gleich das 2:0 nach. Nur zwei Minuten später revanchierte sich Jakub Šrámek bei Tim Bullnheimer für seine Vorlage zum ersten Treffer und legte ihm dafür das 3:0 auf. Der Gästetrainer reagierte sofort und nahm danach eine Auszeit, um seine Mannschaft neu einzustellen. Danach gingen die Eishackler aggressiver in die Zweikämpfe, der EHC ließ sich dadurch aber nicht beeindrucken. In der 15. Spielminute nutzten dann die Eishackler in Unterzahl eine Unaufmerksamkeit der Königsbrunner, Valentin Hörndl enteilte seinen Gegenspielern und setzte sich im Alleingang gegen Schlussmann Nico Hetzel durch. Dank des sehenswerten Treffers verkürzte Peißenberg auf 3:1. Bis zur Pause fielen aber keine weiteren Treffer mehr.
Im mittleren Spielabschnitt legten die Gäste los wie die Feuerwehr und setzten die Königsbrunner die ersten vier Minuten unter Druck, danach fing sich der EHC aber wieder. In Überzahl passte Daniel Rau clever quer zum freistehenden Julian Becher, der die Vorlage gekonnt zum 4:1 einschoss. Peißenberg generierte zu viele Strafzeiten, und nur fünf Minuten später netzte Nico Baur ebenfalls in Überzahl zum 5:1 ein. Auch danach setzte es Strafen gegen die Eishackler, die der EHC aber nicht nutzen konnte. Mit dem verdienten 5:1 ging es dann auch in die letzte Pause. 
Auch im letzten Drittel machten die Gäste nochmal zunächst mächtig Druck, scheiterten aber am wieder mal herausragend haltenden Königsbrunner Keeper Nico Hetzel. Aber auch dieses Strohfeuer war schnell erloschen und der EHC erarbeitete sich wieder Möglichkeiten. In der 49. Spielminute war Königsbrunn in Unterzahl, doch Tim Bullnheimer belohnte sich für seine bis dahin starke gezeigte Leistung und eroberte den Puck von den Eishacklern. Sein schöner Pass landete bei Anton Zimmer, der im Alleingang zum 6:1 vollendete. Danach nahm sich der EHC zurück, um keine Verletzungen zu riskieren, denn die Gäste schalteten nochmal eine Stufe höher beim Härtegrad. Bis zum Abpfiff wollten aber keine weiteren Treffer mehr fallen, Königsbrunn siegt nach 60 Spielminuten hochverdient mit 6:1 gegen die Gäste aus Peißenberg.
Am Ende belohnte sich der EHC für seine disziplinierter Spielweise und Einsatzfreude. Dabei wussten alle Reihen zu überzeugen, sechs verschiedene Torschützen sind Beleg für die Ausgeglichenheit der Mannschaft. Königsbrunn verbessert sich dank der drei Punkte auf den vierten Platz der Qualifikationsrunde und ist nur einen Zähler hinter dem Drittplatzierten Pfaffenhofen.Peißenberg rutscht durch die Niederlage auf den zweiten Tabellenplatz ab, Erster ist momentan Geretsried.
Königsbrunns Coach Waldemar Dietrich freut sich über den schön herausgespielten Sieg: „Das war das bisher beste erste Drittel von unserer Mannschaft. Gute Laufarbeit, früh den Gegner unter Druck gesetzt und Fehler erzwungen, dann auch noch die Tore gemacht. Peißenberg hat danach Härte in die Partie gebracht, die unsere Spieler dann auch angenommen haben. Das zweite Drittel war ausgeglichener, trotzdem haben wir zwei Tore gemacht. Und im letzten Abschnitt dann noch das 6:1 getroffen und einige Überzahlsituationen erzwungen. Über 60 Minuten gesehen waren wir die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen.“
  
    
TEV Miesbach
TEV lässt Erding keine Chance
(BYL)  Am Freitag Abend konnte der TEV einen weiteren Kantersieg ,gegen die
Erding Gladiators verbuchen. Am Ende stand ein 8:2 (4:2/4:0/0:0) auf der
Anzeigetafel im Miesbacher Eisstadion. Mit dem zweiten Heimsieg in Folge und
einem Torverhältnis von 16:3 (!) in den letzen beiden Spielen, hat die
Mannschaft von Headcoach Kathan, Fahrt in der Verzahnungsrunde aufgenommen
und rangiert weiter auf dem 3. Platz. 
Im 1. Drittel begann der TEV schwungvoll und münzte dies auch gleich in
Treffer um. In der 5. Spielminute war es dann gleich soweit. Ein Aufbaupass
von Beppo Frank auf Michi Grabmaier nutzte dieser um mit Tempo in die
Offensivzone zu gelangen und bediente den einrückenden Nico Fissekis, der
zum 1:0 abschloss. In der selben Spielminute legte der TEV nach Bullygewinn
sofort nach. Auf Zuspiel von Christoph Gottwald und Filip Kokoska, war es
Felix Feuerreiter der zum 2:0 einschoss. Wiederum nur 3 Minuten später ,
konnte Bobby Slavicek eine Direktabnahme zur 3:0- Führung verwerten. Nach
diesem Blitzstart kamen die Erdinger durch 2 Tore in diesem Drittel zurück
und verkürzten auf 3:2. Doch 2 Minuten vor der Pausensirene schlug das
Powerplay des TEV nochmals zu. Slavicek brachte den Puck an die blaue Linie
zu Beppo Frank, sein Schuss konnte Dusan Frosch unhaltbar ins Tor
abfälschen. Somit ging es mit 4:2 ein erstes mal in die Kabinen. 
Im 2. Spielabschnitt ließ der TEV keine Zweifel mehr aufkommen und legte
auch sofort los. 4 Minuten gespielt war es abermals Dusan Frosch ( Zuspiel:
Thomas Schenkel, Sebastian Deml) der vom Slot abzog und auf 5:2 stellte. In
der 30. Spielminute beförderte Bobby Slavicek auf Zuspiel von Filip Kokoska,
das Spielgerät in die Maschen, ehe Beppo Frank ( Bobby Slavicek) nur drei
Minuten später das 7:2 mit einem satten Schuss fixierte. Nun schaltete auch
der TEV einen Gang zurück und fokussierte sich auf Spielkontrolle. Kurz vor
Ende des 2. Drittels konnte Maxi Meineke im Nachschuss den 8:2 Endstand
besorgen (Zuspiel: Dusan Frosch, Johannes Bacher).
Mit diesem Spielstand ging es ein letztes Mal in die Kabinen. 
Im letzten Spielabschnitt sahen die Zuschauer zwar keine Tore mehr, jedoch
eine abgeklärte TEV Mannschaft, die das Spiel souverän nachhause brachten.
Bei den wenigen Chancen der Gladiators , war Anian Geratsdorfer zur Stelle.
Somit gewinnt der TEV am Ende zum zweiten Mal in Folge mit 8- erzielten
Toren. „ Mit dem ersten Drittel war ich nicht zufrieden, weil das Ergebnis
nicht dem Spielverlauf entsprochen hat und wir defensiv manchmal zu sorglos
sind. Danach war ich sehr zufrieden und konnte mit vier Reihen die Kräfte
etwas schonen,“ berichtet Kathan.

TEV verliert enges Spiel gegen Tabellenführer
In einem temporeichen Spiel muss sich der TEV am Ende gegen die Passau Blackhawks mit 2:0 (0:0/0:0/2:0) geschlagen geben. Wie schon in den ersten beiden Auswärtsspielen scheitert der TEV  trotz starker Leistung, an der eigenen Chancenverwertung. Zudem musste Headcoach Peter Kathan auf einige Stammkräfte verzichten. Neben dem langzeitverletzten Mäx Hüsken, kamen die erkrankten Stefan Mechel, Stephan Stiebinger, Franz Mangold, sowie Beppo Frank hinzu, der sich beim Sieg gegen Erding verletzt hatte.
Nach einem ersten Abtasten im 1. Drittel, nahm der TEV das Heft in die Hand und versuchte Druck aufs gegnerische Tor zu erzeugen. Auch die Passauer wurde das ein oder andere mal durch schnelle Konter gefährlich, jedoch stand die TEV Defensive gut und ließ nicht viel zu. Im 1. Drittel war keiner Mannschaft ein Treffer vergönnt, trotz eines Schussverhältnisses von 20:11 (!) zugunsten des TEV . 
Im 2. Spielabschnitt blieb es das erwartet temporeiche Spiel, wobei beide Seiten gute Defensiv-Arbeit leisteten und wenn es gefährlich wurde, waren sowohl Ewert auf Seiten des TEV bzw. Rietschel für die Blackhawks zur Stelle. Kurz vor Ende des 2. Drittels, dann die große Chance für den TEV. Sebastian Höck brach auf der rechten Seite durch schoss aus spitzem Winkel aufs Tor, wo sich Florian Feuerreiter einschussbereit machte. Nur eine Glanzparade verhinderte die TEV Führung. So ging es torlos ein letztes Mal in die Kabinen. 
Im letzten Spielabschnitt bot sich den 1200 Zuschauer ein ähnliches Bild. Beide Mannschaften egalisierten sich weitestgehend. 4 Minuten nach Wiederanpfiff gelang den Gastgebern die Führung durch Sulcik durch einen Onetimer. Ärgerlich dabei war, dass der Puck zuvor eindeutig übers Tor am Netz war und der Schiedsrichter nicht zur Pfeife griff.  Mit der Führung im Rücken, kam Passau noch zu weiteren Chancen, welche Ewert klasse parierte. Gerade als der TEV so langsam wieder ins Spiel fand, musste man den nächsten Treffer in Unterzahl durch Wiederer hinnehmen. In TEV Manier , kämpfte unsere Mannschaft weiter, konnte trotz zweier Stangenschüsse und 6 Feldspieler am Ende kein Tor mehr erzielen. 
Am Ende verliert unsere Mannschaft auch im dritten Auswärtsspiel, indem man durchaus Punkte verdient gehabt hätte. „ Wieder die gleiche Laier: keine Punkte trotz guter Leistung! Sehr zufrieden bin ich mit der Defensive und den Spielern die zuletzt etwas weniger Einsatzminuten hatten. Offensiv fehlte uns zeitweise der Drang zum Tor. Ich denke wenn wir die Großchance zum 1:0 nutzen, nehmen wir Punkte mit aus Passau!“, berichtet Kathan nach dem Spiel.
Bereits nächsten Freitag gehts mit dem Heimspiel gegen den HC Landsberg im Verfolgerduell weiter. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr. 
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
Trotz sieben Toren: verliert EHC Waldkraiburg in Erding
(BYL)  Es ist schwer, möglicherweise sogar unmöglich, das Waldkraiburger Eishockey derzeit zu erklären. Das junge Team, rund um das Trainerduo Alex und Sergej Piskunov, zeigt regelmäßig seine zwei Gesichter – und diese unterscheiden sich voneinander wie Regen und Sonnenschein. Hat man am Freitag gegen Sonthofen noch gespielt, als könnte man auch in der Oberliga auflaufen, so war das Spiel am Sonntag, zumindest was das Engagement in der Verteidigung angeht, nicht annähernd der Bayernliga würdig.
Dabei fing das Spiel vielversprechend und mit einer guten Nachricht an: Tomas Rousek trifft wieder. Nach seiner Torflaute der letzten Spiele, dürfte es nicht nur für ihn selbst eine Befreiung gewesen sein das Spielgerät wieder im Tor untergebracht zu haben. Vorlagengeber für das Tor, das nur eine Minute und 16 Sekunden nach Spielbeginn fiel, war Josef Straka. Nach fünf weiteren Minuten, in welchen beide Teams mal bessere, mal schlechtere Chancen herausspielten, ist es dann der Erdinger James Hill IV. der auf Zuspiel von Lukas Krämmer den Spielstand ausgleichen kann. Rund drei Minuten später öffnet Leon Judt mit seinem Treffer zum 1:2, auf Vorlage von Decker und Zimmermann, die Schleusen für das torreichste Spiel, das der EHC in dieser Saison bisher spielte. Zuerst ist es der Vorlagengeber Patrick Zimmermann selbst, der das 1:3, auf Zuspiel von Daniel Schmidt markiert. Zwei Minuten später ist dann Erding, in doppelter Überzahl, wieder am Drücker und holt durch Waldhausen wieder auf und es steht 2:3. Nicht ganz drei Minuten später fallen die nächsten Tore. Erst ist es erneut Tomas Rousek, der auf Zuspiel von Wagner und Straka den alten Abstand wiederherstellt, nur dreißig Sekunden später ist es Erdings Zimmermann, der für den 3:4 Pausenstand sorgt.
Wer nun davon ausging, dass sich die Abwehrreihen beider Mannschaften, nach der Torflut im ersten Abschnitt, eines Besseren besinnen, der konnte nur etwa acht Minuten lang Recht behalten. Da nämlich verwandelt Straka einen Handgelenkschuss von Mathias Jeske zum 3:5. Sechs Minuten später, die Uhr zeigt 34:05, läutet Florian Zimmermann auf Erdinger Seite den kollektiven Totalausfall der Waldkraiburger Mannschaft ein. Innerhalb von drei Minuten und zweiunddreißig Sekunden wandeln die Gladiators aus dem Nachbarkreis durch zweimal Babic, einmal Zimmermann und einmal Michl den eigenen 3:5 Rückstand in eine 7:5 Führung um und versetzen die eigenen Fans damit in einen wahren Freudentaumel. Auch wenn die Löwen noch druch Trox, Wagner oder Straka zu Chancen kommen, so können sie nichts mehr am Zwischenstand drehen und gehen froh darüber nicht noch höher zurück zu liegen in die Kabine.
Im dritten Durchgang passiert sehr lange nichts Spektakuläres. Erding versucht den Spielstand zu verwalten und sich auf die Defensive zu konzentrieren, Waldkraiburg schafft es vorerst nicht am mittlerweile auf Betriebstemperatur gekommenen Thomas Mende vorbei. In der 47. Spielminute dann der Schock bei Löwen-Mannschaft und mitgereisten Fans. Nachdem zuvor Philipp Seifert, der einige harte Checks einstecken musste, verletzt vom Eis musste (Diagnose ausstehend), liegt Torwart Yeingst vor seinem Tor auf dem Eis und hat seine liebe Mühe wieder auf die Beine zu kommen. Durch eine Verkettung von ungünstigen Umständen hat er den Puck in den Bereich seiner Kehle gelangt, was ihm in der Folge die Luft raubte und ihn dazu veranlasste, nach einigen Minuten um seine Auswechslung zu bitten. Christoph Lode, sein Ersatz übernahm von dort an seine Vertretung. In der Folge gab es dann auch wieder bessere Chancen auf beiden Seiten. Mathias Jeske traf hierbei den Pfosten und auch Decker konnte seinen Schuss auf das Tor nicht verwandeln. Erdings Babic hingegen begrüßte Christoph Lode im Tor der Löwen mit einem Treffer und dem 8:5. In den folgenden sieben Minuten sollten es noch weitere vier Tore sein die sich beide Teams gegenseitig schenkten. Bei Waldkraiburg war es zum dritten Mal an diesem Abend Rousek, der das 8:6 markiert. Vier Minuten darauf, mitten in die Drangphase der Löwen und direkt nachdem Christoph Lode zugunsten eines sechsten Feldspielers das Tor verließ, aus spitzem Winkel in den verwaisten Löwen-Kasten. Nur eine Minute später erzielt Leon Judt sein zweites Tor des Abends zum 9:7, erneut war der Passgeber Leon Decker. Aus den verbleibenden eineinhalb Minuten konnte Waldkraiburg jedoch nichts mehr machen, vielmehr machen die Gladiators die zweite Hand voll und erzielen durch Zimmermann ihren zehnten und letzten Treffer des Abends.
  
    
EHC Bayreuth
Knapper Heimsieg im Duell der Rumpfmannschaften
(BLL)  Der EHC konnte am Sonntagabend auch sein drittes Heimspiel in der Abstiegsrunde gewinnen und damit eine gelungene Generalprobe für das anstehende Derbywochenende feiern. Doch es war ein hartes Stück Arbeit für die Bayreuther Jungs vonnöten, um Schlusslicht Freising mit 4-3 zu bezwingen.
Beide Mannschaften hatten das Personal betreffend zahlreiche Ausfälle zu beklagen, daher gingen sowohl die Bayreuther als auch die Freisinger lediglich mit einem Rumpfteam in die Partie.
Zunächst sah es so aus, als werde der EHC trotz der akuten Personalnot seiner Favoritenrolle gerecht und ohne große Schwierigkeiten die drei Punkte holen. Bereits in der zweiten Spielminute erzielte Michal Zizka den Führungstreffer für die nur mit einem Torhüter und zwölf Feldspielern angetretenen Bayreuther und Stephan Trolda ließ nach sieben Minuten das zweite Tor folgen. Wer nun an einen lockeren Heimsieg glaubte sah sich allerdings getäuscht, denn nur eine Minute später schlugen die Gäste durch einen Alleingang von Alexander Brezina zurück und verkürzten auf 1-2. Die Freisinger fanden nun besser ins Spiel, doch es waren die Bayreuther, die durch Andreas Geigenmüller in der 14. Minute den alten Abstand wiederherstellten. So ging es mit einem Stand von 3-1 in die erste Drittelpause.
Im zweiten Abschnitt verflachte die sehr fair geführte Partie mit insgesamt nur acht Strafminuten ein wenig. Der EHC hatte zwar die höheren Spielanteile und mehr Chancen, Tore fielen in diesem Drittel jedoch nicht.
Im letzten Drittel kamen die Gäste durch den Anschlusstreffer von Nolan Regan in der 44. Minute abermals heran und die Partie nahm erneut Fahrt auf. Als wieder Andreas Geigenmüller in der 49. Minute das 4-2 erzielte, schien eine kleine Vorentscheidung gefallen, aber die „Black Bears“ gaben sich noch immer nicht geschlagen. Nur eine Minute später sorgte Birk ein weiteres Mal  für den Anschlusstreffer und läutete damit die spannende Schlussphase ein. In dieser kamen beide Mannschaften zu Torchancen. Freising hatte durchaus die Möglichkeit zum Ausgleich, während die Bayreuther es versäumten, den Sack zuzumachen, als die Gäste ihren Torhüter vom Eis genommen hatten. Da jedoch keine weiteren Treffer mehr fallen wollten, blieb es beim knappen, aber am Ende doch verdienten 4-3 Sieg für Bayreuth.
Der EHC steht jetzt nach drei Siegen auf dem dritten Tabellenplatz, hat aber im Vergleich zur Konkurrenz auch erst drei Spiele bestritten, die allesamt im heimischen Kunsteisstadion stattfanden. Am kommenden Wochenende stehen nun gleich zwei Auswärtsderbys an: Am Freitag reisen die Bayreuther Jungs nach Selb zur dortigen 1b, am Sonntag sind sie beim EV Pegnitz zu Gast.
  
   
EV Dingolfing
Erster Dingolfinger Sportsday – Isar Rats mit Teilerfolg / EVD gewinnt gegen Bad Aibling und verliert am Sonntag daheim gegen Kempten 
(BLL)  Am vergangenen Freitag war klar, dass die Meisterrunde für die Isar Rats mit ziemlicher Sicherheit tabu sein wird, wenn man einen weiteres null Punkte Wochenende hinlegt. Davon war speziell die Auswärtsfahrt nach Bad Aibling geprägt. Bad Aibling, selbst auch im Tabellenkeller, müsste schlagbar sein. Die Aibdogs spielten, wie zu erwarten war, sehr körperbetont. Die Schiedsrichter hatten deshalb alle Hände voll zu tun. Mit 14 Strafzeiten für die Heimmannschaft war das Spiel oft unterbrochen. Die Taktik der Dogs ist, die Gegner durch Checks einzuschüchtern. Durch die Erfahrungen der letzten Saison war dies den Machern des EVD bekannt und konnten die Mannschaft darauf einstellen. Die Isar Rats mussten das spielerisch lösen. So konnte das Spiel deutlich mit 3:8 Toren gewonnen werden. Verdiente drei Punkte, die das Rennen um die Meisterrunde, die die ersten vier der Aufstiegsrunde untereinander ausspielen, wiedereröffnen. Tore schossen 2x David Bilek, 2x David Michel und je eines von Daniel Schickaneder, Waldemar Detterer und Olli Ferstl.
Am Sonntag waren der ESC Kempten zu Besuch in der Marco-Sturm Eishalle. Die Kemptener Sharks haben die klare Ansage in diesem Jahr in die Bayernliga aufzusteigen. Man hat sich aus diesem Grund auch ziemlich für die Playoffs verstärkt. Wie erwartet legten die Sharks ein extremes Tempo vor. In manchen Phasen haben die Sharks die Isar Rats überlaufen und es kam öfter zu 2-gegen-1 Situationen, die die Allgäuer eiskalt für sich nutzen konnten. Ende zweites Drittel stand es dann bereits 2:6 für die Raubfische. Im dritten Drittel dann konnten die Isar Rats den Zepter in die Hand nehmen, doch wie auch in den anderen Spielen scheiterten sie zu oft am Torhüter der Gegner und es bleib bei dem Endstand. Die Anstands-Tore gegen diesen starken Gegner machten Waldemar Detterer und David Bilek.
Auch wenn am Sonntag sowohl die Isar Rats als auch die Volleyball Damen des TVD ihre Heimspiele verloren haben, war der ersten Dingolfinger SportsDay zwischen EVD und TVD ein großer Erfolg. Viele Zuschauer nutzten die vergünstigten Kombitickets für beide Spiele und so hatten sowohl die Volleyballer großen Zuspruch von über 250 Zuschauern und beim Eishockey waren 650 in den Rängen. Die Volleyball Damen waren begeistert von der akustischen Unterstützung und der Stimmung, die der EVD Fan-Club während des Spiels gegen die Zweitligisten aus Wiesbaden in die Mehrzweckhalle Höll-Ost zauberten. Zum Gegenzug traten dann die Garde unter Walter Singer in der ersten Drittelpause der Isar Rats auf und im zweiten Break das Team der TVD Volleyball Damen mit Trainer Andreas Urmann und Spartenleiter Hans Böhm. EVD Vorstand Jürgen Ohr moderierte die Aktionen und war begeistert von diesem ersten gemeinsamen Event der zwei Großvereine in Dingolfing. „Diese Aktion hat Vorbildcharakter, wir werden weiter Kooperationen mit anderen Vereinen suchen und so das Vereinsleben in Dingolfing bekannter und attraktiver machen!“
  
    
SC Forst
Rote Laterne bleibt bei Nature Boyz - Heimniederlage gegen TSV Farchant
(BLL)  Die rote Laterne bleibt derzeit noch bei den Nature Boyz vom SC Forst, denn im Heimspiel am Sonntag im Peißenberger Eisstadion konnten sie sich gegen den TSV Farchant nicht behaupten und unterlagen mit 1:6 (1:2, 0:2, 0:2).
Vor dieser Begegnung trafen zwei bis dato sieglose Mannschaften in der Abstiegsrunde aufeinander. Das ausgegebene Ziel von Coach Stefan Roth war, dieses erste Heimspiel in der Abstiegsrunde erfolgreich zu gestalten, doch die Stürmer brachten die Scheibe nicht im Tor der Gäste unter. Das Spiel begann mit einer leichten Überlegenheit der Gastgeber, in Führung gingen jedoch die Gäste in der 5. Spielminute. Die Einheimischen waren bemüht, den Ausgleich zu erzielen, doch die Schüsse auf das von Schlickenrieder gehütete Farchanter Tor blieben Mangelware, zu verspielt agierten die Hausherren. In der 13. Spielminute hätte Daniel Stöberl für den Ausgleich sorgen können, aber er setzte den von ihm geschossenen Penalty an den Pfosten. Die erste Forster Hinausstellung nutzten die Gäste dann zur 0:2-Führung in der 15. Spielminute.  Die Gastgeber versuchten weiterhin, ins gegnerische Tor zu treffen, doch die Kaltschnäutzigkeit und das Glück fehlte. Der Bann schien gebrochen, als Manfred Guggemos in der 19. Minute auf 1:2 verkürzen konnte.
Auch im Mittelabschnitt das gleiche Bild, Forst arbeitete nach vorne, doch zu verspielt wurde agiert. Zu selten zogen die Stürmer mal ab, und wenn, dann brachten die Gäste immer einen Schläger oder Schlittschuh dazwischen. Ging ein Schuß aufs Tor, war Schlickenrieder zur Stelle. Ein Doppelschlag in der 27. und 29. Minute brachte schon die Vorentscheidung. Zweimal versenkte Sebastian Kastner die Scheibe in Jan Vlachs Tor zur 1:4-Führung, auch gleichzeitig Pausenstand.
Mit dem Willen, das Spiel doch noch zu drehen, liefen die Mannen um Trainer Stefan Roth zum letzten Drittel ein. Auch in dieser Phase des Spieles waren die Hausherren engagiert, der Zug zum Tor fehlte. Oftmals verfingen sich die Alleingänge in der gegnerischen Abwehr.  Stefan Roth nahm in der 51. Spielminute eine Auszeit und orderte Jan Vlach auf die Bank, um einen weiteren Feldspieler auflaufen zu lassen. Diese Maßnahme ging nach hinten los, denn nach ca. 20 Sekunden erhöhten die Gäste auf 1:5. Kurz vor Schluß saßen ein Forster und ein Farchanter Spieler auf der Strafbank, Jan Vlach ging nochmal vom Eis. Nach der abgelaufenen Strafzeit des Farchanters waren diese plötzlich in Überzahl und stellten in der 57. Minute den 1:6-Endstand her.
  
    
EV Pfronten
Falcons weiter ohne Punkte
(BLL)  Auch im dritten Spiel der Abstiegsrunde gingen die Falcons leer aus. Am Sonntag Abend mussten sich die Pfrontener dem SC Reichersbeuern mit 5:9 (1:3/3:3/1:3) am Ende deutlich geschlagen geben. Bereits nach 54 Sekunden gaben die Gäste mit dem 0:1 durch Lukas Fichtner die Richtung für dieses Spiel vor. Knapp 2 1/2 Minuten später traf Maximilian Huber für die Oberbayern zum 0:2. Erst in der 12. Minute wurden auch die Bemühungen der Falcons belohnt, als Thomas Böck (Ziegler) auf 1:2 verkürzen konnte. Eine unnötige Strafe der Pfrontener nutzten die Gäste durch Robert Schatton zum 1:3 vor der ersten Pause. Im Mitteldrittel zeigten sich die Hausherren deutlich engagierter und konnten erneut durch Thomas Böck (Hruska, Lukas) wieder auf 2:3 herankommen. Als jedoch ein Spieler der Falcons auf der Strafbank Platz nahm schlug Reichersbeuern erneut zu, Lukas Harrer traf zum 2:4. Als in der 34. Minute Robert Schatton zum 2:5 traf, schien die Vorentscheidung gefallen zu sein, doch die Falcons gaben sich nicht auf und trafen ihrerseits innerhalb von knapp zwei Minuten zweimal durch Johannes Friedl (Wiedmann/Gröger) und Matthias Ziegler (Böck/Gmeinder) zum zwischenzeitlichen 4:5. Doch auch diesmal hatten die Gäste eine Antwort parat und erzielten kurz vor Drittelende durch Lukas Harrer das 4:6. Im Schlussdrittel konnten die Falcons zwar kurz nach dem siebten Gegentreffer durch Robert Schatton durch Timo Stammler noch einmal auf 5:7 herankommen, am Sieg der Gäste, die noch zweimal trafen (Peter Fischer und Alexander Nicolaus) änderte dies jedoch nichts mehr. Die Falcons belegen somit weiterhin den vorletzten Tabellenplatz vor dem ebenfalls punktlosen SC Forst.
  
    
Wanderers Germering
Germering nimmt erste Hürde: Gruppensieg macht Playoff-Einzug perfekt
(BBZL)  Mit einem standesgemäßen 9:0 Heimsieg gegen den ERSC Ottobrunn sicherten sich die Wanderers am vergangenen Freitag nicht nur vorzeitig den ersten Tabellenplatz in der Bezirksliga-Gruppe 3, sondern damit gleichzeitig auch den Einzug in die Playoffs. Dabei verlief das erste Drittel noch sehr holprig und erarbeitete sich erst spät die 2:0 Pausenführung. Man merkte dem Vorisek-Team nicht nur die einwöchige Spielpause an, man musste zudem zwei der drei Sturmreihen umstellen, da in Konstantin Kolb, Edgars Opulskis und Manuel Winkler (gesperrt) drei Offensivkräfte nicht zur Verfügung standen. Im zweiten Spielabschnitt wurde der Spielrhythmus der Schwarz-Gelben flüssiger und man konnte das Ergebnis auf 6:0 hochschrauben. Auch in den letzten 20 Minuten ließen die Münchner Vorstädter nicht locker und waren insgesamt noch dreimal erfolgreich. Sein Premierentor im Seniorenbereich durfte an diesem Abend der 19-jährige Louis Britsch bejubeln. Die Mannschaft dankte nach Schlusspfiff seinen Fans für ihre Unterstützung und ließ sich lautstark feiern.

EVG spielt Pokal-Halbfinale gegen Topteam aus Gruppe 2 aus
Am kommenden Freitag steigt im Germeringer Polariom das Hinspiel des Bayernkrug-Halbfinals zwischen den Wanderers und dem DEC Inzell-Frillensee. Der Verein ist durch seine Eisschnelllaufwettbewerbe bekannt geworden, so ist u.a. eine gewisse Anni Friesinger Mitglied des DEC. Der größte Erfolg der Klubgeschichte war im Jahr 1975 der Gewinn der Regionalligameisterschaft gegen den RSC Bremerhaven und der damit verbundene Aufstieg in die Oberliga, in der man schließlich drei Jahre im Einsatz gewesen ist. Seit nunmehr vier Jahren ist Inzell in der Bezirksliga-Gruppe 2 beheimatet. Im vergangenen Sportjahr zog man als Tabellenzweiter in die Playoffs ein und musste sich in drei Spielen dem späteren Finalisten und Aufsteiger in die Landesliga EHC Bayreuth 1b geschlagen geben. Nachdem man im letztjährigen Sommer das magische Quintett um Michael Eberlein, Thomas Scheck, Sebastian Schwabl und Kresimir Schildhabel weiterverpflichten konnte, spielt man auch heuer wieder eine starke Saison und steht vor dem erneuten Einzug in die Aufstiegsrunde.Verstärkt hat man sich mit dem langjährigen Landesliga-Angreifer Florian Wehle von den Trostberg „Chiefs“. In der entscheidenden Phase der Saison hat der DEC mit einigen Verletzungssorgen zu kämpfen. Man will sich trotzdem so teuer wie möglich verkaufen. Die Fans beider Lager dürfen sich auf eine spannende Partie mit zwei ambitionierten Mannschaften freuen.

Wanderers-Tross reist in die schöne Alpenwelt Karwendel
Nur einen halben Tag nach dem Pokalspiel sitzt das Vorisek-Team bereits wieder im Bus mit dem Ziel Mittenwald. In Mittenwald lässt es sich tief durchatmen. Mit 923 Metern über dem Meeresspiegel ist das Alpenstädtchen der höchstgelegene Luftkurort in Deutschland. Doch viel Zeit, die ausgezeichnete Bergluft zu inhalieren, bleibt den Schwarz-Gelben nicht. Um 19:30 Uhr ist bereits Bully im Mittenwalder Eisstadion. Der EVM muss sich im Kampf um den zweiten Playoffplatz der SG Bayersoien/Peiting 1b wohl geschlagen geben, hat man doch das direkte Duell in Peiting mit 4:1 verloren. Das Hinspiel zwischen Germering und Mittenwald endete Ende Oktober letzten Jahres mit 7:1 für die Münchner Vorstädter. Jedoch wurde damals die Partie nach dem ersten Drittel abgebrochen, das sich der einzig anwesende Gästegoalie verletzte und nicht weiterspielen konnte. Das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams stellt keinen Gradmesser dar, zumal der EVM vor eigenem Publikum bisher nur einmal verloren hat und das beim knappen 4:5 gegen den gefühlt ständigen Rivalen in dieser Saison Bayersoien.
Unabhängig davon, dass Wanderers-Kapitän Quirin Reichel und seine Mannschaft an beiden Tagen Topleistungen zeigen will, ist das Ergebnis im Bayernkrug-Match zweitrangig, solange gewonnen wird. Im Ligaspiel gegen Mittenwald gilt das Gleiche. Auch wenn man Platz 1 sicher hat, sollte der EVG die verbleibenden Spiele gewinnen, um sich für die Playoffs das Heimrecht zu sichern.
  
    
HC Maustadt
HC Maustadt hat Platz zwei im Visier - Nach deutlichem Erfolg über Königsbrunn nun zweimal gegen Türkheim
(BBZL)  Der HC Maustadt kann aus eigener Kraft noch den zweiten Platz in der Bezirksliga und damit den Einzug in die Play-Offs schaffen. Zwar mußte die Partie in Lechbruck krankheitsbedingt abgesagt werden, gegen Königsbrunn wurden dann aber mit 12:3 (3:0/4:2/5:1) die erwarteten drei Zähler geholt. Nun geht es am Wochenende zweimal gegen den direkten Konkurrenten Türkheim.
Das Wochenende begann für Trainer Ingo Nieder mit einer Hiobsbotschaft – die Grippewelle hatte zugeschlagen und für das Spitzenspiel in Lechbruck konnte keine komplette Mannschaft aufgeboten werden. Erstmals in der Vereinshistorie mußte aus Spielermangel eine Partie abgesagt werden, „dafür entschuldigen wir uns ausdrücklich bei Lechbruck“, so Nieder.
Am Sonntag stand dann das Nachholspiel gegen Königsbrunn – interessanterweise sagten die Brunnenstädter vor wenigen Wochen aus den gleichen Gründen ab – auf dem Programm. Die gebeutelten Maustädter und insbesondere einige angeschlagene Akteure bissen auf die Zähne und sorgten schon im Startdrittel für klare Verhältnisse: André Aschenbrenner, Jimmy Nagle und Mario Kusterer brachten die Grün-Gelben mit 3:0 nach vorn, was gegen das Rumpfteam der Gäste vorentscheidend war. 
Markus Schmid stellte auf 4:0, Mario Kusterer schraubte mit einem Hattrick im zweiten Drittel den Vorsprung auf 7:2. Der HCM gestand den Königsbrunnern zwei Konter zu, die sie auch eiskalt nutzen konnten. Im letzten Drittel musste nach einem weiteren schnellen Gegenangriff der gute HCM-Goalie Patrick Wagner noch ein drittes Mal hinter sich greifen.
Was am klaren Erfolg des HCM aber nichts änderte, weil Philipp Hacker, Kevin Aschenbrenner, Alex Ulianiw, Ingo Nieder und nochmals André Aschenbrenner das Dutzend an Treffern vollmachten.
„Es war ein kurzweiliges Spiel und eine schöne Mannschaftsleistung“, freute sich Trainer Ingo Nieder. Zudem hob er besonders die Abwehrspieler und Torhüter hervor, die Garanten der momentan besten Defensive der Liga.
Die wird auch kommenden Wochenende gefordert sein. Zweimal geht es gegen den direkten Konkurrenten um Platz zwei, den ESV Türkheim. Zunächst geht es am Freitag (20 Uhr) nach Türkheim, am Sonntag (18.30 Uhr) steht das Rückspiel am Hühnerberg an. Der Nachholtermin für die Partie in Lechbruck steht noch nicht fest.
  
    
Regionalliga Südwest / Landesliga Baden-Wrttemberg
    
Stuttgarter EC
Derbyniederlage in Bietigheim
(RLSW)  Am vergangenen Freitag stand für die Stuttgart Rebels das aufgrund der Tabellenkonstellation enorm wichtige dritte Lokalderby der Saison gegen die Steelers Amateure in Bietigheim auf dem Programm. Nach Sieg im Auswärtsspiel und Niederlage im Heimspiel ging es außer um drei Punkte auch darum, wer sich im direkten Vergleich beider Teams durchsetzen würde - ein bei Punktegleichstand in der Tabelle am Ende der Saison entscheidender Fakt. Am Ende sollten allerdings die Gastgeber das bessere Ende mit einem 6:2 (2:0; 2:2; 2:0)-Erfolg für sich haben.
Obwohl die Gastgeber druckvoll aus der Kabine kamen, dauerte es bis zur 16. Spielminute, ehe Thorsten Weisler den ersten Treffer erzielen konnte. Zwei Minuten später war Routinier Marco Windisch in doppelter Überzahl erfolgreich. Den dritten Bietigheimer Treffer durch Marco Windisch direkt nach Wiederbeginn konnte Kapitän Tim Becker zwei Minuten später zum ersten Rebellentreffer kontern. Man war nun auf Stuttgarter Seite besser im Spiel, auch Marcel Neumanns Tor zum 4:1 (29.) wusste Nick Govig umgehend zu kontern (29.). Weitere Tormöglichkeiten der Rebels vereitelten entweder Frantisek Gistr im Bietigheimer Gehäuse oder mangelnde Qualität der Stuttgarter Abschlüsse.
Im letzten Durchgang konnten schließlich die Steelers Amateure mehr zusetzen. Lukas Traub (42.) und Matthias Vostarek (55.) sorgten mit ihren Toren für Klarheit und einen insgesamt verdienten Sieg der Mannschaft aus dem Ellental. Auch wenn man den Rebellen das Engagement keineswegs absprechen konnte, erwies sich der Meister der beiden vergangenen Jahre in diesem Spiel als fokussierter und konnte mit diesem Sieg erstmals auf Tabellenplatz 4 vorrücken.
  
    
Schwenninger ERC
Schwenninger Fire Wings unterliegen Tabellenführer Pforzheim, holen aber gegen Reutlingen drei Punkte
(LLBW)  Der Zug ist für die Schwenninger Fire Wings wohl endgültig abgefahren, denn durch die 4:5 (1:3; 2:1; 1:1) Heimniederlage gegen Pforzheim, haben die Neckarstädter bereits 9 Punkte Rückstand auf die Bisons. Dennoch konnten die Schwenninger im Heimspiel gegen Reutlingen einen 9:3 (2:0; 4:2; 3:1) Erfolg einfahren.
Das Spiel gegen Pforzheim begann für die Schwenninger denkbar schlecht. Bereits in der vierten Spielminute konnte der Tabellenführer mit 0:1 in Führung gehen. Von den Fire Wings kam in den ersten zehn Minuten deutlich zu wenig und so waren es erneut die Bisons, welche durch ihren Top-Scorer, Martin Juricek, mit einem Doppelschlag den Spielstand auf 0:3 erhöhen konnten. Bitter dabei aus Schwenninger Sicht das Tor zum 0:3, welches man bei eigener Überzahl zu ließ. Doch die Fire Wings kämpften sich zurück ins Spiel und konnten in Person von Stefan Schäfer, eine Minute vor der ersten Drittelpause, auf 1:3 verkürzen.
Schwenningen startete nun besser in den Mittelabschnitt, Tore vielen allerdings in den ersten zehn Minuten auf beiden Seiten keine. Im Powerplay konnte Bischoff die Bisons aber wieder mit drei Toren in Führung bringen. Einen schönen Konter über Fabian Gerster, sowie ein Überzahltor von Phil Wissink brachte die Fire Wings aber mit 3:4 zurück ins Spiel und somit wieder Spannung für das letzte Drittel.
Der Knackpunkt hier in Minute 44, als erneut Juricek in Unterzahl das spielentscheidende 3:5 erzielen konnte. Schwenningen warf nochmal alles nach vorne und Top-Scorer Mike Soccio konnte in Überzahl noch auf 4:5 verkürzen. Trotz das Schwenningens Trainer Johannes Stöhr seinen Torwart für einen sechsten Feldspieler vom Eis nahm, brachte diese Entscheidung kein weiteres Tor für die Neckarstädter und man musste sich den Bisons in einem hartumkämpften Spiel knapp mit 4:5 geschlagen geben.
Keine 24 Stunden später stand erneut ein Heimspiel auf dem Programm. Zu Gast war der Tabellenfünfte aus Reutlingen. Trotz dem anstrengenden Spiel vom Vortag legten die Schwenninger gleich los wie die Feuerwehr. Keine 40 Sekunden waren gespielt, da erzielte Verteidiger Philip Spechtenhauser das 1:0. Aus einer kompakten Abwehr heraus erspielten sich die Fire Wings zahlreiche guten Tormöglichkeiten. Es dauerte bis zur 12. Spielminute, ehe Fabian Gerster seine Farben mit 2:0 in Front bringen konnte.
 Das zweite Drittel begannen die Neckarstädter in Unterzahl und die Gäste aus Reutlingen konnten den 2:1 Anschlusstreffer erzielen. Andreas Erlenbusch, ebenfalls in nummerischer Überzahl stellte jedoch den alten zwei Tore Abstand wieder her. Eine Minute später waren es erneut die Reutlinger, welche zum 3:2 einnetzen konnten. Spätestens nach dem 4:2 durchWaldemar Wehrle schien die Gegenwehr der Gäste jedoch gebrochen. Christopher Kohn und Schwenningens Top-Scorer Mike Soccio stellten den Spielstand nach 40 Minuten auf ein beruhigendes 6:2.  Das letzte Drittel plätscherte vor sich hin. Kohn und Wehrle, mit ihren zweiten Treffern an diesem Abend, sowie Interims-Kapitän Marcel Thome, bei einem weiteren Gegentreffer der Reutlinger schossen die Fire Wings zu einem deutlichen 9:3 Heimsieg.
 „Gegen Pforzheim haben wir die ersten 20 Minuten nicht gut gespielt, sind dann aber besser in die Partie gekommen. Am Ende hatten wir etwas Pech im Anschluss, sonst wäre gegen die Bisons wohl mehr drin gewesen. Gegen Reutlingen haben wir dann wieder gezeigt, dass wir starkes Eishockey spielen können. Für uns gilt es nun in den letzten 6 Spielen die maximal mögliche Ausbeute an Punkten zu holen, um den zweiten Tabellenplatz zu untermauern.“, so die beiden Schwenninger Trainer Matthias Kloiber und Johannes Stöhr.
Das nächste Spiel bestreiten die Schwenninger am 19.10.2019 zuhause gegen die 1b-Vertretung des EC Eppelheim. 
  
    
Regionalliga West
    
Dinslakener EC Kobras
Es hat nicht sollen sein
(RLW)  Nein, sie wiederholten nicht die Fehler vom Freitag. Ja, sie hingen sich erneut richtig in die Partie rein. Doch während sie ansonsten für ihre große Effektivität vor dem gegnerischen Tor bei Vergleichen mit spielerisch stärkeren Mannschaften bekannt waren, ließen sie gestern genau diese Effektivität vermissen, obwohl sich ihnen ein paar Großchancen boten. Dies plus ein Missgeschick des Dinslakener Goalies, der ansonsten eine starke Leistung bot, führte dann zu einer 3:4 – Niederlage bei den Hammer Eisbären.
Analog zum Spiel am Freitag legten auch gestern die Hausherren los wie die Feuerwehr und Marvin Frenzel musste bereits nach 48 Sekunden den Puck erstmalig aus dem Netz fischen. Kevin Thau hatte den Dinslakener Schnapper mit einem Schuss in den rechten oberen Winkel bezwungen. Die Eisbären versuchten, umgehend nachzulegen, doch die Dinslakener Defensive wurde jetzt stabiler und man wagte sich langsam aber sicher auch mal über die gegnerische blaue Linie. Dennoch wäre es vermessen zu sagen, dass das 1:1 durch Sören Hauptig zwangsläufig daraus folgen musste; die Dinslakener Neuverpflichtung fälschte einen von Moritz Hofschen abgegebenen Schlagschuss von der blauen Linie gekonnt und unhaltbar für Hamms Torhüter Marius Dräger zum 1:1 – Ausgleich ab. Da waren gut 4 Minuten gespielt.
Die Dinslakener kamen jetzt immer besser in die Partie, doch kurz nach eigener erfolgloser Überzahl zeigten die Hausherren den Giftschlangen, wie man das macht. Torschütze Milan Svarc zeigte den Zuschauern beim 2:1 mit seinem Powerplay – Treffer, wie wichtig er für seine Mannschaft ist. Da waren 12 Minuten gespielt. Im weiteren Verlauf hatten die Dinslakener zwar Großchancen durch Dennis Appelhans und Philipp Heffler, doch im einen Fall fehlte das nötige Scheibenglück, als diese sich immer wieder aufstellte und einen gezielten Schuss nicht zuließ, im anderen Fall war Marius Dräger bereits geschlagen, doch der Puck konnte nicht mehr gezielt abgesetzt werden, sodass er am Tor vorbei zischte. Natürlich hatten auch die Hausherren noch ihre Möglichkeiten, doch wie eingangs erwähnt, stand die Dinslakener Verteidigung deutlich besser als 2 Tage zuvor. Somit hätte sich keiner der Eisbären beschweren können, wenn mindestens der Ausgleich schon im ersten Abschnitt gefallen wäre.
In den ersten 5 Minuten des Mittelabschnitts bestimmten die Hausherren das Geschehen, doch die Kobras konnten gefährliche Schüsse immer wieder vereiteln.
Pascal Behlau zeichnete in der 26. Spielminute für den Ausgleich verantwortlich. Es war ein etwas kurioses Tor. Behlau konnte einen nicht all zu festen Schuss Richtung Dräger absetzen, ein Eisbären – Verteidiger versuchte diesen Schuss zu stoppen, doch die Scheibe stellte sich hoch und kullerte nicht nur über seinen Schläger, sondern auch über die Torlinie. Spielstand 2:2.
Im weiteren Verlauf führte eine Dinslakener Unterzahlsituation zum 3:2 – Führungstreffer durch die Hausherren. In dieser Situation hatte Sören Hauptig im eigenen Verteidigungsdrittel seinem Gegenspieler den Puck stibitzt, lief alleine aufs Hammer Tor zu, scheiterte jedoch an Marius Dräger. Besser machte es erneut Milan Svarc, der in der gleichen Überzahl Marvin Frenzel in der 28. Spielminute mit einem Schuss „durch die Hosenträger“ überwand. Im Anschluss wurde die Partie deutlich hektischer und ruppiger. Einige Akteure sagten auch ihrem Gegenüber körperlich mal die Meinung, sodass sich die Strafbänke füllten. Das Resultat war eine einfache Überzahl für die Giftschlangen. Die Dinslakener waren natürlich darauf aus, diese Überzahl in einen Treffer umzumünzen, doch Marvin Frenzel, der zuvor der Fels in der Brandung war, unterlief ein folgenschweres Missgeschick. Als er, nach einem Hammer Befreiungsschlag, den Puck wieder schnell zurückspielen und einen eigenen Mitspieler anpassen wollte, kam der Dinslakener Schnapper ein paar Meter aus seinem Kasten heraus, traf die schwarze Hartgummischeibe aber nicht richtig, sodass Kevin Thau dazwischen sprinten konnte und ihm das leere Gehäuse offenstand. Natürlich hatte der Hammer Stürmer in der 37. Minute wenig Mühe, das 4:2 zu erzielen.
Das 4:3 der Kobras fiel, als in der 39. Spielminute Sören Hauptig einen Schuss auf gas gegnerische Gehäuse absetzte, ein Verteidiger der Eisbären die Hartgummischeibe zwar blocken konnte, diese aber im Anschluss genau auf den Schläger von Pascal Behlau fiel, der die Lücke erspähte und zum 4:3 – Anschluss einnetzen konnte.
Die Kobras bemühten sich im letzten Abschnitt und wurden immer offensiver, doch mit Glück und Geschick verteidigten die Westfalen ihren 1-Tor-Vorsprung bis zum Schlusspfiff.
Thomas Esser, dem sportlichen Leiter der Kobras, wird dieses Spiel wohl noch länger in Erinnerung bleiben: Kurz vor Ende der Partie erwischte ihn, neben der Mannschaftsbank der Kobras stehend, ein Schläger einer Spielertraube, die in seiner Nähe um Puckbesitz kämpfte. Esser musste mit klaffender Augenbraue und zugeschwollenem blauen Auge in einem Hammer Krankenhaus genäht werden. Er ist aber inzwischen wieder zuhause und es geht ihm den Umständen entsprechend gut, wie es so schön heißt.
Die Kobra-Familie wünscht ihm auf jeden Fall gutes Heilfleisch und eine schnelle Genesung.
  
    
Herforder EV
Zehn Minuten reichen zum Sieg - Herford gewinnt 6:1 in Ratingen
(RLW)  Kurs in Richtung Playoffs – der Herforder Eishockey Verein gewann auch sein zweites Spiel in den PrePlayOffs der Regionalliga West bei den Ratinger Aliens mit 6:1 (0:0/5:1/1:0) und eroberte nach dem ersten Wochenende die Tabellenführung. Dabei tat sich das Team um HEV-Kapitän Fabian Staudt zunächst schwer, stellte jedoch Mitte des Spieles innerhalb von zehn Minuten mit fünf Treffern die Weichen auf Sieg.
Gegen ersatzgeschwächte Ratinger fanden die Ostwestfalen in den ersten Minuten noch nicht richtig in die Begegnung. Zwar erarbeitete sich Herford im ersten Drittel ein Chancenplus, der Gastgeber stand jedoch gut in der Abwehr und hatten in Felix Zerbe einen starken Rückhalt im Tor. Kieren Vogel auf der Gegenseite wurde nur selten geprüft, blieb aber aufmerksam und fehlerfrei. So ging es torlos das erste Mal in die Kabinen.
Im zweiten Drittel erhöhte Herford den Druck, musste jedoch weiter auf den ersten Treffer warten. Als Guillaume Naud in der 28. Minute schließlich das 1:0 per Direktabnahme erzielte war der Bann gebrochen und der HEV hatte plötzlich leichtes Spiel. Killian Hutt erhöhte drei Minuten später auf 2:0 und weitere 180 Sekunden später gelang Jan-Niklas Linnenbrügger, vierfacher Torschütze im Spiel gegen Neuwied am vergangenen Freitag, mit einem unhaltbaren Schuss in den rechten Torwinkel das 3:0. Doch die Ice Dragons ließen die Zügel noch nicht schleifen und waren nun auf die Vorentscheidung aus. Diese sollte Gleb Berezovskij mit einem Doppelschlag vorenthalten sein, als er in der 37. Minute zunächst eine doppelte Überzahl und nur rund 30 Sekunden später die verbleibende einfache Überzahl nutzte und das Ergebnis auf 5:0 stellte. Ratingen verkürzte eine Minute vor der Pausensirene durch einen Konter, der von Ted Zeitler abgeschlossen wurde, auf 1:5.
Im Schlussabschnitt schaltete der HEV wieder einen Gang zurück, hatte das Geschehen auf dem Eis aber immer Griff. In einer weiteren Powerplay-Situation fälschte Jan-Niklas Linnenbrügger in der 57. Minute einen Schuss von Killian Hutt unhaltbar für Felix Zerbe zum 6:1-Endstand ab.
Mit den Siegen gegen Neuwied und in Ratingen ist der Herforder Eishockey Verein mit der maximalen Ausbeute von sechs Punkten in die PrePlayOffs gestartet und hat die Tabellenführung vor den punktgleichen Hammer Eisbären erobert. Topfavorit Diez-Limburg verlor überraschend mit 5:6 beim EHC Neuwied, wobei das Ergebnis sehr wahrscheinlich noch auf ein 5:0 für Neuwied aufgestockt wird, da die Diez-Limburg Rockets vergaßen einen Spieler im Spielberichtsbogen aufzuführen, der später in der Partie mitwirkte. Somit steht Diez-Limburg am kommenden Freitag beim absoluten Topduell in Herford bereits mächtig unter Druck, wenn es zum möglichen ersten Showdown um die beste Ausgangsposition für die PlayOffs geht. Die Partie gegen den Topfavoriten Diez-Limburg steigt für die Ice Dragons am Freitag zur gewohnten Zeit um 20.30 Uhr im heimischen Eisstadion „Im Kleinen Felde“. Am Sonntag trifft der HEV um 19.00 Uhr auswärts auf die Dinslaken Kobras und erwartet eine schwierige Aufgabe gegen einen unbequemen Gegner.   
  
    
Regionalliga Nord
    
Salzgitter Icefighters
Overtime-Niederlage in Bremen – Icefighters Vierter der Hauptrunde
(RLN)  Mit einer späten Niederlage endete für die TAG Salzgitter Icefighters am Sonntag die Hauptrunde der Regionalliga Nord. Bei den Weserstars Bremen gelang es dem Team von Radek Vit nicht, eine Führung aus dem ersten Drittel zu halten. In der Verlängerung endete die Partie 5:6 (1:2, 2:1, 2:2, 0:1) aus Sicht der Stahlstädter.
Dabei sah es zu Beginn der Partie ganz und gar nicht nach einer Niederlage aus. Salzgitter brachte sich nach einer guten Viertelstunde mit den Treffern von Ruven Bannach (11.) und Ron Friedrich (17.) in Führung und konnte sich auch trotz des Bremer Anschlusstreffers (19.) mit einem knappen Vorsprung in die erste Pause verabschieden. Doch der dreifache Nordgruppen-Meister verzeihte keine Fehler und drehte das Spiel im Mittelabschnitt. Nach den Treffern zum Zwischenstand von 3:2 (26., 37.) gelang es Thomas Herklotz immerhin, den Spielstand zu egalisieren (38.) – und das sogar in Unterzahl.
Damit war die Partie vor den letzten 20 Minuten wieder völlig offen und versprach Spannung bis zum Schluss. Es waren die Weserstars, die sich erneut in Front bringen konnten (44.), doch nur wenige Sekunden darauf schlug Herklotz erneut zu (45.), diesmal im Powerplay. Der erneute Ausgleich sollte eine knappe Viertelstunde Bestand haben, bis Martin Záhora knapp zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielstand seine Icefighters abermals in Führung brachte (59.) – eine Strafzeit machte den Traum vom Sieg zunichte, Bremen glich 64 Sekunden vor der Sirene in Überzahl aus. In der Verlängerung war das Momentum auf Seiten der Gastgeber, nach nur 37 Sekunden war das Spiel entschieden.
"Wir waren am Anfang extrem stark. Von Bremen kam zu diesem Zeitpunkt praktisch nichts und wir sind verdient in Führung gegangen. Dann haben wir den Gegner zu den ersten Toren eingeladen, haben wieder versucht schön zu spielen, statt die Scheibe einfach aus dem eigenen Drittel herauszuspielen. Ab diesem Zeitpunkt war es ein Spiel auf Augenhöhe, wo beide Mannschaften abwechselnd am Drücker waren. Am Ende haben wir ein paar Fehler gemacht und deshalb eben auch verloren", sagte Vit nach dem Spiel. Dennoch war der Coach zufrieden und weiß auch, an welchen Stellen noch Nachholbedarf besteht: "Ingesamt war es ein guter Auftritt und auch die Einstellung hat gepasst. Zwischendurch dachten wir aber, dass es von alleine läuft. Wir müssen daran arbeiten, die defensiven Aufgaben noch besser und verantwortungsvoller wahrzunehmen, gerade wenn man kurz vor dem Ende in Führung liegt!"
Auch mit dem Abschneiden  der Hauptrunde ist der Ex-Profi weitesgehend zufrieden: "Bis auf die Niederlage in Harsefeld war die Saison in Ordnung. Das sind die Punkte, die uns nun zum dritten Platz gefehlt haben. So hätten nur Sande und Braunlage vor uns gestanden und das sind beides Mannschaften, die schon ein bisschen stärker und erfahrener sind und vor allem auch finanziell in einer anderen Liga sind." Für die am Freitag beginnende Meisterrunde spielen die Ergebnisse der Hauptrunde keine Rolle, da es für die sechs teilnehmenden Teams wieder bei Null losgeht. Start ist für die Icefighters in Bremen, am Sonntag sind die Harsefeld Tigers am Salzgittersee zu Gast.
  
    
Regionalliga Ost
    
FASS Berlin
Drei Punkte nach solider Leistung in Hohenschönhausen
(RLO)  Mit einem soliden 3:6 (0:0, 2:4, 1:2)-Sieg bei den Eisbären Juniors stabilisiert FASS Berlin den dritten Tabellenplatz. Die Teilnahme an den Meisterschafts-Play-offs, die am 22. Februar beginnen, ist den Weddingern nicht mehr zu nehmen.
Headcoach Oliver Miethke musste etwas umstellen, weil mit David Trivellato und Dimitry Butasch zwei Akteure kurzfristig krankheitsbedingt ausfielen. Niklas Weihrauch und Kim-Joel Krüger rückten neben Dennis Merk in die dritte Angriffsformation. In der Defensive feierte Joe Timm sein Comeback. Die Eisbären Juniors boten wie gewohnt einen zahlenmäßig starken Kader auf (16+2). Mit Lücke, Topfstedt, Winkler, D’Arino und Golz waren fünf Spieler dabei, die schon in der Ersten Mannschaft von FASS gestanden hatten.
Nach einem ereignisarmen ersten Drittel, das von konzentrierter Defensivarbeit beider Teams geprägt war, nahm die Begegnung im zweiten Abschnitt Fahrt auf. Julian van Lijden (29.) und Patrick Czajka (30.) brachten den Favoriten durch einen Doppelschlag in Führung, doch Peret (33.) und Golz (38.) glichen für den Aufsteiger aus. Noch hatte sich die Freude bei den Eisbären kaum gelegt, als erneut Czajka und van Lijden binnen 21 Sekunden einen weiteren Doppelpack schnürten (39.). Beide Schützen trafen mit präzisen Schüssen aus halblinker Position.
Doch noch gaben sich die Gastgeber nicht geschlagen. Begünstigt durch einige Strafzeiten, die der strenge Schiedsrichter Simankov gegen FASS verhängte, rannten sie immer wieder gegen das von Danny Bohn gut gehütete Gästetor an. Auch nachdem dem wieder starken Tom Fiedler bei einem schnellen Konter ein Short Hander zum 2:5 gelang (47.), kamen die Eisbären in Überzahl durch Peret wieder heran (51.). Doch als Lücke zwei Minuten vor Spielende seinen Kasten zu Gunsten eines sechsten Feldspielers verließ, schickte Fiedler Nico Jentzsch auf die Reise, der die Scheibe sicher im leeren Tor unterbrachte und die drei Punkte endgültig sicherte.
Unter dem Strich sahen die 153 Zuschauer eine solide Leistung von FASS gegen die bekanntlich defensiv- und kampfstarken Eisbären. 
  
    
ESV Chemnitz
Saisonziel: checked; geilste Stimmung: checked
(RLO)  Eishockey und der Küchwald gehören mittlerweile zusammen wie Blitz und Donner. Zehn von elf Heimspiele gewannen die Crashers in der laufenden Spielserie. Und mit einem überragenden 8:3-Sieg gegen Niesky sichern sich unsere Crashers vorzeitig die Teilnahme an den Play-Offs. 684 Zuschauer sahen ein hartes, teils ruppiges Spiel, mit ungewohnt überforderten Tornados.
Den Zahn zogen die Crashers den Lausitzern schon im ersten Drittel. Nach 20 Spielminuten stand es 4:0.
Mehr zum Spiel gegen Tornado Niesky gibt es hier: https://chemnitz-crashers.de/2020/01/26/saisonziel-checked-geilste-stimmung-checked/
  


 Dienstag 28.Januar 2020 www.icehockeypage.de 
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