Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
MEC Saale Bulls Halle
(OLN)  Verteidiger Eric Wunderlich hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und wird den Saale Bulls bis zum Saisonende nicht mehr zur Verfügung stehen

ECDC Memmingen
(OLS)  Stürmer Jannik Herm, der erst vor Kurzem aus der DEL2 vom EHC Freiburg an den Hühnerberg kam, hat sich an der Hand verletzt und wird den Indians für mehrere Wochen fehlen
  
EV Pegnitz
(BLL)  Stürmer Maximilian Eissner, der bereits längere Zeit mit dem Team trainierte, hat nun auch sein Debüt bei den Ice Dogs gegeben und spielte zuvor im Bayreuther Nachwuchs und auch im Landesliga-Team der Tigers
  
EV Dingolfing
(BLL)  Verteidiger Manuel Ruhstorfer, der bis auf zwei Spielzeiten in Vilshofen seine gesamte Laufbahn bei den Isar Rats verbrachte, wird nach dem kommenden Wochenende seine aktive Laufbahn beenden
 
Blue Devils Weiden
(OLS)  Für Stürmer Philipp Siller, der bereits mehrere Wochen fehlte, hat sich nach neueren Untersuchungen einen Bluterguß im beckenbereich zugezogen, womit die aktuelle Saison für ihn vorraussichtlich bereits vorzeitig beendet ist

EC Hannover Indians
(OLN)  Der deutsch-slowakische Stürmer Igor Bacek hat seinen Vertrag am Pferdeturm verlängert und wird somit bereits in seine vierte Saison im Trikot der Indians gehen
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons müssen ab der nächsten Saison auf Stürmer Marcel Weise verzichten, der angekündigt hat seine aktive Laufbahn nach mehr als 500 Spielen im Erfurter Trikot nach der aktuellen Saison zu beenden
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 1.Februar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 20 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West und Landesliga Berlin.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Düsseldorfer EG
2:1! Später Sieg in Schwenningen!
(DEL)  Die Düsseldorfer EG dreht das Spiel und gewinnt bei den Schwenninger Wild Wings spät mit 2:1 (0:1, 0:0, 2:0)! Die DEG zeigte dabei aber über weite Strecken keine gute Leistung, bewies aber erneut viel Moral. Anders als in den drei bisherigen Saisonduellen war es diesmal also kein 3:2…
  
    
Bayreuth Tigers
Specialteams lassen Tigerkäfig langsam wieder zur Festung werden - 3 Powerplay- und ein Unterzahltor sorgen zum elften Mal in Folge für Punkte in Heimspielen
(DEL2)  Zu diesem Heimspiel mussten die Tigers auf insgesamt sechs wichtige Stammspieler verzichten und nur durch die drei „Förderlizenzler“ aus Nürnberg konnte Trainer Kujala zumindest drei Reihen stellen. Durch die logischerweise etwas fehlende Abstimmung bei den Gelb-Schwarzen hatten die bis auf Fiddler nahezu kompletten Gäste auch den besseren Start. Einige klare Chancen konnte allerdings Goalie Brett Jaeger entschärfen und in den letzten Minuten wurde auch Felix Bick für Nauheim geprüft. Da aber auch dabei keine Treffer fielen, ging man mit einem torlosen Unentschieden in die ersten Pause.
Im zweiten Abschnitt hatten wieder die Südhessen den besseren Start und gingen durch ein gut abgeschlossenes Break von Bindels in Führung. Nun nahm das Spiel aber richtig Fahrt auf. Zeitweise spektakuläres „coast-to-coast-Hockey“ wurden den Zuschauern nun am roten Main geboten, mit den besseren Aktionen der Hausherren. Erst traf Gron im Powerplay, bevor Kolozvary einen 2 gegen 1 Unterzahl-Konter zusammen mit Kislinger zur ersten Tigers-Führung nutzte. Järveläinen scheiterte danach mit einem weiteren Unterzahlbreak an Bick und Nauheim nahm nun außerdem auch noch viele zu viele Strafen. Konsequenz daraus zwei weitere Powerplay-Tore der nun wie entfesselt drückenden Oberfranken. Erst fälschte „Spieler des Tages“ Kolozvary einen Fernschuss ab und Gleiches gelang dann zwei Minuten später Järveläinen nochmal zum 4-1 nach 40 Minuten.
Im Schlussabschnitt wollten die Gäste aus der Kurstadt natürlich nochmal ins Spiel zurückkommen, doch Bayreuth verhielt sich da clever, störte früh und ließ nicht mehr viel zu. Einzig in Überzahl gelang Hamill noch ein Abstauber-Tor und so blieben die Punkte völlig verdient komplett in Oberfranken.
Eine geschlossene Mannschaftsleistung um einen starken Torhüter Jaeger bauten die Heimserie weiter aus und nährten damit Hoffnungen für den weiteren Saisonverlauf.
Das nächste Heimspiel der Tigers findet am Freitag ,dem 07.Februar statt. Spielbeginn ist um 20 Uhr gegen die Falken aus Heilbronn.
  
   
Eispiraten Crimmitschau
Eispiraten zollen Veteranen Tribut - Westsachsen halten am 21. Februar den ersten Veteranen-Tag ab
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau werden das Heimspiel am 21. Februar, gegen den EV Landshut, unter dem Motto „Danke für Deinen Einsatz“ stellen. Gemeinsam mit dem Bund Deutscher EinsatzVeteranen e.V. und dem Spieltagspräsentator mobilcom-debitel werden die Westsachsen dabei als erstes Profi-Eishockeyteam in Deutschland einen Veteranen-Tag abhalten und dabei sogar in Camouflage-Trikots auflaufen.
Initiatoren dieses Veteranen-Tages sind dabei Michael Gawenda, Mitarbeiter des Sprade.TV-Teams und ehemaliger Bundeswehr-Soldat, und Eispiraten-Pressesprecher Aaron Frieß, welche das Event seit mehreren Monaten planen. „Unser großes Vorbild ist hierbei die NHL, wo in regelmäßigen Abständen solche besonderen Spiele abgehalten werden. In Deutschland hat es bis jetzt noch keine vergleichbare Aktion gegeben. Wir wollen nun unsere Wertschätzung gegenüber den Veteranen zeigen“, sagt Frieß. Michael Gawenda bildete zuletzt dabei das Bindeglied zwischen den Eispiraten und dem Bund Deutscher EinsatzVeteranen. „Es ist in Deutschland nicht selbstverständlich, dass die Gesellschaft sich bei Ihren Soldaten für den geleisteten Dienst bedankt. Um so mehr freut es uns, dass man Menschen, die einen besonderen Dienst für die Gesellschaft leisten, in dieser Form Danke sagt. Es ist eine bisher einzigartige Aktion im deutschen Eishockey, zu Gunsten im Einsatz verwunderter Soldatinnen und Soldaten. Wir danken den Eispiraten für dieses klare Zeichen der Verbundenheit mit unseren Einsatz-Veteranen der Bundeswehr und hoffen, dass diese Aktion Anklang in der Gesellschaft und zahlreiche Nachahmer findet.“, sagt David Hallbauer, stellvertretender Bundesvorsitzender vom Bund Deutscher EinsatzVeteranen e.V., welcher an diesem Tag außerdem das Ehrenabzeichen für zahlreiche Einsatz-Veteranen verleihen wird.
Dabei werden die Eispiraten Crimmitschau auch in besonderen Trikots auflaufen, für deren Finanzierung sich mobilcom-debitel-Vertriebsleiter René Stengel verantwortlich zeigt. So gehen die Schützlinge von Cheftrainer Danny Naud gegen den EV Landshut mit speziellen Camouflage-Jerseys, welche die Eispiraten gemeinsam mit Create Sports kreiert haben und an die Arbeitskleidung der Bundeswehr erinnern, auf Punktejagd. Im Anschluss wird dieses Sondertrikot dann versteigert. Dabei soll ein Teil dem Bund Deutscher EinsatzVeteranen e.V. zur Verfügung gestellt werden. Nähere Infos dazu folgen!
Die Eispiraten Crimmitschau sagen „Danke für euren Einsatz“ und freuen sich über einen großen Zuspruch zum ersten Veteranen-Tag im Kunsteisstadion Crimmitschau und im deutschen Profi-Eishockey.
  
7:5! Eispiraten ringen Dresden nieder - Westsachsen holen sich den nächsten Derbysieg
Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr Heimderby gegen die Dresdner Eislöwen spektakulär gewonnen. Das Team von Cheftrainer Danny Naud und Co-Trainer Fabian Dahlem setzte sich am Ende mit 7:5 gegen die Elbstädter durch. Dabei bewiesen die Westsachsen immer wieder Moral und ließen sich durch mehrere Rückschläge nicht unterkriegen.
Personal: Die Eispiraten mussten weiterhin auf den Langzeitverletzten Carl Hudson (Fußbruch) verzichten, der in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen soll. Sonst waren jedoch alle Spieler an Bord. Im Tor startete Michael Bitzer.
Die Zuschauer im Sahnpark sahen zunächst ein offenes Spiel zwischen den Eispiraten und den Eislöwen. Die Hausherren legten jedoch schnell eine Schippe drauf und erarbeiteten sich somit eine optische Überlegenheit. Diese drückte sich dann auch schnell in einem Tor aus. Marco Eisenhut ließ einen Schuss von Austin Fyten nach oben prallen, David Kuchejda war schließlich zur Stelle und beförderte den Puck zum 1:0 über die Linie (3.). Die Eispiraten behielten folglich die Oberhand und konnten in Person von Ty Wishart erhöhen. Der großgewachsene Verteidiger traf mit seinem Blueliner zum 2:0 (13.). Die Freude währte jedoch nicht allzulang. So konnte Dale Mitchell nach einer schnellen Kombination über Knackstedt und Huard nur eine Minute später auf 1:2 verkürzen (14.). Wiederum nur drei Minuten später war es die gleiche Kombi, die in Überzahl erneut zuschlug und den Spielstand so egalisierte – 2:2 (17.).
Ein Wermutstropfen mussten die Verantwortlichen der Eispiraten schon in der ersten Pause hinnehmen. Nach einem stark geblockten Schuss, ging es für Lukáš Vantuch nicht weiter. Doch die Westsachsen wussten auch ohne den Tschechen zu überzeugen und präsentierten sich treffsicher. Nach einer schönen Kombination über Körner und Wideman lauerte Mitch Wahl am langen Pfosten und schob zum 3:2 ein (25.). In der Folge wurde das Spiel ruppiger. Viele Zweikämpfe am Rande des Erlaubten sorgten für eine zerfahrene Partie, in der die Eislöwen zurückschlugen. Jordan Knackstedt, der ja schon selbst einmal das Crimmitschauer Trikot trug, ließ Bitzer nach 37 Minuten keine Abwehrchance. Sein Schuss landete genau im Winkel – 3:3. Die Eispiraten fanden darauf aber genau die richtige Antwort. Ty Wisharts fast harmloser Schuss rutschte Marco Eisenhut durch, Austin Fyten schob die Hartgummischeibe letztlich zum 4:3 über die Torlinie – 4:3 (38.).
Die Dresdner kamen direkt nach Wiederbeginn zum erneuten Ausgleich. Petr Pohl sorgte mit seinem Schlagschuss für den Treffer zum 4:4 (42.). Schließlich waren es jedoch wieder die Eispiraten, die gerade in den Schlussminuten noch einmal gewaltig auf das Gaspedal drückten. Nach einer schönen Einzelaktion von Ty Wishart war es Austin Fyten, der Eisenhut sehenswert aussteigen ließ und auf 5:4 stellte (53.). Vincent Schlenker sorgte nur eine Minute später mit seinem Schlagschuss-Tor zum 6:4 für die vermeintliche Vorentscheidung (54.), doch die Eislöwen kamen noch einmal ran. Der Jubel nach Sebastian Zauners 6:5-Treffer hielt jedoch nicht lange an, denn Vincent Schlenker sorgte am Ende für den 7:5-Endstand. Nach feiner Vorarbeit von Pohl traf er ins verwaiste Tor der Dresdner.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen verlieren das Sachsen-Derby
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Eispiraten Crimmitschau mit 5:7 (2:2; 1:2; 2:3) verloren. Cheftrainer Rico Rossi musste weiterhin auf Florian Proske und René Kramer verzichten. Im Tor stand heute Abend Marco Eisenhut.
Vor 3.156 Zuschauern gingen die Eispiraten durch den Treffer von David Kuchejda früh in Führung (3.). Die Hauptschiedsrichter konsultierten zur Sicherheit den Videobeweis und bestätigten den Treffer. Eislöwe Mario Lamoureux kassierte wegen Hakens eine Strafe und die Westsachsen bauten durch den Treffer von Ty Wishart die Führung aus (13.). Dresdens Antwort folgte 30 Sekunden später, als Dale Mitchell den Anschlusstreffer erzielte (14.). Kurz darauf spielten die Eislöwen in Überzahl und Nick Huard markierte den Ausgleich (17.). Mit dem 2:2 ging es in die erste Pause.
Im Mitteldrittel brachte Mitch Wahl Crimmitschau in Front (25.). In Minute 37 fiel durch Jordan Knackstedt der Ausgleich für die Blau-Weißen, aber keine Minute später traf Austin Fyten zur Crimmitschauer 4:3-Pausenführung (38.).
Es waren im dritten Spielabschnitt 100 Sekunden absolviert, da sorgte Eislöwe Petr Pohl für den Ausgleich. Doch Fyten (53.) und Vincent Schlenker (54.) konnten für die Eispiraten treffen. Sebastian Zauner verkürzte zwar, aber am Ende bejubelte Crimmitschau den Derbysieg.
Daniel Naud, Cheftrainer Eispiraten Crimmitschau: „Der Sieg heute war eine Mentalitätsleistung. Das Team wollte heute unbedingt gewinnen, egal welche Probleme wir bewältigen mussten. Dresden ist eine sehr gute Mannschaft, die momentan stark spielt. Wir haben gewusst, dass wir hart arbeiten müssen. Ich freue mich für die Jungs! Sie haben an den Sieg geglaubt."
Rico Rossi, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir hatten einen Fehlstart, aber kein schlechtes erstes Drittel gespielt. Wir sind nach Führungen der Eispiraten immer wieder zurückgekommen - der Charakter und der Wille der Mannschaft stimmt. Leider bekommen wir im Moment zu viele Gegentore, was es schwer macht auswärts zu gewinnen. Aber mir hat es gefallen, wie die Mannschaft gekämpft und in schwierigen Momenten im Spiel zusammengehalten hat. Leider fehlen uns die wichtigen Punkte am heutigen Abend."
Das nächste DEL2-Punktspiel findet am Sonntag, 09. Februar statt. Die Dresdner Eislöwen reisen zum EC Bad Nauheim. Spielbeginn ist 18:30 Uhr. 
  
    
EC Kassel Huskies
Huskies gegen Weißwasser endet 3:2 nach Penaltyschießen – Sonntag spielfrei
(DEL2)  Die Kassel Huskies haben sich mit einem 3:2-Sieg nach Penaltyschießen in das Wochenende verabschiedet. Am Freitagabend gab es vor 4073 Zuschauern zwei Punkte gegen die Lausitzer Füchse (präsentiert von Locatec Schmerer Ortungstechnik). Für Kassel trafen Spencer Humphries und Ben Duffy in der regulären Spielzeit, Corey Trivino netzte als einziger den Penalty ein. Neben Alexander Heinrich fehlten den Nordhessen Michi Christ und Richie Mueller, zurück im Kader war Derek Dinger, aus Wolfsburg stießen Maximilian Adam und Jan Nijenhuis zu den Blau-Weißen.
Das Spiel ging mit schwungvollen Schlittenhunden los. Leichtfüßig und druckvoll spielten sie sich vor das Tor von Mac Carruth, doch ob Schuss, Schlenzer oder energisches Stören vor dem Tor – so richtig gefährlich wurde es nicht. Austin Carrolls Nachschuss nach einem Angriff über die rechte Seite (15.) war da noch die größte Chance. Sie fiel in eine Zeit, in der die Gäste aus Weißwasser immer besser in die Partie fanden. Ab der ersten Hälfte des Auftaktdrittels beschäftigten die Füchse Jerry Kuhn im Huskies-Tor mehr, als es den Zuschauern recht war. In der 17. Minute war Kuhn bei einer guten Chance von Robert Farmer auf dem Posten, eine Minute später glänzte Kassels Goalie gegen den völlig freien Brad Ross, als er dessen Solo entschärfte (18.).
Der Mittelabschnitt begann mit einer kalten Dusche für die Hausherren. Gerade eine Minute standen die Mannschaften wieder auf dem Eis, da zeigten die Gäste, wie man Tore schießen kann. Nach einem Angriff über die linke Seite nahm Fuchs Jordan George Maß und traf über Kuhns Schulter hinweg zum 1:0 aus Sicht der Gäste. Ein Start, den sich Kassel anders gewünscht hätte. Doch immerhin ließ die Antwort nicht lange auf sich warten. Noureddine Bettahars Solo-Chance konnte Carruth noch spektakulär entschärfen, doch nach einem Angriff über Alexander Karachun und Duffy kam Humphries frei an die Scheibe, hatte Zeit zu zielen und traf souverän zum Ausgleich (26.).
Jetzt entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel, bei dem die Huskies ab der Mitte des Abschnitts erneut das dominierende Team waren – doch die Führung sollte nicht gelingen.
Stattdessen waren es die Gäste, die sich für ihren couragierten Auftritt belohnten. Einen mächtigen Schlagschuss feuerte Joel Keussen von der rechten Seite ab und der Puck rauschte vorbei an Kuhn zur Gästeführung ins Tor (49.). Und nun lief den Huskies die Zeit davon. Weißwasser verteidigte clever, hatte in Carruth einen starken Goalie und die Huskies machten es extra-spannend: Auszeit durch Tim Kehler, Kuhn stürmt vom Eis, zwei Minuten noch zu spielen, eine Minute nur noch, die Zeit vergeht. 30 Sekunden, 20, und bei 14 Sekunden vor dem Ende dann der erlösende Torjubel: Austin Carroll behält im Gewühl nach einem Schlagschuss vor dem Tor die Nerven und erzielt den späten Ausgleich.
Da in der Overtime die Gäste zwar drückten, jedoch kein Tor mehr fiel, musste das Penaltyschießen her. Und da war es Trivino, der als einziger der sechs Schützen die Nerven behielt und den Huskies den doppelten Punktgewinn bescherte. Damit bleiben die Huskies weiterhin Tabellenführer der DEL 2.
Das nächste Heimspiel und ohnehin das nächste Spiel der Kassel Huskies ist am kommenden Freitag, 19.30 Uhr. Dann geht es gegen die Teufel aus Bad Nauheim. Im Vorfeld wird es – wie zu jedem Derby in dieser Saison - wieder eine Happy Hour und den Legendentalk geben.
Tickets für die Heimspiele der Kassel Huskies gibt es online unter www.kassel-huskies.de, im VVK, an der Abendkasse und drei Stunden vor Spielbeginn im Fanshop in der Eissporthalle.
  
    
ESV Kaufbeuren
Joker holen in Bad Tölz drei Punkte - Joey Lewis gelingt Hattrick beim 5:2 Erfolg in Bad Tölz
(DEL2)  Am heutigen 43. Spieltag der DEL2 musste der ESV Kaufbeuren beim direkten Tabellennachbarn in Bad Tölz antreten. ESVK Trainer Andreas Brockmann konnte dabei wieder auf Stürmer Joey Lewis zurückgreifen, welcher beim letzten Spiel gegen die Heilbronner Falken noch krankheitsbedingt fehlte. Louis Latta rotierte daher wieder aus dem Kader und lief dafür erstmalig für den Oberliga Kooperationspartner der Joker, die ECDC Indians Memmingen beim deren Spiel gegen den EV Füssen auf.
Vor 3.301 Zuschauern, darunter gut und gerne 300-400 Schlachtenbummler aus dem Allgäu, entwickelte sich eine schnelle und intensive Partie.
Die Kaufbeurer hatten gleich mit Beginn des Spieles eine richtig große Torchance durch Tobias Wörle. Sinisa Martinovic im Kasten der Tölzer parierte aber stark. Im direkten Gegenzug tauchte Lubomir Dibelka frei vor Stefan Vajs auf. Die Nummer 22 der Löwen setzte seinen Schuss aber eine gutes Stück neben das Tor. ESVK Top-Scorer Sami Blomqvist hatte nach knapp vier Minuten den nächsten starken Abschluss auf Seiten der Joker. Der Finne aber scheiterte am Tölzer Torhüter. Die Hausherren hatten optisch in dieser Phase durchaus mehr vom Spiel und kreisten viel in der Zone des ESVK. Die Abschlüsse waren aber noch zu ungenau oder sichere Beute von Stefan Vajs. Auf der anderen Seite rutschte Sinisa Martinovic ein Schuss von Julian Eichinger durch die Schoner, blieb aber vor der Torlinie liegen und wurde schlussendlich von einem Löwen Verteidiger geklärt. Ein erstes Powerplay der Wertachstädter war nach genau 10 gespielten Minuten erfolgreich. Joey Lewis konnte nach Pässen von Branden Gracel und Julian Eichinger frei abschließen und traf gekonnt zum 0:1. Die Tölzer schlugen aber sofort zurück. Ebenfalls in Überzahl gelang Shawn Weller der schnelle Ausgleichstreffer für sein Team. Bitter für den ESVK. Nach einem Check verletzte sich Alexander Thiel wohl schwerer am Knie und konnte das Spiel nicht fortsetzen. Der ESVK schien nach der Verletzungsunterbrechung etwas geschockt und die Löwen hatten eine gute Drangphase, mit dem einen oder anderen gefährlichen Torabschluss. In Führung gingen dann aber erneut die Joker. Diese nutzten auch ihr zweites Powerplay an diesem Abend und machten ihren zweiten Treffer. Antti Kerälä spielte den an der blauen Linie lauernden Sami Blomqvist frei und der finnische Torjäger nutzte seinen Freiraum gekonnt, zog in Richtung Tor und versenkte die Scheibe mit einem platzierten Handgelenkschuss zum 1:2.
Somit gingen die Joker mit einer Führung im Rücken in die erste Pause. Diese sollte dann deutlich länger dauern als geplant, da die Hausherren zwei Vorführungen auf dem Eis abhielten und dadurch die Eisbereitung nicht pünktlich beginnen konnten.
Die Löwen konnten dann schnell Ausgleichen. Eine sehenswerte Kombination in Überzahl schloss Lubor Dibelka mit einem Direktschuss zum 2:2 ab und egalisierte das Spiel somit wieder. Der ESVK konnte aber relativ schnell Antworten. Florin Ketterer traf von der blauen Linie den Pfosten, Joey Lewis stand goldrichtig und konnte die Scheibe im Rücken von Torhüter Sinisa Martinovic über die Linie drücken. Gespielt waren hier 25 Minuten. Ein weiteres Powerplay der Löwen im Anschluss konnten die Allgäuer verteidigen und ließen keinen Treffer zu. Nach 29. Minuten fing Branden Gracel einen Aufbaupass der Löwen seitlich vor dem Tor ab, legte schnell auf den wieder perfekt lauernden Joey Lewis ab, dieser drückte die Scheibe mit etwas Glück zum 2:4 über die Linie und konnte somit seinen dritten Treffer an diesem Abend feiern. Die Joker hatten in der Folge mehr vom Spiel, was sicherlich auch an drei weiteren Überzahlspielen lag. Jedoch sollte dem ESVK trotz guter Chance von Max Schmidle, Sami Blomqvist und Max Lukes kein Treffer gelingen. So ging es für die Kaufbeurer mit einem durchaus verdienten zwei Tore Vorsprung in die zweite Drittelpause.
Im Schlussabschnitt spielten die Joker, wie schon in den ersten beiden Dritteln sehr stark. Die Mannschaft zog ihr System konsequent durch und machte es den Tölzern somit sehr schwer zu guten Chancen zu kommen und das was auf das Tor der Joker kam, war sichere Beute von Stefan Vajs. Richtig gefährlich wurde es knapp fünf Minuten vor dem Ende. Der ESVK war zuerst einer drei gegen vier und dann noch einer drei gegen fünf Unterzahl ausgesetzt. Die Joker verteidigten aber sehr stark, blockten Schüsse, machten die Passwäge so gut es ging zu und hatten auch einmal Glück, als Marco Pfleger nur den Pfosten traf. Einen weiteren Hammer des Löwen Top-Scorer fischte Stefan Vajs sensationell mit der Fanghand aus dem Winkel und die Wertachstädter überstanden diese heikle Phase ohne Gegentreffer. Die Löwen nahmen dann noch ihren Torhüter vom Eis um mit sechs Feldspielern weiter Druck auf die ESVK Defensive ausüben zu können. Dies nutze Calvin Pokorny zu seinem ersten Tor im ESVK Dress. Nach einem Scheibengewinn von Jere Laaksonen hatte der junge Stürmer keine Mühe den fünften Kaufbeurer Treffer zu erzielen und stellte somit auch den 5:2 Endstand her.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
Deggendorfer SC erlebt Heimdebakel gegen Selb
(OLS)  Einen rabenschwarzen Abend erlebte der Deggendorfer SC auf heimischem  
Eis vor 1824 Zuschauern gegen die Selber Wölfe. Gegen die Franken zog  
das Team von Trainer Dave Allison am Ende mit 3:7 den Kürzeren.
Dabei begannen die Hausherren engagiert und versuchten mit  
Forechecking die Selber unter Druck zu setzen. In der vierten Minute  
fiel jedoch das frühe 0:1. Nach einem Konter überwand Kabitzky  
Zabolotny erstmals zur Selber Führung. In der Folgezeit erspielten  
sich die Hausherren zwar gelegentlich Möglichkeiten, jedoch gelang es  
den Selbern zu oft, die Deggendorfer Angriffsversuche im Keim zu  
ersticken.
Im zweiten nahm dann das Unheil seinen Lauf. Ab der der 24. Minute  
erhöhten zweimal Ian MacDonald, Pavel Pisarik und Lanny Gare auf 0:5.  
Vorausgegangen waren teilweise kapitale Fehler im Aufbau- und  
Defensivspiel, die so auf diesem Niveau nicht passieren dürfen. Mit  
diesem Spielstand ging es auch hinein in die zweite Pause.
Im Schlussdrittel betrieb der Deggendorfer SC noch etwas  
Ergebniskosmetik. Johannes Brunner, Sergej Janzen und René Röthke  
trafen für das Team von Trainer Dave Allison, während auf Selber Seite  
Maximilian Hirschberger und Dennis Schiener nachlegten.
Nach Spielende wurde noch bekannt, dass der Deggendorfer SC mit Daniel  
Kruzik einen weiteren Ausländer nachverpflichtet hat. Kruzik kommt aus  
der zweiten tschechischen Liga und durchlief die  
Nachwuchsnationalmannschaften Tschechiens.
Am kommenden Sonntag geht es weiter für den DSC mit dem Auswärtsspiel  
in Lindau. Spielbeginn ist um 16 Uhr.
  
    
VER Selb
Traumpremiere für Interimscoach Marc Thumm
(OLS)  Paukenschlag am 39. Spieltag in der Oberliga Süd. Unsere Selber Wölfe setzen nach einer turbulenten Woche und der Trainerentlassung von Henry Thom ein deutliches Zeichen und bringen dem Deggendorfer SC auf niederbayerischem Eis eine schmerzvolle 3:7 Niederlage bei. Das von Co-Trainer Marc Thumm interimsmäßige geführte Wolfsrudel dominierte den Gegner nach Belieben und ließ den favorisierten DEL2-Absteiger durch hartes Forechecking und konsequente Chancenverwertung schier verzweifeln. „Ein Spiel, ein Sieg, was will man mehr – die Mannschaft wollte es allen zeigen, fuhr alle Checks zu Ende und spielte absolut nach Plan - besser kann man auswärts einfach nicht spielen“, so Interimscoach Marc Thumm bei seiner Premiere an der Selber Bande nach der Partie bei Radio Euroherz.
Spiel eins nach Henry Thom, Spiel eins vor Herbert Hohenberger - die Trauben beim Tabellenzweiten und DEL2-Absteiger hingen für das Team um Interimscoach Thumm sehr hoch, die auf Gelke (verletzt) und Bär (krank) verzichten mussten. Dafür meldete sich Routinier Gare wieder zurück. Und eben diesem Gare gehörte gleich die erste Chance, kam aus kurzem Winkel aber nicht an Zabolotny vorbei. Unsere Jungs wirkten hellwach und spritziger als die Gastgeber und gingen mehr als verdient in Führung. Kabitzky fasste sich ein Herz, wurde nicht entscheidend gestört und ließ mit einem trockenem Handgelenkschuss aus spitzem Winkel dem Deggendorfer Schlussmann keine Chance. Unsere Cracks setzten Deggendorf auch in der Folge gehörig unter Druck. McDonald fing einen Querpass ab, spielte die Scheibe quer auf Ondruschka, der an Zabolotny scheiterte. Die Wölfe klar besser in der Partie und Schmidt hätte auf 2:0 erhöhen müssen, als er gut von Kabitzky bedient wurde, freistehend vergab. Auf der Gegenseite probierte es der DSC über Wolfgramm, der Puck war jedoch leichte Beute für Deske. Auch der Versuch von Janzen aus kurzem Winkel konnte den Wölfe-Goalie nicht in Verlegenheit bringen. Kurz vor Drittelende hatte Pisarik noch eine hochkarätige Chance die Wölfe-Führung auszubauen, aber Deggendorf im Glück.
Unsere Wölfe machten auch im zweiten Drittel da weiter, wo sie im ersten Drittel aufgehört hatten. Gare legte die Scheibe quer auf McDonald, der spielte mit der Deggendorfer Hintermannschaft Katz und Maus, ließ sich auch von Zabolotny nicht stoppen und die Scheibe zappelte keineswegs unverdient zum zweiten Male im Deggendorfer Netz. Und es kam noch besser. Nicht einmal zwei Minuten später: Erneut McDonald setzte sich gegen alle Deggendorfer durch, ging in hohem Tempo ins eins gegen eins gegen Zabolotny und die Scheibe rutschte gemeinsam mit dem einem Deggendorfer Verteidiger und dessen Schlussmann über die Linie. Die Niederbayern nun völlig von der Rolle. Glück für die Gastgeber, dass Pisarik nach einem langen Pass von Ondruschka seinen Alleingang nicht erfolgreich krönen konnte. Beim DEL2-Absteiger lief wenig bis gar nichts zusammen, bei den Wölfen klappte alles und diese ließen Gegner und Scheibe gut laufen. Beflügelt von der beruhigenden Führung klappte bei unseren Wölfen nun alles und hatten auch das Glück auf ihrer Seite.
Pisarik wollte den Puck eigentlich nur im Angriffsdrittel halten, spielte die Scheibe tief und abgefälscht fand diese den Weg zum 4:0 ins Tor. Doch dem nicht genug: Nur 11 Sekunden später erhöhte Gare sogar auf 5:0. DSC-Stammgoalie Zabolotny hatte die Nase voll und räumte seinen Posten für Ersatztorwart Schroth. Die Fünf-Tore-Führung zur Pause, auch in der Höhe, mehr als verdient.
Auch im Schlussabschnitt kämpften unsere Jungs mit hohem Tempo. McDonald mit Scheibengewinn im Angriffsdrittel, legte quer auf Pisarik und dieser stellte Schroth gleich vor die nächste große Bewährungsprobe.
Auch in der Folge erspielten sich unsere Cracks gleich mehrere gute Möglichkeiten, um den Spielstand in die Höhe zu schrauben. Es folgten vier Minuten, in denen sich die Ereignisse beinahe überschlagen sollten – doch der Reihe nach: Deske wurde im Torraum stark behindert, die Situation kurz etwas unübersichtlich und der Puck lag im Tor – Deggendorf mit dem 1:5. Alles reklamieren half nichts. Der Treffer zählte. Keine halbe Minute später bereitete Janzen per Doppelschlag das 2:5. Hirschberger hatte die passende Antwort parat und netzte nur Sekunden später, nach gelungenem Zusammenspiel, mit Schmidt und Kabitzky zum 2:6 ein. Der DSC antwortete prompt und markierte in Überzahl, in Person von Röthke, den erneuten Anschlusstreffer. Am letztendlich deutlichen und mehr als verdienten Sieg sollte dies nichts mehr ändern. Schiener setzte mit seinem 7:3 den Schlusspunkt in einer denkwürdigen Partie.
  
    
ESC Moskitos Essen
Moskitos lösen Vertrag mit Stürmer Lars Grözinger auf
(OLN)  Die Wohnbau Moskitos haben dem Wunsch von Lars Grözinger nach einer sofortigen Vertragsaufhebung entsprochen. Der Stürmer hatte erst am vergangenen Mittwoch, zwei Tage vor Ende der Transferfrist, die Verantwortlichen von einem Angebot des Herner EV in Kenntnis gesetzt und unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass er alles daransetzen werde, dieses annehmen zu können.
„Wir sind natürlich enttäuscht von Lars Verhalten, daraus machen wir kein Geheimnis. Lars weiß, in welche Lage er uns als Verein genauso wie seine Mannschaftskameraden bringt. Aber wir sind derzeit auch nicht in der Lage, finanziell lukrative Angebote zu kontern“, so Tom Wilken für die Vereinsführung.
Dass die Moskitos zudem erst so kurz vor dem Ende des Transferfensters über seine Pläne in Kenntnis gesetzt wurden, hat die Suche nach einem Spieler, der die Lücke im Kader bis zum Saisonende schließen könnte, praktisch unmöglich gemacht.
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles gelingt erneut ein Kantersieg gegen Essen
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das direkte Rückspiel gegen die Moskitos Essen am Freitagabend mit 7:1 (3:1/0:0/4:0) gewonnen und konnten damit zum zweiten Mal innerhalb von sechs Tagen einen hohen Sieg gegen den Tabellenzehnten einfahren.
Der Kader der Crocodiles hatte sich im Vergleich zum Sonntag nur auf der Torhüterposition verändert: Niklas Zoschke ersetzte Carlos Warnecke, im Tor blieb aber Kai Kristian. Es ging auf Hamburger Seite also wieder mit einem kleinen Kader ins Spiel. Der hohe Sieg in der vergangenen Woche löste bei vielen der 1.718 Zuschauern im Eisland Farmsen die Sorge aus, dass die Mannschaft um Kapitän Norman Martens die Partie auf die leichte Schulter nehmen könnten. Mitnichten! Keine zwei Minuten waren gespielt, da ließ André Gerartz nach schöner Vorarbeit des Kapitäns die Bedenken mit dem Führungstreffer verfliegen. Die Hamburger nahmen das Gehäuse der Gäste weiter unter Beschuss, die Scheibe landete allerdings überraschend auf der anderen Seite im Tor. Thomas Richter sorgte für den Ausgleich (10.), konnte seinen Treffer aber nur sehr kurz bejubeln. Denn die Antwort der Crocodiles kam nur elf Sekunden später, und dann auch noch im Doppelpack! 26 Sekunden brauchte Jordan Draper, um auf 3:1 zu stellen (11.). Dann wurde es kurios: Zwei Minuten vor der Pause Pfiff Schiedsrichter Daniel Ratz eine Strafe gegen Dominik Lascheit, die auf Seiten der Hamburger für Unmut sorgte. Und so schickte der Referee gleich noch Dennis Reimer auf die Strafbank. Als Assistent Patrick Saggau dann diese Strafe hinterfragte, wurde auch der Routinier in die Kühlbox geschickt. So ging es in doppelter Überzahl für die Essener weiter, die diesen Vorteil aber nicht nutzen konnten.
Auch das zweite Drittel ging mit fünf Gästen gegen drei Hausherren auf dem Eis weiter, da der Unparteiische auch noch Norman Martens mit einer Strafe belegt hatte. Doch die verbissen kämpfenden Krokodile ließen wieder keinen Gegentreffer zu. Der Spielberichtsbogen füllte sich in der Folge allerdings weiterhin mit Strafen der Gastgeber. André Gerartz (26.), Patrick Saggau (32.) und Tom Kübler (33.) wurden vom Hauptschiedsrichter auf die Strafbank geschickt, der Spielabschnitt blieb dennoch torlos.
Zu Beginn des letzten Drittels wirkten beide Mannschaften etwas ausgelaugt. Dann legten die Gastgeber aber noch einmal los. In nur 6:06 Minuten erhöhten Chase Witala (54.), Dennis Reimer (57.), Dominik Lascheit (58.) und Leon Fern (60.) auf 7:1.
„Wenn man fünf Tage vorher gegen eine Mannschaft 9:1 gewinnt, ist das Rückspiel eine Mentalitätsfrage. Das haben wir sehr gut hinbekommen. Wir haben das Spiel quasi in Unterzahl gewonnen, standen defensiv stark, haben viele Schüsse geblockt und wenige Großchancen zugelassen. In den ersten zwei Dritteln haben wir unsere Chancen zu wenig genutzt. Das hat dann aber im letzten Drittel besser geklappt, sodass wir uns mit einem auch in der Höhe verdienten Sieg belohnen konnten“, so Kai Kristian. 
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern
    
TSV Erding
Gladiators bezwingen undisziplinierte Alligators
(BYL)  Beim favorisierten Oberligisten Höchstadter EC, der bislang alle seine 
drei Heimspiele in der Oberliga-Verzahnungsrunde gewonnen hatte, landete 
das Team von Trainer Thomas Vogl einen 5:2-Sieg (0:0, 1:1, 4:1) und 
holte damit die ersten Auswärtspunkte.
Die Voraussetzungen für die Gladiators waren mehr als schwierig. Florian 
Zimmermann und Martin Dürr hatten sich vergangene Woche gegen 
Waldkraiburg verletzt und fehlten ebenso wie der beruflich verhinderte 
Lukas Krämmer.
So standen diesmal wieder die Juniorenstürmer Erik Modlmayr und 
Christoph Furtner im Aufgebot, und Trainer Vogl konnte drei komplette 
Blöcke aufbieten. Im Tor schenkte er dem 17-jährigen Junioren-Torwart 
Menno Bergmeister das Vertrauen. Erding begann gut, wurde aber dann in 
die Defensive gedrängt, weil innerhalb einer Minute zwei Spieler auf die 
Strafbank mussten. Doch überstanden die Gladiators diese kritische 
Situation unbeschadet und hielten die Partie in der Folge offen. Die 
Taktik war klar: Gut defensiv stehen und vorne eventuell die eine oder 
andere Chance nutzen.
Im zweiten Abschnitt änderet sich nicht viel am Spielverlauf. Die 
Alligators hatten zwar optische Feldvorteile, aber die Erdinger 
arbeiteten gut in der Defensive, und so kamen die Platzherren kaum zu 
Tormöglichkeiten. Im Gegenteil: Als ein Höchstadter auf der Strafbank 
saß und gerade wieder zurückkehrte, traf Marko Babic zum 1:0 für die 
Gladiators. Offenbar waren die Gäste danach noch zu sehr in 
Jubelstimmung, denn nur 81 Sekunden später stand Höchstadts Neuzugang 
Milan Kostourek allein vor Bergmeister und ließ dem Erdinger Keeper 
keine Abwehrchance.
Mit 1:1 ging es schließlich ins letzte Drittel, und man merkte deutlich: 
Je länger es unentschieden stand, umso nervöser wurden die Alligators. 
Prompt ließen sie sich zu einigen üblen Fouls hinreißen, die der 
aufmerksame Hauptschiedsrichter konsequent ahndete. Und prompt stellten 
die Gladiators die Weichen auf Sieg. Bei 5:3-Überzahl brachte Mark 
Waldhausen die Erdinger in Führung (49.). Zwei Minuten später – immer 
noch bei Fünf gegen Drei – erhöhte Andreas Schmelcher auf 3:1, und 
wiederum nur 45 Sekunden danach legte Sebastian Lachner bei Fünf gegen 
Vier das 4:1 nach. Nur zwölf Sekunden später verkürzte HEC-Neuzugang 
Anton Seewald zwar auf 2:4, aber die Gladiators ließen nichts mehr 
anbrennen. Und als Höchstadt den Torwart vom Eis nahm, schlenzte Philipp 
Michl den Puck zum 5:2 ins leere Tor.
  
    
EHC Klostersee
EHC Klostersee – ERC Bulls Sonthofen 1:4 (1:2, 0:1, 0:1)
(BYL)  Der EHC Klostersee hat sich nach drei deutlichen Schlappen sozusagen an den eigenen Haaren aus dem Sumpf gezogen. Zwar unterlagen die Grafinger den Bulls aus Sonthofen mit 1:4, aber an Einsatz, Leidenschaft und der ingesamt gezeigten Leistung gab´s kaum etwas auszusetzen. Schon im ersten und zweiten Abschnitt, insbesondere aber im Schlussdrittel setzten die Rot-Weißen, bei denen erstmals nach einem operativen Eingriff und folglich zweiwöchiger Zwnagspause wieder Headcoach Dominik Quinlan an der Bande Regie führte, dem Gast aus dem Allgäu ganz schön zu. Der Süd-Oberligist hatte die entscheidenden Vorteile im Überzahlspiel, traf drei Mal aus dem Powerplay heraus - zwei Stück musste Keeper Rudi Schmidt, der den verletzten Dominik Gräubig hervorragend vertrat, in einfacher Unterzahl der EHCler hinnehmen, einen Gegentreffer in doppelter Minderung.
Die Bulls begannen mit sehr viel Zug zum Tor und extrem strammen Spieltempo, das die Truppe um Kapitän Philipp Quinlan in der Defensivarbeit vor einige Herausforderungen stellte. Dass am Ende bei beiderseits kompletter Spieleranzahl hinten die Null stand, spricht dabei für sich. In der Offensive hatten die Klosterseer durchaus ihre Möglichkeiten, den klassenhöheren Gegner auch nach dem Rückstand noch einmal in arge Bedrängnis zu bringen. Doch vor allem ein hervorragend haltender Gäste-Goalie hielt den Dreier im Schlussdrittel mit vier "big saves" fest, als Sonthofen die Schlagzahl auf den Schlittschuhen nicht mehr so hoch wie davor halten konnte und der EHC sehr viele Spielanteile in der Angriffszone hatte.
  
    
EHC Königsbrunn
EHC feiert Torspektakel gegen schockstarre Mammuts
(BYL)  Mit 13:0 gewinnt der EHC Königsbrunn gegen die „Mammuts“ der EA Schongau. Dabei waren die Brunnenstädter den Gästen in allen Belangen überlegen und zeigten sich in bestechender Form. 
Vor der Partie ließ EHC-Coach Waldemar Dietrich den wieder genesenen Kapitän Dominic Auger noch zum Aufwärmen mit aufs Eis, im Spiel wurde er aber nicht eingesetzt. Alexander Strehler musste ebenfalls noch pausieren, er wird im Laufe der Qualifikationsrunde aber wieder für den EHC auflaufen.
Königsbrunn legte von der ersten Sekunde an mit viel Elan los, die Mannschaft biss sich sofort im gegnerischen Drittel fest. Nachdem sich Hayden Trupp hinter dem Schongauer Tor elegant durchsetzte und Nico Baur zum 1:0 auflegte, lag der EHC schon nach 28 Sekunden in  Führung. 55 Sekunden später traf dann Julian Becher zum 2:0, und als die Uhr 1:50 anzeigte, stand es dank des Treffers von Anton Zimmer schon 3:0 für die Brunnenstädter. Schongaus Trainer nahm daraufhin eine Auszeit, um seine Mannschaft wieder wachzurütteln. Doch Königsbrunn war immer noch drückend überlegen und traf bis zur ersten Pause drei weitere Male, so dass es mit dem hochverdienten 6:0 für den EHC in die erste Pause ging.
Aber auch im mittleren Spielabschnitt war Königsbrunn weiter die tonangebende Mannschaft. Mit viel Einsatz und schönem, schnellen Aufbauspiel setzten die Brunnenstädter Schongau weiter unter Druck. In der 26. Spielminute legte Max Arnawa für Tim Bullnheimer auf, der dann zum sehenswerten 7:0 einschob. Nur eine Minute später erhöhte Jakub Šrámek mit einem Treffer aus schier unmöglichen Winkel auf 8:0, und in der 28. Spielminute traf dann auch noch Jannik Reuß zum 9:0. Bis zur letzten Pause erhöhte der EHC in Überzahl durch zwei weitere Treffer zum 11:0 Drittelendstand.
Nach dem Pausentee schaltete der EHC einen Gang zurück und begnügte sich mit Ergebnis verwalten, die Gäste versuchten den Ehrentreffer zu erzielen. Doch die wenigen Chancen der Mammuts verpufften spätestens bei Torfrau Jennifer Harß. Königsbrunn traf bis Spielende noch zweimal, ehe die Partie beim Stand von 13:0 für den EHC abgepfiffen wurde.
Königsbrunn holt sich hochverdient drei weitere Punkte und war den Gästen immer einen großen Schritt voraus. Trotz der traurigen Umstände um Schongaus wichtigstem Spieler blieb die Mannschaft konzentriert und fokussiert. Erneut konnten alle Reihen Tore erzielen, die junge Garde überzeugte weiterhin durch Spielfreude und Einsatz. Torfrau Jennifer Harß schafft nach einer fehlerfreien, starken Partie das Shutout und empfiehlt sich weiterhin für die Nationalmannschaft der Frauen. Schongau steht nach dem heutigen Spiel weiter ohne Punkte da und kann nur noch auf ein Wunder hoffen. Natürlich steckte den Gästespielern noch der Zusammenbruch ihres Kameraden Milan Kopecký in den Knochen, über seinen Zustand wird auf Wunsch der Familie Stillschweigen gewahrt. Doch mit der heute gezeigten Form droht der Abstieg in die Landesliga.
Ungewöhnlich kurz fiel das Fazit des Königsbrunner Coachs Waldemar Dietrich über die Partie aus: „Das Spiel war nach dem ersten Drittel schon gelaufen, wir hatten einen sehr guten Start. Das Sportliche stand heute nicht im Vordergrund, wir wollten aber die drei Punkte um weiter unsere Perspektive auf die ersten beide Plätze zu wahren. Nächste Woche müssen wir beide Spiele gewinnen, wenn wir das schaffen, haben wir auch eine reelle Chance um unser Ziel zu erreichen. “
  
    
ESV Buchloe
Freibeutern gelingt der siebte Streich - ESV Buchloe gewinnt enges Spiel in Dingolfing und baut Tabellenführung weiter aus
(BLL)  Auch das letzte Spiel der Hinrunde in der Aufstiegsrunde zur Bayernliga hat der ESV Buchloe am Freitagabend mit einem Dreier abschließen können und so seine Siegesserie weiter ausgebaut. Beim EV Dingolfing gewannen die Buchloer nach einer umkämpften Begegnung am Ende nicht unverdient mit 4:1 (1:0, 1:1, 2:0), wobei die Piraten erst in den Schlussminuten die erlösenden Treffer zum 3:1 bzw. 4:1 erzielen konnten. Somit stehen die Gennachstädter auch nach dem siebten Spiel weiter ungeschlagen mit makelloser Bilanz an der Tabellenspitze und bauten den Vorsprung auf Platz fünf auf ganze 12 Punkte aus.
Ein Eishockeyspiel für Feinschmecker war das Duell bei den Isar Rats eher nicht. Das lag zum einen daran, dass sich beide Teams mehr auf den Kampf als auf das spielerische Element konzentrierten. Zum anderen aber auch am unsicheren Schiedsrichtergespann, dass mit seinen teils strittigen Entscheidungen immer wieder den Spielfluss bremste. Viel Gefährliches passierte zu Beginn somit vor beiden Toren nicht und wenn dann waren Dingolfings Tormann Christian Hamberger und Buchloes Schlussmann Johannes Wiedemann stets zur Stelle. Als die Piraten dann erstmalig in Überzahl agieren durften, gelang aber prompt der Führungstreffer. Simon Beslic war vor dem Tor optimal von Michal Petrak bedient worden und nutzte dies zum 1:0 (11.). Und die Buchloer hatten im Anschluss noch weitere gute Möglichkeiten, den Vorsprung auszubauen. Doch sowohl Michal Petrak, David Vycichlo als auch ein Alleingang von Alexander Krafczyk blieben erfolglos, sodass es mit der knappen Führung in die Pause ging.
Nach dem Seitenwechsel dauerte es dafür nur lediglich 39 Sekunden, ehe ein eher harmloser Blueliner von Lucas Ruf zum 2:0 in den Maschen landete. Auf der Gegenseite hatten die Hausherren aber fast die postwendende Antwort parat, als David Bilek an Wiedemann und dem Pfosten scheiterte (22.). Im weiteren Verlauf nahmen nun die Strafzeiten zu, wobei vor allem die Buchloer immer wieder mit den Entscheidungen der Unparteiischen haderten. Um ein Haar hätte dann Alexander Krafczyk im Powerplay auf 3:0 erhöht, doch sein strammer Schuss landete ebenfalls nur am Pfosten (33.). Und wie so oft rächte sich das, denn nach 35 Minuten verkürzten die immer dagegenhaltenden Gastgeber. Ein schöner Spielzug der beiden Tschechen im Team des EVD sorgte für das 2:1. David Michel hatte hinter dem Tor clever seinen Landsmann David Bilek bedient, der am kurzen Eck Wiedemann erstmalig überwand. Der Anschlusstreffer beflügelte die Dingolfinger zusehends, doch die Buchloer retteten den engen Spieltand erst einmal ins letzte Drittel.
Dort hatten die Piraten zunächst Glück, dass die Niederbayern ein Zwei auf Eins denkbar schlecht ausspielten und so den möglichen Ausgleich vergaben (43.). Und nur Augenblicke später rettete bei Buchloer Unterzahl dann erneut das Aluminium bei einem Schuss von Michel. Beide Teams schenkten sich in der Folge nichts, doch da auch viele Ungenauigkeiten das Bild auf dem Eis prägten, kam kein rechter Spielfluss mehr auf. Zudem wanderten immer wieder ESV-Spieler auf die Strafbank, weshalb sich die Piraten gleich mehrfach in Unterzahl gegen den drohenden Ausgleich stemmen mussten. Dies gelang allerdings bis in die Schlussphase erfolgreich, wo schließlich Michal Petrak den mitgereisten Anhang etwa eineinhalb Minuten vor dem Ende mit einem verwandelten Alleingang zum 3:1 erlöste (59.). Lucas Ruf markierte mit dem 4:1 ins leere Dingolfinger Tor anschließend sogar noch den 4:1 Endstand, der den Buchloern auch nach dieser engen Kiste den nächsten Dreipunktsieg sicherte.
Nach dem hart erkämpften Sieg – dem siebten Erfolg im siebten Aufstiegsrundenspiel – haben sich die Buchloer als Tabellenführer eine wirklich gute Ausgangslage für die Rückrunde erarbeitet. Kommenden Freitag geht es dort zum Start zu Hause ab 20 Uhr mit dem Blaulicht-Heimspiel gegen den EV Moosburg weiter und zwei Tage später reist der ESV nach Ulm (18 Uhr), wo am besten die nächsten Zähler für die anvisierte Playoff-Qualifikation folgen sollen.

ESV Buchloe veranstaltet Blaulicht-Heimspiel am kommenden Freitag
Am nächsten Freitag (7. Februar) hat sich der ESV Buchloe eine ganz besondere Aktion überlegt! Denn zu diesem Heimspiel, bei dem ab 20 Uhr der EV Moosburg in der Buchloer Sparkassenarena gastiert, laden wir alle Einsatzkräfte ein, sich die Partie unser Piraten gegen den EVM kostenlos anzusehen. Alle Mitglieder der Feuerwehren, Polizei, Rettungskräfte, Wasserwacht oder THW haben somit an diesem Abend freien Eintritt! Getreu dem Motto "Ihr für uns und wir für Euch" wollen wir gemeinsam einen gelungenen Abend verbringen und wir hoffen, dass möglichst viele Zuschauer in die Buchloer Eishalle an der Kerschensteinerstraße kommen, um unserem ESV eine würdige Kulisse zu bereiten!
  
    
ESC Kempten
Hitchcock in der Oberpfalz - ESC Kempten siegt in einem hochklassigen und dramatischen Spiel mit 5:6 n.V. beim ERSC Amberg
(BLL)  Mit einigen Ausfällen mussten die Allgäuer die vierstündige Fahrt nach Amberg antreten. Ohne Fabian Magg, Philipp Stalla, Andreas Ziegler, Daniel Jun und Waleri Barmasev standen gerade 15 Feldspieler zur Verfügung, darunter auch Neuzugang Ahren Spylo, auf dem natürlich großes Augenmerk lag. Und man braucht es schon fast nicht mehr zu erwähnen, auch dieses Spiel der Aufstiegsrunde hatte gutes Bayernliganiveau. Mit viel Elan kamen die Hausherren aufs Eis und versuchten Kempten sofort den Schneid abzukaufen. Reihenweise kamen die Schüsse auf das Tor von Fabian Schütze, der aber immer wieder mit starken Saves zur Stelle war. Ausgerechnet ein Überzahlspiel für Amberg brachte die Sharks besser ins Spiel, mit nur vier Feldspielern verteidigend gab man den Hausherren kaum Chancen. Von nun an war der Gast besser im Spiel, und die Cleverness gab den Ausschlag im restlichen ersten Drittel. Michel Maaßen war es der in Überzahl von Newhook und Vaitl freigespielt wurde und nur noch zum 0:1 einschieben musste. Und nur 2 Minuten darauf forderte Verteidiger Christoph Meier die Scheibe in der Mitte, bekam sie von Markus Vaitl mustergültig aufgelegt und traf ins rechte Eck, sein erster Treffer im Trikot der Sharks brachte den 0:2 Pausenstand. Nach der Pause das umgekehrte Bild, die Sharks überlegen erspielten sich einige gute Chancen von der Patrick Weigant eine zur eigentlich beruhigenden 3 Tore Führung verwandelte. Mit dieser Führung spielte man ruhig und besonnen weiter, aber die Oberpfälzer steckten nicht auf und kamen durch einen Doppelschlag in der 28. und 30. Spielminute plötzlich auf 2:3 heran. Das Spiel nun ausgeglichen mit viel Tempo und Chancen auf beiden Seiten. Roni Rukajärvi brachte seine Sharks in der 34. min wieder mit 2 Toren in Führung indem er die Scheibe regelrecht am Torwart vorbei ins Netz arbeitete. Doch auch diesmal kamen die starken Hausherren zurück und verkürzten erneut, so dass es beim Stand von 3:4 in die Kabine ging. Im letzten Spielabschnitt spitzte sich die Spannung und die Stimmung in der Halle immer mehr zu. Amberg drückte mehr und mehr auf den Ausgleich, aber auch im letzten Drittel war der Kemptener Keeper Schütze ein ums andere Mal Endstation. In der 45. Minute war es dann aber doch soweit und aus dem Gewühl trafen die Hausherren zum Ausgleich. Beide Mannschaften agierten nun etwas defensiver um nicht in einen vorentscheidenden Konter zu laufen. Es lag in der Luft das der nächste Treffer entscheiden würde. Und der gelang Markus Vaitl. Der alleine durch die gesamte Amberger Abwehr kurvte und souverän abschloss. Aber das schockte Amberg nicht und sie drängten auf den erneuten Ausgleich. Und diesen erzielte der Neuzugang Merka mit seinem zweiten Treffer. Und so retteten sich die Oberpfälzer ohne ein einziges Mal geführt zu haben in die Verlängerung. Amberg hatte dann bei einem 2 auf 0 Konter die Entscheidung auf dem Schläger aber Nikolas Oppenberger schaffte es mit einem wahnsinnigen Backcheck noch zwischen die beiden Angreifer und den Rest erledigte Schütze im Tor gewohnt souverän. Und als Sahnehäubchen setzte der Kemptener Stürmer unmittelbar darauf den Treffer zum von den mitgereisten Kemptener Fans frenetisch umjubelten 5:6 Endstand.
Trotz des Sieges rutschen die Sharks auf den vierten Platz zurück da die punktgleichen Ulmer in Moosburg 3 Punkte holten. Viel wichtiger ist jedoch, das der Abstand zum fünften Moosburg nun auf 5 Punkte angewachsen ist.
  
    
Regionalliga West
    
EHC Neuwied Bären
Wasser trifft nach Sulaks Umstellung
(RLW)  Die offensive Lebensversicherung des EHC „Die Bären" 2016 hat in den zurückliegenden Wochen drei Namen: Jeff Smith, Sam Aulie und Kevin Wilson. Auch gegen die Dinslakener Kobras erzielte mit US-Boy Smith einer aus dem kongenialen Trio das frühe 1:0 (7.), aber die rund 35 Minuten danach waren für Neuwieds Trainer Leos Sulak ein Anlass, die Paradereihe zu variieren. „Ich wollte neuen Schwung reinbringen und etwas bewegen", erklärte Sulak später, warum er Maximilian Wasser im letzten Drittel neben Smith und Aulie stellte, während Wilson in die zweite Formation an die Seite von Schahab Aminikia und Stephan Fröhlich rückte. „Es ist aufgegangen", freute sich Sulak nach der Schlusssirene. Denn nach Vorlage von Smith und Aulie war es in der 54. Minute nach langem Zittern Wasser, der im Slot frei auftauchte und Dinslakens Schlussmann Marvin Frenzel endlich überwand. Es war die Aktion, die den EHC in die Vorhand brachte, ehe Aminikia mit einem Schuss ins leere Tor vier Sekunden vor Schluss den 3:1-Sieg im dritten Pre-Play-off-Spiel der Eishockey-Regionalliga West absicherte.
Wie schon vor knapp einer Woche im Derby gegen Diez-Limburg ein früher Treffer, wieder eine frühe Führung, aber im Sport verlaufen Spiele selten deckungsgleich. „Wir haben es heute leider verpasst, das zweite oder dritte Tor nachzulegen, hätten Dinslakens Torhüter mehr beschäftigen und die Scheibe häufiger aufs Tor bringen müssen", erklärte Sulak. Chancen hatte der EHC, aber der entschlossene Zug in Richtung des Kastens fehlte in einigen Aktionen. Mit einer verdienten, insgesamt zu knappen 1:0-Führung gingen die Gastgeber in die Kabine, die defensiv einen sehr stabilen Eindruck hinterließen und die gefährlichen Einzelaktionen des Russen Dmitrii Kuznetsov und des Kobras-Kapitäns Sven Schiefner mit langem Stock und gutem Stellungsspiel stoppten.
„Wir waren im zweiten Drittel ganz klar besser", stellte Dinslakens Coach Milan Vanek fest und freute sich in der 24. Minute über den Ausgleich durch Ex-Bär Dennis Appelhans. Es blieb der einzige Schuss, den der starken Neuwieder Schlussmann Justin Schrörs nicht abwehren konnte. 
„Ich weiß nicht, seit wie vielen Jahren man hierher fährt - man verliert einfach immer. Wieder war es knapp, aber dafür kann ich mir nichts kaufen", fühlte sich Vanek wie in „Und täglich grüßt das Murmeltier". Sein Team habe es im Mittelabschnitt verpasst, das eine odere andere weitere Tor zu schießen. „Und dann hat Neuwied es clever runtergespielt." Aber die entscheidenden Treffer ließen trotzdem lange auf sich warten. „Es war mein drittes Spiel gegen Dinslaken und es war das Gleiche wie in den beiden zuvor. Man spielt und spielt, aber schießt keine Tore. Wir hatten auf jeden Fall mehr vom Spiel. Durch ein frühes zweites oder drittes Tor wären wir ruhiger geworden. Auf der anderen Seite hat Dinslaken sehr gut verteidigt und im eigenen Drittel die Räume eng gemacht", sagte Leos Sulak. Bis Maximilian Wasser in der 56. Minute einmal ungewohnt viel Raum vor Frenzel bekam und sich diese Gelegenheit nicht nehmen ließ. Es gab auch brenzlige Situationen für die Einheimischen. In der 48. Minute mussten sie eine doppelte Unterzahl überstehen, und am Ende zog Vanek den Torhüter, um mit sechs Feldspielern anzugreifen. In der eigenen Bandenecke entschieden die Bären mit vereinten Kräften einen wichtigen Zweikampf gegen Philipp Heffler für sich, Maximilian Wasser trieb den Puck nach vorne und Schahab Aminikia erlöste die EHC-Fans mit dem Schuss ins leere Tor zum 3:1-Endstand.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Ice Aliens zähmen die Eisbären
(RLW)  Nach dem 6:5 Sieg der Ice Aliens über die Eisbären Hamm kamen beide Trainer mit körperlichen Beschwerden zur Pressekonferenz, beide gaben denselben Grund an. Schon in der ersten Drittelpause hatten Ralf Hoja und Andrej Fuchs ihrer Mannschaft viel zu sagen. Der Gästetrainer hatte im weiteren Verlauf viel seiner Stimme verloren, bei Andrej Fuchs waren es Seitenstiche, die aus seiner Ansprache resultierten. Kapitän Fischbuch freute sich über den ersten Sieg in den PrePlayOffs und erklärte, dass dieses Ergebnis dem Team Selbstvertrauen gibt, gerade vor dem Spiel am Sonntag gegen die Bären aus Neuwied.
Wie so oft in dieser Saison gerieten die Ice Aliens früh in Rückstand. Und obwohl Ralf Hoja später bemerkte, er wisse nicht wie die 0:3 Führung seiner Mannschaft zusammengekommen sei, war dies der Zwischenstand bis zu 28.Minute. Doch dann kamen das Ratinger Team endlich in diesem Spiel an. Zunächst nutzte Alexander Schwarz, der U20 Spieler, der heute wieder die Mannschaft verstärkte, eine Überzahl und verwandelte den Anschlusstreffer. Nur drei Minuten später stellten die Eisbären den alten Abstand wieder her, taten aber sonst nicht mehr viel für die Offensive. Ratingen wurde immer stärker und in der 33. und 37.Minute erhöhten Kapitän Dennis Fischbuch und der Neuzugang aus Neuss, Maximilian Stein, auf 3:4, beide Tore in Überzahl.
Als in der 49.Minute der Ausgleich fiel, hatte die Partie den Charakter eines echten PlayOff Spiels. Wieder war es Fischbuch, der zur rechten Zeit an der richtigen Stelle war. Auf den Rängen stieg die Stimmung und die Fans trieben ihr Team weiter an. Thomas Müller, der auch heute wieder mit an Bord war, erzielte in der 51. Minute die erste Führung des Abends für die Gastgeber. Auf den Rängen keimte die Hoffnung auf, dass das reichen könnte, doch diese Hoffnung zerstörte Milan Svarc von den Eisbären. Es dauerte nur 37 Sekunden bis zum Ausgleich. Die Zuschauer begannen bald, sich mit einer Verlängerung anzufreunden. Und als Thomas Müller in der 57.Minute eine Strafzeit erhielt, fing das Bangen an. Doch die Defensive stand sehr gut und lies den Eisbären nur wenige Chancen, die Christoph Oster parierte. Eine halbe Minute dauerte es nur, als die Ice Aliens wieder bei voller Stärke waren und Dennis Fischbuch seinen Hattrick zum 6:5 Siegtreffer vollendete. Eine Auszeit und die Herausnahme des Torwarts halfen den Gästen aus Westfalen nicht mehr in eine Verlängerung.
  
    
Landesliga Berlin
    
Landesliga Berlin
Wieder klarer Sieg für Allstars
(LLB)  Keine Probleme hatte die 1c von FASS, auch das Rückspiel des Vereinsderby gegen die 1b zu gewinnen. 10:1 (2:0/4:0/4:1) hieß es im 2. Duell zwischen beiden Teams.
Die Rollen waren klar verteilt, die Allstars waren klarer Favorit. Und auch das Hinspiel ging mit 8:0 klar an die 1c.
Und auch in diesem Spiel übernahmen die Allstars gleich das Kommando. Paul Nogga bekam gleich gut zu tun und er verhinderte während des gesamten Spiels mit guten Paraden mehrfach Gegentore. Nach elf Minuten war aber auch er machtlos, Jules Thoma traf zum 1:0. Die 1b tauchte gelegentlich vor dem Tor von Damon Bonness auf, insgesamt verbrachte er aber ein ruhiges 1. Drittel. Drei Minuten vor dem Seitenwechsel vollendete Marco Osterburg einen schönen Spielzug mit dem 2:0 und mit diesem Spielstand wurden auch erstmals die Seiten gewechselt.
Der Spielverlauf blieb gleich, die 1c hatte weiterhin mehr vom Spiel. Die erste Strafzeit des Spiels nutzten sie nach 26 Minuten zum 3:0. Benjamin Salzmann war in Überzahl erfolgreich. Wieder gab es auch gefährliche Angriffe der 1b und so hatten beide Torhüter wieder gute Aktionen. Es war wieder die 1c, die eine weitere Chance nutzen konnte. Jules Thoma erzielte sieben Minuten vor der 2. Pause seinen zweiten Treffer in diesem Spiel. Die letzte Minute brachte dem Favoriten zwei weitere Tore, Milos Mihajlovic und Marco Osterburg schraubten das Ergebnis auf 6:0.
Vier Minuten waren im letzten Drittel gespielt, da wurde Marco Osterburg bei einem Angriff unsanft gebremst. Es gab einen Penalty und der wurde vom Gefoulten sicher verwandelt. Eine doppelte Unterzahl überstand die 1b zwar wenig später, doch kaum zu viert erzielte Edgars Baumgartners das 8:0 (47.). Vier Minuten später erzielte wieder Edgars Baumgartners mit einem weiteren Überzahltreffer das 8:0 und acht Minuten vor dem Ende machte es Benjamin Salzmann zweistellig. Der 1b gelang aber auch noch ein Treffer, in Überzahl gelang Fabian Müller 122 Sekunden vor dem Ende das 10:1. Bei diesem Ergebnis blieb es in einem Spiel, mit dem die Schiedsrichter keine Probleme hatten.
Der Sieg war erwartet und auch verdient, die Allstars waren klar besser.
  


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