Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
Blue Devils Weiden
(OLS)  Nach den langfristigen Ausfällen von Adam Poldruhak und Philipp Siller wird nun auch Stürmer Marco Pronath nach einer Sprunggelenksverletzung in dieser Saison nicht mehr für die Blue Devils auflaufen können
 
Deutscher Eishockey Bund
(DEB)  Der DEB hat den Landesverbänden, Vereinen, Verantwortlichen und Teamärzten einen Verhaltensleitfaden bezüglich des Coronavirus zukommen lassen. Als Vorsichtsmaßnahme wird zudem  auf den "Handshake" nach den Spielen vorerst verzichtet
 
EC Hannover Indians
(OLN)  Die Hannover Indians haben eine weitere Vertragsverlängerung bekannt gegeben: Verteidiger Nicolas Bovenschen hat seine Zusage für ein weiteres Jahr am Pferdeturm gegeben
  
Adler Mannheim
(DEL)  Verteidiger Joonas Lehtivuori hat eine Armverletzung erlitten und wird damit vorerst bis zum Ende der Hauptrunde ausfallen
  
MEC Saale Bulls Halle
(OLN)  Verteidiger Eric Wunderlich hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und wird den Saale Bulls bis zum Saisonende nicht mehr zur Verfügung stehen

ECDC Memmingen
(OLS)  Stürmer Jannik Herm, der erst vor Kurzem aus der DEL2 vom EHC Freiburg an den Hühnerberg kam, hat sich an der Hand verletzt und wird den Indians für mehrere Wochen fehlen
  
EV Pegnitz
(BLL)  Stürmer Maximilian Eissner, der bereits längere Zeit mit dem Team trainierte, hat nun auch sein Debüt bei den Ice Dogs gegeben und spielte zuvor im Bayreuther Nachwuchs und auch im Landesliga-Team der Tigers
  
EV Dingolfing
(BLL)  Verteidiger Manuel Ruhstorfer, der bis auf zwei Spielzeiten in Vilshofen seine gesamte Laufbahn bei den Isar Rats verbrachte, wird nach dem kommenden Wochenende seine aktive Laufbahn beenden
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 2.Februar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 19 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Regionalliga Ost und Landesliga Sachsen.

 
    
Deutsche Eishockey Liga 2
   
Löwen Frankfurt
Duell der Tabellennachbarn: Löwen zu Gast bei Jokern
(DEL2) Nur noch zehn reguläre Saisonspiele stehen für die Löwen Frankfurt auf dem Spielplan. Der Kampf um die Playoffs geht in die heiße Phase. Am Sonntag treffen die angeschlagenen Löwen erneut auf einen direkten Konkurrenten: den ESV Kaufbeuren. Spielbeginn in der Erdgas Schwaben Arena in Kaufbeuren ist um 17:00 Uhr.
Nach dem Sieg am vergangenen Sonntag gegen die Lausitzer Füchse konnten die Löwen am Freitag den zweiten Sieg in Folge feiern. Gegen den amtierenden Meister aus Ravensburg gewannen die Löwen dank eines souveränen und disziplinierten Auftritts mit 3:1.
Dabei mussten die Frankfurter erneut auf jede Menge Stammspieler verzichten. Mit Steven Delisle, Dominik Meisinger, Carter Proft, Lukas Koziol, Christian Kretschmann und Mike Fischer fehlten und fehlen sechs Spieler verletzungsbedingt. Dazu leiden Martin Buchwieser und Jimmy Hertel an einer Viruserkrankung. Thomas Gauch und Constantin Vogt spielen zudem beim Kooperationspartner in Krefeld.
Max Faber ist auch nach dem Spiel am Freitag Topscorer. Mit 46 Scorerpunkten hat er einen Punkt mehr als Stephen MacAulay (45) und zwei Punkte mehr als Roope Ranta (44). Roope hat mit 21 Treffern auch die meisten Löwen-Tore geschossen.
Rund um dieses Wochenende stehen jede Menge Jubiläen für die Löwen an. Während Adam Mitchell am Freitag sein 100. Spiel im Löwen-Dress absolvierte und Eddie Lewandowski gegen Ravensburg seinen 100. Punkt als Löwen-Profi erzielen konnte, bestreiten die Eisenmenger-Brüder Max und Magnus am Sonntag beide ihr 100. Spiel für Frankfurt.
In Kaufbeuren hat man sich nach einem schwachen Saisonstart wieder an die besten Tabellenplätze herangekämpft und sitzt nun den Löwen direkt im Nacken. Nur zwei Punkte trennen den ESVK von den Hessen.
Zuhause gehören die Joker zu den besten Teams der Liga, haben auch die beiden letzten Heimspiele mit jeweils 3:2 gewonnen. Auswärts konnte man die Durststrecke am vergangenen Freitag mit einem 5:2-Erfolg in Bad Tölz beenden.
Bester Scorer des Teams ist Sami Blomqvist mit 57 Punkten. Er ist der beste Torschütze des ESVK mit 32 Toren. Der beste Vorlagengeber ist Ex-Löwe Antti Kerälä mit 31 Assists.
In 23 Spielen in der DEL2 feierten die Löwen starke 18 Siege. Auch die Torbilanz spricht mit 106:67 Treffern klar für die Hessen. In 14 der Duelle gingen die Löwen mit 1:0 in Führung. Gelang dies, sind sie nie ohne Punkte vom Eis gegangen (13 Siege, eine Niederlage nach Overtime).
In allen Duellen in dieser Saison gewann jeweils die Heimmannschaft. Das erste Duell ging mit 3:2 an die Löwen, im zweiten Duell unterlagen sie mit 1:3. Im letzten Spiel setzten die Joker einen Spieler ein, der eigentlich gesperrt war, weshalb das Spiel mit 5:0 für die Löwen gewertet wurde (Endergebnis nach 60 Minuten 5:2 für Frankfurt).
Hinweise und Besonderheiten:
Adresse: Erdgas Schwaben Arena, Bahnhofstraße 11, 87600 Kaufbeuren.
Tickets: Karten für die Partie können im Online-Ticketshop und an der Abendkasse gekauft werden.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
   
ECDC Memmingen
Derbysieg: Indians bauen Tabellenführung aus
(OLS)  Durch ein 7:3 gegen den EV Füssen holt sich der ECDC Memmingen einen weiteren Derbysieg und baut seine Tabellenführung auf elf Punkte aus. Ab dem zweiten Drittel ließen die Indians ihren Gästen kaum noch eine Chance und boten den knapp 2300 Zuschauern eine überzeugende Leistung.
Die Indians kamen am Freitagabend besser in die Partie, erstmalig konnten sie auf Neuzugang Jannik Herm sowie Förderlizenzspieler Louis Latta zurückgreifen. Der EV Füssen, der auf einige Leistungsträger verzichten musste, wurde gleich zu Beginn in die Defensive gedrängt. Alle vier Reihen, welche die Indians aufbieten konnten, kamen zu Möglichkeiten. Den ersten Treffer erzielte aber Patrik Beck, der einen Schuss von Lubor Pokovic unhaltbar abfälschen konnte. Drei Minuten später legte Linus Svedlund, der nach Verletzung wieder auflaufen konnte, nach und erhöhte auf 2:0 für die Hausherren. Der eigentlich gute Auftritt im ersten Drittel wurde dann aber etwas zunichte gemacht, als die Indianer zu sorglos verteidigten und den EV Füssen bis zur Pause noch zum Ausgleich kommen ließen.
Im zweiten Abschnitt schraubten die Indians dann das Tempo gehörig nach oben. Zuerst traf Dennis Miller in den Winkel (22.) dann fälschte Voit einen Schuss von Snetsinger ab (30.). Als dann Steven Deeg zum 5:2 traf, war der Sieg für die Indians bereits in Reichweite. Die Gäste aus dem Ostallgäu hatten den Hausherren in diesem Drittel wenig entgegenzusetzen und waren mit dem Ergebnis gut bedient.
Im Schlussabschnitt bekamen die Zuschauer weitere Treffer zu sehen. Das 6:2 durch Steven Deeg war dabei definitiv das sehenswerteste des Abends. Erst spielte er den Füssener Verteidiger gekonnt aus, dann ließ er Hötzinger im Tor des EVF keine Chance. Der Anschluss der Gäste durch Jalen Schulz (57.) kam viel zu spät, um nochmal für Spannung zu sorgen, auch wenn Trainer Becherer seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm. Richtige Gefahr kam dabei nicht mehr auf, Antti Miettinen setzte im Gegenzug mit einem Treffer ins verwaiste Tor den Schlusspunkt unter eine kurzweilige Partie am Hühnerberg.
Durch gleichzeitige Niederlagen der Verfolger konnten die Indians durch den Derbysieg den Vorsprung auf den zweiten Platz sogar noch weiter ausbauen. Im Moment stehen elf Zähler zwischen ihnen und dem Zweitplatzierten aus Deggendorf. Das nächste Heimspiel steigt am 09. Februar, dann ist Regensburg zu Gast in der Maustadt.
  
    
VER Selb
Er ist eingetroffen – Herzlich Willkommen Herbert Hohenberger / Heute erfolgte Vertragsunterzeichnung – 1.Training mit der Mannschaft
(OLS)  Der neue Trainer bei den Selber Wölfen heißt Herbert Hohenberger und wird die Nachfolge für den von seinen Ämtern entbundenen Henry Thom antreten – siehe Pressemitteilung vom 28.01.2020.
Der 50jährige ehemalige österreichische Nationalspieler und langjährige DEL-Crack wird sein Debüt an der Selber Bande am morgigen Sonntag geben, wenn sein neues Team mit viel Selbstvertrauen nach dem überraschenden wie auch überzeigenden 7:3 Auswärtserfolg beim Tabellenzweiten Deggendorfer SC auch gegen Spitzenreiter ECDC Memmingen Indians eine Überraschung landen will.
Für Hohenberger, der bereits am Freitag in der Porzellanstadt eintraf, hatte heute seine ersten Termine bei seinem künftigen Arbeitgeber. Um 10:00 Uhr fand ein Treffen mit der Vorstandschaft in den Räumen der VERGeschäftsstelle statt, wo natürlich zu aller erst zur Freude aller Beteiligten der bis Saisonende laufende Vertrag im Original unterzeichnet wurde. Gegen 11:00 Uhr stießen Interimscoach und ab sofort wieder als Co-Trainer agierende Marc Thumm, Kapitän Florian Ondruschka und Assistenzkapitän Lanny Gare hinzu.
Viel Zeit zum Plauschen und Kennenlernen gab es nicht, um 11:30 Uhr stellte sich Herbert Hohenberger um in der Wölfe-Kabine dem kompletten Team vor, welches er um 13:00 Uhr erstmalig zu einer Einheit auf das Eis bat.
  
    
ERC Sonthofen
4:1-Erfolg beim EHC Klostersee - Erneut Edgars Homjakovs mit drei Treffern und einem Assist
(OLS)  Zum einzigen Spiel an diesem Wochenende gastierten die Bulls beim Vorletzten in Klostersee. Die Grafinger legten los wie die Feuerwehr und der ERC wurde nach 27 Sekunden kalt erwischt: Quinlan traf für seine Farben zur frühen Führung. Danach stand die Bulls-Defensive jedoch sicher und der ERC übernahm zunehmend die Spielkontrolle. Dennoch blieb ein erster Torerfolg noch aus. Besser machten es die Schützlinge von Trainer Martin Ekrt in der 10. Spielminute: In Überzahl konnte Edgars Homjakovs mit seinem ersten Treffer an diesem Abend den Ausgleich zum 1:1 erzielen. Nur drei Minuten später erneut Powerplay für die Bulls, diesmal sogar doppelte Überzahl. Und wieder nutzten die Bulls die Gelegenheit: Ondrej Havlicek brachte Sonthofen mit 2:1 in Führung. Dabei blieb es auch nach dem ersten Drittel.
Im zweiten Drittel waren sieben Minuten gespielt, da fiel das 3:1 aus Sicht des ERC. Erneut war es ein Powerplay, das Edgars Homjakovs zur 3:1-Führung nutzte. Im Anschluss Sonthofen mit mehr Spielanteilen, Klostersee hielt jedoch stark dagegen und brachte den ERC immer wieder in Bedrängnis. Das zweite Drittel endete ohne weitere Treffer.
Im letzten Drittel nahm Sonthofen etwas Tempo raus und das brachte den Grafingern nochmals Schwung. Die Bulls durften sich vor allem im letzten Drittel mehrfach bei Christian Schneider bedanken, der gleich mehrere Großchancen von Klostersee zu Nichte machte und so die zwei-Tore-Führung festhielt. Kurz vor Ende nahm der EHC den Torwart für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Dies nutzte aber erneut Homjakovs, der mit seinem dritten Treffer an diesem Abend, den Endstand zum 4:1-Sieg markierte.
Weiter geht es für die Bulls erst am kommenden Freitag, den 07.02.2020, bei den Erding Gladiators. Am Sonntag, den 09.02.2020 gastiert dann Landsberg an der Hindelanger Straße.          
  
    
ESC Moskitos Essen
Wohnbau Moskitos misslingt Revanche bei den Crocodiles Hamburg
(OLN)  Am Ende zu hoch, aber letztendlich verdient, verloren die Moskitos am Freitagabend ihr Auswärtsspiel bei den Crocodiles Hamburg mit 1:7.
13 Feldspieler und zwei Torhüter auf jeder Seite, mehr standen den Trainern am heutigen Abend nicht zur Verfügung. Und die Moskitos zeigten sich verbessert zur herben Heimpleite vom letzten Sonntag, konnte man die frühe Führung der Hamburger schon in der zehnten Minute durch Richter ausgleichen.
Doch wieder war man zu nachlässig, denn nur elf Sekunden und 37 Sekunden nach dem Ausgleich folgte ein Doppelschlag der Hamburger, die dadurch auf 3:1 erhöhten. Dieser Spielstand hielt bis zur 54. Minute. In der Zwischenzeit ergaben sich mehrere Überzahlspiele für die Moskitos, davon sogar fast fünf Minuten mit fünf gegen drei Spielern auf dem Eis, jedoch ohne zählbaren Erfolg.
Die alte Weisheit, wenn man die Tore vorne nicht schießt, bekommt man sie hinten rein, bestätigte sich dann in der 54. Minute mit dem 4:1 für Hamburg. Dass man nun noch drei weitere Tore zum Endstand von 7:1 für die Crocodiles kassierte, war mehr als unnötig und schmälerte den eigentlich ordentlichen Gesamteindruck des Spiels am heutigen Abend.
Weiter geht es am Sonntag mit dem Heimspiel gegen die Hannover Scorpions um 18:30 Uhr.

  
    
MEC Saale Bulls Halle
SAALE BULLS SIND GASTGEBER DES 45. MITTELDEUTSCHEN DERBYS! 36. Punktspiel der Saison 2019/20: Saale Bulls vs. EXA IceFighters Leipzig
(OLN)  Eigentlich standen die Vorzeichen für das prestigeträchtige Derby nicht schlecht: Wie die Leipziger hatte auch das Team von Trainer Ryan Foster letztes Wochenende spielfrei und die Hoffnung war groß, dass alle angeschlagenen Spieler diese Zeit zum Regenieren und vollständigen Genesen nutzen konnten. Doch leider zerschlug sich diese Hoffnung, bereits vor dem harten Freitagsspiel beim Tabellenzweiten stand fest, es werden weiterhin Spieler fehlen.
Unklar bleibt jedoch, ob das allein der Grund für den alles in allem schlechten Auftritt in Herne war. Erst kam man nicht ins Spiel und als es endlich besser lief, schienen erneut die Kräfte für den Endspurt zu fehlen. Doch wie Ryan bereits direkt nach dem Spiel äußerte, hier muss man einen Haken dahinter machen und sich voll auf das bevorstehende Derby konzentrieren. Dies ist umso wichtiger, da die IceFighters ihr erstes Spiel nach der Pause zu Hause gegen Erfurt souverän gewinnen konnte und mit entsprechend breiter Brust an die Saale reisen werden. Anders als bei den Bulls konnten sie wieder auf die Dienste der davor verletzten Erek Virch und Hannes Albrecht bauen, die sich sogleich wieder in die Scorerliste eintragen konnten.
In Halle hofft man nun darauf, dass zumindest Eric Wunderlich wieder mitspielen wird (stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest); weiterhin fehlen werden hingegen Michal Schön und Fabian Horschel. Auch die beiden Nachwuchsspieler aus Braunlage Strobel und Vinci werden den Bulls heute fehlen, da die Harzer Falken ebenso ein Heimspiel am Wurmberg bestreiten.
Die guten Vorzeichen hinfällig? Diese Frage können heute nur die Spieler auf dem Eis beantworten. Natürlich hoffen alle Fans auf eine „Jetzt erst recht“-Reaktion der Mannschaft, natürlich hoffen alle auf den Heimvorteil im Derby, natürlich wissen alle, dass dieses Team genug Stärken besitzt, um die wichtigen Punkte an der Saale zu halten. Und genau auf diese Stärken gilt es, sich zu besinnen und allen Kritikern zu zeigen, dass die Saale Bulls erst einmal geschlagen werden müssen.
  
    
Herner EV
Ein rundum gelungener Abend am Gysenberg!
(OLN)  Es war ein rundum gelungener Abend am Gysenberg. Der Herner EV setzte sich verdient mit 9:3 (3:1/3:2/3:0) gegen die Saale Bulls Halle durch und festigte so weiter den zweiten Tabellenplatz der Oberliga Nord. Dabei feierte Neuzugang Lars Grözinger seine Premiere, die er sogar mit einem Treffer krönen konnte. „Man hat den Jungs angemerkt, dass sie wieder richtig Bock auf Eishockey hatten. Die Pause hat uns gutgetan“, war HEV-Coach Danny Albrecht nach dem Spiel zufrieden.
Seine Mannschaft legte dabei furios los und überrannte die Saale Bulls in den ersten zehn Minuten. Marcus Marsall brachte die Gastgeber, nach schönem Pass von Patrick Asselin, in Führung, Dominik Piskor erhöhte nach einem Abpraller in Überzahl auf 2:0, Nils Liesegang traf mit einem schönen Handgelenksschuss zum 3:0. Damit war der Arbeitstag von Halle-Goalie Michel Weidekamp beendet, der von Sebastian Albrecht ersetzt wurde. Dies gab den Gästen etwas mehr Sicherheit, so dass sie durch Nicholas Miglio auch zum Anschlusstreffer kamen.
In den zweiten 20 Minuten erhöhte Nils Liesegang, nach nur 23 Sekunden auf 4:1, zwar konnte erneut Miglio die Gäste mit einem Treffer in Unterzahl im Spiel halten, doch Patrick Asselin entschied das Spiel durch seinen Doppelpack zum 5:2 und 6:2 bereits zum Ende des zweiten Drittels zugunsten des HEV.
Im Schlussabschnitt gab Danny Albrecht dann auch seinen Youngstern um Noah Bruns, Max Pietschmann und Co. viel Eiszeit, die diese sehr gut nutzten. „Mit der Leistung der jungen Spieler bin ich sehr zufrieden. Sie haben ihre Sache sehr gut gemacht“, so der HEV-Coach. Dominik Piskor legte das 7:3 nach, daraufhin traf Christoph Ziolkowski in Überzahl. Für den Schlusspunkt sorgte Neuzugang Lars Grözinger, der ebenfalls in Überzahl, zum 9:3-Endstand traf. Bei diesem Treffer sorgte der junge Verteidiger Nikolai Tsvetkov für eine Vorlage. Es war sein erster Oberliga-Punkt.
Am Sonntag ist der HEV zu Gast bei den Hannover Indians. Bully am Pferdeturm ist um 19 Uhr.
  
    
Rostocker EC
Piranhas drehen ein 0:2 zum 3:2 und verlieren doch  - Die Rostocker müssen am Freitagabend gegen die Hannover Indians ein 3:7 (1:2, 2:0, 0:5) hinnehmen
(OLN)  Weiter geht es in der Oberliga Nord am Sonntag um 18.30 Uhr bei den Füchsen Duisburg.
Die Gäste gelangten sehr schnell zur 2:0-Führung, wobei Keeper Schneider beim zweiten Treffer, einem ungefährlich wirkenden Distanzschuss, schlecht aussah und früh seinen Platz im Tor räumte – Urbisch übernahm.
Die Gastgeber hatten viel mehr Chancen, doch Gerstung (zwischen den Gegentoren), Voronov (5.), Kurka (7.), Koopmann (8.) und Tomanek (15.) scheiterten alle an Lehr im Indians-Kasten.
Wenigstens eine 5:3-Überzahl konnten die Piranhas durch Gerstung nutzen (13.)…
… und im Mitteldurchgang ganz im Gegensatz zum Üblichen in der laufenden Saison zwei weitere Powerplays in Treffer ummünzen, so dass aus dem 0:2 eine 3:2-Führung geworden war.
Doch im letzten Drittel mussten die Rostocker abermals einen Doppelschlag hinnehmen – zwei Gegentore innerhalb von 70 Sekunden – und waren erneut auf die Verliererstraße geraten, von der sie diesmal nicht mehr herunter kamen. Jetzt hatten ihnen die Niedersachsen den Zahn gezogen – die letzten 20 Minuten für sich endeten 0:5…
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern 
    
TEV Miesbach
TEV bezwingt Landsberg im Penalty-Krimi
(BYL)  In einem bis zum Ende hochspannenden Spiel sicherte sich unsere Mannschaft den 4ten Heimsieg in Folge nach Penaltyschießen gegen den HC Landsberg. Am Ende leuchtetet am Ende ein 5:4 (0:2,4:1/0:1/1:0) auf der Anzeigetafel.
Am gestrigen Abend sahen die 500 Zuschauer im Miesbacher Eisstadion sofort, dass im direkten Verfolgerduell keinem was geschenkt wird, bei dem der Sieger erst im Penaltyschießen ermittelt werden konnte. Der TEV Miesbach festigt somit den 3. Tabellenplatz und hat bereits 7 Punkte Vorsprung, in Hinblick auf einen fixen Playoff Platz. Headcoach Peter Kathan konnte bis auf Beppo Frank auf den gesamten Kader zurückgreifen, zudem feierte Mäx Hüsken sein Comeback nach knapp 6 wöchiger Verletzungspause.
Im 1. Drittel begann der TEV schwungvoll und kam auch gleich zu Chancen, die HCL- Keeper Güßbacher zu verhindern wusste. In der 7.Spielminute und mit dem gefühlt ersten Angriff aufs TEV- Tor waren es jedoch die Landsberger, die ein erstes mal durch Krammer erfolgreich waren. Beflügelt durch den Treffer wurden auch die Riverkings stärker und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. In der 15. Spielminute legten die Gäste durch Jänichen nach und stellten auf 0:2, dies war auch der Pausenstand.
Im 2. Spielabschnitt kam der TEV super eingestellt aus der Kabine und bereits in der 4.Spielminute gelang unsere Mannschaft den Anschlusstreffer. Der stark aufspielende Johannes Bacher, brachte den Puck mit viel Einsatz zu Filip Kokoska der den freistehenden Bobby Slavicek in Szene setzte, der die Scheibe durch die Beine des Gästetorwarts ins Tor beförderte.  Es dauerte knapp 10 Minuten, da kamen die Gäste in Powerplay zum nächsten Treffer durch Raß. Doch wenig beeindruckt davon zeigte sich unsere Mannschaft und arbeitet weiter am Ausgleich. Ein Dreifachschlag binnen 6 Minuten brachte die Mannschaft rundum Headcoach Peter Kathan noch vor der Pause mit 4:3 in Front. Zuerst fälschte Filip Kokoska einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar ins Tor ab  (Assistent; Bacher J.), ehe Michael Grabmaier die Unordnung in der HCL- Defensive ausnutzte um den Ausgleich zu erzielen ( Assistenten: Frosch D., Bacher J.). Eine Minute vor Schluss erzielte Dusan Frosch auf Zuspiel von Franz Mangold und Bobby Slavicek dann sogar noch den 4:3 Pausenstand.
Der letzte Spielabschnitt war durch viele Strafen geprägt bzw. teils war keine Linie der Unparteiischen mehr zu erkennen. So musste unsere Mannschaft einige Unterzahlspiele überstehen. Gerade als der TEV wieder die Spielkontrolle übernahm, und auf die Entscheidung drückten, nutzten die Gäste einen Konter in Überzahl zum 4:4 Ausgleich. Somit ging es in die Verlängerung, in der beide Teams gute Einschussmöglichkeiten hatten und die Torhüter aber alle Chancen vereitelten. 
Es ging also ein weiteres Mal im Miesbacher Eisstadion ins Penaltyschießen. Auf Miesbacher Seite vergaben Nico Fissekis und Bobby Slavicek, ehe Dusan Frosch die Führung der Gäste durch Sturm ausgleichen konnte. In Durchgang 4 war sowohl Frosch als auch Sturm erfolgreich, der jedoch im dritten Versuch dank eines super Saves von Anian Geratsdorfer vergab. Matchwinner Dusan Frosch versenkte auch seinen 3ten Versuch sehenswert und bescherte dem TEV Miesbach den 4. Heimsieg in Folge. „ Wir haben erst aber dem 2. Drittel mit Leidenschaft agiert und konnten dadurch das Spiel noch drehen. Insgesamt ein hochklassiges Spiel, das wir glaube schon verdient gewonnen haben, obwohl es hin und her ging!“ berichtet Trainer Kathan.
Diesen Sonntag ist Spielfrei in der Bayernliga. Nächsten Freitag 7.2. (20 Uhr) geht es bereits weiter im Miesbacher Eisstadion, mit dem nächsten Topduell gegen den HEC Höchstadt.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
EHC Waldkraiburg hat die Nase vorn, Passau gewinnt das Spiel
(BYL)  EHC Waldkraiburg gegen die Passau Black Hawks, das ist der Letzte der Verzahnungsrunde gegen den ungeschlagenen Ersten. Eigentlich, so möchte der Nicht-Profi-Fan meinen, dürfte dies eine klare Angelegenheit sein doch aufgrund der Waldkraiburger Leistungen der vergangenen Spiele, konnte man trotzdem die leise Hoffnung auf Punkte haben.
Waldkraiburg ist besser, Passau macht die Tore. Dies könnte die Überschrift über diesem ersten Drittel sein. In den ersten zehn Minuten des Spiels ist Waldkraiburg fast drückend überlegen und auch Chancen sind zahlreich vorhanden. Doch wie auch in den Spielen zuvor müssen die Löwen mit der Verwertung ihrer Chancen hadern. Gleich ob Straka, der an Ritschel scheitert oder auch Leon Decker, der Puck schafft nicht den Weg ins Tor. Auch die größte Chance durch Mathias Jeske der, nach einer abgesessenen Strafe, plötzlich mutterseelenallein vor dem Tor der Black Hawks steht, kann den Passauer Goalie nicht bezwingen. So kommt es in der achten Minute wie es kommen muss, Passau erzielt den ersten Treffer des Spiels. Durch eine Strafe von Marius Wiederer waren die Black Hawks eigentlich in Unterzahl, doch durch einen unnötigen Verlust des Spielgeräts auf Seiten der Löwen entstand eine 2-gegen-1-Situation die Passau mit all ihrer Routine in ein Tor umwandelt. Nur zweieinhalb Minuten später der nächste Treffer für die Habichte. Nach einer missglückten Verteidigung von Josef Straka vor dem Tor, bei der der Puck so abgefälscht wurde, dass er Christoph Lode unter dem Schoner durchrutscht, darf sich Petr Sulcik in die Torschützenliste eintragen, da es im Eishockey per Regel keine Eigentore gibt. So endet dieses erste Drittel, das in seiner zweiten Hälfte ein wenig ausgeglichener lief, mit einer Passauer Führung und einer dunklen Vorahnung was den Ausgang des Spiels ausgeht.
Auch im zweiten Durchgang spielen die Löwen insgesamt besser als der Gegner. Zunächst sieht es jedoch so aus, als würde dasselbe alte Lied angestimmt wie auch die Spiele zuvor: Der EHC macht das Spiel, der Gegner die Tore. Sowohl Straka als auch Vogl, Rousek oder Hradek vergeben ihre Schüsse und Chancen auf den Anschlusstreffer. Doch von Passau kommt so gut wie keine Gegenwehr. Das Wenige, das in Richtung des Tores von Christoph Lode geht, entschärft dieser routiniert und sicher. In der 27 Spielminute dann der Anschlusstreffer der Industriestädter. Eigentlich war ein Angriff der Löwen durch Nico Vogl bereits von Arthur Platonow entschärft, doch Leon Judt der in der Mitte nachrückt, pflückt sich den durch die Luft wirbelnden Puck herunter, spielt ihn auf Sturmpartner Vogl und dieser trifft nicht nur zum 1:2 sondern lässt auch die Hoffnung in die Köpfe und Herzen der verbleibenden echten Fans zurückkehren. Diese Hoffnung wurde durch die Spielweise in den kommenden Minuten des Durchgangs bestätigt. Die Löwen hatten die Black Hawks weitestgehend im Griff und ließen auch nach ihrem Treffer keine großen Chancen durch die EHF zu. Zunächst aber vergab man selbst vor dem Tor leider die Möglichkeit noch in diesem Drittel auszugleichen. In der 35. Minute dann die Erlösung. Nachdem Thomas Nuss in eigener Überzahl die Scheibe vor einem Passauer Konter sichern und auf Leon Decker bringen konnte, spielt dieser auf den in der Mitte heranstürmenden Straka. Dieser täuscht einen satten Schuss an, verzögert und bringt den Puck mit einem Schuss aus dem Handgelenk über die Torlinie zum 2:2 Pausenstand.
Das dritte Drittel begann, wie die beiden zuvor endeten, mit einem guten Spielfluss einer Löwen-Mannschaft, der man nicht anmerkte, dass sie auf dem letzten Platz der Verzahnungstabelle steht. Nach nur drei Minuten und 20 Sekunden in diesem Abschnitt spiegelt sich dieser Umstand dann endlich auch auf der Anzeigetafel wider. Nach einem Angriff und Schussversuch von Kapitän Michael Trox, lässt Clemens Ritschel den Puck nur nach vorne abprallen und kann diesen nicht unter Kontrolle bringen. Dieses Gewirr nutzt ein an diesem Abend sehr starker Leon Judt und bringt die Raiffeisen-Arena mit seinem 3:2 zum Beben. In den folgenden Minuten gewinnt Passau mehr und mehr an Fahrt. Nicht zuletzt begünstigt durch ganze drei Strafzeiten auf Waldkraiburger Seite, welche die Löwen allerdings, auch dank eines starken Christoph Lode, schadlos überstehen. In der 56. Minute sind die Industriestädter wieder in Überzahl. Nach einer Unsicherheit mit dem Puck in der Angriffszone, zeigt sich erneut, dass man sich gegen einen Gegner wie Passau keine Sekunde unkonzentriert verhalten darf. Das Ende vom Lied: Dzemia Patrick vollendet zum 3:3 mit dem zweiten Passauer Tor in Unterzahl. Nach diesem Tor stieg die Unsicherheit der Waldkraiburger Mannschaft spür- und sehbar an. Als Folge dieser Unsicherheit ließ man, 46 Sekunden vor dem Ende, Dominik Schindlbeck alleine vor dem Waldkraiburger Tor in einer eigentlich harmlosen Situation. Dieser kann in aller Seelenruhe zu Petr Sulcik spielen, welcher den 3:4 Endstand erzielt.
Erneut müssen sich die Löwen nach einer, über den größten Teil des Spiels, oberligareifen Leistung, einem an diesem Abend schwächeren Gegner geschlagen geben. Man kann nur hoffen, dass sich diese junge Mannschaft, die von Spiel zu Spiel so aufopferungsvoll kämpft, auch wieder mit den Siegen belohnt, die sie zweifelsohne verdient.             aha
  
    
EHC Bayreuth
Selb entscheidet das Derby im Penaltyschießen für sich
(BLL)  Unsere Seniorenmannschaft musste am Freitag einen kleinen Dämpfer im Kampf um die oberfränkische Meisterschaft hinnehmen. Nach einem engen Spiel fiel die Entscheidung zugunsten der Selber 1b erst im Penaltyschießen.
Beim EHC feierte in diesem Derby U20–Neuzugang Adam Silhan sein Debüt im Bayreuther Dress. Er und seine neuen Kollegen waren von Anfang an voll gefordert, da die Selber äußerst druckvoll in die Partie starteten und sich schnell die ersten Tormöglichkeiten erspielen konnten. Es dauerte ein paar Minuten, ehe die Bayreuther in Überzahl erste Gelegenheiten zu verzeichnen hatten. Da die Selber defensiv gut standen, tat sich der EHC schwer, sein Spiel aufzuziehen, während Selb stets durch Konter gefährlich blieb. Einen solchen schnellen Gegenstoß nutzte Matthias Heinritz zur 1:0 Führung in der 14. Spielminute. Dieser Treffer blieb dann auch der einzige in diesem Spielabschnitt.
Im zweiten Drittel hatte zunächst der VER die größeren Spielanteile, schaffte es aber nicht, seine Führung auszubauen. Auch Überzahlsituationen blieben aus Selber Sicht ungenutzt und scheiterten am gut aufgelegten Bayreuther Torwart Sebastian Dünkel. Ab etwa der der Hälfte des Drittels konnte sich nun der EHC ein leichtes Übergewicht erspielen, fand jedoch noch keine Mittel, den ebenfalls starken Selber Torhüter Baetge zu überwinden. Daher waren im zweiten Drittel keine Treffer zu verzeichnen.
Das Schlussdrittel ging dann ganz eindeutig an die Bayreuther, die nun als klar überlegene Mannschaft auftraten, auch begünstigt durch die eine oder andere Überzahlsituation. Eine davon nutzte Stephan Schmidt in der 52. Minute zum hochverdienten Ausgleich. In den letzten Minuten wollten die Bayreuther, lautstark angefeuert von den rund 100 mitgereisten Fans, dem Spiel endgültig die Wende geben und die drei Punkte einzusacken, doch Selb rettete sich in die Verlängerung.
Dort blieb der EHC dominierend, kam jedoch nicht mehr zum Torerfolg. Auch ein 5 gegen 3 Powerplay blieb ungenutzt, und so musste der Sieger im Penaltyschießen ermittelt werden. Hier hatten allerdings dann die Selber das Scheibenglück auf ihrer Seite und sicherten sich so den Zusatzpunkt in einem nicht immer hochklassigen, aber überaus spannenden Derby.
Die Bayreuther Jungs mussten sich mit einem Punkt zufrieden geben. Dieser wird auch der einzige Zähler an diesem Wochenende bleiben, denn das für Sonntag angesetzte Derby in Pegnitz musste wegen Unbespielbarkeit der Eisfläche im Pegnitzer Stadion abgesagt bzw. verlegt werden. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest, wird aber natürlich so bald wie möglich bekanntgegeben.
In der Tabelle bleibt Bayreuth vorläufig auf dem dritten Tabellenplatz. Das am 24.01. ausgefallene Spiel in Trostberg wurde mittlerweile mit 0-5 gegen den EHC gewertet.
Weiter geht es am kommenden Samstag, wenn der EHC erneut ein Derby bestreitet, da die 1b des VER Selb in Bayreuth gastiert.
  
    
Regionalliga Südwest / Landesliga Baden-Württemberg
    
HEC Eisbären Heilbronn
Wichtiger Sieg am Freitag - Eisbären Heilbronn schlagen Mannheim mit 7:1
(RLSW)  Am Freitagabend waren die Mad Dogs Mannheim zu Gast in der Kolbenschmidt Arena.  Die 400 Zuschauer in der Arena bekamen einen wichtigen Sieg der Hausherren gegen die ersatzgeschwächten Gäste aus Mannheim zu sehen. 
Die Heilbronner starteten fulminant ins Spiel. Nur 59 Sekunden waren gespielt, als es zum ersten Mal im Tor der Gäste rappelte. Nach einem schönen Pass von Stefano Rupp stand Sven Breiter frei vor dem Tor und brauchte nur noch einzuschieben. Die Eisbären drückten weiter auf das Gaspedal und legten durch Stefano Rupp gleich das 2:0 nach. Im weiteren Verlauf verpassten die Eisbären Aiden Wagner, Artem Klein und Marco Horter den dritten Treffer nur knapp, so dass es wiederum Stefano Rupp war, der das 3:0 erzielte. Zwei Sekunden vor Ende des ersten Abschnitts erhöhte Artem Klein auf 4:0.
Auch im Mittelabschnitt machten die Hausherren weiter Druck auf das Gästetor. Beide Mannschaften hatten in den zweiten 20 Minuten gute Chancen, da die Mad Dogs in diesem Abschnitt nicht mehr ganz so defensiv spielten und nun auch ihre Chance suchten. Doch es blieb an den Heilbronnern zu jubeln. Cedric Platz (28.) und nochmals Artem Klein (39.) bauten die Führung auf ein komfortables 6:0 aus.
Kaum war das letzt Drittel angebrochen, kamen die Mannheimer Gäste durch einen Konter zu ihrem Ehrentreffer. Danach durfte sich nochmals Cedric Platz in die Torschützenliste eintragen. Sein zweiter Treffer des Abends (43.) markierte auch den 7:1 Endstand der Partie. 
Nach diesem Erfolg, der zwar wichtig war, aber durch die ersatzgeschwächten Mannheimer nicht zu hoch bewertet werden sollte, melden sich die Heilbronner Eisbären m Kampf um die Playoffs zurück und werden alles geben um in der Erfolgsspur zu bleiben!
  
Inklusion muss laut sein!
Lautes Lachen, Jubeln, Juchzen klang beim ersten Inklusionstag des Heilbronner EC e.V. am vergangenen Samstag (01.02.20) durch die Heilbronner Kolbenschmidt Arena!
Viele Einrichtungen und Institutionen waren der Einladung des HEC gefolgt und das Eis wurde von Rollstühlen und begeisterten Menschen gestürmt. Mit prominenter Unterstützung der Heilbronner Falken GmbH mit Tom Schickedanz und Tobias Möller und der Heilbronner Eisbären mit Stefano Rupp, Moritz Muth und Aiden Wagner war die Begeisterung fürs Eishockey zum Greifen nah. Eine schnelle Runde mit fachkundigen Kufenkracks macht gleich doppelt soviel Spass. Auch Autogramme und gemeinsame Schnappschüsse mit Scotty und den Spielern waren sehr beliebt. Unterstützt von zahlreichen Jugendspielern und vielen Helferinnen und Helfern bei Verpflegung und Organisation war die Veranstaltung ein gelungenes Event an das alle Teilnehmer noch lange denken werden.
Der Heilbronner EC e.V. bedankt sich von Herzen bei allen Besuchern, Spielern und Helfern für einen wunderbaren Nachmittag auf dem Eis!
  
    
Schwenninger ERC
Schwenninger Fire Wings verlieren Derby in Balingen
(LLBW)  Der Zug ist für die Schwenninger Fire Wings endgültig abgefahren, denn durch die 6:2 (2:0; 3:1; 1:1) Derbyniederlage in Balingen, haben die Neckarstädter keine Chance mehr um die Meisterschaft mit zu spielen.
Die Schwenninger starteten verheißen in die Partie, erspielten sich die ersten guten Tormöglichkeiten, in was Zählbares konnten sie diese jedoch nicht ummünzen. Besser machten es dagegen die Balinger, welche ihre erste Überzahlmöglichkeit durch Böhm zur Führung nutzen konnten. Erneut im Powerplay schoss der ehemaliger Schwenninger Hannes Deuring die Grün-Schwarzen mit 2:0 in Front. Es schlichen sich nun vermehrt Fehler in der Defensive der Fire Wings ein und man musste froh sein, dass es beim Spielstand von 2:0 nach dem ersten Drittel blieb.
Das zweite Drittel war noch keine vier Minuten alt, da traf Rafael Popek zum spielentscheidenden 3:0 für die Eisbären. Von Schwenningen kam eindeutig zu wenig an diesem Abend. Kein strukturierter Spielaufbau, Leichtsinnsfehler in der eigenen Zone und viele unnötige, wenn auch teils fragwürdige, Strafminuten, machten es den Fire Wings schwer ins Spiel zu kommen. Als Balingen kurz vor der zweiten Drittelpause innerhalb von einer Minute das 4:0 und 5:0 erzielte, war die Messe eindeutig gelesen. Der Anschlusstreffer durch Schwenningens Top-Scorer Mike Soccio war zu diesem Zeitpunkt nur noch Ergebniskosmetik.
Die letzten 20 Minuten plätscherten dann sprichwörtlich vor sich her. Schwenningen konnte nicht mehr aufbieten und Balingen musste nicht mehr ihr ganzes Können abrufen. Dennoch vielen noch zwei Treffer. Balingens Nicolai Gogoll per Alleingang und Schwenningens Stefan Schäfer stellten die Anzeigetafel auf 6:2, was wiederum auch den Endstand bedeuten sollte.
„Wir haben absolut nicht ins Spiel gefunden, waren immer einen Schritt zu langsam und rannten das ganze Spiel über einem Rückstand hinterher. Kurz und knapp gesagt, war dies die mit Abstand schlechtestes Saisonleistung.“, so Schwenningens Kapitän Dennis Böhm.
Die Schwenninger haben nun eine Woche Pause, bevor dann das nächste Heimspiel am 16.02.2020 gegen Eppelheim ansteht. 
  
    
Regionalliga West
    
EG Diez-Limburg
Beeindruckende Reaktion: Rockets gewinnen beim Meister in Herford
(RLW)  Hinfallen? Kann passieren! Wieder aufstehen? Meist eine Charakterfrage! Diese haben die Spieler der EG Diez-Limburg einmal mehr in beeindruckender Manier beantwortet. Die Rockets gewinnen beim amtierenden Meister Ice Dragons Herford mit 6:2 (2:1, 2:1, 2:0) und klettern damit – trotz der Spielwertung gegen die EGDL beim Derby in Neuwied – an die Tabellenspitze der Pre-Playoffs.
„Das war unser bestes Saisonspiel. Unglaublich, wie die sich hier präsentiert haben.“ Vorstandsmitglied Willi Lotz war auch am Tag danach immer noch völlig angetan von dem, was die Rockets über 60 Minuten bei den Ice Dragons gezeigt hatten. Noch immer ohne Kapitän Kevin Lavallee und auch ohne Tobias Schwab, Jan Naumann und Kim Mainzer galt es, die ärgerliche Spielwertung gegen Neuwied vom Sonntag davor vergessen zu machen. Die Frage war: Wie steckt die Mannschaft den Rückschlag weg? Die Antwort war: Welchen Rückschlag?
Durch den Ausfall von Schwab musste Petrozza seine zuletzt so erfolgreichen Sturmreihen erneut umstellen – mit Erfolg: Andre Bruch brachte die Rockets schon nach fünf Minuten in Führung. „Wir waren vom ersten Wechsel an einfach bereit. Wir waren da. Wir waren hungrig. Wir waren einfach gut“, freute sich Petrozza. Natürlich ist Herford, vor allem in stimmungsvoller eigener Halle, nicht einfach so zu schlagen. Justin Ungers Ausgleichstreffer (11.) war da nur ein kleiner Fingerzeig, wie es laufen könnte. Doch die EGDL gab eine Antwort, nur zwei Minuten später besorgte Dominik Luft die erste Pausenführung (13.).
„Diez-Limburg hat schnell gespielt, viele Zweikämpfe gewonnen“, analysierte Herfords Trainer Jeff Job. „Sie haben uns wenig Platz gelassen, haben sehr kompakt gestanden. Und der Keeper hat in den entscheidenden Situationen stark gehalten.“ Jan Guryca unterstrich einmal mehr seine Ausnahmestellung als Keeper in der Regionalliga. „Wenn er gebraucht wurde, war er da“, freute sich Petrozza. „Mal wieder ein tolles Spiel von Jan.“
Der Keeper wurde nur noch ein einziges Mal überwunden – von Kilian Hutt in Überzahl zum zwischenzeitlichen 2:3 (32.). Davor und danach trafen Konstantin Firsanov (26.) und Kyle Piwowarczyk (38.) für die EGDL. Die baute bis zur zweiten Pause die eigene Führung auf 4:2 aus. Wer nun im letzten Drittel einen Sturmlauf der Gastgeber erwartete, der wurde enttäuscht – die Rockets ließen das schlichtweg nicht zu. Kyle Piwowarczyk in Überzahl (46.) und RJ Reed (60.) machten die finalen Tore beim 6:2-Erfolg in der Ferne. Mit diesem Sieg kletterten die Rockets nach drei Spieltagen – und trotz der 0:5-Wertung der Partie in Neuwied – wieder an die Tabellenspitze der Pre-Playoffs. „Wir haben in Herford ein riesen Spiel abgeliefert“, sagte Petrozza. „Wir waren unglaublich diszipliniert und haben den Gegner dominiert. Großes Kompliment an meine Mannschaft für diese beeindruckende Reaktion.“
Einziges Sorgenkind am Freitagabend war Verteidiger Florian Pompino, der sich bei einem Zweikampf unglücklich verletzte und noch vor Ort im Krankenhaus genäht werden musste. Weil Pompino aber kein Fußballspieler ist, wird er schon am Sonntag in Hamm wieder für die Rockets auflaufen.
  
    
Herforder EV
Chancenlos gegen Diez - Herford verliert Spitzenspiel mit 2:6
(RLW)  Verdiente Niederlage – der Herforder Eishockey Verein verlor das Duell gegen den Topfavoriten Diez-Limburg vor über 800 Zuschauern mit 2:6 (1:2/1:2/0:2) und musste die Überlegenheit der Gäste aus Rheinland-Pfalz neidlos anerkennen.
Die Ice Dragons um Kapitän Fabian Staudt hatten sich viel gegen die EGDL vorgenommen, doch bereits in den ersten Minuten der Begegnung zeigte sich, dass die Rockets nur schwer an diesem Tag in Verlegenheit zu bringen waren. Mit schnellen Kombinationen schnürte Diez-Limburg den HEV förmlich ein und erspielte sich schnell die ersten Torgelegenheiten. Herford hingegen wirkte im Spielaufbau unkonzentriert und verlor immer wieder die Scheibe, wodurch keine richtige Ruhe in die eigenen Aktionen hineinzubekommen war. Das 0:1 in der 5. Minute durch Andre Bruch war somit eine logische Folge, als die Zuordnung in der Herforder Hintermannschaft überhaupt nicht stimmte. Über den Kampf fand der HEV in der Folge etwas besser in das Spiel, fand zwar häufiger den Weg in das Angriffsdrittel, ohne jedoch zunächst für große Torgefahr zu sorgen. Eine der ersten gefährlichen Gelegenheiten nutzte in der 11. Minute Justin Unger, indem er einen Schuss von Maximilian Droick unhaltbar für EGDL-Torwart Jan Guryca abfälschte. Doch Diez-Limburg hatte schnell eine Antwort parat, nutzte eine Strafe von Nils Bohle und ging in der 13. Minute durch Dominik Luft wieder in Führung, bei der es bis zur ersten Pausensirene bleiben sollte.
Im zweiten Drittel änderte sich das Bild ein wenig. Herford agierte konzentrierter und gewann wesentlich mehr Kontrolle über das Spiel. Als der HEV auf den Ausgleich drängte, sorgte Konstantin Firsanov jedoch für Ernüchterung und erhöhte für die Gäste auf 3:1 (26.). Die Ostwestfalen zeigten jedoch Moral und bemühten sich um den Ausgleich, scheiterten jedoch immer wieder am starken Jan Guryca im Gehäuse der Rockets. So brauchte es ein Überzahlspiel in der 32. Minute, als Killian Hutt der umjubelte Anschlusstreffer gelang und wieder Hoffnung bei den heimischen Fans aufkeimte. Doch erneut zeigte das Gästeteam seine Klasse, als Kyle Piwowarczyk zwei Minuten vor dem letzten Seitenwechsel am schnellsten auf einen Abpraller von HEV-Goali Kieren Vogel reagierte und zum 4:2 einnetzte.
Der Schlussabschnitt ähnelte wieder dem ersten Durchgang. Diez-Limburg ließ die Scheibe wieder schnell laufen und stand zudem recht sicher in der eigenen Abwehr. Als Kyle Piwowarczyk in der 46. Minute abermals in Überzahl auf 5:2 erhöhte, war die Vorentscheidung gefallen. Auch eine Penalty-Situation vermochte der HEV in der 50. Minute nicht zu nutzen, als Guillaume Naud knapp das Tor verfehlte. Das 6:2 durch R.J. Reed in der Schlussminute ließ das Ergebnis zwar um ein Tor zu hoch ausfallen, zeigte jedoch auch, dass die EG Diez-Limburg bis zum Schluss konzentriert blieb.
Gäste-Coach Frank Petrozza begründete das starke Auftreten seines Teams auch mit den Vorkommnissen der Vorwoche: „Wir haben letzten Sonntag unser Spiel in Neuwied am grünen Tisch aufgrund eines Formfehlers auf dem Spielberichtsbogen verloren und sind heute mit einer Menge Wut im Bauch hier aufgelaufen“. HEV-Cheftrainer Jeff Job war mit der Leistung seiner Mannschaft auf der anschließenden Pressekonferenz nicht einverstanden: „Wenn wir gegen eine solch starke Mannschaft bestehen wollen, müssen alle hellwach sein. Das waren einige unserer Jungs heute leider überhaupt nicht und deswegen haben wir auch völlig zurecht deutlich verloren. So etwas dürfen wir uns gegen keine Mannschaft in den PrePlayOffs leisten.“   
Da zeitgleich die Ratinger Aliens überraschend gegen die Hammer Eisbären gewannen, stehen nun vier Teams punktgleich auf den Plätzen 1 bis 4. Ratingen selbst hat sich durch den Erfolg über Hamm ebenfalls im Kampf um die PlayOff-Plätze zurück gemeldet und so muss der HEV beim Auswärtsspiel bei den Dinslaken Kobras am morgigen Sonntag unbedingt punkten, wenn man nicht plötzlich aus den Top4 herausfallen möchte. Die Begegnung in der Dinslakener Schlangengrube beginnt um 19.00 Uhr.
  
    
Regionalliga Ost / Landesliga Sachsen
    
FASS Berlin
Pflichtaufgabe erfüllt – sechsten Sieg in Folge eingefahren
(RLO)  Keine Probleme hatte FASS Berlin, um sein Heimspiel gegen die 1b der Saale Bulls zu gewinnen. Glatt mit 9:2 (2:0/4:1/3:1) ging das Spiel an die Weddinger.
Die Favoritenrolle war klar vergeben, die Weddinger waren der klare Favorit und sie benötigten auch die Punkte, um den dritten Platz zu verteidigen. Halle würde mit Punkten den Abstand zum achten Platz verringern.
Die Weddinger mussten auf Sebastian Eickmann, Daniel Kruggel und Joe Timm verzichten, dafür war Marvin Miethke wieder mit dabei. So konnte FASS mit 17 Feldspieler und den Torhütern Patrick Hoffmann und Danny Bohn antreten. Die Gäste traten mit zehn Feldspielern an, im Tor stand Julius Valerius.
Halle stand erwartet tief und so war FASS von Beginn an spielbestimmend. Die zweite Strafe gegen Halle konnte man zur Führung nutzen, Tom Fiedler war nach elf Minuten der erste Torschütze des Tages. Dann gab es die erste negative Nachricht des Tages, Julian van Lijden musste mit einer Handverletzung das Spiel beenden. Zuvor gab es einige gute Chancen der Weddinger, aber auch gute Angriffe der Gäste. Bully, Schuss, Tor hieß es nach 14 Minuten. Ludwig Wild gewann ein Bully, Luis Noack zog ab und es stand 2:0. Weitere Chancen konnten nicht genutzt werden, allerdings kassierte FASS zum Ende des Drittels zwei Strafen und das bedeutete eine doppelte Überzahl für Halle.
48 Sekunden dauerte diese doppelte Überzahl im zweiten Drittel, eine Strafe gegen die Gäste verkürzte das Überzahlspiel ein wenig und brachte den Weddingern ein Powerplay. Dieses führte zum 3:0, Nico Jentzsch ließ Halles Torhüter keine Chance. Eine Kopie vom 2:0 gab es nach 25 Minuten. Tom Fiedler gewann ein Bully und Fabian Wagner zog ab. Etwas unglücklich für den Torhüter ging der Puck ins Tor. Die Gäste konnten sich im zweiten Drittel für ihre durchaus gute Leistung belohnen, Christian Guran erzielte nach 32 Minuten das 4:1. Die Antwort kam postwendend, Ludwig Wild traf in Unterzahl zum 5:1. Drei Minuten vor der zweiten Pause schlug es erneut im Tor von Halle ein, Absender eines Hammers war Nico Jentzsch. Mit diesem Ergebnis ging es in die zweite Pause.
Bis zur 45. Minute passierte nicht viel, dann musste Patrick Hoffmann nach einem Zusammenprall mit einem Hallenser angeschlagen von Eis und Danny Bohn ging ins Tor. Bei den Gastgebern war nun der Spielfluss ein wenig abhanden gekommen, die Gäste kamen öfter vor das Tor der Weddinger. Acht Minuten vor dem Ende musste auch noch David Trivellato nach einem Zusammenprall angeschlagen vom Eis, er kam aber kurze Zeit später wieder. Einen Treffer gab es dann auch noch zu bejubeln, Luis Noack traf sieben Minuten vor dem Ende zum 7:1. Nun war der Spielfluss wieder da und die 120 Zuschauer durften sich über schön herausgespielte Tore freuen. Einen Traumpass von Dennis Merk nutzte Dimitry Butasch zum 8:1 (57.) und 30 Sekunden später traf Jan Niklas Weihrauch zum 9:1. Halle gab aber nicht auf und konnte durch Chad Evans 75 Sekunden vor dem Ende den letzten Treffer des Spiels erzielen.
Es war sicherlich keine Glanzleistung, aber es gab trotzdem einige schöne Spielzüge und einige ebenso schöne Tore. Bereits am Sonntag folgt das vorletzte Heimspiel der Hauptrunde, das Regionalligateam des ESC Dresden ist um 13:30 Uhr Gast im Erika-Heß-Eisstadion.
  
    
Schönheider Wölfe
Schönheider Wölfe gewinnen in Niesky
(RLO)  Unterstützt von rund 100 mitgereisten Fans haben die Schönheider Wölfe am Samstagabend ihr Auswärtsspiel beim ELV Tornado Niesky souverän mit 5:1 (2:0, 1:0, 2:1) gewonnen und bleiben somit weiter im Rennen um den ersten Tabellenplatz in der Regionalliga Ost. Beim 13. Erfolg in Serie erwies sich Wölfestürmer Kevin Piehler mit vier Toren und der Vorlage zum Treffer von Christian Freitag zum Matchwinner.
Schon unter der Woche beim Training musste Wölfe-Coach Sven Schröder krankheits- und verletzungsbedingt auf einige Akteure verzichten und die Lage wurde auch am Spieltag nicht besser, wonach mit Niko Stark, Christoph Rogenz, Vincent Wolf und Petr Kukla gleich vier Leistungsträger in Niesky passen mussten. Lichtblicke gab es aber auch, denn Christian Laszig und Robert Horst gaben nach wochenlangen Verletzungen ihr Comeback und auch Top-Torschütze Florian Heinz kehrte wieder ins Team zurück. Auch motiviert durch die vielen mitgereisten Fans fanden die Wölfe im Nieskyer Waldstadion gut in die Partie und gingen bereits in der fünften Spielminute durch Kevin Piehler mit 1:0 in Führung. Gut fünf Minuten später folgte der zweite Streich vom Stürmer mit der Nummer 94, als er in Überzahl und nach Vorarbeit von Jan Gruß auf 2:0 (10.) erhöhte, gleichzeitig der Spielstand nach dem ersten Drittel. Der Mittelabschnitt gestaltete sich dann insgesamt ausgeglichener, wenngleich die Wölfe einen Blitzstart hinlegten uns nur 48 Sekunden nach Wiederbeginn durch Christian Freitag das 3:0 folgen ließen. Vor allem in Überzahl hatten sowohl Niesky als auch Schönheide noch Chancen für weitere Tore, doch ließen Robert Handrick im Tornado-Kasten und Oliver Fengler im Wölfe-Gehäuse bis zur zweiten Pause keine Treffer mehr zu. Das Schlussdrittel eröffneten die Wölfe in Überzahl und legten auch sofort nach, als Kevin Piehler mit seinem dritten Treffer und dem 4:0 seine Farben klar auf die Siegerstraße brachte. Das Team von Coach Sven Schröder spielte danach clever die Zeit von der Uhr, musste aber in der in der 55. Minute den Ehrentreffer der Hausherren durch Marius Stöber hinnehmen. Mehr ließ die Wölfe-Verteidigung aber nicht zu und der Schlusspunkt blieb dem Matchwinner Kevin Piehler vorbehalten, welcher mit seinem vierten Treffer den 5:1-Endstand herstellte.
  
    
FASS Berlin 1d
Großer Kampf bleibt unbelohnt
(LLS)  Eine starke Leistung zeigte die U20 von FASS Berlin im vorletzten Saisonspiel gegen die 1b vom EHC Erfurt. Am Ende aber unterlagen sie mit 1:3 (0:1/1:2/0:0).
Mit Erfurt kam der drittplatzierte und es ging für sie noch um eine Verbesserung in der Tabelle und somit dem Heimrecht in den Playoffs. Neben Torhüter Stefan Löffelholz waren auch unter den zehn angereisten Gästefeldspielern einige erfahrene Leute dabei. Die U20 trat mit 16 Feldspielern und Dennis Gembus im Tor an.
Es ging zunächst recht ausgeglichen zu, beide Teams tauchten immer wieder vor dem Tor des Gegners auf. Christoph Karger war es dann, der nach 16 Minuten den ersten Treffer des Spiels erzielen konnte. Er überwand Dennis Gembus zum 0:1 und es sollte der einzige Treffer des Anfangsdrittels bleiben.
Erfurt kam etwas besser aus der Kabine und hatte nun leichte Vorteile. Nach 27 Minuten hatte das sich aber erledigt, denn einen schönen Spielzug konnte Vanessa Gasde zum 1:1 vollenden. Vier Minuten später kassierten die Weddinger die erste Strafe des Spiels und die nutzte Erfurt zur erneuten Führung, Christoph Karger staubte zum 1:2 ab. Nun ging es hin und her, beide Teams hatten einige gute Möglichkeiten. 38 Sekunden vor der 2. Pause konnte Christoph Karger seinen 3. Treffer in diesem Spiel erzielen, ein harter Schuss von Außen schlug im langen Eck ein.
Aufgeben wollten die Weddinger aber nicht, sie kämpften im letzten Drittel weiter. So gab es wieder Chancen auf beiden Seiten. Es blieb aber am Ende beim 1:3, aber mit etwas mehr Glück wäre ein besseres Ergebnis möglich gewesen.
Das letzte Saisonspiel der U20 findet am kommenden Samstag um 19:00 Uhr im Eisstadion Neukölln statt, dann kommt der Leipziger EC zum Nachholspiel nach Berlin. (Norbert Stramm)
  


 Sonntag 2.Februar 2020 www.icehockeypage.de 
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