Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
Deutscher Eishockey Bund
(DEB)  Der DEB hat den Landesverbänden, Vereinen, Verantwortlichen und Teamärzten einen Verhaltensleitfaden bezüglich des Coronavirus zukommen lassen. Als Vorsichtsmaßnahme wird zudem  auf den "Handshake" nach den Spielen vorerst verzichtet
 
EC Hannover Indians
(OLN)  Die Hannover Indians haben eine weitere Vertragsverlängerung bekannt gegeben: Verteidiger Nicolas Bovenschen hat seine Zusage für ein weiteres Jahr am Pferdeturm gegeben
  
Adler Mannheim
(DEL)  Verteidiger Joonas Lehtivuori hat eine Armverletzung erlitten und wird damit vorerst bis zum Ende der Hauptrunde ausfallen
  
MEC Saale Bulls Halle
(OLN)  Verteidiger Eric Wunderlich hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und wird den Saale Bulls bis zum Saisonende nicht mehr zur Verfügung stehen

ECDC Memmingen
(OLS)  Stürmer Jannik Herm, der erst vor Kurzem aus der DEL2 vom EHC Freiburg an den Hühnerberg kam, hat sich an der Hand verletzt und wird den Indians für mehrere Wochen fehlen
  
EV Pegnitz
(BLL)  Stürmer Maximilian Eissner, der bereits längere Zeit mit dem Team trainierte, hat nun auch sein Debüt bei den Ice Dogs gegeben und spielte zuvor im Bayreuther Nachwuchs und auch im Landesliga-Team der Tigers
  
EV Dingolfing
(BLL)  Verteidiger Manuel Ruhstorfer, der bis auf zwei Spielzeiten in Vilshofen seine gesamte Laufbahn bei den Isar Rats verbrachte, wird nach dem kommenden Wochenende seine aktive Laufbahn beenden
 
Blue Devils Weiden
(OLS)  Für Stürmer Philipp Siller, der bereits mehrere Wochen fehlte, hat sich nach neueren Untersuchungen einen Bluterguß im beckenbereich zugezogen, womit die aktuelle Saison für ihn vorraussichtlich bereits vorzeitig beendet ist
     
   

 Stichwortsuche:
ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 3.Februar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 27 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
Düsseldorfer EG
Mit einem Sieg in die Pause! - DEG schlägt Wolfsburg 2:1 n.P.

(DEL)  Die Düsseldorfer EG geht mit einem Sieg in die Pause! Im Penaltyschießen sicherte Geburtstagskind Alex Barta der DEG mit dem Treffer zum 2:1 (1:0; 0:0; 0:1; 0:0; 1:0) den fünften Punkt des Wochenendes.
(DEG/pdeg)
  
    
EHC Red Bull München
Red Bulls gewinnen gegen stark kämpfende Kölner

(DEL)  Der EHC Red Bull München hat am 43. DEL-Spieltag bei den Kölner Haien mit 2:1 (0:1|1:0|1:0) gewonnen. Vor 11.389 Zuschauern schoss Jason Jaffray den Spitzenreiter mit seinem Doppelpack zum 13. Sieg in Folge gegen die Haie. In der Tabelle bauten die Bayern ihren Vorsprung auf den Zweiten Adler Mannheim auf sechs Punkte aus.
Spielverlauf:
Die Red Bulls starteten druckvoll, den ersten Treffer erzielte aber Kölns Marcel Müller mit der Rückhand (4. Minute). Den Haien gab die Führung Sicherheit. Sie machten in der Folge die neutrale Zone zu und suchten nach dem Scheibengewinn den schnellen Abschluss. Das Resultat war ein Chancenplus, aber Münchens Torhüter Daniel Fießinger ließ im ersten Drittel keinen weiteren Treffer zu. Fießingers Ersatz war Daniel Allavena, da sich Kevin Reich beim Morning-Skate eine Blessur zugezogen hatte.
Nach dem Seitenwechsel spielten die Red Bulls aggressiver. Der Forecheck funktionierte nun besser und der Druck auf Kölns Defensive nahm zu. In der 28. Minute hatte Blake Parlett bei angezeigter Strafe gegen Köln die große Chance auf den Ausgleich, der Verteidiger traf aber nur die Latte. Im folgenden Powerplay waren die Gäste dann erfolgreich: Chris Bourque passte auf Konrad Abeltshauser, der zog direkt ab und Jaffray lenkte den Puck durch die Schoner von Haie-Goalie Gustaf Wesslau (29.). Der Tabellenführer hielt den Druck hoch und hatte weitere gute Möglichkeiten wie den Konter über Frank Mauer, dessen Schuss Wesslau mit der Fanghand parierte (36.).
Im Schlussabschnitt war die Partie ausgeglichen. Beide Teams hatten Abschlüsse, für die Torhüter waren aber zunächst keine unlösbaren Aufgaben dabei. Das änderte sich in der 50. Minute, weil es die Red Bulls im Powerplay glänzend spielten: Bourque leitete einen Querpass durch die Beine nach rechts zu Mark Voakes, der hart auf den langen Pfosten abzog. Dort stand Jaffray und drückte den Puck zum 2:1 über die Linie. 20 Sekunden später hatte Ehliz den dritten Treffer auf dem Schläger, Wesslau reagierte aber stark mit der Fanghand. München verteidigte in der Folge gut, ließ jedoch bis auf einen Pfostenschuss von Justin Fontaine (57.) keine weiteren gefährlichen Abschlüsse zu, und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.
Mark Voakes:
„Wir haben erwartet, dass sie mit viel Leidenschaft ins Spiel gehen werden und wussten, dass wir alles geben müssen. Es war ein hart erkämpfter Sieg.“
(EHCM/irbm)
  
    
Bayreuth Tigers
Zu späte Offensive lässt keine Punkte zu in Weißwasser

(DEL2)  Weiterhin ohne sechs Stammkräfte - Heider, Davidek, Bartosch, Kunz, Melanson und Lillich fehlten - ging man mit unveränderter Aufstellung zum vergangenen Freitag beim Sieg gegen Bad Nauheim die Aufgabe bei den Lausitzer Füchsen an. Zu allem Überfluss schied mit Henry Martens nach etwa der Hälfte des Spiels noch ein Akteur aus, sodass Bayreuth ohne die Förderlizenz-Akteure nur noch 15 eigene Spieler aufs Eis brachte.
Eine sofortige Drangphase der Gastgeber, die bis etwa zur Hälfte des Drittels andauerte und in welcher Jaeger einige Male gut parieren musste, blieb ungenutzt. Im Anschluss schwammen sich die Tigers frei und kreierten ihrerseits einige Chancen. Järveläinen, Gron und auch Rajala hatten die Möglichkeit, mit etwas mehr Durchschlagskraft etwas aufs Score-Board zu schreiben. Zudem konnte kein Team die Möglichkeit eines Powerplays nutzen, da man bei jeweils zwei gegebenen Strafen auf beiden Seiten immer mit dem Gegner auf die Strafbank ging. So ging es leistungsgerecht ohne Torerfolge in die erste Pause.
Erneut kamen die Füchse mit großem Tatendrang aus der Kabine und belohnten sich, anders als noch im ersten Abschnitt, nach wenigen Minuten mit dem ersten Treffer der Partie. Ross kam unbedrängt zum Schuss und traf haargenau ins Toreck. Im Anschluss konnte man zunächst kein weiteres Kapital schlagen. Es dauerte bist zur Mitte dieses Abschnitts, bis George ohne große Gegenwehr durchs Angriffsdrittel laufen durfte und nach einem „sehenswerten Pass“ an den eigenen Schlittschuh die Scheibe dem sonst gut aufgelegten Bayreuther Torsteher durch die „Hosenträger“ schoss. Ein erneuter Schuss - dieses Mal durch Boiarchnov - der genau im Winkel einschlug, brachte die 3-Tore-Führung für die Gelb-Blauen.
Zu spät wachte man im Schlussabschnitt auf. Gleich zu Beginn des Drittels machte Nogard mit dem nächsten Treffer fast schon alle Hoffnungen zunichte, bevor Schwamberger aus zentraler Position nach 50 gespielten Minuten noch das 5:0 nachlegte. Trotz allem gaben die Jungs der Tiger nicht auf, kamen durch Busch und Järveläinen im Powerplay heran, bevor Sebastian Busch, knapp drei Minuten vor Schluss, einen Alleingang abschloss und so sein Team bis auf zwei Tore heranbrachte. Das sollte es dann aber auch gewesen sein. Kujala zog noch den Goalie und konnte so Druck auf das Tor der Füchse ausüben - ein weiterer Treffer sollte jedoch nicht mehr gelingen.
„Weißwasser hat verdient gewonnen. Wir haben gut angefangen und die Situationen im ersten Drittel gut gelöst, was wir aber im zweiten Drittel nicht mehr geschafft haben. Im letzten Drittel hat sich es beim vierten und fünften Tor ganz gut gezeigt, woran es gelegen hat. Wir hatten schlechte Zweikämpfe über fast das ganze Spiel. Am Ende haben wir es dann noch einmal spannend gemacht, was aber nicht mehr gereicht hat“, fasst Petri Kujala die Partie zusammen.
„Ich bin glücklich, dass wir gewonnen haben. Ich habe ein gutes Spiel meiner Mannschaft gesehen, gerade in der Offensive. Wir haben gutes Forechecking gespielt. Die drei Tore zum Schluss waren ein kleiner Rückschlag und wir sind noch mal kurz nervös geworden. Bayreuth spielt ein gutes Powerplay“, befand Füchse-Coach Neilson nach dem Match.
(BT/av)
  
    
Eispiraten Crimmitschau
2:4! Eispiraten unterliegen Towerstars - Westsachsen mit bitterer Niederlage in Ravensburg

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Auswärtsspiel bei den Ravensburg Towerstars verloren. Trotz vieler Spielanteile und zahlreichen hochkarätigen Chancen unterlagen die Mannen von Cheftrainer Danny Naud letztlich mit 2:4 und konnten somit erstmals seit dem 10. Januar nicht punkten.
Personal: Neben Carl Hudson musste Cheftrainer Danny Naud im Auswärtsspiel gegen die Ravensburg Towerstars ebenso auf Stürmer Lukáš Vantuch verzichten. Der Tscheche verletzte sich am Freitag beim Blocken eines Schusses. Im Tor startete Michael Bitzer.
Die Eispiraten erwischten einen starken Start. So konnten sich die Westsachsen nicht nur schnell die besseren Spielanteile erarbeiten, sondern nach vier Minuten sogar das erste Tor erzielen. Gut bedient schob Mitch Wahl zur frühren 1:0-Führung ein. In der Folge hatten dann die Towerstars ebenso gute Gelegenheiten im Powerplay und kamen sogar zum vermeintlichen 1:1 – Dieses wurde aufgrund von Torraumabseits jedoch aberkannt.
Die Hausherren stellten den Spielverlauf im zweiten Durchgang dann komplett auf den Kopf. Immer wieder waren es die Eispiraten, die zig Torchancen hatten, aus diesen jedoch kein kapital schlagen konnten. Das bestraften die Puzzlestädter konsequent. Thomas Merl (23.) und David Zucker im Powerplay (38.) drehten das Ergebnis und brachten ihre Farben mit 2:1 in Front.
Die Eispiraten steckten aber nicht zurück und hatten auch im Schlussabschnitt gleich mehrere hochkarätige Möglichkeiten. Kapitän Adrian Grygiel schnappte sich nach 48 Minuten die Hartgummischeibe und versenkte diese energisch im Kasten von Olafr Schmidt – 2:2! Die Westsachsen und ihre mitgereisten Gästefans schnupperten nun noch einmal Hoffnung – welche die Gastgeber nach 56 Minuten aber wieder zerstörten. In eigener Überzahl kassierten die Schützlinge von Trainer Danny Naud das Gegentor zum 2:3. Jared Gomes ließ Michael Bitzer nach seinem Alleingang keine Abwehrchance. Jakub Svoboda machte den sack in der Schlussminute dann zu. Er traf ins verwaiste Tor der Eispiraten und besorgte den 2:4-Endstand.
(EC/af)
  
    
ESV Kaufbeuren
Frankfurt nimmt drei Punkte mit nach Hessen - Joker unterliegen vor 2.665 Zuschauern nach 3:0 Vorsprung noch mit 3:4

(DEL2)  ESVK Trainer Andreas Brockmann musste am heutigen 44. Spieltag neben Philipp de Paly auch auf Alexander Thiel verzichten. Beim Verteidiger, der sich am Freitag in Bad Tölz verletzte, stehen morgen entscheidende Untersuchungen an. Louis Latta rückte dafür wieder in den Kader.
Die Löwen drückten vom Start an auf das Tempo und setzten die Joker so gleich in ihrer eigen Zone unter Druck. Auch ein erstes Powerplay nach knapp 60 Sekunden brachte einige gefährliche Abschlüsse der Hessen. Der ESVK hatte aber zu Beginn der Unterzahl einen gefährlichen Konter in Person von Max Schmidle, den Löwen Keeper Patrick Klein gerade noch entschärfen konnte. Die Allgäuer nutzten dann einen Fehler der Frankfurter Defensive nach 5Minuten eiskalt zum 1:0 Führungstreffer aus. Sami Blomqvist störte die Löwen hinter dem eigenen Tor, Antti Kerälä fing die Scheibe ab und passte blitzschnell vor das Löwen Tor, wo Tobias Wörle nur noch den Schläger hinhalten musste. In der Folge waren die Hessen weiter das aktivere und aggressiver Team und die Kaufbeurer hatten vor allem in der eigenen Zone immer wieder große Probleme. Dadurch kamen die Frankfurter zu einigen gefährlichen Torchancen. Stefan Vajs blieb aber gegen die beiden Versuche von Roope Ranta genauso der Sieger, wie gegen die Abschlüsse von Louis Schinko, Darren Mieszkowski oder auch gegen den von Eduard Lewandowski und Stephan MacAuley. So gingen die Allgäuer mit einer eher schmeichelhaft Führung in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt dauerte es nur neun Sekunden und die Joker erhöhten auf 2:0. Ein Schussversuch von Sami Blomqvist wurde geblockt, fiel aber Antti Kerälä direkt auf die Kelle und der Finne ließ sich diese Chance nicht nehmen. In einem Powerplay hatten die Kaufbeurer dann einige gute Torchancen, konnten aber keinen Treffer erzielen. Auf der andren Seite waren die Löwen nicht mehr ganz so gefährlich wie noch im ersten Drittel, tauchten aber trotzdem immer wieder gefährlich vor Stefan Vajs auf. Ein Konter der Allgäuer nach 32 Minuten brachten dann den dritten Treffer für den ESVK. Jere Laaksonen vergab zu erst noch nach einem Pass von Max Schmidle, brachte die Scheibe dann aber schnell vor das und dort stand Calvin Pokorny goldrichtig. Der junge Stürmer hatte keine Mühe die Scheibe an Patrick Klein vorbei zum 3:0 einzuschießen. Die Löwen aber gaben nicht auf und kamen druch Rope Raanta zum schnellen 3:1. Der Finne Schoss dabei ESVK Verteidiger Valentin Gschmeissner aus Spitzen Winkel an und die Scheibe ging in den Kasten. Ein Powerplay fünf Minuten Vorder Pause nutzten die Hessen dann so gleich auch für ihren zweiten Treffer. Max Faber schoss von der blauen Linie und Eduard Lewandowski fälschte die Scheibe dabei entscheiden zum 3:2 ab. In den letzten Minuten waren dann wieder etwas mehr am Drücker, es blieb aber beim Spielstand von 3:2 und es ging in die zweite Pause.
Im letzten Drittel zeigten die Löwen wieder von Beginn an, dass sie dieses Spiel noch gewinnen möchten. Die Joker hatten ihrerseits kaum mehr Nennenswerte Torchancen und waren meist in der eigenen Zone beschäftig. Mike Mieszkowski erzielte dabei schon in der 45. Minuten den 3:3 Ausgleichstreffer. Wie schon beim ersten Treffer der Löwen, war dieser zwar in der Entstehung wieder glücklich, aber halt auch verdient. Fabian Koziol blockte einen Passversuch und dem Torschützen fiel die Scheibe direkt auf den Schläger. Aber aus Sicht der Allgäuer sollte es noch schlimmer kommen. Die Joker fanden kaum mehr einen Weg in der Offensive gefährlich zu werden und die Löwen erspielten sich Chance um Chance. Drei Minuten vor dem Ende war es dann soweit. Die Kaufbeurer waren mal wieder nicht der Herr in ihrer eigenen Zone und Roope Ranta war es schlussendlich, der zum 3:4 Siegtreffer traf. Die Wertachstädter versuchten zwar noch einmal alles nach vorne zu Werfen, aber dies sollte nicht mehr gelingen. Somit mussten sich die Joker trotz eines 3:0 Vorsprungs noch mit 3:4 geschlagen geben.
(ESVK/pb)
  
    
Tölzer Löwen
Für Lubor

(DEL2)  Auswärts bleiben die Tölzer Löwen eine Macht. Mit bereits 32 gesammelten Auswärts-Zählern liegen die Buam auf Rang 1 der DEL2. Ganz nebenbei wurde den Heilbronner Falken beim heutigen 3:2-Verlängerungs-Sieg zum vierten Mal in dieser Saison mindestens ein Punkt abgeknöpft. Die Motivation für diese über 60 Minuten starke Leistung, zogen die Löwen dabei aus einer eigentlich tragischen Begebenheit. "Der Tag hat schlecht begonnen. Um 7:30 Uhr bekam ich einen Anruf von Lubor Dibelkas Frau, sie erzählte mir von einem Trauerfall in Lubors Familie. Ich denke die Mannschaft hat heute für ihn gespielt. Wir haben eine eng zusammenstehende Mannschaft, es war ein super Auswärtsspiel von uns", erklärt Löwen-Coach Kevin Gaudet. Auch ohne Dibelka, der derzeit in seiner tschechischen Heimat weilt und von den Löwen auf jegliche Unterstützung zählen kann, zeigten die Buam bereits im ersten Drittel eine hervorragende Leistung. Die Falken kamen im gesamten Spiel bei Gleichzahl der Spieler auf dem Eis zu keinem einzigen Treffer. Ein Novum für die statistisch offensivstärkste Mannschaft der Liga - und ein Kompliment für die Löwen-Defensivarbeit. Bereits nach eineinhalb Minuten traf Stefan Reiter im Nachschuss zur frühen Löwenführung. Erst als Marco Pfleger auf der Strafbank weilte, traf Derek Damon zum Ausgleich. Mit dem Start ins zweite Drittel trug auch das dritte Falken-Powerplay Früchte, diesmal durch die individuelle Klasse Dylan Wrucks. Für einige Minuten waren die Heilbronner die bessere Mannschaft. "Aber wir haben einen Weg gefunden das 2:2 zu machen, das war der Schlüssel. Das letzte Drittel war dann super von uns", freute sich Gaudet. Marco Pfleger traf noch im zweiten Drittel zum neuerlichen Ausgleich. Wie so oft in engen Spielen, galt im Schlussdrittel dann zunächst der Fehler-Vermeidung höchste Priorität. Nur ungefähr drei Minuten vor der Schlusssirene zwei Großchancen auf beiden Seiten. Erst scheiterte Wruck, dann Tyler McNeely per Breakaway an Pantkowski. So dauerte es bis in die vierte Minute der Verlängerung, als Shawn Weller - stark von Saša Martinovic in Szene gesetzt - zum Siegtreffer einschoss. Durch den Sieg bleiben die Löwen mit einem Punkt Rückstand auf Rang sechs weiter im Rennen um die direkte Playoff-Teilnahme. Ein Erfolg, der auch für Lubor Dibelka eingefahren wurde.
(TL/sr)
  
   
Deggendorfer SC
Deggendorfer SC mit deutlichem Auswärtssieg in Lindau

(OLS)  Einen deutlichen Auswärtserfolg konnte der Deggendorfer SC am  
Freitagabend in Lindau feiern. Vor 607 Zuschauern beim Lindauer  
Familientag bezwang das Team von Trainer Dave Allison die heimischen  
Islanders deutlich mit 3:7.
Das Spiel begann zunächst optimal aus Sicht des DSC. Gerade einmal 14  
Sekunden waren gespielt, da klingelte es im Lindauer Tor. Auf Zuspiel  
von Stéphane Döring erzielte David Seidl seinen das 0:1. In den darauf  
folgenden Minuten entwickelte sich eine ausgeglichene Partie in der  
die Hausherren in der neunten Spielminute den Ausgleich erzielten. Auf  
Pass von Florian Lüsch war es Simon Klingler, der Zabolotny zum 1:1  
überwand. Mit diesem Spielstand ging es auch hinein in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt waren es erneut die Deggendorfer, die den  
besseren Start erwischten. Im Powerplay war es René Röthke, der seine  
Farben in der 22. Minute mit 1:2 in Führung brachte. Der DSC blieb  
dran und konnte nur knapp vier Minuten später auf 1:3 stellen.  
Jungspund Filip Reisnecker traf nach Zuspiel von Andrew Schembri. Zwar  
war der Spielverlauf im restlichen Drittelverlauf ausgeglichen,  
weitere Treffer fielen jedoch nicht mehr, sodass es mit einer 1:3  
Führung in die Kabine ging.
Im Schlussabschnitt erwischten erneut die Deggendorfer den besseren  
Start. In Unterzahl vollendete Johannes Brunner in der 45. Minute  
einen Konter zum 1:4. Doch noch im selben Unterzahlspiel kamen die  
Lindauer erneut heran. Brent Norris schob freistehend ein zum 2:4. Die  
Islanders hatten nun Blut geleckt und holten eine halbe Minute später  
zum Doppelschlag aus. Erneut war es Florian Lüsch, der für die  
Hausherren traf. Doch die Gäste ließen sich nicht aus der Bahn werfen.  
In der 52. Minute bediente Thomas Greilinger mit einem tollen Pass den  
mitgelaufenen Andreas Gawlik, sodass der Deggendorfer  
Offensivverteidiger nur noch den Schläger hinhalten musste. Knapp zwei  
Minuten vor Ende der Partie dann die Entscheidung. Thomas Greilinger  
erhöhte mit einem platzierten Schuss auf 3:6 und beseitigte damit  
sämtliche Restzweifel. In der Schlussminute legten der DSC noch einen  
drauf. Erneut war es Andreas Gawlik, der mit einem satten  
Handgelenkschuss Lindaus Keeper Di Berado überwand.
Am kommenden Freitag geht es für das Team von Trainer Dave Allison  
weiter nach Füssen. Spielbeginn im Allgäu ist um 19:30 Uhr.
(DSC/mh)
  
    
EV Lindau Islanders
Narrentag beim Spiel gegen Weiden

(OLS)  Zum Spiel gegen die Blue Devils aus Weiden, am Freitag, den 07.02. um 19:30 Uhr, laden die EV Lindau Islanders zum närrischen Treiben in die Eissportarena Lindau ein. Damit möglichst viele Narren den Weg in die Lindauer Eissportarena finden, erhalten alle Hästräger aus organisierten Narrenzünften, Trommlerzügen oder Musik-, wie auch Lumpenkapellen freien Eintritt. Nach dem Motto „Die Narren sind los, ärgern wir die Devils“ hoffen die EV Lindau Islanders auf viel Unterstützung für dieses so wichtige Heimspiel. „Um gegen die momentan stark aufspielenden Devils auf dem Eis bestehen zu können, sind wir für jede Unterstützung auf Fanseite dankbar“, sagt Sascha Paul, Sportlicher Leiter der EV Lindau Islanders. „Umso schöner ist es, wenn ein paar Narren die Fans hierbei unterstützen und zusätzlich für Stimmung sorgen.“ Für kräftig Stimmung in der Halle wird auch der Trommlerzug Lindau-Aeschach sorgen, der vor dem Spiel und während der Drittelpausen in der Eissportarena auftreten wird. Gerade wegen ihrer so grandiosen Show, buchten die Basketballer des FC Bayern, 2018 für ihre gesamten Playoffs den Trommlerzug. Bei den Islanders werden sie auch ihre über Lindau hinaus bekannte Schwarzlichtshow zeigen, die man sich nicht entgehen lassen sollte.
Die Spiele in der Hauptrunde gegen Weiden waren immer knappe Angelegenheiten. Das Spiel in Weiden, welches in der Hauptrunde einmalig von Philipp Haug als Interimscoach geleitet wurde, verloren die Islanders denkbar knapp, einen 0:4 Rückstand glichen sie kurz vor Ende der 60 Minuten noch in ein 4:4 aus. In der Overtime musste man sich den Devils dann mit 4:5 geschlagen geben, aber dies war der Startschuss für extrem erfolgreiche Wochen, das Rückspiel in Lindau konnten die Islanders nach großem Kampf dann auch mit 4:2 für sich entscheiden. Mit einem Sieg gegen den direkten Konkurrenten um Platz 8, könnten sich die Lindauer im so engen Kampf um die Playoffs ein wenig Luft verschaffen. Dies Brisanz des Spiels, ist deshalb noch ein weiterer Grund, um am Freitag ins Stadion zu kommen.
(EVL/cs)
  
    
Starbulls Rosenheim
Fünf Eisentreffer können Starbulls nicht bremsen

(OLS)  Die Starbulls Rosenheim bleiben auf eigenem Eis eine Macht. Am achten Spieltag der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd besiegten die Grün-Weißen den oberbayerischen Rivalen vom SC Riessersee verdient mit 3:2. Die 2.713 Zuschauer im ROFA-Stadion sahen ein kämpferisch starkes und taktisch klug agierendes Team der Gastgeber. Die Rosenheimer Tore beim neunten Heimsieg in Folge schossen Michael Baindl, Dimitri Litesov und Dominik Daxlberger. Öfters als ins Netz trafen die Starbulls aber Pfosten oder Latte des Gästetores – nämlich fünf Mal und das kurioser Weise in einem Zeitraum von nur zwei Minuten!
Wie schon bei der 2:5-Niederlage am Freitagabend in Weiden gingen die Starbulls stark ersatzgeschwächt ins Spiel. Trainer John Sicinski musste auf Tadas Kumeliauskas, Michael Fröhlich, Enrico Henriquez-Morales, Florian Krumpe, Dennis Schütt und Lukas Steinhauer verzichten und konnte lediglich 15 Feldspieler aufbieten. Auch Gästetrainer George Kink musste auf einige Akteure verzichten, konnte aber im Gegensatz zu den Starbulls vier Sturmreihen ins Rennen schicken. Im Tor der Riesserseer gab der erst 19-jährige Elias Fischbacher sein Debüt.
Beide Teams begegneten sich zunächst auf Augenhöhe und kamen zu Torchancen. Den Führungstreffer der Gäste – Verteidiger Jean Morgan traf von der blauen Linie an Freund und Feind und Starbulls-Torwart Andreas Mechel vorbei ins rechte obere Eck (6.) – beantworteten Hausherren prompt – und auf sehenswerte Weise. Mit einem „No-Look-Pass“ setzte der von Andreas Höller bediente Fabian Zick Sturmpartner Michael Baindl in Szene und der Starbulls-Kapitän vollstrecke frei vor dem Gästetorwart eiskalt zum 1:1 (7.). Die Starbulls übernahmen fortan die Initiative und drängten auf das zweite Tor. Als Josh Mitchell das offene kurze Eck anvisierte, rettete der Pfosten für die Gäste (12.). Beim kurz danach folgenden ersten Überzahlspiel der Starbulls klatschte die Scheibe in der 13. und 14. Minute dann sage und schreibe vier weitere Male an das Eisen des Gästetores. Fabian Zick traf Pfosten und Latte, Tobias Draxinger zweimal den Pfosten. Diese Hausherren ließen sich aber nicht entmutigen, blieben am Drücker und schnürten die Gäste vom Fuße der Alpspitze auch beim zweiten Powerplay kurz vor der ersten Pause ein. So erzwangen sie den überfälligen Führungstreffer geradezu. Nach Vorarbeit von Mitchell und Kevin Slezak mogelte Dimitri Litesov die Scheibe hinter der Grundlinie stehend neben dem Pfosten über die Torlinie – 2:1 (20.).
Litesov, der in den letzten Spielen stets zu den auffälligsten Akteuren zählte und immer torgefährlicher wird, war auch beim dritten Rosenheimer Treffer zu Beginn des zweiten Drittels beteiligt. Sein erfolgreicher Einsatz ermöglichte es Dominik Daxlberger, frei vor SCR-Keeper Fischbacher zum 3:1 zu vollstrecken, nachdem die Gäste eigentlich hinter deren eigenem Tor die Scheibe erobert hatten und einen Angriff aufbauen wollten (24.). Taktisch sehr diszipliniert und leidenschaftlich im Zweikampfverhalten, ließen die Grün-Weißen das Riesserseer Team nun überhaupt nicht mehr zur Entfaltung kommen. Regelmäßig ernteten die Hausherren Szenenapplaus von den Rängen. So auch in einer Phase, als die Gäste satte eineinhalb Minuten lang mit zwei Spielern mehr agieren konnten, Starbulls-Torwart Mechel aber nicht ein einziges Mal eingreifen musste!
In einem schnellen und intensiven Spiel verbuchten weiterhin die Starbulls die besseren der insgesamt rar gesäten Torchancen für sich. Mitchell und Höller hatten das 4:1 auf dem Schläger, scheiterten aber an Gästetorwart Fischbacher. Im letzten Spielabschnitt traten die Gäste dann zwar etwas engagierter auf und verzeichneten ein leichtes Plus an Spielanteilen, Torgefahr entfachten sie jedoch kaum. Die wenigen Schüsse, die auf das Rosenheimer Tor kamen, wurden sichere Beute von Torwart Mechel, der ein souveräner Rückhalt für sein Team war. Auch die Riesserseer Maßnahme, den Torwart in den letzten beiden Minuten durch einen zusätzlichen Feldspieler zu ersetzen, brachte die Starbulls nicht großartig in Verlegenheit. Das Spielende wartete dann aber mit einer Kuriosität auf: Nachdem ein Rosenheimer Schuss aus der eigenen Zone das leere Gästetor verfehlt hatte und der „Icing-Pfiff“ lange auf sich warten ließ, ertönte die Schlusssirene. Hauptschiedsrichter Kilian Hinterdobler ordnete aber an, die Uhr zurückzusetzen und noch vier Sekunden zu spielen. Und vom Anspiel in der Rosenheimer Zone weg trafen die Gäste tatsächlich noch einmal ins Tor. Der Treffer von Emil Quaas zum 3:2 war aber natürlich nur noch „Ergebniskosmetik“.
Ihr nächstes Heimspiel bestreiten die Starbulls am kommenden Freitag gegen den EC Peiting. Spielbeginn in ROFA-Stadion ist um 19:30 Uhr.Karten sind rund um die Uhr zum Selbstausdruck oder Download des Eintritts-Codes auf das Smartphone im Starbulls-Ticketshop (www.starbulls.de) buchbar oder in der Starbulls-Geschäftsstelle am Stadion im Vorverkauf (Montag und Freitag zwischen 9 und 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag zwischen 14 und 19 Uhr) erhältlich.
(SBR/mh)
  
    
VER Selb
Mit Leidenschaft Punkt gegen Spitzenreiter erkämpft

(OLS)  In einer von beiden Mannschaften intensiv geführten Partie erkämpfen sich unsere Wölfe gegen den aktuellen Spitzenreiter der Oberliga Süd einen Punkt. Dabei drehten unsere Jungs im zweiten Spielabschnitt einen Rückstand zu einer 2:1-Führung, mussten aber im Schlussdrittel den Ausgleich hinnehmen. Trotz eines aufopferungsvollen Kampfs und einem leichten Übergewicht in der Verlängerung, gelang den Gästen der zugegebenermaßen nicht ganz unverdiente Siegtreffer. Die Selber Zuschauer waren jedenfalls zufrieden mit dem inoffiziellen Einstand vom neuen Cheftrainer Hohenberger.
Beide Mannschaften gingen mit hoher Intensität und Körperlichkeit in die Partie. Zunächst konnten beide Teams die Scheibe ganz gut aus der eigenen Gefahrenzone halten. Klughardt in Kombination mit Turner als auch Gare auf Zuspiel von Pisarik mit den ersten Möglichkeiten auf Selber Seite, ehe in der achten Spielminute die Indians im Konter unsere Defensive überlaufen konnten und Richter Deske keine Abwehrchance ließ. Memmingen übte zwischenzeitlich viel Druck aus. Unseren Wölfen blieb wenig Zeit, die Scheibe anzunehmen und kontrolliert zum Nebenmann zu bringen. Im Konter war unser Team aber immer wieder gefährlich, hatte aber im Abschluss noch kein Glück.
In der ersten Pause schien das Trainerteam der Wölfe an ein paar Stellschrauben gedreht zu haben. Und das mit Erfolg: Zunächst hämmerte Kapitän Ondruschka die Scheibe in Überzahl zum Ausgleich in die Maschen, keine zwei Minuten später war es Gare, dessen Schuss von einem Verteidiger unhaltbar zur Wölfe-Führung abgelenkt wurde. Memmingen schüttelte sich kurz und kam wieder besser in die Begegnung. Dies war auch bedingt durch einige Überzahlsituationen, die unser Rudel aber allesamt durch eine riesige Willensleitung schadlos überstand. Die Selber Zuschauer hatten sich zwischenzeitlich gleich auf zwei Personen „eingeschossen“: Zum einen war da Gästeakteur Snetsinger, der durch ständiges Reklamieren und zum Teil überharte Gangart auffiel, zum anderen war es der Hauptschiedsrichter, dessen Pfiffe nicht immer die mehrheitliche Zustimmung der knapp 1.500 Zuschauer in der NETZSCH-Arena fanden. Allen Nebenkriegsschauplätzen zum Trotz hatte Pisarik kurz vor der zweiten Pause sogar noch das 3:1 auf dem Schläger, doch Gästetorhüter Vollmer wusste diese Chance mittels einer Glanzparade zu entschärfen.
Spannung pur im Schlussabschnitt: Die Indians glichen früh durch Deeg aus, der sowohl Kremer als auch Deske im Alleingang austanzte. Unsere Wölfe stemmten sich nun mit aller Macht gegen die anrennenden Memminger, die unbedingt die komplette Punkteausbeute mit ins Allgäu nehmen wollten. Doch mit Glück und Geschick verteidigten unsere Wölfe einige brenzlige Minuten und hätten mittels einiger Gegenstöße vielleicht sogar selbst noch einmal in Führung gehen können. So blieb es jedoch nach 60 Minuten beim Unentschieden und es ging in die Verlängerung. Hier erspielte sich unser Rudel sogar ein Übergewicht, hatte mehr Scheibenbesitz und die klareren Chancen. Schade, dass das Schiedsrichtergespann in dieser Phase ein vermeintliches Foul der Memminger nicht als solches wertete und einen krassen Wechselfehler der Gäste übersah. So entschied 57 Sekunden vor Ende der Verlängerung Beck mit seinem Treffer zum 2:3 die Partie.
(VERS/ud)
  
    
Crocodiles Hamburg
Deutlicher Sieg für die Crocodiles in Krefeld

(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Auswärtsspiel beim Krefelder EV 81 deutlich mit 8:3 (1:0/3:1/4:2) gewonnen und damit den vierten Sieg in Folge eingefahren. Trotz des erneut kleinen Kaders legten die Gäste einen guten Start hin und holten sich durch Jordan Draper in der 4. Spielminute die Führung. Die Hamburger waren weiter am Drücker, scheiterten aber immer wieder an Krefelds Schlussmann Sebastian Staudt. So ging es mit einer knappen Führung in die Katakomben.
Im zweiten Abschnitt kamen die Krefelder furios aus der Kabine, schnürten die Hanseaten im Drittel ein und trafen nach zwei Fehlversuchen schließlich zum Ausgleich. Ein verdeckter Schlagschuss von Thomas Gauch ließ Kai Kristian im Tor der Gäste keine Chance (22.). Die Antwort der Crocodiles kam prompt durch André Gerartz (22.), der KEV machte aber weiter Dampf. Die Wende brachte schließlich eine Unterzahlsituation der Crocodiles: Tom Kübler schickte Dominik Lascheit und Thomas Zuravlev, die plötzlich völlig allein vor Staudt auftauchten. Nach einem Doppelpass schloss Lascheit zum 3:1 ab (28.). Die Gäste hatten das Spiel wieder im Griff und legten nochmal nach. Wieder bediente Zuravlev Lascheit, der zum 4:1 einnetzte (33.). Die Mannschaft um Kapitän Norman Martens setzte das Gehäuse der Gastgeber unter Dauerfeuer, scheiterte aber immer wieder an Staudt und verpasste es, den Sack frühzeitig zuzumachen.
So wurde es im letzten Spielabschnitten noch einmal knapp. Die Krokodile nahmen mit der beruhigenden Führung den Fuß etwas zu früh vom Gas und wurden bestraft. Michael Jamieson (42.) und Matyas Kovács (46., PP) verkürzten auf 4:3. Im Powerplay konnten die Gäste den Schalter dann aber doch noch umlegen. Ein Rückhandschuss von Norman Martens sprang Krefelds Staudt durch die Beine und nahm den Nordrhein-Westfalen den Wind aus den Segeln (50.). So erhöhte Lascheit mit seinem dritten Treffer auf 6:3 (51.), Chase Witala legte mit dem 7:3 nach (52.) und Zuravlev setzte in Unterzahl den Schlusspunkt (56.).
„Mit Blick auf die Tabelle muss man sagen, dass wir heute unsere Pflichtaufgabe erfüllt haben. Wir sind im ersten und zweiten Drittel etwas nachlässig mit unseren Chancen umgegangen und haben die Krefelder zwischenzeitlich zurück ins Spiel kommen lassen. Da haben wir dann aber zur rechten Zeit die Tore geschossen“, so Dominik Lascheit. 
(CH/tb)
  
    
Rostocker EC
Piranhas geben den Sieg noch aus der Hand - Sie führten in Duisburg schon mit 2:0, am Ende gab es aber nur einen Punkt, wurde mit 2:3 nach Verlängerung verloren

(OLN)  „Wir haben in den ersten fünf Minuten des ersten Drittels komplett geschlafen, kamen dann gut zurück und zeigten im zweiten Durchgang wirklich ein ordentliches Spiel. Aber ein Eishockey-Spiel hat nun mal 60 Minuten und nicht nur 40. Wenn man ehrlich ist, war die Höhe der Niederlage unverdient. Wir hatten viele Chancen, und wäre uns das 4:2 gelungen, wäre der Gegner womöglich gebrochen gewesen“, meinte Christian Behncke, Trainer der Piranhas des Rostocker EC, zum 3:7 (1:2, 2:0, 0:5) am Freitag gegen die Hannover Indians.
Weiter ging es in der Oberliga Nord am Sonntagabend bei den Füchsen Duisburg. Die Gäste holten beim 2:3 (1:0, 1:1, 0:1, 0:1) nach Verlängerung zumindest einen Punkt, aber es sah lange nach dreien aus.
Die Ostseestädter zeigten ein ordentliches erstes Drittel. Der sehr gute Start wurde mit der 1:0-Führung – das bereits 15. Saisontor von Tom Pauker – nach 3:52 Minuten veredelt. Die Duisburger waren zwar die aktivere Mannschaft und schossen mehr aufs Tor, Goalie Jakub Urbisch & Co ließen aber nichts zu.
Auch in den mittleren 20 Minuten trumpften die Rostocker auf und nutzten eine ihrer Chancen: Jonas Gerstung gelang bereits sein 13. Treffer der laufenden Serie.
Allerdings kamen die Füchse noch zum 1:2. Dafür sorgten mit Ricco Ratajczyk und Vorlagengeber Arthur Lemmer zwei Ex-Piranhas.
Letztlich gelang den Füchsen auch im dritten Drittel und in der Verlängerung je ein Tor – 2:3.
Christian Behncke: „Wir haben zwei Punkte verloren, hätten hier den Sieg verdient gehabt. Die Mannschaft machte es wirklich gut und setzte den Gameplan nahezu voll um. Im dritten Drittel haben wir dann zu viele Strafen genommen und in Unterzahl das 2:2 kassiert. In der Verlängerung sprang der Puck unglücklich vor den Schläger des Torschützen…“
(REC/ct)
  
    
Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
EC Pfaffenhofen
Ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt - Eishogs gewinnen in Schweinfurt und vergrößern den Abstand zu den Play-Down-Plätzen

(BYL)  Der EC Pfaffenhofen hat einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Am Freitag gewannen die Pfaffenhofener das wichtige Auswärtsspiel beim ERV Schweinfurt mit 3:1 (2:1; 1:0; 0:0) und setzten sich dadurch weiter von den Play-Down-Plätzen ab.
Nach der Hälfte der absolvierten Partien der Abstiegsrunde beträgt der Vorsprung der Eishogs auf Schweinfurt und Schongau, die derzeit diese Plätze belegen, bereits 12 Punkte, wobei beide ein Spiel weniger bestritten haben. Beide Mannschaften waren sich deshalb der Bedeutung der Partie bewusst. Doch während in Schweinfurt während der Woche mit der Entlassung von drei Spielern für Unruhe gesorgt war, blieb man im Lager des ECP gelassen. Sieht man einmal davon ab, dass Chris Heid wieder mit Ausfällen in seinem Team zu kämpfen hatte. Zwar kehrte Andi Pielmeier nach überstandener Krankheit wieder zurück, dafür erwischte es dieses Mal Jakub Felsöci, der passen musste. Da auch Maxi Scheib noch nicht wieder eingesetzt werden konnte und die Langzeitverletzten David Felsöci und Timo Jüngst ohnehin kein Thema waren, konnte der ECP-Coach die schwere Aufgabe wieder nur mit 13 Feldspielern angehen. Doch das sind die Eishogs inzwischen gewohnt, konnten sie doch seit Ende Oktober keine Partie mehr mit drei kompletten Blöcken bestreiten. So wollte man auch in Schweinfurt zunächst aus einer sicheren Defensive über die schnellen Angreifer zum Erfolg kommen. Nach einer Chance von Robert Gebhardt und einem Pfostentreffer von John Lawrence gleich zu Beginn, brachte Torjäger Nick Endreß die Gäste früh in Front (3.). In Unterzahl kam die Scheibe nach einem Bullygewinn von John Lawrence über Jake Fardoe zu Endreß, der sich im Rücken der Abwehr davongeschlichen hatte und freistehend vor Torhüter Kevin Kessler diesem keine Chance ließ. Allerdings hatte diese Führung nur gut zwei Minuten Bestand, dann konnte Jeff Murray für die Gastgeber ausgleichen. Wenig später aber war wieder Nick Endreß an der Reihe. Er wurde nicht beherzt genug gestört, zog ab und die Gäste lagen wieder vorne (9.). Bis zum Drittelende hätten die Eishogs ihren Vorsprung durchaus noch ausbauen können. Doch John Lawrence traf zum  zweiten Mal nur das Gestänge, während Endreß bei seinem Solo nur mit einem Foul gestoppt werden konnte und in der folgenden Überzahl mit einer Großchance am toll reagierenden Kessler scheiterte. Im zweiten Abschnitt sahen die rund 400 Zuschauer eine relativ ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten, jubeln konnten aber lediglich die Eishogs. Als Schweinfurts Tilman Pfister auf die Strafbank musste, dauerte es nur 17 Sekunden, bis die Pfaffenhofener dies nutzten. Eine schnelle Passfolge über Endreß und Fardoe erreichte Friedrich Kolesnikov, der mit einer Direktabnahme Kessler zum 3:1 überwand. Im Schlussabschnitt probierten die Gastgeber nochmals alles, um doch noch eine Wende zu erzwingen. Aber die Pfaffenhofener Defensive stand sehr kompakt und hatte zudem mit Philipp Hähl einen starken Rückhalt im Kasten, der einige gute Möglichkeiten der Mighty Dogs zunichte machte. Denen lief nun die Zeit davon und je mehr es dem Ende zuging, umso mehr schwanden die Hoffnungen bei den Hausherren. So hatten die Eishogs in den Schlussminuten auch keine größeren Probleme mehr, den wichtigen Auswärtserfolg über die Zeit zu bringen.
(ECP/ko)
  
    
EV Pfronten
Erster Punkt für die Falcons

(BLL)  Ausgerechnet beim derzeitigen noch ungeschlagenen Tabellenführer, dem ESV Burgau konnten die Falcons am Sonntag Abend beim 7:6 (2:3/0:2/4:1) ihren ersten Punkt in der Abstiegsrunde einfahren. Nachdem die Hausherren bereits nach 19 Sekunden durch David Zachar mit 1:0 in Führung gingen, schien alles auf eine weitere Niederlage der Falcons hinauszulaufen. Doch den Pfrontenern, die erstmals von Armin Schneider und Mike Lehrl betreut wurden gelang durch Sebastian Weixler (Friedl) in der 8. Minute der Ausgleich. Knapp sechs Minuten später war es Johannes Friedl der auf Zuspiel von Sebastian Weixler die Falcons in Führung brachte. Nun waren die Gastgeber wieder an der Reihe und Dominik Zimmermann glich in der 18. Minute zum 2:2 aus. Doch auch dabei blieb es nicht, denn nur 19 Sekunden später schlug die Scheibe erneut im Gehäuse der Eisbären ein, Jörg Neumann (Stammler) war der Schütze zum 2:3. Mit diesem aus Pfrontener Sicht erfreulichen Ergebnis ging es in die erste Pause und im Mitteldrittel sollte es noch besser werden, denn die Falcons legten noch zwei weitere Treffer nach. In der 25. Minute war es Mannschaftskapitän Matthias Ziegler (Schütze/Titsch) und knapp fünf Minuten später Ladislav Hruska, der für die Ostallgäuer zum 2:5 traf. Mit diesem Vorsprung ging es in das Abschlussdrittel und es war klar, dass die Gastgeber nun alles daran setzen werden, um die drohende Niederlage zu verhindern. Keine drei Minuten dauerte es, bis die Eisbären durch David Zachar den Anschlusstreffer zum 3:5 erzielten. Doch auch dieses Mal hatten die Falcons die richtige Antwort parat und stellten durch Jacob Griegel (Hruska, Lukas/Ziegler) den alten Abstand wieder her. Die Dramatik sollte sich jedoch noch weiter steigern, als 12 Sekunden später Mario Seifert auf 4:6 verkürzte und die Eisbären wieder heranbrachte. Der Druck der Hausherren nahm immer weiter zu, die Pfrontener konnten jedoch lange Zeit einen weiteren Gegentreffer verhindern. 69 Sekunden vor Ende war es dann doch so weit und David Ballner traf zum 5:6. Burgau warf nun alles nach Vorne, den Torwart vom Eis und sollte 18 Sekunden vor der Schlusssirene belohnt werden, als Mario Seifert den vielumjubelten 6:6 Ausgleichstreffer erzielte und die Eisbären in die Verlängerung rettete. Diese dauerte nur 31 Sekunden, ehe erneut Mario Seifert zum 7:6 traf und den Zusatzpunkt für Burgau sicherte. Trotz der am Ende angesichts des Spielverlaufs enttäuschenden Niederlage, gaben die Pfrontener zum richtigen Zeitpunkt ein Lebenszeichen von sich und zeigten, was in der Abstiegsrunde möglich ist. Armin Schneider und Mike Lehrl konnten somit bei ihrem ersten Einsatz an der Bande der Falcons zumindest den ersten Punkt einfahren. 
(EVP/jk)
  
   
Wanderers Germering
Eine Eishockey-Demonstration des Bezirksligameisters lässt Inzell chancenlos

(BBZL)  Die Wanderers sind nur noch einen Sieg vom Pokalfinale entfernt. "Ja is' denn heut' schon wieder Weihnachten", dieser legendäre Werbespruch von Franz Beckenbauer ging am vergangenen Freitagabend den Germeringer Fans immer wieder durch den Kopf. Was da auf dem Eis im Polariom passierte, war im wahrsten Sinne des Wortes eine schöne Bescherung. Für die schwarz-gelben Fans, Spieler und Verantwortlichen im positiven Sinne, für die Gäste aus Inzell negativ gesehen, denn nach Spiel 1 musste der DEC mit einer 13:0 Auswärtsschlappe nach Hause fahren. Derweil kamen die Gäste aus dem Voralpenland nach dem frühen 1:0 Rückstand immer besser ins Spiel, aber gefühlt war der dann etwas überraschend fallende 2:0 Treffer der Münchner Vorstädter ein Nackenschlag, der eine 6:0 Führung zum ersten Pausentee folgen ließ. Im zweiten Abschnitt waren die Gäste um mehr Ordnung in ihrem Spiel bemüht und so musste man lediglich drei weitere Tore hinnehmen und hatte selbst die ein oder andere Offensivaktion. Im letzten Drittel schwanden beim Team von Inzell-Trainer Thomas Schwabl die Kräfte und es kam wie es kommen musste. Trotz Torhüterwechsel bejubelte das Vorisek-Team noch vier weitere Treffer.
Auch einen Tag später beim Tabellendritten in Mittenwald hielt der Sturmlauf der Wanderers weiter an. Jedoch sah es in den ersten 20 Minuten noch gar nicht danach aus, im Gegenteil. Die Mittenwalder standen hoch und zeigten ein starkes Forechecking, was dem EVG das Leben schwer machte. Darüber hinaus kam das Team von Heimtrainer Christian Mayr immer wieder mit Tempo aus der eigenen Zone mit viel Druck auf das Tor der Schwarz-Gelben. Die 0:2 Pausenführung war demnach sehr hart erkämpft. In der ersten Spielpause fand Germerings Coach Petr Vorisek scheinbar die richtigen Worte, denn in den darauffolgenden zwei Spieldritteln sahen die rund 100 Zuschauer ein komplett anderes Spiel. Der EVG mit souveräner Spielkontrolle und vielen Tormöglichkeiten, die nicht immer mit der nötigen Konsequenz genutzt wurden. Wenn man aber am Ende mit 0:9 im fremden Stadion gewinnt, darf man durchaus zufrieden sein. Die rund 20 mitgereisten Wanderers-Anhänger durften in der 50. Spielminute noch das Debüt von Daniel Schandlbauer im Germeringer Gehäuse bejubeln. Der 18-jährige Schlussmann der U20 stammt aus dem Nachwuchs des ESV Dachau und wechselte zur Saison 2018/2019 nach Germering. Er erledigte seinen Job genauso sicher und solide, wie davor sein Torwartkollege Daniel Schmidt.


Halbfinal-Rückspiel im Pokal: Vieles spricht für Schwarz-Gelb

Nur noch 60 Minuten und einen Sieg oder Unentschieden gegen den DEC Inzell-Frillensee sind die Münchner Vorstädter dem Einzug ins Bayernkrug-Finale entfernt. Auch wenn der DEC optimistisch ist, dass der ein oder andere angeschlagene bzw. verletzte Spieler zurückkommen wird und man den Heimvorteil für sich nutzen will, hat der EVG die besseren Karten. Zumal die Mannschaft von Thomas Schwabl am Tag vor dem Halbfinal-Rückspiel noch ein schweres Ligaspiel zu bestreiten hat. Es gastiert der Tabellenführer aus Waldkraiburg im Inzeller Eisstadion, da wird man sicher Körner lassen. Aber die Wanderers wollen sich einzig und allein auf sich konzentrieren, ihr Spiel durchbringen und am Ende in überzeugender Manier ins Finale einziehen.


Germering zum Abschluss der Vorrunde in Ottobrunn zu Gast

Nur einen Tag nach dem Bayernkrug-Halbfinale muss der Vorrundenmeister am letzten Ligaspieltag (Sonntag, 18:45 Uhr) im Ottobrunner Freiluftstadion antreten. Vor heimischer Kulisse hat das Team von Michael Schneidawind eine ausgeglichene Bilanz vorzuweisen. Die zwei Niederlagen resultierten lediglich aus den Partien gegen die Topteams SG Bayersoien/Peiting 1b und EV Mittenwald. Der ERSC zeigte sich bisher im eigenen Stadion immer als sehr torhungrig, so haben sie einen Schnitt von fast fünf Toren pro Heimspiel. Dem entgegen stehen 50 Treffer der Germeringer in sechs Matches in der Ferne, was einen Schnitt von acht Toren ergibt. Geht man also rein nach der Statistik, so dürfen sich beide Fanlager auf jede Menge Tore freuen. Auch das Freilufteis bereitet den Münchner Vorstädter in dieser Saison keine großen Probleme. Man wird alles investieren, dass das auch so bleibt. Beim 9:0 Erfolg im Hinspiel lief es für die Schwarz-Gelben sehr gut gegen den ERSC, daher ist man guter Dinge, dass man auch den letzten Einsatz in der Vorrunde für sich entscheiden kann.
Den ersten von zwei Finaleinzügen möchten die Wanderers am kommenden Wochenende gegen den DEC Inzell-Frillensee im Pokal fix machen. Gegen den ERSC Ottobrunn will man darüber hinaus die makellose Bilanz der Vorrunde verteidigen. Zwei ehrgeizige Ziele, die man sich für die kommenden beiden Aufgaben gesetzt hat. Auch wenn man zweimal auswärts im Einsatz ist, hoffen Mannschaft und Trainer auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung in der Ferne.
  
    
ERC Lechbruck
ERC Lechbruck nach 11:2-Sieg in Königsbrunn Gruppensieger

(BBZL)  Die Flößer haben es geschafft: Nach einem Kantersieg beim EV Königsbrunn ist der ERC Lechbruck Meister der Bezirksliga Gruppe 4 und hat damit auch das Heimrecht im Viertelfinale der Play-Offs um den Landesliga-Aufstieg sicher.
Die Kräfteverhältnisse waren vor dem Spiel klar: Der Tabellenletzte Königsbrunn spielte gegen den Tabellenführer Lechbruck. Bereits zu Beginn stürmte der ERC das Tor der Pinguine und Jürgen Schuhmaier im Tor der Hausherren wurde gleich mehrfach auf die Probe gestellt. Doch der erste Treffer ging an den EV Königsbrunn. Lechbruck verlor im Vorwärtsgang die Scheibe und Patrick Voigt zog alleine auf das Tor und ließ Lukas Bauer keine Chance (5.). Die Flößer waren nun wachgerüttelt und antworteten mit einem Doppelschlag durch Dominik Kösl (6.) und Jonas Seitz (7.). Über weite Strecken spielte sich das Geschehen nun im Drittel von Königsbrunn ab, insbesondere bei 5 gegen 5 hatten die Pinguine dem ERC nicht viel entgegenzusetzen. In der 13. Minute erhöhte Sammy Wörle auf 3:1 für die Flößer, womit es auch in die erste Pause ging.
Im zweiten Drittel starteten die Lecher in Unterzahl, konnten jedoch durch Jonas Seitz auf 4:1 erhöhen. Auch die nächste Unterzahlsituation nutzten die Blau-Weißen zu ihren eigenen Gunsten und bauten die Führung durch Patrick Völk mit einem Shorthander auf 5:1 aus. Lechbruck nun drückend überlegen, erspielte sich durch Matthias Köpf (32.), Fabian Bacz (38.) und Sammy Wörle (40.) einen beruhigenden Vorsprung, so dass es mit einem 8:1-Zwischenstand in die zweite Pause ging.
Zu Anfang des letzten Abschnitts schalteten die Lecher einen Gang zurück und das Match plätscherte etwas vor sich hin. Es dauerte bis zur 54. Minute bis der nächste ERC-Treffer durch Fabian Bacz versenkt wurde. Patrick Völk sorgte eine Minute später dafür, dass es zweistellig wurde. Königsbrunn betrieb mit einem Tor durch Dominik Radda in der 59. Minute etwas Ergebniskosmetik, bevor Lukas Fischer (60.), den 11:2-Endstand herstellte.
Fazit: Der ERC Lechbruck ließ im gesamten Spiel keine Zweifel am verdienten Sieg aufkommen und machte den Gruppensieg souverän drei Spieltage vor Ende der Vorrunde klar. Damit haben die Flößer im Play-Off Viertelfinale Heimrecht und warten nun darauf, wer Ihnen als Gegner gegenüberstehen wird (Zweiter der Gruppe 3). Nach dem Spiel wurde die Mannschaft von den zahlreich mitgereisten Fans gefeiert. Am kommenden Freitag um 19:30 Uhr empfangen die Lecher im Lechparkstadion die SG Lindenberg/Lindau, welche noch um den zweiten Play-Off kämpft.
(ERCL/ms)
  
    
Stuttgarter EC
Heimsieg!!!

(RLSW)  Trotz der im Verlauf der Saison wenig erbaulichen Ergebnisse bei den bisherigen Heimspielen mit teilweise recht unglücklichen Niederlagen fanden sich am vergangenen Freitag 627 Zuschauer in der Eiswelt ein. Die zweithöchste Zuschauerzahl in dieser Spielzeit. Zumindest der Stuttgarter Teil des Publikums brauchte sein Kommen nicht zu bereuen und wurde für seine Treue mit einem deutlichen 8:3 (4:1; 3:1; 1:1)-Erfolg seiner Lieblinge über die Baden Rhinos aus Hügelsheim belohnt.
Für beide Teams stand einiges auf dem Spiel: Die Rebels wollten ihren Fans endlich einmal ein Heimspiel mit drei starken Dritteln bieten und sich dadurch die Mini-Chance auf die Play-Offs erhalten. Auch die Gäste sind beim Saison-Endspurt auf jeden Punkt angewiesen, um weiterhin im Play-Off-Rennen mitzumischen. So begannen die Dickhäuter auch druckvoll und wurden schnell mit dem Führungstreffer durch Martin Vachal belohnt (4.). Zum Glück aus Rebellensicht konnte Dominik Deuring bereits eine knappe Zeigerumdrehung später den Ausgleich erzielen und das Angriffsspiel der Rebels nahm langsam Fahrt auf. Morgan Reiner (11.), Ben Daubner (15.) und Patrick Martens (20.) sorgten für eine vermeintlich beruhigende Pausenführung. Vermeintlich deshalb, weil sich der Großteil der Anwesenden sicherlich noch sehr gut and das letzte Heimspiel gegen Tabellenprimus Zweibrücken erinnern konnte, als man eine 3:0-Führung nicht verteidigen konnte.
Möglicherweise dachte man auch so im Rhinoslager, denn diese forcierten nun ihre Bemühungen um den Anschluss. Simon Klemmer markierte den zweiten Treffer für seine Farben (26.). Anders als zwei Wochen zuvor ließ man sich auf Seiten der Gastgeber jedoch nicht verunsichern und ließ nur wenige Gelegenheiten für die Rhinos zu. Ganz im Gegenteil, ein Doppelschlag binnen 21 Sekunden durch Patrick Daucik in Unterzahl und Nick Govig in der 34. Spielminute sorgte für ein jähes Ende des Hügelsheimer Zwischenhochs und des Arbeitstages von deren Torhüter Constantin Haas. Patrick Eisele mit einem schönen Rückhandschlenzer (37.) sorgte schließlich für deutliche Verhältnisse auf dem Ergebnistableau zur zweiten Drittelpause.
Im letzten Spielabschnitt ließen die Rebels dann nichts mehr anbrennen, defensiv hatte man meist die Kontrolle und auch der eigenen Torhunger schien weitestgehend gestillt. Für das Endergebnis sorgen dann Sebastian Ott (47.) auf Seiten der badischen Gäste und Adrian Sanwald für die Rebels mit seinem ersten Saisontor (57.). Am Ende stand ein insgesamt verdienter 8:3-Erfolg für die Rebels zu Buche, wenngleich das Ergebnis zwar nicht exakt die Spielanteile widerspiegelt, die Effizienz und den größeren Siegeswillen aber allemal.
(SEC/psec)
  
    
1.CfR Pforzheim
Bisons schlagen Mad Dogs deutlich

(LLBW)  Mit einem 9:2 (2:1/4:0/3:1)-Erfolg setzten sich die Pforzheim Bisons am Sonntagabend gegen die Mad Dogs Mannheim 1b durch.
Das Spiel hatte noch nicht begonnen, da mussten die Bisons den verletzungsbedingten Ausfall von Goalie Tobias Nuffer verkraften. Klaus Graefe hütete somit an diesem Abend das Gehäuse der Bisons. Bereits nach 30 Sekunden traf Steffen Bischoff nur den Pfosten. Die Gastgeber machten weiterhin Druck und trafen folgerichtig durch Peter Gorel in Führung (6.). Ein Überzahlspiel brachte die Kurpfälzer ins Spiel und Luca Werner traf zum Ausgleich (8.). Anschließend kamen die Gäste zu guten Möglichkeiten, doch Klaus Graefe oder das Gestänge verhinderten die Führung für die „verrückten Hunde“. Als die beiden Unparteiischen zwei Spieler auf die Strafbank schickten, nutzten die Gäste den sich bietenden Platz auf dem Eis besser aus, allerdings ohne Erfolg. Besser machten es die Bisons wenig später, denn Martin Juricek konnte ein Zuspiel von Hermann Jeckel zur 2:1-Führung verwerten (19.). Im Mittelabschnitt ging es für die Bisons gut los, denn zunächst traf Juricek zum 3:1 (21.) und nur 18 Sekunden später konnte Vladimir Viller einen grandiosen Pass von Christian Pratnemer zum 4:1 nutzen. Innerhalb von drei Minuten erhöhte Martin Juricek mit zwei weiteren Toren auf 6:1 (24./25.). Ein doppeltes Überzahlspiel hätte die Mannheimer zurück ins Spiel bringen können, doch lediglich ein Treffer an die Latte sollte ihnen gelingen. Zwei Sekunden vor der Pause konnte sich Graefe erneut auszeichnen und verhinderte ein mögliches Gegentor. Im Schlussdrittel verwalteten die Bisons die Führung, dies führte teilweise zu Fehlern in der Defensive. So verlor Marius Lorenz an der blauen Linie die Scheibe und Marius Metzner eilte alleine auf Klaus Graefe zu. Graefe verhinderte mit dem Schoner das zweite Gegentor. Nur kurze Zeit später konnten die Gäste das 2:6 bejubeln, denn Kevin Betz veränderte mit seinem Schuss den Spielstand (50.). Als fünf Minuten später Maurice Pietzka die Scheibe verlor, setzte er nach und holte sich diese zurück und fuhr über die gesamte Eisfläche und traf letztendlich zum 7:2 (55.). Kurios wurde es drei Minuten später; Marius Lorenz schlenzte den Puck Richtung gegnerisches Tor, Philipp Jandura im Kasten der Mad Dogs wollte die Scheibe mit dem Fanghandschuh aufnehmen, doch diese prallte am Handschuh ab und trudelte zum 8:2 ins Tor (58.). Die Bisons machten auch anschließend Druck und wurden zwei Sekunden vor Schluss durch Martin Juricek, der an diesem Abend seinen fünften Treffer erzielen konnte, zum 9:2-Endstand belohnt.
Steffen Bischoff nach dem Spiel: „Die Gäste haben viele Spieler mitgebracht, dadurch wussten wir, dass sie hier was mitnehmen wollten. Durch den kurzfristigen Ausfall von Tobias Nuffer haben wir unsere Defensivarbeit verstärkt. Klaus Graefe hat seine Sache aber super gemacht und war ein sicherer Rückhalt. Letztendlich hat uns etwas das Scheibenglück gefehlt, sonst wären sicher noch ein paar Treffer mehr gefallen, so gingen die Schüsse häufig am Tor vorbei.“
Am kommenden Sonntag, 09.02.2020 um 19:15 Uhr sind die Bisons bei der TSG Reutlingen zu Gast, ehe eine Woche später das Spitzenspiel gegen die ESG Esslingen im heimischen Eissportzentrum ansteht (16.02.2020, 19:00 Uhr).
(CFRP/oi)
  
    
TSG Reutlingen
TSG Reutlingen Black Eagles – ESG Esslingen 4:6 (0:2;2:0;2:4)

(LLBW)  Viel knapper, das Ergebnis vermuten lässt, war die Partie zwischen den Black Eagles der TSG Reutlingen und der ESG Esslingen am vergangenen Sonntag. 4:6 hieß es am Ende einer spannenden und hochkarätigen Partie für die Gäste aus Esslingen. Diese hatten im ersten Drittel den besseren Start und gingen in der fünften und in der 18. Minute mit 0:2 in Führung. Die Black Eagles hatten bis dorthin kaum Spielanteile und konnten auch nur etwas mehr als eine Hand voll Torschüsse vorweisen. Die Black Eagles nutzten aber offensichtlich die Drittelpause und stellten ihre Taktik mit auf frühes Vorchecking um. Trainer Roberto Cazacu hatte mit 16 Feldspielern hierfür auch genügend Kräfte zur Verfügung, sodass er mit drei Blöcken spielen konnte. Den wichtigen Anfang machte aber Enrico Fritz mit dem Anschluss nur 2 Minuten nach Wiederanpfiff. Der schnelle Ausgleich nur 3 Minuten später durch Frederik Kohler in Überzahl bremste den Spielfluss der Gäste ganz erheblich. Beide Teams schenkten sich im weiteren Verlauf nichts und boten mit hartem Körperspiel einen sehr guten Unterhaltungwert für die rund 125 Zuschauer. Zählbares gab es aber erst wieder im Schlussabschnitt. Dort traute der Reutlinger Anhang seinen Augen nicht, als Marek Rubner in der 45. Minute seine Farben gar in Führung brachte. Leider gelang es den Black Eagles nicht umgehend mit einem weiteren Treffer nachzulegen. Besser machte es die ESG keine 2 Minuten später. Ulli Schweigert nutzte das Überzahlspiel zum Ausgleich. Mit zwei weiteren Treffern in der 48. und 50. Minute zum 3:5 sah dann aber doch nach einem Sieg der Gäste aus, bis Matthew Lewis in der 51. Minute einen glücklichen Abpraller von der Bande nutzte und ins leere Tor einschießen konnte. In der Folge machten die Black Eagles weiter Druck, wobei es sich kräftemäßig auszahlte mit drei Blöcken durch gewechselt zu haben. So entwickelte sich ein überaus spannender Schlussabschnitt mit sehenswerten Torchancen auf beiden Seiten. Selbst als die ESG in der 57 Minuten gar mit 4:6 in Führung ging, steckten die Black Eagles noch nicht auf. Eine doppelte Überzahlsituation und der vom Feld genommene Torhüter brachten 2 Minuten vor Schluss gar noch eine sechs zu drei Überzahlsituation. Das Tor der ESG war aber vernagelt. Somit blieb es beim 4:6 Endstand.
Erfreulich laufstark präsentierten sich die Black Eagles gegen den Tabellenzweiten aus Esslingen. Nach dem Sieg der Eisbären Balingen gegen Schwenningen mussten die Black Eagles in der Tabelle  den Platz mit den Eisbären tauschen und stehen nun auf Position fünf. Am Sonntag gastiert mit dem 1. CfR Pforzheim der Tabellenführer in Reutlingen. Mit einer ähnlich ansprechenden läuferischen Leistung gelingt es den Black Eagles vielleicht die Goldstädter etwas mehr zu ärgern. In dieser Partie werden die Black Eagles aber nochmals auf Martin Cervenka verzichten müssen, der für diese Partie noch gesperrt ist.
(TSGR/mr)
  
    
Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Rheinland-Pfalz-Liga
  
   
EG Diez-Limburg
EGDL marschiert weiter: 8:4-Sieg bei den Eisbären in Hamm

(RLW)  Perfekte Punktausbeute für die EG Diez-Limburg an einem Wochenende mit zwei maximal schweren Auswärtsspielen: Nach dem Sieg der Rockets in Herford (Freitag) setzt sich das Team am Sonntagabend auch bei den Eisbären in Hamm durch. Viermal lag die EGDL hinten, viermal glich sie aus – um die Partie am Ende noch souverän mit 8:4 (2:3, 4:1, 2:0) zu gewinnen.
Es sind Worte, die man oft gehört hat in unterschiedlichen Pressekonferenzen. „Ist doch nur die Hauptrunde. Es geht ja um nichts.“ Frank Petrozza hatte ganz bewusst nie in dieses Horn geschlagen, die Intensität stets hochgehalten – auch wenn man sich für Platz eins nach der Hauptrunde nichts kaufen konnte. Viel wichtiger aber war: Er wollte, dass sein Team bereit ist und gar nicht erst nach einem Hebel zum Umschalten suchen muss. Wie wichtig das ist, zeigt sich nun in den Pre-Playoffs, in denen die Rockets einfach weitermachen wie in der Hauptunde. „Vielleicht haben einige gedacht oder gehofft, dass wir nach dem Spiel in Neuwied und der Wertung einbrechen, aber die Mannschaft hat die passende Antwort gegeben: Wir sind ein Team! Wir brechen nicht ein!“
Dabei waren die ersten 20 Minuten der Raketen in Hamm nicht gut. „Wir waren defensiv zu offen, unser Powerplay hat uns im Spiel gehalten.“ Kevin Orendorz (3., 8.) hatte Hamm zwei Mal in Führung gebracht, Konstantin Firsanov (6.) und RJ Reed (12.) jeweils in Überzahl ausgeglichen. Powerplay können aber auch die Eisbären: Igor Furda besorgte die 3:2-Führung (16.) nach 20 Minuten.
Die ersten zehn Minuten im zweiten Drittel sah der Rockets-Trainer dann ausgeglichen. „Da hatten beide Teams gleichviele Spielanteile, würde ich sagen.“ Dem Ausgleich durch Julian Grund (27.) ließ Hamm die vierte Führung an diesem Abend durch Milan Svarc in Überzahl folgen (30.). Doch mit diesem Treffer endete auch das Toreschie0en der Gastgeber. „Wir machen dann innerhalb von 30 Sekunden zwei Tore, das war ganz wichtig.“ Der Trainer meint die Tore in der 34. Minute von RJ Reed und Pierre Wex – zum ersten Mal lag die EGDL vorne. Und sie legte durch Konstantin Firsanov noch das 6:4 nach (39.).
Und wie schon am Freitagabend in Herford, als die Rockets wie bei den Eisbären ohne Kevin Lavallee, Tobias Schwab, Jan Naumann und Kim Mainzer antraten, hatten die Gäste auch im letzten Drittel noch ausreichend Luft- und Kraftreserven. Kyle Piwowarczyk (47.) und Andre Bruch (51.) besorgten im Powerplay den 8:4-Endstand. Die EGDL hatte vier von fünf Überzahlsituationen genutzt und sechs verschiedene Torschützen auf den Spielberichtsbogen gebracht. Eine starke Teamleistung, die zurecht belohnt wurde.
„Ein großes Wochenende für uns“, freute sich Petrozza, dessen Team mit der Rückkehr von Lavallee und Schwab offensiv noch weitere Möglichkeiten bekommen wird. „Ich bin stolz auf diese Jungs. In den zweiten 30 Minuten waren wir in Hamm klar die bessere Mannschaft.“ Daran ließ auch Eisbären-Trainer Ralf Hoja keinen Zweifel: „Wir waren sicherlich 30 Minuten lang die bessere Mannschaft, aber dann haben wir wieder komplett losgelassen. Wir führen und werden ausgekontert, weil wir zu viele Fehler gemacht haben. Und Diez-Limburg hat das dann brutal ausgenutzt.“ Schon am nächsten Freitag sehen sich beide Teams zum Rückspiel am Diezer Heckenweg wieder.
(EGDL/tn)
  
    
Herforder EV
Herford siegt nach Verlängerung - 4:3-Erfolg für Ice Dragons in Dinslaken

(RLW)  Das war ein schweres Stück Arbeit – der Herforder Eishockey Verein verbuchte in den PrePlayOffs der Regionalliga West einen wichtigen Sieg auf dem Weg in die PlayOffs, musste jedoch auch einen wichtigen Zähler in Dinslaken lassen, der für die Ausgangslage noch entscheidend werden könnte.
So richtig schien die Niederlage gegen Diez-Limburg vom vergangenen Freitag noch nicht aus den Köpfen der HEV-Akteure zu sein. Beim Tabellenletzten Dinslaken Kobras tat sich das Team von Chefcoach Jeff Job von Anfang an schwer und geriet in der 6. Minute durch ein Tor von Sven Schiefner ins Hintertreffen. Herford benötigte nach diesem frühen Gegentreffer einige Minuten, um sich von dem Rückstand zu erholen, nutzte dann jedoch in der 14. Minute eine Überzahl und glich durch Killian Hutt zum 1:1 aus, mit dem es auch in die erste Pause gehen sollte.
Das zweite Drittel lief dann überhaupt nicht nach dem Geschmack der Ostwestfalen. Die Dinslaken Kobras, bislang noch ohne Pluspunkte in den PrePlayOffs, kämpften um ihre Chance und wirkten wesentlich präsenter als die Gäste um Kapitän Fabian Staudt. So war das 2:1 durch Sören Hauptig in der 28. Minute die logische Konsequenz. Als Pascal Behlau rund eine Minute vor der Pausensirene in Überzahl sogar auf 3:1 erhöhte, drohte den Ice Dragons eine nicht eingeplante Niederlage.
Doch Herford zeigte Moral und ging mit viel Schwung in das Abschlussdrittel. Nach 30 Sekunden gelang Jörn Weikamp der 2:3-Anschlusstreffer und der HEV drängte in der Folge auf den Ausgleich. Dieser gelang Damian Martin in der 45. Minute, womit eine spannende Schlussviertelstunde eingeläutet wurde. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Teams Chancen auf den Siegtreffer hatten. Kritisch wurde es für den HEV ab der 52. Minute, als Strafzeiten dafür sorgten, dass man mehrere Minuten in Unterzahl agierte. Dinslaken wusste diese Gelegenheit jedoch nicht zu nutzen und so ging es nach 60 Minuten in die Verlängerung.
Nun gelang es den Herfordern, den Gastgeber unter Druck zu setzen. Der HEV erspielte sich mehrere Torchancen, die jedoch ungenutzt blieben. Auch eine Überzahlsituation ab der 63. Minute blieb ungenutzt, doch kurz nachdem die Dinslaken Kobras wieder vollzählig waren, erlöste Killian Hutt mit seinem zweiten Treffer die Ostwestfalen und netzte zum 4:3 ein.
In der Tabelle fiel Herford nach diesem Wochenende auf Platz 3 zurück und hat derzeit einen Punkt Rückstand auf Diez-Limburg und Neuwied. Am kommenden Wochenende folgt für die Ice Dragons der nächste Showdown. Am Freitag geht es zum schweren Auswärtsspiel nach Neuwied, was im Hinblick auf die Ausgangslage in den möglichen PlayOffs enorm wichtig ist. In heimischer Halle wartet dann am Sonntag um 18.00 Uhr das nächste Spiel gegen die Ratinger Aliens, die sich mit einem Sieg gegen die Hammer Eisbären am vergangenen Freitag deutlich zurückgemeldet haben und plötzlich ein gehöriges Wort um die PlayOff-Plätze mitreden. Für die Herforder ist ein Sieg gegen die Aliens Pflicht, will man die Teilnahme an den PlayOffs nicht aufs Spiel setzen.
(HEV/som)
  
    
Neusser EV
Beeg nicht mehr im Kader

(RLW)  Kurz vor dem Ende der Wechselfrist hat sich im Kader der 1. Mannschaft noch eine Änderung ergeben. Stürmer Thorben Beeg hat den Verein auf eigenen Wunsch verlassen. Der NEV bedankt sich für seinen Einsatz und wünscht dem 23-Jährigen für die Zukunft alles Gute.
(NEV/db)
  
    
EHC Neuwied Bären
Im Schlussdrittel läuft’s wie am Schnürchen

(RLW)  In diesen Pre-Play-offs der Eishockey-Regionalliga West kann jeder jeden schlagen. Wirklich jeder jeden? Ja, jeder jeden! Die in der Hauptrunde von den Top-Vier doch deutlich abgehängten Ratinger Ice Aliens hatten am Freitagabend Vizemeister Hamm nach 0:3-Rückstand noch mit 6:5 besiegt, und auch der EHC „Die Bären“ 2016 musste sich zum Ausklang des zweiten Zwischenrunden-Wochenendes strecken. Dort, wo die Neuwieder vor zwei Wochen in der Hauptrunde mit 2:3 unterlegen waren, lagen sie bis kurz vor der zweiten Drittelpause noch hinten, um dann aber eine deutliche Steigerung aufs Eis zu bringen, als es galt, und sich noch mit 7:3 durchzusetzen. Die Bären nahmen somit aus den Partien gegen Dinslaken und Ratingen das Optimum von sechs Zählern mit und stehen nach dem vierten Spieltag auf dem zweiten Platz.
Schlecht präsentierte sich der EHC auch in den ersten beiden Abschnitten ganz gewiss nicht, allerdings etwas sorglos. Ratingen hatte bei seinen Abschlüssen eine bessere Quote als die Gäste, die aus vielen Fehlpässen der Ice Aliens im Spielaufbau kein Kapital schlugen. Neuwied kam relativ einfach in die gegnerische Verteidigungszone, doch den Weg zum von Christoph Oster gehüteten Tor suchten sie nicht zielstrebig genug. „Wir haben zu wenig Druck aufs Tor ausgeübt, aber wir wollen nach diesem Wochenende mit zwei Siegen und sechs Punkten wirklich nicht meckern. Außerdem hat die Mannschaft es im letzten Drittel richtig gut gemacht“, kommentierte EHC-Trainer Leos Sulak.
Was die Bären aus der Begegnung neben dem Sieg mitnehmen: Sulak hat mit der Umstellung der beiden vorderen Reihen ein Ass im Ärmel, das wertvoll sein kann. Das 1:0 (8.) und 2:2 (18.) erzielten Schahab Aminikia beziehungsweise der Ex-Ratinger Kevin Wilson, als sie noch eine Formation mit Kapitän Stephan Fröhlich bildeten. Im Schlussdrittel tauschten Wilson und Maximilian Wasser wieder in die ursprünglichen Aufstellungen, was ebenfalls durchschlug. Jeff Smith (44.) und Sam Aulie (46.) brachten zwei mustergültige Konter zu Ende und Schahab Aminikia setzte nach verbissen gewonnenem Zweikampf von Stephan Fröhlich an der Bande den Schlusspunkt (49.).
Bevor das Ergebnis so deutlich wurde, machten die Ice Aliens den Deichstädtern zwei Drittel lang das Leben schwer und stellten sie vor allem vor mentale Herausforderungen. Binnen 54 Sekunden drehten Pascal Rüwald sowie Tim Brazda (beide 14.) die Neuwieder Führung und nach Wilsons Ausgleich legte Ted Zeitler wieder vor für die Außerirdischen (31.). In die Spur brachten die Sulak-Truppe Sam Aulie im Powerplay (37.) und Jeff Smith mit einem von Aulie vorbereiteten Zwei-gegen-eins-Konter in Unterzahl (38.). Eine souveräne, konzentrierte Abwehr und die Steigerung beim Abschluss gaben Ratingen danach keine Chance mehr.
(EHCN/pehcn)
  
    
Regiona Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord - Ostseeliga
  
    
Salzgitter Icefighters
Hammer-Auftakt! Icefighters starten mit Doppelsieg in die Meisterrunde

(RLN)  Einen Meisterrunden-Auftakt nach Maß legten die TAG Salzgitter Icefighters am Wochenende hin. Nach dem 4:1 (4:0, 0:1, 0:0) bei den Weserstars Bremen am Freitag, legte das Team am Sonntag gegen die Harsefeld Tigers mit einem 6:2 (2:1, 1:1, 3:0) nach und ist nach den ersten beiden Spieltagen nun punktgleich mit Tabellenführer Harzer Falken, die das bessere Torverhältnis aufweisen.
Im Auftaktspiel in Bremen legten die Icefighters einen furiosen Start in die Partie hin. So gingen die Gäste mit erheblichem Offensivdruck in das erste Drittel und belohnten sich nach knapp drei Minuten durch den Treffer von Ruven Bannach mit der frühen Führung. Keine 60 Sekunden später klingelte es erneut im Gehäuse der Weserstars, als Jannis Bahr die Scheibe zum 0:2 (4.) in den Maschen versenkte. Die Hanseaten kamen kaum zum Zug, denn die Stahlstädter hatten auch defensiv alles im Griff. Vorne ließ es Icefighters-Topscorer Martin Záhora im ersten Drittel zwei weitere Male für die Stahlstädter zum Zwischenstand von 0:4 (8., 15.) krachen.
Mit dem komfortablen Zwischenstand kamen die Gäste aus der Kabine, konnten aber nicht nachlegen. Der Druck ließ etwas nach, Bremen nutzte das Momentum und erzielte den Ehrentreffer zum 1:4 (29.). Weitere Tore folgten nicht mehr. Das Team vom Salzgittersee brachte den Zwischenstand ungefährdet über die Zeit. So war Salzgitters Coach Radek Vit sehr zufrieden: "Das war eine souveräne Leistung und ein verdienter Sieg! Beim Gegentreffer waren wir etwas nachlässig, doch trotzdem haben wir das sicher zu Ende gebracht. Ich bin stolz auf die gesamte Mannschaft, die gut als Team funktioniert hat. Auch die nachgerückten Spieler haben sich zu hundert Prozent reingehängt. Das ist natürlich ein perfekter Start in die Meisterrunde!"
In der Eissporthalle am Salzgittersee sahen die Zuschauer einen ähnlichen Auftakt. Nach fast der selben Zeit wie in Bremen netzten die Gastgeber in Person von Martin Záhora zu einem frühen 1:0 (3.) ein. Diesmal ging es jedoch nicht so weiter wie noch zwei Tage zuvor. Harsefeld ließ sich von dem frühen Rückstand nicht beirren und blieb im Spiel. Trotzdem die Hausherren die Partie größtenteils in der Hand hatten, bestrafte der Gegner einen schwachen Moment und erzielte den Ausgleich (19.). "Da waren wir nicht konzentriert genug und hatten nicht genug Verantwortung der Mannschaft gegenüber, das Gegentor war zu einfach", sagte Vit nach dem Spiel. David Rudolph stellte allerdings nur 13 Sekunden darauf den alten Abstand wieder her (19.).
So ging es mit einem knappen Vorsprung von 2:1 in den Mittelabschnitt. Den erhöhte erneut Záhora nach nur 59 Sekunden auf 3:1 (21.). Im weiteren Verlauf hatten die Icefighters weiterhin das Sagen, kesselten die Tigers teilweise minutenlang in deren Drittel ein, dennoch wollte zunächst kein weiteres Tor fallen – im Gegenteil: Harsefeld nutzte einen der wenigen Konter und schloß durch einen abgefälschten Treffer gegen einen in dem Fall chancenlosen Dennis Korff zum 3:2 (33.) an. "Auch dieses Tor war unnötigt, wir hatten die teilweise in deren Drittel eingeschnürt, auch wenn wir die Chancen etwas fahrlässig haben verstreichen lassen. Das Gegentor fiel, weil wir wieder mit drei Leuten nach vorne gelaufen sind und zu weit vom Gegner weg waren", bemängelte der Übungsleiter. Damit ging es mit den selben Abstand in die zweite Pause, wie zuvor in die erste.
Im Schlussdrittel ließ Salzgitter keine Zweifel aufkommen, wer der Herr im Haus ist. Wieder fiel der erste Treffer unmittelbar nach dem Wiederanpfiff. Petr Binias ließ das noch laufende Powerplay nicht ungenutzt verstreichen und nagelte das 4:2 (41.) in das gehäuse von Andreas Bierzahn. Harsefeld hatte sich zwar noch lange nicht aufgegeben, aber die Offensivmacht war klar auf Seiten des Teams vom Salzgittersee. Mit einem feinen Alleingang erhöhte Thomas Herklotz auf 5:2 (53.), Topscorer Záhora besiegelte mit seinem dritten Treffer der Partie zum 6:2 (59.) den klaren Sieg der Icefighters. Martin Záhora ist nun auch alleiniger Topscorer der Liga.
Damit konnte sich der Salzgitteraner Trainer über ein insgesamt gelungenes Wochenende freuen: "Im Großen und Ganzen bin ich natürlich zufrieden. Die beiden Gegentore haben mich allerdings geärgert weil wir da nicht ordentlich verteidigt haben, so war das eigentlich vermeidbar. Ansonsten war die Leistung wirklich gut. Das frühe erste Tor hat uns erstmal nicht viel geholfen, weil vielleicht wieder ein wenig der Gedanke war 'Okay, läuft'. Aber mit fortlaufendem Spielverlauf haben wir die Kontrolle bekommen und am Ende auch verdient gewonnen!"
Dabei lobte der Übungsleiter auch die Einstellung und die Tiefe seines Kaders: "Die Mannschaft hat nun verstanden um was es geht in der Meisterrunde. Die haben alle gut gearbeitet. Normalerweise hebe ich niemanden hervor aber ich habe nach dem Spiel in der Kabine unsere dritte Reihe gelobt, die seit drei Spielen kein Gegentor kassiert hat. Diese Tatsache, mit unserer Einstellung, gepaart mit unserer Klasse – wenn wir das über 60 Minuten an den Tag legen, dann sind wir eine brandgefährliche Mannchaft! Das war einfach eine Top-Leistung am Wochenende!"
(SVASS/jb)
  
    
Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
FASS Berlin
Auch Dresden bekam keine Chance – FASS nimmt Rang zwei ins Visier

(RLO)  Der Kampf um die Spitzenplätze der Regionalliga Ost spitzt sich zum Ende der Hauptrunde dramatisch zu. FASS schlug am Sonntag den ESC Dresden mit 11:4 (4:0, 4:2, 3:2) und liegt weiter auf Rang drei. Aufgrund der Niederlage des ECC Preussen gegen die Chemnitz Crashers ist jetzt für die Weddinger zwischen Platz eins und vier noch alles möglich. 
Mit Patrick Hoffmann, Julian van Lijden und Fabian Wagner fehlten Headcoach Oliver Miethke gegen Dresden drei weitere Spieler. Drei Blöcke und im Tor Danny Bohn blieben also übrig, Youngster Philipp Hermann wurde erstmals in der Verteidigung aufgeboten (und machte seine Sache sehr gut). Die Eislöwen traten mit 13 Feldspieler an, im Tor begann Manfred Stula.
Mit dem ersten Angriff gelang den Gastgebern die Führung. Über Tom Fiedler und Nico Jentzsch kam der Puck zu Patrick Czajka und der ließ Dresdens Torhüter keine Chance. Gespielt waren da ganze 33 Sekunden. Die Gäste versuchten durch frühes Stören den Spielfluss zu nehmen, was zunächst auch gelang. Nach acht Minuten folgte aber ein weiterer schöner Spielzug. Über Nils Watzke und Patrick Czajka kam der Puck zu Nico Jentzsch, der keine Mühe hatte das 2:0 zu erzielen. 37 Sekunden später ging Luis Noack alleine durch und auch Dresdens Torhüter konnte ihn nicht mehr am 3:0 hindern. Immer wenn es FASS gelang die Scheibe gut laufen zu lassen, bekam Dresden Probleme. So auch nach 14 Minuten, diesmal legten Tom Fiedler und Patrick Czajka auf, Nico Jentzsch erledigte den Rest. Die Gäste kamen nicht sehr oft vor das Tor der Akademiker, Danny Bohn war aber zur Stelle, wenn das notwendig war. Dresden blieb nach 20 Minuten ohne Treffer, die Weddinger beließen es bei vier Toren.
Nicht nur durch ein Powerplay zu Beginn des Mittelabschnitts blieb FASS das spielbestimmende Team, die Weddinger konnten nun mehr Druck auf das Tor der Gäste ausüben. Diese verteidigten aber so gut es eben ging. Nach 29 Minuten half aber auch das nicht mehr, in Überzahl traf Ludwig Wild zum 5:0. Auch hier lief die Scheibe wieder gut und so war die Abwehr der Dresdner chancenlos. Dann klingelte es im Sekundentakt. Ludwig Wild, der zum Spieler des Tages gewählt wurde, erhöhte auf 6:0 (33.), 16 Sekunden später traf Jannik Eberth für die Gäste. 32 Sekunden später kombinierten wieder die Weddinger und Tom Fiedler traf zum 7:1. Das war es aber noch nicht in diesem Drittel, denn drei Minuten vor der Pause konnte Nico Jentzsch seinen dritten Treffer in diesem Spiel erzielen. Auch Dresden konnte nochmals jubeln, Franz Berthold traf nach 38 Minuten zum 8:2. Sechs Tore reichten den Teams in diesem Drittel, mit diesem Spielstand ging es in die Kabine – außer für Marvin Miethke, dessen Weg ins Krankenhaus führte (Oberkörperverletzung).
15 Sekunden nach Wiederbeginn jubelte Dresden erneut, Thomas Barth konnte das 8:3 erzielen. Die Konzentration schien bei den Weddingern etwas nachzulassen, und so konnte Jakub Kase nach 46 Minuten einen Fehler in der Abwehr von FASS ausnutzen. Erst einige Minuten später waren die Akademiker wieder bei der Sache und schon klingelte es bei Dresden. Wieder gab es eine schöne Kombination und die vollendete Tom Fiedler zum 8:4 (51.). 27 Sekunden später zog Max Böwe ab und es stand 10:4. 83 Sekunden vor dem Ende konnte sich auch Kim-Joel Krüger in die Torschützenliste eintragen, er traf zum 11:4-Endstand.
Die angestrebten sechs Punkte wurden an diesem Wochenende geholt, das wurde aber mit einigen verletzten Spielern auch teuer bezahlt. Am kommenden Samstag (8. Februar 2020, 19:00 Uhr) geht es im Erika-Heß-Eisstadion gegen den ECC Preussen Berlin. FASS greift dann Rang zwei an.
(FASSB/ah)
  
    
ELV Niesky
Souveräner Sieg der Wölfe in Niesky

(RLO)  Am Sonnabend, den 01.02.2020 waren über 700 Zuschauer – trotz strömenden Regens und frühlingshafter Temperaturen – ins Nieskyer Eisstadion gekommen, um die Eishockeypartie der Tornados gegen die Wölfe des EHV Schönheide zu sehen. Für tolle Stimmung im Stadion sorgten u.a. auch die ca.100 mitgereisten Schönheider Fans. Leider klappte es an diesem Abend nicht mit einer erfolgreichen Revanche der Tornados für die beiden Niederlagen in Schönheide. Die Wölfe zeigten am Samstag noch einmal ihre derzeitige Stärke und nahmen erneut 3 Tabellenpunkte mit ins Erzgebirge. So siegten die Gäste in Niesky souverän mit 1:5 (0:2; 0:1; 1:2). Den Ehrentreffer für den ELV Niesky e.V. schoss in der 55. Minute Marius Stöber nach Vorlage von Tom Domula und Philip Riedel.
(ELVN/ew)
  
   
Landesliga Berlin
Ein Punkt gerettet 

(LLB)  Spannend und hart umkämpft war das Spiel zwischen dem OSC Berlin und dem ESC 07 Berlin.4:5 (1:1/2:0/1:3) hieß es am Ende nach Penaltyschießen.
Für beide Teams war es ein richtungweisendes Spiel. Beide benötigten Punkte, um im Rennen um einen der vier Meisterrundenplätze zu bleiben. Der ESC liegt im Moment auf dem 4. Platz, für den OSC ging es um den Anschluss, wobei ein Einzug in das Finalturnier vom OSC nicht unbedingt erwartet wird.
Während der OSC mit drei Blöcken und Lilly-Ann Riesner im Tor antrat, trat der ESC mit zehn Feldspielern, darunter zwei Torhüter und Sven Spanrad im Tor an. Nach ausgeglichenem Beginn hatte der ESC nach acht Minuten bei zwei Minuten doppelter Überzahl die große Möglichkeit in Führung zu gehen und das gelang. Torsten Pohl traf zum 1:0 (9.). Nach einer weiteren Strafe noch länger in Unterzahl, kam der OSC zum Ausgleich. Bo Xaver Schauer scheiterte noch nach einem Break, Sven Mönch nutzte aber die zweite Gelegenheit und es stand nach 10 Minuten 1:1. 
Das 2. Drittel begann für den OSC nach 78 Sekunden mit einem Treffer. Erik Mönch konnte den OSC in Führung bringen. Es ging nun hin und her, beide Teams schenkten sich nichts. 72 Sekunden vor Drittelende gelang dem OSC das 3:1, Sven Mönch sorgte für weiteren Jubel bei den Gastgebern.
Doch es wurde nach 42 Minuten wieder richtig spannend. Die Gäste konnten in Überzahl durch Benjamin Ufnowski auf 3:2 verkürzen. Und zwei Minuten später erzielte der Verteidiger des ESC den Ausgleich. Und zehn Minuten vor dem Ende machte er einem lupenreinen Hattrick komplett, in Unterzahl brachte er den ESC in Führung. Beide kämpften verbissen weiter und der OSC kam wieder zum Ausgleich. Sven Mönch wurde auf die Reise geschickt und fünf Minuten vor dem Ende stand es 4:4. In einem intensiv geführten Spiel fielen keine weiteren Tore mehr und so gab es ein Penaltyschießen.
Hier traf lediglich Bo Schauer für den OSC, Benjamin Ufnowski war im ersten und im zweiten Durchgang für den ESC erfolgreich. Bedeutete also zwei Punkte für den ESC 07. 
(NIS/ns)
  


 Montag 3.Februar 2020 www.icehockeypage.de 
 Thema:
 Bericht:
Diverse Pressemitteilungen
IHP/pm
    -  Kaderlisten
    -  Ergebnisse und Tabellen
         

Spielersuche

Spielerdatenbank
Nachname:
Vorname:
 

Partner

  
RizVN Login



icehockeypage.net Trustcheck Seal
Partner2




immer aktuell informiert sein 
und mitdiskutieren auf


IHP facebook

 
www.icehockeypage.de

Hinweis in eigener Sache:
Wir verweisen auf unsere 
Nutzungsbedingungen und
die Datenschutzerklärung.
Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen sie den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung zu!