Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
MEC Saale Bulls Halle
(OLN)  Verteidiger Eric Wunderlich hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und wird den Saale Bulls bis zum Saisonende nicht mehr zur Verfügung stehen

ECDC Memmingen
(OLS)  Stürmer Jannik Herm, der erst vor Kurzem aus der DEL2 vom EHC Freiburg an den Hühnerberg kam, hat sich an der Hand verletzt und wird den Indians für mehrere Wochen fehlen
  
EV Pegnitz
(BLL)  Stürmer Maximilian Eissner, der bereits längere Zeit mit dem Team trainierte, hat nun auch sein Debüt bei den Ice Dogs gegeben und spielte zuvor im Bayreuther Nachwuchs und auch im Landesliga-Team der Tigers
  
EV Dingolfing
(BLL)  Verteidiger Manuel Ruhstorfer, der bis auf zwei Spielzeiten in Vilshofen seine gesamte Laufbahn bei den Isar Rats verbrachte, wird nach dem kommenden Wochenende seine aktive Laufbahn beenden
 
Blue Devils Weiden
(OLS)  Für Stürmer Philipp Siller, der bereits mehrere Wochen fehlte, hat sich nach neueren Untersuchungen einen Bluterguß im beckenbereich zugezogen, womit die aktuelle Saison für ihn vorraussichtlich bereits vorzeitig beendet ist

EC Hannover Indians
(OLN)  Der deutsch-slowakische Stürmer Igor Bacek hat seinen Vertrag am Pferdeturm verlängert und wird somit bereits in seine vierte Saison im Trikot der Indians gehen
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons müssen ab der nächsten Saison auf Stürmer Marcel Weise verzichten, der angekündigt hat seine aktive Laufbahn nach mehr als 500 Spielen im Erfurter Trikot nach der aktuellen Saison zu beenden
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 8.Februar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 28 Beiträgen von den Spielen der Nationalmannschaften, aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West und Landesliga Berlin.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
   
Deutscher Eishockey Bund
Top Team Peking unterliegt den Eidgenossen nach Penaltyschießen

(DEB)  Das Top Team Peking hat das zweite Spiel in der Schweiz nach Penaltyschießen verloren. Die Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm unterlag den Eidgenossen letztlich mit 1:2 (1:1, 0:0, 0:0, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen.
Die 3.512 Zuschauer in Olten sahen ein faires Auftaktdrittel, dass auf beiden Seiten Torchancen bot. Es dauerte bis zur 15. Minute, ehe der Schweizer Sven Jung auf der Strafbank Platz nahm. 51 Sekunden später nutzte Kapitän Andreas Eder die Überzahlsituation der deutschen Mannschaft und brachte den Puck im Tor unter. Für den Nationalspieler in Diensten der Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg war es der dritte Treffer im siebten Spiel für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft. Doch knapp zwei Minuten vor der Drittelpause schlugen die Eidgenossen auf der anderen Seite zu: Damien Riat besorgte nach Vorarbeit von André Heim den Ausgleichstreffer.
Es folgte ein Mittelabschnitt, der von taktischen Vorgaben geprägt wurde. Dementsprechend selten kam es zu deutlichen Torchancen auf beiden Seiten. Erst als Johannes Huß auf deutscher Seite eine Zwei-Minuten-Strafe für Haken bekam, übernahmen die Schweizer die Initiative und spielte sich einige Torgelegenheiten heraus. Doch bis zur Drittelpause sollte kein Treffer fallen.
Die Schweizer nahmen zunächst den Schwung mit - Sven Neuenberger kam früh im Schlussabschnitt für die Eidgenossen zur Einschussmöglichkeit, doch Daniel Fießinger war bei seinem Schuss zur Stelle. Es folgten einige Torchancen auf beiden Seiten, ohne jedoch die jeweiligen Goalies unter Bedrängnis zu bringen. Erst Tim Brunnhuber war es, der in der 49. Minute die nächste zwingende Torgelegenheit hatte. Jedoch hatte er Pech, als der Schweizer Verteidiger Dominik Egli den Puck nach seinem Schuss von der Linie kratzte. Beide Mannschaften investierten viel, waren jedoch im Abschluss zunächst glücklos. Gilian Kohler ließ die 3.512 Zuschauer in Olten erst wieder aufhorchen, als er in der 57. Minute einen Schuss aus kurzer Distanz an den Pfosten abfälschte.
In der Verlängerung bestimmten die Eidgenossen das Spielgeschehen. Nach 20 Sekunden landete der Puck am Torpfosten, kurze Zeit später hatten Valentin Nussbaumer und Damien Riat für den Gastgeber weitere gute Torchancen. Auch Justin Sigrist scheiterte noch vor Ende der fünfminütigen Verlängerung am deutschen Goalie Daniel Fießinger. So ging es letztlich für beide Mannschaften in das Penaltyschießen. Dort trafen Andreas Eder und Tim Wohlgemuth auf deutscher Seite sowie Luca Hischier und Dominik Egli auf Seiten des Gastgebers, ehe Luca Fazzini den Siegtreffer des Gastgebers erzielte.
Toni Söderholm, Bundestrainer: „Wir sind heute langsam in das Spiel gekommen – sowohl bei unserer Laufarbeit, als auch bei unseren Entscheidungen. Ab dem zweiten Drittel waren wir präsenter und hatten mehr Spielzugriff. Insgesamt haben die Jungs die vergangenen Tage hervorragend gearbeitet. Ich bin sehr zufrieden mit der Einstellung der Spieler und ihrer Leistung. In diesem Kader steckt sehr viel Qualität für die Zukunft.“
(DEB/dn)


U19- und U17-Nationalmannschaft mit Siegen / U16-Frauen verlieren gegen Tschechien


(DEB)  Am vierten Spieltag des Fünf-Nationen-Turniers in Berlin zeigte die deutscheU19-Nationalmannschaft erneut eine Leistungssteigerung, die sich am heutigen Tage auszahlte. Das Team um Nachwuchs-Bundestrainer Tobias Abstreiter gewann das Spiel gegen Tschechien mit 2:1.
Das erste Drittel hielt zunächst keine größeren Ereignisse bereit. Beide Teams bewegten sich auf Augenhöhe, ehe die deutsche Auswahl in der siebten Minute einem Powerplay der tschechischen Gegner standhalten musste. Dies gelang problemlos und in der zehnten Spielminute nutzte Fabjon Kuqi auf Zuspiel von Philipp Preto und Tim Detig seine Chance und erzielte das 1:0. Im weiteren Drittelverlauf blieb das Team um Nachwuchs-Bundestrainer Tobias Abstreiter überlegen, bis die Tschechen in der 19. Minute mit dem Anschlusstreffer konterten.
Der Mittelabschnitt wurde von einem Powerplay für die deutsche Mannschaft eröffnet. Dies führte jedoch nicht zum erneuten Führungstreffer. Auch ein weiteres Powerplay in der 31. Spielminute ließ Team Deutschland ungenutzt. In der 35. Minute gelang Kevin Slezak schließlich der Treffer zum 2:1 für die deutsche Auswahl. Mit diesem Ergebnis ging es in die zweite Pause.
Im letzten Drittel konnten beide Mannschaften den Druck konstant aufrecht erhalten. Eine Unterzahlsituation in der 52. Spielminute blieb ohne Konsequenzen für das deutsche Team. Doch auch als die Tschechen weiterhin nichts unversucht ließen und zum Spielende den Goalie gegen einen sechsten Feldspieler tauschten, behielt Deutschland knapp die Nase vorn. Das Ergebnis von 2:1 konnte bis zum Schlusspfiff gehalten werden und brachte der deutschen Mannschaft die verdienten drei Punkte.
Am morgigen Samstag, dem letzten Spieltag, trifft das deutsche U19-Nationalteam um 18:00 Uhr im Wellblechpalast auf die Schweiz. Hierbei sind noch alle Möglichkeiten offen – mit einem Sieg könnte Deutschland das Heimturnier auf dem dritten Platz abschließen.
Tobias Abstreiter, U20-Bundestrainer: „Kompliment an meine Mannschaft, sie konnte sich heute erneut steigern und einen weiteren Schritt in die richtige Richtung machen. Wir haben heute konsequent defensiv gespielt und wenige Chancen zugelassen. Am Ende konnten wir uns für 60 Minuten harte Arbeit belohnen. Jetzt heißt es gut regenerieren um morgen mit einer guten Leistung das Turnier abzuschließen.“
Sieg für die U17-Nationalmannschaft beim 4-Nationen-Turnier in Füssen! Im zweiten Spiel des Wettbewerbs setzte sich die Mannschaft von Nachwuchs-Bundestrainer Philip Kipp mit 8:4 (1:0, 2:2, 5:2) durch.
Roman Zap brachte die deutsche U17-Auswahl in der 14. Minute in Front, doch Simon Kliment hatte in der 28. Minute die passende Antwort parat. Die DEB-Auswahl ging in der Folge zwei weitere Male in Führung, musste jedoch jeweils den Ausgleich hinnehmen. In der 45. Minute traf Sandro Mayr zum zwischenzeitlichen 4:3 und aktivierte in der deutschen Mannschaft die Torlaune. In der Folge trafen Nikolaus Heigl (47.), Pascal Steck (49.), Sandro Mayr (52.) und Bennet Rossmy (54.) und schraubten das Ergebnis auf 8:3 in die Höhe. Antonio Ozvald betrieb mit seinem Treffer in der 57. Minute nur noch Ergebniskosmetik.
Die U16 Frauen-Nationalmannschaft hat ihr erstes Spiel beim 4-Nationen-Turnier im tschechischen Benesov verloren. Die Mannschaft von Nachwuchs-Bundestrainer Daniel Bartell unterlag dem Gastgeber mit 1:11 (0:4, 0:1, 1:6).
Petra Matejova und Viktorie Jilkova brachten die Tschechinnen in der 4. und 10. Minute früh in Führung. Binnen 41 Sekunden baute der Gastgeber den Vorsprung in der 18. Minute durch Adela Sapovalivova und Viktorii Jilkovou auf vier Tore aus. Im Mittelabschnitt nutzten die Tschechinnen ihre spielerischen Vorteile und trafen durch Adela Sapovalivova zum 5:0. Tereza Plosova, Natalie Brichova, Eliska Hotova und Adelu Vrhelovou schraubten das Ergebnis zu Beginn des dritten Drittels weiter in die Höhe, ehe Lola Liang in der 52. Minute den einzigen deutschen Tagestreffer erzielte. Letztlich trafen Tereza Plosova und Barboru Bartakovou zum 11:1-Endstand zugunsten der Gastgeberinnen.
(DEB/dn)


U19-Turnier in Berlin Tag 4: Finnland und Deutschland gewinnen

(DEB)  Ohne Gegentor blieb Finnland gegen die Schweiz, Deutschland erkämpft sich gegen Tschechien den ersten Turniersieg. Nachfolgend die Berichte zum Tage. Nachfolgend die Berichte zum Tage.
Finnland lässt Schweiz keine Chance:
Durch ein 4:0 (1:0/1:0/2:0) im letzten Turnierspiel gegen die Schweiz wahrt Finnland seine Chance, in diesem Turnier eine Topplatzierung zu belegen.
14:30 Uhr Schweiz – Finnland 0:4 (0:1/0:1/0:2)
Einen klaren Favoriten gab es hier nicht, beide Teams haben in den bisherigen Spielen Stärken und Schwächen gezeigt. Es ging gleich offensiv zur Sache, beide Teams kamen zu sehr guten Torchancen. Die Schweizer hatten nach drei Minuten die größte Chance der Anfangsphase, ein Abwehrspieler rettete für den schon geschlagenen Torhüter Eetu Randelin. Es waren dann die Finnen, die nach elf Minuten den ersten Treffer des Spiels erzielen konnten. Per Nachschuss überwand Petteri Puhakka den Schweizer Torhüter Sascha Ruppelt. Es sollte der einzige Treffer in den ersten 20 Minuten bleiben.
Finnland wurde schon im 1. Drittel immer stärker und das setzte sich im Mittelabschnitt fort. Die Schweiz stand gut unter Druck und es gab nur noch gelegentliche Gegenangriffe. Und als sich die Schweizer ein wenig befreien konnten, kassierten sie das 0:2. Verteidiger Joni Jurmo war nicht zu stoppen und gegen seinen Schuss war der Schweizer Torhüter machtlos. Finnland blieb in diesem Drittel klar besser, von der Schweiz kam nicht mehr sehr viel. Es blieb aber bei einem Treffer in diesem Drittel.
Nach 44 Minuten gelang Finnland eine Vorentscheidung. Antti Tuomisto zog von der blauen Linie ab und es stand 0:3. Spätestens zehn Minuten vor dem Ende war dieses Spiel entschieden, denn Joni Jurmo konnte mit seinem zweiten Treffer in diesem Spiel auf 0:4 erhöhen. Nun kontrollierten die Skandinavier das Spiel, der Schweiz gelang es nicht mehr, noch richtig gegenzuhalten. Es blieb beim 0:4 und Eetu Randelin durfte sich als erster Torhüter in diesem Turnier über ein Spiel ohne Gegentor freuen. So siegte Finnland in seinem letzten Turnierspiel klar, muss aber nun abwarten, wie sie am Ende abschneiden werden.
Erster Turniersieg für das DEB-Team:
Mit einer kämpferisch starken Leistung holte sich Deutschland die ersten drei Punkte des Turniers. Gegen Tschechien wurde mit 2:1 (1:1/1:0/0:0) gewonnen.
19:00 Uhr Deutschland – Tschechien 2:1 (1:1/1:0/0:0)
Nach ausgeglichenem Beginn kam Tschechien immer öfter gefährlich vor das von Jonas Gähr gehütete DEB-Tor. Er wehrte aber alle Schüsse ab und auch eine Strafzeit überstand Deutschland, um dann in Führung zu gehen. Gegen einen scharfen Schuss von Fabjon Kuqi war Tschechiens Torhüter Jan Skorpik machtlos.  Tschechien drückte weiter, aber Deutschland kämpfte und hielt diesen knappen Vorsprung. 86 Sekunden vor der 1. Pause passierte es aber doch, David Vitouch traf zum 1:1.
Deutschland verteidigte weiter sehr gut und wen es die Möglichkeit gab, wurde angegriffen. Insgesamt hatte Tschechien aber deutlich mehr Angriffszeit. Ein Powerplay brachte auch dem DEB-Team einige gute Schüsse, ein Treffer gelang aber nicht. Fünf Minuten vor der Pause konnte Deutschland wieder in Führung gehen. Kevin Slezak vollendete einen Konter zum 2:1. Diesen Vorsprung hielt das Team bis zur Drittelsirene.
Die Abwehrschlacht ging im letzten zunächst Drittel weiter. Deutschland kämpfte gegen die Angriffsversuche von Tschechien an, hatte aber nach 47 Minuten Glück, dass der Pfosten rettete. Danach kam Deutschland zu guten Angriffen inklusive Chancen hatte die U19 vom DEB aber auch. Zeitweise hatte Deutschland sogar die besseren Aktionen. Zwei Minuten vor dem Ende versuchte Tschechien es ohne Torhüter, aber Deutschland konnte sich immer wieder befreien. Es blieb am Ende beim 2:1 und diesen Sieg hatte sich das DEB-Team verdient.
(NIS/ns)


322 Spiele - Andrea Lanzl ist neue deutsche Rekordnationalspielerin!


(DEB)  Andrea Lanzl ist die neue Länderspiel-Rekordhalterin im deutschen Eishockey. Im Rahmen der Playoffs zur Euro Hockey Tour absolvierte die 32-Jährige am Mittwochabend ihr 322. Länderspiel und überholte somit Udo Kießling, den bisherigen Länderspiel-Rekordhalter mit 321 Einsätzen und ersten deutschen NHL-Spieler der Geschichte. Nach dem Spiel der deutschen Mannschaft gegen Finnland wurde die neue Rekordnationalspielerin für diese besondere Leistung gebührend geehrt.
Mit diesem Titel blickt Lanzl nicht nur auf eine beispiellose Karriere zurück. Als Vorbild für eine Laufbahn im sportlichen Bereich, bei der sich Frauen und Männer auf Augenhöhe begegnen, erreicht Lanzl als neue Rekordhalterin einen historischen Status. Mit insgesamt acht Weltmeisterschaften in der Top Division und drei Weltmeisterschaften in der Division I spricht ihre internationale Karriere für sich. Auf der Olympischen Bühne erreichte sie mit gerade einmal 18 Jahren den fünften Platz bei Olympia 2006 in Turin. Weiterhin war Lanzl Teil der Eishockey Frauen-Nationalmannschaft bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi. Auch beim vierten Platz bei der Weltmeisterschaft 2017 in Plymouth – dem bis heute größten Erfolg auf internationaler Bühne der deutschen Frauen-Nationalmannschaft, führte Andrea Lanzl die DEB-Auswahl als Führungsspielerin an.
Auf nationaler Bühne ist die 32-Jährige seit der Saison 2013/2014 ein fester Bestandteil der Frauen-Mannschaft des ERC Ingolstadt. Dort spielte Lanzl im Jahr 2017/2018 ihre bis dato beste Saison mit herausragenden 64 Punkten (22 Tore und 42 Assists aus 28 Spielen). Zuvor gewann sie mit dem EC Bergkamen im Jahr 2005 und mit dem ESC Planegg im Jahr 2013 die Deutsche Meisterschaft.
Stefan Schaidnagel, DEB-Sportdirektor: „Andrea Lanzl steht sinnbildlich für das deutsche Frauen-Eishockey und dessen Entwicklung. Sie ist ein absolut positives Vorbild für Frauen und Mädchen im Sport insgesamt. Mit 322 Länderspielen zählt Andrea zu einer der herausragenden Persönlichkeiten im deutschen Eishockeysport – ein Meilenstein für Andrea Lanzl, den Sport als Ganzes. Herzlichen Glückwunsch an diese tolle Athletin!“
Franz Reindl, DEB-Präsident: „Andrea Lanzl hat durch ihre Einstellung, großen Erfolgen und immer gezeigte sportliche und menschliche Qualitäten mit der Rekordzahl von 322 Länderspielen einen Meilenstein im Eishockey aber auch im deutschen Sport erreicht. Vielen Dank und herzliche Gratulation Andrea!“
(DEB/dn)
  
    
Deutsche Eishockey Liga 2
Reaktion auf Vorfälle in Bad Nauheim - Ligagesellschaft erteilt zwei bundesweite Stadionverbote

(DEL2)  Nach den Vorfällen im Zusammenhang mit dem Spiel EC Bad Nauheim gegen die Tölzer Löwen am 19.01.2020 in Bad Nauheim hat die Liga aufgrund des aktuellen Ermittlungsstands zwei bundesweite Stadionverbote mit der maximalen Laufzeit verhängt. Nach dem Spiel kam es zu einem Übergriff von einer Fangruppe des EC Bad Nauheims auf Fans der Tölzer Löwen.
René Rudorisch, DEL2-Geschäftsführer: „Gewalt jeglicher Art haben sowohl im als auch außerhalb des Stadions nichts zu suchen. Bei diesen Vergehen kann und wird es keine Toleranz geben.“
(DEL2/dk)
  
    
Bayreuth Tigers
Comeback-Tigers schreiben das nächste Kapitel - Auch mit einem 0-4 nach 22 Minuten ist in Bayreuth noch nichts entschieden

(DEL2)  Zwar erstmals mit Neuzugang Kurt Davis aber durch zahlreiche Ausfälle immer noch mit begrenztem Kader, gingen die Tigers in das Duell mit den Falken. Das Spitzenteam aus Heilbronn nahm mit voller Kapelle aber sofort das Heft des Handelns in die Hand. Dem Spielverlauf entsprechend, gelang ihnen auch schnell die Führung. Nach einem abgefangenem „Aufbau“ der Hausherren startete man einen schnellen Gegenzug, den der durchgebrochene Gervais clever an Herden im Bayreuther Tor vorbei ins Netz legte. Die Gäste blieben weiter am Drücker und kontrollierten weitestgehend das Spielgeschehen. Lohn dafür war dann noch das 0-2, wieder durch Gervais, der seinen eigenen Nachschuss technisch stark zum Ausbau der Führung nutzte.
Auch im zweiten Abschnitt behielten die Falken erstmal ihre Vorteile und stellten in Minute 22 innerhalb von 42 Sekunden auf 0-4. Valentis „Onetimer“ und Neuzugang Samuels-Thomas Nachschuss drückten sehr auf die Stimmung im Lager der Oberfranken. Heller wurde es erst wieder durch den Anschlusstreffer von Järveläinen mit seinem sehr platzierten Schuss. Ab da war es dann ein anderes Spiel mit ganz anderer Ausstrahlung der Gelb-Schwarzen. Ersten Großchancen von Gron und Bernhardt blieben noch ungenutzt aber spätestens durch das 2-4 von Lillich im 2.Versuch war man endgültig „back in Business“. Sekunden vor der zweiten Pause gelang dem starken Kolozvary im Powerplay sogar noch ein dritter Treffer. Zwar prallte ihm die Scheibe etwas glücklich vor die Füße, doch dann netzte er gedankenschnell ein.
Mit diesem weiteren Motivationsschub ging man in den vermeintlichen Schlussabschnitt und nach nicht einmal einer Minute schlug Davidek´s strammer Schuss tatsächlich zum Ausgleich ein. In der Folgezeit bekämpften sich beide Teams intensiv und als dela Rovere einen Brady-Fernschuss ins Tor abfälschte, schien sich die Waage zu Gunsten von Heilbronn zu neigen. Doch die Comeback-Tigers wollten sich noch immer nicht geschlagen geben und man legte nochmals alles rein. 80 Sekunden vor Ende ging Goalie Herden für einen sechsten Feldspieler vom Eis und weil sich die Falken dann noch eine Strafe leistete durfte man die Restspielzeit mit 6 gegen 4 agieren. Genau 6 Sekunden vor Schluss war es dann Neuzugang Davis vorbehalten den ersten Höhepunkt zu setzen, den auch kein Hollywood-Drehbuch besser hätte schreiben können. Sein „Strich“ von der Blauen schlug zum umjubelten Ausgleich ein.
Eine weitere Strafzeit der Gäste bescherte dann den Tigers nochmals Überzahl in der Overtime, aber trotz Feldvorteilen für Bayreuth gelang der Siegtreffer noch nicht.
Das Penaltyschießen musste über den Zusatzpunkt entscheiden. Davidek mit einer brillanten Bewegung und ein von Kolozvary trocken verwandelter Versuch, brachten den zweiten Zähler an den Roten Main, weil Herden die zwei Versuche der Gäste stark entschärfte.
Der Tigerkäfig ist nun vermutlich endgültig wieder zur Festung geworden.
Das nächste Heimspiel der Tigers findet am Freitag dem 14.Februar statt. Spielbeginn ist um 20 Uhr gegen die Eislöwen aus Dresden.
(BT/bis)
  
    
Eispiraten Crimmitschau
2:4! Eispiraten unterliegen Bad Tölz - Westsachsen holen keine Zähler bei den Löwen

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau fahren ohne Punkte wieder nach Hause. Die Westsachsen unterlagen bei den Tölzer Löwen trotz eines Blitzstarts mit 2:4.
Personal: Wie schon am Dienstag musste Danny Naud neben Carl Hudson auch auf Mitch Wahl, dessen hochschwangere Frau im Krankenhaus liegt, und Lukáš Vantuch, der noch immer an einer Unterkörperverletzung laboriert, verzichten. Wieder genesen und dabei war dafür Vincent Schlenker, der unter der Woche noch mit einer Grippe außer Gefecht gesetzt war. Im Tor startete Michael Bitzer.
Die Mannschaft von Trainer Danny Naud lag einen perfekten Start hin. Mit der ersten Chance nach 41 Sekunden gingen die Eispiraten bereits in Führung. Verteidiger Ty Wishart schaltete sich früh mit in die Offensive ein und schlängelte sich durch die Tölzer Hintermannschaft. Letztlich überwand er auch Franzreb zum 1:0 (1.). Die Hausherren fingen sich aber, schienen in der Folge griffiger und übernahmen mehr und mehr die Kontrolle über das Spiel. So waren es zwei fast identische Spielzüge, welche den Spielstand innerhalb von nur zwei Minuten drehten. Schön freigespielt traf erst Philipp Schlager zum 1:1 (3.), Marco Pfleger brachte seine Farben nach fünf Minuten dann in Front. Die Westsachsen kämpften sich aber zurück, spielten geradlinig und kamen nach einem Konter zum 2:2-Ausgleich. David Kuchejda fing im eigenen Drittel einen Pass ab und hämmerte die Scheibe schlussendlich humorlos an Franzreb vorbei ins Tor (10.). Wishart sowie die auffälligen Fyten und Wideman hatten in der Folge weitere gute Möglichkeiten, die jedoch ungenutzt blieben.
Die Eispiraten kamen dann nur schwer ins zweite Drittel und mussten zusehen, wie die Bad Tölzer nach und nach das Spiel an sich rissen. Schließlich war es Max French, der nach 26 Minuten zum 2:3 treffen konnte und die Eispiraten erneut in Rückstand brachte. Und French traf nur zwei Minuten später wieder. Einen Querpass in die unsortierte Hintermannschaft der Sachsen nutzte der Torjäger der Tölzer eiskalt – 2:4 (28.). Die Eispiraten wurden erst zum Ende des Mitteldrittels besser und kamen nun auch wieder zu besten Chancen. Doch Olleff vergab fast frei vor dem Tor, Wisharts Versuch wusste Maximilian Franzreb zu entschärfen.
Die Eispiraten hatten nun noch 20 Minuten Zeit, um das Ergebnis zu korrigieren und sich zurück ins Spiel zu kämpfen. Doch die Tölzer Löwen spielten defensiv nun sehr kompakt und ließen kaum noch gute Möglichkeiten für die Gäste zu. Wenn die Mannschaft von Naud dann doch einmal zum Torschuss kam, so war es meist nur aus der zweiten Reihe. Maximilian Franzreb war jedoch auf der Hut und ließ, ebenso wie Michael Bitzer auf Seiten der Crimmitschauer, keinen weiteren Gegentreffer zu. Die Westsachsen mussten sich schließlich mit 2:4 geschlagen geben.
(EC/af)
  
    
Löwen Frankfurt
Löwen-Duell am Family Day

(DEL2)  Am Sonntag, den 9. Februar findet in der heimischen Eissporthalle der letzte Family Day der Saison 2019/2020 statt. Beim Duell zwischen den Frankfurter und den Tölzer Löwen sollen also die kleinen Fans im Vordergrund stehen. Neben dem Spiel gibt es einige Attraktionen, bei denen sich die Kids austoben können. Das Spiel beginnt bereits um 16:00 Uhr.
Eines der Highlights ist die Malaktion von Halligalli Kelkheim. Alle kleinen Fans können im 4. Drittel die ausgemalte Vorlage (hier downloaden) oder ein eigenes Bild/Plakat abgeben. Für jedes abgegebene Bild spendet Halligalli Kelkheim 1€ an den Löwenherzen e.V.
Die Löwen konnten am Freitag trotz einer kurzen Bank den vierten Sieg in Folge feiern. Und dieser Sieg soll ein ganz besonderer in der Löwen-Geschichte sein. Mit dem 6:2 in Landshut feierten die Löwen ihren 100. Auswärtssieg in der DEL2 und festigten damit auch den 4. Tabellenplatz. Der Sieg kam vor allem durch eine gnadenlose Effizienz. Von 18 Schüssen gingen sechs ins Tor.
Trotz des Erfolges fehlen den Löwen auch am Sonntag wieder voraussichtlich neun Stammspieler. Immerhin wird Leon Hüttl von seiner Abstellung für den DEB zurück sein.
Dank zweier Torvorlagen am Freitag trägt auch am Sonntag wieder Max Faber den Topscorer.Helm. Er hat insgesamt 51 Punkte und wird von Stephen MacAulay, der 49 Scorerpunkte sammeln konnte, „verfolgt“. Bester Torschütze der Hessen ist Roope Ranta. Er steht bei 24 Toren und hat nun in fünf aufeinanderfolgenden Spielen getroffen.
Für die Tölzer Löwen läuft die aktuelle Saison gut. Mit 70 Punkten stehen die Tölzer auf dem 5. Tabellenplatz und haben fünf Punkte Rückstand auf die Frankfurter. Auch die Tölzer konnten das Wochenende mit einem Sieg beginnen. Mit 4:2 gewannen die Bayern zuhause gegen die Eispiraten Crimmitschau.
Topscorer der Bad Tölzer ist der Ex-Löwe Marco Pfleger. Er sammelte bisher 61 Punkte und ist damit der zweitbeste Scorer der Liga. Er schoss 29 Tore selbst und legte 32 Tore vor. Die meisten Vorlagen, gab der Verteidiger Matt MacKenzie (44 Assists).
Die Löwen Frankfurt haben in den bisherigen elf Begegnungen acht Siege feiern können. Erst in der letzten Saison schafften es die Bayern, die Artgenossen aus der Mainmetropole zu bezwingen. In dieser Saison konnte sich jeweils die Gästemannschaft durchsetzen. Die Frankfurter gewannen mit 5:2 und 2:1 in Tölz, während die Bayern in Frankfurt mit 3:2 nach Verlängerung siegen konnten.
Hinweise und Besonderheiten:
Adresse: Frankfurter Eissporthalle, Am Bornheimer Hang 4.
Tickets: Für das Spiel sind Karten im Online-Shop oder an der Abendkasse erhältlich.
Einlass: 14:30 Uhr (Für Dauerkarten-Inhaber 14:15 Uhr).
Parken: Aufgrund des Aufbaus für eine Veranstaltung auf dem Festplatz stehen dort nur eingeschränkt Parkplätze zur Verfügung. Wir empfehlen auf den Parkplatz des FSV auszuweichen oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
4. Drittel: Nach Spielende findet auch in dieser Saison das 4. Drittel statt. An Stand 1 hinter Block O können Fans nach dem Heimspiel Trevor für Fotos und Autogramme treffen. Zusätzlich gibt es extra dazu den Löwen-Becher mit 1L Licher Pils für 9,50€ zu kaufen – nur nach Spielende zum 4. Drittel.
Anreise mit Driverhood: Mit driverhood gelangt Ihr gemeinsam mit anderen Löwen-Fans als Fahrer oder Mitfahrer zu den Heimspielen. Jetzt anmelden: www.driverhood.com/loewen.
(LF/ss)
  
    
EC Kassel Huskies
Huskies unterliegen Bad Nauheim nach Penaltyschießen 2:3 – beweisen aber einmal mehr ein großes Kämpferherz

(DEL2)  Die Kassel Huskies haben ihr Derby gegen den EC Bad Nauheim (präs. von Zahnarztpraxis Butzmann) am Freitagabend mit 2:3 nach Penaltyschießen verloren.
Vor 4129 Zuschauern trafen für Kassel Justin Kirsch und Austin Carroll, im Penaltyschießen traf jedoch nur Bad Nauheims Bires.
Das Spiel begann wie man sich ein rassiges Derby in der heimischen Eissporthalle wünscht: Die Huskies machten Druck, nahmen umgehend das Zepter des Handelns in die Hände und setzten die Roten Teufel unter Druck. Doch: Ein frühes Tor wollte nicht gelingen und plötzlich waren es die Gäste, die bei einem der wenigen, aber stets gefährlichen Angriffe, die Führung erzielten. Andreas Pauli fuhr eine Attacke über die linke Seite, passte in die Mitte vor das Tor von Jerry Kuhn, dort lauerte Andrej Bires und netzte zur Gäste-Führung ein (13.). Ein Schock für Kassel? Keineswegs. Denn kaum ging das Spiel weiter, musste Ex-Husky Mike Card wegen Stockschlags auf die Strafbank. Mit dem freien Raum kamen die Huskies zum Ausgleich: Justin Kirsch täuscht zentral einen Schuss erst an und knallt dann den Puck unhaltbar für den starken Felix Bick im Nauheimer Kasten zum Ausgleich in die Maschen (14.).
Das zweite Drittel begann mit einem harten Check von Huba Sekesi gegen Alexander Karachun, der kurz auf dem Eis liegen blieb. Konsequenz für den Nauheimer: 2+10 Minuten Strafe, sowie 2+2 Strafminuten für die folgende Keilerei mit Husky Mario Scalzo. Nur: Tore wollten nun erstmal nicht fallen. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, in dem wache Kasseler insgesamt mehr vom Spiel hatten und deutlich häufiger aufs Tor schossen (29:15 Schüsse nach dem Mitteldrittel), doch es blieb beim 1:1. Das dritte Drittel versprach also Spannung pur.
Doch das Drittel war gerade drei Minuten alt, da nutzten die Gäste in bemerkenswerter Konsequenz ein Überzahlspiel zur erneuten Führung: Karachun war auf die Strafbank verbannt worden, Nauheims Kapitän Marc El-Sayed spielte hinter dem Tor stehend den freien Mike Card an, und der zielte präzise zur Führung (43.). Karachun nach feinem Solo (46.) hätte zwar fast postwendend ausgeglichen, doch Bick parierte. Jetzt wurde es ein Spiel gegen die Zeit. Die starke Defensive der Gäste ließ nur wenig zu und so wurde es ein erneutes Last-Minute-Drama: Kuhn vom Eis, Gewühl vor dem Tor der Gäste und dort steht Austin Carroll richtig und erzielt den späten Ausgleich – 36 Sekunden vor Ende des Spiels.
Die Overtime hielt Chancen auf beiden Seiten bereit, zweimal bemühten die Schiedsrichter noch den Videobeweis, Ben Duffy scheiterte mit einem Solo, Jack Combs knallte den Puck an den Pfosten des Huskies-Tores. Doch es folgte Penaltyschießen. Und dort traf nur der Nauheimer Bires – und sicherte den Gästen den Extra-Punkt.
Schöne Randnotiz: Der aus der Kasseler Talentschmiede EJK stammende Jan Luca Sennhenn gab am Freitagabend auf Seiten der Gäste sein Profi-Debüt. Der bei den Jung-Haien in Köln trainierende Sennhenn ist Förderlizenzler der Gäste. Die Huskies wünschen ihm eine erfolgreiche Karriere.
Vor dem Spiel hatte Ex-Husky und Verteidiger-Legende Sven Valenti in der Championsbar am Legendentalk teilgenommen. Zahlreiche Fans sicherten sich zudem Autogramme und knipsten Selfies mit dem sympathischen 602-Spiele-Husky.
Am kommenden Sonntag spielen die Huskies auswärts in Heilbronn, ehe es am kommenden Freitag, 19.30 Uhr, mit dem Heimspiel gegen Kaufbeuren bereits langsam auf die Zielgeraden der DEL2-Hauptrunde geht.
Tickets für die Heimspiele der Kassel Huskies gibt es online unter www.kassel-huskies.de, im VVK, an der Abendkasse und drei Stunden vor Spielbeginn im Fanshop in der Eissporthalle.
(ECK/tl)
  
    
ESV Kaufbeuren
Joker unterliegen in Freiburg mit 4:3 - Stefan Vajs und Jere Laaksonen fallen während des Spieles verletzt aus

(DEL2)  Am heutigen 45. Spieltag der DEL2 musste der ESV Kaufbeuren beim Tabellenzweiten in Freiburg antreten. Dabei konnte Trainer Andreas Brockmann verletzungsbedingt nicht auf Philipp de Paly, Alexander Thiel und Antti Kerälä zurückgreifen. Letzterer zog sich eine Unterkörperverletzung zu und wird voraussichtlich ein bis zwei Wochen pausieren müssen. Krankheitsbedingt fehlte dazu auch noch Max Lukes. 
Das Spiel begann vor 3.021 Zuschauern mit viel Druck der Hausherren und die Joker brauchten etwas, bis sie in das Spiel fanden. Luke Pither hatte nach knapp vier Minuten die erste dicke Chance für die Wölfe, Stefan Vajs aber parierte stark. Später hatten Chris Billich und erneut Freiburgs Top-Scorer Luke Pither gute Chancen, aber Joker Torhüter Stefan Vajs war jeweils mit der Fanghand zur Stelle. Die Wertachstädter hatten ihren ersten guten Abschluss durch Branden Gracel. Fabian Koziol hatte mit einem verdeckten Schuss ebenso einen gefährlichen Schuss abgefeuert wie auch Julian Eichinger und somit hatte auch EHC Torhüter Ben Meisner nun etwas mehr zu tun wie noch zu Beginn der Partie. Ein Konter der Joker nach 17 Minuten über Calvin Pokorny und Louis Latta nutzte die Nummer 74 des ESVK dann nicht nur zum 0:1 für seine Farben, sondern erzielte damit auch seinen ersten Treffer in der DEL2. Diese Führung nahmen die Kaufbeurer dann auch mit in die erste Drittelpause. 
Das zweite Drittel begann für den ESVK denkbar ungünstig. Scott Allen tankte sich nach 22 Minuten durch die Kaufbeurer Hintermannschaft und traf mit einem platzierten Handgelenkschuss genau in den Torwinkel zum 1:1. Die Joker zeigten sich aber nicht groß geschockt und suchten ihrerseits die Offenisve. Einen Zuckerpass von Julian Eichinger verwertete dann in Minute 31 Joey Lewis zum 1:2. Der Rechtsschütze konnte dabei von leicht links kommend vor das Tor ziehen und Ben Meisner die Scheibe dabei durch die Hosenträger schieben. Sekunden später legte der ESVK dann sogar das 1:3 nach. Florin Ketterer zog von der blauen Linie ab, Joey Lewis fälschte den Puck entscheidend ab und er zappelt im Netz. Die Allgäuer hatten im Anschluss gleich noch ein, zwei gute Torabschlüsse ehe die Freiburger wieder mehr auf die Offensive drückten. Dabei half ihnen auch ein erstes Powerplay nach 24 Minuten. Hier war Stefan Vajs mehrfach mit tollen Paraden im Blickfeld und verhinderte den Anschlusstreffer der Breisgauer. Sekunden vor Ablauf der Strafe verletzte sich der Kaufbeurer Torhüter aber und Jan Dalgic stand fortan am Kasten der Joker. Dieser musste dann auch schnell den ersten Gegentreffer hinnehmen. Die Hintermannschaft der Allgäuer schwamm schon zuvor stark und als dann der Gegenspieler von Scott Allen diesen völlig frei vor dem Tor stehen ließ, konnte auch der Freiburger seinen zweiten Treffer an diesem Abend markieren und es stand nur noch 2:3. Eine Minute und 25 Sekunden vor der Pause musste dann erneut ein Kaufbeurer auf die Strafbank. Die Freiburger zeigten ein tolles Powerplay, aber ein Treffer sollte nicht gelingen. Somit gingen die Hausherren mit einem Treffer in Rückstand in die zweite Pause. Neben Stefan Vajs schied zu allem Überfluss auch noch Jere Laaksonen verletzt aus. Der Finne musste zu näheren Untersuchungen sogar in das örtliche Krankenhaus eingeliefert werden.
Die Freiburger zeigten im letzten Drittel deutlich wieso die diese Saison unter den Top drei Teams der Liga zu finden sind. Die Joker taten sich schwer, gegen das schnelle und zielstrebige Spiel der Hausherren standhaft dagegen zu halten. Jan Dalgic im Kasten der Joker stand nun oftmals im Mittelpunkt des Spielgeschehens. In der 46. Minute stellten die Wölfe dann auch schon auf 3:3. Eric Betzold tauchte frei vor Jan Dalgic auf und hatte dann keine Mühe den Ausgleichstreffer zu erzielen. In der Folge waren wie schon erwähnt die Freiburger am Drücker und hatten einige hochkarätige Torchancen. Darunter auch zwei Lattentreffer. Die Kaufbeurer schafften es nur selten in der Offensive Druck auszuüben und wenn war Ben Meisner im Tor der Wölfe zur Stelle. Drei Minuten vor dem Ende klingelte es dann zum vierten Mal im Kasten der Joker. Die Freiburger ließen die Scheibe bei einem Angriff perfekt laufen, bis schlussendlich Nikolas Linsenmeier frei stand und einnetzen konnte. Die Allgäuer versuchten danach noch einmal alles, kamen auch zu zwei, drei guten Torabschlüssen, aber ein Treffer gelang nicht mehr. So verloren die Wertachstädter nicht nur die Partie, sondern wie angesprochen leider auch noch verletzungsbedingt Stefan Vajs und Jere Laaksonen.
(ESVK/pb)
  
    
Tölzer Löwen
Heimsieg!

(DEL2)  Endlich wieder ein Heimsieg. „Wir haben nicht die Schultern hängen gelassen, wir haben gesagt: Weiter!“, erklärt Kevin Gaudet. Die Tölzer Löwen schlagen die Eispiraten Crimmitschau mit 4:2.
Dabei begann alles, wie ein typisches Spiel gegen die Eispiraten. Die Löwen bestimmten die ersten zehn Minuten spielerisch, rannten aber immer wieder in Eispiraten-Konter. Ty Wishart besorgte bereits nach 41 Sekunden die kalte Dusche. Nach zwei starken Kombinationen konnten Philipp Schlager und Marco Pfleger das Spiel allerdings noch bevor die fünfte Spielminute abgeschlossen war drehen. Die Löwen übernahmen die Kontrolle, ehe Markus Eberhardt nach einem Fehler an der gegnerischen blauen Linie David Kuchejda auf die Reise schickte, der mit dem Schuss in den Winkel ausgleichen konnte. „Crimmitschau ist ein gutes Team, sie brauchen nicht viele Chancen, um zu treffen“, erkannte Gaudet an. Insgesamt ging das Unentschieden zu diesem Zeitpunkt allerdings in Ordnung.
Mit dem zweiten Drittel münzten die Buam ihre Überlegenheit dann in Tore um. Besonders die wieder vereinete Sedlmayr-French-Pfleger-Reihe sorgte für Freude. Der Kanadier des Trios traf innerhalb von zwei Minuten zum Doppelpack und sorgte für ein relativ beruhigendes Zwei-Tore-Polster. Auch im Schlussdrittel suchten ihn seine Mitspieler immer wieder, um ihm den Hattrick zu ermöglichen. Klappen, sollte dieses Vorhaben nicht mehr. Viel wichtiger aber: „Wir haben einen Weg gefunden dieses Spiel nach Hause zu bringen“, so Kevin Gaudet. Es blieb beim 4:2, der erste Heimsieg der Löwen nach drei Niederlagen vor heimischem Publikum - Balsam für die Seele. „Es sind unglaublich wichtige drei Punkte“, freute sich Gaudet. Um die geht es am Sonntag geht es für die Buam auch am Sonntag in Frankfurt.
(TL/sr)
  
    
ECDC Memmingen
Bitteres Ende in der Oberpfalz: ECDC verliert ersten Vergleich gegen Regensburg

(OLS)  Mit einem dezimierten Kader reisten die Indianer zum Topspiel nach Regensburg. Trotz einer starken kämpferischen Leistung und einer langen Führung wurde man am Ende nicht belohnt. Der Blick richtet sich nun auf das Heimspiel am Sonntag.
Trotz Schwächung durch eine Grippewelle, die Niki Meier, Steven Deeg und Patrik Beck erwischt hatte, starteten die Maustädter gewohnt mutig und mit einer breiten Brust in die Partie. In der 4.Minute tankte sich Brad Snetsinger aus der eigenen Zone durch und bediente Fabian Voit, der die Scheibe zum 1:0 unter die Latte setzte. Die Eisbären Regensburg taten sich gegen die Indianer schwer, vor allem ein abermals tolles Forechecking und die gelungene Defensivarbeit waren Grund für die Führung, mit der es in die erste Pause ging.
Im zweiten Drittel fuhr das Team von Coach Waßmiller die gleiche Linie. In einem sehr intensiv geführten Spiel musste viel über den Kampf gehen, den der ECDC voll annahm. Dennoch war Regensburg ein ums andere Mal brandgefährlich vor dem Tor von Joey Vollmer, der eine wahre Sahneleistung an den Tag legte. Auffällig waren auch die vielen geblockten Schüsse, die die Chancen der Donaustädter oftmals zunichtemachten. Jannik Herm hatte Mitte des zweiten Drittels die beste Gelegenheit die Führung sogar auszubauen, doch scheiterte am Pfosten. So ging es vom Ergebnis her unverändert ins letzte Drittel des Topspiels.
Dieser Spielabschnitt sorgte nochmals für Spannung. Die Eisbären setzten nun alles auf eine Karte und so fiel der Treffer in der 51.Minute. Regensburgs Kapitän, Peter Flache, war in Überzahl für die Gastgeber erfolgreich. Memmingen kämpfte weiter, doch wurde an diesem Abend nicht belohnt. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit musste Linus Svedlund in die Kühlbox und Regensburg nutzte diese Überzahl eiskalt aus. Heger ließ Joey Vollmer mit einem platzierten Schuss keine Chance und verwandelte zum 2:1 für die Eisbären, was dann auch der Endstand war.
Bereits am Sonntag treffen die beiden Teams erneut zum Topspiel aufeinander. Der ECDC wird dann alles daran setzen den zweiten Vergleich an diesem Wochenende für sich zu entscheiden. Wichtig dabei wird auch wieder die Unterstützung der heimischen Kulisse am Hühnerberg sein. Ob die krankheitsbedingten Ausfälle bis zum Sonntag wieder einsatzbereit sind, wird sich sehr kurzfristig erst entscheiden. Karten für das Spiel des Ersten gegen den Dritten sind weiterhin erhältlich.
(ECDCM/flmfr)
  
    
Starbulls Rosenheim
Erst sehr effektiv, dann sehr souverän

(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben am Freitagabend das zehnte Heimspiel in Folge siegreich gestalten können. Am 9. Spieltag der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd behielten die Grün-Weißen gegen den EC Peiting vor 2.109 Zuschauen im ROFA-Stadion mit 7:1 Toren deutlich die Oberhand. Im ersten Spielabschnitt stellten die Grün-Weißen durch effektive Spielweise die Weichen auf Sieg, um die Gäste im weiteren Spielverlauf dank souveränen und konzentrierten Auftretens nicht mehr ins Spiel zurück kommen zu lassen.
Das Fehlen mehrerer wichtiger Akteure (Tadas Kumeliauskas, Michael Fröhlich, Dennis Schütt, Kevin Slezak) konnten die Starbulls an diesem Abend deutlich besser verkraften, als der Gegner aus dem Pfaffenwinkel. Der EC Peiting musste wie schon in den letzten Spielen auf die beiden starken Importspieler Nardo Natzgaam und Martin Mazanec verzichten und schon nach zwei Wechseln in der Anfangsphase auch auf den US-Amerikaner Brad Miller. Trotzdem zeigte sich die Mannschaft von Trainer Sebastian Buchwieser den Hausherren im ersten Spielabschnitt ebenbürtig.
Allerdings agierten die Starbulls sehr effektiv und gingen mit der ersten klaren Torchance in Führung. Neuzugang Jake Smith – der 22-jährige Kanadier feierte sein Debüt im Rosenheimer Oberliga-Team – zeigte tollen Einsatz an der Bande und legte zurück auf Dominik Daxlberger, der die Scheibe per Direktabnahme flach im kurzen Eck versenkte (6.). Mit dem 1:0-Führungstreffer macht sich der am Spieltag 27 Jahre alt gewordene Stürmer selbst ein schönes Geburtstagsgeschenk. Zwei Minuten später war Gästekeeper Florian Hechenrieder eigentlich erneut geschlagen, doch der Winkel für Andreas Höller war vor dem leeren Tor etwas zu spitz. Im Gegenzug lag der Ausgleich zum 1:1 in der Luft, doch Simon Maier verpasste knapp (8.). Beim ersten Peitinger Powerplay musste der erneut sehr souveräne Starbulls-Keeper Andreas Mechel zwei gefährliche Schlagschüsse von Gästekapitän Andreas Feuerecker entschärfen (14.).
Statt 1:1 hieß es aber plötzlich 3:0 für Rosenheim. Zunächst verwertete Josh Mitchel einen perfekten Rückpass von seinem Mannschaftskapitän Michael Baindl eiskalt (16.), dann traf Andreas Höller ansatzlos aus dem Handgelenk maßgenau und unhaltbar ins rechte obere Eck (17.). Sekunden vor der ersten Pausensirene scheiterte Höller dann nach starker Vorarbeit von Fabian Zick aber am sehr gut reagieren Gästetorwart.
„Im zweiten Drittel haben wir unsere Spielweise ein bisschen umgestellt, um zurückzukommen, aber das hat überhaupt nicht funktioniert“, musste Gästecoach Buchwieser nach der Partie zugeben. Ein Abschluss in Überzahl, bei dem Anton Saal an Torwart Mechel scheiterte (23.), blieb für lange Zeit die einzige nennenswerte Peitinger Torchance. Die Starbulls waren nun klarer Chef im Ring. Doch es dauerte bis zur 35. Spielminute, bis die Dominanz zu einem weiteren Rosenheimer Treffer führte. Nach einem geschickten Wechsel kam Michael Baindl nach Doppelpass mit Höller frei zum Abschluss und ließ Torwart Hechenrieder keine Abwehrchance – 4:0. Einen Peitinger Konter gegen jeuphorisch und in dieser Szene viel zu leichtsinnig nach vorne spielende Starbulls verwertete Lukas Gohlke zum 4:1 (37.). Marinus Reiter stellte aber noch vor der zweiten Pause den Vier-Tore-Abstand wieder her und traf sehenswert ins linke obere Eck zum 5:1 (39.).
Im letzten Drittel dauerte es nur eine halbe Minute, bis die Hausherren die letzten Zweifel am Heimsieg beseitigten. Fabian Zick fälschte einen Schlagschuss von Florian Krumpe technisch perfekt ins linke obere Eck zum 6:1 ab (41.). Andreas Magg, der die Position zwischen den Holmen des Peitinger Tores von Hechenrieder nach der zweiten Pause übernommen hatte, konnte sich aber danach u.a. gegen Höller und Daxlberger einige Male auszeichnen. Als Andreas Höller in Überzahl ebenso platziert ins rechte obere Ecke vollendete, wie bei seinem ersten Treffer, war Magg völlig chancenlos (58.). Das 7:1 besiegelte die höchste Peitinger Niederlage im bisherigen Saisonverlauf. Zum zehnten Mal in Folge haben die Grün-Weißen auf eigenem Eis keinen Punkt abgegeben. Und dass die Starbulls an der Mangfall selbst ohne Punkt blieben, ist sogar schon 17 Heimspiele her. Ausgerechnet der EC Peiting war am 18. Oktober der letzte Gegner, der drei Zähler in einem Spiel aus dem ROFA-Stadion entführen konnte.
Am Sonntag steht bereits der zweite Vergleich zwischen den Starbulls Rosenheim und dem EC Peiting im Rahmen der Meisterrunde der Oberliga Süd an. Spielbeginn auf dem Peitinger Eis ist um 18 Uhr. Die Partie wird über das Portal sprade.tv auch live via Internet (Livestream-Gebühr 5,50 Euro) übertragen. Ihr nächstes Heimspiel bestreiten die Starbulls am Sonntag darauf. Zu Gast im ROFA-Stadion am 16. Februar sind die Selber Wölfe, Spielbeginn ist um 17 Uhr.
(SBR/mh)
  
    
VER Selb
Clevere Gäste entscheiden Partie im Mittelabschnitt

(OLS)  Einen Rückschlag im Kampf um den von Neu-Coach Herbert Hohenberg ausgegebenen Platz 6 gab es für unsere Selber Wölfe am 41.Spieltag gegen den SC Riessersee. Der Knackpunkt bei der 1:4 Heimniederlage war zweifelsohne der Mittelabschnitt, in dem unsere Jungs zu weit vom Gegner standen und zu offensiv agierten. Die läuferisch sehr starken Gäste, welche u.a. auf drei Förderlizenzspieler von Red Bull München (DEL) zurückgreifen konnten, bestraften dies eiskalt und sorgten mit drei Toren innerhalb von gut 5 Minuten für die Vorentscheidung in dieser Partie.
Neben dem verletzten Gelke fehlte unseren Wölfen auch der gesperrte Schmidt in der zweiten Sturmformation. Coach Hohenberger war demnach zur Reihenumstellung gezwungen. Unterstützung kam vom Kooperationspartner aus Bayreuth, die Nijenhuis und Zimmermann ins Selber Vorwerk schickten, Nijenhuis und Kolb durften im Sturm ihren Mann stehen. Gleich von Beginn an waren beide Mannschaften hellwach, boten den Zuschauern ein enorm hohes Tempo. Sowohl die Werdenfelser, als auch unsere Wölfe verteidigten sehr früh und ließen nur denkbar wenig zu. Beide Goalies bekamen von Anfang gehörig zu tun, zwingende Chancen blieben zunächst aber Mangelware. Bis zur 9. Minute – Pisarik verbüßte zwei Strafminuten wegen Beinstellens, die Gäste mit einem Mann mehr auf dem Eis und die Scheibe zappelte zum ersten Mal an diesem Abend im Selber Gehäuse. Auch in der Folge beide Mannschaften mit extremer Geschwindigkeit agierend. Pisarik versuchte es in der 11. Minute aus dem Slot, konnte Allavena jedoch nicht vor größere Probleme stellen. Die Gäste rissen nun mehr und mehr das Spiel an sich. Zitterbart´s Schuss aus spitzem Winkel blieb sichere Beute von Deske. Wenig später war Miguez alleine durch, verzog die Scheibe jedoch.
Auch ins zweite Drittel starteten beide Teams äußerst spritzig. Ondruschka versuchte es von der Blauen, traf den Puck jedoch nicht optimal. Bange Minuten brachen an, als Wölfe-Topscorer McDonald in die Kühlbox geschickt wurde, unsere Jungs aber mit gutem Penaltykilling. Kaum wieder komplett erspielten sie sich auch gute Möglichkeiten. McDonald setzte mit einem Zuckerpass den im Slot wartenden Pisarik in Szene, der vergab jedoch aus kurzer Distanz. Kurz darauf erneut McDonald an der Scheibe, steckte diese ebenso erneut fein auf Pisarik durch, aber der Tscheche scheiterte abermals an Allavena. Beim Schuss von Heigl musste dann Deske sein ganzes Können aufzeigen. Und wenn du vorne die Dinger nichts machst, wird dies böse bestraft. 27. Spielminute, unsere Jungs brachten die Scheibe nicht aus dem Verteidigungsdrittel und SCRTopscorer Arkiomaa erhöhte auf 0:2. Wir steckten nicht auf – nach einem langen Pass auf McDonald lief dieser gemeinsam mit Gare allen Garmischern davon - McDonald legte die Scheibe quer, Gare hätte nur noch einschieben müssen, traf aber nur das Außennetz. Welch eine Riesenmöglichkeit, unsere Wölfe aber zu nachlässig im Abschluss. Und es kam noch schlimmer. Beinahe im Gegenzug markierten die Werdenfelser das 0:3. Und dem nicht genug. Per Abstauber erhöhte Vollmer kurz vor Drittelende zum 0:4 Pausenstand und begrub alle Selber Hoffnungen auf eine Aufholjagd.
Im Schlussabschnitt rotierte Hohenberger noch einmal auf der Torhüterposition. Neuzugang Mnich kam somit zu seinen ersten Einsatzminuten im Selber Dress. Unsere Wölfe schmissen nochmal alles vorne, fanden aber keine Wege und Mittel das Abwehrbollwerk der Gäste zu durchbrechen, auch wenn die kämpferische Leistung durchaus stimmte. Der Anschlusstreffer von McDonald vier Minuten vor Schluss kam zu spät. Am Ende mussten sich unsere Jungs einem starkem SC Riessersee, der nicht viel zuließ, mit 1:4 geschlagen geben.
(VERS/ud)
  

VER Selb hinterlegt Bürgschaft für die DEL2 - Verantwortliche wollen für alle Fälle vorbereitet sein

Die Verantwortlichen des Eishockey-Oberligisten VER Selb haben fristgerecht die für einen Aufstieg in die DEL2 notwendige Bürgschaft beim Deutschen Eishockeybund hinterlegt.
„Wir haben unsere wirtschaftlichen Hausaufgaben gemacht und für den Fall der Fälle vorgesorgt und die Bürgschaft in Höhe von 25.000 Euro am vergangenen Mittwoch fristgerecht eingereicht“, so VER-Boss Jürgen Golly.
Ein Zögern hinsichtlich der Bürgschaft gab es zu keinem Zeitpunkt für die Vorstandschaft. Letzterer sieht es als eine ihrer wichtigsten Aufgaben an, alles in ihrer Macht stehende zu unternehmen, um den VERein auch für die Zukunft bestens aufgestellt zu haben.
Die kurzfristige Zielausrichtung und der absolute Fokus liegt bei den Selber Wölfen dennoch aktuell einzig und alleine auf dem Erreichen der PlayOff-Runde – alles andere muss sich diesem Vorhaben unterordnen. Dennoch. „Man kann nie voraussagen was im Eishockey passiert und in diesem Fall wie die Playoffs verlaufen.
Demzufolge wollen wir auf jeden Fall alles dafür getan haben, was unsererseits für den „Fall der Fälle“ notwendig wäre“, so der Wölfe-Vorstand abschließend.
(VERS/ud)
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles schlagen Scorpions vor ausverkaufter Kulisse

(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben am Freitagabend den fünften Sieg in Serie eingefahren. Gegen die Hannover Scorpions gewann die Mannschaft von Trainer Jacek Plachta mit 3:1 (0:0/1:0/2:1).
Rechtzeitig zur Partie gegen den Konkurrenten um die direkte Qualifikation für die Playoffs wurden die Verteidiger Jan Tramm und Yannis Walch, sowie Stürmer Daniel Lupzig wieder fit. Nach drei Spielen mit nur 13+2 Spielern eine wichtige Entlastung. So konnten die Crocodiles von Beginn an mit viel Tempo in die Begegnung mit den Mellendorfern gehen und die besseren Chancen kreieren. Auf Tore mussten die 1.955 Zuschauer im Eisland Farmsen allerdings bis zur 25. Spielminute warten: Norman Martens brachte die Scheibe vor das Tor zu André Gerartz, der Scorpions-Torwart Ansgar Preuß im zweiten Versuch überwand. Anschließend drängten die Gäste auf den Ausgleich und setzten die Hausherren unter Druck. Allein im Mitteldrittel gaben die Mellendorfer 18 Schüsse auf Kai Kristian ab, der seine weiße Weste allerdings auch im zweiten Spielabschnitt wahren konnte.
Den besseren Start in das Schlussdrittel erwischten dann wieder die Gastgeber: Dennis Reimer versenkte die Scheibe aus kürzester Distanz im Tor der Scorpions (43.). Da der Puck an das hintere Gestänge prallte und von dort direkt unter Preuß liegen blieb, gab es eine kurze Beratung innerhalb der Referees, die den Treffer aber unter Protesten der Skorpione anerkannten. Die Gäste gaben sich noch lange nicht geschlagen und machten es noch einmal spannend, als Dennis Arnold in der 49. Minute zum 2:1 einschob. Die Antwort der Krokodile ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Dennis Reimer stellte nur 45 Sekunden später in Überzahl den alten Abstand wieder her. Die Mannschaft von Trainer Jacek Plachta ließ im Anschluss nichts mehr anbrennen und brachte die Führung über die Zeit.
„Drei Punkte waren heute das beste Geschenk, dass man mir machen konnte. Es war bis zum Schluss ein enges Spiel. Wir haben uns das Glück erarbeitet und dadurch verdient gewonnen“, so Geburtstagskind Tim May. 
(CH/tb)
  
    
Rostocker EC
4:3-Sieg für furiose Piranhas - Die Rostocker bezwingen nach einer starken Aufholjagd erstmals den Spitzenreiter Tilburg Trappers

(OLN)  Tolle Leistung der REC Piranhas in der Eishockey-Oberliga Nord: Die Rostocker bogen gestern Abend gegen Spitzenreiter Tilburg Trappers einen 0:2-Rückstand noch um und gewannen das Heimspiel vor 841 am Ende enthusiastischen Fans völlig verdient mit 4:3 (0:1, 1:1, 3:1).
Die ersatzgeschwächten Gäste, bei denen zahlreiche niederländische Nationalspieler fehlten und viele Juniorenakteure aushalfen, erwischten den besseren Start. Gleich mit der ersten Überzahlsituation gelang ihnen die Führung (8.). Erst zum Ende des Abschnitts kamen die Piranhas besser in die Partie, verpassten jedoch den Ausgleich.
Ähnlich begann das zweite Drittel. Erneut schlugen die Trappers eiskalt zu und erhöhten auf 2:0 (23.). Doch die Hausherren steckten nicht auf, sondern kämpften sich in die Partie zurück. Letztlich brach Werner Hartmann mit einem abgefälschten Schuss den Bann und verkürzte auf 1:2 (33.). Damit war der Kampfgeist der Ostseestädter endgültig geweckt. Im Schlussabschnitt erhöhte der REC immer weiter den Druck und kam durch Christopher Stanley zum verdienten Ausgleich (49.). Und die Hausherren wollten mehr, blieben auf dem Gaspedal. Folgerichtig gelang ihnen auch der Führungstreffer durch Jannik Weist (55.). Nur drei Minuten später legte Constantin Koopmann das 4:2 nach. Der Anschluss der Gäste war nur noch Kosmetik. 
(REC/ct)
  
    
Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
TSV Erding
Erding chancenlos gegen bärenstarke Bulls

(BYL)  Vor der Partie hatte Erdings Trainer Thomas Vogl vor allem vor 
Stürmer Edgars Homjakovs und Verteidiger Vladimir Kames gewarnt. Und 
genau diese beiden Spieler waren es, die für die schnelle Allgäuer 
Führung sorgten: Homjakovs traf in Überzahl zum 1:0 (3.) und Kames nur 
34 Sekunden später zum 2:0. Die Bulls waren Chef in der Arena, wirkten 
körperlich präsenter und schneller in den Kombinationen.
Als aber auf Seiten der Gladiators Marko Babic die erste Chance hatte, 
ging ein Ruck durch die Mannschaft, auch wenn ERC-Torwart Christian 
Schneider beim versuchten Bauerntrick auf der Hut war. Und als die 
Erdinger erstmals Überzahl hatten, lag sogar der Anschlusstreffer in der 
Luft. Allerdings nahm Sonthofen danach das Heft wieder in die Hand. Der 
17-jährige Gladiators-Keeper Menno Bergmeister stand jetzt unter 
Dauerbeschuss und reagierte überragend, als Lukas Slavetinsky alleine 
vor ihm aufgetaucht war (15.). Pech für die Gastgeber in der 
Schlussminute des ersten Drittels. Erst rettete der Gästekeeper bei 
einem Poetzel-Schuss per Kopf, wenige Sekunden später traf Jamie Hill 
nur den Innenpfosten, und im direkten Gegenzug drückte Ondrej Havlick 
den Puck zum 3:0 über die Linie – 18 Sekunden vor der Sirene.
Auch im zweiten Abschnitt spielte sich das Geschehen vorwiegend im 
Erdinger Drittel ab. Aber die Gastgeber kämpften verbissen um jeden 
Quadratzentimeter Eis und machten dem Oberligisten das Leben schwer. Und 
dann durften die Gladiators tatsächlich jubeln, als Hill bei einem der 
wenigen Entlastungsangriffe den Puck zum 1:3 im Gästetor unterbrachte 
(27.). Die Bulls drückten aber weiter aufs Tempo, und in der 32. Minute 
stellten sie den alten Abstand wieder her: Filip Stopinski jagte den 
Puck zum 4:1 in den Winkel.
Als Rudi Lorenz in seinem 400. Spiel für die Gladiators das 2:4 gelang, 
träumten die Fans von einer Wende (48.). Doch mit drei Überzahltoren 
durch Kames, (50., 51.) und Slavetinsky (52.), sowie einem Tor von 
Stopinski (54.) sorgte Sonthofen für klare Verhältnisse. Den 
Schlusspunkt setzten aber die Gladiators: Alex Gantschnig besorgte das 
3:8 (57.).
(TSVE/wk)
  
    
EHC Klostersee
EHF Passau Black Hawks – EHC Klostersee 4:5 (2:1, 0:2, 2:2)

(BYL)  Dicke Überraschung oder besser gesagt: Sensationeller Auswärtssieg des EHC Klostersee beim bis dahin verlustpunktfreien Tabellenführer der Verzahnungsrunde. Mit dem 5:4-Erfolg an diesem Freitagabend beschmutzten die Grafinger erstmals die blütenweise Weste der niederbayerischen Gastgeber. Umso höher ist die Leistung der Rot-Weißen zu bewerten, fehlten wegen Verletzung oder krank doch nicht weniger als zehn (richtig: ZEHN) gestandene Kräfte und dazu Headcoach Dominik Quinlan, der sich daheim um seine ebenfalls erkrankte Frau samt zwei Kinder kümmerte und vor dem Laptop auf Sprade-TV mitfieberte. "Absolut super gemacht", schickte der Cheftrainer nach dem unglaublichen Coup Glückwünsche an seinen Co-Trainer Helmut Gleixner und die mit sechs U20-Spielern (deren zeitgleich angesetzte Partie musste dafür kurzfristig verlegt werden) auf Antrittsstärke aufgepäppelte Mannschaft. "Garant war heute, dass sich alle hundertprozentig an den Spielplan gehalten und das auf kompakte Defensive ausgerichtete System nach dem Rückstand und spätem Ausgleich nicht aus den Augen verloren haben", fasste der Quinlan-Vertreter an der Bande die außergewöhnliche Vorstellung zusammen.
Das erste Ausrufezeichen setzten die EHCler nach bereits 29 Sekunden. Als die Black Hawks die Sache in der neunten Minute mit zwei Toren innerhalb von 14 Sekunden drehten, schien alles in gewohnte Bahnen zu laufen. Doch die Klosterseer stemmten sich dagegen, standen in der Gefahrenzone vor Torhüter Rudi Schmidt sehr dicht - und setzten im zweiten Abschnitt die nächsten Nadelstiche. Durch die zwei Treffer in der 25. Minute in Überzahl und vier Minuten später lag man zur nächsten Pause wieder in Führung. Mit dem 4:2 in der Anfangsphase des Schlussdrittels setzten die Grafinger noch eins drauf. Auch durch die ein oder andere Strafzeit zuviel schwanden die Kräfte. Trotz allen Einsatzes und Kampfes kamen die Habichte noch einmal auf 4:4 heran (53./55.). Doch die Klosterseer wollten nun mehr als nur ein "ersatzgeschwächt achtbares Resultat". Die Moral war intakt, der Mut wurde belohnt - mit dem Siegtreffer genau drei Minuten vor der Sirene.
Am Sonntag im bestimmt heiß umkämpften Heim-Derby gegen die Erding Gladiators (Spielbeginn 17.30 Uhr) will das Team um Kapitän Bernd Rische, der in Passau nach fast vier Monaten Verletzungspause sein Comeback gegeben hatte, nun nachlegen. Vor einer hoffentlich würdigen Kulisse, die sich die EHC-Truppe absolut verdient hat.
(EHCK/pel)
  
    
EHC Königsbrunn
Königsbrunner Aufholjagd wird nicht belohnt

(BYL)  Mit 2:3 verliert der EHC Königsbrunn denkbar knapp sein Auswärtsspiel bei den „Eispiraten“ des ESC Dorfen. Wie erwartet war es ein Kampf auf Augenhöhe, am Ende entschied ein schwaches Mitteldrittel. 
In der Partie konnte EHC-Coach Waldemar Dietrich auf den wieder genesenen Kapitän Dominic Auger zurückgreifen, am letzten Wochenende wurde er noch geschont. Königsbrunn konnte mit drei kompletten Reihen die Partie bestreiten.
Beide Teams lieferten sich von Beginn an einen Kampf auf Augenhöhe und ließen nicht viele Möglichkeiten zu. Zudem standen in beiden Toren starke Schlussleute, die ihren Kasten sauber hielten. Auch in Überzahlsituationen wollten keine Treffer fallen, bis zur ersten Pause blieb es beim 0:0.
Doch im mittleren Spielabschnitt erwischte Dorfen den besseren Start und legte einen Zahn zu. Nahezu jedes Bully gewannen die Gastgeber, und entschieden nun auch fast jeden Zweikampf für sich, die Eispiraten waren einen Tick spritziger und aggressiver. In der 25. Spielminute konterte Dorfen den EHC nach Scheibenverlust eiskalt aus und ging durch den Treffer von Lukáš Mičulka mit 1:0 in Führung. Nur drei Minuten später legte Mičulka einen weiteren Treffer zum 2:0 nach, vorausgegangen war ein katastrophaler Fehler in der Königsbrunner Defensive. Die Eispiraten setzten nach, verpassten es aber weitere Treffer nachzulegen. Kurz vor der Pause hatte Dorfen sogar Gelegenheit, in doppelter Überzahl die Partie vorzeitig zu entscheiden, doch bis Drittelende fiel kein weiterer Treffer mehr.
Der letzte Spielabschnitt lief gerade mal sieben Sekunden, da prallte ein Schuss der Eispiraten von der Bande hinter dem Königsbrunner Tor zurück an den Schlittschuh eines Verteidigers und von da aus ins Tor. Dank des kuriosen Treffers stand es nun 3:0 für die Gastgeber, doch die Freude des heimischen Publikums währte nur kurz. Nur zwei Minuten später konnte der EHC in Überzahl durch den Treffer von Julian Becher auf 3:1 verkürzen. Königsbrunn war nun wieder im Spiel, Dorfen war nicht mehr so präsent wie im zweiten Drittel. In der 54. Spielminute fasste sich dann Max Arnawa ein Herz, tankte sich durch die Defensive der Eispiraten und schoss dann zum 3:2 ein. Doch danach wollte dem EHC nichts mehr gelingen, auch nach der Herausnahme von Goalie Nicolas Hetzel zugunsten eines weiteren Stürmers fiel bis Spielende kein Treffer mehr.
Königsbrunn verliert am Ende gegen clevere Gastgeber, die im mittleren Spielabschnitt mehr investierten und verdient den EHC ohne Punkte nach Hause schickten. Doch die Brunnenstädter steckten auch nicht auf, als im letzten Drittel der sehr glückliche Treffer für Dorfen viel. Die Moral in der Mannschaft stimmt und auch beim Einsatz gibt es kaum etwas zu bemängeln. Königsbrunn bleibt trotz der Niederlage vor Dorfen auf dem vierten Platz und hat theoretisch immer noch Chancen auf den zweiten Tabellenrang,
Sichtlich unzufrieden mit dem Ergebnis war der Königsbrunner Coach Waldemar Dietrich : „Das Spiel war im ersten Drittel ausgeglichen, für das zweite Drittel hatten wir uns viel vorgenommen. Wir sind gut gestartet, dann fällt das 1:0 und nach einem Scheibenverlust gleich das 2:0. Obwohl wir gute Chancen hatten, haben wir für zu wenig Verkehr vor dem Tor gesorgt. Dorfens Keeper Tanzer hat auch sehr gut gehalten. In der Pause haben wir uns noch vorgenommen, die zwei Tore aufzuholen. Doch dann kassieren wir nach ein paar Sekunden so einen kuriosen Treffer, wir haben uns aber wieder ins Spiel gekämpft, gute Chancen herausgespielt und zwei Tore gemacht. Es war eine enge Kiste, wir haben einfach zu wenig vor dem Tor gearbeitet und keine Nachschüsse bekommen. Dorfen war defensiv sehr präsent und hat viele Schüsse blockiert. “
(EHCK/hp)
  
    
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks unterliegen Klostersee - Sonntag zu Gast bei Oberligist Höchstadt

(BYL)  Die Passau Black Hawks mussten sich am Freitag beim Heimspiel vor 1.019 Zuschauern dem EHC Klostersee mit 4:5 geschlagen geben. Trainer Heinz Feilmeier war beim heutigen Heimspiel mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht zufrieden. „Wir hatten haben heute viele Fehler gemacht. Es ist sehr schwer die Anspannung von Spiel zu Spiel so hoch zu halten. Heute waren wir Mental nicht auf der Höhe. Haben bereits im Aufbauspiel viele Fehler gemacht. Im Gegensatz zu den letzten Spielen haben wir heute auch nicht unser einfaches Eishockey gespielt – genau das trainieren wir. Klostersee hat heute verdient gewonnen. Die Gäste waren sehr kampfstark haben um jede Scheibe gekämpft und haben auch in den Zweikämpfen mit dem Körper gearbeitet.“ Bereits nach 29 Sekunden mussten die Habichte den ersten Nackenschlag hinnehmen. Unsortiert ließen die Black Hawks einen Konter zu, welcher zum 0:1 führte. Noch im ersten Drittel gelang es den Black Hawks durch die Treffer von Florian Fischer und Dominik Schindlbeck mit 2:1 in Führung zu gehen. Das zweite Drittel kann man in die Kategorie „ganz schnell abhaken“ einordnen. Die Black Hawks spielten umständlich und wenig zielstrebig. „Der Gästetorhüter hatte bei unseren Schüssen auch immer freie Sicht.“ so Heinz Feilmeier. In Folge gelang es den stark dezimierten Gästen die Partie zu drehen. Und auch im Schlussdrittel waren es ebenfalls die Gäste, welche sofort wieder zuschlugen. Nach 43. Minuten führte der EHC Klostersee mit 2:4. Danach machten die Black Hawks mächtig Druck auf das Tor der Gäste. Alex Janzen konnte mit einem Doppelschlag zum 4:4 für die Hausherren ausgleichen. Doch es war bezeichnend für die Partie, dass die Gäste in der 57. Spielminute mit einem Schlenzer von der blauen Linie erneut in Führung gingen. Trotz Überzahlspiel und einem Feldspieler mehr auf dem Eis gelang es den Black Hawks nicht mehr ins Tor der Gäste zu treffen. Trainer Heinz Feilmeier macht seiner Mannschaft mit Blick auf das schwere Auswärtsspiel am Sonntag aber Mut. „Wenn wir am Sonntag zu unserem Spiel zurückfinden. Einfaches Eishockey spielen und als Mannschaft auftreten, ist es auch in Höchstadt möglich zu punkten. Wir haken das Spiel ab und bereiten und jetzt auf das Spiel am Sonntag vor und wollen dort Punkte holen.“ In der Tat wäre es jetzt falsch die Köpfe hängen zu lassen. Die Black Hawks haben nach wie vor eine sehr gute Ausgangsposition und können bereits am Sonntag den nächsten Schritt in die richtige Richtung machen. „Mund abwischen!“ so die Forderung vom Black Hawks Coach. Und jeder Zuschauer, welcher die Passau Black Hawks in dieser Saison verfolgt hat weiß: Die Mannschaft hat Charakter und die Qualität solche Spiele schnell hinter sich zu lassen und sich auf ihr Spiel zu fokussieren.
(EHFP/czo)
 
    
TSV Peißenberg
Die Eishackler gewinnen gegen den ESC Geretsried

(BYL)  Ein wunderschöner Abend für die Peißenberger Eishockeygemeinde. Mit einem souveränen 3:0 Heimerfolg verkürzen die „Eishackler“ den Geretsrieder Vorsprung auf nur noch einen Punkt.
Es war 60 Minuten kompaktes und aggressives Eishockey der Mannschaft vom neu zusammengestellten Trainergespann Mooslechner/Drexler.
Die „Eishackler“ legten los wie die Feuerwehr und nahmen gleich von Beginn an das Gästegehäuse ins Visier ihrer Absichten. Chance um Chance erspielten sich die „Eishackler“, aber vorerst wollte das Tor noch nicht fallen. Die Angriffe der „Riverrats“ zwischendurch, entschärfte der überragende Korbinian Sertl im Tor des TSV. In der 14. Spielminute war es dann aber soweit. Tobias Estermaier traf zum hochverdienten 1:0 für seine Mannschaft. Mehr Treffer sollten im ersten Drittel aber nicht mehr fallen trotz guter Möglichkeiten.
Die beiden letzten Abschnitte spiegelten sich im ersten Drittel wider. Die „Eishackler“ wollten diesen Erfolg am heutigen Abend unbedingt und traten auch dementsprechend auf. So waren es in der 33. und in der 55. Spielminute gleich zwei Unterzahl-Tore, die dem TSV gelangen. Beide Male hieß der Torschütze Valentin Hörndl. Der wie die gesamte Mannschaft ein super Spiel hinlegte.
Trotz der vielen Überzahl-Möglichkeiten der Geretsrieder konnten die „Eishackler“ auch unter anderem eine 3-5 Unterzahl-Situation schadlos überstehen. Es machte sehr viel Spaß der ganzen Mannschaft am Freitagabend zuzusehen und mit solchen Auftritten in den anstehenden Spielen muss auch wirklich was drin sein, denn der ESC Geretsried war mit Sicherheit keine Laufkundschaft sondern eine harte Arbeit die die TSV-Mannschaft konzentriert anging.
Am Sonntag geht’s jetzt nach Schongau die sind nicht Tabellenführer, sondern im Moment auf dem letzten Tabellenplatz der Abstiegsrunde. Wie die Spiele in Schongau laufen können, haben wir in den vergangenen Spielen, erstaunt beobachten müssen. So ein Derby muss die Mannschaft definitiv mit mehr Engagement angehen. Wie es geht hat die Mannschaft heute außerordentlich unter Beweis gestellt. Also anknüpfen und so weitermachen. Bis Sonntag.
(TSVP/as)
  
    
ESV Buchloe
Moosburg stoppt Buchloer Serie - ESV Buchloe verliert in der Aufstiegsrunde beim 5:6 gegen den EVM erstmalig eine Partie

(BLL)  Nach einer perfekten Hinrunde mit sieben Siegen aus sieben Partien hat es die Buchloer Pirates zum Rückrundenauftakt in der Aufstiegsrunde nun auch erstmalig erwischt. Ausgerechnet beim Blaulicht-Heimspiel, zu dem der ESV allen Blaulichtorganisationen freien Eintritt gewährte, unterlagen die Piraten am Freitagabend dem EV Moosburg mit 5:6 (1:2, 2:2, 2:2). Dennoch bleiben die Gennachstädter weiter an der Tabellenspitze, auch wenn man eine große Chance vertan hat, den Abstand auf den Fünften Moosburg weiter auszubauen.
Unter dem Motto „Ihr für uns und wir für euch“ hatten die Piraten alle Mitglieder von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Wasserwacht, und THW in die Sparkassenarena eingeladen. Und auch wenn die Freibeuter an diesem Abend die erste Niederlage in der Aufstiegsrunde kassierten, hatten die 403 Zuschauer – darunter zahlreiche Mitglieder der eingeladenen Blaulichtorganisationen – ihr Kommen sicherlich nicht zwingend bereut. Elf Tore bekamen die Besucher schließlich zu sehen – wobei die Gäste am Ende eines mehr auf der Anzeigentafel stehen hatten und somit nicht unverdient die drei Punkte entführten.
Den Hausherren glückte dabei aber eigentlich ein Auftakt nach Maß: In eigener Unterzahl brachte Alexander Krafczyk die Rot-Weißen nach starker Vorarbeit von John Boger mit 1:0 in Front (5.). Doch anschließend drehten die clever eingestellten Gäste das Spiel noch vor der ersten Pause. Bei beiden Gegentreffern ließ die bislang so sattelfeste ESV-Hintermannschaft der Moosburger Paradereihe zu viel Platz, was Miloslav Horava mit einem Doppelpack bestrafte (12./ 15.).
Diesen Rückstand wollten die Buchloer im Mitteldrittel aber sofort wett machen. Mit ordentlich Druck kam man aus der Kabine, doch beste Gelegenheiten wurde zunächst liegengelassen, weil die Scheibe einfach nicht über die Linie wollte. Zwei Treffer binnen 37 Sekunden drehten dann aber das Ergebnis schließlich doch. Michal Petrak hatte nach 27 Minuten zunächst zum 2:2 ausgeglichen, ehe der Tscheche nur Augenblicke später durch Alexander Krafczyk alleine auf die Reise geschickt wurde und vor EVM-Schlussmann Linus Messerer sogar zum 3:2 einnetzte (28.). Moosburgs Trainer Bernhard Engelbrecht regierte auf diesen Doppelschlag sofort mit einer Auszeit – eine weise Entscheidung wie sich schnell zeigen sollte. Denn obwohl das Momentum nun auf Buchloer Seiter zu sein schien, schlugen die Moosburger umgehend zurück und drehten das Spiel ihrerseits nun wieder innerhalb von nicht einmal drei Minuten. Erst hatte Vincenz Maier nur eineinhalb Minuten nach der Buchloer Führung zum 3:3 ausgeglichen (29.), ehe Tobias Hanöffer dann ESV-Goalie Johannes Wiedemann am kurzen Eck zum 3:4 überwand (32.). Dazwischen hatte David Vycichlo eine riesen Gelegenheit ausgelassen, weshalb die Analyse von ESV-Trainer Christopher Lerchner nach dem Spiel durchaus treffend war, dass die Gäste ihre Chancen genau zum richtigen Zeitpunkt nutzten, während die Buchloer ihre Möglichkeiten an diesem Abend nicht gut genug verwerteten. Und so bewahrheitete sich dann auch die Vorahnung von Lerchner, dass der erneute schnelle Führungswechsel zu Gunsten der Gäste ein Knackpunkt in diesem Spiel sein sollte.
Denn die Buchloer konnten im letzten Durchgang nicht mehr entscheidend zusetzen – auch, weil einige Spieler im Team gesundheitlich angeschlagen waren. Moosburg spielte es allerdings auch gut und kämpfte aufopferungsvoll, während auf ESV-Seite das zuletzt vorhandene Glück dieses Mal fehlte. So rückte die erste Niederlage der Aufstiegsrunde nach dem 3:5 durch Stefan Groß immer näher (47.). Timo Rauskolb verkürzte nach 52 Minuten zwar nochmals auf 4:5, doch mit 4:6 nach einem Konter, den erneut Hanöffer in den Winkel setzte, war die Entscheidung endgültig gefallen (58.). Daran änderte auch das 5:6 von Alexander Krafczyk nichts mehr, dass zwei Sekunden vor der Schlusssirene einfach zu spät kam.
(ESVB/chs)
  
    
SC Forst
Den Eisbären Burgau knapp unterlegen - Nature Boyz trotz Niederlage einsatzwillig

(BLL)  Am Freitag Abend gastierte der Tabellenführer der Abstiegsrunde im Peißenberger Eisstadion und mußte hart kämpfen, um letztendlich mit 3:5 (3:1, 0:2, 0:2) alle drei Punkte mit nach Hause nehmen zu können.
Der erste Spielabschnitt wurde von den Hausherren geprägt, denn sie starteten sehr selbstbewußt in dieses Spiel. Bereits in der 3. Spielminute brachte Roberto Gangemi die Hausherren mit 1:0 in Front. Dieses Tor lähmte den Angriffswirbel der Gäste ziemlich, denn die sich bietenden Chancen wurden großzügig vergeben. Zudem agierte die Defensivabteilung sehr konsequent. In der 13. Spielminute jedoch schlugen die Gäste zu, Konti Boris Drosz besorgte den 1:1-Ausgleich. Dieser beeindruckte die Gastgeber jedoch nicht, denn in der 17. Spielminute gingen sie wieder in Führung, Max Willberger war mit seinem Treffer zur Stelle. Knapp eineinhalb Minuten später erhöhten die Naturburschen auf 3:1, Anton Rauh besorgte den 3:1-Pausenstand.
Nach einer Kabinenpredigt der Eisbären begann der Mittelabschnitt. Als erstes Zeichen wechselten die Eisbären ihre Torhüter aus, jetzt war Roman Jourkov im Einsatz. Die Gäste agierten jetzt zielstrebiger und konnten in der 26. Minute auf 3:2 verkürzen, diesmal traf Konti David Tomecko. Chancen ergaben sich jetzt hüben wie drüben, beide Sturmreihen suchten ihre Chancen. Eine Überzahlsituation nutzte in der 36. Spielminute wiederum Burgau, um zum 3:3 auszugleichen, diesmal traf Dennis Tausend. So wurden zum letzten Seitenwechsel übergegangen.
Im letzten Spielabschnitt trafen sich die Mannschaften auf Augenhöhe, Burgau war spielerisch besser, Forst hielt mit Kampfkraft und Einsatzwillen dagegen. Beide Torhüter durften jetzt ihr Können zeigen. Das Spiel wogte wieder hin und her. In der 53. Minute schlug der nächste Konti zu: David Zachar erzielte die Gästeführung zum 3:4. Die Mannen um Trainer Stefan Roth ließen nichts unversucht, noch ein Unentschieder zu erreichen. In den letzten ca. 90 Sekunden räumte Jan Vlach seinen Platz für einen weiteren Feldspieler. Der Eishockeygott war kein Nature Boyz-Fan, denn mit Glück hielt Jourkov die Führung fest. 4 Sekunden vor Schluß besorgte Zimmermann den 3:5-Endstand, es war nicht schwer, die Scheibe ins leere Tor zu befördern.
(SCF/ws)
  
    
EC Eisbären Eppelheim
Eisbären-K.O acht Sekunden vor dem Ende

(RLSW)  Wie im ersten Duell in der EgeTrans-Arena mussten sich die Eisbären erneut äußerst knapp geschlagen geben. Auf alle Treffer der Gastgeber fanden Leon Rausch, Roman Gottschalk und Marco Haas die Antwort, doch der letzte Treffer gehörte 8 Sekunden vor dem Ende den Steelers.
Ein offener Schlagabtausch mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten stellte sich von Beginn an ein. Jedes Team hatte kurze Drangphasen, beste Einschussmöglichkeiten, doch bis zur ersten Pause hielten beide Goalies ihre Teams im Spiel.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts erspielten sich die Eisbären ein leichtes Übergewicht, um so überraschender der Führungstreffer der Steelers, die sich mit der üblichen Überfalltaktik eine Überzahlsituation schufen, die zum 1:0 verwertet werden konnten (29.). Doch nur kurz darauf das erste Powerplay der Eisbären, die nicht lange fackelten und durch Rausch den Ausgleichstreffer markierten (29.). Jetzt waren wieder die Eisbären am Drücker, konnten ihrerseits jedoch nicht die Führung erzielen. Gegen Drittelende wurden die Gastgeber wieder stärker und mit einem gerechten 1:1 nach 40 Minuten ging es in die 2. Pause.
In Unterzahl musste man ins Schlussdrittel starten, hatte diese fast überstanden, da kam der amtierende Meister doch noch zum erneuten Führungstreffer. Dieser beflügelte die Steelers offensichtlich, denn diese drängten nun auf die Vorentscheidung. Diesmal sollte „aus dem Nichts“ der Ausgleich der Eisbären folgen, Gottschalk tankte sich durch die Abwehr und schloss aus spitzem Winkel erfolgreich ab (49.). Doch auch dieser Ausgleich sollte nur 5 Minuten Bestand haben, ehe die offensiven Steelers erneut in Führung gehen konnten (54.). Als die Zeit knapp wurde, setzen die Eisbären auf den zusätzlichen Feldspieler, nutzen den Freiraum, da beide Mannschaften dezimiert agierten und kamen 17 Sekunden vor Schluss doch erneut zum Ausgleich. Doch dann spielte sich dramatisches ab. Mit dem nächsten Bully drückten die Steelers unkonventionell nach vorne und aus dem Gewühl heraus landete der Puck tatsächlich 8 Sekunden vor dem Ende erneut im Eisbären-Gehäuse – der K.O. war perfekt.
Die Eisbären müssen nun beide ausstehenden Partien zwingend gewinnen, um zumindest den Heilbronn EC zu überholen. Doch man ist auf einen Ausrutscher eines weiteren Konkurrenten angewiesen, um die Play-Off-Teilnahme am letzten Spieltag doch noch perfekt machen zu können.
(ECE/pt)
  
   
EHC Zweibrücken Hornets
Der Tabellenletzte empfängt den Tabellenführer - Noch vier freie Plätze im Fan Bus

(RLSW)  Am Samstag um 19.45 Uhr spielen die Hornets bei den Mad-Dogs Mannheim.
Der 20. Spieltag in der Regionalliga Südwest kann für die ein oder andere Vorentscheidung sorgen.
Die Tickets für die Playoff Plätze hat sich die Mannschaft von Ralf Wolf bereits gesichert. Damit haben sich die Hornets eine hervorragende Ausgangssituation geschaffen. Sechs andere Teams streiten sich um die verbleibenden drei Plätze im Kampf um die Meisterschaft.
Bereits heute empfangen die Baden Rhinos, den in der Tabelle auf Platz zwei liegenden EV Ravensburg. Mit einem „Dreier“ würden sich die Gäste ebenfalls für die Endrunde qualifizieren. Die Baden Rhinos benötigen die Punkte jedoch dringender. Zeitgleich findet das Baden-Württembergische Derby, zwischen den Eisbären Heilbronn und den Stuttgart Rebels statt. Bei einer Niederlage der Rebels ist der Playoff Zug endgültig abgefahren. Um 19.15 Uhr spielt der SC Bietigheim-Bissingen gegen die Eisbären Eppelheim. Auch hier benötigen beide Teams die wertvollen Punkte.
Die Hornets haben somit, zumindest auf dem Papier, die leichteste Aufgabe an diesem Wochenende. Mit einem Sieg bei den Mad-Dogs, ist dem EHC der erste Platz in der Vorrunde nicht mehr zu nehmen. Damit verbunden, ist das jeweilige Heimrecht im Halbfinale und in einem möglichen Finale.
Dies ist auch das erklärte Ziel von Ralf Wolf:
„Ich will als Tabellenerster in die Playoffs einziehen“, um in den entscheidenden Finalspielen den Heimvorteil zu haben. Unsere Fans sind der siebte Mann auf dem Eis und werden die Mannschaft nach vorne peitschen. Das ist ein großer Vorteil für uns“.
Für das Spiel in Mannheim, wird Claudio Schreyer weiterhin verletzungsbedingt fehlen. Ebenso fehlen Marco Voltz und Marcel Hoffmann. Dafür ist Sebastian Trenholm wieder im Kader.
Der ohnehin nicht breite Kader der Gastgeber, wurde durch den Abgang von Topscorer Patrick Martens, zu den Stuttgart Rebels weiter dezimiert. Trotzdem ist der Coach der Mad-Dogs weiterhin optimistisch. „Wir spielen mit einer sehr jungen Mannschaft, die Jungs sind teilweise erst 17 Jahre, dafür machen sie ihre Sache wirklich gut. Wir sind zwar weit abgeschlagen in der Tabelle, doch wir werden das Zünglein an der Waage sein“. So Sascha Trivunov in der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen die Baden Rhinos.
Für das Spiel in Mannheim hat der Fanclub Bad Company einen Fan Bus organisiert. Aktuell sind noch vier Plätze frei. Abfahrt ist um 17.30 Uhr an der Festhalle Zweibrücken. Anmeldungen bitte an Andreas Träutlein unter 0176/52972191. Der Preis beträgt 15 Euro.
Wir freuen uns auf eine spannende Partie.
  
    
Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Rheinland-Pfalz-Liga
  
    
EHC Neuwied Bären
Bären entzaubern den Meister

(RLW)  13,5 Jahre liegen Jeff Smith und Kirill Litvinov auseinander, aber diese Szene hatte etwas vom stolzen Vater, der seinen Sohn herzt. Der Topscorer der Neuwieder Bären hier, der 17-jährige Youngster da – beide strahlend Arm in Arm, beide überglücklich. Der Auslöser: Litvinov hatte kurz zuvor in der 60. Minute des Pre-Playoff-Spiels des EHC gegen den Herforder EV seinen besonderen Gänsehautmoment vor 837 Zuschauern. Er passte, Maximilian Herz schoss, und der Jüngste im Kader der Gastgeber kam zu seinem ersten Scorerpunkt in der Eishockey-Regionalliga. Der Litvinov-Assist war der finale Neuwieder Coup beim furiosen 7:1-Heimsieg über den amtierenden Meister in einer Partie, die so viele Geschichten beinhaltete, dass sie gefühlt kaum in 60 Eishockey-Minuten passen.
Kapitel eins: die beendete Serie. Fünf Anläufe hatte Neuwied in dieser Saison gegen den Titelverteidiger genommen, fünfmal unterlag der EHC den Ice Dragons. „Ich kann meiner Mannschaft nur gratulieren und habe zwei Drittel lang eine sehr gute Leistung gesehen“, freute sich Trainer Leos Sulak diesmal. Mit starker Chancenverwertung, viel Präsenz vor dem Tor von HEV-Schlussmann Kieren Vogel, starkem Einsatz und souveräner Abwehrarbeit hielten die Bären die Ostwestfalen in Schach. „Ich habe eine Mannschaft gesehen, die den Wille hatte, das Spiel zu gewinnen und heute alles richtig gemacht hat“, beschrieb Herfords Trainer Jeff Job die Leistung des verdienten Siegers, während er die Leistung seines Teams folgendermaßen beschrieb: „Im zweiten Drittel haben wir total geschlafen, drei schnelle Gegentore bekommen und unsere Chancen nicht genutzt. Neuwied hat verdient gewonnen und uns eine Lehre ins Sachen Eishockey erteilt.“
Kapitel zwei: Hutt ohne Punkt. Um die Drachen an die Leine zu legen, muss man Topscorer Killian Hutt in den Griff bekommen. In seinem 20. Saisoneinsatz blieb der flinke Torjäger erst zum zweiten Mal ohne Scorerpunkt, was nicht nur der Verdienst der Zweikampfstärke und des guten Stellungsspiels der EHC-Abwehr, sondern auch der Paraden Justin Schrörs‘ war. Vor allem im ersten Abschnitt spielte der 25-Jährige überragend. „Wir können uns bei Justin bedanken, dass wir nach 20 Minuten 2:1 vorne und nicht 2:5 hinten lagen, weil wir viel zu weit von den Leuten weg waren und die Positionen nicht richtig gehalten haben“, monierte Sulak.
Kapitel drei: Neuwied trifft in den wichtigen Momenten. Keine zwei Minuten war die Begegnung alt, da machte Jeff Smith bereits den frühen Anfang mit dem 1:0. Diese Führung glich Justin Unger zwar aus (6.), und Herford hätte danach durchaus nachlegen können, aber in Überzahl legte Smith nach (14.). Als die Bären dann eine Unterzahlsituation überstanden hatten, und Tobias Etzel mit einem Doppelpack (23., 32.) sowie Kapitän Fröhlich per großartigem Solo durch die halbe Herforder Mannschaft (27.) trafen, zog der EHC den Gästen den Zahn. Danach bestimmte Neuwied die Partie mit großer Selbstsicherheit und beeindruckender Selbstverständlichkeit. „Wir haben ab dem zweiten Drittel fast nichts mehr zugelassen“, lobte Sulak sein Team, das durch Smith (47.) das Ergebnis weiter in die Höhe schraubte und durch Maximilian Herz (60.) den Endstand herstellte. Es war das Tor, nach dem Kirill Litvinov unter seinem Vollvisier strahlte, weil er genau wusste, dass er auf dem Spielberichtsbogen gerade seinen ersten Regionalliga-Scorerpunkt vermerkt bekam. Dass Litvinov und das zweite Eigengewächs Sven Asbach gegen den entzauberten Angstgegner gerade in den letzten fünf Minuten überhaupt so viel Eiszeit erhielten – Asbach spielte sogar in Unterzahl -, davon konnte man vor der Partie nicht zwangsläufig ausgehen.
Kapitel vier: Der doppelte Etzel. Tobias Etzel ist ein Spieler, der sich immer in den Dienst der Mannschaft, und in der dritten Reihe an der Seite von Deion Müller sowie Maximilian Herz nicht zwangsläufig die Aufgabe hat, für Angriffsspektakel zu sorgen. In der Regionalliga traf er zuletzt am 30. November 2018 – und nun gegen Herford binnen neun Minuten gleich doppelt und vorentscheidend zum 3:1 und 5:1. Es war die komplette Mannschaft, die diesen Sieg mit Ausrufezeichen gleichermaßen herausarbeitete und herausspielte.
(EHCN/pehcn)
  
    
Regiona Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord - Ostseeliga
  
    
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Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
Landesliga Berlin
Balsam für die Seele, Tore für die Moral

(LLB)  Nach zuletzt zwei Niederlagen besiegte der OSC Berlin in einer bemerkenswert fairen Partie die ersatzgeschwächte BSG Eternit am Freitagabend im Erika-Heß-Eisstadion klar mit 12:4. Ausschlaggebend für den deutlichen Erfolg waren der konzentrierte Auftritt der Mannschaft, der sich im Gegensatz zu vielen anderen Spielen in dieser Saison an diesem Abend fast über die gesamte Spielzeit erstreckte sowie das beinahe konsequente Ausnutzen der sich bietenden Chancen.
Trotz diverser Ausfälle brachte die BSG immerhin 13 Feldspieler und Torhüter David Engel mit nach Wedding, der OSC war mit 16 Feldspielern und Lilly-Ann Riesner ein wenig stärker besetzt.
Von Beginn an zeigte der OSC, dass man insbesondere das ärgerliche 4:5 nach Penaltyschießen gegen den ESC 07 vom letzten Wochenende vergessen machen wollte und arbeitete druckvoll auf das Tor von David Engel, der sich bald auszeichnen konnte. Aber schon in der dritten Minute musste er das erste Mal hinter sich greifen. Sebastian Schramm setzte sich stark durch und Bo Schauer nahm dankbar dessen Zuspiel zum 1:0 an. Im Gegensatz zu vergangenen Spielen in den letzten Wochen lehnte sich der OSC aber nach der Führung nicht zurück, sondern setzte sein Spiel fort, so dass David Engel weiter gut zu tun bekam. Die BSG setzte ihrerseits auf die mit „einem-Mann-vorne-lauern-und-auf-lange-Pässe-warten-Taktik“. Das ergab natürlich mehr Raum für die OSC-Stürmer und die wussten den nach einiger Zeit auch zu nutzen. So dauerte bis zur elften Minute, bis Sebastian Schramm und nur 70 Sekunden später Dimitri Barabas den Vorsprung auf 3:0 ausbauten. Es lief für den OSC, die Betriebssportler hatten dem Ganzen nur wenig entgegenzusetzen, so dass Lilly-Ann Riesner nicht so viel zu tun bekam, war aber bei den einzelnen Schüssen bzw. Angriffen auf dem Posten. So blieb es bis zur Drittelpause beim 3:0, die einzige (!!!) Strafe in diesem Spiel brachte in der Überzahl nichts für den OSC (14. – 16. Minute).
Nach der Pause traten die Betriebssportler anders auf. Man attackierte nun früher und achtete mehr auf die eigene Defensive, so dass man mit dem OSC auf Augenhöhe agierte. Lohn war dann das erste Tor für die BSG, Jörg Flieger konnte Lilly-Ann Riesner mit einem „satten“ Schuss in den Winkel überwinden. Wer nur dachte, dass der OSC mit diesem Anschlusstreffer in seine alten Verhaltensmuster zurück fiel, sah sich getäuscht. Nur 19 Sekunden später war der alte Abstand wieder hergestellt, wenn auch ein wenig glücklich war es Sven Mönch, der zum 4:1 traf (beide Treffer 27.). Als dann Bo Schauer in der 29. Minute zum 5:1 vollendete, war der „Drops fast gelutscht“, aber Nico Kuicke traf noch zum 2:5 (33.) aus BSG-Sicht. Die ging nun wieder auf ihre schon erwähnte Kontertaktik zurück, „bitterer“ Lohn waren Tore des OSC. Michael Bach – mit seinem ersten Treffer für das OSC-Team – und Sven Hannemann schossen den OSC bis zur zweiten Pause auf 7:2 nach vorne.
Auch im Schlussabschnitt blieb die BSG bei seiner Taktik und der OSC bei seinem druckvollen Spiel. Erfolgreicher war der OSC. Zwischen der 46. und der 54. Spielminute schossen Phillip Gölles, Sebastian Schramm und Martin Breitkopf (2 – auch das zehnte) das Ergebnis bis auf 11:2, ehe Nico Kuicke noch Kosmetik betrieb. Es war wohl ein Moment der Unkonzentriertheit, der diesen Treffer ermöglichte, denn die eher harmlos geschossene Scheibe rutschte Lilly-Ann Riesner zur Überraschung aller durch die Matten (57.). Den Schlusspunkt in diesem unterhaltsamen und fairen Spiel setzte dann Sebastian Schramm, der damit nicht nur das Dutzend voll machte, sondern auch sein drittes Tor erzielte (59.).
Sven Hannemann: „Nach dem 1:3 dachte ich ganz kurz, dass wir wieder ins „Wackeln“ kommen, aber ansonsten war es heute ein guter Auftritt von uns. Wir haben die ganze Zeit viel gearbeitet und dabei sogar noch Einiges „liegen gelassen“.
(NIS/mp)
  


 Samstag 8.Februar 2020 www.icehockeypage.de 
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