Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
EV Pegnitz
(BLL)  Stürmer Maximilian Eissner, der bereits längere Zeit mit dem Team trainierte, hat nun auch sein Debüt bei den Ice Dogs gegeben und spielte zuvor im Bayreuther Nachwuchs und auch im Landesliga-Team der Tigers
  
EV Dingolfing
(BLL)  Verteidiger Manuel Ruhstorfer, der bis auf zwei Spielzeiten in Vilshofen seine gesamte Laufbahn bei den Isar Rats verbrachte, wird nach dem kommenden Wochenende seine aktive Laufbahn beenden
 
Blue Devils Weiden
(OLS)  Für Stürmer Philipp Siller, der bereits mehrere Wochen fehlte, hat sich nach neueren Untersuchungen einen Bluterguß im beckenbereich zugezogen, womit die aktuelle Saison für ihn vorraussichtlich bereits vorzeitig beendet ist

EHC Red Bull München
(DEL)  Nationalspieler Konrad Abelsthauser hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird rund zwei Wochen pausieren müssen
  
Hannover Scorpions
(OLN)  Nach dem Rücktritt von Dieter Reiss werden die Scorpions am kommenden Montag ihren neuen Cheftrainer vorstellen
  
EC Hannover Indians
(OLN)  Der deutsch-slowakische Stürmer Igor Bacek hat seinen Vertrag am Pferdeturm verlängert und wird somit bereits in seine vierte Saison im Trikot der Indians gehen
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons müssen ab der nächsten Saison auf Stürmer Marcel Weise verzichten, der angekündigt hat seine aktive Laufbahn nach mehr als 500 Spielen im Erfurter Trikot nach der aktuellen Saison zu beenden
  
EC Harzer Falken
(RLN)  Die Harzer Falken müssen küftig auf ihren Topscorer Artjom Kostyrev verzichten, der das Team aus persönlichen Gründen verlassen hat
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 9.Februar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 20 Beiträgen von den Spielen der Nachwuchs-Nationalmannschaften, aus der Deutschen Eishockey Liga, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
Deutscher Eishockey Bund
Heim-Turniere: U17-Auswahl sichert sich Turniersieg / U19 wird Dritter

(DEB)  Das letzte Spiel des 5-Nationen-Turniers in Berlin hat die deutsche U19-Nationalmannschaft für sich entschieden und sich somit den dritten Platz gesichert. Die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter besiegte die Schweiz mit 4:3 (0:1, 2:2, 1:0, 1:0) nach Verlängerung.
Die Partie gegen die Eidgenossen begann mit hohem Tempo. In der vierten Spielminute kam es zum ersten Powerplay für die deutsche Mannschaft, das jedoch nicht zum ersten Treffer führte. In der 12. Spielminute gelang den Schweizern das erste Tor der Begegnung. Zwei weitere Unterzahlsituationen blieben für die deutsche Auswahl trotz großem Druck der Schweizer Mannschaft ohne Konsequenz. Somit ging es mit dem Spielstand von 0:1 in die erste Pause.
Die Schweizer Auswahl handelte sich gleich zu Beginn des zweiten Drittels eine Zwei-Minuten Strafe ein. Im anschließenden Powerplay nutzte die deutsche Auswahl schließlich die Chance und erzwang in der 23. Minute durch John Broda auf Zuspiel von Mario Zimmermann den Ausgleichstreffer. Doch die Eidgenossen drängten weiter zum Tor und erhöhten in der 34. Spielminute auf 1:2. Vier Minuten später lag das Glück erneut bei den Schweizern, die auf 1:3 erhöhten. Kurz vor der zweiten Pause gelang Constantin Vogt für Team Deutschland der Anschlusstreffer zum 2:3. Bei diesem Ergebnis blieb es bis zur zweiten Pause.
Das dritte Drittel blieb mit vielen Chancen auf beiden Seiten spannend, die jedoch allesamt nicht zu einem weiteren Tor führten. Erst in der 60. Spielminute konnte die deutsche Mannschaft sechs Sekunden vor Schluss den Ausgleichstreffer zum 3:3 durch Steven Raabe erzielen. Das Spiel ging somit in die Verlängerung, welche in der 61. Minute durch erneut Steven Raabe mit dem 4:3 entschieden wurde.
Das Vorbereitungsturnier für die in der kommenden Saison stattfindende U20 Weltmeisterschaft in Kanada geht damit zu Ende. Schweden sichert sich mit neun Punkten aus vier Spielen den ersten Platz, Finnland folgt mit acht Punkten auf Platz 2. Deutschland konnte sich mit dem Sieg im letzten Spiel Platz 3 sichern.
Tobias Abstreiter, U20-Bundestrainer: „Die Mannschaft hat heute bis zum Schluss an den Erfolg geglaubt und ihn sich am Ende auch verdient. Dieser Sieg im letzten Spiel ist der krönende Abschluss des Turniers in dem wir uns von Spiel zu Spiel steigern konnten. Mich freut vor allem die Entwicklung zu sehen die die Mannschaft genommen hat. Wir haben in einem international äußerst stark besetzten Turnier den dritten Platz belegt und können darauf wirklich stolz sein.“
Die deutsche U17-Nationalmannschaft hat das Heim-Turnier in Füssen gewonnen. Die Mannschaft von Nachwuchs-Bundestrainer Philip Kipp zeigte erneut eine kompakte Mannschaftsleistung, setzte sich am Abend deutlich mit 9:1 (2:0, 5:0, 2:2) gegen Dänemark durch und sicherte sich somit vor den punktgleichen Slowaken den Turniererfolg.
Das Spiel dauerte bis zur 16. Minute, ehe Marius Winkelmann und Nikolaus Heigl die deutsche Mannschaft per Doppelschlag mit 2:0 in Führung bringen sollte. Schließlich zog die DEB-Auswahl im Mittelabschnitt dem Gegner davon. Ein Tor von Philip Hecht (27.), zwei Treffer von Thomas Heigl (34. und 37.) sowie das zweite Tagestor von Nikolaus Heigl (37.) und der Treffer von Connor Korte (38.) hinterließen nach dem Mittelabschnitt den Spielstand 7:0 auf der Anzeigetafel in Füssen. Für Goalie Luca Ganz war nach 40 Minuten Schluss - für ihn rückte Joshua Appler zwischen die Torpfosten. Dann machte das deutsche Team munter weiter und erhöhte durch Sandro Mayr in der 44. Minute auf 8:0 sowie durch Connor Korte in der 50. Minute auf 9:0. Anil Ozbay (55./SH) und Mikko Sørensen (58.) gestalteten das Ergebnis mit ihren beiden Treffern noch ein wenig ansehnlicher für den dänischen Gegner.
Die deutsche U17-Nationalmannschaft steht somit eindrucksvoll als Turniersieger fest. Die Slowakei (6 Punkte – punktgleich), Schweiz (5 Punkte) und Dänemark (1 Punkt) platzieren sich dahinter.
(DEB/dn)


U19-Turnier in Berlin Tag 5: Schweden holt sich Turniersieg, Deutschland belegt den 5. Platz


(DEB)  Schweden gewinnt durch ungefährdeten Sieg gegen Tschechien das Turnier. Deutschland gewinnt nach Verlängerung gegen die Schweiz und belegt am Ende den 3 Platz. Nachfolgend die Berichte zum Tage.
Schweden holt sich Turniersieg:
Eine starke Vorstellung gab Schweden auch im letzten Turnierspiel ab. So wurde auch Tschechien besiegt, 5:2 (4:1/0:1/1:0) hieß es am Ende und Schweden gewinnt damit auch das Turnier.
13:00 Uhr Schweden – Tschechien 5:2 (4:1/0:1/1:0)
Für Schweden geht es um den Turniersieg, Tschechien könnte noch auf den 2. Platz vorrücken. Den Schweden würden zwei Punkte reichen, um dieses Turnier zu gewinnen, Tschechien bräuchte drei Punkte, um sich nach oben zu verbessern. Sonst könnte es sogar noch um einen Platz nach hinten gehen.
Das Spiel nahm gleich Fahrt auf und es klingelte auf beiden Seiten sehr früh. Schweden konnte durch Arvid Costmar nach 13 Sekunden in Führung bringen, nach 91 Sekunden gelang Tomas Krehlik der Ausgleich. Weitere 35 Sekunden später führte Schweden wieder, Oscar Lawer überwand Hugo Haas im Tor der Tschechen zum 2:1. Die Skandinavier hatten im Anschluss die besseren Offensivaktionen und bei doppelter Überzahl gelang nach neun Minuten das 3:1. Emil Heineman zog ab und Tschechiens Torhüter war chancenlos. Vier Minuten vor dem ersten Seitenwechsel brachte Albin Sundsvik Schweden mit einem weiteren Überzahltreffer den Turniersieg einen weiteren Schritt näher.
Mit Jan Skorpik im Tor ging Tschechien in das 2. Drittel. Die Tschechen versuchten auch mehr Druck aufzubauen, aber Schweden stand gut und den Rest erledigte Matheus Ward im Tor der Schweden. Diese konterten immer wieder und so gab es Chancen auf beiden Seiten. Nach 28 Minuten gelang es den Tschechen das Spiel wieder enger zu gestalten, Theodor Pistek konnte auf 4:2 verkürzen. Beide Teams spielten mit viel Einsatz, weitere Tore gelangen in den zweiten 20 Minuten allerdings nicht.
Zu Beginn des 3. Drittel gelang es Schweden den Abstand wieder auf drei Tore zu stellen. Hampus Karlsson war für die Skandinavier nach 43 Minuten erfolgreich. Tschechien erhielt sieben Minuten vor dem Ende mit einer doppelten Überzahl die letzte Chance, hier noch aufschließen zu können. Die Chance wurde jedoch nicht genutzt. Schweden ließ hier nichts mehr anbrennen und so konnte das Team am Ende den Turniersieg bejubeln.
Deutschland holt sich 3. Platz:
Es war ein enges Spiel zwischen Deutschland und der Schweiz, das Deutschland in einem tollen Endspurt nach Verlängerung für sich entscheiden konnte. 4:3 (0:1/2:2/1:0) hieß es nach 61 spannenden Minuten.
16:30 Uhr Deutschland – Schweiz 4:3 (0:1/2:2/1:0) n.V.
Beide könnten mit einem Sieg bis auf den 3. Platz vorrücken, ein 4. Platz wäre mit zwei Punkten gesichert.
Man merkte beiden Teams an, dass sie dieses Spiel gewinnen wollten. Es ging gleich zur Sache und es gab Angriffsversuche beider Mannschaften. Sehr viele Chancen ließen die Abwehrreihen zwar nicht zu, dennoch mussten beide Torhüter zwischendurch eingreifen. Nach 12 Minuten war es Tobias Ancicka, der erstmals hinter sich greifen musste. Ein Schuss von Arthur Mermod rutschte ins Tor von Deutschland. Die Eisgenossen kamen nun besser ins Spiel, Deutschland tat sich nun schwer. Am Ende des Drittels hatten die Schweizer, auch durch ein Powerplay, Vorteile, ein weiterer Treffer gelang aber nicht.
Von Deutschland musste im 2. Drittel mehr kommen und nach einer Strafe gegen die Schweiz ergab sich früh eine gute Möglichkeit, in Überzahl auszugleichen. Das gelang auch, denn ein Schuss von Mario Zimmermann konnte Thibault Fatton nicht festhalten und John Broda stocherte den Puck nach 23 Minuten ins Tor. Nun war es wieder ein offenes Spiel, mit Chancen auf beiden Seiten. Zur Hälfte des Spiels wechselte Deutschland den Torhüter, Christopher Kolarz wollte nun die Angriffe der Schweizer stoppen. Sechs Minuten vor der 2. Pause waren es die Schweizer, die eine ihrer sehr guten Chancen nutzen konnten. Elvis Stoffel brachte die Eidgenossen wieder in Führung. Das DEB-Team hatte ebenfalls gute Möglichkeiten, aber sie trafen nicht. Und dass strafte die Schweiz, denn drei Minuten vor Drittelende konnte Joel Salzgeber auf 1:3 erhöhen. Doch eine Minute später war Deutschland wieder dran, Constantin Vogt konnte auf 2:3 verkürzen. Mit diesem Ergebnis ging es in die letzte Drittelpause des Turniers.
Es blieb auch im letzten Drittel eine umkämpfte Partie, beide Teams gaben auch im 4. Spiel des Turniers alles. Doch wenn es Chancen gab, waren die Torhüter zur Stelle. Deutschland kämpfte bis zum Ende, die letzte Minute auch ohne Torhüter. Sechs Sekunden vor dem Ende wurde der Mut belohnt, Steven Raabe traf zum 3:3 und so folgte eine Verlängerung.
Diese dauerte ganze 28 Sekunden, dann hatte sich Deutschland den 3. Turnierplatz geholt. Erneut Steven Raabe brachte die U19 des DEB zum Jubeln.
(NIS/ns)
  
    
Düsseldorfer EG
Neues DEG-Radio für Menschen mit Sehbehinderung!

(DEL)  Sie begleiten die Düsseldorfer EG nunmehr im 15. Jahr: Die Radio-Enthusiasten des „1935 Radio – das DEG-Fanradio“. Die engagierten Fans übertragen seit Dezember 2005 mit einer eigenen Crew alle Spiele des achtmaligen Deutschen Eishockey-Meisters. Und nicht nur das: Das Fanradio-Team kommentiert auch die Spiele der Nachwuchsmannschaft DNL und begleitet die DEG auch sonst in vielerlei Weise.
Seit einiger Zeit bot das DEG-Fanradio einen ganz besonderen Service an: Eine Übertragung der Heimspiele im ISS DOME für Menschen mit Sehbehinderungen. Auf diese Weise konnten Fans mit Sehbehinderungen das Spielgeschehen per Radio-Kopfhörer verfolgen und gleichzeitig die Atmosphäre in der Halle genießen. Doch leider war die Kapazität begrenzt und die Technik veraltet.
Nun hat Wirtz Medical für dieses Projekt eine großzügige Unterstützung zugesagt. Der Premium Partner der DEG ermöglicht damit eine Erneuerung und Ausweitung der Technik. Ab sofort können damit noch mehr Menschen mit Sehbehinderung weiterhin hautnah bei ihrer DEG dabei sein.
(DEG/pdeg)
  
    
Deggendorfer SC
DSC behält in Füssen die Oberhand

(OLS)  Der Deggendorfer SC erkämpfte sich am Freitagabend beim Auswärtsspiel  
in Füssen wichtige Punkte im Kampf um den zweiten Tabellenplatz. Vor  
810 Zuschauern im Füssener Eisstadion bezwang das Team von Trainer  
Dave Allison den heimischen EVF mit 3:4 nach Verlängerung.
Im ersten Drittel hingegen erwischten die Hausherren den besseren  
Start in die Partie und konnten sich ein optisches Übergewicht an  
Spielanteilen und Chancen erspielen. In der elften Minute wurde dies  
auch belohnt. Oldie Eric Nadeau brachte seine Farben mit 1:0 in  
Führung. Doch die Deggendorfer hatten die richtige Antwort parat.  
Knapp zwei Minuten später war es Martin Kokes, der mit einem satten  
Schlagschuss von der blauen Linie für den Ausgleich sorgte. Weitere  
Treffer fielen in diesem Spielabschnitt nicht mehr, sodass es mit dem  
Unentschieden in die erste Pause ging.
Im zweiten Drittel kam der DSC immer besser in die Partie, dennoch  
waren es in der 29. Minute die Füssener, die erneut jubelten. Dejan  
Vogl wurde alleine vor Zabolotny freigespielt und der EVF-Stürmer  
verwertete seinen eigenen Abpraller zum 2:1. Die Allison-Truppe hatte  
jedoch kurz vor der zweiten Pause die passende Antwort parat. Kyle  
Osterberg traf nach schönem Zuspiel von Andreas Gawlik zum verdienten  
Ausgleich.
Im Schlussabschnitt erwischten die Deggendorfer dann einen Blitzstart.  
Nach 38 Sekunden traf erneut Martin Kokes, fast aus gleicher Position  
wie noch beim 1:1. Dieses Ergebnis hielten die DSC-Cracks bis kurz vor  
Spielende. Dort setzte der EVF alles auf eine Karte und nahm Torhüter  
Andreas Jorde zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Dieser  
Schachzug wurde belohnt, als Martin Guth in der 58. Minute für den  
späten Ausgleich für die Hausherren sorgte.
Die Partie ging somit in die Verlängerung und dort wurde Neuzugang  
Michael Fomin zum Matchwinner. Er vollendete einen schnellen Konter  
mit einem präzisen Schuss und sichert seinen Farben damit den  
Zusatzpunkt.
Bereits am morgigen Sonntag geht es mit dem Rückspiel in Deggendorf  
weiter. Spielbeginn in der Partie gegen den EV Füssen ist um 18:45 Uhr.
(DSC/mh)
  
    
ERC Sonthofen
Souveräner 8:3-Erfolg bei den Erding Gladiators - Die Bulls übernehmen damit die Tabellenführung in der Verzahnungsrunde

(OLS)  Das Stadion der Erding Gladiators bleibt ein gutes Pflaster für den ERC Sonthofen. In der Saison 2010/2011 hatten die Bulls dort mit dem Bayernliga-Meistertitel einen der größten Erfolge der Vereinsgeschichte feiern können. Auch diesmal brachte der ERC etwas Zählbares mit nach Hause.
Die Bulls starteten optimal in die Partie. Die erste Überzahlsituation nutzten sie prompt durch Top-Scorer Edgars Homjakovs zur 1:0-Führung und nur 34 Sekunden später fiel sogar das 2:0 durch Vladimir Kames. So zeigten die Bulls gleich zu Beginn, wer der Herr im Hause ist. Danach boten sich dem ERC weiterhin gute Gelegenheiten, aber der junge Menno Bergmeister im Tor der Erdinger machte seine Sache sehr gut und hielt sein Team im Spiel. Kurz vor Ende des Drittels Glück für den ERC: Während die Gladiators zwei gute Einschussgelegenheiten liegen ließen, konterten die Bulls hervorragend und stellten 18 Sekunden vor Drittelende auf 3:0 durch Ondrej Havlicek.
Im zweiten Drittel dasselbe Bild. Sonthofen die klar spielbestimmende Mannschaft, Erding jedoch immer wieder mit Entlastungsangriffen. Einen davon konnte Hill zum 1:3 aus Sicht der Gladiators in der 27. Minute nutzen. Doch nur fünf Minuten später stellte Filip Stopinski den alten 3-Tore-Vorsprung wieder her und traf zum 4:1. Dabei blieb es auch bis Drittelende.
Im letzten Drittel kamen die Erdinger nochmals auf und trafen in der 48. Minute zum 2:4 durch Lorenz. Im Anschluss schaltete der ERC jedoch nochmals einen Gang hoch und zog innerhalb von 100 Sekunden davon: Vladimir Kames und Lukas Slavetinsky konnten die Überzahl mit zwei bzw. einem Treffer nutzen und schraubten das Ergebnis kurzerhand auf 7:2. Weitere drei Minuten später dann das 8:2. Filip Stopinski traf für die Bulls sechs Minuten vor Ende der Partie. In der 57. Minute traf Gantschnig zum 3:8-Endstand.
Durch den Sieg der Bulls und der gleichzeitigen Niederlage der Passau Black Hawks übernehmen die Bulls am Freitagabend die Tabellenführung der Verzahnungsrunde.
Weiter geht es für den ERC bereits am Sonntag um 18:00 Uhr daheim gegen den HC Landsberg.
(ERCS/sf)
  
    
ESC Moskitos Essen
Derby zwischen Wohnbau Moskitos und EVD wird verschoben

(OLN)  Das ursprünglich für Sonntag (09.02.) angesetzte Oberliga-Duell zwischen den Wohnbau
Moskitos und dem EV Duisburg musste kurzfristig verschoben werden. Grund dafür ist die
Wetterlage - angesichts der Sturmtiefs Sabine haben die Sport- und Bäderbetriebe Essen
die Eissporthalle West für jeglichen Betrieb gesperrt.
Stattdessen wird die Begegnung nun am kommenden Dienstagabend (11.02.) um 20 Uhr
ausgetragen. Bereits gekaufte Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit für den neuen
Termin.
(ESCE/ea)
  
    
Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
TEV Miesbach
TEV verliert im Penalty Shootout

(BYL)  Der TEV Miesbach muss sich gegen die Höchstadt Alligators mir 3:4 (1:1/2:1/0:1) nach Penalty Schießen geschlagen geben. In einer ausgeglichenen Partie, musste nach letzten Freitag ,auch diesmal die Entscheidung per Penaltyschießen herbeigeführt werden, mit dem besseren Ende für die Gäste. Dennoch behält unsere Mannschaft durch den Punktgewinn den 3. Platz. Headcoach Peter Kathan musste auf die erkrankten Timon Ewert, Andreas Nowak, Franz Mangold und Thomas Schenkel verzichten. 
Im 1. Drittel erwischte unserer Mannschaft im Powerplay einen Blitzstart. Felix Feuerreiter auf Zuspiel von Dusan Frosch und Bobby Slavicek versenkte im Slot das Spielgerät zur 1:0 Führung. In weiterer Folge kamen die Höchstadter zu guten Chancen, welche Anian Geratsdorfer noch gekonnt parierte. Doch in der 9. Spielminute erzielten die Gäste den Ausgleich durch Kontingentsspieler Upitis, der einen Wechselfehler unserer Mannschaft nutzen konnte. Zum Ende des 1. Drittel kam auch der TEV wieder besser ins Spiel , auch dank zweier Powerplaysituationen. Der TEV setzte sich immer wieder gut im Offensivdrittel fest , jedoch ohne Torerfolg. So ging es mit einem 1:1 in die Kabinen. 
Im 2. Spielabschnitt bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild, die Partie blieb ausgeglichen. In der 8. Spielminute nutzten die Gäste einen Konter in Person vom letztjährigen Oberliga Topscorer Kostourek zur Führung. Wenig beeindruckt schlug der TEV nur 2 Minuten später zurück. Mäx Hüsken nach Kombination mit Dusan Frosch und Felix Feuerreiter, beförderte die Scheibe ins Gehäuse zum 2:2.  Nun nahm der TEV das Heft in die Hand und holte zum Doppelschlag aus. Johannes Bacher tankte sich schon wie im ersten Drittel durch die HEC Abwehr und erzielte die vermeintliche 3:2 Führung. Jedoch gab das Schiedsrichtergespann nicht, obwohl der Hauptschiedsrichter das Tor schon angezeigt hatte. Doch gleich nach Wiederanpfiff kam der Puck von Grabmaier Michael an die blaue Linie zu Stefan Mechel der direkt quer auf Sebastian Deml auflegte, dieser bugsierte die Scheibe mit einem Hammer zur 3:2 Führung. Mit der Führung im Rücken, ging es ein letztes Mal in die Kabinen. 
Im letzten Spielabschnitt kam es wieder zum offenen Schlagabtausch. Beide Mannschaften ließen nicht viel zu. In der 46. Spielminute erzielten die Gäste dann den Ausgleich durch Otte. Etwas glücklich da der Puck vom Pfosten an den Rücken von gertasdorfer prallte und von da ins Tor! Der TEV kam danach noch zu guten Einschusschancen. Es blieb aber beim 3:3 und es ging in die Overtime. 
In Overtime machte der TEV den fitteren Eindruck und erspielte sich noch ein Schussverhältnis von 7 zu 1. HEC Keeper Dirksen verhinderte die vorzeitige Entscheidung. Ein weiteres Penaltyschießen im Miesbacher Eisstadion musste her. Auf beiden Seiten vergaben die ersten zwei Schützen, ehe für den TEV Dusan Frosch bzw. für den HEC Anton Seewald trafen. Im Entscheidenden Versuch versenkte wiederum Anton Seewald, den Puck zum Sieg. 
Der TEV verliert ein knappes Spiel am Ende unglücklich, kann sich mit dem Punkt aber auf Platz 3 halten. „ Wir können und müssen besser spielen, wenn wir den Anschluss an die Spitze halten wollen. Zu viele einfache Scheibenverluste, zu abwartend in den Zweikämpfen.Wir sollten anfangen unser bestes Eishockey zu zeigen, sonst verspielen wir eine gute Ausgangsposition für die PlayOffs,“ ist Kathan nicht zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft.
Weiter gehts bereits morgen Sonntag. Unsere Mannschaft reist nach Waldkraiburg zum Tabellen Achten. Spielbeginn: 17:15 Uhr. 
(TEVM/sm)
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
Vogl-Hattrick sichert EHC Waldkraiburg wichtige drei Punkte

(BYL)  Es war ein Spiel, das wohl niemanden der 906 Zuseher in der Landsberger Eissporthalle auf den Sitzen halten konnte. Die gute Nachricht zuerst: Der EHC Waldkraiburg kann noch Siegen und das, über das ganze Spiel gesehen auch noch verdient. Aufgrund der letzten Position in der Tabelle und Landsbergs guter Position im Mittelfeld in Verbindung mit den jüngsten Ergebnissen gegen die River Kings, ließen viele Fans bereits das Schlimmste ahnen. Dies dürfte auch der Grund für die vergleichsweise dünn besetzte Gästetribüne gewesen sein.
Die mitgereisten Zuseher sahen in den ersten Minuten des Spiels eine ausgeglichene Partie gegen Landsberg. Munter schwappte das Spiel von der einen auf die andere Seite und bot somit ein schönes Bild für alle Freunde des gepflegten Eishockeys. Nach rund dreieinhalb Minuten brandete bereits der erste Torjubel auf, und zwar auf der gelb-blauen Seite des Stadions. Nico Vogl nahm den Pass von Felix Lode mit und lässt den Puck, als würde er nichts anderes trainieren, links im Tor, vorbei an Tormann David Blaschta, einschlagen. Nach der ersten Löwen-Strafzeit ausgesprochen in der siebten Minute gegen Michael Trox, gewann Landsberg an Fahrt und verlor diese bis zum Ende des ersten Durchgangs auch nicht wieder. Das Spiel fand nun hauptsächlich in der Hälfte der Waldkraiburger statt und Tormann Yeingst hatte alle Hände und Schoner voll zu tun. Doch gleich ob Landsbergs Carciola, der es einige Male versuchen durfte oder Robin Maag, der nach einem Alleingang seinen Meister in Yeingst fand, die River Kings scheiterten ein ums andere Mal. Die Löwen hingegen nutzten eine ihrer Kontermöglichkeiten, um den Spielstand erneut zu erhöhen. Nach einem guten öffnenden Pass von Jeske auf Josef Straka, hatte dieser die Zeit und das Können mit Sturmpartner Rousek die Scheibe hin und her zu spielen, das Resultat hieraus ist das 2:0 aus Sicht der Löwen durch Straka. Auch Landsberg, die in der Folge weiterhin Oberwasser hatten, trafen das Tor in diesem Drittel noch einmal. Marc Krammer ist es, der in der 16. Minute die Lücke zwischen Yeingsts Schonern findet und zum 1:2 Pausenstand trifft.
Es scheint fast, als hätten sich die River Kings vorgenommen, die Löwen im zweiten Durchgang direkt zu überrollen. Zwei Minuten lang musste man befürchten, dass in diesem Drittel weitergemacht werden soll, wo vor der Pause aufgehört wurde. Aber sowohl Landsbergs Carciola, als auch Machacek oder Reicheneder, dessen Versuch in der Fanghand von Yeingst landet, können den Spielstand nicht verändern. Nico Vogl jedoch hatte noch lange nicht genug. Ohne einen Passgeber von Waldkraiburger Seite schnappt sich dieser das Spielgerät und netzt den Puck in der zweiten Spielminute zum 1:3 ein. Damit jedoch noch nicht genug. Die Löwen waren nun heiß und spürten, dass gegen Landsberg am heutigen Tag etwas zu holen ist. So ist es Tomas Rousek, der auf Zuspiel von Decker und Straka exakt drei Minuten nach dem letzten Treffer, das 1:4 perfekt macht. In Sachen Spielstand sollte sich in den folgenden Minuten 15 Minuten nichts tun, wohl aber in Sachen Chancen. So konnte sich Kevin Yeingst im Tor der Industriestädter einige Mal mit einer sicheren Fang- oder Stockhand auszeichnen und in der 14. Minute gegen Mika Reuter auf Seiten der River Kings mit einer Glanzparade. Auch die Löwen waren nicht tatenlos am Spielfeldrand. Straka, Zimmermann und einige Male auch Rousek scheiterten jedoch am Vorhaben, das Spiel bereits im zweiten Drittel in trockende Tücher zu bringen. Am Ende des zweiten Durchgangs dann ein Schockmoment. Der Hauptschiedsrichter sieht, als einer der wenigen im Stadion einen Stockstich von Tomas Rousek. Die Folgen für Stockstich sind in den Regeln klar definiert, weshalb Rousek den Rest des Spiels in der Kabine verbringen muss: Fünf Minuten plus Spieldauer-Strafe lautet das Urteil. Für diejenigen unter Ihnen die es nicht genau wissen: Eine fünfminütige Strafe endet nicht, wenn das Gegnerteam ein Tor erzielt und ist deshalb doppelt prekär. Als nach knapp drei Minuten schadensfreier Strafe auch noch Michael Trox vom Eis musste, hielten die Löwen dem 5-gegen-3-Druck nicht länger aus und Adriano Carciola konnte zum 2:4 treffen.
In den letzten Durchgang gingen die Löwen mit rund eineinhalb Minuten Restzeit der fünfminütigen Strafe. Gerade als man dachte, dass man diese nun schadlos überstanden hätte, war Landsberg noch einmal zur Stelle und erzielte durch Dennis Sturm den 3:4 Anschlusstreffer. Dies tat der Spielfreude der Löwen jedoch keinen Abbruch. Weiterhin gestalteten beide Mannschaften das Spiel ausgeglichen und kamen jeweils zu Chancen. Wie zum Beispiel Kevin Schneider, der dank des Ausfalls von Rousek nun mit Trox auf dem Eis stand, der den vom Kapitän erzeugten Rebound in der dritten Minute nur knapp nicht in ein Tor ummünzen konnte. Zur Mitte des dritten Durchgangs wieder ein Doppelschlag der Löwen, dieses Mal aber ein ganz besonderer. Durch Strafzeiten von Hradek in der 48., und Straka in der 50. Minute, mussten die Löwen zwei Unterzahlspiele hinnehmen. Die nun stark aufgerückten Landsberger waren somit anfällig für Konterspiele, weshalb zu erst Nico Vogl in Unterzahl das 3:5 und Michael Trox rund zwei Minuten später das 3:6 in Unterzahl erzielen konnte. Vogl macht damit seinen zweiten Hattrick der Saison fix und das sah man seinem Jubel auch an. Bereits drei Minuten nahmen die River Kings bei einem drei-Tore-Rückstand ihren Keeper, zugunsten eines sechsten Feldspielers, vom Feld und es schlug ein. Die nach wie vor stark dezimierte Waldkraiburger Verteidigung blockte was es zu blocken gab, was nicht geblockt werden konnte, hielt ein starker Yeingst, dennoch war die Landsberger Angriffsreihe mit einem Spieler mehr auf dem Feld noch zweimal erfolgreich. Einmal durch Petr Machacek in der 58. Minute, einmal durch Markus Kerber, das war 16 Sekunden vor dem Spielende. Diese 16 Sekunden reichten jedoch nicht aus um auch noch den Ausgleich zu erzielen und so gewinnen die Löwen hochverdient diesen Krimi in Landsberg mit 5:6.       
(EHCW/aha)
  
    
EV Dingolfing
Isar Rats gewinnen in Kempten - Erster Auswärtssieg im Playoff-Kampf 4:6 

(BLL)  Mit gemischten Gefühlen fuhren die Isar Rats am Freitag nach Kempten. Die Sharks stehen aktuell auf dem vierten Platz in der Tabelle der Aufstiegsrunde und sind damit, wenn es so bleiben sollte, für die Meisterrunde, die die beiden Aufsteiger ausspielt, qualifiziert. Die Isar Rats haben in der Aufstiegsrunde bisher nur eines von sieben Spiele gewinnen können und stehen mit drei Punkten aktuell auf Platz sieben.
Klarer Favorit in der Partie natürlich die Allgäuer, die sich bereits vor der Saison das klare Ziel Aufstieg setzten und sich nun vor der Aufstiegsrunde kadertechnisch noch einmal deutlich verstärkt hatten. Dafür reiste der EVD mit einigen Ausfällen ins Allgäu. Olli Ferstl fällt wegen einer Fußverletzung den Rest der Saison aus, David Bilek fehlte krankheitsbedingt und Andrej Barz aus beruflichen Gründen. Auch Mathias Sagerer hat seine Fußverletzung noch nicht auskuriert. Dafür bekam U20 Spieler Anton Laubhan seinen ersten Einsatz in einem Seniorenspiel.
Schon nach der ersten Minute war den Kemptener klar, dass sie dieses Spiel gegen Dingolfing nicht geschenkt bekommen. Denn bereits in der zweiten Minute klingelte es im Kasten der Sharks und Artur Schwarz erzielte seinen ersten Treffer für die Erste Mannschaft. Schwarz, der sich als letztjähriger Rookie seinen Stammplatz in der Verteidigung der Isar Rats redlich erspielt hat, belohnt somit seine hervorragende Arbeit für das Team.
Aufgeschreckt von dem Kampfgeist der Isar Ratten starteten die Sharks in die Offensive, glichen in der sechsten Minute aus und gingen in der 14. Minute mit 2:1 in Führung. Diese hielt knappe zwei Minuten. Mit einem Konter durch Daniel Schickaneder und einem Alleingang von David Michel innerhalb 28 Sekunden ging der EVD wieder in Führung. In der 19. Minute glichen die Sharks mit einem Überzahltor wieder aus und die Fans konnten nach einem actionreichen ersten Drittel durchatmen.
Im zweiten Spielabschnitt waren die Haie nun vorgewarnt und spielten härter. Auf beiden Seiten hagelte es mehrere Strafzeiten, sodass nur die Sharks im Mitteldrittel zum Abschluss kamen. 4:3 der Stand zur zweiten Drittelpause, doch eine starke Defensivleistung der Dingolfinger und auch von Max Ohr, der das Spiel mit gebrochener Nase antrat und für das Spielwochenende seine Nasen-OP dafür auf Montag verlegt hatte.
Das Abschlussdrittel gehörte den Gästen aus Dingolfing. Daniel Schander, schien sein ewiges Schlägerpech endlich abgelegt zu haben und traf zum Ausgleich in der 56. Minute. Nur zwei Minuten vor Schluss dann wieder ein Geniestreich von Michel, der Schander am langen Pfosten des Kemptener Tors fand und die Rats gingen in Führung.
Den Finalstand setzte dann ein Empty Net Tor durch Michel in der letzten Minute. Eine extrem starke und kämpferische Leistung der Isar Rats, die sich taktisch perfekt auf die schnellen und technisch visierten Sharks eingestellt hatten und so das Spiel für sich entscheiden konnten. Endlich brechen die Isar Rats ihre Pechsträhne mit einem grandiosen Auswärtssieg! 
(EVD/jo)
  
    
SC Forst
Nature Boyz zeigen sich desolat - Klare Niederlage gegen Reichersbeuern

(BLL)  Nix war es mit den erhofften ersten Punkten im Abstiegskampf, denn die Nature Boyz zeigten sich in äußerst schwacher Form und verloren am Sonntag Abend zu Hause verdient mit 3:10 (1:3, 0:3, 2:4) gegen den SC Reichersbeuern.
Trotz der jahrelangen Fan-Freundschaft gab es nix geschenkt vom Gast aus Reichersbeuern. Die Gastgeber fanden nicht zu ihrem Spiel, auch am Einsatzwillen fehlte es. Mit der gezeigten Leistung gegen Burgau wäre sicher mehr drin gewesen. Für die Gäste reichte eine durchschnittliche Leistung und ein wenig Geduld, um die nötigen Tore zu erzielen. Mit der Niederlage am Freitag gegen Burgau bleibt Forst ohne Punktgewinn auf dem letzten Tabellenplatz.
(SCF/ws)


Der Knoten ist endlich geplatzt - 3 Punkte für Nature Boyz

(BLL)  Die Crusaders vom EV Fürstenfeldbruck entpuppen sich in dieser Saison zum Lieblingsgegner der Nature Boyz, denn auch in der Abstiegsrunde setzten sich die Gäste mit 2:4 (1:2, 1:2, 0:0) durch und errangen die ersten wichtigen Punkte im Abstiegskampf.
Das Spiel begann für die motivierte Forster Mannschaft relativ schlecht, denn nach nicht einmal 4 Minuten führten die Hausherren mit 1:0 durch Benedikt Pfeil. Die Gäste ließen sich aber nicht beeindrucken und kämpfte um den Ausgleichstreffer, der auch in der 9. Spielminute fiel, als Bastian Grundner eine Kombination mit Michael Krönauer und Daniel Anderl zum Ausgleich nutzen konnte. Die Crusaders ihrerseits trugen einige Angriffe ins Verteidigungsdrittel der Gäste vor, doch agierten sie nicht mit der entsprechenden Konzentration. Als in der 18. Spielminute ein heimischer Spieler auf der Strafbank verweilte, traf Daniel Stöberl auf Zuspiel von Andreas Kreutterer und Andreas Krönauer zur bis dahin etwas überraschenden 1:2-Führung, mit der auch die Seiten gewechselt wurden.
Im Mittelabschnitt häuften sich die Strafzeiten der Hausherren, ein entsprechender Spielfluß kam somit nicht auf. Andererseits erhöhten die Gäste per Konter durch Anton Rauh in der 22. Spielminute auf 1:3.  Dieser Treffer gab den Gästen die entsprechende Sicherheit in ihren Aktionen. Fürstenfeldbruck drängte jetzt auf den Anschlußtreffer, doch die Abwehr konnte entsprechend dagegenhalten. In der 36. Spielminute konnten die Crusaders dann eine Überzahl nutzen und verkürzten durch Dominik Sedlacek auf 2:3. Die Mannen um Trainer Stefan Roth war dann hellwach, als die Schiedsrichter gleich zwei einheimische Spieler in die Kühlbox schickten. Wiederum Anton Rauh, in der 40. Spielminute, drückte die Scheibe auf Zuspiel von Bastian Grundner über die Torlinie zur 2:4-Führung, dieser Zwischenstand bedeutete zugleich den Pausenwechsel, wie auch den Endstand.
Im letzten Spielabschnitt wurden auch einige Strafzeiten gegen beide Mannschaften verhängt. Keine der Teams konnte jedoch trotz zahlreicher Chancen auf beiden Seiten einen zählbaren Vorteil daraus zielen. Beide Torhüter bekamen entsprechende Gelegenheiten, ihr Können zu zeigen. Die Angriffsoffensiven brachten keinen zählbaren Treffer mehr, somit endete das Spiel mit einem 2:4-Auswärtssieg der Nature Boyz. Mit diesem Sieg und den drei Punkten wurde das Tabellenende verlassen und die rote Laterne an Pfronten übergeben. Gegen diese Mannschaft gilt es jetzt, im Heimspiel am Sonntag in Peißenberg den Aufwärtstrend zu nutzen und mit einem Sieg den Vorsprung zu vergrößern.
(SCF/ws)
  
    
ESC Kempten
Sharks verpassen Sprung nach vorne - Während die ersten drei der Aufstiegsrunde Punkte lassen nutzt der ESC Kempten diese Chance nicht und verliert zuhause mit 4:6 gegen den EV Dingolfing

(BLL)  Der Tabellenführer aus Buchloe kassierte die erste Niederlage gegen den fünften und Gegner der Sharks am Sonntag den EV Moosburg, und Ulm/Neu Ulm mit einem Punkt aus Hassfurt und Amberg mit zwei Punkten aus Bad Aibling konnten nur begrenzt Zähler verbuchen. Mit einem Heimsieg hätten die Allgäuer also einen wichtigen Schritt Richtung Playoffs machen können. Leider kam es anders und nach einer enttäuschenden Vorstellung musste man sich dem Vorletzten Dingolfing im eigenen Stadion geschlagen geben.
Gleich 8 Spieler standen Coach Carsten Gosdeck im Heimspiel gegen die Niederbayern am Freitagabend nicht zur Verfügung. Danny Schubert, Eugen Scheffer, Patrick Weigant,Markus Vaitl, Andreas Fritsche, Fabian Magg sowie die Brüder Waleri & Maxi Barmasev fehlten auf dem Spielberichtsbogen. Umso mehr Gewicht bekamen dadurch die Transfers im Dezember und Januar so das Gosdeck zumindest 3 komplette Reihen einsetzen konnte. Erstmals im Dress der Sharks auch Jakub Revaj. Nachdem die Spielberechtigung des BEV, die am letzten Wochenende noch fehlte inzwischen vorliegt stand dem Einsatz des Deutsch-Tschechen nichts mehr im Weg.
Doch auch die Gäste konnten aufgrund von fehlenden Spielern nur 15 Feldspieler aufbieten, so dass die Voraussetzungen bei der Mannschaftsstärke identisch waren.
Und Gosdeck machte sich, sichtlich verärgert, in der Pressekonferenz nach dem Spiel dann auch deutlich Luft. „Auch wenn einige meiner Spieler aufgrund einer Grippewelle während der Woche nicht oder kaum trainieren konnten so erwarte ich vollen Einsatz wenn ein Spieler zum Punktspiel bereit ist aufzulaufen.“
Es fehlte die Laufbereitschaft, der Einsatzwille und die Spielfreude, welche die Kemptener noch im letzten Spiel in Amberg so ausgezeichnet hatte. Und auch im Spielaufbau haperte es. Zuviel wurde auf Einzelaktionen vertraut. Schnelle Spielmacher wie Markus Vaitl oder Patrick Weigant wurden sichtlich vermisst. Und Dingolfing war eiskalt vor dem Tor von Fabian Schütze, die Isar Rats brauchten nicht sehr viele Chancen, ihre Konter verwandelten sie zielstrebig und erfolgreich.
Ein Zuschauer brachte es nach dem Spiel mit nur einem Satz auf den Punkt: „ Kempten hatte heute die besseren Einzelspieler auf dem Eis, aber Dingolfing hatte eine Mannschaft.“
Die frühe Führung der Gäste aus der zweiten Minute konnten Andreas Ziegler und Ahren Spylo mit einem Solo durch die ganze Gästeabwehr  in eine 2:1 Führung umdrehen. Aber die Niederbayern zogen konsequent ihr Spiel durch, zweikampfstark und laufbereit nahmen sie den Sharks immer wieder die Räume und kamen selber zu guten Chancen. So drehten sie auch durch einen Doppelschlag innerhalb von 28 Sekunden das Spiel wieder zu ihren Gunsten. In Überzahl konnte Michel Maaßen aber noch zum 3:3 Pausenstand ausgleichen. Im zweiten Drittel war es erneut Maaßen der die Sharks mit seinem zweiten Treffer wieder in Führung bringen konnte, mit dem 4:3 ging es auch in den letzten Spielabschnitt. In diesem gab es 15 Minuten Einbahnstraßenhockey in Richtung Dingolfinger Tor zu sehen. 3 Überzahlsituationen brachten noch bessere Möglichkeiten zur Vorentscheidung aber es wurde entweder zu kompliziert agiert, oder der Gästekeeper war Endstation. Und so kam es wie so oft im Sport. Mit einer ihrer ersten Chancen im letzten Drittel glich Dingolfing 5 Minuten vor dem Ende aus. Kempten drückte trotzdem weiter auf die Entscheidung, fing sich aber noch einen weiteren Treffer zur Vorentscheidung zwei Minuten vor Ende ein. Das Tor zum 4:6 ins inzwischen verwaiste Kemptener Gehäuse war der Schlusspunkt auf einen verkorksten Abend.
Sah es nach den ersten sieben Spieltagen noch so aus als würden sich die ersten Vier mehr und mehr absetzen und es wäre bereits eine Vorentscheidung um die Vergabe der Playoff Plätze gefallen ist nun alles wieder offen und auch Moosburg, Haßfurt und Dingolfing machen sich wieder berechtigte Hoffnungen.
Umso wichtiger wird nun die Auswärtsbegegnung der Sharks am Sonntag beim EV Moosburg, der nur zwei Punkte hinter den Allgäuern auf Rang 5 lauert.
(ESCK/th)
  
    
EV Pfronten
Tore am Fließband in Pfronten

(BLL)  Insgesamt 17 Tore bekamen die Zuschauer am Freitag Abend beim Heimspiel des EV Pfronten gegen den Spitzenreiter ESV Burgau beim 7:10 (4:2/0:6/3:2) zu sehen. Durch diese erneute Niederlage und dem gleichzeitigen 4:2 Sieg des SC Forst gegen den EV Fürstenfeldbruck, rutschten die Falcons nun an das Tabellenende der Abstiegsgruppe 2. Die Gäste aus Burgau starteten furios und lagen nach knapp vier Spielminuten bereits mit 0:2, durch Treffer von Dennis Tausend und Niklas Arnold in Führung. Die Falcons schienen hiervon wenig beeindruckt und konnten postwendend durch Lukas Hruska (Böck) verkürzen und in der 9. Minute durch Johannes Friedl (Gröger/Tröber) ausgleichen. In der stärksten Phase der Pfrontener gelang kurz darauf Robin Wiedmann (Titsch/Hruska Ladislav) die erstmalige Führung, die Joel Titsch (Hruska, Ladislav/Stammler) auf 4:2 ausbauen konnte. Im Mitteldrittel übernahmen die Gäste allerdings wieder das Ruder und trafen fast nach Belieben. David Tomecko eröffnete den Torreigen der Eisbären, die weiteren fünf Treffer erzielten David Zachar, David Ballner (2), Boris Drozd, sowie erneut David Tomecko. Die Gäste konnten drei dieser Treffer in Überzahl erzielen und die Vorentscheidung schien bei dem Ergebnis von 4:8 nach dem zweiten Drittel bereits gefallen zu sein. Doch trotz des hohen Rückstandes gaben sich die Pfrontener nicht auf und konnten durch drei Treffer von Mannschaftskapitän Matthias Ziegler auf 7:8 verkürzen. Doch es sollte am Ende nicht mehr reichen den Tabellenführer vor größere Probleme zu stellen, denn David Zachar konnte in der 57. Minute die Aufholjagd mit dem Treffer zum 7:9 stoppen. Noch bevor die Eisbären für den Schlusspunkt durch Dennis Tausend (Empty-Net) zum 7:10 sorgen konnten, präsentierten sich einige der mitgereisten Burgauer Zuschauer, die hier ausdrücklich nicht als Fans bezeichnend werden, wieder einmal mehr von ihrer unangenehmen Seite, in dem sie durch ihr Verhalten für eine Spielunterbrechung sorgten und die Begegnung erst fortgeführt werden konnte, nachdem diese merkwürdige Gruppierung das Stadion verlassen hatte. Wie man respektvoll und sportlich miteinander umgehen kann, zeigten Eisbären-Trainer Heinrich Heinz und Armin Schneider auf Pfrontener Seite, bei der anschließenden Pressekonferenz. Der Burgauer Trainer, der den Falcons im Abstiegskampf viel Erfolg und den Klassenerhalt wünschte, zeigte sich vom Spielverlauf und den durchaus unterschiedlichen Leistungen seiner Mannschaft ebenso verwundert, wie Armin Schneider. Dieser merkte treffend an, dass man eigentlich ein Spiel in dem man selbst sieben Tore erzielt, am Ende nicht verlieren sollte. Am Ende setzte sich die Qualität der Burgauer, die gerade in den Überzahlsituationen ihre Klasse zeigen konnten dennoch verdient durch, so dass der Sieg der Eisbären in Ordnung geht. Durch diesen Erfolg befindet sich der ESV Burgau weiterhin unangefochten an der Spitze der Tabelle, während die Pfrontener nun als Letzter in die anstehenden Begegnungen gehen. 
(EVP/jk)
  
    
ERC Lechbruck
ERC Lechbruck setzt Siegesserie fort – 6:3 gegen SG Lindenberg/Lindau

(BBZL)  Auch im Spiel 1 nach der errungenen Meisterschaft zieht der ERC Lechbruck einsam seine Kreise in der Bezirksliga Gruppe 4. Gegen den Tabellendritten SG Lindenberg/Lindau siegten die Flößer vor 204 Zuschauern im Lechparkstadion mit 6:3. Nun steht am kommenden Dienstag um 19:30 Uhr das Nachholheimspiel gegen den HC Maustadt an.
Die SG Lindenberg/Lindau mußte in Lechbruck gewinnen, um noch die letzte Chance auf den Play-Off-Einzug am Leben zu halten. Allerdings reisten die Gäste nur mit 11 Spielern und 2 Torhütern an, die Flößer hingegen hatten 18 Spieler und 2 Torhüter auf dem Spielberichtsbogen stehen. Wieder mit dabei waren die U20-Spieler Maximilian Prinz und Morris Demmler, sowie erstmals Manuel Schnöll.
Das Miniaufgebot der Gäste und ihr sehr guter Torhüter Dominik Hattler hielten die anrennenden Lecher zunächst gut in Schach. Es dauerte bis zur 17. Minute, bis über Matthias Köpf und Lukas Zugmaier, die Scheibe zu Jonas Seitz kam und dieser das 1:0 für den ERC erzielte. Lechbruck machte weiter Druck nach vorne und erhöhte durch Patrick Völk (20.), auf Zuspiel von Fabian Bacz und Marek Hatas, auf 2:0.
Im zweiten Drittel legte der ERC gleich nach: Wiederum spielte Marek Hatas einen seiner Zuckerpässe auf den pfeilschnellen Marcus Köpf, der alleine aufs Tor zog und Dominik Hattler keine Chance ließ – 3:0 in der 24. Minute. Das Match flachte nun etwas ab und die Flößer zogen eine Reihe von Strafzeiten. So konnte sich die Gäste vom Bodensee etwas befreien und durch Lasse Kainz (31.) den 3:1-Anschlusstreffer erzielen. Im Spiel der Lecher war in den letzten Minuten des zweiten Abschnitts etwas Sand im Getriebe, was die SGLL dann etwas glücklich mit einem Kontertor zum 3:2-Pausenstand nutzen konnte (39.).
Die letzten 20 Minuten gab der ERC wieder Gas und dominierte das Geschehen. In der 49. Minute erhöhte Fabian Bacz, auf Zuspiel von Dominik Kösl und Jonas Seitz auf 4:2. Doch die Gäste gaben nicht auf. In der 52. Minute kamen sie durch einen Treffer von Linus Unterkirchner auf 4:3 heran. Die Flößer legten nun noch einmal eine Schippe drauf und erhöhten die Schlagzahl. Torchancen im Minutentakt brachten dann letztlich auch den verdienten Erfolg: Marcus Köpf, auf Zuspiel von Dominik Kösl und ERC-Goalie Lukas Bauer, erhöhte zunächst auf 5:3 (56.), ehe Lukas Fischer nach Zuspiel von Lukas Zugmaier den verdienten 6:3-Endstand herstellte (60.).
Nach dem Spiel feierte die Mannschaft noch einmal die Meisterschaft mit ihren Anhängern und Stefan Dubitzky schnappte sich das Stadionmikro und peitschte die Fans auf die am 21.02.2020 beginnen Play-Offs ein. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird es dann in der Best-of-three-Serie zum Viertelfinal-Derby-Kracher gegen die SG Bad Bayersoien/Peiting kommen. Doch zunächst müssen die Flößer am kommenden Dienstag um 19:30 Uhr ran: Der HC Maustadt kommt zum Nachholspiel ins Lechparkstadion. Am Freitag um 20 Uhr steht dann das letzte Vorrundenspiel in Oberstdorf auf dem Programm. Und am Samstag, um 20 Uhr findet dann die Schlappschuss Fete in der Lechhalle statt, bei der auch die 1. Mannschaft auf die Bühne kommen wird und der ERC die Meisterschaft feiern und auf die Play-Offs einschwören wird.
(ERCL/ms)
  
    
HEC Eisbären Heilbronn
Kantersieg der Eisbären - Die Eisbären Heilbronn besiegen die Stuttgart Rebels mit 11:2

(RLSW)  Am vergangenen Freitag (07.02.20) stand das für die Eisbären Heilbronn aufgrund der Tabellensituation enorm wichtige Spiel gegen die Stuttgart Rebels auf dem Programm. Um noch Chancen auf die diesjährigen Playoffs zu haben, müssen Siege her. - Das gilt für beide Mannschaften.
Am Ende stand ein deutlicher 11:2 (2:0,8:1,1:1) Sieg für die Gastgeber auf der Anzeigetafel. 
Heilbronn begann druckvoll und man merkte den Eisbären deutlich den Willen an, das Spiel für sich zu entscheiden!
Die erste Chance im Spiel gehörte aber den Rebels aus Stuttgart. Der Puck wurde an der Mittellinie vertändelt und ermöglichte so einen Stuttgarter Angriff, den jedoch Andrew Hare im Eisbären-Tor mit einem sicheren Save entschärfte. Dies war für die Eisbären wohl der Weckruf, denn im direkten Gegenzug erzielte Stefano Rupp die Führung für die Gastgeber. Danach spielte sich das Spiel fast nur noch im Stuttgarter Drittel ab. Dies war sicherlich auch durch viele Stuttgart Strafen bedingt, aber wie schon öfter in letzter Zeit, konnten die Heilbronner Kufencracks daraus keine Vorteile für sich verbuchen. Dafür erzielte Aiden Wagner in eigener Unterzahl mit einem sehenswerten Schuss aus spitzem Winkel das 2:0 (16.).
Im zweiten Drittel dominierten die Gastgeber aus Heilbronn ihre Gäste nach Belieben und schraubten durch Tore von Stefano Rupp (3x), Sven Breiter und Kevin Malez das Ergebnis auf sage und schreibe 7:0 hoch, bevor Stuttgart durch den glücklichen Umstand, dass auf Schuss von N. Gorvic (36.) der Puck von einem Schlittschuh ins Heilbronner Tor abgelenkt wurde, zum ersten Treffer kam (36.). Im weiteren Dritttelverlauf erzielten Sven Breiter (38.) und Stefano Rupp mit seinem 5. Treffer des Abends (39.), sowie Aiden Wagner (40.) den Spielstand von 10:1.
Den letzten Spielabschnitt gestalteten die Heilbronner Eisbären nun ruhiger und bekamen hierfür direkt die Quittung in Form des zweiten Stuttgart Treffers an diesem Abend (P. Martens, 41.). 
Mehr ging bei den Gästen aus der Landeshauptstadt dann aber auch nicht mehr. So war es Artem Klein (60.), der mit dem 11. Tor für die Eisbären den Endstand zum 11:2 erzielte. 
Trotz der letzten beiden deutlichen Siege entscheidet voraussichtlich das Benefizspiel der Eisbären Heilbronn gegen die Eisbären Eppelheim in zwei Wochen (21.02.20/ 20h/ Kolbenschmidt Arena) über die Teilnahme an den Playoffs, denn durch das auf Oktober vorgezogene Spiel gegen Ravensburg haben die Eisbären spielfrei und sind somit am kommenden Wochenende zum „Zuschauen“ verdammt.
(HEC/tm)
  
    
Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Rheinland-Pfalz-Liga
  
   
Herforder EV
Debakel in Neuwied - Herford unterliegt mit 1:7

(RLW)  Es lief einfach nichts – der Herforder Eishockey Verein ist in den PrePlayOffs der Regionalliga West aufgrund der schwächsten Saisonleistung mächtig ins Straucheln geraten und verlor die enorm wichtige Begegnung beim Konkurrenten EHC Neuwied mit 1:7 (1:2/0:3/0:2) und muss nun um die Teilnahme an den PlayOffs bangen.
Vor über 800 Zuschauern deutete sich im Icehouse Neuwied die indiskutable Leistung der Ice Dragons bereits in der Anfangsphase an. Mit der ersten nennenswerten Aktion eröffnete Jeffrey Smith nach rund 90 Sekunden den Torreigen für die Gastgeber, die Justin Unger in der 6. Minute jedoch noch egalisierte. In der Folge entwickelte sich zwar ein Duell mit gleichverteilten Spielanteilen, Neuwied wirkte allerdings wesentlich torgefährlicher und aufmerksamer, während sich die Ostwestfalen nur wenige zwingende Chancen vor dem gegnerischen Gehäuse erarbeiteten. In Überzahl erzielte Jeffrey Smith mit seinem zweiten Treffer die verdiente Führung der Gastgeber in der 14. Minute, mit der es auch in die erste Pause ging.
Im zweiten Durchgang war der HEV dann völlig von der Rolle und ließ zudem noch die nötige Körpersprache vermissen, die notwendig gewesen wäre, um den Neuwieder Bären Paroli zu bieten. So hatte der EHC fast keine Probleme, um durch Tore von Tobias Etzel (23., 32.) und Stephan Fröhlich (27.) auf 5:1 davonzuziehen und somit die Weichen frühzeitig auf Sieg zu stellen. Zwar gelang es den Ice Dragons in dieser Saison schon einmal, gegen Neuwied einen solchen Rückstand zu drehen, doch irgendwie fehlte das nötige Aufbäumen gegen die Niederlage und es ging dem HEV nur noch um Schadensbegrenzung im letzten Drittel.
Doch auch im Schlussabschnitt dominierte der Gastgeber und erspielte sich aus einer gut sortierten Abwehr heraus weitere Torchancen. Jeffrey Smith schraubte, erneut in Überzahl, das Ergebnis in der 47. Minute auf 6:1, wodurch endgültig eine Entscheidung gefallen war. 30 Sekunden vor dem Ende setzte Maximilian Herz mit dem 7:1 den Schlusspunkt und die HEV-Akteure und angereisten Fans waren endlich erlöst.
Chefcoach Jeff Job fasste die Begegnung im Anschluss kurz zusammen: „Neuwied war uns heute in allen Belangen überlegen und haben auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Sie haben uns heute eine Eishockeylehrstunde erteilt“.
Aufgrund der Niederlage in Neuwied ist die Titelverteidigung für den Herforder Eishockey Verein zunächst einmal in weite Ferne gerückt.
(HEV/som)


Wichtige Information

(RLW)  Der EHV NRW hat für den morgigen Sonntag, den 09. Februar 2020, sämtliche Eishockeyspiele aufgrund des angekündigten Orkans Sabine abgesagt.
Somit fällt auch die Begegnung unserer Ice Dragons gegen die Ratinger Alien aus!!!
Die bereits gekauften Karten behalten ihre Gültigkeit für ein beliebiges der nächsten PrePlayOff-Spiele.
Die Begegnung gegen die Ratinger Aliens wird voraussichtlich am Dienstag, dem 25. Februar nachgeholt, wobei dieser Termin jedoch noch davon abhängig ist, ob Ratingen an diesem Spieltag eine Mannschaft zusammen bekommt.
Somit sehen wir uns alle erst am kommenden Freitag wieder in der Drachenhöhle, wenn zur gewohnten Zeit das Westfalenderby gegen die Hammer Eisbären ansteht.
Passt am Sonntag und Montag bitte alle auf Euch auf.  
(HEV/som)
  
    
Ratinger Ice Aliens
Kobras nur in zwei Dritteln giftig

(RLW)  Bei einem 3:1 Rückstand bis zur 48.Minute zeigte das Team von Andrej Fuchs
Moral und Kampfeswillen, glich zwei Mal aus und erzwang so eine
Verlängerung. In der 67.Minute erzielte Thomas Dreischer den Siegtreffer,
nachdem ihm Marco Clemens aufgelegt hatte.
Mit einem erneut extrem geschwächten Kader reisten die Ice Aliens nach
Dinslaken. Nur drei etatmäßige Verteidiger waren dabei, eine
Verteidigungsreihe bildeten Dennis Fischbuch und Noah Kalinowski, eigentlich
Stürmer. Dementsprechend war das Spiel der Ice Aliens zu Beginn der Partie.
Die Reihen waren naturgemäß nicht eingespielt und die Defensive musste
sich erst finden. Das nutzten die Kobras aus und gingen durch Tore innerhalb
von zwei Minuten (15. und 17.) mit 2:0 in Führung. Die Ice Aliens brauchten
bis zur Mitte des Spiels, um in den richtigen Rhythmus zu kommen. Mit dem
1:2 durch Thoms Dreischer in der 30.Minute keimte der Funke Hoffnung im
Team und auf den Rängen auf. Der währte leider nur eine Minute, denn die
Gastgeber stellten durch Kuntu-Blankson den alten Abstand wieder her.
Im letzten Drittel entwickelte sich die Begegnung zu einem Krimi auf Eis. In
der 48.Minute schoss Tim Brazda (Vorlage Ben Busch) den erneuten
Anschlusstreffer und in der 55.Minute war es Ted Zeitler (Vorlage Dennis
Fischbuch, Thomas Dreischer), der den Ausgleich markierte. Es schien auf
eine Verlängerung auszulaufen, doch Dennis Appelhans brachte die
Gastgeber in der 57.Minute wieder in Front. Aber die Ice Aliens gaben nicht
auf, zeigten Siegeswille und glichen 80 Sekunden vor der Schlusssirene durch
Marco Clemens aus. Er war von Ben Busch und Dennis Fischbuch bedient
worden. In der anschließenden Verlängerung blieb eine 5:3 Überzahl der
Ratinger ungenutzt, bis Thomas Dreischer den Siegtreffer verwandelte.
Die Ice Aliens sind mit nun fünf Punkten nur einen Zähler hinter dem
Tabellenvierten, den Hammer Eisbären. Für die Kobras ist das Erreichen der
PlayOffs mit nur zwei Zählern in weite Ferne gerückt.
Aufgrund von Sicherheitsbedenken wegen des Sturmtiers Sabine hat der
EHV-NRW alle Spiele im Verbandsgebiet, die für den 9. Februar
angesetzt waren, abgesagt. Dies gilt sowohl für die Senioren, als auch
für alle Nachwuchsmannschaften.
(RIA/pia)
  
    
Regiona Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord - Ostseeliga
  
   
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Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
   
FASS Berlin
Mit überzeugendem Derbysieg auf Rang zwei

(RLO)  Mit einem überzeugenden 5:2 (1:1, 3:1,1:0)-Heimsieg gegen den ECC Preussen schiebt sich FASS Berlin am vorletzten Spieltag der Hauptrunde vorbei am Stadtrivalen auf Rang zwei der Regionalliga Ost. Wegen des gleichzeitigen Sieges von Schönheide in Chemnitz steht jetzt auch fest, dass die beiden Berliner Teams im Play-off-Halbfinale ab dem 21. Februar wieder aufeinander treffen werden. Am letzten Spieltag geht es lediglich noch um das Heimrecht für die Runde im Modus Best-of-5.
Vor 420 Zuschauern musste FASS auf Hoffmann, Eickmann und Miethke verzichten. Im Tor stand Danny Bohn, bei den Gästen hütete Reukauf den Kasten. Ein langes Abtasten fand nicht statt. Stattdessen ging FASS schon nach drei Minuten in Führung, als Tom Fiedler eine Kombination über Patrick Czajka und Nico Jentzsch erfolgreich abschloss. Der erste Angriffsblock unterstrich so wieder seine Play-off-Form. Allerdings waren in der Folge die Gäste spielbestimmend. Mehr als der Ausgleich, den F. Braun nach 13 Minuten im Nachschuss erzielte, sprang dabei nicht heraus, und so ging es mit einem für FASS eher schmeichelhaften 1:1 in die erste Pause.
Das zweite Drittel sahen viele Fans als die vielleicht besten 20 Minuten im bisherigen Saisonverlauf an. Die Weddinger dominierten nur klar, was auch durch zahlreiche Strafen der Gäste begünstigt wurde. Die Treffer zum 2:1 (Ludwig Wild, 22.) und 3:1 (Patrick Czajka, 24.) fielen allerdings bei Even Strenght und entstanden durch entschlossenes Nachsetzen im gegnerischen Drittel. Nach einem vergebenen Penalty durch Tom Fiedler war es der Ex-FASSler Volynec, der die Charlottenburger nach einem Konter auf 3:2 heranbrachte. Doch drei Sekunden vor der Sirene bugsierte Tom Fiedler den Puck in einer unübersichtlichen Situation zum 4:2 über die Linie. Das Schiedsrichtergespann gab den Treffer erst nach einer längeren Diskussion.
Im Schlussabschnitt drängte der ECC mit Macht auf den Anschluss. Jetzt nahm das Team von Headcoach Oliver Miethke zu viele Strafen und musste so um die Führung bangen. Allerdings funktionierten Defensivspiel und Penalty Killing diesmal ausgezeichnet – und Danny Bohn erwischte einen Sahnetag. Insbesondere sein Save in der 52. Minute bei eigener 3:5-Unterzahl, als er einen Schuss aus kürzester Entfernung in seinem Fanghandschuh begrub, hatte spielentscheidenden Charakter. Den Schlusspunkt setzte Julian van Lijden in der 60. Minute, als er über rechts kommend von der roten Linie die Scheibe in den Torwinkel des verwaisten Gästetors schoss. Danach war nur noch Jubel beim zahlreichen Anhang des Weddinger Traditionsclubs. Der elfte Heimsieg in Folge war perfekt.
Am kommenden Wochenende reist FASS zum Tabellenführer nach Schönheide. Nur mit einem Sieg kann der zweite Tabellenplatz verteidigt werden, denn der ECC wird sich gegen die Berlin Blues wohl keine Blöße geben.
(FASSB/ah)
  
    
Schönheider Wölfe
Wölfe mit furioser Aufholjagd in Chemnitz

(RLO)  Es war ein kleiner Vorgeschmack, auf was sich die Fans im Playoff-Halbfinale freuen dürfen. Nach zwanzig Minuten scheinbar aussichtslos mit 1:4 zurückgelegen, zündeten die Schönheider Wölfe beim Derby in Chemnitz im Schlussdrittel den Turbo und holen sich mit einer furiosen Aufholjagd noch mit 6:4 (1:4, 1:0, 4:0) den Derbysieg gegen die Crashers. Vor 1336 Zuschauern, darunter gut 300 Wölfefans, im Küchwaldstadion trafen Michael Galvez, Martin Trapl, Yannek Seidel (2), Vincent Wolf und Florian Heinz für das Team um Coach Sven Schröder.
Gute Kulisse und zwei motivierte Mannschaften, es war alles bereit für das letzte Hauptrunden-Derby zwischen den gastgebenden Chemnitz Crashers und Schönheider Wölfen. Zur Freude der über 300 mitgereisten Fans erwischten die Erzgebirger dann den besseren Start und gingen schon in der dritten Minute durch Michael Galvez mit 1:0 in Führung. Doch die Crashers antworteten schnell und nutzten nur drei Minuten später das erste Powerplay der Partie zum 1:1-Ausgleich durch Kenneth Hirsch. Auch das zweite Überzahlspiel der Hausherren saß, als Jiri Charousek die Crashers in der 12. Minute mit 2:1 in Front schoss. Die Wölfe hatten sichtlich mit dem Rückstand zu knabbern und verloren den Spielfaden. Anders die Chemnitzer, die zu diesem Zeitpunkt lauffreudiger wirkten und jeden Fehler eiskalt bestraften. So war es wieder Kenneth Hirsch, welcher fast im Alleingang und per Doppelpack (16./17.) seiner Mannschaft zur ersten Pause eine 4:1-Führung bescherte. Schon etwas ungläubiges Staunen im Wölfe-Fanblock, aber auch mit dem Wissen, dass ihre Mannschaft noch eine Schippe drauflegen kann. Komplett anderes Spiel dann auch ab dem Mittelabschnitt, in welchem die Wölfe das klar bessere Team waren und Angriff auf Angriff in Richtung Gäste-Goalie Kevin Kopp fuhren, welcher zunächst gute Paraden zeigte und die Wölfe bei einem Torschussverhältnis von 22:2 zugunsten des Tabellenführers etwas verzweifeln ließ. Der Bann war aber in der 38. Minute gebrochen, als Martin Trapl in Überzahl auf 4:2 verkürzte, gleichzeitig der Stand zum zweiten Pausentee. Die „Schlüsselszene“, wie nach dem Spiel Wölfe-Coach Sven Schröder fand, war, dass sein Team zu Beginn des Schlussdrittels die eineinhalb Minuten lange Unterzahlsituation schadlos überstand. Denn danach war von den Crashers so gut wie nichts mehr zu sehen. Schönheide machte jetzt ordentlich Druck und ließ die Hausherren kaum noch aus ihrem Verteidigungsdrittel heraus. Es war eine Frage der Zeit, wann der nächste Treffer für die Wölfe fallen sollte und dies mündete in einem Spektakel. Zehn Minuten vor dem Ende folgten furiose 111 Sekunden, in denen die Wölfe aus dem 2:4-Rückstand und durch einen Doppelpack von Yannek Seidel (51./52.) und einem Treffer von Vincent Wolf (53.) eine 5:4-Führung machten. Die Eishallenseite mit dem Wölfe-Anhang stand. Von diesem Schock erholten sich die Hausherren nicht mehr, doch ganz ohne Drama ging es dann auch nicht zu Ende. Eine Minute vor Ultimo nahmen die Crashers ihren Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis und versuchten noch einmal ihr Glück. Doch schnell eroberten sich die Wölfe die kleine schwarze Scheibe und trafen per Empty-Net-Goal zur Entscheidung. Von wegen… Nach minutenlanger Diskussion und Einspruch von Chemnitz-Kapitän Tobias Rentzsch nahm der Hauptschiedsrichter den Treffer zurück und die Chose begann von vorn und mit dem gleichen Ergebnis, dass die Wölfe eine Sekunde vor Ablauf der Spielzeit doch noch zu ihrem sechsten Tor kamen, als Florian Heinz den 6:4-Endstand herstellte.
Mit diesem Erfolg und der gestrigen 2:5-Niederlage des ECC Preussen im Hauptstadtderby gegen FASS Berlin ist den Wölfen der erste Tabellenplatz in der Hauptrunde der Regionalliga Ost nicht mehr zu nehmen. Auch stehen die Playoff-Halbfinals fest. So treffen im Best-of-five-Modus in zwei Wochen die beiden Berliner Teams FASS und Preussen aufeinander und auch die Wölfefans dürfen sich auf weitere Derbys gegen die Chemnitz Crashers freuen. Während das Heimrecht im Berliner Halbfinale noch am letzten Spieltag geklärt werden muss, FASS ist am kommenden Samstag, dem 15.02.20, 17:00 Uhr zu Gast im Wolfsbau und die Preussen empfangen die Blues, haben die Wölfe das Heimrecht gegen Chemnitz sicher, wonach am Samstag, dem 22.02.20, um 19:30 Uhr Spiel 1 des Playoff-Halbfinals gegen die Crashers im Schönheider Wolfsbau stattfinden wird. Spiel 3 ist am Samstag, 29.02.20, 19:30 Uhr und ein eventuelles Spiel 5 am Sonntag, dem 08.03.20, 17:00 Uhr im Wolfsbau.
(SW/mg)
  


 Sonntag 9.Februar 2020 www.icehockeypage.de 
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