Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
EV Pegnitz
(BLL)  Stürmer Maximilian Eissner, der bereits längere Zeit mit dem Team trainierte, hat nun auch sein Debüt bei den Ice Dogs gegeben und spielte zuvor im Bayreuther Nachwuchs und auch im Landesliga-Team der Tigers
  
EV Dingolfing
(BLL)  Verteidiger Manuel Ruhstorfer, der bis auf zwei Spielzeiten in Vilshofen seine gesamte Laufbahn bei den Isar Rats verbrachte, wird nach dem kommenden Wochenende seine aktive Laufbahn beenden
 
Blue Devils Weiden
(OLS)  Für Stürmer Philipp Siller, der bereits mehrere Wochen fehlte, hat sich nach neueren Untersuchungen einen Bluterguß im beckenbereich zugezogen, womit die aktuelle Saison für ihn vorraussichtlich bereits vorzeitig beendet ist

EHC Red Bull München
(DEL)  Nationalspieler Konrad Abelsthauser hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird rund zwei Wochen pausieren müssen
  
Hannover Scorpions
(OLN)  Nach dem Rücktritt von Dieter Reiss werden die Scorpions am kommenden Montag ihren neuen Cheftrainer vorstellen
  
EC Hannover Indians
(OLN)  Der deutsch-slowakische Stürmer Igor Bacek hat seinen Vertrag am Pferdeturm verlängert und wird somit bereits in seine vierte Saison im Trikot der Indians gehen
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons müssen ab der nächsten Saison auf Stürmer Marcel Weise verzichten, der angekündigt hat seine aktive Laufbahn nach mehr als 500 Spielen im Erfurter Trikot nach der aktuellen Saison zu beenden
  
EC Harzer Falken
(RLN)  Die Harzer Falken müssen küftig auf ihren Topscorer Artjom Kostyrev verzichten, der das Team aus persönlichen Gründen verlassen hat
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 10.Februar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 28 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Ost.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
Bayreuth Tigers
Herden mit Shut-Out – Tigers mit drei Punkten!

(DEL2)  Weiterhin ohne sieben Akteure – namentlich fehlten Jaeger, Heider, Martens, Kunz, Bartosch, Zimmermann und Melanson – ging man die Aufgabe beim amtierenden DEL2-Meister an.
Dabei überzeugte man, nicht nur im ersten Abschnitt, mit einer gnadenlosen Effektivität. Über die komplette Dauer der Partie hielt man sich in der Defensive sehr stabil und ließ phasenweise nur wenige echte Gelegenheiten für die Gastgeber zu. Die, die dann trotzdem aufs Tor kamen, waren sichere Beute des an diesem Abend auf höchstem Niveau agierenden Timo Herden.
Die eher vermeidbaren Strafen der Towerstars im Auftaktdrittel nutzte man effektiv aus. Zwei von drei Powerplay-Gelegenheiten münzte man in Treffer um. Zunächst kam Davidek, als Merl sein Team dezimierte, zum persönlichen zweiten Treffer in der zweiten Partie nach seiner lang anhaltenden Verletzungspause und brachte seine Jungs in Führung. Tyler Gron legte kurz darauf nach, als Järveläinen – erneut in Überzahl – uneigennützig quer legte und den Top-Torjäger suchte.
Die angesprochene Effektivität zeigte sich im zweiten Abschnitt noch deutlicher. Optisch agierten die Gastgeber, mit deutlich mehr Scheibenbesitz, besser als die Tigers, ließen allerdings bei der einen oder anderen Chance die Energie beim Abschluss vermissen oder scheiterten mehrfach am gut aufgelegten Herden. Ein wenig überraschend zum Ende des Drittels, aber mit der angesprochenen gnadenlosen Effektivität, trat zunächst Järveläinen auf den Plan, der die Führung ausbaute, bevor Neuert sich eine Chance – als dieser relativ ungehindert im Slot zum Schuss eingeladen wurde – nicht entgehen ließ und, zu diesem Zeitpunkt unerwartet, bereits den Endstand aufs Score-Board schrieb.
Im letzten Abschnitt gingen die Towerstars noch einmal mit vollem Engagement aufs Eis. Probierten alles und erspielten sich mehrfach Chancen. Teils mit Pech vergeben oder mit Unvermögen scheiternd konnte man sich – auch ob des immer stärker haltenden Herden – nicht weiter herankämpfen. So blieb am Ende ein klarer, so nicht zu erwartender Sieg, der Tigers beim amtierenden Meister, mit dem man sich der Roten Laterne entledigte und diese wieder nach Crimmitschau gab.
(BT/av)
  
   
Eispiraten Crimmitschau
3:2! Eispiraten besiegen Spitzenreiter im Penaltyschießen - Westsachsen holen zwei Zähler gegen Wölfe Freiburg

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Heimspiel gegen die Wölfe Freiburg mit 3:2 nach Penaltyschießen gewonnen. Dabei gelang es den Westsachsen, einen zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand zu drehen, weshalb am Ende zwei wichtige Punkte gegen den aktuellen Spitzenreiter der DEL2 heraussprangen.
Personal: Wie schon in den letzten Spielen musste Cheftrainer Danny Naud auf den Langzeitverletzten Carl Hudson und Lukáš Vantuch verzichten. Mit von der Partie war dafür allerdings Mitch Wahl, der trotz des Krankenhausaufenthalts seiner hochschwangeren Frau spielte. Im Tor entschieden sich die Trainer für einen Wechsel – So kam Patrik Červený zu seinem ersten Einsatz für die Eispiraten.
Eben dieser Červený fügte sich sofort gut ein, strahlte viel Ruhe aus und zeigte, dass er ein wichtiger Rückhalt im Saisonendspurt werden kann. Beim ersten Gegentor war er dennoch machtlos. Nach einem Querpass war Linsenmaier zur Stelle und traf im Powerplay überlegt zum frühen 0:1 (4.). Die Eispiraten taten sich dagegen schwer, in das Spiel und zu Chancen zu kommen. Das Team der Wölfe machte es den Westsachsen mit einer geschlossenen Defensivarbeit auch nicht einfach, präsentierte sich vor dem gegnerischen Tor dann außerdem eiskalt. Jake Ustorf war es, der einen Pass von Nikolas Linsenmaier am langen pfosten über die Linie drückte und erneut im Powerplay erhöhte (16.). Die beste Gelegenheit für die Eispiraten hatte im ersten Durchgang André Schietzold. Dessen Blueliner streifte jedoch nur den Pfosten.
Die Hausherren legten im zweiten Drittel dann eine Schippe drauf und worden im Vorwärtsgang aktiver. Das wurde belohnt. Christoph Körner vollendete eine schöne Vorarbeit von Luca Gläser und Adrian Grygiel und stellte auf 1:2 (28.). Und auch in der Folge waren gute Möglichkeiten da, die aber allesamt ungenutzt blieben. So auch auf der Gegenseite – Dies aber auch, weil Patrik Červený mehrmals stark parierte.
Im Schlussabschnitt spielten dann fast nur noch die Eispiraten, die mittlerweile hungrig wirkten, sich gegen defensiv kompakte Freiburger aber immer wieder schwer taten. Schließlich brachte die 57. Minute den mittlerweile verdienten Ausgleichstreffer in numerischer Überzahl. Mitch Wahl hämmerte die Hartgummischeibe humorlos ins Tor von Ex-Eispirat Ben Meisner und traf somit zum 2:2 – So lautete im übrigen auch der Spielstand nach 60 Minuten.
Es ging also in die Overtime, in der vorrangig die Eispiraten aufspielten, sich dafür aber wieder nicht belohnen konnten. Nach weiteren fünf gespielten Minuten war klar: Der Sieger wird im Penaltyschießen ermittelt. Dort kam es zunächst zum Privatduell zwischen Mitch Wahl und Nikolas Linsenmaier. Austin Fyten war schlussendlich der Spieler, der den entscheidenden Schuss versenkte und den Eispiraten zwei wichtige Zähler bescherte.
(EC/af)
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen kassieren Overtime-Niederlage

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel beim EC Bad Nauheim in der Verlängerung mit 5:6 (2:3; 2:2; 1:0/ 0:1) verloren. Cheftrainer Rico Rossi musste neben Florian Proske (Oberkörperverletzung) heute Abend krankheitsbedingt auf Arne Uplegger (grippaler Infekt) verzichten. René Kramer gab hingegen nach Verletzungspause sein Comeback. Als überzähliger Kontingentspieler pausierte Elvijs Biezais.
Die 1.562 Zuschauer sahen ein torreiches erstes Drittel, in das der EC Bad Nauheim druckvoll startete. In Minute sieben brachte Zach Hamill die Hessen in Front, doch Petr Pohl fand wenig später die Antwort (11.). Eislöwe Joe-Richardt Kiss kassierte wegen Haltens die erste Strafe in der Partie und Bad Nauheims Andreas Pauli netzte die Scheibe ein (17.). Mick Köhler baute die Führung der Roten Teufel aus, aber anderthalb Sekunden vor der Pausensirene fiel durch Alexander Dotzler der Anschluss für Dresden. Der Treffer wurde zudem per Videobeweis von den Hauptschiedsrichtern bestätigt.
Im Mittelabschnitt konnte Pohl den Ausgleich für die Blau-Weißen erzielen (25.), aber Andrej Bires sorgte für den erneuten Führungstreffer der Hessen (29.). Dresden nutze eine weitere Chance, als Dale Mitchell das 4:4 markierte (32.). Für fast anderthalb Minuten spielten die Sachsen in doppelter Unterzahl – doch diese wurde ohne Gegentreffer überstanden. Kurz darauf folgte die nächste Strafzeit und Toni Ritter musste für einen unerlaubten Körperangriff in die Kühlbox. Im Powerplay gingen die Kurstädter durch den Treffer von Cody Sylvester wieder in Front (38.).
Eislöwe Mitchell konnte im dritten Spielabschnitt nach 101 absolvierten Sekunden den Ausgleichstreffer erzielen. In Folge erarbeiteten sich beide Mannschaften Chancen, aber der Puck konnte nicht im jeweils gegnerischen Tor untergebracht werden, sodass es in die Verlängerung ging. Auf beiden Seiten hätte der Siegtreffer fallen können – am Ende sicherte Jack Combs den 6:5-Erfolg für die Roten Teufel.
Christof Kreutzer, Cheftrainer EC Bad Nauheim: „Für die Fans ist es immer schön, wenn viele Tore fallen –  das ist aber nicht meins. Wir haben einige Fehler gemacht. Dresden ist offensiv stark und hat unsere Fehler ausgenutzt. Wir konnten im Powerplay treffen – das war wichtig. Ebenso wie der Sieg, doch ich würde mich auch mal wieder über drei Punkte freuen.“
Rico Rossi, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Glückwunsch an Christof und Bad Nauheim. Wir müssen lernen, dass wir ohne Scheibenbesitz besser stehen müssen. Die DNA unserer Mannschaft ist offensiv, aber sie muss wissen, wie wichtig das Spiel ohne Scheibe ist. Unser Fokus muss mehr auf die Verteidigung gelegt werden. Die Moral hat wieder gestimmt. Sie haben sich zurück in das Spiel gekämpft, aber wir haben erneut, trotz fünf geschossener Auswärtstore, verloren.“
Das nächste DEL2-Punktspiel findet am Freitag, 14. Februar statt. Die Dresdner Eislöwen reisen zu den Bayreuth Tigers. Spielbeginn ist 20:00 Uhr. 
(ESCD/dk)
  
    
Löwen Frankfurt
Dienstag ist Derby-Tag: „Goldene“ Löwen empfangen Bad Nauheim

(DEL2)  Drittes Spiel in fünf Tagen für die dezimierten Löwen Frankfurt: Am Dienstag, den 11. Februar empfangen die Frankfurter im letzten Hessen-Derby der regulären DEL2-Saison 2019/2020 den EC Bad Nauheim. In Erinnerung an das erfolgreiche Winter-Derby treten die Löwen in diesem Nachholspiel des 28. Spieltags in ihren goldenen Trikots an. In diesen siegten sie auf dem Bieberer Berg mit 3:2. Spielbeginn in der Frankfurter Eissporthalle ist um 19:30 Uhr.
Die Löwen mussten auch am Sonntag wieder auf neun Spieler verzichten und konnten trotzdem gegen den Tabellennachbarn aus Bad Tölz souverän mit 4:1 gewinnen. Es war bereits der fünfte Sieg in Folge und sogar der sechste Heimerfolg in Serie. Insgesamt haben die Löwen sogar 18 Heimspiele gewonnen.
Ob am Dienstagabend im Derby wieder mehr Löwen-Spieler auf dem Eis stehen werden als zuletzt, ist noch unklar. Steven Delisle, Lukas Koziol, Christian Kretschmann, Carter Proft, Mike Fischer, Dominik Meisinger und Thomas Gauch sind verletzt. Hinter den Einsätzen von Martin Buchwieser und Jimmy Hertel steht ein Fragezeichen.
Wer auf jeden Fall dabei sein wird, ist Max Faber. Der Verteidiger ist weiterhin Topscorer der Löwen. Mit seinem zehnten Saisontreffer leitete er den Sieg am Sonntag ein. Damit steht er nun bei 52 Zählern – ebenso viele wie in der gesamten Vorsaison. Roope Ranta (50) und Stephen MacAulay (49) sind ihm dicht auf den Fersen. Ranta führt die Löwen mit 25 Toren an.
Nach 45 Spielen stehen die Bad Nauheimer mit 72 Punkten auf dem 5. Tabellenplatz und damit direkt hinter den Löwen. Sechs Punkte trennen die beiden Kontrahenten voneinander. Der ECN hatte in den letzten Wochen anstrengende Spiele. Sechs der letzten acht Spiele gingen mindestens in die Overtime und fünf sogar ins Penaltyschießen. Auch das letzte Duell gegen die Dresdner Eislöwen endete mit 6:5 in der Verlängerung für die Kurstädter.
Topscorer der Roten Teufel ist Andrej Bires mit 40 Scorerpunkten. Der gebürtige Slowake hat 26 Tore selbst geschossen und 14 Tore vorbereitet. Die meisten Vorlagen gab Andreas Pauli (27 Assists).
In 23 Spielen in der DEL2 konnten die Löwen nur acht Siege einfahren. 15 Mal jubelten am Ende die Bad Nauheimer. Dennoch spricht die Torbilanz mit 74:71 Treffern zugunsten der Löwen. In zwölf der Begegnungen fiel die Entscheidung erst in der Verlängerung oder im Penaltyschießen. So auch in zwei der drei bisherigen Saison-Duelle. Das erste Spiel endete mit 7:6 n.V. für die Roten Teufel und auch das zweite Duell ging mit 5:2 an die Kurstädter. Das Winter-Derby in Offenbach gewannen die Löwen mit 3:2 n.P.
(LF/ss)  
  
    
ESV Kaufbeuren
ESVK unterliegt dem EVL mit 3:7 - Deutliche Heimniederlager im Derby vor 2.915 Zuschauern

(DEL2)  Derby Time im Saisonendspurt. Altbekannte Rivalen trafen am Sonntagabend in der erdgas schwaben arena aufeinander, als der EV Landshut vor 2.915 Zuschauern beim ESV Kaufbeuren gastierte. Im Kampf um die Playoff Plätze galt es wichtige drei Punkte an der Wertach zu halten. Die Joker hatten am Freitag zuvor nicht nur das Spiel, sondern auch noch Jere Laaksonen und Stefan Vajs verletzungsbedingt verloren. Neben Alex Thiel, Antti Kerälä und Philipp de Paly fehlten also zwei weitere wichtige Faktoren im System von Andreas Brockmann. Zwischen den Pfosten stand daher von Beginn an der junge Jan Dalgic, Ossi Saarinen und Max Oswald liefen ebenfalls auf. 
Der erste Bully ist gerade mal ein paar Sekunden her, die Kaufbeurer Abwehr befindet sich noch im Ruhemodus, da verwandelt Tomas Plihal nach Zuspiel von Mathieu Pompei den ersten Landshuter Angriff zur Führung in der ersten Spielminute. Das erste Lebenszeichen der Hausherren dann in der dritten Minute bei einem Schuss von Jonas Wolter, aber Jaroslav Hübl kann parieren. Die Joker tuen sich schwer im Spielaufbau und geraten durch ein Foul in Unterzahl, bei der Stephan Kronthaler mit einem harten Schuss von der blauen Linie nur knapp den Kaufbeurer Kasten verfehlt. Im Anschluss Entlastung für die Rotgelben bei eigenem Powerplay, aber der ESV kommt zu selten strukturiert in die Angriffszone und zu zwingenden Möglichkeiten. In der neunten Minute dann Glück für die Joker, weil Robbie Czarnik nur den Pfosten trifft. Wieder sieht die Abwehr der Hausherren nicht gut aus. Auf der anderen Seite zieht Calvin Pokorny satt ab und Jaroslav Hübl kann nur nach vorne abprallen lassen, es befindet sich aber kein Kaufbeurer vor dem Tor, der daraus etwas Zählbares machen könnte. In Minute 12 dann das 0:2 für die Gäste, weil sich diese viel zu lange im Angriffsdrittel festsetzen und am Ende Mathieu Pompei im Slot angespielt wird und die Scheibe im Tor versenkt. Dieser Treffer ist aber alles andere als unstrittig, da Jan Dalgic im Torraum ordentlich von einem Landshuter angegangen wird. Der Schiedsrichter entscheidet aber auch nach Begutachtung des Videobeweises trotzdem auf Tor für Landshut. Die Rotgelben zeigen sich beeindruckt und kommen durch fehlende Disziplin und einem sehr kleinlich pfeifenden Schiedsrichtergespanns, immer wieder in Unterzahl. Das nutzt der EVL für seinen dritten Treffer. Robbie Czarnik zieht im Powerplay ab, der Puck wird wohl noch von Plihal abgefälscht und rutscht Jan Dalgic durch die Arme. Die Stimmung in der arena ist auf dem Gefrierpunkt, da melden sich die Joker mit dem Anschlusstreffer bei eigenem Powerplay zwei Minuten vor dem Pausentee zurück. Endlich können sich die Hausherren einmal im Landshuter Drittel festsetzen, die Scheibe läuft flüssig von Julian Eichinger über Sami Blomqvist zu Joey Lewis und der versenkt das Ding unhaltbar für Hübl. Mit zwei Toren Rückstand und viel Luft nach oben geht es für den ESVK in die erste Pause.
Die Joker starten klar besser in den zweiten Spielabschnitt und Landshut weiß sich nur mit unfairen Mitteln zu helfen, was ihnen zwei Strafzeiten binnen kurzer Zeit einbringt. Die Rotgelben nutzen das Fünf gegen Drei Powerplay mit dem 2:3 Anschlusstreffer in der 22. Minute und wieder ist es Joey Lewis, der im Slot von Branden Gracel bedient wird und im zweiten Versuch die Scheibe im Tor unterbringt. Direkt im Anschluss kann Jan Dalgic einen EVL Alleingang entschärfen und hält seine Mannschaft im Spiel. Das Derby wird jetzt hitzig und ist von vielen, teils schwer nachvollziehbaren, Strafzeiten geprägt. Der ESVK hat jetzt aber klar mehr vom Spiel und Florin Ketterer scheitert in Minute 26 nach einem schönen Move an Jaroslav Hübl und auch in der Folge feuern die Joker aus allen Rohren. In dieser Druckphase erwischt der EVL die Hausherren aber eiskalt mit einem Konter über Mathieu Pompei und Robbie Czarnik, der vorbei am Kaufbeurer Keeper eiskalt zum 2:4 einnetzt. Die Joker halten aber weiter dagegen und machen Druck über Branden Gracel der sich dynamisch vor das Tor tankt, aber an Hübl scheitert. Fünf Minuten vor Drittelende beginnt dann eine wahre Strafzeitenflut gegen den EVL und der ESV nutzt das für den erneuten Anschlusstreffer. Bei zwei Mann mehr auf dem Eis schießt Joey Lewis trocken in Richtung Landshuter Kasten, wo Sami Blomqvist unhaltbar zum 3:4 abfälscht, woran auch der anschließende Videobeweis nichts ändert. Kaufbeuren bleibt in Überzahl und drückt auf den Ausgleich, doch Ossi Saarinen zieht frei vor dem Tor knapp am Gehäuse vorbei. Die Joker erspielen sich noch einige gute Chancen, aber keinen weiteren Treffer vor der Sirene.
Der letzte Spielabschnitt startet ausgeglichen, der ESV mit der ersten guten Möglichkeit durch Valentin Gschmeißner, dessen Schuss wird abgefälscht und geht nur Zentimeter am Tor vorbei. Dann Fehlpass von Fabian Koziol vor dem eigenen Tor und Tomas Plihal kann das fast für einen weiteren Treffer nutzen, Jan Dalgic ist aber auf dem Posten. Jetzt Druckphase der Rotgelben, die den Ausgleich erzwingen wollen und den Kasten von Jaroslav Hübl belagern. Wieder ausgerechnet in dieser Phase kommt Landshut in der 46. Minute zu seinem nächsten Torerfolg. Ein eher ungefährlicher Angriff der Landshuter wird von Alexander Ehl auf Höhe der Bande abgeschlossen und der Puck schlägt im langen Eck ein. Der Kaufbeurer Schlussmann sieht dabei nicht unbedingt gut aus. Die Joker versuchen schnell zu antworten, Denis Pfaffengut zieht von der Blauen Linie ab, aber Hübl mit dem Save. Nicht einmal eine Minute nach dem Landshuter Treffer wird erneut der Videobeweis bemüht und wieder heißt es Tor für den EVL. Nachdem viel Betrieb vor dem Kaufbeurer Tor herrscht geht die Scheibe erst an den Pfosten, liegt frei und wird von Maximilian Brandl hinter die Linie gestochert. Eine eiskalte Dusche für die Joker die zwar nochmals wild anlaufen, dabei aber an sich selbst und Jaroslav Hübl scheitern. Sechs Minute vor Spielende dann die Höchststrafe für die ESVK Fans und Jan Dalgic. In Überzahl schießt Elia Ostwald eher harmlos auf das Joker Tor und der Puck rutscht dem Kaufbeurer Keeper durch die Schoner zum endgültig endscheidenden 3:7. In der Folge verwalten die Landshuter clever ihren Sieg und auch eine letzte Großchance von Sami Blomqvist geht irgendwie nicht hinein, symptomatisch für ein rabenschwarzes Wochenende des ESVK. 
(ESVK/pb)
  
    
Deggendorfer SC
DSC siegt mit Torfestival gegen Füssen

(OLS)  Ein echtes Torfestival erlebten die 1581 Zuschauer am Sonntagabend in  
der Festung an der Trat. Dabei bezwang der Deggendorfer SC den EV  
Füssen mit 8:5 und festigt damit den zweiten Tabellenplatz in der  
Oberliga Süd.
Die Torflut hatte bereits in der ersten Spielminute ihren Start.  
Thomas Greilinger verwertete einen Abpraller zur frühen Deggendorfer  
Führung. Die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. In  
der vierten Spielminute war Füssens Payeur auf und davon und überwand  
bei seinem Alleingang Zabolotny zum 1:1. In diesem Tempo ging es  
weiter. Zwei Minuten später fuhr der DSC einen Konter über  
Jan-Ferdinand Stern und Alex Großrubatscher. Letzterer bediente  
mustergültig Stephane Döring, der zum 2:1 traf. Die Gäste hatten  
jedoch erneut die richtige Antwort parat. In der zehnten Minute glich  
Füssens Kircher aus zum 2:2. Nach dem fulminanten Start sollten im  
ersten Abschnitt aber keine weiteren Treffer mehr fallen.
Im zweiten Drittel erwischten die Hausherren, wie bereits in den  
ersten 20 Minuten, den besseren Start. In der 22. Minute traf Thomas  
Greilinger nach schöner Vorarbeit von Kyle Osterberg zum 3:2. Lange  
währte der Jubel jedoch nicht. Nur eine Minute später glich der EV  
Füssen durch Marc Besl aus zum 3:3. In der 28. Minute durften dann  
erneut die Fans des DSC jubeln. René Röthke vollendete eine tolle  
Kombination im Powerplay zum 4:3. Doch ein Deggendorfer Lappsus in der  
Abwehr brachte den Füssenern in der 36. Minute den erneuten Ausgleich  
ein. Zwei Minuten vor Drittelende gingen die Hausherren erneut in  
Führung. Jan-Niklas Pietsch traf im Powerplay von der blauen Linie zum  
5:4. Eine Schreckssekunde gab es kurz vor Drittelende. DSC-Stürmer  
Kyle Osterberg wurde von Füssens Quirin Stocker übel in der Bande  
gecheckt, sodass dieser benommen liegen blieb. Osterberg kam zum  
dritten Drittel nicht mehr aus der Kabine.
Stocker musste mit einer Spieldauerstrafe vom Eis und diese nutzten  
die Deggendorfer im letzten Drittel eiskalt aus. David Seidl fälschte  
vor dem Tor einen Greilinger-Schuss ab zum 6:4. Als Curtis Leinweber  
in der 49. Minute das 7:4 erzielte, schien die Partie faktisch  
entschieden. Zwar verkürzten die Gäste aus dem Allgäu in der 53.  
Minute durch Hofmann auf 7:5, jedoch ließen sich die Hausherren nicht  
mehr aus der Ruhe bringen. Zwei Minuten vor Ende traf René Röthke ins  
mittlerweile verwaiste Füssener Tor zum 8:5 und setzte damit endgültig  
den Deckel auf diese Partie.
Durch diesen Sieg festigt der Deggendorfer SC den zweiten  
Tabellenplatz in der Oberliga Süd und reist am kommenden Freitag zum  
Ostbayernderby nach Regensburg.
(DSC/mh)
  
    
ECDC Memmingen
Es reicht wieder nicht: ECDC unterliegt Regensburg

(OLS)  Gekämpft bis zum Ende und dennoch verloren. Auch der zweite Vergleich an diesem Wochenende geht an die Eisbären Regensburg. Erneut stark dezimierte Indianer zeigten vor rund 1500 Zuschauern eine tolle Moral , zogen aber mit 2:4 den Kürzeren.
Die Vorzeichen waren auch vor dieser Partie gegen die Eisbären nicht gerade rosig. Neben den krankheitsbedingten Ausfällen vom Freitagsspiel (Deeg, Meier, Beck) gesellte sich noch Tim Richter hinzu, der dem Team von Sergej Waßmiller, wie die Förderlizenzspieler, ebenfalls nicht zur Verfügung stand. Doch die Hausherren versuchten alles und starteten auch engagiert in die Begegnung. Allgemein entwickelte sich wieder ein sehr intensives Topspiel. Regensburg erzielte aber erstmals die Führung. In Überzahl war Heger der Torschütze zum 1:0 in der 7.Minute. Die Maustädter waren keinesfalls unterlegen, gestalteten in weiten Strecken sogar das Geschehen. Doch die Gäste aus der Domstadt legten in der 16.Minute nach. Erik Keresztury verwandelte zur 2:0 Führung. Die Antwort der Indianer folgte aber prompt. Nur eine Minute später verkürzte Jannik Herm in Überzahl auf 1:2, was dann auch der Pausenstand war.
Zu Beginn des zweiten Drittels erwischte es die Hausherren kalt. Die Eisbären erhöhten durch Weber auf 3:1. Der ECDC war auch in der Folge sehr bemüht und spielte weiterhin offensiv Richtung gegnerisches Tor. Regensburgs Defensivreihen standen an diesem Abend aber sehr kompakt und machten es den ohnehin schon geschwächten Indianern äußerst schwer, die weiterhin viel Aufwand für wenig Ertrag aufbringen mussten.
Auch im letzten Drittel setzten die effektiven Gäste bereits sehr früh nochmals einen drauf. Heger bugsierte die Scheibe ins Tor von Joey Vollmer, was den Gästen nun eine komfortable Führung von 4:1 bescherte. Die Moral der Indians war abermals erstaunlich, der Wille war weiterhin sichtbar. Bis zum Ende des Spiels gab das Team nicht auf und ging an seine Grenzen, die aber von Minute zu Minute sichtbarer wurden. Durch das 2:4 von Marvin Schmid in der 48.Minute flimmerte zwar nochmals Hoffnung auf, doch es sollte nicht reichen. Die Eisbären brachten das Spiel über die Zeit und konnten den zweiten Erfolg an diesem Wochenende gegen den ECDC einfahren.
Abhaken und Mund abwischen, denn es warten am kommenden Wochenende bereits wichtige Aufgaben im Kampf um die Tabellenspitze. Am Freitag gastiert der EC Peiting am Hühnerberg, am Sonntag geht die Reise zum direkten Konkurrenten nach Deggendorf. Noch immer haben die Indianer fünf Punkte Vorsprung auf Rang 2, welchen sie unbedingt verteidigen wollen.
(ECDCM/flmfr)
  
    
VER Selb
Wölfe laufen zumeist hinterher

(OLS)  Viel vorgenommen hatten sich unsere Selber Wölfe für die Auswärtspartie beim SC Riessersee, wollte man doch die Heimniederlage vom vergangenen Freitag wettmachen und den Abstand auf den Tabellensechsten nicht noch größer werden lassen. Doch letztendlich drückten die Hausherren dem Spiel von Beginn an ihren Stempel auf. Bei unseren Wölfen kam gegen den kompakt stehenden und läuferisch starken Kontrahenten nur wenig Spielfluss auf. Im zweiten Spielabschnitt keimte dann doch noch einmal Hoffnung auf, nachdem Pisarik und T. Zimmermann per Doppelschlag den Spielstand noch einmal verkürzen konnten, doch Riessersee ließ sich letztendlich nicht mehr aus dem Konzept bringen und brachte den Sieg verdient und sicher über die Zeit.
Beide Mannschaften starteten sofort in ein sehr laufintensives erstes Drittel. Unsere Wölfe nutzten jeden Puckbesitz, um auf das von Allavena gut gehütete Tor Druck zu machen, was jedoch- selbst in Überzahl durch Gare und McDonald - leider noch nicht von Erfolg gekrönt war. Die Mannschaft aus dem Werdenfelser Land machte es unseren Jungs nicht leicht, den Puck zu kontrollieren. In der siebten Minute war es Vollmer, der bei angezeigter Strafe gegen unsere Wölfe vor dem Tor einen Querpass auf Quaas brachte, der wiederum die Scheibe hinter Deske zum 1:0 einnetzte. Kurz darauf ergab sich für den SC Riessersee das erste Überzahlspiel, das unsere Wölfe gut überstanden, obwohl Deske einige heiße Situationen klären musste. Als schließlich Hirschberger wegen Hakens auf der Strafbank saß, brachte Maurer den Puck auf Vollmer, der heute sein 700. Spiel für den SC Riessersee bestritt und in der 15. Minute den Pausenstand von 2:0 erzielte.
Der Mittelabschnitt dieses von aggressivem Forechecking geprägten Spiels am Fuße der Zugspitze, begann mit einem Doppelschlag für den SC Riessersee. Quaas machte auf Vorlage von Östling und Eckl in der 21. Minute das 3:0. Nach einem Konter, der für unsere Wölfe durch Turner am Pfosten endete, erhöhte Zitterbart auf 4:0 für die Hausherren. Unser Trainer nahm nun eine Auszeit, um seine Jungs neu einzustellen und um Mnich für Deske zwischen die Pfosten zu stellen. Unsere Wölfe zeigten jetzt Zähne. Gare scheiterte zunächst noch, doch dann war es Kabitzky, der in der 27. Minute auf 4:1 verkürzte. Anschließend versuchte es McDonald mit einem Direktschuss, verfehlte jedoch knapp das Tor. Die Wölfe nun im Powerplay, die Hausherren jedoch mit einem schnellen Gegenzug über Schütz, der in der 30. Minute den alten 4-Tore-Abstand wiederherstellte. Die Antwort unserer Jungs ließ nicht lange auf sich warten: Pisarik verkürzte nach Vorlage von Gare mit einem grandiosen Schuss auf 5:2. 69 Sekunden später erzielte Zimmermann mit einem platzierten Schuss an Allavena vorbei das 5:3. Der SC Riessersee nahm nun ebenfalls eine Auszeit, um die Ereignisse, so schien es, zu verarbeiten. Auch unser Trainer Hohenberger nutzte die Möglichkeit, gestenreich auf seine Spieler einzuwirken. Doch es waren erneut die Hausherren, die durch Vollmer im Nachschuss den Spielstand auf 6:3 stellten.
Im letzten Drittel gingen unsere Wölfe noch einmal an Ihre Reserven und setzten den Gegner zunächst unter Druck. Aufgeben war keine Option für unser Team, was sich unter anderem durch Zimmermanns leider nicht von Erfolg gekrönten Angriffsbemühungen zeigte. Eine fast zweiminütige doppelte Unterzahlsituation, Gare und Kolb saßen draußen, stoppte unseren Offensivdrang aber jäh. Die Hausherren waren nun bemüht, das Spiel durch einen weiteren Treffer endgültig zu entscheiden, was Mnich aber mehrmals zu verhindern wusste.
Die letzten fünf Minuten dieser Partie standen unsere Wölfe stark unter Druck, der Gegner eröffnete ein regelrechtes Dauerfeuer auf das Tor von Mnich, was in der 60. Minute noch zum Schlusspunkt zum 7:3 führte.
(VERS/ud)
  
    
ERC Sonthofen
Souveräner 6:1-Erfolg für den ERC Sonthofen - Erneut war ein starkes Powerplay der Sieggarant für die Bulls

(OLS)  Die Bulls kamen gut aus der Kabine und übernahmen von Beginn an das Spielgeschehen. Doch es dauerte bis zur siebten Spielminute, bis der ERC seine Überlegenheit in Tore ummünzte. Es war Top-Scorer Edgars Homjakovs, der mit einer überragenden Einzelleistung zur 1:0-Führung traf. Doch der HCL schlug vier Minuten später zurück: Carciola machte den überraschenden Ausgleich. Danach Sonthofen weiterhin das überlegene Team. In der 15. Minute dann zwei Strafzeiten gegen Landsberg und da ließen sich die Bulls nicht zweimal bitten. Lukas Slavetinsky holte mit dem Treffer zum 2:1 die verdiente Führung zurück. Dabei bleib es auch im ersten Drittel.
Im zweiten Drittel begannen die Bulls in Überzahl. Zunächst traf Jörg Noack mit einem Schlenzer von der Blauen noch den Pfosten, ehe Vladimir Kames es wenige Sekunden später besser machte: Ein weiterer Schuss von der Blauen ging diesmal direkt ins Netz zum 3:1. Danach Sonthofen leicht überlegen, Landsberg aber immer wieder gefährlich. In der 34. Minute wiederholt Überzahl für die Bulls. Wieder nutzte das Team von Martin Ekrt seine Chance: Robert Hechtl wurde von Vladimir Kames mustergültig bedient und dieser traf zum 4:1. Damit ging es in die letzten zwanzig Minuten.
Auch im letzten Drittel sollte sich an der Überlegenheit der Bulls nichts ändern. Doch es dauerte bis zur 51. Minute, bis der nächste Treffer fallen sollte: In doppelter Überzahl gelang Jörg Noack der Treffer zum 5:1. Danach schalteten die Bulls einen Gang herunter, ohne jedoch wirklich in Bedrängnis zu kommen. Den Schlusspunkt setzte 42 Sekunden vor Ende Lukas Slavetinsky mit einem feinen Bauerntrick zum 6:1-Endstand.
Martin Ekrt war nach dem Spiel zufrieden mit seiner Mannschaft. Gästecoach Fabio Carciola dagegen nicht so recht: „Es waren heute hochverdiente drei Punkte für den ERC. Wir waren von der ersten bis zur letzten Sekunde in allen Belangen den Bulls unterlegen und somit ein verdienter Erfolg.“
(ERCS/sf)
  
    
Rostocker EC
Piranhas wie entfesselt vom 1:4 zum 7:4 - Ein super drittes Drittel bei den Hannover Scorpions führt zur kompletten Wende im Spiel und zum 7:5-Sieg.

(OLN)  Mit einem 4:3 nach 0:2-Rückstand gegen Spitzenreiter Tilburg Trappers ließen die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am Freitag in der Oberliga Nord aufhorchen.
„Diesen Sieg muss man richtig einordnen können. Wir haben gegen eine Mannschaft gespielt, die nicht in Top-Besetzung war“, trat Trainer Christian Behncke auf die Euphorie-Bremse. Er sei „aber natürlich trotzdem froh über die drei Punkte, und die Jungs haben ein gutes Gefühl dadurch bekommen. Jetzt müssen wir dieses Gefühl mit in den Sonntag nehmen und noch eine Schippe drauflegen!“
Das gelang bei den Hannover Scorpions mit einem fulminanten Schlussdrittel: Mit 7:5 (0:2, 2:2, 5:1) siegte der REC und machte dabei aus einem 1:4 ein 7:4!
Chancen gab es im ersten Durchgang für beide Teams, die Scorpions zeigten sich jedoch effektiver und abgezockter und brachten die Scheibe zweimal im Gehäuse der Gäste unter.
„Bei unserer ersten Reihe sieht es ganz gut aus, bei der zweiten läuft noch nicht alles rund. Insgesamt spielen die Gastgeber flüssiger und agieren vor dem Tor gefährlicher. Wir müssen unsere Chancen einfach besser nutzen“, so REC-Mannschaftsleiter Dirk Weiemann in der ersten Pause.
Der Mittelabschnitt verlief ausgeglichen. Sowohl nach dem 0:3 als auch dem 1:4 hatten die Piranhas die richtige Antwort parat. Weiemann: „Wir konnten die Szenerie offen gestalten und wehren uns. Fürs letzte Drittel ist noch alles drin.“
Wie Recht er doch hatte! Die Gäste kamen mit Volldampf aus der Kabine und drehten durch vier Treffer in Serie in nur fünf Minuten zum 6:4 komplett das Spiel.
Dirk Weiemann: „Das waren direkt nach Beginn einige sauber herausgespielte Tore. Danach waren die Scorpions wirklich konsterniert und durch den Wind. Im Kopf schien für sie das Spiel nach dem zweiten Drittel schon durch zu sein. Eine starke Leistung von uns im letzten Drittel, die belohnt wurde. Wir freuen uns sehr über dieses Sechs-Punkte-Wochenende.“ 
(REC/ct)
  
    
Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
EHC Klostersee
EHC Klostersee – TSV Erding Gladiators 2:6 (0:2, 2:3, 0:1)

(BYL)  Der EHC Klostersee konnte den sensationellen Auswärts-Dreier vom Gastspiel in Passau nicht vergolden. Im Heim-Derby gegen die Erding Gladiators unterlagen die Grafinger mit 2:6. Beide Mannschaften gingen personell arg geschwächt in die Partie, was letztlich nicht spielentscheidend war. Die Rot-Weißen erlaubten sich an diesem Sonntagabend einfach eine zu hohe Fehlerqoute in der eigenen Zone und waren zudem insgesamt zu harmlos im Angriff. Genau diese beiden Dinge sprachen für den Gast aus der Herzogstadt. Vorne wurde nicht lange gefackelt, die Abschlussquote passte, und in der Defensive wurde im Verbund überwiegend bestens verteidigt.
Bis zum Doppelschlag der Gladiators in der 18. Minute hatte sich das Team von Dominik Quinlan eine leichte optische Überlegenheit erspielt. Der "Hurra-Stil" im zweiten Abschnitt ging voll nach hinten los. Zwar hatte man gleich in der Anfangsphase zwei, drei gute Einschussmöglichkeiten (die vergeben wurden), doch die Bemühungen um einen schnellen Ausgleich mündeten in drei weiteren Gegentoren. Ein wenig Hoffnung, das Unmögliche nach dem 0:5 vielleicht doch noch möglich zu machen, gaben die zwei Anschlusstore in der 32. und 35. Minute. Da hatten sich die Erdinger etwas anfällig gezeigt, doch diese Schwächephase der Gäste in der Abwehr war damit schon wieder vorbei.
In den verbleibenden 20 Spielminuten rannten sich die Klosterseer überwiegend fest, die drei, vier nennenswerten Chancen waren eine sichere Beute des Gladiators-Keepers.
(EHCK/pel)
  
    
EHC Königsbrunn
Momentan ist der Wurm drin

(BYL)  Der EHC Königsbrunn verliert sein Heimspiel gegen die „Eis Hogs“ des EC Pfaffenhofen mit 0:3, wieder war ein schwächeres Mitteldrittel spielentscheidend. Am Ende fehlte auch das Schussglück gegen clever verteidigende Gäste.
EHC-Coach Waldemar Dietrich konnte in der Partie bis auf Alexander Strehler mit kompletter Kapelle auflaufen. Wie auch Pfaffenhofen trat Königsbrunn mit drei kompletten Reihen an.
Der EHC agierte von Beginn an druckvoll und mit viel Zug zum Tor, doch die Eis Hogs verteidigten clever und ließen nur wenige Möglichkeiten zu. Spätestens bei Gästetormann Hähl war Schluss mit den Offensivbemühungen der Königsbrunner. Auch Pfaffenhofen kam zu Möglichkeiten, traf aber zunächst auch nicht das Tor der Brunnenstädter. Königsbrunn hatte zwar mehr vom Spiel, allerdings verpasste es der EHC zu treffen. Mit dem 0:0 ging es dann auch in die erste Pause.
Wie schon am Freitag erwischten die Gäste im zweiten Drittel den besseren Start. In Überzahl ließ sich der EHC in der 26. Spielminute nach Scheibenverlust auskontern und musste das 0:1 hinnehmen. Nur vier Minuten später legten die Eis Hogs in eigener Überzahl nach und schossen zum 0:2 ein. Königsbrunn wollte nichts gelingen, die Gäste hingegen gaben sich keine Blöße und waren immer einen Tick schneller und aggressiver. Zudem kassierte der EHC noch unnötige Strafzeiten und nahm sich so aus dem Spiel. Bis zur letzten Pause fielen aber keine weiteren Treffer mehr.  
Im letzten Spielabschnitt warf Königsbrunn nochmal alles nach vorne und suchte den Ausgleich. Pfaffenhofen blieb weiter brandgefährlich und in der Defensive konzentriert. EHC-Coach Dietrich stellte nochmals die Reihen um, doch Königsbrunn blieb weiterhin zu harmlos in der Offensive.  Dem EHC wollte nichts mehr gelingen, und nach der Herausnahme von Goalie Nicolas Hetzel zugunsten eines weiteren Stürmers kassierte Königsbrunn den entscheidenden Treffer zum 0:3. Damit war die Partie endgültig entschieden.
Pfaffenhofen holt sich am Ende verdient drei Punkte aus Königsbrunn und belegt nun den ersten Rang in der Qualifikationsrunde. Der EHC bleibt trotz der Niederlage auf dem vierten Rang vor dem ESC Dorfen und hat nur noch rechnerisch Chancen auf die ersten beide Plätze. Am gezeigten Einsatz und Willen lag es nicht, die Mannschaft trat geschlossen auf. Allerdings mangelte es an Torgefahr, der EHC hätte wohl noch weitere sechzig Minuten spielen können, ohne das Tor zu treffen.
Coach Waldemar Dietrich war nach dem Spiel ratlos: „Wir haben uns viel für das Wochenende vorgenommen, aber keine Punkte geholt. Das ist sehr bitter, weil wir viel in die Spiele investiert haben. Entscheidend war im zweiten Drittel das Tor, was wir in Überzahl bekommen haben. Danach haben wir in Unterzahl den zweiten Treffer kassiert. Es ist natürlich auch schwierig wenn du zweimal zwei plus zwei Strafminuten kassiert, da bist du dann schon fast die Hälfte des Drittels in Unterzahl. Im letzten Spielabschnitt hätten wir irgendein schmutziges Tor benötigt, genügend Chancen hatten wir ja. Respekt an Pfaffenhofen, der Goalie hat überragend gehalten und die Mannschaft hinten super verteidigt. Positiv war dass wir gegen die konterstarken Pfaffenhofener wenig zugelassen haben, wenn man allerdings auch keine Tore schießt kann man solche Spiele auch nicht gewinnen. Man sieht, die Mannschaft ist intakt, aber seit zwei Spielen treffen wir nicht mehr. An dem werden wir diese Woche arbeiten müssen.“
(EHCK/hp)
  
    
EHF Passau Black Hawks
Keine Punkte in Höchstadt - Fokus auf das Heimspiel gegen Erding

(BYL)  Die Passau Black Hawks haben in der Aufstiegsrunde die zweite Niederlage in Folge kassiert. Verzichten musste Coach Heinz Feilmeier auf Christoph Gawlik und Verteidiger Martin Paryzek. Dafür feierte Jan Sybek nach überstandener Verletzung sein Comeback. Bei Oberligist Höchstadt verloren die Dreiflüsse Städter vor 597 Zuschauer mit 4:2. Dabei waren die Passau Black Hawks insbesondere im ersten Drittel gut in die Partie gestartet und den Franken ein ebenbürtiger Gegner. Michael Franz brachte die Habichte sogar mit 0:1 in Führung. Im zweiten Drittel kam dann der Bruch im Spiel der Black Hawks. Ähnlich wie am Freitag, wirkten die Black Hawks auf einmal fahrig und unkonzentriert. Dazu blieb Lukas Stettmer nach der ersten Drittel Pause verletzt in der Kabine. Die Fehler der Passau Black Hawks nützte Höchstadt eiskalt aus. Binnen drei Minuten hatten die Hausherren die Partie gedreht. Rückkehrer Jan Sybek konnte aber fast postwendend den Ausgleich für Passau erzielen. Die Freude währte allerdings nicht lange, den kurz vor dem Pausenpfiff erzielte Höchstadt die erneute Führung. Im Schlussdrittel sollte nur noch ein Treffer fallen. Höchstadt machte mit dem Tor zum 4:2 den Sack zu. Die Passau Black Hawks haben nun die Gelegenheit die beiden Niederlagen vom Wochenende in den Trainingseinheiten intensiv aufzuarbeiten. Dort wird Trainer Heinz Feilmeier die Intensität deutlich erhöhen, um vor dem einzigen Spiel am Wochenende die Spannung hoch zu halten. Am Sonntag treffen die Passau Black Hawks in der Passauer EisArena um 18:30 Uhr auf die unangenehmen Erding Gladiators. Dort müssen die Habichte im Rennen um Rang 2 unbedingt wieder punkten. Gelingt es den Black Hawks dann wieder als Kollektiv über sechzig Minuten aufzutreten, gibt es wohl die nächste große Fan Party in der Passauer EisArena. 
(EHFP/czo)
  
    
TSV Peißenberg
Eishackler mit erneuter Derbyniederlage in Schongau

(BYL)  Die Mannschaft um Trainer Simon Mooslechner will es einfach nicht verstehen, auch gegen einen Tabellenletzten mit Konzentrierter und ernsthafter Leistung in ein Spiel zu gehen. 
Nach dem großartigen Auftritt am Freitagabend gegen Geretsried, bekamen die „Eishackler“ die Quittung für ihren „Lustlosen“ Auftritt im Derby. Bei allem Respekt Schongau gegenüber, aber wenn die Mannschaft das gleiche Bild wie am Freitag zeigt, dann muss auch in Schongau gewonnen werden. Man muss aber auch erwähnen das die EA Schongau einen Sahne-Tag erwischt hat. So wie die „Mammuts“ zu Werke gingen, geht man halt auch ein Derby an und prompt wird dir der Einsatz und dein unbändiger Wille mit 3 Punkten belohnt gegen eine Mannschaft die den Anspruch auf die Play-Offs hat und diese unbedingt erreichen will. Somit sind es ausgerechnet die „Eishackler“ die den „Mammuts“ die allerersten Punkte in dieser Abstiegsrunde bescheren.
Bereits in der 8. Minute konnten die „Mammuts“ eine Überzahl-Situation zur 1:0 Führung durch Willy Knebel nutzen. Na gut, kann passieren ist ja noch recht früh und war auch in Unterzahl…, sind ja noch 52 Minuten zu spielen, dachte man sich als Zuschauer. Doch die „Eishackler“ brachten wenige Chancen zusammen. Nach dem 1. Drittel hieß es 1:0 für die Hausherren.
Noch 40 Minuten zu spielen. Doch die „Eishackler“ bekamen die kalte Dusche gleich zu Beginn des zweiten Drittels. Nur 43 Sekunden waren gespielt und Schongau konnte in Person von Jeffrey Szwez zum 2:0, ihre Führung ausbauen. 
Auch viele Strafen waren wieder dabei. 10 x 2 Minuten-Strafen waren es auf dem Konto der „Eishackler“, eine 3-5 Unterzahl-Situation sollte dann auch das 3:0 für die Schongauer bringen. Tobias Turner nutzte seine Chance zur verdienten Führung.
Auch im letzten Abschnitt „brachten die „Eishackler“ keinen Schlittschuh auf das Eis.“ So Mooslechner auf der anschließenden Pressekonferenz nach dem Spiel. 
Es sollte im letzten Abschnitt keiner Mannschaft mehr ein Tor gelingen. So dass es am Ende bei einem verdienten Heimsieg für die EA Schongau blieb.
Inwiefern Sturmtief „Sabine“ in der kommenden Woche weiterhelfen kann bleibt abzuwarten, aber ein positiver Sturm darf durchaus gerne einmal durchblasen durch die „Eishackler“-Kabine.
Am kommenden Freitag geht es zum direkten Konkurrenten um die ersten beiden Plätze in der Abstiegsrunde. Denn da sind wir in Pfaffenhofen zu Gast und müssen definitiv an die Leistung von Freitag wieder anknüpfen. Sonst wird es zappenduster.
(TSVP/as)
  
    
EC Pfaffenhofen
Klassenerhalt nach Arbeitssieg gegen Schongau in greifbarer Nähe - Eishogs mit mühevollem 4:2 Erfolg

(BYL)  Durch einen mühevollen 4:2 (1:1; 1:0; 2:1) Erfolg gegen die EA Schongau ist der Klassenerhalt für den EC Pfaffenhofen in greifbare Nähe gerückt. Mit 15 Punkten haben die Pfaffenhofener den Abstand auf die beiden Letzten weiter vergrößert, liegen nach wie vor auf dem dritten Platz der Abstiegsrunde und können sogar im Kampf um die Pre-Play-Off-Plätze noch ein gewichtiges Wort mitsprechen.
Trotz dieser aus Pfaffenhofener Sicht durchaus  positiven Zwischenbilanz, war Chris Heid mit dem Auftritt seiner Mannschaft überhaupt nicht zufrieden. „Wir haben eigentlich nur 15 Sekunden gut gespielt,“ stellte er mit leichtem Sarkasmus in der Stimme fest. Genau diese 15 Sekunden brauchten die Eishogs nämlich, um in Führung zu gehen. Praktisch vom Eröffnungsbully weg kam die Scheibe über Tim Lohrer und John Lawrence zu Robert Gebhardt, der Lukas Müller im Tor der Gäste zum 1:0 überwand. Bei Schongaus sportlichem Leiter Martin Resch erinnerte dieser frühe Treffer an die herbe 0:13 Abfuhr seines Teams die Woche zuvor in Königsbrunn, als es nach nicht einmal zwei Minuten bereits 0:3 stand. Damals standen die EAS-Spieler allerdings noch merklich unter dem Eindruck des tragischen Zwischenfalls im Heimspiel gegen Schweinfurt, als ihr Mitspieler Milan Kopecky auf dem Eis zusammenbrach und wiederbelebt werden musste. Die Eishogs waren anlässlich dieses Vorfalls mit eigens angefertigten Warmlauftrikots aufgelaufen, mit denen sie herzliche Genesungswünsche an Milan Kopecky sandten. „Eine ganz tolle Aktion der Pfaffenhofener,“ bedankte sich Martin Resch nach der Partie.. Seine Mannschaft jedenfalls schien die Köpfe wieder etwas freier zu haben, vielleicht beflügelt auch von der Meldung, dass es ihrem Mitspieler inzwischen wieder etwas besser geht. Jedenfalls ließen sie sich durch den frühen Rückstand nicht beeindrucken und bereiteten den fahrig und unkonzentriert wirkenden Eishogs zunehmend Probleme. So war der Ausgleich durch Ronald Dvonc in der 10. Minute nicht einmal unverdient. Nach dem Wechsel erarbeiteten sich die Gastgeber zwar ein optisches Übergewicht und hatten auch die mehreren und  besseren Möglichkeiten, allerdings fehlte im Abschluss meist die letzte Konsequenz. Aber auch auf der Gegenseite war Philip Hähl einige Male gefordert, um seine Mannschaft vor einem Rückstand zu bewahren. Erst in der 37. Minute schaffte Friedrich Kolesnikov die neuerliche Führung, als er die zweite Strafzeit gegen Schongau nach nur sechs Sekunden mit einem trockenen Schuss nutzte. Doch auch dieser Treffer änderte das Spiel der Eishogs nicht ins Positive. Im Schlussdrittel verzettelten sich die Hausherren immer wieder in Einzelaktionen und konnten sich damit gegen die kampfstarken Gäste nicht durchsetzen. Dazu kam die weiterhin hohe Fehlerquote, so dass Schongau in der 45. Minute durch Jonas Lautenbacher erneut der Ausgleich gelang. Am Ende sollten aber dann doch die Hausherren die Oberhand behalten, weil sich Nick Endreß in der 52. Minute energisch durchsetzen konnte und Lukas Müller zum 3:2 überwand. Und der Bayernliga-Spieler des Monats Januar war es auch, der wenige Sekunden vor dem Ende mit einem Schuss in das von Müller verlassene Gehäuse für die endgültige Entscheidung sorgte. „Der Sieg von Pfaffenhofen war verdient, aber mir hat imponiert, wie meine Mannschaft heute um jeden Zentimeter Eis gekämpft hat,“ zog Martin Resch trotz der Niederlage ein durchaus zufriedenes Fazit und erntete,dafür in der Pressekonferenz anerkennenden Applaus.
(ECP/oex)
  
    
ERSC Amberg
ERSC in Bad Aibling mit dem besseren Ende

(BLL)  Der ERSC Amberg ist in der Bayernliga-Aufstiegsrunde beim EHC Bad Aibling auf der Verliererstraße, da gelingt vier Minuten vor dem Ende Daniel Troglauer der Ausgleich, der sein Team in die Verlängerung mit anschließendem Penaltyschießen bringt – nach zwölf Schützen jubeln die Löwen und ihre knapp 100 mitgereisten Fans.
ERSC-Stürmer Felix Köbele traf mit dem elften Schuss als einziger im Shootout, und weil Carsten Metz auch den letzten Versuch der Gastgeber parierte, ging der Zusatzpunkt an Amberg.
Was für ein verrückter Spieltag, an dem die Wild Lions als einziges der Top-4-Teams zumindest im „Nachsitzen“ gewinnen konnten. Ulm musste sich mit einem Zähler in Haßfurt zufriedengeben, Buchloe (daheim gegen Moosburg) und Kempten (daheim gegen Dingolfing) gingen komplett leer aus – wer darauf hätte wetten können, dessen Quote wäre stattlich gewesen.
Torlos verlief das Anfangsdrittel, in dem Amberg – das kurzfristig auch noch auf Daniel Vlach verzichten musste – mit frühem Pressing ein leichtes Chancenübergewicht erreichte, der Spielverlauf aber insgesamt ausgeglichen war. EHC-Torhüter Kai Klimesch und dessen Gegenüber, Carsten Metz, zeigten sich aber bereits hier sehr sicher – und waren es auch bis ins Penaltyschießen hinein: „Wir haben da heute zwei Top-Torleute gesehen“, meinte Aiblings Coach Manfred Sasjadvolk hinterher, ohne jeden Widerspruch.
Amberg gelang dann ein idealer Auftakt in den Mittelabschnitt. Nach nur 76 Sekunden vollendete Stephan Huber einen Angriff über Köbele und Marc Hemmerich zur ERSC-Führung. Weitere Chancen der Gäste folgten, weshalb der Ausgleich für Bad Aibling durch Jan Lukats schon etwas überraschend kam. Danach aber ging es munter hin und her und die Aibdogs forderten die Löwen: „Bad Aibling war stark, vor allem läuferisch“, schickte ERSC-Coach Dan Heilman ein Kompliment an den Gegner. Tadel gab es jedoch für sein Team und die Umstände zur 2:1-Führung für die Gastgeber durch Max Meyer: „Das war 32 Sekunden vor der Drittelpause, fehlende Konzentration und ein unnötiger Scheibenverlust – das darf nicht passieren“, so Heilman.
Ein Fehler, den die Löwen im Schlussdrittel schnellstmöglich ausmerzen wollten, aber das gestaltete sich schwieriger, als erhofft. Klimesch glänzte mit starken Paraden, weshalb Aibling sogar eine doppelte Unterzahl schadlos überstand, aber auch dank umständlicher Amberger Versuche. Im Nachlauf verhinderte aber auch Carsten Metz eine vorzeitige Entscheidung zu Gunsten der Chiemgauer. Im ERSC-Lager stieg die Anspannung, da kam es doch noch zum – insgesamt freilich verdienten – Ausgleich durch Troglauer nach Vorarbeit von Köbele: „Vor dem 2:2 haben wir uns taktisch falsch verhalten und standen zu offensiv, das hat Amberg dann clever genutzt“, beschrieb Sasjadvolk die Szene. Trotz beiderseitiger Chancen in der restlichen regulären Spielzeit und der Verlängerung, fielen keine weiteren Treffer – und die Entscheidung dann erst im Penaltyschießen. „Ich freue mich über unseren Punkt, auch wenn vielleicht mehr drin gewesen wäre“, resümierte Manfred Sasjadvolk, und ein sichtlich entspannter Dan Heilman meinte: „Wir sind eigentlich für drei Punkte hergekommen, jetzt müssen wir mit zwei zufrieden sein – und ich bin sehr zufrieden damit“.
(ERSCA/fj)
  
    
ESV Buchloe
Nichts zu holen bei den Devils - ESV Buchloe geht nach deutlicher 1:7 Niederlage in Ulm erstmals an einem Wochenende komplett leer aus

(BLL)  Ein ziemlich gebrauchtes Wochenende liegt hinter den Piraten des ESV Buchloe. Nach der noch engen 5:6 Heimniederlage am Freitag gegen Moosburg verloren die Buchloer am Sonntag auch das zweite Spiel des Wochenendes in Ulm – und das relativ deutlich. Mit 1:7 (0:3, 1:3, 0:1) zog man gegen an diesem Abend in fast allen Belangen überlegene Devils auch in dieser Höhe verdient den Kürzeren und musste so zum ersten Mal vollständig punktlos ein Wochenende beenden.
Das Unheil aus Buchloer Sicht nahm dabei bereits früh seinen Lauf. Keine zwei Minuten waren gespielt, als Florian Döring die druckvoll startenden Hausherren vor über 800 Zuschauern schnell mit dem 0:1 belohnte. „Schon dieses erste Gegentor war für den weiteren Spielverlauf symptomatisch“, meinte ESV-Trainer Christopher Lerchner nach dem Spiel. „Wir hatten uns eigentlich viel vorgenommen, doch wir waren heute einfach nicht wirklich auf dem Eis.“ In der Tat ließen die Buchloer gerade in den ersten 20 Minute vieles vermissen, was die Rot-Weißen in den letzten Wochen so stark gemacht hatte. Gegen aggressive und gut stehende Ulmer hatten man anfangs nicht viel entgegen zu setzten, weshalb die Treffer zwei und drei der Gastgeber auch den Spielverlauf gut wiederspiegelten. Nach 13 Minuten hatte erneut Döring die Scheibe ins ESV-Tor befördert und nach gut 15 Minuten hatten die Buchloer dann auch noch etwas Pech, als Timo Schirrmacher in Überzahl einen unglücklichen Abpraller nur noch zum 3:0 über die Linie drücken musste. Zuvor hatte Johannes Wiedemann noch reaktionsschnell pariert, doch gegen den zweiten Versuch war auch er machtlos. Danach war für Wiedemann Schluss, der nach einer Auszeit Platz für Alexander Reichelmeir machte.
Während die Buchloer im Startdrittel eigentlich nur eine wirklich gute Gelegenheit durch einen vergebenen Alleingang von Alexander Krafczyk hatten, kam man im Mitteldrittel zunächst zumindest etwas verbessert aus der Kabine. Statt dem Anschlusstreffer setzte es nach 24 Minuten allerdings gleich den nächsten Nackenschlag. In Buchloer Überzahl vollendete der VfE Ulm/Neu-Ulm nämlich einen Unterzahl-Konter durch Peter Ceslik eiskalt. Immerhin verkürzte Michal Telsez zwei Minuten später, als er am langen Pfosten nach schöner Vorarbeit von Michal Petrak und Alexander Krafczyk zum 1:4 traf. Doch es sollte der einzige Buchloer Treffer an diesem Abend bleiben, woran auch die Reihenumstellung ab dem zweiten Durchgang nichts änderte. Ganz im Gegenteil: Die weiter präsenter wirkenden Ulmer schraubten den Spielstand bis zur zweiten Pause sogar mit zwei Powerplaytoren von Dominik Synek (32.) Peter Brückner (39.) noch auf 6:1 in die Höhe.
Die Partie war somit schon vor dem abschließenden Durchgang entschieden, weshalb in den letzten 20 Minuten erwartungsgemäß auf beiden Seiten nicht mehr all zu viel passierte. Die Buchloer ergaben sich zumindest nicht vollkommen ihrem Schicksal, wohingegen die Donau-Devils den Vorsprung gekonnt verteidigten und mit Nadelstichen immer gefährlich blieben. Mehr als der 1:7 Endstand von Marius Dörner Sekunden vor dem Ende wiederum in Überzahl gelang aber auch dem VfE nicht mehr, der durch den Sieg als neuer Tabellenzweiter nun bis auf zwei Punkte an die Freibeuter heranrückt.
Für die Buchloer lautet die Devise, dieses verkorkste Wochenende schnell abzuhaken und die Konzentration jetzt auf die nächsten schweren Aufgaben mit dem Heimderby am Freitag gegen Kempten (20 Uhr) und dem Auswärtsspiel am Sonntag in Haßfurt (18.30 Uhr) zu richten. 
(ESVB/cs)
  
    
ESC Kempten
Sharks zurück in der Spur - ESC Kempten überzeugt beim 8:3 Sieg in Moosburg

(BLL)  Gegenüber dem Freitagspiel war Markus Vaitl wieder mit an Bord, also leichte Entspannung im Kader. Die unnötige Niederlage gegen Dingolfing aus den Köpfen der Spieler bekommen, das war die wichtigste Aufgabe von Trainer Carsten Gosdeck beim Spiel des aktuellen Vierten beim fünftplatzierten dem EV Moosburg. Nur noch 2 Punkte Abstand trennten die beiden Kontrahenten vor der Begegnung. Von Spielbeginn an Kempten mit Vollgas nach vorne. Chancen im Minutentakt wurden sich erspielt und schon in der vierten Minute erzielte Nikolas Oppenberger die verdiente Führung. Und weiter ging es mit viel Elan nach vorne. Einzig die vielen Chancen wurden nicht verwertet. Moosburg war nur über einzelne Konter gefährlich, aber genau solch eine Situation brachte das Drittel in der 11 Minute zum kippen. Einen Schuss der Hausherren konnte Fabian Schütze noch parieren aber gegen den Nachschuss war er machtlos. Dieses Tor nahm den Allgäuern sichtlich den Schwung, Moosburg war nun im Spiel und sogar die bessere Mannschaft. Lohn dafür das 2:1 in der 17. Minute mit dem es auch in die erste Pause ging.
Der Mittelabschnitt stand dann unter dem Motto: „Es geht doch“ 20 Minuten waren die Sharks die überlegene Mannschaft. Scheiterte Kristaps Millers in Überzahl noch an der Latte, so war es dann Ahren Spylo der den Ausgleich erzielte. Wunderschön herausgespielt dann die 2:3 Führung als man Andreas Ziegler mit zwei schnellen Pässen in der Mitte völlig frei spielte und der Routinier eiskalt abschloss. Und auch Michel Maaßen war erneut „on fire“ er prägte mit seiner agressiven  Spielweise die nächsten Minuten und stellte mit einem Doppelpack in der 31 und 32 Minute auf 2:5. und das war nach 40 Minuten auch dem Spielgeschehen entsprechend verdient.Auch im letzten Abschnitt dominierten die Gäste das Geschehen. Erneut Maaßen sorgte mit seinem dritten Treffer für die endgültige Entscheidung, zu klar war nun die Überlegenheit der Gäste. Großen Anteil an Maaßens Treffern hatte Kristaps Millers, der ein überragendes Forechecking spielte und die Moosburger Verteidiger immer wieder zu Fehlern und Scheibenverlusten zwang. Nikolas Oppenberger mit einem schönen Solo und Ahren Spylo mit einem Schlenzer sorgten für den Endstand von 3:8, die Oberbayern hatten zwischenzeitlich in Überzahl ihren dritten Treffer erzielt. Unter dem Strich ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg der Sharks, die über 50 Minuten die überlegene Mannschaft waren und sich lediglich gegen Ende des ersten Drittels etwas zurückhielten. Beeindruckend auch die Kemptener Fans die mit über 50 Mann, Trommeln und Kuhschellen angereist waren und die Partie über 60 Minuten akustisch zu einem Heimspiel machten.
Durch den Sieg gegen den direkten Tabellennachbarn konnte der Vorsprung auf Platz 5 wieder auf 5 Punkte ausgebaut werden. Nun gilt es in den beiden schweren Partien am nächsten Wochenende in Buchloe und zuhause gegen Ulm an die starke Leistung anzuknüpfen. Nach dem Wochenende sind die ersten vier recht dicht zusammengerückt und es zählt weiterhin jeder Punkt auf der Haben Seite.
(ESCK/th)
  
    
Wanderers Germering
Eine Vorrunde für die Geschichtsbücher – EVG brilliert weiter

(BBZL)  Gut 50 Germeringer Fans unterstützten ihr Team am vergangenen Samstagabend beim Rückspiel im Bayernkrug-Halbfinale in Inzell. Nach dem eindeutigen 13:0 Erfolg im Hinspiel, erwarteten die schwarz-gelben Anhänger einen ähnlich eindeutigen Spielverlauf. Doch weit gefehlt. Ein sehr ausgeglichenes erstes Drittel endete etwas schmeichelhaft mit 0:2 für Germering. Im Mittel- und Schlussabschnitt verliehen die Wanderers ihrem Spiel mehr Ordnung und Qualität, vom DEC war in der Folge nicht mehr viel zu sehen. Der letztliche 1:5 Sieg und der damit verbundene Einzug ins Pokalfinale ging am Ende in der Höhe in Ordnung.
Nur einen Tag später besiegelte das Vorisek-Team eine fulminante Vorrunde mit einem 2:12 Auswärtstriumph beim ERSC Ottobrunn. Es war sicherlich nicht das beste Saisonspiel der Münchner Vorstädter und doch steht nach 60 Minuten ein nie gefährdeter Erfolg auf der Anzeigetafel. Damit schafft Germering historisches für die Vereinsgeschichte. Eine unglaubliche Bilanz von 128 Toren bei nur 18 Gegentoren in 16 Ligaspielen hat die Mannschaft um Wanderers-Kapitän Quirin Reichel erspielt. Und das Erfolgsrezept ist eigentlich ganz simpel – Mannschaftliche Geschlossenheit. Selten sah man in der Vergangenheit bei den Schwarz-Gelben einen so starken Kader von der ersten bis zur dritten oder vierten Reihe. Für alle Beteiligten, egal ob Spieler, Trainer, Betreuer, Verantwortliche oder Fans, kommt jetzt die schönste Zeit des Jahres. Es wird ernst und der erste Titel der Saison bereits am nächsten Wochenende vergeben.

Wanderers auf Titelmission: Bayernkrug soll nach Germering geholt werden

Nach vier Runden im Bezirksliga-internen Pokalwettbewerb ist nun die Stunde der Wahrheit gekommen. Die Wanderers spielten sich über Lindenberg/Lindau 1b, Berchtesgaden, Regen und zuletzt Inzell-Frillensee bis ins Finale. Mit 63 Toren bei 17 Gegentoren in sieben Partien auch durchaus souverän und abgezockt. Im alles entscheidenden Endspiel wartet nun die zweite Mannschaft des EHC Waldkraiburg auf die Germeringer. Das Hinspiel findet am kommenden Samstag um 13:30 Uhr auswärts in Waldkraiburg statt. Nur einen Tag später, am Sonntag um 17:45 Uhr, steigt dann bereits das alles entscheidende Rückspiel im heimischen Polariom. Alle weiblichen Gäste bekommen an diesem Heimspiel-Abend ein Glas Sekt ausgeschenkt.
„Die Löwen“ gehören seit sieben Jahren zu den absoluten Topteams der Bezirksliga und waren nie schlechter als Tabellendritter in ihrer jeweiligen Gruppe. Die Chancen, dass sie die diesjährige Vorrunde auf Platz 1 in der Gruppe 2 abschließen, stehen gut. Das Team von Jürgen Lederer hatte es in den vorherigen Pokalrunden mit dem ERC Ingolstadt, EG „Woodstocks“ Augsburg, EHC Regensburg und der SG Schliersee/Miesbach 1b zu tun. Neben zahlreichen ehemaligen Spielern aus dem Bayernligateam, hat man in Markus Schütz (u.a. 15 Einsätze in der DEL bzw. 202 Einsätze in der DEL2) und Jan Loboda (124 Partien in der slowenischen ersten Liga) zwei ehemals hochklassige Haudegen in den eigenen Reihen. Darüber hinaus hat man sich erst vor kurzem mit dem ehemaligen Wanderers-Angreifer Harald Nuss verstärkt.
Die Schwarz-Gelben brauchen viel Mut. Man erwartet ein Spiel auf Augenhöhe, Kleinigkeiten werden das Spiel entscheiden. Für den EVG gilt es, das Momentum auf ihre Seite zu ziehen. Der Schlüssel wird sein, dass man den Waldkraiburgern möglichst wenig Raum und Zeit gibt, um zu kombinieren. Wichtig ist, nicht nur mit der Scheibe, sondern auch gegen die Scheibe das bessere Spiel zu machen. Eine Saison in der Bezirksliga ist ziemlich lang für alle Trainer. Wenn man am Ende das Ziel erreicht hat, fühlt man sich etwas leichter, etwas wohler. Die Trainingswoche wird genutzt, um sich zum einen zu regenerieren und entspannen und zum anderen um sich einzuschwören. Ab jetzt geht der Fokus ganz klar Richtung Finale. Ein Finale ist immer ein besonderes Spiel. Die Wanderers wollen das Double holen. Das ist das Ziel und man freut sich auf das Spiel gegen „Die Löwen“. Jeder, der im Finale steht, will das Spiel gewinnen. Das wird ein offenes Spiel, ein schweres Spiel.
Ganz Germering ist im Pokalfieber. Für das Vorisek-Team ist es die erste von hoffentlich zwei Möglichkeiten, die Lorbeeren für harte und konzentrierte Arbeit in dieser Saison zu ernten. Es ist angerichtet für ein einzigartiges Eishockeyspektakel, aus dem der Bessere als Bayernkrug-Gewinner herausgehen soll.
(WG/fh)
  
    
ERC Lechbruck
Heimspiel am Dienstag: ERC Lechbruck empfängt den HC Maustadt

(BBZL)  Die Flößer empfangen, etwas ungewohnt am Dienstagabend, den Tabellenvierten HC Maustadt im Lechparkstadion und streben dabei den elften Sieg in Folge an. Für die Maustädter geht es darum, mit einem Sieg in Lechbruck die minimale Chance auf den zweiten Play-Off-Platz am Leben zu erhalten. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.
Der HC Maustadt hat sich zwischenzeitlich schon aus dem Play-Off-Rennen verabschiedet, doch durch die Patzer der Konkurrenten, hat sich die Mannschaft vom Memminger Hühnerberg wieder eine reale Ausgangssituation erarbeitet. Zwei eigene Siege gegen den ERC und am letzten Spieltag gegen die SG Lindenberg/Lindau, sowie eine gleichzeitige Niederlage des ESV Türkheim gegen den EV Königsbrunn würden die Vizemeisterschaft nach Memmingen bringen. Auch wenn es die Mannschaft von Spielertrainer Ingo Nieder nicht mehr selbst in der Hand hat, solange die Möglichkeit vorhanden ist, wird der HCM alles daran setzen diese auch zu nutzen. Dass sie dazu durchaus in der Lage sind, zeigte das erste Saisonspiel der Lecher in Memmingen, als der ERC bis 15 Minuten vor Schluss mit 0:4 zurücklag, dann aber noch ausgleichen konnte, um letztlich im Penaltyschiessen zu verlieren. Das zweite Spiel im Lechparkstadion war dann schon eine andere Angelegenheit: Mit 6:1 fegten die Lecher die Maustädter vom Eis. Beim HC Maustadt kommt es immer darauf an, welche Spieler Nieder zur Verfügung hat. Ist das Team komplett, zählt es zu Recht zu den spielerischen besten Mannschaften der Gruppe 4. Dies zeigte der HCM auch bei seinem 4:1-Sieg zuletzt gegen die SG Lindenberg/Lindau und bei der knappen 4:5-Niederlage nach Penaltyschießen gegen den ESV Türkheim.
Die Flößer wollen ihre Siegesserie weiter ausbauen und so soll auch gegen den HC Maustadt unbedingt gepunktet werden. Am Sonntagmittag war ein freiwilliges Training angesetzt und ERC-Trainer Jörg Peters konnte dabei, bis auf zwei entschuldigte Abmeldungen, auf seinen gesamten verfügbaren Kader zurückgreifen. „Wir wollen natürlich auch noch die letzten beiden Vorrundenspiele gewinnen. Maustadt muss alles in die Waagschale werfen. Wir sind vorbereitet und freuen uns auf ein heißes Duell, denn die Spiele gegen Maustadt sind meist von hohem spielerischen Niveau.“, so Peters vor dem Maustadt-Spiel.
Der ERC hofft trotz Sturmwarnung am Montag und dem ungewohnten Dienstagtermin auf die Unterstützung seiner zahlreichen Anhänger.
(ERCL/ms)
  
   
Stuttgarter EC
Bitteres Erwachen

(RLSW)  Bei der unerwartet hohen 2:11-Niederlage am vergangenen Freitag bei den Heilbronner Eisbären gab es für die Stuttgart Rebels ein bitteres Erwachen. Gegen einen bis in die Haarspitzen motivierten Gastgeber fand man auf Seiten den Rebellen zu keinem Zeitpunkt die richtige Einstellung und musste am Ende verdient die höchste Niederlage der Saison hinnehmen.
Nachdem Nick Govig bereits nach 6 Sekunden frei vor dem gegnerischen Gehäuse vorbeischoss, berappelten sich die Eisbären schnell, setzten die Rebels mit gepflegtem Passspiel ordentlich unter Druck und gingen bereits in der zweiten Spielminute durch Sven Breiter in Führung. Der Heilbronner Druck hielt unvermindert an, die Rebels konnten ihren Kasten jedoch zunächst sauber halten. Als man in der 16. Spielminute in Überzahl die Chance zum Ausgleich hatte, ereignete sich die wohl spielentscheidende Szene. Ein unerklärlicher Aussetzer an der eigenen Grundlinie beim Spielaufbau ermöglichte Aiden Wagner den zweiten Heilbronner Treffer aus sehr spitzem Winkel.
Die Rebels schienen nun beeindruckt. In der Offensive zwar bemüht, im Abwehrverhalten leider äußerst nachlässig, eröffnete man den Gastgebern gleich zu Beginn des Mitteldrittels drei Torchancen, die diese auch prompt alle nutzten. Das Spiel war praktisch entschieden. Ein Torhüterwechsel sollte nochmals ein Zeichen auf Stuttgarter Seite setzen, verpuffte allerdings angesichts zweier weiterer schneller Gegentreffer. Nick Govigs Treffer beantworteten die Eisbären kurz vor Drittelende mit drei weiteren Treffern, bevor die Pausensirene schließlich die Rebels erlöste.
Zwar riss man sich im Stuttgarter Lager, auch begünstigt durch nachlassende Heilbronner, im letzten Spielabschnitt noch einmal zusammen, die Körpersprache war eine ganz andere. Nur fragte man sich in der Stuttgarter Anhängerschaft und auf Seiten der Vereinsoffiziellen, warum dies nicht bereits früher möglich war. Pat Martens und Artem Klein sorgten noch für etwas Korrektur am Ergebnis in einem ausgeglichenen Schlussdrittel.
Mit dieser Niederlage haben sich die Rebels endgültig aus dem Play-Off-Rennen verabschiedet. Als letztes Saisonziel verbleibt, sich in Mannheim und beim letzten Heimspiel gegen Ravensburg mit ordentlichen Leistungen von den treuen Stuttgarter Fans in die Sommerpause zu verabschieden.
(SEC/psec)
  
    
1.CfR Pforzheim
Bisons mit überraschender Niederlage

(LLBW)  Mit einer überraschenden 3:7 (2:0/0:3/1:4)-Niederlage bei der TSG Reutlingen mussten die Bisons am Sonntagabend die Heimreise antreten.
Die Bisons starteten wie man es für einen Tabellenführer erwarten konnte. Folgerichtig gingen sie durch Martin Juricek mit 1:0 in Führung (12.). Knapp vier Minuten später erhöhten die Bisons durch Martin Juricek auf 2:0. In einem anschließenden Überzahlspiel versäumten es allerdings die Bisons nachzulegen. Somit ging es mit der 2:0-Führung in die erste Pause. Im Mittelabschnitt kamen die Black Eagles besser ins Spiel und Klaus Graefe konnte mit einer Glanzparade den Anschlusstreffer verhindern. Als knapp fünf Minuten vor der Pause die Bisons zum ersten Mal auf der Strafbank platznehmen mussten, nutze Reutlingen die numerische Überlegenheit durch Matthew Lewis zum 1:2 (36.). Nur eine Minute später sprachen die beiden Unparteiischen gegen Bisonstürmer Sergej Wittmann eine große Strafe aus. Somit mussten die Bisons fünf Minuten in Unterzahl ran. Diese Überzahl nutzten die Reutlinger eiskalt aus und drehten durch zwei Tore von Marek Rubner (38./39.) das Spiel. Im Schlussdrittel versuchten die Bisons das Ruder umzuwerfen, doch in Überzahl mussten sie einen Konter hinnehmen, Marek Rubner ließ Klaus Graefe im Kasten der Bisons keine Chance und netzte zum vorentscheidenden 4:2 ein (46.). David Weidlich brachte mit seinem Treffer zum 5:2 (53.) die Bisons endgültig auf die Verliererstraße. Zwar konnten die Bisons durch den dritten Treffer von Martin Juricek auf 3:5 verkürzen (56.), aber weitere Tore sollten für die Pforzheimer Gäste nicht mehr fallen. In der Schlussminute sorgten die Schwaben durch zwei weitere Treffer endgültig für die überraschende Niederlage des Tabellenführers. Zunächst traf Dominique Tilgner 45 Sekunden vor Schluss zum 6:3 ehe Matthew Lewis zwei Sekunden vor der Sirene in Unterzahl zum 7:3-Endstand einnetzen konnte.
Am kommenden Sonntag, 16.02.2020 steht das Gipfeltreffen der Landesliga an. Dann empfangen die Bisons die ESG Esslingen. Der direkte Verfolger steht mit nur einem Punkt Rückstand auf die Bisons auf dem zweiten Tabellenplatz. Los geht’s um 19:00 Uhr.
(CFRP/oi)
  
    
TSG Reutlingen
Sensationssieg im Fasnetsspiel

(LLBW)  Ihre mit Abstand beste Saisonleistung zeigten die Black Eagles am Sonntag gegen den Tabellenführer 1.CfR Bisons Pforzheim. Mit 7:3 konnte sich das Team von Trainer Roberto Cazacu im traditionellen Fasnetsspiel gegen die Goldstädter durchsetzen. Die Black Eagles machten von Anfang an mit drei Blöcken gegen den sehr kompakt aufspielenden 1. CfR Druck. Die größeren Spielanteile hatten im ersten Drittel aber die Gäste rund um Ihren Topstürmer Martin Juricek. Zu leicht gelang es den Bisons mit Tempo über das Mitteldrittel in die Reutlinger Verteidigungszone zu gelangen. Der Exprofi Juricek nutzte seine Schnelligkeit aus und brachte seine Farben in der 12. und in der 16. Minute in Führung. Im Mittelabschnitt spielten die Black Eagles verändert auf. Mit hoher Laufbereitschaft verhinderten sie das schnelle Aufbauspiel der Gäste. Der frühe Druck auf die Pforzheimer Verteidiger führte zu Puckverlusten. Die ersten Chancen ergaben sich so für die Sturmreihe von Matthew Lewis, Frederik Kohler und Enrico Fritz. Beste Chancen wurden zunächst noch vergeben. Matthew Lewis machte in der 36. Minute für die Black Eagles in Überzahl dann aber den Anfang mit dem 1:2. Mit spielentscheident war eine Szene nur eine Minute nach dem Anschlusstreffer. Pforzheims Sergej Wittmann erhielt für einen Check gegen den Kopf mit Verletzungsfolge eine 5 Minuten plus Spieldauer Disziplinarstrafe. Die fünfminütige Überzahlsituation nutzten die Black Eagles mit zwei Treffern durch Marek Rubner zum 3:2 aus, was auch der Endstand für den Mittelabschnitt war. Im Schluss Drittel gelang es den Bisons nicht mehr ihr schnelles Tempo aus dem ersten Drittel zu gehen. Gleichwohl kamen die Black Eagles in Bedrängnis und erhielten für die fällige Notbremse Strafzeiten. Angefeuert durch die zum traditionellen Fasnetsspiel in der Halle befindlichen Fasnetsgruppen der Krummhexen Bronnweiler, der Galgenberg-Hexen Buttenhausen, der Höllbachhexen Altenriet, der Käsperle Gomaringen und der Gretle Hexa Reutlingen wurden die Black Eagles förmlich durch die Unterzahlsituationen getragen. Die Bisons musste gar bei eigener Überzahl das 4:2 durch Marek Rubner in der 46. Minute hinnehmen. Die Vorentscheidung lieferte David Weidlich mit seinem Alleingang in der 53. Minute zum 5:2. Pforzheims schneller Außenstürmer Juricek läutete in der 57. Minute mit seinem Alleingang zum 5:3 allerdings fast noch die Spielwende ein. Den folgenden Sturmlauf auf das Reutlinger Gehäuse meisterte die Black Eagles Defensive aber gekonnt. 45 Sekunden vor Schluss machte Dominique Tilgner mit dem 6:3 aber den Sack zu. Das 7:3 durch Matthew Lewis 2 Sekunden vor Schluss war die Kür eines tollen Eishockeyabend vor 111 Zuschauern.
Eine genauso schwere Partie steht für die Black Eagles bereits am kommenden Sonntag beim Derby in Balingen an. Die Eisbären überraschten zuletzt mit einem deutlichen Sieg gegen die Fire Wings Schwenningen und befinden sich deshalb klar im Aufwärtstrend. Nach abgelaufener Spielsperre werden die Black Eagles zu dieser Partie wieder auf ihren Topstürmer Martin Cervenka zurückgreifen können. 
(TSGR/mr)
  
    
Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Rheinland-Pfalz-Liga
  
   
EG Diez-Limburg
Hinten Guryca, vorne eiskalt: Rockets holen den nächsten Sieg gegen Hamm

(RLW)  Wichtiger Heimsieg in den Pre-Playoffs für die EG Diez-Limburg: Die Rockets schlugen am Freitagabend in eigener Halle die Hammer Eisbären mit 5:2 (4:1, 0:1, 1:0). Damit verteidigte die EGDL die Tabellenführung in der Zwischenrunde. Am Sonntagabend setzt die gesamte Regionalliga aufgrund des angekündigten Orkantiefs Sabine aus, die Partien werden neu angesetzt.
Es gibt Eishockeyspiele, an deren Ende du auch mal ganz ehrlich sagen musst: Hätten die anderen heute was mitgenommen, es wäre nicht unverdient gewesen. Ein solches Spiel sahen die Zuschauer beim Aufeinandertreffen von Raketen und Eisbären am Diezer Heckenweg. Die Gäste waren in den ersten zehn Minuten der Partie drückend überlegen. Die Gäste spielten im ersten Drittel vier Mal in Überzahl und kein einziges Mal in Unterzahl. Die Gäste hatten beste Torchancen, auch beim Spiel Fünf-gegen-Fünf. Die Gäste lagen aber trotzdem nach dem ersten Drittel mit 1:4 hinten. Warum? Gute Frage!
Zwei Aspekte dürften maßgeblich zum Spielstand beigetragen haben: Jan Guryca im Tor der EGDL und die extreme Qualität der Rockets im Torabschluss. Guryca hielt zu Beginn einfach alles: die leichten, die schweren und die unhaltbaren Dinger. Und im Angriff ließen die Gastgeber mal drei Minuten lang die Muskeln spielen und lagen prompt durch Tore von Schwab (11.), Luft (13.) und Schwab (14.) mit 3:0 in Führung. Es war der Moment, in dem sich die Eisbären verwundert am Hinterkopf kratzten und sich erst Mal eine Auszeit gönnten.
„Ich kann unserer Mannschaft keinen großen Vorwurf machen“, sagte Jan Koch, der den erkrankten Trainer Ralf Hoja an der Bande vertrat. „Wir haben viel Druck ausgeübt, dann aber leider für ein paar Minuten komplett die Ordnung verloren. Wir haben in der ersten Pause in der Kabine gesessen und gesagt: Die wissen da drüber wahrscheinlich gar nicht, warum sie in Führung liegen.“ In der Tat war der Spielverlauf auf den Kopf gestellt, woran auch das Tor zum 1:3 von Kevin Thau (15.) nichts änderte. Acht Mal spielte Hamm insgesamt in Überzahl, die Ausbeute war lediglich dieses eine Tor.  Auf der Gegenseite schraubte RJ Reed mit einem weiteren Geniestreich das Ergebnis zur Pause auf 4:1 in die Höhe (19.).
Danach sollte auf beiden Seiten nicht mehr viel passieren – jede Mannschaft entschied noch ein Drittel jeweils mit 1:0 für sich. Das zweite ging durch den zweiten Treffer von Thau (27.) an Hamm, das dritte durch ein Tor von RJ Reed (46.) an die Rockets. Die liefen auch gegen die Eisbären noch ohne ihren ins Training zurückgekehrten Kapitän Kevin Lavallee auf, der vermutlich am kommenden Wochenende in den Kader zurückkehrt.
„Uns hat heute ein überragender Jan Guryca im Weg gestanden“, konsternierte Jan Koch. „Wenn nur jede dritte 100-prozentige Chance drin gewesen wäre, dann hätten wir hier heute was mitgenommen.“ Rockets-Trainer Frank Petrozza stimmte Koch mit einem Augenzwinkern zu. „Jan hat uns im Spiel gehalten, stimmt, aber das ist auch sein Job.“ Mit dem Ausgang der Partie war Petrozza zufrieden: „Drei wichtige Punkte für uns. Es war ein intensives und schnelles Spiel. Man sieht, wie wichtig es ist, in jedem Spiel hart zu arbeiten. Am Anfang waren unsere Beine und unser Kopf nicht da. Aber wir haben die richtige Reaktion gezeigt. Der Abend hat gezeigt: Jedes Spiel ist jetzt wie ein Endspiel.“ 
(EGDL/tn)
  
    
Eisadler Dortmund
Eisadler weiter erfolgreich

(LLW)  Mit einem 6-2 Auswärtssieg in Troisdorf haben die Eisadler wieder den ersten Tabellenplatz in der Qualifikationsrunde zur Regionalliga übernommen, und bauen die Serie auf beachtliche 18 Spiele ohne Niederlage aus. 
Das Rückspiel gegen den EHC Troisdorf spielten die Dortmunder, die nur mit 12 Feldspielern plus 2 Torhütern angereist waren, taktisch klug, geduldig und kaltschnäuzig.
Die Troisdorfer dagegen, spielten anders als noch im Hinspiel, besser mit, vergaben allerdings im Angriff zu viele Chancen oder scheiterten am wie immer gut aufgelegten Keeper Sven Rotheuler. 
Außerdem gingen die Gastgeber aggressiver zu Werke und waren auf Wiedergutmachung aus.
Die Eisadler begannen die Partie konzentriert und gingen in der 6. Minute durch Michael Alda in Führung. Tim Linke konnte in der 15. Minute ein Überzahlspiel zum 2-0 nutzen. Doch die Freude über die 2 Tore Führung hielt nur 10 Sekunden, denn da waren die Troisdorfer mit dem Anschlußtreffer zum 1-2 erfolgreich. 
Mit dieser knappen Führung ging es dann in die erste Drittelpause.
Im zweiten Spielabschnitt brachte ein Doppelschlag durch Malte Bergstermann und Michael Alda die Eisadler endgültig auf die Siegerstraße, 29. Minuten waren zu dem Zeitpunkt gespielt. In der Folge war das Spiel phasenweise zerfahren und wurde immer wieder durch Strafen auf beiden Seiten unterbrochen. Wirklicher Spielfluss kam nicht zustande. So ging es mit einem 1-4 in die Kabinen. 
Im letzten Drittel dauerte es bis zur 47. Minute ehe die angereisten Eisadler Fans erneut jubeln konnten. Tim Linke war mit seinem 2. Treffer zum 1-5 erfolgreich. Nachdem Troisdorf auf 2-5 verkürzen konnte, stellte Felix Berger mit dem 2-6 in der 53. Minute den Endstand her. 
Die Eisadler konnten so ihre Serie weiter ausbauen und können sich nun auf das kommende Wochenende mit den beiden schweren Spielen in Neuss und in Wiehl vorbereiten.
(EAD/mea)
  
    
Grefrather EG
GEG mit Auswärtssieg beim Spitzenreiter

(LLW)  Mit einem wichtigen 7:4 (1:1,4:1,2:2)-Auswärtssieg ist die Grefrather EG am Freitag erfolgreich ins vermeintliche Doppel-Wochenende gegen den Abstiegsrunden-Spitzenreiter EC Bergisch Land Raptors gestartet. Zum geplanten Rückspiel im Grefrather EisSport & EventPark am Sonntagabend kam es nicht. Orkan-Tief „Sabine“ erwies sich als Spielverderberin.  Aus Sicherheitsgründen wurden seitens des Landesverbandes sämtliche Begegnungen des Tages abgesagt.
Die Erinnerungen an das letzte Gastspiel bei den Raptors waren keine guten. Mit 3:9 ging der Saisonauftakt sang und klanglos verloren. Eine Erfahrung, die sich für das Team von der Niers auf keinen Fall wiederholen sollte. Im Tor gab Trainer Karel Lang Oliver Nilges den Vorzug vor Sven Budde als Backup. Mit gerade einmal vier Verteidigern angereist, startete der Phoenix konzentriert und mit gebotener Vorsicht in die Begegnung mit den besonders offensiv starken Gastgebern. Aufgrund der dünn besetzten Defensive half Allrounder Christoph Kiwall diesmal hinten mit aus.
Während Solingen als Tabellenführer vor eigenem Publikum versuchte das Spiel zu machen, übernahm die GEG die Rolle des konternden Gäste-Teams. Mit Erfolg. Scheiterte Carsten Reimann in der 6. Minute noch an Tizian Winkelsträter im Tor der Raptors, muss dieser eine Minute später Gerrit Ackers‘ Schuss zum 0:1 durch die Schoner gleiten lassen (7.). Die Bergischen kamen in der 11. Minute zum Ausgleich, nachdem Robin Arnold Oliver Nilges im 1 gegen 1 keine Chance ließ. Mit einem leistungsgerechten 1:1 ging es erstmals in die Kabinen.
Auch nach dem Seitenwechsel sahen die knapp 100 Zuschauer in der Solinger Eissporthalle ein über weite Strecken ausgeglichenes, dabei jedoch zunehmend intensiver geführtes Eishockeyspiel. Ausgerechnet eine Grefrather Unterzahlsituation bescherte den Blau-Gelben die erneute Führung. Willy Schut war nach vorherigem Pfostentreffer und anschließender Goalie-Aktion im dritten Versuch erfolgreich (1:2, 33. Minute).
Der Treffer zeigte Wirkung bei den Klingenstädtern und war auf Grefrather Seite das Startsignal zu einem regelrechten Angriffs-Feuerwerk, in welchem einfach alles gelang. Kai Weber (35.), Max Parschill (36.) und Carsten Reimann (37.) schraubten das Ergebnis binnen zwei Minuten auf 1:5 in die Höhe. Der letzte Grefrather Torjubel war noch nicht ganz verstummt, als Robin Arnold postwendend mit seinem zweiten Tor für die Gastgeber noch einmal auf 2:5 verkürzen konnte (37.). Bis zur zweiten Pause blieb es beim Grefrather 3-Tore-Vorsprung.
Zum letzten Spielabschnitt ersetzte Torfrau Jennifer Klömpges den etwas glücklosen Tizian Winkelsträter im Tor der Raptors. Als diese in der 42. Minute schließlich noch einmal auf 3:5 verkürzen konnten, keimte noch einmal Hoffnung bei den Gastgebern auf. Jetzt war „Musik“ im Spiel. Beide Teams wollten unbedingt gewinnen und gingen entsprechend robust in die harten aber nicht unfair geführten Zweikämpfe.
Das Grefrather 6:3 fiel nach sehenswerter Vorarbeit von Dennis Lüdke und Lukas Bisel in der 50. Minute. Willy Schut hatte ein Überzahlspiel für die GEG genutzt. Dennoch war die Entscheidung noch nicht gefallen, da der EC Bergisch Land nur eine Minute später (51.) auf 4:6 verkürzen konnte.
In der Schlussphase der Begegnung war der Spielfluss längst dahin, da es jetzt immer wieder zu Unterbrechungen nach Nickeligkeiten zwischen den körperbetont spielenden Grefrathern und zunehmend frustrierten Gastgebern kam. Das Schiedsrichter-Duo Carsten Solbach und Martin Skalecki hatte nun oft seine liebe Mühe mit der Leitung der unruhigen Partie und verhängte insgesamt 60 Strafminuten (Solingen 22, Grefrath 28+10) gegen beide Teams.
Die Solinger gingen zunehmend größeres Risiko, so dass Dennis Lüdke schließlich in der 57. Minute einen schnellen Konter in Penalty-Manier zum entscheidenden 4:7-Endstand verwandeln konnte.
GEG-Trainer Karel Lang nach dem Spiel: „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Besonders mit der Leistung meiner Verteidiger Gerrit Ackers, Kai Weber, Joschua Schmitz und Tobias Meertz sowie Christoph Kiwall bin ich sehr zufrieden“. Als einen Schlüssel zum wichtigen Auswärtserfolg freute sich Lang auch über das gute Penalty-Killing seiner Grefrather Jungs, welche in allen 12 Unterzahl-Situationen ohne Gegentor blieben.
Aufgrund der Unwetter-Warnung wurde das eigentlich für Sonntag, 09.02. (19:30 Uhr) geplante Heimspiel gegen den EC Bergisch Land sowie sämtliche Sonntags-Begegnungen vom Landesverband EHV NRW abgesagt. Das Spiel wird in Kürze neu terminiert.
Weiter geht es für die GEG am kommenden Mittwoch, 12.02. (20:00 Uhr) mit einem Nachholspiel bei den Moskitos Essen 1b. Gegen die Ruhrstädter wollen sich die Blau-Gelben für die 4:5-Heimniederlage aus dem Hinspiel revanchieren. Danach erwartet der Phoenix am Freitag, 14.02. um 20:00 Uhr die Black Tigers Moers im Grefrather EisSport & EventPark.
(GEG/dr)
  
    
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Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
Regionalliga Ost
Blues gewinnen bei schwachen Juniors

(RLO)  Das hatte man sich bei den Juniors sicherlich anders vorgestellt, aber nach schwacher Leistung unterlagen sie gegen die Berlin Blues mit 1:3 (0:0/0:2/1:1).
Es ging für beide noch um die Abschlussplatzierung nach der Hauptrunde. Die Blues müssten aber gewinnen, um noch eine Chance zu haben, an die Juniors vorbeizuziehen. Die Juniors hingegen würden mit weiteren Punkten ihren 6. Platz sichern. Den direkten Vergleich hatten die Blues nach fünf Punkten aus den ersten beiden Spielen schon vor dieser Partie für sich entschieden. Für die Blauen war es das zweite Spiel an diesem Wochenende, am Vortag gab es gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten Halle ein 6:7 nach Verlängerung.
Die Juniors konnten in diesem Spiel aus dem Vollen schöpfen und sie hatten mit Pierre Gläser und Paul Konietzky zwei Debütanten dabei. Mit Ilja Fleischmann und Jereon Plauschin standen außerdem zwei DNL-Spieler im Aufgebot. 19 Feldspieler standen insgesamt zur Verfügung. Mit 14 Feldspielern traten die Blues an. Für Paraden in Tor waren Philipp Lücke (EJB) und Benjamin Nitschke (Blues) zuständig.
Da die Juniors etwas offensiver agierten, hatten sie optische Vorteile. Sehr viel passierte aber vor beiden Toren nicht. So war das 0:0 nach 20 Minuten keine große Überraschung.
Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Juniors zwar mehr Spielanteile und auch die besseren Torchancen, sie wurden aber nicht genutzt. Nach 31 Minuten gab es im Welli erstmals Torjubel, allerdings nur unter den Gästefans. Anthony Eshun konnte einen Konter erfolgreich abschließen. Und fünf Minuten vor der 2. Pause saß der nächste Konter, Marcus Maaßen hämmerte den Puck ins Tor. Den Juniors gelang es auch im 2. Drittel nicht ein Treffer zu erzielen, es blieb nach 40 Minuten beim 0:2.
Mit einem Restpowerplay für die Blues ging es ins letzte Drittel und nach 31 Sekunden stand es 0:3. Niklas Pilz zog ab und sorgte für noch mehr Jubel bei den Blauen. Zwar versuchten es die Eisbären weiter, aber ein Metalltreffer mach 47 Minuten war eine von nur wenigen guten Torchancen. Der Rest wurde entweder gut abgewehrt, oder war eine Beute von Benjamin Nitschke. Durch unnötige Strafen schwächten sich die Juniors dann acht Minuten vor dem Ende auch noch selbst, konnten aber ein weiteres Gegentor verhindern. Zumindest der Ehrentreffer gelang den Juniors noch. Jeroen Plauschin traf 55 Sekunden vor dem Ende zum 1:3-Endstand.
Die Blues ziehen nach diesem Erfolg in der Tabelle an den Juniors vorbei und schaut man auf die Gegner beider Teams am letzten Spieltag haben sie gute Chancen den 6. Platz zu halten. Die Juniors müssen gegen Niesky ranund die Blues zum ECC. Da sind Punkte für beide nur schwer zu erreichen.
(NIS/ns)
  
    
ELV Niesky
Verdienter Pflichtsieg in Niesky

(RLO)  Am Sonnabend, den 08.02.2020 empfingen die Tornados zum letzten Heimspiel in der Hauptrunde den ESC Dresden 1 b im Nieskyer Eisstadion am Waldbad. Ein Sieg gegen Dresden war für die Tornados an diesem Abend eigentlich Pflicht. Zum Ladys Day waren mehr als 550 Zuschauer ins Eisstadion gekommen. Und der Weg hat sich gelohnt! Die Tornados zeigten diesmal wieder ihre gewohnte Stärke und gewannen die Partie klar mit 6:2 (0:0; 4:2; 2:0). Im ersten Drittel kamen sie zwar noch nicht so in Schwung und ließen viele Torchancen liegen. Doch im Mitteldrittel fielen endlich die ersten Tore. Allerdings durch zwei Fehler in der Nieskyer Abwehr kamen auch die Gäste zu zwei Treffern. Der Tornado-Goalie Ferenc Thomas machte aber seine Sache an diesem Abend insgesamt sehr gut. Die Torschützen für den ELV NY waren Marius Stöber (24.Min.), Markus Fabian (32.Min.), 3x Tom Domula (36.Min, 38.Min., 48.Min.) und Philip Riedel (46.Min.). 
(ELVN/ew)
  


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