Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

                
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Die Steelers und Marc St.Jean, der in den letzten sieben Jahren zunächst als Co-Trainer und später als Sportmanager und zuletzt auch als Cheftrainer im Ellental tätig war, gehen künftig getrennte Wege
  
Moskitos Essen
(OLN)  Frank Petrozza, zuletzt an der Bande des Regionalligisten EG Diez-Limburg Rockets, ist am Westbahnhof als neuer Cheftrainer im Gespräch
    
Augsburger Panther
(DEL)  Stürmertalent Samir Kharboutli, der lange Zeit im Ingolstädter Nachwuchs spielte und zuletzt für Memmingen in der Oberliga aufs Eis ging, könnte künftig womöglich mit deutschem Paß in der DEL für die Panther auf Torejagd gehen
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Torhüter Ilya Sharipov, der in der abgelaufenen Spielzeit zunächst in Schwenningen und zuletzt in der DEL2 für Kaufbeuren spielte, steht offenbar vor einem Wechsel zu den Franken, wo er die Back-Up-Position besetzen soll
  
ERC Ingolstadt
(DEL)  Die Panther verhandeln dem Vernehmen nach mit dem US-amerikanischen und international erfahrenen Goalie Brandon Maxwell, der zuletzt in der EBEL für Villach spielte
  
Adler Mannheim
(DEL)  Die Adler haben wegen der derzeitigen unsicheren Lage und der ungewissen Zukunft angekündigt, dass man vorerst keine Spielertransfers tätigen wird und keine Verträge schliessen wird
  
Oberliga Nord
(OLN)  Es gibt offenbar erste Überlegungen, die Oberliga Nord zur Saison 2020/2021 mit mehreren Teams aus der Regionalliga West aufzustocken und in zwei regionale Gruppe zu unterteilen. In Betracht kämen hierbei natürlich die ambitionierten Regionalligisten Diez-Limburg, Neuwied, Herford und Hamm.
  
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Stürmertalent Kevin Slezak, der vor der abgelaufenen Spielzeit aus Bad Tölz zu seinem Heimatverein zurückkehrte, hat seinen Vertrag bei den Starbulls verlängert
  
Münchener EK
(BBZL)  Die Trainersuche bei den Luchsen ist beendet: In der kommenden Spielzeit wird Tobias Knallinger, der selbst früher schon das Trikot des MEK trug, das Kommando an der Bande übernehmen
  
EC Peiting
(OLS)  Der ECP hat die Abgänge von sechs Spielern, darunter teilweise langjährige Akteure, bekannt gegeben. Demnach werden die Verteidiger Wayne Lucas, Thomas Schmid, Liäm Hätinen und der US-Amerikaner Brad Miller, sowie die Stürmer Maximilian Schäffler und Florian Stauder, den es nach Füssen zieht, in der kommenden Saison nicht mehr für Peiting auflaufen
  
www.icehockeypage.de
(IHP)  Nach dem überraschend schnellen Saisonende richten sich die Planungen der Vereine frühzeitig auf die nächste Saison. Wir wollen versuchen unseren treuen lesern die verlängerte Sommerpause möglichst kurzweilig zu gestalten und werden so ausführlich wie möglich über die Planungen der Vereine berichten. Daher haben wir auch bereits die Kaderlisten 2020/2021 veröffentlicht. Diese sind wie immer über das Menü auf der linken Seite unter "Mannschaften" zu finden.
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 1.März 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Samstag und Sonntag mit insgesamt 28 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Ost.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
Düsseldorfer EG
DEG schlägt auch Eisbären - 2:1 n.V. in Berlin!

(DEL)  Die Düsseldorfer EG gewinnt bei den Eisbären Berlin mit 2:1 n.V. (0:0; 0:0; 1:1; 1:0). Eine starke DEG-Defensive und ein glänzender Mathias Niederberger ließen die Berliner verzweifeln. Matchwinner waren ausgerechnet Charlie Jahnke und Luke Adam.
(DEG/pdeg)
  
    
EHC Red Bull München
München unterliegt knapp in Nürnberg

(DEL)  Die Red Bulls mussten sich bei den Thomas Sabo Ice Tigers knapp mit 1:2 (0:1|0:0|1:1) geschlagen geben. Vor 6.527 Zuschauern liefen die Münchner lange einem Rückstand hinterher, ehe Mark Voakes mit dem einzigen Treffer für die Red Bulls kurz vor Ende kurzzeitig ausgleichen konnte. 
Spielverlauf:
Die Red Bulls nahmen das körperlich betonte Spiel in Nürnberg an. Für den perfekten Start im Derby fehlte nicht viel: Trevor Parkes kam einen Schritt zu spät, um das Zuspiel von Chris Bourque aus kurzer Distanz zu verwerten. Das Chancenplus im ersten Drittel lag auf Seiten der Gäste, doch die Ice Tigers erzeugten mit ihren Vorstößen mehr Torgefahr. Danny aus den Birken im Münchner Tor fuhr beim Schuss von Chad Bassen die Schoner aus und bügelte durch eine weitere Parade wenig später einen Fehler im Spielaufbau aus. In der 15. Minute hatte er das Nachsehen, als Thomas Gilbert genau zwischen Stockhand und Schoner des Goalies gezielt hatte. Der Spitzenreiter drängte vor der Pause bei einer kurzen, doppelten Überzahl auf den Ausgleich, wurde aber nicht belohnt.
Mit einem Powerplay sowie guten Chancen durch Yasin Ehliz und Patrick Hager starteten die Red Bulls in den Mittelabschnitt. Die Franken konnten mit Niklas Treutle einen auch unter Dauerbeschuss nervenstarken Torhüter dagegensetzen. Die Münchner Druckphase hielt bei Fünf gegen Fünf auf dem Eis weiter an. Ähnlich wie im ersten Drittel legten die Gastgeber ihre Passivität nach etwa der Hälfte der Spielzeit ab. Beide Goalies sollten ihren Kasten bis zur zweiten Pause sauber halten, wobei Treutle und die Ice Tigers wie in der 38. Minute auch das nötige Glück auf ihrer Seite hatten: Nach Zuspiel von Voakes traf der freistehende Blake Parlett die Scheibe nicht mit voller Wucht.
Im Schlussdrittel entwickelte sich das Derby zu einem mitreißenden Duell mit offenem Visier. Während Philip Gogulla den Puck an die Latte hämmerte, blieb aus den Birken gegen den heranstürmenden Bassen lange stehen und verhinderte das 0:2. Während eines Nürnberger Powerplays überschlugen sich die Ereignisse: In Unterzahl konterte der Spitzenreiter über Voakes clever. Sein Schuss in den Winkel sorgte für den Ausgleich (57.), der nur kurz Bestand hatte. Nur 39 Sekunden später nutzen die Franken ihre Überzahl zum 2:1 durch Andreas Eder. Die Schlussoffensive der Red Bulls mit einem sechsten Feldspieler blieb wirkungslos.
Patrick Hager:
„Es waren genug Chancen da, um das Derby für uns zu entscheiden. Unser Powerplay hat leider nicht so gut funktioniert wie erhofft.“
(EHCM/irbm)
  
   
Schwenninger Wild Wings
Dustin Strahlmeier wird ein Grizzly - Nach vier Jahren bei den Wild Wings zieht es den Goalie in die Autostadt

(DEL)  Seit der Saison 2016/17 stand der gebürtige Gelsenkirchner im Tor der Wild Wings und absolvierte dabei 171 Spiele (Stand 28.02.2020). Bei den Wild Wings konnte sich Strahlmeier vom Back-Up in den Kreis der Nationalmannschaft spielen. Ab der kommenden Saison setzt er seine Karriere in Wolfsburg fort, wo es zum Wiedersehen mit Coach Pat Cortina kommen wird.
„Dustin hat bei uns eine positive Entwicklung genommen. Wir haben ihn als zweiten Torhüter geholt und er verlässt uns jetzt als gestandener DEL-Goalie. Für seinen nächsten Karriereabschnitt in Wolfsburg wünsche ich ihm alles Gute und bedanke mich für seinen Einsatz in den vier Jahren bei den Wild Wings.“, resümiert Sportmanager Jürgen Rumrich.
(SWW/kl)
  
    
Bayreuth Tigers
Tigers nehmen Anlauf und schießen sich für Sonntag warm…

(DEL2)  Nicht nur in Kaufbeuren waren die Augen vieler Tigerfans (viele vor Ort im Allgäu) auf die Eisfläche gerichtet – man schaute zusätzlich auch nach Frankfurt, wo die vor den Tigers liegenden Dresdner in einem Krimi am Ende nach Penalty-Schießen Punkte liegen ließen, sowie auch nach Bietigheim. Die Steelers hielten sich jedoch schadlos und konnten mit einem glatten Sieg gegen Heilbronn am heutigen Abend in die Pre-Playoffs einziehen.
Nach Abschluss des Spieltages steht man weiter in Schlagdistanz. Bei einem möglichen Sieg am Sonntag gegen Crimmitschau muss weiterhin auf einen Ausrutscher von Dresden (2 Punkte Vorsprung) und/oder Kaufbeuren (ein Punkt Vorsprung) warten.
In Kaufbeuren gestalteten die Bayreuther das Spiel ausgeglichen und nutzten konsequent ihre Chancen. Im ersten Abschnitt mit zwei nicht herausgespielten, sondern eher „reingearbeiteten“ Toren, die den Willen der Jungs an diesem Abend sehr gut zeigte. Zunächst Järveläinen mit dem ersten Treffer, als er reaktionsschnell die Scheibe in einer unübersichtlichen Situation über die Linie drückte. Ihm folgte Neuert, der zuvor einige Minuten – nach einem heftigen Check wackelnd vom Eis geführt – pausieren musste. Der Stürmer verwertete eine Chance, die Busch mit einem Solo herausgespielt hatte.
Im zweiten Abschnitt hielt man den kurz anrennenden Allgäuern stand und konnte selbst bei einer fast einminütigen Unterzahl mit zwei Mann weniger bestehen. Dass bei sieben Treffern insgesamt kein Tor in nummerischer Überzahl fiel, ist sicher selten, jedoch nutzten die Tigers noch den Flow eines Powerplays, als Karlsson Sekunden nach der Rückkehr Oppolzers mit Gewalt draufhielt und traf. Kurz vor Drittelende dann das erste sauber herausgespieltes Tor, bei welchem Järveläinen die Scheibe klug seinem Landsmann Rajala überlies und dieser auf 0:4 stellte.
Alle vermutlich gut gefassten Vorsätze der Gastgeber im Schlussabschnitt waren nach nicht einmal einer Minute wieder dahin. Gron, von Järveläinen auf „die Reise“ geschickt, zockte Sharipov aus und netzte erneut ein. Den nun, in der Folge, zwei fallenden Treffern von Kaufbeuren setzte man kurze Zeit darauf jeweils ein nächstes Tor entgegen, sodass am Ende ein – auch in dieser Höhe – verdienter Sieg für die Tigers zu Buche stand.
„Wir haben ein gutes Auswärtsspiel gemacht. Haben es einfach gehalten, auch in der Defensivzone viele Dinge einfach gelöst. Wir waren gut gestanden, sind dann im letzten Drittel vielleicht manchmal nervös geworden, aber konnten immer wieder ein Tor nachlegen. Auch Timo Herden hat wieder sehr gut gespielt, auch in den Unterzahlsituationen“, resümierte Petri Kujala kurz nach dem Spiel die Geschehnisse auf dem Eis.
„Gratulation an Bayreuth zum verdienten Sieg. Mir fehlen heute ein bisschen die Worte. Die ersten Minuten haben wir ein bisschen was probiert aber uns hat die Leidenschaft gefehlt. Auch wenn wir eine junge Verteidigung haben, wir haben zu viele Fehler gemacht. Haben drei oder vier Tore nach einem Turnover bekommen. Blomquvist und Gracel machen es fast immer aber nicht jedes Mal. Hier müssen auch andere Mal in die Bresche springen. Das ist nicht passiert und wir waren einfach nicht gut genug. Ich sage jetzt auch lieber nichts mehr“, so ein sichtlich enttäuschter Andreas Brockmann zur Leistung seines Teams.
(BT/av)
  
    
Eispiraten Crimmitschau
2:7! Füchse überrollen Eispiraten - Westsachsen unterliegen im Heimderby deutlich

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Heimderby deutlich verloren. Die Westsachsen unterlagen den Lausitzer Füchsen vor heimischen Publikum mit 2:7. Am Sonntag steht in Bayreuth (01.03.2020 – 18:30 Uhr) dann das letzte Hauptrundenspiel der Crimmitschauer an.
Personal: Trainer Danny Naud musste gegen die Lausitzer Füchse neben Lukáš Vantuch auch auf Vincent Schlenker verzichten, welcher mit Rückenproblemen ausfiel. Im Tor startete Michael Bitzer.
Die Eispiraten nahmen das Derby sofort an und kamen gut in die Partie. Es dauerte so nur acht Minuten, ehe die Westsachsen in Führung gehen konnten. Ausgerechnet der Ex-Fuchs David Kuchejda traf mit seinem herrlichen Schuss in den Winkel zum 1:0 – Zuvor wurde eine strittige Torraumszene auf der Gegenseite per Videobeweis geklärt. Die Westsachen fingen jedoch umgehend den Aiusgleich. Mike Hammonds Blueliner in numerischer Überzahl wurde von Clarke Breitkreuz noch entscheidend abgefälscht – 1:1 (8.). Das Team von Danny Naud schlug wiederum nur zwei Minuten später zurück! Im Powerplay war es Ty Wishart, der einfach mal drauf hielt – Austin Fyten fälschte minimal ab und traf so zur 2:1-Führung (10.). Bis dahin hatten die Eispiraten das Spiel im Griff, doch die Gäste aus Ostsachsen legten in den letzten Minuten eine Schippe drauf. Folgerichtig war es zunächst Mike Hammond, der völlig freistehend zum 2:2 einschoss (17.). Eine Minute vor dem Pausentee war es dann Darcy Murphy, der nach Zuspiel des sehr agilen Hammond zum 3:2 traf (19.).
Den besseren Start in das zweite Drittel erwischten dann die Lausitzer Füchse, die nahtlos an ihre starke Schlussphase des ersten Durchgangs anknüpfen konnten. Jordan George traf nach 25 Minuten zum 2:4 und das Spiel der Eispiraten wirkte mehr und mehr gebrochen. So waren es zunehmend die Ostsachsen, die den Hausherren den Stempel aufdrückten – und nach 35 Minuten auf 2:5 stellten. Brad Ross war es, der Michael Bitzer erneut bezwang.
Bitzer tauschte im Schlussdrittel dann die Plätze mit Cerveny, der noch einmal 20 Minuten zwischen den Pfosten bekam. Sein Arbeitstag begann jedoch auch bescheiden. Mike Hammond traf nur drei Minuten nach Wiederbeginn zum 2:6 und sorgte schon früh im Schlussabschnitt für die Vorentscheidung (43.). Während Viktor Braun in der Folge erste Minuten Eiszeit erhielt und durch einen Pfostenschuss nur um ein Haar sein erstes DEL2-Tor verpasste, machte Clarke Breitkreuz in der 55. Minute den Deckel drauf. In Unterzahl traf der Füchse-Angreifer zum 2:7 und machte den Deckel auf einen gebrauchten Eispiraten-Abend drauf.
(EC/af)
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen unterliegen Frankfurt trotz kämpferischer Leistung

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Löwen Frankfurt nach Penaltyschießen mit 5:6 (1:1; 2:2; 2:2; 0:1) verloren. Nicht mit in die Mainmetropole reisten Goalie Florian Proske (Oberkörperverletzung) und Stürmer Jordan Knackstedt, der aufgrund seiner dritten Disziplinarstrafe für das heutige Spiel gesperrt war.
Beide Teams kamen schwungvoll aus der Kabine und machten viel Druck. Mario Lamoureux (11.) brachte die Dresdner Eislöwen nach Vorarbeit von Toni Ritter und Dale Mitchell in Führung. Knapp zwei Minuten vor der Drittelpause musste Verteidiger Arne Uplegger frühzeitig in die Kabine, denn die Hauptschiedsrichter schickten ihn mit einer großen plus Spieldauerdisziplinarstrafe für einen Check gegen den Kopf oder Nacken vom Eis. Kurz darauf nutzte Stephen MacAulay (19.) die Powerplaysituation und markierte den Ausgleich für die Frankfurter.
Im Mitteldrittel fiel in Minute 24 durch ein Eigentor der Sachsen, offiziell Roope Ranta angerechnet, der erste Führungstreffer für den Gastgeber in dieser Partie. Doch Petr Pohl war für die Blau-Weißen erfolgreich (28.). Eislöwe Joe-Richardt Kiss wurde nach einem Beistellen in die Kühlbox verwiesen. Per Shorthander brachte Nick Huard (32.) nach Zuspiel von Ritter die Dresdner wieder in Front. Aber erneut war es MacAulay (33.), welcher im Powerplay den Ausgleich erzielte.
Bis zur letzten Minute blieb es eine hart umkämpfte Partie. Die Sachsen gingen nach einem Treffer von Ritter wieder in Führung (43.). Frankfurts Ranta nutzte eine Powerplaysituation zum Ausgleich (47.) und in der 52. Spielminute konnte auch Manuel Strodel den Puck im Kasten der Dresdner unterbringen. Die Blau-Weißen machten weiterhin viel Druck auf das gegnerische Tor und konnten sich 27 Sekunden vor Spielende durch ein Powerplaytor von Pohl in die Verlängerung retten.
Schlussendlich fiel die Entscheidung im Penaltyschießen durch den entscheidenden Treffer vom Frankfurter Ranta.
Matti Tiilikainen, Cheftrainer Löwen Frankfurt: „Es war ein verrücktes Spiel. Das Beste war heute das Penalty-Killing. In Überzahl haben wir drei Tore erzielt. Blicken wir auf die Saison zurück, war es das 26. Heimspiel und dabei der 22. Sieg. Ein großes Lob an die Fans, die nicht nur heute sondern die gesamte Saison die Mannschaft getragen haben. Das Spiel heute hätte so oder so ausgehen können. Beide Teams waren offensiv sehr stark und hatten ihre Möglichkeiten. Wir hätten gerne die drei Punkte mitgenommen und den Hauptrundensieg klar gemacht.“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Gratulation zum Sieg an Frankfurt. Es war ein hart umkämpftes Spiel. Dabei war für beiden Teams viel drin, aber es war auch zu hektisch. Letztendlich haben wir Moral gezeigt und am Ende den Ausgleich erzielt. Dies ist ein wichtiger Punkt für uns. Fakt ist: Wir brauchen noch einen Sieg, um in die Playoffs zu kommen und das machen wir zu Hause.“
Das letzte Heimspiel der Hauptrunde bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 01. März um 18.30 Uhr. Zu Gast in der EnergieVerbund Arena sind die Tölzer Löwen.
(ESCD/dk)
  
    
Löwen Frankfurt
Löwen wollen Hauptrundentitel in Heilbronn sichern

(DEL2)  Am letzten Spieltag der Hauptrunde der DEL2-Saison 2019/2020 bekommen es die Löwen Frankfurt noch einmal mit einem weiteren Topteam zu tun. Am Sonntag, den 1. März reisen die Löwen als Tabellenführer und „Beinahe-Hauptrundensieger“ zum Tabellenvierten nach Heilbronn. Spielbeginn in der Kolbenschmidt Arena ist um 18:30 Uhr.
Mit dem 6:5-Sieg nach Penaltyschießen gegen die Eislöwen am Freitagabend haben die Löwen einen großen Schritt in Richtung Hauptrundenmeisterschaft gemacht. Einen Spieltag vor dem Ende der Hauptrunde haben die Löwen nicht nur drei Punkte Vorsprung auf Verfolger Freiburg, sondern auch ein um 21 Treffer besseres Torverhältnis. Platz 1 ist ihnen also kaum noch zu nehmen.
Dabei fehlten gegen Dresden mal wieder acht Spieler. Neben den Langzeitverletzten Carter Proft, Steven Delisle, Dominik Meisinger, Christian Kretschmann, Mike Fischer und Thomas Gauch fehlten am Freitag auch Patrick Klein und Leon Hüttl krank.
Gleich drei Spieler der Löwen haben 60 Punkte auf ihrem Konto: Roope Ranta, Stephen MacAulay und Max Faber. Dank seines Hattricks gegen Dresden ist Ranta mit 31 Treffern aber der beste Goalgetter der Löwen und trägt daher den clever fit Topscorer-Helm.
Die Heilbronner Falken kämpfen am letzten Spieltag noch um das Heimrecht in der Viertelfinalserie, die sie jetzt schon sicher erreicht haben. Aktuell stehen die Baden-Württemberger auf dem 4. Tabellenplatz – zwei Punkte vor dem Fünften aus Bad Tölz. Um das Heimrecht im Viertelfinale zu nicht noch zu verspielen, werden die Falken alles für einen Sieg geben.
Topscorer der Heilbronner ist Dylan Wruck mit 85 Punkten. Der Deutschslowake ist damit sogar der beste Scorer der Liga und führt auch die Vorlagenstatistik an. 62 Assists in 50 Ligaspielen sind absoluter Bestwert.
Die Bilanz der Hessen gegen die Baden Würtenberger spricht eine eindeutige Sprache. Aus 23 Pflichtspielen gingen die Frankfurter 16 Mal als Sieger hervor. Doch in dieser Saison haben die Falken die Nase vorne. Das erste Duell endete noch mit 5:3 für die Löwen die anderen beiden Duelle gingen mit 4:1 und 4:3 n.V. an die Falken.
Hinweise und Besonderheiten:
Adresse: Kolbenschmidt Arena, Hospitalgrün 2, 74072 Heilbronn.
Tickets: Karten für die Partie können im Online-Ticketshop und an der Abendkasse gekauft werden.
(LF/ss)
  
    
EC Kassel Huskies
Spezielles Trikot für die Endrunde: Huskies starten mit den Namen der Fans in die Playoffs

(DEL2)  Die Spieler der Kassel Huskies starten in die Playoffs 2020 – und haben ihre Fans ganz nah dabei: Als Besonderheit bilden zahlreiche Namen von treuen Anhängern den Playoff-Schriftzug am unteren Saum des Playofftrikots und stellen damit eine einzigartige Verbindung von Mannschaft und Fans her.
Das Trikot ist im gewohnten Huskies-Blau gehalten und wird durch den großflächigen Einsatz des Rots der Schlittenhunde zu einem echten Hingucker. Angelehnt an das aktuelle Hauptrunden-Trikot wirkt es durch den Einsatz der roten Farbgebung aber noch aggressiver. Wichtig war dem Entwurfsteam, dass das Huskies-Logo deutlich auf der Brust zu sehen ist, das offizielle Playoff-Logo großflächig zur Geltung kommt und der Claim „Im Herzen ein Husky“ erneut Verwendung findet.
Der Clou ist aber, dass die Namen eines Teils der Dauerkarten-Kunden der Huskies auf dem Trikot den Schriftzug „20Playoffs20“ bilden und damit die Endrunde 2020 gut sichtbar darstellen.
„Es war eine Herausforderung, nicht nur unseren ästhetischen Wünschen nach einem optisch reizvollen Trikot gerecht zu werden, sondern auch unsere Sponsoren und natürlich die Fans abzubilden. Ich denke, dass uns dies gelungen ist und hoffe, dass die Fans Gefallen an dem Playoff-Trikot 2020 finden,“ so Huskies-Sprecher Thomas Lange.
Vor der Saison war der Abdruck der Namen von Inhabern einer Dauerkarte auf einem Warm-Up-Trikot versprochen worden. Doch als besonderen Dank für die Treue dieser - teils langjährigen – Fans wurde aus einem Aufwärm- das Playofftrikot 2020.
Die Kassel Huskies hoffen, dass das neue Trikot noch in zahlreichen Heimspielen bis Ende April zu sehen sein wird.
Das Trikot gibt es ab dem morgigen Samstag im Fanshop zur Ansicht und zum Vorbestellen, ebenso kann es am Sonntag vor dem Heimspiel gegen Bietigheim im Fanshop begutachtet
und bestellt werden. Ab kommender Woche wird es auch über den Online-Shop bestellbar sein (minimale Anpassungen am Layout des Trikots können noch nachfolgen).
Die neuen Playoff-Schals sind ab sofort zu den Öffnungszeiten im Fanshop in der Eissporthalle verfügbar.
Geöffnet hat der Shop am Samstag von 11 bis 13 Uhr, Sonntag drei Stunden vor Spielbeginn (ab 15.30 Uhr, 18.30 Uhr Spielbeginn gegen Bietigheim) und ab kommenden Mittwoch jeden Mittwoch in den Playoffs von 17 bis 19 Uhr.
(ECK/tl)
  
    
ESV Kaufbeuren
Joker komplett von der Rolle - Deutliche Niederlage gegen Bayreuth / ESVK lässt weitere Chance auf den vorzeitigen Klassenerhalt mit 2:7 Niederlage liegen

(DEL2)  Am Freitagabend hieß es Crunchtime in der erdgas schwaben arena. Mit einem Sieg könnten die Joker den Klassenerhalt und die Teilnahme an den Pre-Playoffs klarmachen. Vor 2.994 Zuschauern ging es aber gegen nicht weniger motivierte Gäste aus Bayreuth. Die Tigers hatten ihrerseits ebenfalls noch Chancen auf einen Platz unter den ersten Zehn und dadurch stand einer spannenden Begegnung nichts im Wege. Die Joker konnten dabei endlich wieder auf einen etwas besser besetzen Kader zurückgreifen, aber wichtige Stützen wie Alex Thiel, Philipp de Paly und Stefan Vajs, sowie der Neuzugang Jan Bednar fielen nach wie vor verletzt aus.
Das Spiel beginnt ausgeglichen ohne größere Torszenen. Nach drei Minuten rauscht dann Christian Neuert unglücklich mit einem Kaufbeurer Spieler zusammen und muss für einige Minuten benommen das Eis verlassen. Beiden Teams ist anzumerken um was es geht und meist neutralisieren sich Beide, bis sich in der fünften Minute Kevin Kunz vor das Joker Tor durchtankt, dort aber zu lange verzögert und am Kasten vorbeizieht. Im Gegenzug dann direkt die erste gefährliche Aktion der Hausherren, aber Calvin Pokorny setzt den Puck ebenfalls knapp neben das Tor von Timo Herden. Nach sieben gespielten Minuten vertändeln die Joker dann die Scheibe im eigenen Drittel, Ilya Sharipov kann noch zweimal gegen Tyler Gron klären, aber der dritte Versuch wird von Ville Järveläinen endgültig zur Führung genutzt. Kurz nach dem Treffer die Rotgelben dann mit ihrem ersten Powerplay, sie agieren aber zu nervös und kommen kaum in die Formation. In der zwölften Minute ein gelungener Vorstoß der ersten Reihe, doch Sami Blomqvist verfehlt knapp den Ausgleich nach einem Zuspiel von Joey Lewis. Kurz darauf ist der ESVK plötzlich komplett von der Rolle. Eine gefühlte Ewigkeit können sich die Tigers in der Angriffszone festsetzen und so kommt es wie es kommen muss, als Kevin Kunz den Puck zum 0:2 Ilya Sharipov unter den Schoner durchsteckt. Der ESV kommt so gut wie gar nicht mehr gefährlich vor das Bayreuther Tor, die Ihrerseits durch Sebastian Busch und Markus Lillich zu weiteren Chancen kommen. Kurz vor Drittelende dann noch eine Strafzeit gegen die Joker, die sich mit zwei Toren Rückstand in die Kabine retten.
Der ESV übersteht die Unterzahl zu Drittelbeginn gut und kommt in der 22. Minute bei einem schönen Alleingang von Max Lukes zur ersten guten Chance auf den Anschlusstreffer, aber die Scheibe geht am Tor vorbei. Die Joker kurz darauf im Powerplay, zeitweise sogar mit Fünf gegen Drei Spielern, erspielen sich auch gute Möglichkeiten durch Lukes und Blomqvist, aber Timo Herden hält bisher alles was auf seinen Kasten kommt. Dann die Tigers wieder in Überzahl, auch hier springt bis auf eine Abschluss von Tyer Gron nichts heraus. Beide Teams wechseln sich mit ihren Strafzeiten ab und so sind es in der 29. wieder die Hausherren die einen Mann mehr auf dem Eis haben und endlich einmal das Bayreuther Tor belagern. Max Lukes schießt, Timo Herden lässt abprallen und die Scheibe liegt frei vor dem Kasten, doch kein Kaufbeurer ist zur Stelle um abzuschließen. Kurz darauf verzieht Antti Kerälä aus aussichtsreicher Position seinen Schuss. Die Joker wirken bisher völlig glücklos und auch der letzte Wille ist ihnen bisher nicht anzumerken. Wieder sehen sich die Rotgelben einer Unterzahlsituation ausgesetzt, verteidigen gut, aber kurz nach Ablauf der Strafzeit setzt Simon Karlsson einen Schuss von der Blauen Linie, in der 35. Minute zum 0:3 in die Maschen. Ein Schock für die Hausherren, denen aber eine erneute Überzahl eine weitere Chance auf einen Treffer liefert. Joey Lewis, Sami Blomqvist und der im Slot völlig freistehende Max Schmidle schaffen es aber nicht die Scheibe im Tor unterzubringen. Das Schlimme ist, dass Timo Herden meistens nicht einmal eingreifen muss, weil das Hartgummi meistens direkt am Tor vorbeifliegt. Wie einfach es eigentlich gehen kann, zeigen die Tigers eine Minute vor der Sirene. Ville Järveläinen legt den Puck auf Juuso Rajala ab und der schießt trocken zum 0:4 unter die Latte. Die Kaufbeurer Abwehr findet bei diesem Treffer schlicht und ergreifend nicht statt.
Die Hoffnung auf eine Wende wird direkt zu Beginn des letzten Drittels im Keim erstickt. Tylor Gron lauert an der Blauen Linie, bekommt die Scheibe und beendet seinen Alleingang mit dem fünften Treffer für Bayreuth. Eine Minute später dann doch noch ein Lebenszeichen der Joker. Daniel Oppolzer behauptet die Scheibe vor Timo Herden und kämpft sie zum 1:5 in der 42. Minute ins Tor. Kann der ESV vielleicht doch noch etwas reißen? Branden Gracel und Joey Lewis laufen kurz nach dem Treffer auf einen Verteidiger an, Herden kann aber gleich zweimal gegen Joey Lewis klären. Dafür klingelt es schon wieder auf der anderen Seite. Denis Pfaffengut verliert die Scheibe im eigenen Drittel an Ivan Kolozvary, der legt quer auf Markus Lillich und der hält den Schläger zum sechsten Treffer der Tigers rein. Die Rotgelben geben sich wenigstens noch nicht völlig auf und spielen in der 46. Minute eine schöne Kombination über Gracel, Blomqvist und Lewis. Letzterer netzt zum 2:6 ein. Längst ist allen klar, dass es heute nichts mehr zu holen gibt für den ESVK, da verteilt das Schiedsrichtergespann zu allem Übel auch noch Geschenke an Bayreuth. Järveläinen foult Fabian Koziol glasklar vor dem Joker Tor, schnappt sich die Scheibe und erzielt zehn Minuten vor Spielende Treffer Nummer Sieben für die Tigers. Die Joker Fans können nun auch kein Verständnis mehr für die Leistung ihrer Mannschaft aufbringen. Ein Abend zum Vergessen. In den letzten zehn Spielminuten passiert nicht mehr viel, die vierte Reihe des ESV zeigt noch am ehesten Normalleistung und auch die Reihe um Gracel, Blomqvist und Lewis erspielt sich noch eine Hand voll Chancen, aber alles deutlich zu harmlos für Timo Herden im Tor der Tigers. Mit einer ganz bitteren Niederlage endet das Spiel mit 2:7 für den ESVK, der nun am Sonntag in Bad Nauheim zum Siegen verdammt ist, um nicht in die Playdowns zu rutschen.
(ESVK/pb)
  
    
Tölzer Löwen
Viertelfinal-Ticket gebucht!

(DEL2)  Es ist vollbracht! Nachdem der Klassenerhalt der Löwen bereits am vergangenen Wochenende vorzeitig fixiert wurde, sind nun auch die Tickets für das Viertelfinale gebucht worden. Im vorentscheidenden Spiel wurde der direkte Konkurrent aus Bad Nauheim mit 3:1 (1:0, 1:0, 1:1) besiegt. Maßgeblich beteiligt waren ein phänomenal aufgelegter Lubor Dibelka und starker Maximilian Franzreb. "Es ist einfach der absolute Hammer. Nach zwei Jahren ****** ****** Playdowns jetzt endlich Playoffs. Das ist genau das, was wir erreichen wollten", freute sich Philipp Schlager nach dem Spiel. Der Löwen-Kapitän war einer der Haupt-Protagonisten am Freitagabend. Die Tölzer starteten in der Verteidigung deutlich geschwächt in die Partie. Saša Martinovic und Niklas Heinzinger fehlen noch mehrere Wochen verletzt. Dazu kam ein kurzfristiger krankheitsbedingter Ausfall Markus Eberhardts. So kam Maximilian Leitner zu viel Eiszeit und Philipp Schlager wurde in die Verteidigung beordert. "Das habe ich das letzte Mal vor ungefähr zehn Jahren gemacht", so der 33-jährige. Auch vom Löwencoach Kevin Gaudet gab es Lob für Schlager und den jungen Maxi Leitner: "Sie waren hervorragend. Ich bin sehr stolz". Allgemein waren alle Löwen in der Rückwärtsbewegung über weite Strecken sehr diszipliniert. Das galt zunächst auch für die Gäste aus Bad Nauheim, die sich mit Strafen gegen Ende des ersten Drittels allerdings um ihren Lohn brachten. Was Tyler McNeely wenige Sekunden vor der Führung noch versäumte, machte Lubor Dibelka in Minute 18 besser. In Überzahl freigespielt traf der Routinier zum 1:0 ins halbleere Tor. Auch im Mitteldrittel lange ein ähnliches Spiel. Doch die Buam hatten die Vielzahl der Chancen auf ihrer Seite. "Für zwei Drittel haben wir hervorragend gespielt", freute sich Gaudet. Max French fuhr in Unterzahl vergeblich ein Breakaway, auch Christoph Kiefersauers Solo wurde von Felix Bick entschärft. So brauchte es erneut ein Powerplay, ehe die fast 3000 Zuschauer in der weeArena erneut jubeln durften. Wieder war es Lubor Dibelka, diesmal von Marco Pfleger freigespielt, der mit einem Schuss ins linke Kreuzeck die Viertelfinal-Ambitionen untermauerte. Bis zu diesem Zeitpunkt die Löwen mit voller Spielkontrolle, doch die Gäste wollten im Schlussdrittel nicht aufgeben. "Nauheim hatte viele Chancen, Max war super im Tor. Es war einfach ein Kampf für diese drei Punkte", so Gaudet. Ein Kampf, den die Buam annahmen. Einzig Marc El-Sayed traf - etwas aus dem Nichts - zum Anschlusstreffer. Selbst in Unterzahl hielten sich die Tölzer schadlos. Shawn Wellers Empty-Netter sorgte mit der Schlusssekunde für den sportlichen Schlusspunkt. Der Rest war pure Feierlaune. "Ich muss meinen Hut ziehen vor meiner Mannschaft. Sie haben das ganze Jahr gekämpft, wir hatten nur in zwei Spielen eine komplette Mannschaft. Was wir hier erreicht haben ist einfach super. Ich bin stolz auf Mannschaft und Zuschauer, auf alle", so ein nahezu euphorischer Kevin Gaudet. Der Löwencoach stellte im nächsten Atemzug allerdings klar, dass auch das Sonntagsspiel in Dresden mit voller Konzentration angegangen werden müsse. Für die Buam gilt es im Fernduell mit Ravensburg (zwei Punkte Rückstand, vs. Freiburg) Platz fünf abzusichern. Auch Platz vier ist noch in rechnerischer Schlagdistanz. Mit zwei Punkten Rückstand auf Heilbronn, die gegen den Spitzenreiter aus Frankfurt ranmüssen, ist selbst das Heimrecht im Viertelfinale noch drin - auch wenn das diesmal nicht in alleiniger Löwentatze liegt.
(TL/sr)
  
    
Deggendorfer SC
DSC mit Pflichtsieg über Blue Devils Weiden

(OLS)  Der Deggendorfer SC startete am Freitagabend erfolgreich ins  
Wochenende. Vor 1543 Zuschauern bezwang das Team von Trainer Dave  
Allison die Blue Devils Weiden mit 5:3 und klettert damit auf den  
dritten Tabellenplatz in der Oberliga Süd.
Die Hausherren starteten mit viel Druck in die Partie und konnten sich  
bereits früh die ersten Chancen erspielen. In der achten Minute  
durften die heimischen Fans schließlich auch ein erstes Mal jubeln.  
Marcel Pfänder vollendete eine Kombination über Thomas Greilinger und  
Kyle Osterberg zum 1:0. Knapp fünf Minuten später dann der zweite  
Streich. René Röthke wurde vor dem Tor freistehend bedient und der  
Routinier überwand Weidens Keeper Neffin zum 2:0.
Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein ähnliches Bild. Der DSC  
blieb optisch überlegen und erhöhte in der 23. Minute auf 3:0.  
Johannes Brunner traf nach schöner Vorarbeit von Michael Fomin. In der  
Folgezeit hatten die Hausherren das 4:0 mehrfach auf den Schläger,  
doch plötzlich klingelte es auf der anderen Seite. In der 27. Minute  
vollendete Martin Heinisch einen Konter zum 3:1. Als Tomas Knotek nur  
knapp 20 Sekunden später aus spitzem Winkel zum 3:2 traf, verloren die  
Deggendorfer komplett den Faden. Die Folge daraus war der 3:3  
Ausgleich in der 29. Minute. Die Verunsicherung der Deggendorfer  
Kufencracks war nun förmlich greifbar, hatte doch jeder das Match  
gegen den EC Peiting im Kopf, in dem man eine ähnliche Führung aus der  
Hand gab. Dennoch ging es mit dem 3:3 in die zweiten Pause.
Im Schlussabschnitt erkämpfte sich der DSC jedoch das nötige  
Scheibenglück und ging in der 49. Minute erneut in Führung. Thomas  
Greilinger traf nach Vorarbeit von Curtis Leinweber zum 4:3. Diese  
Koproduktion gab es fünf Minuten später erneut. Curtis Leinweber legte  
auf für Kapitän Greilinger, der Neffin zum 5:3 überwand. Diesen  
Vorsprung brachten die Deggendorfer über die Zeit, auch wenn noch  
einmal Glück dabei war. Barry Noe überwand in den Schlussminuten  
DSC-Keeper Zabolotny, jedoch verweigerte Hauptschiedsrichter Bruce dem  
Treffer seine Anerkennung.
Am kommenden Sonntag kommt es für den DSC zum Showdown gegen die  
Starbulls Rosenheim, bei dem möglicherweise eine Vorentscheidung im  
Kampf um das Playoff-Heimrecht fallen könnte.
(DSC/mh)
  
    
EV Füssen
Nach dem 3:5 gegen Selb kämpft der EVF noch um den sechsten Tabellenplatz

(OLS)  Eine unnötige 3:5-Heimniederlage (2:2, 0:1, 1:2) gegen die Selber Wölfe verhinderte den Sprung des EVF auf den sechsten Rang. Trotz klarer Vorteile und einem deutlichen Chancenplus der Füssener siegten die Gäste gestützt auf einen starken Torhüter Niklas Deske, einer eiskalten Chancenverwertung und dem nötigen Glück am Kobelhang. Nur 16 Torschüsse gaben die Oberfranken auf das heimische Tor ab, fünf davon fanden den Weg ins Ziel. Trotz des nicht dem Spielverlauf entsprechenden Endstands ließen die Schwarz-Gelben über weite Strecken aber auch die gegen Rosenheim noch gezeigte Intensität vermissen.
Die ersten beiden Torschüsse hatte Selb, die Chancen danach aber der EVF durch Payeur und Besl, die jeweils frei vor Deske scheiterten. Bezeichnend, dass kurz darauf das 0:1 durch einen abgefälschten Schuss von der blauen Linie fiel, Richard Gelke wurde der Treffer zugesprochen. Keine Minute später stand es aber schon 1:1, Kapitän Eric Nadeau spielte bei einem Konter seine Routine vor dem Tor aus. Füssen drückte daraufhin, Selb konterte erneut durch Gelke zum 1:2. In Überzahl gelang Tobias Meier zwei Zeigerumdrehungen später der erneute Ausgleich. Ein Unterzahlspiel überstand Füssen schadlos und verpasste danach kurz vor Drittelende die erstmalige Führung.
Im Mitteldrittel hatte der EVF erneut gleich eine große Möglichkeit, danach konterte Selb gefährlich. Füssen wurde jetzt aber immer stärker. Ein Solo von Velebny wurde im letzten Moment gestoppt, Deubler scheiterte an der Latte, einen Alleingang von Zelenka entschärfte Deske in höchster Not, wieder Deubler verpasste nach schönem Spielzug. Im Powerplay verfehlte Velebny das gegnerische Gehäuse ganz knapp, schon längst hätten die Schwarz-Gelben führen müssen. Doch in dieses Überzahlspiel hinein gelang dem VER aus heiterem Himmel ein Konter zum 2:3 durch Pavel Pisarik, gespielt waren 33 Minuten. Die überlegenen Füssener zeigten sich nun verunsichert und ließen den zuvor gezeigten Druck vermissen. Selb hatte bei Kontern zwei weitere gute Chancen, erst bei einem weiteren Powerplay hatten die Füssener wieder eine Möglichkeit durch Vogl.
Im letzten Abschnitt wollte es die heimische Vertretung nochmals wissen. Bereits nach 10 Sekunden war Payeur frei durch, aber wieder war Deske Sieger. Gleiches in der 43. Minute, als Dropmann bei seinem Solo eigentlich alles richtig machte, die Scheibe aber trotz viel freiem Tornetz nicht im Gehäuse unterbringen konnte. Passend zum Spiel traf im direkten Gegenzug Ian McDonald zum 2:4. Füssen gab sich nicht geschlagen, nach schönem Spielzug verkürzte Sam Payeur wieder auf 3:4. Danach hatten zweimal Zelenka sowie Vogl tolle Chancen zum Ausgleich, aber Deske war nicht mehr zu überwinden. Insgesamt gaben die Ostallgäuer 41 Schüsse auf das gegnerische Tor ab, die Ausbeute war mit drei Treffern gering. Nach Herausnahme des Torhüters erzielte Gelke mit seinem dritten Treffer den Endstand von 3:5.
Durch diese Heimniederlage sind der vierte und der fünfte Tabellenplatz für den Eissportverein nicht mehr zu erreichen, mit Peiting geht es nun um den sechsten oder siebten Rang. Beide Teams stehen sich am Sonntag um 18 Uhr im direkten Duell gegenüber.
Trainer Herbert Hohenberger (Selb): „Wir haben nach den letzten Auswärtsspielen, als wir immer gleich hinten lagen, am Start gebastelt. Das ist uns heute gut gelungen. Es war ein wichtiges und spannendes Spiel. Wir waren glücklicher im Abschluss, haben am Ende gekämpft wie Löwen und daher verdient gewonnen.“
Trainer Andreas Becherer (EV Füssen): „Ich schließe mich an dass Selb verdient gewonnen hat, weil es bei uns zu viele Abweichungen vom Plan gab. Die Niederlage war total vermeidbar. Glück muss man sich erarbeiten, wir haben heute zu viel um den heißen Brei herum gespielt. Ich bin da vielleicht sogar ein wenig froh weil wir kapieren müssen, dass man zuerst die Kleinigkeiten richtig macht, dahin gehen muss, wo es weh tut, dann hat man auch das nötige Glück.“
(EVF/mil)
  
    
ECDC Memmingen
Indians melden sich zurück: Heimerfolg gegen Starbulls Rosenheim

(OLS)  Einen wichtigen Sieg konnte der ECDC vor eigenem Publikum einfahren. Mit 5:3 besiegte man den direkten Konkurrenten aus Rosenheim und verteidigte damit die Tabellenführung. Über 1900 Zuschauer sahen das Topspiel der beiden Teams und sorgten für die nötige Unterstützung am Hühnerberg.
Ein äußerst wichtiges Spiel hatten die Indianer vor der Brust, denn jeder Punkt zählt auf der Zielgeraden im Kampf um die Tabellenspitze. Ebenso sollte auch mit einem Sieg gegen die Verfolger aus Oberbayern wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden werden. Der Kader war außer den Langzeitverletzten komplett, auch Louis Latta und überraschenderweise Jannik Herm waren mit an Bord. Herm, der eigentlich mehrere Wochen pausieren sollte, fand kurz vor dem Spiel einen Weg, mit mehreren speziell angefertigten Hilfsmitteln auf die Zähne beißen und auflaufen zu können.
Memmingen startete mit viel Druck in die Partie. In der 5.Minute brachte Brad Snetsinger die Scheibe im Gästetor zum 1:0 unter. Die Zuschauer sahen, dass die Mannschaft nun wieder zu ihrem gewohnten Spiel fand und durchgehend konzentriert agierte. Mitte des ersten Drittels bauten die Hausherren die Führung aus. In Überzahl fälschte Patrik Beck einen Schuss von Svedlund zum 2:0 ab. Der ECDC spielte nun stark, hatte mehr Spielanteile und gab Rosenheim nur wenig Raum, um wirklich gefährlich zu werden. Dennoch setzten die Gäste vom Mangfall auch ihre offensiven Duftmarken, fanden jedoch nicht richtig ins Spiel.
Im zweiten Drittel sah man zu Beginn eine eher ausgeglichene Phase, in der auch Rosenheim versuchte zu verkürzen. Doch Memmingen gelang es mit einem weiteren Treffer dem Vorhaben der Starbulls einen Strich durch die Rechnung zu machen. In Überzahl versenkte Fabian Voit die Scheibe platziert ins Eck zum 3:0 (31.Minute). Von diesem Zeitpunkt an lenkten die Indianer wieder das Geschehen, ein durchgehendes schnelles Spiel mit vier Reihen und die gute Organisation im Spiel der Maustädter waren Grund dafür. Auch Joey Vollmer sorgte im Indians-Gehäuse wieder für den gewohnt sicheren Rückhalt und zeigte mehrere gute Paraden.
Im letzten Drittel sorgte Niki Meier in Zusammenarbeit mit Förderlizenzspieler Louis Latta in der 47.Minute für die Vorentscheidung. In einen Schlagschuss von Meier hielt Latta den Schläger hinein und lenkte den Puck unhaltbar für Rosenheims Torhüter Mechel ab. Eine Minute später kamen die Gäste von der Mangfall dann nochmals heran. Vollmayer vollendete nach einem gekonnten Sololauf zum 1:4 für die Gäste. Die Indians machten jedoch weiter und erzielten in der 51.Minute das 5:1. Linus Svedlund knallte die Scheibe mit Anlauf regelrecht in die Maschen. In der Schlussphase kassierten die Rot-Weißen noch zwei Gegentreffer, ein wenig unkonzentriert und nachlässig agierten die Indianer in den letzten Zügen des Spiels. Zick und Draxlberger waren die Torschützen für die Starbulls Rosenheim. Nichtsdestotrotz feierte das Team von Sergej Waßmiller einen verdienten und wichtigen 5:3 Heimerfolg gegen den Verfolger aus Rosenheim. Wichtig auch deshalb, weil es nach der durchwachsenen Phase der letzte Wochen, die harte Arbeit des Teams Woche für Woche wieder bestätigt und das Heimrecht in greifbare Nähe bringt.
Die Indianer konnten durch diesen Sieg die Tabellenspitze verteidigen und gehen auch damit weiterhin als Spitzenreiter in die letzten Duelle der Meisterrunde. Am Sonntag geht die Reise zum letzten Allgäu-Bodensee-Derby nach Lindau. Das letzte Heimspiel der Meisterrunde findet dann am kommenden Freitag gegen die Selber Wölfe statt. Tickets für das Spiel sind bereits online erhältlich.
(ECDCM/fl)
  
    
Eisbären Regensburg
EISBÄREN UNTERSTÜTZEN LEBENSHILFE REGENSBURG E.V.

(OLS)  Auch in diesem Jahr veranstaltet die Lebenshilfe Regensburg e.V. am 06. März 2020 ein Schafkopf-Turnier in den Regensburger Werkstätten Obertraubling. Dabei gewinnt jeder Teilnehmer einen Preis, die Eisbären Regensburg haben für diesen Zweck insgesamt 30 Freikarten für das erste Playoffs-Heimspiel gestiftet. Der gesamte Erlös des Turniers wird für die Verwirklichung des Projekts „Förderstätte Burgweinting“ für schwerst behinderte Menschen verwendet. „Mit diesem Projekt wollen wir Menschen mit besonders hohem Hilfsbedarf eine Stätte geben, in der Ihre Sinne gefördert werden, sie eine Aufgabe bekommen und dadurch Erfolge erleben“, so Erich Meier, Vorsitzender des Elternrats. Wir freuen uns sehr, diese tolle Aktion der Lebenshilfe Regensburg e.V. unterstützen zu können und wünschen allen Teilnehmern am 06. März viel Spaß beim Schafkopfen!
(ER/sd)
  
    
VER Selb
Wölfe machen großen Schritt in Richtung Playoffs

(OLS)  Erneut hatte Wölfe-Trainer Hohenberger die Aufgabe, seine Formationen neu zusammenzustellen. Neben dem Langzeitverletzen T. Zimmermann standen Gare, Kabitzky und Silbermann nicht zur Verfügung. Auch vom Kooperationspartner aus Bayreuth bekamen unsere Wölfe keine personelle Unterstützung. Das verbliebene Rudel machte jedoch ein richtig gutes Auswärtsspiel, geriet während des kompletten Spielverlaufs kein einziges Mal in Rückstand und holte sich, gestützt auf eine überragende Leistung von Torwart Deske, drei Punkte, die im Kampf um den Einzug in die Playoffs enorm wichtig sind.
Hatten unsere Wölfe in den letzten Auswärtspartien noch stets die Anfangsphase verschlafen und mussten einem Rückstand hinterherlaufen, waren sie im Bundesleistungszentrum Füssen endlich einmal wieder von Beginn an hellwach und kreierten durch Gelke und Hirschberger die ersten Chancen des Spiels. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit leichtem Übergewicht für die Gastgeber. Doch es war Gelke, der nach Bullygewinn einen Schuss von Bär zur Führung ablenkte. Keine Minute später unterlief unseren Wölfen jedoch ein folgenschwerer Scheibenverlust in der neutralen Zone, den Routinier Nadeau zum Ausgleich nutzte. Davon ließen sich unsere Jungs nicht unterkriegen, Kolb sah den freistehenden Gelke, der die Scheibe vorbei an Hötzinger zur erneuten Wölfe-Führung im Tor unterbringen konnte. Bei zahlenmäßiger Überlegenheit glichen die Gäste durch T. Meier, der Deske mit einem Schuss ins kurze Eck überraschte, wieder aus.
Unsere Wölfe versuchten sich weiter in der Offensive und erarbeiteten sich zwischen der 21. und 22. Spielminute gleich drei hochkarätige Chancen durch Pisarik, Gelke und Kolb. Selbst in Unterzahl ließen unsere Jungs kaum etwas zu. Erst ab der 30. Minute kamen die Gastgeber wieder besser in die Partie, doch Deske schien seinen Kasten nun förmlich zugenagelt zu haben. Durch einen Konter in Unterzahl über McDonald und Pisarik, konnte Letzterer Hötzinger mit einem platzierten Schuss zum zwischenzeitlichen 2:3 überwinden. Füssen drängte nun auf den Ausgleich, doch unsere Wölfe ließen in diesem Spielabschnitt nichts Zählbares für die Gastgeber mehr zu.
Wie erwartet starteten die Füssener mit enorm viel Druck ins Schlussdrittel. Doch alle Angriffsbemühungen wurden spätestens durch Deske im Wölfe-Tor vereitelt. Und ausgerechnet in dieser Phase, als die Hausherren auf den abermaligen Ausgleich drückten, behauptete Schiener stark die Scheibe im Angriffsdrittel, hatte das Auge für den freien McDonald, der ohne Mühe zum 2:4 einnetzte. Doch Füssen steckte noch nicht auf und kam nach einem sensationell vorgetragenem Angriff durch Payeur wiederum auf ein Tor heran. Füssen drängte weiter auf den Ausgleich und nahm schon gut drei Minuten vor Spielende den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Diesen Umstand nutzte Gelke, der im Verteidigungsdrittel an die Scheibe kam und von der eigenen blauen Linie ins verwaiste Füssener Tor zum entscheidenden 3:5 einschießen konnte.
(VERS/ud)
  
    
ERC Sonthofen
3:0-Erfolg über die Passau Black Hawks - Die Bulls bleiben weiterhin das Maß aller Dinge in der Verzahnungsrunde

(OLS)  Beide Mannschaften kamen gut aus der Kabine und es entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen aufseiten des ERC. Wenn etwas aufs Tor beider Teams kam, dann waren sowohl Konstantin Kessler, als auch Clemens Ritschel zur Stelle. So blieb es nach dem ersten Drittel beim 0:0-Unentschieden.
Auch im zweiten Drittel dasselbe Bild. Ein weitestgehend ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für den ERC. In der 26. Minute sollte jedoch der Bann gebrochen sein. Philipp Sander nutzte ein Durcheinander vor dem Tor der Passauer und schob zur, nicht unverdienten, 1:0-Führung der Bulls ein. Danach Sonthofen mit mehr Druck, ohne jedoch den nächsten Treffer erzielen zu können. Aber auch Passau war stets durch Konter gefährlich und so blieb es bei der knappen Führung für den ERC nach dem zweiten Drittel.
Im letzten Drittel zogen die Bulls das Tempo nochmals an, jedoch zunächst ohne Erfolg. Das sollte sich in der 51. Minute aber ändern. Santeri Ovaska markierte das wichtige 2:0 für den ERC Sonthofen. Kurz vor Ende war es dann Top-Scorer Edgars Homjakovs, der mit seinem Treffer zum 3:0 auch den Endstand des Spiels markierte und somit Konstantin Kessler im Tor der Bulls einen Shutout sicherte.
Damit bleiben die Bulls das Maß aller Dinge in der Verzahnungsrunde. Weiter geht es bereits heute Abend gegen den EHC Klostersee. Bully ist erneut daheim um 18:00 Uhr.
Weiterhin gilt das Sonderangebot von zwei Euro Ermäßigung bei Vorlage des Tickets von Freitag gegen Passau.
(ERCS/sf)
  
    
ESC Moskitos Essen
Wohnbau Moskitos krönen letztes Hauptrunden-Heimspiel mit Sieg nach Penaltyschießen gegen Hannover Indians

(OLN)  Im letzten Heimspiel der Hauptrunde konnten die Wohnbau Moskitos Essen die Hannover Indians mit 3:2 nach Penaltyschießen bezwingen.
Bis auf Toni Lamers, der noch geschont wurde, waren die Moskitos mit ihrem kleinen Kader wieder komplett. Marc Stähle aus der DNL Mannschaft der DEG unterstützte wieder, so dass zumindest drei komplette Angriffsreihen zur Verfügung standen.
Nach nur 43 Sekunden des Spiels stand es schon 1:1. Zunächst verwertete Saccomani einen Abpraller zum 1:0 und im Gegenangriff folgte der Ausgleich durch Weyrauch. Am Ende des ersten Drittels musste Essens Peter LeBlanc verletzungsbedingt ausscheiden.
In der Folge sahen die 902 Zuschauer, davon ca. 50 aus Hannover, ein ausgeglichenes Spiel, welches von starken Torleuten auf beiden Seiten geprägt war. Die Moskitos konnten eine doppelte Überzahl Mitte des zweiten Drittels für sich nicht nutzen, überstanden ihrerseits aber auch zwei aufeinanderfolgende Unterzahlspiele schadlos.
Erst im Schlussabschnitt, als wieder ein Hannoveraner auf der Strafbank saß, konnte Aaron McLeod nach toller Vorarbeit von Patocka und Kreuzmann in Überzahl ins leere Tor zur 2:1-Führung für die Moskitos einnetzen.
Nun mussten die Indians, die sich noch mit dem vierten Tabellenplatz das Heimrecht in den Playoffs sichern wollten, kommen. Lange Zeit stand die Essener Abwehr sehr sicher, doch Hannover erhöhte den Druck und die Kräfte schwanden beim Heimteam. Beally war es in der 59. Minute, der doch noch den Ausgleich für die Indians erzielen konnte.
So ging es in die Verlängerung, die Gäste mussten hier in Unterzahl beginnen. Stephan Kreuzmann traf nur den Pfosten des Hannoveraner Gehäuses, anschließend kamen auch die Indians noch zu ihren Möglichkeiten, doch nach fünf Extraminuten blieb es beim 2:2-Unentschieden.
Penaltyschiessen - je drei Schützen auf beiden Seiten. Niklas Hildebrand war es, der den entscheidenden Penalty versenkte, Leon Frensel im Essener Tor konnte alle drei Versuche der Indians parieren und wurde so zum Spieler des Abends auf Essener Seite gewählt.
In der Pressekonferenz nach dem Spiel sprach Gästecoach Soccio von einem verdienten Essener Sieg und Coach Schneeberger lobte wiederum die Einsatzbereitschaft seiner Mannschaft, die in den letzten Woche trotz schmalem Kader das Optimale aus sich heraus holt.
(ESCE/ea)
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles bezwingen Ligaprimus

(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben im letzten Heimspiel der Hauptrunde den Hauptrundensieger aus Tilburg mit 3:1 (1:0/1:1/1:0) bezwungen. Durch den Erfolg vor ausverkauftem Haus sind die Crocodiles nun definitiv nicht mehr vom dritten Tabellenplatz zu verdrängen.
Gegen die Trappers musste Trainer Jacek Plachta mit Chase Witala, Jordan Draper, André Gerartz und Tobias Bruns auf vier Stürmer verzichten. Eddy Rinke-Leitans feierte hingegen sein Heimspiel-Debüt, nachdem der 28-Jährige drei Spiele verletzungsbedingt aussetzen musste. Und wie schon bei seiner Premiere in Hannover konnte der Angreifer gleich wieder punkten: Nach vier Minuten bediente Rinke-Leitans Dominik Lascheit, dessen Pass von einem Tilburger Verteidiger ins eigene Tor abgefälscht wurde. Die Führung für die Hausherren in einem ausgeglichenen Spiel, in dem sich beide Mannschaften weitgehend neutralisierten.
Das änderte sich im zweiten Spielabschnitt. Der Ligaprimus drehte mächtig auf und nahm Crocodiles-Torwart Kai Kristian unter Dauerfeuer. Dieser parierte aber allein in den ersten fünf Minuten des Mitteldrittels acht Schüsse und konnte dann einen Treffer seiner Vordermänner bejubeln. Tom Kübler schickte Lascheit auf die Reise, der völlig allein vor Gäste-Goalie Ruud Leeuwesteijn auftauchte und zielsicher zum 2:0 traf (26.). Die Niederländer reagierten mit wütenden Angriffen und erzielten schließlich im 30. Versuch den Anschluss. Bartek Bison durfte sich als Torschütze feiern lassen (40.).
Im letzten Abschnitt erspielten sich die Gäste wieder mehr Chancen. Die meisten Schüsse kamen allerdings von der blauen Linie und waren leichte Beute für Kristian. Und als Tilburgs Boet van Gestel sich auf die Strafbank verabschiedete, nutzten die Crocodiles die Überzahl zum Ausbau der Führung. Yannis Walch versenkte einen Direktschuss zum 3:1 (50.). Der weitere Rückschlag nahm den Niederländern den Wind aus den Segeln. Auch ein sechster Feldspieler, den Trainer Bo Subr schon drei Minuten vor Spielende für Leeuwesteijn auf das Eis schickte, konnte am Spielausgang nichts mehr ändern. Die Hamburger konnten damit den sechsten Heimsieg in Serie einfahren.
„Wir waren wieder gnadenlos effektiv und haben es wieder hinbekommen, die Tore im richtigen Zeitpunkt zu machen. Vor dem 2:0 hat es hinten richtig gebrannt. Das war ein wichtiger Sieg für das Selbstvertrauen und ein schönes Geschenk an unsere Fans“, sagte Doppeltorschütze Lascheit.
(CH/tb)
  
    
Rostocker EC
Abgezockte Piranhas holen sich die goldene Ananas - In einem Spiel, in dem es um nichts mehr ging, setzt sich der REC bei den Icefighters Leipzig mit 3:0 durch

(OLN)  Die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs gewannen ihr vorletztes Hauptrunden-Spiel der Oberliga Nord 2019/20 am Freitagabend bei den Icefighters Leipzig mit 3:0 (1:0, 1:0, 1:0).
Am Sonntag geht es ab 19 Uhr in der Eishalle Schillingallee gegen den Herner EV weiter.
Im „Spiel um die goldene Ananas“, in dem es vor allem wichtig sei, „in Form zu bleiben und ohne Verletzte rauszukommen“ (REC-Mannschaftsleiter Dirk Weiemann), konnte Voronov nach überstandener Gehirnerschütterung wieder mitwirken.
Obwohl schon mit den Pre-Play-offs gegen die Füchse Duisburg im Hinterkopf, entschieden die Gäste ein ausgeglichenes, aber recht ereignisarmes erstes Drittel durch einen Treffer von Brockelt mit 1:0 für sich.
Im Mitteldurchgang war Leipzig zwar aktiver und hatte die besseren Chancen, dennoch erhöhte Tomanek mit seinem 17. Saisontor auf 2:0. Dann standen die Piranhas über eine Minute in 3:5-Unterzahl mit dem Rücken zur Wand, als Weist (33:04) und Stanley (33:59) wegen Beinstellens bzw. Stock-Check gleichzeitig auf der Strafbank saßen. Doch die Sachsen konnten diesen Vorteil nicht nutzen.
Und noch mal nur drei REC-Akteure gegen fünf Icefighters für gut 30 Sekunden im dritten Drittel (51.), und abermals passierte nichts. Als die Gastgeber den Torwart zu Gunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis nahmen, traf Brockelt ins leere Tor zum Endstand.
Gäste-Trainer Christian Behncke: „Hut ab vor der Leistung der Mannschaft – wir haben uns heute diesen Sieg absolut verdient. Jeder hat für jeden gekämpft, und wir blockten ohne Ende Schüsse. Besonders gefreut hat es mich heute auch für ,Urbi‘, der den ersten Shutout (kein Gegentor – d. Red.) der Saison feiern konnte. Das waren verdiente drei Punkte. Super wichtig, dieses gute Gefühl in die Duisburg-Spiele mitzunehmen.“ 
(REC/at)
  
    
Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
ESC River Rats Geretsried
Tolles Spendenergebnis für Milan Kopecky

(BYL)  26.01.2020 - Im Duell zwischen der EA Schongau und dem ERV Schweinfurt geht es in die Verlängerung. Obwohl das Spiel für beide Teams im Abstiegskampf unfassbar wichtig ist, rückt das sportliche Geschehen mit dem Zusammenbruch des Schongauers Milan Kopecky komplett in den Hintergrund. Ohne gegnerische Einwirkung bleibt der Stürmer der Mammuts minutenlang regungslos auf dem Eis liegen. Alle Beteiligten reagierten vorbildlich, kümmerten sich sofort und ausschließlich um die Erstversorgung, dass Spiel wurde folgerichtig abgebrochen. Milan            musste noch auf dem Eis reanimiert werden und wurde ins künstliche Koma versetzt. Nach wochenlangem Bangen die gute Nachricht: Ihm geht es den Umständen entsprechend wieder gut und mittlerweile konnte er sogar aus dem Krankenhaus entlassen werden!
Eine Solidaritätswelle rollte weit über Bayerns Grenzen hinaus, viele Vereine versahen ihre Unterstützungspostings in den sozialen Netzwerken mit dem passenden Hashtag „In den Farben getrennt, in der Sache vereint“. Der berühmte Zusammenerhalt in der Eishockeyfamilie hat alle wieder ein Stückchen enger zusammenrücken lassen. Den verletzten Rats-Stürmer Ondrej Horvath hat das Schicksal seines tschechischen Landsmanns besonders mitgenommen und so stellte er sich die Frage, wie er Milan bestmöglich unterstützen kann? Lange hat er nicht nachdenken müssen: „Ich wollte Milan und seiner Familie auf jeden Fall helfen und so bin ich auf die Idee gekommen, Spenden für ihn zu sammeln“. Gesagt, getan! Horvath fackelte nicht lange und klapperte in den letzten Wochen sämtliche Bayernligavereine ab. Die Unterstützung war riesengroß, viele Teams spendeten hohe Beträge für Milan.
Gestern war Ondrej zur Übergabe beim Nachholspiel zwischen Schongau und Schweinfurt um Milan und seiner Familie den stolzen Betrag von 2.850 Euro zu überreichen, ein tolles Ergebnis! Es geht im Sport um weit mehr als nur Punkte und Tore, was diese Aktion einmal mehr deutlich bewiesen hat. Vielen Dank an Ondrej für einen sicherlich nicht selbstverständlichen Einsatz! Ein Dankeschön geht ebenso an die Hüsken Textilveredelung Golf and more GmbH, welche das T-Shirt gespendet hat. Wir wünschen Milan weiterhin gute Besserung und hoffen, dass er sich wieder vollständig erholt!
(ESCG/ko)
  
    
EHF Passau Black Hawks
Starke Leistung beim Liga Primus / Heimspiel am Sonntag gegen Waldkraiburg – Eröffnungsbully um 18 Uhr

(BYL)  Die Passau Black Hawks haben am Freitag ihre Partie bei Tabellenführer Sonthofen mit 3:0 verloren. Dabei trügt das Ergebnis gewaltig was die Geschehnisse auf dem Eis angeht. Da waren nämlich die Habichte über sechzig Minuten die bessere Mannschaft. Am Ende hat die glücklichere Mannschaft die Punkte geholt. Dreimal setzten die Black Hawks den Puck an Pfosten oder Querlatte, als Ales Kreuzer ins verwaiste Tor einschieben wollte, bracht der Schläger. Kurzum: stark gespielt, viele Chancen kreiert, aber im Abschluss ohne Erfolg. „Wir haben stark gespielt und unseren Matchplan wie besprochen umgesetzt. Heute lag es an der Chancenverwertung und dass wir in den entscheidenden Moment einfach nicht das Glück auf unserer Seite hatten.“ so Christian Zessack nach dem Spiel.
Weiter geht es nun am Sonntag in der Passauer EisArena gegen den EHC Waldkraiburg. Das Eröffnungsbully findet in der ganzen Liga bereits um 18 Uhr statt. Die Löwen stehen auf Platz 7 der Tabelle und haben nur noch theoretische Chancen die direkte Playoff Qualifikation zu schaffen. Drei Punkte Rückstand und Minus 23 Tore beträgt der Rückstand auf Tabellenplatz 6 und die damit verbundene direkte Playoff Teilnahme. Die Black Hawks müssen sich aber trotzdem auf eine harte und eng umkämpfte Partie einstellen. Die Löwen werden das Spiel gegen die Black Hawks nutzen, um sich bestmöglich auf die Pre-Playoffs vorzubereiten und um in den Playoff-Modus zu kommen. Daher ist höchste Konzentration von der ersten bis zur letzten Spielminute gefordert, um den EHC Waldkraiburg die dritte Niederlage in dieser Saison beizubringen. Neben den bärenstarken Kontingentspielern müssen die Habichte auch auf Lukas Wagner, Nico Vogl und Michael Trox achten. In der Verteidigung steht mit Matthias Jeske ein absoluter Hüne.
„Das Heimspiel gegen Waldkraiburg ist sehr wichtig für uns. Da wollen wir eine gute Leistung zeigen und die Partie gewinnen. Vor den Playoffs wäre ein Sieg, insbesondere für den Kopf wichtig.“ Im Anschluss an die Aufstiegsrunde folgt dann die sogenannte #geilstezeit des Jahres – die Eishockey Playoffs – die fünfte Jahreszeit – die Spiele worauf das Team seit über sechs Monaten hingearbeitet hat.
Tickets für das Heimspiel am Sonntag um 18 Uhr gegen Waldkraiburg erhalten Sie im Vorverkauf beim FIRST Reisebüro Eichberger, Fußgängerzone und der Tankstation Färber, Maierhof. Die Abendkasse ist ab 17 geöffnet. 
(EHFP(czo)
  
    
EC Pfaffenhofen
ECP empfängt Schweinfurt zum letzten Spieltag der Abstiegsrunde / Gäste stecken noch mitten im Abstiegskampf – Spielbeginn ist bereits um 17 Uhr

(BYL)  Im dritten Jahr in Folge trifft der EC Pfaffenhofen in seinem letzten Heimspiel der regulären Runde auf den gleichen Gegner. Am Sonntag erwarten die Pfaffenhofener den ERV Schweinfurt zum Gastspiel an der Ilm. Die Partie beginnt bereits um 17 Uhr, da der Bayerische Eissport-Verband für alle Spiele eine einheitliche Anfangszeit festgelegt hat. Der öffentliche Lauf wird deshalb auch um eine halbe Stunde auf 13:30  bis 15:30 Uhr vorverlegt.  
Nachdem vor zwei Jahren die Niederlage der Eishogs den Abstieg in die Landesliga besiegelt hat und im letzten Jahr die Partie keine Bedeutung mehr hatte, da sich beide Mannschaften bereits zuvor wieder für die Bayernliga qualifiziert hatten, steckt dieses Mal der ERV Schweinfurt noch mitten im Abstiegskampf. Während die Eishogs durch den Punktgewinn vom letzten Sonntag in Geretsried von der Tabellenspitze der Abstiegsrunde nicht mehr zu verdrängen sind, steht Schweinfurt mit dem Rücken zur Wand. Die Mighty Dogs benötigen dringend Punkte, um den Gang ins Abstiegs-Play-Off in letzter Sekunde vielleicht doch noch zu vermeiden. Als Tabellenletzter vor dem abschließenden Wochenende haben die Unterfranken die schlechtesten Karten. Eigentlich helfen ihnen nur zwei Siege in den Auswärtspartien in Schongau und Pfaffenhofen. Allerdings war bei den Schweinfurtern zuletzt ein klarer Aufwärtstrend erkennbar. Und sicherlich werden es die Gäste mit Wohlwollen registriert haben, dass die Eishogs die Qualifikation für die Pre-Play-Offs bereits letzte Woche perfekt gemacht haben und zudem Nick Endreß nach seiner Spieldauerstrafe vom Sonntag für die Partie gesperrt ist. Die Pfaffenhofener haben aber gerade in Geretsried bewiesen, dass sie durchaus auch in der Lage sind, den Ausfall ihres Topskorers zu kompensieren. Auch Coach Chris Heid wird von seiner Mannschaft eine seriöse Herangehensweise einfordern, schon allein um die Spannung für die Pre-Play-Offs gegen den EHC Klostersee hochzuhalten. Aufpassen müssen die Eishogs vor allem auf Jan Kouba (16 Punkte), den Letten Eriks Ozollapa (13) und den Kanadier Jeff Murray (12) die die mannschaftsinterne Skorerliste der Abstiegsrunde mit deutlichem Abstand anführen. Sollten keine kurzfristigen Ausfälle hinzukommen, dürften beim ECP bis auf Endreß und die Langzeitverletzten alle Mann an Bord sein, so dass die Zuschauer auf jeden Fall eine spannende Partie erwarten können.
(ECP/oex)
  
   
1.CfR Pforzheim
Meisterstück für die Bisons?

(LLBW)  Am kommenden Sonntag, 01.03.2020 um 19:00 Uhr sind die Bisons bei der zweiten Mannschaft der Eisbären Eppelheim zu Gast.
Nach dem wichtigen 7:3-Erfolg im letzten Heimspiel gegen den direkten Verfolger aus Esslingen haben sich die Bisons eine gute Ausgangsposition zum Erreichen der Meisterschaft geschaffen. Mit vier Punkten Vorsprung haben es die Kufenflitzer des 1.CfR Pforzheim nun selbst in der Hand. Bereits am Sonntag könnten die Bisons die Meisterschaft perfekt machen. Allerdings werden es die Eppelheimer den Pforzheimern nicht einfach machen, denn die erste Mannschaft hat die Play-Offs in der Regionalliga verpasst und somit stehen dem Landesligateam auch einige Hochkaräter zur Verfügung. Dennoch wollen die Bisons ihr Spiel spielen und due drei Punkte in die Goldstadt entführen. Beim letzten Auswärtsspiel in Eppelheim taten sich die Bisons lange schwer und siegten knapp mit 6:4. Das Heimspiel der Bisons gegen die Eisbären musste abgesagt werden, das Spiel wird vsl. mit 5:0 und drei Punkten für die Bisons gewertet, die Entscheidung vom Verband steht allerdings noch aus, daher ist das Ergebnis auch noch nicht in der Tabelle berücksichtigt .
Am Sonntag, 15.03.2020 um 19:00 Uhr steht dann der Saisonabschluss der Bisons an. Dann empfangen sie im letzten Heimspiel der Saison 2019/20 die Eisbären aus Balingen.
(VFRP/oi)
 
    
Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Rheinland-Pfalz-Liga
  
    
EG Diez-Limburg
Souveräner Auftakt ins Halbfinale: Rockets schlagen Eisbären aus Hamm

(RLW)  Der nächste Schritt ist gemacht: Die EG Diez-Limburg hat das erste von mindestens drei Halbfinal-Spielen gegen die Eisbären aus Hamm gewonnen. Die Rockets setzten sich am Heckenweg souverän und ungefährdet mit 6:2 (1:1, 3:0, 2:1) durch. Am Sonntag folgt Spiel zwei der Serie in Hamm, die am nächsten Freitag erneut in der Diezer Eissporthalle Station macht.
Während die Gastgeber in Bestbesetzung auflaufen konnten, fehlte bei Hamm mit Kevin Orendorz ein Mann mit DEL-Erfahrung. Doch die Eisbären ließen sich auch von diesem Ausfall zunächst nicht aus der Ruhe bringen – im Gegenteil: Als die Rockets ein erstes Mal in Überzahl agierten, traf Kevin Trapp per Shorthander zur Hammer Führung (5.). Zwar hatte die EGDL im Anschluss die besseren Torchancen, die Schüsse landeten jedoch zumeist an der Bande, im Plexiglas oder in den Händen des starken Gästekeepers Sebastian May. Der war nur einmal im ersten Abschnitt machtlos – beim Schuss von Konstantin Firsanov aus dem Getümmel vor dem Tor. Der wichtige Ausgleich für die EDGL fiel zu einem pychologisch wichtigen Zeitpunkt: 22 Sekunden vor dem Pausentee.
Im zweiten Drittel reichten den spielstarken Raketen vier Minuten, um die Weichen unumstößlich auf Sieg zu stellen: Alexander Seifert mit einem tollen Solo (24.), RJ Reed mit einem sehenswerten Onetimer (26.) und Kevin Lavallee mit viel Übersicht (28.) machten aus dem 1:1 ein 4:1. „Wenn man so wie wenig Selbstvertrauen hat, dann bricht einem ein Gegentreffer zum 1:2 das Genick“, sagte Hamms Manager Jan Koch dem Westfälischen Anzeiger (WA). „Wir haben einfach im Spiel nach vorne keine Ideen und keine Durchschlagskraft.“
Die Überlegenheit der Raketen wurde auch im letzten Drittel deutlich, in dem man sich jedoch auf beiden Seiten vornehmlich darum bemühte, die Partie ohne große Hektik zu Ende zu spielen. Daran hatten auch die souveränen Hauptschiedsrichter Sascha Westrich und David Walter großen Anteil, deren Ruhe und Klarheit sich auch auf das Spiel übertrug. Für die EGDL trafen noch Leonard Günther (44.) und Julian Grund (58.), für Hamm traf Milan Svarc zum zwischenzeitlichen 2:5 (55.). Mit dem 6:2 waren am Ende alle Fragen beantwortet, über den verdienten Sieger gab es keine zwei Meinungen.
„Ich bin sehr zufrieden“, sagte Rockets-Trainer Frank Petrozza. „Wir wissen, wo wir stehen. Aber es war auch nur ein Spiel in der Serie und wir brauchen zwei weitere Siege, um ins Finale einzuziehen. In Hamm wollen wir am Sonntag nachlegen, aber wir wissen, dass das nicht einfach wird. Hamm hatte uns im ersten Drittel mit einem Tor in Unterzahl überrascht. Aber wir haben das sehr gut weggesteckt, weiter hart gearbeitet und uns am Ende dafür belohnt.“ 
(EGDL/tn)
  
    
Herforder EV
HEV verliert zum PlayOff-Auftakt - Herford unterliegt 2:4 in Neuwied

(RLW)  Unglückliche Niederlage – der Herforder Eishockey Verein hat das erste PlayOff-Halbfinalspiel der Regionalliga West beim EHC „Die Bären“ Neuwied mit 2:4 (1:1/0:0/1:3) verloren und liegt somit in der „Best of 5“-Serie zunächst im Hintertreffen. In einer sehr umkämpften Begegnung, fiel dabei die Entscheidung erst in den letzten beiden Spielminuten in Person von Jeffrey Smith, der mit einem Doppelschlag innerhalb von 70 Sekunden die Partie für die Gastgeber entschied.
Von Beginn an entwickelte sich ein typisches PlayOff-Spiel, bei dem beide Teams um jeden Millimeter Eis kämpften. Zwar sammelten beide Mannschaften insgesamt eine Menge Strafzeiten, jedoch blieb das Duell in einem fairen Rahmen. Die Gastgeber kamen zunächst besser ins Spiel und erspielten sich die ersten Chancen. Da Herford in den ersten zehn Minuten mehrfach durch 2-Minuten-Strafen in Unterzahl agieren musste, rückte zunächst Torwart Kieren Vogel auf Seiten der Ostwestfalen in den Vordergrund und vereitelte sämtliche Torgelegenheiten. Besser als der EHC machte es dann der HEV in der 17. Minute mit einem Überzahlspiel, als Justin Unger seinen Teamkollegen Luca Häufler in Position brachte, der zum 1:0 einnetzte. Doch nur zwei Minuten später egalisierte Jeffrey Smith die Herforder Führung, womit es mit einem 1:1 in die erste Pause ging.
Im Mittelabschnitt erarbeiteten sich die Herforder Ice Dragons deutlich mehr Spielanteile, die sie jedoch nicht für den Führungstreffer nutzten. Trotz vieler Torgelegenheiten auf beiden Seiten, sollte zunächst kein weiterer Treffer fallen, womit es bis zur zweiten Drittelpause beim 1:1 blieb.
Im letzten Abschnitt legte Herford zunächst vor, als Kapitän Fabian Staudt in der 45. Minute der 2:1-Führungstreffer gelang. Doch erneut glich der EHC schnell aus. In Überzahl netzte Sam Aulie drei Minuten später zum 2:2 ein. Bis kurz vor Schluss erlebten die fast 900 Besucher ein äußerst spannendes Eishockeyspiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Als sich die ersten Zuschauer bereits auf die Verlängerung einstellten, erzielte Jeffrey Smith in der 59. Minute das 3:2 und sorgte nur eine Minute später mit dem nächsten Treffer für die endgültige Entscheidung.
Somit ist das Team von Chefcoach Jeff Job am morgigen Sonntag gefordert, wenn es zum zweiten Aufeinandertreffen um 18.00 Uhr in der Herforder Eishalle kommt. Mit einem Sieg wäre die Serie wieder ausgeglichen und die Ausgangslage am kommenden Wochenende dieselbe, wie zu Beginn der PlayOffs.
(HEV/som)
  
   
EHC Neuwied Bären
Smiths Zaubertor kommt zur rechten Zeit

(RLW)  Manche Tore sind einfach nur zum Staunen, manche Tore sind wichtig, andere sind beides. Wenn es im Eishockey eine Auszeichnung für das Tor des Monats gäbe, käme Jeff Smith in die engere Auswahl. Mit dem Rücken zum gegnerischen Kasten stehend, die Kelle nach hinten zwischen den Beinen hindurch gerichtet, fälscht der US-Amerikaner in der 59. Minute des ersten Halbfinales der Eishockey-Regionalliga West zwischen dem EHC „Die Bären“ 2016 und dem Herforder EV einen Schlagschuss von Kevin Wilson mit einer Aktion ab, bei der sich Ungeübte wohl Verrenkungen in den Armen zugezogen hätten. Ein Kunstwerk von einem Treffer zum 3:2 genau zum richtigen Zeitpunkt. Smith macht nicht nur mit dieser Aktion den Unterschied: Drei Tore erzielt der 31-Jährige beim 4:2-Sieg der Neuwieder, die somit zum ersten Mal seit der Neugründung des Vereins vor dreieinhalb Jahren im Dauerduell mit Herford eine Serie anführen und den 1:0-Vorsprung schon am Sonntag ab 18 Uhr in Herford verdoppeln wollen.
Allen war bewusst, dass dieser Vergleich zwischen dem Pre-Playoffs-Zweiten und dem -Dritten ein harter Kampf wird, und genau das bestätigte die erste von mindestens drei Begegnungen. „Aber insgesamt haben wir verdient gewonnen“, fand EHC-Manager Carsten Billigmann. Auch wenn die Bären erst 112 Sekunden vor Schluss erstmals in Führung gingen, agierten sie bei gleicher Mannschaftstärke auf dem Eis druckvoller und hatten mehr Spielanteile. Aber fünf gegen fünf gab es nicht viel vor 874 Zuschauern. Eingangs mussten sich die Bären ankreiden lassen, in drei Überzahlsituationen in den ersten zehn Minuten zu wenige Aktionen mit Zug zum Tor eingebracht zu haben. Die Anfangsphase gab bereits einen Vorgeschmack auf das, was über die gesamte Spieldauer hinweg folgte. Etliche Über- und Unterzahlsituationen machten es beiden Teams schwierig, einen Rhythmus zu finden, und trotzdem zeigten sie Playoff-Eishockey vom Feinsten: intensiv, temporeich und spannend. Irgendwann, das ist bei der Qualität hüben wie drüben folgerichtig, fällt bei so viel Powerplay dann auch fast schon zwangsläufig ein Tor. In der 17. Minute verwandelte Luca Häufler einen Nachschuss zum 0:1, nachdem die Drachen aus einer Auseinandersetzung zwischen den beiden Nummer-eins-Verteidigern Maik Klingsporn und Guillaume Naud – mehr Ring- als Faustkampf – mit einer Strafe weniger davongekommen waren. Aber der EHC reagierte gut. Von der blauen Linie zog Sam Aulie ab und vor dem Tor fälschte Jeff Smith unhaltbar für Kieren Vogel ab (19.). 
Spätestens im zweiten Drittel spürte man, dass an diesem Abend kein Torfestival zu erwarten ist, wie es das eine oder andere zwischen Bären und Drachen in der Hauptrunde gab. Schließlich sind jetzt Playoffs, in denen für einen offenen Schlagabtausch zu viel auf dem Spiel steht. Tormöglichkeiten blieben Mangelware, die beste besaß Herfords Torjäger Killian Hutt, der mit der heruntertickenden Uhr um die Wette lief und seinen Meister in Justin Schrörs fand. 0,7 Sekunden fehlten noch zur zweiten Pause, als der Bullypfiff nach seiner Glanzparade ertönte.
Den Schlussabschnitt begann der EHC druckvoll, aber Fabian Staudt stellte diese Eindrücke auf den Kopf. Bedient von Hutt, erzielte er aus dem Zentrum das 1:2 (46.). Die Partie wurde nun offener und stand nach Sam Aulies Distanzschuss in Überzahl wieder ausgeglichen (49.). Justin Schrörs hatte kurz später das Glück des Tüchtigen an seiner Seite, als ein Schuss von Nils Bohle knapp am Tor vorbeitrudelte, auch HEV-Schlussmann Kieren Vogel konnte bei Smiths Lattentreffer einmal tief durchatmen (53.). Aufgeschoben war nicht aufgehoben, Smith wurde trotzdem noch zum Matchwinner: Durch sein Traumtor in der 59. und seinen dritten Streich 51 Sekunden später zum 4:2-Endstand. Nach Vorarbeit von Maik Klingsporn und Kevin Wilson machte der US-Amerikaner den Sack zu.
(EHCN/pehcn)
  
    
Grefrather EG
"Kunterbuntes" Charity-Spiel wird zum Eishockey-Fest

(LLW)  Es ist schon eine ganze Weile her, als im Grefrather EisSport & EventPark letztmalig vor einer so stattlichen Zuschauerkulisse ein Eishockey-Spiel ausgetragen wurde. Das Charity-Spiel zugunsten des Familienzentrums "Villa Kunterbunt" zwischen der Grefrather EG und dem von Initiator Sascha Lorenz eigens zusammengestellten All-Star-Team sorgte im Vorfeld des Events für lange Schlangen an den Kassen und für eine tolle Kulisse, die dem Anlass für den "Guten Zweck" gerecht wurde.
Neben zahlreichen ehemaligen Grefrather und Krefelder Eishockeygrößen in Reihen des All-Star-Teams richteten sich die Blicke der Zuschauer besonders auf den Mann mit der Rückennummer 10: Christian Ehrhoff, ehemaliger NHL-Spieler und Kapitän der deutschen Nationalmannschaft bei Olympia 2018, wo es mit der Silbermedaille den größten Erfolg im Deutschen Eishockey zu feiern gab. Und der zeigte einige Male, dass er das Eishockeyspielen noch nicht verlernt hat.
Beide Teams des Abends wurden beim Einlaufen von den U13-Nachwuchs-Cracks der Grefrather EG aufs Eis begleitet, für die Kids sicherlich ein ganz besonderer Moment.
Auf dem Eis mussten die talentierten aber nicht immer ganz austrainiert wirkenden Villa-Kunterbunt-Allstars zunächst einmal auf Betriebstemperatur kommen, so dass das von Karel Lang trainierte Landesliga-Team des Grefrath Phoenix bis Mitte des ersten Spielabschnitts mit 2:0 in Führung gehen konnte. Erst kurz vor Drittelende traf Ex-Pinguin Kapitän Herberts Vasiljevs für die Allstars.  Im zweiten Drittel erhöhte erst Grefrath auf 4:1, bevor die Allstars unter dem Jubel der zahlreichen Zuschauer zum zweiten Treffer des Abends kamen.  Nach 30 Minuten wurden auf beiden Seiten die Torhüter gewechselt. Danach klingelte es abermals für die leicht favorisierte GEG zum 5:2. Mit diesem Spielstand ging es in das Schlussdrittel.
Im Schlussabschnitt kam es zu einem unerklärlichen "Leistungseinbruch" beim ansonsten souverän leitenden Schiedsrichtergespann. Die Folge waren tumultartige Szenen auf dem Eis. Ein sehr entschlossen geführter Faustkampf zwischen Gerrit Ackers und Dennis Krug, ein überaus übellauniger Goalie-Fight zwischen den sich ansonsten gut verstehenden Sven Budde und Oliver Nilges, sowie ein abgezockter und selbstverständlich souverän von Allstars-Kapitän Sascha Lorenz verwandelter Penalty brachten die nicht immer entschieden parteiischen Fans in Stimmung. Was in anderen Spielen sicher zu Beschwerden führen würde, war jetzt für alle Beteiligten einfach nur ein großer Spaß.
Powerbreak. Nach genau 50 Minuten wurde das Spiel beim Stand von 5:4 für den Phoenix unterbrochen. Anlass war ein tausendstimmiges Geburtstagsständchen für GEG-Nachwuchs-Goalie Finley Hackstein, sowie Allstars-Stürmer Rene Reuter, der an diesem Tag seinen 50. Geburtstag feiern durfte.
Danach hatte die Mannschaft des Phoenix Pause, denn jetzt übernahmen die Kleinschüler der Grefrather U13 gegen 5 Spieler der Allstars für ein Mini-Spiel das Geschehen auf dem Eis. Sogleich zeigten die Kids den überforderten Ex-Profis, wie man es richtig macht. Die Führung für die U13 ließ nicht lange auf sich warten. Christian Ehrhoff sorgte höchstpersönlich für den in diesem Fall von den Zuschauern wenig umjubelten Ausgleich. Glücklicherweise gelang der U13 doch noch der Siegtreffer, so dass im Anschluss das reguläre Spiel fortgesetzt werden konnte.
Kurz nach Wiederbeginn traf Christian Ehrhoff erneut. Ausgleich - 5:5. Diesmal wurde der Treffer von der großen Fangemeinde gebührend gefeiert, doch abermals folgte die 6:5-Führung für das Grefrather Landesliga-Team. Ganz sicher war das Team vom Phoenix-Coach Karel Lang bereits in Feierlaune und freute sich wohl schon auf die gemeinsame Players-Party mit den Fans. Aber zu früh gefreut. Mit der Schlusssirene gelang den "Kunterbunten" der Ausgleich. "Damit haben die sicher nicht gerechnet" freute sich Sascha Lorenz augenzwinkernd über den unerwarteten Ausgleich im letzten Moment. "Ganz sicher ein kleines Eishockeywunder, aber eben dafür ist der Sport ja schließlich bekannt" so Lorenz.
Es folge das nervenaufreibende Penaltyschießen um die Entscheidung. Hier zeichnete sich abermals Sascha Lorenz vom Allstars-Team als konsequenter "Torjäger und Matchwinner" aus. Mit dem 7:6 blieb das All-Star-Team am Ende Sieger. Als Gewinner dürfen sich aber alle Beteiligten des Abends fühlen, vor allem die Kinder des Familienzentrums "Villa Kunterbunt", die sich über eine tolle Spendensumme freuen dürfen.
Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an alle Unterstützer, ehrenamtlichen Helfer und Zuschauer, die zu diesem rundum gelungenen Eishockey-Fest beigetragen haben.
Für die "Grefrather Jungs" geht es bereits am Sonntagabend wieder im Grefrather EisSport&EventPark aufs Eis. Am 01.03. erwarten die Blau-Gelben um 19:30 Uhr den Neusser EV 1b. Das Team von Karel Lang will mit einem Heimsieg wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln.
Zum letzten Heimspiel der Saison erwartet die GEG am Mittwoch, 04.03. um 20:00 Uhr bei freiem Eintritt den EC Bergisch Land. Auch gegen die "Raptors" sollen die Punkte unbedingt an der Niers bleiben.
Im Anschluss an die Begegnung wird Grefraths "Spieler der Saison 2019/20" von den Fans ausgezeichnet. Wer hat das Rennen wohl gemacht?
(GEG/dr)
  
    
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FASS Berlin
Spiel 2 – Bittere Niederlage nach erfolgreicher Aufholjagd

(RLO)  FASS Berlin steht nach dem zweiten Play-off-Halbfinalspiel bereits mit dem Rücken zur Wand. Zwar holten die Weddinger in Spiel 2 einen 0:3-Rückstand auf und erzwangen die Verlängerung, doch hatte – wie am vergangenen Samstag – der ECC Preussen das bessere Ende für sich und siegte mit 3:4 (0:2, 2:1, 1:0, 0:1). Bereits am Sonntag (01.03.2020, 16:00 Uhr, Eissporthalle Charlottenburg) geht es mit Spiel 3 weiter – für FASS ist es schon ein “Endspiel”.
Trotz zahlreicher verletzungsbedingter Ausfälle konnte Headcoach Oliver Miethke drei komplette Reihen aufbieten. Zwei Akteure kehrten ins Line-up zurück: Joe Timm rückte neben Daniel Kruggel in die zweite Verteidigung, Luis Noack verstärkte (zunächst) den zweiten Angriffsblock. FASS wollte das Spiel von Beginn an dominieren, was überhaupt nicht gelang. Stattdessen geriet man durch Strafzeiten unter Druck, der schließlich – FASS war wieder zu fünft auf dem Eis – zum 0:1 führte (6.). Felix Braun erzielte den Treffer regelkonform mit dem Schlittschuh. Der ECC blieb die spielbestimmende Mannschaft und traf durch Spielertrainer Simon Braun zum 0:2 (17.), nachdem FASS-Goalie Morten Braun die Scheibe hinter dem Tor nicht unter Kontrolle bringen konnte. Kurz danach hatte FASS fast zwei Minuten lang bei 5:3-Überzahl die Chance zum Anschlusstreffer, doch fand die Scheibe nicht den Weg in den Kasten.
Patrick Czajka bejubelt seinen Anschlusstreffer zum 1:3Das Team kam mit guten Vorsätzen aus der Kabine, doch gab es auch im zweiten Drittel zunächst die kalte Dusche. Felix Braun stellte mit seinem zweiten Tor auf 0:3 (24.), und die wenigsten der 440 Zuschauer rechneten noch mit einem Comeback der Gastgeber. Oliver Miethke stellte nun Luis Noack in den ersten Angriffsblock zu Tom Fiedler und Patrick Czajka, wodurch die Offensive spürbar an Durchschlagskraft gewann. In der 30. Minute spielte Noack einen langen Pass auf Czajka, dessen harten Schuss Reukauf nicht stoppen konnte – 1:3. Nun hatte FASS das Spiel wirklich unter Kontrolle. Mit einer tollen Einzelleistung setzte sich Tom Fiedler in der 35. Minute durch und hob die Scheibe in den Winkel. Mit dem Stand von 2:3 ging es in die Pause.
Die Entschlossenheit der Weddinger war spürbar, als die Mannschaft zum dritten Drittel aufs Eis kam. Nun war es ein hochklassiges Regionalligaspiel mit Chancen auf beiden Seiten und leichten Vorteilen für FASS. Gut drei Minuten vor dem regulären Spielende setzte sich Dimitry Butasch auf halblinks durch und bediente den mitgeeilten David Trivellato, der eiskalt abschloss. Mit diesem 3:3 ging es in die Overtime. Und hier sollten wieder die Gäste aus Charlottenburg das glücklichere Ende für sich haben. Erneut war es Felix Braun, der einen Stellungsfehler der FASS-Defensive nutzte und aus halblinker Position den Siegtreffer für die Gäste erzielte. Mit hängenden Köpfen ging das Team von FASS in die Kabine und war auch durch den aufmunternden Applaus seiner Anhänger nicht zu trösten.
(FASSB/ah)
  
    
Schönheider Wölfe
Mit Sweep ins Meisterschaftsfinale Wölfe gewinnen auch Spiel 3 gegen Crashers

(RLO)  Die Schönheider Wölfe haben am gestrigen Samstagabend vor knapp 900 Zuschauern im heimischen Wolfsbau auch das dritte Spiel der „Best-of-five“-Halbfinalserie gegen die Chemnitz Crashers verdient mit 4:1 (1:0, 1:0, 2:1) gewonnen und ziehen somit per Sweep ins Meisterschaftsfinale 2020 der Regionalliga Ost ein. Für das Team von Coach Sven Schröder ist es die dritte Finalteilnahme in den letzten drei Jahren.
Beide Mannschaften gingen hoch motiviert in die dritte Begegnung und während Chemnitz unbedingt gewinnen musste, um ein zweites Heimspiel zu erzwingen, wollten die Wölfe genau dies verhindern und vor den heimischen Fans den Finaleinzug perfekt machen. Entsprechend spannend ging es auch auf dem Eis zu Werke, wobei die Hausherren, wie schon in den Spielen zuvor, die größeren Spielanteile besaßen. Trotz anfänglich guter Einschussmöglichkeiten, brauchten die Wölfe dennoch erst ein Überzahlspiel, um in der achten Spielminute durch Florian Heinz mit 1:0 in Führung zu gehen. Mit diesem knappen Vorsprung ging es auch in die erste Drittelpause. Doch die Überlegenheit sollte sich gleich zu Beginn des Mittelabschnitts weiter auszahlen, als Christian Freitag vier Minuten nach Wiederbeginn das 2:0 für die Gastgeber gelang. Vor allem im Powerplay hatten die Wölfe in der Folge weitere gute Möglichkeiten, doch Gäste-Keeper Kevin Kopp ließ sich vorerst nicht überwinden. Da aber auch die Wölfe-Verteidigung um Goalie Oliver Granert kaum nennenswerte Chancen der Chemnitzer zuließ, brachte keines der beiden Teams bis zur zweiten Pause einen weiteren Treffer auf die Anzeigetafel. Somit war für das Schlussdrittel weiter Spannung angesagt, erst recht, als die Crashers in der 47. Minute in Überzahl durch Jiri Charousek den 2.1-Anschlusstreffer markierten. Es war die beste Phase der Gäste, welche drei Minuten später und erneut in Überzahl sogar die Chance auf den Ausgleich hatten, doch machte Wölfe-Goalie Oliver Granert einen guten Job und wehrte sogar mit zwei Maskentreffern alle Schüsse der Crashers ab. Danach stabilisierten sich die Hausherren aber wieder und sorgten zwei Minuten vor Schluss für die Vorentscheidung, als Kevin Piehler das 3:1 erzielte. Von diesem Gegentreffer erholten sich die Chemnitzer nicht mehr, zumal sich die Gäste noch zwei Strafzeiten einfingen und die Wölfe so die Zeit locker von der Uhr nehmen konnten. Den Schlusspunkt setzte dann noch Vincent Wolf 38 Sekunden vor Ultimo mit seinem Empty-Net-Treffer zum 4:1-Endstand. Im Finale treffen die Schönheider Wölfe in jedem Fall auf ein Team aus der Hauptstadt, wo sich im zweiten Playoff-Halbfinale der ECC Preussen Berlin und FASS Berlin gegenüberstehen. In dieser Serie liegen die Preussen vor dem dritten Spiel am heutigen Sonntag gegen FASS durch zwei Overtime-Siege mit 2:0 vorn. Aufgrund des Heimrechts, welches die Wölfe aufgrund ihres ersten Platzes in der Hauptrunde genießen, stehen zumindest schon mal die Heimspieltermine für das Meisterschaftsfinale fest. Spiel 1 geht demnach am Samstag, dem 14.03.20, um 17:00 Uhr im Wolfsbau über die Bühne. Das dritte Spiel in der „Best-of-five“-Finalserie findet dann am Samstag, dem 21.03.20, um 17:00 Uhr in Schönheide statt und ein eventuelles fünftes Spiel wäre dann am Samstag, dem 28.03.20, um 17:00 Uhr im Kunsteisstadion an der Neuheider Straße.
(SW/mg)
  


 Sonntag 1.März 2020 www.icehockeypage.de 
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