Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

                
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Die Steelers und Marc St.Jean, der in den letzten sieben Jahren zunächst als Co-Trainer und später als Sportmanager und zuletzt auch als Cheftrainer im Ellental tätig war, gehen künftig getrennte Wege
  
Moskitos Essen
(OLN)  Frank Petrozza, zuletzt an der Bande des Regionalligisten EG Diez-Limburg Rockets, ist am Westbahnhof als neuer Cheftrainer im Gespräch
    
Augsburger Panther
(DEL)  Stürmertalent Samir Kharboutli, der lange Zeit im Ingolstädter Nachwuchs spielte und zuletzt für Memmingen in der Oberliga aufs Eis ging, könnte künftig womöglich mit deutschem Paß in der DEL für die Panther auf Torejagd gehen
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Torhüter Ilya Sharipov, der in der abgelaufenen Spielzeit zunächst in Schwenningen und zuletzt in der DEL2 für Kaufbeuren spielte, steht offenbar vor einem Wechsel zu den Franken, wo er die Back-Up-Position besetzen soll
  
ERC Ingolstadt
(DEL)  Die Panther verhandeln dem Vernehmen nach mit dem US-amerikanischen und international erfahrenen Goalie Brandon Maxwell, der zuletzt in der EBEL für Villach spielte
  
Adler Mannheim
(DEL)  Die Adler haben wegen der derzeitigen unsicheren Lage und der ungewissen Zukunft angekündigt, dass man vorerst keine Spielertransfers tätigen wird und keine Verträge schliessen wird
  
Oberliga Nord
(OLN)  Es gibt offenbar erste Überlegungen, die Oberliga Nord zur Saison 2020/2021 mit mehreren Teams aus der Regionalliga West aufzustocken und in zwei regionale Gruppe zu unterteilen. In Betracht kämen hierbei natürlich die ambitionierten Regionalligisten Diez-Limburg, Neuwied, Herford und Hamm.
  
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Stürmertalent Kevin Slezak, der vor der abgelaufenen Spielzeit aus Bad Tölz zu seinem Heimatverein zurückkehrte, hat seinen Vertrag bei den Starbulls verlängert
  
Münchener EK
(BBZL)  Die Trainersuche bei den Luchsen ist beendet: In der kommenden Spielzeit wird Tobias Knallinger, der selbst früher schon das Trikot des MEK trug, das Kommando an der Bande übernehmen
  
EC Peiting
(OLS)  Der ECP hat die Abgänge von sechs Spielern, darunter teilweise langjährige Akteure, bekannt gegeben. Demnach werden die Verteidiger Wayne Lucas, Thomas Schmid, Liäm Hätinen und der US-Amerikaner Brad Miller, sowie die Stürmer Maximilian Schäffler und Florian Stauder, den es nach Füssen zieht, in der kommenden Saison nicht mehr für Peiting auflaufen
  
www.icehockeypage.de
(IHP)  Nach dem überraschend schnellen Saisonende richten sich die Planungen der Vereine frühzeitig auf die nächste Saison. Wir wollen versuchen unseren treuen lesern die verlängerte Sommerpause möglichst kurzweilig zu gestalten und werden so ausführlich wie möglich über die Planungen der Vereine berichten. Daher haben wir auch bereits die Kaderlisten 2020/2021 veröffentlicht. Diese sind wie immer über das Menü auf der linken Seite unter "Mannschaften" zu finden.
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 2. März 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 28 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
Düsseldorfer EG
Niederlage im Norden: 2:3 bei den Fischtown Pinguins

(DEL)  Ein aufregendes Eishockey-Spiel! Die DEG verliert bei den Fischtown Pinguins mit 2:3  (0:0, 2:2, 0:1). Nach drei Auswärtssiegen in Folge setzte es eine äußerst knappe Niederlage. Das letzte Scheibenglück war diesmal nicht auf der Seite der Düsseldorfer. Der Vorsprung auf die Hausherren ist dadurch auf einen Zähler geschrumpft.
(DEG/pdeg)
  
    
EHC Red Bull München
Red Bulls sichern sich Hauptrundensieg

(DEL)  Der EHC Red Bull München ist Hauptrundensieger der DEL-Saison 2019/20. Nach dem 3:2-Sieg nach Verlängerung (0:0|0:2|2:0|1:0) gegen die Schwenninger Wild Wings am Sonntagnachmittag beträgt der Vorsprung auf den Zweiten Adler Mannheim neun Punkte bei nur noch zwei Spieltagen. Vor 4.730 Zuschauern erzielten Jason Jaffray und Maximilian Kastner die Tore in der regulären Spielzeit. In der Verlängerung schoss Philip Gogulla die Münchner zum Zusatzpunkt.
Die Red Bulls wurden im ersten Abschnitt von den Gästen in Zweikämpfe verwickelt und fanden zunächst keine Lösungen dagegen. Die beste Chance hatten dann auch die Wild Wings: Troy Bourke lief nach einem Pass von Patrick Cannone alleine auf Danny aus den Birken zu, der Münchner Torhüter reagierte aber stark mit der Fanghand (9. Minute). Den Red Bulls fehlte die Präzision im Passspiel, gefährliche Abschlüsse erspielten sie sich deshalb vor der ersten Drittelpause nicht.
Nach dem Seitenwechsel schoss Maximilian Hadraschek die Gäste nach einem Bandenabpraller in Führung (22.). Münchens Offensive tat sich weiterhin schwer, weil die Gäste in der Verteidigung keine Fehler machten. Die besten Chancen auf den Ausgleich hatten Yasin Ehliz mit einem Rückhandschuss (27.) und Yannic Seidenberg, dessen Schuss Dustin Strahlmeier mit der Fanghand parierte (29.). Schwenningen setzte in der Folge auf Konter und erhöhte in der 39. Minute durch David Cerny bei einem dieser schnellen Gegenangriffe auf 0:2.
Münchens erste gute Gelegenheit im Schlussabschnitt hatte Justin Schütz, der sich in der 49. Minute gegen zwei Verteidiger durchsetzte, Strahlmeier mit der Rückhand aber nicht bezwingen konnte. Wenig später mussten zwei Schwenninger innerhalb von 37 Sekunden auf die Strafbank. Das nutzten die Red Bulls aus: Mark Voakes passte vor das Tor zu Jaffray und der erzielte das 1:2 (51.). Auf der Gegenseite traf Alexander Weiß bei einem Konter die Latte (53.). In der 58. Minute brachte Münchens Trainer Don Jackson den sechsten Feldspieler. 33 Sekunden vor dem Ende zahlte sich das Risiko aus, denn Kastner traf zum 2:2 und schoss die Red Bulls in die Verlängerung. 
Da lief die 64. Minute, als Gogulla den Red Bulls mit einem halbhohen Schuss in die Fanghandecke den Zusatzpunk sicherte.
(EHCM/irbm)
  
    
Bayreuth Tigers
Der letzte Schritt gelingt den Tigers nicht

(DEL2)  Zwei Mannschaften mit dünnem Kader standen sich zum Hauptrundenfinale im gut gefüllten Tigerkäfig gegenüber. Die Hausherren wollten nach der Aufholjagd der vergangenen Wochen genau da weiter machen, konnten aber von Beginn an eine gewisse Nervosität nicht verbergen. Befeuert wurde das auch noch von zwei frühen Strafen, doch die Eispiraten konnten daraus kein Kapital schlagen. Souveränes Penalty-Killing und ein guter Herden ließen nichts zu. Die Tigers brauchten etwas um richtig ins Spiel zu finden, das lange von kämpferischen Aktionen geprägt war. Pech hatte bei den einzelnen Chancen erst Gron (14.), der hauchdünn an Cerveny scheiterte und Kevin Kunz bei seinem Pfostenschuss (17.). Mit dem zweiten eigenen Powerplay gelang dann aber doch die Führung. Neun Sekunden vor der ersten Pause zog Gron in typischer Manier ab, Cerveny parierte und Järveläinen staubte mit der Rückhand technisch anspruchsvoll zum 1-0 ab.
Davon bestärkt legten die Oberfranken, wieder durch ein Powerplay, diesmal von Gron nach, der Rajalas Querpass durch den Slot sicher verwertete. Da Crimmitschau nur 20 Sekunden später durch Wahl den Anschluss schaffte, blieben die Gäste aber im Spiel. Langsam veränderte sich nun auch die Statik der Partie und die Eispiraten bekamen mehr Zugriff. Lohn dafür war der Ausgleich durch den im Slot von den Tigers-Defensive völlig vergessenen Wahl aus kurzer Distanz. Nun kippte das Spiel ganz, denn nur eine Minute später brachte Wideman bei 5 gegen 4 seine Farben erstmals in Führung und die gaben sie, gestützt auf einen sehr sicheren Cerveny, bis zur zweiten Pause nicht mehr her.
Im Schlussdrittel versuchten sich die Gelb-Schwarzen wieder zurück zu kämpfen, doch Crimmitschau hielt dagegen. Bayreuth erarbeitete sich wieder etwas mehr Spielanteile, doch gelang es ihnen nicht den weiter stark haltenden Cerveny nochmals zu überwinden. Auf der Gegenseite zeichnete sich auch Herden aus und hielt sein Team mit mehreren Glanzparaden bei Kontern im Spiel. Die Zeit lief unerbittlich herunter bis Gron in den letzten Minuten eine harte Strafe hinnehmen musste, nachdem ein ähnliches Foul zuvor an Karlsson ungeahndet blieb. Diese Überzahl nutzte der ETC dann durch Körner zur Entscheidung. Eine Minute mit 6 Feldspielern änderte am Resultat nichts mehr und die Eispiraten nahmen die drei Zähler mit auf die Heimreise nach Westsachsen.
Bayreuth landete schließlich auf Platz 12 der Endtabelle und Crimmitschau gleich dahinter, so dass man sich in der ersten KO-Runde (best of seven) nach einer Woche Pause wieder gegenüber steht.
(BT/bis)
  
    
Eispiraten Crimmitschau
4:2! Eispiraten siegen in Bayreuth - Westsachsen schlagen ihren kommenden Playdown-Gegner

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr letztes Hauptrundenspiel der DEL2-Saison 2019/20 gewonnen. Die Westsachsen haben die Bayreuth Tigers auf fremden Eis mit 4:2 geschlagen. Somit rutschten die Eispiraten noch auf den 13. Tabellenplatz und werden in den kommenden Playdowns somit erneut auf die Tigers treffen, welche den Sprung in die Pre-Playoffs verpassten und auf dem zwölften Platz landeten.
Personal: Danny Naud konnte im letzten Hauptrundenspiel erneut nicht auf Lukáš Vantuch bauen. Zudem blieben Vincent Schlenker, Patrick Pohl und Ty Wishart allesamt in Crimmitschau. Leicht angeschlagen erhielten die drei Akteure eine Verschnaufpause vor den anstehenden Playdowns. Patrik Cerveny startete zwischen den Pfosten.
Die Zuschauer in Bayreuth sahen von Beginn an ein offenes Spiel, in welchem sich die Tigers nach und nach mehr Feldvorteile erarbeiten konnten. Immerhin ging es für die Franken noch um einen möglichen Pre-Playoff-Platz. Die Westsachsen hingegen konnten sich mehrmals bei Patrik Cerveny bedanken, welcher immer wieder stark parierte und sein Team so lange im Spiel heilt. Neun Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels war es dann Ville Järveläinen, der Cerveny doch bezwang und fast mit der Pausensirene auf 0:1 stellte (20.).
Tyler Gron eröffnete schließlich ein wildes zweites Drittel. Der Deutsch-Kanadier bezwang Cerveny nach starker Willensleistung und erhöhte im Powerplay so auf 0:2 (26.). Ein Scheibenverlust von Simon Karlsson brachte die Eispiraten dann aber zurück in die Partie. Mitch Wahl war der Nutznieser des Puckverlustes und traf zum 1:2 (26.). Der Deutsch-Amerikaner trug sich nur wenig später erneut in die Torschützenliste ein. Im Slot gut bedient, erzielte Wahl das 2:2 und egalisierte somit die Tigers-Führung (32.). Im folgenden Powerplay schlugen die Westsachsen dann wieder zu. Alex Wideman überwand Timo Herden mit seinem Powerplaytreffer zum 3:2 (33.).
Die Bayreuth Tigers liefen im letzten Durchgang noch einmal an, hatten bei der gut stehenden Eispiraten-Defensive aber immer wieder ihre Probleme. Und auch Cerveny war gut aufgelegt. Der Torhüter verhinderte abermals einen weiteren Treffer der Hausherren. Kurz vor dem Ende war es dann Christoph Körner, der Herden umkurvte und überlegt zum 4:2 einschob (59.) – Der gebürtige Tölzer machte so den Deckel drauf und besorgte den Endstand. Dadurch schließen die Westsachsen die DEL2-Tabelle als Dreizehnter ab und spielen in den Playdowns (ab 13.03.) erneut gegen Bayreuth.
(EC/af)
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen sichern sich Pre-Playoff-Platz

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das letzte DEL2-Punktspiel der Hauptrunde gegen die Tölzer Löwen nach Penaltyschießen mit 3:2 (1:1; 1:0; 0:1; 1:0) gewonnen und sich damit einen Platz in den Pre-Playoffs gesichert. Mit Ausnahme von Florian Proske (Oberkörperverletzung) konnte Cheftrainer Rico Rossi auf einen vollbesetzten Kader zurückgreifen.
Gerade einmal 17 Sekunden dauerte es, bis Shawn Weller die Gäste aus Bad Tölz vor 3.526 Zuschauern in Führung brachte. Knapp zwei Minuten später verwiesen die Schiedsrichter Stefan Reiter für ein Beinstellen in die Kühlbox. Eislöwe Mario Lamoureux nutzte die Powerplaysituation zum Ausgleich (3.). Nach einem Check von dem Tölzer Weller musste Verteidiger Steve Hanusch verletzt vom Eis. Dresden spielte weiterhin druckvoll in Richtung Tor des Gäste-Goalies Maximilian Franzreb, aber es blieb beim 1:1-Pausenstand.
Auch im Mitteldrittel sahen die Zuschauer eine hart umkämpfte Partie in der EnergieVerbund Arena. Lucas Flade fand Eislöwen-Kapitän Thomas Pielmeier, der zur Führung der Dresdner Eislöwen einnetzte (22.). Beide Teams rangen in Folge um jeden Zentimeter Eis und versuchten das Spiel für sich zu entscheiden. Lange Zeit blieb es sowohl im zweiten als auch dritten Spielabschnitt bei dem 2:1 für die Sachsen. Gut vier Minuten vor Spielende konsultierten die Hauptschiedsrichter den Videobeweis. Die Entscheidung: Kein Tor für die Tölzer Löwen und damit weiterhin die Führung für die Hausherren. Das Spiel schien entschieden, aber nur eine Sekunde vor Ablauf der regulären Spielzeit traf Tyler McNeely für die Gäste – Verlängerung.
Nachdem in der Overtime keine Entscheidung fiel, ging es in das Penaltyschießen. Eislöwe Dale Mitchell trat als erster an und scheiterte an Löwen-Goalie Franzreb. Nach einem vermeintlichen Treffer durch Lubor Dibelka wurde erneut der Videobeweis konsultiert – kein Tor, da dieses per Nachschuss erzielt wurde. Petr Pohl brachte die Blau-Weißen in Front. Dresdens Torhüter Riku Helenius wehrte Marco Pflegers Versuch ab, aber auch Mario Lamoureux konnte den Puck nicht im Tor unterbringen. Von den Gästen versuchte Johannes Sedlmayr den entscheiden Treffer zu erzielen, aber die finnische Wand Helenius hielt den Sieg fest.
Kevin Gaudet, Cheftrainer Tölzer Löwen: „Ich habe in meiner Karriere viel erlebt, aber heute hätte es kein spannenderes Spiel geben können. Meine Mannschaft hatte keinen Druck. Wir haben zum Spaß gespielt, aber ich weiß, Playdowns sind kein Spaß. Dresden wollte definitiv nicht in die Abstiegsrunde und so haben sie auch gespielt. Im ersten Drittel haben die Jungs gut gekämpft, es war sehr knapp. Im zweiten Drittel hat Dresden gezeigt, dass sie alles geben, um das Spiel zu gewinnen. Am Ende wollte Dresden kein Tor mehr hergeben, aber wir hatten das Glück auf unserer Seite, sodass wir in der Verlängerung gingen.“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Der Einzug in die Pre-Playoffs war das oberste Ziel heute. Als ich im September hergekommen bin, war es mein Ziel, den Club zu retten. Mit viel Leidenschaft und harter Arbeit aller Beteiligten, haben wir es möglich gemacht. Wir sind einfach nur happy.“
In einer Best-of-Three-Serie treffen die Dresdner Eislöwen auf den Tabellensiebten, den EC Bad Nauheim. Das erste Pre-Playoff-Spiel bestreiten die Blau-Weißen am Freitag, 6. März in Bad Nauheim. Das Heimspiel der Qualifikationsrunde für das Viertelfinale tragen die Dresdner am Sonntag, 8. März um 17.00 Uhr in der EnergieVerbund Arena aus. Tickets für dieses Spiel sind bereits über die bekannten Vorverkaufswege erhältlich.
(ESCD/dk)
  
    
EC Kassel Huskies
Zum Abschluss noch ein 4:0! Huskies besiegen Bietigheim und werden Tabellenzweite

(DEL2)  Zum Abschluss der Hauptrunde trafen am heutigen Abend die Kassel Huskies und die Bietigheim Steelers aufeinander. Die 3.276 Zuschauer in der Kasseler Eissporthalle sahen einen abgeklärten 4:0 (1:0/2:0/1:0)-Sieg der heimischen Puckjäger. Spitzner, Valentin, Scalzo und Carroll bescherten den mitfiebernden Huskies-Fans einen gelungenen Hauptrundenausklang.
Nach der unglücklichen Niederlage vom vergangenen Freitag legten die Huskies los wie die Feuerwehr. Gleich kurz nach Beginn prüfte Alexander Karachun Cody Brenner im Tor der Steelers. Doch auch auf der Gegenseite konnte sich Huskies-Goalie Jerry Kuhn auszeichnen. René Schoofs tauchte nur wenig später vor seinem Kasten auf und prüfte den Kasseler Torhüter. Mitte des ersten Drittels kamen die Steelers dann besser in die Partie und erarbeiteten sich ein leichtes Plus an Spielanteilen. Das erste Tor sollte dennoch den Huskies gehören: Lois Spitzner schlenzte die Scheibe von der blauen Linie an Freund und Feind vorbei und stellte auf 1:0 (18.).
Im zweiten Drittel dominierten wieder die Huskies. Corey Trivino und Austin Carroll hatten bereits früh nach Wiederbeginn die Möglichkeiten auf 2:0 zu stellen, doch Brenner war zur Stelle. Und auch Klöpper prüfte den Bietigheimer Goalie erfolglos (25.). Doch Klöppers Engagement sollte kurz darauf belohnt werden. Über rechts hatte sich der gebürtige Duisburger durchgetankt, die Scheibe nach Innen gebracht und dort Eric Valentin gefunden. Dieser hatte keine Probleme die Scheibe an Brenner vorbei zum 2:0 ins Tor zu bringen (28.). Und die Huskies blieben am Drücker. In der 33. Minute sauste Mario Scalzos Schlagschuss, abgefälscht vom Bietigheimer Hüfner, erneut in die Maschen - 3:0.
Carroll mit dem Schlusspunkt - wer wird der Viertelfinal-Gegner der Huskies?
Und wie stand es um die Comeback-Chancen der Steelers? Die sanken bereits kurz nach Wiederbeginn im dritten Drittel gen null. Die Huskies spielten konzentriert weiter und
unterbanden jede offensive Bemühung der Gäste. Den Sack endgültig zu machte Austin Carroll kurz vor Ende, der bei doppelter Überzahl noch auf 4:0 stellte (55.).
Für die Huskies heißt es nun warten auf den kommenden Gegner. Dieser wird aus der Pre-Playoff Gruppe um Bad Nauheim, Bietigheim, Kaufbeuren und Dresden ermittelt.
Zum nächsten Heimspiel - dem ersten Viertelfinalspiel - laden die Nordhessen dann am Freitag, 13. März. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.
Fanshop mit erweiterten Öffnungszeiten:
Ab kommender Woche wird das neue Playoff-Trikot über den Online-Shop bestellbar sein (minimale Anpassungen am Layout des Trikots können noch nachfolgen). Die neuen Playoff-Schals sind ab sofort zu den Öffnungszeiten im Fanshop in der Eissporthalle verfügbar.
Geöffnet hat der Shop am Samstag von 11 bis 13 Uhr, am Spieltag drei Stunden vor Spielbeginn und ab kommenden Mittwoch jeden Mittwoch in den Playoffs von 17 bis 19 Uhr.
(ECK/tl)
  
    
ESV Kaufbeuren
ESVK sichert sich mit 5:3 Erfolg in Bad Nauheim das Pre-Playoff-Ticket - Joker drehen zweimaligen Rückstand und zeigen zum richtigen Zeitpunkt erneut tolle Comeback Qualitäten

(DEL2)  Heute Abend stand für den für den ESV Kaufbeuren in Bad Nauheim das letzte DEL2-Hauptrundenspiel der Saison 2019/2020 auf dem Programm. 
Trainer Andreas Brockmann konnte dabei bis auf die bekannten verletzten Spieler Stefan Vajs, Philipp de Paly, Alex Thiel und Jan Bednar auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Louis Latta spielte daher wie schon am Freitag für den Oberliga Kooperationspartner ECDC Memmingen.
Der ESVK startete wieder gut in die Partie und wie so oft in den letzten Spielen war die erste wirkliche Offensivaktion des Gegners ein Treffer. Nach knapp drei Minuten konnte Florin Ketterer den durchgebrochenen Marcel Kahle nur mit unfairen Mitteln stoppen und es gab einen Penaltyschuss für den Gastgeber. Diesen verwandelte Zach Hamill zum 1:0. Die Joker blieben dieses Mal aber Stabil und ließen sich von dem frühen Rückstand nicht beeindrucken. Der ESVK spielte mutig nach vorne und kam auch zu der einen oder anderen guten Chance. Ein Powerplay nach 12 Minuten konnten die Kaufbeurer aber leider nicht nutzen, gerade hier merkte man der Mannschaft um Kapitän Julian Eichinger das mangelnde Selbstbewusstsein durchaus an. Dies taten ihnen die Hausherren aber gleich, die sogar deren zwei Überzahlsituationen nicht in einen Treffer ummünzen konnten. Die Specialteams der Rotgelben leisteten hier sehr gute Arbeit und für den ESVK ging es mit einem Treffer in Rückstand in die erste Pause.
Das zweite Drittel war überwiegend von großem Kampf auf beiden Seiten geprägt. Man merkte deutlich, dass dies für beide Mannschaften ein sehr wichtiges Spiel ist. Die Joker hatten unter anderem durch Joey Lewis zwei sehr gute Chancen, eine davon im einzigen Überzahlspiel in diesem Abschnitt. Felix Bick im Kasten der Hessen aber parierte zwei Mal sehr stark. Sein Gegenüber Ilya Sharipov konnte sich ebenfalls ein paar Mal auszeichnen, war dann aber in Minute 36 bei einem drei auf eins Konter der Nauheimer völlig chancenlos. Torschütze Robin Palka musste die Scheibe nur noch im leeren Gehäuse unterbringen. Die Joker ihrerseits zeigten sich vom Gegentreffer erneut unbeeindruckt und trafen Sekunden später zum 2:1 Anschlusstreffer. Julian Eichinger initiierte einen schnellen Angriff, Tobi Wörle brachte den Puck zum Tor und Max Schmidle konnte den Abpraller von Felix Bick verwerten. Gleich im Anschluss hatten der ESVK ein wenig Oberwasser, konnte dies aber nicht nutzen. Zum Ende des Drittels war dann der EC Bad Nauheim wieder das Team, welches mehr Zeit in der Offensivzone verbringen konnte. Ein weiteren Treffer sollte aber nicht mehr fallen und wie schon nach den ersten 20 Minuten, ging es für die Kaufbeurer auch nach 40 Minuten mit einem Tor in Rückstand in die zweite Pause.
Der Schlussabschnitt war aus Sicht des ESVK dann an Dramatik nicht zu überbieten. Die Mannschaft kam gut aus der Kabine, aber das Spiel war relativ ausgeglichen. Die Joker versuchen viel in der Offensive, waren aber eben auch immer in der eigenen Zone gefordert. In der 47. Spielminute dann ein Nackenschlag für die Wertachstädter. Branden Gracel wurde für einen Check gegen den Kopf und Nackenbereich für 2+10 Strafminuten auf das Sünderbänkchen verwiesen. Dadurch mussten die Joker nicht nur eine Unterzahlsituation überstehen sondern auch fast bis zum Schluss der Partie auf ihren offensiv starken Kanadier verzichten. Aber die Mannschaft von Trainer Andres Brockmann überstand das Powerplay der Hausherren schadlos und es kam noch besser. Florin Ketterer erzielte mit einer wahren Energieleistung den wichtigen 2:2 Ausgleichstreffer für seine Farben. Gespielt waren hier 54. Minuten und auf der Kaufbeurer Spielerbank entfachte neue Euphorie. Diese wurde jedoch nur 17 Sekunden später von Tyler Fiddler schlagartig gebremst. Der Kanadier in Reihen der Nauheimer brachte sein Team mit einem Schuss aus dem Slot heraus wieder mit 3:2 in Führung. Was dann aber geschah, wollte wohl so recht keiner mehr glauben. Zeigten sich die Joker in den letzten Spielen von Gegentoren immer arg gebeutelt, entwickelte die Mannschaft nun eine "Jetzt erst recht"-Mentalität und bog das Spiel noch komplett um. Sami Blomqvist besorge in der 56. Spielminute den viel umjubelten 3:3 Ausgleichstreffer und nur 13 Sekunden später brachte Antti Kerälä den ESVK mit seinem Tor zum 4:3 das erste Mal an diesem Abend in Führung. Für die rund 30 mitgereisten Kaufbeurer Fans war nun das große Zittern angesagt. Nun hieß es für die Wertachstädter das Ergebnis nicht mehr aus der Hand zu geben und sich auf den letzten Drücker doch noch das Pre-Playoffs Ticket zu sichern. Gesagt getan, die Allgäuer verteidigten gut und als die Nauheimer alles auf einen Karte setzten und mit sechs Feldspielern agierten, traf Sami Blomqvist mit seinem 38. Saisontreffer zum alles entscheidenden 3:5. Der Jubel bei den mitgereisten Fans und auf der Spielerbank des ESVK kannte keine Grenzen mehr. Die Joker zogen also im letzten Augenblick noch ihren Kopf aus der Playdown - Schlinge und treffen nun in den Pre-Playoffs auf die Bietigheim Steelers.
Alle Informationen zum Heimspiel am Sonntag gibt es morgen in Laufe des Tages auf esvk.de und allen anderen ESVK-Medien. Am Freitag startet die Serie dann mit einem Auswärtsspiel in Bietigheim.
(ESVK/pb)
  
    
Tölzer Löwen
McNeelys Treffer sichert Rang fünf

(DEL2)  Platz fünf. Viertelfinale gegen Heilbronn. Soweit die Quintessenz nach einem Abend, der an Spannung auch von Steven Spielberg nicht überboten hätte werden können. Tyler McNeelys Ausgleich 1,2 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit sichert den Buam den entscheidenden Punkt für Rang fünf. Im Penaltyschießen setzen sich dann die Eislöwen durch und sichern sich ihrerseits den nötigen Zusatzzähler für die Pre-Playoffs. 52 Spieltage lang Spannung, 52 Spieltage enge Abstände und ein Schlussspieltag, der dem vorangegangenen Drama die Krone aufsetzte. Sekündlich wurden an beiden Spielerbänken die Zwischenstände gecheckt. Das Spiel in Dresden dauerte am längsten aller Abschlusspartien, so war am Ende klar: Die Löwen brauchen einen Punkt für Rang fünf, die Eislöwen zwei für Platz zehn. Brüderlich geeinigt wurde sich allerdings nicht. Bis zur letzten Sekunde kämpften beide Teams um die letzten Zähler der Saison. "Die Jungs haben gekämpft, das erste Drittel war knapp", so Kevin Gaudet. Nach nur 17 Sekunden traf Shawn Weller mitten ins Eislöwen-Herz zur frühen Führung. Man merkte den Dresdnern die Aufregung in den Anfangssekunden durchaus an. Doch die Sachsen gaben alles, um die Playdowns zu verhindern. Mario Lamoureux traf in Überzahl zum Ausgleich, spätestens mit dem Start ins zweite Drittel übernahmen die Gastgeber dann das Kommando. Maximilian Franzreb im Tölzer Tor zeigte ein ums andere Mal seine Klasse, nur Timo Pielmeier wusste den Goalie zu überwinden. An diesem Gegentreffer hatten die Buam lange zu knabbern. "Dresden wollte kein Tor mehr hergeben, das haben sie auch fast geschafft. Wir hatten das Glück auf unserer Seite", urteilte Gaudet. Mit dem Extra-Angreifer auf dem Eis traf Tyler McNeely mit 1,2 Sekunden Restzeit auf der Uhr zum 2:2-Ausgleich. "Man kann kein spannenderes Spiel, als dieses haben", so der Löwencoach weiter. Den Löwen war zu diesem Zeitpunkt klar, dass Platz vier außer Reichweite und Platz fünf gesichert ist. Doch für die Eislöwen ging es noch um alles. Sie benötigten den Extrapunkt für die Playoffs, auch deshalb entschieden sich die Buam fairerweise auch die restlichen fünf Minuten und das Shootout mit vollem Einsatz zu spielen. Im Penaltyschießen traf dann dennoch einzig Petr Pohl zum viel umjubelten Siegtreffer. Die kleine Chance aufs Heimrecht wurde durch den Falken-Sieg über Frankfurt ohnehin zunichte gemacht. Deshalb erreichten die Löwen am Sonntag die maximal mögliche Platzierung - einen hervorragenden fünften Tabellenplatz. Nun geht es in einer sicherlich hochemotionalen Viertelfinal-Serie gegen die Heilbronner Falken. Am 13.März startet die Serie auswärts, am 15.März dann das erste Heimspiel. Ticketinfos folgen in Kürze.
(TL/sr)
  
    
Deggendorfer SC
Deggendorfer SC beendet Rosenheimer Heimserie

(OLS)  Sechs-Punkte-Wochenende für den Deggendorfer SC! Das Team von Trainer  
Dave Allison bezwang am Sonntagabend die Starbulls Rosenheim, die  
zuletzt zwölf (!) Siege in Folge auf heimischem Eis feiern konnten.  
Überragender Mann vor den 2642 Zuschauern im Rosenheimer ROFA-Stadion  
war Kapitän Thomas Greilinger, der mit seinem Hattrick großen Anteil  
am Sieg hatte.
Die Deggendorfer starteten gleich furios ins erste Drittel. Nach 39  
Sekunden überwand Thomas Greilinger Starbulls-Keeper Mechel mit einem  
präzisen Schuss ins obere Eck. In den folgenden Minuten blieben die  
Deggendorfer überlegen und erspielten sich einige gute Möglichkeiten.  
Der nächste Treffer fiel schließlich in der 15. Minute. Erneut war es  
Thomas Greilinger, der mit einem strammen Schuss im Powerplay zum 0:2  
traf. Mit diesem Spielstand ging es hinein in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt waren es dann die Hausherren, die den besseren  
Start erwischten. Jake Smith verkürzte in Überzahl in der 22. Minute  
auf 2:1. Nur zwei Minuten später schepperte es erneut im Deggendorfer  
Tor. Fabian Zick wurde vor dem Tor freigespielt und der Rosenheimer  
Stürmer ließ sich nicht zweimal bitten. In der Folgezeit übernahmen  
die Starbulls zunehmend das Kommando über die Partie, auch bedingt  
durch einige Deggendorfer Strafzeiten. Zwar hatten die Rosenheimer  
einige gute Einschussmöglichkeiten, David Zabolotny ließ sich aber bis  
zur Pausensirene kein zweites Mal mehr überwinden.
Zu Beginn des Schlussdrittels dann der Schock aus Deggendorfer Sicht.  
David Zabolotny konnte angeschlagen nicht mehr weitermachen und  
Henning Schroth übernahm seine Position im Deggendorfer Tor. Der DSC  
zeigte sich davon unbeeindruckt und legte erneut einen Blitzstart hin.  
In der 42. Minute stellte David Seidl mit einem präzisen Schuss auf  
3:2. In der 48. Minute hatten die Hausherren jedoch die passende  
Antwort parat und glichen durch Jake Smith erneut aus. Doch praktisch  
im direkten Gegenzug jubelten erneut die Deggendorfer. Der überragende  
Thomas Greilinger schnürte nach Pass von Kyle Osterberg seinen  
Hattrick. Damit nicht genug. Drei Minuten später war es Curtis  
Leinweber, der mit einem tollen Solo die ganze Rosenheimer  
Hintermannschaft alt aussehen ließ und zum 3:5 einschob. Zwar kamen  
die Starbulls knapp eine Minute vor Ende der Partie noch einmal auf  
4:5 heran, jedoch brachte der DSC das Ergebnis über die Zeit.
Für den Deggendorfer SC gilt es nun konzentriert weiterzuarbeiten und  
am Freitag im Heimspiel gegen die Lindau Islanders einen großen  
Schritt in Richtung Playoffheimrecht zu machen. Spielbeginn in der  
Festung an der Trat ist um 20 Uhr.
(DSC/mh)
  
    
Starbulls Rosenheim
Rosenheimer Heimserie reißt gegen Deggendorf

(OLS)  Die Siegesserie der Starbulls Rosenheim auf eigenem Eis ist gerissen. Nach elf Heimerfolgen in Serie unterlagen die Grün-Weißen am drittletzten Spieltag der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd im ROFA-Stadion vor 2.642 Zuschauer dem Deggendorfer SC mit 4:5. Ursächlich für die Rosenheimer Niederlage waren schwerwiegende Defensivfehler, die von den abgezockten Gästen eiskalt bestraft wurden. Damit verpassten es die Starbulls, den fünften Platz wieder zu verlassen, auf den sie nach der 3:5-Auswärtsniederlage am Freitagabend in Memmingen zurückgefallen waren.
Die Starbulls, die neben Tadas Kumeliauskas und Enrico Henriquez-Morales auch ohne ihren erkrankten Kapitän Michael Baindl auskommen mussten, begannen verunsichert. Florian Krumpe leistetet sich bereits nach wenigen Spielmomenten einen folgenschweren Fehlpass hinter dem eigenen Tor, Thomas Greilinger ließ sich die unerwartete Chance nicht nehmen und vollstrecke frei vor Torwart Andreas Mechel ins rechte obere Eck zum frühen 0:1 (1.). Greilinger und Curtis Leinweber hatten weitere Chancen für die Gäste auf dem Schläger, während die Hausherren erst nach knapp zehn Minuten besser ins Spiel kamen. Von Daniel Bucheli mit einem idealen Pass bedient, vergab Fabian Zick völlig frei auf Gästetorwart David Zabolotny zufahrend die große Chance zum 1:1 (12.).
Bei ihrem ersten Überzahlspiel zelebrierten die Gäste dann enorme Powerplay-Qualität. Rene Röthke scheiterte noch am Pfosten (14.), aber Greilinger unterstrich erneut seine Rolle als Ausnahme-Akteur in dieser Liga und vollstrecket unmittelbar bevor die Starbulls wieder komplett gewesen wären überlegt zum 0:2 (15.). Im Powerplay entfachten dann aber auch die Gastgeber große Torgefahr, doch Kevin Slezak und Andreas Höller scheiterten in der Schlussminute des ersten Spielabschnitts am stark haltenden Zabolotny im Deggendorfer Tor.
Der drittelübergreifenden Überzahlsituation der Starbulls – Deggendorfs Filip Reisnecker hatte zwei kleine Strafen wegen gefährlich hohen Stocks erhalten – entsprang nach der Pause dann aber der verdiente Anschlusstreffer. Jake Smith staubte überlegt ab, nachdem Torwart Zabolotny aufgrund der immer enger getakteten Schüsse auf sein Gehäuse die Orientierung verloren hatte (22.). Danach hielten sich die Grün-Weißen in Unterzahl schadlos, um unmittelbar nach abgelaufener Strafe für Tobias Draxinger erneut zuzuschlagen. Josh Mitchell schaltete schnell und bewies mit dem Querpass in den Slot Übersicht und Fabian Zick, der am Spieltag 29. Geburtstag feierte, versenkte zentral aus kurzer Distanz eiskalt – 2:2 (24.). Jetzt hatten die Hausherren Oberwasser und drängten auf den 3:2-Führungstreffer. Kevin Slezak (25.), Dominik Daxlberger (28.) und Mitchell (35.) scheiterten aber allesamt frei auf Gästekeeper Zabolotny zufahrend. Auf der Gegenseite musste Rosenheims Keeper Andreas Mechel in höchster Not gegen Kyle Osterberg retten (26.). Gegen Drittelende verflachte die Partie aber etwas, die Starbulls taten sich nun auch bei zwei Überzahlmöglichkeiten schwer, Torgefahr zu entfachen. Ausnahme war ein Nachschuss von Adreas Höller, bei dem Zaboltny mit einem tollen Reflex den Einschlag des Pucks im kurzen Eck verhinderte (38.).
Im letzten Drittel leisteten sich die Starbulls wie schon zu Spielbeginn einen frühen und folgenschweren Fehler. Diesmal war es Felix Linden, der unbedrängt einen Fehlpass hinter der eigenen Grundlinie spielte; David Seidl sagte „danke“ und versenkte das Spielgerät mit Anbruch der 41. Spielminute halbhoch im linken Eck zum 2:3. Das stachelte die Gastgeber aber an: Zweimal Höller (42.), Slezak (43.) und Smith (46.) vergaben Großchancen zum Ausgleich, ehe Smith nach einem tollen Pass von Bergmann mit einem satten Schuss aus dem Handgelenk zum 3:3 traf und Henning Schroth, der nach der zweiten Pause Zabolotny im Gästetor abgelöst hatte, keine Chance ließ (48.). Doch nur 23 Sekunden später schlug Deggendorf zurück. Sorglos und unsortiert in der Vorwärtsbewegung agierend, ließen die Starbulls einen Gegenstoß zu, den die Gäste über Leinweber und Osterberg brillant ausspielten und durch Greilinger souverän zum 3:4 abschlossen (49.). Nach einem Solo, mit dem er die Rosenheimer Abwehr schlecht aussehen ließ, erhöhte Leinweber per Rückhand unter das Tordach sogar auf 3:5 (52.), worauf die Starbulls keine Antwort mehr zu finden schienen.
Mit einem zusätzlichen Feldspieler und ohne Torwart erzwangen die Hausherren 76 Sekunden vor der Schlusssirene aber doch noch den Anschlusstreffer zum 4:5. Erst Bergmann und dann Maximilian Vollmayer hatten geschossen, Höller nachgesetzt und Michael Fröhlich erfolgreich abgestaubt. In der letzten Spielminute konnten die Starbulls dann noch einmal in Überzahl und deshalb – ohne Torwart – mit zwei Feldspielern mehr agieren. Und zehn Sekunden vor Spielende lag der Puck nach einem Schuss von Smith tatsächlich noch einmal im Deggendorfer Tor. Weil der Hauptschiedsrichter aber zuvor abgepfiffen hatte, blieb es beim 4:5 und die erste Rosenheimer Heimniederlage nach elf Heimsiegen in Folge war amtlich.
„Wir haben das Spiel im zweiten Drittel verloren, denn da hätten wir nach dem verdienten 2:2 weitere Tore machen und auf 5:2 davonziehen müssen“, meinte Starbulls-Trainer John Sicinski, der sich aber vor allem mit  Abwehrverhalten seiner Mannschaft höchst unzufrieden zeigte. „Fünf Gegentore sind viel zu viel. Es ist unglaublich, was wir heute für Geschenke verteilt haben, die so ein cleverer Gegner wie Deggendorf eben bestraft.“
Die Chancen der Starbulls, mit Heimvorteil ins Playoff-Achtelfinale zu gehen, das am 13. März beginnt, sind damit weiter gesunken. Um Tabellenplatz fünf wieder nach oben verlassen zu können, müssen die Grün-Weißen zunächst am kommenden Freitag in Garmisch-Partenkirchen gegen den SC Riessersee gewinnen. Ihr nächstes und letztes Heimspiel der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd bestreiten die Starbulls Rosenheim am kommenden Sonntag. Zu Gast im ROFA-Stadion – Spielbeginn um 18 Uhr! – sind dann die Blue Devils Weiden.
(SBR/mh)
  
    
VER Selb
Unbändiger Kampf wird nicht belohnt

(OLS)  Das Lazarett unsere Selber Wölfe hatte sich vor Spielbeginn leider nicht gelichtet. Ganz im Gegenteil, zu den bereits am Freitag ausgefallenen T. Zimmermann, Gare und Kabitzky, gesellten sich nun auch noch Ondruschka und Gimmel. Wenigstens konnte Silbermann wieder ins Geschehen eingreifen. In einer rassigen Partie entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit leichtem optischem Übergewicht für die Gäste. Doch unsere Jungs spielten aggressiv, taktisch klug und verhinderten so, dass Regensburg zu klaren Torchancen kam. So stand es bis kurz vor Spielende 1:2. Die beiden letzten Treffer fielen, als Mnich bereits sein Tor zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassen hatte beziehungsweise gerade drauf und dran war, dies zu tun. Durch die gleichzeitige Niederlage der Blue Devils Weiden standen unsere Wölfe am Abend aber trotzdem nicht mit leeren Händen da: Die Qualifikation für die Playoffs ist in trocken Tüchern.
Beide Mannschaften starteten mit Vollgas ins Spiel und auch die beiden Fanlager sorgten für ordentliche Stimmung auf den Rängen. Das Spiel ging hin und her, aber es waren unsere Wölfe, die in Person von Hirschberger das erste Tor erzielten. Gelke hatte abgezogen und von Hirschbergers Bein fand die Scheibe den Weg über die Linie. Unsere Farben weiter am Drücker und mit mehr Torabschlüssen als der Gegner aus der Oberpfalz, die aber in der Offensive trotzdem gefährliche Akzente setzen konnten. So wie in der 16. Minute, als Flache Silbermann den Puck in die Schlittschuhe schob, Ontl die Scheibe aufnahm und Mnich mit einem Schlenzer ins lange Eck zum Ausgleich überwand. Im weiteren Verlauf sahen die Zuschauer Chancen hüben wie drüben, doch McDonald, Pisarik und der starke Schiener scheiterten ebenfalls wie auf der anderen Seite Tausch bei einem Breakaway, bei dem Mnich im Selber Tor Sieger blieb.
Scheinbar mussten sich die Gästespieler eine gehörige Kabinenpredigt anhören, kamen sie doch mit viel Dampf aus der Pause. Unsere Wölfe wurden minutenlang in die Defensive gedrängt, doch Kapital aus der optischen Überlegenheit konnten die Eisbären tatsächlich nur einmal durch Kersztury schlagen. Unsere Wölfe ließen einfach nichts Zwingendes zu und fuhren immer wieder nadelstichartige Konter auf das von Holmgren gehütete Gehäuse. Neben Gelke und Kolb hatte hier Pisarik die hochkarätigste Chance: Schiener schickte mit einem starken Pass aus dem eigenen Drittel heraus McDonald und Pisarik auf die Reise, Pisarik mit dem Abschluss, den aber Holmgren mit einer sensationellen Parade vereitelte.
Würden die Kräfte unserer stark ersatzgeschwächten Wölfe gegen die mit vier kompletten Formationen auflaufenden Eisbären reichen, um den Ausgleich zu erzielen oder gar das Spiel noch einmal zu drehen? Das Team von Trainer Hohenberger gab jedenfalls bis zum Spielende alles, kämpfte und rackerte bis zum Umfallen. Von einer klaren Überlegenheit der Gäste war im Schlussabschnitt nichts mehr zu sehen. Je länger das Spiel dauerte, desto näher waren wir am Ausgleichstreffer. Was letztlich fehlte, war das nötige Quäntchen Glück. Just in dem Moment, als Mnich seinen Platz für einen zusätzlichen Feldspieler räumen wollte, versprang die Scheibe und Heider bedankte sich mit dem 1:3. Noch waren 1:18 Minuten zu spielen, da kann im Eishockey bekanntlich viel passieren. Doch Regensburg ließ nichts mehr anbrennen und brachte durch Weber die Scheibe nochmal im verwaisten Selber Tor zum 1:4 Endstand unter.
(VERS/ud)
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles verlieren Hauptrunden-Abschluss

(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das letzte Spiel der Hauptrunde bei den Black Dragons Erfurt mit 5:3 (0:1/2:1/3:1) verloren. Beim Duell zwischen dem Tabellendritten und dem Elftplatzierten ging es um nichts mehr. Die Mannschaften konnten in der Tabelle weder nach oben, noch nach unten klettern. Dieser Umstand war insbesondere den Crocodiles anzumerken. Die Handbremse war mit Blick auf die am 13. März startenden Playoffs angezogen. Dennoch gingen die Hamburger durch einen Treffer von Thomas Zuravlev in Führung (8.) und entschieden den ausgeglichenen ersten Spielabschnitt für sich.
Im zweiten Drittel investierten die Erfurter mehr und kamen durch Fritz Denner zum verdienten Ausgleich (25.). Rico Rossi antwortete mit der erneuten Führung für die Hanseaten (28.), doch die Thüringer legten wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff nach und stellten auf 2:2 (40.).
Als das letzte Drittel losgehen sollte, war die Mannschaft von Trainer Jacek Plachta zu spät auf dem Eis und wurde vom Schiedsrichter mit einer Strafe belegt. Die Hausherren nahmen das Geschenk dankbar an und gingen in Überzahl erstmals in Führung (41.). Keine zwei Minuten später konnte Dennis Reimer zwar ebenfalls in Überzahl noch einmal ausgleichen (43.), doch der Wille, die Fans mit einem Heimsieg versöhnlich in die Sommerpause zu verabschieden, trieb die Erfurter weiter an. So holte Reto Schüpping die Führung in der 50. Minute zurück und Joonas Toivanen machte in der 59. Minute den Sack mit einem Treffer ins leere Hamburger Tor zu.
„Das Ergebnis spricht nicht für uns, aber wir wollten heute ein paar Sachen ausprobieren, die in zwei Wochen funktionieren müssen. Heute ging es für Erfurt und uns um nichts, da fehlte auch die letzte Spannung. Das ist ganz normal, aber wir werden es trotzdem analysieren und uns auf die nächste Aufgabe vorbereiten“, so Trainer Jacek Plachta.  
(CH/tb)
  
    
Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
ESC River Rats Geretsried
Niederlage in Dorfen besiegelt Saisonende

(BYL)  Letzter Spieltag in der Abstiegsrunde und sowohl für Gastgeber Dorfen als auch die Rats ging es noch um einiges. Wobei die Eispiraten schon mit dem Rücken zur Wand standen, im Fernduell mit Schongau und Schweinfurt mussten unbedingt Punkte, um wenigstens theoretisch noch den Sprung von den Playdown-Plätzen zu schaffen. Für die Rats ging es „nur" noch um die Teilnahme an den Pre-Playoffs. Um Peissenberg noch von Platz 2 zu stoßen, war allerdings ein Sieg mit mindestens vier Toren Unterschied nötig.
Lange hat es nicht gedauert und die Rats mussten schon fünf Treffern hinterherlaufen. Mayer versuchte es von der blauen Linie einfach mal und Attenberger fälschte perfekt zum 1:0 ab (3.). Der erste Geretsrieder Angriff sollte aber auch gleich sitzen, Bene May platzierte seinen verdeckten Schuss optimal aufs lange Eck zum schnellen Ausgleich (5.). Den nächsten aussichtsreichen Versuch von May wehrte Eispiraten-Torwart Tanzer diesmal stark mit dem Schoner ab, es entwickelte sich von Beginn an eine packende Partie. Dorfen verzeichnete durch zwei Überzahlspiele die besseren Möglichkeiten, aber Morczinietz zeigte im ersten Starteinsatz nach seiner Verletzungspause eine hervorragende Leistung. Wobei seine Vorderleute auch eine durchaus engagierte Leistung aufs Eis legten, man merkte der Mannschaft den Willen an. Einige waren wohl etwas zu übermotiviert, denn die Rats kämpften weiterhin mit den Strafzeiten. Kurz vor der Pause wurde der Druck einfach zu groß, Borrmann brachte die Eispiraten wieder in Führung (18.). Dorfen erspielte sich mittlerweile ein deutliches Chancenplus, mit dem Zwischenstand waren die Rats noch ganz gut bedient.
Gleicher Einsatz, viel weniger Strafzeiten und mehr Torgefahr, so der Plan zu Beginn des zweiten Drittels. Und das startete mit einer riesigen Möglichkeit für die Rats, doch die Scheibe tanzte nur auf der Torlinie. Jetzt wanderten die Gastgeber zwei Mal auf die Strafbank, mehr als eine Minichance durch Berger sprang jedoch nicht heraus. Das sah bei 5 vs. 5 schon anders aus, der Pfosten verhinderte den Geretsrieder Ausgleich. Auf der anderen Seite rettete May im direkten Gegenzug die Scheibe Millimeter vor der Torlinie. Wenn es vor den Torhütern gefährlich wurde, dann brannte es richtig. Bursch traf bei einer 2-1 Situation nach schöner Vorarbeit von Reiter nur das Außennetz, den Nachschuss klärten die Eispiraten in letzter Sekunde. Die Rats kämpften, haderten aber auch mit ihren eigenen Überzahlgelegenheiten. Selbst mit zwei Mann mehr machte die Mannschaft von Sebastian Wanner viel zu wenig Druck auf das Tor von Tanzer.
Wenn man bedenkt, dass die Rats zu Beginn des Schlussabschnitts fünf Tore erzielten mussten, wurde die Zeit ziemlich schnell knapp. Wieder brachten 50 Sekunden doppelte Überzahl keinen Ertrag, nicht mal ein Torschuss sprang raus. Das Powerplay blieb weiterhin das große Sorgenkind, mittlerweile kam Dorfen in Unterzahl zu besseren Möglichkeiten als die Rats. Morczinietz parierte einen Alleingang von Vrba stark mit dem Schoner, Glück im Unglück. Miculka erhöhte in Eispiraten-Überzahl auf 3:1, die Pre-Playoffs waren spätestens zu diesem Zeitpunkt nicht mehr realistisch (47.). Einen hatten die Rats aber noch im Köcher und der Treffer war wohl der schönste Spielzug an diesem Abend. Nach einer herrlichen Kombination fasste sich Bene May ein Herz und nagelte die Scheibe per Direktschuss zum 3:2 unter die Latte (54.). Dorfen stellte durch Attenberger aber umgehend den alten Abstand wieder her (56.) und das sollte es aus Sicht der Eispiraten noch nicht gewesen sein. Miculka erhöhte aus spitzem Winkel auf 5:2 und packte den Deckel auf diese Partie (56.).
Fazit: Die Rats verlieren ein hart umkämpftes Spiel, können sich aber trotzdem erhobenen Hauptes in die Sommerpause verabschieden. Im Endeffekt hat man sich mit den zahlreich verschenkten Überzahlmöglichkeiten selbst den Zahn gezogen, Dorfen hat natürlich bis zum Anschlag gefightet. Die Einstellung stimmte aber auch bei den Rats und so bekamen die Zuschauer eine durchaus intensive Partie zu sehen. Glückwunsch an Pfaffenhofen und Peissenberg zum Einzug in die Pre-Playoffs. Dorfen muss trotz des Sieges in die Playdowns und trifft dort auf Schongau. 
(ESCG/ko)
  
    
EHC Klostersee
ERC Bulls Sonthofen – EHC Klostersee 9:5 (2:2, 3:2, 4:1)

(BYL)  Sehr torreich ging es am letzten Spieltag der Verzahnungsrunde zwischen den gastgebenden Bulls vom ERC Sonthofen und dem EHC Klostersee ab. Die Grafinger entschieden sich im "ungleichen" Vergleich Achter gegen Erster für ein lockeres Mitspielen und nahmen damit das letztlich klare 5:9 beim Süd-Oberligisten, der (unabhängig von den Turbulenzen jenseits der Eisfläche und dem wenige Tage davor gestellten Insolvenzantrag) sportlich gesehen auf dem besten Weg zum Drittliga-Erhalt ist, irgendwie auch in Kauf. Wobei die Entscheidung zugunsten der Oberallgäuer erst in den letzten fünfeinhalb Minuten gefallen ist. In den ersten zwei Spielabschnitten kontrollierten die Rot-Weißen, die in Abwesenheit von Chefcoach Dominik Quinlan (kuriert eine Virusinfektion aus) erneut von Co-Trainer Helmut Gleixner angewiesen wurden, die Partie zumindest nach erfolgreichen Einschüssen. Bis tief in Drittel zwei hinein führte die Truppe um Kapitän Bernd Rische, zuerst mit 1:0 und 2:1, dann sogar mal mit 4:2. Ein ungewöhnliches Offensivspektakel boten beide Mannschaften den Zuschauern vor allem in der 4. und 5. Minute. Da fielen die vier Tore zum 2:2-Zwischenstand, der noch zur ersten Pause Bestand hatte, innerhalb von nur 102 Sekunden. Mit dem 5:6 in der 53. Minute brachten sich die Klosterseer im Schlussabschnitt noch einmal in Stellung und ging volles Risiko, entblößte mehr und mehr die Deckung. Die Bulls nutzten die offenen Räume zu einem Dreier-Pack, der alles klar machte.
Insgesamt sieht man sich beim EHC gerüstet für die nun bevorstehenden Pre-Playoffs gegen den EC Pfaffenhofen Eishogs am kommenden Freitag (20 Uhr) auf Grafinger Eis, am Sonntag (voraussichtlich 17 Uhr) auswärts und in einem gegebenenfalls entscheidenden dritten Match am Dienstag, 10. März (20 Uhr) erneut daheim. Wobei bis dahin im Defensivverhalten sicher noch die eine oder andere Hausaufgabe zu erledigen ist.
(EHCK/pel)
  
    
EHF Passau Black Hawks
Tank leer – Black Hawks unterliegen Waldkraiburg / Durchschnaufen, Kondition und Kraft tanken in den nächsten zwei Wochen

(BYL)  Die Passau Black Hawks haben das letzte Spiel in der Aufstiegsrunde zur Oberliga Süd vor 702 Zuschauer gegen den EHC Waldkraiburg mit 2:4 verloren. Somit beenden die Black Hawks die Aufstiegsrunde auf Platz 4 und haben sich somit das Heimrecht in der ersten Playoff Runde gegen die Erding Gladiators gesichert. Das erste Playoff Spiel in der Serie Best-of-three findet am 13. März um 20 Uhr in der Passauer EisArena statt.
Im Heimspiel gegen Waldkraiburg kamen die Habichte gut ins Spiel und gingen folgerichtig durch Dominik Schindlbeck in Führung. Waldkraiburg kam in der achten Spielminute zum schnellen Ausgleich. Danach taten sich die Black Hawks schwer ihr Spiel durchzuziehen und mussten sogar noch den Treffer zum 1:2 hinnehmen. Im zweiten Drittel hatten es die Habichte Clemens Ritschel zu verdanken, dass es nicht zu einem weiteren Waldkraiburger Treffer kam. Das letzte Drittel begann denkbar schlecht für die Hausherren. Waldkraiburg legte zum 1:3 nach. Anschließend machten die Habichte viel Druck auf das Tor des EHC Waldkraiburg, hatten aber entweder Pech im Abschluss oder waren vor dem Tor nicht zwingend genug. Im Powerplay konnte Dominik Schindlbeck fünf Minuten vor Ende noch mal auf 2:3 verkürzen. Den Endstand zum 2:4 erzielte Waldkraiburg per Empty-Net Goal. „Wir haben die ersten acht Minuten gut gespielt. Das Gegentor hat uns aus der Bahn geworfen. Danach hat man gesehen, dass insbesondere unsere Führungsspieler platt waren.“ so die Analyse von Christian Zessack.
Am Dienstag übernimmt der neue Trainer John Samanski die Mannschaft. In den fast zwei Wochen bis zur ersten Partie gegen Erding stehen sieben Trainingseinheiten auf dem Programm. Samanski wird in diesen Einheiten nicht nur sein Spielsystem vermitteln, sondern auch die Mannschaft konditionell wieder auf das notwendige Level führen. Die erfolgreichste Saison der letzten Jahre geht also am 13. März mit den Eishockey Playoffs weiter. Für die Habichte sind die Playoffs zugleich auch ein Neustart. Die Mannschaft wird hart und intensiv arbeiten und zum Start der Playoffs ihre Qualitäten unter beweis stellen. So ist die Vorfreude auf die #geilstezeit des Jahres bereits jetzt groß.
(EHFP/czo)
  
    
ERV Schweinfurt
Wichtiger Auswärtssieg für die Mighty Dogs

(BYL)  Zum ersten Mal in dieser Saison stehen die Mighty Dogs nun vor dem letzten Spieltag der Abstiegsrunde auf einem Nicht-Abstiegs-Platz. Denn im Nachholspiel gegen die EA Schongau holten die Schweinfurter durch einen 2:4 Sieg drei Punkte und kletterten auf den 5. Platz in der Tabelle.
Auch wenn es beim Nachholspiel zwischen der EA Schongau und den Mighty Dogs um den Klassenerhalt ging, rückte der Sport erneut für einen Augenblick in den Hintergrund. Denn Milan Kopecky, der Ende Januar in der Overtime beim Spiel zwischen der EA Schongau und den Mighty Dogs auf dem Eis ohne Fremdeinwirkung zusammengebrochen war und noch vor Ort reanimiert werden musste, war im Stadion anwesend. Mittlerweile konnte er bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden und es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Um ihn und seine Familie bei seinem weiteren Genesungsprozess zu unterstützen hat Landsmann Ondrej Horvath vom ESC Geretsried bei den Bayernligavereinen Spenden gesammelt, die nun an Milan übergeben werden konnten. Die Mighty Dogs wünschen Milan ebenfalls weiterhin alles Gute und drücken ihm die Daumen, dass er sich wieder vollständig erholt!
Nach dem Spielanpfiff konnte man dann aber klar erkennen, dass sich beide Mannschaften der Tragweite des Ergebnisses hinsichtlich des vorzeitigen Klassenerhaltes vollauf bewusst waren. Keine Mannschaft wollte zuerst einen entscheidenden Fehler begehen und die gegnerische Mannschaft in eine vorteilhafte Lage bringen. Und so blieb es beim 0:0 nach dem ersten Spielabschnitt.
Danach kamen die Mighty Dogs besser aus der Kabine und Oleg Seibel brachte die Mighty Dogs mit 0:1 in Führung (24.). Bis zur zweiten Drittelpause hatten die Hausherren allerdings durchaus die Möglichkeit zum Ausgleich, doch Goalie Philipp Schnierstein hielt das Schweinfurter Tor sauber.
In der 46. Spielminute erhöhte erst Jeff Murray auf 0:2, bevor Semjon Bär mit einem weiteren Treffer die Schweinfurter Führung auf 0:3 ausbaute. Ein Powerplaytor von Jeff Murray fünf Minuten vor Spielende besiegelte den Sieg der Mighty Dogs. Daran konnten auch die beiden Tore von Jeffrey Szwez nichts mehr ändern (57./59.).
„Wir sind natürlich zufrieden. Unser Ziel war die ganze Woche in Schongau drei Punkte zu holen. Das haben wir geschafft. Wir fahren am Sonntag nach Pfaffenhofen – dort brauchen wir noch ein paar Punkte und dann schauen wir, was passiert.“, war Trainer Zdenek Vanc froh, dass mit dem Sieg gegen Schongau der erste Schritt an diesem Wochenende erfolgreich gemacht wurde.
Somit gehen die Mighty Dogs als Tabellenfünfter in den finalen Spieltag der Abstiegsrunde. Allerdings müssen auch beim Tabellenführer in Pfaffenhofen am besten drei Punkte her, damit die Mighty Dogs (11 Punkte; -9 Tordifferenz) aus eigener Kraft vor den beiden direkten Verfolgern dem ESC Dorfen (11P; -16 TD) und EA Schongau (10 P; -17 TD) bleiben. Das mal wieder alles entscheidende Endspiel in Pfaffenhofen beginnt am Sonntag, den 01.03.2020, um 17 Uhr.
(ERVS/mk)
  
    
ESV Buchloe
Generalprobe endet mit Schützenfest - ESV Buchloe schlägt EV Dingolfing im letzten Aufstiegsrundenspiel mit 13:1

(BLL)  Die Generalprobe des ESV Buchloe im letzten Spiel vor den am kommenden Freitag beginnenden Aufstiegs-Playoffs ist mehr als geglückt. Mit einem wahren Schützenfest fegten die Piraten am Sonntagabend den EV Dingolfing im abschließenden Spiel der Aufstiegsrunde vom Eis und gewannen am Ende klar und deutlich mit 13:1 (9:0, 2:1, 2:0). Vor allem im Startdrittel trafen die Freibeuter beinahe nach Belieben gegen sichtlich überforderte Gäste, sodass im Minutentakt die Tore fielen und man nach gut 18 Minuten schon neun Treffer auf der Anzeigentafel stehen hatte.
„Wir wollten von Anfang an Vollgas geben“, meinte ESV-Trainer Christopher Lerchner zur Marschroute, die seine Schützlinge gleich perfekt umsetzten. Im Gegensatz zu den Gästen ging es für die Piraten auch noch in gewisser Weise um etwas. Denn ein Punkt war mindestens nötig, um die Aufstiegsrunde sicher als Tabellenerster zu beenden. Und das gelang den Gennachstädtern in beeindruckender Manier. Gleich von Anfang an übernahm man die Spielinitiative, doch es dauerte bis zur fünften Minute, ehe auch erstmals Zählbares heraussprang. Der 1:0 Führungstreffer von Alexander Krafczyk war dann aber der Startschuss für ein sehenswertes Torfeuerwerk. Denn noch in derselben Minute baute John Boger den Vorsprung mit einem maßgenauen Schuss in den Winkel auf 2:0 aus. Und das 3:0 erneut durch Krafczyk ließ anschließend ebenfalls nur weitere 69 Sekunden auf sich warten. Der Dreierpack des ESV binnen 123 Sekunden hinterließ spürbar Wirkung bei den Gästen, die überhaupt nicht ins Spiel fanden. Und so waren die nächsten Buchloer Treffer nur eine Frage der Zeit. Diese fielen dann durch Christian Wittmann in Überzahl (8.) und Simon Beslic (9.), die auf 4:0 bzw. 5:0 erhöhten. Doch noch hatten die Buchloer zum Leidwesen von EVD-Schlussmann Dennis Jedrus noch nicht genug in diesem sehr einseitigen Startdrittel: Alexander Krafczyks Hattrick (12.), ein ansatzloser Schuss von Marco Göttle in die Maschen (13.) und der inzwischen achte Treffer des Abends von Maximilian Schorer (14.) ließen die Zuschauer fast im Minutentakt jubeln. Und nach der Dingolfinger Auszeit schloss das 9:0 von Michal Telesz nach gut 18 Minuten ein Wahnsinns-Drittel des ESV ab.
Nach den torreichen ersten 20 Minuten startete das Mitteldrittel dann zunächst etwas verhaltener. Aber nach einer kurzen Verschnaufpause schlug die Scheibe abermals im Gästetor ein, das nach dem Seitenwechsel nun von Matthias Prade gehütet wurde. Verantwortlich für den zehnten Treffer war Michal Petrak, der wunderbar von David Vycichlo auf die Reise geschickt worden war und eiskalt das Ergebnis nach etwas mehr als 24 Minuten zweistellig machte. Und nicht einmal eine Minute später netzte John Boger im Powerplay zum 11:0 ein (26.). Anschließend nahmen die Buchloer etwas den Fuß vom Gas. Die Isarrats kamen so nach 33 Minuten zum Ehrentreffer von David Michel, der alleine vor dem ansonsten eher beschäftigungslosen Johannes Wiedemann zum 11:1 traf.
Mit diesem Ergebnis ging es schließlich auch in den letzten Durchgang, in dem noch zwei weitere Tore für die Piraten fielen. Timo Rauskolb (51.) und Christian Wittmann (54.) sorgten hier mit ihren Treffern für den 13:1 Kantersieg der Piraten, der nochmals ordentlich Selbstvertrauen für die ab Freitag startenden alles entscheidenden Aufstiegs-Playoffs geben sollte.
Dort empfangen die Buchloer als Tabellenerster der Aufstiegsrunde in der „Best of Three“ Serie nun vor heimischer Kulisse ab 20 Uhr den ERSC Amberg, der als Vierter die Runde beendet hat. Wer zuerst zwei Partien dieser KO-Duell gewinnt, steigt in die Bayernliga auf. 
(ESVB/chs)
  
   
EV Pfronten
Falcons vergeben nächste Chance

(BLL)  Die Ausgangslage war klar, nur ein Sieg gegen Farchant würde den Pfrontenern in der jetzigen Situation weiterhelfen, doch auch diese Möglichkeit konnten die Falcons nicht nutzen. Mit 0:6 (0:2/0:2/0:2) musste man sich den Oberbayern am Ende deutlich geschlagen geben und verbleibt somit am Tabellenende. Das Spiel begann zunächst ausgeglichen, beide Mannschaften kamen zu den ersten wenigen Chancen, die zunächst ungenutzt blieben. Als sich in der 11. Minute gleich zwei Spieler der Falcons auf der Strafbank wiederfanden, nutzten die Farchanter diese Chance eiskalt um durch Sebastian Kastner (Watz/Reindl) mit 0:1 in Führung zu gehen. Nachdem immer noch ein Spieler der Pfrontener in der Kühlbox saß, traf nur knapp 30 Sekunden Maximilian Reindl zum 0:2. Da halfen auch die Proteste der Pfrontener Bank nichts, welche die zuvor gegebenen Strafzeiten lautstark kritisierten. Kurz vor Ende des ersten Drittels hatten dann auch die Hausherren die Möglichkeit ihre erste Überzahlsituation zu nutzen, doch der starke Dennis Schlickenrieder im Tor der Gäste war einfach nicht zu bezwingen. Zu Beginn des Mitteldrittels musste zunächst ein weiterer Gästespieler auf der Strafbank Platz nehmen, doch anstatt diese Situation zum Anschlusstreffer nutzen zu können, mussten die Pfrontener einen weiteren Gegentreffer hinnehmen, Felix Watz schickte Ludwig Grünauer auf die Reise, der Franziska Albl im Tor der Falcons keine Chance ließ. Und es sollte noch schlimmer kommen für die Gastgeber, als Florian Imminger in der 32. Spielminute das 0:4 erzielte. Die Pfrontener benötigten nun dringend ein Tor, um im Spiel bleiben zu können und gegen Ende des zweiten Drittels sollte sich die Möglichkeit ergeben, als gleich zwei Spieler der Gäste auf der Strafbank Platz nehmen mussten. Doch gerade hierbei offenbarte sich eine der großen Schwächen der Falcons, die auch diese große Chance ungenutzt verstrichen ließen. Der Wille war der Mannschaft um Trainer Mike Lehrl und Armin Schneider nicht abzusprechen, aber trotz aller Bemühungen sollte einfach kein Treffer fallen. So ging es mit 0:4 in das Abschlussdrittel und auch hier waren die Hausherren nicht in der Lage noch einen Treffer zu erzielen. Gegen Ende der Begegnung traf erneut Maximilian Reindl in das mittlerweile verwaiste Tor der Pfrontener zum 0:5, ehe Felix Watz (Kastner/Imminger) in der 58. Minute den Schlusspunkt zum 0:6 setzte. Die Falcons bleiben nach dieser Nullnummer weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz und haben nur noch in zwei Spielen die Möglichkeit zu punkten und den Abstieg zu verhindern. Mit der Leistung vom Freitag Abend, insbesondere mit dieser Abschlussschwäche dürfte jedoch kaum noch Hoffnung auf den Klassenerhalt bestehen. 
(EVP/jk)
  
    
Stuttgarter EC
Wie gehabt…

(RLSW)  …präsentierten sich beim letzten Heimspiel der Saison die Stuttgart Rebels ihren abermals zahlreich in die Eiswelt gepilgerten treuen Fans. Trotz einer engagierten Leistung schaffte man es erneut nicht, bei einem Heimspiel über 60 Minuten konstant eine Leistung abzurufen, die für einen Heimsieg ausreichend gewesen wäre. Somit musste man sich am Ende den Gästen aus Ravensburg mit 2:6 geschlagen geben.
Obwohl der siebte Tabellenplatz bereits vor Spielbeginn als Endergebnis der Saison feststand, fanden nochmals 695 Zuschauer den Weg in die Eiswelt - der zweitstärkste Zuschauerzuspruch der nunmehr für die Rebels beendeten Saison. Auch für die Gäste aus der Spielestadt stand der zweite Tabellenrang bereits vor dem Spiel fest. Trotzdem begannen beide Teams das Spiel sehr engagiert. Ravensburg zog ein gefälliges Passspiel auf, die Rebellen machten die Räume eng und versuchten ihr Glück mit schnellen Gegenangriffen. In der sechsten Spielminute brachte Adrian Sanwald die Rebels mit einem Schuss aus der Halbdistanz in Führung, die auch trotz leichter Ravensburger Feldüberlegenheit bis zum ersten Pausentee Bestand haben sollte.
Der zweite Spielabschnitt brachte zunächst keine große Veränderung im Spielgeschehen. Beide Teams ließen in der Defensive nicht allzu viel zu. Was dennoch auf die Tore kam, wurde zunächst zur sicheren Beute der beiden gut aufgelegten Goalies. In der 34. Spielminute war es dann allerdings doch soweit. Dominik Fehr besorgte in Ravensburger Überzahl per One-Timer den Ausgleich. Die Rebellen verloren nun zusehends den Zugriff auf ihre Gegenspieler und so kam es wie bereits mehrmals in dieser Saison: Der Gegner konnte binnen kurzer Zeit nachlegen und durch Bernhard Leiprecht (35.) und Ronny Gehlert (40.) zum 1:3 davonziehen.
Geschlagen geben wollte man sich im Lager der Gastgeber allerdings nicht ohne weiteres. In Unterzahl gelang Patrick Martens der Anschlusstreffer (45.). Leider konnte man dieses Momentum nicht nutzen und musste bereits 25 Sekunden später im gleichen Unterzahlspiel den vierten Gegentreffer quittieren. Alex Katjushenko war für seine Farben erfolgreich. Zwei weitere Gegentore durch Simon Heckenberger (47.) und Steffen Kirsch (49.) sorgten im Anschluss für eine frühe Entscheidung, denn es sollte den Rebellen kein Torerfolg mehr vergönnt sein. Zehn Minuten vor dem Ende schlugen die Emotionen nochmals hoch, als Kapitän Tim Becker nach einem harten, aber korrekten Check gegen einen Gegenspieler, der unmittelbar zuvor Morgan Reiner hart gegen die Bande gecheckt hatte, von gleich zwei Gästespielern attackiert wurde. Nach dem darauffolgenden Handgemenge füllten sich beide Strafbänke letztmals in dieser Saison, wobei die Bestrafung Beckers mit einer 5+Spieldauer-Strafe zu hart ausfiel. Somit blieb den Rebellen am Ende nur noch den Gästen aus Oberschwaben zu einem verdienten, wenngleich um das ein oder andere Tor zu hoch ausgefallenen, Sieg zu gratulieren und sich von ihrem Publikum in die Sommerpause zu verabschieden.
Nach dem Spiel folgten noch verschiedene Ehrungen. Als Topscorer wurde Nick Govig beglückwünscht, der in 20 Spielen 23 Tore und 15 Assists verbuchen konnte, was ligaweit den dritten Platz bedeutete. Bei der Publikumswahl des beliebtesten Spielers konnte Tim Becker die meisten Stimmen auf sich vereinigen.
Silas Abert wurde zu guter Letzt vom Trainer zum Most Valuable Player bestimmt. Trotz des letztlich deutlich verpassten Saisonzieles darf man sich auf Seiten der Vereinsführung über einen weiterhin steigenden Zuschauerzuspruch freuen. Ein klares Indiz dafür, dass das Publikum deren Anstrengungen um eine Weiterentwicklung des Eishockeysports in Stuttgart honoriert. Passierten in der Saison 2017/18 noch 268 Zuschauer im Schnitt die Stadiontore , waren es ein Jahr später bereits 417. Dieser Schnitt konnte in dieser Spielzeit auf sehr gute 559 Besucher gesteigert werden. Nun gilt es im Sommer die Weichen dafür zu stellen, dass dem Erfolg neben dem Eis auch der Erfolg auf dem Eis folgen kann.
(SEC/psec)
  
    
1.CfR Pforzheim
Bisons mit Kantersieg zur Meisterschaft

(LLBW)  Die Pforzheim Bisons haben mit einem 11:1 (2:1/4:0/5:0)-Erfolg beim EC Eisbären Eppelheim 1b die Meisterschaft perfekt gemacht.
Die Gäste aus der Goldstadt kamen gut ins Spiel und gingen folgerichtig nach vier Minuten durch den Topscorer der Bisons, Martin Juricek, in Führung. Die Bisons setzten nach und Sidney Körper netzte zum 2:0 ein (7.). Das dritte Tor der Bisons fand im Anschluss wegen eines hohen Stocks keine Anerkennung. Nun kam auch Eppelheim, die lediglich zwei Reihen aufbieten konnten, zu den ersten Möglichkeiten. Dennis-Philip Dallosch sorgte schließlich für den 1:2-Anschluss (10.). Im weiteren Verlauf brachten sich die Bisons durch unnötige Scheibenverluste in Schwierigkeiten, doch mit Tobias Nuffer hatten sie den gewohnt starken Rückhalt, der keinen weiteren Treffer für die Eisbären zuließ. Nur etwas mehr als zwei Minuten waren im Mittelabschnitt absolviert, da nutzte Peter Gorel einen Alleingang zum 3:1. Beide Mannschaften konnten ihre Überzahlsituationen zunächst nicht nutzen. Doch kaum waren die Eisbären wieder komplett, da sorgte Martin Juricek für den nächsten Treffer für die Bisons (4:1/31.). Maurice Pietzka und Daniel Rösinger trafen noch vor der zweiten Pause und stellten auf 6:1 für die Bisons (35./38.). Martin Juricek verschoss zudem noch einen Penalty (39.). Im Schlussdrittel bekamen die Schiedsrichter etwas mehr Arbeit. Mit Marius Lorenz und Benjamin Frick mussten gleich zwei Bisons in der Kühlbox platznehmen. Die Bisons verteidigten die doppelte Unterzahl hervorragend und überstanden diese schadlos. Die Bisons zeigten wenig später, dass sie das Powerplay besser beherrschen und Martin Juricek erhöhte auf 7:1 (51.). Nur acht Sekunden später nutzte Steffen Bischoff ein Zuspiel von Juricek zum 8:1. Als Meiko Glück eine 2+2+2-Strafe aufgebrummt bekam, zeigten sich die Bisons sehr effektiv im Überzahlspiel. So traf zunächst Vladimir Viller zum 9:1 (53.) ehe erneut Martin Juricek zum 10:1 einnetzen konnte (56.). Für den Abschluss einen torreichen Spiels sorgte schließlich 75 Sekunden vor dem Ende Steffen Bischoff mit dem 11:1.
Im Anschluss feierten die Bisons zusammen mit den mitgereisten Fans die Meisterschaft.
Am Sonntag, 15.03.2020 um 19:00 Uhr steht für die Bisons das letzte Saisonspiel an. Dann empfangen sie im Eissportzentrum Pforzheim die Eisbären Balingen.
(CFRP/oi)
  
    
Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Rheinland-Pfalz-Liga
  
    
EG Diez-Limburg
Rockets machen auswärts zu wenig: Hamm gleicht Halbfinal-Serie aus

(RLW)  Das war zu wenig für ein Halbfinale: Die EG Diez-Limburg verliert Spiel zwei der Serie bei den Eisbären in Hamm mit 1:4 (0:0, 1:1, 0:3). Die Gastgeber verdienen sich diesen Erfolg, weil sie über 60 Minuten die bessere Mannschaft waren. Für die Rockets gilt es nun am kommenden Freitag im nächsten Halbfinal-Heimspiel am Diezer Heckenweg wieder zurück in die Spur zu finden.
Irgendwie wollte am Sonntagabend nicht so zusammenlaufen, was die EGDL in dieser Saison ausgemacht hat: Sicherer Spielaufbau, gute Kombinationen, viel Torgefahr, solide in der Arbeit nach hinten – viele Stärken der Raketen fanden im zweiten Halbfinalspiel nicht statt. Stattdessen hatten die Zuschauer schon früh den Eindruck, dass die Eisbären an diesem Abend irgendwie bereiter waren – sie standen schließlich auch mit dem Rücken an der Wand.
Dass im ersten Drittel noch keine Tore fielen, hatten die Gäste vornehmlich Jan Guryca zu verdanken, der einige klare Chancen der Eisbären parierte. Dass im zweite Drittel nur zwei Tore fielen, ging erneut auf das Konto des Rockets-Keepers, der lediglich beim Winkelschuss von Thomas Lichnovsky (37.) chancenlos war. Vor ihm hatte David Lademann (22.) zur etwas glücklichen EGDL-Führung getroffen. „Mit dem 1:1 nach 40 Minuten konnte ich und konnten wir sehr gut leben“, wusste Trainer Frank Petrozza, dass seine Mannschaft nicht den besten Abend erwischt hatte.
Die Führung der Eisbären im letzten Drittel brachte die Raketen dann endgültig aus der Bahn. Den Treffer von Dustin Demuth hatten die Unparteiischen zunächst nicht gegeben, das Spiel weiterlaufen lassen. Bei der nächsten Unterbrechung jubelten dann plötzlich die Gastgeber, weil aus der vermeintlich vergebenen Chance ein Tor wurde (41.). Die Bemühungen der EGDL auf den Ausgleich verliefen anschließend im Sande – auch, weil man zu viel auf der Strafbank saß. „Wir dürfen in der Phase nicht so viele Strafen kassieren“, ärgerte sich Petrozza. Die Aufholjagd in der Schlussphase entfiel.
Stattdessen machte Hamm final den Deckel drauf: Milan Svarc traf in einfacher Überzahl (52.), Igor Furda in doppelter (59.). Am Ende stand ein 4:1-Heimsieg auf der Anzeigentafel. „Ein verdienter Sieg“, gratulierte Petrozza dem Gegner. „Hamm hat es heute mehr gewollt. Dass es nicht von alleine geht, haben wir heute Abend gesehen – auch wenn das wenig überraschend ist. Wir wussten immer, dass es nicht leicht werden würde. Und wir wussten auch, dass es ohne harte Arbeit nicht geht. Nun liegt es an uns, am Freitag im Heimspiel die richtige Antwort auf den heutigen Abend zu geben.“ 
(EHDL/tn)
  
    
EHC Neuwied Bären
Hinten stabil, vorne eiskalt: Bären erspielen sich Matchball

(RLW)  Der EHC „Die Bären“ 2016 ist noch ein Sieg vom Finale der Eishockey-Regionalliga West entfernt. Nach dem bereits am Freitagabend in eigener Halle verdienten 4:2-Sieg über den Herforder EV setzten die Neuwieder nun in Herford ein noch größeres Ausrufezeichen. Mit 5:1 behielt der EHC in Ostwestfalen die Oberhand und erspielte sich für den dritten Vergleich am Freitag - dann wieder auf heimischem Eis - bereits den ersten Matchball. Dreimal in Folge endete eine Saison für die Neuwieder in Herford, diesmal verließ der Bären-Tross die Halle bei ganz anderer Laune.
Normalerweise ist die enge, kompakte Eissporthalle „Im Kleinen Felde“ eine Festung, in der die HEV-Fans ihr Team schon zu so manchem Erfolg und auch zwei Meistertiteln gepusht haben. Aber diesmal herrschte zeitig Stille unter den Drachen-Anhängern. Nach dem 0:1 durch Jeff Smith (2.) wurde es leise, nach dem 0:2 durch Schahab Aminikia (15.) noch leiser. „Herford hat heute keinen Stich gemacht“, stellte EHC-Manager Carsten Billigmann fest. Trainer Leos Sulak führte die Überlegenheit auf eine „sehr gute Defensivarbeit“ und ein „geduldiges Warten auf Torchancen“ zurück. Nach zwei Nachschusstoren im ersten Abschnitt bauten Sam Aulie (22.) und erneut Smith (28.) das Ergebnis mit Alleingängen aus. Kevin Wilson und Maik Klingsporn schickten die beiden treffsicheren Imports mit großartigen Vorlagen auf die Reise. Wilson profitierte zudem in der 34. Minute von einem Fehler des Herforder Schlussmanns Kieren Vogel – 0:5. 
Die Bären hatten die Drachen im Sack, weil Schlussmann Justin Schrörs die Möglichkeiten, die sich dem Meister der vergangenen beiden Spielzeiten boten, gekonnt entschärfte, sie konzentriert die Ordnung behielten, das Spiel überlegt aufbauten und mit körperlicher Präsenz ihre Unnachgiebigkeit ausstrahlten. Ein feines Gespür für die Playoff-Eishockey ausmachende gesunde Härte bewiesen dabei die souveränen Schiedsrichter Svenja Strohmenger und Sebastian Licau, die mit sechs Strafminuten auf beiden Seiten auskamen.
Den einzigen kleinen Schönheitsfehler für Neuwied gab es elf Sekunden vor der Schlusssirene. In Überzahl markierte HEV-Kanadier Guillaume Naud den Ehrentreffer für die Rot-Weißen. „Schade für Justin, der einen Shutout verdient gehabt hätte“, so Manager Billigmann. Aber das spielte schon auf der Heimfahrt keine Rolle mehr. Denn: Nur ein Gegentor in Herford kassierte in dieser Saison noch keine andere Mannschaft.
(EHCN/pehcn)
  
   
Eisadler Dortmund
Eisadler unterliegen dem Neusser EV

(LLW)  Am Freitagabend mussten sich die Eisadler imHeimspiel in der Qualifikationsrunde zur Regionalliga NRW gegen den Neusser EV mit 2-3 (1-1, 0-2, 1-0) geschlagen geben. Knapp 500 Zuschauer sahen an diesem verregneten Abend im alt ehrwürdigenEisstadion an der Strobelallee eine bis zum Ende spannende und umkämpfte Partie.
Das Spiel begann verheißungsvoll, denn die Eisadler hatten sich gegen die in der Regionalliga spielenden Neusser einiges vorgenommen. Druckvoll und mit Zug zum Tor zogen die Jungs von Trainer Waldemar Banaszak ihr Spiel auf, und waren in der 7. Minute erfolgreich. Nach schöner Vorlage von Felix Berger zog EAD Verteidiger Mathias Bräunig ab und traf ins Tor der Gäste zum 1-0. Weitere gute Chancen konnten die Eisadler leider nicht nutzen. Auch die Neusser kamen nach und nach besser ins Spiel, scheiterten aber immer wieder an EAD Keeper Sven Rotheuler. Nach 15 Minuten musste sich Dortmunds Nr. 1 allerdings geschlagen geben und kassierte das 1-1. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel waren es dann die Gäste, die mehr und mehr die Spielkontrolle übernahmen. Der NEV setzte die EAD Abwehr unter Druck, und ging nach 26 Minuten mit 2-1 in Führung. Danach machten dann die Schiedsrichterin und ihre beidenLinesmen auf sich aufmerksam, denn ähnliche Aktionen wurde nicht immer gleichbehandelt. So bekam EAD Spieler Matthew Schön in der 27. Minute eine 2 Minuten Strafen und 30 Sekunden später erwischte es Niko Bitter gar mit 2 plus 10 für einen Bandencheck. Diese 5-3 Überzahl konnten die Gäste zum 3-1 nutzen (29. Min.) und die Führung auf 2 Tore ausbauen. Das Spiel war nun etwas zerfahren und die Dortmunder waren bemüht den Abstand zu verkürzen, scheiterten aber am Neusser Keeper oder ihren Nerven. So ging es mit diesem Rückstand ins letzte Drittel.
Die Eisadler versuchten weiterhin sich Chancen herauszuspielen, mussten aber auch immer wieder auf die Neusser Konter achten, denn ein 1-4 wäre sicherlich die vorzeitige Entscheidung gewesen. Doch der Anschlusstreffer wollte einfach nicht fallen, und als er endlich fiel, da hatte die Schiedsrichterin einen Zweikampf an der Bande gegen einen Dortmunder abgepfifffen. Folge: Der Treffer zählte nicht, es gab lediglich eine Strafe gegen Neuss.
Jetzt kam endlich Stimmung auf und die Fans versuchten ihre Jungs nach vorne zu treiben, und es wurde tatsächlich nochmal spannend. Neuss kassierte in der 59. Minute eine 2 Minuten Strafe und EAD Verteidiger Till Lukas Schäfer konnte in Überzahl das 2-3 erzielen. 38 Sekunden blieben den Eisadler noch den Ausgleich zu erzielen. Und obwohl die Gäste noch eine weitere Strafe kassierten, konnten sie den nicht ganz unverdienten Sieg über die Zeit retten.
Fazit: Die Eisadler mussten in beiden Spielen gegen den Regionalligsten feststellen, dass der Abstand zur Regionalliga nicht unerheblich ist, aber dassman auch mithalten kann. Um weiterhin Chancen auf Platz 1 zu haben, muss am Freitag ein Sieg im Heimspiel gegen den Landesligakonkurrenten aus Wiehl her.
(EAD/mea)
  
    
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Eisbären Juniors Berlin
Juniors ziehen ins Pokalfinale ein

(RLO)  Durch ein klares 9:1 (2:0/3:1/4:0) im Rückspiel gegen die Berlin Blues ziehen die Eisbären Juniors ins Pokalfinale der Regionalliga Ost ein.
Das Hinspiel in diesem Pokalhalbfinale endete 5:5, es war also noch alles offen. Beide gingen nicht komplett in dieses Spiel, die Juniors waren aber mit 17 Feldspielern gegenüber 14 der Blues etwas besser besetzt.
Die Juniors übernahmen gleich das Kommando und sie beschäftigten Blues-Torhüter Benjamin Nitschke sehr oft, aber erfolglos. Von den Blues kamen einige Konter, die auch gute Torchancen brachten. So musste auch Philipp Lücke eingreifen. Drei Minuten vor dem ersten Seitenwechsel gelang den Juniors doch noch der erste Treffer, allerdings mit viel Glück. Ein tief gespielter Puck prallt unglücklich von der Bande auf die Kelle von Dominik Sala, der keine Mühe hatte, das leere Tor zu treffen. Denn der Blues-Keeper wollte den Puck an der Bande stoppen, wie es in solchen Situationen üblich ist. Eine Minute später schlugen die Juniors erneut zu, Bastian Retzlaff erhöhte auf 2:0.
Die Eisbären drückten weiter und das wurde belohnt. Bastian Retzlaff konnte nach 26 Minuten seinen zweiten Treffer in diesem Spiel erzielen. Es kam noch besser, denn Phillip Golz nach einem Break und 47 Sekunden später Pierre Gläser schossen die Tore vier und fünf für die Juniors. Eine Minute später gelang Gino Kinder per Abstauber das 5:1.
Die Versuche der Blues das Spiel wieder offener zu gestalten, wurden von den Juniors gut unterbunden. Und nach 48 Minuten rückte das Finale für die Eisbären noch ein Stück näher, denn Niklas Koch konnte auf 6:1 erhöhen. Neun Minuten vor dem Ende hatte der gute Benjamin Nitschke genug, denn Pierre Gläser überwand ihn zum 7:1. Für ihn ging nun Marco Papajewski ins Tor. Dieser musste ebenfalls hinter sich greifen. Nils Meißner gelang vier Minuten vor dem Ende das 8:1 und zwei Minuten später konnte Marco Dietzel auf 9:1 erhöhen. Bei diesem Ergebnis blieb es und der Sieg war insgesamt verdient, wenn auch etwas zu deutlich.
Die Juniors treffen damit im Finale auf Tornado Niesky. Kommenden Samstag findet in Niesky um 18:30 Uhr das Hinspiel statt, am 15. März findet um 16:00 Uhr im Welli das Rückspiel statt.
(NIS/ns)
  
    
FASS Berlin
Das war’s!

(RLO)  FASS Berlin unterliegt am Sonntagnachmittag beim ECC Preussen mit 7:2 (3:0, 1:1, 3:1), was das Ausscheiden aus den Meisterschafts-Play-offs bedeutet. Während die Charlottenburger nun im Finale auf die Schönheider Wölfe treffen, beginnt für FASS eine lange Sommerpause.
Die Geschichte des dritten Halbfinalspiels ist schnell erzählt. Der ECC strotzte nach dem OT-Winner am Vorabend vor Selbstbewusstsein, während FASS die unglückliche Niederlage offensichtlich noch nicht verarbeitet hatte. Schon in der 4. Minute brachte Schimming die Gastgeber in Führung, und bis zur ersten Pause erhöhte man auf 3:0, ohne dass die Weddinger viel entgegensetzen konnten. Im zweiten Abschnitt blieb der ECC überlegen, doch Tom Fiedler traf in Überzahl zum 3:1-Anschlusstreffer (34.). Spätestens mit dem 4:1, das erneut Schimming markierte (38.), war die Partie aber gelaufen. Beide Teams waren müde, aber während der ECC durch die Führung beflügelt war, fehlte FASS die Kraft, sich wie am Vorabend noch einmal erfolgreich aufzubäumen. Das letzte Drittel verlief ausgeglichen, die Tore schossen – begünstigt durch Überzahlsituationen – die Gastgeber. Immerhin blieb es Fabian Wagner vorbehalten, mit seinem zweiten Saisontreffer den Schlusspunkt zum 7:2 zu setzen (57.).
Vielleicht gab es einen Moment, an dem dieser Nachmittag eine andere Entwicklung hätte nehmen können, als nach wenigen Sekunden im ersten Drittel Luis Noack das Spielgerät an den rechten Pfosten hämmerte. Doch so endet das Halbfinale mit einem 3:0-Sweep für den ECC. So eng die beiden ersten Spiele waren, so klar verdient war der Erfolg in Spiel 3. Für FASS endet die Saison 2019/2020, die über weite Strecken sehr erfolgreich verlief, ernüchternd.
(FASSB/ah)
  
    
ESV Chemnitz
Play-Off-Aus

(RLO)  Wir gratulieren den Schönheider Wölfen zum Einzug ins Play-Off-Finale der Regionalliga Ost. Gleichzeitig achten wir die hervorragende Leistung unserer Crashers in der nunmehr abgelaufenen Saison. Sie haben sich unsere Wertschätzung verdient.
Nach drei Spielen in der Best-of-five-Serie war der Finaltraum bereits ausgeträumt. Trotzdem verkauften sich unsere Crashers gegenüber spielerisch sehr starken Wölfen kämpferisch. Im dritten Spiel der Serie konnten die Wölfe nach 8 Spielminuten durch einen Powerplay-Treffer mit 0:1 in Führung gehen. Im Mitteldrittel hatten die Wölfe mehr Spielanteile und gingen mit 0:2 in Führung. Im Schlussdrittel nutzte Jiri Charousek in der 47. Spielminute ein Überzahlspiel zum 1:2 Anschlusstreffer. Gleich im Anschluss hatten die Crashers eine Druckphase. Leider verpassten sie auch in Überzahl spielend den Ausgleichstreffer. Zwei Minuten vor Spielende erzielten die Wölfe das 1:3. Trotz Auszeit fanden die Crashers nicht mehr zurück ins Spiel und kassierten per empty net noch das 1:4.
„Wir beenden mit unserer Männermannschaft eine sehr erfolgreiche Saison. Nicht nur sportlich, auch im Umfeld sind wir gewachsen. Neben vielen freiwilligen Helfern ist auch das Fanpotential gegenüber der letzten Saison stark gewachsen. Über 10.000 Besucher hatten wir zu unseren Heimspielen. 20% mehr als in der Vorsaison. Wir hatten super Heimevents. Die Stimmung im Stadion und der Einsatz der Mannschaft waren zu allen Heimspielen auf hohem Niveau. Was wollen wir mehr? Der Fokus für die kommenden vier Wochen liegt nun bei den Aufstiegsspielen unserer U20-Mannschaft. Das Team des Trainerduos Rentzsch/Schmidt spielt tolles Eishockey und muss sich in der Aufstiegsrunde zur DNL2 mit Füssen, Riessersee und Schwenningen auseinandersetzen. Die vier Heimspiele am 14.,15. bzw. 21.,22. März kann ich allen Eishockeyanhängern nur empfehlen. Unsere U20 spielt schnell und schnörkellos, mit hohem physischen Aufwand und hat die Hauptrunde mit einem sensationellen Torverhältnis von 162:51 abgeschlossen. Die süddeutschen Teams sind stark einzuschätzen. Das ist unsere U20 aber auch“, fiebert Torsten Buschmann, Sportlicher Leiter des ESV 03, den Play-Offs entgegen.
Die Crashers verabschieden sich mit einer Party am kommenden Samstag, 6. März, zwischen 15:30 und 18:30 Uhr von ihren Helfern, Fans und Sponsoren. Neben einem Fan-Eishockeyturnier findet auch die Trikotversteigerung und ein Crashers-Fan-Eislaufen statt. Jeder ist hiermit recht herzlich eingeladen!
(ESVC/tb)
  
   
Landesliga Berlin
Starke Mannschaftsleistung und eine noch stärkere Moral

(LLB)  … waren die Garanten des Sieges des OSC über den Tabellennachbarn EHC Berlin Blues 1b am Samstagabend. In einem insbesondere im letzten Drittel hochdramatischen und spannenden Spiel siegte das Team von Fred Fleck nach Penaltyschießen verdient mit 5:4 (0:1 1:1 3:2 – 1:0).
Nahezu ausgeglichen waren die Aufgebote beider Mannschaften; die Blues als Tabellenfünfter traten mit 13 Feldspielern und zwei Torhütern an, der OSC hielt als Sechster mit 15 und Lilly-Ann Riesner dagegen. Der Spielbeginn verzögerte sich jedoch, da der angesetzte Sanitäter auf dem Weg zum Spiel einen Verkehrsunfall hatte und einen Einsatz nicht mehr erlaubte (… von hier aus wünscht der OSC Berlin gute Besserung …), der nachgeordnete Ersatz traf um 19:35 im Eisstadion ein
Als es dann um 19:45 losging, übernahmen die Blues ohne längeres Abtasten gleich das Kommando und Lilly-Ann Riesner bekam gleich zu tun und konnte sich mehrfach auszeichnen. Aber in der siebten Minute waren alle Abwehrversuche umsonst, eine Konfusion vor ihrem Tor nutzte Felix Mattschull zum 0:1. Die Blues drückten nur weiter, aber der OSC fing sich und versuchte seinerseits mit seinen schnellen Leuten wie Bo Schauer oder Sven Mönch über Konter zum Erfolg zu kommen. Marco Papajewski, der den Vorzug vor Patrick Haucke erhalten hatte, konnte sich ebenfalls beweisen, so dass es bei dem einen Treffer in den ersten 20 Minuten blieb.
Im Mitteldrittel zeichnete sich das selbe Bild. Die Blues hatten mehr Spielanteile, machten aber zu wenig aus ihren Möglichkeiten. Aber dann konnte Steven Haucke doch eine dieser Chancen nutzen und baute den Vorsprung auf 0:2 konnte aus (30.). Und er hatte sogar noch die Möglichkeit zum 0:3, konnte aber einen wegen Haken gegebenen Penalty nicht verwandeln. Der OSC zeigte sich aber auch davon unbeeindruckt, blieb bei seiner Linie und konnte durch Marvin Melian auf 1:2 verkürzen (38.), was auch den Spielstand nach 40 Minuten darstellte.
Das OSC-Team war seinen Gedanken wohl noch in der Kabine, denn nach 34 Sekunden im Schlussabschnitt war es erneut Steven Haucke, der den Zwei-Tore-Vorsprung der Blues wiederherstellte. Beim OSC ging nun ein Ruck durch die Mannschaft, das Team war fortan spielbestimmend und übte seinerseits Druck aus. Die Angriffe der Blues liefen immer häufiger ins Leere und auf der Gegenseite stand Marco Papajewski immer mehr im Blickpunkt des Geschehens. Lohn der Bemühungen war schließlich der erneute Anschlusstreffer durch Sven Mönch, der die Pässe von Sven Hannemann und Marvin Melian zum Abschluss brachte (46.). Nun waren es verkehrte Welten im Eisstadion Neukölln; von den Blues war so gut wie nichts mehr zu sehen, der OSC fuhr Angriff um Angriff und drängte auf den Ausgleich, der dann auch in der 58. Minute fiel. In Überzahl setzte sich Sven Hannemann hinter dem Kasten der Blues durch und steckte die Scheibe zu Bo Schauer durch, der zum 3:3 ausglich. Die Freude über das vermeintlich folgende Penaltyschießen war wohl zu groß beim OSC, denn nur 75 Sekunden später und damit 85 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit brachte André Petters die Blues mit einem satten Schuss wieder in Front. Aber auch davon ließen sich die Neuköllner nicht aus der Ruhe bringen, hängende Köpfe sah jedenfalls man nicht. Sie stürmten einfach weiter auf das Blues-Tor und wurden schließlich neun (!!!) Sekunden vor dem Ende belohnt. Sven Hannemann und Sebastian Schramm hatten im Drittel der Blues so viel Verwirrung gestiftet und gearbeitet, dass die Defensive der Blues die Orientierung verlor, Bo Schauer eben das ausnutzen konnte und zum umjubelten Ausgleich vollendete (60.).
Beim folgenden Penaltyschießen blieb Lilly-Ann Riesner gegen die drei Schützen der Blues unbezwungen, wohingegen Marco Papajewski gegen Chris Matiaschek das Nachsehen hatte und der mit seinem verwandelten Penalty den zweiten Punkt für den OSC sicherte.
(NIS/mp)
  
   
FASS Berlin 1c
Auswärtssieg in der Heimat

(LLB)  Einen souveränen Auswärtssieg konnten die Allstars am Freitag einfahren. Im heimischen  Erika-Hess-Eisstadion wurde gegen den ESC 07 Berlin mit 4:7 (1:2/1:3/2:2) gewonnen.
Der ESC benötigt jeden Punkt, um sich für die Meisterrunde zu qualifizieren, die Allstars könnten sich weiter absetzen. Personell waren beide fast gleich besetzt. Der ESC bot 15 Feldspieler auf, FASS 17. Im Protokoll aufgeführt waren beim ESC noch zwei weitere Spieler, die aber nicht anwesend waren. So waren es dann „nur“ 13 Feldspieler. Zum Streichen schien jedoch die Zeit zu fehlen, oder es ging etwas unter. Denn Für Verwirrung sorgten beim Gastgeber die Torhütertrikots der Weddinger. Da die neuen weißen Torhütertrikots umgetauscht werden mussten und die neue Lieferung noch nicht eingetroffen ist, lief Maximilian Lorenz von FASS in einem roten Trikot auf. Beim Warmup trugen beide Torhüter noch schwarze Trikots, was sicherlich für alle Beteiligten schwerer gewesen wäre.
FASS begann sehr offensiv und es gab gleich mehrere Chancen. Den ersten Treffer aber erzielten die Gastgeber. Robert Fritsche überwand Maximilian Lorenz im Tor von FASS nach einem Break. Dann aber kamen die Weddinger. Eine Strafe überstand der ESC noch, dann aber erzielte Lucien Aicher den Ausgleich (5.). Drei Minuten später überwand Benjamin Salzmann nach einem schönen Spielzug ESC-Torhüter Sven Spanrad zum 1:2. FASS blieb überlegen, aber die Chancenverwertung blieb ein Problem. Dazu kam ein starker Torhüter bei den Gastgebern. So war der ESC mit diesem Spielstand nach 20 Minuten noch gut bedient.
FASS blieb auch im 2. Drittel überlegen, vom Gastgeber kam weiter nicht viel. So war das 1:3 nach 25 Minuten keine Überraschung, Jules Thoma staubte ab. Nun lief es besser bei den Gästen und sie kamen zu weiteren Toren. Maximilian Müller hämmerte den Puck bei Überzahl ins Tor und 50 Sekunden später erhöhte Jules Thoma auf 1:5 (beide 29.). Es folgte eine Überzahlphase des Tabellenvierten, die außer einem Metalltreffer nichts einbrachte. Zwei Minuten vor der 2. Pause konnte Robert Fritsche aber doch noch auf 2:5 verkürzen.
Es gelang dem ESC auch im letzten Drittel nur selten, gefährlich vor dem Tor des Gegners aufzutauchen. FASS bestimmte weiter das Spielgeschehen und nach 48 Minuten konnte Jules Thoma auf 2:6 erhöhen. Den schönsten Spielzug des Tages vollendete Jörn Kugler neun Minuten vor dem Ende zum 2:7. Adam Vradenburg konnte zwei Minuten später in Überzahl immerhin auf 3:7 verkürzen und zwei Minuten vor dem Ende traf Peter Angrick noch zum 4:7. Bei diesem Ergebnis und einem verdienten Sieg der Weddinger blieb es am Ende. Die Gastgeber waren insgesamt im Angriff zu harmlos. Und ohne den überragenden Sven Spanrad im Tor hätte es wahrscheinlich ein Debakel gegeben.
Die Allstars bleiben damit ungeschlagener Tabellenführer, die 07er müssen weiter um den Einzug in die Meisterrunde zittern. 
(NIS/ns)
  


 Montag 2.März 2020 www.icehockeypage.de 
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