Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

                
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Die Steelers und Marc St.Jean, der in den letzten sieben Jahren zunächst als Co-Trainer und später als Sportmanager und zuletzt auch als Cheftrainer im Ellental tätig war, gehen künftig getrennte Wege
  
Moskitos Essen
(OLN)  Frank Petrozza, zuletzt an der Bande des Regionalligisten EG Diez-Limburg Rockets, ist am Westbahnhof als neuer Cheftrainer im Gespräch
    
Augsburger Panther
(DEL)  Stürmertalent Samir Kharboutli, der lange Zeit im Ingolstädter Nachwuchs spielte und zuletzt für Memmingen in der Oberliga aufs Eis ging, könnte künftig womöglich mit deutschem Paß in der DEL für die Panther auf Torejagd gehen
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Torhüter Ilya Sharipov, der in der abgelaufenen Spielzeit zunächst in Schwenningen und zuletzt in der DEL2 für Kaufbeuren spielte, steht offenbar vor einem Wechsel zu den Franken, wo er die Back-Up-Position besetzen soll
  
ERC Ingolstadt
(DEL)  Die Panther verhandeln dem Vernehmen nach mit dem US-amerikanischen und international erfahrenen Goalie Brandon Maxwell, der zuletzt in der EBEL für Villach spielte
  
Adler Mannheim
(DEL)  Die Adler haben wegen der derzeitigen unsicheren Lage und der ungewissen Zukunft angekündigt, dass man vorerst keine Spielertransfers tätigen wird und keine Verträge schliessen wird
  
Oberliga Nord
(OLN)  Es gibt offenbar erste Überlegungen, die Oberliga Nord zur Saison 2020/2021 mit mehreren Teams aus der Regionalliga West aufzustocken und in zwei regionale Gruppe zu unterteilen. In Betracht kämen hierbei natürlich die ambitionierten Regionalligisten Diez-Limburg, Neuwied, Herford und Hamm.
  
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Stürmertalent Kevin Slezak, der vor der abgelaufenen Spielzeit aus Bad Tölz zu seinem Heimatverein zurückkehrte, hat seinen Vertrag bei den Starbulls verlängert
  
Münchener EK
(BBZL)  Die Trainersuche bei den Luchsen ist beendet: In der kommenden Spielzeit wird Tobias Knallinger, der selbst früher schon das Trikot des MEK trug, das Kommando an der Bande übernehmen
  
EC Peiting
(OLS)  Der ECP hat die Abgänge von sechs Spielern, darunter teilweise langjährige Akteure, bekannt gegeben. Demnach werden die Verteidiger Wayne Lucas, Thomas Schmid, Liäm Hätinen und der US-Amerikaner Brad Miller, sowie die Stürmer Maximilian Schäffler und Florian Stauder, den es nach Füssen zieht, in der kommenden Saison nicht mehr für Peiting auflaufen
  
www.icehockeypage.de
(IHP)  Nach dem überraschend schnellen Saisonende richten sich die Planungen der Vereine frühzeitig auf die nächste Saison. Wir wollen versuchen unseren treuen lesern die verlängerte Sommerpause möglichst kurzweilig zu gestalten und werden so ausführlich wie möglich über die Planungen der Vereine berichten. Daher haben wir auch bereits die Kaderlisten 2020/2021 veröffentlicht. Diese sind wie immer über das Menü auf der linken Seite unter "Mannschaften" zu finden.
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Dienstag 3. März 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Montag und Dienstag mit insgesamt 28 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Hessenliga, Regionalliga Nord und Landesliga Berlin.


 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
Heilbronner Falken
Falken starten mit Heimrecht in die Playoffs 2020

(DEL2)  Mit dem gestrigen Heimsieg über die Löwen Frankfurt haben sich die Heilbronner Falken das Heimrecht im DEL2-Viertelfinale gesichert und starten somit am 13. März um 20:00 Uhr in der Kolbenschmidt-Arena Heilbronn in die heiße Phase der Saison 2019/2020
In der „Best-of-seven“-Serie treffen die Heilbronner Falken auf die Tölzer Löwen und kämpfen somit um den Einzug ins DEL2-Halbfinale. Die folgenden Termin stehen bereits sicher fest:
- Freitag, 13. März / 20:00 Uhr in Heilbronn
- Sonntag, 15. März / 18:30 Uhr in Bad Tölz
- Freitag, 20. März / 20:00 Uhr in Heilbronn
- Sonntag, 22. März / 18:30 Uhr in Bad Tölz
Sollte nach den ersten vier Duellen kein Sieger in der Serie gefunden sein, würde es optional zu den weiteren Partien kommen: Dienstag (24.03. in Heilbronn), Freitag (27.03. in Bad Tölz), Sonntag (29.03. in Heilbronn). Bei allen Heimspielen in den Playoffs wird die Kolbenschmidt-Arena bereits 90 Minuten vor Spielbeginn geöffnet sein. Des Weiteren ist der Zugang in die Arena über den zusätzlichen Eingang im Außenbereich hinter der Stehplatztribüne möglich.
Analog zu vielen anderen DEL2-Standorten wird es in den Playoffs eine moderate Preiserhöhung gegenüber der Hauptrunde 2019/2020 geben. Im Stehplatz werden die beiden Kategorien „Vollzahler“ und „Ermäßigt“ jeweils um einen Euro erhöht. Nicht betroffen von dieser Erhöhung sind Kinder, Besucher mit Behindertenausweis ab 80 % und HEC-Jugendspieler. Im Sitzplatzbereich findet eine Erhöhung um zwei Euro in den Kategorien „Vollzahler“ und „Ermäßigt“ statt. Keine Erhöhung ist für Jugendliche, Kinder, Besucher mit Behindertenausweis ab 80 % und Rollstuhlfahrer vorgesehen.
Der Kartenvorverkauf startet am morgigen Dienstag, den 03. März 2020 um 14:00 Uhr. Ab dann sind Eintrittskarten für die ersten beiden Heimspiele (13.03. / 20.03.) sowohl auf der Geschäftsstelle der Heilbronner Falken, bei Keyvent in Heilbronn als auch im Online-Ticketshop zu erwerben. Inhaber einer Sitzplatz-Dauerkarten haben wie gewohnt ein Vorkaufsrecht auf Ihren bisherigen Sitzplatz, erhalten hierzu aber nochmals eine gesonderte Email, über den genauen Ablauf, zugesendet.
(HF/fk)
  
    
EV Landshut
EV Landshut trifft in den Playdowns auf die Lausitzer Füchse / Best of Seven-Serie startet am 13.03. in Weißwasser – Erstes Heimspiel am 15.03

(DEL2)  DEL2-Aufsteiger EV Landshut kämpft in den Playdowns der Saison 2019/20 in der DEL2 zunächst gegen die Lausitzer Füchse um den Klassenerhalt. Dies steht nach dem Abschluss der Hauptrunde am Sonntagabend fest. Den Auftakt bildet ein Auswärtsspiel in Weißwasser am 13. März (19.30 Uhr/wee-EisArena). Das erste Spiel in Landshut steigt am Sonntag, den 15. März (17 Uhr/Eisstadion am Gutenbergweg). In der zweiten Serie treffen die Bayreuth Tigers auf die Eispiraten Crimmitschau. Die Sieger dieser beiden Serien spielen auch im kommenden Jahr in der DEL2. Die beiden Verlierer ermitteln in einer weiteren „Best of Seven“-Serie den Absteiger in die Oberliga.
„Natürlich haben wir uns das anders vorgestellt. Nichts desto trotz werden wir nun alle Kräfte bündeln, alle möglichen Anstrengungen unternehmen, um das Team auf den Punkt physisch und vor allem psychisch fit zu machen. Das Wichtigste dabei ,ist der Glaube an sich selbst und das Team, um so gemeinsam das große Ziel, den Klassenerhalt zu erreichen.
Dabei brauchen wir die Unterstützung der ganzen Region und bitten vor allem um den uneingeschränkten Rückhalt unserer Fans, damit wir auch in der nächsten Saison DEL2-Eishockey in Landshut erleben können. Jeder muss seine persönlichen Interessen und Befindlichkeiten hintenanstellen. Denn jetzt geht es nur um den EV Landshut, appelliert Hantschke an den Zusammenhalt der großen EVL-Familie.
Die Termine der „Best of Seven“-Serie gegen die Lausitzer Füchse im Einzelnen:
Spiel 1: Freitag, 13. März 2020, 19.30 Uhr: Lausitzer Füchse – EV Landshut
Spiel 2: Sonntag, 15. März 2020, 17 Uhr: EV Landshut – Lausitzer Füchse
Spiel 3: Freitag, 20. März 2020, 19.30 Uhr: Lausitzer Füchse – EV Landshut
Spiel 4: Sonntag, 22. März 2020, 17 Uhr: EV Landshut – Lausitzer Füchse
Spiel 5 (wenn nötig): Dienstag, 24. März 2020, 19.30 Uhr: Lausitzer Füchse – EV Landshut
Spiel 6 (wenn nötig): Freitag, 27. März 2020, 19.30 Uhr: EV Landshut – Lausitzer Füchse
Spiel 7 (wenn nötig): Sonntag, 29. März 2020, 19.30 Uhr: Lausitzer Füchse – EV Landshut
Sobald Details zum Kartenvorverkauf vorliegen, werden diese bekannt gegeben.
(EVL/mm)
  
    
Ravensburg Towerstars
DIE PLAYOFFS KÖNNEN KOMMEN – TOWERSTARS STEHEN IM VIERTELFINALE

(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars haben mit einem 3:2 Sieg n.P. über den EHC Freiburg das Viertelfinale auf direktem Wege erreicht. Zuvor gab es noch einmal einen dramatischen Eishockeyabend, denn zweimal lagen die Towerstars zurück und im Fernduell hatte Bad Nauheim lange Zeit die Nase vorne.
Die Oberschwaben mussten in diesem Spiel auf die angeschlagenen Kilian Keller und David Zucker verzichten, trotz des erneuten Einsatzes von Förderlizenzspieler Boaz Bassen waren die vier Sturmreihen dadurch nicht komplett. Als fünfter Kontingentspieler blieb Jakub Svoboda draußen, der nach einer Verletzung vorletzter Woche ohnehin noch leicht angeschlagen ist. In der Startphase gingen beide Teams zwar äußerst zielstrebig zu Werke, dennoch waren wirkliche Torszenen Mangelware.
Die ersten hochkarätigen Möglichkeiten verbuchten die Gastgeber durch Andreas Driendl und Tero Koskiranta in der 5. und 6. Spielminute. Nach rund sieben Minuten ließ Jared Gomes die nächste Großchance folgen, er nahm einen Pass am rechten Bullykreis an und rauschte dann mit samt Torhüter und Puck über die Linie. Der Videobeweis bestätigte, dass kein regulärer Treffer erzielt wurde. Bitter war die Szene aber dennoch für Freiburg. Torhüter Ben Meisner verletzte sich, musste ärztlich untersucht werden und machte seinem Backup Leon Meder Platz. Der neu zwischen den Pfosten stehende Torhüter der Gäste bekam alsbald Gelegenheit sich zu beweisen, aber auch Towerstars Keeper Olafr Schmidt wurde verstärkt geprüft, insbesondere während einer numerischen Unterzahl ab der 16. Minute. Letztlich gingen beide Mannschaften trotz attraktivem Spiel und guten Kombinationen torlos in die erste Drittelpause.
Im zweiten Spielabschnitt änderte sich das Spielgeschehen kaum. Die Towerstars zeigten mehr Zug zum Tor und hatten dadurch auch mehr Chancen, Freiburg war aber immer brandgefährlich mit schnellem Umschaltspiel. In der 30. Minute war es auch prompt passiert, die Towerstars mussten den 0:1 Gegentreffer hinnehmen. Cam Spiro zog aus rechter Position ab und der abgefälschte Puck schlug hinter Towerstars Torhüter Olafr Schmidt ein. Dies war freilich ein Schock – sowohl für das Team von Coach Rich Chernomaz, als auch für die Ravensburger Fans. Zu diesem Zeitpunkt war nämlich bekannt, dass Bad Nauheim gegen Kaufbeuren führte. Chancen, noch im zweiten Drittel den Ausgleich zu markieren, gab es durchaus. Doch EHC-Goalie Meder war nicht zu überwinden.
Mit deutlich erhöhtem Druck ging es für die Gastgeber dann in den Schlussabschnitt, der noch mehr Dramatik zu bieten hatte, als zuvor. Nach nur zweieinhalb Minuten zog Pawel Dronia kurz nach der blauen Linie ab und die Hartgummischeibe fand den Weg am sichtlosen Wölfe-Torhüter vorbei zum 1:1 ins Netz.
Die Zuschauer peitschten ihr Team weiter nach vorne, doch der nächste Rückschlag folgte auf dem Fuß. In der 47. Minute werteten die Unparteiischen eine Szene nach einem Bully als Stockhalten von Thomas Brandl, das Powerplay sollten die Breisgauer postwendend nutzen. Der Gegentreffer fiel allerdings höchst unglücklich, denn der von Nikolas Linsenmaier aus spitzem Winkel abgegebene Schuss wurde erst durch einen Block von Daniel Stiefenhofer zum 1:2 ins Tor abgefälscht.
Noch bevor in der CHG Arena Ernüchterung über den möglichen Gang in die Pre-Playoffs aufkommen konnte, erlöste Andreas Driendl die Fans mit dem 2:2 Ausgleich. Wunderschön im Slot angespielt, vernaschte er Wölfe Torhüter Meder mit der Rückhand. Ganze 50 Sekunden waren zwischen den beiden Toren vergangen. Beflügelt von diesem Treffer und der emotionalen Stimmung waren die Towerstars jetzt drückend überlegen und hatten zweimal in Überzahl die Chance auf den dritten Treffer. Auf der Gegenseite schnellten die Pulswerte aber in der 50. Minute schlagartig nach oben. Bei einer entstandenen 2:1 Situation stand plötzlich Chris Billich frei vor dem Ravensburger Tor, Olafr Schmidt blieb mit einem starken Beinschienenreflex aber Sieg des Duells.
Letztlich tickte die Zeit herunter und es war schon im Vorfeld klar, dass den Towerstars ein Punkt für das sichere Erreichen der Playoffs reichen würde. Der Jubel war groß, als die Schlusssirene die reguläre Spielzeit beendete. Doch noch war die Entscheidung über den Zusatzpunkt nicht gefallen, diese verschoben beide Teams nach einer torlosen Overtime in das Penaltyschießen. Während alle drei Freiburger Anläufe von Olafr Schmidt entschärft wurden, reichte auf der Gegenseite der erfolgreiche Versuch von Robin Just zum Sieg.
Da Bad Tölz in Dresden einen Punkt machte, reichte das 5-Punkte Wochenende zwar nicht zum fünften Platz in der Abschlusstabelle, das tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch. Gegner im Viertelfinale ist der EHC Freiburg, am 13. März müssen die Towerstars hier zunächst auswärts ran.  
(EVR/fe)
  
    
EHC Lausitzer Füchse
TICKETVERKAUF FÜR DIE PLAYDOWN-SERIE BEGINNT - VERKAUF STARTET AM DONNERSTAG

(DEL2)  Der Ticketverkauf für die bevorstehende Playdown-Serie gegen den EV Landshut beginnt am Donnerstag, den 05.03.2020. Zunächst gehen nur die Tickets für die ersten beiden Heimspiele in den Verkauf.
Sie finden am 13.03.2020 und 20.03.2020 jeweils um 19.30 Uhr statt. Wenn nach vier Spielen noch kein Sieger dieser Serie feststeht, wird der Ticketverkauf entsprechend den weiteren Spielterminen fortgesetzt. Diese wurden von der DEL2 auf den 24.03.2020 und den 29.03.2020 festgelegt.
Dauerkarten, Sponsoren- und VIP-Jahrestickets behalten für alle Playdown-Spiele ihre Gültigkeit.
Für den Gästeblock L wird es einen eigenen Link geben, über den sich die Fans des EV Landshut ihre Tickets sichern können. Dieser wird dann über die Kanäle des EV Landshut veröffentlicht.
Der Verkauf startet sowohl online über www.eventimsports.de, als auch über die bekannten Vorverkaufsstellen und im Fanshop “Hockeyfuchs Lausitz” um 10.00 Uhr.
(EHCL/rb)
  
   
ECDC Memmingen
Heimrecht gesichert: Indians siegen am Bodensee

(OLS)  Der ECDC Memmingen hat das Auswärtsspiel beim EV Lindau mit 4:2 für sich entschieden können. Die Memminger sichern sich damit das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde, bereits am Freitag kann beim Heimspiel gegen Selb ein weiterer Schritt Richtung Meisterschaft gemacht werden.
Mit identischer Aufstellung im Vergleich zum Sieg gegen Rosenheim starteten die Indianer ins vorletzte Auswärtsspiel der Meisterrunde. Gleich zu Beginn erspielten sich die Maustädter ein deutliches Chancenplus und gingen in der 8. Minute durch Jannik Herm in Führung. Auch in der Folge waren die Rot-Weißen klar spielbestimmend, mussten am Ende aber noch mehrere Minuten in Unterzahl verbringen, als Niki Meier mit einer Spieldauerstrafe frühzeitig zum Duschen geschickt wurde.
Im zweiten Abschnitt legten die Indians dann wieder gut los, kaum waren sie wieder vollständig erhöhte Patrik Beck auf 2:0. Wenig später kamen die Gastgeber zum etwas überraschenden Anschluss durch Ochmann und waren plötzlich wieder voll im Spiel. Der EVL kam nun auf einmal zu mehreren Möglichkeiten und forderte den starken Joey Vollmer einige Male. Die Memminger brauchten eine Überzahlmöglichkeit, um wieder die Kontrolle zu übernehmen. Fabian Voit verwertete in der 36. Minute zum 3:1 und stellte die Weichen auf Sieg. Als dann Steven Deeg kurz später auf 4:1 erhöhte, war die Partie entschieden. Nach toller Kombination über Herm und Beck musste der Angreifer mit der Nummer 91 nur noch einschieben.
Im letzten Drittel passierte dann nicht mehr viel. Die Indians bestimmten das Spiel weiterhin, erzielten aber kein Tor mehr. Das fiel auf der anderen Seite, als Ochmann mit seinem zweiten Treffer des Abends den Endstand herstellte.
Die Indians haben mit dem Erfolg am Bodensee ein weiteres Ziel erreicht, sie können nun nicht mehr aus den Top-4 verdrängt werden und genießen in der ersten Playoff-Runde sicher Heimrecht. Um den Meistertitel in der Oberliga-Süd feiern zu können fehlen aber noch ein paar Punkte. Diese sollen am nächsten Wochenende eingefahren werden. Am Freitag kommen die Selber Wölfe zum letzten Heimspiel der Meisterrunde an den Hühnerberg, Tickets für diese Partie sind bereits erhältlich. Am Sonntag geht es zum Abschluss zum EV Füssen.
(ECDCM/mfr)
  
    
Starbulls Rosenheim
Starbulls „Meet and Greet Brunch“ im B&B Hotel Rosenheim

(OLS)  Am kommenden Samstag, den 07.03.2020, veranstalten die Starbulls zusammen mit ihrem Partner „B&B Hotel Rosenheim“ einen ganz spezielles „Meet and Greet“ in den Räumlichkeiten direkt am Bahnhof Rosenheim. Als besonderes Schmankerl kommt dieses Mal auch das leibliche Wohl ihm Rahmen eines Frühstücks-Brunch nicht zu Kurz.
Kurz vor dem Start in die Playoffs 2019/2020 präsentieren sich die Starbulls nochmal ihren Fans: Im Rahmen eines „Meet and Greet Brunch“ beim Starbulls Partner „B&B Hotel Rosenheim“ gibt es für alle Grün-Weißen Anhänger die Möglichkeit, sich Autogramme ihrer Idole zu sichern. Neben den begehrten Autogrammkarten steht das gesamte Team der Starbulls auch für Fotos und Fragen zur Verfügung. Damit ist dieses Event auch die ideale Möglichkeit, einmal „hinter den Helm“ der Spieler zu blicken und die Starbulls Cracks persönlich kennen zu lernen.
Als besonderes Highlight des Tages, besteht während der Veranstaltung auch die Möglichkeit sich vom hervorragen Gastro-Team des „B&B Hotel Rosenheim“ bei einem Frühstückbrunch verköstigen zu lassen. Dieser wird am kommenden Samstag, den 07.03.2020 ab 10:30 Uhr zu einem vergünstigten Preis von nur 5 € pro Person angeboten und kann kurzfristig vor Ort gebucht werden.
Wann: Samstag, 07.03.2020 / ab 10:30 Uhr – 12:00 Uhr
Wo: B&B Hotel Rosenheim / Eduard-Rüber-Straße 1 / 83022 Rosenheim
Was: „Meet and Greet Brunch“ Autogrammstunde mit dem gesamten Starbulls Team
(SBR/cs)
  
    
ERC Sonthofen
Verdienter 9:5-Erfolg des ERC Sonthofen gegen den EHC Klostersee - Sonthofen schließt die Verzahnungsrunde damit auf Tabellenplatz eins ab

(OLS)  Beide Teams begannen abwartend, ohne richtige Torchancen herauszuspielen. In der fünften Minute Aufbaufehler bei den Bulls. Dies nutzten die Grafinger sofort eiskalt aus: Gaschke mit dem 0:1-Führungstreffer. Doch die Bulls schlugen direkt zurück. Nur 25 Sekunden später der Ausgleich durch eine feine Einzelleistung von Edgars Homjakovs. Doch erneut waren nur wenige Sekunden gespielt, da fiel der nächste Treffer. Quinlan mit dem Versuch von der Blauen und dieser ging direkt ins Netz hinter Christian Schneider. Doch wieder schlug der ERC wenig später zurück. Marc Sill markierte in der 6. Spielminute das verdiente 2:2. Im Anschluss Sonthofen das tonangebende Team, Klostersee immer wieder bei vereinzelten Kontern gefährlich. Doch beim 2:2 sollte es bis zum Drittelende bleiben.
Im zweiten Drittel begannen die Grafinger noch zwanzig Sekunden in Überzahl. Kurz nach Ende des Powerplays fiel dann doch noch das 2:3 aus Sicht der Bulls. Nur weitere zwei Minuten später der nächste Rückschlag für den ERC. Quinlan baute die überraschende Führung auf 2:4 aus. Danach ersetzte Konstantin Kessler Christian Schneider im Tor des ERC. Zu diesem Zeitpunkt die Bulls ungeordnet und ein ordentlicher Spielaufbau sollte zunächst nicht mehr gelingen. Nach 30 Minuten fing sich das Team von Martin Ekrt aber wieder und dominierte fortan das Spiel. So war es erneut Edgars Homjakovs, der auf 3:4 verkürzte. Wenige Minuten später der Ausgleich durch Jörg Noack. Jetzt Sonthofen das deutlich bessere Team. Sie schnürten die Grafinger immer wieder in deren Drittel fest. In der 37. Minute der verdiente Führungstreffer. Philipp Sander mit einer schönen Ablage auf Manuel Malzer und dieser fackelte nicht lange und traf zur 5:4-Führung. Im Anschluss hätten die Bulls das Ergebnis noch ausbauen können, taten sie aber bis zum Drittelende nicht mehr.
Kurz nach der Drittelpause diesmal der ERC erfolgreich: Adam Skala mit der 6:4-Führung. Nun die Bulls am Drücker, Klostersee fast nur noch im eigenen Drittel. Dennoch musste Konstantin Kessler in der 53. Minute hinter sich greifen. Einen der wenigen Konter schloss erneut Quinlan zum 6:5 ab. Doch dann kamen die Minuten von Filip Stopinski. Zwischen der 55. und 59. Minute markierte er einen lupenreinen Hattrick und schraubte das Ergebnis auf 9:5 hoch, was auch den Endstand markierte.
In der anschließenden Pressekonferenz war Martin Ekrt erneut stolz auf sein Team: „Die Mannschaft hat heute erneut Charakter gezeigt, trotz der Rückstände. Wir wollen sportlich auf jeden Fall in der Oberliga bleiben und hoffen sehr, dass auch das Finanzielle klappen wird.“
(ERCS/sf)
  
    
ESC Moskitos Essen
4:6-Niederlage beim KEV zum Hauptrunden-Abschluss für die Wohnbau Moskitos

(OLN)  Im letzten Spiel der Hauptrunde trafen die Moskitos am Sonntag nachmittag in der altehrwürdigen Rheinlandhalle auf den Krefelder EV 81. Die Hausherren hatten nach einer eher bescheidenen Saison in den letzten Spielen mit Auswärtssiegen in Halle und Erfurt und einem Punktgewinn in Duisburg aufhorchen lassen.
Die Moskitos heute absprachegemäß mit Kevin Beech im Tor, allerdings immer noch ohne Lamers und auch ohne LeBlanc, hatten nur zwölf Feldspieler zur Verfügung, Krefeld deren 20.
Zu Beginn ein ausgeglichenes Spiel mit mehr Spielanteilen für die Moskitos und in der 14. Minute konnte Saccomani zu 1:0-Führung für Essen einnetzen. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer, denn nur 55 Sekunden später folgte ein Eigentor der Moskitos, als einem Verteidiger der Puck vom Schlittschuh ins Tor sprang, das Tor wurde Kiedewicz gutgeschrieben. Krefeld nun im Aufwind, die Folge das 2:1 durch Schitz, der freistehend im Slot Beech keine Chance ließ.
Drittelpause und die Moskitos in den ersten fünf Minuten des Mittelabschnitts die bessere Mannschaft, ohne jedoch zu einem zählbaren Erfolg zu kommen. Eine Strafe gegen McLeod und einen Wechselfehler bestrafte Krefeld, die zu zweit alleine auf Beech zusteuern konnten, mit dem 3:1 durch Schmitz. Essen nun komplett aus dem Tritt und Krefeld legte in der 30. und 36. Minute durch Kiedewicz und Demetz zum 5:1 nach.
Coach Schneeberger nahm nun einen Torwartwechsel vor und Frensel kam für Beech ins Essener Gehäuse. Essen weiter bemüht und Hoffmann und Saccomani (39. + 40.) konnten das Team kurz vor dem Drittelende wieder auf 5:3 heranbringen.
Im letzten Abschnitt zunächst weitere Bemühungen der Moskitos, weiter heranzukommen, doch spätestens beim wieder gut haltenden Basti Staudt im Krefelder Tor war Endstation. In Minute 49 mit dem 6:3 durch Jamieson so etwas wie eine Vorentscheidung, auch wenn Kapitän Kreuzmann in der 55. Minute noch einmal auf 6:4 verkürzen konnte.
Die Torwartherausnahme von Schneeberger kurz vor dem Ende für einen weiteren Feldspieler brachte leider nicht den notwendigen Treffer zum Anschluss, so dass es am Ende beim verdienten 6:4-Erfolg für das junge Krefelder Team blieb.
(ESCE/ea)
  
    
Herner EV
4:2 Sieg im letzten Hauptrundenspiel in Rostock - Volle Konzentration auf die Play-offs

(OLN)  Herne hat die Hauptrunde mit einem 4:2 Auswärtssieg bei den Rostock Piranhas abgeschlossen und belegt mit 97 Punkten am Ende den zweiten Platz der Oberliga-Nord.
Dass Spiel in Rostock verlief für das Team von Trainer Danny Albrecht zunächst recht schleppend. Die besseren Chancen hatte Rostock und die lagen nach dem ersten Drittel durch zwei frühe Treffer von Tomanek und Pauker mit 2:0 in Führung.
Im Mitteldrittel änderte sich etwas das Bild, denn Herne kam immer besser in Schwung, konnte aber erst in der Schlussminute durch Alexandrov auf 2:1 verkürzen.
Im letzten Drittel spielte Rostock weiter gut mit, doch der Herner EV dreht die Begegnung. Zunächst gelang Dennis Palka der Ausgleich, Dominik Piskor brachte das Team vom Gysenberg in Überzahl acht Minuten vor dem Ende in Führung. Diese hielt bis zur Schlussphase, in der die Gastgeber ihren Torwart zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahmen. Dennis Thielsch versenkte den Puck im leeren Rostocker Tor zum 4:2 Endstand.
Jetzt gilt die ganze Konzentration auf die Play-offs. Herne beginnt am 13.März um 20 Uhr mit einem Heimspiel in der Hannibal-Arena. Der Gegner steht noch nicht fest, da die Oberliga-Süd noch zwei Spieltage absolvieren muss. Gespielt wird im Achtelfinale im Modus Best-of-Five.
(HEV/du)


Bitteres Saisonaus für Marcus Marsall!

(OLS)  Es hatte sich am Wochenende bereits abgezeichnet, seit Montagabend ist es traurige Gewissheit. HEV-Stürmer Marcus Marsall hat sich in der Partie gegen die Hannover Scorpions einen Kreuzbandriss zugezogen und muss operiert werden. Damit ist für ihn die Saison natürlich beendet.
„Es tut uns einfach unfassbar leid für ihn. Wir werden Marsi so gut es geht unterstützen. Er ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil des Teams. Wir können jetzt aber nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern werden als Team noch enger zusammenrücken, um diesen Ausfall, der natürlich sehr weh tut, gemeinsam aufzufangen“, gab HEV-Coach Danny Albrecht schnell das Motto „Alle für Marsi“ aus.
Neuigkeiten gibt es auch zu den beiden Iserlohner Förderlizenzspielern Julian Lautenschlager und Erik Buschmann. Beide werden am kommenden Montag das Training am Gysenberg aufnehmen, bereits am kommenden Donnerstagabend aber schon erstmalig zum Team stoßen, ohne jedoch auf das Eis zu gehen. „Sie werden, wie besprochen, die Saison in Iserlohn zu Ende spielen. Anschließend unterstützen sie uns dann bei den kommenden Aufgaben in den Playoffs“, so Danny Albrecht.
Der HEV bestreitet sein erstes Playoff-Spiel am Freitag, 13. März, um 20 Uhr am Herner Gysenberg. Aktuell sieht alles danach aus, dass der Altmeister EV Füssen nach Herne kommt.
(HEV/ms)
  
    
Icefighters Leipzig
Das sind die Playoffs 2020

(OLN)  Jetzt geht es richtig los, die Meisterrunde der Oberliga Nord ist vorbei, die Platzierungen stehen fest. In knapp zwei Wochen starten wir in die Playoffs 2020!
Sicher ist nach dem Ende der gestrigen Begegnungen, dass die EXA IceFighters auf Platz 5 und damit auswärts am 13.03.20 im Achtelfinale der Playoffs gegen den noch zu ermittelnden Viertplatzierten aus der Oberliga Süd beginnen. Das erste und vorerst einzige feststehende Heimspiel steigt in der Kohlrabizirkus Eisarena am Sonntag, den 15.03.20 bereits um 17.00 Uhr.
Am darauf folgenden Dienstag, den 17.03.20, geht es dann zum dritten Spiel noch einmal auswärts. Spiel 4 und 5 wären dann, falls erforderlich, am 20.03. daheim und am 22.03. auswärts für unser Team.
Hier die gesamten Playoff-Termine im Überblick:
Achtelfinale:
13.03., 15.03., 17.03., 20.03.*, 22.03.*
Viertelfinale:
24.03., 27.03., 29.03., 31.03.*, 03.04.*
Halbfinale:
05.04., 07.04., 09.04., 11.04.*, 13.04.*
Finale:
17.04., 19.04., 21.04., 24.04.*, 26.04.*
*falls erforderlich
Auch wenn der Achtelfinal-Gegner der EXA IceFighters erst am nächsten Wochenende fest steht, beginnt ab morgen, 03.03.20, der Vorverkauf fürs erste Heimspiel am 15.03.20 in allen bekannten Vorverkaufsstellen und in unserer Geschäftsstelle im Kohlrabizirkus zu den bekannten Öffnungszeiten (Dienstag und Donnerstag 14-19 Uhr).
Wie zum Saisonbeginn angekündigt, behalten alle Dauerkarten der Saison 19/20 für die Playoff- Heimspiele ihre Gültigkeit.
Außerdem gehen wir nun mit Vollgas an die Planungen unserer großen Playoff-Auswärtsfahrt. Diese findet jetzt am Freitag, den 13.03.20 statt. Je nach Gegner wird die Abfahrtszeit vermutlich in den frühen Mittagsstunden liegen. Buskosten für die Fanbusse liegen wie angekündigt bei 40,- Euro pro Person, ein Lunchpaket kann optional für 6,- Euro dazu gebucht werden. Wir freuen uns auf eure Anmeldungen an auswaertsfahrtenleipzig @gmail.com oder an 'Auswärtsfahrten IceFighters Leipzig’ auf Facebook.
(IFL/sr)
  
    
Rostocker EC
Piranhas verlieren nach frühem 0:2 noch 2:4 - Aber es war ein gutes Spiel der Rostocker zum Hauptrunden-Abschluss in der Oberliga Nord gegen den Herner EV

(OLN)  Nach dem 3:0 am Freitag bei den Icefighters Leipzig beendeten die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs die Hauptrunde der Oberliga Nord 2019/20 am Sonntagabend in der Eishalle Schillingallee mit einem 2:4 (2:0, 0:1, 0:3) gegen den Herner EV.
„Hut ab vor der Leistung der Mannschaft – sie hat sich den Sieg absolut verdient. Jeder hat für jeden gekämpft, und wir blockten ohne Ende Schüsse. Besonders freute es mich für ,Urbi‘, der den ersten Shutout (kein Gegentor – d. Red.) der Saison feiern konnte. Und super wichtig, dieses gute Gefühl in die Spiele gegen Duisburg mitzunehmen“, sagte REC-Trainer Christian Behncke nach der Partie in Leipzig.
Gestern erzielten die Rostocker früh zwei Treffer und besaßen weitere gute Chancen (Gerstung/3., Becker an den Pfosten/6., Tomanek/8. und 14.), so dass das 2:0 nach dem ersten Drittel schmeichelhaft für Herne war, zumal die Gäste nur zu einer einzigen Möglichkeit kamen, und das auch erst nach einer Viertelstunde.
Doch das sollte sich ändern. Im Mittelabschnitt kam der HEV, gegen den die Piranhas 2019/20 nie gewinnen konnten, besser in die Partie, hatte ein Chancenplus und schaffte, obwohl Keeper Urbisch mehrfach gut hielt, verdient den Anschlusstreffer. Doch auch die Gastgeber hatten weiterhin ihre Gelegenheiten, so durch Pauker (28./daneben).
Im letzten Drittel mischte der REC ebenfalls ordentlich mit (ein Tor von Kurka fand keine Anerkennung/46.), doch die Treffer erzielten nur noch die Gäste.
Christian Behncke: „Es war ein gutes Spiel von uns. Wir hätten vor allem im ersten Drittel noch ein, zwei Tore mehr machen müssen. Ärgerlich war die strittige Strafe gegen Jannik Weist vor dem 2:3.“
Neben den Verletzten Krüger, Beck und Kohl sowie dem leicht angeschlagenen Koopmann fehlten Junge (für die Eisbären Berlin Juniors im Einsatz) und als „überzähliger“ dritter Kontingentspieler Lukacevic.
Die Saison ist aber noch nicht zu Ende: In den Pre-Playoffs treffen die Piranhas nun auf die Füchse Duisburg. Los geht es am Donnerstag um 19.30 Uhr auswärts. Am Sonntag hat der REC dann ab 19 Uhr Heimvorteil. Es gilt der Modus „Best of three“: Wer zuerst zwei Spiele gewinnt, zieht in die nächste Playoffrunde ein. Eventuelle dritte Partie erneut in Duisburg: 10. März. 
(REC/at)
  
    
Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
TSV Erding
Höchstadt zu clever für Erding

(BYL)  Eine Nummer zu groß war der Höchstadter EC am Sonntagabend für 
die Erding Gladiators. Die Alligators gewannen 5:2 (2:0, 3:1, 0:1) und 
haben die Oberliga-Verzahnungsrunde damit auf Rang drei abgeschlossen. 
Die Gladiators sind Fünfter und müssen nun in den Playoffs gegen Passau 
ran.
Beide Team konnten relativ locker in die Partie gehen, waren sie doch 
schon für die Playoffs qualifiziert. Es ging also nur noch um die 
Platzierung. Während die Alligators fast komplett angereist waren, 
standen bei den Gladiators fast mehr Spieler auf der Ausfallliste als 
auf dem Spielbericht. Neben den beiden Torhütern Gerlspeck und Mende 
fehlten die Verteidiger Cramer, Schmelcher, Schwarz und Wagner sowie die 
Stürmer Dürr, Gantschnig, Magg und Michl wegen Krankheit oder 
Verletzung. Dafür stand Spindler nach langer Verletzungspause wieder im 
Kader, dazu mit Bergmeister, Knallinger und Modlmayr drei Youngster.
Die Partie begann flott, mit leichten Vorteilen für den Oberligisten aus 
Franken. In der fairen Partie gab es kaum Unterbrechungen, die erste 
Strafe gegen den HEC sprach der sichere Hauptschiedsrichter Michael 
Fischer erst in der 13. Minute aus. Da stand es allerdings schon 1:0 für 
Höchstadt, ein zweimal abgefälschter Pass fiel Anton Seewald vor den 
Schläger, der keine Mühe hatte. Bei der ersten Strafe gegen Erding 
dauerte es nur wenige Sekunden, dann versenkte Milan Kostourek den Puck 
zum 2:0 im Winkel (17.).
Den besseren Start in den Mittelabschnitt erwischten die Gäste, nach 99 
Sekunden erhöhte Jari Neugebauer auf 3:0. Aber Erding kämpfte 
unverdrossen weiter, und in Überzahl gelang Daniel Krzizok der 
Anschlusstreffer zum 1:3 (31.). Wenig später waren die Gladiators erneut 
in Überzahl, liefen aber in einen Konter, den Jiri Mikesz mit Glück zum 
4:1 abschloss (33.). Auch in der Folge taten sich in der Erdinger 
Defensive immer wieder Lücken auf, was die Gäste zu Kontern nutzten. 
Einer dieser Gegenstöße brachte das 5:1 durch Juris Upitis (39.). Das 
war die Vorentscheidung.
Es war nicht so, dass die Gastgeber keine Chancen gehabt hätten, 
speziell in Überzahl waren beste Möglichkeiten vorhanden, aber 
HEC-Torwart Benjamin Dirksen hielt überragend.
Auch im Schlussabschnitt war es eine unterhaltsame Partie mit Torszenen 
auf beiden Seiten. Die Gladiators ließen sich nicht hängen, kämpften bis 
zum Schluss und wurden noch mit dem 2:5 durch Oliver Wawrotzki belohnt.
(TSVE/wk)
  
    
EHC Königsbrunn
Königsbrunn beendet die Saison mit einem deutlichen Sieg

(BYL)  6:2 für den EHC Königsbrunn stand es nach dem Auswärtsspiel gegen die „Mammuts“ der EA Schongau. Dabei ließen die Brunnenstädter wieder zahlreiche Großchancen aus und hatten zeitweise Mühe gegen hochmotivierte Gastgeber.
EHC-Coach Waldemar Dietrich musste in der Partie auf die Verletzten Alexander Strehler, Maxi Hermann und Max Arnawa verzichten, Anton Zimmer durfte aufgrund seiner Spieldauerstrafe nur von der Tribüne aus am Spielgeschehen teilnehmen. Mit 14 Feldspielern standen Coach Waldemar Dietrich gerade mal zwei komplette Reihen zur Verfügung. Doch auch Schongau konnte wegen einer grassierenden Grippe nur mit 14 Feldspielern antreten.
Der EHC startete gut in die Partie und erarbeitete sich Chancen, aber auch Schongau versteckte sich nicht und tauchte immer wieder gefährlich vor dem Königsbrunner Tor auf. Den ersten Treffer markierte aber der EHC, der in der zehnten Spielminute durch das Tor von Elias Maier mit 1:0 in Führung ging. Der Treffer fiel nach einer Überzahlsituation für Königsbrunn, die Mammuts waren gerade wieder komplett. Die Freude der Brunnenstädter währte aber nur kurz, denn nur eine Minute später konnte Schongau in Überzahl ausgleichen, bei dem abgefälschten Treffer war Königsbrunns Goalie Nico Hetzel chancenlos. Drei Minuten später sorgte aber Mauro Seider ebenfalls in Überzahl für die erneute Führung zum 2:1, vier Sekunden bevor die Strafzeit der Mammuts ablief. Bis Drittelende fielen aber keine weiteren Treffer mehr.
Im mittleren Spielabschnitt erhöhte Jakub Šrámek auf 3:1, nach Nico Neubers feinem Pass tankte sich der Tscheche durch die Schongauer Defensive und ließ dem gegnerischem Goalie keine Chance. Der EHC hatte zu diesem Zeitpunkt schon die besseren Chancen, leistete sich aber immer wieder gefährliche Fehler im eigenen Drittel. In der 28. Spielminute landete der Pass eines Königsbrunners beim Gegner, dieser musste nur noch zum 3:2 einnetzen. Der Treffer gab den Mammuts sichtlich Rückenwind, Schongau startete eine Druckphase. Doch der EHC überstand diese schadlos und übernahm danach wieder das Ruder. Allerdings ließ Königsbrunn zahlreiche hochkarätige Chancen liegen, doch zwei Minuten vor der letzten Pause netzte dann Hayden Trupp doch noch zum 4:2 für den EHC ein. Mit diesem Ergebnis ging es dann ein letztes Mal in die Kabinen.
Der EHC schuf im letzten Drittel schnell Fakten. In der 44. Spielminute schickte Dominic Auger mit einem perfekt getimten Pass Jakub Šrámek auf die Reise, nachdem er seinen Bewachern enteilt war netzte er sehenswert zum 5:2 ein. Sechs Minuten später durfte sich auch Nico Neuber in die Scorerliste eintragen, sein Treffer sorgte für den 6:2 Endstand. Die Gastgeber waren zwar bemüht und kämpften tapfer bis zum Schlusspfiff, hatten aber in den letzten zwanzig Spielminuten nur wenig entgegenzusetzen.
Königsbrunn siegt auch in der Höhe verdient gegen Schongau und kann sich jetzt auf die neue Saison konzentrieren. Schongau hingegen muss nun in einem Best-of-Five Modus gegen den ESC Dorfen antreten, der Verlierer aus dieser Serie wird in die Landesliga absteigen.
EHC-Coach Waldemar Dietrich war nach der Partie zufrieden mit seiner Mannschaft: „Bei uns ging es eigentlich um nichts mehr. Aber wir wollten das letzte Spiel unbedingt gewinnen und uns nichts nachsagen lassen. Wir haben in den letzten Partien immer geführt und dann zum Ende hin verloren. Unseren mitgereisten Fans wollten wir heute ein gutes Spiel bieten, was uns teilweise ja auch gelungen ist. Im zweiten Drittel haben wir nach dem 3:2 zwar nochmals gewackelt, im letzten Spielabschnitt war meiner Meinung nach bei Schongau die Luft raus. Wir haben verdient gewonnen und wünschen Schongau alles Gute bei den nächsten Spielen, der EHC hat jetzt schon Sommerpause.“
(EHCK/hp)
  
    
TEV Miesbach
TEV MIESBACH ist Bayerischer Meister 2019/20

(BYL)  Die Ausgangslage für das letzte Spiel der Verzahnungsrunde war klar. Ein Sieg musste her um den Bayernliga Titel einzufahren. Dies gelang unserer Mannschaft in einem umkämpften Spiel gegen den HC Landsberg und sie gewann am Ende mit 1:3 (1:1/0:1/0:1). Damit ist der TEV Miesbach neben Vorrundensieger, Bayernligasieger auch auf dem 2.Platz der Verzahnungsrunde hinter den dominierenden Sonthofen Bulls. Die Mannschaft von Peter Kathan wird das erste Viertelfinalspiel, Zuhause am 13.03. gegen den Sieger aus der Pre-Playoff Partie: EHC Waldkraiburg  vs. TSV Peißenberg bestreiten. Am gestrigen Abend konnte der TEV auf den gesamten Kader zurückgreifen, bis auf Beppo Frank der noch an einer Verletzung aus dem Erding Spiel laboriert.
Im 1. Spielabschnitt begannen beide Mannschaften konzentriert in der Defensivarbeit, so waren hochkarätige Chancen vorerst Mangelware. In der 8. Spielminute brachte Filip Kokoska den TEV erstmals in Führung. Unsere Nummer 46 konnte einen Schuss von Verteidiger Stefan Mechel abfälschen und so das 0:1 erzielen. Im weiteren Spielverlauf egalisierten beide Mannschaften sich weitestgehend. In der 19. Spielminute waren die Gastgeber erstmals im Powerplay erfolgreich. Sturm nutzte einen Abpraller und schob zum 1:1 Ausgleich ein. Mit diesem Spielstand ging es ein erstes mal in die Kabinen.
Im 2. Drittel übernahm der TEV die Spielkontrolle und versuchte Druck auf das gegnerische Tor zu erzeugen. In der 34. Spielminute schlug das Powerplay des TEV Miesbach zu. Stiebinger beförderte die Scheibe aus dem eigenen Drittel zu Dusan Frosch der den sich freilaufenden Bobby Slavicek bediente. Der TEV- Scorer ließ sich nicht zwei Mal bitten und versenkte das Spielgerät staubtrocken im oberen linken Eck zum 1:2. Der TEV spielte weiter abgeklärt und hätte durch einen 5 + Matchstrafe seitens der Landsberger sogar noch erhöhen können, jedoch ging es mit 1:2 ein letztes Mal in die Kabinen.
Im letzten Spielabschnitt starteten die Riverkings mit viel Schwung und setzte nochmal alles daran den Ausgleich zu erzielen. Doch eine bärenstarke Mannschaftsleistung, sowie ein überragender Timon Ewert verhinderten den Ausgleich. Der TEV blieb weiterhin Defensivkompakt  und konnte in weiterer Folge immer wieder Nadelstiche setzen. Am Ende nahmen die Landsberger zugunsten eines sechsten Feldspieler den Torhüter vom Eis und versuchten nochmal alles den Ausgleich zu erzielen. Der TEV war es aber der den Schlusspunkt in einer schnellen und harten Partie setzte. Von Felix Feuerreiter kam die Scheibe zu Stephan Stiebinger der aus dem eigenen Drittel aufs leere Tor draufhielt. Der Puck sprang von der Latte hinters Tor, wo Filip Kokoska diesen erobern konnte und den 1:3 Endstand fixierte. Nach Spielende wurde die Meistermannschaft von Regionalobmann Frank Butz mit einem Pokal geehrt, es erklang die Bayernhymne und das Team feierte auf dem Eis mit den ca. 70 mitgereisten Fans. Feuchtfröhlich ging dann in der Kabine zu, bevor die Heimfahrt angetreten wurde. Angekommen in Miesbach warteten noch einige Fans in der Stadiongaststätte auf die Meisterlichen und gemeinsam wurde der besondere Abend bis in die frühen Morgenstungen gen(beg-)ossen!!
Am Ende gewinnt der TEV Miesbach das dritte Spiel in Folge und sicherte sich in einem furiosen Endspurt noch die Meisterschaft. „ Ich bin natürlich happy, in meinem ersten kompletten Jahr als Trainer gleich einen Titel zu gewinnen und stolz auf die Mannschaft, die sich in den letzten Spielen wieder gesteigert hat. Wir feiern jetzt natürlich etwas, sind aber am Dienstag schon wieder auf dem Eis und bereiten uns auf die Play-Offs vor. Hierauf gilt ab Dienstag der volle Fokus,“ berichtet Peter Kathan freudig.
(TEVM/sm)
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
Zurück zu altem Glanz: Löwen besiegen Passau

(BYL)  Es war eine Partie, die für die Waldkraiburger Löwen in der Verzahnungsrunde der Eishockey Bayernliga eigentlich unter einem schlechten Stern stand. Auf ganze sieben Spieler musste der EHC an diesem einzigen Spieltag der Woche verzichten und dennoch lieferte man beim 2:4 (1:2/0:0/1:2) Auswärtssieg gegen die Black Hawks aus Passau eine kämpferische Höchstleistung ab, die fast an den Anfang der laufenden Saison erinnert.
Die Löwen liefen in diesem letzten Spiel der Verzahnung mit Christoph Lode als Start-Torhüter auf und dies sollten die beiden Trainer Alex und Sergej Piskunov auf keinen Fall bereuen. Erst einmal war jedoch Passau am Zug. Die Habichte kamen eindeutig besser ins Spiel, die Querelen um die Entlassung des Trainers scheinen die Spieler nicht weiter zu beeinträchtigen. Waldkraiburg hingegen, die heute das Zünglein an der Meisterschafts-Waage sein konnten - Passau hatte bei einem Sieg und gleichzeitiger Miesbacher Niederlage noch die Chance, wirkte anfangs noch etwas unsortiert. So war es fast folgerichtig, dass früh im Spiel der erste Treffer für die Passauer fiel. Dominik Schindlbeck ließ den Anhang der Black Hawks ein frühes 1:0 bejubeln. In der fünften Minute, nicht lange nach dem Treffer zum 1:0, schaffte es Ales Kreuzer allein vor das Tor der Löwen, doch Christoph Lode pariert mit seiner ersten Großtat des Abends diese Möglichkeit. In der Folge finden auch die Waldkraiburger Spieler besser ins Spiel und kreieren mit den abermals umgestellten Reihen auch Chancen. So ist es Leon Decker der in der neunten Minute nach Vorlage von Nico Vogl in den „Slot“ eine dieser Chancen vergibt. Doch lange musste der rund 70 Menschen starke Löwen-Anhang nicht auf den ersten Treffer des Abends warten. Nach Zuspiel von Tomas Rousek und Mathias Jeske, ist es der Kapitän Michael Trox, der aus der Halbposition mit einem trockenen Schuss aus dem Handgelenk die Scheibe im Kasten hinter Clemens Ritschel unterbringt. Für den Rest des Drittels holen sich die Löwen die Hoheit über das Spiel zurück, so kommt es, dass Josef Straka, in einer 5-gegen-3-Situation für die Löwen, erneut auf Zuspiel von Tomas Rousek und Mathias Jeske, den zweiten Treffer und auch den Pausenstand besiegelt.
Im zweiten Drittel sollten die Löwen die Oberhand behalten. Gleich in der ersten und zweiten Minute durften es Straka und darauf auch Judt, der heute als Verteidiger agierte und seine Arbeit nicht schlecht verrichtete, es von der blauen Linie versuchen. Auch auf Passauer Seite versuchte man das Ergebnis in diesem zweiten Drittel wieder zu egalisieren, doch weder Christoph Gawlik, der es von der blauen Linie versuchen durfte, noch Patrick Geiger, der in diesem Spiel einer der Aktivposten war, kamen am stark stehenden Christoph Lode vorbei. Das Gegenstück zu Patrick Geiger bildete auf der Seite der Waldkraiburger Nico Vogl, der erneut ein starkes Spiel ablieferte und immer präsent und aktiv vor des Gegners Tor war, doch auch er konnte in diesem Drittel nicht treffen und so gingen beide Teams, mit einem Chancen-Plus auf der Seite der Löwen, in die Pause.
Der dritte Spielabschnitt begann mit kollektivem Jubel. Nachdem im zweiten Drittel zwar, teilweise hochkarätige, Chancen vorhanden waren aber kein Tor fiel, war es umso erleichternder für den Anhang, das frühe 1:3 bejubeln zu dürfen. Erneut hieß der Vorlagengeber Tomas Rousek, dieses Mal im Zusammenspiel mit Leon Judt. Der Vollstrecker hingegen war erneut Josef „Beppi“ Straka. Mit dieser Zwei-Tore-Führung im Rücken spielten die Löwen zunächst so weiter wie sie es die vorhergehenden Durchgänge auch taten. Möglichkeiten von Rousek, Vogl oder Decker, der in der achten Minute mustergültig von Nico Vogl bedient wurde, verhallten jedoch torlos. Ab der 50. Spielminute begann auch die Mannschaft aus der Dreiflüssestadt den erwartbaren Druck auszuüben. Eingeleitet wurde das Ganze von Petr Sulcik, der in der zehnten Minute das Waldkraiburger Tornetz zum wackeln brachte – zum Glück für die Waldkraiburger jedoch von der falschen Seite aus. Die Löwen entlasteten sich in dieser Phase nur noch und konzentrierten sich hauptsächlich auf die Verteidigung. So kommt es in der 14. Minute sogar noch zu einem Pfostentreffer von Josef Straka, der, von Tomas Rousek bedient, hier seinen dritten Treffer markieren hätte können. Mitten in der Druckphase der Niederbayern dann der Treffer der noch einmal für Spannung im Spiel sorgt. Nachdem Christoph Lode eine Scheibe Passaus blocken kann, liegt diese neben ihm frei und weder er, noch die Verteidigung schaltet schnell genug. Dominik Schindlbeck hingegen sieht den Puck, schaltet und schiebt diesen, in Passauer Überzahl, ins leere Tor ein. Mit Blick auf einen möglichen Ausgleich wird der Druck Passaus in der Folge noch größer und Christoph Lode zeichnet sich mit weiteren großartigen Paraden aus. Auch die Löwen-Verteidigung riskiert ihre körperliche Unversehrtheit um diese drei Punkte über die Zeit zu retten. Mit Erfolg, auch nachdem die Black Hawks Clemens Ritschel für einen sechsten Feldspieler vom Eis nehmen, erzielen die Passauer kein weiteres Tor. Das Gegenteil ist der Fall: 31 Sekunden vor dem Ende trifft Nico Vogl zum entscheidenden 2:4 ins verwaiste Tor der Passauer.
Das nächste Spiel der Löwen findet am kommenden Freitag, 20:00 Uhr in der Raiffeisen-Arena Waldkraiburg statt. Gegner in den Pre-Play-Offs ist der TSV Peißenberg. Detaillierte Informationen dazu finden Sie demnächst an dieser Stelle.
(EHCW/aha)
  
    
SC Forst
Das Zittern um Klassenerhalt geht weiter - Nature Boyz unterliegen den Wölfen

(BLL)  Die Vorzeichen dieses Spieles, für Forst das einzige an diesem Wochenende, war klar. Der Sieger aus dieser Begegnung hat einen wichtigen Schritt zum Klassenerhalt gemacht. Das bessere Ende hatte, dank der Kontingentspieler, der Gast aus Wörishofen, der mit dem 4:6 (1:2, 1:1, 2:3)-Sieg das Eis verließ.
Die Forster wollten an diesem Freitag Abend einen wichtigen Schritt zum Klassenerhalt machen, dementsprechend begann dieses Spiel. Dass sich die Gäste nicht einfach so in ihr Schicksal begeben, wurde schnell offensichtlich, denn mit ihren beiden Kontigentspielern sorgten sie stets Unruhe vom dem Tor Jan Vlachs. Als ein Forster die Strafbank drückte, gelang Manfred Guggemos in Unterzahl in der 10. Spielminute die 1:0-Führung der Hausherren. Diese hielt jedoch keine Minute, denn im Gegenzug traf in Überzahl Leonard Gutsche zum 1:1-Ausgleich. Die Stürmer versuchten immer wieder, den gegnerischen Torhüter zu überwinden, was bis zur 20. Spielminute jedoch nicht gelang. Nach einem Konter war es Patrik Janac, der 2 Sekunden vor der Pause auf 1:2 stellte. Bei beiden Gegentoren sah Jan Vlach nicht glücklich aus.
Trainer Stefan Roth beorderte nun Markus Kieslich ins Forster Gehäuse. Dieser hatte gleich einiges zu tun, denn die Konter der Gäste blieben gefährlich. In der 26. Minute konnte Anton Rauh zum 2:2 ausgleichen, doch wiederum postwendend war wiederum Janac zur Stelle und erzielte die 2:3-Führung. Die Hausherren erhöhten das Angriffstempo, da stand einem weiteren Torerfolg der Gästetorhüter im Weg, zudem kam auch Pech im Abschluss dazu. Ein Querpass sprang kurz vor der Annahme über den Schläger eines Forster Spielers, der vor dem leerstehenden Tor wartete. In der 32. Spielminute war die Chance zum Ausgleich da, doch der Penalty wurde vom Gästetorhüter entschärft. Nach zahlreich vergebener Chancen wurden beim Stand von 2:3 die Seiten zum letzten mal gewechselt.
Der letzte Spielabschnitt begann gleich mit einem Nackenschlag für die Hausherren, denn nach 32 Sekunden stand es durch Leonard Gutsche 2:4. Forst bäumte sich auf und konnte in der 43. Minute in Überzahl durch Manuel Weninger auf 3:4 verkürzen. Dieser Anschlußtreffer beflügelte die Hausherren nocheinmal, die Trefferausbeute war leider sehr bescheiden, denn der starke Gästetorhüter zeigte starke Paraden. Wie es halt oft ist, trifft man das Tor selbst nicht, tut dies der Gegner. In der 54. Minute war es wiederum Janac, der auf 3:5 erhöhte, knapp 2 Minuten später der Treffer zum 3:6 durch Schmidt. Anton Rau gelang anschließend, in der 58. MInute, die Ergebnisverbesserung auf 4:6. Markus Kieslich verließ das Eis für einen weiteren Feldspieler, doch den Hausherren wollte kein Treffer mehr gelingen.
Mit dieser Niederlage kommt es am kommenden Wochenende zum entscheidenden Saisonfinale. Am Freitag geht es zum Tabellenletzten EV Pfronten. Wird dieses Spiel in der normalen Spielzeit gewonnen, bedeutet dies den Klassenerhalt. Bei einer Niederlage besteht am Sonntag beim TSV Farchant die letzte Chance, den Klassenerhalt zu sichern. Dann hilft aber nur ein Sieg in der normalen Spielzeit, um sicher zu gehen. Im Extremfall würde die Tordifferenz entscheiden, das könnte dann für die Nature Boyz eng werden.
(SCF/ws)
  
    
ESC Kempten
Sharks sichern sich Playoff Heimrecht mit Platz 2 - ESC Kempten lässt beim überzeugenden 7:1 Sieg gegen Amberg nichts anbrennen

(BLL)  Sichtlich zufrieden und gelassen saß Carsten Gosdeck, der Trainer der Sharks bei der Pressekonferenz nach dem auch in dieser Höhe verdienten Sieg gegen den direkten Konkurrenten aus Amberg. Zu souverän hatte seine Mannschaft in den 60 Minuten zuvor gezeigt das sie den zweiten Tabellenplatz nicht mehr hergeben wollten.
Gosdeck: “Ich muss der Mannschaft heute ein ganz großes Lob aussprechen, sie hat die taktischen Vorgaben hervorragend umgesetzt. Wir hatten das Spiel 60 Minuten unter Kontrolle.“
Man hatte das Gefühl die Gäste aus der Oberpfalz kamen nach der langen Fahrt ins Allgäu nie richtig im Spiel an. Die Sharks läuferisch und kämpferisch mit großem Einsatz begannen mit viel Tempo und bereits nach 15 Sekunden hatte Patrick Weigant die erste hochkarätige Chance. Dennoch dauerte es über 10 Minuten und etliche Torchancen bis zur Führung der Kemptener. Gleich im ersten Überzahlspiel hämmerte Weigant den Puck von der blauen Linie in die Maschen. Die Sharks gaben weiter das Tempo vor, brachten aber die Scheibe nicht am lange Zeit besten Amberger, dem Torhüter Oliver Engmann vorbei. Mit der knappen Führung erhöhten sie nach der Pause weiter den Druck und die Gäste konnten sich immer häufiger nur durch Fouls retten. Mit sehr effizientem Überzahlspiel legte Kempten nun drei Treffer, allesamt mit einem Mann mehr auf dem Eis nach. Kristaps Millers, Michel Maaßen und Nikolas Oppenberger sorgten für einen beruhigenden 4:0 Vorsprung. Dieser war wohl etwas zu beruhigend, denn noch vor der Pause konnten die Wild Lions nach einer Unachtsamkeit der Sharks auf 4:1, dem Stand nach zwei Dritteln verkürzen. Während in der Pause die U13 der Little Sharks für ihren Meistertitel in der Landesliga Gruppe 1 geehrt wurde, schwörte Dan Heilman sein Team in der Kabine auf die bevorstehende Aufholjagd ein. Amberg wollte die Partie unbedingt noch drehen. Der Elan dieses Vorhabens war aber sehr schnell wieder verpufft, nach nur 18 Sekunden im letzten Abschnitt stellte Andreas Ziegler auf 5:1, die endgültige Vorentscheidung. Alexander von Sigriz mit einem abgefälschten Schuss von Markus Vaitl und Roni Rukajärvi mit einem seiner gefürchteten Schlagschüsse bei doppelter Überzahl sorgten für den 7:1 Endstand. Ambergs Daniel Krieger hatte sich nach einem Check gegen Michel Maaßen eine 5 plus Spieldauer eingehandelt, angesichts des klaren Ergebnisses zu diesem Zeitpunkt ein völlig unnötiges Vergehen, wie es auch sein Trainer nach dem Spiel kommentierte.
Nun geht es also für die Sharks in den nächsten maximal drei Spielen im Playoff Halbfinale gegen die Donau Devils aus Ulm. Zwei Siege müssen her um den Aufstieg in die Bayernliga fix zu machen. Bereits am Freitag geht es los mit dem Heimspiel in der ABW Arena.
(ESCK/th)
  
    
EV Pfronten
Falcons unterliegen Reichersbeuern 

(BLL)  Auch am Sonntag, konnten die Falcons eine weitere Chance im Kampf um den Klassenverbleib nicht nutzen. Gegen Reichersbeuern mussten sich die Pfronten mit 2:6 (1:2/0:2/1:2) geschlagen geben. Die Oberbayern gingen in der 8. Minute durch Lukas Harrer in Führung, welche durch Robert Schatton in der 13. Minute ausgebaut werden konnte. Die Falcons gelang noch vor der ersten Pause durch Robin Wiedmann (Gottwalz/Stammler) der Anschlusstreffer. Im Mitteldrittel bauten die Hausherren den Vorsprung durch einen weiteren Treffer von Robert Schatton und Michael Iszovics auf 4:1 aus. Im Schlussabschnitt legte Reichersbeuern noch mal nach und zog auf 6:1 durch die Treffer von Tobias Reiter und Peter Fischer davon, den Pfrontenern gelang kurz vor Ende noch der Treffer zum 6:2 durch Dennis Gröger (Lipp). Somit haben es die Falcons nicht mehr in der eigenen Hand, den Abstieg zu verhindern, da die Forster, die sich derzeit einen Punkt vor den Ostallgäuern befinden, noch zwei Begegnungen zu absolvieren haben. Aus diesem Grund würde auch ein Sieg gegen die Nature Boyz nicht reichen um die Klasse zu sichern. Sollten die Falcons tatsächlich diese Begegnung für sich entscheiden können, wäre man am letzten Spieltag auf Schützenhilfe des TSV Farchant angewiesen. 
(EVP/jk)
  
   
ESV Bad Bayersoien
Geschwächter ESV Bad Bayersoien zieht in Miesbach den Kürzeren

(BLL)  Unter keinen guten Vorzeichen stand das erste Halbfinalspiel für den ESV Bad Bayersoien. Bei ESV Coach Schmaußer liefen immer mehr Abmeldungen ein. Kamil Drimal, Barth Maximilian, Löw Norbert verletzt. Thomas Zeck und Markus Hirschvogel verhindert. Letzterer schaffte es aber noch zum letzten Drittel. Zu guter Letzt erwischte es den Coach selbst noch, er musste wegen eines Infekts zuhause bleiben. Zum Glück konnte Schmaußer Tim Mühlegger vom ECP aktivieren so waren es wenigsten 13 Feldspieler. Der TSV Schliersee hatte 19 zur Verfügung darin ein ganzer Block der für die Bayernliga Mannschaft des TEV Miesbach spielberechtigt ist. Die Hausherren legten auch gleich los wie die Feuerwehr. Sie kamen mit viel Speed in die Soier Zone und eröffneten das Feuer. Ullsperger war mal wieder der Mann mit den tausend Händen und hielt dicht. Markus Veicht im Schlierseer Tor war nicht so beschäftigt. Lange hielt sich der ESV schadlos aber kurz vor Drittelende erzielte Maximilian Haug aus dem Getümmel die Führung für die Hausherren. Im zweiten Drittel wollte man es besser machen, sich nicht so ins eigene Drittel drängen lassen aber den Dämpfer gab es nur 46 Sekunden nach Wiederanpfiff. Florian Guggenbichler erhöhte auf 2:0. Die Soier bekamen zu diesem Zeitpunkt die Scheibe einfach nicht aus dem Slot. Die SG Schliersee/ Miesbach zu diesem Zeitpunkt richtig stark. Bayersoien hatte auch im zweiten Drittel nur wenige Chance, so kam es wie es kommen musste. Josef Ziegler mit dem 3:0 und wenig später war es Florian Tippl, in Überzahl, mit dem 4:0. Sollte es das gewesen sein? Nein. In der Kabine war es sehr ruhig, aber keiner gab sich auf. Zu Beginn des letzten Drittels war man noch 110 Sekunden in Überzahl, außerdem war Markus Hirschvogel endlich da. Er fuhr direkt von Österreich ins Miesbacher Stadion. In Überzahl traf endlich der ESV. Thomas Maier mit dem 4:1. Kurz drauf waren die Soier wieder ein Mann mehr und Florian Barth fälschte den Schuss von Tobias Maier unhaltbar zum 4:2 ab. Schliersees Coach nahm nach dem Tor gleich seine Auszeit. Er wollte den Run der Soier etwas bremsen, was auch gelang. Trotzdem spielte sich jetzt viel vor dem Tor von Markus Veicht ab. Leider blieb es aber bei den beiden Treffern. Mathias Stumböck war in der 53. Spielminute selbst durch zwei Verteidiger nicht zu bremsen und schob zum 5:2 Endstand ein. Runde 1 geht also verdienterweise an Schliersee aber es ist noch nicht vorbei. Am kommenden Freitag kann der ESV wieder alles auf null stellen. Bleibt zu hoffen, dass einige Blessuren bis dahin auskuriert sind.
(ESVBB/fu)
  
    
Wanderers Germering
Zittersieg gegen einen bärenstarken ERC Regen

(BBZL)  Die rund 200 Zuschauer in der Eis-Arena Passau sahen am vergangenen Freitag den erwarteten Aufstiegsfight zwischen Regen und Germering. Für EVG-Coach Petr Vorisek und sein Team waren die „Red Dragons“ im Vorfeld schwer auszurechnen, waren die beiden Pokalspiele zum Jahreswechsel doch eher eine klare Angelegenheit für die Schwarz-Gelb. Mit dem Eröffnungsbully legte die Mannschaft von Christopher Malejew los wie die Feuer und spielten sich sofort in der Zone der Münchner Vorstädter fest. Teils hochkarätige Chancen blieben jedoch ungenutzt, anders die Germeringer. Mit dem ersten Powerplay markierte Marco Berger das 0:1 für die Wanderers. Regen zeigte sich in der Folge unbeeindruckt von der doch etwas überraschenden Führung der Gäste und bekam in der 15. Minute ein Überzahlspiel ausgesprochen. Doch statt des Ausgleichs mussten die Bayerwälder nach einem perfekt ausgespielten Konter das 0:2 durch Marcus Mooseder hinnehmen. Der zweite Spielabschnitt war wohl eins der schwächsten Drittel, die der EVG in den letzten Wochen gezeigt hat. Das „Heimteam“ rannte unermüdlich an, kombinierte fast in Perfektion und erspielte sich eine Topchance nach der anderen. Der längst verdiente Anschlusstreffer blieb jedoch weiter aus und so kam es, wie es kommen musste. In der 28. Minute stand John Cangelosi goldrichtig und markierte das schmeichelhafte 0:3. Unmittelbar nach dem Treffer hagelte es Strafzeiten, es wurde emotional. Mit gehöriger Portion Wut im Bauch und einem 4-3 Powerplay, erlöste Verteidiger Philipp Weinzierl die Regener vom Torfluch mit einer sehenswerten Einzelaktion zum 1:3. Und damit nicht genug. Acht Minuten später gelang den Schwarz-Roten sogar das 2:3 durch Patrick Holler. Die Gemüter auf und neben dem Eis kochten, doch Germering rettete den knappen Vorsprung in die zweite Pause. Im Schlussdrittel mussten beide Teams dem hohen Tempo aus den ersten 40 Minuten Tribut zollen und die Zeit lief verhältnismäßig schnell runter. Mit Cleverness und etwas Glück, brachten die Wanderers das Ergebnis letztlich über die Zeit. In puncto Tempo, Intensität und individueller Qualität war das ein Match auf Landesliga-Niveau. Germering nicht mit ihrem besten Spiel, was aber auch an einem sehr starken Gegner lag. Die Goalies beider Mannschaften zeigten herausragende Leistungen. Den Sieg hätten an diesem Abend auch die „Red Dragons“ verdient gehabt, es war ein Spiel auf Messers Schneide.
Die Ausgangslage war klar – mit einem Heimsieg könnte Germering den Aufstieg in eigener Halle vorzeitig nach zwei Spielen gegen den ERC Regen perfekt machen. Entsprechend motiviert und entschlossen ging das Vorisek-Team in die Partie. Der erste Spielabschnitt verlief jedoch alles andere als optimal, zwar hatte man die klare Spielkontrolle, die Tore schossen aber die Gäste aus dem Bayerischen Wald. Aus gefühlten fünf Schüssen resultierten drei Tore, kaltschnäuziger geht es nicht. Das zweite Drittel war nichts für schwache Nerven. Marcus Mooseder und Quirin Reichel brachten die Wanderers bei einem Gegentor auf einen Treffer zurück ins Spiel und ließen die rund 500 Zuschauer im Polariom wieder hoffen. Im letzten Durchgang waren genau 30 Sekunden gespielt, als Konstantin Kolb erstmals der Ausgleich für Germering gelang. Zwar gingen die Münchner Vorstädter bei eigenem Unterzahlspiel nochmals in Rückstand, doch rund 10 Minuten vor Ende der Partie, sorgten Nico Rossi und Matthias Götz für die erstmalige Führung der Hausherren. In der Folge konzentrierte sich Schwarz-Gelb auf Ergebnisverwaltung und spielten die Scheibe ein ums andere Mal schnell aus der eigenen Zone, um in keine neue Gefahr zu geraten. Als Regen schließlich kurz vor Ende den Torhüter für einen weiteren Feldspieler vom Eis nahm, eroberten die Wanderers den Puck und schossen die Scheibe zum 7:5 ins leere Tor. Die letzten Sekunden verstrichen und um 20.17 Uhr war es dann endlich vollbracht: Der Aufstieg war perfekt! Glücklich aber auch sichtlich abgekämpft, wurde im Anschluss der Aufstieg gefeiert.
Zwei Jahre Bezirksliga sind genug, die Wanderers Germering haben ihr Saisonziel erreicht. Ein langer Weg führte nach 142 Tagen zum heiß ersehnten Aufstieg in die Landesliga. Schwarz-Gelb besiegelt wettbewerbsübergreifend mit ihrem 29. Sieg im 29. Pflichtspiel den Sprung in Bayerns zweithöchste Eishockeyliga. Die Freude und auch Erleichterung kennt im schwarz-gelben Lager keine Grenzen mehr. Überglücklich streiften sich die neugebackenen Landesliga-Aufsteiger ihre Aufsteiger-T-Shirts über und jubelten vor ihren Fans. Ein klarer Plan, ein kompromisslose Saison - Germering nach turbulenten Jahren endlich mal wieder wie ein Spitzenteam. Eine sehr harmonische Mannschaft, in der immer gute und positive Stimmung herrscht, hat nie das Ziel aus den Augen verloren und sich nun selbst die Krone aufgesetzt. Das familiäre Umfeld und die Leidenschaft, die von der U7 bis zur ersten Mannschaft gelebt wird, packt alle, die das Wanderers-Trikot einmal getragen haben. Seit dem sportlichen Abstieg von der Bayernliga in die Landesliga und dem folgenden freiwilligen Rückzug in die Bezirksliga vor zwei Jahren, wird in Germering verstärkt professionell gearbeitet und der Verein hat sich sportlich und wirtschaftlich unglaublich weiterentwickelt. Die Verantwortlichen gratulieren dem erfolgreichen Team mit ihrem Trainer und bedanken sich auf diesem Wege schon mal bei Allen, die die Wanderers auf diesem Weg begleitet haben.
(EVG/fh)
  
    
HEC Eisbären Heilbronn
Eisbären Heilbronn siegen im Hornissen-Nest

(RLSW)  Die Eisbären Heilbronn haben am Sonntagabend das erste Playoff-Halbfinal Spiel in der Regional Südwest gegen die Zweibrücken Hornets gewonnen. Durch den 4:5 (1:1, 1:4, 2:0) Sieg in der Best-of-Three Serie über den Klassenprimus gehen Sie mit 1:0 in der Serie in Führung.
Viele der rund 1000 Zuschauer fragten sich vor dem Spiel nur, in welcher Höhe man die Eisbären an diesem Abend nach Hause schicken würde. Zu deutlich waren die letzten Spiele an die heimischen Hornets gegangen. Niemand hatte die siegeshungrigen Heilbronner auf dem Bildschirm. Doch die machten so weiter, wie sie die letzten Partien gespielt hatte:  diszipliniert in der Verteidigung und spielfreudig im Sturm.
Dass die Eisbären sich keineswegs verstecken wollten, zeigten sie gleich zu Beginn des Spiels. Vom Bully weg ging es in Richtung des Hornets-Tors. Den Schuss von Eisbären-Stürmer Sven Breiter konnte Steven Teucke im Zweibrückener Tor noch abwehren, doch den Nachschuss von Kevin Malez nicht und so stand nach nur 14 Sekunden schon die Eins auf der Eisbären-Seite. Die Freude über diesen Coup währte jedoch kurz. Ein am langen Pfosten frei stehender Daniel Radke erzielte den 1:1 Ausgleich (7.). In der Folge konnte sich kein Team einen Vorteil erarbeiten und so blieb es weiterhin eine interessante Partie. Durchaus erwähnenswert ist die souveräne Leistung des Schiedsrichtergespanns, die jeder Zeit eines PlayOff-Spiels würdig war.
Das Mitteldrittel war dann „Eisbären Primetime“. Erst rettete zweimal das Aluminium Zweibrücken vor einem Rückstand, dann aber trafen Artem Klein (29, 30.) und Aiden Wagner (38., 39.) je zweimal.  Einziger Wermutstropfen in diesem Drittel war das Gegentor in eigener Überzahl durch den Ex-Heilbronner Claudio Schreyer (33.) zum 2:5.
Zweibrücken verkürzte in den letzten 20 Minuten durch Powerplay-Tore von  Maximilian Dörr (45.) und in doppelter Überzahl durch Daniel Radke (58.) auf 4:5. Heilbronn begann in dieser Phase zu wackeln. Wohl auch deshalb, weil man sich, den möglichen Sieg vor Augen, zu passiv verhielt. Doch trotz des Hornets-Sturmlaufs blieb die Heilbronner Defensive um den hervorragend haltenden Goalie Andrew Hare in den die letzten zwei Minuten standhaft und brachte den Sieg über die Linie.
Nun haben es die Eisbären in der Hand, beim Heimspiel am kommenden Freitag (6.3.20)die Finalteilnahme fix zu machen. Alles andere als Grund zur Leichtsinnigkeit. „ Wir müssen konzentriert und fokussiert sein. Zweibrücken muss kommen.“ so Pavol Jancovic, Trainer der Heilbronner Eisbären.
Spielbeginn in der Kolbenschmidt Arena ist um 20h.
(HEC/tm)
  
    
TSG Reutlingen
Stuttgarter EC 1b- TSG Reutlingen Black Eagles 3:6 (1:1; 0:2; 2:3)

(LLBW)  Nach der enttäuschenden Leistung bei den Eisbären Eppelheim 1b konnten die Black Eagles der TSG Reutlingen gegen den Stuttgarter EC 1b am vergangenen Samstag beim 3:6 endlich wieder Punkte einfahren. Auch gegen das junge Team aus der Landeshauptstadt kamen die Black Eagles zu Beginn des ersten Drittels nicht richtig in Tritt. Das Rebels-Team hatte schon achtmal auf das Reutlinger Gehäuse geschossen, bevor die Black Eagles ihrerseits ihren ersten Angriff auf das gegnerische Tor fuhren. Glücklicherweise konnten die Rebels nichts Zählbares verbuchen. Langsam kamen die Black Eagles etwas besser ins Spiel. Gleichwohl nutzten die Hausherren ihr erstes Überzahlspiel für die 1:0 Führung in der 9. Minute. Nur eine Minute später ließ Marek Rubner sein Können aufblitzen und glich auf Vorlage von Martin Cervenka in Unterzahl aus. In der Folge agierten beide Teams zerfahren und mit wenig Präzision bei den Pässen. Die Black Eagles fingen sich für den Mittelabschnitt aber und zogen das Spiel an sich. In der 23. Minute nutzte Jan Schmitt auf Vorlage von Matthew Lewis das Überzahlspiel aus und markierte mit einem gekonnt verdeckten Schuss auf den langen Pfosten das 1:2. Mit einem weiteren Treffer durch Marek Rubner in der 39. Minute erhöhten die Black Eagles auf 1:3. Die Hauptstädter hatten die Partie aber längst noch nicht aufgegeben und kamen druckvoll aus der Kabine in den Schlussabschnitt. Zwei schnelle Treffer in der 45. und 46. Minute bei denen die Rebels im Gewühl vor dem Reutlinger Gehäuse schneller reagierten, führten zum 3:3. Marek Rubner hatte für die Black Eagles aber rasch die Antwort parat und brachte seine Farben nur 50 Sekunden später zum 3:4 wieder in Führung. Die Vorentscheidung erzielte Martin Cervenka im Überzahlspiel in der 53. Minute zum 3:5. Den spielerisch schönsten Treffer gab es in der 56. Minute abermals in Überzahl durch Martin Cervenka, der einen perfekt getimeten Pass von Matthew Lewis vor das Stuttgarter Gehäuse mit einem Direktschuss verwandelte. Der gelungene Eishockey Abend fand für die Black Eagles allerdings ein jähes Ende, als sich gerade Martin Cervenka kurz vor Schluss bei einem Zweikampf unglücklich verletzte und voraussichtlich für den Rest der Saison ausfallen wird. Die kommende Partie gegen die Fire Wings Schwenningen wird für die Black Eagles daher noch schwerer werden. Unabhängig von dem Ausfall werden die Black Eagles gegen das torgefährlichste Team der Landesliga aber vorrangig ihre Anfangsschwäche ablegen müssen, um nicht schon zu Beginn die Partie zu verlieren. Die Schwarzwälder können rein rechnerisch noch den dritten Tabellenplatz verlieren, weshalb es für die Black Eagles eine ganz schwere Partie werden wird.
(TSGR/mr)
  
    
Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Rheinland-Pfalz-Liga
  
   
Herforder EV
Zweite Niederlage für den HEV - Herford unterliegt Neuwied mit 1:5

(RLW)  Ernüchterung – der Herforder Eishockey Verein verlor auch Spiel 2 des PlayOff-Halbfinales gegen den EHC Neuwied und steht somit vor dem Aus in der diesjährigen Saison der Regionalliga West. Beim 1:5 (0:2/0:3/1:0) war der Gastgeber chancenlos und ließ viele PlayOff-Tugenden vermissen.
Bereits der Start verlief überhaupt nicht nach Wunsch der Ostwestfalen. Jeffrey Smith war nach einem Abpraller zur Stelle und erzielte in der 2. Minute den ersten Treffer für die Neuwieder Bären. Dieser frühe Gegentreffer wirkte wie ein Schock und lähmte die Angriffsbemühungen des HEV. Ungenauigkeiten im Spielaufbau sorgten dafür, dass die Gäste immer stärker wurden und sich eine Vielzahl von Torgelegenheiten erspielten. So war das 2:0 durch Schahab Aminikia in der 14. Minute hochverdient und eine logische Folge.
Im zweiten Spielabschnitt sorgte ein erneuter Fehler im Spielaufbau für die Vorentscheidung. Sam Aulie schnappte sich den Puck an der Mittellinie, fuhr allein auf das Herforder Tor zu und ließ Torwart Kieren Vogel keine Chance. Mit diesem dritten Treffer war die Vorentscheidung gefallen, zumal die Ice Dragons nun sehr verunsichert wirkten und auch körperlich den sehr präsenten Gästen nur wenig entgegenzusetzen hatten. Das 4:0 in der 28. Minute war fast eine Kopie des dritten Treffers, nur hieß der Torschütze nun abermals Jeffrey Smith, der erneut eine 1:1-Situation gegen Vogel nutzte. Als Kevin Wilson gar auf 5:0 erhöhte (34.) war auch dem letzten Zuschauer klar, dass sich der EHC Neuwied den zweiten Sieg der PlayOff-Serie holen würde.
Im Abschlussdrittel bemühte sich der Herforder EV um Schadensbegrenzung, während Neuwied bereits einen Gang zurückschaltete. Erst in den Schlusssekunden gelang Guillaume in Überzahl der Ehrentreffer zum 1:5.
Am kommenden Freitag steht um 20.00 Uhr im Icehouse Neuwied das 3. Spiel der „Best of 5“-Serie an, in dem der HEV nun unbedingt gewinnen muss, wenn die Sommerpause noch abgewendet werden soll. Allerdings ist eine deutliche Leistungssteigerung und viel mehr Kampfbereitschaft notwendig, wenn man das Halbfinale noch einmal drehen will. Sollte der HEV am Freitag in Neuwied gewinnen, stünde am Sonntag in heimischer Halle um 18.00 Uhr Spiel 4 auf dem Programm. Bei einer Niederlage wäre die Saison beendet.
(HEV/som)
  
    
Grefrather EG
Phoenix gegen NEV in Torlaune - Mittwoch letztes Heimspiel bei freiem Eintritt

(LLW)  Der Grefrath Phoenix hat in der Landesliga-Relegationsrunde gegen den Neusser EV 1b einen wichtigen 8:3 (3:1,3:2,2:0)-Sieg eingefahren. Vor zwei Wochen im Hinspiel noch unterlegen, präsentierte sich das Team von der Niers diesmal in Torlaune und war auch dank einer effektiveren Chancenverwertung das bessere Team.
Nach der Kür, dem Charity-Spiel vor gut gefüllten Rängen im Grefrather EisSport & EventPark am Freitag, ging es für die GEG am Sonntagabend vor kleiner Zuschauerkulisse um nicht weniger als den Klassenerhalt. Phoenix-Trainer Karel Lang musste dabei unter anderem auf Roby Haazen, Sascha Schmetz, Carsten Reimann, Gerrit Ackers und Kapitän Andreas Bergmann und damit auf einen Großteil seiner Routiniers verzichten. Entsprechend mussten die Reihen umgestellt werden, so dass manch jüngerer Spieler im Phoenix-Trikot mehr Eiszeit bekam und damit mehr Verantwortung zu tragen hatte.
Der Phoenix nahm die Herausforderung an und führte nach dem ersten Spielabschnitt nach Toren von Patrick Büren (12.), Willy Schut (16.) und Max Parschill per Überzahltor (18.) bereits mit 3:1. Der NEV hatte kurz vorher ebenfalls in der 18. Minute per Shorthander zum zwischenzeitlichen 1:2 verkürzen können.
Der 4:1-Führung durch Dennis Lüdke kurz nach Beginn des zweiten Drittels folgte dann eine schwächere Phase der Blau-Gelben in welcher die stets gefährlichen Neusser Gäste bis auf 3:4 herankommen konnten (34., 37.). Nach kurzer Verunsicherung fand Grefrath schnell die passende Antwort. Christopher Pelk war nach sehr sehenswertem Zuspiel über die U20-Junioren Kai Göbels und Joschua Schmitz in der 38. Minute erfolgreich. Ebenso sehenswert erhöhte Matthias Holzki schließlich  drei Sekunden vor der zweiten Sirene auf 6:3 und schaffte damit gute Voraussetzungen für den dringend benötigten Sieg gegen den niederrheinischen Rivalen.
Die Neusser Gäste hielten weiter dagegen, so dass die Vorentscheidung zum 7:3 durch Lukas Bisel bis zur 54. Minute auf sich warten ließ. Den Schlusspunkt zum insgesamt souveränen und hochverdienten 8:3-Erfolg setzte dann nochmals Patrick Büren in der 57. Minute mit seinem zweiten Treffer des Abends.
Nach dem Sieg klettern die Blau-Gelben vorerst auf Rang zwei der Tabelle. Am kommenden Mittwoch, 04.03. steht um 20.00 Uhr bereits das letzte Heimspiel der Saison an. Mit einem Sieg gegen den derzeitigen Tabellenführer EC Bergisch Land könnte die GEG zumindest vorerst selbst die Tabellenführung übernehmen. Der Eintritt zu diesem Nachholspiel ist für alle Zuschauer frei.
Unmittelbar nach Spielende wird zudem der von den Fans gewählte "GEG-Spieler der Saison 2019/20" von diesen geehrt und ausgezeichnet.
(GEG/dr)
  
    
Eifel-Mosel Bären
Bären verlieren zu Hause gegen die Kassel 89ers mit 0:6 (0:1,0:2,0:3)

(HL)  Es gibt Tage da will einem nichts gelingen, egal was man auch versucht. So oder so ähnlich kamen sich die Eifel-Mosel Bären wohl im Heimspiel gegen die Gäste aus Kassel vor. In jedem Zeugnis würde stehen: Waren stets bemüht aber am Ende nicht zielführend. Ganz anders dagegen das Team der 89ers.
Zu Spielbeginn versuchten die Bären den Schwung aus dem Hinspiel mitzunehmen. Beide Teams neutralisierten sich lange gegenseitig. So ergaben sich im 1. Drittel jeweils nur Torgelegenheiten in Überzahl. Die Bären verloren jedoch zusehends die Dynamik und Zielstrebigkeit. Auf beiden Seiten waren gefährliche Torschüsse eher Mangelware. Die Zuschauer stellten sich bereits auf ein 0:0 zur Pause ein, als Kassel kurz vor Drittelende zu einer doppelten Überzahl kam. Hier zeigte sich die Qualität und Effizienz der Gäste, denn Alexander Engel traf in der 18. Minute zum 0:1. Zu Beginn des Mitteldrittels kamen die Bären wieder forsch zurück aufs Eis und wurden wieder zielstrebiger. So ergaben sich durchaus Chancen zum Ausgleich. Doch in der 29. Minute folgte ein weiterer Nackenschlag für die Bären. In Überzahl wollten die Mannen um Trainer Michal Janega erneut zum Ausgleich ansetzen, als die Gäste einen Pass abfingen und in Form von Patrick Schädel das 0:2 in Unterzahl erzielten. Aus fast unmöglichem Winkel fand der Puck den Weg ins Tor. In der 35. Minute fiel die Vorentscheidung. Erneut in doppelter Überzahl traf wiederum Alexander Engel zum 0:3. Im letzten Drittel merkte man den Bären an, dass die Hoffnungen schwanden. So konnte Kassel bis zum Ende auf 0:6 stellen. In der 40. Minute traf Dennis Klinge mit einem Schuss unter die Latte sehenswert zum 0:4. Paul Sinizin vollendete in der 42. Minute zum 0:5. Bemerkenswert war jedoch die Szene beim 0:6 durch Tobias Kraft. Die Schiedsrichter verweigerten dem Treffer zunächst die Anerkennung (nicht die Einzige merkwürdige Entscheidung an diesem Abend). Doch bei aller sportlichen Rivalität und allem Ehrgeiz bewies Trainer Michal Janega Fairness und Größe indem er die Schiedsrichter darauf aufmerksam machte, dass der Puck die Torlinie überschritten hat und somit ein korrektes Tor erzielt wurde. Chapeau !!!
Letztlich bleibt festzuhalten, dass die Bären an diesem Abend eher fahrig und durchwachsen agierten und die Leistung aus dem Hinspiel nicht abrufen konnten. Wie schon im Hinspiel machte unter anderem auch die Qualität im Überzahlspiel den Unterschied. Erstmalig blieben die Bären ohne eigenen Treffer. Die Bären gratulieren Kassel zu einem verdienten Sieg der am Ende sicherlich um 2-3 zu hoch ausgefallen ist. Denn bis auf die Tore 4-6 im letzten Drittel, fielen alle Treffer in Über- bzw. Unterzahl. Viel Zeit um dieses Spiel zu verarbeiten bleibt für die Bären nicht, da es bereits am kommenden Samstag (01.03.2020 20:15) bei den Löwen Frankfurt weiter geht. Für dieses Spiel wurde ein Fanbus organisiert. Auf Unterstützung müssen die Bären also auch In der Fremde nicht verzichten.
(BESV/mm)
  
    
Regiona Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord - Ostseeliga
  
    
Salzgitter Icefighters
Icefighters verlieren bei Falken – Overtime-Sieg gegen Sande

(RLN)  Die TAG Salzgitter Icefighters mussten am Freitagabend die nächste Niederlage im Südostniedersachsen-Derby hinnehmen. Die Mannschaft von Cheftrainer Radek Vit hielt das Spiel für mehr als zwei Drittel offen, bevor die Gastgeber die Meisterrunden-Partie der Regionalliga Nord im Schlussabschnitt mit 5:2 (1:2, 1:0, 3:0) für sich entscheiden konnten. Nur zwei Tage darauf zeigten die Stahlstädter abermals ein starkes Spiel und bezwangen die ECW Sande Jadehaie in der Overtime mit 3:2 (1:0, 1:1, 0:1, 1:0).
Dabei war auch am Wurmberg lange Zeit ein Sieg drin. Die Gäste starteten gut in das Spiel und belohnten sich nach elf Minuten durch einen Powerplay-Treffer von Martin Záhora zum 0:1. Lange währte die Führung nicht, ein Überzahlspiel zugunsten der Hausherren nutzte Davide Vinci, um den Zwischenstand zu egalisieren. Dennoch gelang es den Icefighters, sich ein zweites Mal abzusetzen, David Rudolph sorgte mit seinem 1:2 (19.) dafür, dass das Vit-Team mit einer knappen Führung in die Kabine gehen konnte. Im zweiten Durchgang scorte nur Braunlage, abermals durch Vinci (32.), sodass die Partie bis in das letzte Drittel offen blieb."Die Partie war eigentlich sehr gut, wir hätten im ersten Drittel allerdings zumindest ein weiteres Tor erzielen müssen, aber der Versuch ging vorbei. Die beiden Gegentore waren leider wieder zu einfach", so der Coach nach dem Spiel.
Im Schlussabschnitt sorgte ein frühes 3:2 (42.) von Daniel Knieling für eine Wende in der Partie. Dem Tor war eine Situation vorangegangen, die dem Salzgitteraner Übungsleiter übel aufstieß: "Ich habe da ein klares Beinstellen gesehen, demnach hätten wir Überzahl spielen müssen. Das hat das Spiel irgendwie gekippt, bis dahin lief alles sehr gut. Man muss dazu aber auch sagen, dass uns aufgrund der Personalproblematik etwas die Puste ausging." So schlug es zwei weitere Male im Netz des Tabellendritten ein, Jakub Wiecki hatte per Doppelschlag für den 5:2-Endstand gesorgt (48., 57.). Zufrieden zeigte sich Vit am Ende trotzdem, zumal die Mannschaft unmittelbar nach dem Spiel das Geschehen in der Kabine reflektierte. "Den Spielern war klar, dass wir noch konsequenter in der Defensive agieren und die einfachen Gegentore abstellen müssen."
Gegen die Jadehaie, die Tags zuvor die Falken bezwangen, kamen die Icefighters ebenfalls gut ins Spiel. Sande wirkte anfangs ein wenig müde, das Team hatte keine 24 Stunden vorher ebenfalls gegen die Falken gespielt. Dabei litt die Mannschaft vom Salzgittersee auch am Sonntag nach wie vor unter Personalmangel. So musste selbst Trainersohn Lukas, der in den letzten sechs Wochen erst zweimal am Training teilnehmen konnte, mit auf das Eis – und sorgte für den Führungstreffer. Nachdem der ECW gleich in der ersten Minute eine Großchance verpasste, weil Dennis Korff im heimischen Kasten erneut gut aufgelegt war, übernahmen die Gastgeber mit fortlaufender Uhr immer weiter das Kommando, während Sande diverse Starfzeiten zog. So nutzte Vit in einem der Powerplays die Chance und sorgte dafür dass sein Team mit dem Zwischenstand von 1:0 (17.) in die erste Pause gehen konnte.
Im zweiten Abschnitt bot sich zunächst ein ähnliches Szenario, doch die Gäste hatten eine starke Phase, nutzten einen der wenigen Fehler und verwandelten eiskalt zum 1:1 (25.). In der Folge gelang es dem Titelverteidiger zwar, seinen Gegner eine Weile im eigenen Drittel einzuschnüren, doch die Partie kippte nicht. Rund fünf Minuten später liefen die Icefighters einen furiosen Konter, den der pfeilschnelle Ron Friedrich mit einem sensationellen Alleingang abschloss, als er das 2:1 (31.) kompromisslos in den langen Winkel hämmerte. Wieder nahmen die Hausherren die Führung mit in die Pause.
Im letzten Durchgang fielen lange Zeit keine weiteren Tore. Salzgitter hatte das Spiel im Griff und bestach vor allem in der Defensive, die dieses Mal nahezu über die gesamte Spielzeit gut funktionierte. So freuten sich die Fans in der Eishalle am Salzgittersee bis kurz vor Schluss bereits über den zweiten Heimsieg über den ECW, doch eine Strafzeit der Gastgeber machte die Hoffnung zunichte. Die Jadehaie zogen den Torhüter zugunsten eines Feldspielers und stocherten 16 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit den erneuten Ausgleich über die Linie (60.) – Verlängerung. Dort ging es wiederum schnell. Ein Sander Spieler musste in die Kühlbox, David Rudolph setzte sich in Überzahl durch und erzielt das erlösende 3:2 (61.).
"Unglaublich", lautete Radek Vits erster Laut nach dem Abpfiff, allerdings nicht ohne ein Lächeln im Gesicht. "Es ist zwar ärgerlich, dass es keine drei Punkte waren, aber es ist keine Enttäuschung da, weil die die Jungs über 60 Minuten hart gearbeitet haben. Dass solch ein Fehler in letzter Minute passiert ist schade, aber wir haben zwei Punkte geholt und das absolut verdient. Trotz der Ausfälle haben wir ein gutes Spiel gezeigt und uns für den Kampfgeist vom Wochenende belohnt. Heute hat auch vor allem die Defensive gut funktioniert. Die Jungs haben das was sie am Freitag selbst bemerkt haben umgesetzt."
(SVASS/jb)
  
    
Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
Landesliga Berlin
Kleine Sensation in Neukölln

(LLB)  Es war eine dieser Ansetzungen mit dem „Auswärtsspiel im eigenen Wohnzimmer“ und vom Tabellenstand her eigentlich eine klare Angelegenheit, denn die „Allstars“ (FASS Berlin 1c) mussten im Eisstadion Neukölln gegen den OSC antreten, was ja bekanntermaßen deren Heimstätte, sprich „Wohnzimmer“ ist. Und weil es so schön ist, waren die Rollen eigentlich auch gleich klar verteilt. FASS blickt als ungeschlagener Tabellenführer auf die Gruppe der Verfolger herunter, der OSC hatte als Sechster 21 Punkte Rückstand. Beide Mannschaften waren an diesem Wochenende schon aktiv gewesen. FASS hatte am Freitagabend den ESC 07 mit 7:4 bezwungen, der OSC war 16 Stunden vor diesem Spiel gegen die Blues mit 5:4 n. P. siegreich vom Eis gegangen. FASS-Trainer Martin Ohme hatte drei komplette Reihen zur Verfügung sowie die Torhüter Dennis Gembus und Maximilian Lorenz; für Co-Trainer Kevin Fleck, der den beruflich verhinderten Fred Fleck vertrat, standen 17 Feldspieler und Lilly-Ann Riesner auf dem Spielbericht, so dass auch da nahezu gleiche Voraussetzungen herrschten.
Mit dem Erfolg vom Vorabend im Rücken wollte der OSC dem Tabellenführer aus Wedding Paroli bieten, neben dem Eis waren Aussagen wie „hoffentlich wird es nicht zweistellig“ oder „wenigstens ein gutes Spiel abliefern“ zu vernehmen. Als gut zweieinhalb Stunden später das Ergebnis fest stand, ist es für Berliner Landesliga-Verhältnisse eine kleine Sensation. Aber zunächst lief alles wie erwartet.
66 Sekunden nach Spielbeginn führten die Weddinger bereits. Ein Schuss von Jules Thoma krachte deutlich hörbar an das Metall des Tores und sprang wieder ins Feld. Schiedsrichter Denis Pompetzki, der mit guter Sicht seitlich vom Tor stand, gab den Treffer, weil die Scheibe die Linie überschritten hatte und nicht an die Latte, sondern an das Torgestänge der Netzhalterung gelangt war. Und FASS hatte danach auch weiter gute Möglichkeiten, die sich durch das schnelle und sichere Pass-Spiel ergaben, ein weiterer Treffer fiel aber nicht, denn entweder ging die Scheibe knapp vorbei oder landete bei Lilly-Ann Riesner, die sehr gut beschäftigt wurde. So hatte die knappe Führung lange Bestand und als FASS in der 13. Minute seine erste Strafe kassierte, war es keine mehr. Sebastian Schramm verwertete einen Pass von Sven Mönch zum Ausgleich, der auch nach 20 Minuten Bestand hatte.
Im Mitteldrittel das selbe Bild; FASS spielte, drückte und hatte zahlreiche Chancen, das OSC-Tor stand unter Dauerbeschuss, der nächste Treffer fiel aber erst in der 34. Minute, als Kevin Martens zum 2:1 einschoss. Aber wieder kam der OSC zurück. FASS hatte auch in der Zwischenzeit einige Strafen absitzen müssen und der OSC konnte mehrfach zeigen, dass man nicht gewillt war, sich zu ergeben. Und diese Bemühungen wurden auch belohnt, 10 Sekunden vor Drittelende ging es wieder von vorne los, Bo Schauer vollendete zum 2:2.
Und auch im Schlussabschnitt das selbe Bild; FASS drückte, der OSC hielt mit allem, was zur Verfügung stand, dagegen. Als Christopher Krämer in der 45. Minute FASS erneut in Front schoss, dachten viele Zuschauer, dass das Spiel nun seiner erwarteten Verlauf nimmt. Aber 8 Sekunden nach der Führung war wieder alles beim Alten. Lucas Crone setzte sich nach Scheibengewinn im Alleingang durch, brachte die Scheibe schon halbliegend noch auf das Tor von Dennis Gembus, dem das Spielgerät über die Matten zum 3:3 ins Tor rutschte. Der Treffer zeigte Wirkung, erste Anzeichen von Unzufriedenheit und Frust waren bei FASS zu hören. Der OSC witterte  nun seine Möglichkeit auf mehr und griff fast frech an. Verunsichert zeigte sich der Tabellenführer nun in seinen Aktionen und der OSC konnte das auch nutzen. Als nach frühem Stören Sven Hannemann in Scheibenbesitz kam, schoss er den Puck über die Schulter im „kurzen Eck“ zum 3:4 (49.) ein. FASS wehrte sich nun geradezu verbissen gegen die drohende Niederlage, aber was man auch versuchte, die Scheibe wollte nicht rein. Entweder ging sie vorbei, ein Körperteil eines OSC-Spielers war dazwischen oder Lilly-Ann Riesner verhinderte mit starken Paraden den Einschlag. Zudem blieben auch zwei Powerplays ungenutzt und eine Auszeit (56.) brachte auch nichts mehr. Aber es sollte für die die Weddinger noch schlimmer kommen. Mit dem Ende der zweiten Überzahl-Situation kam Sebastian Schramm von der Strafbank zurück und schaltete sich gleich mit in den Angriff ein, so dass man mit 3 auf 2 anlaufen konnte. Über Bo Schauer und Marvin Melian kam der Puck zu ihm und er vollendete zum 3:5 (58.). Als dann sich FASS mit zwei Strafen (59./60.) auch noch selber schwächte, waren die erste Niederlage für die Allstars und kleine Sensation perfekt.
Als Fazit muss man die starke Moral und den Kampfeswillen des OSC-Teams sehen, ein wenig Glück sowie eine „bärenstarke“ Lilly-Ann Riesner taten ich Übriges zu diesem so nicht erwarteten 5-Punkte-Wochenende.
Erwähnenswert ist noch der Auftritt von FASS-Trainer Martin Ohme nach dem Spiel, denn er kam unmittelbar danach in die OSC-Kabine und gratulierte dem OSC zum Erfolg. Ein Sportsmann durch und durch, der auch in der Niederlage Größe zeigt. Das verdient von hier aus den vollsten Respekt und besondere Beachtung!
(NIS/mp)
  


 Dienstag 3.März 2020 www.icehockeypage.de 
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