Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

                
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Die Steelers und Marc St.Jean, der in den letzten sieben Jahren zunächst als Co-Trainer und später als Sportmanager und zuletzt auch als Cheftrainer im Ellental tätig war, gehen künftig getrennte Wege
  
Moskitos Essen
(OLN)  Frank Petrozza, zuletzt an der Bande des Regionalligisten EG Diez-Limburg Rockets, ist am Westbahnhof als neuer Cheftrainer im Gespräch
    
Augsburger Panther
(DEL)  Stürmertalent Samir Kharboutli, der lange Zeit im Ingolstädter Nachwuchs spielte und zuletzt für Memmingen in der Oberliga aufs Eis ging, könnte künftig womöglich mit deutschem Paß in der DEL für die Panther auf Torejagd gehen
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Torhüter Ilya Sharipov, der in der abgelaufenen Spielzeit zunächst in Schwenningen und zuletzt in der DEL2 für Kaufbeuren spielte, steht offenbar vor einem Wechsel zu den Franken, wo er die Back-Up-Position besetzen soll
  
ERC Ingolstadt
(DEL)  Die Panther verhandeln dem Vernehmen nach mit dem US-amerikanischen und international erfahrenen Goalie Brandon Maxwell, der zuletzt in der EBEL für Villach spielte
  
Adler Mannheim
(DEL)  Die Adler haben wegen der derzeitigen unsicheren Lage und der ungewissen Zukunft angekündigt, dass man vorerst keine Spielertransfers tätigen wird und keine Verträge schliessen wird
  
Oberliga Nord
(OLN)  Es gibt offenbar erste Überlegungen, die Oberliga Nord zur Saison 2020/2021 mit mehreren Teams aus der Regionalliga West aufzustocken und in zwei regionale Gruppe zu unterteilen. In Betracht kämen hierbei natürlich die ambitionierten Regionalligisten Diez-Limburg, Neuwied, Herford und Hamm.
  
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Stürmertalent Kevin Slezak, der vor der abgelaufenen Spielzeit aus Bad Tölz zu seinem Heimatverein zurückkehrte, hat seinen Vertrag bei den Starbulls verlängert
  
Münchener EK
(BBZL)  Die Trainersuche bei den Luchsen ist beendet: In der kommenden Spielzeit wird Tobias Knallinger, der selbst früher schon das Trikot des MEK trug, das Kommando an der Bande übernehmen
  
EC Peiting
(OLS)  Der ECP hat die Abgänge von sechs Spielern, darunter teilweise langjährige Akteure, bekannt gegeben. Demnach werden die Verteidiger Wayne Lucas, Thomas Schmid, Liäm Hätinen und der US-Amerikaner Brad Miller, sowie die Stürmer Maximilian Schäffler und Florian Stauder, den es nach Füssen zieht, in der kommenden Saison nicht mehr für Peiting auflaufen
  
www.icehockeypage.de
(IHP)  Nach dem überraschend schnellen Saisonende richten sich die Planungen der Vereine frühzeitig auf die nächste Saison. Wir wollen versuchen unseren treuen lesern die verlängerte Sommerpause möglichst kurzweilig zu gestalten und werden so ausführlich wie möglich über die Planungen der Vereine berichten. Daher haben wir auch bereits die Kaderlisten 2020/2021 veröffentlicht. Diese sind wie immer über das Menü auf der linken Seite unter "Mannschaften" zu finden.
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 7. März 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 18 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West und Regionalliga Nord.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
Düsseldorfer EG
Die DEG steht im Viertelfinale - 3:2 n.V. gegen Krefeld!

(DEL)  Egal, was die Tabelle sagt. Spiele gegen die Krefeld Pinguine sind nie einfach. Schon gar nicht, wenn es um so viel geht, wie am vorletzten Spieltag dieser Hauptrunde. Die DEG tat sich schwer, und gab eine 2:0-Führung aus der Hand. In der Verlängerung avancierte Rihards Bukarts zum Matchwinner. Sein Überzahltreffer zum 3:2 n.V. (1:0; 1:2; 0:0; 1:0) machte die direkte Qualifikation für das Viertelfinale perfekt! 
(DEG/pdeg)
  
    
EHC Red Bull München
Red Bulls verlieren Spitzenspiel gegen Straubing

(DEL)  Der EHC Red Bull München hat ein offensiv geführtes Derby gegen die Straubing Tigers mit 3:6 (0:1|1:3|2:2) verloren. Vor 6.142 Zuschauern im ausverkauften Olympia-Eisstadion brachten Jason Jaffray, Trevor Parkes und Philip Gogulla den Spitzenreiter nach einem zwischenzeitlichen 0:4-Rückstand zurück ins Spiel, am Ende kostete aber eine doppelte Unterzahl den Münchnern ein besseres Ergebnis.
Spielverlauf:
Die Red Bulls und der Tabellendritte aus Straubing spielten von Beginn an nach vorne. In der zweiten Minute hatte Jeremy Williams die erste große Chance der Gäste, auf der Gegenseite prüfte Justin Schütz Tigers-Schlussmann Jeffrey Zatkoff (3. Minute). Auch danach war das Derby intensiv. In der siebten Minute legten die Gäste vor, weil Michael Connolly seinen Alleingang in Unterzahl efolgreich abschloss. Mark Voakes hatte nach einem Querpass von Trevor Parkes den Ausgleich auf dem Schläger, Zatkoff parierte die Direktabnahme aber sehenswert (14.). Münchens Torhüter Danny aus den Birken verhinderte Sekunden vor der ersten Pause gegen Chasen Balisy und wenig später bei einem abgefälschten Schuss den zweiten Gegentreffer.
Im Mittelabschnitt hatte Straubing zunächst die besseren Gelegenheiten, zwei davon nutzten die Gäste: Während eines 4-gegen-3-Powerplays traf Sena Acolatse per Schlagschuss (22.), 63 Sekunden später legte Antoine Laganière bei doppelter Überzahl das 0:3 nach (23.). Die Red Bulls reagierten stark auf den Rückstand, Jaffray traf nach einem starken Scheibengewinn von Yasin Ehliz aber nur den Pfosten (25.). Straubing geriet immer mehr unter Druck, erhöhte aber durch Mitchell Heard auf 0:4 (30.). Daraufhin übernahm Kevin Reich den Platz im Münchner Tor. Kurz darauf traf Konrad Abeltshauser bei seiner Großchance die Latte (31.). In der 33. Minute durchbrach Jaffray den Torbann mit einem Schuss von der blauen Linie. Patrick Hager mit einem Direktschuss (36.) und Voakes per Penalty (40.) hatten Topchancen auf das 2:4, beide Male reagierte Tigers-Torhüter Zatkoff aber stark.
Die Red Bulls machten im Schlussdrittel weiter Druck und setzten ihre Aufholjagd fort: Parkes fälschte in der 46. Minute in Überzahl durch die Beine Zatkoffs zum 2:4 ab. Zehn Minuten vor dem Ende erzielte Gogulla das 3:4. In der 51. Minute mussten dann innerhalb von 16 Sekunden zwei Münchner auf der Strafbank Platz nehmen. Das nutzten die Gäste durch Williams aus (53.). 33 Sekunden später stellte der Tigers-Goalgetter sogar auf 3:6. Die Red Bulls gaben nicht auf und hatten in doppelter Überzahl durch Yannic Seidenberg einen weiteren Pfostentreffer (60.), am Spielstand änderte sich aber nichts mehr.
Yasin Ehliz:
„Es war ein Spiel mit Playoff-Charakter. Wir hatten genug Chancen, aber die Tore nicht gemacht und auch zu viele Strafen genommen. Sie haben das eiskalt ausgenutzt.“
(EHCM/irbm)
  
    
Straubing Tigers
Straubing Tigers qualifizieren sich erstmals für die Champions Hockey League

(DEL)  Straubing goes Europe - die Straubing Tigers haben sich erstmalig für die Champions Hockey League qualifiziert, da nun ein Top Drei-Platz nach dem Ende der DEL-Hauptrunde auch rechnerisch fix ist. „Es ist einfach der Wahnsinn. Es hätte sich keiner vor der Saison träumen lassen, dass wir das erreichen können“, konnte Kapitän Sandro Schönberger den nun feststehenden Erfolg kaum fassen.
„Für die Spieler und den ganzen Clubs ist das ein unglaubliches Erlebnis und eine einmalige Chance“, betont der dienstälteste Akteur im Straubinger Dress. „Bis Weihnachten war das eigentlich bei uns überhaupt kein Thema. In den letzten zwei Wochen haben wir dann aber schon auch in der Kabine über dieses Ziel gesprochen.“
Die Straubing Tigers werden in der kommenden CHL-Saison einer von vier DEL-Vertretern sein. Es qualifizieren sich die drei Erstplatzierten der Hauptrunde und der Deutsche Meister. 13 europäische Ligen haben gemäß ihrer Stärke und ihrem Abschneiden in der CHL eine gewisse Anzahl an Startern - zwischen einem (Länder wie Weißrussland, Dänemark, Frankreich etc.) und fünf (Schweiz und Schweden). Insgesamt 32 Mannschaften spielen in acht Vierergruppen, die jeweiligen Gruppenersten und -zweiten qualifizieren sich für die K.O.-Runde. Ausgelost werden die Gruppen am 20. Mai in Zürich am Ruhetag der Eishockey-WM. Kurz darauf wird auch der endgültige Spielplan bekanntgegeben. Der Rahmenterminkalender mit den Spieltagen steht bereits jetzt fest:  Spieltag 1 und 2 findet zwischen Donnerstag, 3. September, und Sonntag, 6. September, statt. Spieltag 3 und 4 zwischen Donnerstag, 10. September, und Sonntag, 13. September. Spieltag 5 am Dienstag oder Mittwoch, 6./bzw. 7. Oktober. Der letzte Vorrundenspieltag 6 am Dienstag oder Mittwoch, 13./bzw. 14. Oktober. Die erste K.O.-Runde beginnt am 17./18. November.
„Wir haben natürlich seit einiger Zeit einen Plan B und den verfolgen wir nun“, sagt Manager Jason Dunham über die neue Herausforderung. Die Vorbereitungsphase bleibt dabei zeitlich zur Vergangenheit unverändert, da die CHL in diesem Sommer relativ spät startet. „Wir werden vermutlich auch wieder insgesamt sieben Vorbereitungsspiele vor dem DEL-Start haben: die vier CHL-Spiele und drei weitere. Darunter wohl auch wieder der Gäubodenvolksfest-Cup. Aber da laufen die Abstimmungen noch“, gibt der Manager einen Einblick in die Planungen. Zunächst einmal überwiegt aber auch bei Jason Dunham der Stolz, bevor die weitere Arbeit - auch mit Blick auf den Kader - weitergeht: „Es ist begeisternd, was Mannschaft und Trainerstab erreicht haben. Ich bedanke mich aber auch bei allen, die diesen einmaligen Erfolg für einen Standort wie Straubing möglich gemacht haben: die Leute hinter dem Team, die Gesellschafter, Sponsoren, Fans. Ohne dieses Zusammenwirken von allen wäre dies nicht zu erreichen gewesen.“
Vor Herausforderungen steht nun auch das Orga-Team um Geschäftsführerin Gaby Sennebogen: „Wir wissen, dass eine Menge an organisatorischen Vor- und Aufgaben auf uns zukommt. Die werden wir in den nächsten Monaten aber mit Motivation und Begeisterung angehen.“ Zunächst einmal stellt auch die Geschäftsführerin das in dieser Saison geleistete in den Mittelpunkt: „Wir sind alle unglaublich stolz, so etwas an unserem kleinen Standort zu erleben. Es ist ein vielleicht einmaliges Erlebnis für unseren Club.“
Nach der Freude und dem Stolz und vor der Arbeit in den Sommermonaten, steht nun aber auch wieder der weitere Saisonverlauf im Mittelpunkt. „Wir bleiben fokussiert, denn wir wollen in den nächsten Wochen noch einiges erreichen“, so Trainer Tom Pokel.
(ST/mb)
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen siegen in Spiel 1 der Pre-Playoffs

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das erste Pre-Playoff-Spiel der Best-of-Three-Serie beim EC Bad Nauheim mit 5:4 (2:0; 2:1; 1:3) gewonnen. Goalie Florian Proske fiel weiterhin verletzt aus.
Beide Teams starteten bissig in das erste Drittel, aber die Kurstädter erarbeiteten sich die besseren Chancen. In der fünften Spielminute folgte die erste Strafe. Bad Nauheims Jesper Kokkila wurde aufgrund eines Checks mit dem Stock in die Kühlbox verwiesen. Wenige Sekunden später nahm Zach Hamill wegen hohen Stocks neben ihm Platz. Dresden konnte die doppelte Überzahl jedoch nicht für sich nutzen. Nach erneuter Strafe gegen den EC Bad Nauheim wurde René Kramer (12.) von Steve Hanusch und Alexander Dotzler bedient und brachte die Eislöwen in Front. Zwei Minuten vor der Pausensirene konnte auch Nick Huard den Puck im Tor von Felix Bick unterbringen.
Im zweiten Drittel setzten die Roten Teufel die Dresdner mächtig unter Druck und drängten auf den Anschlusstreffer. Zwar konnten sie die Powerplaysituation in den ersten zwei Minuten des Spielabschnitts nicht nutzen, aber in der 25. Spielminute verkürzte Andrej Bires. Die Blau-Weißen fanden kaum einen Weg, die neutrale Zone zu überwinden. Eislöwen-Cheftrainer Rico Rossi nahm daraufhin eine Auszeit und die Sachsen fanden wieder besser in die Partie. Nach Zuspiel von Dale Mitchell und Toni Ritter war auch Kevin Lavallée für die Blau-Weißen erfolgreich. Huard (37.) markierte mit seinem zweiten Treffer am heutigen Abend den 4:1-Pausenstand für die Elbestädter.
Im letzten Drittel bezwang der Bad Nauheimer Hamill Eislöwen-Goalie Riku Helenius und verkürzte für die Hessen. Doch Mario Lamoureux (44.) fand die passende Antwort und baute die Führung der Blau-Weißen weiter aus. Die Hauptschiedsrichter schickten Eislöwe Lavallèe wegen eines Stockschlags auf die Strafbank. Kurz darauf verkürzten die Roten Teufel innerhalb kürzester Zeit durch einen Doppelschlag (52.) von Bires. Bad Nauheim drängte unermüdlich auf den Ausgleich, doch Dresden konnte das Spiel über die Zeit bringen und sicherte sich somit den ersten Sieg in der Serie.
Christof, Kreutzer, Cheftrainer Bad Nauheim: „Ich denke, dass wir heute ein gutes Spiel gemacht haben, aber wir haben einfach zu viele Konterchancen zugelassen, die Dresden eiskalt genutzt hat und genau das macht Dresden so stark. Vor allem im zweiten Drittel haben wir viel Druck auf den Gegner ausgeübt und einen großen Kampf gezeigt. Aber beim Gegentor zum 1:3 müssen wir einfach cleverer sein. Dennoch hat die Mannschaft sich nicht aufgegeben und ist noch einmal zurückgekommen. Wir sind auf dem richtigen Weg, das hier ist noch nicht zu Ende! Wir werden am Sonntag richtig hart arbeiten und wenn wir dasselbe Engagement wie heute aufs Eis bringen, werden wir gewinnen.“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Vorab möchte ich mich im Namen der Dresdner Eislöwen beim EC Bad Nauheim dafür bedanken, dass sie alles organisiert und ermöglicht haben, damit wir bereits gestern anreisen konnten. Unser Spiel heute steht sinnbildlich für die gesamte Saison. Wir haben die ganze Zeit ein ordentliches Spiel gezeigt und dann den Gegner wieder zurück ins Spiel kommen lassen. Ich hätte gern, dass es anders ist, aber das ist die DNA der Mannschaft. Wir leben damit und sind stolz auf die Jungs. Am Sonntag holen wir uns hoffentlich den nächsten Sieg und können einen Schritt weitergehen.“
Steven Rupprich: „Ich denke, dass wir heute großen Charakter gezeigt haben. Unser Unterzahlspiel haben wir gut durchgebracht und vorn haben wir die Tore mit viel Arbeit und Willen geschossen. Das Ziel für Sonntag ist klar: Feierabend machen mit der Serie.“
Am Sonntag, 08. März um 17 Uhr empfangen die Dresdner Eislöwen den EC Bad Nauheim zum zweiten Schlagabtausch in der EnergieVerbund Arena. Tickets für die Partie sind nach wie vor über das Online-Ticketportal etix sowie zum Spieltag an der Abendkasse erhältlich.
(ESCD/dk)
  
   
Löwen Frankfurt
„Erbarme! Zu spät: Die Löwe komme!“ - Löwen präsentieren Playoff-Motto 2020

(DEL2)  Platz 1 in der DEL2, dazu 22 Heimsiege: Wenn die Löwen Frankfurt in dieser Saison in der Eissporthalle Frankfurt aufs Eis gegangen sind, gab es für die gegnerischen Teams so gut wie nichts zu holen. In Anlehnung an diese Heimstärke und einen echten hessischen Musik-Klassiker starten die Löwen unter dem Motto „Erbarme! Zu spät: Die Löwe komme!“ in die Playoffs 2020.
Zu den Playoffs gibt es aber nicht nur Motto und Logo, sondern auch wieder ein T-Shirt. Das Playoff-Shirt ist mit freundlicher Unterstützung unserer Partner Alpmer Dienstleistungen, DWS, FES, Online:DigitalX und RMV entstanden. Für nur 5,- Euro wird es die Shirts exklusiv bei den Playoff-Heimspielen der Löwen am Freitag, den 13. und Freitag, den 20. März in der Eissporthalle zu kaufen geben.
Das Motto bedient sich der Textzeile „Erbarme! Zu spät: Die Hesse komme“ von den Rodgau Monotones. Der Song wird bei jedem Löwen-Heimspiel von der Fankurve gesungen.
Optisch greift das Motto-Logo die Farben des Winter-Derby-Trikots auf. Das Open-Air-Eishockey-Event auf dem Bieberer Berg gilt als Startschuss der unglaublichen Aufholjagd der Löwen, die sich aus dem damaligen Tief bis an die Tabellenspitze gekämpft haben.
Wie schon im vergangenen Jahr finden sich auch dieses Jahr ganz traditionelle Frankfurter Elemente im Logo. War es vor einem Jahr der Bembel, so ist das Motto-Logo dieses Jahr mit der typischen Bembel-Verzierung versehen. Designt wurde das Logo einmal mehr von Jan Langela, der unter anderem auch die Löwen-Trikots gestaltet.
(LF/ss)
  
    
ESV Kaufbeuren
Joker holen sich die 1:0 Serienführung - ESVK gewinnt Spiel eins der Pre-Playoff Serie gegen die Steelers mit 4:3

(DEL2)  Pre-Playoffs Spiel Nummer eins stand für den ESV Kaufbeuren heute Abend bei den Bietigheim Steelers auf dem Programm. Joker Coach Andreas Brockmann konnte dabei wieder auf die beiden Verteidiger Philipp de Paly und Alexander Thiel zurückgreifen. Weiterhin nicht zur Verfügung standen aber Stefan Vajs und Jan Bednar. Louis Latta und Leon Kittel schafften es nicht in den Kader und standen somit im Aufgebot des Oberliga Kooperationspartners ECDC Memmingen.
Das Spiel begann für die Joker vor 2.473 Zuschauern, darunter gut und gerne 300 stimmungsvolle Fans aus dem Allgäu, recht gut. Dabei nutzten die Kaufbeurer in Minute drei gleich ihr erstes Powerplay zur frühen Führung. Dabei war dies kein typisches Überzahl Tor. Joey Lewis klaute einem Steelers Spieler in der Ecke die Scheibe, passte blitzschnell vor das Tor zu Sami Blomqvist und dieser ließ sich frei vor Stephon Williams nicht zwei Mal bitten und brachte seine Mannschaft mit 0:1 in front. Die Joker waren nach dem ersten Treffer auch weiter am Drücker, leisteten sich dann aber einen folgenschweren Fehler an der blauen Linie und die Hausherren konnten einen zwei auf eins Konter fahren. Myles Fitzgerald ließ sich diese Chance nicht nehmen und glich das Spiel mit dem ersten Angriff der Bietigheimer zum 1:1 aus. Der ESVK konnte ein zweites Powerplay dann leider nicht in einen weiteren Treffer ummünzen. Mit andauernder Spielzeit wurden die Steelers auch immer gefährlicher und drückten auf den Führungstreffer. Diese sollte dann in der 15. Minute auch gelingen. Torschütze Matt McKnight wurde direkt vor dem Tor angespielt und dieser traf trotz der direkten Bedrängnis durch seinen Gegenspieler trotzdem zum 2:1. Damit ging es für die Wertachstädter mit einem Rückstand in die erste Pause.
Im zweiten Drittel brauchten die Joker ein wenig um wieder besser in die Partie zu finden. Dabei half ihnen ein weiteres Überzahlspiel um das Spiel auszugleichen. Antti Kerälä fand dabei nach einer zuerst unübersichtlichen Situation den völlig frei stehenden Joey Lewis vor dem Tor und dieser hatte keine Mühe mehr die Scheibe zum 2:2 Ausgleich einzuschieben. Gespielt waren hier 25 Minuten. Der ESVK musste dann direkt nach dem zweiten Treffer das erste Mal in Unterzahl agieren, dies gelang gut und kurz nach der überstandenen Strafe gingen die Joker dann sogar in Führung. Florin Ketterer traf mit einem verdeckten Schuss von seitlich dem Tor zum 2:3. Das Spiel war in der Folge von den Spielanteilen sehr ausgeglichen, wobei die Bietigheimer durchaus ein kleines Chancenplus verzeichnen konnten. Knapp drei Minuten vor der Pause lieferten sich dann Benjamin Hüfner und Alexander Thiel einen Faustkampf. Beide erhielt danach 2+2+10 Strafminuten. Auslöser für die Keilerei war ein Check an Max Schmidle vor der Spielerbank der Hausherren, den sein Mitspieler nicht einfach so stehen lassen wollte. 47 Sekunden vor der Pause musste dann Steelers Stürmer Lukas Laub stark blutend das Eis verlassen. Der Stürmer hatte einen Schuss unglücklich in das Gesicht bekommen, konnte das Eis aber nach kurzer Zeit selbständig verlassen. Aufgrund dessen, dass sich auf dem Eis viel Blut befand, zogen die Schiedsrichter die zweite Drittelpause vor und schickten beide Mannschaften vorzeitig in die Kabinen. Die dann noch gespielten 47 Sekunden waren dann aus ESVK Sicht unfassbar. ESVK Torhüter Ilya Sharipov wurde von Steelers Spielern im Torraum unfair bearbeitet und die Schiedsrichter ließen dies ungestraft durchgehen, leider ließ sich der Joker Torhüter in der Emotion zu einem Schlag hinreißen, welchen die Schiedsrichter dann aber folgerichtig mit einer Matchstrafe ahndeten. Somit musste Ilya Sharipov das Spielfeld verlassen und Jan Dalgic stand fortan im Kasten. Durch die Matchstrafe mussten die Wertachstädter dann natürlich auch fünf Minuten in Unterzahl agieren. Die Kaufbeurer verteidigten hier sehr stark und hatten durch Daniel Oppolzer sogar eine top Chance auf 2:4 zu stellen. Der Joker Stürmer aber scheiterte frei vor Stephon Williams und die Hausherren bestrafen dies fast im Gegenzug. Matt McKnight brachte die Scheibe aus kürzester Distanz noch im Powerplay agierend an Jan Dalgic vorbei und stellte auf 3:3. Der ESVK aber zeigte große Moral und einen noch größeren Siegeswillen und ließ sich von diesen in kürzester Zeit erlittenen Rückschlägen nicht beirren. Dazu zeigte Jan Dalgic gegen nun stark drückende Steelers mehrere starke Paraden und gab seiner Mannschaft somit weiterhin eine Chance auf den Sieg. Die Joker sollten sich diesen dann auch noch holen. Ein toller Angriff brachte dem ESVK dann 32 Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer. Jere Laaksonen trug die Scheibe in die Angriffszone, legte zurück auf Julian Eichinger und der Kapitän der Joker zeigte eine tolle Übersicht, er fand den am langen Eck wartenden Calvin Pokorny, der nach dem Zuspiel eigentlich das leere Tore vor sich hatte. Der junge Stürmer aber traf die Scheibe nicht richtig, hatte dabei aber Glück im Unglück, dass diese den Weg zu Jere Laaksonen fand und der Puck zur großen Freude der Rund 300 mitgereisten Joker Fans doch noch über die Linie trudelte. Die letzten 30 Sekunden stellten sich die Hauptschiedsrichter aber dann erneut in den Mittelpunkt. Diese überstimmten einen der Linienschiedsrichter fälschlicherweise bei einer Icing Entscheidung gegen den ESVK und als Trainer Andreas Brockmann dies reklamierte, bekam er auch noch zwei Strafminuten aufgebrummt. Somit mussten die Joker mit einem Bully in der eigenen Zone und in Unterzahl die letzten 22 Sekunden überstehen. Dies gelang aber bravourös und die Wertachstädter sicherten sich somit die wichtige 1:0 Serienführung. Spiel zwei der Serie findet dann am Sonntag um 17:00 Uhr in der erdgas schwaben arena statt. Tickets sind aktuell noch im Online-Shop oder an den Abendkassen erhältlich.
(ESVK/pb)
  
    
Deggendorfer SC
Heimrecht gesichert – DSC besiegt Lindau

(OLS)  Der Deggendorfer SC kann in der ersten Playoffrunde mit dem Heimrecht  
planen. Am Freitagabend bezwang das Team von Trainer Dave Allison die  
Lindau Islanders vor 1541 Zuschauern mit 5:3 und kann nun auch  
rechnerisch nicht mehr auf den fünften Platz abfallen.
Die Deggendorfer starteten zunächst gut in die Partie und konnten  
bereits früh Druck auf das Tor der Lindauer ausüben. Der erste Treffer  
fiel hingegen auf der Gegenseite. In der fünften Minute fing  Raphael  
Grünholz in eigener Unterzahl einen Querpass ab, lief alleine auf das  
Tor von Henning Schroth zu und schob ein zum 0:1. Die Hausherren  
ließen sich davon aber wenig beeindrucken und schlugen nur drei  
Minuten später zurück. Curtis Leinweber überwand mit einem präzisen  
Rückhandschuss Lindaus Goalie Hattler zum 1:1. Trotz weiterer  
Möglichkeiten blieb es bei diesem Spielstand nach 20 gespielten Minuten.
Im zweiten Abschnitt kamen die Hausherren dann mit viel Dampf aus der  
Kabine. Die logische Konsequenz war das 2:1 durch Michael Fomin, der  
in der 25. Minute nach einem Abpraller goldrichtig stand. Drei Minuten  
vor der zweiten Pause gelang es dem DSC nachzulegen. Einen schnellen  
Tempogegenstoß vollendete Curtis Leinweber nach schönem Zuspiel von  
Thomas Greilinger zum 3:1. Doch die Gäste steckten nicht auf und kamen  
drei Sekunden vor der Pausensirene durch Florian Lüsch auf 3:2 heran.
Im Schlussdrittel waren es erneut die Deggendorfer, denen der erste  
Treffer gelang. Kyle Osterberg stand in der 48. Minute goldrichtig und  
schob am langen Eck ein zum 4:2. Doch erneut hatten die Islanders die  
passende Antwort parat. In der 54. Minute traf Andreas Farny in  
doppelter Überzahl zum 4:3. Als schließlich Filip Reisnecker in der  
57. Minute auf 5:3 stellte, war die Messe in der Festung an der Trat  
endgültig gelesen.
Durch diesen Heimsieg sicherte sich der Deggendorfer SC das Heimrecht  
in der ersten Playoffrunde und trifft nun am Sonntag auf die Selber  
Wölfe. Im Fernduell mit dem SC Riessersee geht es für den DSC um den  
dritten Tabellenplatz. Spielbeginn in Selb ist um 18 Uhr.
(DSC/mh)
  
    
ECDC Memmingen
Pflichtaufgabe erfüllt: Indians schlagen Selb

(OLS)  Der ECDC Memmingen hat das letzte Heimspiel der Meisterrunde gegen die Selber Wölfe mit 5:3 für sich entscheiden können. Vor knapp 1700 Zuschauern siegten die Indians mit 5:3. Großer Wehrmutstropfen war die Verletzung von Joey Vollmer, der frühzeitig das Eis verlassen musste.
Einen Start zum Vergessen erwischten die Indians am Freitagabend gegen die Selber Wölfe. Nach verschlafenen Anfangssekunden kamen die Gäste bereits früh zu Chancen und konnten noch in Minute eins die Führung erzielen. Die Indians übernahmen zwar immer mehr die Kontrolle, schafften es aber nicht ich gewohnt druckvolles Spiel aufzuziehen. Erst in den Schlussminuten des Auftaktdrittels kamen sie zum Ausgleich. Routinier Patrik Beck verwertete einen Abpraller in Überzahl zum 1:1.
Im Mittelabschnitt kamen die Indians dann besser aus der Kabine. Bei den Hausherren konnte Sven Schirrmacher sein Comeback nach monatelanger Verletzungspause feiern, außerdem wurden vom ESV Kaufbeuren Leon Kittel und Louis Latta als Unterstützung abgestellt. Die erstmalige Führung erzielte aber der wiederum starke Schwede Linus Svedlund, der eine feine Einzelleistung zum 2:1 krönen konnte. Die Indians drückten nun auf die Entscheidung und setzten die dezimierten Gäste unter Druck. Nach schöner Vorlage von Jannik Herm vollendete Steven Deeg zum 3:1 und sorgte für die vermeintliche Vorentscheidung. Selbs Topscorer McDonald hatte hier allerdings etwas dagegen und markierte postwendend den Anschluss für die Oberfranken. Das Drittel war damit noch nicht zu Ende, auch wenn die Memminger Anhänger auf die folgenden Minuten gerne verzichtet hätten. Torhüter Joey Vollmer blieb, kurz vor der Pause, nach einem Klärungsversuch auf dem Eis liegen und konnte selbiges nur mit Hilfe verlassen. Ob und wie lange er ausfällt, dürfte im Laufe der nächsten Tage bestimmt werden.
Die letzten 20 Minuten hatten dann nur noch wenig Spannung zu bieten, da Tim Richter sofort nach Wiederbeginn das mittlerweile verdiente 4:2 für die Indianer erzielte. Weiter Chancen für die Rot-Weißen folgten, darunter auch einige Pfosten- und Lattentreffer. Den einzigen Torerfolg für die Maustädter steuerte noch Louis Latta bei, der den Puck nach Kombination mit Marvin Schmid im Winkel versenkte. Der Treffer zum 5:3 Endstand durch Kolb war dann nur noch Ergebniskorrektur.
Die Indians bleiben durch den Sieg an der Spitze der Oberliga-Süd. Am letzten Spieltag geht die Reise nach Füssen, dort kann die Meisterschaft im Süden klargemacht werden. Ab kommenden Freitag geht es dann im Achtelfinale der Playoffs gegen ein Team aus dem Norden. Mögliche Gegner wären u.a. Halle, Duisburg und Rostock. Tickets für die Heimspiele am Freitag (13.3.) und Dienstag (17.3.) sind bereits online erhältlich.
(ECDCM/mfr)
  
    
VER Selb
Grippegeschwächten Wölfen geht am Ende die Kraft aus

(OLS)  Unsere Wölfe boten dem Spitzenreiter einen harten Fight. Das stark ersatzgeschwächte Wolfsrudel konnte nach früher Führung den Gästen zwar lange Paroli bieten, doch die Memminger schlugen eiskalt zurück. Am Ende schwanden unseren Jungs sichtbar die Kräfte und die Indians schraubten den Spielstand zwischenzeitlich auf 2:5 nach oben. Am Ende stand eine 5:3 Niederlage. Nichtsdestotrotz konnte Coach Hohenberger seinen Mannen keinen Vorwurf machen und unsere Jungs das Eis dank nimmermüden Einsatzes erhobenen Hauptes verlassen.
Aufatmen im Vorwerk. Vergangenes Wochenende machten unsere Wölfe den Einzug ins Viertelfinale endgültig klar. Die Partie gegen Memmingen hatte somit für den Tabellenausgang keine Bedeutung mehr. Die Indians hingegen waren noch voll im Kampf um die Meisterschaft, trennten Sie zum Tabellenzweiten Regensburg lediglich 2 Punkte. Ab sofort hieß Devise also „Warm Up“ für die Play Offs und dem designierten Meister in die Suppe spucken. Dies allerdings stark ersatzgeschwächt. Neben Gare, Kabitzky und Ondruschka musste Wölfe-Coach Hohenberger auch auf seine beiden Goalies Deske und Mnich verzichten.
Unterstützung kam vom Kooperationspartner Bayreuth, der Stürmer Zimmermann zur Verstärkung ins Allgäu schickte. Unsere Jungs waren am Hühnerberg trotzdem krasser Außenseiter, dennoch kamen sie wie die Feuerwehr aus der Kabine. Nur wenige Sekunden waren gespielt, da erkämpfte sich Schiener hinter dem Memminger Tor die Scheibe, legte diese weiter auf den lauernden Pisarik. Der Tscheche musste eigentlich nur noch ins leere Tor einschieben, auf der Linie klärte aber ein Memminger Verteidiger. Die Hausherren waren sichtlich überrumpelt. Immer noch die erste Spielminute, über Müller und Pisarik kam die Scheibe auf den mitgelaufenen Zimmermann. Und dieses Mal machten wir es besser. Mit einem trockenen Schuss unter die Latte markierte Förderlizenzspieler Zimmermann das 1:0 für die Gäste. Die Hausherren antworteten mit viel Wut im Bauch, doch unsere Cracks hielten dagegen. Nach einem langen Pass auf Schiener lag sogar das 2:0 in der Luft, doch Vollmer verhinderte dies mit einer Riesenparade. Aber auch dessen gegenüber Bätge hatte alle Hände voll zu tun um den Ausgleich zu verhindern. Immer wieder stand der junge Wölfe-Goalie im Mittelpunkt des Geschehens. Phasenweise schnürten die Allgäuer unsere Jungs im eigenen Drittel ein, diese wehrten sich aber tapfer. Kurz vor Drittelende zogen Böhringer, später auch Bär zwei Strafzeiten. Der Druck der Memminger wurde immer höher. Und es kam wie es kommen musste. In Überzahl glich Beck zum 1:1 aus.
Déjà-vu zu Beginn des zweiten Drittels. Nur wenige Sekunden waren gespielt und abermals bot sich unseren Jungs in Person von Pisarik die Riesenmöglichkeit zur Führung. Diesmal konnten ihn die Hausherren jedoch entscheidend stören, allerdings nur auf Kosten einer Strafzeit. Unsere Cracks somit früh im zweiten Drittel mit einem Mann mehr auf dem Eis, drängten auf die erneute Führung. Pisarik, Bär und Krämer scheiterten allerdings mit ihren Versuchen an Vollmer. Besser machten es die Hausherren. Svedlund wurde nicht konsequent gestört, zog mit hoher Geschwindigkeit aus der Rundung vors Tor und ließ mit seinem Schuss aus der Drehung Bätge keine Chance. Und es kam noch schlimmer: der ehemalige DEL2 Spieler Herm legte die Scheibe quer auf Deeg und erneut schlug die Scheibe hinter Bätge ein. Doch unsere Wölfe hatten die passende Antwort parat. Top-Scorer McDonald brach auf der rechten Seite durch, hatte alle Zeit der Welt und donnerte die Scheibe zum 2:3 aus Wölfe-Sicht in die Maschen. Kurz darauf, gar die Möglichkeit zum Ausgleich, aber Vollmer auf dem Posten. Unser Jungs steckten weiterhin nicht auf. Schiener fing einen Fehlpass der Hausherren ab und konterte dies gnadenlos aus. Doch erneut war Vollmer mit dem Big Save zur Stelle. Kurz vor Drittelende wurde es auf einmal ganz still am Hühnerberg. Ohne Fremdeinwirkung blieb der bis dato so sichere Rückhalt Vollmer verletzt am Eis liegen. Das Spiel war für den Routinier beendet.
Im Schlussabschnitt waren es die Hausherren, die besser aus der Kabine kamen. Snetsinger mit dem Abschluss aus spitzem Winkel, Richter hielt den Stock in den Schuss und die Scheibe zappelte im Netz. Unsere Wölfe gaben dennoch nicht auf. Schmidt tauchte völlig frei vorm Slot auf, scheiterte jedoch an dem glänzend reagierenden Henne, der nun zwischen den Pfosten der Allgäuer stand. Unseren Jungs ging nun immer mehr die Kraft aus. 13 Minuten vor Spielende Glück für unsere Jungs, dass der Schuss von Herms nur an den Innenpfosten knallte. Kurz darauf hatte Miettinen die Möglichkeit alles klar zu machen, konnte den hervorragend aufgelegten Bätge jedoch nicht überwinden. Besser machte es nur Sekunden später Latta, der mit dem 2:5 alles klar machte. Das nicht einmal drei Blöcke umfassende Wolfsrudel schien jetzt stehend k.o., wehrte sich jedoch weiter tapfer. Am Ende betrieb Kolb zwei Minuten vor Schluss mit dem 3:5 Endstand noch etwas Ergebniskosmetik.
(VERS/dh)
  
    
Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
   
EHC Klostersee
EHC Klostersee – EC Pfaffenhofen Eishogs 5:4 (1:1, 3:2, 1:1)

(BYL)  Der erste Schritt in Richtung Playoff-Viertelfinale ist getan. Nichts für schwache Nerven war die erste Partie in der Pre-Playoff-Serie "best of three" zwischen dem EHC Klostersee und dem EC Pfaffenhofen Eishogs. Spannend ging´s runter, eng umkämpft und wirklich erst mit der Schlusssirene entschieden. Am Ende hatten die Grafinger mit 5:4 die Nase knapp vorne, über die gesamte Distanz betrachtet wohl auch verdient. Allerdings waren die Gäste ein bärenstarker Gegner, der niemals aufgab und sich nicht abschütteln ließ.
Die Rot-Weißen legten immer wieder vor. Doch sowohl nach dem 1:0, 2:1, 4:2 und auch nach dem 5:3 zehn Minuten vor Schluss brachte die von Co-Trainer Helmut Gleixner gecoachte EHC-Truppe (Chefcoach Dominik Quinlan ist noch krankgeschrieben) nicht die notwendige Ruhe in die eigenen Aktionen. Die beste Phase hatte die Mannschaft um Kapitän Bernd Rische, die sehr nervös begonnen hatte, im zweiten Abschnitt. Da versäumte man es letztlich, bereits für klare Verhältnisse zu sorgen. Die spielerische Linie ging verloren, als man gegenseitig reichlich mit dem Fäusten argumentierte und die Strafbänke anschließend bestens besetzt waren (36.).
Im Schlussdrittel zeigten die Eishogs engagiert auf, bevor den EHClern noch einmal der Zwei-Tore-Vorsprung gelang (51.). Gut vier Minuten vor dem Ende beorderte Gästecoach Chris Heid bereits seinen Torhüter zugunsten eines weiteren Stürmers vom Eis. Bange Situationen hatten die Klosterseer da zu überstehen. Nach dem vierten Pfaffenhofener Einschuss 40 Sekunden vor der Sirene bewahrte Keeper Dominik Gräubig sein Team vor einer zeitlichen Zugabe.
(EHCK/pel)
 
    
TSV Peißenberg
Knappe Niederlage in Waldkraiburg – Eishackler mit viel Pech und Eigenverschulden

(BYL)  Eigentlich begann die Begegnung perfekt für die Pfaffenwinkler. Nach starkem Beginn und der 1:0 Führung (3. Ebentheuer), kam man aber durch viele eigene Fehler in große Gefahr und schnell lag man im 1. Drittel gleich mit 3:1 in Rückstand. Besonders bitter, die beiden Tore zum 2:1 und 3:1 die bei eigener Überzahl fielen. Der enorme Kampfgeist der „Eishackler“ ließ sie aber noch vor der Drittelpause zum Ausgleich kommen (16. Andrä Martin, 20. Ebentheuer). 
Ein Wahnsinn eigentlich. Im ersten Drittel bekamen die knapp über 600 Zuschauer, sechs Tore zu sehen. 
Im zweiten Drittel wollte kein Spielfluss aufkommen. Gründe gibt’s viele aber wir wollen ja nicht alles Schwarz oder Weiß sehen… Lediglich ein Tor erzielten die „Löwen“ aus Waldkraiburg zum 4:3 (27. Decker). 
Natürlich versuchten die „Eishackler“ im letzten Abschnitt noch einmal alles. Aber was in der 46. Minute geschah, war ein erneuter Treffer der Waldkraiburger. Brandon Morley konnte die „Eishackler“ zwar wieder auf ein Tor heranbringen, aber dem Empty Net Goal in der 60. Minute kam kein Spieler des TSV mehr hinterher.
Jetzt heißt es am Sonntag, Siegen oder Fliegen. Es ist noch einmal ein absoluter Grund das Stadion voll zu machen. Die Mannschaft hat es sich verdient egal wie dieses Spiel am Ende ausgeht. Holen wir alle gemeinsam Spiel 3 das am kommenden Dienstag wieder in Waldkraiburg stattfinden würde. Auf geht’s Peißenberg. Auf geht’s Eishackler
(TSVP/as)
  
    
ESV Buchloe
Piraten machen den ersten Schritt - ESV Buchloe gewinnt Spiel 1 in den Playoff-Serie um den Aufstieg

(BYL)  Der ESV Buchloe hat am Freitagabend Spiel 1 in den KO-Duellen um den Bayernligaaufstieg für sich entschieden und ist damit in der Serie mit 1:0 in Front gegangen. Gegen den ERSC Amberg siegten die Piraten im Auftaktmatch vor über 650 Zuschauern in der heimischen Sparkassenarena mit 3:1 (1:0, 1:1, 1:0). Am Sonntag beim zweiten Spiel in Amberg (18.30 Uhr) könnten die Gennachstädter bei einem erneuten Sieg somit bereits den Aufstieg perfekt machen. Wenn allerdings den Wildlions der Serienausgleich gelingen sollte, käme es nächsten Freitag zu einem alles entscheidenden dritten Aufeinandertreffen abermals in Buchloe.
Es war der erwartete bedingungslose, hart umkämpfte und enge Fight zweier Teams, die alles in die Waagschale werfen, um den Traum vom Aufstieg zu verwirklichen. Beide Kontrahenten steckten zu keinem Zeitpunkt zurück und ackerten um jeden Zentimeter auf dem Eis. Am Ende behielten aber nicht ganz unverdient die Buchloer die Oberhand, die defensiv über 60 Minuten eigentlich relativ wenig zuließen und vorne in den entscheidenden Momenten genau zum richtigen Zeitpunkt die Tore machten.
Schon im Auftaktdrittel erwischten die Hausherren den besseren Start. Die ersten Wechsel gehörten dem ESV, der durch Michal Petrak, Lucas Ruf und Christian Wittmann die ersten nennenswerten Torabschlüsse verzeichnete. Einziges Manko blieb die Tatsache, dass man vorerst – auch trotz einiger Überzahlgelegenheiten – erfolglos auf den Führungstreffer warten musste. Denn der gut aufgelegte Amberger Goalie Carsten Metz hielt zunächst alles, was auf seinen Kasten kam. „Wir haben stark und ohne Nervosität begonnen“, meinte Piraten-Coach Christopher Lerchner, der im gleichen Atemzug aber auch anmerkte, dass man aus den Powerplaysituation mehr Ertrag hätte schlagen müssen. Aber nach etwas mehr als 12 Minuten glückte den Gastgebern dann doch die Führung. John Boger hatte am kurzen Pfosten gut nachgesetzt und den Puck schließlich zum 1:0 über die Linie befördert. Auch danach boten sich in drei weiteren Überzahlspielen einige Chancen, diesen Vorsprung weiter auszubauen, doch es blieb zur ersten Pause beim knappen 1:0.
Das Mitteldrittel begannen dann die Gäste engagierter und mutiger. Während ESV-Schlussmann Johannes Wiedemann im ersten Abschnitt noch relativ wenig zu tun hatte, tauchten die Amberger nach dem Seitenwechsel immer wieder gefährlich vor dem Buchloer Tor auf. Genau zum richtigen Zeitpunkt fiel somit der zweite Buchloer Treffer, bei dem erneut ein Amberger auf der Strafbank Platz genommen hatte. Eine traumhafte Kombination über Michal Petrak und Robert Wittmann setzte abschließend Simon Beslic im Slot zum 2:0 in die Maschen (26.). Das Tor brachte die Buchloer wieder etwas besser ins Spiel, wenngleich auch die Wildlions nun des Öfteren den ebenfalls sehr sicheren Piraten-Tormann prüften. Dieser hielt zunächst die Null fest, bis zur 36. Minute, wo die Oberpfälzer eine der wenigen Nachlässigkeiten in der Buchloer Defensive zum Anschluss nutzten. Einen Konter vollendete Martin Brabec zum 2:1 und sorgte somit weiterhin für reichlich Spannung im Schlussdurchgang.
Auch dort zeigte sich weiter ein Spiel zweier Teams auf Augenhöhe. Die Buchloer fanden aber hier die richtige Mischung aus Offensive und Defensive und bauten die Führung nach 46 Minuten wieder auf 3:1 aus. Einen Konter schloss Michal Petrak nach perfektem Querpass von Robert Wittmann zum 3:1 ab, was die Nerven der Zuschauer zumindest wieder etwas beruhigen sollte. Anschließend hielten beide Mannschaften zwar weiterhin voll dagegen, doch die Buchloer schafften es, die Amberger kaum einmal wirklich gefährlich vors eigene Gehäuse zu lassen. Und so lief die Zeit nun immer mehr für die Pirates, die den Vorsprung bis in die Schlussphase beibehalten konnten. Dort rettete Wiedemann nochmals spektakulär mit einem Hechtsprung, ehe danach der erste von zwei nötigen Siegen nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung unter Dach und Fach war.
Damit haben die Buchloer im zweiten Spiel am Sonntag in Amberg nun bereits den ersten Matchpuck. Die Amberger werden aber vermutlich alles versuchen, die Serie ihrerseits mit einem Heimsieg noch einmal nach Buchloe zu bringen. Es dürfte im Löwenkäfig also ein genauso hart umkämpfter Schlagabtausch werden wie in der Auftaktpartie.
Begleitet werden die Buchloer dabei von einem Fanbus (Abfahrt: 13:45 Uhr am Eisstadion), zu dem man sich noch bis Samstagmittag 12 Uhr für die letzten freien Plätze unter 0177/2315460 anmelden kann.
(ESVB/chs)
  
    
ESC Kempten
Sharks legen in der Playoffserie vor - ESC Kempten gewinnt den ersten Halbfinalkrimi mit 5:4 gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm

(BLL)  Die Bühne war gerichtet, es gab schon im Vorfeld ein riesiges Interesse rund um das erste Playoff Halbfinale zwischen den beiden Dauerrivalen. Die Spannung und Vorfreude auf die entscheidenden Spiele um den Aufstieg war überall zu spüren. 2075 Zuschauer im Stadion gaben der Partie einen würdigen Rahmen, und zum ersten Mal wurde ein Spiel der Landesliga live bei Sprade TV, dem Marktführer für Eishockey Live Übertragungen gezeigt.
Und die Partie hielt was sie im Vorfeld versprach. Eishockey auf hohem Niveau, Tempo, Spannung bis zum Ende und begeisterte Zuschauer die ihr Kommen nicht zu bereuen brauchten. Ein großes Fanaufgebot kam auch aus Ulm ins Allgäu, was die Stimmung in der ABW Arena zusätzlich steigerte.
Die Sharks erwischten einen Traumstart, bereits nach 49 Sekunden konnte Michel Maaßen einen Abpraller zum 1:0 über die Linie drücken. Bei den Gästen schien dieser Treffer Wirkung zu zeigen, sie kamen nicht richtig ins Spiel. Gästetrainer Robert Linke meinte in der anschließenden Pressekonferenz dazu auch, seine Mannschaft habe im ersten Drittel nicht stattgefunden.
Kempten setzte sich immer wieder im Drittel der Gäste fest und erspielte sich zahlreiche Chancen. Markus Vaitl war es dann der in der 11. Minute direkt von der Strafbank kam, einen Fehlpass von Martin Jainz aufnahm, auf und davon zog und Maximilian Güßbacher im Tor keine Chance ließ. Die Hausherren versäumten es in dieser Phase jedoch den Vorsprung auszubauen, zu viele Chancen wurde liegengelassen. Das die Devils im zweiten Drittel anders aus der Kabine kommen würden war zu erwarten, und so kam es auch, das Spiel kippte zugunsten der Donaustädter. In deren Drangphase waren es dann aber erneut die Allgäuer die einen Treffer erzielten. Von einem gewonnenen Bully durch Daniel Jun lief die Scheibe über Kurtis Kapitza zu Christoph Meier an der blauen Linie, der direkt abzog und Güßbacher auf der Fanghandseite überraschte. Wer jetzt dachte, das sei schon die Vorentscheidung hatte sich getäuscht, Ulm biss weiter und nur eine Minute später konnte Joschua Eckmann nach einem Scheibenverlust der Kemptener im eigenen Drittel vor das Tor ziehen und unbedrängt das 3:1 erzielen. Und nur 49 Sekunden später schaffte Marius Dörner von halblinks den 3:2 Anschlusstreffer, das Spiel war urplötzlich wieder offen, das Momentum lag jetzt klar bei Ulm. Trainer Carsten Gosdeck nahm sofort eine Auszeit um seine Mannschaft wieder in die Spur zu bringen was auch gelang so das es mit der knappen Führung in den letzten Spielabschnitt ging. Die Gäste hielten das Tempo und den Druck hoch und kamen in der 48. Minute durch den starken Peter Brückner zum nicht unverdienten Ausgleich. Wieder einmal zeigte das Team von Robert Linke welche Comebackqualitäten in ihm steckt. Gegen diese Mannschaft muss man 60 Minuten hellwach sein und darf sich keine Schwächen erlauben.Doch der ESC zeigte sich unbeeindruckt und mit einem Handgelenkschuss von der blauen Linie brachte erneut Vaitl seine Farben kurz darauf mit seinem zweiten Treffer wieder in Führung. Und nur eine Minute später beschenkte sich Geburtstagskind Kristaps Millers selbst. Vom Bully kam der Puck zu dem mit dem Rücken zum Tor stehenden Angreifer,  er behauptete die Scheibe, drehte sich zum Tor und erzielte das viel umjubelte 5:3. Die letzten zehn Minuten versuchte Ulm nochmals alles, aber mehr als der 5:4 Anschluss Treffer, erneut durch Brückner, in Überzahl gelang den Gästen nicht mehr.Unter dem Strich war es ein über 60 Minuten verdienter Sieg der Sharks, der aber auch aufgezeigt hat welche Qualitäten die Donaustädter haben und das es am Sonntag ein ganz schweres zweites Halbfinale an der Donau wird.
(ESCK/th)
  
    
HEC Eisbären Heilbronn
Eisbären Heilbronn stehen im Finale der Regionalliga Südwest

(RLSW)  Mit einem 2:0 Shutout (1:0/ 0:0/ 1:0) siegen die Eisbären Heilbronn gegen die Zweibrücken Hornets und ziehen als erste Mannschaft ins Finale der Regionalliga Südwest ein!
Knapp 1200 Zuschauer sahen in der Kolbenschmidt Arena ein Eisbären-Team, das mit einer starken defensiven Leistung Zweibrücken nicht ins Spiel kommen ließ. Deutlich merkte man der Mannschaft um Trainer Pavol Jankovic den Willen an, sich den Traum vom Finale zu erfüllen. So wurde kein Zweikampf vermieden, sich in jeden Puck geworfen und bis zur letzten Minute gekämpft! 
In einer ausgesprochen fair geführten Partie war Aiden Wagner der Matchwinner für die Eisbären aus Heilbronn. Sein 1:0 in der achten Spielminute auf Vorlage von Artem Klein, war lange Zeit das einzige Tor an diesem Abend. Obwohl beide Mannschaften mehrfach die Möglichkeit hatten diesen Zustand zu ändern, war jeweils bei den beiden hervorragend haltenden Torhütern Endstation.
Nervend zerreißend wurde es dann 1.48 Minuten vor Schluss des Spiels, als Artem Klein in die Kühlbox musste. Umgehend nahmen die Hornets den Torhüter zu Gunsten eines 6 Feldspielers vom Feld - die doppelte Überzahl sollte den Ausgleich bringen.Trotzdem wirkten gerade in diese Phase die Gäste nicht mehr so zwingend, wie noch eine Woche zuvor, als jede Überzahl eiskalt in Tore umgemünzt wurde. So erlöste 32 Sekunden vor Ende der Partie der Schuss von Eisbären-Verteidiger Arno Metz ins leere Zweibrückener Tor die Heilbronner und machte den Finaleinzug der HEC Eisbären Heilbronn mit dem zweiten Sieg in der Best-of-Tree-Serie perfekt!
Unser Dank geht an alle Besucher des Spiels, den zahlreichen Fans aus Zweibrücken, die mit zwei Bussen den Weg nach Heilbronn gefunden haben, sowie den Fanclubs der Heilbronner Falken und der Eisbären Heilbronn, die alle gemeinsam eine Stimmung in die Kolbenschmidt Arena brachten, die eines PlayOffs mehr als würdig war!
(HEC/tm)
  
    
Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Rheinland-Pfalz-Liga
  
    
EG Diez-Limburg
Rockets zeigen Herz und Leidenschaft: EGDL führt in Halbfinal-Serie mit 2:1

(RLW)  Intensiv, schnell, laut – das dritte Halbfinal-Spiel zwischen der EG Diez-Limburg und den Hammer Eisbären bot feinstes Playoff-Eishockey. Die Rockets setzen sich in einem phasenweise hektischen Duell am Ende verdient mit 4:2 (2:0, 1:1, 1:1) durch und führen in der Serie wieder mit 2:1. Beim Spiel in Hamm stehen die Gastgeber am Sonntag nun immens unter Druck: Bei einer Niederlage ist die Saison der Eisbären vorbei und die EGDL steht im Finale gegen Neuwied.
Die Kulisse war da, von der ersten Minute an: Rund 250 Hammer waren in vier für die Fans kostenlosen Bussen nach Diez gereist, um ihre Mannschaft 60 Minuten lang lautstark zu unterstützen. Beide Fanlager sorgten mit ihrem Support für eine starke Atmosphäre am Heckenweg. Davon ließen sich beide Teams anstecken und boten über 60 Minuten ein rassiges Playoff-Spiel.
Die Raketen mussten auf die erkrankten Konstantin Firsanov und Pablo Gimenez verzichten. Bei den Gästen kehrte der – laut Hammer Vorbericht – noch nicht fit und daher fehlende Ex-DEL-Spieler Kevin Orendorz „überraschend“ in die erste Sturmreihe zurück an die Seite von Kevin Thau und Milan Svarc. Diese Formation sorgte mit hohem Tempo für viel Gefahr vor dem Rockets-Tor, doch auch die Gastgeber waren offensiv von der ersten Minute an präsent. Allen voran RJ Reed, der mit seinem beiden Toren (12., 19.) im ersten Drittel den Grundstein legen sollte für den späteren Sieg. Der Kanadier hatte später im Spiel Glück, dass er sich bei einem Stockschlag auf das Handgelenk nicht schwerer verletzte.
Das zweite Drittel war auf beiden Seiten geprägt von vielen Strafzeiten. Die Gastgeber machten jedoch zu wenig aus diesen Überzahlsituationen. Dem 3:0 durch Andre Bruch (23.) bei gleicher Anzahl Spieler auf dem Eis folgten Powerplay-Situationen, in denen ein 4:0 für die Vorentscheidung hätte sorgen können. Aber die Eisbären um Keeper Sebastian May verhinderten mit starkem Einsatz einen weiteren Gegentreffer.
Auf der anderen Seite nutze Hamm die eigenen Überzahlsituationen besser, denn die beiden Treffer der Eisbären fielen in doppelter und einfacher Überzahl: Mike Ortwein verkürzte auf 1:3 (35.), Kevin Trapp auf 2:3 (47.). Beim Spiel Fünf-gegen-Fünf fanden die Gäste immer wieder ihren Meister in Keeper Jan Guryca, für dessen Leistungen einem langsam die Superlative ausgehen. Als in der Schlussminute der Druck noch einmal groß wurde und Hamm den Keeper für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis geholt hatte, traf Pierre Wex aus dem eigenen Drittel zum 4:2-Endstand (60.).
„Mit der 2:0-Führung im ersten Drittel war ich sehr zufrieden“, sagte Rockets-Trainer Frank Petrozza. „Auch in das zweite Drittel sind wir super reingekommen mit dem Treffer zum 3:0. Danach aber haben wir zu wenig aus unseren Chancen gemacht und das Überzahlspiel hat nicht gut funktioniert. So lassen wir Hamm noch einmal ins Spiel kommen. Aber ich habe immer gesagt, dass das ein sehr starker Gegner ist und das in den Playoffs alles möglich ist. Wichtig ist aber: Wir haben sehr hart gearbeitet, das ist die Grundlage zum Erfolg. Jetzt fahren wir nach Hamm und wollen dort genauso weitermachen.“ 
(EGDL/tn)
  
    
Herforder EV
Aus im Halbfinale - Herford unterliegt 4:8 in Neuwied

(RLW)  Für den Herforder Eishockey Verein ist die Regionalligasaison 2019/2020 beendet. Auch im dritten PlayOff-Halbfinalspiel war das Team von Chefcoach Jeff Job beim EHC Neuwied chancenlos und verlor mit 4:8 (1:3/1:3/2:2), was gleichzeitig das Aus für den amtierenden Meister bedeutete.
Der HEV hatte sich viel für das Spiel im Icehouse Neuwied vorgenommen, wollte man doch unbedingt versuchen, das Ruder nach zwei Niederlagen am vergangenen Wochenende noch einmal herum zu reißen, um ein weiteres Duell in heimischer Halle zu erzwingen. Doch vor über 1.200 Besuchern war der Gastgeber von Beginn an hellwach und ging durch einen Doppelschlag durch Jeffrey Smith (7.) und Stephan Fröhlich (8.) früh mit 2:0 in Führung. Als in der 15. Minute Maximilian Wasser in Überzahl auf 3:0 erhöhte, musste Jeff Job reagieren und dem Team von außen ein Signal geben. Er wechselte Torhüter Kieren Vogel, der jedoch bei den Gegentreffern machtlos war, aus und brachte den jungen Förderlizenzgoali Jendrik Allendorf ins Spiel, um neue Akzente zu setzen. Als Killian Hutt wenige Sekunden vor der ersten Pausensirene in einer Powerplay-Situation auf 1:3 verkürzte, keimte noch einmal Hoffnung bei den Ice Dragons auf.
Doch auch im zweiten Spielabschnitt ließ der EHC Neuwied nicht nach und präsentierte sich erneut in einer sehr starken Form. Kevin Wilson erhöhte in der 25. Minute auf 4:1 und spätestens mit dem 5:1 durch Stephan Fröhlich (28.), der ein weiteres Überzahlspiel nutzte, war die Entscheidung gefallen. Guillaume Naud verkürzte in der 35. Minute auf 2:5, doch Kevin Wilson stellte drei Minuten später den alten Abstand wieder her.
Als Shahab Aminikia im Schlussdrittel auf 7:2 erhöhte (45.), drohte der HEV im Icehouse Neuwied unterzugehen. Doch die Ice Dragons zeigten Moral und versuchten noch einmal alles, um sich irgendwie in das Spiel zurück zu kämpfen. Killian Hutt traf in der 50. Minute zum 3:7 und als Maximilian Droick drei Minuten später noch einmal auf 4:7 verkürzte, warf Herford noch einmal alles nach vorne. Rund sechs Minuten vor Schluss hatte Herford nochmals die Gelegenheit, in doppelter Überzahl zu verkürzen. Jeff Job nahm Jendrik Allendorf ein erstes Mal zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch die Chance auf den fünften Treffer der Ostwestfalen blieb ungenutzt. 180 Sekunden vor dem Ende verließ Allendorf ein zweites Mal das Herforder Tor, um einen zusätzlichen Feldspieler auf dem Eis zu haben. Doch in einer Kontersituation gelang Kevin Wilson das abschließende 8:4 mit einem Schuss ins verwaiste Herforder Tor und stellte damit den Endstand her.
Nach zwei aufeinanderfolgenden Titeln musste sich der Herforder Eishockey Verein im Halbfinale geschlagen geben und anerkennen, dass es in dieser Saison stärkere Teams gab. Mit Beginn der PrePlayOffs präsentierte sich der EHC Neuwied in bestechender Form, ließ dem HEV im Halbfinale insgesamt keine Chance und steht verdient im Finale um die Regionalligameisterschaft. Der Gegner des EHC steht indes noch nicht fest, wobei die EG Diez-Limburg nach einem 4:2 über die Hammer Eisbären die Serie im zweiten Halbfinale mit 2:1 anführt.
(HEV/som)
  
    
EHC Neuwied Bären
„Sweep" gegen den Meister: Bären stehen im Finale

(RLW)  Alle waren sich einig, dass die Neuwieder Bären den Hebel umlegen müssen, als die Hauptrunde endete und die Pre-Playoffs der Eishockey-Regionalliga West ins Haus standen. Manche bekundeten Zweifel, dass die Mannschaft das nach einer durchwachsenen ersten Saisonphase schaffen kann. Andere vertrauten der Mentalität der Mannschaft – vor allem sie selbst tat das. Der EHC „Die Bären“ 2016 hat im Halbfinale der Play-offs den Herford-Fluch gebrochen, nach dreimaligem Ausscheiden gegen die Ice Dragons den Spieß umgedreht und den Titelverteidiger mit einem „Sweep“ in die Sommerpause gefegt. Die Reise des EHC geht hingegen weiter. Ab Freitag spielen die Blau-Weißen im Endspiel entweder gegen die EG Diez-Limburg oder die Hammer Eisbären und greifen dann nach dem Titel. Schon jetzt haben die Deichstädter Geschichte geschrieben. Erstmals in der Geschichte des neuen EHC steht man in Endspiel – und das absolut verdient. „Jetzt freuen wir uns auf einen freien Samstag und Sonntag“, sagte Trainer Leos Sulak nach dem glatten 3:0-Seriensieg gegen die Drachen. Wer hätte das vorher für möglich gehalten? „Entscheidend in dieser Serie war das knappe erste Spiel, in dem wir spät die Tore zum 3:2 und 4:2 geschossen haben. In Herford haben wir dann unsere bislang beste Leistung gezeigt. Da waren wir souverän und haben sehr, sehr gut gespielt“, sagte Sulak, der nach kurzem Nachdenken und Innehalten zum 8:4-Sieg vom Freitag meinte: „Und heute eigentlich auch.“ Sein HEV-Kollege Jeff Job musste nach den drei Play-off-Siegen gegen Neuwied in den Jahren 2017, 2018 und 2019 die ungewohnte Rolle des Unterlegenen einnehmen. Job erklärte das Ausscheiden seiner Mannschaft so: „Egal in welcher Sportart, die Leistungsträger und Leader müssen den Weg zeigen. Bei Neuwied haben sie das getan, von meinen Leadern bin ich bisschen enttäuscht. Wir müssen vor der neuen Saison überlegen, was mir machen und dann sehen, ob es weitergeht.“
Beim EHC sind Spieler wie Jeff Smith oder Kapitän Stephan Fröhlich solche Führungsspieler, und genau diese beiden waren es, die Neuwied mit 2:0 in Führung schossen (7., 8.). Die Gastgeber hatten die Partie stürmisch eröffnet und schon in den ersten vier Minuten zwei Großchancen auf dem Schläger, sodass der zeitige Vorsprung auch das Bild auf dem Eis widerspiegelte. Maximilian Wasser lenkte in Überzahl einen Schlagschuss aus dem Hinterhalt gar noch zum 3:0 ab (15.) – das war’s bereits für Herfords Schlussmann Kieren Vogel an diesem Abend und schließlich auch in dieser Saison. Er machte Platz für den Ex-Neuwieder Jendrik Allendorf. Mit einer starken Einzelaktion verkürzte HEV-Topscorer Killian Hutt (20.). Sein Powerplaytor zum 3:1 bestätigte den Eindruck, dass der Meister von 2018 und 2019 lange Zeit nur in Überzahl Akzente setzte. Die Sulak-Truppe hingegen war ansonsten die spielerisch stärkere, griffigere und entschlossenere Mannschaft, die sich mit großem Aufwand und Einsatz auch das Quäntchen Glück erarbeitete. Kevin Wilsons Schlagschuss von der rechten Seite rutsche Allendorf durch (25.), dann kam Stephan Fröhlich im Gewühl vor dem Dragons-Tor zum Nachschuss und erhöhte auf 5:1 (28.). Der Schlagschuss von Guillaume Naud zum 5:2 (35.) kam erneut mit Powerplay-Unterstützung zustande. Die Ostwestfalen drückten mit dem anschließenden Wechsel und besaßen die Gelegenheit zum 5:3, stattdessen stellte jedoch Wilson den alten Abstand wieder her (38.). Smith legte quer, Wilson musste die Scheibe von seiner Kelle nur noch abtropfen lassen. An der Konsole geht es nicht einfacher.
Herfords Trainer Job stellte im Schlussabschnitt um und beorderte den variabel einsetzbaren Naud aus der Abwehr in die Paradereihe neben Hutt und Gleb Berezovskij. Den ersten Stich setzte erneut die Heimmannschaft: Schahab Aminikia stand in der 45. Minute exakt dort, wo die Scheibe hinkam und schoss zum 7:2 ein. Neuwied war bereits in Partylaune, Herford ging „all in“. Zwei Unkonzentriertheiten führten das 7:3 durch Hutt (50.) und 7:4 durch Maximilian Droick (53.) nach sich, obendrein kassierte der EHC wenig später innerhalb weniger Sekunden zwei Strafzeiten, aus denen Herford durch das Ziehen des Torhüters eine Sechs-gegen-drei-Situation machte. Die Bären warfen sich in die Schüsse und überstanden diese brenzlige Situation. Als Dennis Schlicht und Daniel Pering von der Strafbank aufs Eis zurückkehrten, stellte sich immer mehr das Final-Gefühl ein, das mit Wilsons Empty-net-goal zum 8:4 (59.) endgültig Realität wurde.
(EHCN/pehcn)
  
    
Regiona Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord - Ostseeliga
  
    
Salzgitter Icefighters
Meisterrunden-Finale: Icefighters gegen Tigers und HSV

(RLN)  Am Wochenende findet die Meisterrunde der Regionalliga Nord ihren Abschluss. Dabei treten die TAG Salzgitter Icefighters am Samstag (19.30 Uhr) bei den Harsefeld Tigers an, am Sonntag um 18 Uhr läuft der Hamburger SV in der Eissporthalle am Salzgittersee auf. Je nach Ausgang der anderen Partien müssen die Stahlstädter mindestens einen bis drei Punkte holen.
Das ist die Situation: Hinter den drittplatzierten Icefighters rangieren der HSV mit einem Punkt und die Weserstars mit drei Punkten Rückstand. Schlusslicht Harsefeld spielt mit bislang null Zählern nur noch um die Ehre. Damit sind mehrere Konstellationen möglich. Sollte Salzgitter in Harsefeld gewinnen, wären die Playoffs sicher – es seid denn Bremen holt die Tordifferenz von minus sieben Treffern in den beiden Spielen gegen Sande noch auf. Bei einer Niederlage gegen die Tigers und einem Sieg beider Verfolger, müssen am Sonntag zwei Punkte her. Sollten Bremen und Hamburg ihre ersten Spiele des Wochenendes verlieren, so würde gegen den HSV ein Zähler reichen.
Doch auf Rechenspielchen lässt sich Icefighters-Coach Radek Vit nicht ein. "Ich rechne gar nicht! Unser Ziel für Samstag ist erstmal drei Punkte zu holen und wenn wir das geschafft haben , möchten wir natürlich auch am Sonntag punkten. Wir haben es selbst in der Hand und wollen es auch selbst bestimmen. Es geht darum, an die gute Leistung vom letzten Sonntag anzuknüpfen, vor allem was die Defensivleistung betrifft. Wir wollen weiterhin immer einen Schritt besser werden und und wir können uns auch kein schlechtes Spiel mehr erlauben", so der Coach. "Darüber hinaus möchten wir natürlich auch für die Fans etwas bieten", sagt Vit weiter, der auch aus solch einem Grund auch in Harsefeld einen starken Gegner vor sich sieht: "Die haben in der Meisterrunde noch keine Punkte geholt. Die können frei aufspielen und wollen im letzten Heimspielen ihren Fans sicherlich auch noch was zeigen."
Personell sind die Icefighters wieder besser aufgestellt. Für das Meisterrunden-Finale fehlen weiterhin die Langzeitausfälle Delf Sinnecker, Michael Kopke und Justin Spenke, drüber hinaus kann lediglich Domenik Wilke nicht teilnehmen.
(SVASS/jb)
  
    
Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
   
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