Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

               
Landesliga Bayern
(BLL)  Wegen des plötzlichen Saisonabbruchs hat der BEV entschieden, dass die beiden sportlichen Absteiger SE Freising und EV Pfronten auch in der neuen Spielzeit weiterhin in der Landesliga antreten dürfen
  
Bezirksliga Bayern
(BBZL)  Durch den plötzlichen Saisonabbruch konnte das Finale nicht mehr durchgeführt werden. Um einen Meister zu ermitteln wird nun das Saisonfinale und damit die Meisterschaft in einer best-of-3 Serie im Rahmen der Saisonvorbereitung vor der Saison 2020/2021 absolviert. Dabei treffen die Wanderers Germering auf den TSV Schliersee, die beide als sportliche Aufsteiger in die Landesliga feststehen
 
Moskitos Essen
(OLN)  Die Wohnbau Moskitos haben die Verpflichtung von Frank Petrozza als neuen Trainer und sportlichen Leiter in Personalunion nun auch offiziell bestätigt
  
ECW Sande
(RLN)  Die Jadehaie müssen künftig auf ihren Mannschaftskapitän Nick Hurbanek auf dem Eis verzichten. Der Verteidiger wird seine aktive Laufbahn beenden, dem ECW aber weiter als sportlicher Leiter zur Verfügung stehen
  
Regionalliga Nord
(RLN)  Die Regionalliga Nord wird in der neuen Saison 20/21 vorraussichtlich mit acht Teams starten. Nach einem Jahr Auszeit wegen der Hallenproblematik sird der Adendorfer EC nun wieder mit dabei sein. Ausserdem steigt der Verbandsliga-Meister CE Timmendorfer Strand auf. Nicht mehr dabei sein wird die 1b-Mannschaft der Crocodiles Hamburg, die vom Verband als Absteiger bestätigt wurde. Der EC Nordhorn kann weiterhin seine Eishalle nicht nutzen und wird damit nicht in die Liga zurückkehren
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Verteidiger Benjamin Hüfner, der vor drei Jahren nach zwischenstationen in Weißwasser und Garmisch ins Ellental zurückkehrte, hat seinen Vertrag um eine weitere Spielzeit verlängert
  
Adendorfer EC
(RLN)  Gute Nachrichten vom AEC: Die Reparaturarbeiten an der Kühlanlage des Walter-Maack-Eisstadions wurden abgeschlossen, so dass einer Wiederaufnahme des Spielbetriebes zur neuen Saison 2020/2021 von technischer Seite her wohl nichts mehr im Wege steht
  
Düsseldorfer EG
(DEL)  Die DEG steht möglicherweise vor der Verpflichtung des dänischen Nationalstürmers Mathias From, der in den letzten Jahren in der zweithöchsten schwedischen Liga aktiv war, ausserdem steht Gerüchten zufolge die Verpflichtung von Alexander Karachun von den Kassel Huskies bereits fest
  
Kölner Haie
(DEL)  Der Deutsch-kanadische Stürmer Brent Raedeke, der bei den Adlern Mannheim bereits als Abgang bestätigt wurde, wird mit den Kölner Haien in Verbindung gebracht
  
Münchener EK
(BBZL)  Während Torhüter Sascha Bergelt die Luchse verlassen wird, hat Verteidiger Leon Axtner seine Zusage für die kommende Spielzeit gegeben
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 9. März 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 27 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Hessenliga, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
   
Düsseldorfer EG
DEG sichert Platz 5! 2:3 n.V.-Niederlage in Nürnberg. Nun gegen Berlin!

(DEL)  Die Düsseldorfer EG beendet eine klasse Hauptrunde mit einer knappen Niederlage bei den Thomas Sabo Ice Tigers. Sie unterlag den Nürnbergern mit 2:3 (2:0, 0:1, 0:1, 0:1) nach Verlängerung. Damit belegen die Rot-Gelben in der Endtabelle dennoch Platz 5 und treffen somit im Viertelfinale auf die Eisbären Berlin. Glückwunsch zu einer bislang starken Saison!
So geht es weiter: Die Termine des Viertelfinales
Spiel 1: Dienstag, 17. März, 19.30 Uhr: Eisbären Berlin vs. Düsseldorfer EG
Spiel 2: Freitag, 20. März, 19.30 Uhr: Düsseldorfer EG vs. Eisbären Berlin  
Spiel 3: Sonntag, 22. März, 19.30 Uhr: Eisbären Berlin vs. Düsseldorfer EG
Spiel 4: Dienstag, 24. März, 19.30 Uhr: Düsseldorfer EG vs. Eisbären Berlin
Spiel 5: Freitag, 27. März, 19.30 Uhr: Eisbären Berlin vs. Düsseldorfer EG*
Spiel 6: Sonntag, 29. März, n.n.: Düsseldorfer EG vs. Eisbären Berlin*
Spiel 7: Dienstag, 31. März, 19.30 Uhr: Eisbären Berlin vs. Düsseldorfer EG*
*= falls erforderlich
Tickets wie immer unter www.degtickets.de oder an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Es sind Playoffs!
(DEG/pdeg)
  
    
EHC Red Bull München
München gewinnt letztes Hauptrunden-Spiel in Krefeld

(DEL)  Der EHC Red Bull München hat die Hauptrunde der DEL-Saison 2019/20 mit einem 4:1 (2:0|0:1|2:0)-Auswärtserfolg bei den Krefeld Pinguinen und insgesamt 108 Punkten abgeschlossen. Trevor Parkes leitete den Sieg mit einem frühen Tor ein und wurde damit auch Toptorschütze (28 Treffer) der Hauptrunde. Vor 4.615 Zuschauern sorgten Konrad Abeltshauser, Yasin Ehliz und Maximilian Kastner für die weiteren Münchner Tore.
Im ersten Drittel entwickelte sich ein offenes Duell mit zahlreichen Torraumszenen. Parkes traf nach gerade einmal 17 Sekunden zum 1:0, nachdem die Red Bulls die Scheibe im Forechecking erobern konnten. Im Gegenzug brachte Laurin Braun die Scheibe vor das Tor von Danny aus den Birken. Mit vereinter Kraft verhinderten der Goalie sowie Derek Roy, der auf der Linie rettete, den schnellen Ausgleich. Glück hatten jedoch auch die Gastgeber. Erst Ehliz und dann Patrick Hager setzen den Puck an die Latte. Noch etwas genauer zielte Abeltshauser in der 15. Minute: Mit schnellem Direktspiel über Maximilian Daubner und Philip Gogulla wurde der Verteidiger im Slot freigespielt. Sein schneller Schuss sorgte für eine 2:0-Führung zur ersten Pause.
Der Mittelabschnitt begann mit einer Druckphase des KEV, in der aus den Birken nach mehreren Paraden erstmals hinter sich greifen musste. Daniel Pietta nahm aus dem hohen Slot Maß, Braun fälschte entscheidend ab (25.). Die Münchner Abschlüsse wurden dagegen vermehrt geblockt. Beim Stand von 1:2 wollte Krefeld die Aufholjagd im Powerplay fortsetzen. Hier war aber der Spitzenreiter das gefährlichere Team und erspielte sich durch Hager und Daryl Boyle zwei gute Kontergelegenheiten. In den letzten fünf Minuten nahm der Druck der Red Bulls wieder zu. Die größte Chance vereitelte KEV-Goalie Oskar Östlund gegen den heranstürmenden Mark Voakes.
Im Schlussdrittel blieben große Offensivaktionen vor beiden Toren zunächst aus. Das änderte sich ab der 45. Minute. Während Münchens Goalie bei einer Dreifach-Chance des KEV die Schoner ausfahren musste, kombinierten Parkes und Co. geduldig im Powerplay. Ehliz gelang es schließlich, den starken Östlund zum dritten Mal zu überwinden, indem er Yannic Seidenbergs Schuss ins Tor lenkte (56.). Als die Gastgeber in den letzten Minuten ihren Goalie für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis holten, traf Kastner aus der eigenen Hälfte zum 4:1-Endstand ins leere Tor (60.)
Konrad Abeltshauser:
„Nach den Niederlagen in den letzten Wochen ist es uns nun wieder gelungen, die Chancen konsequent zu nutzen. Wir gehen mit breiter Brust in die Playoffs und werden uns gut vorbereiten.“
(EHCM/irbm)
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen bezwingen Bad Nauheim und stehen im Playoff-Viertelfinale

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das zweite Pre-Playoff-Spiel der „Best-of-three“-Serie gegen den EC Bad Nauheim mit 8:3 (2:1; 3:1; 3:1) gewonnen und ziehen damit in das Playoff-Viertelfinale ein. Cheftrainer Rico Rossi musste auf den Einsatz von Goalie Florian Proske und Verteidiger Steve Hanusch verzichten, die verletzungsbedingt am heutigen Abend fehlten.
Die Dresdner Eislöwen fanden zunächst nicht wirklich in das Spiel. Bad Nauheim hingegen startete druckvoll und ging bereits in der zweiten Spielminute nach einem Treffer von Zach Hamill in Führung. Nach einem Beinstellen musste der Rote Teufel Marc El-Sayed auf die Strafbank. Jordan Knackstedt nutzte die Powerplaysituation für Dresden und markierte das 1:1 (9.). Wenige Minuten später schickten die Hauptschiedsrichter den 31-Jährigen wegen übertriebener Härte in die Kühlbox. Bad Nauheim im Überzahlspiel, doch Timo Walther traf nach Zuspiel von Tom Knobloch per Shorthander für die Blau-Weißen (16.). Mit der knappen 2:1-Führung für die Dresdner ging es in die Pause.
Im zweiten Drittel kassierten die Kurstädter zunehmend Strafen. Zuerst erhielt Jack Combs wegen Hakens zwei Minuten, doch Dresden nutzte das Überzahlspiel nicht aus. Anders sah es aus, als Mike Card wegen eines Stockschlags in die Kühlbox verwiesen wurde und kurz darauf sich Marcel Kahle dazu gesellte. Es war Alexander Dotzler, der für die Sachsen erfolgreich war (28./PP2). Wieder nahm ein Spieler der Gäste eine Strafe und Dresden spielte erneut in doppelter Überzahl. Knackstedt bediente Thomas Pielmeier und der Kapitän traf zum 4:1 (29.). In der 30. Spielminute baute Petr Pohl die Führung der Hausherren weiter aus. Eine Sekunde vor der Pausensirene konnte Jack Combs den Rückstand der Rotel Teufel verkürzen.
Kurz nach Beginn des letzten Spielabschnittes mussten die Eislöwen den Treffer von Tyler Fiddler hinnehmen. Es wurde zunehmend hitziger, denn Bad Nauheim drängte darauf das Spiel noch einmal zu drehen. Wegen eines Stockschlags von Jesper Kokkila bekamen die Dresdner Eislöwen einen Penalty zugesprochen. Pohl trat an und brachte den Puck im gegnerischen Tor unter. Die Anhänger der Blau-Weißen machten ordentlich Stimmung und peitschten ihre Eislöwen nach vorn. Die Roten Teufel wirkten nun völlig von der Rolle und frustriert, nahmen im Sekundentakt Strafen. Die Eislöwen nutzten ihre Chancen eiskalt: Zunächst brachte Knackstedt den Puck im Tor von Felix Bick unter und dann war es Dotzler, der den 8:3-Sieg am heutigen Abend perfekt machte.
Christof, Kreutzer, Cheftrainer Bad Nauheim: „Ich denke, dass wir gut angefangen und ein starkes erstes Drittel gezeigt haben. Wir waren in Führung und haben dann zwei Gegentore bekommen, die vermeidbar waren. Wir hatten alle Chancen der Welt, aber am Ende des Tages haben wir zu viele Strafzeiten genommen. Dresden hat es eiskalt ausgenutzt und darin besteht auch ihre enorme
Qualität. Der Sieg heute geht in Ordnung. Ich möchte mich bei allen Fans für die Unterstützung bis zum Schluss bedanken, denn so etwas ist für die Mannschaft enorm wichtig!“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Der Knackpunkt am heutigen Abend waren die Tore in Überzahl. Unsere Special Teams waren sehr gut. Wir haben immer einen Weg gefunden in den richtigen Momenten die Tore zu schießen. Die Mannschaft hat wieder einmal gezeigt, was für ein Potenzial in ihr steckt. Ich freue mich für die Jungs, den Club und die Fans. Wir werden den heutigen Sieg genießen und uns ab morgen intensiv auf Frankfurt vorbereiten.“ Mit dem Einzug ins Playoff-Viertelfinale treffen die Dresdner Eislöwen in einer „Best-of-seven“-Serie auf den Tabellenersten der Hauptrunde, die Löwen Frankfurt. Vier Siege werden für das Weiterkommen benötigt. Das erste Spiel der Serie bestreiten die Sachsen am Freitag, 13. März um 19.30 Uhr bei den Löwen Frankfurt. Am Sonntag, 15. März empfangen die Blau-Weißen dann die Mainstädter um 17 Uhr in der EnergieVerbund Arena.
(ESCD/dk)
  
    
ESV Kaufbeuren
Elf Sekunden vor dem Ende schießt Joey Lewis die Joker in das Playoff-Viertelfinale - ESVK gewinnt vor 2.853 Zuschauern Spiel zwei der Serie mit 3:2 und zieht in die Playoffs ein

(DEL2)  Spiel zwei der Pre-Playoff Serie zwischen dem ESV Kaufbeuren und den Bietigheim Steelers stand am Sonntagabend in der erdgas schwaben arena an. Dank einer starken kämpferischen Leistung konnten die Joker zuvor das Auswärtsspiel bei den Steelers gewinnen und ein weiterer Sieg würde bereits ausreichen, um in die Playoffs einzuziehen. Die Hausherren konnten bei diesem Vorhaben vor 2.853 Zuschauern fast unverändert zu Spiel Eins auflaufen. Zwischen den Pfosten stand aber von Beginn an Youngster Jan Dalgic, da Ilya Sharipov von der DEL2 auf Grund einer Tätlichkeit in Bietigheim für ein Spiel gesperrt wurde.
Vom ersten Bully weg ist klar um was es heute geht. Beide Mannschaften spielen mit offenem Visier, alle Checks werden zu Ende gefahren und jeder Schuss wird genommen. Trotzdem gibt es in ersten vier Minuten keine nennenswerten Torchancen, die Scheibe fliegt meistens knapp am Tor vorbei. Dann muss Matt McKnight für zwei Minuten wegen Beinstellens in die Kühlbox und die Joker kommen zu Ihrem ersten Powerplay. Hier kann man sich zwar lange im Angriffsdrittel festsetzen, aber es springt bisher nichts Zählbares heraus. In Minute Sieben gewinnt Antti Kerälä im eigenen Drittel das Bully und die Scheibe findet über Julian Eichinger schnell den Weg nach Vorne zu Sami Blomqvist, der verschafft sich mit einer schnellen Körpertäuschung Platz und zieht auf Höhe der Bande aus dem Handgelenk ab zum 1:0 für die Rotgelben. Direkt im Anschluss an den Führungstreffer steht Bietigheim, wegen einer Strafe gegen Pfaffengut, mit einem Mann mehr auf dem Eis und Jan Dalgic hält mit einem sehr starken Reflex im letzten Moment die Führung gegen Brett Breitkreuz fest. Vor allem die erste Reihe der Hausherren macht in der Folge ordentlich Druck und zwingt die Steelers zu unfairen Aktionen. Wieder in Überzahl ist es Tobi Wörle, der nur knapp an Stephon Williams im Bietigheimer Tor scheitert. Die Steelers sind auch jederzeit für eine Torchance gut, aber scheitern in Person von Norman Hauner gleich zweimal hintereinander am starken Dalgic. Fünf Minuten vor Drittelende dann erneute Überzahl für die Steelers, aber der ESV verteidigt hochkonzentriert. Dann die nächste Chance für Kaufbeuren, als Julian Eichinger die Scheibe vor das Steelers Tor bringt. Dort herrscht viel Betrieb und Stephon Williams kann in höchster Not klären. Noch eine Minute auf der Uhr, die Joker spielen in Überzahl, aber Missverständnis im Spielaufbau zwischen Blomqvist und Gracel. Lukas Laub schnappt sich die Scheibe, geht allein auf Jan Dalgic und zieht ab. Der Kaufbeurer Schlussmann lenkt die Scheibe mit der Fanghand an die Latte und der ESVK geht mit knapper Führung in einem packenden Spiel in die Kabine.
Der zweite Spielabschnitt beginnt erneut mit viel Tempo und leichten Vorteilen für Bietigheim. Die erste gute Möglichkeit haben aber die Joker, der Schuss vom freistehenden Sami Blomqvist rauscht aber am Ziel vorbei. Jetzt die Hausherren am Drücker, Branden Gracel mit einem schönen Move in der 26. Und Max Schmidle in der 27. Minute, haben beste Einschussmöglichkeiten, scheitern aber am Steelers Schlussmann. Die Steelers kämpfen sich gerade zurück in die Partie, da geraten sie durch ein ein Foul von Frederik Cabana in Unterzahl. Kaufbeuren spielt das Powerplay zwar bärenstark, aber Stephon Williams hält in dieser Phase wirklich alles. Vor allem als Jere Laaksonen völlig blank am langen Pfosten auftaucht, aber nicht an der blitzschnelle Stockhand von Williams vorbeikommt. Jetzt sind die Steelers wieder dran, Jan Dalgic kann einen Alleingang von Alexander Preibisch entschärfen, aber der Treffer für die Gäste fällt dann doch. Äußert glücklich springt die Scheibe vom Körper eines Kaufbeurers zu Bietigheims Mychal Monteith und der schiebt das Hartgummi durch die Schoner ins Tor in Minute 32. Die Hausherren zeigen sich unbeeindruckt und stören den Aufbau der Steelers früh in deren eigenem Drittel. Das zwingt Bietigheim zu einer erneuten Strafe und diesmal schlägt das Special Team der Rotgelben zu. Julian Eichinger zieht direkt ab und den Abpraller verwertet kein Anderer als Max Schmidle, der in seinem 500. Spiel für den ESVK auf 2:1 erhöht. Die arena feiert noch, da finden die Steelers die passende Antwort und gleichen in der 35. Minute durch Brett Breitkreuz aus. Der ESV schafft es zuvor nicht die Scheibe aus der eigenen Zone zu bringen und Breitkreuz nutzt das nach Vorlage von McKnight gnadenlos aus. Das Spiel ist völlig offen, aber die größeren Chancen liegen in den letzten Minuten auf der Kelle der Gäste. Mit 2:2 geht dieser Krimi in Pause.
Auch im letzten Drittel haben zu Beginn die Gäste die Nase etwas vorn. Die Steelers müssen aber auch auf Angriff schalten um nicht das Saisonende zu erleben. In der 43. dann Powerplay für Bietigheim um damit die Möglichkeit auf einen Treffer, aber die Joker agieren fokussiert in der Abwehr und lassen vorerst nichts zu. Drei Minuten später zeigt sich auch der ESV wieder vor dem Gäste Tor. Dauerbrenner Sami Blomqvist wühlt sich vor Stephon Williams, doch der schafft es erneut irgendwie den Puck abzuwehren. Jetzt beginnt das Lauern und Abwarten beider Teams, keiner möchte ein unnötiges Risiko eingehen, trotzdem bleibt das Spiel schnell und intensiv. Benjamin Hüfner prüft mit einem harten Schuss von der Blauen Linie das Schonermaterial von Jan Dalgic und auf der anderen Seite zieht Calvin Pokorny nach schönem Zuspiel von Wörle nur Millimeter am Tor vorbei. Noch zehn Minuten zu spielen und die Hausherren setzen die Gäste jetzt mehr und mehr unter Druck und sorgen für viel Betrieb vor Stephon Williams, der hält aber auch die Unhaltbaren. Sami Blomqvist klaut die Scheibe im Steelers Drittel und nagelt sie an die Torlatte und kurz darauf reißen die Joker Fans schon die Arme hoch, aber der Videobeweis ergibt das der Puck die Linie nicht komplett überquert hat. Fünf Minuten bevor es in die Verlängerung geht ist die Spannung in der arena kaum auszuhalten und die Gäste jetzt noch einmal mit der zweiten Luft. Matt McKnight, immer brandgefährlich, legt mit viel Übersicht die Scheibe quer und dann ist es wohl Preibisch der direkt abzieht und ebenfalls nur die Torlatte trifft. Im direkten Gegenzug verpasst Max Lukes im Slot eine gute Tormöglichkeit. Elf Sekunden vor Spielende bereiten sich viele schon auf die Verlängerung vor, aber Joey Lewis hat ganz andere Pläne. Aus der eigenen Zone findet Julian Julian Eichinger mit einem Zuckerpass Kaufbeurens #11 und er macht sich alleine auf in Richtung von Stephon Williams und verlädt ihn zum 3:2 Siegtreffer für die Joker, die erdgas schwaben arena explodiert förmlich und unter lang anhaltendem Jubel, in den sogar die sehr fairen Verlierer aus Bietigheim einstimmen, verabschiedet sich der ESV Kaufbeuren in das Viertelfinale der DEL2 Playoffs.
Alle Infos zur Dauerkartenverlängerugn und zum Einzelticketverkauf folgen am Montag im Laufe des Tages.
(ESVK/pb)
  
    
Deggendorfer SC
Stark dezimierter DSC unterliegt in Selb nach Verlängerung

(OLS)  Der Deggendorfer SC musste am letzten Spieltag auswärts bei den Selber  
Wölfen eine Niederlage hinnehmen. Vor 1051 Zuschauern bezwangen die  
Franken den DSC mit 3:2 nach Verlängerung. Trainer Dave Allison  
verzichtete am letzten Spieltag vor den Playoffs dabei auf die  
komplette erste Reihe. Sowohl Thomas Greilinger, Curtis Leinweber, als  
auch Kyle Osterberg waren angeschlagen und die sportliche Leitung  
wollte den Einsatz der drei Topspieler in den Playoffs nicht gefährden.
Trotz der vielen Ausfälle starteten die Deggendorfer wie die Feuerwehr  
in die Partie. Gerade einmal 75 Sekunden waren gespielt, da erzielte  
Michael Fomin den frühen Führungstreffer für den DSC. Es entwickelte  
sich eine offene Partie, in der beide Seiten Chancen kreierten. Kurz  
vor Ende des ersten Drittels dann der nächste Treffer für den DSC.  
Ausgerechnet Yannick Kischer gelang am letzten Spieltag sein  
Premierentreffer im Deggendorfer Trikot.
Im zweiten Drittel zeigte sich ein ähnliches Bild, wobei die  
Hausherren in der zweiten Drittelhälfte immer mehr das Spiel an sich  
rissen. Die dickste Chance für die Wölfe hatte Topscorer Ian McDonald.  
Er scheiterte per Penalty an DSC-Keeper Henning Schroth. Mit 0:2 ging  
es hinein in die zweite Pause.
Im Schlussdrittel erwischten die Selber dann den besseren Start und  
glichen mit einem Doppelschlag in der 46. und 47. Minute aus zum 2:2.  
Der Deggendorfer SC versuchte in der Folgezeit noch einmal alles, um  
die Partie noch in der regulären Spielzeit zu entscheiden, doch Manuel  
König-Kümpel im Selber Kasten ließ sich nicht mehr bezwingen.
Die Partie ging also in die Verlängerung und damit stand auch fest,  
dass – aufgrund des zeitgleichen Erfolgs des SC Riessersee beim EV  
Lindau – der Deggendorfer SC auf den vierten Tabellenplatz abrutschte.  
Damit sind die Icefighters Leipzig der Playoffgegner des DSC.
In der Verlängerung sicherten sich dann die Hausherren durch einen  
Treffer von Pavel Pisarik in der 64. Minute noch den Zusatzpunkt.
(DSC/mh)
  
    
ECDC Memmingen
Meisterschaft verpasst: Indians nun gegen Halle

(OLS)  Der ECDC Memmingen hat das Spiel gegen den EV Füssen mit 2:3 verloren. Die Indians ließen so die Eisbären aus Regensburg am letzten Spieltag noch in der Tabelle vorbeiziehen und beendeten die Meisterrunde als Vizemeister der Oberliga-Süd. Bereits ab Freitag gibt es für die Memminger nun die Revanche gegen die Saale Bulls aus Halle.
Das Auswärtsspiel in Füssen wurde kurzfristig nach Memmingen verlegt, da der EVF die Partie im heimischen Stadion ohne Zuschauer hätte austragen müssen. Grund waren Auflagen des Landratsamtes vor Ort, welche aufgrund von Corona-Fällen in der Region verhängt wurden. Die Indians mussten so, quasi über Nacht, zahlreiche Vorbereitungen treffen, schafften es aber schlussendlich ein Spiel vor rund 1900 Zuschauern (so viele Karten wurden verkauft) auszurichten.
Das Sportliche war, zumindest aus Memminger Sich, weniger spektakulär. Zu Beginn machten die Rot-Weißen ordentlich Dampf und konnten zahlreiche Gelegenheiten verbuchen. Steven Deeg brachte das Team von Trainer Waßmiller bereits in der 7. Minute in Führung, es sollte das einzige Tor in diesem Abschnitt bleiben. Die Indians hatten ihre unzähligen Chancen zu leichtfertig vergeben und es verpasst für eine Vorentscheidung zu sorgen. Das bestrafte das Füssener Team prompt im zweiten Durchgang, als Marco Deubler zunächst ausglich und Jalen Schulz in der 36. Minute sogar für die Führung sorgte. Die Indians rannten nun an, zwei Punkte hätten ihnen zur Meisterschaft ausgereicht und so war der Jubel groß, als Kapitän Miettinen zum Ausgleich in den Winkel traf (46.). Der ECDC war nun drauf und dran nachzulegen, das einzige Tor machte aber der EV Füssen, der damit alle Titelträume der Indianer zunichte machte. Auch mit sechstem Feldspieler gelang den Memmingern nämlich kein Treffer mehr.
Nun geht es für den ECDC Memmingen zum zweiten Mal hintereinander gegen die Saale Bulls aus Halle. Bereits im Vorjahr trafen beide Mannschaften aufeinander, damals setzte sich das Team aus Sachsen-Anhalt mit 3:0-Siegen durch. „Ein sehr unangenehmer Gegner“, so die einhellige Meinung im Memminger Lager. Trotzdem soll die Revanche gelingen, denn die Vorzeichen sehen in diesem Jahr anders aus. Als Zweiter des Süden genießen die Indianer in dieser Saison Heimrecht in den Playoffs. „Unsere Zuschauer sind ein Schlüssel zum Erfolg“, so Vorstand Helge Pramschüfer. Ob und welche Auflagen bzgl. des Corona-Virus erlassen werden ist derzeit noch überhaupt nicht absehbar.
(ECDCM/mfr)


Saisonaus für Joey Vollmer

Wie die Memminger am Montag Mittag von den zuständigen Ärzten erfahren haben, steht Stammtorhüter Joey Vollmer im weiteren Saisonverlauf nicht mehr zur Verfügung. Der 39 Jahre alte Torwart hatte sich am Freitag bei einem alltäglichen Abwehrversuch am Unterkörper verletzt und muss 6-8 Wochen aussetzen.
(ECDCM/mfr)
  
    
Eisbären Regensburg
DIE FÜNFTE JAHRESZEIT BEGINNT - SICHERE DIR JETZT EIN ULTIMATIVES PLAYOFF-SHIRT

(OLS)  Die Eisbären Regensburg starten am kommenden Freitag als Meister der Oberliga Süd in die Playoffs zur DEL2! Für die fünfte Jahreszeit im Eishockey wird es ein extra angefertigtes T-Shirt in einer begrenzten Menge von 100 Stück geben. Diese können ab Freitag am Fanshop unter Block B9 zum Preis von 25,00 Euro erworben werden. 
Zu jedem Playoff-Shirt gibt es ein Echtheitszertifikat, zudem ist es eine einmal Nummer am Kragen aufgedruckt. Somit ist jedes Shirt ein Unikat. Das exklusive Stück ist in den Größen S bis 3XL verfügbar. Diese sind bereits gedruckt und können nicht nach Größe und Nummer bestellt werden.
Also Eisbären-Fans! Aufs geht's - sichert euch am Freitag das exklusive Playoff-Shirt! #gemeinsamsindwirstark #zamhaltn
(ER/sd)
  
    
SC Riessersee
Gegner im PlayoffAchtelfinale steht fest - SCR trifft am Freitag 20 Uhr auf die Hannover Scorpions

(OLS)  Die Würfel sind gefallen. Nach Abschluss des letzten Spieltages der Meisterrunde stehen die Platzierungen fest. Der SC Riessersee hat sich mit einer sensationellen Siegesserie von zehn (10!) Erfolgen am Stück im Endspurt auf Platz drei der Tabelle gesetzt. Damit treffen die Garmisch-Partenkirchner in der ersten Runde der Playoffs auf die Hannover Scorpions. In der Best of Five Serie genießen die Weiß-Blauen das Heimrecht. Dies bedeutet, dass das mögliche entscheidende Spiel 5 in Garmisch-Partenkirchen ausgetragen wird. Eingeläutet wird die schönste Jahreszeit im Eishockey am Freitag um 20 Uhr im Olympia-Eissportzentrum mit Spiel 1 des Achtelfinales. „Wir haben uns das Heimrecht in den Playoffs durch eine sensationelle Leistung in der Meisterrunde mehr als nur verdient und jetzt wollen wir mehr. Weiterhin denken wir nur von Spiel zu Spiel. Wir freuen uns riesig auf die bevorstehenden Aufgaben, das ist die intensivste Zeit in der Saison und dafür spielen wir Eishockey.“ betont Trainer Kink.
Die Termine im Achtelfinale:
Freitag 13.3.20 20 Uhr SCR vs. HannoverScorpions
Sonntag 15.3.20 18 Uhr HannoverScorpions vs. SCR
Dienstag 17.3.20 20 Uhr SCR vs. HannoverScorpions
Freitag * 20.3.20 20 Uhr HannoverScorpions vs. SCR
Sonntag * 22.3.20 18 Uhr SCR vs. HannoverScorpions
*falls notwendig
Die Heimspiele am Freitag und am Dienstag werden selbstverständlich auch auf Sprade TV übertragen und in den Drittelpausen wird es wieder Live-Interviews geben.
Online/Mobile-Tickets für die Heimspiele des SC Riessersee gibt es bei unserem Ticketpartner Eventim unter: https://www.eventimsports.de/ols/scriessersee/ oder am Spieltag an unserer Tageskasse ab 18 Uhr.
(SCR/pv)
  
    
Starbulls Rosenheim
Später Powerplay-Doppelpack sichert Heimsieg gegen Weiden

(DEL2)  In einem für die Abschlussplatzierung bedeutungslosen Spiel besiegten die Starbulls Rosenheim am Sonntagabend im ROFA-Stadion die Blue Devils Weiden mit 3:2. Vor 1.926 Zuschauern am letzten Spieltag der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd vergaben die Starbulls haufenweise Torchancen und lagen zur zweiten Pause mit 1:2 in Rückstand. Dank zwei Überzahltreffern in der Schlussphase konnten die Grün-Weißen die Partie aber noch drehen. In den Playoffs zum Aufstieg in die DEL 2 treffen die Starbulls im Achtelfinale auf die Hannover Indians, müssen zum Auftakt am kommenden Freitag aber zunächst auswärts ran. 
Nach der Rosenheimer 1:3-Niederlage am Freitagabend im Auswärtsspiel gegen Riessersee stand bereits vor dem letzten Spieltag fest, dass die Starbulls die Meisterrunde auf dem fünften Tabellenrang beenden werden. Die Blue Devils Weiden haben sich mit der Tatsache, die Playoffs verpasst zu haben, bereits am Wochenende zuvor abfinden müssen. Für den Rosenheimer Gegner war der Auftritt am Sonntag im ROFA-Stadion somit das letzte Spiel der Saison.
Die Hausherren, die ohne Tadas Kumeliauskas und Alexander Höller (angeschlagen) und auch ohne Enrico Henriquez-Morales und Kevin Slezak (Auswärtsreise mit dem Nachwuchsteam) antraten, zeigten sich im ersten Spielabschnitt deutlich überlegen, ließen aber über ein Dutzend hochkarätiger Torchancen ungenutzt. Den einzigen Treffer vor der ersten Pause erzielte Dimitrij Litesov, der nach einem hängengebliebenen Schuss im Slot erfolgreich zum 1:0 abstaubte (15.). Meistbeschäftigter Spieler auf der Eisfläche war Gästetorwart Jonas Neffin, der unter anderem Alleingänge von Maximilian Vollmayer und Dominik Daxlberger erfolgreich stoppte.
Auch im zweiten Spielabschnitt kamen die Starbulls zu einer Vielzahl bester Einschussmöglichkeiten, verstanden es aber keine einzige zu nutzen. Josh Mitchell, Fabian Zick, Daniel Bucheli, Jake Smith und Dominik Daxlberger scheiterten allesamt frei auf den Gästekeeper zufahrend. Die Gäste aus Weiden nutzten hingegen die erste Torchance adäquater Couleurs sofort aus. Jakub Bitomsky versenkte frei vor Starbulls-Keeper Luca Endres, nachdem Adrian Klein mit einem Pass über beide blaue Linien hinweg die Rosenheimer Defensive ausghebelt hatte – 1:1 (27.). Danach taten sich die Starbulls deutlich schwererer, zu Abschlussmöglichkeiten zu kommen. Die Gäste aus der Oberpfalz trafen hingegen bei einer ihrer wenigen Offensivszenen erneut: Martin Heinisch erfreute sich zu großer Freiheiten und überwand den verdutzten Luca Endres per Rückhand zum 1:2 (39.).
Im letzten Drittel sah es zunächst nicht so aus, als könnten die Hausherren den Spielstand wieder drehen. Der Rosenheimer Überlegenheit gegen ersatzgeschwächte blaue Teufel aus der Oberpfalz entsprangen kaum noch gefährliche Abschlüsse, und Torwart Jonas Neffin leistete sich keinen Fehler. Nach einem Solo hätte Bitomsky fast sogar auf 1:3 erhöht. Ein Überzahltreffer von Michael Baindl, der einen Querpass von Mitchell per Direktabnahme im kurzen Eck versenkte, ließ die Starbulls sechs Minuten vor Schluss aber doch noch jubeln – 2:2 (54.). Dann wurde es kurios: In einer Spielunterbrechung kam Hauptschiedsrichter Patrick Altmann nach einem Kontakt mit dem Schläger von Gästestürmer Heinisch zu Fall und verhängte gegen diesen Spieler eine Matchstrafe. In derselben Unterbrechung musste auch noch Gästetrainer Ken Latta die Trainerbank verlassen (Spieldauer-Disziplinarstrafe). Mit zwei Spielern mehr auf der Eisfläche gelang den Starbulls dann der Siegtreffer. Wieder war Baindl beteiligt, als Torschütze durfte sich aber Daniel Bucheli feiern lassen, der unhalbar zum 3:2 abfälschte (55.).
Als Tabellenfünfter im Endklassement der Oberliga Süd treffen die Starbulls in der ersten Playoff-Runde auf den Tabellenvierten der Oberliga Nord – die Hannover Indians. Damit kommt es im Achtelfinale zur gleichen Paarung wir vor zwei Jahren, in der die Starbulls mit 3:1-Siegen die Oberhand behielten und ins Viertelfinale einzogen. Im Gegensatz zu damals liegt der Heimvorteil im ersten und einem eventuell entscheidenden fünften Spiel bei den Leinestädtern. Das erste Duell steigt am Freitag im Stadion am Pferdeturm in Hannover. Für das erste Rosenheimer Heimspiel am kommenden Sonntag sind Tickets jederzeit online im Ticketshop auf www.starbulls.de erhältlich. In der Starbulls-Geschäftsstelle am ROFA-Stadion können Eintrittskarten am Montag und am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr sowie am Dienstag und am Donnerstag zwischen 14 und 19 Uhr erworben werden. 
Die Rosenheimer Spieltermine im Playoff-Achtelfinale im Überblick:
Freitag, 13.03. – 20:00 Uhr: Hannover Indians – Starbulls Rosenheim
Sonntag, 15.03. – 17:00 Uhr: Starbulls Rosenheim – Hannover Indians
Dienstag, 17.03. – 20:00 Uhr: Hannover Indians – Starbulls Rosenheim
Freitag, 20.03. – 19:30 Uhr: Starbulls Rosenheim – Hannover Indians *
Sonntag, 22.03. – 19:00 Uhr: Hannover Indians – Starbulls Rosenheim *
* falls nötig
(SBR/mh)
  
    
VER Selb
Ein Wölfe-Erfolg des unbedingten Willens

(OLS)  Mit einem hartumkämpften, aber letztendlich überaus verdienten 3:2 Overtime-Sieg über den Deggendorfer SC beenden unsere Wölfe die Meisterrunde und können mit einem Erfolgserlebnis in die am kommenden Freitag startenden Playoffs gegen die Tilburg Trappers gehen. Das erneut sehr stark dezimierte und nur mit 13 Feldspielern auflaufende Wolfsrudel lief über 2 Drittel einem 0:2 Rückstand hinterher, ehe eine furiose Aufholjagd gestartet wurde. Ein Doppelschlag innerhalb von nur 53 Sekunden in Form von zwei Powerplaytoren drehte die Partie. Aus einer geschlossenen Teamleistung ragten auf unserer Seite Goalie Bätge und der später eingewechselte König-Kümpel heraus, die mit ihren zahlreichen tollen Paraden letztendlich diesen Verlängerungssieg und die zwei verdienten Punkte in Selb hielten. Für König-Kümpel waren es (vermutlich) die letzten 20 Minuten Eiszeit. Da er sein aktives Karriereende nach 18 Jahren verkündete, wurde er nach Spielende frenetisch von den Anhängern gefeiert. Das Game-Winning-Goal markierte Pisarik 95 Sekunden vor Ende der fünfminütigen Verlängerung.
Beide Teams mussten ersatzgeschwächt in die Begegnung gehen, auch bei den Gästen fehlten wichtige Akteure wie Greilinger oder Schembri. Gleich im ersten Drittel unsere Wölfe mit hohem Tempo, jedoch Deggendorf stand gut in der Defensive und mit dem besseren Start: Knapp zwei Minuten waren gespielt, als Bätge erstmals geschlagen war. Fomin kam durch ein sauberes Zuspiel von Pfänder an den Puck und verwandelte zur Führung. Die Niederbayern drängten im weiteren Verlauf unsere Jungs in die eigene Zone, kaum einer unserer Wölfe schaffte es für entsprechende Entlastung zu sorgen. Schiener brach einmal durch, leider ohne Erfolg, sein Schuss verfehlte das Ziel. Nach einer Strafzeit für den SC herrschte ein reger Schlagabtausch, beide Teams mit noch höherem Tempo und hochkarätigen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Von den Zuschauerrängen wird der Ausgleich gefordert. Die beste Chance bot sich McDonald, als er von Pisarik bedient wurde. Schroth im DSC-Tor verhinderte den Ausgleich. Im sofortigen Gegenzug des Deggendorfer SC zögerten Röthke und Kischer nicht, letzterer mit einem gut überlegten Schuss baute die Führung auf 2:0 aus.
Unsere Wölfe starteten mit mächtig Druck ins zweite Drittel, jedoch blieb der Torerfolg aus. Das Tempo weiterhin sehr hoch, die Torraumszenen nahmen auf beiden Seiten zu. Bätge war im ganzen Mittelabschnitt jede Sekunde gefordert und hielt den zahlreichen Angriffen der Niederbayern stand. Als McDonald und Gelke auf das gegnerische Tor zustürmten, lag der Anschlusstreffer sprichwörtlich in der Luft. Aber die Wölfe-Cracks vergaben diese einmalige Chance. Eine weitere Möglichkeit zum Anschluss vergab McDonald, der bei seinem Penaltyversuch am DESC-Goalie scheiterte. Der Penalty wurde zugesprochen, nachdem Zimmermann nur durch ein Foul gestoppt wurde. Als schließlich Deggendorf kurz vor Ende des Drittels wieder zum Angriff überging, war es wieder Bätge, der mit einem starken Save im Liegen den Puck vor dem Tor abfing.
Der letzte Spielabschnitt hatte es wahrlich in sich. Für Bätge kam König-Kümpel zu seinem Einsatz, vermutlich seine letzten 20 Spielminuten. König-Kümpel hatte vor der Partie sein Karriereende nach 18 Jahren bekanntgegeben. Für die Wölfe-Cracks hieß es weiter Doppelschichten zu fahren, neben den zahlreichen Verletzten und Kranken kam auch noch Böhringer hinzu, der verletzungsbedingt nicht mehr mitwirken konnte.
Die Wölfe waren heiß auf die Aufholjagd. Und es ging gut los. McDonald und Turner spielten mustergültig zusammen, legten den Puck für Silbermann so vor, dass dieser nur noch aufziehen musste, um den lang ersehnten 1:2 Anschluss zu erzielen. Es ging nervenaufreibend weiter, die Fans forderten den Ausgleich und das ließen sich unsere Jungs nicht zweimal sagen. 53 Sekunden später, erneut in Überzahl, war es Gelke, der auf Zuspiel von Kolb das vielumjubelte 2:2 markierte. Die Niederbayern fast im Gegenzug beinahe in Jubelstimmung, aber Wölfe Goalie König-Kümpel warf sich mit einem Hechtsprung dem Gegner in den Weg, verhinderte Schlimmeres und rettete das 2:2 über die Zeit.
Die Entscheidung musste in der Verlängerung fallen. Die Stimmung war am Höhepunkt, beide Teams wollten unbedingt den Sieg, agierten offensiv. Als nur noch 95 Sekunden in der fünfminütigen Verlängerung zu spielen waren, fiel dann doch noch das Tor – für unsere Selber Wölfe. McDonald und Kolb bedienten Pisarik, der den Deckel auf die Partie machte.
(VERS/up)
  
    
ESC Moskitos Essen
Bitteres 4:5 - Wohnbau Moskitos verabschieden sich erhobenen Hauptes aus der Saison

(OLN)  Einen großen Kampf lieferten die Wohnbau Moskitos in ihrem letzten Heimspiel gegen die Saale Bulls aus Halle. Nachdem Halle durch ein 7:2 in der ersten Begegnung der Pre-Playoffs mit 1:0 in der Best-of-Three-Serie in Führung gegangen war, standen die Essener im Heimspiel schon unter Druck, um das Saisonende zu vermeiden. Das gelang am Ende nicht. Obwohl der ESC eine bärenstarke Leistung zeigte, unterlag er am Ende mit 4:5. 
Die Vorzeichen waren personell wieder sehr schlecht, musste man durch den Ausfall von Huebscher auf insgesamt sechs Spieler verzichten. Drei Jungs aus der DNL der DEG halfen wieder aus, doch für sie war es teilweise das dritte Spiel innerhalb von noch nicht einmal 48 Stunden - inklusive 1500 Reisekilometern in den Knochen.
Essen begann druckvoll und versuchte Halle frühzeitig in ihrem zielstrebigen Angriffsspiel zu stören. Halle konnte in der 11. Minute jedoch durch Knaub das 1:0 erzielen, Patocka glich in Minute 17 in Überzahl zum 1:1 aus und Valasek erzielte in der 19. Minute das 1:2 für die Gäste.
Im zweiten Abschnitt ein Blitzstart der Moskitos mit den Toren von Richter (21.) und Volkmann (22.). Spiel gedreht, Auszeit Halle, doch so richtig fanden die Saale Bulls nicht ins Spiel zurück. Ein sehr gutes Mitteldrittel der Moskitos krönte Willaschek in der 39. Minute nach toller Vorarbeit von Patocka und Hildebrand mit dem 4:2 für die Heimmannschaft.
Jedoch hatten die 40 Minuten den Rumpfkader von Coach Schneeberger mächtig Kraft gekostet. Halle hatte schon auf zwei Reihen umgestellt, um mehr Druck zu erzeugen und konnte durch Bezouska (44.) verkürzen und dann durch Stas (49.) ausgleichen.
Eine Strafe gegen Hoffmann vier Minuten vor dem Ende war gerade abgelaufen, da konnte Striepeke alleine auf das von Frensel gehütete Tor der Moskitos zulaufen und zum 4:5 (58.) für die Gäste einnetzen. Am Ende versuchte Schneeberger alles und nahm Frensel für einen sechsten Feldspieler vom Eis, doch auch die letzte Gelegenheit neun Sekunden vor dem Ende blieb ungenutzt. Halle gewann das Spiel mit 4:5.
Das Statement von ESC-Coach Thomas Schneeberger: „Wir wollten Halle gleich unter Druck setzen. Das hat sehr gut funktioniert. Im zweiten Drittel haben wir unsere Chancen genutzt und gekämpft, aber auch Eishockey gespielt. Allerdings hätten wir ein fünftes Tor nachlegen müssen. Der Knackpunkt war meiner Meinung nach das schnelle 4:3. Es ist mehr als frustrierend, dass die Saison heute für uns beendet ist. Aber die Mannschaft hat nochmal alles rausgeholt, ich bin sehr, sehr stolz auf die Jungs.“ 
(ESCE/ea)
  
    
Hannover Scorpions
Playoffs / Hannover Scorpions vs. SC Riessersee - Besucherzahl möglichweise auf 1.000 begrenzt?

(OLN)  Mit dem SC Riessersee steht der Traditionsverein des Deutschen Eishockeys als erster Gegner der Hannover Scorpions im Playoff-Achtelfinale fest.
Nach dem Achtelfinalspiel am Freitag, 13. März 20 Uhr in Garmisch-Partenkirchen, findet das 2. Playoff-Spiel am Sonntag, 15. März um 18 Uhr in der hus de groot EISARENA statt.
Nach der aktuellen Empfehlung der Bundesregierung planen die Scorpions momentan mit einer zulässigen Zuschauerzahl von 1.000 Besuchern. Da die Vorgaben der Gesundheitsbehörden aber aktuell nicht eindeutig sind, ist eine Anhebung der aktuell geplanten Begrenzung auch kurzfristig noch möglich.
Aktuelle Infos sind jederzeit abrufbar über die Homepage www.hannoverscorpions.com oder über die offizielle Facebook-Seite der Hannover Scorpions.
(HS/nb)
  
    
Rostocker EC
4:3 – Piranhas erzwingen Spiel drei / Der REC beweist in Partie zwei der Pre-Playoffs eine tolle Moral und Nervenstärke im Duell mit den Füchsen Duisburg

(OLN)  Was für ein Krimi am Sonntagabend in der Schillingallee: In einer am Ende reinen Nervenschlacht setzten sich die Piranhas des Rostocker Eischockey-Clubs in Spiel zwei der Pre-Playoff-Serie mit 4:3 (1:0, 1:3, 2:0) gegen die Füchse Duisburg durch. Damit erzwang der REC ein entscheidendes Spiel drei am Dienstag um 19.30 Uhr in Duisburg.
Die Gäste erwischten den besseren Start, doch REC-Keeper Jakub Urbisch präsentierte sich erneut stark und parierte vor allem in einer ersten Unterzahlsituation mehrfach glänzend. Mit zunehmender Spieldauer kam auch der REC offensiv besser in die Partie und ging durch Tomas Kurka – bei angezeigter Strafe für Duisburg – in Führung (9.). Im Mitteldurchgang erhöhten beide Teams nochmals die Intensität. Vor allem Duisburg schaltete einen Gang hoch und glich in Unterzahl aus – 1:1 (21.). Doch der REC hielt toll dagegen und schaffte nach herrlicher Kombination durch Tom Pauker die erneute Führung (26.).
Wenig später gab es eine hässliche Szene. Der Duisburger Mathias Müller checkte Phil Miethling auf Höhe der REC-Bank in die Bande und kassierte dafür eine Spieldauer-Disziplinarstrafe – fünf Minuten Überzahl für die Piranhas (28.). Doch das bekam den Gastgebern, die urplötzlich völlig von der Rolle waren, überhaupt nicht. Die Füchse nutzten das aus und kamen erneut zum Ausgleich durch den Ex-Rostocker Arthur Lemmer (33.). Doch damit war es noch nicht genug. Die Duisburg nutzten die Schwächephase der Hausherren gnadenlos aus und schafften in Überzahl sogar die 3:2-Führung (39.).
Nach der zweiten Pause wirkten die Piranhas wieder gefestigter und erhöhten zunehmend den Druck. Eine Angriffswelle über Constantin Koopmann und Tomas Kurka führt zum 3:3 durch den spielenden Co-Trainer (44.). Und die Hausherren blieben am Drücker. Nach dem Josh Rabbani es schon mehrfach probiert hatte, stand der Angreifer in der 54. Minute goldrichtig. Verteidiger Jonas Gerstung kurvte durch die Abwehr der Duisburger und bediente passgenau Rabbani, der zum 4:3 abstaubte. „Kompliment an die Mannschaft, dass wir nach dem zweiten Drittel noch einmal so stark zurückgekommen sind. Jetzt fahren wir mit Rückenwind nach Duisburg. Der Gegner steht zu Hause enorm unter Druck. Wir wollen unsere Chance nutzen“, sagte REC-Coach Christian Behncke. 
(REC/at)
  
    
Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
   
EHC Klostersee
EC Pfaffenhofen Eishogs – EHC Klostersee 3:4 (1:1, 1:1, 1:1, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen

(BYL)  Der EHC Klostersee steht im Playoff-Viertelfinale. Nachdem die direkte Qualifikation für die K.O.-Runde der besten Acht in der Verzahnungsrunde verpasst worden war, setzten sich die Grafinger in der Pre-Playoff-Serie "best of three" im zweiten Aufeinandertreffen gegen den EC Pfaffenhofen Eishogs durch. Mit einem knappen Heimsieg waren die Rot-Weißen in Vorlage gegangen. Noch enger und dramatischer verlief das Auswärtsmacht am frühen Sonntagabend, in dem die Gastgeber-Mannschaft erneut ein extrem schwerer Brocken für die Truppe um Kapitän Bernd Rische war. Die Eishogs bestätigten mit einer starken Leistung ihren ersten Platz in der unteren Zwischenrunde und damit die Chance, sich noch mit der Playoff-Teilnahme zu belohnen.
Dem von wieder Co-Trainer Helmut Gleixner angewiesenen EHC-Team verlangten die Pfaffenhofener alles ab. Viel Geduld und ein starkes Nervenkostüm waren gefragt gegen erwartet sehr diszipliniert die eigene Zone abdeckende Gastgeber, deren Top-Reihe in allen drei Spielabschnitten zudem ihre Offensiv-Qualität unter Beweis stellte. Die Klosterseer, bei denen im Vergleich zum ersten Duell mit Florian Engel in der Abwehr und Bob Wren im Angriff zwei erfahrene Teamsäulen fehlten, erarbeiteten sich jeweils den Ausgleich. Letztlich war das stramme Tempo, das man dem überschaubaren Kader des Gegners aufzwang, wohl auch ein mitentscheidender Faktor. Nach den 60 spannenden Minuten wurde in der torlos verstrichenen zehnminütigen Overtime mit Vier gegen Vier nicht letztes Risiko gegangen. Im damit nötig gewordenen Penaltyschießen wirkten die EHCler den Tick frischer. Nach Florian Gaschke und Raphael Kaefer in der ersten Dreier-Serie versenkte Philipp Quinlan, der davor noch gescheitert war, in der vierten Runde des jeweils persönlichen Duells mit dem gegnerischen Torhüter.
Im Playoff-Viertelfinale müssen die Klosterseer am kommenden Freitagabend zunächst auswärts ran. Am Sonntagabend (17.30 Uhr) hat der EHC in der Serie "best of three" Heimrecht. Gegner ist entweder der ERC Bulls Sonthofen oder der TEV Miesbach - je nachdem, ob sich in der Parallel-Serie der Pre-Playoffs im entscheidenden dritten Match an diesem Dienstagabend die Löwen Waldkraiburg oder der TSV Peißenberg Eishackler (1:1-Siege) durchsetzt.
(EHCK/pel)
  
    
EC Pfaffenhofen
Harter Kampf im ersten Pre-Play-Off-Spiel - ECP muss sich Klostersee mit 4:5 geschlagen geben

(BYL)  Es war der erwartet enge und bis zum Schluss hart umkämpfte Auftakt in der Pre-Play-Off-Serie zwischen dem EHC Klostersee und dem EC Pfaffenhofen. In einem von beiden Seiten mit großer Leidenschaft und vielen Emotionen geführten Duell unterlagen die Pfaffenhofener am Freitag in Grafing mit 4:5 (1:1; 2:3; 1:1)..
Play-Off-Zeit im Eishockey ist für nahezu alle Mannschaften der Höhepunkt am Ende einer anstrengenden Saison. Siegen oder fliegen lautet hier das Motto und deshalb kitzelt jeder Spieler noch zusätzlich ein paar Prozentpunkte aus sich heraus. Auch wenn es in Play-Off-Spielen nicht immer spielerische Leckerbissen zu bewundern gibt, für Kampf, Spannung und Dramatik ist in den meisten Fällen jedenfalls gesorgt. So auch am Freitag in Grafing, wo sich beide Mannschaften einen Kampf auf Biegen und Brechen lieferten. Der EHC Klostersee, der als Vorrundenvierter in die Verzahnungsrunde gestartet war, dort aber über den letzten Platz nicht hinauskam, musste sich dem  Ansturm des Aufsteigers als überraschende Nummer eins der Abstiegsrunde  erwehren. Doch während die Gastgeber vier komplette Blöcke aufbieten konnten, traten die Eishogs wie schon seit Monaten wieder nur mit zweieinhalb Reihen an. Und auf diesen Vorteil setzte der EHC von Beginn an und drückte auf das Ttempo. Vor allem  versuchte man, die Leistungsträger der Eishogs möglichst aus dem Spiel zu nehmen. Die Eishogs hielten aber dagegen und so war ein Foul an Nick Endreß in der 36. Minute der Auslöser für eine heftige Keilerei aller auf dem Eis befindlichen Spieler. Nachdem die Hausherren schon früh durch einen Unterzahltreffer von Nicolai Quinlan in Führung gegangen waren (7.), konnte Jake Fardoe nur wenig später ausgleichen (11.). Und dies sollte sich über die gesamte Spieldauer hinweg fortsetzen. Klostersee legte vor und die Eishogs blieben hartnäckig dran. Mit dem 1:1 ging es in die erste Pause und nach dem Wechsel war es erneut der EHC, der in Führung ging. Torschütze in der 25. Minute war Felix Kaller. Dieses Mal dauerte es aber nur 30 Sekunden, dann hatte John Lawrence wieder ausgeglichen. Insgesamt waren die Hausherren in diesem zweiten Abschnitt allerdings das etwas aktivere Team und so schossen erneut Nicolai Quinlan (31.) und Thomas Hummer  (34.) in Überzahl eine erstmalige Zwei-Tore-Führung heraus. Doch abschütteln ließen sich die Eishogs nicht. Noch vor der zweiten Pause brachte Nick Endreß die Gäste wieder heran. Im Schlussabschnitt waren es dann die Eishogs, die sich mehr und mehr Spielanteile erarbeiteten, in der 51. Minute aber durch den Treffer von Gennaro Hördt zum 5:3 einen herben Rückschlag hinnehmen mussten. Trotzdem gaben sie nicht auf und bereits vier Minuten vor dem Ende nahm Coach Chris Heid seinen Torhüter Philipp Hähl zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. 40 Sekunden vor der Schlusssirene gelang schließlich Friedrich Kolesnikov der nochmalige Anschluss. Nur wenige Augenblicke später vereitelte EHC-Keeper Dominik Gräubig die letzte Großchance der Gäste und rettete damit seiner Mannschaft den knappen , aber auch nicht ganz unverdienten ersten Sieg in dieser Serie. 
(ECP/oex)
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
EHC Waldkraiburg gibt zweites Spiel der Pre-Play-Offs an Peißenberg ab

(BYL)  Ein in den ersten Minuten erneut hitziges Bayernliga Pre-Play-Off-Spiel fand am vergangenen Sonntag in Peißenberg mit einem knappen 3:4 (3:2/0:0/1:1) das bessere Ende für die Eishackler aus dem Kreis Weilheim-Schongau. Somit steht es fest, es kommt bis zum Äußersten, dem dritten Spiel der Serie, in welchem sich entscheidet welche Mannschaft im Play-Off-Viertelfinale auflaufen wird und für wen die Saison beendet ist. Dieses Spiel findet am Dienstag den 10.03.2020 um 20 Uhr in der Raiffeisen-Arena Waldkraiburg statt.
Eigentlich nahezu alles Aufregende, dass sich an diesem Eishockeyabend in Peißenberg ereignen sollte, pressten beide Mannschaften in die ersten zehn Minuten des ersten Spielabschnitts. So gab es insgesamt zehn Strafminuten auf Seiten der Löwen, dem standen ganze 16 Minuten bei den Eishacklern gegenüber, wovon jedoch eine Strafe, eine zehnminütige Disziplinarstrafe war. So war es keine Überraschung, dass auch der Großteil der Tore in diesen ersten zehn Minuten fallen sollten, ganze fünf Stück zählte die Anzeigetafel nach neun Minuten und 36 Sekunden.
Den Start machte in der zweiten Spielminute Tomas Rousek, der auf Zuspiel von Michael Trox und Leon Judt das vom mitgereisten Löwen-Anhang umjubelte 1:0 erzielen konnte. Trotz der erneuten Dezimierung um zwei wichtige Spieler, Felix Lode wurde nach einem rüden Foul gegen den Kopf im ersten Spiel vorsorglich nicht aufgestellt, Patrick Zimmermann fehlte aufgrund seiner Matchstrafe vom Freitag, sah man den Löwen im ersten Drittel einen gewissen Schwung an. Wo jedoch viel Schwung ist, ist es schwerer zu bremsen, so kam es auch auf der Seite der Waldkraiburger zu einer frühen Strafe durch Lukas Wagner, die nur 15 Sekunden später mit dem Ausgleich durch Brandon Morley bestraft wurde. Nur 45 Sekunden später jubelten die Eishackler erneut. Dieses Mal war die Anzahl der Feldspieler ausgeglichen, der Spielstand nach dem Tor von Maximilian Malzatzki jedoch nicht, es stand nun 2:1. Auch dieser Spielstand sollte jedoch nicht lange bestehen. Ein erneutes Powerplay für die Industriestädter brachte Mathias Jeske auf Vorlage von Straka und Huber in Schussposition zum 2:2. Fast vier Minuten lang sollte kein weiteres Tor fallen, Strafen jedoch hagelte es, vor allem auf der Gästeseite, sodass die Löwen in der zehnten Minute mit zwei Spielern weniger auf dem Eis agieren mussten. Diese Überzahl nutzten die Eishackler gekonnt aus und erzielten den 3:2 Pausenstand.
Das zweite Drittel oder vielmehr rund 15 Minuten davon, war eines zum Vergessen für den EHC Waldkraiburg. Die gute Nachricht: Man hat kein Tor kassiert, auch wenn dies aufgrund des mangelnden Angriffs und der Tatsache, dass Peißenberg, bis auf wenige Entlastungen, sich hauptsächlich im Waldkraiburger Drittel aufhielt, sogar verdient gewesen wäre. Doch Kevin Yeingst, der nun etwas sicherer stand und die Waldkraiburger Verteidigung, die aufgrund der Ausfälle nun drei gelernte Stürmer beinhaltete, hielt stand und ließ keinen Gegentreffer zu. Torchancen die, zum Ende hin für Waldkraiburg doch wieder vorkamen, endeten ohne Effekt in der Fanghand von Peißenbergs Sertl.
Der dritte Durchgang gestaltete sich allgemein wieder ausgeglichener, auch wenn vorerst kein weiteres Tor fallen sollte. Möglichkeiten waren vorhanden, eingeläutet von einer Vogl-Wagner-Großchance die am Pfosten von Korbinian Sertl endete. In der Folge kamen die Löwen in Form von Vogl, Wagner, Rousek, Straka oder Tobias Jakob, der aus der „Oans Bee“ mitgenommen wurde, immer wieder vor das Eishackler-Tor, doch entweder hieß die Endstation Korbinian Sertl oder ein Verteidiger brachte immer noch einen Schläger dazwischen. Dasselbe galt jedoch auch für Peißenberg. Die Gastgeber wollten das Ergebnis in trockene Tücher wickeln, scheiterten jedoch auch an Yeingst oder der Löwen-Verteidigung, die sich mittlerweile von Spiel zu Spiel neu erfinden muss. In der 51. Minute dann der Funke Hoffnung der Spielern und Anhang fehlte. Michael Trox läuft alleine auf das Tor zu, überlegt ob er Korbinian Sertl ausspielen soll und entscheidet sich für einen Gewaltschuss aus kürzester Distanz, der den Löwen das zwischenzeitliche 3:3 beschert. Dieser Ausgleich war ein Weckruf für die Gastgeber aus Peißenberg die gleich im Anschluss mit Mann und Maus stürmten und somit erneut mehr Druck auf das Tor der Löwen ausübten. So schaffte Lukas Novacek in der 57. Minute den Siegtreffer und Peißenberg hielt seine Hoffnung auf das Viertelfinale noch zwei Tage länger am Leben.
(EHCW/aha)
  
    
ESV Buchloe
Amberg erzwingt Spiel drei - ESV Buchloe unterliegt bei den Wildlions nach großem Kampf mit 4:5 nach Verlängerung

(BLL)  Der ESV Buchloe hat den vorzeitigen Sieg in der Playoff-Serie und somit den vorzeitigen Aufstieg am Sonntagabend im zweiten Duell in Amberg denkbar knapp verpasst. Nachdem sich beide Teams erneut über 60 Minuten nichts schenkten und es nach regulärer Spielzeit 4:4 gestanden hatte, gelang den Ambergern in der Overtime der Lucky Punch zum 4:5 (2:1, 1:3, 1:0) nach Verlängerung. Der damit verbundene Ausgleich in der „Best of Three“ Serie hat nun zur Folge, dass es am kommenden Freitag im alles entscheidenden dritten Aufeinandertreffen jetzt zu einem absoluten Endspiel um den Aufstieg in der Buchloer Sparkassenarena kommt.
Begleitet von etwa 150 mitgereisten Schlachtenbummlern hatte es nach dem Startdrittel eigentlich noch ganz gut ausgesehen. Denn trotz einer Strafzeit in den Anfangsminuten legten die Piraten vor. Marco Göttle hatte in Unterzahl mit einem ansatzlosen Schuss über die Stockhand von ERSC-Tormann Oliver Engmann zum 1:0 getroffen (4.). Doch noch im selben Überzahlspiel schlugen die Hausherren, die nach der Freitagsniederlage in Buchloe zum Siegen gezwungen waren, zurück. Ein abgefälschter Schuss von Benjamin Frank fand nur 40 Sekunden nach dem Führungstreffer den Weg zum Ausgleich ins ESV-Tor. Danach entwickelte sich im mit 1200 Zuschauern gut besuchten Löwenkäfig ein erneut ausgeglichenes und heiß umkämpftes Match, in dem abermals die Buchloer in Front gingen. Robert Wittmann hatte seine Farben mit einem Abstauber wieder in Führung gebracht (12.). Dies war auch der durchaus leistungsgerechte Spielstand nach dem Startdrittel, wenngleich die Hausherren unmittelbar vor der Pause noch die riesen Chance zum 2:2 hatten, als Martin Brabec nach einem beinahe folgenschweren Scheibenverlust alleine vor Johannes Wiedemann auftauchte, aber diesen nicht überwinden konnte.
Auch im Mitteldrittel ließen zunächst beide Teams weitere Gelegenheiten ungenutzt. Michal Petrak vergab beispielsweise für die Piraten (23.), während auf der Gegenseite Verteidiger Lucas Ruf die Scheibe für den bereits geschlagenen Keeper Wiedemann gerade noch so von der Linie kratzte (24.). Besser machte es da Michal Telesz, der nach 28 Minuten vor dem Tor einen Schuss von Christian Wittmann geschickt abfälschte und so auf 3:1 erhöhte. Aber trotz dieses Vorsprungs wurden die Gastgeber in der zweiten Hälfte dieses Abschnitts immer druckvoller. Der Amberger Anschlusstreffer fiel aber aus ESV Sicht dennoch extrem unglücklich, da der Schiedsrichter die Scheibe so stoppte, dass Daniel Vlach diese dankend annahm und auf 3:2 verkürzte (30.). Und die Löwen hatten nun Blut geleckt und drängten die jetzt zu passiv agierenden Buchloer immer mehr ins eigene Drittel. Fast schon folgerichtig konnten die Oberpfälzer somit das Spiel mit zwei weiteren Toren sogar drehen, auch wenn Johannes Wiedemann dies mit mehreren guten Paraden noch zu verhindern versuchte. Gegen Svatopluk Merkas Abstauber zum 3:3 Ausgleich (33.) und Benjamin Franks platzierten Schuss in Überzahl zum 3:4 war allerdings auch der Piraten-Schlussmann machtlos (36.).
Und so mussten die Buchloer trotz zwischenzeitlicher 3:1 Führung im letzten Drittel nun einem Rückstand hinterherlaufen. Doch die Freibeuter mobilisierten nochmals alle Kräfte und kamen nach zwei gehaltenen Alleingängen von Wiedemann (41./50.) tatsächlich zum nicht unverdienten Ausgleich. David Vycichlo überlistete mit einem Flachschuss aus spitzem Winkel Torwart Engmann zum 4:4 (52.). Die Dramatik und Spannung auf beiden Seiten war nun kaum zu toppen, auch wenn die Buchloer bis zum Drittelende leichte Vorteile auf den Siegtreffer hatten.
Doch dieser wollte sowohl in der regulären Spielzeit als auch in der anschließend folgenden Verlängerung einfach nicht gelingen. Alexander Krafczyk und Michal Petrak schnupperten mit ihren Abschlüssen zwar schon am goldenen Treffer und dem möglichen Aufstieg, doch beide Versuche gingen denkbar knapp übers Tor. Und als Amberg nach 65 Minuten in Überzahl agierend durfte, machte Felix Köbele den Sack mit dem 5:4 zu und sorgte somit für den Serienausgleich.
Die Enttäuschung im ESV-Lager dagegen war so kurz vor dem Ziel sicherlich groß, doch lange dürfen sich die Gennachstädter nicht über den ersten verpassten Matchball ärgern. Denn schon am kommenden Freitag wartet in Buchloe nun das dritte und letzte Duell dieser Playoff-Serie, welches definitiv über den Bayernligaaufsteiger entscheiden wird.
(ESVB/chs)
  
    
ESC Kempten
Sharks machen den Sack nicht zu - ESC Kempten unterliegt in einem erneut dramatischen Spiel nach 0:2 Führung mit 5:4 beim VfE Ulm/Neu-Ulm

(BLL)  Nach der Niederlage am Freitag kamen die Ulmer mit ordentlich Tempo auf ihr heimisches Eis und versuchten dem Spiel sofort ihren Stempel aufzudrücken. Doch die Sharks starteten perfekt eingestellt und hellwach in die Begegnung. Bereits das erste Überzahlspiel konnten sie zur frühen Führung durch Eugen Scheffer nutzen. Der Verteidiger der Sharks wurde vor dem Tor der Ulmer alleine gelassen und konnte von der linken Seite vollenden. Und mit viel Tempo erspielten sich die Sharks weitere Chancen. Doch auch die Devils kamen immer wieder gefährlich vor das Tor der Allgäuer. In eigener Unterzahl konnte Ron Newhook dann ganz clever einen Pass der Ulmer hinter deren Tor abfangen, legte die Scheibe direkt auf den Schläger des heranstürmenden Markus Vaitl und der ließ sich nicht lange bitten und versenkte den Puck völlig freistehend zum 0:2 im Netz der Ulmer. Nach einer weiteren Strafe gegen Kempten musste man sogar eine gute Minute in doppelter Unterzahl agieren. Doch diese Situation wurde stark verteidigt, jeder blockte Schüsse und kämpfte unermüdlich so das die Hausherren keinen Treffer erzielen konnten. Mit der verdienten Führung ging es dann in den nächsten Spielabschnitt. Dieser sollte wie bereits beim ersten Spiel am Freitag den Wendepunkt in der Partie bedeuten. Ulm drückte die Gäste in den ersten 10 Minuten massiv in deren Drittel, Kempten konnte sich nur noch durch einzelne Konter befreien. Doch der Druck wurde auf Dauer zu groß, und Ulm erzielte den 1:2 Anschlusstreffer. Hinter dem eigenen Tor wurde die Scheibe vertändelt, Peter Brückner zog mit ihr vor das Gehäuse von Fabian Schütze und ließ dem Kemptener Schlussmann keine Chance. In Überzahl war es dann Ron Newhook der den Vorsprung der Sharks mitten in die Druckphase der Devils hinein wieder auf zwei Tore ausbaute. Mit einem Nachschuss überwand er den bereits am Boden liegenden Ulmer Torhüter. Nach einem harmlosen Zweikampf in der 35. Spielminute entschieden die Referees dann auf einen Penalty für Ulm. Fabian Schütze ahnte jedoch was Florian Döring vor hatte und pflückte die Scheibe mit der Fanghand herunter. Aber die Gastgeber kämpften weiter und erneut war es Brückner der dann mit dem 2:3 die Ulmer Zuschauer wieder aufweckte. Die Devils nun sichtlich aufgeputscht konnten dann auch noch in Unterzahl durch einen Alleingang ausgleichen. Erneut war es Brückner, der auch den dritten Treffer markierte. Wie schon am Freitag bekam Kempten den quirligen Angreifer nicht in den Griff. Zu Recht bezeichnete Ulms Trainer Robert Linke ihn nach dem Spiel als seine Lebensversicherung, der sein Team zur Zeit immer wieder im Spiel hält. Und als Michel Maaßen kurz vor dem Drittelende  vor dem Ulmer Tor gehakt wurde bekam er zum Dank dafür noch eine 2 Minuten Strafe aufgebrummt. In der dadurch entstandenen Überzahl ging Ulm zum ersten Mal in Führung. Gerade einmal drei Minuten dauerte es und die Hausherren hatten das Spiel komplett gedreht. Nun waren also die Allgäuer gezwungen das Spiel wieder zu ihren Gunsten zu drehen. Dementsprechend druckvoll agierten sie, die letzten 20 Minuten war es fast ein Spiel auf nur ein Tor. Ulm versuchte die Scheiben irgendwie aus dem Drittel zu bekommen und verteidigte ansonsten sehr tief stehend. Und während die Allgäuer sich mühten und Chance um Chance vergaben nutzen die Devils einen ihrer wenigen Entlastungsangriffe eiskalt zum 5:3 durch Michael Simon. Kempten gab nicht auf und in der 52. Minute erzielte Andreas Ziegler das 5:4, erneut in Überzahl. Von der linken Seite schob er die Scheibe flach unten an Güßbacher vorbei ins Tor. Im Endspurt belegte man das Ulmer Tor nun mit Dauerfeuer, aber der Puck wollte nicht mehr in den Kasten. Somit endet auch das zweite Spiel mit 5:4 für die Heimmannschaft. Alle sechs Spiel der beiden Kontrahenten in dieser Saison boten packendes Eishockey auf hohem Niveau. Jeweils drei Heimsiege beider Teams zeigen wie ausgeglichen es an der Spitze der Landesliga zugeht. Wobei sich auch nach dem gestrigen Spiel alle im Stadion einig waren das die Spiele zur Zeit nichts mehr mit dem Niveau der Landesliga zu tun haben. Geht es nach den gezeigten Leistungen gehören beide Teams eindeutig in die Bayernliga. Dies gilt auch genau so für die Fangruppen. Nach über 2000 Zuschauern am Freitag in Kempten strömten gestern 1350 Fans ins Eisstadion am Donaubad, das somit ausverkauft war. Darunter an die 300 Kemptener die ihr Team über die komplette Spielzeit lautstark und ohne Unterlass unterstützten. Der akustische Sieg auf der Tribüne ging gestern deutlich an die Anhänger aus dem Allgäu. Und auch noch spät nachts empfingen knapp zwei Dutzend Fans ihr Team mit Trommeln, Gesang und roten Fackeln am heimischen Stadion. Verdiente Anerkennung für einen trotz der Niederlage starken Auftritt des ESC.
Nun entscheidet also das dritte Spiel um den Aufstieg, am Freitag um 19.30 in der ABW Arena in Kempten, die Serie. Mehr Spannung kann sich das Herz eines Eishockeyfans nicht wünschen.
(ESCK/th)
  
    
Schwenninger ERC
Schwenninger Fire Wings unterliegen nach desaströser Leistung in Reutlingen

(RLSW)  Nach einer desaströsen Vorstellung in Reutlingen traten die Schwenninger Fire Wings mit einer 9:5 (5:1; 3:2; 1:2) Niederlage im Gepäck die Heimreise an. Der Vorsprung auf den Viertplatzieren Balingen ist dabei auf nur noch einen Punkt geschrumpft.
Das hatte man sich im Lager der Schwenninger Fire Wings vor der Auswärtspartie bei der TSG Reutlingen sicher anders vorgestellt. Mit nur 11 Feldspielern und einem Torhüter angereist, fanden sich die Neckarstädter ab der dritten Spielminute im Rückstand. Im Powerplay trafen die Gastgeber in Person von Marek Rubner zum 1:0. Auf das 2:0 der Reutlinger hatten die Fire Wings durch Christopher Kohn noch eine Antwort parat und verkürzten auf 2:1. Unnötige Strafzeiten, teils auch kleinlich durch die beiden Unparteiischen Schiedsrichter ausgelegt, brachten den Schwenningern nach den ersten 20 Minuten einen 5:1 Rückstand ein.
Das zweite Drittel begann für die Fire Wings verheißungsvoll. Fabian Gerster und Mike Flaig konnten auf 5:3 verkürzen, doch Reutlingen konnte seine Führung bis Ende des Mittelabschnitts auf 8:3 ausbauen.
Wer nun in den letzten 20 Spielminuten ein aufbäumen der Schwenninger erwartete, sah sich leider getäuscht. Zwar erzielten die Blau-Weißen durch Mike Flaig zwei weitere Tore, dies änderte jedoch nichts am Ausgang der Partie, da Reutlingen durch 4-fach Torschütze David Weidlich den 9:5 Endstand markierte.
„Wir waren mit dem Kopf wohl noch im Bus und absolut nicht bereit für dieses Spiel. Zu viele Strafzeiten, wenn auch manche fragwürdig, haben uns das Genick gebrochen. In den letzten beiden Spielen in Esslingen und Balingen müssen definitiv zwei Siege her.“, so ein sichtlich angefressener Schwenninger Trainier Stöhr nach dem Spiel.
(SERC/uk)
  
    
Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Rheinland-Pfalz-Liga
  
    
EG Diez-Limburg
EGDL gewinnt packendes Halbfinale und trifft im Finale auf Neuwied

(RLW)  Mit einer enormen Willensleistung haben die Rockets sich ins Finale um die Meisterschaft in der Regionalliga West gespielt. Im packenden vierten Halbfinalspiel bei den Hammer Eisbären wechselte gleich mehrfach die Führung. Die EG Diez-Limburg setzte sich erst mit zwei Toren in den finalen 39 Sekunden der Partie mit 7:5 (2:1, 1:1, 2:5) durch. Damit trifft die EGDL im rheinland-pfälzischen Traumfinale ab Freitag auf die Neuwieder Bären. Das erste von fünf möglichen Finalspielen steigt am Freitag am Diezer Heckenweg (20.30 Uhr).
„Die Mannschaft hat heute unglaublichen Charakter bewiesen“, sagte Rockets-Trainer Frank Petrozza, der deutlich machte: „Ich bin froh, dass wir nicht noch einmal gegen Hamm spielen müssen. Die Eisbären waren richtig stark. Das war ein hartes Stück Arbeit, aber auch eine perfekte Vorbereitung auf ein sicherlich ebenso packendes wie schweres Finale gegen Neuwied.“
Die Rockets waren in Hamm zwar früh in Überzahl durch RJ Reed in Führung gegangen (3.), danach aber hatten lange Zeit die Eisbären die Nase vorne. Kevin Thau glich wenige Minuten später aus (9.), Igor Furda besorgte in Minute 14 das 2:1 für die Gastgeber. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause.
Das Wechselspiel setzte sich auch im zweiten Abschnitt fort – zumindest konnte sich keine Mannschaft mit mehr als einem Tor absetzen. Kyle Piwowarczyk glich in Überzahl aus (27.), auf der Gegenseite besorgte Hamms Michal Spacek – ebenfalls in numerischer Überlegenheit – das 3:2 (32.). Damit endete auch der zweite Abschnitt mit einer hauchdünnen Führung für die Eisbären.
Die Dramatik des letzten Drittels war dann kaum noch zu toppen: Ausgleich, Rückstand, Ausgleich, Führung, Ausgleich, Führung, Auswärtssieg. In Torschützen: Kevin Lavallee glich zum 3:3 aus (43.), Milan Svarc traf zum 4:3 (47., Überzahl), Andre Bruch besorgte den Ausgleich (51.). Als erneut Lavallee in der 56. Minute die EGDL wieder mit 5:4 in Führung schoss, schien die Vorentscheidung gefallen. Doch Hamm glich noch einmal aus – Marvin Cohut traf zwei Minuten vor dem Ende zum 5:5. Verlängerung? Mitnichten! Mit noch 39 Sekunden auf der Uhr traf Dominik Luft zum 6:5 für die Rockets, 21 Sekunden später besorgte RJ Reed mit einem Schuss ins leere Hammer Tor den 7:5-Endstand. Die Gastgeber hatten 29:12 Minuten in Führung gelegen, die Gäste lediglich 8:55 Minuten – am Ende aber waren dies die entscheidenden.
„Ein lange ausgeglichenes Spiel“, sagte Petrozza. „Unser Powerplay hat heute wieder gut funktioniert. Und auch wenn wir drei Mal zurückgelegen haben, hat sich die Mannschaft jedes Mal ins Spiel zurückgekämpft. Das letzte Drittel haben wir aus meiner Sicht dann dominiert, da waren wir einfach besser. Kompliment an die Mannschaft für diese Energieleistung und den Finaleinzug. Aber wir sind noch lange nicht fertig!“ 
(EGDL/tn)
  
    
Eisadler Dortmund
Eisadler feiern 6-4 Erfolg in Berg. Gladbach

(LLW)  Einen wichtigen Sieg im Kampf um Platz 1 in der Qualifikationsrunde zur Regionalliga NRW feierten die Eisadler mit dem 6-4 Erfolg in Bergisch Gladbach.
Trainer Waldemar Banaszak konnte auf 15 Feldspieler und 2 Torhüter zurückgreifen, und das, was er zu Beginn des Spiels zu sehen bekam, konnte ihm nicht so ganz gefallen. Sein Team zeigte viele Konzentrationsschwächen und war häufig einen Schritt langsamer als der Gegner. Die Real Stars machten es besser und nutzten ihre sich bietenden Freiräume. ZweMinuten waren gespielt, da fiel das 1-0 für die Hausherren. Mit ein, zwei Pässen war die EAD Abwehr ausgespielt und auch EAD Keeper Sven Rotheuler hatte keine Chance. Die Eisadler zeigten sich in der Folge zwar nicht geschockt, aber es lief einfach nicht viel zusammen. Nach 9 Minuten erhöhten die Real Stars auf 2-0 und 3 Minuten später konnten sie die ihre Führung auf 3-0 ausbauen. Die zahlreich mitgereisten EAD Fans waren wenig begeistert, aber sie feuerten ihre Jungs lautstark an und trieben sie nach vorne.
In der 13. Minute war es dann endlich soweit. Die Eisadler waren in der Partie angekommen. Kevin Peschke traf in Überzahl auf Zuspiel von Michi Alda zum 1-3. Zwei Minuten später forderte dann der Spieler Petrica EAD Verteidiger Maximilian Jung zu einer kleinen Boxeinlage auf. Dieser nahm die Einladung dankend an und schickte den überraschten Petrica mit einem Faustschlag Richtung Eis. Beide Spieler durften sich dann auf der Strafbank abkühlen. Nach 17 Minuten war es dann wieder Kevin Peschke, der mit einem 2. Treffer in Überzahl zum 2-3 traf.Ganze 21 Sekunden nach dem Anschlusstreffer drehten die Eisadler das Spiel dann komplett. Auf Zuspiel von Felix Berger und Niko Bitter traf Michi Alda zum vielumjubelten 3-3 Ausgleich.So ging es dann auch in die erste Drittelpause.
Der zweite Abschnitt begann mit einem kleinen EAD Blackout. Bei eigener Überzahl wurde der Puck in der Offensive leichtfertig vertändelt und mit einem schnellen Konter trafen die Hausherren in Unterzahl zum 4-3. Doch auch an diesem Abend zeigten die Dortmunder eine beeindruckende Moral und ließen sich vom erneuten Rückstand nicht verunsichern. Die Eisadler zogen jetzt ihr Spiel auf und ließen den Gegner kaum mehr Chancen. Stattdessen erspielten sie sich selbst Chance um Chance. In der 28. Minute war es dann Matthew Genest-Schön, der auf Vorlage von Frank Buchwald zum 4-4 traf.Die erstmalige Führung (4-5) für die Gäste gelang dann Kevin Peschke mit seinem dritten Tor an diesem Abend (34. Minute).
Mit diesem Zwischenstand schickte das konsequentagierende Schiedsrichter-Trio beide Temas in die 2. Drittelpause.
Im letzten Drittel verteidigten die Eisadler die knappe Führung souverän, verpassten es aber frühzeitig den Sieg einzufahren.Etliche gute Chance wurden vergeben, ehe in der 55. Minute Malte Bergstermann auf Zuspiel von Mathias Bräunig zum 4-6 Endstand traf.
Fazit: Schwach angefangen aber hinten heraus den Sieg überlegen eingefahren. Somit stehen die Dortmunder mit 15 Punkten aus 7 Spielen weiter an der Tabellenspitze.
(EAD/mea)
  
   
Eifel-Mosel Bären
Auswärtssieg!!!! Eifel-Mosel Bären gewinnen bei den Löwen Frankfurt mit 2:3 (2:0,0:2,0:1)

(HL)  Was für ein Spiel werden all diejenigen sagen, die am vergangenen Samstag beim Gastspiel der Eifel-Mosel Bären in Frankfurt anwesend waren. Mit Kampf, Leidenschaft und Teamgeist gelang im 3. Anlauf der erste Sieg gegen die Löwen Frankfurt. Zur besten Sendezeit ereignete sich ein Spielfilm der besonderen Art.
Das 1. Drittel startete denkbar ungünstig für die Bären. Bereits in der 3. Minute konnte Tim Ansink die Löwen mit 1:0 in Führung schießen. Nur wenige Minuten später stand es bereits 2:0. Jeffrey Fearing traf in Überzahl für die Hausherren (7. Minute). Man musste schlimmes für die Bären befürchten, denn es ging zunächst da weiter wo es im letzten Spiel aufhörte. Doch anders als zuletzt fand das Team von Trainer Michal Janega zu ihren alten Tugenden zurück. Es entwickelte sich ein neues Spiel, da die Bären nun mit noch mehr Dynamik und Teamspirit agierten. Dennoch konnten sich die Bären bis zur Pause „noch“ nicht belohnen. Angetrieben von zahlreichen mitgereisten Fans, spielten die Bären im Mittelabschnitt das stärkste Drittel seit langem. Marvin Wollmann traf in Überzahl zum 1:2 aus Sicht der Bären (23. Minute). Damit war wieder alles offen und der Moment war bei den Bären. Eine Angriffswelle folgte der Anderen. Dennoch blieben die Löwen durch Konter immer gefährlich. Das Spielglück kehrte zurück und so kamen die Bären zum hochverdienten Ausgleich. Thomas Barth lupfte einen Abpraller mit der Rückhand ins Tor und es stand 2:2 (32. Minute). Trotz guter Möglichkeiten wollte kein Treffer mehr fallen, was für den Schlussabschnitt Spannung und Nervenkitzel versprach. Dies merkte man auf Anhieb da die Gangart, die bis dato schon intensiv war, nochmal an Intensität zunahm. Dies führte unter anderem zu einer 5:3 Überzahlsituation der Bären. Für den Frankfurter Nicholas Gagne war das Spiel sogar ganz beendet, da er eine Spieldauerstrafe erhielt. Davon unbeeindruckt wollten die Bären diese doppelte Überzahl nutzen. Gerade als der der 4. Löwe wieder aufs Eis zurückkehrte, fiel der entscheidende Treffer des Abends. Ronny Hähnel traf in der 47. Minute zum 2:3 und das Spiel war zu Gunsten der Bären gedreht. Wie es bei einem engen Spiel und aufgrund schwindender Kräfte so üblich ist, wurde es nun noch hektischer auf dem Eis. Wechselfehler führten dazu, dass die Bären nun oftmals in Unterzahl agierten. Doch selbst bei doppelter Unterzahl war der Torhüter der Bären, Daniel Petry, auf dem Posten. Gemeinsam wurde vor dem Tor gekämpft und kein weiteres Gegentor zugelassen. Auch den heimischen Löwen merkte man den Kräfteverschleiß nun deutlich an. Kurz vor Ende des Spiels wurden nochmal ein paar „Duftmarken“ gesetzt, was einerseits zum Play Off Eishockey dazu gehört und andererseits am Spielergebnis nichts mehr änderte.
Als die Schlusssirene ertönte lagen sich die Bären in den Armen und feierten einen verdienten Auswärtssieg. Trotz des Rückstandes ging ein Ruck durchs Team und die Mannschaft rückte noch geschlossener zusammen. Angespornt durch die anwesenden 40 Bären-Fans, welche den Zuschauerschnitt vor Ort annähernd ums Doppelte übertrumpften, kämpften sich die Bären zurück ins Spiel und drehten dieses am Ende zu ihren Gunsten. Das Team wurde nach und während des Spiels frenetisch gefeiert. Durch den Sieg war eine stimmungsvolle und ausgelassene Rückreise nach Bitburg gesichert. Nun gilt es, diesen Schwung für kommenden Sonntag mit zu nehmen. Zu Hause empfangen die Bären dann ab 19 Uhr die Roten Teufel aus Bad Nauheim. Wer weiß, vielleicht geht ja noch was in Sachen Meisterschaft.
(BESV/mm)
  
    
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ELV Niesky
Erster Sieg im Finale für die Tornados

(RLO)  Am Sonnabend, den 07.03.2020 fand das erste Finalspiel der Pokalrunde in Niesky statt.
Die Tornados empfingen im Eisstadion am Waldbad die Eisbären Juniors Berlin. Die ca. 450 Zuschauer sahen eine spannende Partie, die mit einem klaren Sieg von 5:1 (2:0, 1:0; 2:1) für die Tornados endete. Die Berliner erkämpften sich trotz allem immer wieder Torchancen und überließen den Gastgeber nicht kampflos das Feld. Die Torschützen für den ELV Niesky waren 2x Jörg Pohling (10.Min.in Überzahl; 59.Min.), 2x David Vatter (15.Min., 32.Min.) und Marius Stöber (46.Min.).
Hauptschiedsrichter war an diesem Abend übrigens Daniel Hedwig, der mit diesem Spiel seine sportliche Karriere als Schiri beendete.
(ELVN/ew)


Fanbus zum Pokalfinale

(RLO)  Der ELV Niesky hat sich kurzfristig entschlossen, zum Pokalfinal am kommenden Sonntag in Berlin einen Fanbus zu organisieren. Abfahrt ist am 15.03.2020 um 12:30 Uhr wie immer
vor dem Reisebüro Teich auf der Görlitzer Straße in Niesky. Zustiegsmöglichkeiten für die Weißwasseraner bestehen gegen 13:00 Uhr an der Bushaltestelle vor dem Autohaus Horn und Seifert auf der Bautzener Straße in Weißwasser und gegen 13:10 Uhr auf dem Parkplatz vor Bad Muskau am Kreisverkehr an der B115. Der Buspreis beträgt 20,00 EUR pro Person. Anmeldungen nimmt ab sofort Ramona Jandik unter der Tel.Nr. 03588/ 200185 entgegen oder per Mail an kontakt @eislaufverein-niesky.de. Zustiegsort bitte bei der Anmeldung mit nennen. Das 2.Pokalfinalspiel beginnt am Sonntag um 16:00 Uhr im Wellblechpalast in Berlin.
Hinweis: Der Fanbus kann nur bei mind. 30 Anmeldungen fahren.
(ELVN/ew)
  
    
Landesliga Berlin
Langes Landesliga Wochenende

(LLB)  Sieben Landesligaspiele waren an diesem Wochenende angesetzt, ein weiteres wurde verlegt. Hier ist eine Zusammenfassung zu den Spielen vom Wochenende.

ECC holt sich drei Pflichtpunkte
SCC Berlin – ECC Preussen Berlin 1b 0:8 (0:4/0:3/0:1)
Die Wikinger vom ECC ließen von Beginn an nichts anbrennen und nach neun Minuten gelang Dustin Hesse innerhalb von sechs Sekunden ein Doppelpack zum 0:2. Stefan Leibrandt (15.) und Steve Roubicek (19.) schraubten das Ergebnis nach 20 Minuten auf 0:4. Bis zur 31. Minute blieb es bei diesem Ergebnis, dann schlugen Matthias Löhr und Christopher Tillack innerhalb von 21 Sekunden zu. Marc-Andre Niedermeyer konnte sich nach 46 Minuten in die Torschützenliste eintragen, er traf zum 0:8-Endstand. Einen Shutout gab es nicht, auch wenn dem SCC kein Treffer gelang. Denn Tim Ziesmer (30;47) und Sebastian Grunwald (29:13) teilten sich dieses Spiel.

BSG Eternit – ESC 07 Berlin verlegt
Das Spiel wurde auf Antrag des ESC 07 Berlin verlegt, neuer Spieltermin ist Samstag, der 13. März um 14:00 Uhr auf der Außenfläche des PO 9

Schwerstarbeit für die Bären
ERSC Berliner Bären – FASS Berlin 1b 6:5 (1:2/3:1/2:2)
Sehr schwer taten sich die Berliner Bären gegen die 1b von FASS Berlin. Die Weddinger konnten das Spiel während des gesamten Spiels offen gestalten. Kevin Pfennig brachte sie nach 14 Minuten in Führung, 29 Sekunden später erzielte Benjamin Teichert in Überzahl den Ausgleich. Zwei Minuten vor dem ersten Wechsel brachte Konstantin Mathea den Außenseiter erneut in Führung. Zu Beginn des 2, Drittels konnte Vincent Spaeth die Bären durch zwei Tore in Führung bringen (22., 15.), aber Julian Wagner schlug nach 36 Minuten zurück. Jan Schertz sorgte dafür, dass der ERSC nach dem 2. Drittel mit 4:3 führte. Mit dem 5:3 durch Harald Kott nach 51 Minuten schien das Spiel gelaufen, doch die 1b gab nicht auf und konnte durch Robert Bäuerle (53.) und Kevin Pfennig (57.) wieder ausgleichen. 2:34 vor dem Ende war es Jan Schertz, den letzten Treffer des Spiels erzielte und den Bären somit drei wichtige Punkte sicherte. FASS hielt sehr gut mit, am Ende aber setzte sich doch der Favorit durch

Blues geben weiteren Punkt ab
EHC Berlin Blues 1b – ASC Spandau 8:7 (1:0/2:4/4:3)
Ein torreiches Spiel mit wechselnden Führungen lieferten sich die Blues und der ASC. Gerd Stodiek brachte die Blues in Führung (4.), ab dem 2. Drittel ging es dann richtig ab. Marco Jagnow (21.), Nico Kirchner in Überzahl (26.) und Matthias Blaschzik (28.) drehten die Partie zunächst in Richtung Spandau. Steven Haucke, Araya Vatanapanyakul (beide 31.) konnten wieder ausgleichen. Rene Beuthner sorgte 48 Sekunden vor der 2. Sirene für die erneute Führung des ASC. Andreas Schulz (43) konnte wieder ausgleichen, Rene Beuthner traf eine Minute später zum 5:6. Marian Panten (I55.) und Felix Mattschull (56.) drehten das Spiel in Richtung Blues, doch 92 Sekunden vor dem Ende konnte Guido Martin wieder ausgleichen. Im Penaltyschießen gab es sehr erfolgreiche Torschützen. Vier blaue und drei Spandauer trafen insgesamt, Felix Mattschull sicherte den Blues wenigstens zwei Punkte.

ASC Spandau – OSC Berlin 1:5 (1:2/0:2/0:1)
Für beide geht es noch um die Abschlussplatzierung, mindestens der 5. Platz ist noch möglich, für den SOC theoretisch sogar die Meisterrunde. Spandau kam besser in das Spiel, Rene Zarmer traf nach sechs Minuten zum 1:0. Diese Führung hielt ganze vier Sekunden, dann traf Bo Schauer zum 1:1. Und nach 13 Minuten gelang Marvin Melian in Unterzahl das 1:2. Der OSC blieb das Team, dass hier Tore erzielte. Nach genau 30 Minuten konnte Sven Mönch auf 1:3 erhöhen, erneut in Unterzahl gelang Bo Schauer nach 33 Minuten das 1:4. Den Schlusspunkt setzte zehn Minuten vor dem Ende Sven Mönch.

ESC07 mit wichtigem Sieg
ESC 07 Berlin – SCC Berlin 13:3 (3:1/3:2/7:0)
Zwei Drittel konnte der SCC das Spiel einigermaßen ausgeglichen gestalten und konnte nach sechs Minuten durch Markus Bleicher in Führung gehen. Joey Keller und Adam Vradenburg drehten das Spiel aber innerhalb von 23 Sekunden. Eine Minute vor der Pause konnte Peter Angrick in Unterzahl das 3:1 erzielen. Bis zur 30. Minute hielt der SCC dieses Ergebnis, dann traf Peter Gwost zum 4:1. Markus Bleicher konnte wieder verkürzen (35.), aber eine Minute später erhöhte Peter Angrick auf 5:2. Wieder gelang dem SCC der Anschlusstreffer, Alexander Gade traf zwei Minuten vor der Pause. Fünf Sekunden vor der Pausensirene ließ Lino Werner aber das 6:3 folgen.  Bis zur 49 Minute passierte nichts, dann aber wurde es heftig für die Zebras. Denn Peter Angrick (49., 58.), Oleksandr Lishchiner, Adam Vradenburg (beide 50.), Felix Schliemann (51.), Lino Werner (53.), und Alexander Schulz sorgten für einen klaren 13:3-Endstand.

Blues gewinnen Duell der 1b-Teams
FASS Berlin 1b – EHC Berlin Blues 1b 3:7 (1:3/1:0/0:4)
Die Blues legten gleich gut los, Andre Petters konnte nach 43 Sekunden das 0:1 erzielen. FASS konnte aber früh antworten, Robert Bäuerle glich in der 3. Minute aus. Erneut Andre Petters in Überzahl und in Unterzahl Steven Haucke (14.) konnten bis zur 1. Pause für die Blues treffen und diese wieder in Führung bringen. Einen Treffer gab es im Mittelabschnitt, Milosz Kuszynski konnte nach 22 Minuten auf 2:3 verkürzen. Im letzten Drittel konnten Steven Haucke (44., 46,) und Felix Mattschull für einen 2:6-Vorsprung sorgen. Lukas Reiche konnte zwar noch das 3:6 erzielen (48.), Steven Haucke sorgte aber vier Minuten vor dem Ende für den 3:7-Endstand.

Allstars mit Kantersieg
BSG Eternit – FASS Berlin 1c 1:24 (0:4/0:10/1:10)
Einen Kantersieg landeten die Allstars gegen die BAG Eternit. Zehn Minuten hielt die BSG das 0:0, dann eröffneten Christopher Krämer (11.) den Torreigen. Jules Thoma sorgte mit einem Hattrick (2 x 13., 19.) für ein 0:4 nach 20 Minuten. Ab dem 2. Drittel und vor allem im letzten Drittel wurde es dann heftig für Eternit. Die Allstars ließen die Scheibe laufen und erzielten im Mittelabschnitt neun Tore. Weitere zehn folgten im letzten Abschnitt. Immerhin konnte Eternit drei Minuten vor dem Ende den Ehrentreffer erzielen, Nico Kuicke traf in Unterzahl. 

Ausführliche Statistiken zur Liga gibt es:
https://www.noppe-ist-schuld.de/index.php/berichte/landesliga-berlin/statistik-landesliga
(NIS/ns)  


Entspannt erfolgreich

(LLB)  Den dritten Sieg in Folge holte das Landesliga-Team des OSC am Sonntagmittag in der Eishalle an der Glockenturmstraße. Beim ASC Spandau setzte man sich – auch durch zwei Tore in Unterzahl – nahezu ungefährdet mit 1:5 (1:2 0:2 0:1) durch und bewahrt sich damit weiter die theoretische Chance auf einen Playoff-Platz.
Laut Spielbericht wollten die Gastgeber mit 17 Feldspielern antreten, aber tatsächlich waren nur 11 erschienen und es kam erschwerend hinzu, dass das Team schon am Vorabend gegen die 1b der Blues (7:8 n. P.) auf dem Eis gestanden hatte. Der OSC brachte seinerseits 14 Feldspieler mit. In beiden Toren war am Weltfrauentag auch Frauenpower angesagt, denn mit Larissa Pasche und Lilly-Ann Riesner standen sich zwei von drei in der Landesliga Berlin aktiven Torhüterinnen gegenüber.
Das Hinspiel hatte die Spandauer mit 7:5 gewonnen und dementsprechend begannen sie auch, sodass die der OSC in den ersten Minuten gut unter Druck stand und in der sechsten Minute mal wieder in Rückstand geriet. Zu lässig im Abwehrverhalten ließ man die Gastgeber gewähren und Rene Zarmer konnte zum 1:0 vollenden. Die Reaktion des OSC auf den Rückstand folgte aber prompt, denn vom Torbully weg dauerte es von Dimitri Barabas über Rene Berkmann zwei Pãsse und laut Uhr rekordverdächtige 4 (!!!) Sekunden bis zum Ausgleich durch Bo Schauer, was damit wohl das schnellste Tor der diesjährigen Landesligasaison war. Nachdem alles wieder „auf Anfang gestellt“ war, begegneten sich beide Teams in den nächsten Minuten ausgeglichen; der OSC konzentrierter in der Defensive und der ASC nicht mehr so offensiv. Der verstärkte Einsatz des OSC hatte aber auch Folgen, die von den Schiedsrichter geahndet wurde. War das erste Powerplay des ASC nicht wirklich zwingend, war es beim zweiten zu vorhersehbar, sodass Marvin Melian die Situation erahnte, an den Puck kam, durchging und mit einem „Bauerntrick“ im zweiten Versuch erfolgreich war. Der OSC ging es mit der Führung im Rücken nun ruhiger an, großartige Gegenwehr kam vom ASC aber auch nicht, sodass es mit dem 1:2 in die erste Pause ging. Der
Im zweiten Drittel begann der OSC deutlich druckvoller; „hinten“ ging man die Gegenspieler deutlich früher und auch mit mehr Körpereinsatz an, der aber auch leider ein „Opfer“ forderte, denn Sven Hannemann verletzte sich bei einer Aktion und schied aus. Aber trotzdem verlor der OSC nicht seine Linie und nun kamen auch die Zuspiele auf die schnellen Stürmer präziser. Und wieder war es einer der Schnellen, der den nächsten Akzent im Spiel setzte, denn Sven Mönch erhöhte exakt nach 30 Minuten auf 1:3. Aber verstärkte Einsatz hatte leider auch Konsequenzen, aber anders als erwartet. Erneut saß ein OSC-Spieler eine Strafe ab und die Spandauer waren zu offensiv. Das „Ende vom Lied“ sang dann Bo Schauer, der die Scheibe ablief und zum 1:4 traf (33.). Der OSC konnte das Spiel nun förmlich verwalten und bestimmen, zumal die Aktionen der Spandauer immer weniger wurden. Trotz weiterer Möglichkeiten für den OSC blieb es aber dabei.
Im Schlussdrittel machten sich dann bei den Gastgebern sowohl der „dünne“ Kader als auch das Spiel vom Vorabend bemerkbar, denn es spielte nur noch der OSC. Und das Team veranstaltete dann einen internen kleinen Wettbewerb im Auslassen selbst bester Möglichkeiten nach Serien von herrlich anzusehenden Spielzügen. Aber Sven Mönch nahm sich doch ein Herz und setzte in der 50. Minute mit dem 1:5 den Schlusspunkt in einem Spiel, in dem OSC erneut gezeigt hat, dass es gewillt und fähig ist, die Vorgaben seiner Trainer auch umzusetzen.
Auch wenn die Chance auf einen Playoff-Platz aufgrund der Tabellensituation eher als gering einzuschätzen ist, ist sie dennoch vorhanden. Und bei der derzeitigen Leistung und der Bereitschaft, diese auch auf Bedarf abzurufen sowie der Moral des Teams verspricht das Restprogramm durchaus Spannung.
Die letzten Termine: (Achtung Nachholspiel!!!) Mittwoch, 18.03., 18:30 Uhr, „Glocke“, ERSC - Freitag, 20.03., 19:30 Uhr, „Glocke“, ECC Preussen 1b – Samstag, 28.03., 18:30 Uhr, Paul-Heyse, FASS Berlin 1b
(NIS/ns)
  


 Montag 9.März 2020 www.icehockeypage.de 
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