Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

      
Aachener EC
(BZLW)  Verteidiger Emanuel Beckford wird seine aktive Laufbahn beenden und wechselt künftig hinter die Bande und wird nun als Trainer der Grizzlies fungieren
  
EC Pfaffenhofen
(BYL)  Torhüterin Franziska Albl kehrt vom EV Pfronten zu den Ice Hogs zurück. Ausserdem haben die Stürmer David und Jakub Felsöci, sowie Maximilian Scheib ihre Verträge verlängert. Dagegen wird Stürmer Nico Kroschinski den ECP in Richtung Oberliga verlassen
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Der deutsch-kasachische Stürmer Eugen Alanov, der bereits als Abgang bei den Franken feststand, wird ein Try-Out beim KHL-Verein Metallurg Magnitogorsk absolvieren
  
Lausitzer Füchse
(DEL2)  Torhüter Jendrik Allendorf wird Weißwasser genauso verlassen wie Stürmer Nicolas Strodel. Auch Verteidiger Raik rennert erhält keinen neuen Vertrag und hat sich den Crocodiles Hamburg angeschlossen, wo er bereits mittels Förderlizenz im Einsatz war
  
Heilbronner EC
(RLSW)  Die Eisbären können auch in der kommenden Spielzeit weiterhin auf den slowakischen Trainer Pavol Jankovic setzen, der seine Zusage gegeben hat. Zudem haben die HEC-Verantwortlichen mehrere namhafte Neuzugänge angekündigt, Namen wurden bislang aber noch nicht bekannt
  
SC Forst
(BLL)  Torhüter Andreas Scholz wird nach einer Saison in der Bayernliga beim TSV Peißenberg nun wieder zu den Nature Boyz in die Landesliga zurückkehren
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger setzen weiterhin auf ihr bewährtes Torhüter-Duo Dominik Gräubig und Rudolf Schmidt. Ergänzt werden die beiden Stammgoalies durch junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs im Training
  
EV Fürstenfeldbruck
(BLL)  Die nächsten Verlängerungen bei den Crusaders sind fix: Die beiden Verteidiger Lukas Colner und Lukas Möller schnüren weiterhin die Schlittschuhe für den EVF. Dagegen wird Alexander Gruhler den Verein aus privaten gründen in Richtung Norden verlassen
  
ESC Geretsried 1b
(BBZL)  Nach einer Saison Pause werden die River Rats wieder eine 1b.-Mannschaft zum Spielbetrieb in der Bezirksliga Bayern melden
  
Krefeld Pinguine
(DEL)  Die Pinguine haben den Vertrag mit dem italienischen Nationalverteidiger Alex Trivellato für die kommende Saison verlängert. Der 27-Jährige brachte es zuletzt in 51 Spielen auf 15 Punkte und war einer der wichtigsten Leistungsträger in der KEV-Defensive
  
EHC Erfurt
(OLN)  Verteidiger Roberto Geiseler, letztes Jahr aus der DEL2 von den Lausitzer Füchsen zu den TecArt Black Dragons gewechselt, hat seinen Vertrag in Erfurt um eine weitere Spielzeit verlängert. In der abgelaufenen Saisin konnte er in 43 Partien 9 Scorerpunkte sammeln
  
EHF Passau
(BYL)  Die Black Hawks planen derzeit zweigleisig. Die Drei-Flüsse-Städter, die als möglicher Nachrücker in Betracht kommen, ziehen einen möglichen Aufstieg in die Oberliga in Betracht und führen derzeit Gespräche mit den Sponsoren, der Stadt und dem Verband - mit durchaus positiven Tendenzen
  
EG Diez-Limburg
(RLW)  Die Rockets haben im Hintergrund für die neue Saison gearbeitet und haben einen Etat für die Oberliga aufgestellt und sich auch fristgerecht beim DEB beworben um möglicherweise in die dritthöchste Liga aufzusteigen. Eine endgültige Entscheidung der EGDL steht aber noch aus und ist auch abhängig von der Attraktivität der künftigen Regionalliga West
 
ESV Waldkirchen
(BLL)  Die Karoli Crocodiles haben mit dem Deutsch-Kanadier Benoit Doucet einen neuen Trainer verpflichtet. Der ehemalige Nationalspieler ging viele Jahre in der DEL aufs Eis und wurde drei mal Deutscher Meister. Als Trainer war er zuletzt 2015 in Bremerhaven in der DEL2 tätig. Neben der Trainerverpflichtung steht auch der Verbleib von Verteidiger Lukas Daschinger fest. Mit dem österreichischen Stürmer Laurens Ober aus Linz steht zudem bereits der erste Neuzugang fest
  
EHC Berlin
(RLO)  Die Blues müssen künftig auf Stürmer-Routinier Andre Berger verzichten, der kürzer treten wird und daher nur noch für die 1b in der Landesliga auflaufen wird
  
Deutsche Eishockey Liga
(DEL)  Alle 14 DEL-Klubs haben fristgerecht ihre Lizenzierzungsunterlagen eingereicht. Zahlreiche Vereine werden aber wohl nachbessern müssen innerhalb einer neuen Frist. Offenbar sind mehrere der eingereichten Unterlagen nicht vollständig. Grund hierfür wohl die Differenzen zwischen Liga und den Profi-Spielern, welche auf einen Teil ihrer Gehälter verzichten sollen
  
Münchener EK
(BBZL)  Nach zwei Jahren wird Topscorer Nikolas Schünemann die Luchse wieder verlassen und wird sich einem höherklassigerem Verein anschliessen
  
SE Freising
(BLL)  Bei den Black Bears stehen weitere Personalien fest: Nach Manuel Hanisch hat nun auch sein Torhüter-Kollege Johannes Sedlmeier zugesagt. In der Defensive bleibt Pavel Hanke, neu dazu kommt Fabian Eder aus Pfaffenhofen, Matthias Hofbauer aus der Ingolstädter 1b, sowie Rückkehrer Sebastian Kröger und aus dem eigenen Nachwuchs Severin Stippl. Im Sturm bleibt Kevin Rentsch. Zudem wechseln von den Ingolstädter Amateuren Luis Seibert und Christian Semmler nach Freising. Stürmer Andre Öesterreicher wird dagegen zunächst eine Eishockeypause einlegen
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Mittwoch 29.April 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Interviews der letzten Tage mit insgesamt 18 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga Südwest, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
Deutscher Eishockey Bund
Nationalspielerin Nina Kamenik beendet internationale Karriere

(DEB)  Nationalspielerin Nina Kamenik beendet an ihrem 35. Geburtstag nach 18 Jahren im Trikot des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB) ihre internationale Karriere. Die Stürmerin der Eisbären Juniors Berlin absolvierte insgesamt 271 Länderspiele, erzielte dabei 27 Tore (42 Assists) und vertrat den DEB unter anderem bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi. Außerdem stand Kamenik bei sechs A-Weltmeisterschaften und drei B-Weltmeisterschaften auf dem Eis und war Teil jenes Teams, das 2017 mit Rang vier die beste WM-Platzierung für den DEB bei einer Frauen-A-WM erreichte.
DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel: „Nina Kamenik war eine der großen Stützen des letzten Jahrzehnts in der Nationalmannschaft, sie zählt zu den herausragenden Persönlichkeiten im deutschen Frauen-Eishockey. Ihr kontinuierlicher Einsatz auf und neben dem Eis für unsere Sportart ist vorbildhaft und verdient größten Respekt. Wir hoffen, dass sie unserem Sport erhalten bleibt und wünschen ihr alles erdenklich Gute für die Zukunft!“
Frauen-Bundestrainer Christian Künast: „Wenn jemand so lange für die Nationalmannschaft spielt und sein Land vertritt, spricht das für sich. Ihre menschliche, einfühlsame Art wird dem Team auf jeden Fall fehlen. Wir hoffen, dass sie uns in irgendeiner Form erhalten bleibt und uns weiterhin mit ihrer tollen Persönlichkeit unterstützt.“
Nina Kamenik: „Ich bin sehr dankbar für eine unglaublich prägende Zeit in der Nationalmannschaft. Ich habe eine rasante Entwicklung im Fraueneishockey über viele Jahre hinweg hautnah miterlebt und blicke positiv in die Zukunft der Mannschaft. In dieser Zeit sind sehr enge Freundschaften entstanden, die mein Leben nachhaltig beeinflussen. Ein großes Dankeschön an die Mannschaft und das gesamte Betreuerteam für eine unvergessliche Zeit!“
(DEB/rs)
  
    
ERC Ingolstadt
Claus Gröbner verlässt den ERC Ingolstadt

(DEL)  Die ERC Ingolstadt Eishockeyclub GmbH und ihr Geschäftsführer Claus Gröbner trennen sich in beiderseitigem Einvernehmen mit sofortiger Wirkung. Der ERC Ingolstadt arbeitet an einer zeitnahen Neubesetzung der Position.
Die Trennung erfolgt vor dem Hintergrund unterschiedlicher Auffassungen zwischen Geschäftsführung und Beirat bezüglich der strategischen Ausrichtung der GmbH. Über Einzelheiten wurde Stillschweigen vereinbart.
Claus Gröbner trat sein Amt beim ERC Ingolstadt im Februar 2014 an. In seine Ära fällt mit Meisterschaft und Vizemeisterschaft die sportlich bisher erfolgreichste Zeit des ERC Ingolstadt in der Deutschen Eishockey Liga (DEL).
Der Beirat bedankt sich ausdrücklich bei Claus Gröbner für die geleistete Arbeit und wünscht für seine persönliche wie berufliche Zukunft alles Gute.
(ERCI/cr)


Claus Liedy wird neuer Geschäftsführer

(DEL)  Die ERC Ingolstadt Eishockeyclub GmbH hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: den 56-jährigen Betriebswirt Claus Liedy.
Der in Ludwigshafen am Rhein geborene Liedy, begann seine berufliche Laufbahn bei der Knoll AG (BASF Pharma) und stieg dort zuletzt in leitende Funktionen in den Bereichen Finanzen, Logistik und IT auf.
2002 wechselte Liedy nach Ingolstadt zu MediaMarktSaturn als Bereichsleiter Group Controlling. Von 2007 bis 2011 baute er als Geschäftsführer das Türkeigeschäft von Media-Markt und Saturn in Istanbul auf, verbunden mit der Eröffnung von landesweit 17 Media und Saturn Märkten. Nach seiner Rückkehr nach Ingolstadt 2011 wurde er CFO der IMTRON GmbH, Tochtergesellschaft von MediaMarktSaturn zu Beschaffung und Vermarktung der Eigenmarken (ok., KOENIC, PEAQ, ISY). Bereits zum Jahresende 2019 schied Liedy planmäßig aus der MediaMarktSaturn Unternehmensgruppe aus.
"In einem immer schwieriger werdenden wirtschaftlichen Umfeld haben wir einen Experten für Finanzen und Controlling gesucht, um den ERC auch in Zukunft auf eine gute und solide Basis zu stellen", sagt Jürgen Arnold, der Beiratsvorsitzende des ERC Ingolstadt, und ergänzt: "Claus Liedy erfüllt diese Kriterien optimal, ist bekannt als harter Arbeiter, hat seinen Lebensmittelpunkt seit vielen Jahren auf der Schanz und ist darüber hinaus sehr gut vernetzt."
Liedy indes freut sich auf seine neue Aufgabe: "Mein ganzes Leben lang bin ich enthusiastischer Sportfan, war in jungen Jahren selbst Leistungsportler und verfolge den ERC - seit ich in Ingolstadt wohne und durch meine Anstellung bei einem Hauptsponsor - natürlich intensiv. Dieser Organisation nun vorzustehen, ihr neue Impulse zu geben und sie in die Zukunft zu führen, reizt mich sehr."
Für den passionierten Golfer stehen in den nächsten Wochen bereits wegweisende Aufgaben an, vor allem die Lizenzierung für die Saison 20/21 sowie die Abfederung der Risiken durch die Corona-Krise.
Liedy: "Nach allem, was mir der Beirat berichtet hat, ist der ERC betriebswirtschaftlich gut aufgestellt, auch für den Krisenfall. Nun freue ich mich erst einmal, die Mitarbeiter und - sobald es möglich ist - unsere Fans und Partner kennenzulernen und bin mir sicher, dass wir diese Situation gemeinsam meistern werden."
Claus Liedy beginnt seine Tätigkeit mit dem neuen Geschäftsjahr der ERC Ingolstadt Eishockeyclub GmbH am 1. Mai 2020.
(ERCI/cr)
  
    
Straubing Tigers
Kooperation zwischen den Straubing Tigers und dem EV Landshut unter Dach und Fach

(DEL)  Die Straubing Tigers arbeiten künftig eng mit dem EV Landshut zusammen, um talentierten Spielern eine qualitativ hochwertige Aus- und Weiterbildung zu ermöglichen sowie sportliche Perspektiven zu eröffnen. Darauf verständigten sich Jason Dunham, Sportlicher Leiter der Straubing Tigers und Ralf Hantschke, Geschäftsführer und sportlicher Leiter des EV Landshut. Ziele der Kooperation der beiden niederbayerischen Clubs sind die optimale Nachwuchsförderung im ostbayerischen Raum sowie die Unterstützung junger Spieler auf ihrem weiteren Karriereweg.
Die Nachwuchsarbeit der Dreihelmestädter wird oftmals zu den besten in Deutschland gezählt und brachte in ihrer Geschichte schon zahlreiche bekannte Eishockeyspieler hervor, wie zum Beispiel die Truntschka-Brüder Gerd und Bernd, Alois Schloder und die langjährigen NHL-Spieler Marco Sturm und Christoph Schubert, sowie in der jüngeren Geschichte den zweifachen Stanley Cup-Gewinner Tom Kühnhackl. Mit Torhüter Sebastian Vogl und Verteidiger Stephan Daschner gehören zwei Akteure, welche die EVL-Talentschmiede durchlaufen haben, zum aktuellen Straubinger Team. Zudem durfte EVL-Eigengewächs Marco Baßler in der abgelaufenen Spielzeit sein DEL-Debüt im Trikot der Straubing Tigers feiern und ist auch Bestandteil des Kaders für die kommende Saison.
„Indem wir Ressourcen, Kompetenz und Erfahrung in dieser Kooperation bündeln, bieten wir dem Nachwuchs im ostbayerischen Eishockey eine bislang einzigartige Perspektive. Die räumliche Nähe zwischen Landshut und Straubing sowie der Spielbetrieb beider Standorte in den beiden höchsten Eishockeyligen Deutschlands eröffnet jungen Talenten optimale Entwicklungsmöglichkeiten. Wir möchten uns bei Ralf Hantschke und der gesamten Organisation des EV Landshut ganz herzlich für die konstruktiven Gespräche sowie deren erfolgreichen Abschluss bedanken und blicken voller Zuversicht auf die bevorstehende Zusammenarbeit,“ so Jason Dunham, Sportlicher Leiter der Straubing Tigers.
Ralf Hantschke, Geschäftsführer und sportlicher Leiter des EV Landshut stimmt zu und ergänzt: „Wir freuen uns sehr auf die Kooperation mit den Straubing Tigers und bedanken uns bei Jason Dunham recht herzlich für die unkomplizierten und konstruktiven Gespräche. Ich bin mir sicher, dass beide Seiten von dieser Zusammenarbeit der kurzen Wege profitieren werden. So können die Clubs auch auf kurzfristige personelle Herausforderungen schnell und zielsicher reagieren. Wie die genaue Verteilung der Förderlizenzen aussehen wird, entscheiden wir gemeinsam zu einem späteren Zeitpunkt“
(ST/mb)


CHL plant Saisonstart am 06. Oktober

(DEL)  Aufgrund der Corona-Krise und der damit verbundenen Unsicherheit für sämtliche Sportwettbewerbe, hat der CHL-Verwaltungsrat proaktiv entschieden, den CHL-Saisonstart um einen Monat auf Anfang Oktober zu verschieben. Diese Entscheidung beeinflusst auch das Spielformat, so wird die CHL in dieser Saison nun als reines K.o.-System ausgetragen.
Die Champions Hockey League hat ihren Saisonstart verschoben und wird am 6. Oktober 2020, statt am 03. September 2020, beginnen. Diese Entscheidung traf der Verwaltungsrat in einer außerordentlichen Videokonferenz am letzten Freitag. „Die Champions Hockey League ist eine europaweite Veranstaltung mit Beteiligung von 13 Ländern – das heißt, wir sind von 13 verschiedenen Regierungen und deren Verfügungen abhängig“, sagt CHL-Präsident Peter Zahner. „Unsere teilnehmenden Teams müssen reisen können und unser Ziel ist es, dass wir die CHL mit Zuschauern in den Arenen spielen. Aus diesem Grund und auch wegen den europaweit momentan sehr unsicheren Entwicklungen, haben wir proaktiv entschieden und wollten so dem Risiko einer kurzfristig notwendigen Verschiebung aus dem Weg gehen.“
Der Saisonstart fällt nun auf das Datum, welches ursprünglich für Spieltag fünf vorgesehen war. Das bedeutet, dass die CHL-Saison um vier Spieltage gekürzt wird, was eine Anpassung des Spielformats zur Folge hat. „Wir haben in den letzten Wochen viele verschiedene Alternativszenarien überprüft und sind zum Schluss gekommen, dass ein K.O.-System die einfachste und fairste Lösung ist“, so Zahner. Folglich werden die 32 Teams in Paarungen gelost und der Wettbewerb wird direkt mit den Sechzehntel-Finals beginnen, wobei bis zum Halbfinale Hin- und Rückspiele ausgetragen werden. Die CHL-Saison findet dann am 9. Februar 2021 ihren Höhepunkt, wenn das Finale in einem Einzelspiel-Showdown über die Bühne geht.
Zahner: „Wir sind uns bewusst, dass der Formatwechsel unerwartet kommt, aber spezielle Umstände erfordern spezielle Maßnahmen. Es ist unser oberstes Ziel, unseren teilnehmenden Klubs die Planung so gut es geht zu erleichtern, da die Umstände derzeit für alle schwierig sind. Der CHL-Verwaltungsrat ist überzeugt, dass die proaktive Entscheidung den teilnehmenden Klubs hilft, besser planen und sich auf eine erfolgreiche CHL-Saison vorbereiten zu können – aber genauso natürlich auch der CHL-Geschäftsstelle.“
(ST/mb)
  
   
Eispiraten Crimmitschau
Hagen Kaisler verlässt die Eispiraten - Verteidiger wechselt innerhalb der DEL2

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau und Hagen Kaisler werden nach nur einer Saison wieder getrennte Wege gehen. Der 24-jährige Verteidiger wird sich in der kommenden Spielzeit einem anderen DEL2-Club anschließen.
Hagen Kaisler kam im letzten Sommer vom EHC Red Bull München an die Waldstraße. Hier avancierte der gebürtige Düsseldorfer mit der Rückennummer 33 zu einem Dauerbrenner in der Eispiraten-Hintermannschaft und absolvierte alle 52 Hauptrunden-Partien, in denen er zwölf Torvorlagen beisteuern konnte.
Wir danken Hagen Kaisler für seinen Einsatz im Eispiraten-Trikot und wünschen ihm für die Zukunft, sowohl sportlich als auch privat, alles Gute.
(EC/af)


Ty Wishart wird erneut Papa - Eispiraten gratulieren zum Nachwuchs

(DEL2)  Wir können einen Neuzugang in unserer Eispiraten-Familie vermelden! Ty Wishart und seine Frau Dominique sind in der am 21. April, um 21:31 zum zweiten Mal Eltern geworden. Mit einer Größe von 53 Zentimetern und einem Gewicht von 4.035 Gramm erblickte der kleine Hendrik Ty MacCallaston Wishart in Zwickau das Licht der Welt. Sowohl Frau Dominique als auch Sohn Hendrik sind wohlauf.
Wir gratulieren den Wisharts zum erneuten Nachwuchs und wünschen ihrer kleinen Familie eine tolle Zeit mit ihrem neusten Neuzugang!
(EC/af)


Nächstes Update zur Crowdfunding-Aktion „Nur Zusammen“ - 133.782,82 Euro wurden bereits gespendet

(DEL2)  „Nur Zusammen“, die Crowdfunding-Kampagne der Eispiraten Crimmitschau, soll zum morgigen Donnerstag auslaufen. Doch auch nach der Verlängerung ab dem 25. April erfahren die Westsachsen weiterhin einen sehr positiven Zuspruch. Dem Aufruf, für den Eishockeystandort Crimmitschau zu spenden, sind mittlerweile knapp 1.000 Spender gefolgt (29.04.2020). Dabei konnten bislang 133.782,82 € über die Crowdfunding-Plattform betterplace.me und per Überweisung gesammelt werden. Als Ziel wurden 150.000 € herausgegeben, die nun bis zum 30.04.2020 erreicht werden sollen.
An dieser Stelle wollen wir auch DANKE sagen. Danke an die bislang zahlreichen Spender, Sponsoren und Unternehmen sowie Fangruppen, die sich entschlossen haben, die Eispiraten auf ihrem Weg zu unterstützen.
Für Diejenigen, welche uns gern noch unterstützen würden und an unserer Crowdfunding-Kampagne beteiligen möchten, haben wir hier noch einmal die Auflistung aller Pakete, die ihr für die Spenden erhaltet:
• ab 10 € Name auf dem Teambus (alle Namen ergeben den Schriftzug „Nur Zusammen“)
• ab 30 € Name auf dem Teambus, Autoaufkleber „Nur Zusammen“
• ab 50 € Name auf dem Teambus, Autoaufkleber „Nur Zusammen“, Dankeschön-Paket
• ab 100 € Name auf dem Teambus, Autoaufkleber „Nur Zusammen“, Dankeschön-Paket, Name auf dem Saisontrikot 2020/21
• ab 500 € Name auf dem Teambus, Autoaufkleber „Nur Zusammen“, Name auf dem Saisontrikot 2020/21, Erhalt eines Sondertrikots (gespielt in Vorbereitung 2020/21)
• ab 1.000 € Name auf dem Teambus, Autoaufkleber „Nur Zusammen“, Name auf Saisontrikot, Erhalt eines Sondertrikots (gespielt in Vorbereitung 2020/21), auf Wunsch ein exklusiver Platz auf dem neuen Mannschaftsfoto
Zusätzlich haben alle Teilnehmer die Möglichkeit, über eine zusätzliche Verlosung eine unterschriebene Goalie-Maske von Michael Bitzer, ein von Dominik Kahun unterschriebenes Pittsburgh Penguins-Cap, eine Dauerkarte, ein signiertes FSV Zwickau-Trikot sowie eine DEG Trainingsjacke und ein Cap der deutschen Nationalmannschaft, unterschrieben von Marco Nowak, für die kommende Saison zu gewinnen.
Alle Spender würden wir zudem bitten, uns mit einer kurzen Nachricht auf info @eispiraten-crimmitschau.de zu informieren und in dieser Mail den vollständigen Namen und die Anschrift
(Versendung der Pakete) sowie den Namen, der möglicherweise auf den Bus und das Trikot geschrieben werden soll, anzugeben.
Sollten wir die magische Zahl von 150.000 € erreichen, werden die Offiziellen sowie das Verwaltungsteam der Eispiraten mit dem Fahrrad zum ersten Auswärtsspiel bei den Dresdner Eislöwen in der neuen Saison fahren. Passend zu dieser Aktion werden wir euch im Gegenzug 1.500 Liter Freibier zur Verfügung stellen.
(EC/af)
  
    
Heilbronner Falken
Michel Zeiter neuer Cheftrainer der Heilbronner Falken

(DEL2)  Die Heilbronner Falken freuen sich über die Verpflichtung von Michel Zeiter als neuen Head Coach. Der 46-jährige Schweizer tritt somit die Nachfolge von Alexander Mellitzer an und unterzeichnete einen Vertrag für die kommende Spielzeit 2020/2021.
Als Spieler kann Zeiter auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken, in der er ausschließlich in der Schweiz aktiv war. Neben 123 Einsätzen und 6 Weltmeisterschaften im Trikot der Schweizer Nationalmannschaft kann der zweifache Familienvater auch 838 Spiele in der ersten Schweizer Liga vorweisen, wo er von 1992 bis 2010 aktiv war und mit den ZSC Lions (Zürich) zwei Meistertitel feiern konnte. Nach zwei weiteren Spielzeiten beim EHC Visp und einem weiteren Meistertitel u.a. als Spielertrainer (zweite Schweizer Liga) beendete Zeiter 2012 seine aktive Spielerkarriere und wechselte hinter die Bande.
Nach Stationen in Visp und Rapperswill war er in den vergangen vier Spielzeiten beim EHC Winterthur in einer Doppelfunktion als Cheftrainer und Sportchef aktiv. Im November 2018 stand Zeiter außerdem beim Deutschland-Cup in Krefeld an der Bande und begleitete die Schweizer Nationalmannschaft als Assistenztrainer.
Michel Zeiter, Head Coach Heilbronner Falken: „Während meiner aktiven Zeit als Nationalspieler haben wir jährlich am Deutschland-Cup teilgenommen, wo sich Deutschland jeweils als harter Gegner erwies. Seitdem verfolge ich die DEL und DEL2 regelmäßig. Nach Engagements in der Schweizer National League und Swiss League wollte ich unbedingt zu einem ambitionierten Verein, wie es die Heilbronner Falken sind. Bereits nach dem ersten Kontakt habe ich gemerkt, dass die Clubverantwortlichen die gleichen Schwerpunkte im Bezug auf den Führungsstil, die Ziele und die Professionalität setzen wie ich. Ebenfalls hat mich die Heilbronner Fankultur mit ihren stimmungsvollen Anhängern beeindruckt. Ich bin überzeugt, dass wir den eingeschlagenen Weg der Heilbronner Falken weiterhin erfolgreich entwickeln und mit «Tempo-Eishockey» optimieren und ausbauen können. Ich freue mich sehr auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.“
Atilla Eren, Geschäftsführer Heilbronner Falken: „Mit Michel Zeiter haben wir unseren Wunschkandidaten als Cheftrainer der Heilbronner Falken gewinnen können. Nach einigen Vorgesprächen war uns sehr schnell bewusst, dass er unserem Anforderungsprofil ideal entspricht. Mit seiner Erfahrung als Spieler und Trainer hat er die Kompetenz das Team der Falken weiter zu entwickeln. Neben dem Eishockeyfachmann hat uns aber auch die Persönlichkeit Michel Zeiter überzeugt. Er ist der Richtige, um den sportlichen Bereich unserer Organisation kontinuierlich zu verbessern. Gemeinsam werden wir nun unsere Mannschaft komplettieren und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.“
(HF/fk)
  
    
Kassel Huskies
Richie Mueller im Interview – „Es war mein absoluter Traumjob“

(DEL2)  Seit ein paar Tagen steht es fest: Richard, Richie, Mueller beendet seine Eishockeykarriere. Nach 16 Profijahren mit 1093 Spielen und 626 Toren ist nun definitiv Schluss. Wir sprachen mit dem 37-Jährigen über seine Karriere und das neue Kapitel in seinem Leben.
Hallo Richie, schön dass du Zeit für dieses Interview hast. Als erstes, wie kam es zu deinem
Karriereende und was die Gründe dafür?
Es war sicherlich keine einfache Entscheidung für mich. Über die Zeit habe ich das Gefühl bekommen. Es war nicht so, dass ich eines morgens aufwachte und wusste, es ist Zeit aufzuhören. Es war einfach ein Gefühl über die letzten Monate hinweg. Ich werde bald 38 Jahre alt und muss mir auch Gedanken machen, über ein neues Kapitel in meinem Leben. Und da habe ich eine gute Möglichkeit, hier in Kassel zu bleiben und hier auch zu arbeiten. Als diese Chance kam, begann ich mich intensiver mit meiner Zukunft auseinanderzusetzen, um die beste Entscheidung für mich und meine Familie zu treffen. Und ich denke die beste Entscheidung ist, mit dem Eishockey aufzuhören und freue mich nun sehr dieses neue Kapitel meines Lebens zu beginnen.
Werfen wir mal einen Blick zurück auf die Karriere des Richie Mueller. Stimmt es, dass du in deiner Jugend ein ausgezeichneter Leichtathlet warst und in deiner Heimat British Columbia sogar einige Rekorde aufgestellt hast?
Ja, das stimmt. Bis zur neunten Klasse war ich Leichtathlet, bis das Eishockey dann alles übernommen hat. Als ich jünger war, habe ich viele verschiedene Sportarten ausgeübt, wie zum Beispiel Tennis, Leichtathletik und eben Eishockey. In Eishockey und Leichtathletik war ich aber immer am besten. Ich machte immer die Sprintdisziplinen, also 100 Meter, 200 Meter und 400 Meter und ich hielt die British Columbia-Rekorde in 100 und 200 Meter. Ob diese aber noch bestand haben, weiß ich nicht.
Ist das dann auch, wo deine Schnelligkeit auf dem Eis herkommt?
Ich denke schon. Das alles hängt schon zusammen. Ich habe bereits in jungen Jahren an meiner Schlittschuhtechnik gearbeitet. Auf dem Eis habe ich auch mit einem Eiskunstlauftrainer zusammengearbeitet, der mich die richtige Technik der schnellen Schritte gezeigt hat, was mir sehr geholfen hat. Und auch so habe ich immer an meiner Explosivität gearbeitet. Da ich so ein kleiner Spieler bin, kann ich meinen Körper nicht so gut einsetzten. So war es das Beste immer schneller zu werden.
Wie bist du zum Eishockey gekommen und was fasziniert dich auch noch heute am Sport?
Ich habe mit dem Eishockey angefangen als ich fünf Jahre alt war. In Kanada ist es einfach der Nummer eins Sport, so wie hier in Deutschland der Fußball. Man sieht Eishockey immer im TV, deine Freunde spielen es. Es war einfach etwas, was ich unbedingt ausprobieren wollte. Meine Eltern haben mir dann die Möglichkeit gegeben zu spielen und seit meinem ersten Mal auf dem Eis liebte ich es. Ich wusste, dass ich das machen möchte und ich war sehr leidenschaftlich darüber seit dem ersten Tag.
Du hast über fünf Jahre in der kanadischen Nachwuchsliga WHL verbracht. Gibt es Gegenspieler oder Mitspieler, die in dieser Zeit besonders in Erinnerung geblieben sind und dich eventuell als Spieler auch geprägt haben?
Ich habe damals mit und gegen viele gute Spieler gespielt. Der bekannteste ist wohl Ryan Getzlaf, der aktuell in der NHL mit den Anaheim Ducks spielt. Ich hatte damals einige gute Jahre, aber nie wirklich Erfolg mit dem Team. Maximal habe ich die erste Runde der Playoffs erreicht.
Nach deiner Zeit im Nachwuchs bist du dann von der Universität in Calgary nach Deutschland gewechselt. Was waren damals die Gründe für den Wechsel nach Deutschland?
Ich ging damals nach meiner Juniorenzeit an die Universität nach Calgary. Ich spielte dort auch für das Uni-Eishockeyteam. Irgendwann hat dann ein neuer Spieler mittrainiert, der zuvor von den Eisbären Berlin zurück nach Kanada an die Uni ging. Da ist ihm dann mein Können und meine Geschwindigkeit aufgefallen. Er fragte mich eines Tages, warum ich es nicht mal in Europa probieren möchte und dass er mir dabei helfen könnte. Er hat dann bei den Eisbären Berlin ein gutes Wort für mich eingelegt und so kam ich dann nach Deutschland. Mein Plan war es immer nach Europa zu gehen und dort zu spielen. Da mein Vater ja aus Deutschland stammt, wusste ich auch, dass ich die deutsche Staatsbürgerschaft durch ihn einfacher bekommen würde.
Vor 16 Jahren bist du dann das erste Mal nach Deutschland gekommen, um für die Eisbären Berlin zu spielen. Kannst du dich noch an die ersten Tage und Wochen in Deutschland erinnern und wie war es damals für dich?
Ich erinnere mich noch an meinen ersten Tag in Berlin. Es war echt eine spannende Erfahrung. Als ich zwölf Jahre alt war, war ich schon einmal in Deutschland. Ich spielte damals in einer Auswahl, die im Sommer immer einige Spiele in Europa hatte. So spielten wir einige Testspiele in Deutschland, Österreich und Tschechien. Deutschland war natürlich ganz anders als Kanada für mich, aber dennoch sehr schön.
Im Dezember 2006 und 2007 hast du mit den Eisbären Berlin am legendären Spengler Cup teilgenommen. Welche Erinnerungen hast du an das Turnier und den Ort Davos?
Es war für mich eine unglaubliche Erfahrung gegen die besten Teams aus Europa zu spielen. Da es damals ja noch keine Champions Hockey League gab, war die Turnier immer gut und hochklassig besetzt. Vor allem gegen das „Team Canada“, das mit vielen Ex-NHL-Spielern, die nun in Europa unter Vertrag sind, zu spielen, war natürlich klasse. Man konnte wirklich sein Können gegen einige der besten Spieler der Welt, die eben nun in Europa spielen, testen. Alles in allem war es einfach super. Auch neben dem Eis war es eine tolle Erfahrung, da Davos auch eine schöne kleine Stadt ist.
Wie war es für dich in der Saison 2008/09 im Trikot der deutschen Nationalmannschaft aufzulaufen? Dein Vater Maximilian, der ja aus Augsburg stammt, war sicherlich unheimlich Stolz, oder?
Ja, mein Vater war und ist sehr stolz auf mich. Auch, dass ich meine Familie hier in Deutschland aufziehe. Es liebt Deutschland immer noch, feuert zum Beispiel nach wie vor die deutsche Fußballnationalmannschaft an. Für ihn ist Deutschland immer noch sein zu Hause. Er war damals natürlich sehr stolz, dass ich Nationalspieler wurde. Er kam sogar für die Länderspiele der Olympia Qualifikation extra nach Hannover, um mich spielen zu sehen. Aber leider verpasste ich dann aufgrund einer Verletzung die letzte Vorbereitung und somit die Chance auf die Olympischen Spiele. Das war sehr schade für mich, aber dennoch bin ich sehr stolz die Möglichkeit gehabt zu haben, für die deutsche Nationalmannschaft zu spielen.
In der Saison 2011/12 hast du einen Abstecher nach Schweden gemacht und für Tingsryds in der zweiten schwedischen Liga gespielt. Wie war es in Schweden zu spielen und zu leben?
Schweden war auch ein großartiges Land, um dort zu leben. Es hat sich ein bisschen so angefühlt, als würde ich wieder in Kanada sein. Eishockey ist auch in Schweden der Nummer eins Sport und auch so dreht sich dort das Leben viel um Eishockey. Es war eine schöne Erinnerung, das Eishockey dort ist ein bisschen anders als das Deutsche. Persönlich lief es für mich damals auf dem Eis nicht so rund. Aber alles in allem war es eine schöne Erinnerung und hat Spaß gemacht dort zu spielen und zu leben.
Bereits 2010 hattest du in Kassel einen Vertrag unterschrieben, durch die Insolvenz der Huskies verlor man die DEL-Lizenz und konntest nicht für die Huskies spielen. Welche Erinnerungen hast du an diese speziellen Sommer in Kassel?
Ich habe es damals wirklich genossen. Ich war für ungefähr sechs, sieben Wochen in Kassel. Wir hatten damals ein richtig gutes Team und die Sachen, die dann passiert sind, waren natürlich auch für uns sehr traurig. Ich hatte mich gefreut in Kassel zu spielen.
In 2018 bist du dann ja aber nach Kassel zurückgekehrt. Wie waren die letzten beiden Jahre in Kassel für dich?
Es war eine tolle Zeit. Das leben in Kassel war und ist wirklich super, meine Familie und ich haben einige Freunde auch abseits des Eishockeys gefunden, was die Sache immer ein wenig einfacher macht. Meinem Sohn Nathan gefällt es auch gut, er spielt in der Eishockey-Jugend, spielt Fußball in Lohfelden und geht seit letztem Sommer auch hier in die Schule. Kassel hat so eine große Eishockey Geschichte und die Fans waren immer super zum Team und zu mir. Generell ist das Gute an den Fans in Europa, dass sie so leidenschaftlich sind, die Ränge immer voll machen und jedes Spiel so laut sind. Das gibt uns als Mannschaft immer unglaublich viel Energie gibt. In Kanada, da ist es ganz anders. Da wird es eigentlich nur laut, wenn ein Tor fällt. Das ist wirklich klasse, wie die Fans hier so leidenschaftlich für das Spiel und die Spieler sind.
Wenn du einmal auf deine ganze Karriere zurückschaust, an was erinnerst du dich am Meisten. Was wird dir für immer bleiben?
Ich denke der Mannschaftserfolg und auch meine persönlichen Erfolge. Ich wurde mit den Eisbären Berlin drei Mal deutscher Meister und einmal deutscher Pokalsieger und mit den Löwen Frankfurt gewann ich die Oberliga West-Meisterschaft und die DEL 2-Meisterschaft. Das waren alles besondere Momente für mich. Persönlich wurde ich auch „Sportler des Jahres der Stadt Frankfurt“, wo ich mich gegen einige andere super Sportler durchsetzen konnte, was für mich etwas Besonderes ist. Auch, dass ich DEL 2-Top Torjäger mit Frankfurt und DEL 2-Top Scorer in meinem Jahr in Riessersee, sind für mich besondere Errungenschaften.
16 Jahre hast du für insgesamt zehn verschiedene Vereine in Deutschland gespielt. Was magst du und schätz du am deutschen Eishockey?
Das Beste am deutschen Eishockey ist die Geschwindigkeit, da die Eisfläche im Vergleich zu Nordamerika ja größer ist. Dennoch ist es auch sehr physisch, aber durch die größere Eisfläche ist es einfach schneller und man hat mehr Platz. Wenn man ein schneller Spieler ist, dann hat man schon einen Vorteil in Deutschland und Europa. Und natürlich ist auch die Stimmung in den Arenen einfach unbeschreiblich.
Wie sehr bist du in den letzten Jahren ein Deutscher geworden und wie sehr fühlst du dich in Deutschland zu Hause?
Seit dem ersten Tag war Deutschland sehr herzlich zu mir und es gab eigentlich keine Probleme. Ich habe es sehr genossen, die letzten 16 Jahre in Deutschland zu leben. Meine Frau ist seit dem ersten Tag hier an meiner Seite gewesen. Ich habe jeden Moment, den ich in Deutschland leben konnte, sehr genossen. Es ist einfach ein großartiges Land, um dort zum Leben. Wir sind sehr glücklich hier in Deutschland zu sein und werden mindestens die nächsten Jahre, wenn nicht sogar länger, auch hierbleiben.
Was denkst du, wirst du am Meisten vermissen?
Die Sache, die ich wohl am meisten vermissen werde, ist es einfach jeden Tag in die Eishalle zu kommen und in der Kabine mit den Jungs Zeit zu verbringen. Wenn man sich das für einen bewusst macht, dann ist es wirklich ein Traumjob. Du kommst zur Arbeit und kannst Zeit mit deinen 20 engsten Freunden verbringen. Man hat einfach Spaß, arbeitet hart zusammen auf dem Eis und kämpft und spielt zusammen. Man wird zu einer Familie. Durch die langen Busfahrten und vielen Stunden, die man miteinander verbringt, entwickelt man eine starke Bindung. Da gibt es nichts vergleichbares. Es war mein absoluter Traumjob.
Hast du bereits Pläne für die Zeit nach deiner Karriere als Eishockeyprofi?
Für meine Zukunft habe ich schon einen festen Plan. Ich werden mit der Agentur Müller aus Kassel, eine Agentur spezialisiert auf Vertrieb von Kinowerbung und Akquise von Sportsponsorship, zusammenarbeiten. Dort werden ich in den Bereichen Networking und Sponsoring für Sportmannschaften, vor allem für Eishockeyteams, arbeiten. Ich kann ihnen mit dem Eishockey helfen und sie mir mit dem Sponsoring. Ich freue mich auf diese neue Aufgabe.
Abschließend möchte ich noch Danke sagen, an die Organisation der Huskies and die Huskies-Fans, dass sie mir die Möglichkeit gegeben haben in der Eishockeystadt Kassel zu spielen.
(ECK/js)


Meisterschaft 2008 am Donnerstag im Re-Livestream

(DEL2)  Es war der 25. April 2008. Im entscheidenden fünften Finalspiel der zweiten Liga ging es für die Kassel Huskies und die Landshut Cannibals um den Aufstieg in die DEL. Genau 11 Minuten und 51 Sekunden waren in der Verlängerung gespielt als Drew Bannister mit seinem Schuss ins Glück die Kasseler Eissporthalle zum Beben brachte. Durch Bannisters Treffer zum 3:2 sicherten sich die Schlittenhunde die Zweitliga-Meisterschaft und stiegen in die DEL auf.
Um dieses, für das Kasseler Eishockey, historische Spiel nochmals aufleben zu lassen, werden die Huskies am Donnerstag, den 30. April, ab 19:20 Uhr auf ihrer Facebook-Seite „EC Kassel Huskies“ das damalige Finalspiel im Re-Livestream zeigen. Präsentiert wird das Spiel vom Autohaus Ostmann.
Einschalten geht für jeden kostenlos unter www.facebook.com/kasselhuskies.
(ECK/js)
  
    
EV Landshut
Beginn des Sommertrainings verschoben / Erste Leistungstest nach Pfingsten - Trainer Leif Carlsson weiterhin in Schweden

(DEL2)  Die Coronavirus-Pandemie beeinträchtigt auch die sportlichen Vorbereitungen des EV Landshut auf die kommende DEL2-Spielzeit. Die aktuellen Einschränkungen verhindern sowohl bei den EVLProfis als auch bei den U 20-Junioren, die in der Division eins der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) antreten, den regulären Beginn des Sommertrainings, der für Anfang Mai geplant war.
„Die Ausgangsbeschränkungen machen ein gemeinsames Sommertraining zum aktuellen Zeitpunkt unmöglich. Alle Spieler trainieren deshalb momentan zu Hause nach individuellen Trainingsplänen. Dazu kommt, dass auch unser Trainer Leif Carlsson, aufgrund der Quarantäne-Bestimmungen weiterhin in seiner schwedischen Heimat ist. Ich vertrete ihn in dieser Zeit hier und bin ständig mit ihm in Kontakt, sodass unsere Planungen für die weitere Saisonvorbereitung natürlich professionell weiterlaufen. Auch diese werden aber durch die Pandemie stark beeinträchtigt. Aktuell haben wir geplant, dass wir die ersten Leistungstest nach Pfingsten durchführen wollen“, analysiert EVLSpielbetrieb-GmbH-Geschäftsführer Ralf Hantschke die aktuelle Situation.
Das Eistraining zur Vorbereitung auf die neue DEL2-Saison ist für den EVL nach aktuellem Stand ab dem 10.August 2020 in Moosburg möglich. Aufgrund der laufenden Sanierung des Eisstadions am Gutenbergweg steht dann wieder Clariant-Arena zur Verfügung. Ab dem 7.September soll, abhängig vom Fortschritt der Bauarbeiten, das Training in Landshut wieder aufgenommen werden.
(EVL/mm)
  
    
Lausitzer Füchse
DAUERKARTENRESERVIERUNG GUT ANGELAUFEN - ÜBER 200 ANTRÄGE EINGEGANGEN

(DEL2)  Die Reservierung der Dauerkarten für die Saison 2020/2021 ist gut angelaufen. Nach knapp drei Wochen seit Beginn der Reservierungen gingen in der Geschäftsstelle der EHC “Lausitzer Füchse” Spielbetriebs GmbH bisher 205 Anträge für die neue Saison ein. Das bedeutet zum jetzigen Zeitpunkt zwar einen leichten Rückgang zum Vergleichszeitraum 2019/2020, zeigt dennoch das große Interesse der Fans und Zuschauer für die neue Spielzeit.
Auch wenn es noch immer heiße Diskussionen um den Saisonstart in der DEL2 gibt, so halten die Clubs und Verantwortlichen der Liga vorerst am 11. September 2020 als Spielstart in die neue Saison fest. Die aktuellen Ereignisse sind jedoch ausschlaggebend für diesen geplanten Start. Deshalb ist es in jedem Fall wichtig, dass alle Interessenten ihren Antrag pünktlich einreichen, damit das Anrecht auf ihren Platz gewahrt bleibt.
Die erste Phase der Reservierungen endet am 31.05.2020. Bis dahin sollten die Anträge in der Geschäftsstelle vorliegen. Danach können selbstverständlich weiterhin Anträge abgegeben werden, aber nicht in Anspruch genommene Verlängerungen der Plätze aus der Vorsaison werden dann neu vergeben. Weiterhin ist die Abgabe der Anträge online, postalisch oder auch per E-Mail an dauerkarten @lausitzer-fuechse.de möglich. Eine direkte Abgabe in der Geschäftsstelle ist aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht möglich. Wer seinen Antrag dennoch selbst abgeben möchte, kann ihn im Briefkasten der Geschäftsstelle im Prof.-Wagenfeld-Ring 70 in Weißwasser hinterlegen.
Natürlich werden wir umfassend und zeitnah über aktuelle Entwicklungen zum Start in die neue DEL2-Saison und den damit verbundenen Dauerkartenverkauf informieren.
(EHCL/rb)
  
    
VER Selb
Corona Covid-19 den Kampf ansagen – die VER Selb-Alltagsmaske ist da / Limitierte Auflage – Super-Sonderpreise auf noch vorhandene textile Fanartikel

(OLS)  Seit Montag, 27.April 2020 besteht auch in Bayern aufgrund der Corona-Covid-19 Pandemie eine Maskenpflicht. Konkret heißt das: Wer Einkaufen geht oder den öffentlichen Nahverkehr nutzt, der muss eine Maske tragen.
Masken gibt es in ihren Ausführungen mittlerweile in Hülle und Fülle. Beginnend von den bekannten Standard-Hygiene-Einmal-Mundschutz, über selbstgebastelte Nase-Mund-Abdeckungen bis hin zu den höherwertigen Schutzmasken FFP2 oder FFP3 – die Bandbreite und auch dem Einfallsreichtum bei Selbstkreationen sind nahezu keine Grenzen gesetzt.
Wer letztendlich im Alltagsleben sich und seine Mitmenschen schützen, dabei auch noch gut ausschauen möchte, für den haben wir was. Sie sind fertig und ab Samstag käuflich zu erwerben: die handgefertigten VER-Selb Alltagsmasken.
Die Alltagsmasken bestehen aus zwei Stofflagen. Der Oberstoff ist aus Polyester in verschiedenen Webstärken, der Unterstoff aus 100% Baumwolle, dichtgewebt.
Der Clou dabei: es wurde nicht irgendwelche Stoffe dafür hergenommen.
Nein, die Alltagsmasken wurden aus alten Trikots bzw. Stutzen hergestellt, jede einzelne in mühevoller Handarbeit durch Elisabeth Golly und Elly Lanzendörfer genäht.
Wer eines dieser Unikate sein Eigen nennen möchte, muss allerdings schnell sein. Die Atemmasken sind nur am Samstag, 02.05.2020 von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr an der Hauptkasse der NETZSCH-Arena käuflich zu erwerben - nur Direktkauft, kein Versand möglich.
„Wir haben eine limitierte Stückzahl von 100 Stück, wenn weg, dann weg“, so 1. Vorstand Jürgen Golly. Der Preis pro Maske: 10 Euro. Schnäppchenjäger aufgepasst – großer Fanartikelabverkauf
Nachdem die Saison aufgrund von Corona einen jähen Abbruch erfuhr, wollen die Wölfe natürlich Platz für Neues schaffen – vor allem im Fanshop. Ebenfalls am Samstag, 02.05.2020 in der Zeit von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr findet im Fanshop ein großer Abverkauf von noch vorhandenen textilen Fanartikeln mit Preisnachlässen von 40% statt. Wer da nicht zuschlägt ist selbst schuld.
Der VER Selb e.V. möchte darauf hinweisen, dass die genähten Stoffmasken nicht den genormten Atemschutzmasken entsprechen. Sie sind weder steril noch offiziell geprüft und zertifiziert.
Die Benutzung liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen. Der Benutzer der Alltagsmaske ist verpflichtet diese den Verordnungen nach zu tragen und möglichst oft zu waschen.
Die VER Selb-Alltagsmaske ist bei 60 °C waschbar und kann somit mehrfach verwendet werden. Bitte nicht in den Backofen stecken. Es ist ausreichend mit Bügeleisen den Oberstoff auf der höchsten Stufe zu bearbeiten oder in einem Topf mit Wasser auszukochen. Einfach waschen und an der Luft trocknen lassen, fertig. Die VER-Atemmaske ist vom Umtausch ausgeschlossen.
(VERS/ud)
  
    
Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
EHC Waldkraiburg
Trikot-Auktion des EHC Waldkraiburg: 500 Euro für ein Trikot

(BYL)  Die erste Runde der Trikot-Auktion des EHC Waldkraiburg ging zu beginn dieser Woche zu Ende und das Ergebnis übertraf dabei jeden vielleicht im Vorfeld erhofften Betrag. Ein Arbeitsgewand stach preislich zwischen all den anderen dabei besonders hervor, das des tschechischen Altmeisters Josef Straka. Für das gelbe Auswärtstrikot des 42-jährigen Stürmers stand das Gebot am Ende bei € 496,00. Als wäre die Überraschung über dieses stattliche Gebot noch nicht hoch genug, stellte sich zudem heraus, dass dieser Kauf von einer Firma kam, die seit dem letzten Jahr zudem auch Sponsor der Löwen ist: Die „Fahrzeugteile Starflinger GmbH“ aus Waldkraiburg. Bei einer solchen Summe ließ es sich der Präsident des EHC Waldkraiburg, Wolfgang Klose, auch nicht nehmen, das ersteigerte Trikot persönlich an Helmut Starflinger, den Inhaber, zu überreichen. „Der EHC Waldkraiburg, der als ambitionierter Verein natürlich auch von der Hilfe von außen lebt, freut sich immens über ein solches Engagement, vor allem wenn es ungefragt und aus eigener Intention heraus geschieht“, sagt Wolfgang Klose. Weiter führt er aus: „Ich freue mich auch über jedes einzelne Gebot auf die anderen Trikots, viele aus der ersten Versteigerungsrunde endeten mit einer dreistelligen Summe und dies ist nun wirklich keine Selbstverständlichkeit, vielen lieben Dank an alle Bieter und allen die halfen, diese Auktion Publik zu machen.“
Und durchaus, die erste Runde der Versteigerungen erzielte mehr als € 1.000, die zweite Runde ist in vollem Gange und eine dritte Runde wird es kurz darauf auch noch geben. Dann übrigens mit einem weiteren Straka-Trikot, nämlich der blauen Version der EHC-Heimspiele. Man darf gespannt sein ob dies erneut durch die Decke geht. In jedem Fall ist zu merken, dass die Fans auch in Krisenzeiten dem sportlichen Aushängeschild Waldkraiburgs die Treue halten.
(EHCW/aha)
  
   
Stuttgarter EC
Ein Verein im Krisen-Modus

(RLSW)  Das Saisonende hat man sich beim Stuttgarter Eishockey-Club sicherlich anders vorgestellt. Kurz nachdem die erste Mannschaft das Saisonziel der Play-Offs verpasst hatte, beendete der Corona-Virus den Trainingsbetrieb jäh. Dabei stellen vor allem die ausgefallenen Jugendcamps den Verein vor eine große Herausforderung. Erfreut ist man, dass durch eine großzügige Spende des Hauptsponsors Schnier Elektrostatik die Situation erstmal entspannt werden konnte. Aber der Blick in die Zukunft bleibt für den Verein dennoch schwierig.
Normalerweise wäre die Stuttgarter Eiswelt in den Osterferien fest in der Hand zahlreicher junger Eishockeyspieler. Die Frühjahrs-Camps des Stuttgarter Eishockey-Clubs (SEC) finden traditionell in den Osterferien statt und locken zahlreiche Jugendspieler nach Stuttgart, um dort ihr Können sowohl theoretisch als auch praktisch zu verbessern. Doch wie wohl bei allen Stuttgarter Sportvereinen hat die derzeitige Corona-Pandemie auch bei den Eishockeyspielern die Planungen gewaltig durcheinandergebracht. Die Eiswelt ist geschlossen, das Eis abgetaut – die Camps wurden abgesagt.
Diese Absage trifft den Sportverein hart: „Die Camps sind für uns die größte Veranstaltung im Nachwuchsbereich – sowohl organisatorisch als auch finanziell“, beschreibt der 1. Vorsitzende Dr. Christian Ballarin die Situation. Doch von der Einstellung des gesamten Spiel- und Trainingsbetriebs waren nicht nur die Camps betroffen. „Ein Teil unserer Trainer und Spieler haben ihre Wurzeln im Ausland“, so der Vereinsvorsitzende: „Nachdem das Reisen zunehmend schwieriger wurde, mussten Heimreisen kurzfristig umorganisiert und Termine umgeplant werden.“ Immerhin war der Spielbetrieb der ersten Mannschaft von der Pandemie nicht betroffen: die Saison der Stuttgart Rebels endete durch das Verfehlen der Play-Off-Plätze bereits Ende Februar.
Statt Training steht für den Verein nun erst einmal Schadenbegrenzung auf dem Programm. Die Camp-Gebühren waren zum Zeitpunkt der Absage schon gezahlt und müssen an die Teilnehmer erstattet werden. „Die Camp-Gebühren decken zu Teilen auch unsere Fix-Kosten wie das Trainergehalt und Mieten“, so Dr. Christian Ballarin: „Ohne Gegenmaßnahmen würde die Absage für uns ein Defizit von rund 20 000 Euro verursachen.“ Daher versucht man nun, so weit wie möglich gegenzusteuern. Unnötige Ausgaben werden gestrichen, Kurzarbeit für den Headcoach geprüft und nach weiteren Zuschussquellen gesucht.
Erfreut ist man daher, dass einige Sponsoren in der Krise zu einem zusätzlichen Engagement bereit waren und auch einige zusätzliche Spenden akquiriert werden konnten. So stockte einer der Hauptsponsoren, die Schnier Elektrostatik, eine für die nächste Saison geplante Spende auf insgesamt 10 000 Euro auf. Für Geschäftsführer Olav Schnier geht es dabei vor allem um die Förderung des Nachwuchs: „Headcoach Fred Ledlin hat ein hervorragendes Konzept zur Nachwuchsförderung entwickelt, dass mich überzeugt und dass ich gerne unterstütze“, so Olav Schnier: „mit der Erhöhung der Spende will ich sicherstellen, dass auch in der kommenden Saison die Basis für eine gute Nachwuchsarbeit vorhanden ist.“
Auch wenn die ersten Maßnahmen, das Defizit zu minimieren, erfolgreich waren, ist es für Optimismus beim Stuttgarter Eishockey-Club noch zu früh: „Wir wissen nicht, wie sich die Pandemie weiterentwickelt“, so Dr. Christian Ballarin: „wenn auch die Camps im Sommer nicht im vollen Umfang durchgeführt werden können, wäre das eine weitere Belastung für unseren Nachwuchs und die Vereinskasse. Noch schwieriger würde unsere Situation, wenn der Spielbetrieb in der kommenden Saison nicht oder nur als Geisterspiele stattfinden könnte.“ Daneben rechnet man im Vorstand des Vereins auch damit, dass einige Mitgliedsbeiträge und Sponsorengelder ausfallen könnten – schließlich sind auch die Mitglieder und die Sponsoren von der Pandemie betroffen. Dem Verein steht also eine spannende Zeit bevor – derzeit allerdings ohne Eis und ohne Spielbetrieb. Das Motto der Zeit „Gesund bleiben“ – es gilt zurzeit auch für die Sportvereine.
(SEC/pk)
  
    
Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Rheinland-Pfalz-Liga
  
   
Ratinger Ice Aliens
Wiederaufnahme des Sportbetriebes in der Diskussion

(RLW)  In der vergangenen Woche drehte sich die Diskussion über den Sport in der Corona Zeit auch um eine mögliche Wiederaufnahme des Sportbetriebs. NRW Ministerpräsident Laschet hat sich hierzu Mitte der Woche sehr klar geäußert: Der Sport sei bei der kommenden Abstimmung über mögliche Lockerungen der Corona-bedingten Beschränkungen „gesetzt“. Die Sportministerkonferenz (SMK) hat in die gleiche Richtung argumentiert, sich aber leider bis heute nicht auf eine gemeinsame Erklärung einigen können.
Der Entwurf eines SMK-Stufenplans sieht bislang ohne Nennung konkreter Termine vor:
In einem ersten Schritt soll im Breiten- und Freizeitsport – gleichermaßen für alle Sportarten – der Trainingsbetrieb wieder erlaubt werden, sofern die Sportangebote an der „frischen Luft“ stattfinden, also im öffentlichen Raum oder auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen. Dabei muss ein Abstand zwischen den Sporttreibenden von zwei Metern gewährleistet sein, bei Einhaltung der auch sonst üblichen Hygienemaßnahmen.
Sport soll zudem „kontaktfrei“ ausgeübt werden, der Wettkampfbetrieb und
Zuschauerbesuche bleiben vorerst untersagt. Von den Fachverbänden müssen dazu „sportartspezifische Vorgaben“ kommen.
Der Wettkampfbetrieb, auch ohne Zuschauer, kann erst zu einem späteren Zeitpunkt wiederaufgenommen werden, und auch nur dann, wenn er unter den obengenannten Rahmenbedingungen stattfinde. Die Wiederaufnahme des Wettkampfbetriebs ist grundsätzlich in jenen Sportarten zuerst denkbar, bei denen die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln gesichert werden kann. Die Zulassung des Wettkampfbetriebs in Kontakt- und Mannschaftssportarten kann erst in einem späteren Schritt wieder zulässig werden
Der Landessportbund (LSB) fordert über den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) Bundesregierung und Länder auf, bei ihrer Abstimmung am 30. April 2020 die Voraussetzungen für einen verantwortungsvollen Wiedereinstieg in den Vereinssport zu schaffen. Der Eishockeyverband NRW hat sich in der vergangenen Woche mehrmals in den Medien entsprechend geäußert, und möchte damit Ministerpräsident Laschet bei der Abstimmung am 30.04.2020 unterstützen.
(RIA/pia)
  
    
Regiona Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord - Ostseeliga
  
   
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Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
   
FASS Berlin
Nachgefragt bei: Lucien Aicher 

(RLO)  Es ist eine schwierige Situation für Sportler und Vereine. Der Spielbetrieb musste vorzeitig beendet werden und trainiert werden darf auch nicht. Auch die Vorbereitungen auf die Saison 2020/21 gestalten sich schwieriger. In einer kleinen Fragerunde wird es in den nächsten Wochen an dieser Stelle einen kleinen Einblick geben, wie mit dieser Situation umgegangen und wie die neue Saison geplant wird. Den Anfang macht Lucien Aicher, 1. Vorsitzender von FASS Berlin und Kapitän der FASS 1c Allstars.
Das wichtigste vorab, wie geht es Dir?
Meiner Familie und mir geht es gut.
Wie fällt Dein Fazit zur ja leider abgebrochenen Saison aus?
Gesamt: Es ist natürlich sehr schade und ungewöhnlich, dass eine Saison für alle Mannschaften und Ligen vorzeitig beendet wird. Das hat sich keiner der Beteiligten leicht gemacht. Aber aus der Sicht der Ligen, Verbänden und Verantwortlichen der Vereine und den zuständigen Ämtern und Behörden ein nachvollziehbarer Schritt. Rückblickend auf FASS ist zur abgelaufenen Saison zu sagen, dass sich der Verein weiterentwickelt hat. Dass viele Leute sehr engagiert auf und neben dem Eis den Verein „pushen“ und großen Anteil daran haben, wie er sich entwickelt. Wir haben sehr viele neue Mitglieder dazu gewinnen können und hatten in jeder Altersklasse Teams im Spielbetrieb. Im Seniorenbereich sind wir mit einer Regionalligamannschaft und drei Landesligamannschaften angetreten. Es wurden viel im Bereich Equipment und Ausstattung angeschafft und wir haben die Verwaltung digitalisiert.  
Nachwuchs: Die Kinder und Jugendlichen werden von den Trainern unter der Federführung von Norbert Pascha gut ausgebildet. Da Kinder eine schnelle Auffassungsgabe haben, sieht man die Verbesserung sehr schnell, das freut mich. Wir wollen den Kindern auch neben dem Eis die Vorteile einer Mannschaftssportart näherbringen, mit all den Werten und ich denke das ist uns bisher gut gelungen.  
Landesliga: Zur 1b und der U20 (Landesliga Sachsen) muss man sagen, dass sich die Teams von Norbert Pascha im Laufe der Saison immer besser gefunden haben und es zum Ende besser lief. Den Tabellenplätzen sollte man da einfach nicht zu viel Beachtung schenken.
Für die 1C Allstars war es natürlich bitter als Tabellenführer die Saison vorzeitig zu beenden. Die gesamte Mannschaft und auch Trainer Martin Ohme waren heiß auf die Playoffs.
Regionalliga: Da die Regionalliga durch die Teilnahme des Ex-Oberliga Teams vom ECC noch mal um einen Titelkandidaten erweitert wurde, war die Aufgabe, das Finale zu erreichen, nochmal schwerer geworden. Leider sind wir im Halbfinale gegen den ECC ausgeschieden. Generell sind wir aber zufrieden. Der Focus ist jetzt auf die nächste Spielzeitgerichtet.
Wie wirkt sich die Krise bei dir privat und beruflich aus?
Privat: Ich kann mich nicht entsinnen, jemals soviel zuhause gewesen zu sein. Es ist mit drei Frauen im Haus nicht immer einfach (grinst). Wir versuchen das Beste aus der Sache zu machen. Wir gehen mit dem Hund spazieren und erledigen Sachen, die sich aufgeschoben hatten. Die Werkstatt haben ich zum Fitnessraum umgestaltet.
Beruflich: Da ich einen Betrieb mit 17 Angestellten leite, macht man sich In der aktuellen Situation natürlich schon Sorgen. Ich versuche, das Geschäft am Laufen zu halten. Auf Kurzarbeit konnten wir bisher verzichten. Aber aus anderen Bereichen bekommt man erschreckende Situationen mit. 
Welche Auswirkungen hat die Situation auf FASS Berlin?
Da keiner so richtig weiß, wann und in welcher Form es weitergeht, kann man aktuell noch nichts über die Auswirkungen sagen. Wir sind gerade an der Planung der diesjährigen Mitgliederversammlung. Die gestaltet sich angesichts der aktuellen Situation schwierig.
Ist es überhaupt momentan möglich, die neue Saison zu planen?
Wir versuchen die kommende Saison erstmal normal zu planen. Wir verfolgen die politische Entwicklung, um zu wissen, was man ab wann unter welchen Bedingungen machen kann.
Ihr wollt ein Frauenteam aufbauen, wie laufen hier die Planungen und in welcher Altersklasse soll dies geschehen?
Ja, das ist richtig, da bei FASS schon seit langem Mädchen und auch Damen aktiv sind und waren. Weil darunter auch Nationalspielerinnen sind, wollen wir den Schritt wagen, ein eigenes Damen-Team zu melden. Die Planungen laufen und es gibt auch die ersten Interessentinnen, die sich gemeldet haben. Alle Interessentinnen können sich per E-Mail unter frauenteam @fass-berlin.de melden. Kontakte zu anderen Vereinen zwecks Zusammenarbeit werden gerade geknüpft.
Welche Teams sollen außerdem 2020/21 an den Start gehen?
Geplant sind ein Start in allen Nachwuchs-Altersklassen sowie ein Regionalliga-Team und zwei Landesligamannschaften. Plus eventuell das angesprochene Damen-Team.
Habt ihr sonst noch Überraschungen für die neue Saison auf Lager?
Ja es gibt da ein, zwei Sachen, über die ich aktuell noch nicht sprechen möchte.
Möchtest Du noch etwas loswerden?
Ich möchte mich bei all denen bedanken, die FASS unterstützen und helfen, dass der Verein so läuft wie er läuft. Auch den Leuten hinter den Kulissen, sowie allen Anhängern und Fans. Nicht zuletzt ist die finanzielle Unterstützung durch unsere Sponsoren zu erwähnen und auch dafür sehr herzlich bedanken!
DANKE, Euch allen!!!
Herzlichen Dank und weiterhin alles Gute
(NIS/ns)
  


 Mittwoch 29.April 2020 www.icehockeypage.de 
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