| IHP-Pressecenter 06.März 2010 |
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Lindau Islanders, Selber Wölfe, Moskitos Essen, FASS Berlin, Elche Dortmund, Ice Dragons Herford, Grizzly Adams Wolfsburg, Rote Teufel Bad Nauheim, Kaufbeuren Joker, Königsborner Bulldogs, Ratinger Ice Aliens, Hamburg Freezers, Schweinfurt Mighty Dogs Lindau Islanders: Islanders lösen Hausaufgaben - Souveräner 7:3 Heimsieg gegen den ESC Holzkirchen Der EV Lindau hat auch sein letztes Heimspiel der Aufstiegsrunde gewonnen und damit seine Chancen auf den Aufstieg in die Bayernliga gewahrt. Gegen den ESC Holzkirchen ließen die Islanders nichts anbrennen und siegten souverän mit 7:3 (3:0, 3:1, 1:2). Auch ohne Timo Krohnfoth, Tobi Fuchs, Martin Krügers und Matthias Schwarzbart begann der EVL vor 560 Zuschauern gleich druckvoll. Patrick Prell hatte die erste große Chance für die Gastgeber, aber ESC Keeper Feicht parierte stark. Nur wenig später nutzte David Volek, der nach seiner Sperre ebenso ins Team zurück kehrte wie Philipp Hocker, das erste EVL- Powerplay zur Führung. Die Dominanz der Islanders in den ersten zehn Minuten war erdrückend. Christof Hehle und erneut Volek hatten weitere Möglichkeiten, zu erhöhen. Dies gelang dann Michael Hotz in der 8. Minute, der eine Vorlage von Prell verwertete. In diesem Stil ging es weiter. Die Hausherren waren entschlossen, die Partie schnell zu entscheiden, der ersatzgeschwächte ESC Probleme, das Tempo mitzugehen. Daraus resultierten Strafen gegen Holzkirchen. Eine davon nutzte der EVL kurz vor der Pause. Peter Kraus sorgte für das 3:0 nach dem ersten Drittel. „Es war wichtig, von Anfang an nichts anbrennen zu lassen und diese Hausaufgabe zu erledigen“, sagte Trainer Willy Bauer. Im Mittelabschnitt spielten die Lindauer allerdings nicht mehr so konsequent wie zum Auftakt. Die fair auftretenden Gäste bekamen ihre Chancen und Quapp im Tor der Islanders mehr zu tun. Auf der Gegenseite verhinderte der Pfosten das vierte Lindauer Tor. Das sollte dann aber doch kommen. Dominic Mahren erzielte es auf Zuspiel von Paul in der 26. Minute. Nur vier Minuten später ließ Benjamin Hecker das 5:0 folgen. Die Zuschauer bekamen ein munteres Spiel zu sehen, in dem dann auch die Gäste auf der Anzeigetafel auftauchten. Bei doppelter Überzahl staubte Tobias Sterba zum 5:1 ab (33.). Kaum wieder komplett waren aber wieder die Gastgeber mit dem Tore schießen dran. Christof Hehle machte nach einer schönen, von Mahren ausgehenden Kombination das halbe Dutzend voll. Im Schlussabschnitt ging es den Islanders nur noch darum, Kräfte zu sparen und ohne Verletzung oder Sperre die Partie zu ende zu bringen. „Das kann man den Spielern nicht verdenken. Der Sonntag war schon im Hinterkopf“, sagte Bauer. Ein wenig machten sich die Islanders das Leben dann selbst schwer. Der ESC gab nicht auf und traf schon 42 Sekunden nach Wiederbeginn durch Daniel Mötsch zum 6:2, dem nur vier Minuten später David Faltlhauser in Unterzahl das 6:3 folgen ließ. Plötzlich keimte wieder so etwas wie Spannung auf. Vor allem, da die Lindauer anschließend eine brenzlige Unterzahlsituation überstehen mussten. Quapp hielt sein Tor allerdings sauber und nach dem letzten Wechsel sorgte der Kapitän für die Entscheidung. Das 7:3 von Peter Kraus sorgte sieben Minute vor dem Ende endgültig für klare Verhältnisse. Ihr Ziel bereits erreicht haben die Wanderers Germering. Sie kamen nach 2:4 Rückstand gegen Nürnberg in der Gruppe A noch zu einem 4:4 Unentschieden und kehren nach nur einem Jahr Landesliga wieder in die Bayernliga zurück. Westmeister Königsbrunn belegt Platz zwei der Gruppe. (icehockeypage.de/Pressemitteilung Lindau Islanders/06.03.2010) Selber Wölfe: Spannendes erstes Halbfinalspiel entscheiden „Wölfe“ für sich - VER gelingt starker 5:2-Auftaktsieg in der Serie gegen Regensburg Mit einer starken Vorstellung haben die Selber „Wölfe“ einen 5:2-Erfolg gegen den EV Regensburg feiern können. In der Halbfinalserie legt der VER damit vor und kann bereits am nächsten Freitag in der Donau-Arena den Einzug ins Finale perfekt machen. VER Selb – EV Regensburg 5:2 (1:1; 1:1; 3:0) Aufgebot Selb: Tor: Dirksen (Kümpel) Abwehr: Horvath, Schneider; Holden, Jeschke; Thumm, Porzig; Ulitschka Sturm: Fischer, Waßmiller, Hendrikson, Sekera, Siegeris, Lamich; Setzer, Jaworin, Schiener; Bauer, Schwarzmeier Zuschauer: 2.730 Schiedsrichter: Gasda, Wargitsch Strafminuten: Selb 14, Regensburg 18 + 10 für Jakob Leserer Tore: 7:45 – 1:0 Horvath (Waßmiller; 5-4) 16:37 – 1:1 Daffner (Weinzierl, Bäclström 5-3) 36:43 – 2:1 Setzer (Thumm) 38:56 – 2:2 Bäckström (Daffner, Berger; 5-4) 43:40 – 3:2 Waßmiller (Sekera) 53:43 – 4:2 Fischer (Hendrikson) 59:31 -. 5:2 Waßmiller (5-4) Prächtige Stimmung im Stadion zur ersten Partie der Halbfinalserie der „Wölfe“ gegen den EV Regensburg. Und die Zuschauer sollten gleich von Spielbeginn an für ihr Kommen nicht enttäuscht werden. Beide Mannschaften boten einen guten kämpferischen Vergleich, wenngleich zunächst die Hausherren anfangs die ersten Chancen hatten. Porzig und Schneider versuchten es mit strammen Schüssen, Regensburgs Keeper Leserer war bei den Angriffen stets zur Stelle. Ebenso parierte sein Gegenüber Dirksen die Schüsse von Berger und Daffner. Die Gäste passten danach allerdings nicht auf, kassierten wegen Spielens mit zu vielen Feldspielern eine Strafzeit. Die zahlenmäßige Überlegenheit nutzten die VER-Cracks prompt aus. Jeschke feuerte mehrmals ab, ehe Horvath die Scheibe zugespielt bekam und diese in die Maschen setzte. Der EVR konterte durch Landstorfer, der aus der Drehung heraus das Ziel knapp verfehlte. Weiter stand aber auch die Defensive der „Wölfe“ sicher, ließ so wenig zu und konnte selbst mehrmals in das Angriffsdrittel stürmen, ohne jedoch aus den sich bietenden Chancen zählbares herauszuholen. Waßmiller und Jeschke kassierten binnen Sekunden jeweils Strafen. 5 gegen 3 Überzahl hieß es folglich für die Gäste, was sie sich natürlich ausnützten. Bäckström blieb im Abschluss da zwar zeitlang noch zu schwach. Über Weinzierl kam der Puck dann aber zu Daffner, der von der rechten Seite zum Ausgleich traf. Die Teams zeigten in der Folge weiter ein packendes Spiel, bei dem man sich bei gesunder Härte nichts schenkte. Das zweite Drittel hatte an Spannung nicht viel weniger zu bieten. Chancen hüben wie drüben waren der Reihe nach dran. Daffner verfehlte in der 22 Minute den Selber Kasten haarscharf. Sekera und Lamich hatten wiederum das Nachsehen in Keeper Leserer. Die Zuschauer hatten wahrlich viel zu sehen. Kombinationen am laufenden Band. Jede Mannschaft drängte auf die Führung, fightete um jeden Zentimeter Eis. Und schließlich kam auch noch das Pech hinzu: Lamich knallte den Puck nach Sekera-Zuspiel an die Latte. Erst in der 37. Minute konnte der ohne stimmungsvolle Selber Fanblock endlich jubeln. Thumm passte zu Setzer, der von links zum 2:1 traf. Doch kaum in Unterzahl, nutzten das die Gäste durch Bäckström zum 2:2 aus. Spielertrainer Holden stellte im letzten Abschnitt um. Fortan nahmen die Einheimischen das Spiel in die Hand, erkämpften sich zahlreiche Möglichkeiten. Nach nur knapp vier Minuten zog Selb durch Waßmiller wieder in Front. Beruhigend war der Vorsprung aber noch nicht. Trotz zwar guter Gelegenheiten, wollte und wollte die Scheiber einfach nicht ins Tor. Bei den Gästen dagegen schienen die Kräfte allmählich zu schwinden, dennoch konnte man hin und wieder gefährlich in der Selber Verteidigungszone auftauchen. Das spannten auch die zahlreichen Anhänger, die ein Wechselbad der Gefühle erlebten und kräftig anfeuerten. Erst mit Fischers Treffer zum 4:2 schien der Sieg gesichert, wenngleich Regensburg noch einmal alles versuchte. In der Schlussminute war es dann aber endgültig vorbei. Waßmiller setzte in Überzahl den Schlusspunkt zum hochverdienten 5:2-Sieg. Der Jubel war natürlich grenzenlos. Ein klein wenig wunderte man sich aber, dass die Mannschaft nicht mehr zurück aufs Eis zu einer erneuten Ehrenrunde kam. Das Team will sich aber erst so richtig feiern lassen, wenn die Serie erfolgreich überstanden wurde. Ohne Worte blieb nach Spielschluss Gästetrainer Schnabl. Er weilte nicht bei der Pressekonferenz, da er gerne einige Fans mit in den VIP-Raum genommen hätte. Da dies nicht möglich ist, boykottierte er die einzig Medienvertreter, Ehrengästen und Sponsoren vorbehaltene Veranstaltung. Sei’s drum. Cory Holden war natürlich restlos begeistert von der kampfstarken Vorstellung seines Teams und freut sich nun auf den spielfreien Sonntag. „Das Spiel heute hat Kraft gekostet, dazu haben wir einige Angeschlagene. Da ist es gut, uns etwas erholen zu können“, freut sich der Coach, der zum einen auf die Rückkehr von Dennis Thielsch und selbstverständlich auf nur noch ein Spiel in Richtung Finale hofft. Am Rande bemerkt: großen Applaus verdiente sich kurz vor Spielbeginn Michelle. Die 8jährige wollte sich einen Traum erfüllen und unbedingt als Stadionsprecherin die Aufstellung der Gästemannschaft machen. Mit großem Mut und Bravour hat sie das zusammen mit den Anhängern des EVR durchgezogen. Respekt und Lob gab es da nicht nur von den Fans beider Teams, sondern auch von den Verantwortlichen der Gäste. So geht es weiter - das nächste Wochenende entscheidet über Finaleinzug Das Heimspiel gegen den EV Regensburg war auch die einzige Partie der „Wölfe“ an diesem Wochenende. Wie berichtet, wird das ursprünglich für Sonntag terminierte Rückspiel wegen einer Musikveranstaltung in der Donau-Arena auf den nächsten Freitag (20 Uhr) verschoben. Sollten nach diesem zweiten Aufeinandertreffen beide Teams jeweils ein Spiel für sich entschieden haben, so kommt es im ausgetragenen Modus „best-of-three“ am darauffolgenden Sonntag (14.3.) zum entscheidenden Spiel in Selb. Der Sieger aus dieser Halbfinalserie zieht ins Finale ein, bei dem der Gewinner aus der Serie TEV Miesbach gegen den EC Pfaffenhofen wartet. Die Finalserie wird ebenso im „best-of-three“ ausgetragen. Die Termine sind der 19. sowie der 21. März und gegebenenfalls das große finale Match am 26. März. Selb hätte hier im übrigen als beste Zwischenrunden-Mannschaft auch hier Heimrecht! Doch auch für die beiden im Halbfinale unterlegenen Vereine ist noch nicht Saisonende. Diese Mannschaften duellieren sich noch in zwei Spielen um den dritten Platz der Bayernliga-Meisterschaft. In diesem Fall würden die „Wölfe“ als Vorrunden-Erster zunächst auswärts (19. März) antreten. Die letzte Begegnung wäre schließlich am 21. März in Selb. Zwangsläufig keinen Vorverkauf wird es daher in der kommenden Woche geben. Sofern sich mit dem zweiten Match entscheiden sollte, dass es nur zwei Tage später zu einem dritten Spiel kommen wird, so wird der VER am Samstag (13.3.) kurzfristig auch Karten im Vorverkauf anbieten. Genauere Information hierzu folgen im Laufe der nächsten Woche. (icehockeypage.de/Pressemitteilung Selber Wölfe/06.03.2010) Moskitos Essen: Aufgabe in Hamm souverän gelöst Mit 6:1 lösten die Moskitos ihre schwierige Auswärtsaufgabe am letzten Endrundenwochenende im Hamm sehr souverän. Von Beginn an zeigte das Essener Team, dass es auf jeden Fall die volle Punktzahl holen wollte. Ohne Umwege ging es minutenlang in Richtung Tor der Young Stars. Dies spiegelte sich auch im Ergebnis wieder. Andre Grein sorgte mit dem ersten Torschuss für das 1:0 nach 28 Sekunden, Antti-Jussi Miettinen in der 9. Minute und erneut Andre Grein in der 13. Minute stellten schon früh für die Moskitos die Weichen auf Sieg. Die besten Chancen hatte Hamm zunächst in Überzahl, doch Torsten Schmitt ließ sich nicht bezwingen. Im zweiten Drittel kam Hamm etwas besser ins Spiel. Die Moskitos waren vor allem in einigen Überzahlspielen wieder zu verspielt und luden so die Gastgeber zu einigen gefährlichen Konter ein, bei denen Torwart Torsten Schmitt mehrfach gut parieren konnte. Andre Grein machte mit seinem dritten Treffer im Spiel zum 4:0 den Hattrick perfekt und sorgte in der 37. Minute so bereits für die Vorentscheidung im Spiel. Im letzten Drittel plätscherte die Begegnung zunächst einige Minuten vor sich hin. Erst bei Überzahl für die Moskitos kam wieder Bewegung ins Spiel. Frank Petrozza nutze seine Möglichkeit und schob in der 51. Minute zum 5:0 ein. Rund eine Minute später konnte bei doppelter Überzahl Tim Pietzko den Hammer Ehrentreffer erzielen. Danach wurde es ruppig, aber die Spieler der Moskitos blieben trotz einiger Provokationen cool und man hatte mit dem 6:1 durch Christian Kohmann in der 59. Minute die sportliche Antwort parat. Am Sonntag um 18:30 Uhr in der Eissporthalle Essen- West müssen die Moskitos gegen Neuss eine ähnlich konzentrierte Leistung auf das Eis bringen. Den ersten Platz vor Augen, will man ihn auf der Zielgeraden auch nicht mehr verlieren. Nachdem das Team in Hamm erneut von vielen Fans trotz der widrigen Wetterbedingungen begleitet wurde, wünscht sich das Team der Moskitos auch im letzten Endrundenspiel wieder eine lautstarke und zahlreiche Unterstützung von den Rängen. Tore: 0:1 (00;28) Grein (Petrozza, Miettinen), 0:2 (8;03) Miettinen (Petrozza), 0:3 (12;58) Grein (Miettinen – 5:4), 0:4 (36;46) Grein, 0:5 (50;05) Petrozza (Inman, Grein – 5:4), 1:5 (51;35) Pietzko (Reinke, Jablonski – 5:3), 1:6 (58;16) Kohmann (Inman, Petrozza – 5:3) Zuschauer: 650 Schiedsrichter: Schukies (icehockeypage.de/Pressemitteilung Moskitos Essen/06.03.2010) FASS Berlin: Auf zum Derby Am Sonntag ist es wieder soweit. Die Akademiker treffen im Erika-Hess-Eisstadion zum vierten Mal in der Saison 2009/10 auf den ECC Preussen Juniors. Eishockey ist nichts für Langsame: Schließlich ist jedes einzelne Spielerduell packend, der Puck fliegt auf der spiegelglatten Eisfläche mit über 100 Km/h aufs Tor und gekämpft wird bis zur letzten Sekunde. Das ist dann das normale Eishockeyspiel. Es gibt aber auch noch diese besonderen Spiele, wenn zwei konkurrierende Mannschaften aus einer Region aufeinander treffen Und diese besonderen Spiele nennt man dann Derbys. Dabei ist es eigentlich völlig egal, auf welchem Tabellenplatz die beiden Mannschaften stehen, die Liga gerät in den Köpfen der Beteiligten für diese drei, vier Stunden in den Hintergrund. Irgendwie ist alles anders, man freut sich darauf, sehnt es geradezu herbei und wartet nur noch, dass endlich der Puck fällt. Und danach? Danach schleicht der Verlierer wie ein geprügelter Hund vom Eis und der Sieger wird von seinen Fans gefeiert, als ob soeben die Weltmeisterschaft errungen wurde. Dabei ist und war es ein Spiel wie jedes andere, nur halt ein Derby. Erklären kann man das mit logischen Worten nicht. Die Weddinger jedenfalls sind vorbereitet, wenn am kommenden Sonntag, dem 7. März, um 14 Uhr, wieder ein Lokalderby in der Erika-Hess Eishalle ansteht; denn die Spiele gegen den Lokalkonkurrenten aus Charlottenburg sind traditionell die am besten besuchten Duelle der Saison. In dieser Spielzeit liegen die Akademiker mit zwei Siegen aus drei Derbys vorn. Dabei bringt die Aussicht auf die drei erzielbaren Punkte beide Teams vor dem Spiel noch richtig in Schwung. Die Zielrichtung für das Team von FASS-Coach Chris Lee ist klar. Nur der Sieg zählt, um Tabellenplatz 6 zu festigen und vielleicht noch im Kampf um Platz 5 eingreifen zu können. Für Preussen-Coach Heiko Awizus zählt jeder Punkt im Kampf gegen die „Rote Laterne“. Also, dabei sein und Daumen drücken, wenn es in der Erika-Hess Eishalle zum Derby gegen den ECC heißt: „Und damit ist es Zeit zum Spielen!“ (icehockeypage.de/Pressemitteilung FASS Berlin/06.03.2010) Elche Dortmund: Herner EV - EHC Dortmund 2 : 3 OT (0:1,2:0,0:1;0:1) Mit 3:2 konnte der EHC Dortmund am Freitagabend in der Overtime beim Tabellenführer Herner EV gewinnen und mit diesem überraschenden Erfolg nicht nur den zweiten Derby-Sieg der Saison einfahren sondern sich gleichzeitig auch drei Spiele vor Ende der Punkterunde einen Platz unter den ersten Vier (= Play-Off-Heimvorteil) sichern. Dank der anderen Ergebnisse in den Parallelspielen ist sogar auf jeden Fall Platz drei gefestigt, momentan stehen die Westfalen Elche sogar mit zwei Punkten Vorsprung gegenüber Peiting auf dem zweiten Tabellenplatz. Ein mehr als bemerkenswerter Erfolg für den Aufsteiger, wenn man bedenkt welche hochklassig besetzten Mannschaften hinter dem EHC rangieren. So war dann auch Frank Gentges, Cheftrainer der Elche, in der wahrscheinlich letzten Pressekonferenz des HEV in der Ausweichspielstätte Gelsenkirchen mehr als zufrieden: „Es war ein gutes Spiel beider Mannschaften. Wir haben verdient gewonnen. Wir hätten auch schon nach der regulären Spielzeit vorne liegen können, denn wir hatten vor allem im ersten Spielabschnitt ein deutliches Chancenplus. Wir haben den nächsten Schritt gemacht und eine Top-Position erreicht.“ Einen Freifahrtschein für die Play-Offs sieht der erfolgreiche Coach dennoch nicht. „Die Mannschaften, die hinter uns stehen, werden in den Play-Offs trotzdem sehr gefährlich sein. Gerade, weil sie bisher weniger erreicht haben als man von ihnen erwarten konnte. Wir müssen dagegen immer ans Limit gehen um unsere Erfolge zu erzielen.“ Das Derby erfüllte die Erwartungen voll und ganz und der EHC versteckte sich nicht. Im Gegenteil, die Elche hatten nicht nur den besseren Start sondern schon im ersten Abschnitt die Möglichkeit, deutlich in Führung zu gehen. Die erste Strafzeit der Partie wurde in der 3. Spielminute vom guten Hauptschiedsrichter Christian Neubert ausgesprochen und traf die Gastgeber. Es folgte ein druckvolles Überzahlspiel der Elche und die folgerichtige 1:0-Führung für das Gentges-Team in der 5. Spielminute durch einen perfekten Handgelenksschuss von David Hördler von der rechten Seite. Es folgten weitere Dortmunder Chancen im Minutentakt, Herner Möglichkeiten fanden erst im zweiten Teil des Auftaktdrittels statt. Der Tabellenführer war allerdings nur in zwei Überzahlsituationen wirklich gefährlich. Vor der ersten Pausensirene scheiterten dann Vitali Stähle, Jake Brenk und T.J. Sakaluk innerhalb von 90 Sekunden nur knapp am HEV-Keeper Björn Linda. Damit war die Pausenführung mehr als verdient. Der zweite Abschnitt begann mit weiteren guten Chancen für die Elche, 2 aber auch der HEV zeigte sich nun druckvoller und so entwickelte sich eine offene und spannende Begegnung. Innerhalb von sechs Minuten drehten die Gastgeber ab der 28. Minute dann das Spiel. Zuerst konnte Paul Flache in der 28. Minute das 1:1 markieren, dann schaffte Verteidiger-Routinier Anton Bader sogar die 2:1-Führung für den Favoriten. Dazwischen lag ein Pfostentreffer von Roman Weilert in der 32. Minute. Kurz vor der zweiten Pause hatte dann Jake Brenk die Ausgleichschance, er scheiterte aber erneut an Björn Linda. Mit der nicht unbedingt verdienten Herner Führung begann der Schlussabschnitt und der sollte noch viel Spannung bringen. Zuerst sahen die Zuschauer einige fahrige Aktionen auf beiden Seiten, dann aber rückte die Entscheidung in einer insgesamt sehr fairen Partie näher. Ein guter Schuss von Stephan Kreuzmann und eine Chance von Alexander Janzen um die 50. Minute läuteten den Endspurt ein. Als dann Vitali Stähle in der 53. Minute zu einem guten Alleingang startete und nur durch einen geworfenen Schläger am Torerfolg gehindert werden konnte, nutzte anschließend Ryan Martens den fälligen Penalty sehr sicher zum 2:2-Ausgleich. Nur 18 Sekunden später folgte dann die Schrecksekunde für die Dortmunder Fans. HEV-Verteidiger Rory Rawlyk wurde völlig frei stehend zum Schlagschuss eingeladen, der landete auch im EHC-Gehäuse, aber Anerkennung finden konnte dieser Treffer aber nicht. Das Tor wurde vorher bereits verschoben. Bis zum Ende der regulären Spielzeit hatte dann EHC-Keeper Benjamin Finkenrath noch einige Male Gelegenheit sich auszuzeichnen und das Remis zu halten. So musste dann, wie schon Mitte Januar diesen Jahres, die Nachspielzeit die Entscheidung bringen. Die begann dann mit einer Strafzeit gegen Herne. Es folgte eine weitere gute Möglichkeit von Jake Brenk, der erneut (noch) an Björn Linda im HEV-Gehäuse scheiterte. Als Frank Gentges dann alles riskierte und beim Spiel 4 gegen 3 mit Ryan Martens, T.J. Sakaluk, Vitali Stähle und Jake Brenk gleich vier Stürmer aufs Eis schickte, war es Jake Brenk, der in der 63. Minute den zumindest aus Dortmunder Sicht viel umjubelten Siegtreffer für den EHC erzielte. Damit holten sich die Westfalen Elche verdient zwei Punkte. HEV-Coach Shannon McNevan gratulierte anschließend zum verdienten Sieg der Elche: „Dortmund ist für uns der schwerste Gegner in der Oberliga. Wir haben nicht die Räume für unser Spiel gefunden und mussten auf drei wichtige Spieler verzichten.“ Am Sonntag empfängt der EHC Dortmund ab 19 Uhr den EV Landsberg an der Strobelallee. Nachdem die Elche die Elche ihre ursprünglichen Ziele (Erreichen der Play-off-Runde) bereits revidiert hatten und nun auch den Platz unter den ersten Vier sicher haben, geht es nun daran den zweiten Platz zu verteidigen. Allerdings wartet auf den EHC keine leichte Aufgabe, denn die Lechstädter haben 3 nach dem Sieg gegen Rosenheim und der gleichzeitigen Niederlage von Bad Nauheim nun sogar noch Chancen auf Platz vier oder fünf. Torfolge: 0:1 (04:32) David Hördler (Mikhail Nemirowsky, Roman Weilert) +1 1:1 (27:14) Paul Flache (Rory Rawlyk, Michael Hengen) 2:1 (33:12) Anton Bader (Tom Fiedler, Joel Keussen) 2:2 (52:09) Ryan Martens (Penalty) 2:3 (62:14) Jake Brenk (Vitali Stähle, Ryan Martens) +1 Strafminuten: HEV 12 - EHCDO 10 Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath, Benjamin Voigt (nicht eingesetzt) – Stephan Kreuzmann (C), Nils Sondermann, Lorenz Schneider, Manuel Neumann, Tim Gregoire, Jörg Wartenberg, Roman Weilert (A), Marc Hemmerich – David Hördler, Ryan Martens, Matthias Potthoff, Kevin Thau, Vitali Stähle, Alexander Janzen, Jake Brenk, T.J. Sakaluk (A), Damian Martin, Mikhail Nemirowsky, Stephan Stiebinger Zuschauer: 907 Schiedsrichter: Christian Neubert – Markus Mosler, Matthias Starke (icehockeypage.de/Pressemitteilung Elche Dortmund/06.03.2010) Ice Dragons Herford: Heimserie gerissen – Troisdorf zu abgeklärt für die Ice Dragons! Wieder gab es ein Spitzenspiel, in dem das Wetter nicht so ganz mitspielte. So hielten vereiste Straßen am Ende wohl wieder einige kurzentschlossene fern, dennoch waren deutlich über 500 Zuschauer in der Eishalle „Im kleinen Felde“. Und die, die da waren, sahen ein echtes Spitzenspiel, in dem die heimischen Ice Dragons lange einem Rückstand hinterherliefen und sich an der Troisdorfer Defensive die Zähne ausbissen. So mußten sich die Ice Dragons am Ende mit 2:4 gegen den Tabellenführer aus Troisdorf geschlagen geben, der spielerisch und taktisch reifer wirkte. Die Gäste machten von Beginn an klar, das sie nicht gewillt waren, die erste Niederlage hinzunehmen. Immer wieder schnürrten sie die Ice Dragons in ihrem Drittel ein, das Team von Coach Anton Weißgerber suchte sein Heil in Kontern, die zwar immer wieder gefährlich waren, aber nicht den gewünschten Erfolg brachte. In der 12. Spielminute fiel dann auch verdient das erste Tor der Gäste. Auf Vorlage von Kim Koslowski zog Slawomir Kiedewicz von der blauen Linie ab, der Puck wurde leicht abgefälscht und fand so seinen Weg über die Fanghand von Lars Morawitz ins Herforder Tor. Geschockt durch diesen Rückstand brauchten die Ice Dragons, um sich zu berappeln. Und da stand es auch schon 0:2. Gegen aufgerückte Herforder fuhren die Troisdorfer einen Konter, die Scheibe ging von Ernst Reschetnikow zu zu Stefan Kaltenborn, der den mitlaufenden Michael Keßler in der Mitte sah, und der wiederum hatte keine Mühe sich eine Ecke auszusuchen. Gespielt waren grade 13 Minuten. Doch die Ice Dragons gaben sich nicht auf! Nur 45 Sekunden später setzte sich Jan-Niklas Linnenbrügger auf rechts gegen zwei Troisdorfer durch, spielte die Scheibe in die mitte und Patrick Preuße stocherte den Puck zum 1:2 Anschlußtreffer über die Linie. Die Troisdorfer machten nun hinten dicht, kaum ein Agriff der Ice Dragons kam mehr durch, während die höhere Paßsicherheit der Gäste immer wieder zu gefährlichen Szenen führte, die Lars Morawitz zu Glanzparaden zwangen. Tore fielen allerdings keine mehr, so ging es mit diesem 1:2 in die erste Pause. Das zweite Drittel starteten die Herforder in Überzahl und legten los wie die Feuerwehr. Gleich mehrfach mußte Tim Kühlem im Troisdorfer Tor retten oder konnte sich bei Pfosten und Latte bedanken. Mit der Zeit verloren die Ice Dragons ein wenig ihren Schwung, es ging nun hin und her. In der 30. Minute waren es dann wieder die Gäste, die Jubeln konnten, während die Ice Dragons reklamierten. Nach Paß von Jury Lütgen schoß Kim Koslowski in Troisdorfer Überzahl aufs Tor. Die Scheibe rutschte Lars Morawitz durch, blieb aber laut Meinung der Umstehenden vor der Linie liegen. Schiedsrichter Eric Daniels jedoch war sich sicher die Scheibe hinter der Linie gesehen zu haben und entschied auf Tor. Müssig, darüber zu diskutieren. Schlimmer als dieser Gegentreffer war jedoch, das sich Lars Morawitz beim anschließenden Gerangel vor dem Tor verletzte und nicht weiterspielen konnte. So ging dann Kai Frenzel zwischen die Pfosten. Man merkte den ice Dragons an, das sie nun wütend und wild entschlossen waren, einzig die Zündende Idee fehlte. Da die Gäste sich darauf beschränkten, sicher in der Abwehr zu stehen und zu Kontern, fiel kein weiteres Tor, es blieb bis zur Pause beim 1:3. Auch im letzten Drittel begannen die Ice Dragons wieder in Überzahl, auch im letzten Drittel machten Sie sofort Druck, um den Ascnhlußtreffer zu erzielen. Es nützte jedoch nichts. Der Tabellenführer rührte Beton an und verlegte sich weiter auf Gefährliche Konter, die Kai Frenzel ein ums andere Mal in höchster Not abfing. Den Ice Dragons hingegen fehlten die Ideen. Ein Geistesblitz vom an diesem Abend bärenstarken Artur Batraks machte das Spiel dann wieder spannend. Es lief die 57. Spielminute, als er sich in Unterzahl an der eigenen blauen Linie die Scheibe erkämpfte, aufs gegnerische Tor zur lief, einen Verteidiger aussteigen und Kühlem im Troisdorfer Tor schlecht aussehen ließ. Noch 3 Minuten zu spielen, das Spiel war wieder offen. Durch diesen Treffer bekamen die Hausherren Auftrieb, machten nochmal richtig Tempo. 30 Sekunden vor Schluß dann die beste Chance zum Ausgleich, als Nils Bohle aus kürzester Distanz die Scheibe nicht richtig erwischte. Doch es sollte nicht sein. 10 Sekunden vor Schluß nahm Anton Weißgerber Kai Frenzel zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Doch schon der erste Aufbauversuch blieb in der starken Troisdorfer Deckung hängen. Einmal konnte Florian Kiel noch die Scheibe vom leeren Tor fernhalten, dann kam Ernst Reschetnikow an den Puck und vollendete zum 2:4 Endstand ins leere Tor. An diesem Abend zeigte sich klar, warum Troisdorf ungeschlagen auf Platz eins steht. Die genaueren Pässe, das schnellere Umschalten zwischen Offensive und Defensive und vor allem die größere Routine sorgten dafür, das die Ice Dragons trotz hervorragender Leistung und tollem Kampf am Ende verdient unterlagen. Tore: 0:1 Kiedewicz/Koslowski (11:53); 0:2 Keßler/Kaltenborn/Reschetnikow (13:00); 1:2 Preuße/Linnenbrügger (13:45); 1:3 K.Kühlem/Lütgen (29:14) PP1; 2:3 Batraks (56:15) UZ1; 2:4 Reschetnikow (59:59) EmptyNet Strafen: Herford 12 Troisdorf 16 (icehockeypage.de/Pressemitteilung Ice Dragons Herford/06.03.2010) Grizzly Adams Wolfsburg: Grizzlys verlieren in Mannheim Nach vier Siegen in Folge mussten die Grizzly Adams am Freitagabend in Mannheim erstmals das Eis wieder als Verlierer verlassen. Bei der 1:2 (1:1/0:0/0:1) Niederlage im Spitzenspiel des 53.Spieltags war nur Ken Magowan für die Niedersachsen erfolgreich, die aber weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz bleiben. 1:1 unentschieden endete das Auftaktdrittel. Bereits in der dritten Spielminute hatte Francois Methot die Gastgeber in Führung geschossen. EHC-Torjäger Ken Magowan antwortete in der 12.Minute mit dem Ausgleich. Ihrem Torwart Fred Brathwaite hatten es die Adler zu verdanken, dass es in der Folgezeit bei dem einen Gegentor blieb. Trotz vieler guter Möglichkeiten auf beiden Seiten endete das Mitteldrittel torlos. Brathwaite bei den Adlern und Daniar Dshunussow im Trikot der Grizzlys ließen zunächst keine weiteren Treffer zu. So dauerte es auch im umkämpften Schlussdrittel bis zur 53.Minute, ehe Ronny Arendt mit einem Schuss aus der Drehung das entscheidende Tor erzielte. Die Grizzlys setzten in den letzten Minuten noch einmal alles auf eine Karte, der erneute Ausgleich fiel aber nicht mehr. Weiter geht es für den EHC Wolfsburg am Sonntag. Ab 14.30 Uhr ist dann der ERC Ingolstadt zu Gast in der VOLKSBANK BraWo EisArena. (icehockeypage.de/Pressemitteilung Grizzly Adams Wolfsburg/06.03.2010) Rote Teufel Bad Nauheim: Ergebnisinfo Eishockey-Oberliga: Bittere Niederlage für den EC Bad Nauheim: mit 3:6 (1:2, 1:3, 1:1) verlieren die Hessen ihr Heimspiel gegen Füssen, das somit wieder Hoffnung auf die Playoffs verspürt. Matchwinner für die Bayern war die Reihe um den Ex-Teufel Kevin Lavallee, die alle sechs Tore markierte.. Das Spiel begann mit einem Paukenschlag, als Maaßen nach nur 49 Sekunden das 1:0 für die Gäste markierte. Der EC brauchte ein paar Minuten, bekam dann das Match aber allmählich in den Griff. Baldys machte folgerichtig den Ausgleich in der 10.Minute. Die Gastgeber hatten weitere Chancen, versäumten es aber nachzulegen. So legten die Bayern nach einem Konter durch Nadeau auf 2:1 vor. Und es kam noch dicker: Sekunden vor der ersten Pause kassierte EC-Kapitän Alexander Baum nach einem Kniecheck mit Verletzungsfolge an Füssens Rohwedder gar eine Spieldauerstrafe. Der EC war also fünf Minuten lang ein Mann weniger, zudem kassierte Chris Eade eine weitere Strafe zu Beginn des Mitteldrittels. Das Zwei-Mann-Powerplay nutzte Lavallee zum 3:1 für die Bayern. Aber auch die Hausherren bekamen die Chance, durch Strafen der Gäste mit zwei Mann mehr zu agieren, Piwowarczyk nutzte dies zum Anschluss in der 27.Minute. Die Allgäuer blieben vor allem mit Kontern gefährlich, so traf Maaßen in der 30.Minute erst den Pfosten und zwei Minuten später mit einem Rebound zum 4:2. Ex-Teufel Lavallee erhöhte kurz vor der zweiten Pause gar auf 5:2, nachdem die Hausherren einfach ohne Fortune agierten. Auch im letzten Drittel ging nicht viel für die Roten Teufel, während bei den Bayern so gut wie alles klappte. Die Vorentscheidung machte somit in der 47.Minute Maaßen, der seinem Team zusammen mit dem starken Lavallee drei Punkte fast im Alleingang bescherte. Das 3:6 durch Breiter war da Sekunden vor Schluss nur noch Ergebniskosmetik. "Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die heute wieder mal Verletzungen mit Junioren kompensieren musste und dies grandios gemacht hat. Hoffentlich kommt dieser Sieg im Kampf um die Playoffs nicht zu spät", sagte EVF-Trainer Holzmann nach dem Spiel. "Füssen hat gut gespielt. Bei uns haben einige zu wenig Verantwortung übernommen. Das müssen wir besser machen. Noch ist aber nichts vorbei, auch wenn es heute Abend lange Gesichter im Publikum gab. Wir wollen Sonntag gewinnen, und dann sieht die Welt hoffentlich schon wieder ganz anders aus", resümierte Fred Carroll die Partie. Am Sonntag müssen er und seine Spieler nun also nach Rosenheim, das heute mit 3:5 in Landsberg unterlag, so dass aus dem Zwei- ein Dreikampf um Platz vier geworden ist. EC Bad Nauheim - EV Füssen 3:6 (1:2, 1:3, 1:1) Tore: 0:1 (00:49) Maaßen (Nadeau, Lavallee) 1:1 (09:30) Baldys (Piwowarczyk, Eade) 1:2 (14:18) Nadeau (Lavallee, Naumann) 1:3 (22:48) Lavallee (Helmbrecht, Nadeau) PP 5-3 2:3 (26:06) Piwowarczyk (Gare, Richardson) PP 5-3 2:4 (32:29) Maaßen (Nadeau, Okonek) 2:5 (37:19) Lavallee (Helmbrecht, Nadeau) 2:6 (46:38) Maaßen (Lavallee, Friedl) 3:6 (39:39) Breiter (Barta, Cardona) Strafminuten: ECN 6 + 5+SD (Baum) / EVF 12 + 10 (Naumann) Zuschauer: 998 (icehockeypage.de/Pressemitteilung Rote Teufel Bad Nauheim/06.03.2010) Kaufbeuren Joker: Beim Tabellenführer ist nichts zu holen Erwartungsgemäß unterlagen die Kaufbeurer Joker beim Spitzenreiter EHC München vor 2.364 Zuschauern mit 6:2. Ken Latta setzte wie angekündigt mit vier Sturmreihen plus sieben Verteidger nahezu seinen gesamten Kader ein und konnte auch wieder auf Go Tanaka zurückgreifen. Die erste Chance des Spiels hatte auch gleich der kleine Japaner. Mit seinem Schuß hatte Münchens Goalie Elwing mehr Mühe als ihm lieb sein konnte. Im direkten Gegenzug fiel allerdings bereits der Führungstreffer für die Hauptstädter. Dylan Gyori war nach einem Abpraller zur Stelle und überwand Thomas Tragust im Kaufbeurer Kasten. Auch beim 2:0 durch Patrick Seifert machte die Kaufbeurer Abwehr nicht den besten Eindruck. Auf der Gegenseite vergaben die Joker ihre Möglichkeiten für den Anschlußtreffer. Als eine Kaufbeurer Strafzeit angezeigt war, spielte der Topfavorit ganz ruhig weiter und Kevin Lavallee erhöhte auf 3:0. Kurz vor der Drittelpause ließ Neville Rautert gar das 4:0 erneut in Überzahl folgen, als erneut München den wichtigen Rebound vor dem Tor holte. Doch auch die Joker zeigten, dass sie in Überzahl gefährlich sind. Bei der dritten Strafzeit gegen die Gastgeber zog Mats Lindmark einfach von der blauen Linie ab und die Scheibe zappelte zum 5:1 im Netz. Der Schwede zeigte sich torhungrig und beendete auch das nächste Überzahlspiel mit dem 5:2 per Direktschuß. Sollte hier noch etwas möglich sein? Wenig später hatte Petr Sikora die große Möglichkeit, weiter heran zu kommen, als er einen schönen Paß von Mike Wehrstedt, der hinter dem Tor stand, aus kürzester Entfernung nicht im Tor unterbringen konnte. Im letzten Drittel schien es, als ob sich beide Mannschaften nicht weiter weh tun wollten. München wollte wohl nicht mehr und Kaufbeuren hätte ein kleines Eishockeywunder gebraucht, um dem Spiel noch einmal eine Wende zu geben. Zwar versuchten die Kaufbeurer noch einmal alles, doch weder Daniel Oppolzer noch Anton Saal konnten die guten Kaufbeurer Möglichkeiten verwerten. Fünf Minuten vor Schluß rutschte schließlich Thomas Tragust ein Schuß von Neville Rautert zum 6:2 Endstand unglücklich durch die Beine. Kurioses ergab sich schließlich 156 Sekunden vor dem Ende. Zuerst nahm Münchens Trainer Cortina eine Auszeit. Direkt im Anschluß ließ sich auch Ken Latta nicht lumpen und nahm ebenfalls von seinem Recht auf Auszeit gebrauch. Aufgrund der klaren Spielstandes zu einem so späten Zeitpunkt im Spiel sicherlich eine eher seltene Maßnahme. Die letzte Chance des Spiels vergab schließlich Daniel Menge, der einen Schlagschuß von Jakub Körner, der in Überzahl knapp am Tor vorbeistrich und von der Bande wieder zurück prallte, leider nicht im Kasten unterbrachte. (icehockeypage.de/Pressemitteilung Kaufbeuren Joker/06.03.2010) Königsborner Bulldogs: KJEC feiert auch gegen Mannheim ein Torfestival - Ungefährdeter 11:3-Erfolg gegen Rhein-Neckar-Stars Eishockey Regionalliga-Endrunde Königsborner JEC – Rhein-Neckar-Stars 11:3 (5:1, 6:0, 0:2) Das vorletzte Heimspiel in der Endrunde der diesjährigen Regionalliga-Saison bestritt der Königsborner JEC gegen die Rhein-Neckar-Stars. Nach den beiden Kantersiegen gegen Neuss und Dinslaken feierten die Bulldogs auch gegen den Vorletzten ein Schützenfest und gewannen ungefährdet mit 11:3. Eröffnet wurde der Torreigen durch André Kuchnia in der 3. Minute. Drei Minuten später erhöhte der Kanadier Derek Picklyk zum 2:0. Die mit nur zwei Reihen angereisten Gäste hielten zu Anfangs aber noch gut mit und konnten in der 14. Minute auf 2:1 verkürzen. In Gefahr brachte das den KJEC aber nicht, denn nun legten die Bulldogs wieder einen Gang zu und konnten das Resultat durch Treffer von Tim Linke (16.), Igor Vyskoc (17.) und Igor Cillik (20.) bis zur Pause auf 5:1 hoch schrauben. Auch im mittleren Abschnitt hatten die Gäste aus Baden Württemberg nicht den Hauch einer Chance. Nach gerade einmal 22 Sekunden schoss André Kuchnia, der trotz Rückenproblemen spielte, das 6:1. Auch im weiteren Verlauf fielen die Tore wie reife Früchte. Nur eine Minute später konnten die rund 100 Zuschauer in der Eissporthalle Unna das 7:1 durch Igor Furda bejubeln. Nachdem Derek Picklyk (27.) und Igor Cillik (32.) mit ihren jeweils zweiten Treffern sogar auf 9:1 für die Bulldogs erhöhten, konnte einem der überforderte Gegner fast schon Leid tun. Den zehnten Treffer für Königsborn steuerte in der 35. Minute Roosters-Förderlizenzspieler Marlon Czernohous bei. Bulldogs-Trainer Willi Tesch nutzte das Spiel im weiteren Verlauf als bessere Trainingseinheit und probierte nach Belieben aus. Durch die Umstellungen erhielt auch die dritte Reihe ihre Einsätze, was diese mit dem 11:1 durch Juniorenspieler Jan Hüning dankte. Zum letzten Spieldrittel erhielt auch Königsborns Juniorentorwart Jan Moritz Schäfer Eiszeit und durfte in den letzten 20 Minuten erstmals Regionalligaluft schnuppern. Obwohl er sichtlich motiviert war und seine Aufgabe gut erledigte, konnte er nicht verhindern, dass die Gäste in der 43. Minute zum 11:2 trafen und in der 47. Minute noch auf 11:3 verkürzten. Die Bulldogs wollten den tapfer kämpfenden Gegnern ihre knapp 350 Kilometer weite Heimfahrt nicht noch weiter vermiesen und beließen es beim 11:3. Statistik: Königsborner JEC - Rhein-Neckar-Stars 11:3 (5:1, 6:0, 0:2) Strafen: Königsborner JEC 8 - Rhein-Neckar-Stars 12 Zuschauer: 100 Tore: 1:0 (3.) A. Kuchnia (Furda, Langmann), 2:0 (6.) Picklyk (Linke, Czernohous), 2:1 (14.), 3:1 (16.) Linke (Picklyk, Czernohous), 4:1 (17.) Vyskoc (Pickly, Cillik), 5:1 (20.) Cillik (Furda, Vyskoc), 6:1 (21.) A. Kuchnia (Cillik, Bitter), 7:1 (22.) Furda (Cillik, A. Kuchnia), 8:1 (27.) Picklyk (Linke, Czernohous), 9:1 (32.) Cillik (Picklyk, Vyskoc), 10:1 (35.) Czernohous (Linke, Vyskoc), 11:1 (36.) Hüning (Bitter, Schwerdtfeger), 11:2 (43.), 11:3 (47.) Der KJEC spielte in folgender Aufstellung: Tor: Jonas Langmann (00:00 bis 40:00 Minute), Jan Moritz Schäfer (40:00 bis 60:00 Minute) Verteidigung: Kai Domula, Niko Bitter, Dennis Buchwitz, Benedikt Rangen, Igor Vyskoc Sturm: Marlon Czernohous, Igor Cillik, Derek Picklyk, Igor Furda, Lennart Schwerdtfeger, André Kuchnia, Jan Hüning, Tim Linke (icehockeypage.de/Pressemitteilung Königsborner Bulldogs/05.03.2010) Ratinger Ice Aliens: Sonntag kommt es am Sandbach zum „Finale“ Wie erwartet haben es die Ice Aliens nun am Sonntag um 18.00Uhr selbst in der Hand gegen Lippe-Hockey-Hamm den Einzug in die Pre-Play-Offs zu schaffen. Beide Mannschaften verloren ihre Freitagsspiele, Hamm zuhause mit 1:6 gegen die Moskitos aus Essen und die Ice Aliens 10:3 in Duisburg. Die Ausgangslage ist klar: Da die Gäste aus Hamm einen Punkt vor den Ratingern in der Tabelle liegen, muss den Ice Aliens eigentlich ein 3-Punkte Sieg in der normalen Spielzeit gelingen. Falls jedoch die DEG 1b in Königsborn nicht punkten sollte, dann wären alle drei Mannschaften punktgleich. In diesem Fall würde eine Minitabelle erstellt. Um Hamm dann zu überflügeln würde sogar ein Sieg im Penaltyschießen reichen. Auf jeden Fall ist für eine enorme Spannung, die es in der diesjährigen Spielzeit so noch nie gegeben hat, gesorgt. Die Verantwortlichen erwarten daher auch eine entsprechende Zuschauerzahl. Dies Spiel ist für uns ein Parameter, aus dem wir ersehen können, wie die Ratinger zum Eishockeystandort stehen, meint Schatzmeister Rainer Merkelbach. Erstmals seit vielen Jahren haben wir wieder die Chance in die Runde der letzten vier Mannschaften einzuziehen. Das sollte doch für alle Fans Grund genug sein in die Halle zu pilgern. Trainer Alexander Jakobs und seine Spieler sind jedenfalls heiß auf dieses Spiel und werden alles geben um Platz 4 zu erreichen. (icehockeypage.de/Pressemitteilung Ratinger Ice Aliens/05.03.2010) Hamburg Freezers: Trotz dreimaliger Führung: Freezers unterliegen Iserlohn mit 3:4 Hamburg (ots) - Die Hamburg Freezers haben ihre Partie des 53. Spieltags vor 6185 Zuschauern in der Color Line Arena verloren. Trotz dreimaliger Führung stand es am Ende 4:3 (1:2, 1:1, 2:0) für die Iserlohn Roosters. Nachdem die Partie aufgrund einer von Maximilian Brandl zerschossenen Scheibe erst mit fünfzehnminütiger Verspätung beginnen konnte, markierte Francois Fortier (7.) den ersten Treffer der Partie: Freigespielt von Clarke Wilm ließ Hamburgs Rekordtorschütze Danny aus den Birken per Körpertäuschung keine Chance und legt den Puck in Unterzahl zum 1:0 ins Netz. Den Ausgleich durch Michael Wolf im Powerplay (13.) beantwortete Vitalij Aab (14.) exakt 100 Sekunden später, als er seinen eigenen Abpraller über die Linie stochern konnte. Der erneute Ausgleich fiel wiederum in Überzahl, Ryan Ready (28.) hieß der Torschütze. In der Folge verflachte die Partie etwas, für den Weckruf sorgte Clarke Wilm (39.) noch vor der zweiten Pause, als er einen Schuss von Stephan Retzer zum 3:2 abfälschte. Kurz nach dem Wechsel glichen die Roosters durch Robert Hock (45.) zum dritten Mal an diesem Abend aus. Für die Entscheidung sorgte Adrian Veideman (56.) vier Minuten vor Spielende. Am Sonnabend trainieren die Freezers um 11 Uhr in der Volksbank Arena. Das nächste Spiel steigt am Sonntag, 7. März um 14.30 Uhr bei den Hannover Scorpions. Endergebnis: Hamburg Freezers - Iserlohn Roosters 3:4 (2:1, 1:1, 0:2) Aufstellungen: Hamburg Freezers: Goepfert (Pelletier) - Ratchuk, Biron; Dotzler, Karalahti; Retzer, Walter; Schön - Fortier, Wilm, Aab; King, Barta, Mueller; Tripp, Loppi, Pielmeier; Henrich, Ostwald, Brandl - Trainer: Paul Gardner Iserlohn Roosters: Aus den Birken (Stefaniszin) - Ardelan, Wilford; Insana, Danielsmeier; Langwieder, Veidemann - Ready, Swanson, Giuliano; Wolf, Hock, Hancock; D. Sparre, Christensen, Roy; Hommel, Rupprich, K. Sparre - Trainer: Ulrich Liebsch Tore: 1:0 - 6:17 - Fortier (Wilm) - SH1 1:1 - 12:13 - Wolf (Ardelan, Christensen) - PP1 2:1 - 13:53 - Aab (Wilm, Fortier) - EQ/sechster Feldspieler 2:2 - 27:30 - Ready (Swanson, Roy) - PP1 3:2 - 38:43 - Wilm (Retzer, Aab) - EQ 3:3 - 44:01 - Hock (Wolf, Hancock) - EQ 3:4 - 55:56 - Veideman (Hancock, Wolf) - EQ Strafen: Hamburg: 10 Minuten - Iserlohn: 4 Minuten Schüsse: Hamburg: 25 (11 - 7 - 7) - Iserlohn: 30 (12 - 7 - 11) Schiedsrichter: Marcus Brill (Thomas Gemeinhardt, Felix Winnekens) Zuschauer: 6185 (icehockeypage.de/Pressemitteilung Hamburg Freezers/05.03.2010) Schweinfurt Mighty Dogs: Einladung zum Fanstammtisch Eine mehr als durchwachsene Saison 09/10 ist zu Ende. Selten war eine Spielzeit so ereignisreich wie die abgelaufene. Meisterschaft, Aufstiegsverzicht, Querelen mit der ESBG, Spielerabgänge, neuer Trainer, Verletzungen, Hallendachproblematik, Aufstiegsrundeneinzug, Spielwertungen, evtl. Abstiegsrunde, dann doch wieder Aufstiegsrunde, Traineraufgabe, desolate Zwischenrunde, etc. - an Themen, die noch aufgearbeitet werden können bzw. zu denen es sicherlich jede Menge Fragen gibt, mangelt es nicht. Und es soll auch schon ein kleiner Einblick in die Planungen der kommenden Saison gegeben werden. Aus diesem Grund möchten wir am 12.03.2010 um 18.30 Uhr in die Eisbahngaststätte Overtime zu einem Fanstammtisch einladen. Anwesend werden neben der Abteilungsleitung auch der ein oder andere Spieler sein, um den Fans Rede und Antwort stehen. Im Anschluß findet um 20.00 Uhr im übrigen das Finalspiel um die Bayerische Bezirksligameisterschaft unserer 1b gegen Bad Wörishofen statt. (icehockeypage.de/Pressemitteilung Schweinfurt Mighty Dogs/05.03.2010) |
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