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IHP-Pressecenter 08.März 2010 Drucken E-Mail
pressecenterDie aktuellen Pressemitteilungen und Spielberichte

Adendorfer EC, Wölfe Schönheide, Saale-Bulls Halle, Eispiraten Crimmitschau, Iserlohn Roosters, Bad Liebenzell Black Hawks, Neusser EV, Moskitos Essen, Troisdorf Dynamite, EHC Timmendorfer Strand, Elche Dortmund, Peißenberg Eishackler, Bären Neuwied, Ratinger Ice Aliens, Wedemark Scorpions, Königsborner Bulldogs, Kaufbeuren Joker, Rote Teufel Bad Nauheim, Passau Black Hawks, Grizzly Adams Wolfsburg, Hamburg Freezers




Adendorfer EC:  Der k.o. kam nach jeweils 8 Minuten

Es dauertet jeweils acht Spielminuten bis der Adendorfer EC sein Knock- out bekam und die Piranhas begannen aufzudrehen. Zwei Spiele gegen den Tabellenführer hatte der Adendorfer EC am vergangenen Wochenende zu absolvieren und zweimal musste sich das Team mit deutlichen Niederlagen abfinden.
Während das Heimspiel am Freitagabend mit 1:9 nicht zweistellig verloren wurde, konnte Adendorf, trotz einer besseren Leistung in Rostock dieses Ergebnis nicht verbessern und wurde mit einer 1:11 Niederlage nach Hause geschickt. Verblüffend waren die Parallelen in diesen Spielen. Bis zur achten Spielminute hielt der AEC gut mit und konnte zahlreiche Torchancen vorweisen. „Ich war richtig überrascht, ihr hattet uns im Griff“, analysierte ein REC- Fans die ersten Minuten in Rostock. Doch innerhalb weniger Sekunden waren alle Hoffnungen dahin. So wie schon am Freitagabend in Adendorf, sorgte auch ein Doppelschlag an der Rostocker Schillingallee innerhalb weniger Sekunden für die Wende im Spiel. Der Rostocker EC drehte auf und zeigte in allen Belangen seine Klasse. Dass der AEC aber kein Opferlamm war zeigte in Rostock die Spielerwahl des Abend. REC- Goalie Patrick Hoffmann wurde auf Rostocker Seite zum Spieler des Abends gewählt. Eine verdiente Auszeichnung, da Hoffmann mit zahlreichen tollen Paraden die Adendorfer Stürmer bei ihren vielen 100%igen Torchancen zur Verzweiflung brachte.
Adendorfer EC - Rostocker EC 1:9 (0:3, 1:4, 0:2)
0:1 Koubenski (Dreischer, Stramkowski), 0:2 Nighbert (Henk, Herbst), 0:3 Nighbert (Stratmann, Herbst), 0:4 Stratmann (Nighbert, Henk), 1:4 Buckup (Schmidt), 1:5 Stramkowski (Bartanus, Dreischer), 1:6 Bartanus (Stramkowski, Dreischer), 1:7 Nighbert (Reckers, Herbst), 1:8 Nighbert (Henk, Herbst), 1:9 Koubenski (Dreischer, Bartanus) Strafen: AEC 26 min. --- REC 14 min. Zuschauer: 665
Rostocker EC - Adendorfer EC 11:1 (5:0, 5:0, 1:1)
1:0 Stratmann (Stramkowski, Bartanus), 2:0 Sharapa (Reckers), 3:0 Stratmann (Penalty), 4:0 Henk (Stratmann, Koubenski), 5:0 Buchen (Brümmer, Herbst), 6:0 Henk (Dreischer, Bartanus), 7:0 Stratmann (Herbst, Nighbert), 8:0 Henk (Stratmann, Herbst), 9:0 Bartanus (Stramkowski, Dreischer), 10:0 Stratmann (Henk), 10:1 Gorbenko (Zech, M. Hofmann), 11:1 Bartanus (Henk, Koubenski) Strafen: REC 20 min. + 10 min. (Dreischer wg. Check von hinten) --- AEC 20 min. Zuschauer: 975



Wölfe Schönheide:  Wölfe können Tornado-Abwehr nicht knacken

Vor über 1000 Zuschauern im Nieskyer Waldstadion, darunter rund 70 mitgereiste Wölfefans, mußte sich der EHV Schönheide 09 am Samstagabend den heimstarken Tornados vom ELV Niesky mit 0:3 (0:1, 0:1, 0:1) geschlagen geben und hat, bei acht Punkten Rückstand auf die Lausitzer, nur noch theoretische Chancen, den dritten Platz in Regionalliga Ost zu erreichen. In der taktisch geprägten und ausgeglichenen Partie bissen sich die Wölfe vor allem an der Tornado-Abwehr die Zähne aus und fanden letztendlich auch kein probates Mittel, um Nieskys starke Torfrau Yvonne Schröder zu überwinden.
Beim letzten Heimauftritt der Tornados in dieser Saison fanden zunächst die Wölfe besser ins Spiel und erarbeiteten sich optische Feldvorteile. Die überraschend defensiv eingestellten Hausherren überließen den Gästen das Spiel und suchten, aus einer sicheren Abwehr heraus, ihre Chance im Konterspiel. Nachdem der EHV 09 mit drei, vier guten Aktionen die Führung auf dem Schläger hatte, nutzten die Tornados einen der wenigen Gegenstöße zur schmeichelhaften 1:0- Führung durch Mojmir Musil (8.). Bis zum Ende des ersten Drittels hätten die Wölfe mehrfach ausgleichen können, doch eine bestens aufgelegte Yvonne Schröder im ELV- Gehäuse war nicht zu überwinden.
Im Mitteldrittel übernahmen nun die Tornados etwas mehr die Initiative und kamen vor allem in Überzahl zu besten Chancen, welche aber ein ebenfalls guter EHV- Keeper Sebastian Modes zunächst allesamt zunichte machte. Bei den Wölfen ließ die Torschussquote deutlich nach, was wohl auch dem kräfteraubenden Anrennen im ersten Drittel geschuldet war. Als sich alle auf ein torloses zweites Drittel eingestellt hatten, war es Sebastian Greulich, welcher mit einem abgefälschten und deshalb unhaltbaren Schuss von der blauen Linie auf 2:0 (38.) für die Tornados erhöhte.
Kämpferisch kann man den Wölfen auch im letzten Abschnitt keinen Vorwurf machen, denn sie blieben auch weiterhin spielerisch das etwas bessere Team und versuchten noch einmal alles, um zum Anschlusstreffer zu kommen. Die Chancen dazu waren auch da, doch an Nationaltorhüterin Schröder war einfach kein Vorbeikommen. Als nach dem letzten Seitenwechsel im Freiluftstadion auch ein Powerplay der Wölfe ohne Erfolg blieb, waren es die Tornados, welche in der 54. Minute mit dem 3:0 durch Verteidiger Markus Adamsky für die Vorentscheidung in einem ausgeglichenen und fairen Spiel sorgten.
Statistik: Tore: 1:0 Musil (Schlich S., Schlicht D.) 07:23 2:0 Greulich (Schwabe, Musil) 37:47 5-4 3:0 Adamsky (Noack, Brill) 53:03 Strafen: ELV 8 EHV 10 Zuschauer: 1012



Saale-Bulls Halle:  "Historischer Sieg" - 2:1-Pokalerfolg in Leipzig

Am Sonntagabend kurz nach 20 Uhr war die „Sensation“ in Leipzig perfekt: Die Saale Bulls haben die Blue Lions im ersten Pokalfinal-Spiel mit 2:1 (1:0, 1:1, 0:0) geschlagen und somit den Messestädtern die erste Pflichtspielniederlage 2009/10 zugefügt. Damit gelang den Saale Bulls der erste „3-Punkte-Sieg“ bei den Sachsen für eine hallesche Mannschaft überhaupt – bislang stand „nur“ ein Penaltyerfolg aus dem Jahr 2006 für Halle zu Buche.
Im 350.Spiel der Vereinsgeschichte gingen die Saale Bulls im ersten Drittel durch einen Treffer von Matthias Schubert mit 1:0 in Führung – ein gutes Omen. Denn wann immer „Schubi“ eine 1:0-Führung erzielte, gingen die Bulls am Ende als Sieger vom Eis. Auch zum mittlerweile neunten Mal hielt seine persönliche Serie an.
Die Mannen um Kapitän Kasperczyk und dem überragend haltenden Norbert Pascha zeigten an diesem Abend den absoluten Siegeswillen, der nötig ist, um in der Alten Messehalle gegen die Gastgeber bestehen zu können. Und so war es auch „Kaspi“ vergönnt, im Mitteldrittel den zweiten Treffer für den ESC Halle 04 e.V. zu erzielen – sein 100.Tor im Bulls-Dress. Auch der Anschlusstreffer der Gastgeber durch Daniel Bartell und das Aufbäumen der Leipziger im letzten Drittel gegen die drohende Niederlage konnte am Ende nichts mehr daran ändern, dass die Bulls am Ende verdient das erste Duell um den Pokalsieg für sich entscheiden konnten.
Doch Vorsicht ist geboten: Im Rückspiel am nächsten Sonntag können die Leipziger den Bulls den Pokalsieg noch entreißen. In den bisherigen drei Duellen am Gimritzer Damm gingen die Lions jeweils als Sieger vom Eis und erzielten immer mindestens 2 Treffer in der regulären Spielzeit. Für Spannung und ein volles Haus dürfte also jetzt schon gesorgt sein, wenn es am 14.03. dann zum großen „Showdown“ beider Mannschaften am Gimritzer Damm kommt. (Jy)



Eispiraten Crimmitschau:  Eispiraten gehen in die Playdowns mit Heimrecht gegen die Hannover Indians

Bereits am vorletzten Spielwochenende der 2.Eishockey-Bundesliga ist die Entscheidung bzgl. der Playdown-Runde für die Eispiraten Crimmitschau gefallen. Als Zwölfter treffen die Westsachsen ab Dienstag, 16.03.2010 auf die Hannover Indians in der ersten best-of-seven Entscheidungsrunde. Damit gelten die folgenden Spieltermine: 16.03., 19.03., 21.03., 23.03., 26.03., 28.03., 30.03. Hinweis: Die Runde endet sobald ein Team vier Siege für sich errungen hat. Der Unterlegene muss in die entscheidende zweite Runde gegen den Verlierer der anderen Paarung und spielt dort einen Absteiger aus.
Die andere Paarung bestreiten auf jeden Fall die Wölfe Freiburg als Tabellenletzter. Der Gegner hier könnte unter Umständen bereist am kommenden Freitag im Derby der Dresdner Eislöwen bei den Eispiraten Crimmitschau entschieden werden. Sollte Dresden gewinnen, oder ab der direkte Konkurrent Bremerhaven nicht gewinnen, werden die Nordmänner aus Bremerhaven in die Playdowns mit Heimrecht starten müssen.

Schwaches letztes Drittel führt zu 1:4-Heimniederlage
Nach einer erneuten mangelhaften Chancenauswertung gegen den SC Riessersee und einem schwachen Beginn im letzten Drittel unterliegen die Eispiraten auch im Heimspiel am Sonntagabend. Mit 1:4 musste man sich gegen den SCR geschlagen geben, wobei es nach 40 Minuten ausgeglichen 1:1 stand. Gegen den SC Riessersee begannen die Eispiraten die ersten 20 Minuten klar spielbestimmend. Trotz reihenweise guter Chancen versäumten es die Westsachsen jedoch ein Tor zu erzielen. Bereits nach 5 Minuten hätte die Führung fallen können, doch mindestens nach einem druckvollen Powerplay in der 11.Minute müssen. Jedoch blieb dieses mit guten Chancen ungenutzt. Im zweiten Drittel versuchten die Gäste aus Riessersee das Spiel etwas mehr an sich zu ziehen. Dies gelang zeitweise auch und führte zudem in der 27.Minute zur Führung. Nachdem die Eispiraten ein Unterzahlspiel überstanden hatten, verlor man ein Bully im gegnerischen Drittel. Den darauffolgenden Konter nutzte Tim Regan für das 0:1. Doch diese Führung dauerte nur bis zur 35.Minute. Nachdem die Westsachsen erneut ein Unterzahl überstanden hatten, setzte man anschließend zum direkten Gegenzug an. Nach Vorarbeit von Kevin Young, der den Puck gerade noch zu Andy Contois brachte, war es dieser der die Scheibe im gegnerischen Tor unterbrachte. Damit gingen beide Teams mit einem ausgeglichenen 1:1 in die Kabinen zur 2.Pause. Den Start des letzten Drittels verschliefen die Westsachsen gleich vollkommen. Die Riesserseeer starteten dagegen mit einem Powerplay, was die Eispiraten zunächst unter Kontrolle brachten. Doch anstatt einfach die Scheibe zu klären, versuchte man sich im Komplizierten und verlor die Scheibe im eigenen Drittel. Garett Bembridge nutzte dies und versenkte den Puck zum 1:2. Beflügelt vom zweiten Treffer drückte Riessersee nun auch auf das dritte Tor. Erneut ein dicker Patzer der Crimmitschauer Hintermannschaft ließ dies auch zu und Marcus Sommerfeld vollendete zum 1:3. Und es folgte noch schlimmer. Ein folgendes Powerplay konnte erneut Garett Bembridge nutzen. Im Nachschuss überwandt er den geschlagenen Marko Suvelo im Tor und machte damit den 1:4-Sieg perfekt. Zwar fingen sich die Eispiraten wieder etwas und drückten zu Ende des Drittels auf einen weiteren Treffer, allerdings ließ dies der SCR nicht mehr zu. Am Ende liefen die Sachsen erneut ihrer schwachen Chancenauswertung nach und leisteten sich zudem zu Beginn des letzten Abschnitts gravierende Fehler in der Abwehr.
Torfolge: 0:1 (26:09) Tim Regan (Andrew McPherson, Kevin Kapstad) 1:1 (34:53) Andy Contois (Kevin Young, Kevin Saurette) 1:2 (44:48) Garett Bembridge (Überzahl-Tor) (Josef Frank) 1:3 (46:00) Marcus Sommerfeld (Andrew McPherson, Tim Regan) 1:4 (48:54) Garett Bembridge (Überzahl-Tor) (Brad Self, Josef Frank) Zuschauer: 1.177

Bietigheim zu stark für die Eispiraten
Bereits am Freitagabend mussten sich die Eispiraten mit einer am Ende zu hoch ausgefallenen 6:1-Niederlage in Bietigheim geschlagen geben. Bis Ende des 2.Drittels präsentierten sich die Eispiraten ganz gut im Spiel. Doch am Ende der Partie spielte Bietigheim druckvoller und nutzte eiskalt die sich bietenden Chancen. Das Tor der Eispiraten zum zwischenzeitlichen 3:1 schoss Adriano Carciola im 5-3 Powerplay.
Torfolge: 1:0 (07:29) Gregory Schmidt (Kasper Degn, Dirk Wrobel) 2:0 (18:31) Alexander Serikow (Doug Andress, Andreas Geipel) 3:0 (29:03) Kasper Degn (Überzahl-Tor 2) (Thomas Goebel, Stephane Robitaille) 3:1 (39:12) Adriano (FL) Carciola (Überzahl-Tor 2) (Daniel Rau, Andre Schietzold) 4:1 (44:56) Dirk Wrobel (Dominik Hammer, Stephane Robitaille) 5:1 (46:37) Justin Kelly (Thomas Goebel, Marcel Neumann) 6:1 (48:18) Thomas Goebel (Alexander Serikow, Justin Kelly) Zuschauer: 1.552

Eispiraten testen Live-Stream im Internet
Die Zukunft der modernen Technik geht auch an den Eispiraten nicht vorüber. So wurde bereits zum zweiten Mal ein Live-Stream vom Heimspiel der Eispiraten, diesmal gegen den SC Riessersee über die vollen 60 Minuten, getestet. Dieser Test verlief sehr erfolgreich, zumal immerhin 250 User diesen Stream nutzten und neben dem Liveticker das Spiel im Sahnpark live am Rechner verfolgten. Dies soll zukünftig ein ganz neuer und einzigartiger Service der Eispiraten für Eishockey-Fans werden. Zwar kostenpflichtig aber dennoch für Jeden zugänglich will man zukünftig regelmäßig live aus dem Sahnpark berichten. Weitere Informationen dazu werden folgen.



Iserlohn Roosters:  Ticketpreise für die DEL-Saison 2010 /2011 - Brück: „Ticketpreise unverändert!“

Iserlohn (go) – Die Dauerkartenpreise von DEL-Club Iserlohn Roosters werden in der kommenden Saison unverändert bleiben. Darauf haben sich die Gesellschafter des Clubs in der letzten gemeinsamen Sitzung geeinigt. „Die wirtschaftlichen Grundvoraussetzungen haben sich für unsere Zuschauer nicht verbessert, deshalb werden die Roosters der Situation weiter Rechnung tragen“, unterstreicht Wolfgang Brück, der geschäftsführende Gesellschafter der Sauerländer. Aus Sicht des Clubs sei es wichtig, ein verlässlicher Partner zu sein, der die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aller im Blick behalte.
Deshalb bleiben auch die im vorletzten Jahr gesenkten Ticketpreise für Schülerinnen und Schüler unverändert. „Wir sind mit den Besucherzahlen gerade in diesem Bereich sehr zufrieden“, berichtet Geschäftsstellenleiter Bernd Schutzeigel, insofern gebe es keine neuen Planungen.
Für alle schnell entschlossenen Roosterfans sind die generellen Vorteile beim Dauerkartenkauf selbstverständlich gleich geblieben: So sind im Stehplatzbereich auch weiterhin zwei Gratisspiele in der Saisonkarte inklusive, im Sitzplatzkartenbereich sind es sogar vier. Bei einer Bezahlung der kompletten Dauerkarte bis zum 15. April sind das traditionelle Grillfest mit der Mannschaft, alle Vorbereitungsspiele der Saison und zusätzlich maximal 4 Einzelkarten für Hauptrundenspiele nach Wahl, zum halben Preis, inbegriffen. Außerdem sparen Sie einmalig 20 Prozent beim Einkauf von Fanartikeln. Wer bis zum 31. Mai die Dauerkarte zahlt, erhält zumindest die Testspiele der Roosters kostenfrei. Alle Dauerkartenkäufer erwerben zusätzlich ein Vorkaufsrecht für alle Play-Off-Spiele der Iserlohn Roosters in der Saison 2010 / 2011. Zusätzlich erhält jeder Käufer, der bis zum 31. Mai seine Dauerkarte komplett gezahlt hat, einen personalisierten Schal.
Wer sein Ticket lediglich vorreservieren möchte, muss bis zum 31. Mai eine Anzahlung von 250 Euro auf die Konten der Iserlohn Roosters überweisen oder direkt in der Geschäftsstelle der Eissporthalle am Seilersee bezahlen.

"Mensch, wir brauchen dich!" - Malteser-Tag bei den Iserlohn Roosters am Seilersee
Iserlohn - Am morgigen Dienstag ist Malteser-Tag in der Eissporthalle am Seilersee beim Eishockeyspiel der Iserlohn Roosters gegen den amtierenden deutschen Meister Eisbären Berlin. Die Iserlohn Roosters haben dazu über 500 Schulkinder des Mendener Walburgis-Gymnasiums und rund 100 Mitarbeiter des Malteser Hilfsdienst e.V. zu einem hoffentlich spannenden Eishockey-Abend eingeladen. Als Ehrengäste und Unterstützer werden unter anderem der Ehrenpräsident des Malteser Hilfsdienstes, Dieter Graf Landsberg-Velen aus Balve und der märkische Landrat Thomas Gemke zu Gast in der Eissporthalle am Seilersee sein. Mit „Mensch, wir brauchen dich!“, der gemeinsamen Aktion von DEL und dem Malteser Hilfsdienst, läuft seit dieser Saison ein deutschlandweiter Aufruf für mehr soziales Engagement und Verantwortung in der Gesellschaft. Der Malteser Hilfsdienst präsentiert sich am Malteser-Tag aktiv den Eishockey-Fans und informiert an Ständen sowie mit Flyern über die gemeinsame Aktion und das darin beinhaltete Förderprogramm „Fit in fair play“, einem Projekt zur Prävention von Mobbing und Gewalt an deutschen Schulen. In dieser Eishockeysaison hat das Pilotprojekt bundesweit an 16 Schulen zusammen mit Tausenden Kindern und Jugendlichen stattgefunden. Die Iserlohn Roosters haben für das Mendener Walburgis-Gymnasium die Schulpatenschaft übernommen. Gemeinsam mit den Maltesern entwickeln sie Projekte zum Training von Teamgeist, Fairness und Respekt und lernen Anti-Mobbing-Strategien kennen. Im Rahmen der Kooperation zwischen Maltesern und der Deutschen Eishockey Liga finden im März neben Iserlohn auch an allen weiteren 14 DEL-Standorten erstmalig Malteser-Tage statt.



Bad Liebenzell Black Hawks:  Black Hawks überzeugen im Heimspiel gegen Zweibrücken

Nach dem Auswärtssieg der Vorwoche stand das Rückspiel gegen die Hornets aus Zweibrücken zu Beginn unter keinem guten Stern. Neben den Ausfällen von Duhamel und Obermann (gesperrt), musste auch noch Stammtorhüter Christian Sess ersetzt werden. Keine guten Vorzeichen also.
Um es kurz zu machen – die Black Hawks spielten eine blitzsaubere Begegnung, waren von der ersten Minute an drückend überlegen und traten diszipliniert mit einer absolut geschlossenen Mannschaftsleistung auf. Coach Dorochin hatte sein Team glänzend eingestellt, nach dem 1:0 durch Ludwig in der 4. Minute hatte man nicht mehr das Gefühl, dass dieser Sieg in Gefahr geraten könnte. Timothy Rogers im Tor der Black Hawks zeigte eine sehr gute Leistung, und als Zeller in der 18. Minute das 2:0 nachlegte, war der ESC endgültig souverän.
Im 2. Drittel ließ man sich phasenweise von der etwas behäbigen Spielweise der Gäste einlullen, kam zu keinem eigenen Treffer, war aber bei den wenigen Chancen des Gegners stets auf der Höhe des Geschehens.
Aufregender wurde das Schlußdrittel, die Black Hawks erhöhten wieder das Tempo, die Chancen häuften sich, und als Marco Ludwig ins Tor traf war der Jubel groß. Zum Unverständnis aller gaben die Schiedsrichter den Treffer jedoch nicht, da der Gästegoalie das Tor verschoben hatte. Allerdings erst, nachdem der Puck die Linie überschritten hatte. Die Black Hawks liesen sich dadurch jedoch nicht aus der Ruhe bringen und blieben am Drücker. Der Anschlusstreffer der Hornets in der 51. Minute fiel dann aus heiterem Himmel in Unterzahl, bei Zweibrücken keimte kurzzeitig Hoffnung auf, aber Sergej Wittmann traf schon 2 Minuten später zum vorentscheidenden 3:1. Zweibrücken hatte nun nichts mehr entgegen zu setzen, und in der Schlußminute krönte Marko Ludwig seine gute Leistung mit dem (nun zählenden) Treffer zum 4:1
Statistik: Ergebnis 4:1 (2:0/0:0/2:1) Tore: 1:0 Ludwig (Dorochin) 2:0 Zeller (Krause, Kern) 3:1 Wittmann (Dorochin) 4:1 Ludwig (Wolf) Strafzeiten: ESC Bad Liebenzell 12 Min. EHC Zweibrücken 14 Min.
Am kommenden Wochenende hat der ESC spielfrei, bevor zum nächsten Heimspiel am 21.03. der EHC Freiburg 1b seine Visitenkarte im Polarion abgehen wird. Auch gegen diesen Gegner rechnen sich die Black Hawks einiges aus, zumal die gesperrten Stürmer Duhamel und Obermann dann wieder mit von der Partie sein werden. Bitte unterstützen Sie die Mannschaft durch Ihren Besuch! Spielbeginn ist um 19.45 Uhr.



Neusser EV:  ESC Moskitos Essen - Neusser EV 3:1 (0:1; 0:0; 3:0)

Zum Abschluss bewiesen die NEV-Cracks noch einmal Charakter. Obwohl die Partie eigentlich nur noch für die Gastgeber von Bedeutung war, lieferten die Neusser eine überragende kämpferische Vorstellung ab und schrammten nur knapp an einer dicken Überraschung vorbei.
Eigentlich war die Ausgangssituation vor der Partie klar. Für die Gastgeber ging es darum, mit einem Sieg die Endrunde für sich zu entscheiden und sich damit eine gute Ausgangssituation für die folgenden Play-offs zu sichern. Auf der anderen Seite war der NEV nach einer Saison mit Licht und (mehr) Schatten in der klaren Außenseiterrolle, doch die sollte den Fuchs-Schützlingen zum wiederholten Male liegen. Die Neusser gestalteten die Partie im ersten Abschnitt überraschend offen und verdienten sich die frühe Führung, die Sebastian Bongartz nach drei Minuten erzielt hatte. Der Neusser Stürmer hatte die minimale Lücke zwischen den Schienen von ESC-Torhüter Schmitt gefunden und das 0:1 markiert. Den Rückstand nahmen zumindest die Essener Zuschauer noch recht gelassen hin, die wohl nicht mit dem verbissenen Kampf gerechnet hatten, den der NEV in der Folgezeit liefern sollte. Mit einer geschlossenen, konzentrierten Mannschaftsleistung stellte man den Spitzenreiter vor große Probleme. Während der erneut überragende Carsten Solbach seine Vorderleute immer wieder antrieb, rückte eine Überraschung mit fortlaufender Spieldauer immer mehr in den Bereich des Möglichen. Obwohl man insbesondere in Unterzahl unter Druck stand, gelangen auch regelmäßig gefährliche Entlastungsangriffe, die durchaus zu weiteren Treffern hätten führen können. Nachdem die Essener im zweiten Drittel unter anderem zweimal am Pfosten scheiterten, vergab der NEV zwischen der 39. und der 45. Minute mehrere dicke Chancen, den Vorsprung auszubauen. In der entscheidenden Phase hatten die Gastgeber das Glück auf ihrer Seite, wobei aus Neusser Sicht Schiedsrichter Zsolt Heffler entscheidenden Anteil daran hatte, dass sich der Favorit in der Schlussphase doch noch durchsetzen sollte. Als Carsten Solbach seinen zuvor verlorenen Schläger aufsammeln wollte, erkannte David Inman die Situation schnell und setzte den Puck aus der neutralen Zone in das verwaiste Gehäuse (49.). Reklamationen über eine angebliche Abseitssituation blieben ebenso ohne Erfolg wie die wütenden Proteste nach einer weiteren umstrittenen Entscheidung, die den Gastgebern drei Minuten später eine 5:3-Überzahl bescherte. Nachdem Heffler bereits angezeigt hatte, dass ein aus dem Feld beförderter Puck abgefälscht worden war, schickte er anschließend doch noch Ronny Sassen auf die Strafbank. Zu allem Unglück wurde der Puck beim folgenden Essener Führungstreffer auch noch von einem Schlittschuh über die Linie befördert, wodurch Heffler erst recht zum Neusser Buhmann avancierte. Zwar bekam anschließend auch der NEV noch die Gelegenheit, in Überzahl eine erneute Wende herbei zu führen, Essens Finne Miettinen sorgte jedoch mit einem erfolgreichen Konter für die Entscheidung zugunsten der Hausherren. Auch wenn die Enttäuschung über die verpasste Rolle des Spielverderbers nach der Schlusssirene groß war, ernteten die Neusser für ihre engagierte Vorstellung nicht nur aus den eigenen Reihen Lob und Anerkennung.
Tore: 0:1 (3:06) Bongartz (Kozhevnikov) 1:1 (48:39) Inman (Kohmann, Hendle) 2:1 (53:06, 5-4 ÜZ) Kohmann (Grein, Miettinen) 3:1 (56:35, 4-5 UZ) Miettinen (Petrozza) Strafen: Essen 16 Neuss 20 + 10 (Sauer) Zuschauer: 758



Moskitos Essen:  Moskitos sind durch späte Tore Endrundenmeister

Die Moskitos mussten gegen Neuss aber sehr lange zittern, bevor der erste Platz in der Endrunde endlich unter Dach und Fach war. Erst in der dramatischen Schlussphase des Spiels konnte man die Begegnung mit 3:1 für sich entscheiden. Gegen die kompakt vor dem eigenen Tor stehenden Neusser, fand zunächst kein echtes Mittel. Torchancen gab es dann ab dem zweiten Drittel zwar reichlich, doch immer wieder stand Gästetorwart Carsten Solbach im Weg. War er wirklich einmal geschlagen, hatte er oft reichlich Glück, dass der Puck nicht über die Linie rutschte. Der frühe Führungstreffer der Gäste in der 4. Minute durch Sebastian Bongartz ließ den Motor der Moskitos anfangs reichlich unrund laufen. Neuss hatte zunächst die besseren Chancen, nur schleppend kamen die Moskitos in das Spiel. Ab dem zweiten Abschnitt waren die Moskitos dann endlich besser im Spiel. Jetzt reihte sich Chance an Chance, doch man blieb ohne Torerfolg. Gleich drei Schüsse der Moskitos landeten am Metall des Torgestänges, mehrfach rette Solbach oder der Puck rutschte knapp am Tor vorbei. Immer wieder drehten die Essener Spieler kopfschüttelnd ab, sie konnten einfach nicht glauben, dass der Puck nicht den Weg über die Linie finden wollte. Neuss war in dem Drittel ausschließlich in Überzahl gefährlich, aber Torsten Schmitt hielt die Moskitos mit souveränen Paraden im Spiel. Die Uhr tickte nun gegen die Moskitos, denn eine Niederlage hätte am Ende den ersten Platz gekostet. Uli Egen und Larry Suarez stellten zum letzten Drittel die ersten beiden Blöcke um. Ein Tor musste her, egal wie und genau unter diesen Umständen fiel dann auch der Ausgleich. Verteidiger David Inman hatte in der 46. Minute die Situation sofort erkannt und schoss den Puck aus der neutralen Zone in das leere Tor. Torwart Solbach hatte sein Tor gerade verlassen, um seinen Schläger aufzuheben, den er zuvor bei einer Aktion verloren hatte. Nachdem Torsten Schmitt die erneute Führung der Gäste spektakulär verhindern konnte, schlugen die Moskitos wieder zu. Im Gewühl schob Christian Kohmann den Puck zur 2:1 Führung in der 54. Minute über die Linie. Vorbei war das Spiel jedoch noch nicht. Neuss bekam direkt im Anschluss eine doppelte Überzahl und erneut war es Schmitt, der einen Treffer der Gäste verhindern konnte. Gerade wieder mit vier Feldspielern, lief Antti-Jussi Miettinen dem Neusser Verteidiger davon und konnte auch mit einem Foul nicht mehr am 3:1 gehindert werden. Jetzt war das Spiel endgültig gelaufen und die Moskitos konnten sich mit den Fans über den ersten Platz in der Endrunde freuen. Erleichtert zeigte sich auch Trainer Uli Egen: „Es läuft nicht immer nach Wunsch. Wir haben jederzeit hart weitergearbeitet. Am Ende haben wir mit dem Sieg auch den verdienten Lohn eingefahren und sind Erster der Endrunde.“ Kapitän Andre Grein fügte hinzu: „Unglaublich, wie viele Schüsse wir abgegeben haben und das Ding wollte lange Zeit einfach nicht rein.“ Für die Moskitos gab es so in der Endrunde bei einer Niederlage nach Penaltyschießen in Duisburg sonst nur Siege zu verzeichnen. In den Pre-Play-Offs kommt es am nächsten Wochenende nun zum Duell mit den Ratinger Ice Aliens, die sich im Endspiel um den vierten Platz gegen Hamm durchsetzten. Die Moskitos beginnen am Freitag auswärts in Ratingen, ehe es Sonntag in der Eissporthalle am Westbahnhof zum Rückspiel kommt. Der Sieger der Begegnungen zieht in die Play-Off-Spiele gegen die Nordlisten ein. Der Vorverkauf für das Pre-Play-Off Heimspiel am Sonntag, den 14.März um 18:30 Uhr, beginnt bereits am heutigen Montag. Stehplatzkarten für Erwachsene sind beim Partner der Moskitos-Essen, im Lottshop Roggos in der Haus-Horl-Straße in Essen-Dellwig erhältlich. Alle anderen Karten können am Donnerstag zwischen 19 und 20 Uhr in der Geschäftsstelle der Moskitos, in der Eissporthalle erworben werden. Für die Dauerkartenbesitzer eines Sitzplatzes sind die Plätze bis eine Stunde vor dem Spiel vorreserviert. Danach gehen sie in den freien Verkauf.
Tore: 0:1 (3;06) Bongartz (Kozhevnikov), 1:1 (48;39) Inman (Kohmann, Hendle), 2:1 (53;06) Kohmann (Grein, Miettinen – 5:4), 3:1 Miettinen (Petrozza – 4:5) Zuschauer: 758 Schiedsrichter: Heffler Strafminuten: Moskitos 16 – Gegner 20 + 10 Sauer



Troisdorf Dynamite:  Presse-Information

In einem über weite Strecken von den Troisdorfern dominierten Spiel gegen die Young Lions Frankfurt zogen die Schützlinge von Trainer Bernd Arnold, vor einer außerordentlichen Kulisse im heimischen ICEDOME, nach Penaltyschießen dennoch den kürzeren. Zwar mussten die Dynamite neben Manuel Warda auch auf Slawomir Kiedewicz im Sturm verzichten, konnten sich trotzdem einiges an Chancen erarbeiten, nur eben fehlte der zählbare Abschluss. Slavomir Kiedevicz konnte auf Grund der am Freitag in Herford erlittenen Verletzung am Handgelenk im Spiel gegen die Young Lions nicht mit auflaufen. Somit ist die Entscheidung über den vorzeitigen Gewinn des Regionalliga Pokals 2009/2010 durch die Troisdorf Dynamite auf den nächsten Spieltag aufgeschoben. Den ersten Spielabschnitt begannen die Dynamite recht verhalten, regelrecht verkrampft. Die Aggerstädter erkämpften sich zwar ihre Chancen, hatten jedoch kein Glück im Abschluss. Dies machten die Young Lions dann besser. In einem Überzahlspiel in der 18. Spielminute konnten sie,glücklich, durch Matthias Oertel, den bis dahin überraschenden Führungstreffer erzeilen.
Im zweiten Spielabschnitt setzten die Troisdorf Dynamite ihre Bemühungen weiter fort, aber zunächst mit wenig Erfolg. Die Dynamite machten Druck aufs Tor der Frankfurter kamen aber nicht entscheidend durch. Nils Isselhorst im Tor der Dynamite war fast beschäftigungslos, war aber, wenn gefordert, immer auf seinem Posten. Erst in der letzten Spielminute des Drittels konnten sich die Dynamite entscheidend durchsetzen. Stefan Kaltenborn setzte sich im Angriffsdrittel durch und legte die Scheibe auf Kai Kühlem ab, der dann endlich zum umjubelten Ausgleich einnetzen konnte.
Im letzten Drittel an diesem Abend rannten die Troisdorf Dynamite vergeblich gegen das Tor der Young Lions Frankfurt an, aber auch die Frankfurter kamen in der regulären Spielzeit zu keinem weiteren Treffer mehr. So musste die Partie dann im Penalty schießen entschieden werden. Hier legten die Frankfurter einen Treffer vor, doch der Troisdorfer Schütze verfehlte das Tor. Im zweiten Paar konnte zwar Troisdorf ausgleichen, aber da der Frankfurter Schütze ebenfalls getroffen hatte musste nun das letzte Paar die Entscheidung bringen. Nachdem die Frankfurter auch den dritten Penalty verwandeln konnten war die Entscheidung gegen die Dynamite bereits gefallen. Gleich schon am nächsten Wochenende geht es am Freitag, dem 12.03.2010, ab 20:00 Uhr für den EHC Troisdorf zum Rückspiel nach Frankfurt, bevor am Sonntag dem 14.03.2010 ab 18:00 Uhr das vorletzte Spiel der diesjährigen Regionalliga Pokalrunde für die Dynamite gegen den RSC Darmstadt im heimischen ICEDOME auf dem Programm .
EHC Troisdorf gegen Young Lions Frankfurt am Sonntag 07.03.2010, 18:00 Uhr Spielergebnis: 1V2 (0: 1; 1: 0; 0: 0; 0: 1)
Mannschaftsaufstellung: Tor: Nils Isselhorst, Tim Kühlem; Verteidigung: Andreas Czaika, Thorsten Metzen, Fabian Mels, Christian Neumann; Sturm: Jury Lütgen, Michael Keßler, Stefan Kaltenborn, Alexander Bill, Alexander Richard, Lucas Kürten, Kai Kühlem, Kim Koslowski, Ernst Reschetnikow.
Torfolge: 0: 1 (18.) Matthias Oertel (Paul Knihs, Martin Oertel – 5/4), 1: 1 (40.) Kai Kühlem (Stefan Kaltenborn), 1: 2 (60.) Steffen Schnürer (PN). Strafzeiten: EHC Troisdorf – 10, Young Lions Frankfurt - 12. Zuschauer: 648.



EHC Timmendorfer Strand:  Beach Boys bereit für das Saisonfinale

Zwei Spiele – zwei deutliche Siege. So liest sich die Timmendorfer Bilanz des Wochenendes, an dem die Strandjungs innerhalb von nur 24 Stunden zweimal auf die Wedemark Scorpions trafen.
Am Freitagabend wurde der alte Rivale aus der Wedemark zwar mit 6:2 wieder nach Hause geschickt, doch zeigte sich Kapitän Marcus Krützfeldt nicht wirklich zufrieden mit der Spielweise der eigenen Mannschaft. Nach 14 Minuten erzielte Torjäger Korbinian Witting den ersten Treffer des Abends. Das Tor fiel in Unterzahl und war damit bereits Wittings dritter Unterzahltreffer in fünf Spielen. Jeff Maronese erhöhte nur kurze Zeit später im Powerplay auf 2:0. Mitte des zweiten Drittels schossen Patrick Saggau und Alexandre Santos innerhalb von nur 30 Sekunden die beruhigende 4:0-Führung heraus. Das Schlussdrittel endete dann unentschieden: Während Saggau und Witting für die Heimmannschaft trafen, betrieben Reiffen und Moalim Ergebniskorrektur für die Scorpions. Negativer Höhepunkt war eine Spieldauerdisziplinarstrafe für Timmendorfs Kenneth Schnabel, der sich nach einem Check auf unfaire Weise bei seinem Gegenspieler revanchierte und somit für das Rückspiel gesperrt war.
Am Samstagabend bekamen die über 650 Zuschauer im Mellendorfer Ice House vorgeführt, wieso Beach Boys Verteidiger Marcus Klupp seit Jahren zu den besten Spielern der Liga gezählt wird. „Kluppi“ erzielte innerhalb der ersten Spielhälfte vier Treffer und sorgte damit im Alleingang für die beruhigende 4:0-Führung. Rino Schroeder, Patrick Saggau und Moritz Meyer sorgten dafür, dass es nach Ende des zweiten Spielabschnitts 7:0 für die stark aufspielenden Strandjungs stand. Im letzten Drittel markierte Jeff Maronese auf Timmendorfer Seite den Schlusspunkt und Berblinger verhinderte mit seinem Ehrentreffer weniger als zwei Minuten vor Spielende den möglichen Shut-Out für Björn Reinke im Timmendorfer Gehäuse. Somit erfüllte der EHCT seine Pflichtaufgaben und hat vor den letzten beiden Saisonspielen sein Schicksal weiterhin in den eigenen Händen – sowohl die Play-Offs als auch die Meisterschaft können noch aus eigener Kraft erreicht werden.
Aber nicht nur die Beach Boys hatten ein erfolgreiches Wochenende. Die zweite Mannschaft konnte die Celle Oilers im Halbfinale der Hanseliga schlagen und steht nun Finale. Die Schülermannschaft des EHCT besiegte den Adendorfer EC deutlich mit 8:2 und sicherte sich damit verdient die norddeutsche Meisterschaft.
Am kommenden Wochenende geht es nun um alles für die Mannschaft von Coach Matthias Schnabel. Die Beach Boys brauchen aus den letzten beiden Meisterrunden-Partien in Adendorf und gegen den Rostocker EC zwei Siege, um sicher für die Play-Offs qualifiziert zu sein und nicht auf Bremer Schützenhilfe gegen den Mitkonkurrenten aus Braunlage angewiesen sein zu müssen. Gelingt gegen den großen Favoriten aus Rostock ein deutlicher Sieg, wäre sogar noch die Meisterschaft möglich. Das Ostsee-Derby am Samstagabend (Bully 18 Uhr) im ETC hat somit absoluten Endspielcharakter und wird darüber entscheiden, ob die Saison für die Beach Boys beendet ist oder noch Play-Offs gegen die besten Mannschaften der Regionalliga West folgen. Dieses Spiel sollte sich wirklich niemand entgehen lassen, der Vorverkauf hat übrigens schon begonnen. Damit es zu einem wirklichen Endspiel kommt, muss am Freitagabend aber erst einmal das Derby beim Adendorfer EC gewonnen werden (Bully 20 Uhr). Auch wenn es für den AEC um nichts mehr geht, darf man die Heidschnucken niemals unterschätzen, zumal Derbys ja ihre ganz eigenen Regeln besitzen. Die Beach Boys können sich bei diesem wichtigen Auswärtsspiel sicherlich auch auf die Unterstützung der mitgereisten Fans verlassen, unter anderem wird sich ein Fanbus auf den Weg in die Lüneburger Heide machen (KS).



Elche Dortmund:  EHC Dortmund – EV Landsberg 5 : 2 (0:1,4:1,1:0)

Nach dem Overtime-Derbyerfolg am Freitagabend in Gelsenkirchen beim Liga-Tabellenführer Herne konnte der EHC Dortmund zwei Tage später einen 5:2-Heimsieg gegen den EV Landsberg verbuchen. Dabei war die Sonntagspartie gegen die Lechstädter ein typisches Kampfspiel und bot wahrscheinlich schon einen Vorgeschmack auf die am 16. März beginnenden Play-Offs um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. „Wir brauchten eine gewisse Anlaufzeit um ins Spiel zu kommen. Das gelang erst ab dem zweiten Drittel. Vielleicht musste auch erst der Sieg beim Herner EV verdaut werden“ meinte Elche Coach Frank Gentges nach Spielschluss in einer launigen Pressekonferenz, in der sein Gegenüber Marian Hurtik eine gewisse Zeit brauchte um nicht nur die Niederlage sondern auch zwei Spielausschlüsse gegen sein Team verarbeiten musste.
Mit großen Ambitionen hatte der EV Landsberg bereits am Samstag die Fahrt nach Dortmund angetreten, denn nach dem Freitagssieg gegen Rosenheim rechnete man sich noch gute Chancen auf Platz vier aus. Dementsprechend motiviert und engagiert starteten die Oberbayern ins Spiel gegen die Westfalen Elche. Die ersten Strafzeit gegen den EHC führte dann auch in der 6. Minute zur 1:0-Gästeführung, als Landsbergs Kapitän Benjamin Barz nur noch den Schläger hin halten musste um einen Schuss unhaltbar zu verlängern. Auch danach blieben die Gäste zwingender, die Elche taten sich schwer zweiterfolgreichsten Sturm der Oberliga. Das änderte sich erst ab der 13. Minute, als EVL-Routinier Derek Switzer mit einem hohen Stock das Gesicht von Mikhail Nemirowsky traf. Diese unbeabsichtigte Aktion kostete dem EHC-Stürmer zwei Zähne und brachte dem EVL-Akteur zwangsläufig eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Die fünfminütige Überzahl konnten die Elche allerdings nicht zum Ausgleich nutzen. Kurz vor der ersten Drittelpause starteten die Lechstädter erneut einen gefährlichen Angriff, der nur regelwidrig gebremst werden konnte. Den fälligen Penalty konnte Michal allerdings nicht verwandeln, EHC-Keeper Benjamin Finkenrath verhinderte den möglichen Dortmunder 0:2-Rückstand. Im zweiten Abschnitt präsentierte sich der EHC agiler und hatte in der 26. Minute in Überzahl Erfolg. Zuerst scheiterte Vitali Stähle nur knapp, acht Sekunden später leitete dann aber T.J. Sakaluk eine Hereingabe vors Tor weiter über die Linie zum 1:1. Drei Minuten später führte dann ein böser Bandencheck von Landsbergs Maximilian Waitl gegen Ryan Martens zum nächsten Spielausschluss gegen die Gäste. Zuerst sprach Hauptschiedsrichter Markus Krawinkel nur Zweiminutenstrafe zuzüglich zehn 2 Minuten Disziplinarstrafe aus, erhöhte dann aber nach Beratung mit seinen Linesmen auf Matchstrafe, da Ryan Martens sich bei dieser unnötigen Aktion eine Knieverletzung zuzog und lange behandelt werden musste. Die erneute fünfminütige Überzahl konnten die Elche dieses Mal nutzen und zwar gleich zweimal innerhalb von 27 Sekunden (32. Minute). Beide Treffer waren auch sowohl in der Entstehung als auch im Abschluss relativ identisch. Ein harter halbhoher Pass wurde jeweils in der Luft ins Tor verlängert, zuerst durch David Hördler, dann durch Jake Brenk. Noch aber gaben sich die Gäste nicht geschlagen und suchten weiterhin ihre Chancen in der Offensive. So konnte Benjamin Finkenrath in der 38. Minute in letzter Sekunde retten, 20 Sekunden später war er dann aber doch geschlagen und Landsberg konnte in Überzahl auf 3:2 verkürzen. Die Hoffnung der Gäste bekam aber schon 13 Sekunden später einen Dämpfer, als T.J. Sakaluk mit dem 4:2 den Zwei-Tore-Vorsprung wieder herstellen konnte. Es war der erste Treffer bei 5 gegen 5 Spielern. Im letzten Abschnitt versuchten die Gäste weiterhin das Ergebnis zu verkürzen, bei guten Chancen auf beiden Seiten war es aber der EHC, der mit dem dritten Treffer von T.J. Sakaluk in der 55. Minute zum 5:2 die endgültige Entscheidung besiegelte.
Am kommenden Wochenende stehen die beiden letzten Spieltage der Oberliga-Punkterunde auf dem Programm. Die Westfalen Elche erwarten zuerst am Freitag ab 20 Uhr Deggendorf Fire an der Strobelallee, am Sonntag müssen die Elche dann nach Rosenheim reisen. Beide Spieltage versprechen sehr viel Spannung, denn noch ist im Kampf um die Tabellenplätze wenig entschieden. Lediglich Platz eins ist fest vergeben (Herne) und am Tabellenende können die Tölzer Löwen den achten (und letzten Play-Off-) Platz nicht mehr erreichen. Ansonsten sind aber noch viele Veränderungen in der Reihenfolge möglich. Der EHC steht mit zwei Punkten Vorsprung gegenüber Verfolger Peiting auf Platz zwei und braucht theoretisch noch fünf Punkte, um diese Position auf jeden Fall zu verteidigen. Eines steht aber auf jeden Fall jetzt schon fest: Das erste Oberliga-Play-Off-Spiel in der Vereinsgeschichte des EHC Dortmund findet auf jeden Fall am Dienstag, dem 16. März 2010 an der Strobelallee statt. Der Gegner ist allerdings noch offen und wird wahrscheinlich erst am nächsten Sonntag so gegen 21:30 Uhr fest stehen.
Torfolge: 0:1 (05:15) Benjamin Barz (Martin Hoffmann) +1 1:1 (25:48) T.J. Sakaluk (Jake Brenk, Stephan Kreuzmann) +1 2:1 (31:22) David Hördler (Roman Weilert, Alexander Janzen) +1 3:1 (31:49) Jake Brenk (T.J. Sakaluk, Jörg Wartenberg) +1 3 3:2 (38:13) Michal Kapicka (Daniel Nörenberg, Veli-Antti Leinonen) +1 4:2 (38:26) T.J. Sakaluk (Vitali Stähle, Roman Weilert) 5:2 (62:14) T.J. Sakaluk (Vitali Stähle, Jake Brenk) Strafminuten: EHCDO 10 EVL 7 + Spieldauerstrafe Derek Switzer + Matchstrafe Maximilian Waitl
Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath, Benjamin Voigt (nicht eingesetzt) – Stephan Kreuzmann (C), Nils Sondermann, Lorenz Schneider, Manuel Neumann, Tim Gregoire, Jörg Wartenberg, Roman Weilert (A), Marc Hemmerich – David Hördler, Ryan Martens, Matthias Potthoff, Kevin Thau, Vitali Stähle, Alexander Janzen, Jake Brenk, T.J. Sakaluk (A), Damian Martin, Mikhail Nemirowsky, Stephan Stiebinger
Zuschauer: 517 Schiedsrichter: Markus Krawinkel – Eric Daniels, Nikolas Neutzer



Peißenberg Eishackler:  EV Dingolfing – TSV Peißenberg 3:10 (0:1, 0:4, 3:5)

Ende gut, alles gut - mit dem zweistelligen Erfolg bei den „Isarrats“ (dem zweiten insgesamt) sicherten sich die „Eishackler“ auf direktem Wege die Teilnahme in der Bayernliga auch für die nächste Saison. Gegen in allen Belangen unterlegene Hausherren brachte der TSV jedoch erst ab der Mitte der Begegnung den Sieg unter Dach und Fach. Bis dahin stand die Partie trotz klarer optischer Überlegenheit auf der Kippe, weil Dingolfing sich lange Zeit tapfer gegen die Niederlage in ihrem letzten Auftritt in der Eliteliga Bayerns wehrte.
Erst durch die zwei Treffer in Überzahl durch Daniel Lenz in der 34. und 37. Minute bog der TSV endgültig auf die Siegerstraße. Lenz kam just kurz zuvor und „ausgeruht“ aus der Kühlbox, in der er seine 10minütige Disziplinarstrafe abgesessen hatte. Bis dahin war die Partie von Unsicherheiten und Zerfahrenheit geprägt. Felix Barth im Peißenberger Gehäuse und Marek Pospisil aus der 7. Minute war es zu verdanken, dass bis zu diesem Zeitpunkt die knappe Führung in einem wenig ansehnlichen Spiel Bestand hatte.
Nach dem 3:0 war der Knoten beim noch bayerischen Vizemeister allerdings geplatzt. In der verbleibenden Spielzeit des zweiten Drittels nutzten dann die „Eishackler“ die Konfusion des EVD gnadenlos aus und schraubten das Ergebnis durch Timmo Weindl und Thomas Wasl auf 5:0.
Drei schnelle Treffer gleich zu Beginn des Schlussabschnitts dokumentierten nun die Dominanz des TSV. Thomas Maier, Martin Weckerle und Max Barth trafen nach teils schön herausgespielten Kombinationen. Allerdings hatte auch der nach der zweiten Pause eingewechselte Michael Resch aufgrund der Sorglosigkeit der Gäste ob des sicheren Sieges weit mehr zu tun als ihm lieb war. Daniel Schickaneder, Michael Karmainski und Simon Bogner nutzten diese Unachtsamkeiten seiner Vorderleute und verdarben ihm den Einsatz dermaßen, dass er entnervt nach 14 Minuten wieder vom Eis ging. Immerhin rückten zwei Tore von Sebastian Kastner in der Schlussphase die Verhältnisse wieder zurecht. Werner Wiedemann-Mozart
Statistik: 1. Drittel: 6:21 0:1 Pospisil Barth M. Wasl 2. Drittel: 33:13 0:2 Lenz Barth M. Maier T. (4-3) 36:11 0:3 Lenz Pospisil (5-4) 37:06 0:4 Weindl Pfleger A. Weckerle 38:50 0:5 Wasl Barth M. Lenz 3. Drittel: 42:06 0:6 Maier Th. Kastner Pfleger A. 42:43 0:7 Weckerle Pfleger A. Ratberger 44:06 0:8 Barth M. Pospisil 45:26 1:8 Schickaneder Karmainski Mainer 50:50 2:8 Karmainski 52:30 2:9 Kastner Becherer 53:07 3:9 Bogner Grader Ruhstorfer (6-4) 54:47 3:10 Kastner Maier Th. Becherer Strafen: Dingolfing: 14 + 10 Min. für Michael Karmainski Peißenberg: 16 + 10 Min. für Daniel Lenz Zuschauer: 120



Bären Neuwied:  Torfestival in Neuwied

Nach dem 4:2-Auswärtssieg am Freitagabend in Frankfurt legten die Neuwieder Bären gegen den RSC Darmstadt kräftig nach und siegten vor 483 Zuschauern verdient mit 10:3 (3:1, 2:2, 5:0). Ohne die gesperrten Stephan Petry, Willy Hamann, und Oleg Tokarev, sowie dem erkrankten Maximillian Scholl, musste Trainer Markus Fischer erneut seine Reihen umstellen. Mit Sven Sittinger kam, wie schon am Freitag, Unterstützung aus der 2. Mannschaft. Die Gäste begannen stürmisch und zwangen Goalie Tim Siekmann schon nach wenigen Sekunden zu seiner ersten Parade. Doch in der 5. Minute stellte Bill Keenan die Weichen für den späteren Erfolg. Er fing einen Angriff der Darmstädter ab und lief alleine auf das Tor zu. Dort ließ er dem Torhüter keine Chance. Die Gäste blieben davon aber zunächst unbeeindruckt und trugen ihre Konter weiterhin fort. Den Lohn dafür gab es in der 9. Minute, als Maximillian Dörr in Überzahl den Ausgleich erzielte. Für die restlichen Treffer in diesem Drittel benötigten die Bären dann auch jeweils ein Überzahlspiel. Zunächst traf Christian Czaika auf Vorarbeit von Keenan in der 12. Minute und 5 Minuten später erhöhte Marco Herbel zum 3:1-Pausenstand.
Der zweite Abschnitt begann kurios. In der 22. Minute musste ein Darmstädter Spieler erneut auf die Strafbank. Neuwied spielte dieses Überzahlspiel souverän aus und traf in der 24. Minute durch Bill Keenan. Doch plötzlich gab es zwischen Spielern und Schiedsrichtern Diskussionen, denn die Uhr auf der Anzeigetafel war nicht ordnungsgemäß mitgelaufen. Nach einigen Beratungen entschieden die Referees, das Tor nicht zu geben und das Spiel zum Zeitpunkt der Anzeige auf der Uhr weiterlaufen zu lassen. Durch die Unterbrechung schienen die Hausherren etwas aus dem Rhythmus gekommen zu sein. Darmstadt nutzte die Verwirrung und erzielte in der 26. Minute den 2:3-Anschlusstreffer durch Patrick Hofmann. Nun fingen sich die Bären wieder und es dauerte nur 5 Minuten, bis erneut Herbel mit seinem zweiten Treffer auf 4:2 erhöhte. Postwendend nutzte dann Marcel Gaitantzis die Möglichkeit und verwandelte mit einem Direktschuss zum 3:4. Dies wollte sich der EHC nicht gefallen lassen. In der 35. Minute war es Martin Schell, der einen Pass des Gegners abfing und alleine aufs Tor zulaufen konnte. Sein Tor zum 5:3 war gleichzeitig der Pausenstand. In der Kabine forderte Trainer Fischer von seinen Mannen, den beruhigenden 6. Treffer schnell zu erzielen. Allerdings musste er erneut seine Reihen umstellen, denn Tim Grundl musste auf Grund einer Erkältung passen. Für ihn rückte Daniel Niestroj in die Verteidigung. Und die Bären machten nicht den Eindruck, dass sie schon genug hätten. Angriff über Angriff fuhren sie nun in Richtung Gästetor und setzten die Darmstädter immer mehr unter Druck. Es dauerte bis zur 44. Minute, bis der nächste Treffer fiel. Sven Sittinger versuchte sich von der blauen Linie mit einem Schlagschuss, der allerdings noch von irgendeinem Schläger abgefälscht wurde und im hohen Bogen über den Goalie im Tor landete. Damit war das vom Trainer geforderte Tor gefallen und es ging munter weiter. Bei Darmstadt ließen nun auch die Kräfte nach und die Partie spielte sich größtenteils im Gästedrittel ab. Einen Traumpass von Patrik Morys in der 45. Minute brachte Bill Keenan in eine 1-1 Situation mit dem Torwart, die sich der Amerikaner nicht nehmen ließ. Vier Minuten später trug sich auch Christian Czaika ein zweites Mal in die Torschützenliste ein und erhöhte auf 8:3. Sowohl dieser Treffer, als auch das Tor zum 9:3 erzielten die Bären erneut in Überzahl. Andreas Halfmanns Schuss von der blauen Linie wurde ebenfalls abgefälscht und nahm, wie schon beim 6:3 von Sittinger, eine Flugbahn über den Goalie. Den Schlusspunkt in einer unterhaltsamen Partie setzte Daniel Walther, der von Marco Herbel vorbildlich angespielt zum 10:3-Endstand einnetzte. Trotz der vielen Ausfälle zeigten die Bären eine engagierte Leistung und steigerten sich mit zunehmender Spieldauer in die Partie hinein. Für Trainer Fischer gab es daher auch wenig zu bemängeln. Seiner Forderung, die restlichen Spiele in dieser Pokalrunde mit Einsatz und Spaß zu absolvieren, war sein Team an diesem Abend nachgekommen.



Ratinger Ice Aliens:  Außerirdischer Jubel am Sandbach - Einzug in die nächste Runde

Durch den 6:4 (1:2/1:1/4:1) Erfolg gegen Lippe-Hockey-Hamm ist es den Ice Aliens am letzten Spieltag der Endrunde gelungen an Hamm vorbeizuziehen und sich Platz 4 der Regionalligaendrunde zu sichern. Es war der erwartete harte Fight und die Zuschauer wurden an diesem Abend durch ein Wechselbad der Gefühle getrieben. Viermal legten die Gäste aus Hamm vor und genauso oft glichen die Ice Aliens aus. Die Entscheidung fiel dann erst in den letzten Minuten des Spiels. Von der ersten Minute an suchten beide Teams ihr Glück in der Offensive und so häuften sich bereits zu Spielbeginn die Großchancen. Es war aber dem bärenstarken Jiri Svejda vorbehalten mit seinem ersten von drei Treffern Hamm in der 8. Spielminute in Führung zu bringen. Diese erste Führung hatte aber nur 55 Sekunden bestand, denn Sven Linda glich zum 1:1 aus. Dabei fuhr er aus spitzem Winkel auf das Tor von Stefan Kornewald zu, passte aber nicht wie von allen Spielern erwartet in die Mitte, sondern verwandelte ins kurze Eck zum 1:1. Leider hatte der Ausgleich nicht lange Bestand, denn es war erneut Jiri Svejda, der Lippe-Hockey-Hamm wieder mit 2:1 in Führung brachte. Es dauerte bis Mitte des 2. Drittels bis gelang Danny Fischbach mit einem Hammer von der Blauen Linie der erneute Ausgleichstreffer gelang. In den folgenden Minuten bauten die Ratinger einen enormen Druck auf, fingen sich aber das 2:3 durch Milan Vanek. Fast 15 Minuten fiel nun kein Tor, dann erzwangen die Ice Aliens den erneuten Ausgleich durch Max Lingemann zum 3:3. Es dauerte aber nicht einmal 2 Minuten bis Jiri Svejda die Gäste wieder in Führung brachte. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 46. Minuten gespielt und auf den Zuschauerrängen war die Nervosität und Anspannung deutlich zu spüren. Das Team gab sich jedoch nicht auf und es war nochmals Max Lingemann, dem kurz darauf in Überzahl der erneute Ausgleich gelang. Da Die DEG 1b inzwischen in Königsborn führte war klar, dass ein Sieg in der normalen Spielzeit notwendig war um Platz 4 zu erreichen. Die Zeit verstrich, ohne dass zunächst der erlösende Treffer gelang. Die Uhr stand bei 54:39, da unterlief dem sonst sehr guten Hammer Torwart ein Fehler. Er ließ einen Schuss von Tim Neuber fallen und Philipp Büermann staubte zur ersten Ratinger Führung ab. Nur wenig später stocherte Benjamin Hanke den Puck zum 6:4 über die Linie und der Jubel auf dem Eis und in der Halle kannte keine Grenzen. Trainer Alexander Jacobs nahm sofort eine Auszeit um die Mannschaft auf die letzten 217 Sekunden einzustellen. Obwohl Hamm seinen Torwart aus dem Kasten und ebenfalls eine Auszeit nahm viel kein weiteres Tor mehr. Die Ice Aliens schafften es ihrerseits dreimal nicht den Puck im leeren Gehäuse unterzubringen. Darüber konnten die Fans aber hinweg sehen und feierten den Einzug in die Pre-Play-Offs mit der Mannschaft. Das war genau der Erfolg, den wir alle gemeinsam gebraucht haben, freute sich Mike Krüger, der 1. Vorsitzende.
Nun kommt es am kommenden Wochenende zum Duell mit den Essener Moskitos, die nach Anlaufschwierigkeiten erst im Schlussspurt den Neusser EV mit 3:1 besiegen konnten. Erstes Spiel ist in Ratingen am Freitag um 20.00Uhr, das Rückspiel findet am kommenden Sonntag um 18.30Uhr in Essen statt. Bereits kurz nach dem Spiel begannen die Verantwortlichen mit der Vorbereitung dieses altehrwürdigen Derbys.
Tore: 0:1 07:50 Jiri Svejda (Mirco Reinke, Mark Jablonski) 1:1 08:45 Sven Linda / +1 1:2 12:33 Jiri Svejda (Mark Jablonski) / +1 2:2 24:10 Danny Fischbach (Tim Neuber) 2:3 31:13 Milan Vanek (Christoph Ulrich) 3:.3 45:48 Max Lingemann (Philipp Louven, Benjamin Musga) 3:4 47:42 Jiri Svejda (Tim Pietzko, Mark Jablonski) / + 1 4:4 49:23 Max Lingemann (Philipp Louven, Sven Linda) / +1 5:4 54:39 Philipp Büermann (Tim Neuber) 6:4 56:23 Benjamin Hanke (Max Lingemann) Strafminuten: Ratingen: 20 / Hamm: 20 Zuschauer: 779

Vorverkauf für das Pre-Play-Off Spiel / Dauerkarten gelten nicht mehr
Aufgrund des zu erwartenden Andrangs an der Abendkasse bieten die Ice Aliens ihren Fans die Möglichkeit, sich am Dienstag bereits Eintrittskarten im Vorverkauf für das Heimspiel gegen die Moskitos Essen am Freitag um 20.00Uhr zu sichern. Dafür ist die Geschäftsstelle am Eisstadion zwischen 18.00Uhr und 20.00Uhr geöffnet. Außerdem besteht die Möglichkeit während der normalen Geschäftszeiten Eintrittskarten bei Sport Lerschmacher zu erwerben wobei allerdings eine Vorverkaufsgebühr anfällt. Die Dauerkarten gelten, wie bereits vor der Saison bekannt gegeben, für dieses Spiel nicht mehr. Alle Besitzer von Dauerkarten erhalten aber einen Preisnachlass von 2,00€ auf die Eintrittskarte.



Wedemark Scorpions:  „Saisonabschluss“ gegen Adendorf / Freibier für die Fans – Letztes Heimspiel der Saison

Mellendorf. Vor heimischem Publikum erwarten die Wedemark Scorpions am kommenden Samstag den Adendorfer EC. Durch einen Vorrundensieg in allerletzter Sekunde konnte sich der Aufsteiger vor Kurzem noch für die Meisterrunde qualifizieren. Die Mannschaft der Wedemark Scorpions möchte sich mit einem weiteren Erfolgserlebnis gegen Adendorf von den tollen Fans des EC Wedemark „verabschieden“. Zur Eishockeyparty spendiert die Mannschaft und die ICE HOUSE Gastronomie den Fans 100 Liter Freibier (2. Drittelpause). Zudem gibt Trikots der aktuellen Saison am Merchandising-Stand.
Im Meisterschaftsrundenspiel unterlagen die Wedemark Scorpions dem Meisterschaftsmitfavoriten Timmendorf nach grossem Kampf 1:8. Die 15 einsatzfähigen Spieler boten den Gästen über weite Strecken Paroli, lediglich im Mitteldrittel liess die Kraft nach, sodass die BeachBoys zu 6 Treffern kamen. Wedemark Kapitän Reiko Berblinger erzielte den verdienten Ehrentreffer.
„Lasst uns nochmal richtig Gas geben, zuerst auf dem Eis und dann im ICE HOUSE !!!“, so Wedemark Goalie Julian Gorski.
EC Wedemark -Scorpions- vs Timmendorf BeachBoys 1:8 (0:1; 0:6; 1:1)
TORE 0:1 – 00:40 – Marcus Klupp 0:2 – 26:56 – Marcus Klupp 0:3 – 28:38 – Marcus Klupp 0:4 – 30:01 – Marcus Klupp 0:5 – 33:13 – Rino Schroeder 0:6 – 34:40 – Patrick Saggau 0:7 – 36:51 – Moritz Meyer 0:8 – 54:21 – Jeff Maronese 1:8 – 58:21 – Reiko Berblinger Strafminuten EC Wedemark -Scorpions- 10 EHC Timmendorf 06 6 Zuschauer 657



Königsborner Bulldogs:  Bulldogs verabschieden sich in die Sommerpause - 1:3-Niederlage im letzten Heimspiel gegen DEG Metro Stars 2

Eishockey Regionalliga-Endrunde Königsborner JEC - DEG Metro Stars 2 1:3 (0:1 0:2, 1:0)
Die Regionalliga-Saison 2009/2010 ist für den Königsborner JEC zu Ende gegangen. Mit dem letzten Spiel gegen die DEG Metro Stars 2 verabschiedeten sich die Bulldogs in die wohl verdiente Sommerpause. Zwar unterlag mag gegen die Düsseldorfer mit 1:3, doch war das Ergebnis am Ende zweitrangig. Die 150 Zuschauer in der Eissporthalle sahen zum Abschluss eine gute Begegnung, in der die DEG aber zumeist die Nase vorn hatte. Das 0:1 in der 9. Minute durch Sam Verelst kam daher auch nicht überraschend. In der 23. Minute nutzten die DEG-Youngster ein 4-gegen-3-Überzahlspiel zum 0:2. Nachdem Marvin Moch für seine Metro Stars mit dem zweiten Überzahltreffer in der 29. Minute sogar auf 0:3 erhöhte, war die Partie gelaufen. Königsborn spielte aber weiterhin gut mit und konnte durch Tim Linke in der 47. Minute auf 1:3 verkürzen, was gleichzeitig der Endstand war. Die Niederlage tat der guten Stimmung in der Eissporthalle Unna keinen Abbruch. Viel größer war die Schadenfreude darüber, dass der Erzrivale aus Hamm bei den Ratinger Ice Aliens mit 4:6 unterlag und so am letzten Spieltag den sicher geglaubten Einzug in die Play-offs verpasste. Mit dem Heimspiel gegen Düsseldorf endet für den Königsborner JEC die erfolgreichste Saison in der Vereinsgeschichte. Mit insgesamt 16 Punkten aus 16 Spielen beenden die Bulldogs die Endrunde auf dem siebten Platz. Platz sechs geht an den mit dem KJEC punktgleich stehenden Neusser EV. Am Ende fehlte den Bulldogs ein Tor, um den Neussern den Rang abzulaufen. Gleichzeitig gab Ralf Kowalsky nach nunmehr vier Jahren seinen Rücktritt als Pressesprecher bekannt. Seine Aufgabe übernimmt demnächst Stephan Breiding. Kowalsky bleibt dem Königsborner JEC aber weiterhin als Stadionsprecher und Webmaster erhalten.
Statistik: Königsborner JEC - DEG Metro Stars 2 1:3 (0:1 0:2, 1:0)
Strafen: Königsborner JEC 18 - DEG Metro Stars 2 10 + 10 Zuschauer: 147 Tore: 0:1 (9.), 0:2 (23.), 0:3 (29.), 1:3 (46.) Linke (Buchwitz)
Der KJEC spielte in folgender Aufstellung: Tor: Jonas Langmann (00:00 bis 00:00 Minute), Jan Moritz Schäfer Verteidigung: Thomas Branz, Niko Bitter, Dennis Buchwitz, Benedikt Rangen, Igor Vyskoc Sturm: Marlon Czernohous, Igor Cillik, Derek Picklyk, Igor Furda, Lennart Schwerdtfeger, André Kuchnia, Jan Hüning, Tim Linke



Kaufbeuren Joker:  Joker ziehen in die Pre-Play-Offs ein. 3:2 Sieg gegen Bietigheim nach Verlängerung stellt den größten Vereinserfolg seit 1997 sicher

Nachdem die Joker durch den 3:2 Sieg nachVerlängerung gegen die Bietigheim Steelers ihre Hausaufgaben gemacht hatten, wartete man mit Spannung auf das Endergebnis aus Bremerhaven. Und als dieses um 20:22 in der Sparkassen-Arena bekannt gegeben wurde brach Riesenjubel unter Verantwortlichen, Spielern und Fans des ESV Kaufbeuren aus. Denn nach der Niederlage der Fishtowns Pinguins liegen die Kaufbeurer mit 8 Punkten Vorsprung und bei maximal noch 6 zu vergebenden Zählern uneinholbar vor dem elften Tabellenplatz und sichern sich dadurch sowohl den Einzug in die Pre-Play-Offs als auch den sportlichen Klassenerhalt.
Wie angekündigt begann Ken Latta mit 4 Reihen im Spiel des Aufsteigers gegen den amtierenden Zweitliga-Meister aus Bietigheim. Eine weitere interessante Note wurde dem Spiel dadurch verliehen, dass mit Jordan Webb und Justin Kelly die momentanen Top-Scorer der Bundesliga im direkten Duell aufeinandertrafen. Jordan Webb sorgte nach 7 Minuten auch für das erste Highlight des Spiels, als er den Bietigheimer Torhüter mit einem Schuss aus der Drehung keine Chance lies. Keine zwei Minuten später egalisierte Webbs \"Gegenpart\" Justin Kelly den Spielstand, als er sowohl die Kaufbeurer Defensive als auch Goalie Thomas Tragust schlecht aussehen ließ. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels neutralisierten sich die beiden Teams, wobei Petr Sikora in der 16. Minute im Powerplay durch zwei Querpässe freigespielt, die größte Chance zur neuerlichen Führung für den ESVK fahrlässig liegen lies.
Nach gemächlichem Start ins Mitteldrittel und einer überstandenen Unterzahl war es Johannes Sigl, der sich schön durch die Bietigheimer Defensive durchtankte, aber am hervorragend reagierenden Martinovic scheiterte. In der 27. Minute fasste sich Mike Wehrstedt ein Herz und zog aus spitzem Winkel ab, was leider nicht von Erfolg gekrönt wurde. Im Gegenzug hatten die Joker Glück, als ein von Jakub Körner abgefälschter Schuss nur knapp am Tor von Thomas Tragust vorbeizischte. In der Folge übernahmen die Gäste aus Bietigheim vermehrt die Initiative und konnten sich ein leichtes Chancenübergewicht erarbeiten. Durch zwei Undiszipliniertheiten schwächten sich die Steelers jedoch selbst und bescherten den Mannen um Ken Lartta in der 37. Minute eine doppelte Überzahl. In dieser folgte das 2:1 für die Joker, als sich Petr Sikora, in fast identischer Position freigespielt wie im ersten Drittel, nicht zweimal bitten lies und diesmal mustergültig abschloss. Go Tanaka hätte Sekunden später das 3:1 folgen lassen können, doch sein harter Schuss fand nicht den Weg ins Bietigheimer Gehäuse.
Das letzte Drittel begann mit einem Nackenschlag für den ESVK. Nach einer unübersichtlichen Situation stocherte Domink Hammer die Scheibe zum 2:2 ins Joker-Gehäuse. In den folgenden Minuten wogte das Spiel hin und her, wobei auf Kaufbeurer Seite Mike Wehrstedt durch einen seiner gefürchteten Schüsse fast das 3:2 erzielt hätte. Man merkte im weiteren Verlauf des Drittels beiden Mannschaften an, dass sie mit dem Punkt zufrieden wären. Dementsprechend agierten beide Teams aus einer gesicherten Defensive heraus und liesen kaum noch Torchancen zu. Somit blieb es bis zum Ende der regulären Spielzeit beim 2:2 und die Verlängerung musste die Entscheidung bringen.
Da sich die Joker wohl nicht auf ein Penaltyschießen einlassen wollten, übernahmen sie in der Overtime sofort das Komando. Nachdem Petr Sikora in der 62. Minute nach einem Alleingang durch grenzwertige Mittel noch gestoppt werden konnte scheiterte in der 64. Minute mit einem Schuss an Martinovic - doch Jakub Körner stand an der richtigen Stelle und beförderte den ESVK und dessen Anhang durch seinen fulminanten Schuss zum 3:2 Endstand ins leere Tor in den siebten Eishockeyhimmel.



Rote Teufel Bad Nauheim:  Ergebnisinfo

Eishockey Oberliga: Hut ab vor der Moral der Roten Teufel: mit 4:3 (1:2, 1:0, 2:1) gewann der EC Bad Nauheim heute Abend das möglicherweise vorentscheidende Spiel um das Playoff-Heimrecht beim SB Rosenheim. Den Siegtreffer markierte 85 Sekunden vor dem Schlusspfiff Jan Barta, der ganz Eishockey-Nauheim nach der Niederlage vom Freitag über den vierten Platz bei zwei Punkten Vorsprung jubeln lässt. Nach der Suspendierung von Kevin Richardson rückte Jan Barta neben Lanny Gare und Tobias Schwab, während Manuel Weibler mit Kyle Piwowarczyk und Matthias Baldys stürmte. In der Defensive ersetzte Marc Kohl den gesperrten Kapitän Alexander Baum, so dass trotz der Ausfälle von Dennis Cardona und Mario Willkom (beruflich verhindert) drei komplette Blöcke an den Start gingen. Nach einem kurzen Abtasten kassierte Kohl in der 3.Minute eine Strafzeit wegen Beinstellens, Rosenheims Stanley nutzte dies mit einem Solo aus der neutralen Zone heraus zum 1:0 für die Bayern, als der Kanadier fast ohne Gegenwehr einschießen konnte. Rosenheim blieb am Drücker, auch wenn Barta in der 4.Minute über die Scheibe schlagend den Ausgleich vor dem leeren Tor auf der Kelle hatte. Besser machten es da die Hausherren, die durch Ackermann in der 7.Minute auf 2:0 in Front gingen. Es war sogar das 3:0 in der 11.Minute möglich, doch Paderhuber traf nur den Pfosten. Mit zunehmender Spieldauer fingen sich die Hessen, die in der Folgezeit immer stärker wurden. Zunächst zielte Glusanok nur Zentimeter am Tor vorbei (16.), dann musste Dalpiaz einen Gare-Schuss in der 17.Minute in Überzahl von der Linie kratzen. Piwowarczyk traf in der 18.Minute nur die Latte, Sekunden später war dann aber endlich das Hartgummi durch Weibler zum völlig verdienten 2:1-Anschlusstreffer im Netz.
Im Mittelabschnitt suchten beide Parteien in diesem womöglich vorentscheidenden Spiel um das Playoff-Heimrecht den Torerfolg. Die Hessen hatten dabei durch Eade in der 27.Minute die Riesenchance im Powerplay, doch sein Schuss ging knapp am Gehäuse vorbei. Das Spielgeschehen war nun wesentlich ausgeglichener als noch in der Anfangsphase der Partie. Ein weiteres Powerplay für die Gäste, als Marsall wegen Stockschlags draußen saß, nutzte Tobias Schwab nach einem feinen Pass von Chris Eade zum - von den 50 mitgereisten EC-Fans viel umjubelten - 2:2-Ausgleich in der 30.Minute. Nun waren beide Teams hellwach und wollten unbedingt den nächsten Treffer markieren. Angesichts der Bedeutung dieser Partie überraschten beide Seiten mit bedingungslos offensivem Spiel, das sowohl den Gästen durch Gare (32.) wie auch den Starbulls durch Newhook (35.) einen weiteren Pfostentreffer brachte. Dramatik pur war also angesagt in diesem spannenden Match, in dem jeder zeigte, dass man den vierten Platz erreichen will. Beide Goalies bekamen einiges zu tun, doch Claus Dalpiaz wie auch Markus Keller im Tor der Hessen zeigten Top-Leistungen und fischten alles weg, was auf ihr Gehäuse kam.
Somit ging es vor exakt 1.557 Zuschauern also mit einem Unentschieden in den letzten Abschnitt, der es ob der spannenden Ausgangssituation noch einmal so richtig in sich haben sollte. In der 44.Minute zog Tobias Schwab nach einem Scheibenverlust der Starbulls ab, doch Dalpiaz war mit der Fanghand zur Stelle und entschäfte somit die bis dato größte Chance des Schlussdrittels. Das Spielgeschehen wog hin und her, so dass sich mit zunehmender Spieldauer immer mehr der Eindruck erweckte, dass der nächste Treffer möglicherweise die Entscheidung bringen würde. Die Kurstädter hatten nun sogar leichte Vorteile, es fehlte allerdings das Tor, was absolut im Bereich des Möglichen war. In der 52.Minute wurden die Bemühungen endlich belohnt, wenn auch das 3:2 für die Hessen durch Matthias Baldys etwas glücklich fiel, als der EC-Stürmer den Schlittschuh des Rosenheimers Bergmann traf, von wo aus das Hartgummi über die Linie rutschte. Dies sollte den Hessen aber egal sein, ging es in diesem Match nur um den Sieg und somit um den vierten Platz. Rosenheim antwortete aber und gab sich noch lange nicht auf: als Christian Franz für zwei Minuten wegen Behinderung auf der Strafbank saß, nutzte Paderhuber in der 56.Minute das Powerplay zum 3:3-Ausgleich. Doch die Gäste konterten ihrerseits und zeigten somit enormen Siegeswillen und mentale Stärke: 85 Sekunden vor dem Schlusspfiff verwertete Jan Barta eine Vorlage von Lanny Gare nach einem Konter zum 4:3 für die Gäste, die in den Schlusssekunden noch einmal eine Strafzeit gegen Christian Franz hinnehmen mussten. Doch die Kurstädter brachten das Ergebnis über die Zeit und fahren somit drei wichtige Punkte ein, die den Hessen somit zunächst einmal den vierten Platz einbringen. Nun heißt es im Heimspiel gegen Passau am kommenden Freitag nachzulegen, um somit im Auswärtsspiel am Sonntag in Herne möglicherweise nur noch einen Zähler benötigen zu müssen, um das Heimrecht endgültig klar zu machen. "Wir haben nach dem Spiel gegen Füssen zusammen gesessen und das Match besprochen. Wir wollten heute unbedingt gewinnen und haben auch nach dem 0:2 nicht den Faden verloren. Jan Barta hat seine Chance nach der Suspendierung von Kevin Richardson genutzt, und es freut mich, dass er das Siegtor geschossen hat", sagte EC-Coach Fred Carroll nach der Partie. "Wir haben bis zum 2:0 gut gespielt, das Eigentor im letzten Drittel hat uns aber das Genick gebrochen. Es war ein ausgeglichenes Spiel, Bad Nauheim hat den Vorteil durch das Eigentor letztendlich genutzt", urteilte SBR-Coach Franz Steer über dieses spannungsgeladene Match.
SB Rosenheim - EC Bad Nauheim 3:4 (2:1, 0:1, 1:2)
Tore: 1:0 (02:42) Stanley PP 5-4 2:0 (06:49) Ackermann (Stephens) 2:1 (17:28) Weibler (Baldys) PP 5-4 2:2 (29:30) Schwab (Eade, Piwowarczyk) PP 5-4 2:3 (51:23) Baldys 3:3 (55:38) Paderhuber (Stephens, Newhook) PP 5-4 3:4 (58:35) Barta (Eade, Gare) Strafminuten: SBR 8 + 10 (Stanley) + ECN 10 Zuschauer: 1.557



Rote Teufel Bad Nauheim:  Strafenflut gegen die Black Hawks - Black Hawks in Füssen mit 4:10 unterlegen

(MSt) Dass es für die Black Hawks beim erstarkten EV Füssen nicht einfach werden würde, war bereits vor dem Spiel klar. Dass sie allerdings dabei nicht nur gegen den Altmeister aus dem Allgäu, sondern auch gegen Schiedsrichter Michael Deibler spielen mussten war schon ärgerlich. Insgesamt 98 Strafminuten hagelte es gegen die Passauer. Davon gleich zweimal eine 10-Minuten Disziplinarstrafe gegen Goalie Daniel Huber, der damit auch für das kommende Spiel in Bad Nauheim gesperrt ist. Damit aber noch nicht genug. Auch auf Niki Meier und Martin Rehthaler müssen die Habichte am Freitag verzichten. Beide erhielten nach einer Rangelei im Schlussdrittel noch eine Matchstrafe. Dass die Habichte das Spiel am legendären Kobelhang mit 10:4 verloren gerät dabei sogar noch in den Hintergrund. Bereits vor dem Spiel war klar, dass der EV Füssen seine Minimalchance auf eine Playoffteilnahme wahrnehmen will. Entsprechend aggressiv ging der Altmeister auch zu Werke. Doch die Black Hawks ließen sich davon offensichtlich anstecken und kassierten bereits im ersten Drittel sechs Strafen. Die wurden von den Leoparden bestraft. Nach der Führung durch Kapitän Eric Nadeau legte der EV Füssen jeweils in doppelter Überzahl durch Helmbrecht und Lavallee nach. So stand es nach dem ersten Drittel bereits 3:0 für den Gastgeber. Doch im zweiten Drittel kamen die Passauer wesentlich stärker aus der Kabine zurück. Innerhalb von nur 17 Sekunden kamen sie gleich nach der Pause durch Tore von Alex Popp und Vladimir Gomov zurück. Als dann wenig später Daniel Bucheli den Ausgleich markieren konnte, keimte bei den Black Hawks Hoffnung auf. Doch der EV Füssen schlug zurück und erhöhte innerhalb einer Minute wieder auf 5:3. Philipp Michl verkürzte zwar in der 36. Minute noch auf 5:4, aber Michel Maaßen konnte kurz vor der zweiten Pause den alten Vorsprung wiederherstellen. Nach einer weiteren Strafenkanonade gegen Passau verloren die Black Hawks endgültig die Linie und die Nerven. Erst erhielt Niki Meier eine 2+2 Strafe, und als Trainer Craig Streu auch noch monierte erhielt auch er seine zweite Strafe des Abends. Die erneute doppelte Unterzahl verhalf dem EV Füssen zu zwei weiteren Treffern. Damit wäre das Spiel eigentlich ohnehin schon gelaufen gewesen. Wenn da eben nicht noch die Rangelei der beiden Passauer Verteidiger mit ihren Füssener Kontrahenten Holzmann und Naumann gewesen wäre. Damit fehlen den Black Hawks gegen Bad Nauheim mindestens vier Spieler. Man kann nur hoffen, dass Alex Feistl und Miro Dvorak sich bis dahin gesund zurückmelden.
Statistik: EV Füssen– EHF Passau Black Hawks e.V. 10:4 (3:0, 3:4, 4:0)
Tore: 1:0 Eric Nadeau (Michel Maaßen) 6:20, 2:0 Ricky Helmbrecht (Überzahl-Tor 2) (Björn Friedl, Kevin Lavallee) 7:07, 3:0 Kevin Lavallee (Überzahl-Tor 2) (Eric Nadeau) 8:44, 3:1 Alexander Popp (Nikolaus Meier, John Sicinski) 20:48, 2:3 Vladimir Gomow (Kevin Steiger) 21:05, 3:3 Daniel Bucheli (Kevin Steiger, Bastian Werner) 26:47, 4:3 Ricky Helmbrecht (Veit Holzmann, Yannik Baier) 30:36, 5:3 Michel Maaßen (Überzahl-Tor) (Kevin Lavallee, Eric Nadeau) 31:31, 5:4 Philipp Michl (Nikolaus Meier, Thomas Vogl) 35:33, 6:4 Michel Maaßen (Kevin Lavallee, Eric Nadeau) 39:13, 7:4 Ricky Helmbrecht (Überzahl-Tor 2) (Michel Maaßen, Kevin Lavallee) 49:16, 8:4 Björn Friedl (Überzahl-Tor) (Michel Maaßen) 50:06, 9:4 Michel Maaßen (Kevin Lavallee, Eric Nadeau) 52:25, 10:4 Kevin Lavallee (Michel Maaßen, Björn Friedl) 58:24 Strafen: Füssen 10 +25 Holzmann, +25 Naumann , Passau 28 +10 Huber, +10 Huber, +25 Meier, +25 Rehthaler Zuschauer: HSR : Deibler Michael (EC Peiting) LSR : Barth Felix (EV Bad Wörishofen);Bartl Johannes (TEV Miesbach)



Grizzly Adams Wolfsburg:  Niederlage auch gegen Ingolstadt

Keine Punkte gab es für den EHC Wolfsburg am Wochenende. Nach der unglücklichen Niederlage am Freitag in Mannheim mussten sich die Grizzly Adams am Sonntagnachmittag auch dem ERC Ingolstadt geschlagen geben, der vor 3.413 Zuschauern in der VOLKSBANK BraWo EisArena mit 4:1 (1:1/0:0/3:0) gewann. Radek Krestan erzielte den einzigen Treffer für die ohne Alexander Genze und Mike Green angetretenen Niedersachsen.
Wie schon am Freitag in Mannheim entwickelte sich auch am Sonntag gegen Ingolstadt eine enge Begegnung, in der sich zwei Teams auf Augenhöhe begegneten. So galt es, geduldig zu spielen und Fehler zu vermeiden. Leider waren es die Grizzlys, die in der 16.Minute patzten und in eigener Überzahl Matt Hussey ein Break bescherten, das dieser mit dem 0:1 abschloss. Noch vor der Pause gelang Radek Krestan im Nachsetzen der verdiente Ausgleich (19.). Nach torlosem Mitteldrittel war es Kai Hospelt, der sein Team in der 42.Minute hätte in Führung bringen können. Dimitri Pätzold war aber zur Stelle. Jubel gab es in der 50.Minute, als ein Alleingang von Sebastian Furchner den Führungstreffer hätte bringen können. Doch nach Studium der Videobilder entschied Schiedsrichter Georg Jablukov auf kein Tor, da der Puck die Linie nicht überquert hatte. In der 51.Minute gingen die Gäste erneut in Führung. Wieder war es Hussey, der mit einem Glücksschuss Daniar Dshunussow überwinden konnte. In Überzahl drängten die Grizzlys kurze Zeit später mit Vehemenz auf den Ausgleich, doch der Puck wollte nicht über die Linie. Als EHC-Trainer Toni Krinner in den Schlussminuten alles auf eine Karte setzte, gelangen den Panthern noch zwei Empty-Net-Goals durch Carl Corazzini (59.) und Thomas Greilinger (60.). "Das Spiel hatte ein sehr gutes Niveau. In solchen engen Spielen entscheidet oft nur ein Tor. In dem Fall das 1:2, bei dem wir nicht gut genug waren und vor allem die Zweikämpfe nicht gut geführt hatten. So etwas sollte unseren erfahrenen Spielern eigentlich nicht passieren. Die Spiele kurz vor dem Ende der Hauptrunde sind wie Playoffs, da muss man ein 1:1 auch mal in die Overtime bringen", analysierte Krinner die Begegnung hinterher.



Hamburg Freezers:  Freezers unterliegen Scorpions mit 2:4 (1:1, 0:1, 1:2)

Hamburg (ots) - Die Hamburg Freezers haben am Sonntagnachmittag ihre Partie des 54. Spieltags gegen Hannover mit 2:4 (1:1, 0:1, 1:2) verloren. Rund 300 mitgereiste Hamburger Fans sehen in der TUI-Arena von Hannover zu Beginn eine konzentriert aufspielende Hamburger Mannschaft. Trotz dieser Überlegenheit gehen die Gastgeber in der 9. Minute durch einen Treffer von Cottreau mit 1:0 in Führung. Jean-Marc Pelletier, der heute den Vorzug vor Bobby Goepfert im Hamburger Tor erhalten hat, ist bei diesem Treffer machtlos. Noch vor der Pause gelingt Peter Ratchuk (18. Minute) in Überzahl der verdiente 1:1-Ausgleich. Im zweiten Drittel verlieren die Freezers bei eigener Überzahl die Scheibe und geraten nach einem Konter durch den Treffer von Mondt in der 23. Minute mit 1:2 erneut in Rückstand. Im letzten Abschnitt bauen die Scorpions ihre Führung zunächst auf 3:1 aus. Dzieduszycki überrascht die komplette Freezers-Abwehr nach 41. Sekunden. Mitchell erhöht in der 58. Minute auf 4:2 und sorgt so für die Entscheidung. Freezers-Kapitän Clarke kann in der letzten Minute mit seinem Treffer zum 2:4 aus Hamburger Sicht nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Die Mannschaft reiste nach dem Spiel zurück nach Hamburg, wo bereits am Dienstag die nächste Partie gegen Wolfsburg ansteht. Beginn in der Color Line Arena ist um 19.30 Uhr. Tickets unter www.hamburg-freezers.de, über die Ticket-Hotline 01805 208 408 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Trainiert wird am Montag ab 12 Uhr in der Volksbank Arena.
Hans Zach (Trainer Hannover Scorpions): " Wir konnten heute endlich einmal mit vier Reihen spielen, das hat uns gut getan. Mein Team hat großartig gekämpft. Wir haben verdient gewonnen und drei wichtige Punkte geholt."
Paul Gardner (Trainer Hamburg Freezers): "Wir haben sehr gut begonnen, es leider aber versäumt, unsere Anfangsüberlegenheit in Tore umzusetzen. Danach hat die Konzentration nachgelassen und wir haben zu viele Fehler gemacht. Hannover war die erwartet starke Kontermannschaft."
Endergebnis: Hannover Scorpions - Hamburg Freezers 4:2 (1:1, 1:0, 2:1)
Aufstellungen: Hannover Scorpions: Scott (Szuper) - Brimanis, Köttstorfer; S. Goc, Reiß; Köppchen, N. Goc; Krüger - Mitchell, Cottreau, Dzieduszycki; Dolak, Vikingstad, Kathan; Wolf, Boos, Janzen, Mondt, Hlinka, Blank - Trainer: Hans Zach
Hamburg Freezers: Pelletier (Goepfert) - Retzer, Walter; Dotzler, Karalahti; Ratchuk, Biron; Schön - Fortier, Wilm, Aab; King, Barta, Mueller; Tripp, Ostwald, Pielmeier; Henrich, Loppi, Brandl - Trainer: Paul Gardner
Tore: 1:0 - 8:33 - Cottreau (S. Goc) - EQ 1:1 - 17:41 - Ratchuk (Barta, King) - PP1 2:1 - 22:31 - Mondt (Hlinka) - SH1 3:1 - 40:41 - Dzieduszycki (Cottreau, Mitchell) - EQ 4:1 - 57:53 - Mitchell (Cottreau, Köttstorfer) PP1 4:2 - 59:10 - Wilm (Pielmeier, Tripp) EQ Schüsse: Hannover: 31 (8 - 17 - 6) - Hamburg: 28 (11 - 6 - 11) Strafen: Hannover: 8 + 10 Minuten Spieldauer für Kathan - Hamburg: 10 Minuten Schiedsrichter: Daniel Piechaczek (Daniel Ratz, Gregor Sochiera) Zuschauer: 6.695




 
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