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Freitag, 10 September 2010
 
 
IHP-Pressecenter 09.März 2010 Drucken E-Mail
pressecenterDie aktuellen Pressemitteilungen und Spielberichte

Diez-Limburg Rockets, Lausitzer Füchse Weißwasser, Iserlohner EC, Lindau Islanders, Pfronten Falcons, Zweibrücken Hornets, Hamburg Freezers, Kölner Haie, Harzer Wölfe Braunlage, Bitburger Bären




Diez-Limburg Rockets:  EGDL muss deftige Heimschlappe hinnehmen

DIEZ. Einen herben Rückschlag musste die Eissport Gemeinschaft Diez-Limburg (EGDL) am Wochenende in der Eishockey-Hessenpokalrunde hinnehmen: Nach zuletzt starken Auftritten mit zwei Siegen in Folge, kassierten die Rockets vor heimischem Publikum eine bittere 2:13-Niederlage (1:1, 1:4, 0:8) gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim.
Die EGDL ging ersatzgeschwächt in die Partie und musste neben Christopher Brötz, Johannes Stern, Nikolas Fast und Holger Sabel auch auf Kapitän Markus Kaczenski verzichten, der aufgrund einer Verletzung kurzfristig passen musste. Dennoch begannen die bis dahin Zuhause noch ungeschlagenen Rockets stark und ließ sich auch durch die frühe Führung der Gäste nicht aus dem Konzept bringen. Sekunden vor der ersten Pause wurde der engagierte Auftritt der Gastgeber schließlich in Person von Martin Homola belohnt, der in Überzahl zum verdienten Ausgleich traf. Statt an die Leistung der ersten 20 Minuten anzuknüpfen, fielen die Gastgeber im zweiten Spielabschnitt in alte Gewohnheiten zurück und ließen sich zu zahlreichen unnötigen Strafzeiten hinreißen. Dies wussten die mit zahlreichen Spielern der Juniorenbundesligamannschaft verstärkten Kurstädter zu nutzen und zogen innerhalb von knapp zehn Minuten auf 1:5 aus Sicht der EGDL davon. Hoffnung keimte bei den Gästen noch mal auf, als Timo Fuhr einen gelungenen Angriff mit dem 2:5-Anschlusstreffer abschloss. Allerdings schwächten sich die Gastgeber kurz drauf selbst, als Joachim Brill von den Unparteiischen nach einer Undiszipliniertheit frühzeitig unter die Dusche geschickt wurde.
Sowieso schon personell angeschlagen, verletzte sich im letzten Drittel dann auch noch Marcel Hotop, sodass EGDL-Coach Holger Pöritzsch auf nur noch drei etatmäßige Verteidiger zurückgreifen konnte. Nach zwei weiteren schnellen Bad Nauheimer Toren zu Beginn des Drittels war der letzte Funken Moral der Gastgeber gebrochen und man ergab sich seinem Schicksal. Hinzu kamen weitere unnötige Strafzeiten, die dafür sorgten, dass zeitweise mehr Rockets in der Kühlbox saßen, als auf der Spielerbank. Beim Stand von 2:8 nahm Pöritzsch dann Marc Stromberg vom Eis, der, obwohl gesundheitlich angeschlagen ins Spiel gegangen, noch eine bravouröse Leistung zeigte und an den Gegentoren machtlos war. Aber auch Ersatzmann Frank Wagner hatte den zu diesem Zeitpunkt klar dominierenden Gästen nichts mehr entgegenzusetzen und musste in den letzten neun Minuten den Puck noch fünf weitere Male aus dem Netz holen.
„Auf der Strafbank gewinnt man nun mal keine Spiele“, zeigte sich Holger Pöritzsch nach Abpfiff sichtlich sauer über das zum Teil undisziplinierte Verhalten einiger seiner Akteure. „Nach den Siegen gegen Mainz und Frankfurt waren wir auf einem guten Weg, mit dem heutigen Auftritt allerdings, haben wir einen gewaltigen Rückschritt gemacht“, so der Coach, der nun hofft, dass sich sein Team in den noch drei ausstehenden Begegnungen für diese Saison noch einmal steigern kann und die Schlappe gegen Bad Nauheim lediglich ein Ausrutscher war.
(icehockeypagde.de/Pressemitteilungen Diez-Limburg Rockets/09.03.2010)  



Lausitzer Füchse Weißwasser:  Füchse feiern Pre-Playoff-Party - Große Autogrammstunde am Samstag an der AGIP Weißwasser

Mit einer großen Party wollen die Füchse an diesem Samstag (13. März) den geschafften Klassenerhalt und den damit verbundenen Einzug in die Pre-Playoffs feiern. Um 15 Uhr beginnt an der AGIP-Service-Station Weißwasser ein abwechslungsreiches Programm, zu dem auch eine große Autogrammstunde mit der kompletten Mannschaft gehört.
Unter anderem werden die Cheerleader der Füchse auftreten. Der Glühweindoktor ist zu Gast und im Fanshop gibt es zahlreiche Sonderangebote. So kosten alle aktuellen Trikots der Füchse nur 49,95 Euro. Darüber hinaus gibt es weitere Sonderangebote. Außerdem werden am Samstag auch neue Fanartikel präsentiert.
Im letzten Jahr feierten über 500 Füchse-Fans an der AGIP in Weißwasser den Einzug in die Playoffs.

Wer wird der Fuchs des Jahres? Abstimmung läuft bis 15. März
Die Lausitzer Füchse suchen den „Fuchs des Jahres“. Ab Dienstag (9. März) kann über die offizielle Vereinshomepage (www.lausitzer-fuechse.de) abgestimmt werden. Natürlich können die Vorschläge auch per Post (02943 Weißwasser, Prof. Wagenfeld Ring 74), direkt in der Geschäftsstelle oder beim Fanrat in der Eishalle abgegeben werden. Jeder Fan hat eine Stimme. Die Abstimmung läuft bis zum 15. März. Unter allen Teilnehmern wird nach der Abstimmung ein Füchse-Trikot mit allen Spielerunterschriften verlost.
In der letzten Saison hatte Thomas Götz die Wahl zum „Fuchs des Jahres“ gewonnen.
(icehockeypagde.de/Pressemitteilungen Lausitzer Füchse Weißwasser/09.03.2010)  



Iserlohner EC:  2 Siege aus 3 Partien in 4 Tagen - Krefeld zu stark / Wichtige Siege gegen Wiehl und Soest / Rang 2 winkt

Eishockey-Verbandsliga NRW (Pokalrunde):
EHC Krefeld - Iserlohner EC (Amateure) 11:5 ( 4:1, 5:1, 2:3)
Iserlohner EC (Amateure) – TuS Wiehl 9:7 ( 3:3, 3:2, 3:2)
Iserlohner EC (Amateure) – Soester EG 4:1 ( 2:0, 1:0, 1:1)
Als Glücksgriff erwies sich die Entscheidung im Saisonendspurt auch auf die Unterstützung einiger DNL-Spieler zu bauen. Allerdings gab es für die Mannschaft von Friedhelm Kutschelis am Donnerstag Abend in Krefeld nichts zu holen. Der Tabellenführer dominierte die Partie deutlich und zeigte den Sauerländern ihre Grenzen auf. Am Freitag Abend kam es dann zum direkten Aufeinandertreffen mit dem TuS Wiehl, der ebenso wie die Iserlohner Rang Zwei im Visier hat. Aus dem Hinspiel sollte eine 2-Tore-Niederlage ausgeglichen werden und dies gelang. Allerdings denkbar knapp, denn Treffer acht und neun fielen erst in der Schlussminute. Entsprechend groß war der Jubel nach dem Abpfiff. Äußerst ruppig ging es dann in der dritten Partie binnen vier Tagen am Sonntag Abend gegen Soest zu. Unrühmlicher Höhepunkt war ein, nur mit zwei Minuten geahndeter Bandencheck kurz vor dem Abpfiff, bei dem sich Iserlohns DNL-Akteur Tim Schneider verletzte und in´s Krankenhaus gebracht wurde. Großen Anteil am Sauerländer 4:1 Erfolg hatte DNL-Goalie Sven Rotheuler, der etliche Soester Chancen zunichte machte.
Am Sonntag steht nun die letzte Partie der Pokalvorrunde mit dem Gastspiel in Soest auf dem Programm. Ein Sieg mit zwei Toren Unterschied muss her, um am Ende Rang Zwei in der Tabelle zu belegen.
Iserlohner EC: Tor: Gerhard, Amlow, Rotheuler Verteidigung: Kutschelis, Ketter (1), Mühlfort, Bergmann (1), Niebecker (1), Faber (1), Gleibler, Orendorz (3) Sturm: Hill (1), Pernt (4), Heimann (2), Jahrendt (1), Schulte, Luft (1), Döscher (2), Schneider, Fomynich.
(icehockeypagde.de/Pressemitteilung Iserlohner EC/09.03.2010)  



Lindau Islanders:  EV Lindau verpasst die Sensation - Blue Devils schlagen Islanders mit 7:3

Der EV Lindau hat den direkten Aufstieg in die Bayernliga verpasst. Durch die 3:7 (1:3, 1:2, 1:2 Niederlage beim EV Weiden mussten die Islanders die Bluedevils noch an sich vorbeiziehen zu lassen und nun versuchen, über Platz Drei der Landesliga nachzurücken.
Am Ende machten drei Tore Unterschied in der Tabelle im direkten Vergleich den Unterschied zwischen Platz Eins und Zwei aus. Auf dem Eis war es allerdings mehr. Vor 2560 Zuschauern in der ausverkauften Weidener Eishalle holten die wild entschlossen Gastgeber alles aus sich heraus, während die phasenweise wie gelähmt agierenden Lindauer ihre schlechteste Saisonleistung ablieferten. „Wir waren nie wirklich in der Halle“, sagte ein sichtlich enttäuschter EVL-Sportchef Bernd Wucher. „Wir hatten zu wenig Bewegung im Spiel und waren dadurch immer zu weit Weg vom Mann.“ Dies rächte sich vor allem, weil der EV Weiden, der die Partie mit zwei Toren Unterschied gewinnen musste, um aufzusteigen, von Anfang ein enormes Tempo ging, konsequent forcheckte und mit drei krachenden Checks in der Anfangsphase gleich den Ton für die Partie setzte. Dennoch hatten die Islanders es selbst in der Hand, in Führung zu gehen. Zweimal durften sie in den ersten neun Minuten in Überzahl agieren. Heraus kam dabei gar nichts, zu nervös agierten die Gäste. „Wir haben unsere gute Ausgangsposition ohne Not einfach so weggeworfen. Das tut mir für die 150 Fans weh, die den langen Weg mitgefahren sind, für 1000 Leute am Liveticker, die mitgefiebert haben, aber auch für die Jungs selbst, weil sie sich so unendlich weit unter ihrem Wert verkauft haben“, sagte EVL- Vorsitzender Marc Hindelang. „Glückwunsch an Weiden. Sie haben den Aufstieg verdient.“ Zwar konnte die stimmgewaltige Lindauer Kolonie 27 Sekunden nach dem Führungstreffer der Gastgeber durch Thomas Schreier in Überzahl jubeln, als Dominic Mahren ein klasse Solo nach 10 Minuten zum Ausgleich verwandelte. Aber die Initialzündung blieb aus. Erst leistete sich Markus Schweinberger ein überflüssiges Foul, das Florian Bartels zum 2:1 im Powerplay nutzte (15.), drei Minuten später gipfelte eine sinnlose Aktion von David Volek in einer doppelten Überzahl für Weiden, die Martin Zajac zum 3:1 nutzte. Nach dem ersten Drittel war Weiden mit diesem Spielstand in der Bayernliga.
Mit großem Einsatz kamen die Lindauer, bei denen überraschend der am Knie verletzte Tobi Fuchs sein Comeback gab, im zweiten Durchgang besser ins Spiel und nahmen den Druck des EVW heraus. Die Partie verlief nun ausgeglichener und nach 28 Minuten schienen die Islanders dann endlich in Weiden angekommen. In doppelter Überzahl traf David Volek zunächst den Pfosten, ehe Benjamin Hecker links oben zum 3:2 traf. Der Moment war nun auf Seiten der Gäste, die durch Peter Kraus sogar die Chance zum Ausgleich hatten. Die Wende schien möglich – bis Waldemar Quapps Aussetzer dem EVL das Genick brach. 32 Minuten und 46 Sekunden waren gespielt, als der Puck auf Quapp zukullerte. Der Torhüter wollte die Scheibe „einfrieren“ und den Fanghandschuh drauf legen. Er legte ihn allerdings daneben, Florian Bartels erkannte die Situation als erster und stocherte den Puck über die Linie. „Ich weiß nicht, wie so etwas passieren kann. Aber es war typisch. Weiden war auch gedanklich zwei Schritte schneller, während bei uns kein einziger Spieler sein wahres Leistungsniveau erreicht hat“, sagte Trainer Willy Bauer, der nur wenig später eine Auszeit nehmen musste. Seine Mannschaft hatte das Spiel nun komplett aus der Hand gegeben und nur eine halbe Minute später durch Schreiers Schuss aus der Drehung das 5:2 kassiert. Außer einer Chance von Mojtek, die Weidens Torhüter Christian Hamberger vereitelte kam vom EVL nichts mehr im zweiten Drittel. Weiden kontrollierte mit seiner läuferischen Überlegenheit die Partie. „Sie waren oft zu schnell für uns“, sagte Pavel Mojtek.
Die Ausgangslage vor dem Schlussabschnitt war klar. „Wir hatten nichts mehr zu verlieren und zwei Tore wären im Eishockey machbar gewesen“, sagte Kapitän Peter Kraus. Allerdings war Weiden auf den Lindauer Ansturm gut gewappnet und lauerte auf Konter. Marcel Waldowsky hatte schon nach wenigen Sekunden das sechste Tor auf dem Schläger, was Quapp glänzend verhinderte. Allerdings war nach anderthalb Minuten dann alles klar: Florian Zellner stand beim Rückpass von Bartels vollkommen frei vor dem Tor, als er auf 6:2 stellen konnte. Zwar wehrten sich die Islanders noch einmal und kamen durch einen haltbaren Schlenzer von Pavel Mojtek auf 6:3 heran (44.), aber die Hoffnung auf eine weitere Aufholjagd war schnell erstickt. Wieder schalteten die Gastgeber schnell um, was kein Problem gewesen wäre, wenn Quapp den harmlosen Rückhandschuss von Schreiber nicht aus spitzem Winkel hätte zum 7:3 passieren lassen (46.). Damit war der Widerstand der Islanders endgültig gebrochen. „Es hat uns auch die Kraft gefehlt. Man hat gesehen, wie sehr die letzten Wochen, die vielen Aufholjagden und Willensleistungen uns ausgezehrt haben“, sagte Bauer. So waren die Islanders letztlich gegen einen bis in die Haarspitzen motivierten Gegner chancenlos und müssen nun am kommenden Wochenende versuchen im kleinen Finale gegen Königsbrunn Platz Drei zu erobern, der zum Aufstieg als Nachrücker berechtigt, wenn der Bayernligameister sein Aufstiegsrecht wahrnimmt. „Wir haben trotz allem eine gute Saison gespielt. Jetzt gilt es wieder aufzustehen und noch zweimal Charakter zu zeigen. Dann warten wir ab, was passiert“, sagte Vorsitzender Hindelang. Es sei schließlich Teil der Islanders Mentalität, es immer weiter zu versuchen, und nie aufzugeben.
(icehockeypagde.de/Pressemitteilung Lindau Islanders/08.03.2010)  



Pfronten Falcons:  Pfronten schafft kaum mehr für möglich gehaltenen Klassenerhalt

Falcons erkämpfen sich verdient den Klassenerhalt nach einem 6:5 (1:1/1:3/3:1) Erfolg nach Penaltyschiessen gegen den EHC Waldkraiburg. Die Voraussetzungen waren klar, die Favorisierten Oberbayern mussten nach der Heimniederlage vom Freitag unbedingt in Pfronten gewinnen um in der Serie auszugleichen, Pfronten konnte bei einem Sieg den Klassenerhalt sichern. Und es kam zu einem Abstiegsdrama wie es spannender hätte kaum sein können. Der Pfrontener Anhang der unterstützt wurde von den Fans des ERC Sonthofen99 peitschte die Falcons von Beginn an nach vorne und auch den Spielern war die Wichtigkeit dieser Begegnung anzumerken. Doch das erste Tor gelang trotz der Überlegenheit der Pfrontener zunächst den Gästen, Martin Führmann mit dem 0:1 in der 8. Minute. Doch die Falcons schlugen sofort zurück, Roman Fröhlich nagelte die Scheibe nach Zuspiel von Roman Sigula und Tobias Heiß noch in derselben Minute in die Maschen der Gäste zum 1:1 Ausgleich. Dann passierte erst einmal längere Zeit nichts, ehe sich das Spiel einem dramatischen Finale näherte. In der 29. Minute die erneute Führung der Gäste durch Rohm zum 1:2 dem die Gäste in der 35. Minute zwei weitere Treffer durch Eric Dylla folgen ließen, 1:4 aus Pfrontener Sicht kurz vor der zweiten Pause. Doch Pfronten steckte noch nicht auf, dem bärenstarken Sven Friedl (Gottwalz/Fröhlich, M.) gelang noch vor der Pause der wichtige Anschlusstreffer zum 2:4 und kurz nach Wiederanpfiff war es erneut Friedl (Gottwalz/Fröhlich M.) der auf 3:4 verkürzte und Pfronten wieder ins Spiel brachte. Jetzt war wieder richtig Feuer im Spiel und die Falcons legten nach, Roman Sigulla auf Zuspiel von Adrian Hack und Thomas Steiner mit dem 4:4 Ausgleichstreffer in der 44. Minute ließ die Fans erneut Jubeln. Pfronten nun am Drücker doch die Gäste blieben weiterhin gefährlich. In der 53. Minute hieß es dann Strafzeit gegen Waldkraiburg und Pfronten mit Powerplay, Adrian Hack mit guten Auge für den sich freilaufenden Marco Rentzsch und einem Zuckerpass den sich der Routinier zum ersten Führungstreffer für Pfronten nicht entgehen ließ. 5:4 für die Falcons und es waren nur noch knapp fünf Minuten zu spielen. Doch die Löwen bissen noch einmal zu, Stefan Rohm (Dylla/Hanöffer) mit dem späten Ausgleich in der 59. Minute. Ein weiterer Treffer wollte nicht mehr fallen, so dass das Penaltyschiessen für die Entscheidung sorgen musste. Rentzsch und Laboda scheiterten zunächst, dann zeigte Pfrontens Kapitän Cody Purves wieder einmal seine Klasse und überwand Waldkraiburgs Torhüter Kevin Yeingst. Im nächsten Versuch scheiterte Stefan Rohm am starken Sven Rampf, so dass Pfrontens dritter Schütze Stefan „Jimmy“ Knöpfler für die Entscheidung sorgen konnte. Und er hielt dem Druck stand, und erlöste den Pfrontener Anhang mit seinem verwandelten Penalty der gleichbedeutend mit dem Pfrontener Klassenerhalt war. Nun brachen alle Dämme, Jubel wo man nur hinsah, Pfronten hatte wieder einmal allen Unkenrufen zum trotz, einem vom Papier schier übermächtigen Gegner (Bayernligameister 2008) Paroli geboten und den Klassenerhalt gesichert. Die anschließende Party mit den Fans ging noch bis in die frühen Morgenstunden und wird ebenso wie dieses Spiel den Beteiligten wohl noch lange in Erinnerung bleiben.
(icehockeypagde.de/Pressemitteilung Pfronten Falcons/08.03.2010)  



Zweibrücken Hornets:  Hornets verlieren auch zweites Abstiegsduell

Der EHC Zweibrücken hat auch das zweite Abstiegsendspiel innerhalb einer Woche gegen den ESC Bad Liebenzell mit 1:4 verloren. Nachdem das Auswärtsspiel am Samstag in Freiburg aufgrund von Spielermangels abgesagt werden musste, machten sich am Sonntag 11 Feldspieler und 2 Torhüter auf den Weg nach Bad Liebenzell. Von Beginn an übernahmen die Hornets die Initiative und belagerten das Tor der Hausherren. Doch gleich mit dem ersten Angriff der Liebenzeller konnten sie in Führung gehen durch den ehemaligen Oberligaspieler Marco Ludwig. Die Hornets liessen sich aber davon nicht beeindrucken und spielten weiter nach vorne. Das einzige Manko war aber die mangelhafte Chancenverwertung. Wie man es besser macht zeigten die Hausherren die mit einem Konter kurz vor Drittelende etwas schmeichelhaft mit 2:0 in Führung gehen konnten. Mit diesem Ergebnis wurden zum ersten Mal die Seiten gewechselt. Das zweite Drittel war ausgeglichener. Beide Teams hatten Gelegenheiten zur Ergebnisverbesserung, aber die beiden Goalies gehörten an diesem Abend zu den besten Akteuren ihrer Teams. Kapitän Andre Nunold hatte zweimal in aussichtsreicher Position die Chancen seine Mannschaft wieder heran zu bringen, scheiterte aber beide Male an Bad Liebenzells amerikanischem Goalie Timothy Rodgers. Das letzte Drittel sah wieder feldüberlegene Hornets die auf den Anschluss drängten, aber im Abschluss zu harmlos blieben. Geschätzte zehnmal wurde das Tor der Liebenzeller verschoben. Anscheinend bekommt man es in Bad Liebenzell nicht hin die Tore halbwegs einigermassen im Eis zu befestigen um einen reibungslosen Spielablauf zu gewährleisten. Zehn Minuten vor Schluss spielten die Hornets in Unterzahl. Radovan Pastorek erkämpfte sich den Puck und schickte Andre Nunold auf die Reise, der alleine auf das Tor zusteuerte und den langersehnten Anschlusstreffer erzielen konnte. Jetzt waren die Hornets am Drücker, doch eine unnötige Strafzeit kurz nach dem Anschluss bremste sie gleich wieder aus. In Unterzahl hatten die Hornets die Gelegenheit sich zu befreien, doch die Scheibe wurde im eigenen Drittel leichtferitg wieder verloren. Die Hausherren liessen sich nicht lange bitten und erhöhten 6 Minuten vor Schluss auf 3:1. Damit war die Partie praktisch entschieden. Der vierte Treffer für Bad Liebenzell kurz vor Schluss hatte nur noch statistischen Wert. So stand am Ende wiederrum, eine völlig unnötige Niederlage weil die Hornets es wiederholt nicht verstanden ihre Chancen zu nutzen. Nach dieser Niederlage wird die Situation am Tabellenende immer bedrohlicher für den EHC Zweibrücken, nachdem der EV Ravensburg 1b völlig überraschend am Freitag beim frischgebackenen Meister Stuttgart Rebels mit 3:2 siegen konnte.
Tore: 1:0 3:44 Ludwig ( Dorochin ) 2:0 17:22 Zeller ( Krause / Kern ) 2:1 50:40 Nunold ( Pastorek ) Unterzahl 3:1 53:39 Wittmann ( Dorochin ) Powerplay 4:1 59:29 Ludwig ( Wolf )
(icehockeypagde.de/Pressemitteilung Zweibrücken Hornets/08.03.2010)  



Hamburg Freezers:  Wolfsburg kommt zum Nordderby - Goepfert im Tor

Hamburg (ots) - Nach zwei Niederlagen am vergangenen Wochenende gegen Iserlohn und Hannover sind die Playoffs für Hamburg in weite Ferne gerückt. Bei noch fünf ausstehenden Spielen beträgt der Rückstand auf den entscheidenden zehnten Rang dreizehn Punkte - ein Sieg gegen Wolfsburg (19.30 Uhr, Color Line Arena) ist am Dienstag also Pflicht. Gerade weil die Freezers die Teilnahme an der Endrunde nicht mehr selbst in der Hand haben, fordert Trainer Gardner vollen Einsatz. "Ich werde nur Spieler aufbieten, die mit Herz und Leidenschaft ans Werk gehen", so Trainer Paul Gardner am Montag. "Wer zu lässig aufspielt, darf den Rest der Partie bei mir auf der Bank verbringen. Unabhängig von den Playoffs sind wir unseren Fans einiges schuldig!"
Auch wenn Wolfsburg am Wochenende keine Punkte einfahren konnte (1:2 in Mannheim, 1:4 gegen Ingolstadt), gehören die Gäste noch immer zur Spitzengruppe der DEL. Mit 89 Punkten rangieren die Männer von Trainer Toni Krinner auf dem zweiten Tabellenrang vor Düsseldorf (87), Frankfurt (86) und Nürnberg (85). Neben dem zweitbesten Sturm (177 Treffer) stellen die Grizzly Adams, bei denen Mike Green und Alexander Genze fehlen werden, auch die drittstärkste Verteidigung (141 Gegentore). "Wolfsburg hat uns in der Vergangenheit schon oft das Leben schwer gemacht", so Gardner, der bis auf Paul Manning (Fußverletzung) alle Spieler an Bord haben wird. "Sie sind schnell, spiel- und kampfstark!"
Topscorer der Gäste ist John Laliberte, der mit je 26 Toren und Vorlagen auf 52 Punkte kommt. Auf dem zweiten Rang steht Norm Milley (19 Tore/29 Assists/48 Zähler) vor Jason Ulmer (9/37/46). Bei den Freezers führt Francois Fortier die teaminterne Wertung mit 48 Punkten (20 Treffer/28 Vorlagen) an. Durch vier Zähler in den letzten beiden Spielen schob sich Clarke Wilm (15/31/46) an Jason King (23/21/44) vorbei auf Platz zwei.
Zwischen den Hamburger Pfosten wird wieder Bobby Goepfert stehen, der in Hannover pausieren musste. Der US-Amerikaner ist mit 91,1% gefangener Schüsse drittbester Torhüter der Deutschen Eishockey Liga. Nach Gegentoren pro Spiel liegt der 26-Jährige mit einem Wert von 2,84 ligaweit auf Rang sechs. Im Tor der Grizzly Adams hat sich Daniar Dshunussow mittlerweile etabliert: Mit einer Fangquote von 92,3% und einem Gegentorschnitt von 2,4 rangiert der ehemalige Hamburger in beiden Wertung auf Platz zwei hinter Metro Star Jean-Sebastien Aubin (92,6%/2,34).
(icehockeypagde.de/Pressemitteilung Hamburg Freezers/08.03.2010)  



Kölner Haie:  Hochspannung garantiert: Play Off-Kampf verspricht Eishockey-Krimi zu werden – Dienstag Heimspiel gegen Ingolstadt

Die Ausgangslage könnte brisanter kaum sein. Vor den letzten fünf Hauptrundenspielen der Haie streiten vier Mannschaften um zwei noch zu vergebende Plätze unter den Top 10.
Augsburg (9., 69 Punkte), Krefeld (10., 69 Punkte), Köln (11., 69 Punkte) und Iserlohn (12., 67 Punkte) werden sich wohl bis zum letzten Spieltag ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern. Besonders spannend: Die Haie erwarten noch zwei der direkten Konkurrenten in der LANXESS arena. Am 12.3 die Krefeld Pinguine und am 19.3. die Iserlohn Roosters.
Nicht minder wichtig ist aber bereits das Heimspiel am Dienstag gegen den ERC Ingolstadt. Die Partie gegen die Panther, die ihrerseits noch in einem harten Kampf um Platz sechs stehen, beginnt um 19.30 Uhr. „Für uns haben die Play Offs bereits begonnen. Jedes Spiel hat sehr, sehr hohe Bedeutung“, sagt Haie-Trainer Bill Stewart.
Verteidiger Stéphane Julien steht nach seiner Sperre wieder im Kader, Stürmer Christoph Ullmann (Bauchmuskelverletzung) fehlt weiterhin.
Fast zehn Tore im Schnitt fielen in den drei bisher geführten Aufeinandertreffen mit Ingolstadt in der aktuellen Saison. Dabei holte der KEC fünf von neun Punkten (8:5, 4:3 n.V., 4:5).
(icehockeypagde.de/Pressemitteilung Kölner Haie/08.03.2010)  



Harzer Wölfe Braunlage:  Wölfe besiegen Weser Stars deutlich

Die Harzer Wölfe haben weiterhin alle Chancen auf das Erreichen der Play-Offs in der Eishockey-Regionalliga Nord. In ihrem letzten Meisterrunden-Heimspiel besiegte die Mannschaft des ESC vor knapp 400 Zuschauern die Weser Stars aus Bremen deutlich mit 8:0 (3:0, 2:0, 3:0). Die Entscheidung über den Play-Off-Einzug der Wölfe fällt nun beim Auswärtsspiel kommenden Samstag in Bremen. Dort müssen die Harzer siegen und auf einen gleichzeitigen Punktverlust der Timmendorfer gegen Spitzenreiter Rostock hoffen.
Gegen die Weser Stars hielten die Wölfe das Heft des Handelns von Beginn an fest in der Hand. Besonders Benjamin Schulz, der nach seiner Verletzungspause sein Comeback feierte, stach aus einer kompakten Braunlager Mannschaft heraus. Die ersten beiden Treffer gingen auf das Konto des schnellen Stürmers (7. und 13.). „Dass er so gut zurückkommen würde hatte ich zwar gehofft, aber natürlich nicht erwartet. So, wie das Spiel lief, war es für ihn perfekt“, lobte anschließend Trainer Bernd Wohlmann.
Entschieden war die Partie bereits in der 14. Minute. Maximilian Bauer zockte nach starkem Pass von Markus Schneider noch einen Abwehrspieler aus, ließ auch Bremens Torwart Dieter Blum keine Chance und erhöhte auf 3:0. Die Weser Stars kamen ihrerseits kaum einmal gefährlich vor das Tor der Wölfe, so dass Mario D’Antuono und ab der 30. Minute Tobias Bannach einen ruhigen Abend verlebten.
Durch zwei Powerplay-Tore, erzielt von Alois Öttl (31.) und Markus Schneider (36.), trieben die Harzer das Ergebnis weiter in die Höhe. Im Schlussabschnitt machte Schulz seinen Hattrick perfekt (50.), ehe auch Geburtstagskind Stefan Bilstein traf (55.). Den Schlusspunkt zum 8:0 unter die einseitige Partie setzte Bauer mit seinem zweiten Tor (57.). Das Ergebnis hätte sogar noch höher ausfallen können, doch gerade im Mitteldrittel waren die Wölfe bei der Chancenauswertung gnädig. „Wir hatten heute keine Chance, man sieht, dass Braunlage zu Recht weit oben in der Tabelle steht“, bekannte nach Spielschluss Tray Tuomie, Trainer der Weser Stars.
Um die Wölfe beim letzten Auswärtsspiel in Bremen möglichst lautstark zu unterstützen, werden Fanbusse eingesetzt. Im Nordharz sind Bad Harzburg, Lochtum, Immenrode, Goslar und Goslar Jerstedt die Abfahrtsorte, weitere Infos bei Arne Eiland (Tel: 0171-4157760). Im Südharz werden Wulften, Herzberg, Osterode und Seesen angesteuert, einige Restplätze sind noch verfügbar. Anmeldungen gehen an Robert Koch (0176-23469895).
Statistik: Tore: 1:0 Schulz (Öttl, Bilstein) 6:54, 2:0 Schulz (Bilstein, Öttl) 5-4 11:55, 3:0 Bauer (Schneider, Bilstein) 12:41, 4:0 Öttl (Pipp, Bilstein) 5-4 30:43, 5:0 Schneider (Meridian, Schulz) 5-4 35:11, 6:0 Schulz (Eichler, Bilstein) 49:12, 7:0 Bilstein (Schock, Pipp) 5-4 54:31, 8:0 Bauer (Öttl, Schulz) 56:50 Strafen: Harzer Wölfe 8 – Weser Stars 14 Zuschauer: 342
(icehockeypagde.de/Pressemitteilung Harzer Wölfe Braunlage/08.03.2010)  



Bitburger Bären:  Erste Saisonniederlage für die Bären

Nach sechswöchiger Pause musste der EV Bitburg am gestrigen Sonntagabend die erste Saisonniederlage hinnehmen. In einer ausgeglichenen Partie mussten die Bären sich am Ende mit 06:04 gegen den ESC Trier geschlagen geben.
Bereits nach 15 Sekunden hatten die Huskies bereits Grund zu Jubeln, nachdem ein verdeckter Schuss den Weg ins Netz gefunden hatte. Die Bären konnten jedoch kurz darauf durch Stefan Wanken ausgleichen, aber auch die Huskies konnten umgehend zurückschlagen und wieder in Führung gehen. Ab dann wurden die Bären stärker und hatten die restlichen 13 Minuten die höheren Spielanteile und konnten durch Treffer von Patrick Berens und Helmut Thurner mit einer 02:03 Führung in die Pause gehen.
Das Mitteldrittel startete nach 50 Sekunden mit dem 02:04 durch Patrick Berens, leider sollte dies bereits der letzte Bärentreffer des Abends sein. Die restlichen 19 Minuten war nichts von der Leistung des ersten Drittels zu sehen, hinzu kamen zahlreiche unnötige Strafzeiten. Diese Überzahlmöglichkeiten nutzte der ESC Trier mehrfach und konnte vier Treffer erzielen.
Der Schlussabschnitt startete ähnlich hektisch wie zuvor, nun war es an den Huskies sich mit unnützen Strafzeiten zu dezimieren, jedoch waren die Bären nicht in der Lage dies auch auszunutzen. Somit blieb es beim 06:04 für den ESC Trier.
Neben Frank Lempges, der für die letzten Partien wieder das Bärentrikot überstreift, gab es eine weitere Veränderung im Kader des EVB. Holger Schwinge ersetzte den erkrankten Lukas Euler und kehrte somit das erste mal seit knapp 4 Jahren wieder ins Tor zurück
 Das Rückspiel findet bereits am kommenden Sonntag, den 14.03. um 19 Uhr in der Eissporthalle Bitburg statt.
(icehockeypagde.de/Pressemitteilung Bitburger Bären/08.03.2010)  








 
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