Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

             
IIHF WM 2021
(DEB)  Der Eishockey-Weltverband IIHF hat Weißrussland die WM 2021, die zusammen mit Lettland ausgetragen werden sollte, aus Sicherheitsgründen entzogen. Schon zeitnah soll es Gespräche und Entscheidungen über die Gatsgeberrolle geben
  
Straubing Tigers
(DEL)  Torhüter Mat Robson wird wegen einer Hüftverletzung für etwa zwei Wochen nicht ins Spielgeschehen eingreifen können
 
TEV Miesbach
(BYL)  Beim oberbayerischen Traditionsverein haben die Planungen für die nächste Bayernligasaison mit der Weiterverpflichtung des tschechischen Topscorers Bohumil Slavicek begonnen. Der 29-Jährige, der vor 3 Jahren aus Landsberg zum TEV kam, konnte in der aktuellen Saison in 9 Spielen beachtliche 28 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
Krefeld Pinguine
(DEL)  Verteidiger Daniil Valitov fällt nach einer Gesichtsverletzung und Operation für vorraussichtlich drei Wochen aus
  
Höchstadter EC
(OLS)  Stürmer Manuel Nix, der im Sommer von den Memmingen Indians in den Aischgrund kam, wird nun die Alligators wieder verlassen. 14 Partien hat der 20-Jährige im HEC-Trikot bestritten und konnte dabei ein Tor erzielen
  
ESV Burgau
(BLL)  Als nächstes wird nun in Burgau das Eis in der Halle wegen dem verlängertem Lockdown abgetaut, so dass die Saison für die Eisbären nun ebenfalls vorzeitig beendet ist
  
EHF Passau
(OLS)  Die Partie der Black Hawks am Freitag bei den Blue Devils Weiden wurde kurzfristig nach der Anreise wegen eines Corona-Verdachtsfall auf Seite der Passauer abgesagt werden. Zudem wurde auch die Partie am Sonntag gegen den EC Peiting vorsorglich abgesagt
  
ESC Jonsdorf
(LLS)   Bei den Black Panthers ist die Saison nun schon beendet ehe sie überhaupt angefangen hat, denn das Eis in der Sparkassen-Arena wird wegen des Lockdowns abgetaut

     
   

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blackdragonserfurtEHC Erfurt
Stellungnahme des Präsidiums des Eishockeyclubs Erfurt e.V. zu den neuen Überlegungen der Stadtverwaltung Erfurt hinsichtlich der Eishockeyhalle

(OLN)  „Nach Meinung der Stadtverwaltung“ soll laut Thüringer Allgemeine vom 17.8.2019 die geplante Erweiterung der Erfurter Eishockeyhalle für 15 bis 20 Jahre aufgeschoben werden. Stattdessen „schlägt die Verwaltung vor“, den aktuellen Zustand zu erhalten.

Wer ist „die“ Stadtverwaltung und wer sind die Meinungsführer in der Verwaltung? Dies fragen sich erneut die Verantwortlichen des EHC Erfurt e.V., die bislang nur eine eindeutige Aussage des Chefs dieser Stadtverwaltung kennen: „Wir machen die Renovierung und die Erweiterung. Darauf könnt Ihr Euch jetzt verlassen!“ Dieses Versprechen von Oberbürgermeister Andreas Bausewein wurde mehrfach gegeben, insbesondere nachdem das Vereinspräsidium vor der jüngsten Kommunalwahl das Zugeständnis machte, dass mit der Erweiterung der Halle das Thema Neubau endgültig vom Tisch ist.

Wer setzt sich in der Stadtverwaltung über die Zusagen des Oberbürgermeisters hinweg und führt ihn damit vor? Und wer ignoriert in der Stadtverwaltung den parteiübergreifenden, politischen Willen von Sportausschuss und Stadtrat, die in monatelangen Verhandlungen gemeinsam mit dem Erfurter Sportbetrieb und dem EHC Erfurt, mit Architekten und Ingenieuren zu dem Entschluss gekommen sind, dass Renovierung und Erweiterung die sinnhaftesten Maßnahmen sind? Die Maßnahmen wurden in den städtischen Haushalt eingestellt, nachdem alle Alternativen abgewählt wurden.

Das EHC-Präsidium fordert deshalb den Oberbürgermeister als Chef der Stadtverwaltung zu einer raschen Stellungnahme auf, denn alle bisherigen Gespräche und Abstimmungen werden durch die derzeitige „Meinung der Stadtverwaltung“ ad absurdum geführt. Zur Stellungnahme aufgefordert sind auch alle Fraktionen im Stadtrat, die ihren politischen Willen zum Ausbau der Eishockeyhalle klar geäußert haben und nun ebenfalls von der Verwaltung vorgeführt werden.

Der EHC Erfurt trainiert wöchentlich mit rund 180 Kindern und Jugendlichen und spielt mit der ersten Mannschaft, den TecArt Black Dragons, in der dritten Eishockeyliga – in einer Eishalle, die als einzige Spielstätte der dritten Liga keinen einzigen Sitzplatz hat, die keinerlei Komfort und schlechte Sichtverhältnisse besitzt und die insbesondere hinsichtlich der Kabinen und der Funktionsräume in einem erbarmungswürdigen Zustand ist.

Die derzeitige Vermarktung der Erfurter Eishockeyhalle ist mehr als grenzwertig. Es ist deshalb eine grandiose Leistung der Vereinsführung, dass unter diesen Umständen überhaupt professionelles Eishockey in Erfurt gespielt werden kann – ohne Schulden und mit großer Anerkennung in der Sportwelt. „Wer in der Stadtverwaltung glaubt, dass der aktuelle Zustand 10 bis 15 Jahre beibehalten werden kann, um dann einmal in einer Halle mit 1.500 Sitzplätzen den Zuschauern ein tolles Eishockeyerlebnis präsentieren zu können, wird erleben müssen, dass es bis dahin keinen Eishockeyverein mehr in Erfurt gibt“, prognostiziert EHC-Präsident Hans-Peter Meinhardt.


 Sonntag 18.August 2019 www.icehockeypage.de 
 Thema:
 Bericht:
EHC Erfurt
EHCE/rb
    -  Oberliga Nord
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