Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

               
Lausitzer Füchse
(DEL2)  Offenbar gibt es in der Mannschaft der Füchse gleich mehrere Coronafälle. Zunächst wurde nur das Derby am Dienstag Abend gegen Crimmitschau abgesagt. Allerdings geht man in der Lausitz von einer längerfristigen Quarantäne aus, so dass auch am kommenden Wochenende wohl keine Spiele mit Beteiligung der Füchse stattfinden werden
 
Krefeld Pinguine
(DEL)  Nachdem die Pinguine in einem Statement mehrere Abgänge bestätigt haben, könnten weitere Spieler bald folgen, denn dem Vernehmen nach stehen womöglich auch Martin Schymnainski und Kai Hospelt vor dem Absprung
  
ESV Kaufbeuren
(DEL2)  Wegen der laufenden Quarantäne-Maßnahmen und weiteren Untersuchungen wurden die beiden Partien des ESVK beim EC Bad Nauheim und gegen die Löwen Frankfurt am kommenden Wochenende abgesagt. Beide Spiele werden im Januar nachgeholt
  
TSV Farchant
(BLL)  Andreas Tanzer, der viele Jahre als Torhüter beim ESC Dorfen spielte, kommt aus beruflichen Gründen nach Garmisch-Partenkirchen und wird nun als Verteidiger im Aufgebot des TSV stehen
  
Amateursport
(IHP)  Dem Vernehmen nach wird der Lockdown im Amateursport womöglich bis mindestens zum 10.Januar verlängert. Ob dann überhaupt noch ein Spielbetrieb in den Landesverbänden möglich sein würde, bleibt abzuwarten.
Ab Mitte Januar könnte es möglicherweise zumindest Lockerungen im Nachwuchsbereich geben
  
Oberliga Süd
(OLS)  Die für Freitag angesetzte Partie zwischen den Landsberg Riverkings und den Höchstadt Alligators wurde abgesagt
   
Saale Bulls Halle
(OLN)  Der junge Deutsch-Tscheche Adam Skala wird mit einer Förderlizenz der Harzer Falken Braunlage, mit denen die Kooperation verlängert wird, für die Saale Bulls ausgestattet. In der letzten Saison sammelte er bereits Oberliga-Erfahrung beim ERC Sonthofen. Ausserdem hält sich derzeit Stürmer Jakub Bitomsky, zuletzt bei den Blue Devils Weiden auf dem Eis, bei den Saale Bulls im Training fit, bis die Falken in die neue Spielzeit starten können
  
Kassel Huskies
(DEL2)  Der kanadische Verteidiger Kristian Blumenschein gehört nicht mehr länger zum Kader der Nordhessen. Der Probevertrag mit dem 23-Jährigen, der vom Colorado College zu den Huskies kam, wurde nicht verlängert
  
Bezirksliga Bayern
(BBZL)  Der Bayerische Eissport Verband plant die Bezirksliga nach der November-Zwangspause mit einer Einfachrunde statt der 1,5fachrunde in jeder Gruppe fortzuführen. Dies ist allerdings abhängig davon ob und wann der Trainings- und Spielbetrieb wieder aufgenommen werden darf
  
Herner EV
(OLN)  Der junge Verteidiger Henry Hoffmann spielt derzeit auf Probe beim HEV vor. In den letzten vier Jahren spielte er in Nordamerika für die Unversity of Central Oklahoma. Eigentlich wechselte er im Sommer zu den Selber Wölfen, wo kurz vor Saisonbeginn sein Vertrag dann aufgelöst wurde
  
ERC Regen
(BBZL)  Die Red Dragons stehen vor dem vorzeitigen Saison-Aus. Nach derzeitigem Stand wird der ERC Regen seine Mannschaft vom Spielbetrieb der Bezirksliga abmelden müssen. Die Regener Eishalle wird zum Impfzemtrum gegen das Coronavirus umfunktioniert. Bereits Mitte Dezember soll dies vollzogen werden. Das würde für den ERC bedeuten, dass man den Spielbetrieb nach dem  Ende des "November-Lockdown-light", sofern es dazu überhaupt käme, nicht wieder aufnehmen kann. Ein Ausweichen in eine andere Halle ist aus diversen Gründen nicht umsetzbar
  
Grizzlys Wolfsburg
(DEL)  Verteidiger Janik Möser laboriert nach einem grippalem Infekt nun an einer Herzmuskelentzündung und wird auf unbestimmte Zeit ausfallen

     
   

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Bis an die Grenze gegangen: Snetsinger verlässt Memmingen

(OLS)  Angreifer Brad Snetsinger wird die Memminger Indians verlassen. Der Kanadier zog eine Option im eigentlich noch laufenden Vertrag und nahm ein finanziell deutlich lukrativeres Angebot an. Die Indians gingen in den Verhandlungen bis an ihre Schmerzgrenze und standen bereits kurz vor einer Einigung mit dem Stürmer. Nun werden sie aber ihre Kontingentstelle im Angriff neu besetzen.

Bereits seit einigen Wochen kursierten Gerüchte über einen Abgang des 33 Jahre alten Angreifers aus Kanada, die der ECDC Memmingen nun bestätigen muss. Snetsinger wird im Herbst nicht nach Memmingen zurückkehren, die Verhandlungen mit den Indians sind erfolglos zu Ende gegangen.

Dabei sah es lange Zeit sehr gut aus Snetsinger von einem Verbleib zu überzeugen. Der Außenstürmer hatte im vergangenen Sommer einen mehrjährigen Vertrag in der Maustadt unterschrieben und fühlte sich rundum wohl im Allgäu. Da sein Arbeitspapier aber auch beiderseitige Ausstiegsklauseln enthielt, verhandelten beide Parteien bereits früh hinsichtlich einer Verlängerung zu verbesserten Konditionen. Die Indians versuchten ihren Topscorer dabei mit allen Mitteln zu halten und hätten ihn auch mit einer deutlichen Gehaltserhöhung ausgestattet. Kurz vor der Einigung mit dem ECDC erhielt Snetsinger aber ein anderes Angebot, welches sehr viel höher ausfiel. Obwohl sich die Verhandlungen noch einige Zeit fortsetzten und die Indians, mit Hilfe eines Sponsors, ihre Offerte noch einmal deutlich anpassten, konnten sie das Angebot der Konkurrenz nicht annähernd erreichen. So sahen sich der ECDC am Ende nicht mehr in der Lage, am finanziellen Wettbieten während der Corona-Krise teilzunehmen. Die Verantwortlichen entschieden sich dazu ihr letztes Angebot, das bereits quasi über der finanziellen Schmerzgrenze lag, nicht mehr zu erhöhen. Der Abgang des Stürmers war besiegelt und wurde mit dem Ziehen der Ausstiegsklausel offiziell, was den Indians immerhin noch eine Entschädigung einbrachte.

„Es ist äußerst schade, dass wir mit Brad Snetsinger einen der stärksten Angreifer der Liga verlieren“, so Sven Müller. „Eine Weiterbeschäftigung zu diesen hohen Bezügen wäre aber komplett unvernünftig und auch sinnlos gewesen, da eine Zusammenstellung des weiteren Teams darunter zu stark hätte leiden müssen. Die finanzielle Ausgewogenheit im Team ist ein wichtiger Bestandteil in der Planung unserer Mannschaft und für den Fortbestand des Vereins entscheidend“, erklärt der Sportliche Leiter. „Da wir nicht unser gesamtes Vereinsinventar versteigern wollten, haben wir uns schließlich dazu entschlossen, nicht mehr weiterzubieten“, fügte Müller schmunzelnd an. Snetsingers Entscheidung kann er hingegen durchaus nachvollziehen: „Gerade in dieser schwer planbaren Zeit muss ein Profi solch hochdotierte Angebote letztlich annehmen“, so der Sportliche Leiter, der Snetsinger im Namen des Vereins für ein tolles Jahr mit vielen Punkten und Siegen danken möchte. 
Für die Indians, die sich bereits intensiv auf der Suche nach einem Nachfolger befinden, gilt es nun die Last auf viele Schultern zu verteilen. „Es sind nur noch einzelne Positionen zu besetzen, diese werden wir ab Mai gezielt angehen, um auch für die kommende Spielzeit ein schlagkräftiges Team aufzustellen“, gibt Müller die Richtung der nächsten Wochen vor.


 Mittwoch 29.April 2020 www.icehockeypage.de 
 Thema:
 Bericht:
ECDC Memmingen
ECDCM/mfr
    -  Oberliga Süd
    -  Brad Snetsinger
  
 

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