Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

            
EG Diez-Limburg
(OLN)  Die nächste Vertragsverlängerung bei den Rockets ist fix: Verteidiger Nils Krämer wird auch in der Oberliga wieder für die EGDL aufs Eis gehen. Der 24-Jährige kam 2016 vom Hamburger SV nach Diez und hat sich inzwischen voll im Team etabliert
    
TSG Reutlingen
(LLBW)  Die Black Eagles können zwei Neuzugänge vermelden: Aus Stuttgart wechseln die beiden Stürmer Lukas Borchert und Jesper Leis zur TSG. Beide spielten für die Rebels sowohl in der Regionalliga, als auch für das 1b-Team in der Landesliga
  
ESG Esslingen
(LLBW)  Verteidiger Florian Fink, der 2013 aus dem Bietigheimer Nachwuchs zur ESG kam, wird auch in der kommenden Landesligasaison wieder für die Esslinger auflaufen
  
FASS Berlin
(RLO)  Verteidiger Fabian Wagner wird künftig nicht mehr im Trikot der Akademiker auflaufen und wird sich auf seine berufliche Ausbildung konzentrieren
  
Oberliga
(OL)  In der kommenden Wochenende soll ein neuer Modus für die kommende Oberligasaison beschlossen werden, was durch den späteren Saisonbeginn notwendig wird. Play-Offs Nord gegen Süd wird es wohl nicht mehr geben, sondern lediglich Liga-interne Play-Offs. Die beiden Meister sollen dann den DEL2-Aufsteiger ausspielen. Im Süden ist eine Einfachrunde angedacht, danach die Meisterrunde um die Play-Off-Teilnehmer zu ermitteln, zudem soll an der Verzahnungsrunde mit den Bayernligisten festgehalten werden
  
EC Pfaffenhofen
(BYL)  Stürmer Wassilij Guft-Sokolov, der ursprünglich aus dem Münchener Nachwuchs stammt und zuletzt im Nachwuchs des SC Riessersee aktiv war, wechselt zu den Ice Hogs
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Dem Vernehmen nach haben die Ice Tigers Mittelstürmer Tyson McLellan für die kommende DEL-Saison verpflichtet. Der 24-jährige US-Amerikaner spielte zuletzt in der College-Liga NCAA. Die offizielle Bestätigung des Transfers aus Nürnberg steht allerdings noch aus
  
ES Weißwasser
(RLO)  Nach der Verpflichtung von Verteidiger Joseph Hazeldine kommt nun mit Stürmer Mac Howlett ein weiterer englischer Nachwuchsnationalspieler, der bereits in der höchsten Liga gespielt hat, zu den Jungfüchsen
  
HC Landsberg
(OLS)  Die Nachwuchscracks Anton hanke, Florian Bayer und Maximilian Merkel werden nun in der kommenden Saison doch nicht das Riverkings-Trikot tragen und werden sich einem Verein in der Bayernliga anschliessen
  
EV Pegnitz
(BLL)  Stürmer Benjamin Rakonic, der aus dem Nürnberger Nachwuchs hervorging und bereits in der Saison 2017/2018 für die Ice Dogs spielte, wird nun von den Schweinfurt Mighty Dogs aus der Bayernliga zum EVP zurückkehren
  
Schwenninger ERC
(LLBW)  Nach drei Jahren Pause wird Verteidiger Felix Päßler nun sein Comeback im Trikot der Fire Wings geben
  
Stuttgarter EC
(RLSW)  Verteidiger Gabriel Federolf wechselt aus der Oberliga von den Lindau Islanders zu den Rebels. Ebenfalls die Defensive soll Erik Muljar verstärken, der aus dem Schwenninger Nachwuchs stammt und zuletzt Erfahrungen in Nordamerika sammelte. Zudem kommt der kanadische Stürmer Jordan Harding-Bautista von den Sicamous Eagles nach Stuttgart
  
EA Schongau
(BYL)  Verteidiger Mathias Schuster, der zuletzt für das 1b-Team aufs Eis ging, wird künftig wieder für die 1.Mannschaft in der Bayernliga auflaufen. Unterdessen wurde bekannt, dass die drei jungen Spieler Anton Hanke, Florian Bayer und Maximilian Merkel, die vom HC Landsberg mit einer Förderlizenz ausgestattet werden sollten, nun doch nicht für die Mammuts auflaufen werden
  
SC Bietigheim-Bissingen
(RLSW)  Stürmer Lukas Fröhlich, der aus dem eigenen Nachwuchs hervor ging, bei den Steelers auch schon im DEL2-Team stand und Oberliga-Erfahrungen bei den Hannover Indians und den Höchstadt Alligators sammelte, wird nach einem Jahr in der Bayernliga bei den Schweinfurt mighty Dogs nun wieder zu seinem Heimatverein zurückkehren. Nach einigen Abgängen im Amateur-Team steht nun aber fest, dass weiterhin zahlreiche bisherige Spieler auch weiterhin wieder im Ellental auflaufen werden
  
EV Bad Wörishofen
(BLL)  Mit Stürmer Franz Schmidt bleibt den Wölfen ein wichtiger Leistungsträger erhalten. Mit beachtlichen 79 Scorerpunkten zählte er in der letzten Saison zu den wichtigsten Spielern in der Offensivabteilung
   
EKU Mannheim
(RLSW)  Stürmer Tim Frey wechselt von den Eisbären Eppelheim zu den Mad Gogs und Verteidiger Sascha Göth kehrt nach einem Jahr bei den Baden Rhinos Hügelsheim zurück
  
EV Duisburg
(RLW)  Weitere Neuzugänge bei den Füchsen: Vom ESV Bergisch Gladbach kommt Verteidiger Peter Zirnov zum EVD und vom Neusser EV wechselt Lukas Siebenmorgen, der ebenfalls für die Defensive eingeplant ist, nach Duisburg. Ausserdem werden die Nachwuchsspieler Leon Brunet, Achilles und Ares Avgerinos, Tobias Fischer, Vincent Robach, Tim Schröder und Lennart Schmitz ihre Chance in der 1.Mannschaft erhalten
     
   

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selberwoelfeVER Selb
Kompromissloses Körperspiel für Wölfe-Defensive - Maximilian Otte wechselt vom Höchstadter EC in das Selber Vorwerk

(OLS)  Das Wölfe-Spiel in der kommenden Saison 2020/2021 soll körperbetonter werden: „Wir wollen und müssen aggressiver agieren, der Gegner muss mehr Respekt vor uns haben,“ fordert Wölfe-Coach Herbert Hohenberger ein. Einer, der bei der Umsetzung dieses Vorhabens mithelfen soll und dafür die kämpferischen Attribute mitbringt, ist Verteidiger Maximilian Otte.

Der 21-Jährige wechselt nach zuletzt zwei Spielzeiten beim Höchstadter EC in den Wolfsbau. Der Defensivmann wird künftig das Wölfe-Trikot mit der Rückennummer 6 tragen und unterschrieb einen Einjahresvertrag bei den Selber Wölfen.

In Franken lässt es sich gut leben. Zu dieser Erkenntnis scheint Maximilian offenbar gekommen zu sein. Franken hat es ihm angetan. Nach zwei Spielzeiten – zuletzt in Höchstadt im mittelfränkischen Landkreis Erlangen-Höchstadt – zieht es den gebürtigen Iserlohner nun nach Oberfranken zu den Selber Wölfen. Iserlohn ist und bleibt aber der Lebensmittelpunkt des sympathischen Sauerländers. In der rund 93.000 Einwohner umfassenden Stadt Iserlohn ist Max, wie er von allen nur genannt wird, geboren und aufgewachsen. In Iserlohn wohnt seine Familie und dort stand er auch erstmals auf Kufen. Mit knapp drei Jahren drehte er noch etwas unsicher, aber durchaus sicherer als andere Gleichaltrige, die ersten Runden im Eisstadion am Seilersee. Dass es ihn letztendlich zum Eishockey zog, war keine große Überraschung. „Mein Vater Michael war Trainer in der Laufschule bei den Knaben und da man gerne seinen Vater nacheifern möchte, blieb ich natürlich beim Eishockey“, erinnert sich Max.

Max, gefördert und gefordert vom eigenem Vater, zeigte früh Talent und auch den nötigen Willen, sich durchbeißen zu wollen. Er durchlief im ehrwürdigen Eisstadion am Seilersee alle Nachwuchsmannschaften, reifte dank Einsätzen in verschiedensten Altersgruppen wie Schüler und Jugend-Bundesliga und später mit DNL2-Einsätzen. Zum ersten Mal Oberliga-Luft „schnuppern“ durfte der 187 cm groß gewachsene und 95 Kilogramm schwere Athlet in der Saison 2014/2015 – dank einer Förderlizenz beim Herner EV. Auch in der darauffolgenden Saison stand er dort einige Male auf dem Spielberichtsbogen.

Nach zuletzt 76 Pflichtspieleinsätzen für die Höchstadt Alligators mutiert Max künftig in der Tiersprache bleibend zum Wolf. Auf die Frage nach seinem Beweggrund nennt der 21-jährige Iserlohner – wie auch schon viele anderer Neuzugänge – einen Namen: Herbert Hohenberger. Auch bei seinem Wechsel hatte der 51-jährige Österreicher und Wölfe-Headcoach sprichwörtlich seine Finger im Spiel. „Herbert Hohenberger bekundete frühzeitig Interesse an meiner Person und ließ nicht locker. Er musste mich aber nicht groß überreden. Das ´Rundum-Paket´ bei den Wölfen hat mich überzeugt und ich bin mir sicher, dass der Wechsel nach Selb der einzig richtige Schritt für mich ist“, so Otte.

Die Selber Wölfe sind Otte natürlich bestens bekannt: „Gerne erinnere ich mich an die Gastspiele mit Höchstadt in der NETZSCH-Arena. Hier war immer gute Stimmung und ich freue mich natürlich, vor diesen Fans, die auch sehr reiselustig sind, spielen zu dürfen“, so der Wölfe-Neuzugang. Einen weiteren Neuen des Wolfsrudels 2020/2021 kennt Max sogar noch etwas besser: Michel Weidekamp. „Mit Michel habe ich im Nachwuchs und später in Herne zusammengespielt. Ich freue mich riesig, wieder mit ihm in einer Mannschaft zu stehen“, so Max Otte, der sich aktuell in Iserlohn aufhält und sich dort trotz der Corona-bedingten Einschränkungen auf den kommenden Eishockeywinter vorbereitet. „Man muss das Beste daraus machen, es gibt keine Ausreden – jetzt müssen die Hausaufgaben gemacht werden, für einen hoffentlich sehr langen Eishockeywinter“, so Otte grinsend.

Auf was für einen Spielertyp dürfen sich die Wölfe-Fans freuen? Max selbst zögert, wenn er sich beschreiben muss, fügt aber auf Nachfrage an, dass er durchaus das härtere und körperbetontere Spiel bevorzugt. Soll nicht heißen, dass der Wölfe-Neuzugang unfair agiert, aber mit Gardemaßen für einen Verteidiger, bringt er eben gewisse nötige Härte mit, die dem Wölfe-Rudel zuletzt oftmals abging. Wölfe-Coach Herbert Hohenberger über Otte: „Wir hatten letztes Jahr schon Interesse an ihm bekundet, aber dies scheiterte bei ihm wegen der Schule. Max passt gut in das ganze Gefüge unserer neuen Verteidigung – wir wollen größer und härter werden und er bringt dies alles mit. Max ist ein junger und williger Spieler, der bei uns die Eiszeit bekommen und sich weiterentwickeln wird.“

Wenn es nach Max Otte gehen würde, könnte es sofort wieder losgehen. „Ich bin bereit, freue mich auf die neue Herausforderung, auf die neuen Mitspieler, das Trainerteam, die Fans – einfach auf alles.“ Noch muss sich der Sauerländer gedulden. Wann genau sein Umzug vom ca. 500 Kilometer entfernten Iserlohn in die Porzellanstadt Selb ansteht, ist noch unklar. Max nur so viel: „Ich bin pünktlich zur Saisonvorbereitung in Selb – alles Weitere müssen wir noch abstimmen.“

Der bekennende American Football-Fan (Lieblingsteam Seattle Seahawks), der gerne auch mal selbst Hand anlegt und den einen oder anderen Ball wirft, will nach Höchstadt sportlich den nächsten Schritt in seiner Karriere machen. „Ich persönlich möchte mich weiterentwickeln, finde hier in Selb die besten Voraussetzungen vor und kann an der Seite von erfahrenen Cracks wie Ondruschka, Slavetinsky (um nur einige zu nennen) viel lernen. Sportlich gesehen ist mein Ziel die Playoff-Teilnahme und dafür möchte ich in jedem Training und Spiel mein Bestes geben“, so der 21-jährige Kufencrack. Nachgefragt nach seinem sportlichen Vorbild muss Otte nicht lange überlegen: Verteidiger Roman Josi von den Nashville Predators in der NHL. Der 30-jährige Schweizer und Kapitän der Predators imponiert Otte als Gesamtpaket, defensiv stark mit einem guten Offensivdrang. Während Josi die Rückennummer 59 trägt, soll es bei Max Otte die Nummer 6 sein. Warum? „Ich habe diese schon immer und für mich gibt es keinen Grund zu wechseln“, so der „Neuselber“. Dass diese Nummer in Selb mit Kyle Piwowarczyk durchaus eine schwere Bürde mit sich bringt, ist Otte bewusst.


 Mittwoch 5.August 2020 www.icehockeypage.de 
 Thema:
 Bericht:
VER Selb
VERS/ud
    -  Oberliga Süd
    -  Maximilian Otte
  
 

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