Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

              
Stuttgarter EC
(RLSW)  Verteidiger Gabriel Federolf wechselt aus der Oberliga von den Lindau Islanders zu den Rebels. Ebenfalls die Defensive soll Erik Muljar verstärken, der aus dem Schwenninger Nachwuchs stammt und zuletzt Erfahrungen in Nordamerika sammelte. Zudem kommt der kanadische Stürmer Jordan Harding-Bautista von den Sicamous Eagles nach Stuttgart
  
EA Schongau
(BYL)  Verteidiger Mathias Schuster, der zuletzt für das 1b-team aufs Eis ging, wird künftig wieder für die 1.Mannschaft in der Bayernliga auflaufen. Unterdessen wurde bekannt, dass die drei jungen Spieler Anton Hanke, Florian Bayer und Maximilian Merkel, die vom HC Landsberg mit einer Förderlizenz ausgestattet werden sollten, nun doch nicht für die Mammuts auflaufen werden
  
SC Bietigheim-Bissingen
(RLSW)  Stürmer Lukas Fröhlich, der aus dem eigenen Nachwuchs hervor ging, bei den Steelers auch schon im DEL2-Team stand und Oberliga-Erfahrungen bei den Hannover Indians und den Höchstadt Alligators sammelte, wird nach einem Jahr in der Bayernliga bei den Schweinfurt mighty Dogs nun wieder zu seinem Heimatverein zurückkehren. Nach einigen Abgängen im Amateur-Team steht nun aber fest, dass weiterhin zahlreiche bisherige Spieler auch weiterhin wieder im Ellental auflaufen werden
  
EV Bad Wörishofen
(BLL)  Mit Stürmer Franz Schmidt bleibt den Wölfen ein wichtiger Leistungsträger erhalten. Mit beachtlichen 79 Scorerpunkten zählte er in der letzten Saison zu den wichtigsten Spielern in der Offensivabteilung
   
EKU Mannheim
(RLSW)  Stürmer Tim Frey wechselt von den Eisbären Eppelheim zu den Mad Gogs und Verteidiger Sascha Göth kehrt nach einem Jahr bei den Baden Rhinos Hügelsheim zurück
  
EV Duisburg
(RLW)  Weitere Neuzugänge bei den Füchsen: Vom ESV Bergisch Gladbach kommt Verteidiger Peter Zirnov zum EVD und vom Neusser EV wechselt Lukas Siebenmorgen, der ebenfalls für die Defensive eingeplant ist, nach Duisburg. Ausserdem werden die Nachwuchsspieler Leon Brunet, Achilles und Ares Avgerinos, Tobias Fischer, Vincent Robach, Tim Schröder und Lennart Schmitz ihre Chance in der 1.Mannschaft erhalten
  
Kassel Huskies
(DEL2)  Die Personalplanungen bei den Huskies schreiten weiter voran und sollen bis Anfang Oktober abgeschlossen sein. Verteidiger Marco Müller bleibt den Nordhessen vorraussichtlich weiterhin erhalten und auch mit Derek Dinger und Ryon Moser werden noch Gespräche geführt, ebenso mit weiteren potentiellen Neuzugängen
  
Schwenninger ERC
(LLBW)  Verteidiger Luca Wagner rückt aus dem eigenen DNL-Team in den Kader der Fire Wings für die neue Saison in der Landesliga
  
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Icefighters müssen weiterhin um die Lizenz bangen. Am Freitag gab das DEB-Schiedsgericht bekannt, dass die eingereichten Unterlagen noch nicht ausreichend sind. Noch immer fehlt der Nachweis einer Spielstätte und auch die Gesellschaftserweiterung ist noch ein Thema. Bis zum 18.September haben die Verantwortlichen nun Zeit um nachzubessern, ehe am 24.September das endgültige Urteil über die Lizenzerteilung folgt
  
Moskitos Essen
(RLW)  Der nächste Neuzugang bei den Wohnbau Moskitos ist unter Dach und Fach: Vom DNL-Team des Krefelder EV wechselt Stürmer Tom Dannähl nach Essen, wo er seine erste Saison im Seniorenbereich bestreiten wird
  
EG Diez-Limburg
(OLN)  Stürmer Julian Grund, der aus Lauterbach stammt und seit vier Jahren für die Rockets aufs Eis geht, spielt auch in der Oberliga weiterhin im Trikot der EGDL. In der letzten Regionalligasaison konnte er in 33 Partien 22 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
TSV Trostberg
(BLL)  Die Chiefs haben den routinierten tschechischen Angreifer Petr Dvorak für die neue Saison verpflichtet. Der 36-Jährige spielte zuletzt mehrere Jahre in der dritthöchsten Ligaseines Heimatlandes und ging zuvor auch schon fünf Jahre in der höchsten polnischen Liga aufs Eis, wo er 2011 sogar Meister mit Cracovia Krakow wurde
  
EV Moosburg
(BLL)  Fünf junge Spieler haben beim EVM für die kommende Landesligasaison verlängert. Dabei handelt es sich um die Stürmer Stefan Groß und Tobias Stuckenberger, Allrounder Jakob Killermann und die Verteidiger Lars Eigner und Vincenz Maier. Die Verantwortlichen verhanden zudem derzeit mit potentiellen kandidaten für die zweite Kontingentstelle
     
   

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adendorferecAdendorfer EC
Presseerklärung der Adendorfer EC Eishockey–Betriebs UG

(RLN)  In der vergangenen Woche musste die Adendorfer EC Eishockey–Betriebs UG (haftungsbeschränkt) beim zuständigen Amtsgericht Lüneburg einen Insolvenzantrag stellen, nachdem sich herausgestellt hatte, dass die angestammte Heimspielstätte, dass Walter-Maack–Eisstadion, in der laufenden Saison nicht genutzt werden könnte. Nun fand am Mittwoch Abend ein erstes Treffen zwischen Vertretern der Gesellschaft, Sponsoren, dem Bürgermeister der Gemeinde Adendorf, Herrn Maack, sowie dem vom Amtsgericht Lüneburg eingesetzten vorläufigen Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Christian Schreiber, statt.
Das Treffen sollte dazu dienen, Über die Zukunft des Eisstadions sowie etwaige Sanierungsmöglichkeiten für das Adendorfer Eishockey zu informieren. Bei den Sponsoren fand das Treffen regen Zuspruch, so dass sich schließlich 20 Teilnehmer im Sitzungssaal des Adendorfer Rathauses einfanden.

Zunächst ergriff Bürgermeister Maack das Wort und stellte dar, wie es letztlich am vorvergangenen Freitag zu der Entscheidung kam, die für Dezember 2019 geplante Aufnahme des Betriebes des Eisstadions aus Sicherheitsgründen abzusagen. Auslöser für die Umstände, die letzten Endes dazu führten, die Halle geschlossen zu halten, waren zum einen die Lieferung und Befüllung falschen Motoröls für die Anlage sowie zum anderen die festgestellten Korrosionsschäden am Kessel. Die Absage des Betriebes hatte auch unmittelbar zur Folge, dass die erste Herrenmannschaft des AEC für die laufende Saison keine Heimspielstätte hatte. Auch Ausweichspielstätten waren nicht aufzutun. In der Folge sah man sich aufgrund laufender Verpflichtungen, denen nun künftig keine Einnahmen mehr entgegenstünden, zur Stellung eines Insolvenzantrags gezwungen.

Herr Maack berichtete der Zuhörerschaft, dass die Gemeinde die Problematik sehr ernst nehme und es insbesondere auch ihm als Verwaltungschef ein Herzensanliegen sei, das Eisstadion für Adendorf und Umgebung zu erhalten. Aus diesem Grunde habe bereits an diesem Montag der Verwaltungsausschuss getagt und für die Sanierung des Eisstadions einem Budget von 750.000 € zugestimmt. Ein entsprechender Ratsbeschluss solle Anfang Dezember 2019 gefasst werden.Herr Maack zeigte sich darüber hinaus guter Hoffnung, dass dieses Budget durch Fördergelder noch erweitert werden könne, so dass in jedem Fall eine nachhaltige Sanierung der Eisspielstätte erfolgen könne. Bereits am darauffolgenden Dienstag sei ein Fachmann mit den vorzunehmenden Planungen und Kalkulationen beauftragt worden. Noch vor Weihnachten werden der Gemeinde voraussichtlich erste Ergebnisse vorliegen, so dass dann auch zeitnah eine Ausschreibung erfolgen könne. Herr Maack äußerte Zuversicht, dass sämtliche erforderlichen Arbeiten so zügig ausgeführt werden könnten, dass der Eisbetrieb spätestens Ende September 2020 wieder aufgenommen werden könne.

Alsdann erläuterte auch Herr Sonntag noch einmal den Gang der Ereignisse und die auch für ihn persönlich sehr schweren letzten Tage und Wochen, zeigte sich aber zugleich optimistisch, dass das hochklassige Eishockey dem Standort Adendorf erhalten bleibe. So gebe es unter anderem bereits die Zusage des Verbandes, dass der AEC im kommenden Jahr, also in der Saison 2020/21, wieder in der Regionalliga Nord starten dürfe. Ebenso hätten viele Spieler bereits signalisiert, in der kommenden Saison sehr gern erneut für den AEC die Schlittschuhe schnüren zu wollen.

Der gerichtlich bestellte vorläufige Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Schreiber, führte sodann aus, dass er zunächst beauftragt sei, sich ein Bild über die Vermögenslage der Gesellschaft zu verschaffen, gleichzeitig werde er aber auch Sanierungsmöglichkeiten prüfen. Hierbei komme insbesondere ein Insolvenzplan in Betracht, der es der Gesellschaft erlauben würde, in der kommenden Saison erneut am Spielbetrieb der Regionalliga Nord teilzunehmen. Derzeit sichte er die ihm von der Gesellschaft überlassenen Unterlagen und befinde sich in enger Abstimmung mit der Geschäftsführung, die parallel entsprechende Budgetplanungen vornehme.Herr Schreiber hob hervor, welch wichtiges Signal das eindeutige Bekenntnis der Gemeinde zum Erhalt des Eisstadions auch für die Sanierungsmöglichkeiten der insolventen Gesellschaft darstelle. In Zeiten, in denen der Politik häufig vorgeworfen werde, nur zu reden und nicht zu handeln, habe die Gemeinde Adendorf eindrucksvoll gezeigt, dass es auch anders gehe und ihre Handlungsfähigkeit in kürzester Zeit unter Beweis gestellt.

Auch in den Wortbeiträgen der zahlreich vertretenen Sponsoren wurde trotz des zu erwartenden Verlustes der bereits für die laufende Saison gezahlten Sponsorengelder stets die weitere Unterstützung für das Eishockey in Adendorf betont und es wurden sogar Forderungsverzichte in Aussicht gestellt.

Alles in allem bleibt festzuhalten, dass in der Kürze der Zeit aus Richtung der Politik bereits wichtige Signale zum Erhalt des Eishockeys in Adendorf gesendet wurden und ebenfalls in den Sponsorenkreisen weiterhin die Bereitschaft besteht, die Mannschaft auch in dieser Krise tatkräftig zu unterstützen. Nichtsdestotrotz wird die Umsetzung eines Insolvenzplans und die Planung der kommenden Spielzeit zu einem Kraftakt werden, der auch in finanzieller Hinsicht erhebliches Engagement von dritter Seite erfordern wird. Potentielle Förderer und Unterstützer sind daher bereits jetzt gern angehalten, der Geschäftsführung oder dem vorläufigen Insolvenzverwalter ihr Interesse an einem künftigen Engagement anzuzeigen.

Alle Beteiligten hoffen, dass im Januar 2020 konkrete belastbare Zahlen für die anstehenden Sanierungsarbeiten am Eisstadion und die Umsetzung eines Insolvenzplans für die Gesellschaft vorgelegt werden können, um die Planungen für die kommende Saison rechtzeitig vertiefen zu können.


 Freitag 29.November 2019 www.icehockeypage.de 
 Thema:
 Bericht:
Adendorfer EC
AEC/fs
    -  Regionalliga Nord
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