Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

          
    
Heilbronner EC
(RLSW)  Die Eisbären haben sich auf der Torhüter-Position mit dem 22-jährigen Slowaken Mathias Stefanka abgesichert
  
EC Pfaffenhofen
(ECP)  Überraschend hat Elmar Boiger seinen Rücktritt als Trainer der Ice Hogs seinen Rücktritt bekannt gegeben. Als Grund gab der 48-Jährige, der erst während des Sommers zum ECP kam, berufliche Gründe an. Die Verantwortlichen sin bereits auf der Suche nach einem neuen Headcoach
  
VER Selb
(DEL2)  Stürmer Robert Hechtl hat sich während der Vorbereitung verletzt und wird für vier bis sechs Wochen pausieren müssen. Noch länger werden die Wölfe auf Stürmer Jan Hammerbauer verzichten müssen, der sich wegen einer Oberkörperverletzung einer Operation unterziehen muss
 
Höchstadter EC
(OLS)  Stürmer Maximilian Hirschberger wurde vom Kooperationspartner VER Selber Wölfe mit einer Förderlizenz für die Alligators ausgestattet
  
ESC Dorfen
(BYL)  Neuzugang Gaspr Susanj hat sich während der Vorbereitung eine Fußverletzung zugezogen und wird für längere Zeit ausfallen. Darauf haben die Verantwortlichen der Eispiraten schnell reagiert und den tschechischen Stürmer David Hrazdira für die kommenden sechs Wochen nachverpflichtet. Der 26-Jährige pausierte in der letzten Saison und stand davor für die River Rats Geretsried auf dem Eis
  
TSVE Bielefeld
(BZLW)  Die Crocodiles können in der neuen Saison weiter auf einen großteil der bisherigen Mannschaft zählen. Neu dazu kommen Torhüter Frederik Schwieger und Stürmer Alexander Lindt, die beide zuletzt pausierten, aber über Regionalliga-Erfahrung aus den letzten Jahren verüfgen
  
ESV Chemnitz
(RLO)  Das Goalie-Trio der Crashers für die neue Spielzeit steht fest. Neben Kevin Kopp wird Mark Arnsperger, der aus der DEL2 von den Eispiraten Crimmitschau zurückkehrt, den Kasten sauber halten. Dazu kommt Nachwuchsgoalie Rayon Reid. Nicht mehr im Crashers-Trikot wird dagegen Tim Goldemann auflaufen
  
Harzer Falken
(RLN)  Der Vertrag mit Verteidiger-Neuzugang Marek Charvat, der erst vor Kurzem vom HC Landsberg kam, wurde wieder aufgelöst. Der 26-jährige Tscheche wechselt in die zweithöchste slowakische Liga
  
EG Diez-Limburg
(OLN)  Verteidiger Nils Krämer wird nach fünf Jahren bei den Rockets die Schlittschuhe an den Nagel hängen. Der 25-Jährige bleibt der EGDL allerdings verbunden und wird künftig als Nachcuhstrainer und als Coach der 1b-Mannschaft fungieren
  
EV Aich
(BBZL)  Der EVA geht mit zwei Verstärkungen in die nächste Bezirksligasaison. Nach einem Jahr Eishockeypause kehrt Verteidiger-Routinier Alexander Neumeier ins Team zurück. Ausserdem wechselt der Bayernliga-erfahrene Stürmer Lorenz Dichtl vom ESV Gebensbach zum EVA. Der weitere Mannschaftskader wird vorraussichtlich unverändert zusammenbleiben
  
ESC Rheine
(BZLW)  Mit dem lettischen Verteidiger Raivo Gajevski und Stürmer Matthias Nieder bleiben den Ice Cats zwei wichtige Leistungsträger auch in der kommenden Bezirksligasaison erhalten
 
Schwenninger ERC
(LLBW)  Die Fire Wings werden wieder auf zahlreiche Spieler des letzten Jahres in der neuen Landesligasaison setzen können. Mit den Verteidiger Gabriel Federolf und Alexander Funk gibt es Verstärkung für die Defensive. Beide wechseln von den Stuttgart Rebels zum SERC
  
Höchstadter EC
(OLS)  Stürmer Alexander Boyarin wird am Wochenende für die Alligators auflaufen und will sich für einen Vertrag im Aischgrund empfehlen. Der 20-Jährige stammt aus em Nachwuchs der Eisbären Juniors Berlin und ging in der letzten Saison in der DEL2 für die Kassel Huskies aufs Eis
  
ESC Hügelsheim
(RLSW)  Neben den bereits gemeldeten beiden Neuzugängen bleibt das Team der Baden Rhinos weitgehends zusammen. Im Tor ist Max Häberle die Nummer 1. Ihm zur Seite stehen Alexander Dolin und Leon Suljkic, die zuletzt Spielpraxis in der eigenen 1b erhielten. In der Verteidigung bleiben Dominik Dech, Raphael Diebold, Denis Friedberger, Sebastian Ott, Philipp Rießle und Lars White. Für Tore sollen weiterhin Maxim Engel, Björn Groß, Noel Johnson, Simon Klemmer, Jonathan Koch, Justus Lehmacher, Mirco Majewski, Andreas Mauderer, Daniel Steinke, Martin Vachal und Dennis Walther sorgen. Zudem steht auch der Kader der 1b-Landesliga-Mannschaft. Dieser wird nahezu unverändert zur letzten Saison bleiben
  
ECW Sande
(RLN)  Den Jadehaien ist ein Sensations-Transfer gelungen- Der langjährige DEL-Profi und Ex-Nationalspieler Eduard Lewandowski wechselt von den Löwen Frankfurt zum ECW. Der 41-Jährige begann einst in Wilhelmshaven seine Karriere und kehrt nun vorerst zurück. Dem Routinier liegen noch weitere Angebote vor, zunächst möchte er allerdings in Sande in die neue Saison starten
  
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Vorberichte vom Samstag 12.März 2016. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, 1.Liga West, Nordrhein-Westfalen-Liga und Regionalliga Nord.



duesseldorferegZahlreiche Großplakate von Ströer werben im Großraum Düsseldorf für das Viertelfinale gegen Wolfsburg!

(DEL)  Die DEG und ganz Düsseldorf freuen sich auf das Viertelfinale gegen die Grizzlys Wolfsburg! Für diese Playoff-Serie werben auch über 50 Großplakate der Ströer Deutsche Städte Medien GmbH. Die neuen „This is Playoff“-Plakate hängen weithin sichtbar nicht nur in Düsseldorf, sondern auch in umliegenden Regionen wie Hilden, Erkrath und vielen weiteren Gemeinden.
Nach den beiden vorherigen Versionen „Hütte voll“ und „DEG Helau“ ist dies bereits die dritte gemeinsame Plakataktion der Düsseldorfer EG und Ströer.



mannheimeradler3. DEL Winter Game: Vorverkauf startet am 14. März

(DEL)  Das Vorkaufsrecht für alle Adler-Dauerkarteninhaber aus der Spielzeit 2015/16 neigt sich dem Ende zu. Bis zum 13. März haben die Besitzer eines Saisontickets noch die Möglichkeit, vom Vorrang beim Kauf von Eintrittskarten für das 3. DEL Winter Game Gebrauch zu machen. Am Montag, den 14.03., gehen dann alle restlichen Tickets in den freien Verkauf. 
„1.915 Dauerkarteninhaber haben bislang ihr Vorkaufsrecht genutzt“, bilanzierte Adler-Geschäftsführer Daniel Hopp kurz vor dem offiziellen Vorverkaufsstart.
Ab Montag sind die Eintrittskarten wie gewohnt im Ticketshop der Arena, im Adler City Store, unter der Hotline 0621-18190333, im Internet unter www.saparena.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Tolle Neuigkeiten gibt es auch am Rande der Bande: Wie die Deutsche Eishockey Liga am heutigen Freitag in einer Pressemitteilung veröffentlichte, engagiert sich die Deutsche Telekom als „Offizieller Partner“ des 3. DEL Winter Game am 7. Januar 2017 in Sinsheim. „Wir freuen uns, dass wir die Telekom als Partner für unser Saison-Highlight gewinnen konnten“, erklärte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke.
Demzufolge wurde das Telekommunikationsunternehmen im speziell für das 3. DEL Winter Game designten Logo integriert. Neben dem nicht zu verwechselnde Firmenzeichen der Deutschen Telekom finden sich auch die beiden DEL-Clubs aus Mannheim und Schwenningen im Logodesign wieder, das durch den Schriftzug „The Good Old Hockey Game“ abgerundet wird.

Klare Sache für die Adler in Spiel zwei
Mit einem hochverdienten 5:2-Sieg gegen die Kölner Haie haben sich die Adler für die Niederlage im ersten Pre-Playoff-Match am Mittwoch revanchiert und damit ein Entscheidungsspiel am Sonntag in Köln erzwungen. Schon im noch torlosen ersten Drittel hatten die Adler das Match fest im Griff, mit drei Toren in den ersten zehn Minuten des Mittelabschnitts machten die Adler alles klar. Die Tore für die Adler erzielten Christoph Ullmann (2), Jon Rheault, Matt Lashoff und Jochen Hecht. Die beiden Kölner Tore erzielten Johannes Salmonsson und Dragan Umicevic.
Youri Ziffzer, der schon bei seinen fast zwei Drittel Einsatzzeit am Mittwoch in Köln einen guten Eindruck machte, bekam im zweiten Match gegen die Haie von Beginn an das Vertrauen des Trainerteams. Und auch sonst wirkte die Mannschaft zumindest im Vergleich zu den letzten Heimauftritten wie ausgewechselt, defensiv und im Zweikampfverhalten deutlich stabiler als noch beim 3:6 in der Domstadt. Die Hausherren waren die von Beginn an spielbestimmende Mannschaft.
Brent Raedeke, der für Ronny Arendt ins Team gerückt war, prüfte Haie-Keeper Gustaf Wesslau in der dritten Minute, vier Minuten später zog Brandon Yip schnell ab und scheiterte am Schweden im Tor der Gäste. Einen scharfen Schuss von Steve Wagner parierte Wesslau noch ohne Mühe (10. Minute), danach hatte er Glück, als Sinan Akdag bei tumultartigen Szenen vor dem Kasten der Haie im entscheidenden Moment die Scheibe vom Schläger sprang - Richmond fand im Nachsetzen an Wesslau seinen Meister (13.).
Die klarste Chance des ersten Drittels hatten dann aber doch die Kölner, als Charlie Stephens völlig freistehend das Mannheimer Tor verfehlte (15.). Bei den anschließenden vier Minuten Unterzahlspiel gaben sich die Adler keine Blöße, Youri Ziffzer konnte das erste Drittel alles in allem recht gelassen beenden.
Im Mittelabschnitt nutzte Jon Rheault gleich das erste Powerplay zur hochverdienten Mannheimer Führung (26.). Keine sechzig Sekunden später erhöhte Christoph Ullmann auf 2:0 und noch vor Halbzeit des Spiels jagte Matt Lashoff die Scheibe zu seinem ersten Treffer für die Adler zum 3:0 ins Netz (30.).
Der Schuss von Haie-Kapitän Moritz Müller in Minute fünfunddreißig sollte ein Signal sein, doch Ziffzer hatte freie Sicht und keine Mühe. Fast im direkten Gegenzug servierte Marcel Goc für Jochen Hecht, der zum 4:0 einschob (35.). Nur kurz darauf verhinderte die Latte des Kölner Gehäuses das fünfte Mannheimer Tor. Erst kurz vor der zweiten Pause kamen die Haie zu ihrem ersten Treffer, Johannes Salmonsson fälschte den Pass von Philip Gogulla ins Mannheimer Tor ab (40., Überzahl).
Als Christoph Ullmann seinen zweiten Treffer zum 5:1 (44.) bejubelte, spielten die Adler ihren Gegner phasenweise schwindlig. Dragan Umicevic verkürzte den Kölner Rückstand in Überzahl noch auf 2:5 (50.), doch den Mannheimer Sieg brachte das nicht mehr in Gefahr.



roteteufelbadnauheimRote Teufel Bad Nauheim: Knappe 1:2-Auftaktniederlage im Playoff-Viertelfinale in Ravensburg - Sonntag zuhause Spiel zwei

(DEL2)  Der EC Bad Nauheim verlor heute Abend das Auftaktspiel des DEL2-Playoff-Viertelfinals denkbar knapp mit 1:2 (1:2, 0:0, 0:0) in Ravensburg, das somit in der Serie mit 1:0 in Front geht. Die Treffer fielen allesamt bereits im ersten Abschnitt, doch auch die anderen beiden Drittel waren Playoff-Eishockey pur, was Geschmack auf mehr macht.
Bei den Roten Teufeln fehlte Henri Laurila, der aufgrund von muskulären Problemen die Woche so gut wie nicht trainieren konnte. Man hoffte bis zuletzt, dass er einsatzfähig sein würde, am Ende musste der Verteidiger aber passen. Der Finne wurde von Joel Johansson ersetzt, der seit Wochen wieder voll mittrainiert und somit heiß auf seinen Einsatz als zuletzt überzähliger fünfter Ausländer war. Andreas Pauli fehlte erwartungsgemäß ebenfalls, während Kyle Helms spielen konnte, so dass Tim May als überzähliger Ü23-Spieler von der Tribüne aus zuschauen musste. Aus Düsseldorf standen mit Leon Niederberger, Eugen Alanov und Hagen Kaisler drei Akteure zur Verfügung, während bei den Hausherren erstmals seit Saisonbeginn wieder alle Akteure an Bord waren.
Die Partie begann mit offenem Visier: beide Seiten wollten den Gegner früh beeindrucken, so dass es nach zwei Spielminuten hüben wie drüben Großchancen auf die Führung gab. Aber weder Nick Dineen noch Dustin Cameron brachten die Scheiben für die Gäste am Goalie vorbei, wie auch Ravensburgs Mathieu Tousignant an Mikko Rämö scheiterte. Das 1:0 fiel schließlich früh zugunsten der Oberschwaben: Alexander Dück schoss in der 5. Minute von der blauen Linie und Austin Smith fälschte mit der Kelle unhaltbar für Rämö ab. Und die Hausherren setzten nach: erneut Smith sowie Slavetinsky scheiterten am starken Bad Nauheimer Goalie, der sich abermals zum besten Mann auf Gäste-Seite bis dato heraus kristallisierte. Die Roten Teufel schienen beeindruckt, kamen in der 9. Minute durch einen Alleingang von Dusan Frosch aber zu ihrer größten Möglichkeit, doch weder der Schuss des Deutsch-Tschechen noch der Nachschuss von Nick Dineen konnten an Nemec vorbei gebracht werden. Dann die einzige Strafzeit im ersten Abschnitt: als der Ex-Ravensburger Kyle Helms in der Kühlbox saß, schlenzte Carciola das Hartgummi ins lange Eck zum 2:0 (17.). Die Towerstars spielten nun wie entfesselt, so dass sich die Hessen einzig bei Mikko Rämö bedanken konnten, dass es lediglich zwei Gegentreffer in diesem ersten Abschnitt waren. In der letzten Spielminute vor der ersten Pause, als die Gastgeber gedanklich wohl schon in der Kabine waren, setzten die Roten Teufel aber noch einmal nach und exakt vier Sekunden vor der Sirene traf Nick Dineen mit einem schönen Move, bei dem der US-Amerikaner einen Verteidiger sowie auch Nemec aussteigen ließ, zum wichtigen Anschlusstreffer.
Mit Beginn des Mittelabschnitts wollten die Kurstädter sichtlich näher am Gegenspieler sein, wurden aber gleich durch eine Strafzeit gegen Dusan Frosch jäh zurück gepfiffen. Slavetinsky hatte im Powerplay hier die große Gelegenheit auf das dritte Tor, doch Rämö hielt bei freier Sicht den Schuss aus dem Slot. In der Folgezeit konzentrierten sich die Gäste ob des starken Forecheckings der Towerstars auf die Defensive, die nun besser funktionierte, so dass die Oberschwaben weit weniger Torschüsse zu verzeichnen hatten. Die Roten Teufel verlagerten sich somit auf Konter und hätten damit fast Erfolg gehabt. Zunächst stand Kyle Helms nach einem Fehler der Gastgeber urplötzlich frei vor Nemec, war aber wohl zu überrascht, so dass sein Schuss über das Gehäuse ging (32.). Anschließend konnte Dusan Frosch einen Zwei-auf-Eins-Konter nicht erfolgreich abschließen (35.), während die Hausherren jede Lücke in der Bad Nauheimer Defensive nach den Angriffsbemühungen der Roten Teufel zu nutzen versuchten. Aber Rämö stand - wie beim Schuss von Stephan Vogt in der 37. Minute - sicher auf dem Posten, so dass es auch nach 40 Minuten beim 2:1 blieb und noch alles drin war für das letzte Drittel.
In den letzten 20 Minuten mussten die Gäste zunächst zwei Strafzeiten gegen Joel Keussen überstehen, nachdem die Partie nun ein wenig mehr an Härte erfuhr. Man überstand diese Szenen aber schadlos und konnte (bzw. musste) nun seinerseits nach vorne agieren. Gleichzeitig mussten die Roten Teufel aber hinten aufpassen, denn ein drittes Gegentor hätte das Match womöglich vorentschieden. Es dauerte aber bis zur 55. Minute, ehe die Roten Teufel in ihrem zweiten Powerplay des Abends (Ravensburg hatte bis dahin schon fünf absolviert) zu Möglichkeiten kamen, die jedoch nicht zwingend genug waren. Die Zeit lief zugunsten der Towerstars und als Petri Kujala seinen Goalie vom Eis nahm, hatte Johansson in der letzten Spielminute eine Riesenchance auf den Ausgleich, doch Nemec hielt sensationell. Die Uhr lief herunter und Ravensburg feiert somit den ersten Sieg in der Serie. Am Sonntag kommt es um 18.30 Uhr m Colonel-Knight-Stadion zu Spiel zwei, Tickets sind online erhältlich, die Stadiontore öffnen bereits um 17.15 Uhr.



dresdnereisloewenDresdner Eislöwen: Niederlage zum Auftakt ins Playoff-Viertelfinale    

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das Auftaktspiel des Playoff-Viertelfinales bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven nach Verlängerung mit 2:3 (0:1; 2:0; 0:1; 0:1) verloren.
In der ausverkauften Eisarena Bremerhaven brachte Marian Dejdar den Gastgeber im Powerplay bereits in der zweiten Spielminute in Führung. Dresden zeigte einen soliden Auftritt und erarbeitete sich mehrere Chancen. Verdient konnten die Gäste durch Arturs Kruminsch (15.) und Harrison Reed (16.) im zweiten Abschnitt in Führung gehen. Im Schlussdrittel verpassten es die Eislöwen jedoch in entscheidenden Momenten das Spiel vorzeitig für sich zu entscheiden. Zunächst scheiterte Kruminsch per Penalty an Pinguins-Goalie Gerald Kuhn  (43.), dann konnte eine fünfminütige Überzahlsituation nicht genutzt werden. Cody Lampl markierte in der 52. Minute den 2:2-Ausgleich. In der Verlängerung war es David Stieler (64.) vorbehalten, die Partie für die Fischtown Pinguins zu entscheiden.
„Beide Teams haben das Spiel intensiv begonnen. Zwischenzeitlich haben wir allerdings unseren Rhythmus etwas verloren. Nach dem verschossenen Penalty und der Überzahlsituation war das Momentum letztlich jedoch auf unserer Seite. Man hat aber klar gesehen, warum Dresden im Viertelfinale steht. Die Mannschaft hat hart und stark gearbeitet, aber wir haben entsprechend dagegen gehalten“, sagt Bremerhavens Coach Thomas Popiesch.
„Beide Mannschaften haben sich einen intensiven Schlagabtausch geliefert – in den ersten 50 Minuten. Leider haben wir eine fünfminütige Überzahl nicht genutzt und einen Penalty vergeben. Letztlich ist es dann wieder eine Frage der Mentalität. Sonntag ist ein anderer Tag. Wir packen es neu an. Das macht die Playoffs aus!“, sagt Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart.
„Wir waren extrem heiß auf das Spiel, sind rausgekommen wie die Feuerwehr. Mit der Zeit haben wir gesehen, dass unsere Spielweise Früchte trägt. Im dritten Drittel ist Bremerhaven dann besser zum Zug gekommen. Ich kann nicht sagen, woran es lag, dass bei uns scheinbar die Luft raus war. Fakt ist aber: Wir haben Blut geleckt und werden am Sonntag neu angreifen“, sagt Feodor Boiarchinov.
„Wir haben ein gutes Spiel gezeigt, aber besonders im dritten Abschnitt unsere Chancen nicht genutzt. Mit dem 3:1 für uns wäre die Geschichte erledigt gewesen. So mussten wir in die Verlängerung, in der jeder Schuss die Entscheidung bedeuten kann. Es ist einfach ärgerlich. Das Positive ist aber, dass wir uns aggressiv präsentiert haben. Vielleicht hat uns Bremerhaven ein wenig unterschätzt. Wir werden am Sonntag erneut zeigen, dass wir kein einfacher Gegner sind“, sagt Arturs Kruminsch.
Das zweite Spiel der „Best-of-seven“-Serie bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 13. März um 17 Uhr in der EnergieVerbund Arena. Tickets für die Partie sind über das Online-Ticketportal etix sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Tageskassen öffnen am Sonntag um 14 Uhr; die Arenatüren ab 15.30 Uhr und der VIP-Raum um 16 Uhr. Das Spiel wird geleitet von Simon Aicher und Willi Schimm.



kasselhuskies5:2 – Kassel Huskies schlagen Frankfurt zum Playoff-Auftakt

(DEL2)  Playoffzeit in der Kasseler Eissporthalle! Am heutigen Freitag Abend startete die auf maximal sieben Spiele angesetzte DEL2-Viertelfinalbegegnung zwischen den Kassel Huskies und den Löwen Frankfurt. Beide Mannschaften konnten personell quasi aus den Vollen schöpfen, bei den Nordhessen fehlten die Langzeitverletzten Justin Kirsch und Michael Christ, auch die Löwen mussten mit Stefan Chaput auf einen Dauerrekonvaleszenten verzichten.
Den besseren Start ins Spiel erwischten die Gastgeber. Nachdem eine Überzahlphase in den
Minuten zwei und drei zwar mit viel Druck, aber ohne Torerfolg endete, hatte Jean-Michel Daoust
nach viereinhalb Minuten die Führung auf der Kelle, wurde bei Huskies-Unterzahl aber beim
Torabschluss gehindert.
Daraufhin kreuzten auch die Löwen erstmals brandgefährlich vor Markus Keller auf. Nach fünf
Minuten vergab Toptorjäger Richard Mueller frei, dreißig Sekunden später traf Matt Tomassoni aus
der Distanz nur die Latte. Allerdings befreiten sich die Schlittenhunde aus dieser Druckphase
wieder. Nach acht Minuten stand Sören Sturm frei am rechten Pfosten, brachte den Puck aber
nicht an Löwen-Torhüter Plante vorbei.
Der zweite Teil des ersten Drittels gehörte eindeutig den Löwen, die die Huskies mehrmals bei fünf
gegen fünf in ihrer Zone einschnürten. Lukas Laub wurde nach elf Minuten frei vor Keller im letzten
Moment durch Daoust gestoppt, nach 16 Minuten traf Andreas Schwarz auf Mazzolini-Zuspiel den
Außenpfosten. In der Schlussminute des ersten Drittels schlug Kassel aber eiskalt zurück.
Nachdem Sören Sturm in Überzahl nur den Pfosten traf, verwertete Manuel Klinge den Rebound
zum 1:0-Pausenstand.
Der zweite Abschnitt begann rasant. Nach Löwen-Bullygewinn spritzte Jens Meilleur in einen
Querpass der Gäste und stürmte aufs Frankfurter Tor zu, scheiterte an Tyler Plante, Jamie
MacQueen drückte den Rebound aber zum 2:0 über die Linie.
Danach drängten die Gäste auf den Anschlusstreffer. Nach 23 Minuten brachte der von der Strafbank kommende Kris Sparre bei einem 2 auf 1 Konter den Querpass auf seinen Mitspieler nicht an. Nach 24 Minuten stürmte David Brine frei auf Keller zu, scheiterte aber am Huskies-Tormann. Eine Minute später war es erneut Brine, der den Puck nicht im halbleeren Tor unterbrachte. Mike Little hatte in aufgerückter Position nach 29 Minuten dann das 3:0 auf dem Schläger, fand aber in Plante seinen Meister.
Quasi im direkten Gegenangriff trafen die Löwen erstmals. Einen Abpraller drückte Dennis Reimer aus kurzer Distanz zum 2:1 über die Linie. Das gab den Gästen ordentlich Rückenwind, in der Folge lag mehrmals der Ausgleich in der Luft. Nach 31 Minuten parierte Markus Keller gegen den von Nick Mazzolini in Szene gesetzten Liesegang, zwei Minuten später behielt Keller bei Mazzolinis Rückhandversuch die Oberhand. Jedoch versteckten sich die Huskies auch nicht und hatten Pech, als MacQueen aus dem rechten Bullykreis den Pfosten traf. Und wie schon zum Ende des ersten Abschnitts schlugen die Gastgeber in der Schlussminute des Durchgangs zu, psychologisch zum perfekten Zeitpunkt. Nachdem Tyler Plante einen Sturm-Schlagschuss nicht festhalten konnte, verwertete Alex Heinrich den Rebound zum 3:1-Pausenstand. Die Anfangsphase des letzten Drittels bestimmten die Gäste. Nach 100 Sekunden verpasste Dennis Reimer freistehend noch den Anschluss. Diesen holte Nils Liesegang nach 44 Minuten nach. Nach wunderschönem No-look-Rückhandpass‘ durch Nick Mazzolini traf der Löwen-Stürmer mit der Rückennummer 98 zum 3:2. Zwei Minuten später hätte Liesegang die Partie ausgleichen können, aus ähnlicher Position verfehlte er aber das Tor und das gleichbedeutende 3:3. Nach Löwen-Druckphase sorgten die Huskies nach 50 Minuten für Entlastung und waren dem vierten Treffer näher als die Gäste dem Ausgleich. Nach schnellem Spielaufbau legte Manuel Klinge für Jean-Michel Daoust auf, der das Tor knapp verfehlte. Zwei Minuten später war es Daoust selbst, der diesmal Merl einsetzte, der Versuch des Stürmers mit der Rückennummer 23 ging aber ebenfalls am Tor vorbei. So dauerte es zwei weitere Minuten, bis die Huskies endlich wieder jubeln durften. Mit einem für ihn untypischen Gewaltschuss von der blauen Linie sorgte Marco Müller für die 4:2-
Vorentscheidung. In der 56. Spielminute sorgte Kapitän Manuel Klinge nach sehenswerter Merl-Vorbereitung für den 5:2-Endstand und krönte damit seine starke Leistung an diesem Abend.
Durch den starken Auftritt gingen die Schlittenhunde in der Best-of-Seven-Serie mit 1:0 in Front. Spiel 2 folgt am kommenden Sonntag ab 18:30 Uhr in der Frankfurter Eissporthalle.



kaufbeurenErster Sieg ist unter Dach und Fach - ESV Kaufbeuren gewinnt hart umkämpftes Spiel 1 gegen Freiburg mit 3:1

(DEL2)  Das erste Playdown-Spiel gegen die Wölfe Freiburg fand am heutigen Abend in der heimischen Sparkassen Arena statt. Die 2058 Zuschauer sahen dabei ein hart umkämpftes Spiel, in dem der ESV Kaufbeuren mit 3:1 die Oberhand behielt.
Ohne die verletzten Michael Baindl und Max Schmidle ging es für die Rot-Gelben in die erste Begegnung. Die Gäste hatten dabei, unter anderem bedingt durch ein Powerplay nach nur 21 Sekunden, den besseren Start. Große Möglichkeiten blieben jedoch trotz einer optischen Überlegenheit der Wölfe danach meist Mangelware, denn beide Teams setzten ihr Hauptaugenmerk auf die Defensive.
Im zweiten Drittel wendete sich das Blatt dann immer mehr zu Gunsten der Hausherren. Jedoch waren es zuerst die Breisgauer, die Akzente setzten. In der 23. Minute vergab zuerst noch Petr Haluza in Unterzahl nach einem Querpass Marc Wittfoths, bevor dann nach fast exakt 30 Minuten Nikolas Linsenmaier bei einem Konter den Abschluss einem Querpass vorzog und in den kurzen Winkel zum Führungstreffer schoss. Der Gegentreffer bedingt durch einen groben Kaufbeurer Schnitzer fiel ausgerechnet in einer Phase, als der ESVK immer mehr am Drücker war. Der Gegentreffer wirkte aber letztlich wie eine Initialzündung. Josh Burnell war dem Ausgleich kurze Zeit später schon sehr nah. Nach einem langen Pass von Matthias Bergmann zielte der Kanadier von halbrechts genau an die Latte. Die Zuschauer durften aber nur eine Minute später jubeln. Ein Schlagschuss von Mitch Versteeg in der 33. Minute wurde vor dem Tor von einem Freiburger noch abgefälscht, so dass Jonathan Boutin zum ersten Mal bezwungen wurde. Der sonst souveräne Schlussmann unterstützte dann die Führung des Eissportvereins in der 35. Minute, bei der Lukes aus ganz spitzem Winkel das 2:1 markierte. Der Spielstand wäre beinahe nur kurz von Bestand gewesen, doch der Freiburger Tobias Kunz verpasste das leere Tor deutlich. Auf der Gegenseite war es vor allem immer wieder die schon zwei Mal erfolgreiche Reihe 3, die weiterhin gute Chancen produzierte. So ging es mit einer verdienten 2:1 Führung in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt blieb der ESV Herr im Haus. St. Jacques verpasste die beste Möglichkeit auf die Vorentscheidung, doch sein Nachschuss wurde im allerletzten Moment von einem Verteidiger im Slot geklärt. Freiburg versuchte gegen Ende des Spiels nochmals alles, doch blieben die Gäste erfolglos bei ihren Bemühungen. Zu sehr setzte der ESVK mit aller Kraft entgegen und nahm jeden Zweikampf konsequent an. Wenn die Gäste dann doch einmal zum Abschluss kamen, war Stefan Vajs stets zur Stelle. So entschied letztlich Florian Thomas 18 Sekunden vor dem Ende das Spiel mit seinem Schuss ins leere Tor zum 3:1 Endstand.
Auf der anschließenden Pressekonferenz sprach Leos Sulak von einem wie erwartet hart umkämpften Spiel. Für ihn sei das Spiel in der ersten Hälfe verloren gegangen. ESVK-Trainer Toni Krinner bedankte sich zuallererst bei den Fans für deren gute Unterstützung. Sein Team habe gegen eine läuferisch starke und strukturierte Freiburger Mannschaft gut gespielt. Den Rückstand habe man schnell weggesteckt, denn dieser habe als Signal gewirkt und danach habe sein Team gut gespielt. „Es war eine schwere Geburt, aber das Kind lebt", so Krinners Fazit.



towerstarsravensburgRavensburg Towerstars bringen verdienten 2:1 Sieg über die Zeit

(DEL2)  In der Viertelfinal-Play-off Serie gegen Bad Nauheim hat das Team von Trainer Daniel Naud den Heimvorteil nutzen können und den ersten Punkt eingefahren. Das Spiel war aber bis zur allerletzten Sekunde hochspannend.
Nach der typischen Play-off Nervosität und erstem Abtasten kamen die Ravensburger Cracks vor ausverkauften Tribünenrängen besser in Fahrt und nach viereinhalb Minuten stand auch bereits eins 1:0 Führung auf der Anzeigentafel. In einen Schuss von Alexander Dück hielt Austin Smith die Stockkelle, für Gäste-Keeper Mika Rämö gab es da wenig zu halten. Diese frühe Führung verlieh den Oberschwaben viel Selbstvertrauen. Auch wenn die Roten Teufel aus der Kurstadt immer wieder gefährlich vor das von Matthias Nemec gehütete Tor kamen, die Towerstars hatten doch deutlich mehr Spielanteile und auch die klareren Chancen.
Nachdem sich die Ravensburger Sturmreihen mehrfach die Zähne am gegnerischen Torhüter ausbissen, traf in der 17. Minute Fabio Carciola verdientermaßen zum  2:0. Mit Kyle Helms hatten die Gäste einen Mann auf der Strafbank sitzen, die fällige Überzahl nutzten die Oberschwaben eiskalt aus. Carciola stand auf halblinker Position völlig frei und hatte die rechte Torseite weit offen. Danach folgte eine begeisternde Zeit der Towerstars, in der sie ihre hochkarätigen Torchancen allerdings nicht verwerten konnten. Dieser Umstand war umso bitterer, kam Bad Nauheim vier Sekunden vor der Pausensirene zum 1:2 Anschlusstreffer. Einen Moment passte die Abstimmung vor dem eigenen Tor nicht, dies reichte dem Bad Nauheimer Topscorer Nick Dineen aus und vollendete eiskalt zum 1:2 Anschlusstreffer.
Zu Beginn des zweiten Drittels schien es zunächst, als ob die Towerstars doch etwas geschockt von diesem Gegentreffer waren. Doch mehr und mehr fanden sie ins Spiel zurück. Zwar musste Matthias Nemec ein ums andere Mal sein gutes Stellungsspiel unter Beweis stellen, auf der Gegenseite hatte der Nauheimer-Torhüter Rämo doch einiges mehr an Arbeit zu bewältigen. Es blieb letztlich aber beim knappen 2:1 bis zur zweiten Pause.
Im Schlussabschnitt änderte sich das Bild nur unwesentlich. Die Towerstars bestimmten das Spiel, Bad Nauheim war allerdings immer brandgefährlich und ließ wie auch die Towerstars teils hochkarätige Möglichkeiten aus. In der Defensive agierte das Team von Trainer Daniel Naud sehr solide und die Zeiger der Uhr tickten zugunsten der Towerstars, die Schlussphase sollte jedoch nochmal alle Register der Dramatik ziehen. Rund eineinhalb Minuten vor Schluss zog Petri Kujala seinen Torhüter zugunsten eines 6. Feldspielers. Noch prekärer wurde die Lage, als eine halbe Minute vor Ende der regulären Spielzeit Austin Smith eine Strafzeit wegen Stockhaltens kassierte und Bad Nauheim gar in doppelter Überzahl auf den Ausgleich drängte. Doch die Towerstars rackerten emsig in den Zweikämpfen und brachten den Sieg letztlich auch verdient über Zeit.
Damit verbuchten die Oberschwaben den ersten von vier erforderlichen Siegen, am Sonntag findet die „best of seven“ Serie dann in Bad Nauheim ihre Fortsetzung. Das Spiel wird ebenso live über den Streamanbieter Sprade.tv übertragen, Spielbeginn ist um 18.30 Uhr.
Hinweis: Für den Vorverkauf zum zweiten Play-off Heimspiel am Dienstag, 15. März hat der Fanshop in der Marktstraße auch am Montag, 14. März von 14 bis 18 Uhr geöffnet.



toelzerloewenMissglückter Play-off-Auftakt: Tölzer Löwen verlieren mit 1:3 in Peiting

(OLS)  Die Tölzer Löwen sind mit einer Niederlage in die Play-offs gestartet. Sie mussten sich am Freitagabend einem clever aufspielenden EC Peiting geschlagen geben. Am Ende konnte sich das Team von John Sicinski über ein 3:1 (2:0, 1:1, 0:0) freuen.
Das Spiel begann denkbar schlecht für die Löwen. Bereits nach zwei Minuten mussten sie den ersten Rückschlag verarbeiten. In eigener Überzahl vertändelte Thomas Schenkel den Puck gegen Ben Warda, der seinen Sturmpartner Ty Morris schickte. Der Kanadier ließ Markus Janka mit einem Beinschuss keine Chance - das 0:1. Es waren vor allem die Special-Teams, die das Spiel entschieden. Kurze Zeit später wanderten erst Marek Curilla, dann Klaus Kathan auf die Strafbank. Der EC Peiting nutzte die doppelte Überzahl um seine Führung auszubauen. Sie kombinierten gefällig, bis Verteidiger Brad Miller frei im Slot zum Schuss kam und den Puck im Winkel versenkte. Es waren die ersten beiden Großchancen der eiskalten Pfaffenwinkler, die sie direkt in Treffer umwandelten. Die Löwen hatten Probleme die Peitinger Abwehr zu knacken und zu Chancen zu kommen.
Auch den Start in den zweiten Spielabschnitt verschliefen die "Buam" komplett. Sie kamen kaum mal in das Drittel des ECP und konnten sich glücklich schätzen, dass es bis zur 31. Minute beim 0:2 blieb. Dann allerdings wurde Tom Kimmel auf die Strafbank geschickt. Florian Stauder nutzte dies per Sololauf zur 3:0-Führung. Axel Kammerer reagierte und nahm eine Auszeit. Was folgte waren die besten fünf Minuten, die die Löwen im ganzen Spiel hatten. Belohnt wurden sie mit dem 1:3, erneut in Überzahl, erzielt von Thomas Schenkel.
Das Aufbäumen der Isarwinkler hielt allerdings nicht lange. Im letzten Drittel fielen sie wieder in die vorher gezeigte Kreativlosigkeit zurück. Der EC Peiting spielte die Führung gekonnt herunter und holt sich damit Spiel eins in der best-of-five-Serie.
Am Sonntag haben die Löwen in der heimischen Hacker-Pschorr Arena die Chance zur Revanche. Um 18 Uhr beginnt Play-off-Spiel Nummer zwei – dieses Mal mit dem Heimvorteil für die Löwen.



bayreuthtigersHoch überlegene Bayreuther feiern gelungenen Start

(OLS)  Dieser Play-off-Auftakt begann für die Tigers gleich mit einem Schockmoment. Bei seinem ersten Wechsel krachte Bartosch unglücklich in die Bande, konnte das Eis nur schwer humpelnd in die Kabine verlassen und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Für ihn übernahm danach vorerst Kuhn seine Position. Das mussten die Hausherren erstmal verdauen, den Vorwärtsgang verloren sie deswegen aber nie. Die extrem defensiv eingestellten Gäste kamen  kaum zu eigenen Angriffen und in Minute 8 schlug es dann auch erstmals hinter Filimonow im Tor ein. Bei doppelter Überzahl hämmerte Geigenmüller einen Strich von Schuss in den Giebel zum hoch verdienten 1-0. Auch danach gab es noch einige gute Möglichkeiten für die Oberfranken, doch ein weiterer Treffer gelang vorerst nicht. Erst in Minute 17 hatten die Niederbayern ihre erste echte eigene Torchance, doch Bädermann parierte souverän und hielt sein Team bis zur Drittelpause schadlos.
Zum Mittelabschnitt rückte dann doch Geigenmüller zu Kolozvary und Kolupaylo in die Paradelinie und die Gelb-schwarzen agierten weiter schwungvoll. Die ersten beiden Topchancen von Busch und Marsall vereitelte noch Filimonow, doch nach Kolozvarys Pfostenschuss war er gegen den Nachschuss vom sehr spielfreudigen Kolupaylo machtlos. Der ungestört anlaufende, agile Geigenmüller nutzte seine ungewohnte Freiheiten kurz danach mit einer Einzelaktion sogar noch zum 3-0 und stellte die Weichen. Einen ziemlichen Blackout  in der Defensive, nutzte Torjäger Slanina im Zentrum angespielt dann allerdings wie aus dem Nichts zum Anschlusstreffer. Das war der erste richtige Torschuss der Gäste in diesem Drittel und war sofort erfolgreich. Doch auch dadurch bekam der DSC keine größere Durchschlagskraft gegen die sehr diszipliniert und hinten nichts zulassenden Hausherren. Die oft leb- und ideenlos wirkenden Gäste sahen weiter kein Land und mit dem 4-1 durch Kolupaylo aus dem Gewühl heraus bei 5 gegen 4, spiegelten sich die Kräfteverhältnisse auch wieder deutlich auf der Anzeigentafel.
Im letzten Drittel behielten die Wagnerstädter die Zügel weiter fest in der Hand und ließen gegen insgesamt ziemlich enttäuschende Deggendorfer nichts mehr anbrennen. Läuferisch und im Zweikampfverhalten war das teilweise mehr als ein Klassenunterschied für die Tigers, die schon voll im Play-off-Modus agierten. Mit dem herrlich heraus gespielten Überzahltreffer von Potac krönte man eine durch die Bank starke Vorstellung, in der das krasse Schussverhältnis von 48 zu 10 die Geschehnisse auf dem Eis gut wieder spiegelte. Beide Trainer konstatierten dass auch in der folgenden Pressekonferenz, wobei auch deutlich wurde, dass Sonntag bei Spiel zwei alles wieder bei Null beginnt. Ein glänzender Start ist den favorisierten Bayreuthern damit aber schon mal eindrucksvoll gelungen, auch wenn die Verletzung von Topscorer Bartosch die Freude darüber deutlich dämpft.



selberwoelfeTrotz Niederlage –  Selber „Wölfe“ mit bärenstarker Leistung auf Augenhöhe mit Landshut

(OLS)  Der Auftakt der Selber Wölfe in die Playoff-Serie gegen den EV Landshut verlief überaus positiv, einzig das Ergebnis stimmt die „Wölfe“ keineswegs zufrieden. Im Auftaktmatch beim Tabellenvierten und letztjährigen DEL2-Zwangsabsteiger EV Landshut verloren die „Wölfe“ am Ende mit 1:4 und liegen in der Serie im Modus „Best of 5“ 0:1 im Rückstand. Das Ergebnis, welches am Ende etwas zu hoch ausfiel, spiegelt aber den wahren Spielverlauf nicht wieder. In einer harten, aber fair geführten Partie, waren die „Wölfe“ voll auf Augenhöhe, versäumten aber trotz überlegenem Schussverhältnis aus den guten Einschussmöglichkeiten Kapital zu schlagen. Matchwinner der Niederbayern war Goalie Kristian, der überragend hielt, die „Wölfe“ schier zur Verzweiflung brachte und sogar als Torschütze zum 4:1 fungierte!! 
Am Sonntag wollen die „Wölfe“ vor heimischem Publikum die Serie ausgleichen. Beginn der Playoff-Partie 2 in der Netzsch-Arena ist 18:00 Uhr.
McNaughton vergibt Führungstreffer durch Penalty
Playoff-Stimmung im gut gefüllten Landshuter Eisstadion am Gutenbergweg. Angesteckt von der tollen Atmosphäre versteckten sich beide Teams keineswegs und lieferten sich in einem intensiv geführten ersten Spielabschnitt einen offenen Schlagabtausch. Landshut startete wie die Feuerwehr, aber die Gäste aus Oberfranken standen den Einheimischen in Nichts nach. Dass es lange Zeit torlos blieb war ein Verdienst der beiden Torhüter, wobei EVL Goalie Kristian in der Folgezeit etwas mehr Arbeit erhielt als sein Gegenüber Suvelo. Die „Wölfe“ spielten frech auf und hatten insbesondere in schnell vorgetragenen Kontern ihre besten Szenen. Die größte Chance zur Führung besaßen zur Freude der zahlreich mitgereisten Selber Fans die „Wölfe“. In der 11.Minute brach VER-Stürmer McNaughton durch und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Penalty aber brachte der Kanadier nicht im Tor unter, Goalie Kristian hellwach und verhinderte mit seiner Abwehrtat den möglichen Rückstand. Während es die „Wölfe“ versäumten aus durchaus nennenswerten Gelegenheiten Kapital zu schlagen, schlug der EVL eiskalt zu. Ein Selber Scheibenverlust in der neutralen Zone war Ausgangspunkt für die Landshuter Führung, die EVL-Stürmer Forster besorgte. Kurz vor dem Pausentee die „Wölfe“ im Glück, als die Einheimischen nur die Latte trafen.
„Wölfe-Anschlusstreffer“ will nicht fallen
Alles andere als einen guten Start erwischten die „Wölfe“ in den Mittelabschnitt. Eine noch abzusitzende Strafzeit war fast abgelaufen, da jubelten die Einheimischen zum zweiten Male an diesem Abend. Ein kurioser Treffer, denn alles schien schon geklärt, als irgendwie der Gegner nochmals an die Scheibe kam und urplötzlich diese im „Wölfe-Tor“ lag. Die „Wölfe“ schüttelten sich kurz und antworteten ihrerseits mit wütenden Angriffen, aber es fehlte an der letzten Präzision und Durchschlagskraft im Abschluss. Trotz Rückstand warfen die „Wölfe“ immer wieder alles nach vorne, einzig ein möglicher Torabschluss blieb ihnen verwehrt. Immer öfters stand EVL-Goalie Kristian im Brennpunkt, der aber mit stoischer Ruhe alles entschärfte. Die gut 500 Selber Fans spürten, dass Ihr Team Unterstützung benötigt, aber so sehr sich die „Wölfe“ im Schlagabtausch mit dem EVL bemühten, der so wichtige Anschlusstreffer wollte den Mannen von Trainer Henry Thom, die noch zwei Überzahlspiele zugesprochen bekamen, bis zur zweiten Pausensirene nicht gelingen.
EVL-Goalie Kristian beweist Torjägerinstinkt
Unverändertes Bild im letzten Drittel. Die „Wölfe“ gaben sich nicht auf, zeigten sich mit vielen offensiven Aktionen, Landshut hingegen zog sich immer mehr zurück und wartete auf Kontermöglichkeiten. Kai Kristian – Goalie des EV Landshut – weiter der große Spielverderber, der immer wieder Endstation der Selber Angriffsbemühungen war. Selb mit den Chancen, der EVL machte aber die Tore. In Überzahl netzte EVLVerteidiger Pozivil mit einem trockenen Schuss zum 3:0 ein – die Reklamationen der Selber nach Torraumabseits blieben ungehört. Ein Lebenszeichen – wenn auch sehr spät – der 1:3 Anschlusstreffer, den sich die „Wölfe“ auch mehr als verdient hatten. 64 Sekunden vor Ende machten die Niederbayern dann endgültig den „Deckel“ auf die Party – per empty net goal. Der Torschütze war Goalie Kristian – der Matchwinner des EVL an diesem Abend.



hanoverscorpionsHannover Scorpions: Hoher Besuch zum 1. Playoff-Heimspiel / „Herr Dr. Volker Müller – Honorarkonsul des Königreichs der Niederlande“ eröffnet das Spiel am 13.03.2016

(OLN)  Für das Spiel am Sonntag hat sich „Herr Dr. Volker Müller Honorarkonsul des Königreichs der Niederlande“, angekündigt. Er wird in der Eishalle Langenhagen das Eröffnungsbully einwerfen und die Playoffs somit auch offiziell in der Heimat der Hannover Scorpions eröffnen.
Die Hannover Scorpions freuen sich sehr, dass der Honorarkonsul das „Eurocup-Playoff-Spiel“ besucht.



ehcbaerenneuwiedNeuwied verliert Play-off-Auftakt in Hannover - Bären sind beim 1:3 über 60 Minuten gleichwertig

(OLN)  Wenn von zwei Eishockey-Mannschaften nur eine im Play-off-Modus spielt, dann kann das am Ende schon ein bisschen blöd aussehen. Während der EHC Neuwied für das Gastspiel bei den Hannover Indians eine zusätzliche Schippe Körperspiel draufgelegt hatte im Vergleich zur Hauptrunde, hatten die Gastgeber am heimischen Pferdeturm eher den Ansatz gewählt, es nur über das spielerische Element zu lösen. Der Plan ging auf – in vielfacher Hinsicht: Die Indians haben den Heimvorteil gewahrt, schlugen die Bären mit 3:1 (1:0, 0:1, 2:0) und blieben auch der Strafbank fern. Der EHC fuhr hingegen mit leeren Händen wieder nach Hause und wird zudem am Sonntag auf Josh Myers, Dennis Schlicht und Tobias Paus verzichten müssen, die allesamt vorzeitig duschen durften. Die wichtigste Erkenntnis, die die Bären jedoch im Teambus mit nach Hause nahmen: Wir sind absolut auf Augenhöhe mit diesem Gegner.
87:16 – es gibt Statistiken, die musst du nicht unbedingt gewinnen. Die Verteilung der Strafen nach dem ersten Play-off-Spiel zwischen Indians und Bären ist eine solche Statistik. Zur Erinnerung: Nach Ende der Hauptrunde war Neuwied mit 644 Strafminuten das fünftfairste Team der Liga. In Hannover kassierten der EHC jedoch reichlich. Josh Myers etwa, der quasi nie ohne geschwollene Hand oder Loch im Kopf vom Eis geht, weil er so viel einstecken muss, kassierte in Hannover bereits seine vierte Spieldauerstrafe der Saison. Ob die große Strafe nach einem Zweikampf mit Dennis Schütt nun berechtigt war oder nicht, darüber gehen auch am Tag danach die Meinungen noch auseinander. Fakt ist: Myers fehlte den Bären spielerisch zwei Drittel lang in Hannover, und er wird am Sonntag drei weitere wichtige Drittel fehlen.
Dass die Gastgeber zu diesem Zeitpunkt führten, hatten sie dem einzigen Powerplaytor des Abends zu verdanken – bei derart vielen Strafen durchaus bemerkenswert. Marius Erk musste noch zehn Sekunden auf der Strafbank ausharren, als Robby Hein (8.) zum 1:0 traf. Davor und danach war es „nach nervösem Start beider Mannschaften“ (O-Ton Streu) ein ausgeglichenes Spiel mit guten Torchancen auf beiden Seiten. Erst die große Strafe gegen Myers zum Ende des ersten Drittels nahm den Bären den Schwung, zumal der Amerikaner diese Strafe kassierte, nachdem nur acht Sekunden zuvor Stephan Fröhlich eine Zwei-Minuten-Strafen aufgebrummt bekam. Gegen ein im Powerplay brutal effektives Team wie die Indians knapp zwei Minuten in doppelter Unterzahl, danach noch einmal drei Minuten in einfacher Unterzahl zu agieren war wie eine Einladung an die Gastgeber, die Partie doch bitte vorzeitig zu entscheiden. Aber die Bären kämpften sich durch diese Phase, hielten das 0:1 und kamen stark zurück. Denn immer dann, wenn niemand in der Kühlbox saß, konnten die flinken Gäste das Spiel mindestens ausgeglichen gestalten. Der Lohn in einem starken zweiten Drittel, in dem Neuwied keine Strafe kassierte, war der verdiente Ausgleichstreffer von Stephan Fröhlich (35.).
Bitter für die Bären: Als Felix Köbele im zweiten Drittel die freie Scheibe ins Tor abstaubt, hatten die Unparteiischen kurz zuvor bereits abgepfiffen – weil sie die Scheibe bei Boris Ackers vermuteten. Im letzten Drittel war auch ein Schuss an die Unterkante der Latte von Brian Gibbons aus Neuwieder Sicht gefühlt drin, aus Sicht der Gastgeber vermutlich nicht mal an der Torstange.
Für den Bruch im Neuwieder Spiel sorgte Dennis Arnold, der in der 53. Minute zur Indians-Führung traf. Vier Minuten später machte Frederik Gradl (57.) mit seinem 3:1 den Sieg von Hannover perfekt. Dass die Bären in den finalen beiden Spielminuten noch 56 Strafminuten kassierten, führte schnell zu dem Eindruck, dass hier eine Mannschaft aktiven Frustabbau betrieb. Die Statistik hält für die Geschichtsbücher fest, dass Dennis Schlicht wegen unnötiger Härte nach einem Bandencheck eine Spieldauerstrafe kassierte, sein Gegenüber die Härte aber wohl nicht erwiderte. Und als Tobias Paus vier Sekunden vor dem Spielende bei einem Bully unglücklich nach vorne stolperte und dabei seine Handschuhe verlor, da musste er sich einfach seinem Gegenspieler widmen – alles andere hätte blöd ausgesehen. „Beide Spieler haben anschließend die Handschuhe ausgezogen und geschlagen“, hatte Streu beobachtet. Paus bekam dafür eine Matchstrafe, Tobias Maeter nur vier Strafminuten. Die Claims sind abgesteckt – willkommen in den Play-offs.
„Es war über 60 Minuten ein sehr intensives Spiel“, sagte EHC-Trainer Craig Streu. „Wir haben heute in Unterzahl sehr stark gespielt, hatten bei den Gegentoren auch ein wenig Pech. Aber die Jungs haben bis zum Schluss gekämpft und sich gegen die Niederlage gestemmt.“



EV LindauDas Fieber steigt – EV Lindau Islanders vor Halbfinal- Heimspiel

(BYL)  Das Fieber steigt – schon der Verlauf des ersten Wochenendes ist für den Verlauf der Bayernliga Halbfinalserie entscheidend. Der Ausgang des Heimspiels am Sonntag (17:30) gegen den EHC Waldkraiburg wird schon Aufschluss darüber geben, ob die EV Lindau Islanders erneut ans Tor zum Finale um die bayrische Meisterschaft klopfen können.
Man kann es drehen und wenden wie man will und auch vom Ausgang des ersten Spiels am Freitag unabhängig. Wenn man als „Auswärtsteam“ eine Play-Off Serie zu bestreiten hat, dann ist es unbedingt notwendig, seine Heimspiele zu gewinnen. Nichts Anderes ist das Ziel für den EVL, der mit einer proppenvollen und stimmungsvollen Eissportarena rechnet.
Es ist lange her, dass der EHC Waldkraiburg zuletzt seine Visitenkarte am Bodensee abgegeben hat. Am 4. Spieltag der Saison gastierten die Löwen in der Eissportarena und führten bereits 3:1 und 4:2. Am Ende drehten die Islanders die Partie mit drei Toren in den letzten acht Minuten, „weil wir nie aufgegeben und Kampfgeist und Moral gezeigt haben“, sagte EVL- Trainer Sebastian Buchwieser damals. Attribute, die gerade jetzt in den Play- Offs unverzichtbar sind.
Seit diesem Hinspiel ist einiges passiert. Die Islanders stabilisierten sich nach wackeligem Saisonstart und holten die Vorrundenmeisterschaft. Waldkraiburg hatte zunächst mit einigen Verletzungen zu kämpfen und fand sich zu Saisonbeginn sogar im Tabellenkeller wieder. Im Lauf der Saison kam die Mannschaft von Ex- Nationalspieler Rainer Zerwesz aber immer besser in Schwung und landete zunächst auf Platz Drei, in der Zwischenrunde auf Platz Eins. Kein Wunder, angesichts der sehr guten Besetzung der Oberbayern um den ebenso treffsicheren wie diskussionsfreudigen Kapitän Max Kaltenhauser, der es in dieser Saison bereits wieder auf 61 Skorerpunkte (24 Tore) in 32 Spielen gebracht hat (Platz Neun in der Bayernliga) und intern nur von Lukas Wagner übertroffen wird, der in allerdings 38 Spielen 69 mal skorte (30 Tore) und nur von drei Spielern übertroffen wird. Beide sind in den Play-Offs ebenso in herausragender Form, wie Jakub Marek oder Topverteidiger Andreas Paderhuber.
Spektakulär war der Weg des EHC ins Halbfinale, denn in der Viertelfinal- Serie gegen Memmingen geizten beide Teams nicht mit Toren. 44 Treffer fielen in den vier Partien, von denen die Löwen sage und schreibe 26 erzielten. Selbst bei der einzigen Niederlage in der Serie trafen sie sechsmal, gewannen Spiel vier auswärts mit 8:3 im Allgäu. Ganz klar also: Die starke Waldkraiburger Offensive wird den Islanders in der Abwehr alles abverlangen. Gerade in Überzahl hat der EHC eine unglaubliche Erfolgsquote von 50 Prozent (Zum Vergleich: Die Islanders kommen auf 26%). Jedes zweite Powerplay „sitzt“ also. Kurioserweise steht dieselbe Zahl aber auch in Unterzahl beim EHC, während die Lindauer auf 85% kommen, den zweitbesten Wert aller Playoff Teilnehmer. Kurzum: Auch der Vergleich dieser Spezial- Disziplinen wird interessant sein – und natürlich auch die Frage, ob die Islanders EHC Keeper Patrick Vetter ähnlich wie Memmingen es mit seinen 18 Toren in Vier Spielen tat, unter Druck setzen können. Allerdings hat sich der EHC abgesichert und Moosburgs Nummer Eins, den sehr talentierten Thomas Hingel, ausgeliehen.
Kein Zweifel also, die Paarung zwischen diesen beiden Teams, die einen guten Mix aus Erfahrung, Teamgeist und individueller Klasse aufweisen, wäre auch einer Finalserie würdig. So geht es schon am Sonntag darum, ob einer von beiden vom Erreichen der Endspiele schon ein wenig träumen darf.
Aber nicht nur für hochklassiges Eishockey ist am Sonntag gesorgt – die Zuschauer haben auch die noch die Chance, vergünstigte Fan- Artikel zu kaufen (unter anderem das aktuelle Warm- Up Trikot für nur 29 Euro 90). Letztmals können auch Lose für die große Tombola zugunsten der EVL- Nachwuchsabteilung erworben werden. Die Ziehung findet dann kommende Woche statt, die Gewinne werden dann am Sonntag, den 20. März in der Eissportarena übergeben. An diesem Tag findet entweder das zweite Heimspiel der Islanders im Halbfinale gegen Waldkraiburg statt oder die Saison- Abschlussfeier mit einem Spiel der beiden EVL- Mannschaften gegeneinander. 



erscambergERSC Amberg führt Fußballer aufs Glatteis

(BLL)  Sechs Teams kämpfen beim 5. Amberger Eisfußball-Turnier um den Sieg. Anstoß zur ersten Begegnung ist am heute um 18.30 Uhr.
Sein fünftes Eisfußball-Turnier, den „hockey dealer-Cup“, richtet der ERSC Amberg am heutigen Freitag um 18 Uhr in der Amberger Eishalle aus. Bei diesem Sportevent geht es darum, mit einer Eishockeyausrüstung und mit Turnschuhen bekleidet in fünfköpfigen Teams auf der Eisfläche einen Fußball ins gegnerische Tor zu schießen.
Nach dem Erfolg der letztjährigen Veranstaltungen ist dieses besondere Event inzwischen ein fester Bestandteil im Terminplan geworden. Die beiden Organisatoren Frank Jacobi und Armin Troglauer erwarten auch diesmal wieder spannende Spiele und spektakuläre Szenen.
Dabei treffen mit dem ERSC Amberg, der ERSC-Jugend, dem Hockeyclub „Vilspiraten“, dem IHC Hohenkemnath, dem ESV Amberg und dem Fanclub „Die Eisernen“ sechs gut aufgestellte Mannschaften aufeinander, die am Freitagabend den Zuschauern natürlich einiges an Spaß und Unterhaltung bieten wollen.
Gespielt wird nach den allgemein gültigen Fußballregeln, allerdings mit verschiedenen Modifikationen. Dass für dieses Spiel so ganz ohne Kufen viel Geschick und Balance erforderlich sein wird, versteht sich von selbst. Auch werden in den Vor- und Endrundenspielen sicher etliche halsbrecherische Aktionen zu sehen sein, da sowohl Profi-, als auch Amateurspieler mit denselben Schwierigkeiten zurechtkommen müssen.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, aber trotz alledem hoffen die Organisatoren auf einen positiven Erlös aus dem stattfindenden Speisen- und Getränkeverkauf, der zu 100 Prozent in die Nachwuchsarbeit fließen soll.
Nach dem Warmlaufen der Teams und einer kurzen Begrüßung wird der Anstoß zur ersten Begegnung um 18.30 Uhr erfolgen. Die Siegerehrung mit Pokalvergabe ist für ca. 22.30 Uhr geplant.
Die Akteure und Organisatoren hoffen natürlich auf zahlreiche Zuschauer, um der Veranstaltung auch einen stimmungsvollen Rahmen geben zu können.



HammerEisbaerenHammer Eisbären ziehen ins Finale der 1. Liga West ein

(1LW)  Die Hammer Eisbären stehen im Finale der 1. Liga West. Nach dem deutlichen 4:0 im Hinspiel reichte eine 3:4-Niederlage bei den Eisadlern Dortmund um ins Finale einzuziehen. Dort wartet mit den Ratinger Ice Aliens ein harter Brocken auf die Mannschaft von Trainer Daniel Galonska.
Die Eisbären wussten, dass sie in Dortmund ein heißer Tanz erwarten würde. Die Gastgeber erzeugen von Beginn an Druck und versuchten das Unmögliche noch möglich zu machen. Die Eisbären beschränkten sich zunächst auf eine sichere Defensive und suchten ihr Glück über schnell vorgetragene Angriffe nach der Scheibeneroberung. In der 8. Minute gingen sie sogar in Führung. Kevin Thau bekam die Scheibe nach einem Schuss hinterm Tor, zog von dort in einem Bogen ins Zentrum und schloss die Aktion aus der Drehung mit einem Schuss gegen die Laufrichtung von Dräger ab. Die Gastgeber antworteten 5 Minuten später, als Bergstermann bei 4 gegen 4 die Scheibe von der blauen Linie aus unbedrängt in Richtung Tor treiben konnte und May keine Chance lies. Aber die Eisbären zeigten sich in diesem Drittel effektiv und es waren vor allem die Einzelaktionen die immer wieder für Gefahr sorgten. In der 19. Minute gelang Ibrahim Weissleder mit einem Bauerntrick die erneute Gästeführung. Auch in Drittel zwei steckten die Gastgeber nicht auf, hielten den Druck auf das Eisbärentor hoch. In der 25. Minuten wurde dies mit dem Ausgleich belohnt. Die Eisbären versuchten die Scheibe übers Zentrum aus dem Drittel zu spielen, Svejda fing den Pass ab, zog direkt ab und erzielte den Ausgleich. Die Eisbären zeigten sich aber nicht beeindruckt und hatten ihrerseits beste Gelegenheiten, aber mehr als zwei Pfostentreffer durch Mikael Paunio und Mike Ortwein sprangen aber nicht heraus. Die Begegnung wurde immer intensiver und auch härter. In der 34. Minute musste Lari Mäkijärvi nach einem Check gegen Kopf und Nacken mit einer Spieldauerstrafe vorzeitig unter die Dusche und fehlt somit im ersten Finale am Sonntag in Ratingen. Doch auch die dreiminütige Unterzahl – Dortmund kassierte bei dieser Aktion eine Bankstrafe – überstanden die Eisbären, zwei Minuten gar in doppelter Unterzahl. Im letzten Drittel erzielten die Eisbären den ersten Treffer. Andre Mangold traf mit einem satten Schlagschuss von der blauen Linie in Überzahl zur erneuten Führung (46.). Die Dortmunder antworteten mit einem Doppelschlag durch Wichern (46.) und Potthoff (48.). Danach kämpften beide Mannschaften wie es sich für Play-Offs gehört ums Weiterkommen. Die Eisbären waren dabei die clevere Mannschaft, ließen keinen Gegentreffer mehr zu und vorne hatte Kevin Thau bei einem Lattentreffer Pech. So war die Niederlage für die Eisbären schnell abgehakt, denn das Finale wurde erreicht und zusammen mit den zahlreich mitgereisten Fans kurz gefeiert. „Es war das erwartet schwere Spiel für uns. Wir haben uns aber dagegen gestemmt und sind über beide Spiele gesehen völlig verdient ins Finale eingezogen. Ärgerlich ist die große Strafe für Lari, aber damit gehen wir professionell um“, so Galonska nach dem Spiel.
Am Sonntag geht es bereits mit dem ersten Spiel der Finalserie los. Im Modus Best of Three geht gegen die Ratinger Ice Aliens um den Titel der 1. Liga West. Beide Mannschaften kennen sich sehr gut und die Partien in dieser Saison hatten ihre eigenen Reize, unvergessen das Strafzeitfestival in Hamm, als es beiden Seiten jeweils drei große Strafen gab. Aber beide zeigten auch hochklassiges Eishockey und somit dürfen sich die Zuschauer auf eine interessante Serie freuen. „Wir kennen Ratingen sehr gut, wissen um die Qualität im Kader. Wir wissen aber auch, dass wir sie schlagen können wenn wir unser Spiel konsequent durchziehen und nicht nachlässig werden. Wir dürfen ihnen nur wenig Raum lassen, das haben die vergangenen Spiele gezeigt. Kleine Fehler werden konsequent bestraft. Aber die Jungs wissen worum es und wir werden alles daran setzen den Titel nach Hamm zu holen“, so Galonska. Es ist wohl eine einmalige Chance den Titel 1. Liga-West-Meister zu erreichen, denn in der kommenden Saison geht im neuen Eishockeyverband vermutlich unter einem anderen Ligennamen weiter. Spannung ist auf jeden Fall garantiert. 



ratingenRatinger Ice Aliens: Mit dem Fanbus zum Finalspiel bei den Hammer Eisbären

(1LW)  Für das zweite Finalspiel (Serie „best of three“) organisiert der Aliens-Fanclub SUPCOM, in Zusammenarbeit mit den Ratinger Ice Aliens, einen Fanbus zum Auswärtsspiel bei den Hammer Eisbären.
Treffpunkt ist um 17 Uhr an der Eissporthalle Ratingen, Am Sandbach!
Abfahrt ist spätestens um 17:15 Uhr!
Die Fahrtkosten, zum absoluten Knallerpreis, betragen pro Person NUR 15 EURO; Aliens-Dauerkartenbesitzer der Saison 2015/2016 zahlen sogar NUR 12 EURO pro Person (jeweils ohne Eintrittskarte).
Personen unter 18 Jahre benötigen eine schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten, um an der Auswärtsfahrt teilnehmen zu können – bitte zum Treffpunkt mitbringen.
Anmeldungen können zum ersten Final-Heimspiel (Sonntag, den 13.03.2016 um 18 Uhr) direkt beim Aliens-Fanclub SUPCOM (Trommel/Stehtribüne) oder ab sofort über den Sportshop Lerschmacher in der Ratinger Eissporthalle erfolgen.
Es wird um eine schnelle Anmeldung gebeten, damit frühzeitig abgesehen werden kann, wie viele Busplätze benötigt werden.



ehcnetphenEHC Netphen unterliegt ESV Bergisch Gladbach - Vorletztes Heimspiel geht mit 3:7 verloren

(NRWL)  Der EHC Netphen musste in seinem vorletzten Heimspiel eine Niederlage gegen den ESV Bergisch Gladbach einstecken. Vor 101 Zuschauern unterlagen die heimischen Kufenflitzer mit 3:7 (1:4 0:1 2:2). Reinhard Bruch konnte bis auf Alexander Schönfeld, Moritz Mockenhaupt und den gesperrten Daniel Herling seine Wunschformation aufs Eis schicken. Das Spiel war bereits nach dem ersten Drittel vorentschieden. Die Netphener kamen schwer in die Partie und kassierten bereits nach 120 Sekunden den 0:1-Rückstand. Danach war das Spiel ausgeglichen, die Gäste hatten jedoch die klareren Torchancen und zogen auf 0:4 davon. Ab dem zweiten Drittel war das Spiel durch viele Strafzeiten auf beiden Seiten recht zerfahren. Nach dem Felix Bauer kurz vor der ersten Pause auf 1:4 verkürzte hatte, mussten sie gegen Mitte des zweiten Abschnitts das 1:5 hinnehmen. Beide Mannschaften erspielten sich einige Torchancen, die Gäste hatten auf die Tore der Netphener jedoch immer die passende Antwort. Am Ende verließen die Siegerländer mit einem 3:7 und hängenden Köpfen das Eis. Die weiteren Tore für den EHC schossen Sebastian Busch (zum 2:5) und Tim Bruch (zum 3:6).
Am kommenden Freitag steigt um 19:30 Uhr das letzte Heimspiel und gleichzeitig der Schlusspunkt der aktuellen Eishockey-Saison für den EHC Netphen. Zu Gast wird der GSC Moers sein.



salzgittericefightersCountdown in der Meisterrunde – Salzgitter Icefighters zu Gast in Harsefeld

(RLN)  Nach dem anstrengenden Spiel gegen den Adendorfer EC am vergangenen Wochenende steht diesmal für die TAG Salzgitter Icefighters eine weite Reise in den Norden an. Etwa 30 Km westlich von Hamburg liegt Harsefeld, wo unsere Kufencracks am Sonntag gastieren.
Die Harsefelder belegen derzeit den vierten Tabellenrang, direkt hinter Salzgitter. Allerdings haben sie dabei sieben Zähler weniger und noch einige Spiele vor sich, darunter eben noch zwei Begegnungen gegen die Stahlstädter.
Da bekanntlich die Meisterschaft unter dem Adendorfer EC und den Bremer Weserstars ausgespielt wird, geht es quasi um den dritten Platz auf dem Treppchen. Dieses können die Gastgeber allerdings nur erreichen wenn beide Spiele gegen uns gewonnen werden.
Die Favoritenrolle liegt dieses Mal mit Sicherheit bei den Gästen, da gerade das Torverhältnis in Verbindung mit den erreichten Punkten quasi Bände spricht.
Allerdings muss man in der Ferne etwas aufpassen, da die Nordlichter gelinde gesagt für robuste Spielweisen bekannt sind. Deswegen sollte man sich nicht zu sehr auf überharte Zweikämpfe einlassen, die evtl. empfindliche Strafen für das darauffolgende Spiel in Bremen nach sich ziehen könnten.
Ebenso wäre es enorm bedauerlich wenn weitere Verletzungen den ohnehin stark dezimierten Kader noch weiter belasten würden.
Dennoch sind im Fazit Punkte gegen die TuS Harsefeld Tigers faktisch Pflicht.
Fehlen wird neben den verletzten Daniel Borchers und Andre Kiene auch der gesperrte Alex Pflüger nach seiner Spieldauerstrafe gegen Adendorf.
Spielbeginn ist am Sonntag den 13.02.2016 um 19:30 Uhr.



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Samstag 12.März 2016
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