Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

             
Münchener EK
(BBZL)  Stürmer Philipp Derepasko, der zuletzt eine Eishockeypause eingelegt hat und zuvor für den SC Forst aufs Eis ging, spielt künftig im Trikot der Luchse
  
EV Bad Wörishofen
(BLL)  Herber Verlust für die Wölfe: Wegen der aktuellen Corona-Lage wird der slowakische Topscorer Lubomir Vaskovic in dieser Saison nicht für den EVW auflaufen
  
ESC Rheine
(BZLW)  Die beiden Defensiv-Spezialisten Marvin Beyer und Jan Brunsmann spielen auch in der neuen Bezirksligasaison weiterhin im Trikot der Ice Cats
  
Weserstars Bremen
(RLN)  Der tschechische Verteidiger und Publikumsliebling Ales Jurcik, der seit 2012 für Bremen spielt, hat seinen Vertrag bei den Weserstars um eine weitere Spielzeit verlängert
  
ESG Esslingen
(LLBW)  Mit Stürmer Keven Frank bleibt der ESG der zweitbester teaminterne Scorer der letzten Saison weiterhin erhalten
  
Harzer Falken
(RLN)  Der erste Neuzugang der EC Harzer Falken ist unter Dach und Fach: Aus der Oberliga Süd von den Blue Devils Weiden wechselt der junge Deutsch-Tscheche Jakub Bitomsky nach Braunlage und wird die Offensive verstärken
  
HC Landsberg
(OLS)  Verteidiger Patrick Seifert, der mehrere Jahre in der DEL aufs Eis ging und zuletzt für die Ravensburg Towerstars in der DEL2 spielte, hält sich derzeit bei den Riverkings fit und wird vorraussichtlich auch in den Testspielen und möglicherweise auch in den ersten Punktspielen zum Einsatz kommen
  
EHC Freiburg
(DEL2)  Der kanadische Stürmer Luke Pither, der vor kurzem die Wölfe verlassen hat, bleibt in Nordamerika und hat sich dort dem ECHL-Club Brampton Beast angeschlossen

SC Reichersbeuern
(BLL)  Der SCR geht mit einer eingespielten Mannschaft, die so gut wie komplett zusammenbleibt in die neue Landesligasaison. Einziger Neuzugang im Team ist Stürmer Michael Glattenbacher, der zuletzt in der Bayernliga für den TSV Peißenberg spielte
  
Tilburg Trappers
(OLN)  Durch die Corona-Verordnungen in Holland dürfen die Tilburg Trappers in den kommenden vier Wochen kein Heimspiel austragen. Daher müssen alle Test-Heimspiele, sowie das Heimspiel am 2.Spieltag der Punkterunde gegen die Hammer Eisbären abgesagt werden
  
Hamburger SV
(RLN)  Nach der Vertragsverlängerung mit Verteidiger Björn Stichternath steht nun auch ein weiterer Neuzugang fest. Stürmer Henning Schümann, der aus dem Nachwuchs der Preussen Berlin stammt, wechselt nach einem Jahr in Nordamerika bei der Banff Hockey Academy nun zum HSV
  
ERC Regen
(BBZL)  Als letzter Spieler hat nun der tschechische Topscorer Martin Nemec seine Zusage für die kommende Bezirksligasaison bei den Red Dragons gegeben. In der letzten Saison brachte es der 28-Jährige auf beachtliche 72 Scorerpunkte in 20 Partien
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 16.Februar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Samstag und Sonntag mit insgesamt 28 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
Bayreuth Tigers
Bayreuth baut die Heimspielbilanz immer weiter aus - Auch Dresden kann den Tigerkäfig nicht einnehmen

(DEL2)  Zwar wieder mit eher kurzem Kader, aber motiviert gingen die Hausherren in diese wichtige Partie. Früher erster Lohn war das Powerplay-Tor vom formstarken Davidek, der aus dem Zentrum von Davis angespielt, perfekt platziert traf. In der Folgezeit erarbeiteten sich die Eislöwen dann etwas mehr Spielanteile, was ihnen aber nicht gelang war klare Torchancen heraus zu spielen. Effektiver waren dabei die Oberfranken und Järveläinen nutzte seine Möglichkeit gegen seinen finnischen Landsmann Helenius im Tor der Gäste zum 2-0. Als dann Neuert von der roten Linie (!!!) mit seinem kurios springenden Fernschuss sogar der Ausbau der Führung gelang, wirkten die Sachsen noch etwas mehr geschockt. Ihr Anschlusstreffer, als ein Pass-Versuch von Knobloch von Davideks Schlittschuh über die Torlinie rutschte, hatte da wenig Wirkung. Nur 10 Sekunden später schlug Busch auch sofort zurück und stellte den alten Abstand in dieser fulminanten Phase wieder her.
Im zweiten Drittel wechselten die Eislöwen ihren Goalie aber daneben ging man das Spiel nun auch anders an. Mehr Laufarbeit und Körperspiel stellte den Gastgebern einige Aufgaben und das Plus an Spielanteilen wurde nun auch mit klaren Chancen für Dresden unterlegt. Ihr erstes Powerplay nutzten sie dann auch zum zweiten Treffer. Querpass des auffälligen Knackstedt und Pohl hämmert die Scheibe per „Onetimer“ in die Maschen. Das Momentum schien zu wechseln aber die Tigers „bissen“ sich förmlich wieder ins Spiel. Weil es Kolozvary gelang seinen eigenen Nachschuss zum 5-2 zu verwandeln, konnte man den Gästen ihren Schwung etwas nehmen und ausgeglichene Verhältnisse wieder herstellen. Schon jetzt wurde die Partie etwas ruppiger, aber weitere Tore gab es vorerst nicht.
Im Schlussabschnitt gab es weitere intensive Zweikämpfe und das schwache Schiedsrichter-Gespann schien durch einige unverständliche Entscheidungen auf beiden Seiten fast die Kontrolle zu verlieren. Bayreuth stemmte sich aber in einer langen doppelten Unterzahl gegen die Angriffswellen und überstand diese Phase, gestützt auf einen wieder glänzend aufgelegten Timo Herden im Tor fast schadlos. Nur Ritter traf nach dem Powerplay noch einmal für die Eislöwen. Den Schlusspunkt setzte dann schließlich Torjäger Gron mit seinem Überzahltreffer zum Endstand.
Eine geschlossen starke Mannschaftsleistung hielt den nächsten wichtigen drei Zähler völlig verdient am Roten Main und lässt die Hoffnungen der Tigers im Saisonendspurt weiter steigen.
(BT/bis)
  
    
Eispiraten Crimmitschau
3:5! Eispiraten unterliegen Steelers - Westsachsen können vor heimischen Publikum nicht punkten

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers verloren. Vor 1.809 Zuschauern im Kunsteisstadion Crimmitschau mussten die Mannen von Trainer Danny Naud eine 3:5-Niederlage hinnehmen, obwohl sie das Spiel lange offen gestalten konnten. Bereits am Sonntag kommt es in Bietigheim zum Rückspiel beider Teams.
Personal: Weiterhin musste Cheftrainer Danny Naud auf Lukáš Vantuch verzichten. Der 32-jährige Tscheche laboriert weiter an einer Fußverletzung und konnte, trotz erstem Eistraining in dieser Woche, nicht mitwirken. Dafür überraschend wieder mit dabei war Carl Hudson, dessen Einsatz sich kurzfristig entschied. Im Tor startete Patrik Červený.
Die Eispiraten starteten konzentriert in die Partie und konnten sich schnell belohnen. Und wie es der Sport – und das erneut gegen Bietigheim – manchmal schreibt, war es ausgerechnet Carl Hudson, der nach ewig langer Verletzungspause die Führung der Westsachsen besorgte! Nach feinem Auge von Christoph Körner brauchte der Kanadier nur noch einschieben – 1:0 (6.). Die Freude auf Seiten der Eispiraten hielt jedoch nicht lange. So war es Frédéric Cabana, der den Puck unhaltbar abfälschte und so für den Treffer zum 1:1 sorgte (9.). Doch die Crimmitschauer ließen sich davon nicht schocken. Wiederum nur eine Minute später war es nämlich Ty Wishart, der nach Zuspiel von Alex Wideman zum 2:1 einschoss und seine Farben im Powerplay wieder in Front brachte (10.). Die Mannschaft von Trainer Danny Naud war nun vollends im Spiel und kontrollierte dieses weitgehend, musste nach 16 Minuten jedoch den erneuten Ausgleich hinnehmen. Norman Hauner blieb bei seinem Alleingang eiskalt und überwand Patrik Červený zum 2:2.
Die Steelers legten im zweiten Drittel dann eine Schippe drauf und forderten nun ach die Eispiraten immer wieder. So entwickelte sich ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Jedoch konnten daraus weder die Gastgeber als auch die Bietigheimer einen Vorteil schlagen, weshalb das Mitteldrittel torlos endete.
Auch im Schlussabschnitt gestalteten beide Teams die Partie offen, jedoch gelang es den Gästen aus Bietigheim die heimischen Crimmitschauer schnell zu schocken! So war es Alexander Preibisch, der nach nicht einmal zwei Minuten zum 2:3 traf (42.). Dominic Walsh gelang es aber nur vier Minuten später, den Spielstand zu egalisieren. Wuchtig sorgte er für den 3:3-Ausgleich und gestaltete das Spiel wieder offen (46.). Dennoch konnten die Schützlinge von Gästecoach Marc St. Jean das Spiel schlussendlich für sich entscheiden. So traf Guillaume Leclerc erst sehenswert zum 3:4 (52.), zwei Minuten vor der Schlusssirene sorgte er dann mit seinem Treffer in das verwaiste Eispiraten-Tor für den 3:5-Endstand.
(EC/af)
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen unterliegen Bayreuth

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Bayreuth Tigers mit 3:6 (1:4; 1:1; 1:1) verloren. Cheftrainer Rico Rossi musste weiterhin auf Florian Proske (Oberkörperverletzung) verzichten. Verteidiger Arne Uplegger kehrte hingegen in den Kader zurück. Als überzähliger Kontingentspieler pausierte Elvijs Biezais.
Vor 1.954 Zuschauern konnte Bayreuth in der vierten Minute durch einen Überzahltreffer von Martin Davidek in Front gehen. Die Tigers verteidigten gegen Dresden gut und nutzten ihre Chancen. Ville Järveläinen (15.) und Christian Neuert (18.) bauten die Führung der Tigers auf 3:0 aus. Eislöwe Tom Knobloch konnte in der 19. Minute verkürzen, aber nur zehn Sekunden später fiel der nächste Treffer der Wagnerstädter durch Sebastian Busch. Somit mussten die Blau-Weißen mit einem Drei-Tore-Rückstand in die erste Pause gehen.
Zu Begin des Mitteldrittels nahm Cheftrainer Rossi einen Wechsel im Tor vor. Für Riku Helenius stand Marco Eisenhut zwischen den Pfosten. Per Powerplaytreffer konnte Petr Pohl den Spielstand für die Sachsen verkürzen, doch wenig später traf Ivan Kolozvary zum 5:2 für die Bayreuther. Dieses Zwischenergebnis war auch der Pausenstand.
Im dritten Spielabschnitt konnte Toni Ritter den Spielstand verkürzen (53.). Kurz danach saß Alexander Dotzler wegen eines Checks mit dem Stock auf der Strafbank und Bayreuths Tyler Gron nutzte das Powerplay zum 6:3-Sieg der Tigers.
Rico Rossi, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Glückwunsch an Bayreuth zum verdienten Sieg. Wir haben zu viele leichte Tore kassiert und sind in Rückstand geraten. Dies konnten wir nicht mehr aufholen. Bayreuth spielt momentan sehr stark.“
Das nächste DEL2-Heimspiel findet am Sonntag, 16. Februar statt. Die Dresdner Eislöwen empfangen zum Playport-Familientag die Bayreuth Tigers. Spielbeginn ist 16:00 Uhr. 
(ESCD/dk)
  
    
Löwen Frankfurt
Löwen Frankfurt bewerben sich im vierten Jahr in Folge für DEL-Lizenz

(DEL2)  Die Löwen Frankfurt zeigen einmal mehr ihre Ambitionen, schnellstmöglich in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) spielen zu wollen. Bereits im vierten Jahr in Folge bewerben sich die Hessen um eine Lizenz für die DEL. Die nötigen Unterlagen zur Aufnahme in die höchste deutsche Spielklasse wurden fristgerecht bis zum 15. Februar 2020 beim Liga-Büro der DEL in Neuss vorgelegt.
Stefan Krämer, geschäftsführender Gesellschafter der Löwen Frankfurt: „Einmal mehr möchten wir mit der Bewerbung um eine Lizenz für die Aufnahme in die DEL unseren Fans, Partnern und Sponsoren zeigen, dass wir bereit sind für den nächsten Schritt. Dafür werden wir sämtliche uns zur Verfügung stehenden Mittel nutzen. Sollte sich bereits vor Wiedereinführung des sportlichen Auf- und Abstiegs zum Ende der Saison 2020/2021 die Option bieten, in die DEL zu gehen, werden wir diese Chance wahrnehmen.“
Auch in diesem Jahr sind die Löwen der einzige Club der DEL2, der sich neben den 14 DEL-Teams um eine Lizenz für die DEL bewirbt.
Die Unterlagen wurden inklusive der von der DEL geforderten Sicherheitsleistung in Höhe von 100.000,- Euro hinterlegt. Die Löwen nehmen damit automatisch am Lizenzprüfungsverfahren für die DEL-Saison 2020/2021 teil. Ein Wechsel in die DEL ist für die Löwen aber nur dann möglich, sollte einer der 14 aktuellen DEL-Clubs aus lizenztechnischen Gründen aus der Liga ausscheiden.
Neben der Bewerbung um eine DEL-Lizenz werden die Löwen auch am Lizenzprüfungsverfahren für die kommende DEL2-Saison teilnehmen und auch hier die erforderlichen Unterlagen fristgerecht einreichen.
(LF/ss)


Spitzen(rück)spiel: Löwen empfangen Freiburg im Kampf um Top-Positionen

(DEL2)  Teil 2 des „Doubleheaders“ gegen den EHC Freiburg: Nach dem ersten Spitzenspiel am Freitag gegen die Freiburger Wölfe gibt es am Sonntag, den 16. Februar direkt das Rückspiel. Gingen die Löwen im Duell am Freitagabend noch als „Jäger“ in das Duell, sind sie nun die „Gejagten“. Denn nach dem 4:2-Sieg im Breisgau stehen die Frankfurter trotz Punktgleichheit in der Tabelle vor Freiburg auf Platz 2. Spielbeginn in der Frankfurter Eissporthalle ist um 18:30 Uhr.
Die Löwen durften sich am Freitag über die nächsten drei Punkte freuen und kletterten damit auch direkt an den Freiburger Wölfen vorbei auf Platz 2. Wer hätte das noch zu Saisonhalbzeit für möglich gehalten, als man mit elf Ausfällen und auf Platz 8 stehend ins Winter-Derby ging. Doch aktuell hat man sieben Spiele in Folge gewonnen – trotz noch immer vieler Ausfälle. Denn auch weiterhin müssen die Löwen auf Dominik Meisinger, Carter Proft, Christian Kretschmann, Steven Delisle, Mike Fischer und Thomas Gauch verzichten.
Dennoch: Ein erneuter Sieg am Sonntag könnte die Löwen ganz weit voranbringen. Ein Erfolg würde ihnen vorzeitig einen Platz im Playoff-Viertelfinale sichern. Selbst das Heimrecht im Viertelfinale wäre mit drei Punkten am Sonntag nur noch theoretisch anfechtbar. Als wenn das nicht genug wäre, stehen die dezimierten Löwen nur einen Zähler hinter Tabellenführer Kassel.
Topscorer der Frankfurter ist weiterhin der Verteidiger Max Faber, der insgesamt 54 Scorerpunkte gesammelt hat. 44 der 54 Scorerpunkten stammen aus Assists, zehn Tore erzielte er selbst. Ihm folgen Stephen MacAulay und Roope Ranta mit je 51 Zählern. Ranta ist mit 25 Toren zudem bester Goalgetter der Frankfurter.
Die Freiburger mussten nach der Niederlage am Freitag den Platz an der Sonne abgeben und stehen jetzt nur noch auf Platz 3 der Tabelle hinter den Kassel Huskies und den Löwen. Doch noch ist die Tabellensituation alles andere als entschieden. Von den Frankfurtern trennt die Breisgauer sogar nur die Tordifferenz. Beide stehen zurzeit bei 84 Punkten und haben einen Punkt Rückstand auf die Schlittenhunde.
Topscorer der Wölfe ist Luke Pither. Der Kanadier konnte bisher 41 Tore vorlegen und 21 Tore selbst erzielen. Auch am Freitag erzielte er den zwischenzeitlichen 2:2-Treffer.
Seit die Löwen und die Freiburger Wölfe in der DEL2 spielen, gab es 23 Duelle zwischen den beiden Kontrahenten. Nur sechs der 23 Spiele gingen dabei an die Breisgauer. 17 Mal verließen die Löwen das Eis siegreich. In der laufenden Saison gewann Frankfurt zwei der drei Aufeinandertreffen.
(LF/ss)
  
    
Ravensburg Towerstars
Wichtiger Auswärtssieg in Heilbronn

(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars haben sich mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung drei wichtige Punkte im Kampf um das Viertelfinalticket erkämpft. Sie siegten am Freitagabend beim Tabellenvierten Heilbronn mit 2:5.
Die Oberschwaben hatten beim Gastspiel in Heilbronn einen selbstbewussten Start und versuchten von Beginn an die Initiative zu ergreifen. Das sorgte für Druck auf den Gegner, der in der 3. Minute prompt mit einem Foul reagierte und die Towerstars damit in numerischer Überzahl die gute Möglichkeit für eine frühe Führung bekamen. Das Powerplay lief flüssig in Ravensburger Reihen, der Treffer wollte allerdings nicht fallen. Jared Gomes hatte bei einem Pfostenschuss aus halblinker Position Pech im Abschluss.
Danach kamen die Gastgeber aber sichtlich besser in Fahrt und Marco Wölfl im Towerstars Tor hatte jetzt Höchstarbeit zur verrichten. Vor allem in der 10. Minute waren gutes Stellungsspiel und Reflex gefragt, als Bryce Gervais ab der blauen Linie durchgebrochen war und frei auf sein Tor ziehen konnte.
Direkt nach dem Powerbreak durften die Towerstars und ihre Fans aber doch die eigene Führung bejubeln. Robin Just wurde aus der Rundung angespielt, völlig im Slot frei stehend hatte er dann nicht nur freie Schussbahn, sondern auch alle Zeit der Welt Maß zu nehmen. Das Tor zum 0:1 schien den Gastgebern nicht zu schmecken, die Towerstars hatten erneut klares Übergewicht und nahmen das gegnerische Tor mächtig unter Beschuss. Leider konnten sie die Führung nicht in die erste Pause mitnehmen. Justin Volek kassierte in der 18. Minute eine Strafzeit wegen Beinstellens, 18 Sekunden vor Ablauf der Strafzeit schlenzte Kevin Maginot die Scheibe zum 1:1 in die Maschen.
Der Gegentreffer wurde in der anschließenden Pause offensichtlich gut verdaut, denn auch zum zweiten Spielabschnitt kamen die Oberschwaben zielstrebig aus der Kabine. Knapp eineinhalb Minuten waren gespielt, da nahm Vincenz Mayer einen Pass halb kniend direkt ab und ließ Falken Keeper Mirko Pantkowski keine Abwehrchance. Diesmal hatten die Towerstars den numerischen Vorteil auf dem Eis, das Powerplay wurde verwertet.
Es folgte eine hochklassige und ausgeglichene Partie, die in der 29. Minute den nächsten Treffer brachte. In der Rückwärtsbewegung behinderte Jared Gomes seinen Gegenspieler, dafür gab es zwei Minuten. Das beste Powerplay der Liga ließ sich nicht zweimal bitten, Ian Brady schlenzte den Puck am sichtlosen Marco Wölfl vorbei zum 2:2 ins Netz.Doch die Towerstars zeichneten sich an diesem Abend dadurch aus, dass sie dem Gegner das Momentum nicht überließen. Mit geradlinigem Spiel und schnellen Pässen aus der eigenen Zone erarbeiteten sie sich ihre Möglichkeiten und Andreas Driendl nutze seine Chance in der 33. Minute aus kurzer Distanz zum 2:3. Kurz vor der zweiten Pause hatte Robin Just das 2:4 dicht vor Augen, er schoss dem gegnerischen Torhüter aber nur an den Brustpanzer.
Mit der knappen Führung im Rücken ließ sich das Schlussdrittel selbstbewusster angehen, das war aufgrund des immer stärker werdenden Drucks der Gastgeber auch dringend notwendig. Die Towerstars schafften es aber immer wieder, sich mit eigenen Angriffen Luft und Spielanteile zu verschaffen. Richtig brenzlig wurde es aber in der 53. Minute, als Thomas Supis eine Strafe kassierte und Heilbronn das Ravensburger Tor sofort nach dem Anspielbully unter Beschuss nahm. Doch auch hier arbeitete die Defensive aufopferungsvoll und ein bärenstarker Marco Wölfl war auf der Stelle, wenn doch ein gegnerischer Stürmer zum Abschluss kam.
So tickte die Zeit immer mehr zugunsten der Towerstars herunter, 135 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit zog Falken Trainer Alexander Mellitzer mit einer Auszeit und der sofortigen Herausnahme des Torhüters noch einmal eine letzte Karte, doch die Towerstars behielten die Nerven. Zwei Minuten vor Ende brachten sie die Scheibe aus der eigenen Zone, Robin Just vollendete dann zum 2:4 ins leere Heilbronner Tor. Da die Falken in der Schlussminute nochmals ihren Torhüter vom Eis holten, war der Weg dann frei für das 2:5 für Thomas Merl.
„Ich bin sehr stolz auf die Jungs heute, sie haben von der ersten bis zur letzten Sekunde hart gespielt und gekämpft“, sagte Towerstars Coach Rich Chernomaz nach dem Spiel und spannte sofort den Bogen für das Rückspiel am Sonntag auf eigenem Eis.: „Nur wenn wir so diszipliniert spielen wie heute, haben wir wieder eine Chance.“
(EVR/fe)
  
    
Deggendorfer SC
Deggendorf geht in Regensburg leer aus und unterliegt mit 2:4

(OLS)  Eigentlich hatte der Deggendorfer SC mehr vom Spiel in Regensburg und hätte durchaus zählbares aus der Oberpfalz mitnehmen können. Am Ende brachte sich die Mannschaft von Dave Allison durch individuelle Fehler und mangelnde Chancenverwertung selbst um ein Erfolgserlebnis.
Schön zu Beginn des Spiels machte der DSC das Spiel auf dem Regensburger Eis. Die Gastgeber blieben aber immer durch Konter gefährlich. Verwehrt bleib dem DSC der Führungstreffer als der Regensburger Torhüter den Puck zwar wieder fallen gelassen hatte und René Röthke einschob, aber der Unparteiische zu früh abgepfiffen hatte.
Im zweiten Abschnitt konnten die Niederbayern bei doppelter Überzahl dann endlich die optische Überlegenheit zum Führungstreffer durch Thomas Greilinger nutzen, der einen feinen Querpass von Marcel Pfänder einschob. Dann nutzen die Eisbären aber zunächst einen Wechselfehler des DSC zum Ausgleich und als Torhüter David Zabolotny bei einem Regensburger Konter viel zu weit aus seinem Tor gekommen war, nutzen die Gastgeber den einzigen Patzer des DSC-Schlussmanns an diesem Abend, um die Partie zu drehen. In der Folge vergab der DSC weiterhin zahlreiche gute Torgelegenheiten und spätestens jetzt wirkte sich der Ausfall der Topscorer Andrew Schembri und Kyle Osterberg deutlich zum Nachteil aus.
Im Schlussdrittel warf der DSC weiter alles nach vorne und konnte abermals in Überzahl den Ausgleich herstellen. Pfänder hatte im Nachschuss getroffen. Kurz vor Ende dann der Nackenschlag für den DSC in der 58. Spielminute: Nach einer Strafe wegen Spielverzögerung ging Regensburg erneut in Führung. Mit 6 Feldspielern versuchte Coach Dave Allison dann noch einmal den erneuten Ausgleich zu erzwingen, aber durch ein technisches Tor zum 4:2 entschied der EVR das Spiel endgültig.
(DSC/tt)
  
    
ECDC Memmingen
Dezimierter Kader unterliegt Peiting

(OLS)  Die Memminger Indians verlieren das Heimspiel gegen den EC Peiting mit 2:6. Gerade einmal 13 Feldspieler schlugen sich dennoch wacker. Erfolgstrainer Sergej Waßmiller bleibt langfristig am Hühnerberg, die Indians verkündeten seine Vertragsverlängerung um zwei Jahre direkt vor der Partie im Stadion.
Im ersten Drittel sah das Ganze, trotz gravierender Ausfälle, gar nicht so schlecht aus. Der ECDC hatte zu Beginn leichte Vorteile und spielte sich einige gute Gelegenheiten heraus, fallen wollte der Führungstreffer aber nicht. Die Gäste aus Peiting netzten an diesem Abend als erstes ein. Anton Saal war in der 11.Minute der Torschütze zum 1:0 für die Gäste, die nun ihre Chance witterten. So erhöhte das Team von Sebastian Buchwieser noch vor der Pause auf 2:0. Nardo Nagtzaam war für die Oberbayern erfolgreich. Das Fehlen der Stammkräfte Beck, Richter, Pokovic, Neal, Nix und Vollmer machte sich immer mehr bemerkbar.
Auch im zweiten Drittel war der Wille bei den Maustädtern zu sehen, man rannte gegen den EC Peiting ein ums andere Mal gefährlich an, zunächst aber ohne Erfolg. Der ECP erzielte in der 36.Minute noch das 3:0, ein nun komfortabler Vorsprung gegen geschwächte Indianer. Doch Brad Snetsinger dachte nicht ans Aufgeben und traf noch in der gleichen Minute zum 1:3.
Einen Funken Hoffnung sah man zu diesem Zeitpunkt durchaus noch, vergab aber die ein oder andere wirklich gute Chance, um das Spiel nochmals spannend zu machen. Allgemein sollte den Hausherren an diesem Abend einfach nicht viel gelingen. Die Gäste machten im letzten Drittel den Sack dann endgültig zu. Durch den Treffer von Morris und zwei weitere Tore von Nardo Nagtzaam schraubten die Gäste das Ergebnis auf 6:1. Dennis Miller sorgte kurz vor Ende der Partie mit seinem Treffer zum 2:6 für den Endstand der Partie.
Auch am Sonntag erwartet die dezimierten Indianer ein sehr schweres Unterfangen. Die Reise geht dann zum Verfolger nach Deggendorf. Hier könnte die Tabellenführung im Fernduell mit Regensburg erstmals ernsthaft in Gefahr geraten. Das nächste Heimspiel der Indianer findet dann am Sonntag in einer Woche statt, dann kommt der SC Riessersee in die Maustadt.
(ECDCM/fl)
  
    
ESC Moskitos Essen
Wohnbau Moskitos ehren Eric Legros und unterliegen gegen Herne

(OLN)  Vor dem von 1859 Zuschauern ordentlich besuchten Spiel gegen Herne gab es auf dem Eis nach der Scheckübergabe aus den Aktionen vom Tilburgspiel an die Aktion Lichtblicke die Ehrung von Eric Legros. Der kleine Kanadier, von 1994 bis 1999 bei den Moskitos aktiv, war extra aus Kanada eingeflogen worden. Sein Trikot wurde unter Begleitung der Mannschaftskollegen der Saison 1994/95 unter die Hallendecke der Eishalle gezogen. Seine Rückennummer 4 wird auf Lebzeiten bei den Moskitos nicht mehr vergeben werden.
Man hatte ja diese Saison gedacht, dass in Sachen Personalsituation der Höhepunkt bereits erreicht ist, doch heute wurde es noch einmal getoppt. Pfeifer, Frick, Lehmann, Hildebrand, Frensel, Kraus und LeBlanc fielen von vorne herein aus, im Spiel gesellten sich nach dem ersten Drittel noch Lamers (Schulter) und Willaschek (Kreislauf) hinzu. Am Ende konnte man trotz der wieder tollen Unterstützung der DEG-Nachwuchsspieler noch nicht einmal drei komplette Reihen auf das Eis bringen. Die verbliebenen Jungs lieferten dem haushohen Favoriten aus Herne zwei Drittel lang ein tolles Spiel. Am Ende ging es allerdings mit 4:8 verloren. 
Nach der Führung für die Moskitos zum 1:0 im ersten Drittel durch einen von Holzmann abgefälschten Schlagschuss in doppelter Überzahl kam Herne ebenfalls in Überzahl zum 1:1 durch Fominych. Im zweiten Abschnitt das 1:2 von Thielsch, postwendend tunnelte Patocka den Herner Torwart Linda zum 2:2.Eine starke Phase der Moskitos nun, welche in der 32. Minute mit dem 3:2 durch Richter belohnt wurde.
Nun kam die Zeit von Schiedsrichter Schmidt, der zunächst in einer Essener Angriffssituation ein wieder mal absichtliches Torverschieben des Herner Goalies nicht sah, anschließend wollte Hoffmann in der 39. Minute den Puck vor dem eigenen Tor klären, wurde daran jedoch regelwidrig gehindert. Der fällige Pfiff blieb trotz bester Sicht des Unparteiischen aus. Statt 3:2 für Essen und Überzahl nun dadurch 3:3 durch den Torschützen Liesegang. Der Knackpunkt des Spiels, wie auch Coach Thomas Schneeberger in der Pressekonferenz nach dem Spiel befand.
Im letzten Abschnitt verließen die Moskitos dann die Kräfte nach zwei tollen Dritteln und Herne konnte vier Tore in Folge zum 3:7 erzielen. Stähle zockte in der 53. Minute in einer 2 gegen 1 Situation den letzten Herner Verteidiger schön aus und legte quer auf Lorer, der nicht nur sein erstes Tor im Seniorenbereich zum 4:7 erzielen konnte, sondern nach dem Spiel zurecht zum Spieler des Abends für Essen gewählt wurde.
Herne kam noch zum 4:8, doch das interessierte auf der Essener Tribüne niemanden mehr. Zufrieden feierten die Fans nach Spielende den Kampfgeist des Teams, welches mit Applaus in die Kabine verabschiedet wurde.
(ESCE/ea)
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles sichern Playoffs mit Derbysieg

(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Derby gegen die Hannover Indians am Freitagabend mit 1:4 (0:0/1:3/0:1) für sich entschieden. Mit dem Erfolg am Pferdeturm und durch die parallele Niederlage der Saale Bulls Halle gegen die Tilburg Trappers hat sich die Mannschaft von Trainer Jacek Plachta fünf Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde die Teilnahme an den Playoffs gesichert. Der Abstand auf den siebten Tabellenplatz beträgt 16 Punkte.
Zur Partie gegen die Niedersachsen hatten die Crocodiles eine Überraschung in petto: Stürmer Eddy Rinke-Leitans lief für die Hamburger auf. Vor 4.014 Zuschauern erspielten sich die Hausherren ein Chancenplus, die Hochkaräter gab es allerdings auf der anderen Seite. Tore fielen im ersten Spielabschnitt aber nicht. Der Knoten platzte schließlich in der 26. Spielminute. Eine Drangphase der Indians wurde durch die Strafe von Hannovers Thomas Pape unterbrochen und die Gäste nutzten die daraus folgende Überzahlsituation. Patrick Saggau netzte zum 1:0 ein (26.). Ein Schock für die Gastgeber, die keine Minute später den nächsten Rückschlag zu verdauen hatten. Norman Martens erhöhte auf 2:0 und Eddy Rinke-Leitans konnte sich bei seiner Premiere als Vorlagengeber eintragen lassen (27.). Die Treffer kamen zum richtigen Zeitpunkt, doch die Indians erholten sich und kamen wieder ran. In Überzahl verkürzte Arnoldas Boldas auf 1:2 (33.). Kurz vor der Pausensirene stellte Thomas Zuravlev den alten Abstand allerdings wieder her (39.).
Das letzte Drittel gehörte den Hausherren, doch Geburtstagskind Kai Kristian erwies sich an seinem 29. Ehrentag mal wieder als sicherer Rückhalt der Hanseaten. Elf Schüsse entschärfte der Schlussmann, bevor André Gerartz in der letzten Minute den Sack zu machte. Der Angreifer traf ins verwaiste Tor der Indians, die mit einem weiteren Feldspieler den Anschluss erzwingen wollten.
„Das war hier heute bis dato mit das wichtigste Spiel des Jahres. Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt, es war ein sehr hartes und intensives Spiel. Wir hatten wenige Torchancen, waren aber sehr effizient und haben unser Powerplay gut genutzt. Wir haben am Schluss alles reingeworfen. Wir wollten die drei Punkte mit nach Hause nehmen, das hat man gemerkt. Das ist uns gelungen und um so schöner macht es meinen Geburtstag heute“, sagte Kai Kristian. 
(CH/tb)
  
    
Rostocker EC
Piranhas gewinnen auch das vierte Spiel gegen Black Dragons - Nach dem 6:3 am späten Freitagabend: Die Erfurter sind offenbar der Lieblingsgegner der Piranhas in der Oberliga Nord

(OLN)  Die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs setzten sich am späten Freitagabend mit 6:3 (2:0, 1:1, 3:2) beim Vorletzten TecArt Black Dragons Erfurt durch. Damit haben sie sämtliche Hauptrunden- Duelle der Oberliga Nord 2019/20 mit den Thüringern für sich entschieden (vorher 2:1 und 4:3 nach Verlängerung zu Hause, 4:3 auswärts).
Weiter geht es am Sonntag um 19 Uhr in der Eishalle Schillingallee gegen die Saale Bulls des MEC Halle 04.
Die Erfurter begannen wie erwartet stark, die Gäste hielten aber dagegen, setzten den Konter und machten das 1:0. Auch der zweite Treffer nur 102 Sekunden später entsprang einem Konter.
REC-Mannschaftsleiter Dirk Weiemann sprach in der ersten Pause von einer „verdienten Führung. Wir haben gut reagiert auf die Anfangsoffensive der Black Dragons. So müssen wir weitermachen.“
Im Mitteldurchgang kam von beiden Teams etwas Härte ins Spiel. Die Piranhas konnten zunächst sogar auf 3:0 erhöhen, ehe die Gastgeber erstmals trafen.
„Insgesamt ein interessantes und umkämpftes Drittel. Das 3:1 geht auf jeden Fall in Ordnung“, so Dirk Weiemann. „Wir wollen das Ding jetzt zu Ende bringen.“
Und das taten die Gäste. Sie erhöhten ihren Vorsprung und ließen sich auch von den beiden weiteren Gegentoren in keiner Weise mehr aus der Ruhe bringen. Den Schlusspunkt setzte Tom Pauker mit dem Schuss ins leere Erfurter Tor zum Endstand.
Dirk Weiemann: „Die Mannschaft hat es gut gemacht und den Schwung aus den letzten beiden Spielen (4:3 gegen Tabellenführer Tilburg Trappers und 7:5 bei den Hannover Scorpions – d. Red.) mitnehmen können.“
(REC/ct)
  
    
Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
TSV Erding
Gladiators drehen die Partie

(BYL)  Was für ein Spiel am Freitagabend in der Erdinger 
Eissporthalle. Die Gladiators lagen gegen den HC Landsberg bereits 0:2 
zurück, und die Riverkings waren nahe am 3:0, da kippte die Partie 
plötzlich, und am Ende bejubelten die Gastgeber einen 5:2-Sieg (0:1, 
2:1, 3:0).
Erdings Trainer Thomas Vogl hatte plötzlich wieder die Qual der Wahl. 
Weil sich einige Spieler fit zurückgemeldet hatten, hatte er mehr als 
drei komplette Blöcke zur Verfügung. Im Tor stand erstmals nach seiner 
Verletzungspause wieder Christoph Schedlbauer.
Die Gladiators sprühten vor Spielfreude und drückten gleich aufs Tempo. 
Aber die Riverkings standen gut in der Abwehr. Sie setzten auf Defensive 
und lauerten auf Erdinger Fehler. Ein eben solcher unterlief den 
Gastgebern in der 6. Minute, und Tobias Wedl brachte den HCL mit einem 
Flachschuss in Führung. In der Folge rannten die Gladiators an, hatten 
auch einige Möglichkeiten, waren im Abschluss jedoch zu ungenau. Dann 
eine prekäre Situation für die Erdinger, die eine 3:5-Unterzahl 
allerdings unbeschadet überstanden.
Die Gladiators kamen mit Schwung aus der Kabine, wurden aber dann kalt 
erwischt, denn Adriano Carciola machte nach einem Bully das 2:0 für die 
Riverkings (25.). Dieser Treffer hinterließ Wirkung, denn jetzt waren 
die Gastgeber völlig von der Rolle, selbst in Überzahl wollte nichts 
gelingen. Anders die Landsberger, die nun vor Selbstvertrauen strotzten. 
Als die Riverkings zweimal hintereinander Überzahl hatten, lag das 3:0 
mehrmals in der Luft, aber Schedlbauer hielt nicht nur überragend, 
sondern auch sein Team im Spiel. Als die Gladiators wieder einmal 
Überzahl hatten, fiel dann doch das 1:2 – Florian Zimmermann drückte 
einen Dürr-Pass über die Linie (36.). Jetzt waren die Gladiators wieder 
im Spiel, und 41 Sekunden vor der zweiten Pause schloss Sebastian 
Lachner einen mustergültigen Angriff zum 2:2 ab.
Im Schlussdrittel hatten die Landsberger ihre Taktik geändert und 
spielten aggressives Forechecking. Mit dem kamen die Erdinger gar nicht 
zurecht und konnten sich kaum befreien. Dann aber klappte es doch. Nach 
genialer Vorarbeit von Lachner schloss Daniel Krzizok aus kurzer Distanz 
zum 3:2 ab (48.). Und nur drei Minuten später schlug ein platzierter 
Handgelenkschuss von Philipp Michl zum 4:2 ein. Damit hatten die 
Gladiators die Partie endgültig gedreht, und jetzt klappte auch das 
Powerplay: In Überzahl erhöhte Marco Babic auf 5:2 (58.).
(TSVE/wk)
  
    
ESC River Rats Geretsried
Wieder kein Erfolgserlebnis in Schweinfurt

(BYL)  Jetzt kommen die entscheidenden Spiele für den ESC. Weiter im Kampf um die Pre-Playoffs mitmischen oder den Blick doch wieder nach unten richten? Oberste Priorität hat immer noch der Klassenerhalt und der wäre mit einem Erfolg gegen die Mighty Dogs so gut wie sicher. Die Hausherren befinden sich nach einer Pleitenserie allerdings wieder im Aufwind und holten am vergangenen Wochenende ihren ersten Sieg. Aufgrund der frühen Abfahrtszeit musste Sebastian Wanner auf einige Akteure verzichten, mit drei Blöcken ging es auf die Reise nach Unterfranken.
Was die Rats in den ersten Minuten zeigten, wird allgemein gerne als „Busbeine" bezeichnet. Wobei hier wohl eher vom einem ganzen Buskörper gesprochen werden muss, denn zu Beginn haben nicht nur die Beine versagt. Ein kapitaler Fehlpass im eigenen Drittel bescherte den Hausherren nach gerade mal 14 Sekunden die frühe Führung durch Kouba (1.). Noch bevor es der ESC überhaupt mal in die Zone der Mighty Dogs geschafft hat, musste Albanese die Scheibe ein zweites Mal aus dem Tor holen. Unordnung vor dem eigenen Tor, Marquardt schaltete am schnellsten und erhöhte auf 2:0 (2.). Wie baue ich meinen Gegner bestmöglich auf? Die Rats gaben die Antwort in den ersten zehn Minuten und bekamen kaum ein Bein auf das Eis. Schweinfurt war durch die Führung absolut gepusht, verpasste allerdings den dritten Treffer. David Hrazdira verwertete dann den ersten gelungenen Angriff gleich zum 2:1 und beim ERV war auf einen Schlag der Schwung weg (11.).
Um zwei Klassen besser präsentierten sich die Rats im zweiten Durchgang. Direkt nach dem ersten Bully wurde Schweinfurt unter Druck gesetzt, auch das Überzahl funktionierte nun deutlich besser. Stefano Rizzo scheiterte zwar noch am glänzend reagierenden Schnierstein doch wenig später landete ein Schlagschuss von Stava - wohl noch leicht abgefälscht - hinter dem Schlussmann (25.). Der Treffer gab ordentlich Selbstvertrauen, die Aktionen hatten nun Hand und Fuß. Bene May legte nach, wurschtelte die Scheibe irgendwie zum 2:3 über die Linie und brachte den ESC erstmals in Führung (27.). Defensiv war ebenso eine Steigerung zu erkennen, auch wenn der obligatorische Konter natürlich nicht fehlen darf. Strobl zeigte allerdings ein hervorragendes Backchecking und entschärfte die gefährliche Situation. Apropos Strobl: Auch auf der anderen Seite des Eises lief es nun für den Außenstürmer. Ein weiter Lupfer von Stava landete genau auf dem Schläger von Hrazdira, der einen Verteidiger mitzog und auf Sturmkollege Strobl ablegte. Der Schuss ins kurze Eck bedeutete das 2:4 (40.), ein starkes Drittel von der ersten bis zur letzten Minute.
Das sollte es aus Geretsrieder Sicht dann aber leider auch schon wieder gewesen sein, denn die Mighty Dogs drehten den Spieß im Schlussabschnitt wieder um. Nach dem 3:4 durch Ozollapa (48.) schien sich die Lage wieder etwas zu beruhigen, bis der nächste Abwehrschnitzer im eigenen Drittel die heimischen Fans endgültig zum ausrasten brachte. Knaup erzielte völlig freistehend den Ausgleich und Schweinfurt hatte das berühmte Momentum komplett auf seiner Seite (52.). Der ESC kam nur noch selten zu eigenen Möglichkeiten, Fuchs verzog seinen Schuss bei einem aussichtsreichen 2-1 Konter. Mittlerweile ging es nur noch darum, sich irgendwie in die Verlängerung zu retten aber selbst das sollte nicht mehr gelingen. Mit einer fast identischen Kopie wie beim 3:4 erzielte Kouba am langen Eck das entscheidende 5:4 für den ERV, Albanese hatte keine Abwehrmöglichkeit (59.). Sebastian Wanner versuchte es mit dem 6. Mann, aber die Scheibe wollte nicht mehr über die Linie.
Fazit: Drei grundverschiedene Drittel, am Ende mit dem schlechteren Ausgang für die Rats. So schnell kann es gehen, Schongau gewinnt ebenso und der Vorsprung auf die Playdown-Plätze schrumpft immer weiter. Noch sind es 11 Punkte auf Platz 7 (wobei Schweinfurt noch ein Spiel weniger hat), aber der ESC ist gut damit beraten, das Glück nicht herauszufordern. Noch hat man alles in der eigenen Hand.  
(ESCG/ko)
  
    
TEV Miesbach
TEV fährt Auswärtsdreier ein

(BYL)  Am Valentinstag musste unsere Mannschaft nach Grafing zum Tabellenachten und
entschied die Partie mit 1:4 (0:1/0:1/1:2) für sich. Damit bleibt der TEV
auf dem 4. Tabellenplatz, bevor es am Sonntag zum Heimshowdown gegen
Sonthofen kommt (18:00 Uhr). Cheftrainer Peter Kathan musste auf einige
Stammspieler verzichten. Beppo Frank, Nico Fissekis, Thomas Amann, Andreas
Nowak und Franz Mangold fuhren nicht mit nach Grafing. 
Im 1. Drittel übernahm der TEV die Spielkontrolle, und versuchte gleich
Druck zu machen. Die auf die Defensive konzentrierten Grafinger wehrten die
TEV Angriffe vorerst ab. In der 8. Spielminute zappelte die Scheibe aber
hinter EHCK-Goalie Gräubig. Auf Zuspiel von Kokoska, versenkte Thomas
Schenkel den Puck im rechten Kreuzeck. Mit einem 0:1 ging es ein erstes Mal
in die Kabinen. 
Im 2. Drittel verschleppten beide Mannschaften ein wenig das Tempo, mit
Torchancen auf beiden Seiten. In der 33. Spielminute verwertete wiederum
Thomas Schenkel einen Nachschuss von Michael Grabmaier zum 0:2. Mit der
Führung im Rücken ertönten ein letztes Mal die Pausensirene. 
Im letzten Drittel begangen die Gastgeber schwungvoll und münzten dies in
der 48. Spielminute zum 1:2 Anschlusstreffer durch Gaschke Florian um. Im
Anschluss kam unserer Mannschaft gleich zwei Mal in eine 5 gegen 3
Unterzahlsituation. Dank starker Paraden von TEV Goalie Geratsdorfer gelang
dem EHC K kein Treffer mehr. Bei 5 gegen 5 kam unsere Mannschaft wieder zu
mehr Zug zum Tor. Dusan Frosch fing die Scheibe im Mitteldrittel ab und
versenkte diese dann im Slot zur 1:3 Vorentscheidung. 2 Minuten vor Schluss
schlug auch das TEV Powerplay zu. Auf Zuspiel vom Slavicek und Koksoka ,
schob Felix Feuerreiter zum 1:4 Endstand ein. 
Somit gewinnt der TEV ein schweres Spiel mit 1:4 und landete den ersten
Auswärtsdreier in dieser Verzahnungsrunde. „ Ein verdienter und wichtiger
Sieg. Im letzten Drittel haben wir uns das Leben durch die unnötigen
Strafzeiten nochmal selbst schwer gemacht, das war unnötig. Für Sonntag
benötigen wir eine deutliche Leistungssteigerung, wenn wir gegen Sonthofen
punkten wollen,“ schaut Kathan bereits wieder nach vorne. 
(TEVM/sm)
  
    
TSV Peißenberg
Eishackler trotz hartem Kampf mit Niederlage in Pfaffenhofen

(BYL)  Die Vorraussetzungen hätten durchaus besser sein können an der Ilm. Die Verletzngs- und Arbeitsbedingten ausfälle wurden durch U20 Spieler kompensiert. Für Martin Lidl, Michael Glattenbacher, Florian Höfler, Moritz Birkner und Shamir Baloch rückten Luka Bucher, Max Willberger und Andreas Kreutterer in die 1. Mannschaft. Auch Simon Mooslechner musste gesundheitlich passen. Für ihn kam Martin Drexler zum Trainerdebut bei den „Eishacklern“.
Die „Eishackler“ zeigten von Beginn an den Willen dieses Spiel zu gewinnen und machten auch ordentlich Druck. Ab der 5. Spielminute musste man aber erneut einem Rückstand hinterherlaufen. Nick Endress nutzte das Loch in der Abwehr, durch einen schönen Pass von Fardoe und war allein auf weiter Flur, steuerte in Richtung von Korbinian Sertl und ließ ihm keine Chance. Das sich der TSV in der momentanen Situation aber sehr Schwer tut einen Rückstand aufzuholen zeigte sich in Pfaffenhofen. Was die Spielerische und kämpferische Leistung angeht, kann man der Mannschaft am Freitagabend keinen Vorwurf machen. Deshalb wiegt die Niederlage vielleicht auch umso schwerer. Gerade in Betracht auf Schweinfurt die gegen Geretsried gewinnen konnten. Doch Anstatt an Pfaffenhofen in der Tabelle vorbeizuziehen, konnte der ECP seine Führung auf dem 1. Platz, auf Fünf Punkte zu den „Eishacklern“ ausbauen. Da die Führung bis in die Drittelpause anhielt, versuchte es der TSV ab dem zweiten Drittel noch mehr, den Rückstand in eine Führung umzumünzen, alle Versuche scheiterten aber vergeblich. Es war auch wieder zu Beginn des Mittelabschnitts der EC Pfaffenhofen die das 2:0 machte. John Lawrence fälschte in Überzahl ab und die Scheibe fand den Weg ins Tor. 
Das ganze anlaufen der „Eishackler“ brachte auch im zweiten Drittel nichts zählbares auf die Anzeigetafel, trotz dreier Pfostentreffer von Valentin Hörndl, der die berühmte sch….. am Schläger hatte.
Im Schlussdrittel war es wieder der TSV, der anlief, zwar konnte man hinten sicher stehen und keinen weiteren Gegentreffer mehr hinnehmen, aber vorne konnte man nur noch den Anschlusstreffer erzielen (Estermaier, 47.). Somit blieb es am Ende bei einem glücklichen Heimerfolg der „Eisdogs“.
Die Punkte müssen die „Eishackler“ jetzt in den kommenden verbleibenden drei Spielen holen. Es zählen nur noch Siege. Da vermutlich Platz 1 in der Abstiegsrunde nicht mehr einzuholen ist, sollte Pfaffenhofen so weiter machen…, wird sich alles auf ein Fernduell mit dem ESC Geretsried um Platz 2 herauslaufen.
(TSVP/as)
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
Satz mit X: EHC Waldkraiburg kommt punktlos aus Höchstadt zurück

(BYL)  Nichts zu holen gab es für die Löwen aus der Industriestadt am vergangenen Freitag gegen die Alligators aus Höchstadt. Nach einem schwachen ersten Drittel des EHC, fing man sich zwar noch ein wenig, für den Ausgleich oder gar den Sieg reichte es am Ende jedoch nicht mehr.
Chancen gab es zwar im ersten Durchgang für die Gäste, Überlegenheit jedoch strahlten nur die Höchstadter Hausherren aus. So konnte Tomas Rousek in der zweiten Minute ebenso wenig wie Fabian Kanzelsberger oder Michael Trox in der vierten Minute, das Höchstadter Tor in Gefahr bringen. Die Alligators für ihren Teil setzten sich regelrecht in der Waldkraiburger Zone fest und spielten oft auch ohne eine Strafzeit von Waldkraiburg als hätten sie einen Mann mehr auf dem Eis. So ließen sie in der dritten Minute bereits durch einen Pfostentreffer aufhorchen und in der achten Minute durch eine 1-gegen-1-Situation die Kevin Yeingst stark löste und entschärfte. In der zehnten Minute gab es für ihn nichts mehr zu halten, da nämlich ist es Anton Seewald der den Höchstadter Anhang zum ersten Mal jubeln lässt und zum 1:0 einschiebt.
In der Pause fanden die Trainer Alex & Sergej Piskunov wohl die richtigen Worte. Höchstadt war nun nicht mehr das spielbestimmende Team, eher sah es nach einer ausgeglichenen Partie aus und man konnte sich zu diesem Zeitpunkt noch etwas ausrechnen. Begünstigt von einer Überzahl, die am Ende des ersten Drittels begann, feuerten die Löwen auch gleich aus allen Rohren. Aber weder Mathias Jeske, der einen seiner gefürchteten Schüsse von der blauen Linie abfeuerte, noch Josef Straka, der zweimal aussichtsreich stand, konnten Keeper Dirksen bezwingen. Vielmehr war nun Höchstadt an der Reihe und das zeigten sie mit einem Treffer. Florian Seelmann markierte in der dritten Minute des zweiten Drittels das 2:0 für die Alligators. Lange hielt dieses Ergebnis jedoch nicht an, um genau zu sein nur 38 Sekunden. Im Powerplay konnte Michael Trox auf Zuspiel von Leon Decker den Anschlusstreffer markieren und es stand nur noch 2:1. Eine Zeit lang tat sich nichts weiter Spielstandveränderndes. Möglichkeiten gab es auf beiden Seiten wie durch Felix Lode oder auch durch Tomas Rousek, der eine sehr engagierte Partie ablieferte. Ab der 34. Minute schlug jedoch die Stunde des neuesten Höchstadter Zugangs: Milan Kostourek. Innerhalb von nicht einmal vier Minuten vermochte es dieser den Spielstand entscheidend zu verändern, indem er zuerst das 3:1 und etwas später auch noch das 4:1 markierte. Der EHC steckte jedoch nicht auf und kämpfte verbissen um jeden Puck und um jede Chance. Doch weder Decker noch Rousek, Jeske oder Straka konnten in diesem Drittel noch etwas am Spielstand ändern. Nico Vogl versuchte es auch mit einem sehenswerten Solo, das hinter dem eigenen Tor startete und, ob seiner Schnelligkeit, erst vor dem Höchstadter Tor endete.
Der dritte Durchgang gehörte in weiten Teilen den Löwen. Zwar kamen beide Mannschaften auch hier zu ihren Möglichkeiten, die Waldkraiburger waren aber drückender und auch Williger noch etwas am Spielstand zu ändern, lagen sie doch mit zuerst noch drei Toren hinten. Dies wollten in den ersten Minuten Christof Hradek oder auch Felix Lode, der sich den Puck vom Gegner im eigenen Drittel stehlen konnte, ändern. Beide scheiterten an Torwart Dirksen. In der zehnten Minute begann die Druckphase von Waldkraiburg. Auch wenn Höchstadt mit drei Toren in Front lag, konnte man spüren, dass an diesem Abend noch etwas ging. Das sah auch Michael Trox so, der auf Zuspiel von Straka und Rousek seinen zweiten Treffer an diesem Abend erzielen konnte und auf 4:2 verkürzte. Auch Tomas Rousek hatte im Anschluss noch eine Riesenchance indem er allein vor dem Alligators-Tor auftaucht, jedoch aber vergibt. Alle weiteren Bemühungen versanden für die Löwen leider im Nichts und Höchstadt erzielt 14 Sekunden vor dem Ende durch Mikesz noch den Treffer ins leere Tor der Löwen.
Das Fazit des Abends ist, dass stark dezimierte Löwen noch immer kämpfen können wie ihr Namensgeber aus dem Tierreich und sich ein 5:2 Endstand schlimmer anhört, als das Spiel in Wirklichkeit war. Dies lässt die Waldkraiburger Eishockeykenner entspannt auf die weiteren Runden blicken.   
(EHCW/aha)
  
    
ESC Buchloe
Mit Biss zum Derbysieg - ESV Buchloe ringt zu Hause im Allgäu-Derby die Sharks des ESC Kempten mit 3:2 nieder

(BLL)  Einen packenden, temporeichen und bis zum Schluss spannenden Schlagabtausch bekamen 470 Zuschauer am Freitagabend in den Buchloer Sparkassenarena geboten. Am Ende jubelten im Allgäu-Derby zwischen Buchloe und Kempten allerdings die Hausherren, die mit dem 3:2 (1:0, 2:2, 0:0) Heimsieg somit den vierten Erfolg über den Rivalen in dieser Spielzeit feiern konnten. Besonders hervor stach dabei in einer bis zum Umfallen kämpfenden Piraten-Mannschaft vor allem der Doppeltorschütze Michal Petrak, der an allen drei ESV-Treffern beteiligt war und ebenso Schlussmann Johannes Wiedemann, der an diesem Abend zum schier unüberwindbaren Fels in der Brandung für seine Vorderleute wurde.
„Wir waren heute deutlich bissiger wie letztes Wochenende“, analysierte Christopher Lerchner anschließend den Sieg im Nachbarschaftsduell gegen die Haie. Und in der Tat traf der ESV-Trainer damit wohl genau den Nagel auf den Kopf. Denn nach dem punktlosen letzten Wochenende, als die Gennachstädter auch körperlich etwas angeschlagen waren, präsentierten sich die Piraten an diesem Abend wieder mit der Leidenschaft und dem Willen, den die Mannschaft in den vorherigen Spielen so stark gemacht hatte. Und so behielten die Buchloer in einer flotten und schön anzusehenden Partie am Ende sicherlich nicht unverdient zum vierten Mal die Oberhand über den Allgäuer Rivalen.
Schon vom Start weg entwickelte sich ein intensives Duell, in dem die Buchloer auch durch einige Strafzeiten der Gäste den besseren Auftakt erwischten. Doch trotz insgesamt acht Minuten Überzahl wollte der Puck zunächst nicht ins Tor, auch weil ESC-Tormann Fabian Schütze ebenfalls einen guten Tag erwischt hatte. Nach achteinhalb Minuten überlistete Michal Petrak den Kemptener Schlussmann dann aber doch schlitzohrig am kurzen Eck zur 1:0 Führung. Diese hatte auch bis zur ersten Pause bestand, weil beide ihre weiteren Gelegenheiten ungenutzt ließen. So vergab Marco Göttle einen Alleingang vor Schütze (10.), und auf der Gegenseite rettete Johannes Wiedemann die knappe Führung gegen offensiv immer gefährliche Gäste.
Nachdem die Buchloer im Startabschnitt noch nichts Zählbares im Powerplay verbuchen konnten, dauerte es im zweiten Durchgang im ersten Überzahlspiel nur ganze acht Sekunden, ehe es 2:0 stand. Nach 24 Minuten hatte Lucas Ruf auf Zuspiel von Michal Petrak und Robert Wittmann von der blauen Linie den Vorsprung ausgebaut. Doch Kempten schlug nur eine gute Minute später zurück. Eine kurze Unachtsamkeit nutzte Daniel Jun zum 2:1 (25.). Aber auch die Buchloer zeigen sich nach diesem schnellen Anschluss nicht großartig geschockt und stellten ihrerseits die Zwei-Tore-Führung umgehend wieder her. Einen guten Forecheck von Max Hofer vollendete erneut Michal Petrak vor dem Tor zum 3:1 (27.). Auch im Anschluss blieb es ein rassiges und somit unterhaltsames Derby, in dem keiner der beiden Kontrahenten zurücksteckte. Marc Barchmann vergab nach 30 Minuten den nächsten möglichen Treffer, als er am Außenpfosten scheiterte und auf der anderen Seite war der immer ruhige und stets wachsame Wiedemann ganz stark mit dem Schoner gegen Jun zur Stelle (32.). Nachdem Christian Wittmann danach bei einem Unterzahlkonter die nächste Möglichkeit zum 4:1 liegen ließ, als er in Schütze seinen Meister fand, kam Kempten wieder auf ein Tor heran. In Überzahl staubte Ex-Pirat Markus Vaitl zum 3:2 ab (36.). Und wer weiß, wie das Spiel gelaufen wäre, wenn die Sharks unmittelbar vor der zweiten Pause nach einem Fehler im Aufbau alleine vor Wiedemann zum Ausgleich getroffen hätten. Doch wieder war auf den Keeper Verlass, der mit einer Glanztat gegen Vaitl parierte und so den knappen Vorsprung ins letzte Drittel rettete.
Dort herrschte dann Spannung und Dramatik pur, weil es die Buchloer zu Beginn wieder verpassten, in Überzahl mit einem weiteren Tor für etwas mehr Ruhe zu sorgen. Stattdessen blieb ein Faustkampf zwischen Marco Göttle und Eugen Scheffer zunächst der einzige Höhepunkt. Im weiteren Verlauf drückte Kempten nun immer mehr auf den Ausgleich, doch die aufopferungsvoll und leidenschaftlich kämpfenden Piraten wehrten sich mit vereinten Kräften tapfer und brachten den hauchdünnen Sieg auch trotz einer Unterzahl in der Schlussminute über die Zeit.
Mit jetzt 24 Punkten stehen die Buchloer somit vier Spiele vor dem Ende weiter an der Tabellenspitze und könnten mit Auswärtssieg am Sonntag in Haßfurt (18.30 Uhr) und einer gleichzeitigen Niederlage des Fünften Moosburg bereits vorzeitig die Playoff-Qualifikation fix machen.
(ESVB/chs)
  
    
ESC Kempten
Die Luft wird dünner - ESC Kempten unterliegt dem ESV Buchloe in einem temporeichen Spiel mit 3:2

(BLL)  Revanche nehmen für drei Niederlagen, das Allgäu Derby gewinnen, den Platz in den Playoff Rängen festigen. Motivation gab es im Vorfeld der Partie gegen die Ostallgäuer genug. Patrick Weigant war wieder zurück im Kader, dafür fehlten die grippekranken Danny Schubert und Jakub Revaj, sowie Ahren Spylo nach einer Verletzung aus dem Spiel in Moosburg.
Buchloe zeigte sofort mit hohem Tempo dass sie die beiden Niederlagen vom letzten Wochenende wettmachen wollten. Aber auch die Sharks hielten dagegen. Wie eigentlich auch zu erwarten war es ein Duell mit sehr hohem Tempo und Intensität. Chancen auf beiden Seiten blieben zuerst ungenutzt. Kempten überstand gleich einmal zwei Unterzahlsituationen direkt hintereinander, doch bei 5 gegen 5 trafen die Hausherren durch Michal Petrak mit einem verdeckten Schuss von halblinks zur Führung. In der Folge gleich die nächsten 4 Strafminuten gegen die Sharks, so das man 8 Minuten im ersten Abschnitt in Unterzahl agierte. Aber das steckten sie gut weg und befreiten sich immer wieder. Gegen Ende des ersten Drittels gab es einige gute Ausgleichsmöglichkeiten aber die Scheibe wollte nicht ins Tor der Pirates so das es mit dem knappen Ergebnis in die Kabinen ging. Der zweite Abschnitt brachte unverändert hohes Tempo, und wieder Strafen gegen Kempten. Gleich die erste davon nützten die Ostallgäuer zum 2:0 durch einen Schuss von Lucas Ruf. Doch kaum komplett konnte Daniel Jun endlich eine der zahlreichen Chancen für sein Team zum Anschlusstreffer nutzen. Doch umgehend wanderte wieder ein Kemptener Spieler auf die Strafbank und Buchloe nutzte diesmal die Überzahl zum 3:1. Kempten hielt das Tempo ebenfalls hoch und in der 36.Minute verkürzte Markus Vaitl erneut. Es blieb spannend und eine Minute vor Drittelende dann die größte Chance zum Ausgleich. Markus Vaitl bekam von einem Pirates Spieler den Puck frei vor dem Tor auf den Schläger, scheiterte aber am starken Schlussmann der Buchloer Johannes Wiedemann. Im letzten Drittel gaben die Sharks das Tempo vor setzten sich ein ums andere Mal im Angriffsdrittel fest aber was sie auch versuchten, die Scheibe wollte nicht ins Tor, immer wieder war Endstation bei Wiedemann. Und selbst als die Hausherren in der letzten Minute eine Strafe kassierten und man mit sechs gegen vier agierte, fiel der längst verdiente Ausgleich nicht mehr. Letztendlich wäre die Niederlage zu vermeiden gewesen, zwei Faktoren waren dafür verantwortlich. Zum einen zu viele Strafzeiten, das ständige spielen in Unterzahl kostet auf Dauer zu viel Kraft. Zum zweiten die Chancenverwertung, zu viele glasklare Torchancen wurden liegengelassen. Nun ist es umso wichtiger für Kempten am Sonntag gegen Ulm zu punkten sonst ist der vierte Platz stark gefährdet, vor allem da Moosburg nach seinem Sieg gegen Amberg wieder auf zwei Punkte herangerückt ist.  
(ESCK/th)
  
    
EV Pfronten
Falcons vergeben nächste Chance

(BLL)  Trotz einer Führung, mussten sich die Pfrontener auch dem TSV Farchant am Freitag geschlagen geben. Am Ende einer engen Begegnung konnten die Werdenfelser diese mit 5:3 (1:2/3:1/1:0) gewinnen und drei weitere Punkte einfahren. Die Falcons starteten gut und konnten bereits durch Thomas Böck (Griegel/Ziegler) in Führung gehen. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Dennis Spanke erzielte Joel Titsch noch vor der ersten Pause das 1:2. Im Mitteldrittel konnte Timo Stammler (Wiedmann) diese Führung sogar auf 1:3 ausbauen, ehe Felix Walz auf 2:3 verkürzen konnte. Eine 5:3 Überzahlsituation konnten die Hausherren dann durch Sebastian Kastner zum Ausgleichstreffer nutzen. In der 37. Minute war es erneut Sebastian Kastner der Farchant mit 4:3 in Führung brachte. Mit diesem Ergebnis ging es in die letzte Pause. Als in der 51. Minute ein Spieler der Gastgeber auf der Strafbank Platz nehmen musste, ergab sich für die Falcons eine der wenigen Überzahlsituationen. Doch auch diese konnten die Pfrontener nicht nutzen und mussten sogar einen weiteren Gegentreffer durch Florian Imminger hinnehmen. In der Folge fielen keine weiteren Treffer mehr, so dass die Pfrontener eine weitere Niederlage hinnehmen mussten und am Tabellenende bleiben.
(EVP/jk)
  
   
EHC Zweibrücken Hornets
Vorbericht EHC Zweibrücken – Bietigheim-Bissingen 1b / Fan Bus nach Hügelsheim

(RLSW)  Im letzten Heimspiel der Hauptrunde, treffen um 19h die Hornets auf den SC Bietigheim -Bissingen.
Der Titelverteidiger der beiden letzten Jahre, hat nach zuletzt drei Siegen in Folge einiges an Boden gut gemacht und liegt aktuell auf dem dritten Tabellenplatz.
Bei einem Auswärtssieg hat die Mannschaft von Coach Jakob Vostarek, neben den Hornets und dem EV Ravensburg, als drittes Team die diesjährige Playoff Teilnahme in der Tasche. Den Steelers gelangen auswärts erst drei Auswärtssiege. Demgegenüber stehen sechs Niederlagen vor fremden Publikum.
Es ist das dritte Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison. Im Dezember verloren die Hornets in Bietigheim mit 2:4, das Heimspiel im Januar wurde mit 6:2 gewonnen.
Herausragende Akteure im Team der Gäste sind Lukas Traub, dem bereits drei Tore gegen den EHC in dieser Saison gelangen und Justin Held. Beide erzielten in Summe 60 Scorerpunkte. Auch Marco Windisch hat sich, nach überstandener Verletzung, eindrucksvoll zurückgemeldet. Ihm gelangen in sieben Spielen 12 Scorerpunkte.
Für die aus Steelers Sicht wichtige Partie, werden die Gäste vom Fan Club „United Colors of Bietigheim“ unterstützt. Der eigens für diese Partie einen Fan Bus einsetzt hat.
Wir wünschen den Gästen und seinen Fans eine angenehme Anreise.
Als Schiedsrichter sind die Herren Eberl und Walther eingeteilt.
Die Mannschaft von Coach Ralf Wolf, ist vom ersten Tabellenplatz nicht mehr zu verdrängen. Trotzdem wird das Team voll konzentriert in die Partie gehen.
Für die Begegnung heute, werden die Hornets Spieler Dustin Bauscher (Sperre), Claudio Schreyer, Calvin Engel (angeschlagen), Marco Voltz sowie Marcel Hoffmann fehlen.
Mit von der Partie wird Andreas Druzhinin sein.
Am vorletzten Spieltag finden noch folgenden Spiele statt:
Bereits um 17.00 Uhr spielen EKU Mannheim – Stuttgarter EC. Um 19.00 Uhr kommt es zum Duell der Eisbären Eppelheim gegen die Baden Rhinos. Der EC Eppelheim, muss dieses Spiel unbedingt gewinnen, um die Chancen für eine Playoff Teilnahme zu wahren.
Noch ein Hinweis für die Partie der Hornets am 22.02.2020 um 19.30 Uhr in Hügelsheim.
Der Fan Club Bad Company hat hierfür einen Fan Bus organisiert. Fahrpreis 15.-€, Abfahrt 16.30 Uhr an der Festhalle Zweibrücken. Aktuell sind noch Plätze frei. Anmeldungen bitte über Andreas Träutlein.
Wir freuen uns auf ein spannendes Spiel und wünschen den Zuschauern gute Unterhaltung.
(EHCZ/tr)
  
    
Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Rheinland-Pfalz-Liga
  
   
EG Diez-Limburg
Starkes erstes Drittel als Grundlage: Rockets gewinnen gegen Dinslaken

(RLW)  Pflichtaufgabe gelöst, die nächsten drei Punkte sind auf dem Konto: Die EG Diez-Limburg bleibt weiter klar auf Playoff-Kurs und gewinnt das Heimspiel gegen die Dinslaken Kobras mit 6:3 (4:0, 1:0, 1:3). Damit verteidigen die Rockets hauchdünn die Tabellenspitze in den Pre-Playoffs – punktgleich und torgleich mit den Neuwieder Bären. Beide Mannschaften werden am kommenden Freitag zum Showdown in Diez aufeinandertreffen, vorher reist die EGDL am Sonntag nach Ratingen. Dort kann sie mit einem Sieg den Playoff-Einzug perfekt machen.
Die ersten 20 Minuten gegen die Kobras waren einmal mehr ein Beweis für die (Spiel)Stärke der Rockets: Erstmals wieder mit Kapitän Kevin Lavallee an Bord nahmen die Gastgeber ein ums andere Mal Kurs auf das Tor von Marvin Frenzel. Dinslaken kam oft zu spät und konnte sich häufig nur mit einem Beinstellen helfen – gleich vier Mal gingen die Kobras dafür im ersten Drittel auf die Strafbank. Der erste Treffer fiel jedoch bei Fünf-gegen-Fünf: Lavallee sagte mit seinem Tor in Minute 8: „Moin. Bin wieder da. Kann losgehen.“
In doppelter und einfacher Überzahl legte die EGDL anschließend nach: RJ Reed hämmerte die Scheibe als One-Timer in den Winkel (11.). Eine Minute später schob Alexander Seifert aus kurzer Distanz ein (12.). Und auch der vierte Treffer von Konstatin Firsanov (17.) war schön herausgespielt, die Tordifferenz spiegelte zudem auch die Leistungsverhältnisse auf dem Eis wider.
Das änderte sich jedoch im zweiten Abschnitt: Die Rockets blieben drückend überlegen, nur selten kamen die Gäste überhaupt in den Genuss, das Verteidigungsdrittel der EGDL auch nur zu betreten. Die Ausbeute offensiv war jedoch überschaubar, aber sehenswert: RJ Reed machte es mal wieder direkt und in den Winkel (34.). Das 5:0 war zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaft für die Kobras, die viele ihrer sonst bekannten Tugenden nicht zeigten.
Erst im letzten Abschnitt konnte Dinslaken Akzente setzen und belohnte sich in dieser Phase auch verdientermaßen mit eigenen Treffern: Leon Taraschewski traf mit einem abgefälschten Schuss in Überzahl (43.), Sören Hauptig legte in der 47. Minute das 2:5 nach. Und als Martin Benes nur eine Minute später einen Penalty versenkte (48.), war es plötzlich für einige Minuten ein ausgeglichenes Spiel. Gefährdet war der Heimsieg der Raketen jedoch nie, die in der 59. Minute durch RJ Reed (empty net) alles klar machten.
Dass in der Schlussminute die Kobras einen unsauberen Check in Bandennähe gegen Kevin Lavallee fuhren, hatte dann durchaus noch einmal ein Geschmäckle und sorgte für eine Auseinandersetzung auf dem Eis. Ausgerechnet Lavallee, ausgerechnet Dinslaken: Der Kapitän hatte nach einem versteckten Stockschlag in einem Heimspiel gegen die Kobras verletzungsbedingt für mehr als zwei Monate gefehlt. Am Freitag kehrte er zurück aufs Eis – und wieder wurde er angegangen, dieses Mal beim Stand von 6:3 und 47 Sekunden vor Spielende. Wenig überraschend erhitzte die Aktion die Gemüter.
„Im ersten Drittel waren wir noch auf der Autobahn und nicht anwesend“, sagte Dinslakens Trainer Milan Vanek. „Wir haben es versucht, im zweiten Drittel besser zu machen und da auch nur ein Gegentor kassiert. Im letzten Drittel haben wir gesagt: Alles oder nichts. Das hat teilweise gut geklappt, weitere Chancen waren da – aber die haben wir nicht verwertet.“ Frank Petrozza zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden: „Wir sind in den Pre-Playoffs, da zählen am Ende nur die Punkte. Ich war 40 Minuten lang zufrieden mit unserem Spiel, die letzten 20 Minuten waren nicht so gut. Aber abhaken, Sonntag geht es weiter.“ 
(EGDL/tn)
  
    
Dinslakener EC Kobras
Die Aufholjagd kam zu spät

(RLW)  Dringend haben die Kobras gestern einen Sieg beim Spitzenreiter aus Diez – Limburg benötigt, um in den Pre-Playoffs weiter die Möglichkeit zu haben, unter die ersten 4 Mannschaften zu kommen, was ihnen die Qualifikation für die anschließenden Playoffs eingebracht hätte. Das am Ende des Tages stattdessen eine 3:6 – Niederlage herausprang, ergab sich wie folgt:
Die Kobras, die bei den Rockets mit „voller Kapelle“ angereist waren, mussten sich von Beginn an dem Druck des Seriensiegers erwehren. Wie wichtig für den Gastgeber dabei die Rückkehr des Top-Scorers Kevin Lavallee war, ließ sich bereits nach gut 7 Minuten an der Anzeigetafel ablesen. Der Deutsch – Kanadier, der an diesem Abend mit 4 Scorerpunkten brillieren konnte, verwertete zu diesem Zeitpunkt einen Pass von R.J. Reed, angesetzt von hinter dem Tor, mit einem Handgelenkschuss in den rechten oberen Winkel.
Im ersten Abschnitt wirkte das Passspiel der Rockets für die Dinslakener eindeutig zu schnell und 5 – mal konnten Kobra – Akteure ihren Gegenüber nur mit einem Regelverstoß stoppen. Die daraus entstandenen Überzahlsituationen spielten wiederum genau in die Karten der Gastgeber, die in diesen Konstellationen bis zur 12. Spielminute die Treffer 2 und 3 durch R.J. Reed und Alexander Seifert folgen ließen.
Konstantin Firsanov legte noch vor dem ersten Pausentee in der 17. Spielminute bei gleicher Mannschaftsstärke das 4:0 nach.
Einem Nichtangriffspakt glich die Partie in Abschnitt 2. Die Gastgeber hatten mindestens 2 Gänge zurückgeschaltet und die Kobras waren noch sichtlich beeindruckt vom Leistungsvermögen der Rockets aus dem ersten Drittel. Nur R.J. Reed konnte einmal die Scheibe über die Linie bringen, ansonsten blieb dieser Abschnitt ereignislos. Beim Spielstand von 5:0 ertönte die Sirene zum zweiten Mal.
Dieses Geplänkel sollte sich auch im letzten Abschnitt fortsetzen, allerdings nur 2 Minuten und 40 Sekunden lang.
Denn zu diesem Zeitpunkt hatten die Niederrheiner Überzahl, die Leon Taraschewski mit einem Hammer von der blauen Linie zum ersten Gäste – Treffer nutzen konnte. Zuviel Verkehr hatte sich vor Rockets – Goalie Jan Guryca aufgebaut, sodass er die Scheibe erst zu spät zu sehen bekam.
Während dies der Weckruf für die Gäste war, schafften es die Hausherren nicht mehr, wieder zu ihrer starken spielerischen Leistung zurückzuschalten. Jetzt übernahmen die Kobras das Kommando und Sören Hauptig belohnte den nun aufgekommenen Kampfgeist seiner Mitspieler mit dem zweiten Kobra – Treffer in der 47. Minute zum 2:5. Und die Giftschlangen blieben am Drücker. Als Leon Taraschewski in der 48. Spielminute allein auf Jan Guryca zulief, wurde er von hinten von den Beinen geholt und der Unparteiische sprach einen Penaltyschuss aus. Martin Beneš ließ sich diese Chance nicht entgehen, verlud gekonnt Guryca und brachte die Kobras gut 12 Minuten vor dem Ende auf 2 Tore heran.
Doch trotz aller Anstrengungen und Möglichkeiten der Dinslakener sollte kein weiterer Treffer mehr fallen. Im Gegenteil: Als Milan Vanek knapp 2 Minuten vor Schluss versuchte, mittels einer personellen Überzahl an Feldspielern den Anschlusstreffer zu erzielen, indem er Marvin Frenzel vom Eis beorderte, nutze R.J. Reed einen Pass von Kevin Lavallee zum 6:3 Endstand für die Hausherren.
Kurz vor Schluss gab es unter einigen Akteuren beider Mannschaften noch einen intensiven Meinungsaustausch, der sich sogar bis nach der Verabschiedung hinzog. Bleibt zu hoffen, dass dort nicht auch für das am Dienstag in Dinslaken stattfindende Rückspiel Verabredungen getroffen wurden. Dennoch kann es nicht schaden, wenn die Eismeister der Schlangengrube im Vorfeld nachschauen würden, ob die Strafbanktüren gut geölt sind.
Im Nachgang wurden noch R.J. Reed auf Seite der Hausherren und Marvin Frenzel auf Seite der Gäste zu den Spielern des Abends geehrt.
Da die Hammer Eisbären am gestrigen Abend zwei Punkte aus Herford entführen konnten, sind die Playoffs selbst rechnerisch für die Kobras nur noch möglich, wenn jetzt alle 4 restlichen Spiele gewonnen werden. Das erste davon beginnt morgen Abend um 19:00 Uhr in der Schlangengrube. Gegner ist der derzeitige Tabellenzweite, die Bären aus Neuwied.
(DEC/pdec)
  
    
Herforder EV
Eishockeydrama mit besserem Ende für Hamm - Herford unterliegt 4:5 in der Overtime

(RLW)  Was für eine Achterbahnfahrt – die Geschichte des Westfalenligaderbys zwischen dem Herforder Eishockey Verein und den Hammer Eisbären ist um weiteres spannendes Kapitel erweitert worden. In den PrePlayOffs der Regionalliga West unterlag Herford dem westfälischen Kontrahenten mit 4:5 (2:0/0:3/2:1/0:1) nach Verlängerung und sorgte bei den heimischen Eishockeyfans für ein Wechselbad der Gefühle.
Bereits in den ersten Minuten bekamen die über 700 Besucher ein temporeiches Spiel mit Chancen auf beiden Seiten zu sehen. Viel stand für beide Teams in dieser Begegnung auf dem Spiel, benötigten doch sowohl der HEV, als auch die Hammer Eisbären dringend Punkte im Kampf um die vier PlayOff-Tickets. Im ersten Drittel durften die Ostwestfalen dabei auf ein effektives Überzahlspiel vertrauen und nutzten in der 6. Minuten das erste Powerplay zur 1:0-Führung durch Gleb Berezovskij. Obwohl beide Mannschaften mehrere Gelegenheiten hatten, dauerte es bis zur 17. Minute bis zum nächsten Treffer. Erneut nutzte der Gastgeber eine Überzahlsituation und Killian Hutt erhöhte auf 2:0. Nur kurze Zeit später folgte eine Spielszene, die noch auf der anschließenden Pressekonferenz Gesprächsthema bleiben sollte. Gleb Berezovskij, der bis zu diesem Zeitpunkt eine sehr starke Begegnung zeigte, wurde schwer gecheckt und musste das Eis verletzt verlassen, doch Schiedsrichter Marc Andre Naust ahndete weder die Schwere des Fouls, noch die Verletzungsfolge und verhängte lediglich eine 2- Minuten-Strafe. „Bei einem Check gegen den Kopf oder den Nacken gibt es weltweit eine Spieldauerstrafe. Hier wird nur eine einfache Strafzeit gegeben. Ich weiß nicht, ob Gleb am Sonntag auflaufen kann“, äußerte sich Chefcoach Jeff Job nach dem Spiel.
Im zweiten Durchgang agierte Herford nun etwas mehr aus der Defensive und behielt das Spiel auch zunächst im Griff. Doch innerhalb von sechs Minuten vermochten die Eisbären, dem Duell eine Wende zu geben. Kevin Orendorz verkürzte in der 32. Minute auf 1:2, Ibrahim Weißleder gelang in der 36. Minute der Ausgleich und nur 120 Sekunden später überwand Kevin Thau mit einem sehenswerten Treffer Torhüter Jendrik Allendorf ein drittes Mal.
Auch im Abschlussdrittel wirkte dieser Schock der drei Hammer Treffer noch bei den Herfordern nach. Doch Stück für Stück fanden die Ice Dragons wieder über den Kampf in die Partie zurück. Rund zehn Minuten vor dem Ende gelang Jan-Niklas Linnenbrügger abermals in einer Powerplay-Situation der 3:3-Ausgleich. Herford drängte nun auf das nächste Tor, doch in der 55. Minute zeigte Kevin Orendorz seine ganze Klasse, als er die gesamte HEV-Hintermannschaft umkurvte und auch Goali Allendorf keine Chance ließ. Die Ice Dragons warfen nun alles nach vorne, überstanden noch einmal eine Unterzahlsituation und nahmen rund 50 Sekunden vor Schluss auch den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Die Sekunden tickten immer weiter herunter und als sich alles auf eine Niederlage eingestellt hatte, nahm sich Jan-Niklas Linnenbrügger die Scheibe und setzte zu einem letzten Angriff an. Mit einer Energieleistung arbeitete er sich an drei Hammer Abwehrspielern vorbei und netzte 8 Sekunden vor dem Ende zum vielumjubelten 4:4-Ausgleich ein, womit es in die Verlängerung ging.
In der Overtime setzte sich Hamm sofort im Drittel der Herforder fest und erspielte sich mehrere Torgelegenheiten. In der 63. Minute nutzte Kevin Thau eine weitere zum nicht unverdienten 5:4-Erfolg der Gäste, die somit zwei Punkte mit nach Hause nahmen.
In der Tabelle bleibt Herford aufgrund des Punktgewinns knapp vor den Hammer Eisbären auf Platz 3. Da die Ratinger Aliens zeitgleich ihre Begegnung in Neuwied verloren, haben sich beide Mannschaften ein klein wenig Luft auf Platz 5 verschafft. Bereits am morgigen Sonntag kommt es um 18.30 Uhr in der Hammer HeLi.NET Eissportarena zum Rückspiel, in dem es mit Sicherheit wieder sehr hitzig zugehen wird.
(HEV/som)
  
    
EHC Neuwied Bären
Fröhlichs Solo bringt die Bären in Fahrt

(RLW)  Die Neuwieder Bären segeln rechtzeitig zur wichtigen Saisonphase im massiven Aufwind. Mit dem fünften Sieg in Folge in den Pre-Playoffs der Eishockey-Regionalliga West baute der EHC seine Erfolgsserie weiter aus und ist inzwischen so lange ungeschlagen wie zuletzt im Dezember des Jahres 2018. Am Freitagabend behielt man gegen die Ratinger Ice Aliens mit 6:2 die Oberhand, sodass die Tür zum Playoff-Halbfinale weit offen steht.
Nicht nur die Siege haben sich inzwischen zu einer stolzen Serie aufeinandergestapelt, auch der Hang zum frühen Tor gehört in diesen Wochen zu den Spielen der Bären. Zum fünften Mal am Stück ging der EHC mit 1:0 in Front, und wieder war es der Spezialist für den Blitzstart. Wie schon gegen Herford und Dinslaken trat Jeff Smith als „Frühaufsteher" in Erscheinung und brachte Neuwied in der fünften Minute nach vorne. Insgesamt etwas glücklich, weil Felix Köllejan im EHC-Tor, der diesmal den Vorzug gegenüber Justin Schrörs erhielt, im ersten Abschnitt viel Arbeit zu verrichten hatte, sich aber einmal mehr in starker Verfassung präsentierte. Die Statistik wies in den ersten 20 Minuten um die 15 Ratinger Torschüsse aus, wenngleich die ganz dicken Gelegenheiten nicht dabei waren. Köllejan parierte, was auf ihn zukam und hatte einmal Glück, als Dimitri Metelkov in der zwölften Minute nur ein paar Zentimeter zu hoch abschloss. Neuwied tat sich durch das Fehlen der erkrankten Deion Müller und Kevin Wilson, die sich in der Liste der Ausfälle neben Dominik Scharfenort und Sven Schlicht gesellten, mit drei umgestellten Angriffsreihen schwer, nach dem 1:0 in Schwung zu kommen und war mit der Führung zum ersten Kabinengang gut bedient.
Der knappe Vorsprung hatte 30 Minuten lang Bestand, dann verdoppelte ihn Stephan Fröhlich mit der ersten nennenswerten Aktion in einem bis dahin weitestgehend vor sich dahinplätschernden Mittelabschnitt. Der Kapitän ging ab durch die Mitte und vollendete sein Solo wie es sich für einen Torjäger gehört (29.). Als dann noch nicht einmal eine Minute später Tobias Etzel nachlegte - sein Distanzschuss kullerte zwischen den Schonern von Felix Zerbe hindurch über die Linie - stand die lange Zeit so offene Begegnung auf einmal deutlich. Gästetrainer Andrej Fuchs reagierte sofort mit der Auszeit, konnte aber auch so nicht verhindern, dass die Köpfe der Ice Aliens runtergingen und Neuwied immer besser in Fahrt und zu etlichen Chancen kam. Maximilian Herz überlistete Zerbe mit einem Schuss in die kurze Ecke zum 4:0 (35.). „Wir besaßen viele Möglichkeiten, das eine oder andere Tor mehr zu schießen. Ansonsten gratuliere ich meiner Mannschaft zu dem verdienten Sieg“, sagte Trainer Leos Sulak.
Die Partie schien entschieden, baute nach einem Überzahltreffer durch Dennis Fischbuch (49.) und einem Fehlpass im Spielaufbau, den Thorben Beeg bestrafte (50.), jedoch noch einmal einen ungeahnten Spannungsbogen auf. „Nach den beiden Anschlusstreffern hatte ich das Gefühl, dass wir noch etwas hinkriegen können, und bei einem 3:4 wäre es sicherlich noch einmal eng geworden“, sagte Ratingens Sportlicher Leiter Manfred Lang. Stattdessen gab Stephan Fröhlich einen besser. Nach einem Foul an Maximilian Wasser kreuzte Schiedsrichter Daniel Melcher die Arme über dem Kopf und entschied auf Penalty, bei dem der Bären-Kapitän den Schlussmann den Außerirdischen nach allen Regeln der Kunst verlud (51.). „Fehler wie der, der zum Penalty geführte, gab bei uns einfach zu viele. Und deshalb hat Neuwied auch verdient gewonnen“, fasste Manfred Lang die Begegnung zusammen. Den Schlusspunkt setzte in der letzten Minute das Neuwieder Eigengewächs Sven Asbach, der nach einem Querpass von Stephan Fröhlich nur noch einschieben musste.
(EHCN/pehcn)
  
    
Ratinger Ice Aliens
Ice Aliens verlieren trotz guter Leistung in Neuwied mit 6:2

(RLW)  Wieder war es ein frühes Tor, dass sich die Ice Aliens bei den Bären in der fünften Spielminute einfingen und dem Rückstand hinterherlaufen mussten. Das taten Sie sehr engagiert, hatten bei 15 Torschüssen im ersten Drittel jedoch einen starken Neuwieder Schlussmann vor sich und das ein oder andere Mal fehlte das Abschlussglück. Der Spielstand hatte bis zur Spielmitte Bestand, dann erhöhten die Gastgeber mit einem Doppelschlag innerhalb einer Minute auf 3:0 und schafften damit die Vorentscheidung. Andrej Fuchs reagierte jetzt und nahm eine Auszeit. Doch die Neueinstellung des Teams konnte auch das 4:0 noch vor der zweiten Sirene nicht verhindern.
Im letzten Drittel wurde es noch einmal spannend. Dennis Fischbuch nutzte ein Überzahlspiel zum Anschlusstreffer, nachdem ihm Tobi Brazda aufgelegt hatte. Eine Minute später zeichneten sich die Neuzugänge aus Neuss mit einem weiteren Tor aus. Max Stein hatte auf Thorben Beeg aufgelegt, der den Funken Hoffnung mit einem weiteren Treffer am Leben hielt. Doch in der Folge leisteten sich die Ice Aliens zu viele Fehler, um noch weiter heranzukommen. Als Schiedsrichter Melcher in der 51. Minute auf Penalty entschied und Fröhlich trickreich verwandelte, war die Entscheidung gefallen. Der Treffer zum 6:2 in der letzten Spielminute war dann nur noch Kosmetik.
Trotz dieser Niederlage besteht für die Ice Aliens immer noch die Möglichkeit des Erreichens der PlayOffs. Zwar ist der Vorsprung auf die Eisbären Hamm auf drei Punkte angestiegen, aber das Ratinger Team war in dieser Saison schon für so manche Überraschung gut.
(RIA/pia)
  
    
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FASS Berlin
Siegesserie beim Titelverteidiger fortgesetzt – Play-offs beginnen nächste Woche

(RLO)  Mit einer spektakulären Leistung gewinnt ein stark ersatzgeschwächtes Team von FASS Berlin beim Vorrundenersten Schönheider Wölfe im Shoot-out mit 6:7 (2:2, 2:3, 2:1, 0:0, 0:1). Zwar reichte dies nicht ganz zur Verteidigung des zweiten Tabellenplatzes. Allerdings gehen die Weddinger nun mit dem Rückenwind von neun Siegen in Folge in die entscheidende Saisonphase, während die Siegesserie (14) des Top-Favoriten beendet wurde.
Headcoach Oliver Miethke musste neben den längerfristig verletzten Spielern (Hoffmann, Thiem, Miethke, Jentzsch) kurzfristig auf zahlreiche Akteure wegen Krankheit oder Verletzung verzichten (Bohn, Neugebauer, Timm, van Lijden, Noack, Merk, Hermann). So reisten lediglich 12+2 Spieler ins Erzgebirge. Im Tor gab Morten Braun seinen Einstand, während Dennis Gembus von den FASS 1c Allstars als Backup dabei war.
Trotz dieser Hypothek begann FASS furios und ging mit den beiden ersten Torschüssen durch Tom Fiedler (5.) und Niklas Weihrauch (6.) mit 0:2 in Front. Bis zur ersten Pause konnten die Gastgeber egalisieren und sich eine optische Überlegenheit erspielen. Immer wieder brachten die Wölfe Scheiben auf das von Morten Braun stark gehütete Tor, doch FASS blieb bei den schnell vorgetragenen Gegenstößen gefährlich. Besonders Patrick Czajka brannte im zweiten Drittel ein Feuerwerk ab und brachte mit drei Treffern (24., 32., 39.) sein Team immer wieder in Führung. So schob sich der Routinier am letzten Spieltag noch auf den zweiten Rang der ligaweiten Scorerliste vor.
Spätestens als Ludwig Wild das 4:6 erzielte (44.), schien der Sieg zum Greifen nahe zu sein. FASS verteidigte geschickt, doch in den Schlussminuten verlor man etwas den Überblick. In den letzten 90 Sekunden trafen Lenk und Glück noch für die Gastgeber, und so ging das Spitzenspiel in die Overtime. Eine Strafe überstanden die Berliner schadlos, und auch sonst ereignete sich nicht viel, so dass das Penaltyschießen die Entscheidung bringen musste. Hier parierte Morten Braun alle drei Versuche von Schönheide, während Patrick Czajka seine Galaleistung mit dem Siegtreffer krönte.
In der Abschlusstabelle belegen die Weddinger den dritten Platz. Rang zwei und damit das Heimrecht im ersten, dritten und fünften Play-off-Halbfinale musste man dem Lokalrivalen ECC Preussen überlassen, der nach 24 Spielen eine um fünf Treffer bessere Tordifferenz aufweist. Hier die Halbfinal-Termine:
Samstag, 22.02.2020, 19:30 Uhr, Eissporthalle Charlottenburg, ECC Preussen – FASS Berlin
Samstag, 29.02.2020, 19:00 Uhr, Erika-Heß-Eisstadion, FASS Berlin – ECC Preussen
Sonntag, 01.03.2020, 16:00 Uhr, Eissporthalle Charlottenburg, ECC Preussen – FASS Berlin
Freitag, 06.03.2020, 19:30 Uhr, Erika-Heß-Eisstadion, FASS Berlin – ECC Preussen
Sonntag, 01.03.2020, 16:00 Uhr, Eissporthalle Charlottenburg, ECC Preussen – FASS Berlin
(FASSB/ah)
  
   
Schönheider Wölfe
Letzter Hauptrunden-Krimi bringt Punkteteilung

(RLO)  Der letzte Spieltag in der Hauptrunde der Regionalliga Ost zwischen den Schönheider Wölfen und FASS Berlin hatte es noch einmal richtig in sich. 666 Zuschauer im Wolfsbau bekamen einen wahren Krimi mit Überlänge geboten, denn nach sechzig Minuten stand es zwischen beiden Teams 6:6 (2:2, 2:3, 2:1). Da in der anschließenden fünfminütigen Verlängerung kein weiterer Treffer fallen wollte, musste das Penaltyschießen über die Vergabe des Zusatzpunktes entscheiden. Hier hatten die Akademiker letztendlich das glücklichere Händchen, denn scheiterten mit Lukas Lenk, Yannek Seidel und Kilian Glück alle Wölfe-Schützen, traf einzig Patrick Czajka zum 6:7-Endstand ins Schwarze.
FASS Berlin war aufgrund von Verletzungen und Erkrankungen nur mit einem schmalen Kader von zwölf Feldspielern und zwei Torhütern ins Erzgebirge gereist, hingegen die Wölfe, ohne Niko Stark, Christoph Rogenz und Petr Kukla, zumindest drei volle Reihen aufs Eis brachten. Nach anfänglichem Abtasten zeigten sich schnell die ersten Taktiken beider Mannschaften, denn Schönheide versuchte das Spiel zu machen und die Hauptstädter wollten hinten sicher stehen und durch schnelle Konter erfolgreich sein. Ein Doppelschlag gab zunächst den Gästen Recht, als erst Tom Fiedler (5.) und nur 25 Sekunden später Jan-Niklas Weihrauch (6.) den Akademikern eine 2:0-Führung bescherten. Natürlich waren die heimischen Fans und auch die Wölfe jetzt wach und konnten den Rückstand schon bis zur ersten Pause durch Treffer von Kevin Piehler (10.) und Christian Laszig (19.) zum 2:2 ausgleichen. Ähnlicher Spielverlauf auch im Mittelabschnitt. Das Team von Coach Sven Schröder versuchte das Spiel weiter an sich zu reißen, leistete sich aber teilweise haarsträubende Fehler in der Defensive und im Spielaufbau, wodurch die Berliner immer wieder zu Chancen und in der 24. Minute durch Patrick Czajka wieder zur 3:2-Führung kamen. Die entsprechende Reaktion der Wölfe mit dem 3:3 von Martin Trapl (32.) kam zwar, doch hielt diese nicht lange an, denn nur 33 Sekunden später durfte FASS in Überzahl und wieder durch Patrick Czajka das 4:3 bejubeln. Drei Minuten später glichen die Hausherren erneut durch Christian Freitag zum 4:4 aus, doch als die Wölfe gegen Ende des zweiten Drittels erstmals in Überzahl die Chance zur erstmaligen eigenen Führung hatten, wurden sie von einem Eins-auf-Eins-Konter und dem Shorthander von Patrick Czajka zum 5:4 für die Hauptstädter wieder einmal eiskalt erwischt. So war es auch zu Beginn des Schlussdrittels, als die Gäste wieder den besseren Start erwischten und durch Ludwig Wild gar auf 6:4 (44.) erhöhten. In der Folge gab es gegen beide Teams einige Strafzeiten, wo die Berliner durchaus hätten den Deckel auf die Partie machen können. Doch die Wölfe hielten gut dagegen und erhöhten nach und nach den Druck auf das FASS-Gehäuse. Die Belohnung für die engagierte Leistung folgte spät, als Lukas Lenk in Überzahl erst anderthalb Minuten vor dem Ende der 6:5-Anschlusstreffer gelang. Zu spät? Nein, denn eine Minute vor Ablauf der regulären Spielzeit nahm Wölfe-Coach Sven Schröder seinen Goalie Oliver Fengler für einen sechsten Feldspieler vom Eis und dem Mannschaftskapitän Kilian Glück blieb es vorbehalten 36 Sekunden vor Schluss den 6:6-Ausgleich zu erzielen.
Mit einem Powerplay starteten die Hausherren dann in die fünfminütige Verlängerung und hatten Chancen zu Hauf, um die Partie für sich zu entscheiden. Doch entweder FASS-Goalie Morten Braun oder einen anderer Berliner Akteur brachte immer wieder seinen Schläger dazwischen. So blieb die Overtime ohne weiteren Treffer und so sicherten sich die Akademiker im Penaltyschießen und durch Routinier und Dreifach-Torschütze Patrick Czajka den Zusatzpunkt. Während FASS-Coach Oliver Miethke auf seinen kämpfenden Minikader stolz war, befand Wölfe-Trainer Sven Schröder, dass dies nicht „unser“ Spiel war. Dadurch, dass sein Team aber ständig alle Rückstände ausgleichen konnte, zeigte er sich dennoch ganz zufrieden und legt den Fokus ab sofort natürlich auf das Playoff-Halbfinale gegen die Chemnitz Crashers, welches bereits am kommenden Samstag, dem 22.02.20, um 19:30 Uhr mit dem Spiel 1 im Schönheider Wolfsbau beginnt.
(SW/mg)
  
    
Landesliga Berlin
Allstars sind weiter nicht zu stoppen

(LLB)  Auch gegen den Tabellenzweiten konnten die Allstars von FASS einen insgesamt ungefährdeten Sieg einfahren. Die 1b vom ECC Preussen Berlin wurde verdient mit 9:4 (3:0/1:2/5:2) gewonnen.
Es ging für beide um die Tabellenführung, die Allstars liegen momentan zwei Punkte vor der 1b der Charlottenburger. Diese hatten nicht nur ein Spitzenspiel zu bestreiten, wenige Meter weiter fand eine Mitgliederversammlung statt, in der es um die Zukunft des Vereins ging. Da der Spielplan der Landesliga schon etwas länger bekannt ist, eine eventuell etwas unglückliche Terminwahl. Möglicherweise lenkt so etwas ein wenig vom Sportlichen ab und die Aufgabe war ja nun nicht gerade leicht.
Beide gingen gut besetzt in dieses Spitzenspiel, den Weddingern standen mit 17 Feldspielern drei mehr zur Verfügung.  Die Allstars gaben die ersten Torschüsse ab, Tim Ziesmer im Tor der Charlottenburger wurde gleich mehrfach geprüft. Nach zwei Minuten hatte er jedoch glück, ein Schuss der Weddinger landete am Pfosten. Und als sich der ECC gerade befreien konnte und zu einer ersten guten Chance kam, konterte FASS mit dem 1:0. Christopher Krämer traf nach fünf Minuten. Drei Minuten später wurde Marco Osterburg schön angespielt. Seinen Schuss konnte der Gästetorhüter noch abwehren, gegen den Nachschuss von Jules Thoma war er jedoch machtlos. FASS blieb klar überlegen, nur die Chancenverwertung hätte besser sein können. Nach 14 Minuten erhöhten sie aber doch auf 3:0, per Nachschuss kam Christopher Krämer zu seinem zweiten Treffer in diesem Spiel. Nun wachte der ECC ein wenig auf und Damon Bonness im Tor der Allstars musste ein paar gute Reaktionen zeigen. Insgesamt war es aber ein schwaches Dritte des ECC. Vielleicht waren sie ja gedanklich doch ein paar Meter entfernt... Am Ende waren sie jedenfalls mit nur drei Gegentreffern in den ersten 20 Minuten noch gut bedient.
Im 2. Drittel ließ es FASS etwas ruhiger angehen, ohne die Kontrolle über das Spiel zu verlieren, der ECC kam einfach nicht in Schwung. Chancen gab es weiterhin und nach 28 Minuten konnte Milos Mihajlovic zum 4:0 abstauben. Viel passierte nicht in diesem Drittel. FASS hatte weiter die besseren Chancen, sie nutzten diese aber nicht. Nach 39 Minuten führte eine Einzelleistung zum 4:1. Dustin Hesse erzielte ließ Damon Bonness keine Chance. Und 59 Sekunden vor der Pause verkürzte er sogar auf 4:2 und so ging es aus Weddinger Sicht unnötig knapp in die 2. Pause.
Der ECC versuchte es zu Beginn des letzten Drittels noch einmal, aber dann schlug FASS zu. 81 Sekunden nach Wiederbeginn erzielte Christopher Krämer seinen dritten Treffer in diesem Spiel. 45 Sekunden später erhöhte Till Schwitalla auf 6:2 und weitere 66 Sekunden später sorgte Lucien Aicher für das 7:2. Dustin Hesse kam ebenfalls noch zu seinem dritten Treffer, in Unterzahl konnte er auf 7:3 verkürzen (44.). Doch eine Minute später klingelte es erneut im Kasten der Charlottenburger, Jörg Müller trag in Überzahl. Der ECC konnte sich in diesem Spiel nur auf Dustin Hesse verlassen, der einen Konter zum 8:4 verwandelte (51.). Ein weiteres Powerplay führte zum 9:4, Marco Osterburg konnte sich sieben Minuten vor dem Ende in Torschützenliste eintragen. Bei diesem Ergebnis blieb es am Ende und dieser Sieg war völlig verdient. Insgesamt lieferte der ECC mit wenigen Ausnahmen eine mäßige Leistung ab und es hätte sie noch schlimmer treffen können.
Die Allstars können sich mit diesem Sieg in der Tabelle weiter von der Konkurrenz absetzen. Der ECC bleibt trotz der Niederlage auf dem 2. Platz.
(NIS/ns)
  


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