Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

             
ESC Jonsdorf
(LLS)   Bei den Black Panthers ist die Saison nun schon beendet ehe sie überhaupt angefangen hat, denn das Eis in der Sparkassen-Arena wird wegen des Lockdowns abgetaut
  
Hannover Indians
(OLN)  Coronabedingt wurden nun auch die Partien der Indians am 22.Januar gegen den Krefelder EV und am 2.Januar gegen den Herforder EV abgesagt
  
Hammer Eisbären
(OLN)  Nach zehn Spielen (ein Tor und ein Assist) haben sich die Eisbären wieder von Verteidiger Alexander Zaslavski, der aus Dinslaken nach Hamm kam, getrennt. Zudem müssen die Eisbären aus gesundheitlichen Gründen auf unbestimmte Zeit auf Stürmer Dustin Demuth verzichten
  
ESC Vilshofen
(BLL)  Auch bei den Wölfen ist die Landesligasaison durch den Lockdown vorzeitig beendet, denn das Eisstadion wird geschlossen bleiben
  
ERSC Amberg
(BYL)  Nach Topscorer Felix Köbele und Torhüter Carsten Metz hat nun auch Verteidiger Benjamin Frank seine Zusage für die nächste Saison bei den Wild Lions gegeben
  
Deggendorfer SC
(OLS)  Stürmer Manuel Wiederer, der in den letzten Wochen die Pause im nordamerikanischen Eishockey überbrückte, wird den DSC nun wieder verlassen und künftig wieder in der AHL für San Jose Barracuda spielen. Für seinen Heimatverein konnte der 24-Jährige in 12 Oberliga-Partien 4 Tore und 6 Assists erzielen.
  
Herner EV
(OLN)  Verteidigertalent Aaron Krebietke hat eine Förderizenz erhalten und kann künftig für den Herner EV auflaufen. Der 17-Jährige stammt ursprünglich aus dem eigenen Nachwuchs und spielte in den letzten Jahren im Nachwuchsbereich der Iserlohn Roosters
 
ESV Buchloe
(BYL)  Mit dem ESV Buchloe hat der nächste Bayernligist seine Saison vorzeitig durch den andauernden Lockdown beendet
  
Straubing Tigers
(DEL)  Verteidiger Fredrik Eriksson ist aus familiären Gründen für etwa zwei Wochen in seine schwedische Heimat zurückgekehrt
  
Moskitos Essen
(RLW)  Die Eissporthalle am Westbahnhof ist ab sofort geschlossen, so dass die Wiederaufnahme des Spielbetriebs nach einem möglichen Ende des Lockdowns im Amateursport als eher unwahrscheinlich gilt. Der Fokus der Verantwortlichen richtet sich bereits auf die Planungen für die nächste Saison
  
ERC Ingolstadt
(DEL)  Wegen einer Unterkörperverletzung wird Stürmer Frederik Storm in den kommenden Wochen bis vorraussichtlich mitte Februar passen müssen. Und auch Stürmer Wojciech Stachowiak steht nach einer Unterkörperverletzung für etwa sechs Wochen nicht zur Verfügung
  
TEV Miesbach
(BYL)  Auch beim amtierenden Bayernliga-Meister ist die Saison nun vorzeitig beendet, da das Eis in der Halle abgetaut wird um Energiekosten zu sparen, da man zunächst nicht mehr mit einer Lockerung beim Lockdown rechnet

     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 17.Oktober 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 29 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga Südwest, Regionalliga West und Landesliga Berlin.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
   
deutschereishockeybundDeutscher Eishockey Bund
Jährlicher Austausch der DEB-Coaches bei Bundestrainerkonferenz

(DEB)  Intensiver Austausch, ein bunter Themenstrauß und Stärkung des Gemeinschaftsgefühls: Die jährliche Bundestrainerkonferenz vom 12. bis zum 15. Oktober im Panoramahotel Oberjoch stand für die DEB-Coaches nicht nur unter der Überschrift ‚eishockeyspezifische Weiterbildung‘, sondern bot auch die Gelegenheit zur fachübergreifenden Gesprächen. Am Ort, wo sich einst die Silberhelden vor der Abreise nach Pyeongchang trafen, nutzten DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel, Karl Schwarzenbrunner (Bundestrainer für Wissenschaft und Ausbildung), Bundestrainer Toni Söderholm, Frauen-Bundestrainer Christian Künast und die Nachwuchs-Bundestrainer Tobias Abstreiter, Steffen Ziesche, Thomas Schädler sowie Franziska Busch die vier Tage auch für Teambuildingmaßnahmen.
Sportpsychologe Dr. Tom Kossak führte mit den DEB-Trainern einen Diskurs zum Thema Identität, Filip Mess, Professor für Sport- und Gesundheitsdidaktik, referierte über Vermittlungskompetenz betreffende Schwerpunkte, dazu war Handball-Bundestrainer Alfred Gislason zu einem interdisziplinären Austausch zu Gast. Auch eine Reihe DEB-spezifischer Themen stand auf der Agenda. Neben der Reflexion der eigenen Arbeit, Ansatzpunkten für die Trainerausbildung und einem Ausblick auf künftige Herausforderungen wurde auch die Prävention sexualisierter Gewalt (PSG) von DEB-Referentin Julia Eisenrieder thematisiert. Hierauf legt der DEB ein besonderes Augenmerk.
Der DEB bedankt sich bei Julia Zwicker und Carina Notz vom Panoramahotel Oberjoch für die angenehme Planung und Beherbergung sowie bei Sporthacks und ABBIUTY für die Bereitstellung der kleinen Überraschungen und Präsente für unsere Bundestrainer.
DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel: „Die Bundestrainerkonferenz bietet für unser Trainerteam eine sehr gute Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen, sich intern mit Expertenwissen fortzubilden, aber auch die Chance, unsere DEB-eigene Verbandsphilosophie noch besser zu verinnerlichen. Wir analysieren, konzipieren und strukturieren über die Dauer der Konferenz viele Inhalte und nutzen wertvolle externe Anregungen, um unsere Arbeit immer weiter zu verbessern.
(DEB/rs)


deutschereishockeybundDeutscher Eishockey Bund
DEB gratuliert Erich Kühnhackl zum 70.: „Man verbindet den Namen Kühnhackl einfach mit Eishockey“

(DEB)  Seine Vita ist eindrucksvoll wie keine zweite im deutschen Eishockey, er ist Teil des Bronzeteams von 1976, war WM-Top-Scorer, ist Mitglied der IIHF Hockey Hall of Fame, mehrfacher deutscher Meister, das Gesicht einer ganzen Eishockey-Generation und wurde im Jahr 2000 zum deutschen Eishockeyspieler des Jahrhunderts gewählt. Am Samstag feiert Erich Kühnhackl, wegen seiner imposanten Erscheinung „der Kleiderschrank auf Kufen“ oder „der Lange“ genannt, seinen 70. Geburtstag.
Kühnhackl hat auf all seinen Stationen große Spuren hinterlassen, ob beim EV Landshut, dem Kölner EC oder in der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft, deren Trikot er 211-mal trug. Nach wie vor ist Kühnhackl Top-Scorer der DEB-Auswahl. Unvergessen bleibt die olympische Bronzemedaille von 1976, die so denkbar knapp wie sensationell durch die Heranziehung des Torquotienten errungen wurde. Mit großem Stolz erfüllten Erich Kühnhackl auch die Stanley-Cup-Triumphe seines Sohnes Tom Kühnhackl mit den Pittsburgh Penguins in den Jahren 2016 und 2017.
DEB-Präsident Franz Reindl würdigt in einem ausführlichen Grußwort seinen früheren Mannschaftskameraden, der auch für den Deutschen Eishockey-Bund e.V. in verschiedenen Funktionen tätig war. Zwischen 2008 und 2014 gehörte Kühnhackl als Vizepräsident dem DEB-Präsidium an und zu Beginn der 1990er Jahre war er auch Bundestrainer, als er half, den Abstieg aus der A-Gruppe zu vermeiden.
DEB-Präsident Franz Reindl: „Erich Kühnhackl ist als außergewöhnlicher, dominanter und überaus erfolgreicher Spieler noch immer der prägendste Botschafter des Eishockeys. Er steht unserem Sport immer zur Verfügung, ist mit seiner Erich-Kühnhackl-Stiftung auch immer für den Nachwuchs da, hilft Kindern mit Ausrüstung und gibt Talenten besondere Förderung. Das ist dem Eishockey sehr nützlich und auch ein wertvoller Dienst. Er verdient und hat meinen allergrößten Respekt.
Ich hatte das große Glück, sehr lange mit ihm zusammenzuspielen, das waren immer Highlights für mich – egal ob Weltmeisterschaften oder Olympische Spiele. Neben Olympia 1976 in Innsbruck waren dabei die WM 1983 in Deutschland und Olympia 1984 in Sarajevo, als er Top-Scorer des Turniers wurde, ganz besonders. Das waren herausragende Momente mit einem herausragenden Spieler und sind wunderbare Erinnerungen.
Bei all dem Stress hatten wir als Mannschaft auch immer so viel Spaß, so viel Gaudi. Erich war in der Mannschaft eine akzeptierte Größe und für jeden Scherz zu haben. Von außen wirkt er vielleicht ein bisschen unnahbar, aber, wenn man ihn kennt, weiß man, dass Erich jemand ist, der Vertrauen genießt und zurückgibt.
Erich hatte die Fähigkeit, Spiele ganz alleine entscheiden zu können. Er war einfach so gut, hatte die technischen und körperlichen Fähigkeiten, die Antizipation und das Auge, er scorte, er spielte Pässe – auch mit dem Schlittschuh. Er ist bis heute eine Galionsfigur im deutschen Eishockey. Man verbindet den Namen Kühnhackl einfach mit Eishockey. Er war auch bei der Presse unheimlich begehrt, es gab Situationen, da wartete die Mannschaft fast eine Stunde im Bus auf ihn, weil er draußen noch Interviews gab, so gefragt und belagert war er.
Starallüren waren ihm dennoch fremd. Er hatte nie Skandale, ist trotz seiner Größe, seiner Dominanz immer auf dem Boden geblieben, nie abgehoben, einfach ein normaler Mensch, ein normaler Mannschaftskamerad. Dahingehend können auch die Jungen noch von ihm lernen, das kann man ihnen mitgeben. Erich steht mit beiden Beinen am Boden und hat unserem Sport so viel gegeben, seine Lebensleistung ist für das Eishockey von unschätzbarem Wert.
Eishockey ist sein Lebensinhalt, dem auch seine Kinder verfallen sind. Man kennt ihn überall und er repräsentiert unseren Sport nur positiv. Der gesamte DEB und ich persönlich wünschen Erich Kühnhackl zu seinem 70. Geburtstag nur das Beste, viel Gesundheit und noch viele Jahre Freude an seiner großen Leidenschaft Eishockey.“
Erich Kühnhackl im Stenogramm: geboren am 17. Oktober 1950 in Citice/Tschechoslowakei, 1968 Ausreise während des Prager Frühlings nach Landshut, Vereine: Banik Sokolov/Tschechoslowakei, EV Landshut, Kölner EC, EHC Olten/Schweiz, 211 Länderspiele, wichtigste Erfolge: Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 1976 in Innsbruck, bester Scorer bei der WM 1978 und Olympia 1984, Teilnehmer an drei Olympischen Spielen und zehn Weltmeisterschaften, deutscher Meister 1970, 1977, 1979 und 1983, Bundesliga-Torrekord (83 Treffer in 48 Spielen), Bundesliga-Scorerrekord (155 Punkte), 8-mal bester Scorer der Bundesliga, 1976 Verleihung Silbernes Lorbeerblatt, 1997 Aufnahme in die "Hockey Hall of Fame" des Weltverbandes IIHF, 2000 Wahl zum "Eishockeyspieler des Jahrhunderts"
(DEB/rs)
  
    
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
KREFELD PINGUINE PRÄSENTIEREN SAISON KAMPAGNE 2020/21 „MEIN ZUHAUSE AN DER WESTPARKSTRASSE“

(DEL)  1.200m Asphalt voller Geschichte, Tradition, Lebensfreude und Vielfalt - und mitten drin ein eiskaltes Wohnzimmer. 1936 ist der Eishockeysport in Krefeld, besser gesagt auf UNSERER WESTPARKSTRASSE, dem Epizentrum des Eissports, eingezogen. Seitdem hat sich nicht nur in der Architektur einiges verändert, viel mehr haben Generationen über Generationen Werte und Lebensweisheiten gelebt und weitergetragen. Man vereint auf unserer Straße eine Vielfalt des Krefelder Sports: von Eishockey, Eistanz und -kunstlauf über Eisstockschießen, Fußball und American Football. Yoga-Studio und Reha-Zentrum gehören ebenso zu UNSERER NACHRBARSCHAFT wie die Berufsschulen, die Stadtverwaltung und die Polizeiwache. Hier trifft man auf Familie und Freunde, unzählige Menschen haben genau hier Ihre Heimat oder einen Ort des „nach Hause kommen“ gefunden.
Die Krefeld Pinguine haben, passend zu Ihrem Leitbild FAMILIE, HEIMAT, NÄHE eine Kampagne ausgearbeitet, die ebenso bodenständig und familiär ist wie der Club und seine enthusiastische positiv verrückte Fangemeinschaft. „In den letzten Monaten wurde vieles rund um den Club zukunftsorientiert verändert und die Außendarstellung der Pinguine neu ausgerichtet. Ziel ist und bleibt es aber weiterhin vor allem Verantwortung für den Nachwuchs zu übernehmen, ein Zuhause für Groß und Klein zu schaffen und die Gemeinschaft hier bei uns zu pflegen.“, so Anna Hermanns von den Krefeld Pinguinen. „Besonders zu Corona-Zeiten merken alle, wie sehr wir UNSER ZUHAUSE, unsere Arena und vor allem das Miteinander vermissen. “
Im Zentrum der Kampagne steht die YAYLA ARENA als das ZUHAUSE, komplettiert durch die generationenübergreifende Tradition des Krefelder Eishockeys, alle Verwandten aus dem Eissport sowie die bunte, vielfältige und tolerante Nachbarschaftskultur. Hier kennt man sich, hier mag man sich, hier hilft man einander. Einen ersten Eindruck über dieses bunte Leben UNSERER NACHBARSCHAFT und die Perspektive des Krefelder Eishockeys ist in dem diesjährigen Kampagnentrailer enthalten.
„Wir rufen jeden Einzelnen dazu auf, seinen Teil zum bunten Leben hier auf unserer Westparkstraße beizutragen. Egal ob sportbegeistert oder nicht, egal wie alt oder welcher Herkunft, erzählt uns Eure Geschichten, lasst uns gemeinsam handeln, anderen helfen und vor allem: passt auf Euch und Eure Mitmenschen auf, sodass wir ganz bald wieder UNSER ZUHAUSE mit Emotionen und Leidenschaft füllen dürfen.“ (Fabian Herzog, Leiter Ticketing und Vertrieb.)
(KEV/ah)
  
    
nuernbergicetigers 2020Nürnberg Ice Tigers
Auch Tim Bender wird ausgeliehen

(DEL)  Mit Tim Bender hat ein weiterer Spieler der Nürnberg Ice Tigers die Chance bekommen, vorübergehend in der DEL2 zu spielen. Der 25-jährige Verteidiger schließt sich bis 30. November 2020 den Ravensburg Towerstars an.
„Es freut uns, dass wir einem weiteren Spieler über den Umweg des Leihgeschäfts die Chance bieten können, Spielpraxis zu sammeln. Die Jungs wollen unbedingt spielen, das zeigen alle Gespräche mit ihnen. Am liebsten natürlich für die Ice Tigers, was hoffentlich ab Dezember möglich ist. Wir bedanken uns auch bei den Towerstars und wünschen Tim und dem Team viel Erfolg in den kommenden Wochen“, sagt Ice Tigers-Sportdirektor André Dietzsch.
(NIT/rh)
  
    
DEL2Deutsche Eishockey Liga 2
Zuschauereinschränkungen erfordern Preiserhöhung bei den Livestreams - Unterstützung für den Club: Mehr-Erlös kommt den Teams zugute

(DEL2)  Die Saison 2020/2021 in der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL2) beginnt in wenigen Wochen und die Verantwortlichen der Clubs sowie der Liga haben lange dafür gekämpft. Sie werden weiterhin alles dafür tun, dass am 06. November die Hauptrunde starten kann. Für jeden ist die neue Spielzeit eine Sondersituation und eine extreme Herausforderung. Der Sport soll am Leben gehalten werden und dies erfordert in der derzeitigen Situation Maßnahmen, die leider unumgänglich sind.
Aufgrund der Zuschauereinschränkungen in den DEL2-Arenen haben sich die Gesellschafter der DEL2 auf neue einheitliche Preise für das Streaming-Angebot bei der Sports Trade GmbH (SpradeTV) für die neue Spielzeit geeinigt. Die hohe Wahrscheinlichkeit für einbrechende Zuschauereinnahmen für die Live-Besuche in den Stadien macht diesen Schritt notwendig.
Die Liga und die Clubs bitten um Verständnis und hoffen auf die Solidarität und Unterstützung der Fans. Gerade bei Kapazitätsbegrenzungen ist die Live-Übertragungen eine sehr gute Alternative. „Keiner braucht das Spiel der Lieblingsmannschaft verpassen und gleichzeitig hilft der Fan den Club wirtschaftlich zu unterstützen“, so die beiden Geschäftsführer Marcel Linke und Christian Müller von der Sports Trade GmbH.
Die Buchung einer Partie in der Vorbereitung kostet weiterhin 6,50 Euro. Für die Hauptrunde der Saison 2020/2021 ist ein einheitlicher Preis von 9,90 Euro pro Spiel festgelegt worden. In Absprache mit SpradeTV geht die Erhöhung direkt an die Clubs zum Ausgleich ihrer nicht verkauften Tickets.
Dabei gibt es auch angepasste Paketpreise. Bei einem 10-Spiele-Paket gibt es zehn Prozent Rabatt und ist für 90 Euro zu haben. Auch ein komplettes Heimspiel-Paket oder das individuelle 26-Spiele-Paket wird jeweils zum rabattierten Preis von 205 Euro angeboten. Die Ersparnis liegt bei 20 Prozent. Alle Preise gelten für die Saison 2020/2021.
„Uns ist bewusst, dass dies eine deutliche Erhöhung für die Fans und Zuschauer unserer Spiele ist. Wir haben uns die Entscheidung keinesfalls leicht gemacht. Schlussendlich war eine Preiserhöhung nicht abwendbar. Auch für SpradeTV ist dies ein erhöhter Arbeitsaufwand, nichtsdestotrotz geht der zusätzliche Erlös komplett an den jeweiligen Heim-Club, der die Partie überträgt. Hierfür danken wir Marcel Linke und Christian Müller für die Unterstützung“, erklärt DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch.  
(DEL2/dk)
  
    
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Spielabsage in Bayreuth

(DEL2)  Die für den kommenden Sonntag, 18.10.2020 sowie für Dienstag, 20.10.2020 geplanten Vorbereitungsspiele gegen die Eispiraten Crimmitschau und die Lausitzer Füchse müssen entfallen. Die derzeit in Quarantäne befindlichen Akteure der Bayreuth Tigers wurden, bis auf einen weiteren Fall, alle negativ auf das Coronavirus (Covid-19) getestet. Der einzig positiv nachgetestete Akteur hatte aufgrund der langen gemeinsamen Anreise mit dem erstinfizierten Spieler erheblichen Kontakt, sodass eine Ansteckung zu befürchten war. In Absprache mit dem Gesundheitsamt in Bayreuth müssen die entsprechenden Spieler vorsichtshalber weiterhin in häuslicher Quarantäne verweilen, sodass zum jetzigen Zeitpunkt keine spielfähige Mannschaft auf Seiten der Tigers gestellt werden kann.
Für die Zuschauer, die Tagestickets für diese beiden Spiele erworben haben, werden wir in den nächsten Tagen eine Lösung bekannt geben. So können diese gerne umgeschrieben werden für das Vorbereitungsspiel gegen Dresden oder für das erste Hauptrundenspiel gegen Crimmitschau.
Wenn man aus der ganzen Sache etwas Positives rausziehen möchte, ist es dies, dass diese Situation nun vor der Saison passiert und wir in Abstimmung mit den Behörden eine konstruktive Regelung finden konnten. Zum anderen hat die sofort durchgeführte strikte Nachverfolgung und Anordnung der Quarantäne eine Eindämmung der Erkrankungen auf nur zwei Fälle mit sich gebracht. Alle anderen Spieler, Betreuer, Trainer, Verwaltungsmitarbeiter wurden mit negativem Ergebnis getestet.
Wir bitten um Verständnis für die aktuelle Situation und möchten darauf hinweisen, dass die Gesundheit aller, Spieler, Offiziellen sowie Zuschauern oberste Priorität genießen muss.
(BT/av)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
3:1! Eispiraten schlagen Weißwasser - Zweiter Sieg im Nord-Ost-Pokal

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr zweites Spiel im Nord-Ost-Pokal gewinnen können. Gegen die Lausitzer Füchse setzten sich die Westsachsen vor 500 Fans im Sahnpark mit 3:1 durch und konnten sich somit für die bittere 3:6-Niederlage am Mittwoch revanchieren.
Die Schützlinge von Mario Richer wollten sich nach dem „Hinspiel“ am Mittwoch besser gegen die Lausitzer Füchse verkaufen. Mit den Rückkehrern Lukas Lenk, Dominic Walsh und Mario Scalzo gelang dies zum Start auch wirklich gut. So waren die Eispiraten die griffigere Mannschaft, die das Spiel weitestgehend bestimmte und einige gute Offensivaktionen verbuchen konnte. Es dauerte schließlich trotzdem fast 18 Minuten, bis die Hausherren Kapital aus ihren Chancen schlagen konnten. Im Powerplay geriet André Schietzold nach einem Schnitzer der Füchse-Verteidigung an den Puck und beförderte das Spielgerät sehenswert und ohne Abwehrchance für Carruth in den Knick – 1:0. Sein Gegenüber Mark Arnsperger wirkte hingegen sehr sicher und konnte sich zur Freude seiner Teamkollegen einige Male auszeichnen.
Arnsperger hatte auch im zweiten Durchgang ordentlich zu tun. Die Lausitzer Füchse drückten ordentlich auf die Tube und brachten die Eispiraten immer wieder in Schwulitäten. Schließlich war es Robert Farmer, dessen Schuss von Arnspergers Schoner in den Kasten der Crimmitschauer rutschte. Unglücklich – 1:1 (32.). Das Team von Mario Richer gab aber umgehend eine Antwort. Patrick Pohl bugsierte die Hartgummischeibe nach Vorarbeit von Schlenker und Demmler in den Knick. Die erneute Führung – 2:1 (33.)! Die Westsachsen blieben fortan wieder das spielbestimmende Team, ohne daraus einen Ertrag erzielen zu können.
Auch im Schlussabschnitt blieben die Eispiraten das Team, welches das Heft des Handelns in der Hand hielt und gegen die Weißwasseraner noch einmal ordentlich Betrieb machte. Mario Scalzo war es letztlich, der in der 55. Spielminute da stand, wo ein Stürmer stehen muss. Der eigentliche Verteidiger, der heute im Angriff ran durfte, nutzte einen Rebound, nachdem Mathieu Lemay mit seinem Schuss noch an Mac Carruth scheiterte. Es blieb trotz weiterer Chancen auf beiden Seiten letztlich beim 3:1-Erfolg der Eispiraten, die somit den zweiten Sieg im dritten Nord-Ost-Pokal-Spiel feierten.
(EC/af)
  
    
dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Eislöwen unterliegen Piranhas

(DEL2)  Im zweiten Spiel des Nord-Ost-Pokals haben die Dresdner Eislöwen am Freitagabend gegen die Rostock Piranhas eine überraschende Niederlage kassiert. Gegen den Oberligisten setzte es eine 2:3-Pleite. Alexander Dotzler und Steve Hanusch fehlten auf Dresdner Seite. Toni Ritter kehrte ins Aufgebot zurück und durfte die Eislöwen als Kapitän anführen.
Die Partie vor 578 Zuschauern begann verhalten. Beide Mannschaften brauchten ein paar Minuten, um ins Spiel zu finden. Die Eislöwen erspielten sich ein Chancenübergewicht, ohne aber die große Torgefahr auszustrahlen. Kevin Lavallée besorgte schließlich die Führung für die Dresdner in der 14. Minute.
Im zweiten Drittel begannen die Eislöwen in Überzahl, anders als vor einer Woche in Crimmitschau konnten sie im Powerplay aber nicht überzeugen. Ob in Überzahl oder bei Fünf gegen Fünf, es kam zu wenig vom Team von Trainer Rico Rossi und so trafen die Gäste zum Ausgleich. Tom Pauker netzte in der 30. Minute zum 1:1 ein. Die Eislöwen verpassten danach trotz eineinhalb Minuten doppelter Überzahl erneut in Führung zu gehen.
Das Rossi-Team startete aber gut ins den Schlussabschnitt. In der 42. Minute fälschte Nick Huard einen Schuss von Tom Knobloch mit dem Schlittschuh ins Rostocker Tor ab. Nach Sichtung des Videobeweises gaben die Schiedsrichter den Treffer aber nicht. Kurz darauf zählte ein Dresdner Treffer aber. Nach schöner Vorarbeit von Toni Ritter erzielte Vladislav Filin das 2:1 (44.). Die Freude hielt aber nicht lange. Filin musste auf die Strafbank und hatte gerade Platz genommen, da stand es 2:2. Filip Stopinski (46.) traf zum Ausgleich. Es kam noch dicker aus Eislöwen-Sicht. August von Ungern-Sternberg brachte die Gäste in erneuter Überzahl in Führung (49.). Die Schlussoffensive der Blau-Weißen brachte keinen Erfolg.
Rico Rossi, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir haben kein gutes Spiel geliefert, haben uns zu viele technische Fehler geleistet. Meine Jungs hatten zwar die Spielkontrolle, aber wir waren zu unkonzentriert vor dem gegnerischen Tor.“
(ESCD/ka)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
Joker müssen sich im DEL2 Vergleich mit den Steelers 5:4 n.V. geschlagen geben

(DEL2)  Heute stand für die Mannschaft von Trainer Rob Pallin das erste Spiel des Get-Ready-Cup auf dem Programm. Dabei traten die Joker beim DEL2 Ligakonkurrenten Bietigheim Steelers an. Bei den Jokern mussten Jan Bednar und Joey Lewis passen. Beide können eventuell aber am Sonntag beim Rückspiel in Kaufbeuren schon wieder mit dabei sein. Dafür war heute Youngster Markus Schweiger im Aufgebot. Das Tor hütete Stefan Vajs.
Die Steelers legten in ihrem ersten Heimauftritt gleich ein hohes Tempo an den Tag und kamen nach wenigen Augenblicken schon zu einer ersten gefährlichen Aktion vor dem Kasten von Stefan Vajs. In der zweiten Spielminute schlug die Scheibe dann auch schon zum ersten Mal im Tor der Joker ein. Die Hausherren nutzten einen Fehler der Kaufbeurer Defensive in der eigenen Zone eiskalt aus. Norman Hauner legte vor dem Tor quer zu C. J. Stretch und dieser musste nur noch zum 1:0 einschieben. Die Fehlerquote der Kaufbeurer Verteidiger bleib aber weiter hoch. So scheiterte Riley Sheen frei vor Stefan Vajs und auch Norman Hauner scheiterte am Kaufbeurer Schlussmann. Die Wertachstädter nutzten dann ihr erstes Powerplay nach fünf Minuten durch John Lammers zum 1:1 Ausgleichstreffer. Die Vorlagen lieferten Tyler Spurgeon und Daniel Oppolzer. Nur wenige Sekunden später brachte Max Oswald mit seinem ersten Treffer bei den Profis die Joker mit 1:2 in Front. Das Eigengewächs des ESVK fälschte dabei einen Schuss von Fabian Koziol unhaltbar für Cody Brenner in den Kasten ab. Das Spiel wog dann hin und her. Die Joker mit der vielleicht etwas besseren Spielanlage, dafür aber auch mit der deutlich höheren Fehlerquote an der offensiven blauen Linie. In einem weiteren Powerplay für die Rotgelben hatten Patrick Reimer und John Lammers dicke Chancen auf einem weiteren Treffer. Während Stefan Vajs einen Konter von Alexander Preibisch gekonnt entschärfte. Sami Blomqvist scheiterte später noch mit einem gewaltigen Schlagschuss an der Latte. Ein weiterer Fehler in der offensiven Zone brachten den Steelers dann in Minute 18 den Ausgleichstreffer. Benjamin Zientek musste nach einem zwei auf eins Konter nur noch einschieben, aber das sollte es noch nicht gewesen sein. Ein weiterer Abspielfehler und ein durcheinander vor dem Tor von Stefan Vajs, nutzte Calvin Pokorny aus dem Gewühl heraus, zum 3:2 Führungstreffer für die Bietigheimer. Die Joker machten sich mit ihren dicken Fehlern also ein besseres Ergebnis nach 20 Minuten, auch ein wenig selbst kaputt.
Das zweite Drittel war deutlich ereignisarmer wie der erste Durchgang. Trotz alle dem hatten beiden Torhüter viel tun. Diese Mal schlugen die Joker aber mit ihrer ersten Torchance eiskalt zu. Alex Thiel fand den vor dem Tor stehenden Tyler Spurgeon und dieser hatte keine Mühe, die Scheibe aus kurzer Distanz zum 3:3 Ausgleichstreffer zu versenken. Die Joker standen nun Defensiv deutlich stabiler wie noch im ersten Anschnitt und hatten wiederum eine kleine optische Überlegenheit, die Hausherren wiederum, konterten oftmals gefährlich. Stefan Vajs im Kasten der Wertachstädter hatte aber alles im Griff und ließen vorerst keinen Treffer mehr zu. In der Offensive hatten u.a. Branden Gracel, Tyler Spurgeon und Sami Blomqvist gute Möglichkeiten auf den vierten Treffer für die Kaufbeurer. Diesen besorgte dann aber Fabian Koziol in der 38. Spielminute, und dies auf eine etwas kuriose Art und Weise. Der ESVK Verteidiger brachte die Scheibe noch vor der blauen Linie in die Richtung von Steelers Keeper Cody Brenner und dieser ließ die sich leicht absenkende Scheibe, unglücklich durch die Hosenträger über die Linie rutschen. Direkt nach dem Treffer zum 3:4 hatte Tyler Spurgeon noch eine gute Chance, die Führung der Rotgelben auszubauen. Er scheiterte jedoch, aus einem etwas zu spitzen Winkel, knapp.
Das letzte Drittel war lange spannend. Leider verlor den ESVK nach Max Lukes im zweiten, auch noch Sami Blomqvist zu Beginn des dritten Drittels verletzungsbedingt, so dass Coach Rob Pallin seine Reihen erneut umstellen musste. Dies machte sich dann auch ein wenig in der offensiven Durchschlagskraft bemerkbar. Chancen für einen weiteren Treffer hatten die Kaufbeurer aber durchaus. Patrick Reimer hatte zwei dicke Dinger auf dem Schläger. Die Nummer 37 der Joker scheiterte einmal aus dem hohen Slot heraus hauch dünn und bei einem Konter in Unterzahl, an der Schulter von Cody Brenner und der Latte. Auf der Gegenseite musste Stefan Vajs dann in Minute 55 ein Geschoss von Riley Sheen zum 4:4 Ausgleichstreffer passieren lassen. Der Kanadier hatte im Powerplay deutlich zu viel Platz und ließ sich diese Chance dann nicht nehmen. Beide Mannschaften hatten in den letzten fünf Minuten noch die Chance das Spiel zu entscheiden, was aber nicht gelingen sollte. Somit ging es in die Verlängerung. Dort trafen die Hausherren bei einer angezeigten Strafe und somit mit einem Mann mehr auf dem Eis, zum 5:4 Siegtreffer. Max Renner überwand Stefan Vajs dabei mit einem platzierten Schuss von der blauen Linie. Wobei dem Kaufbeurer Torhüter die Sicht versperrt war.
Trainer Rob Pallin zum Spiel: "Das erste Drittel war leider sehr fehlerhaft. Die weiteren 40 Minuten waren aber recht ordentlich und wir haben besseres Eishockey gespielt. Es war natürlich etwas ärgerlich, dass wir Max Lukes und Sami Blomqvist während des Spieles verletzungsbedingt verloren haben, nach dem uns vor dem Spiel schon Joey Lewis und Jan Bednar ausgefallen sind. Das Spiel war trotzdem sehr aufschlussreich für mich, ich habe einige Dinge gesehen, an denen wir definitiv noch arbeiten müssen."
(ESVK/pb)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
Thomas Greilinger fehlt dem DSC auf unbestimmte Zeit

(OLS)  Hiobsbotschaft für den Deggendorfer SC: Thomas Greilinger wird krankheitsbedingt bis auf weiteres fehlen.
Letzte Gewissheit brachten Untersuchungen, die im Laufe der Woche durchgeführt wurden. Nachdem Greilinger bereits am vergangenen Wochenende beim Vorbereitungsspiel gegen Crimmitschau pausieren musste, haben sich die schlimmsten Befürchtungen der Verantwortlichen nun bestätigt. Aufgrund einer Erkrankung wird Thomas Greilinger auf unbestimmte Zeit fehlen.
Der Deggendorfer SC wünscht dem Greile gute Besserung und hofft auf eine baldige Rückkehr seines Topscorers.
Wichtig zu erwähnen, dass es sich nicht um eine Erkrankung in Zusammenhang mit dem Corona-Virus handelt.
(DSC/tt)


deggendorferscDeggendorfer SC
Kurzfristiger Test gegen DEL2-Team: DSC am Sonntag in Bad Tölz

(OLS)  Recht kurzfristig konnte ein weiterer Testspielgegner gefunden werden. Am Sonntag, 18.10.2020 tritt der Deggendorfer SC in Bad Tölz an.
Nachdem das für den Sonntag geplante Testspiel gegen die Black Hawks aus Passau abgesagt werden musste, hat der DSC kurzfristig höherklassigen Ersatz gefunden. Nach den Spielen gegen Crimmitschau und Landshut testet das Team von Coach Henry Thom erneut gegen einen Gegner aus der DEL2.
Nachdem sich zuletzt auch noch der US-Amerikaner Shawn Weller entschieden hat, in der aktuellen Situation nicht nach Deutschland zurückzukehren, scheint der Kader der Löwen noch nicht komplett. Die Mannschaft von Trainer Kevin Gaudet ist aber trotzdem qualitativ so gut besetzt, dass es abermals ein echter Härtetest für den DSC werden dürfte.
Spielbeginn ist um 17 Uhr. Die Partie kann auf Sprade-TV live verfolgt werden.
(DSC/tt)


deggendorferscDeggendorfer SC
Deggendorfer SC muss im Niederbayernderby
viel Lehrgeld zahlen


(OLS)  Nach den vielversprechenden Auftritten gegen die Eispiraten 
Crimmitschau musste der Deggendorfer SC am Freitagabend im 
Geisterspiel gegen den EV Landshut viel Lehrgeld zahlen: Mit 2:9 
siegte der niederbayerische Zweitligist in Deggendorf.
Die Gäste aus Landshut legten gleich zu Beginn los wie die Feuerwehr. 
Angeführt von Nationalspieler Felix Schütz ließ speziell die erste 
Formation der Landshuter bereits früh ihr Können aufblitzen. In der 
vierten Minute traf Zach O'Brien auf Vorlage von Schütz zur frühen 
Gästeführung. Die Landshuter waren in dieser Anfangsphase klar Herr im 
Ring und konnten durch Mühlbauer  (6.) und Brandl (7.) früh auf 0:3 
stellen. In der Folgezeit kamen die Hausherren etwas besser in die 
Partie und verkürzten in der 15. Spielminute durch einen Hammer von 
Andreas Gawlik zum 1:3. Doch die Gäste zeigten sich unbeeindruckt und 
wenige Sekunden vor der ersten Drittelpause erhöhte erneut O'Brien zum 
1:4.
Ein Blitzstart gelang dem Zweitligist dann auch im zweiten Drittel. 
Erst wenige Sekunden waren gespielt, da schickte Schütz seinen 
Sturmkollegen Marcus Power auf die Reise und dieser ließ Raphael 
Fössinger im DSC-Tor keine Abwehrmöglichkeit. In der 26. Minute dann 
ein Überzahlspiel für die Mannschaft von Henry Thom und prompt viel 
der Anschlusstreffer. Chase Schaber traf mit einem satten Schuss 
direkt in den Winkel. Knapp zwei Minuten später jedoch der nächste 
Nackenschlag für den DSC als Zach O'Brien – erneut bedient von Felix 
Schütz – seinen Hattrick komplettierte. Mit einem 2:6 ging es hinein 
in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild. Der Zweitligist 
aus Landshut war weiterhin klar tonangebend und konnte das Ergebnis 
durch Treffer von Mühlbauer (42.), Palka (51.) und Kronthaler (54.) 
auf 2:9 stellen.
Nach einer intensiven Trainingswoche und dem Spiel gegen den EV 
Landshut steht am Sonntag für die Mannschaft von Trainer Henry Thom 
der nächste schwere Test an. Auswärts trifft der DSC um 17 Uhr auf die 
Tölzer Löwen.
(DSC/mh)
  
    
lindau islandersEV Lindau
EV Lindau Islanders mit Heimspielserie im November / Neuer Spielplan veröffentlicht – Saisonauftakt der Eishockey-Oberligisten in Höchstadt

(OLS)  Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) hat am Mittwoch, 14. Oktober, den neuen Spielplan der Saison 2020/2021 der Oberliga Süd veröffentlicht.  Die EV Lindau Islanders starten am Freitag, 6. November, um 20 Uhr mit einem Auswärtsspiel beim Höchstadter EC in ihre fünfte Oberliga-Spielzeit. Danach folgen sechs Heimspiele in Serie für die Mannschaft von EVL-Headcoach Gerhard Puschnik. Nach den bisherigen Planungen des DEB soll die Hauptrunde, die als Einfachrunde mit Hin- und Rückspiel ausgetragen wird und an der insgesamt 13 Klubs teilnehmen werden, zum 17. Januar beendet sein. Um den straffen Terminplanung einhalten zu können, werden Spieltage teils auch dienstags ausgetragen.  Wie gewohnt, beginnen die Heimspiele der Islanders unter der Woche um 19.30 Uhr, an Sonntagen wird das erste Bully um 18 Uhr erfolgen.
Nach dem Saisonauftakt im mittelfränkischen Höchstadt gastieren mit Landsberg (8. November), Deggendorf (10. November), Weiden (15. November), Riessersee (17. November), Rosenheim (20. November) und Füssen (22. November) gleich sechs starke Ligakonkurrenten in Folge in der Lindauer Eissportarena. Sascha Paul beschreibt den Saisonstart so, „Ich freue mich sehr darauf, wenn es dann endlich losgeht. Die sechs Heimspiele am Stück sind zwar etwas ungewöhnlich, für uns sehe ich darin aber momentan, weder einen Vorteil noch einen Nachteil.“
Während der Advents- und Weihnachtszeit sowie zum Jahreswechsel kommen die Fans und Zuschauer der EV Lindau Islanders in den Genuss mehrerer Highlights. Am Nikolaustag (Sonntag, 6. Dezember) kommen die Memminger Indians zum Derby nach Lindau, eine Woche später (13. Dezember) beginnt mit dem Rückspiel gegen Höchstadt in der heimischen Eissportarena, schon die Rückrunde der Hauptrunde. Die Aufsteiger vom EHF Passau Black Hawks gastieren am 28. Dezember am Bodensee, der Deggendorfer SC am 3. Januar.
Spielmodus Oberliga Süd 2020/21:
Die Oberliga Süd trägt zunächst 26 Spieltage bis zum 17. Januar 2021 aus, im Anschluss folgen die Meisterrunde bzw. eine Verzahnungsrunde mit der Bayernliga vom 22. Januar 2021 an. Ab dem 19. März 2021 beginnen die Playoffs in der Oberliga Süd mit der ersten Runde im Modus „best-of-seven“.
In der Folge werden zunächst die Oberliga-Meister der Staffeln ausgespielt bis spätestens 27. April 2021. Der potenzielle Aufsteiger in die DEL2 wird ab dem 30. April 2021 gesucht. Ob dies in einer „best-of-three“- oder „best-of-five“-Finalserie geschieht, wird je nach Eisverfügbarkeit entschieden, da diese Serie maximal bis zum 9. Mai 2021 andauern könnte.
Die Qualifikation für die Oberliga Süd erlangen die besten vier Teams der Verzahnungsrunde mit der Bayernliga, die in einer „best-of-five“-Playoff-Runde ausgespielt werden.
Der Hauptrunden-Spielplan der Eishockey-Oberliga Süd steht online unter:
www.deb-online.de/ligen/oberliga-sued/spielplan/
(EVL/cs)
  
    
selberwoelfeVER Selb
Fünf Männer – EINE Leidenschaft / Bild-Eis-Licht-Musik-Nebel – Die geballte Kompetenz - Tobias Ernstberger, Florian Ertl, Sven Reichsten, Sven Viehmann und Leo Zier begeistern akustisch und visuell Fans und Spieler

(OLS)  Eishockey ist bekanntlich nicht nur die schnellste und schönste Mannschaftsportart der Welt, Das Hinterherjagen der schwarzen Hartgummischeibe bürgt bekanntermaßen für reichlich Tempo, packende Zweikämpfe und verbitterten Kampf aller Akteure auf dem Eis. Eishockey ist aber mehr als nur eine Sportart. Mittlerweile ist das Drumherum, in neudeutsch Entertainment, nahezu genauso wichtig wie das Treiben auf dem Eis. Zuschauer und Fans wollen unterhalten werden. Neben dem eigentlichen Sport, der natürlich das „Salz in der Suppe ist“ erfolgt die zusätzliche Unterhaltung vorrangig musikalisch. Früher reichte dazu ein Stadionsprecher und vielleicht eine ausgewählte Tormelodie - heute ist es weitaus mehr.
Beim VER Selb zog über die Jahre in diesem Bereich viel Professionalität ein – ein mittlerweile fünfköpfiges Kanzelteam steht in der Verantwortung und sorgt für den passenden Sound zur passenden Szene – ob während des Spieles, als auch in den Drittelpausen. Ab Sonntag, wenn die Wölfe ihr erstes Testspiel gegen den Herforder EV bestreiten, ist auch für die fünf „Kanzel-Jungs“ die in diesem Jahr sehr lang andauernde Sommerpause endlich beendet.
Die Aufgaben des Kanzelteams sind so vielseitig, dass man es kaum erahnen kann. Die Abläufe, um die ganzen Aufgaben für ein Spiel unserer Wölfe zu bewältigen, sind oft mit knappen Aktionen und manchmal mit viel Improvisationstalent verbunden. Jeder ist in einem anderen Bereich Spezialist und bringt sich ins Team ein um den bestmöglichen Erfolg rauszuholen.
Wie seid Ihr alle zu Euren Aufgaben beim Kanzelteam gekommen?
„Florian, Leo, Sven R., Sven V. und Tobias sind auf ganz unterschiedliche Wege zum Team gekommen. Sowohl rein durch Propaganda, durch das Einreichen von Musikvorschlägen, durch Hilfeleistung bei einem Ausfall im Kanzelteam, als auch direkt vom Kanzelteam als Unterstützer angesprochen. Das Team ist so bunt zusammengestellt, dass es auf jede unvorhergesehene Situation schnell und zuverlässig reagieren kann.“
Welche persönlichen Fähigkeiten braucht ihr für Eure Arbeit?
Jeder der Beteiligten musste lachen.
„Man muss grundsätzlich von allem etwas können. Der Bildbearbeitung für den Videowürfel ist vor jedem Spiel sehr viel Zeit zu widmen, Werbung, Geburtstagswünsche oder sonstiges müssen in der richtigen Form eingespielt werden“, so Florian Ertl und Tobias Ernstberger.
„Die Musik zu jedem Spiel bedarf da eher etwas weniger Aufwand, sie wird von Spiel zu Spiel passgenau zugeschnitten. Die Sounds sollen die Stimmung pushen, und die Situationen auf dem Eis untermalen“, so Sven Reichstein und Sven Viehmann.
Auch auf dem Eis muss es laufen und hier ist das Kanzelteam auf die Arbeit von Leo Zier angewiesen, dieser kümmert sich um die Belichtung und den Nebel beim Einlauf der Spieler auf dem Eis. „Hier ist es besonders wichtig, dass die Technik funktioniert und das Equipment mitspielt.“
Was wird bei Eurer ehrenamtlichen Arbeit im Kanzelteam unterschätzt?
„Die Zeit! Jeder der bei einem Spiel Dienst in der Kanzel hat, kommt ca. 2 Stunden vor dem Spiel in die Halle um alles vorzubereiten. Es sind auch „gepflegte Traditionen“ innerhalb unseres Teams, die sich über die Jahre entwickelt haben und die wir natürlich beibehalten wollen, um mit einem guten Gefühl das Spiel visuell und akustisch zu untermalen.“
Gab es bei Euch auch mal peinliche Momente?
Ein Lächeln schweift über die Gesichter des Kanzelteams
„Ja die Technik macht hin und wieder etwas Eigenartiges. Wir hatten einige Situationen, z.B. bei einem Spiel wurde der Feueralarm ausgelöst wegen den Vorbereitungen für den Einlauf unserer Wölfe oder man kommt ausversehen auf die taste des Torjubels.“
Auf was können sich die Fans und Spieler in der hoffentlich bald beginnenden neuen Saison 2020/2021 freuen?
„Das ist doch geheim!“
„Aber wir haben vor die Einlaufmusik zu verändern und nehmen hierfür auch gerne Vorschläge entgegen“, so die beiden Männer am Mischpult, Sven Reichstein und Sven Viehmann.
Welche Hobbys habt neben dem Eishockey noch?
Jeder hat etwas anderes zum Ausgleich neben dem Beruf und Ehrenamt.
„Wandern im Freiraum Fichtelgebirge, Motorradfahren, den familieneigenen Bauernhof betreiben und Eishockey natürlich“
Was wünscht Ihr Euch für die neue Spielzeit?
„Weiterhin so viel Spaß und einen guten Teamzusammenhalt, mehr Bildmaterial, ein neues Introvideo, atemberaubende Choreographien der Fanatics 2003, viele Emotionen und für die Spieler eine sehr erfolgreiche Saison! Lasst es krachen.
Der größte Wunsch ist natürlich, dass wir diese Saison, die nun hoffentlich am 06.11.2020 starten kann, auch so bis zum Ende durchgeführt werden kann. Hoffentlich bleiben alle gesund und wir können tollen Eishockeysport erleben.“
Die Männer des VER-Selb Kanzelteams freuen sich auf eine erfolgreiche und hoffentlich reibungslos verlaufende Saison 2020/2021.
(VERS/up)
  
    
bluedevilsweidenBlue Devils Weiden
Trainingstrikots vom neuen Hauptsponsor

(OLS)  Erstmalig hat der 1. EV Weiden mit der Firma Witron Logistik + Informatik GmbH aus Parkstein in dieser Saison einen Hauptsponsor für seinen Eishockey-Nachwuchs. Witron kooperiert schon seit mehreren Jahren als Partner der Blue Devils und unterstützt nun mit seinem Sponsoring auch die Young Blue Devils. Dieses Sponsoring umfasst auch die Ausstattung von sieben Nachwuchs-Teams mit Trainingstrikots. Diese hatten Personalchef Theo Zeitler sowie Christian Skiefe (Marketing) kürzlich an die EV-Jugend übergeben.
(EVW/se)
  
    
crocodileshamburgCrocodiles Hamburg
Hoher Sieg im ersten Testspiel

(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das erste Vorbereitungsspiel der Saison gegen den Adendorfer EC mit 12:2 (2:1/6:1/4:0) gewonnen. Gegen den Regionalligisten aus Niedersachsen musste Trainer Jacek Plachta auf Vojtech Suchomer, Dominic Steck und André Gerartz verzichten, die mit leichten Verletzungen pausieren mussten. Es blieben drei komplette Reihen, die vor 156 Zuschauern ein müdes erstes Drittel auf das Eis brachten. Die Adendorfer ließen wenig Raum vor dem eigenen Tor und machten es den Crocodiles schwer, in aussichtsreiche Schusspositionen zu kommen. In der 11. Spielminute landete die Scheibe dennoch im Netz. Nach einem Schuss von Tom Kübler verwandelte Neuzugang Max Schaludek den Nachschuss und feierte seinen ersten Treffer im Dress der Krokodile.
Routinier Patrick Saggau gelang in Überzahl das 2:0 (18.), doch die Adendorfer nutzen wenig später ein Missverständnis in der Defensive der Crocodiles zum 2:1 (19.).
Im zweiten Spielabschnitt zeigte die Mannschaft von Jacek Plachta eine deutliche Leistungssteigerung. Michal Bezouska (28./35.), Thomas Zuravlev (30.), Patrick Saggau (30.) und Dominik Lascheit (34./39.) brachten die Gastgeber mit 8:1 in Führung. Die Gäste konnten durch Connor Schulz in Überzahl lediglich Ergebniskosmetik betreiben (40.).
Im letzten Spielabschnitt trieben Thomas Zuravlev (45.), Michal Bezouska (51.), Dominik Lascheit (53.) und Patrick Saggau (59.) das Ergebnis weiter hoch, sodass am Ende ein 12:2-Erfolg für die Crocodiles auf der Anzeigetafel stand.
„Das war wie erwartet. Nach so langer Zeit haben wir uns am Anfang etwas schwergetan. Dann haben wir ein paar Dinge verbessert und die Tore geschossen. Das Ergebnis ist nicht entscheidend. Wir freuen uns, dass wir nach so langer Zeit und zehn Eistrainings wieder ein Spiel bestreiten konnten. In den nächsten Tagen müssen wir noch an unserem Aufbau, am ersten Pass arbeiten“, so Plachta.
Am Sonntag treffen die beiden Mannschaften zum Rückspiel in Adendorf erneut aufeinander.
(CH/tb)
  
    
rostockpiranhasRostocker EC
3:2 - Piranhas triumphieren in Dresden / Der Rostocker Oberligist holt im Nord-Ost-Pokal beim favorisierten Zweitligsten zweimal einen Rückstand auf

(OLN)  Eishockey-Oberligist Rostock Piranhas hat im ersten Spiel des Nord-Ost-Pokals ein kleines Ausrufezeichen gesetzt. Die Norddeutschen setzten sich mit 3:2 (0:1, 1:0, 2:1) beim favorisierten Zweitligisten Dresdner Eislöwen (DEL 2) durch.
Im ersten Drittel waren die Sachsen noch das druckvollere Team, brauchten aber bis zur 14. Minute, ehe sie den starken Leon Meder im REC-Tor überwinden konnten. Kurz vor der Pause traf Sean Morgan nur den Pfosten und verpasste nur knapp den Ausgleich. „Wir kommen langsam besser rein“, sagte REC-Geschäftsstellenleiter Dirk Weiemann.
Und er sollte recht behalten. Die Gäste agierten im zweiten Abschnitt deutlich mutiger und schafften durch Tom Pauker das 1:1. „Nach unserem verdienten Ausgleich war es ein Spiel auf Augenhöhe. Es ging hin und her. Mit etwas mehr Glück können wir sogar in Führung gehen. Leon Meder zeigt bislang eine bärenstarke Leistung im Tor“, so Weiemann.
Zunächst musste der REC jedoch das 1:2 einstecken, brauchte aber nicht lange, um mit dem 2:2 durch Filip Stopinski zu antworten. Doch damit war es nicht genug. August von Ungern-Sternberg gelang mit dem 3:2-Siegtor der zweite Treffer in Überzahl. „Das erste Drittel war noch etwas wacklig. Danach waren wir aber drin. Wir wollten am Ende diesen Sieg mehr und haben es dann auch geschafft. Das macht alles schon Appetit auf die Saison“, sagte REC-Vizepräsident Christian Trems. 
(NNN/at)
  
      
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
erscambergERSC Amberg
Weite Reise ins Oberland - ERSC-Löwen am Sonntag in Peißenberg

(BYL)  Für den ERSC Amberg steht an diesem Wochenende nur eine Partie auf dem Plan. Am Sonntag, 17.30 Uhr, treten die Wild Lions bei den „Eishacklern“ des TSV Peißenberg an – und auf dem Heimweg sollen nach Möglichkeit die Punkte mit im Gepäck sein.
ERSC-Coach Dan Heilman attestiert seiner Mannschaft bislang gute Leistungen und auch den entsprechenden Charakter. Nach drei engen Niederlagen gegen das aktuelle Spitzentrio der Eishockey-Bayernliga sieht der Deutsch-Kanadier sein Team aber schon etwas in Zugzwang: „Gute Leistungen sind erfreulich, aber alleine reichen sie irgendwann nicht mehr. Es ist an der Zeit, dass wir wieder punkten“. Eine ähnliche Situation findet sich bei den Gastgebern aus dem Oberland mit ihrem Trainer Randy Neal. Der 64-jährige ist den älteren Eishockey-Fans in Amberg sicher noch aus seiner aktiven Zeit beim ERV Schweinfurt in den 80er-Jahren bekannt. Seine Trainerstationen waren neben Peißenberg unter anderem noch Landsberg und Dorfen. Mit seinen „Eishacklern“ hatte auch er sehr starke Auftaktgegner, wo zwei Punkte nach einem Sieg in der Verlängerung über Kempten zu Buche stehen. In Buchloe und beim Meister Miesbach gab es trotz guter Leistungen knappe Niederlagen. Am gestrigen Freitag hatten sie in Dorfen anzutreten. Die Partie vom vorigen Wochenende gegen Geretsried wurde wegen eines Coronaverdachts abgesagt, allerdings ergab der Test ein negatives Resultat, weshalb das Spiel gegen Amberg aktuell nicht gefährdet ist. Peißenberg ist ein alteingesessenes Bayernligateam, das in den letzten zehn Jahren regelmäßig um Rang 7 und 8 landete. Positive „Rausreißer“ waren die Spielzeiten 2017 und 2018, wo der TSV sich sogar in der Spitzengruppe (4./5.) positionieren konnte.
Beim ERSC Amberg sieht Dan Heilman trotz einer guten Powerplay-Quote seines Teams noch „Verbesserungsmöglichkeiten vor dem gegnerischen Tor“. Zwar erarbeite man mehrfach gute Konterchancen, aber im Abschluss fehle oft das „letzte Zehntel“. Verzichten muss der Coach auf Stürmer Andreas Hampl, der wegen seiner Spieldauerstrafe in Klostersee diesmal gesperrt ist.
Die Begegnung wird auch über den Sportsender SpradeTV gegen Gebühr übertragen.
(ERSCA/pa)
  
    
buchloheESV Buchloe
Piraten ziehen den Mammuts die Zähne - ESV Buchloe gewinnt gegen Schongau mit 5:1 und bleibt in eigener Halle weiter siegreich

(BYL)  Zu Hause läuft es weiter rund! Der ESV Buchloe hat am Freitagabend auch sein drittes Heimspiel dieser Saison gewonnen. Gegen die EA Schongau siegten die Piraten verdient mit 5:1 (1:0, 2:0, 2:1) und bleiben somit als Tabellenfünfter weiter im oberen Tabellendrittel der Bayernliga. In einer körperbetonten und temporeichen Partie überzeugten die Hausherren erneut mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung und behielten somit auch zurecht die drei Punkte in der Gennachstadt.
Schon im Auftaktdrittel wirkten die Buchloer offensiv deutlich zielstrebiger. Dass es nach 20 Minuten somit nur 1:0 stand, war aus Buchloer Sicht fast schon zu wenig. Doch der starke Schongauer Torwart Daniel Blankenburg, der vor ein paar Jahren auch bereits für die Freibeuter gespielt hatte, verhinderte mit einigen sehenswerten Paraden zunächst einen größeren Rückstand seiner Mannschaft. Lediglich Michal Telesz hatte Blankenburg nach gut sieben Minuten überwinden können, als er sich energisch durchsetzte und halbhoch zum 1:0 Pausenstand traf. Die Mammuts setzten Offensiv zwar das ein oder andere Mal Nadelstiche, doch die aufmerksame ESV-Defensive um den ebenfalls gut aufgelegten Schlussmann Johannes Wiedemann ließ kaum Gefährliches zu.
Der Mittelabschnitt startete dann etwas zerfahrener. Ein bisschen überraschend fiel demnach das 2:0, als Alexander Krafczyk die Führung ausbaute (24.). Auch danach blieben die beiden Torhüter auf der Hut, sodass trotz einiger Chancen keine weiteren Treffer fielen. Größter Aufreger und zugleich eine seltene Kuriosität war anschließend wohl die 32 Minute. Nach einem harten Check von David Strodel gegen einen Schongauer bekamen sich die Spieler etwas in die Haare. Folge der Rauferei war, dass alle zehn Feldspieler für vier Minuten auf die Strafbank wanderten. Mit darunter war unter anderem auch der Torschütze zum 3:0, Maximilian Schorer, der kurz vor der zweiten Pause zu einem für die Buchloer natürlich psychologisch günstigen Zeitpunkt traf. Michal Telesz war mit seinem Alleingang noch an Blankenburg gescheitert, doch Schorer netzte im Nachsetzten zum 3:0 ein (39.).
Und auch der letzte Durchgang begann mit einem weiteren Treffer nahezu optimal für die Gastgeber. Michal Petrak war über die rechte Seite zum Tor gezogen und hatte die Scheibe mustergültig zum 4:0 versenkt (42.). Zwar gelang den Gästen nach 47 Minuten in Überzahl der Anschluss, als Tobias Turner flach zum 4:1 traf. Doch es sollte das einzige Mal an diesem Abend bleiben, dass Buchloes Keeper hinter sich greifen musste. Und so war es einem der besten Spieler auf dem Feld vorbehalten, den Endstand zu besorgen. Michal Petrak, der neben seinem zweiten Treffer schließlich auch noch zwei weitere Tore vorbereitet hatte, umkurvte Blankenburg noch zum 5:1 (59.).
Nach dem nächsten Heimsieg haben die Buchloer somit mittlerweile zehn Punkten auf der Habenseite. Die nächste Möglichkeit das Konto weiter aufzustocken bietet sich dann am Sonntag, wenn es zum Allgäu-Derby nach Kempten geht, die in der Tabelle aktuell einen Platz hinter den Piraten liegen. 
(ESVB/chs)
  
    
ESC KemptenESC Kempten
Sharks bezwingen Gladiators - ESC Kempten gewinnt beim TSV Erding nach einem spannenden temporeichenSpiel mit 5:6 n.V.

(BYL)  Nach dem ersten Sieg am letzten Sonntag gegen Ulm wollten die Kemptener auch aus Erding Punkte mitnehmen. Nach seiner Verletzung aus dem Spiel am letzten Sonntag fehlte Noah Keller, dafür rückte Alessandro Feldmeier ins Team, der sowohl für die 1b als auch die erste Mannschaft spielberechtigt ist.
Im Tor stand erneut Jenny Harß. Während der Woche trainierte Carsten Gosdeck intensiv das Abwehrverhalten um die Anzahl an Gegentreffern zu reduzieren. Von Beginn an prägte hohes Tempo von beiden Teams die Partie. Gleich im ersten Überzahlspiel passte Max Schmidle die Scheibe von rechts vors Tor, und Wayne Lucas vollendete zur Führung in der dritten Minute. Doch es zieht sich weiter wie ein roter Faden durch das Spiel der Sharks, Quasi im Gegenzug erzielte Erding mit der ersten Chance den Ausgleich. Kempten hatte sichtlich Probleme aus der Defensive zu kommen, trotzdem brachte Nikolas Oppenberger sein Team in der fünften Minute erneut in Front. Erding machte nun ordentlich Druck und Jenny Harß musste mehr als nur einmal ihr ganzes Können aufbieten um den Ausgleich zu verhindern. Der fiel aber dann bei einer angezeigten Strafe gegen die Allgäuer doch noch. Zur Pause stand ein für Kempten zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaftes 2:2 auf der Anzeigetafel.
Der zweite Spielabschnitt brachte erneut sehr schnelles Bayernligahockey und stand im Zeichen der Torhüter. Die ersten 10 Minuten die Sharks am Drücker, aber Christoph Schedlbauer im Gladiator Tor hielt sein Team mit überragenden Paraden im Spiel. Ab Minute 30 kippte das Spiel dann zugunsten der Schwarz grünen. Nun konnte sich Jenny Harß immer wieder mit tollen Paraden auszeichnen. Ein Powerplay gegen Drittelende konnte Kempten trotz hochkarätiger Chancen nicht zur erneuten Führung nutzen. Stattdessen traf Erding in der 39.min zur erstmaligen  Führung des Heimteams. Ein unglücklicher Treffer, da der Schuss vom Fuß eines Kemptener Verteidigers ins Tor abgefälscht wurde.
Das letzte Drittel war dann an Spannung nicht zu überbieten. Es ging mit viel Tempo hoch und runter.
In der 45. Minute ein Strafe gegen Kempten. Der erneut zum besten Spieler ausgezeichnete Nikolas Oppenberger absolvierte die kompletten 2 Minuten auf dem Eis und unmittelbar vor Ablauf der Unterzahl hatte er noch die Energie einen Konter zu laufen und eiskalt mit dem 3:3 abzuschließen. Aber wieder folgte die Antwort prompt, 3 Minuten später gingen die Erdinger erneut in Führung. Doch Oppenbergers Energieleistung  zuvor war so etwas wie ein Weckruf an die Mannschaft. Wieder nur 2 min darauf legte er dann blitzsauber das 4:4 durch Maximilian Schäffler auf. Und auch Michel Maaßen wollte seinem Team noch etwas gutes tun, in der 54. Minute brachte er die Sharks wieder in Führung. Die Zeit verann, Kempten hielt den Vorsprung auch in einer erneuten Unterzahl, hatte dann zwei Minuten vor Ende selbst die große Chance in eigener Überzahl den Sack zu zu machen. Aber es kam wie bis jetzt in jedem Auswärtsspiel unmittelbar vor Ende. Die Gastgeber zogen den Torwart und erzielten bei 5 gegen 5 den Ausgleich. Doch dieses Mal war der Willen des Aufsteigers stärker. In der Verlängerung dauerte es nur 51 Sekunden bis Daniel Rau in Überzahl die Scheibe von der blauen Linie zum viel umjubelten Siegtreffer in die Maschen setzte. Kempten konnte somit auch im vierten Spiel in der Bayernliga punkten und zog mit dem Sieg an den Punktgleichen Erdingern (7 Punkte) vorbei auf Platz 6.
(ESCK/th)
  
    
ehcklosterseegrafingEHC Klostersee
EHC Königsbrunn Pinguine – EHC Klostersee 4:6 (1:3, 2:0, 1:3)

(BYL)  Vierter Drei-Punkte-Sieg in Folge für den EHC Klostersee. In der Hydro-Tech-Eisarena bei den Königsbrunner Pinguinen setzten sich die Grafinger in einer hochspannenden und vor allem abwechslungsreichen Bayernliga-Begegnung mit 6:4 durch. Nach einem rundum souveränen und spieltechnisch fast schon erdrückend dominant geführten ersten Spielabschnitt, in dem sich die Gastgeber über einen sehr viel höheren Zwischenstand als dem 3:1 für die Rot-Weißen nicht hätten beklagen können, war das Geschehen plötzlich vollkommen offen. Hatte sich eine gewisse (Nach-)Lässigkeit bereits beim Gegentor abgezeichnet, war die Mannschaft von Dominik Quinlan im zweiten Durchgang nicht wiederzuerkennen. Unnötige Puckverluste, schlampige Pässe im Aufbau und insgesamt einfach zu wenig Laufbereitschaft brachten die Pinguine ins Spiel zurück.
Den 3:3-Ausgleich zum zweiten Pausentee hatten sich die Königsbrunner, die viel Leidenschaft und Moral zeigten, vollauf verdient. Erst in den letzten paar Minuten und nach einer Auszeit kurz nach dem Gleichstand brachte die Truppe um Kapitän Bernd Rische nach davor wenig Ruhe in den Aktionen wieder etwas Struktur in die eigenen Reihen. Erst nach dem 3:4-Rückstand, als man in der 44. Minute nicht schnell genug zurück gekommen und in einen Konter gelaufen war, verließ man sich nicht mehr ausschließlich auf spieltechnische Dinge, sondern nahm den Kampf so richtig an. Belohnt wurde das durch das Viervier knapp acht Minuten vor Spielende. Gröbere Fehler vermeiden und in der eigenen Zone gut stehen, war danach die Devise beiderseits. Mit einem Lattenschuss in Überzahl hatten die Klosterseer angedeutet, die Sache noch in der regulären Spielzeit klar machen zu wollen. Das 5:4 fiel schließlich nach einem schönen Angriff fast über die gesamte Eisfläche. Festgezurrt wurde der Dreier per Empty-net-goal, mit einem Schlenzer in den verlassenen Pinguine-Kasten.
(EHCK/pel)
  
    
ehcpinguinekoenigsbrunnEHC Königsbrunn
Starke Aufholjagd wurde nicht belohnt

(BYL)  Mit einem 4:6 endet die Partie zwischen dem EHC Königsbrunn und dem EHC Klostersee. Nach einer furiosen Aufholjagd hatten die erfahreneren Gäste am Ende das bessere Ende für sich.
Dabei legten die Brunnenstädter zunächst einen klassischen Fehlstart hin. Schon nach 15 Sekunden musste Königsbrunns Goalie Henne das erste Mal hinter sich greifen, nachdem die Gäste aus Grafing einen Blitzstart hinlegten und ihn beim 0:1 schön auskombinierten. Klostersee agierte von Anfang an mit viel Biss und drängte aggressiv ins Königsbrunner Drittel. Bei den Brunnenstädtern ging zunächst nicht viel zusammen. In der 15. Spielminute erhöhte Käfer mit einem sehenswerten Schuss zum 0:2 für die Gäste, und nur zwei Minuten später spielten die Grafinger erneut Goalie Henne zum 0:3 aus. Das Spiel erinnerte schon ein wenig an die letzte Partie in Waldkraiburg, als die Brunnenstädter im ersten Drittel ebenfalls wenig zu melden hatten und mit drei Treffer hinten lagen. Doch noch vor der Pause konnte Königsbrunn den Anschlusstreffer erzielen, dabei legte Daniil Fursa Routinier Dominic Auger schön auf, dieser schoss gekonnt zum 1:3 Drittelendstand ein.
Im Mittelabschnitt zeigte Königsbrunn eine ganz andere Seite und präsentierte sich nun hellwach und aggressiver als in den ersten zwanzig Minuten. Gleich in der 21. Minute konnte Nico Baur das 2:3 erzielen, in der 32. Spielminute fiel dann sogar der Ausgleich durch Marek Rubner. Gästecoach Dominik Quinlan nahm daraufhin eine Auszeit, um seiner Mannschaft den Kopf zu waschen und sie wieder in die Spur zu bringen. Doch bis zum Pausenpfiff fielen keine Treffer mehr.
Auch im letzten Drittel startete Königsbrunn stark und spielte auf Sieg. In der 44. Spielminute konnte Max Arnawa sogar noch die erstmalige Führung zum 4:3 erzielen. Doch die Gäste dachten nicht daran die Partie aufzugeben und erhöhten die Schlagzahl. In der 53. Minuten schaffte Klostersee den Ausgleich, die Partie war nun wieder offen. Königsbrunn spielte zu offensiv und fing sich dann prompt in der 59. Spielminute einen Konter zum 4:5 ein. Auch die Herausnahme von Goalie Henne zugunsten eines weiteren Feldspielers ging nach hinten los, Klostersee netzte noch zum 4:6 Empty Net Goal ein. Die Partie war damit endgültig entschieden.
Die sehr junge Königsbrunner Mannschaft hätte sich am Ende dieses sehenswerten Eishockeykrimis einen Punkt verdient gehabt, doch die starken Gäste aus Grafing zeigten Nervenstärke und holten am Ende mit Routine und Cleverness in der regulären Spielzeit den verdienten Sieg. Damit erobert der EHC Klostersee Tabellenplatz 1 und wird ein gewichtiges Wort um die Bayernliga-Meisterschaft mitreden. Königsbrunn rutscht um einen Platz nach unten und belegt nun den 14. Rang.
EHC-Coach Waldemar Dietrich ärgert sich im Nachhinein über das verschenkte Spiel: „Wir sind natürlich denkbar schlecht gestartet, da haben wir geschlafen. Nach Bullygewinn steht es schon in der ersten Minute 1:0 gegen uns. Auch danach haben wir nicht gut ausgesehen, zum Glück hat die Mannschaft noch vor der Pause das 1:3 erzielt. Im zweiten Drittel haben wir sehr gut gespielt und das auch insgesamt 25 Minuten lang gemacht. Da wurde viel gearbeitet und schöne Tore geschossen. Nach dem Ausgleich folgte sogar noch der Führungstreffer, danach waren wir aber naiv und dachten schon an den fünften Treffer. Durch einen dummen Fehler haben wir das 4:4 bekommen und hätten uns darauf konzentrieren sollen, wenigstens einen Punkt zu holen.Mit viel Glück sogar noch einen zweiten, doch wir waren zu offensiv und haben dann die Scheibe verloren. Klostersee hat uns gnadenlos ausgekontert und dann noch ins leere Tor getroffen. Wir müssen weiter an unseren Fehlern arbeiten so wie jede Woche. Leider haben wir bisher zu wenig Zählbares geholt. Nun wartet am Freitag gleich der nächste dicke Brocken auf uns.“
(EHCK/hp)
  
    
schongauEA Schongau
Offensiv zu harmlos - EA Schongau konnte die Ausfälle nicht kompensieren!

(BYL)  So schnell geht es – hatte der Trainer vor ein paar Tagen noch die Qual der Wahl, konnte die EA Schongau zum Spiel in Buchloe gerade noch 3 Reihen zusammenkratzen.
Unter den zahlreichen Ausfällen mit Roman Tomanek, Matthias Müller und Verteidiger Leo Zink gleich drei Spieler der ersten Formation.
Und die EA Schongau hatte keinen guten Start ins Spiel – immer wieder stand EAS-Goalie Daniel Blankenburg im Brennpunkt des Geschehens.  Aber auch er konnte trotz erneut starker Leistung den Gegentreffer zum 1 : 0 (8.) nicht verhindern mit dem die EAS auch in die erste Pause ging.
Im zweiten Abschnitt hatte sich das Team zwar gefangen, musste aber dennoch das frühe 2 : 0 (24.) hinnehmen.  Kuriosum in der 32. Minute als nach einem harten Check eines Buchloer Spielers  eine Rangelei auf dem Eis entstand und alle auf dem Eis befindlichen Feldspieler pauschal für  2 + 2 Minuten auf die Strafbank geschickt wurden !
Ab dem Zeitpunkt hatte die EAS zwar bessern Zugriff auf das Spiel versäumte es aber selbst aus besten Situationen Kapital zu schlagen. Da waren die Gastgeber klar abgeklärter – und so viel kurz vor der zweiten Pause gar noch das 3 : 0 (39.).
Ähnliches Bild im Schlussabschnitt – Schongau mit den größeren Spielanteilen – Buchloe machte jedoch zwei Treffer (42./ 59.) und lediglich Tobias Turner war es vergönnt die Scheibe im gegnerischen Tor unterzubringen.
Das  zwischenzeitliche 4 : 1 in der 47. Minute war das erste Tor der EAS seit 5 Spieldritteln und offenbart wo  es bei der EAS derzeit hapert – im Abschluss !  
Kurz vor Schluss noch das 5 : 1 (59.)war ohne Bedeutung und doch bezeichnend – es zählen eben nur die Tore!
(EAS/gs)
  
     
schweinfurtmightydogsERV Schweinfurt
Gegnercheck – TSV Erding „Gladiators“

(BYL)  Der Vorjahres-Sechste TSV Erding startete trotz erschwerter Bedingungen solide in die neue Bayernliga-Saison 2019/20. Die Gladiators konnten in ihren ersten vier Auswärtspartien zwei Siege einfahren und belegen aktuell den sechsten Tabellenplatz. Aufgrund von Verzögerungen beim Eishallen-Umbau konnten die Oberbayern in der Vorbereitung nur eingeschränkt trainieren und mussten für die ersten beiden Spiele ihr Heimrecht tauschen. Spielbeginn gegen den TSV Erding ist am Sonntag, den 18. Oktober 2020, um 18:00 Uhr. „Mit den beiden Verstärkungen im Team müssen wir einfach dem Gegner unser Spiel aufdrücken. Wir spielen Zuhause und das werden wir auch zeigen! Drei Punkte sind klar das Ziel!“, blickt Stürmer Tobias Schwab positiv auf das Heimspiel am Sonntag.
(ERVS/mk)
  
    
loewenwaldkraiburgEHC Waldkraiburg
„Haben Charakter bewiesen“ – EHC Waldkraiburg besiegt Tabellenführer Pfaffenhofen

(BYL)  Spitzenspiel in der Eishockey Bayernliga, der Tabellenführer Pfaffenhofen traf auf den EHC Waldkraiburg, der auf dem zweiten Tabellenplatz stand. Am Ende bleibt einem nichts weiter, als die alte Weisheit zu bemühen, die besagt, dass man einfach vorne eins mehr schießen muss, als man hinten kassiert.
Bereits 12 Sekunden nach dem ersten Bully des Spiels durfte sich Pfaffenhofen eine erste Chance auf den Zettel schreiben. Nick Endress fuhr durch die noch schläfrige Löwen-Abwehr und prüfte ob wenigstens Kevin Yeingst wach war – war er. Fulminant ging es zugleich weiter im Spiel. Die erste Minute war noch nicht vorbei, da legt Michail Guft-Sokolov die Scheibe großartig auf Josef Straka, dieser verpasst es jedoch die frühe Führung zu erzielen. Diese fällt in der dritten Minute. Nachdem Christof Hradek auf Seiten der Löwen zuerst noch eine große Chance vergibt, ist es rund fünf Sekunden später Nico Vogl der auf Zuspiel von Bergmann und Trox den Puck im Tor versenken und den Löwen die Führung bescheren kann. Dass die Mannschaft aus der Stadt im Grünen dieses Spiel ernst nahmen, ließ sich auch an Szenen wie dieser festmachen, als Michael Trox in eigener Unterzahl in der elften Minute seinen ganzen Körper benutzt um einen Schuss von Pfaffenhofen abzufangen. Auch wenn dies böse Erinnerungen an das Auswärtsspiel in Pfaffenhofen von letzter Saison weckte, wo sich eben jener Kapitän Trox bei einer Abwehraktion den Finger brach und wochenlang ausfiel, ging dieses Mal alles gut. Dies galt auch für den Spielstand von 1:0, den die Löwen bis in die Pause verteidigen konnten.
Aufgrund vieler Strafen, die der EHC im zweiten Durchgang kassierte, kann man diesen Durchgang guten Gewissens an Pfaffenhofen geben. Auch wenn das erste Tor der „Ice Hogs“ während der einzigen eigenen Strafe und somit in Unterzahl fiel. Wie die Furien kamen sie aus der Kabine, mit 57 Sekunden Reststrafe für Kolesnikov und einem Tor zum 1:1 nach 35 Sekunden. Lange sollte dieser Ausgleich jedoch nicht halten. Nur gut zwei Minuten später traf der Altmeister Josef Straka auf Zuspiel von Mathias Jeske und bescherte den Löwen erneut die Führung an diesem Abend. Dennoch, vier Strafen in diesem Drittel, wovon zwei sogar zu einem 5-gegen-3 zugunsten von Pfaffenhofen führten, zerfuhren das Waldkraiburger Spiel ein wenig und es konnte den Spielfluss des ersten Durchgangs nicht so recht aufnehmen. Dadurch kamen die „Ice Hogs“ vermehrt zu guten Möglichkeiten durch Martens, Felsoci oder Endress, doch Yeingst im Tor des EHC fing so viel er konnte. Dies ging bis zur 39 Minute auch gut. Doch kurz vor der zweiten Pause schlug der Puck erneut im Kasten der Löwen ein. Martens durfte auf Zuspiel von Endress und Fardoe für den 2:2 Pausenstand sorgen.
Der dritte Durchgang gehörte, abgesehen von den ersten Minuten, dem EHC Waldkraiburg. Bereits in der zweiten Minute bediente Christof Hradek seinen Partner Nico Vogl mustergültig, doch dieser verpasst das Tor. Die letzte Strafe der Löwen an diesem Abend ging in der 4. Minute des dritten Drittels an Michael Trox. Diese Strafe nutzte Pfaffenhofen auch prompt für die 3:2-Führung durch Neubauer. Doch nur rund vier Minuten und Chancen durch Straka, Rousek und Bergmann später, egalisieren die Löwen diese Führung. Kein geringerer als Alexander Kanzelsberger, der damit sein erstes Tor für eine Seniorenmannschaft der Löwen erzielt, darf sich nach Pass von Vogl und Hradek in die Liste der Torschützen eintragen. Auch in der Folge belagerten die Löwen das Tor von Philipp Hähl, doch konnten Schüsse von Jeske, Rousek, Guft-Sokolov oder Schmidt nicht im Tor unterbringen. Bis zur 59. Spielminute, als Josef Straka mit all seiner Routine und Übersicht einen Rebound, statt es selbst zu versuchen, an den freien Guft-Sokolov weitergibt, der ihn im Anschluss gekonnt zum 3:4 Endstand im Tor unterbringen konnte.    
(EHCW/aha)
  
    
pforzheim bisons 20191.CfR Pforzheim
Bisons überrennen Eisbären - 7:0 gegen Eppelheim

(RLSW)  Ein klares und in der Höhe verdientes Ergebnis erspielten sich die Bisons sich am Freitag gegen den Konkurrenten aus Eppelheim.
Für einige Akteure der Hausherren war es sicherlich ein besonderes Spiel, ging es doch für einige gegen das alte Team und gegen frühere Mannschaftskameraden.
Die Bisons spielten mit Sebastian Trenholm im Tor, ein schnelles und aggressiv nach vorne orientiertes Eishockey. Beide Mannschaften erarbeiteten sich Möglichkeiten, die Bisons waren aber seit dem ersten Bully das dominierende Team. Trotzdem dauerte es bis zur 14. Minute, bis Routinier Waldemar Viller das erste Tor für seine Bisons erzielen konnte. Auf Zuspiel von Christian Pister und Maurice Pietzka netzte er zum 1:0 ein. Eppelheim verteidigte mit aller Kraft und schaffte ohne es ohne weiteren Gegentreffer in die erste Pause.
Die Goldstädter hatten sich für den zweiten Durchgang mehr vorgenommen und zeigten dies bereits nach weniger als zwei gespielten Minuten. Steffen Bischoff gelang nach Vorlage von Jonas Breier und Marius Lorenz das 2:0. Keine drei Minuten später fiel das 3:0 in Überzahl. Marc Hemmerich fand die Lücke zwischen den Eppelheimer Pfosten und netzte nach Zuspiel durch Maurice Pietzka ein. Gut zehn Minuten sollte es torlos bleiben bis Marius Lorenz das Ergebnis für die Hausherren weiter in die Höhe schrauben durfte. Ein präzises Zuspiel von Marc Hemmerich fand seinen Weg ins Tor der Gäste (4:0). Der kurze Zeit später erklingende Pausengong rettete die Eisbären vor weiteren Treffern.
Das letzte Drittel sollte erneut den Bisons gehören. Man hatte zu keiner Zeit das Gefühl, man würde einen Gang runter schalten. Ganz im Gegenteil, die Mannschaft von Coach John Kraiss spielte weiter ihr System und traf schon nach wenigen Minuten zum 5:0. Drei Minuten hielt die Gegenwehr der Eisbären bis Maurice Pietzka sich feiern lassen durfte. Ein überragend aufgelegter Marc Hemmerich assistierte erneut und machte in dieser Szene seinen vierten, von insgesamt fünf Punkten. Einen weiteren Assist steuerte Waldemar Viller bei. Damit war aber noch lange nicht Schluss. In der 46. agierten die Bisons in Unterzahl, schafften es aber sich zu befreien und erneut Marc Hemmerich und Christian Pister, bedienten Steffen Bischoff, der daraufhin das 6:0 für die Bisons erzielen konnte. Fünf Minuten vor dem Ende setzten die Bisons den letzten Punkt des Abends. Wiederum Marc Hemmerich, diesmal mit Steffen Bischoff, assistierten beim 7:0 für den Torschützen Miroslav Vasilev.
Damit war auch der letzte Widerstand der Eisbären gebrochen und die Bisons durften sich als verdiente Sieger feiern lassen.
(CFRP/im)
  
      
    

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dinslakenerkobrasDinslakener EC
Kobras unterliegen in Neuss

(RLW)  Die Generalprobe Teil 1 für den anstehenden Saisonauftakt ist missglückt: Am gestrigen Abend unterlagen die Dinslakener Kobras beim Ligakonkurrenten Neusser EV verdient mit 4:6 (1:1; 1:2; 2.3). Die Gründe für diese Niederlage sind vielschichtig: Fehlende Durchschlagskraft vor des Gegners Tor, ein unaufgeräumtes Defensivverhalten und individuelle Fehler standen an diesem Abend einer hohen Effizienz beim Toreschießen und einer starken Torhüterleistung des Neusser Neuzugangs Markus Endress gegenüber. Die Kobras hatten über die gesamte Spielzeit deutlich mehr Spielanteile und Tormöglichkeiten, konnten diese aber nicht in Treffer ummünzen. Kurz und gut: Sie waren spielbestimmend, aber nicht dominant.
Im ersten Abschnitt hätten die Weichen eigentlich schon für einen Sieg der Giftschlangen gestellt sein müssen, doch man übertraf sich im Auslassen glasklarer Torchancen.  Und dann passiert das, was in solchen Situationen immer passiert: Bei einem Konter der Hausherren fehlte in der Verteidigung die Zuordnung und ausgerechnet Jason Popek, der Kanadier in Diensten des NEV, wurde von den Giftschlangen völlig übersehen. Der nutzte dann den kleinen Raum, den ihm Ken Passmann in dieser Situation zuließ, um seine Farben in Führung zu bringen.
Eine eigene Strafe brachte die Vanek – Truppe wieder zurück in die Begegnung. Ein wieder genesener Martin Brabec schnappte sich an der roten Linie das Spielgerät, tanzte sich durch 2 Neusser Verteidiger und narrte auch den Schnapper des NEV zum verdienten 1:1 – Ausgleich. Ja, der Tscheche in Diensten der Kobras war wieder mit dabei. Verzichten musste Coach Vanek dafür auf dessen Sturmkollegen Martin Beneš und Dennis Appelhans aus verschiedenen Gründen, sodass der Dinslakener Übungsleiter die Reihen mal wieder umstellen musste. Zudem fehlte in der Verteidigung Petr Macaj.
Die personellen Abwesenheiten sind allerdings nur der Chronistenpflicht geschuldet. Auch ohne diese Drei hätten die Dinslakener gestern eigentlich als Sieger das Eis verlassen müssen.
Im weiteren Verlauf konterten sich die Hausherren eine 3:1 – Führung heraus. Ein ums andere Mal dürfte sich Ken Passmann im Stich gelassen gefühlt haben. Dennoch schafften es die Gäste, den 2-Tore Rückstand durch Überzahltreffer von Jerome Baum und Moritz Hofschen zu egalisieren.
Auch das 4:3 durch Jason Popek konnte noch einmal ausgeglichen werden: Ebenfalls in Überzahl, ebenfalls durch einen Verteidiger: Niklas Clusen.
Zwar blieb den Giftschlangen nach dem Führungstreffer durch den kanadischen Neuzugang Jesse Healy in der 51. Minute ausreichend Zeit, den Ausgleich wiederherzustellen, doch ausgerechnet jetzt funktionierte dieses Vorhaben nicht. Im Gegenteil:  Holger Schrills schoss in der 54. Minute für seinen NEV eine weitere 2-Tore-Führung heraus, auf die die Kobras bis zum Schluss keine Antwort mehr fanden.
Sehr treffend analysierte Dinslakens Kapitän Sven Schiefner die Partie: „Wir hatten es selbst in der Hand, die Begegnung zu gewinnen, doch was wir allein im ersten Abschnitt an 100%-igen Torchancen ausgelassen haben, war schon der Wahnsinn. Auf Neusser Seite hätte sich keiner beschweren dürfen, wenn es nach den ersten 20 Minuten 6 - 8:1 für uns gestanden hätte. Das zieht sich schon so durch die letzten Spiele. Bei einigen von uns herrscht derzeit Ladehemmung. Ich hoffe, dass sich das bald legt. Leider sind wir auch eine Mannschaft mit einigen Kopfmenschen, die sich dann so etwas sehr zu Herzen nehmen und bei denen es dann erst recht nicht läuft wie gewünscht. Aber auch diese Phase werden wir überwinden, davon bin ich überzeugt.
Leider hatte dann gestern Abend auch noch die Defensivarbeit viel Luft nach oben. In diesem Bereich waren wir sehr unkonzentriert und haben den Gegner immer wieder zum Toreschießen eingeladen, was sie dann auch dankend angenommen haben. Dies alles hat dann in Summe einfach nicht für einen Sieg gereicht. Auch dass zwei von drei Akteuren aus der ersten Reihe gefehlt haben, soll hier nicht als Entschuldigung herhalten. Wir hätten das Spiel auch so gewinnen müssen.
Alles in allem war es eine verdiente Niederlage, die ich allerdings auch nicht zu hoch bewerten würde. Was uns im Moment fehlt, ist, dass wir uns selbst belohnen. Dann lässt man auch nicht so schnell die Köpfe hängen. Wir sind zwar heute ziemlich geknickt, doch ansonsten ist die mannschaftliche Geschlossenheit in Takt und die Stimmung im Team ist gut. Wir versuchen es am Sonntag besser zu machen und vor heimischem Publikum dann auch einen Sieg einzufahren“.
(DEC/pdk)
  
   
neusserevNeusser EV
NEV ringt Kobras nieder

(RLW)  Ein kleines Ausrufezeichen setzte das Team von Trainer Sebastian Geisler im ersten der zwei Wochenendduellen gegen die Dinslakener Kobras. Trotz des Fehlens von drei Verteidigern setzten sich die Neusser mit 6:4 gegen favorisierte Gäste durch. Torhüter Markus Endres und Stürmer Jesse Healy feierten einen erfolgreichen Einstand im Neusser Trikot.
Ergebnisse sind in Testspielen zweitrangig. Auch das gestrige Duell gegen Dinslaken bildete da keine Ausnahme, und dennoch hatte die Partie nicht den Charakter eines Freundschaftsspiels. Die Gäste aus Dinslaken hatten bereits vor dem Wochenende die Bedeutung des Doppeltests als ihre Generalprobe für den Meisterschaftsbeginn herausgestellt, da beide Teams am 6.11. erneut aufeinandertreffen. Und so entwickelte sich eine rassige und im weiteren Verlauf phasenweise auch hitzige Partie, in der sich beide Seiten nichts schenkten. Während Gäste-Torhüter Ken Paßmann bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte von den Neusser Fans herzlich begrüßt wurde, feierte beim NEV Neuzugang Markus Endres sein Debüt im Gehäuse. „Ich mag es, wenn ich gut beschäftigt werde und mich beweisen kann“, hatte der 19-Jährige vor der Partie gesagt. Dieser Wunsch sollte erfüllt werden, denn Endres bekam frühzeitig die Gelegenheit, sein Team vor einem Rückstand zu bewahren. Nach der Führung durch Jason Popek (4.) gelang Dinslakens Brabec mit einem Unterzahlkonter der Ausgleich (8.), weitere Gegentreffer ließ der junge Förderlizenz-Torhüter im ersten Abschnitt jedoch nicht mehr zu. „Wir haben uns erfolgreich in die Partie hineingekämpft“, freute sich NEV-Coach Geisler nach der Partie für sein Team, das ab dem zweiten Drittel auf Augenhöhe mit den Gästen agierte. Diese mussten auf ihren Tschechen Martin Beneš verzichten, hatten ansonsten aber alles dabei, was Rang und Namen hat. Anders der NEV, der inklusive Gastspieler Emanuel Beckford gerade einmal drei gelernte Verteidiger einsetzen konnte. Frei nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“ schloss auch Maximilian Stein einen Unterzahlkonter erfolgreich ab und brachte sein Team erneut in Führung (31.). Eine Schrecksekunde gab es kurz danach, als Marc Sprengnöder nach einem Bandencheck minutenlang liegenblieb, letztendlich aber selbständig den Gang in die Kabine antreten konnte und im letzten Abschnitt sogar wieder aufs Eis zurückkehrte. Nach weiteren Treffern durch Jason Popek (36.) und Moritz Hofschen (40.) stand es da bereits 3:2. Bis zur 46. Minute gelang den Kobras durch Jerome Baum und Niklas Clusen sogar der Ausgleich zum 4:4, Jason Popek hatte dazwischen seinen dritten Treffer an diesem Abend nachgelegt. Bei einer Auszeit zehn Minuten vor der Schlusssirene fand Sebastian Geisler dann aber scheinbar die richtigen Worte, denn Jesse Healy markierte nur 50 Sekunden später sein Premierentor, dem Routinier Holger Schrills in der 54. Minute Treffer Nummer sechs folgen ließ. Die Kobras zeigten sich zwar weiterhin giftig, doch der starke Markus Endres sicherte mit Unterstützung seiner Vorderleute den Neusser Sieg und wurde nach dem Abpfiff gemeinsam mit Jesse Healy von den Fans gefeiert. Letztgenannter wurde gar zum Anstimmen der „Humba“ aufgefordert, wobei sich dann zeigte, dass das Wort „Ausrufezeichen“ für kanadische Zungen eine schier unüberwindbare Hürde darstellt…
Weiter geht es am kommenden Sonntag um 19 Uhr mit dem Rückspiel in der Dinslakener „Schlangengrube“.
(NEV/db)
  
      
      

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fassberlinFASS Berlin
Favoritensieg im Vereinsduell

(LLB)  Keine großen Probleme hatten die FASS  Berlin Allstars das Vereinsinterne Duell gegen die 1b zu gewinnen. Glatt mit 15:2 (4:0/8:1/3:1) ging dieses Duell an den Favoriten.
Wie schon im Vorjahr trafen beide Teams erneut zum Saisonbeginn aufeinander. Im Gegensatz zum letzten Jahr wollte die 1b aber ein deutlich besseres Ergebnis erzielen. Beide Teams traten mit 16 Feldspielern und sehr gut besetzt an. 
Dennis Gembus im Tor der 1b musste als erster eine gute Chance des Gegners vereiteln und das noch in der ersten Minute. Eine Minute später kassierte er das erste Tor, Christopher Krämer brachte die Allstars per Nachschuss in Führung und erzielte damit den ersten Treffer der 40. Landesligasaison. Zwei Minuten später ging es ganz schnell nach vorne und Maxim von Helden erhöhte auf 2:0. Die Allstars gaben weiter den Ton an, der 1b gelang in der Anfangsphase nicht viel. Damon Bonness musste nicht oft eingreifen, war aber zur Stelle wenn dies notwendig war. Im Laufe des 1. Drittels gelang dem Außenseiter ein wenig mehr, die besseren Chancen hatten aber weiterhin die Allstars. Diese waren es dann auch, die den nächsten Treffer des Spiels erzielten, Kapitän Lucien Aicher traf nach 15 Minuten zum 3:0. Zwei Minuten vor der Pause folgte in Unterzahl das 4:0, Niklas Krautz zog nach einem Bullygewinn von der blauen Linie ab und traf zum gleichzeitigen Pausenstand.
Mit einem Powerplay der 1b begann der Mittelabschnitt und hier hatten die Gäste einige gute Schüsse. Ein Treffer gelang aber nicht. Dafür traf erneut Lucien Aicher für sein Team, er verwandelte nach 24 Minuten ganz sicher einen Penalty. Dann aber kam der Außenseiter doch noch zum verdienten Treffer. Konstantin Mathea ging durch und gegen seinen Schuss hoch ins Eck war Damon Bonness machtlos (25.). Dann kamen  Lucien Aichers 47 Sekunden. Gleich zwei Treffer erzielte er in dieser Zeit und schraubte das Ergebnis auf 7:1. Nun wurde es richtig bitter für die 1b. Nach dem 8:1 durch Jörg Müller ging Dario Piroddi ins Tor und kassierte gleich das 9:1 von Jörn Kugler (beide 31.). Niklas Krautz und Lucien Aicher konnten innerhalb von 18 Sekunden zwei weitere Treffer erzielen und zwei Sekunden vor Drittelende traf Jules Thoma zum 12:1.
Die 35 Zuschauer sahen auch im letzten Drittel gut aufgelegte Allstars, die weiterhin schöne Angriffe vortrugen. Die 1b kämpfte, aber zu holen war hier natürlich nichts mehr. Chancen gab es dennoch auf beiden Seiten. Nach 49 Minuten konnte sich auch Denis Karrenbauer in die Torschützenliste eintragen und es stand 13:1. Doch auch die 1b kam noch zu einem weiteren Treffer, Kevin Pfennig traf fünf Minuten vor dem Ende. Der letzte Treffer war das aber noch nicht, eine Minute später hieß es nach einem Treffer von Jörn Kugler 14:2. Und 75 Sekunden vor dem Schlusspfiff erzielte er noch den Treffer zum 15:2-Endstand.
Die Allstars sind gut die Saison gestartet und werden sicherlich wieder oben mitspielen. Das 2. Drittel war für die 1b ein Albtraum, insgesamt waren aber gute Ansätze zu sehen.
Da der Spielplan überarbeitet wird stehen die nächsten Spiele der Teams noch nicht ganz fest. Alle Informationen folgen aber rechtzeitig.
Außerdem spielten heute Berliner Schlittschuh-Club gegen Berliner Schlittschuh-Club 1b Wikinger 3:1 (1:0/1:1/1:0).
(NIS/ns)
  
 
 
 Samstag 17.Oktober 2020 www.icehockeypage.de 
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