Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

          
        
ESC Kempten
(BYL)  Verteidiger Wayne Lucas, der letztes Jahr aus der Oberliga vom EC Peiting zu den Sharks kam, hat seine Zusage für die nächste Bayernligasaison gegeben. In der abgebrochenen Spielzeit konnte der 25-Jährige in 7 Partien ein tor erzielen und zwei weitere Treffer vorbereiten
  
TuS Harsefeld
(RLN)  Der kanadische Torhüter Adam Beukeboom, der letztes Jahr über Serbien den Weg nach Norddeutschland fand, hat nach der ausgefallenen Spielzeit seine Zusage für die kommende Regionalligasaison gegeben
  
Kassel Huskies
(DEL2)  der kanadische Angreifer Ryan Olsen wird die Nordhessen nach nur einer Spielzeit wieder verlassen
  
Weserstars Bremen
(RLN)  Bei den Weserstars geht es weiter Schlag auf Schlag und nun konnte die Verlängerung mit Verteidiger Silvestrs Selickis bekannt gegeben werden. Der 22-jährige Lette, der über intaernationale Erfahrungen verfügt, wird in sein drittes Jahr in Bremen gehen
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Nach drei Jahren im Trikot der Westsachsen wird der kanadische Verteidiger Carl Hudson kein neues Vertragsangebot mehr erhalten
  
ESV Burgau
(BLL)  Bei den Eisbären schreiten die Personalplanungen für die nächste Landesligasaison weiter zügig voran. Als nächstes hat mit Mario Seifert ein wichtiger und offensiv-starker Verteidiger seine weitere Zusage beim ESV gegeben
  
Krefelder EV
(OLN)  Ob der Krefelder EV weiterhin seine U23-Mannschaft für den Spielbetrieb der Oberliga Nord melden kann ist derzeit noch ungewiss. Die GmbH, die für das DEL-Team zuständig ist, muss den im Kooperationsvertrag geregelten Zuschuss an den KEV deutlich reduzieren. Nun werden Sponsoren gesucht, die die Lücke, die etwa 150.000 Euro betragen soll, ausgleichen können. Sollte es nicht gelingen neue Gelder zu akquirieren, wird man wohl keine Oberliga-Mannschaft melden können
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons haben den Vertrag mit Verteidiger Tom Banach, der aus dem Dresdner Nachwuchs letztes Jahr nach Thüringen wechselte, um eine weitere Saison verlängert. Der 20-Jährige hat 22 Spiele für die Drachen absolviert und konnte dabei zwei Assists beisteuern
  
EC Eppelheim 1b
(LLBW)  Der 18-jährige Stürmer Yannic Berbner wird auch in der nächsten Saison wieder für das Landesliga-Team der Eisbären auflaufen
  
TEV Miesbach
(BYL)  Nach seinen zwischenzeitlichem Engagement bei den Starbulls Rosenheim wird Verteidiger-Routinier Josef Frank nun wieder zum TEV Miesbach zurückkehren. Im TEV-Trikot konnte er bis zum Saisonabbruch im 9 Partien ein Tor und acht Assists erzielen
  
Moskitos Essen
(OLN)  Die Wohnbau Moskitos, die eine Rückkehr in die Oberliga Nord anstreben und auch beim DEB gemeldet haben, können weiterhin auf den kanadischen Angreifer Aaron McLeod setzen. Der 32-Jährige, der einst vom Rivalen Herne an den Westbahnhof kam, wird in seine fünfte Saison im Trikot der Stechmücken gehen
  
Hamburger SV
(RLN)  Stürmertalent Henning Schümann, der letztes Jahr aus Übersee zurück nach Deutschland kam und bereits für das Regionalliga-Team vorgesehen war, wird erneut seine Chance erhalten und dem HSV treu bleiben. In der letzten Spielzeit ging er bis zum Saisonabbruch für das DNL-Team der Hanseaten aufs Eis
  
FASS Berlin
(RLO)  Stürmer Jan-Niklas Weihrauch, der vor vier Jahren vom Rivalen ECC Preussen zu FASS Berlin wechselte, bleibt den Akademikern weiter treu. In der abgebrochenen Spielzeit konnte der 24-Jährige in 4 Spielen ein Tor erzielen und ein weiteres vorbereiten
  
EHC Bad Aibling
(BLL)  Verteidiger Lucas Wimmer, der vor zwei Jahren aus Waldkraiburg kam, wird auch in der nächsten Saison wieder für die Aibdogs auflaufen
  
Tilburg Trappers
(OLN)  Die Trappers haben einen Nachfolger für Bo Subr, der künftig bei den Löwen Frankfurt arbeitet, gefunden. David Livingston übernimmt das Kommando an der Bande des mjehrfachen Oberliga-Meisters. Der 58-jährige gebürtige US-Amerikaner und ehemalige niederländische Nationalspieler war zuletzt mehrere Jahre in der höchsten norwegischen Liga bei Mangerlud Star tätig
  
Stuttgarter EC
(RLSW)  Die Rebels wollen in der kommenden Saison auf den Einsatz von Kontingentspielern verzichten, so dass nach Shwan Campbell, der sich den Amberg Wild Lions angeschlossen hat, nun auch die Abgänge von Torhüter Reece Classen und Stürmer Jordan Harding-Bautista feststehen
  
TSV Erding
(BYL)  Stürmer Sebastian Busch, der auch schon im eigenen Nachwuchs spielte, wechselt nach vielen Jahren in der DEL2 vom EV Landshut zu den Gladiators und hat einen Vertrag für die nächsten zwei Jahre unterzeichnet. In der letzten Saison konnte der 28-Jährige für den EVL in 50 Partien 19 Scorerpunkte erzielen
 
Bietigheim Steelers
(DEL)  Neben Alexander Preibisch und Neuzugang Jimmy Martinovic stehen auch die jungen Talente Robert Kneisler, Fabjon Kuqi und Fabian Ribnitzly im neuen Mannschaftskader. Mit weiteren personellen Entscheidungen ist aber wohl ert nach der Lizenzierung zu rechnen, wenn feststeht in welcher Liga der amtierende DEL2-Meister künftig antreten wird
  
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 6.Juni 2021

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 4 Beiträgen von der Nationalmannschaft und der Weltmeisterschaft in Lettland, sowie vom Deutschen Eishockey Bund.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
nationalmannschaftNationalmannschaft
DEB-Auswahl denkbar knapp am Finale vorbei / Nach 1:2 gegen Finnland geht es nun um die Bronzemedaille gegen die USA

(DEB)  Die wieder einmal aufopferungsvolle kämpfende deutsche Eishockey-Nationalmannschaft spielt nach einer denkbar knappen Niederlage gegen Finnland bei der IIHF-Weltmeisterschaft 2021 um die Bronzemedaille. Das Team von Bundestrainer Toni Söderholm war in einem intensiven und bis zum Ende völlig offenen Duell gegen den amtierenden Weltmeister dicht am Finaleinzug, hatte beim 1:2 (0:2, 1:0, 0:0) aber letztlich das Nachsehen. In der Arena Riga erzielte Matthias Plachta in Überzahl das Tor für die deutsche Mannschaft.
Die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes trifft damit am Sonntag im Duell um den dritten Platz auf die USA (14.15 Uhr/live bei SPORT1) und hat nach wie vor einen der größten Erfolge im deutschen Eishockey vor den Augen. 
Im DEB-Tor begann wie gewohnt Mathias Niederberger und kam zu seinem siebten Starteinsatz. Toni Söderholm behielt zudem die Kombination aus 13 Stürmern und sieben Verteidigern bei, mit der das DEB-Team gegen Lettland (2:1) und die Schweiz (3:2 n. P.) aufgelaufen war. Personell gab es eine Veränderung: Für Lean Bergmann rückte Frederik Tiffels in die Mannschaft.
Die DEB-Auswahl hatte die Chancen, die Finnen machten die Tore – so lässt sich das erste Drittel beispielhaft für den gesamten Spielverlauf zusammenfassen. Söderholms Mannschaft brachte sich immer wieder eine aussichtsreiche Position, Markus Eisenschmid (3.), Tobias Rieder (4.), erneut Eisenschmid (10.) und Moritz Seider (17.) kamen der Führung ganz nahe. Gnadenlos effektiv zeigten sich hingegen die Finnen, die bei den wenigen eigenen Angriffen durch Iiro Pakarinen (14.) und Hannes Bjorninen (19.) gleich zweimal trafen.
Im zweiten Abschnitt fand die DEB-Auswahl zurück ins Spiel. Wie schon so oft im laufenden WM-Turnier war es eine Unterzahl-Situation, die das „Momentum“ des Spiels drehte: Tom Kühnhackl (29.) und Nico Krämmer (30.) warfen sich mutig in Schüsse der Finnen und kehrten mit schmerzverzerrten Gesichtern zurück auf die deutsche Bank. Nach dem die brenzlige Phase überstanden war, spielte das DEB-Team eine eigene Überzahlsituation mustergültig aus und kam durch Matthias Plachtas (32.) Direktschuss auf ein Tor heran.
Auch danach zeigte die deutsche Mannschaft das bekannte Gesicht, bot dem amtierenden Weltmeister einen großen Kampf und ein völlig offenes Spiel bis in die Schlusssekunden. Mehrmals hatte die DEB-Auswahl den Ausgleich auf dem Schläger, der aufgrund des Schussbilanz (28 Deutschland / 17 Finnland) und des bedingungslosen Einsatzes verdient gewesen wäre.
Doch entweder kam der finnische Goalie Jussi Olkinuora irgendwie noch an die Scheibe oder der Puck schrammte knapp am Gehäuse vorbei. Als bester DEB-Spieler wurde Matthias Plachta ausgezeichnet.
Stimmen zum Spiel:
DEB-Sportdirektor Christian Künast: „Leider ist der Sport nicht immer gerecht. Eine großartige Leistung wurde nicht belohnt. Jetzt gilt es, im Spiel um Bronze morgen nochmal alles in die Waagschale zu werfen.“
Bundestrainer Toni Söderholm: „Mit diesem Charakter, dieser Leistung und Leidenschaft der Jungs heute, die mit Stolz ihr Nationaltrikot tragen, gewinnst du sicher die meisten Spiele. Ich kann nicht mehr von den Jungs verlangen. Ich ziehe meinen Hut vor ihnen, sie können stolz auf sich sein, weil das richtig stark war. Morgen geht es weiter, das wissen die Jungs in der Kabine. Mit dieser Einstellung brauche ich die Mannschaft nicht extra zu motivieren. Wir wissen, worum wir spielen, wir haben uns eine Medaille als Belohnung und Ziel gesetzt. Und jetzt steht bis dahin nur noch eine andere Mannschaft im Weg. Die Chance wollen wir unbedingt nutzen.“
Kapitän Moritz Müller: „Die Enttäuschung ist erstmal sehr groß, wir haben uns wieder die Chance gegeben, eine Top-Nation zu schlagen. Über das ganze Spiel gesehen waren wir die bessere Mannschaft, aber auf diesem Niveau entscheiden eben die Kleinigkeiten in die eine oder andere Richtung. Wir wollten Weltmeister werden, deshalb ist jeder erstmal geknickt. Spätestens gleich im Bus schauen wir wieder nach vorne und wollen morgen die Medaille gewinnen.“
Stürmer Leo Pföderl: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht und hatten genug Chancen, die Tore zu erzielen. Die Finnen hatten merklich Respekt vor uns und haben deswegen sehr diszipliniert in der Abwehr und neutralen Zone gespielt. Es ist noch nicht vorbei, es gibt noch was zu gewinnen. Wir spielen durch die Bank eigentlich ein überragendes Turnier und der Moment ist vielleicht sehr bitter. Und morgen wollen wir uns das Ding holen.“
(DEB/rs)
  
    
IIHFWeltmeisterschaft
WM 2021 Tag 14: Kanada und Finnland erreichen Finale

(IIHF)  Viel zu bieten hatte das erste Halbfinalspiel der WM in Riga. Kanada gewann knapp gegen die USA. Wieder eine starke Leistung zeigte das DEB-Team, Finnland gewann am Ende aber ebenfalls knapp.

USA – Kanada 2:4 (1:1/0:1/1:2)
Das Gruppenspiel ging glatt mit 5:1 an die USA. Die Kanadier haben sich im Laufe des Turniers gesteigert und sie zeigten im Viertelfinale gegen Russland eine starke Leistung. Die USA hatten im Viertelfinale gegen die Slowaken keine Probleme.
Kanada erwischte den besseren Start und nach 132 Sekunden konnte Brandon Pirri US-Keeper Cal Petersen mit einem Nachschuss zum 0:1 überwinden. Bis zur 10. Minute hatten die Kanadier mehr Spielanteile, erst dann kamen die USA. Ein Pfostenschuss nach elf Minuten läutete eine stärkere Phase der USA ein. Und diese führte nach 18 Minuten zum Ausgleich, Colin Blackwell fälschte einen Schuss unhaltbar für Kanadas Torhüter Darcy Kuemper ab. Bis zur Pause hatten die USA noch weitere gute Torchancen, es blieb aber beim 1:1.
Eine Großchance der USA nach 30 Sekunden eröffnete das 2. Drittel. Nun kamen beide Teams immer wieder gefährlich vor das Tor des Gegners und beide Torhüter bekamen zu tun. Es war Kanada, dass eine Chance nutzen konnte und wieder als erstes Team treffen konnte. Andrew Mangiapane schaltete vor dem Tor am schnellsten und schob den Puck nach 24 Minuten zum 1:2 ins Tor. Nach einer Chance der USA im Gegenzug übernahmen wieder die Kanadier das Kommando. Wieder dauerte es einige Zeit, bis auch die USA zu guten Angriffen kam. Die 31. Minute brachte das erste Powerplay des Spiels und das wurde genutzt. Maxime Comtois zog von der blauen Linie ab und von Adam Henrique prallte der Puck ins Tor ab. Der Jubel hielt aber nur kurz an, denn nach einer Coach`s Challange konnte der Treffer wegen einer Abseitsstellung zuvor nicht gegeben werden konnte. Die USA überstanden die Strafe unbeschadet. Zum Ende des Drittels kamen die USA noch zu einigen guten Chancen, es blieb aber beim verdienten 1:2 nach 40 Minuten.
Mit einer guten Chance der USA begann das Drittel, nach 46 Sekunden viel der erste Treffer. Einen Konter nutzte Andrew Mangiapane, um auf 1:3 zu erhöhen. Torhüter Darcy Kuemper und Connor Brown schickten ihn auf die Reise und er ließ dem US-Torhüter keine Chance. Doch drei Minuten später waren die USA wieder dran, Sasha Chmelevski traf per Nachschuss zum 2:3. Da Kanada sich nicht hinten reinstellte, sondern weiter mitspielte, ging es vor beiden Toren hoch her. 84 Sekunden vor dem Ende zog die USA den Torhüter, aber die Kanadier kämpften und sie konnten 24 Sekunden vor dem Ende noch einen Treffer erzielen. Ein Puckgewinn im Drittel der USA brachte den Puck zu Justin Danforth, der zum 2:4-Endstand traf.
Nach einem Fehlstart in diese WM steht Kanada verdient im Finale, sie waren in diesem Spiel insgesamt das bessere Team. Die USA spielt Sonntag um den 3. Platz.

Finnland – Deutschland 2:1 (2:0/0:1/0:0)
Schon im Gruppenspiel konnte Deutschland gegen Finnland mit einer starken Leistung aufwarten und eine solche Leistung war auch in diesem Spiel zu erwarten. Der Titelverteidiger gewann zwar das Gruppenspiel mit 2:1, ein klarer Favorit waren sie hier aber nicht. Es gab beim DEB-Team eine Änderung im Vergleich zum Viertelfinalspiel gegen die Schweiz, für Lean Bergmann spielte Frederik Tiffels. Im Tor begann wieder die Krake von Riga Mathias Niederberger.  Finnland startete als Favorit in dieses Spiel, im Tor startete Jussi Olkinuora.
Die erste gute Torchance des Spiels hatte Deutschland nach vier Minuten. Es folgte gleich eine weitere, aber Finnlands Torhüter konnte halten. Zuvor neutralisierten sich beide Teams. Finnlands erste Chance gab es nach sieben Minuten. Geduld war also wichtig, aber das war auch schon vor dem Spiel so zu erwarten. Viele Strafen wurden seit dem Viertelfinale nicht verteilt und so waren Powerplays noch wichtiger. Deutschland kam nach 12 Minuten zum ersten Powerplay des Spiels, ein Treffer gelang jedoch nicht. Sechs Minuten vor der Pausensirene kam Finnland zur Führung. Ein schnell vorgetragener Angriff wurde von Iiro Pakarinen abgeschlossen. Die zweite gute Torchance der Finnen führte zum 2:0. Nach einer Großchance von Deutschland kam Finnland im Drittel der deutschen an den Puck und Hannes Björninen versenkte 65 Sekunden vor der Pause zum 2:0. So hatte Deutschland im 1. Drittel die besseren Chancen, Finnland führte aber nach dem 1. Drittel mit 2:0.
Die Aufgabe wurde also noch schwieriger, denn Finnlands Abwehr zu knacken ist bekanntlich schwer. Deutschland versuchte sich durchzusetzen, aber die Finnen standen gut und sie hatten auch selbst gute Angriffe. Finnland kam zu einer längeren Druckphase und die führte nach 28 Minuten zum ersten Powerplay. Deutschland blockte wieder einige Schüsse und überstand die Strafe unbeschadet. Wenig später folgte das zweite Powerplay des DEB-Teams und das konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Matthias Plachta zog ab und nach 32 Minuten schlug es im Tor der Finnen ein. Fast im Gegenzug war Mathias Niederberger gefordert und er konnte retten. Sechs Minuten vor der Pause kassierte Finnland wider eine Strafzeit und Deutschland konnte wieder ein starkes Powerplay spielen. Diesmal konnte Finnland aber einen Gegentreffer verhindern. Deutschland blieb aber dran, der Einsatz stimmte auch in diesem Spiel. Mit Chancen auf beiden Seiten endete das Drittel. Deutschland hatte weiter mehr Torchancen und war wieder dran.
Das DEB-Team kam auch im letzten Drittel gleich zu guten Angriffen und einigen Torchancen, aber der Treffer wollte nicht fallen. Während Deutschland sich viel im Drittel der Finnen aufhielt, kamen die Finnen erst nach 48 Minuten zum ersten Schuss des Drittels. Direkt im Anschluss kassierte Deutschland etwas unglücklich die zweite Strafe in diesem Spiel und wieder wurde alles was in Richtung Tor kam geblockt oder gehalten. Deutschland kämpfte weiter und es gab auch einige gute Torchancen. Aber Finnlands Torhüter zeigte eine starke Leistung. Nach vorne passierte beim Titelverteidiger nicht mehr viel, man beschränkte sich auf das Verteidigen des knappen Vorsprungs. 108 Sekunden vor dem Ende ging Mathias Niederberger nach einer Auszeit vom Eis und so versuchte es Deutschland wieder mit einem Feldspieler mehr. Finnland verteidigte das Ergebnis, wie schon im Gruppenspiel gewann Finnland 2:1.
Deutschland hat sich wieder sehr gut verkauft, aber die Chancen konnten nicht ausreichend genutzt werden. Somit bleibt das kleine Finale gegen die USA, Finnland trifft in der Neuauflage des Finals von 2019 auf Kanada.
Im Anschluss an dieses Spiel wurde die drei besten WM-Spieler des DEB-Teams geehrt. Geehrt wurden Korbinian Holzer, Mathias Niederberger und Marcel Noebels.
(NIS/ns)
  
   
deutschereishockeybundDeutscher Eishockey Bund
DEB-Präsident Franz Reindl strebt Kandidatur als IIHF Präsident an

(DEB)  DEB-Präsident Franz Reindl strebt eine Kandidatur als Präsident des Eishockey-Weltverbandes IIHF an. Der 66-Jährige verkündete seinen Entschluss am Rande des Abschlusswochenendes der IIHF WM 2021 in Riga beim turnusmäßigen Kongress des Weltverbandes. Der dreimalige Olympia-Teilnehmer und Bronze-Medaillengewinner von Innsbruck 1976 wurde, wie in den IIHF Wahlregularien vorgesehen, am Samstag von seinem nationalen Verband, dem Deutschen Eishockey-Bund, als Kandidat vorgeschlagen.
Franz Reindl ist seit fast fünf Jahrzehnten im Eishockey tätig, zunächst über 20 Jahre als Spieler, dann als Trainer und seit 1986 in verschiedenen administrativen Spitzenfunktionen. Neben seinen Positionen als DEB-Präsident und Mitglied des IIHF Councils hat er weitere Führungsrollen innegehabt – darunter als Organisationschef der IIHF Weltmeisterschaften in Deutschland in den Jahren 2001, 2010 und 2017. Zudem war Reindl in der Vergangenheit Schirmherr verschiedener IIHF Events und leitet aktuell das IIHF Competition and Coordination Committee.
Erst wenn der Eishockey-Weltverband IIHF die Bewerbung am Ende des Monats offiziell bestätigen sollte, gilt der in Garmisch-Partenkirchen wohnhafte Reindl tatsächlich auch als Kandidat für das Amt des IIHF Präsidenten. In den Wochen vor der Präsidentenwahl beim IIHF Halbjahreskongress in St. Petersburg/Russland im September 2021 würde Reindl dann sein Programm und seine Visionen für den Eishockeysport präsentieren.
DEB-Präsident Franz Reindl: „Ich habe mein ganzes Leben dem Eishockey verschrieben – zunächst aIs Sportler und Olympionike, und in der letzten Zeit als Präsident des DEB und IIHF Council Mitglied. Die Eishockey-Welt hat mich geprägt und zu der Person gemacht, die ich heute bin. Es ist mir eine große Ehre, nun meine Bewerbung für die Kandidatur als IIHF Präsident zu erklären. Ich danke dem Deutschen Eishockey-Bund, dass er meine Kandidatur unterstützt.”
Über Franz Reindl:
Geburtsdatum:24. November 1954
Geburtsort:        Garmisch-Partenkirchen, Deutschland
Familienstand: Verheiratet, zwei Töchter, ein Sohn, vier Enkelkinder
Sportliche Karriere:
Als Spieler:
-  Gesamtstatistik: 861 Spiele, 955 Punkte (481 Tore/474 Assists)
-  Bronzemedaille, Innsbruck 1976 Olympische Winterspiele
-  3 Mal Olympia-Teilnehmer: Innsbruck 1976, Lake Placid 1980, Sarajevo 1984
-  Teilnahme an neun IIHF World Championships
-  Dreimaliger deutsche Eishockey-Meister: 1978, 1981, 1985
-  Teilnehmer am Canada Cup 1981
-  Top Scorer der 1. Bundesliga 1982
-  Karriereende als Spieler 1988
Als Trainer:
-  Head Coach der deutschen Nationalmannschaft beim World Cup of Hockey 2004
-  Assistant Coach der Nationalmannschaft bei drei IIHF Weltmeisterschaften und zwei Olympischen Winterspielen
-  Head Coach des SC Riessersee in der zweiten deutschen Liga (1988-1991)
Highlights in administrativen Positionen:
-  Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (seit 2014)
-   Beteiligt als 15 Eishockey-Weltmeisterschaften und vier Olympischen Spielen
-  IIHF Council Mitglied (seit 2016)
-  IIHF Chairman Competition & Coordination Committee (2016-2021)
-  IIHF Chairman bei verschiedenen IIHF Events (seit 2016)
-  Organisationschef der IIHF Weltmeisterschaften in Deutschland (2001, 2010 und 2017)
-  Erster CEO der unabhängigen Deutschen Eishockey Liga DEL (1994-1996)
-  Sportdirektor und Generalsekretär der deutschen Nationalmannschaft (2003-2011)
-  General Manager der deutschen Nationalmannschaft beim World Cup of Hockey (1996)
-  Präsident des Teams Europe beim World Cup of Hockey 2016
(DEB/rs)

  
deutschereishockeybundDeutscher Eishockey Bund
DEB richtet IIHF U18-Weltmeisterschaft 2022 aus

(DEB)  Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. hat sich erfolgreich für die Ausrichtung der nächsten IIHF U18-Weltmeisterschaft beworben. Das Turnier wird im Frühjahr 2022 vom 21. April bis zum 1. Mai ausgetragen. Der DEB bekam den Zuschlag am Rande der IIHF WM 2021 im lettischen Riga beim traditionell zum Saisonhöhepunkt einberufenen Kongress des Eishockey-Weltverbandes IIHF, bei dem unter anderem auch über diese Turniervergabe entschieden wurde.
An welchem Austragungsort eines der wichtigsten Nachwuchsturniere im Welteishockey stattfinden wird, ist derzeit noch offen. Der DEB arbeitet gerade in Rücksprache mit Clubs und potenziellen Spielorten an einer Entscheidung in diesem Punkt.
Es ist die dritte IIHF U18-WM, die in Deutschland ausgetragen wird, zuvor hatte das Turnier 1999 (Füssen und Kaufbeuren) und 2011 (Crimmitschau und Dresden) hierzulande stattgefunden. In diesem Jahr war die U18-WM in der Top-Division im US-Bundesstaat Texas ausgetragen worden. Die U18-Auswahl des DEB hatte daran teilgenommen, nachdem 2019 der Aufstieg in die Top Division gelungen war. Im vergangenen Jahr war das Turnier nach Ausbruch der Corona-Pandemie ausgefallen.
DEB-Präsident Franz Reindl: „Wir freuen uns sehr, dass die IIHF uns den Zuschlag für die Austragung der U18-WM gegeben hat. Es hat sich recht kurzfristig die große Gelegenheit für uns ergeben, dieses Top-Nachwuchsevent nach Deutschland zu holen. Nach Rücksprache mit dem BMI und DOSB hat sich das DEB-Präsidium dann zur Bewerbung entschlossen. Dieses Turnier sehen wir vor allem auch als Impulsgeber für unseren deutschen Nachwuchs nach der entbehrungsreichen Zeit in der Corona-Pandemie. Es ist für jeden Spieler dieser Altersklasse ein großes Ziel, auf das es sich mit großer Motivation hinzuarbeiten lohnt und für den DEB die Möglichkeit zu zeigen, wie hochklassig und interessant das weltweite Niveau in dieser Altersklasse ist.“
DEB-Generalsekretär Claus Gröbner: „Wir bedanken uns für das Vertrauen des Eishockey-Weltverbandes, es ist eine Ehre, den Zuschlag erhalten zu haben und wir werden die IIHF U18-WM gewissenhaft vorbereiten. Die Austragung dieses Turnier ist für uns auch ein deutliches Signal, wie wichtig uns die Nachwuchsentwicklung ist und dass der DEB gerade in Bezug auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie hier eine absolute Kernaufgabe der nahen Zukunft sieht. Eine U18-Weltmeisterschaft im eigenen Land ist zugleich ein großer Anreiz für junge Spieler und Anziehungspunkt für alle Eishockey-Fans, die die weltbesten Talente des Jahrgangs in Augenschein nehmen können.“
(DEB/rs)
  
 
 
 Sonntag 6.Juni 2021 www.icehockeypage.de 
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