IHP NachrichtenSamstag 16.Dezember 2023
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Donnerstag, Freitag und Samstag mit insgesamt 11 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga Ost und aus dem Frauen-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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Red Bull MünchenKeine Derby-Punkte in Ingolstadt (DEL) Der EHC Red Bull München musste sich im Oberbayern-Derby beim ERC Ingolstadt mit 1:2 (0:0|1:1|0:1) geschlagen geben. Vor 4.075 Zuschauern traf Nico Krämmer für München im 800. DEL-Spiel der Club-Historie. Ingolstadt durfte schon früh mit einer 5-gegen-3-Überzahl anlaufen (3.), die Red Bulls verteidigten aber clever und hatten – wieder komplett – den ersten Hochkaräter des Derbys: Andreas Eder setzte den Puck von der Strafbank kommend an die Latte (5.). Danach ein offener Schlagabtausch. Beide Teams überbrückten die neutrale Zone im Eiltempo und suchten den schnellen Abschluss. Die Folge waren Chancen – darunter die Riesenmöglichkeit von Trevor Parkes nach einem Pfostenabpraller (20.). Ein Tor fiel im ersten Drittel aber nicht. Im Mittelabschnitt dauerte es nur 46 Sekunden bis zur Panther-Führung durch Jan Nijenhuis. Danach agierte Ingolstadt etwas aktiver, doch auch die Red Bulls hatten starke Offensiv-Aktionen. Eine davon nutzte Krämmer eiskalt zum Ausgleich (32.). Weil Münchens Torhüter Mathias Niederberger in der 34. Minute gegen Patrik Virta glänzte, ging es mit 1:1 in die zweite Pause. Die Red Bulls verteidigten im letzten Drittel offensiver. Ingolstadt fand zunächst kein Mittel gegen den aggressiven Forecheck, war aber effizient vor dem Tor. Marko Friedrich schloss einen der seltenen Angriffe zum 2:1 ab (51.). Im Anschluss erhöhte München das Risiko, während die Panther auf Konter lauerten. Einen davon setzte Wojciech Stachowiak an den Pfosten (56.). In der vorletzten Minute brachte Trainer Toni Söderholm den sechsten Feldspieler. Der Meister machte noch einmal Druck, am Ergebnis änderte sich aber nichts mehr. Toni Söderholm: „Es war ein Schach-Spiel. Beide Mannschaften haben kompakt gespielt. Wir haben über 60 Minuten aber genug Chancen kreiert, um das Spiel zu gewinnen. Ingolstadt war aber vielleicht etwas glücklicher.“
Deggendorfer SCSpitzenspiel in Deggendorf: Weiden siegt in der Overtime (OLS) Vor fast ausverkauftem Haus mit 2300 Zuschauern konnte sich am Ende knapp der Tabellenführer beim Zweiten durchsetzen. Das hochklassige Spiel endete 2:3 nach Verlängerung. Beide Mannschaften hatten sehr schnell ins Spiel gefunden und zeigten ab Minute 1 Oberliga-Eishockey auf höchstem Niveau. Während sich der Deggendorfer SC zu Beginn die ersten Chancen erspielten, waren es die Gäste aus Weiden, die es zuerst auf das Scoreboard schafften. Gleich das erste Überzahlspiel nutze der Tabellenführer eiskalt es. In der Folge hatte der auch der DSC gute Einschussmöglichkeiten gerade bei numerischer Überlegenheit, konnte diese aber vor der Drittelsirene nicht nutzen, so dass es mit einem knappen Rückstand in die Kabine ging. Auch im zweiten Drittel machten beide Mannschaften mit schnellem Tempoeishockey weiter. Chancen ergaben sich auf beiden Seiten, doch die Defensivabteilungen inklusive der beiden Keeper wollten keine Fehler machen. Erst kurz vor Ende des zweiten Abschnitts konnte Curtis Leinweber das Spiel mit einer feinen Einzelleistung ausgleichen. Im Schlussabschnitt blieb die Spannung erhalten und beiden Teams war nun anzumerken, dass niemand gewillt war, den entscheidenden Fehler zu machen. Erst kurz vor Ende überschlugen sich dann die Ereignisse. Zunächst konnte Weiden nach überstandener Unterzahl in Führung gehen. Aber nur kurz darauf war es Carter Popoff, der für den Ausgleich sorgte. So musste die Overtime entscheiden und bereits nach wenigen Sekunden konnten die Gäste das Spitzenspiel für sich entscheiden. Für Jiri Ehrenberger war entscheidend, dass man trotz der Rückstände im Spiel geblieben ist: „Es ist gegen Weiden nicht selbstverständlich, dass man da im Spiel bleibt, aber wir waren immer gleichwertig und nehmen den einen Punkt gegen diese Spitzenmannschaft gerne mit.“
Lindau IslandersIslanders empfangen zum Start in die „Rückrunde“ die Passau Black Hawks - Die Lindauer wollen beim Heimspiel zurück in die Erfolgsspur (OLS) Die Hälfte der Hauptrunde ist Geschichte - nun beginnt die „Rückrunde“: Am Sonntag (17. Dezember / 18 Uhr) empfangen die Mannen von Headcoach John Sicinski dazu die EHF Passau Black Hawks. Gegen die Habichte aus der Drei-Flüsse-Stadt wollen die Islanders nach einem punktlosen Wochenende wieder zurück in die Erfolgsspur. Das Spiel ist wie gewohnt, auch bei SpradeTV (www.sprade.tv) kostenpflichtig buchbar. Die ersten 24 Spiele der Hauptrunde 2023/2024 sind in der Oberliga Süd nun gespielt. Ab Sonntag starten die Inselstädter in die „letzten“ 24 Spiele bis zum Ende der Hauptrunde. Einem äußerst erfreulichen Start in die Saison und einigen richtig guten Spielen gegen die Topteams folgten immer mal wieder richtige Aussetzer. Diese sollten zwar nicht sein, aber angesichts des Verletzungspechs in der letzten Zeit und den ganz normalen Formschwankungen verfällt bei den Islanders niemand in Panik. Wenngleich man sicherlich gegen Mannschaften aus derselben Tabellenregion oder vom Budget her fünf bis acht Punkte mehr hätte machen können. Nach einem spielfreien Freitag können die Lindauer nun aber direkt mit dem Start in die „Rückrunde“ zeigen, dass die direkten Playoff-Plätze zwar schon sieben Punkte entfernt sind, man in den Kampf um diese aber noch gerne mit einsteigen würde. Auf jeden Fall will man aber Platz sieben oder acht fixieren, damit man in den Pre-Playoffs Heimrecht hätte. Die letzten beiden Aufeinandertreffen zwischen den Black Hawks Passau und den Islanders lösen bei den Islanders nur positive Erinnerungen aus. Zum Start in die Saison 2023/2024 fegten die Islanders die Drei-Flüsse-Städter mit einem furiosen 6:1 aus der Lindauer BPM-Arena, vor gut zwei Wochen holte man sich in Passau einen glatten 6:0 Sieg. So einfach wird es am Sonntag für die Lindauer aber sicherlich nicht, auch wenn sich die Black Hawks in der Tabelle der Oberliga Süd weit unten einreihen. Denn viele der Niederlagen waren knapp. Auch beim Spiel vor zwei Wochen, war die Partie lange Zeit offen und nicht so eindeutig, wie es das Endergebnis vermuten lässt. Das Team der EV Lindau Islanders ist auch deshalb entsprechend gewarnt. Die formstärksten Spieler im Team der Habichte sind aktuell der Tscheche Jakub Cizek, der in 19 Spielen schon fast 30 Scorerpunkte erzielen konnte, sowie Marc Zajic. Auch der Lette und Ex-Lindauer Artus Sevcenko performt seit seiner Verpflichtung richtig gut und konnte in zehn Spielen schon mit 13 Punkten glänzen. Wichtig wird deshalb für die Islanders sein, einen guten Start ins Spiel zu haben, um die Passauer und vor allem Cizek nicht zu großen Chancen kommen zu lassen. Wenn das erneut gelingt und über 60 Minuten Konzentration, Einsatz und der Wille im Team der Lindauer stimmen, sollte es für die Inselstädter mit den erhofften drei Punkten womöglich auch klappen.
Memmingen IndiansNeue Chance: Indians empfangen erneut Deggendorf (OLS) Am Sonntagabend (18 Uhr) geht es für die Indians zum zweiten Mal innerhalb von 14 Tagen gegen den Tabellenzweiten aus Deggendorf. Das Topteam aus Niederbayern konnte bislang beide absolvierte Begegnungen für sich entscheiden, jeweils aber nur mit einem Tor Unterschied. Karten für die Partie sind bereits im Vorverkauf erhältlich. Der Spielplan in der Oberliga-Süd beschert den Indians das zweite Aufeinandertreffen mit dem Deggendorfer SC innerhalb von kurzer Zeit. Genau zwei Wochen nach dem letzten Aufeinandertreffen am Hühnerberg kreuzen beide Teams am Sonntag um 18 Uhr erneut die Schläger. Im vorerst letzten Vergleich am Hühnerberg wollen die Indians nun den ersten Sieg gegen die Niederbayern einfahren. Zwei Mal waren sie mit jeweils einem 2:3 bereits nahe dran. Das erste Mal ging es in die Overtime, nachdem die Indians einen Last-Minute-Ausgleich kassierten, beim zweiten Mal unterlagen sie, trotz Schlussoffensive, in der regulären Spielzeit. Neuzugang Nikonor Dobryskin dürfte, wenn die Spielberechtigung rechtzeitig vorliegt, sein Heimdebüt geben. Lubor Pokovic droht mit einer Leistenverletzung weiter auszufallen. Der DSC kommt mit fünf Siegen am Stück, darunter der Erfolg beim ECDC, in die Maustadt. Das Topteam musste zuletzt auf die Leistungsträger Lukas Miculka und Petr Stloukal verzichten, was aber offensichtlich sehr gut kompensiert werden konnte. Vor allem Thomas Greilinger, die Nordamerikaner Carter Popoff und Curtis Leinweber und Defender Marcel Pfänder, der vor zwei Wochen bereits doppelt traf, führen das Team an. Erfolgsgarant Nummer 1 ist und bleibt aber Torhüter Timo Pielmeier. An ihm bissen sich die Indians-Angreifer schon unzählige Male die Zähne aus. Wollen die Rot-Weißen Punkte am Hühnerberg behalten, gilt es ein Mittel zu finden, ihn zu überwinden. Als Reaktion auf die Ausfälle zuletzt, konnten die Deggendorfer unter der Woche mit Marco Baßler einen Neuzugang aus der zweiten Liga vorstellen, er dürfte am Sonntag bereits zum Aufgebot gehören. Die Indians erwartet am Sonntag eine sehr schwere Aufgabe, mit viel Laufbereitschaft, wenig Fehlern in der Defensive sowie einer guten Chancenauswertung sollen die Gäste das erste Mal bezwungen werden. Karten für die Partie sind bereits im Vorverkauf erhätllich, die Abendkassen öffnen eine Stunde vor Beginn des Spiels. Fan-Info: Am 30.12. veranstaltet die Fanszene des ECDC Memmingen einen Buskonvoi zum Auswärtsspiel nach Bad Tölz. Bereits acht Busse sind komplett ausgebucht. Anmeldungen für die Fahrt, die 10€ kosten wird, können weiter vorgenommen werden. Alle Informationen finden sie dazu auf der Homepage des ECDC Memmingen.
Saale Bulls HalleNächste Hiobsbotschaft: Sechs Wochen verletzungs-bedingtes Aus für Adam Domogalla (OLN) Verletzungsbedingtes Aus für sechs Wochen! Unser Angreifer Adam Domogalla kann mindestens sechs Wochen nicht aufs Eis! Unser Stürmer hat sich beim Blocken eines Schusses einen Bruch im Fuß zugezogen. Die Saale Bulls müssen damit einen weiteren schweren Rückschlag hinnehmen. Auch Adam reiht sich in die Liste der Langzeitverletzten ein. Schlüsselspieler Timo Gams sowie die Top-Verteidiger Patrick Kurz, Thomas Gauch und Dennis Schütt werden uns längerfristig fehlen. Gegen die Herne Miners bekommt unser Trainer Kai Schmitz voraussichtlich keine drei kompletten Reihen zusammen. Fabian Baßler liegt flach. Leon Köhler war krank und ist auf dem Weg der Bessserung. Er versucht am Samstag zu trainieren. Sein Einsatz ist am Sonntag aber fraglich.
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Dingolfing Isar RatsWird der Auswärtsfluch beendet? EV Dingolfing reist zum Vorjahresmeister aus Königsbrunn (BYL) Eine schwere Aufgabe haben die Kufencracks des EV Dingolfing am morgigen Sonntag ab 18 Uhr in der Bayernliga zu lösen. Gegner ist auswärts der letztjährige Meister aus Königsbrunn. Im Hinspiel konnten die Isar Rats den haushohen Favoriten lange Zeit ärgern und hatten sogar die Chance auf den Sieg. Durch die Verstärkungen im Sturm rechnet man sich bei den Pinguinen durchaus Chancen aus. Es war mit Sicherheit ein riesige Überraschung in der vergangenen Saison als die Truppe aus Königsbrunn die Meisterschaft in der Bayernliga gewinnen konnte. Doch ein genauer Blick auf den kompakten Kader genügt, um festzustellen, dass die Königsbrunner kein „One-Hit-Wonder“ sind. Es steckt nämlich sehr Qualität in der Truppe. Das weiß auch EVD-Trainer Bernie Englbrecht. Doch im Hinspiel konnte mit einer hervorragenden Defensivtaktik und einem überragenden Keeper Justin Köpf fast die Sensation in der Marco-Sturm-Eishalle gefeiert werden, denn Dominik Schindlbeck hatte wenige Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer auf dem Schläger. Letzten Endes reichte es zu einem Punktgewinn nach der Niederlage in der Overtime. Danach zeigten die Königsbrunner ihre Klasse in der Bayernliga und fanden sich schnell an der Spitze der Tabelle wieder. Mit deutlichen Siegen gegen Peißenberg und Klostersee ist man vom zweiten Tabellenplatz nicht weit entfernt. Doch zurück zum Kader. Die Schwaben sind in jedem Mannschaftsteil in der Spitze herausragend besetzt. Im Tor steht mit Stefan Vajs ein langjähriger Stammgoalie in der DEL2 (Kaufbeuren), der seine Karriere bei seinem Heimatverein schön langsam ausklingen lässt. In der Verteidigung sticht der Ex-Rosenheimer Gustav Veisert heraus, der in der vergangenen Saison 47 Scorerpunkte markieren konnte. Doch das Prunkstück der Pinguine ist eindeutig die Offensive. Der Ex-DEL-Spieler Marco Sternheimer (Augsburger Panther) bildet mit Tim Bullnheimer ein magisches Duo, das in der Meistersaison zusammen mehr als 160 Scorerpunkte markieren konnte. Dabei stellte das Duo sämtliche Kontingentspieler in der vierthöchsten Spielklasse deutlich in den Schatten. Und es gibt weitere Horrornachrichten für die Konkurrenz. Mit dem Letten Toms Prokopvics und dem Ex-Landsberger Mika Reuter warten weitere Hochkaräter in den nächsten Sturmreihen. Im Lager der Dingolfinger hofft man auf eine ähnlich konzentrierte Defensivleistung wie im Hinspiel. Unter der Woche konnte Trainer Bernie Englbrecht das erste Mal seit Beginn der Saison mit der kompletten Mannschaft trainieren. Dementsprechend hoch war das Tempo und die Intensität. Und mit den beiden Neuzugängen Daniel Schander und Sergej Janzen kann man nunmehr zwei sehr gute Offensivreihen aufbieten. Das ist ein großer Unterschied zum Hinspiel. Vielleicht klappt es ausgerechnet beim Vorjahresmeister mit dem ersten Auswärtssieg der Saison.
EHC BayreuthDer Tabellenführer siegt bei ersatzgeschwächtem EHC (BLL) Im Frankenderby wurde Hassfurt seiner Favoritenrolle gerecht. Dazu spielte den Gästen die lange Liste an krankheitsbedingten Ausfällen auf Bayreuther Seite in die Karten. Nichtsdestotrotz konnte der EHC zumindest zwei Drittel ausgeglichen gestalten. Im Vorfeld hatte man sich vonseiten des EHC zwar bemüht, die Begegnung noch einmal zu verschieben, musste jedoch dann trotz einiger fehlender Stammspieler antreten. Die Bayreuther Mannschaft, in der neben einigen weiteren Leistungsträgern auch alle drei Kontingentspieler fehlten und andere Spieler wiederum angeschlagen auflaufen mussten, machte es dem Spitzenreiter aus Unterfranken dennoch nicht leicht, die drei Punkte mitzunehmen. So sahen die gut 300 Zuschauer an diesem ungewöhnlichen Donnerstagsspieltag, wie die Gäste zunächst in Führung gingen, der EHC aber bereits nach knapp fünf Minuten durch Andreas Geigenmüller ausgleichen konnte. Es dauerte jedoch nur 20 Sekunden, ehe die "Hawks" wieder vorne lagen. Im restlichen ersten Drittel gaben diese zwar weiter den Ton an, die Bayreuther spielten aber flott mit kamen ihrerseits auch zu Torgelegenheiten. Im mittleren Abschnitt zeigte dann die tschechische Paradereihe der Hassfurter ihr ganzes Können in Form von eiskalter Chancenverwertung. Bereits eine halbe Minute nach Wiederbeginn erzielten sie ihren dritten Treffer. Eine anschließende Überzahlsituation für Bayreuth führte zu einer Drangphase des EHC, die jedoch mit dem vierten Tor der Gäste ein jähes Ende fand. Damit war quasi schon eine Vorentscheidung gefallen, doch die "Hawks" legten bis zur zweiten Pause noch zweimal nach und so stand es 1:6 beim Gang in die Kabinen. Für die letzten zwanzig Minuten ging Torhüter Sebastian Dünkel vom Eis und machte Platz für Florian Hüttner, der seinen Kasten in der verbleibenden Spielzeit sauber hielt und damit eine höhere Niederlage verhinderte. Die Bayreuther indes versuchten alles in ihrer Macht stehende, um den Rückstand nochmal zu verkürzen, es gelang jedoch nicht, weitere Treffer zu erzielen, so dass keine Tore mehr bis zum Spielende zu verzeichnen waren. Gemessen an den Begleitumständen und der Tatsache, dass es der Gegner wohl nicht ganz zu Unrecht an der Tabellenspitze steht, muss man anerkennen, dass der EHC sich trotz des deutlichen Resultats ordentlich aus der Affäre ziehen konnte, wenngleich auch ein knapperes Ergebnis im Bereich des Möglichen gewesen wäre. Die Mannschaft wurde nach Spielende mit Applaus verabschiedet und von ihrem Anhang auf das Derby gegen Pegnitz eingeschworen, das am kommenden Dienstag nachgeholt wird. Bis dorthin sollte sich auch das Lazarett der Bayreuther wieder gelichtet haben, so dass dem EHC ein breiter aufgestellter Kader zur Verfügung steht.
ESG Esslingen - Black Eagles Reutlingen 4:5 (2:0; 1:2; 1:2) SO (LLBW) Einen ganz wichtigen und hoffentlich auch richtungsweisenden Sieg konnten die Black Eagles am vergangenen Samstag bei der ESG Esslingen einfahren. Nach einer Niederlagenserie von drei Spielen hatten sich die Mannen von Trainer Tim Rogers viel vorgenommen. Zunächst lief es aber nicht nach Plan, da die Gastgeber in der 16. und 17. Minute mit 1:0 und 2:0 in Führung gingen. Die Black Eagles zeigten aber schon im ersten Spielabschnitt ein deutlich verbessertes Aufbauspiel, lediglich die Tore fehlten. Enrico Fritz holte dies 10 Sekunden nach Anpfiff im zweiten Drittel nach und verkürzte auf 2:1. In einem von Nicklichkeiten geprägten Mitteldrittel kamen beide Teams nur selten gefährlich vor das gegnerische Gehäuse. Das 3:1 der ESG wurde keine halbe Minute später durch einen sehenswerten Schuss von Verteidiger Wolfgang Richter zum 3:2 beantwortet. So ging es auch in die Drittelpause. Im Schlussabschnitt profitierten die Black Eagles von ihren drei Sturmreihen und konnten schon früh Druck machen und die Neckarstädter im Aufbauspiel stören. Der Ausgleich lag in der Luft. Eine Überzahlspiel brachte die ESG in der 51. Minute aber doch zum 4:2. Keine 2 Minuten später kam die Black Eagles aber auf 4:3 heran, als sich Matthew Lewis unnachahmlichen von seinem Gegner lösen konnte und die Scheibe quer auf Neuzugang Eric Schellenberg, der zur Wechselfrist aus der DNL3 Mannschaft des HC Landsberg für den Black Eagles gewechselt war und sehr schön mit dem weiteren Neuzugang Arne Wallek harmonierte, passen konnte, der völlig frei am langen Pfosten zum 4:3 verkürzte. Durch den zeitigen Anschlusstreffer kam die ESG noch mehr in Bedrängnis, sodass fast nur noch auf das ESG-Tor gespielt wurde. Eineinhalb Minuten vor Schluss ging Black Eagles Trainer Tim Rogers volles Risiko und nahm seinen Torhüter gegen einen sechsten Feldspieler vom Eis. Mit einem Mann mehr markierte Kapitän Martin Cervenka 38 Sekunden vor Schluss den 4:4 Ausgleich im Nachschuss. Die zahlreichen Black Eagles Fans ließen die Esslinger Eishalle Kopf stehen. Es blieb allerdings beim Unentschieden, sodass über den Zusatzpunkt im Penalty-Schießen entschieden werden musste. Nach torlosen Versuchen traf als zweiter Reutlinger Schütze der an diesem Abend ganz starke Eric Schellenberg. Black Eagles Goalie Colin Lausch hielt seinen Kasten aber auch im dritten Anlauf sauber, sodass die Aufholjagd mit dem Zusatzpunkt belohnt wurde. Am Sonntag gastiert die 1b- Mannschaft des Heilbronner EC im Reutlinger Eisstadion an der Rommelsbacher Straße. In der dicht gestaffelten Tabellenmitte steht der HEC nur zwei Punkte hinter den Black Eagles und konnte zuletzt überraschend mit 9:6 gegen die Eisbären Balingen gewinnen. Um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren, müssen die Black Eagles punkten.
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| NEWS Landesverbände Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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FASS BerlinNeuzugang vor dem Spitzenspiel in Chemnitz (RLO) Am Samstag (16.12.23, 18:30 Uhr) reist FASS Berlin zum Spitzenspiel beim aktuellen Tabellenführer Chemnitz Crashers. Mit einem Sieg können die Nordberliner selbst den Platz an der Sonne übernehmen. Mit dabei ist ein Neuzugang. In dieser Woche stieß mit Eric Steffen ein neuer Goalie zum Team. Der 23jährige hatte die Nachwuchsabteilung der Eisbären Juniors durchlaufen, bevor er sich den Lausitzer Füchsen (DEL2) anschloss. Danach folgten mit den Rostock Piranhas und den Saale Bulls Halle zwei Stationen in der Oberliga Nord. Zuletzt war Eric inaktiv und konzentrierte sich auf sein Studium. „Für mich ist es eine tolle Chance, nach meiner Pause wieder im semi-professionellen Bereich dabei zu sein. FASS ist ein Spitzenteam der Regionalliga Ost, und ich will meinen Beitrag zum maximalen Erfolg leisten.“ Notwendig wurde die Verpflichtung durch die Verletzung, die sich Patrick Hoffmann ohne gegnerische Einwirkung beim Spiel in Weißwasser zugezogen hatte. Er wird für längere Zeit ausfallen. „Es ist schon bitter, weil Hoffi sehr gut drauf war und einen großen Anteil an unserem Tabellenstand hat“, bedauert Headcoach Christopher Scholz. „Sören Thiem und Eric Steffen werden die Aufgaben aber überzeugend lösen, da bin ich sicher.“ Von den Veränderungen im Tor abgesehen, steht FASS zum Spitzenspiel der erfolgreiche Kader der letzten Wochen zur Verfügung. Für einige Rekonvaleszenten kommt das Spiel in Chemnitz noch zu früh. Die Crashers sind als amtierender Meister in die Runde gegangen. Zwar gab es einen gewissen Umbruch, doch der Saisonverlauf zeigt, dass auch sehr viel Qualität hinzu gewonnen wurde. Man liegt mit 39 Punkten zwei Punkte vor FASS, hat dafür aber zwei Spiele mehr benötigt.
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| NEWS Frauen-Eishockey Nationalmannschaft / Bundesliga - Landesverbände / Nachwuchs |
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| Halbzeit beim 5-Nationen-Turnier in Schweden (DEB) Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft befindet sich seit Montag bei Ihrer DEB-Maßnahme im schwedischen Falun. Dort bestreiten die DEB-Frauen neben mehreren Trainingseinheiten, auch ein hochkarätig besetztes 5-Nationen-Turnier. Zwei der vier angesetzten Länderspiele, hat die Mannschaft um Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod bereits absolviert. Hierbei verlor das deutsche Team seine Auftaktpartie gegen die Gastgeberinnen aus Schweden denkbar knapp mit 2:3. Die Torschützinnen auf deutscher Seit waren Luisa Welcke und Tabea Botthof. Gegen Finnland musste die deutsche Frauen-Nationalmannschaft mit 1:4 ebenfalls eine Niederlage hinnehmen. Für Deutschland traf Lucy Klein. Nun stehen noch die beiden abschließenden Partien des 5-Nationen-Turniers auf dem Programm. Heute treten die DEB-Frauen gegen das Team aus der Schweiz an, weniger als 24 Stunden später, geht es zum Abschluss gegen die Tschechinnen auf‘s Eis. Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod: „Es war bis jetzt eine gute Woche in Schweden mit Teambuilding, Training und verschiedenen Coachings. Wir verbessern uns weiterhin in allen Aspekten unseres Spiels, einschließlich Struktur, Spieltagsgewohnheiten und Team-First-Mentalität. Es ist schön zu sehen, wie das Team sich weiterentwickelt und auf diesem hohen internationalen Niveau konkurriert. Wir spielen hier gegen gute Mannschaften, die es uns ermöglichen, unsere Spielerinnen zu testen und sie über vier Spiele hinweg aufzubauen. Basierend auf den hart umkämpften Spielen gegen Schweden und Finnland, werden wir uns auf die gleiche Weise auf die Schweizerinnen und das tschechische Team vorbereiten und dabei auf den Erkenntnissen der letzten Tage und Wochen aufbauen. Spielplan der Frauen-Nationalmannschaft beim 5-Nationen-Turnier in Falun (SWE) 13.12.2023 | 19:00 Uhr | Schweden – Deutschland 3:2 14.12.2023 | 15:30 Uhr | Deutschland – Finnland 1:4 15.12.2023 | 15:30 Uhr | Deutschland – Schweiz 16.12.2023 | 13:30 Uhr | Tschechien – Deutschland
Tag 3: Niederlage für DEB-Team und wenig Infos aus Füssen Wieder spielte Deutschland gegen die Schweiz, diesmal die A-Mannschaft in Schweden, hier gab es eine Niederlage. Im 2. Spiel setzte sich Finnland gegen Tschechien durch. In Füssen trafen die U18-Teams von Österreich und der Schweiz aufeinander, die Schweiz soll mit 3:1 gewonnen haben. U18 in Füssen: Auf der Suche nach Spieldaten… Um 11:00 Uhr trafen in Füssen Österreich und die Schweiz aufeinander, leider liegen hier keine Spieldaten vor. Nur ein Ergebnis war auf einer Schweizer Seilte zu finden, demnach hat die Schweiz mit 3:1 gewonnen. Sollte doch noch etwas eingehen, wird das am Samstag nachgereicht. U18 Österreich– Schweiz 1:3 Schweiz gewinnt im 2. Drittel Ein Glückwunsch geht noch an Hanna Amort und Sorsha Sabus. Amort bestritt gegen Finnland ihr 50. Länderspiel, Sabus hat nach dem Spiel gegen die Schweiz ebenfalls 50 Länderspiele bestritten. Beim DEB-Team begann Lisa Hemmerle im Tor, Ersatztorhüterin war Sara Brammen. Im Tor der Schweiz begann Andrea Brändli. Bis zur 29. Minute gab es keine Strafe und die Torhüterinnen mussten nur Schüsse abwehren. Dann konnte Sinja Leemann die Schweiz in Führung bringen und Alina Marti konnte drei Minuten später auf 0:2 erhöhen. Deutschland versuchte zwar im letzten Drittel alles, um den Spielstand zu ändern, aber auch 95 Sekunden in Powerplay und ohne Torhüterin halfen nicht, es blieb beim 0:2. Deutschland – Schweiz 0:2 (0:0/0:2/0:0) Finnland gewinnt knapp gegen Tschechien Tschechien – Finnland 1:2 (1:2/0:0/0:0) Beide haben nach Auftaktsiegen gute Chancen dieses Turnier auf einer Top-Position zu beenden. Tschechien konnte als erstes Team eine Torchance nutzen, Klara Seroiszkova überwand Finnlands Torhüterin Sanni Ahola nach fünf Minuten. Doch bereits 52 Sekunden später war auch Viktorie Svejdova im Tor der Tschechinnen geschlagen, Noora Tulus traf zum Ausgleich. 141 Sekunden vor der Pause konnte Sanni Vanhanen Finnland in Führung bringen. Bis zum Ende des Spiels blieb es spannend und 100 Sekunden vor dem Ende nahmen die Tschechinnen die Torhüterin vom Eis. Es half nichts, Finnland gewann am Ende ein nach Torschüssen recht ausgeglichenes Spiel mit 1:2. Damit führen Finnland und Schweden die Tabelle mit jeweils sechs Punkte aus zwei Spielen an. Tschechien und die Schweiz haben jeweils zwei Punkte geholt, wobei die Schweizerinnen schon drei Spiele bestritten haben.
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