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August 26
                     
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  KURZNACHRICHTEN  

           
      
Passau Black Hawks
(OLS)  Der Lette Klavs Planis soll die dritte Kontingentstelle bei den Black Hawks besetzen. Der 32-Jährige spielte zuletzt in der Oberliga Nord für die Füchse Duisburg und war zuvor drei Jahre lang sehr erfolgreich für den Ligakonkurrenten Höchstadt aktiv
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Nach einem Jahr in Schweinfurt, wo er in der Bayernliga und auch für die 1b in der Bezirksliga spielte, kehrt Stürmer Jamie Akers zum ESC zurück. Der 26-Jährige ging bereits zwischen 2023 und 2025 für die Hawks aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Der schwedische Verteidiger Samuel Hou Gustafsson schnürt künftig die Schlittschuhe für den TuS. Der 27-Jährige war in der letzten Saison nicht aktiv und sammelte zuvor Erfahrungen in den USA, Australien und Frankreich
  
Grizzlys Bergkamen
(RLW)  Auch der zweite Neuzugang beim ESV wechselt aus dem DNL-Team des Iserloner EC zu den Grizzlys. Der 20-jährige Wjatscheslaw Amelin wird in der neuen Regionalligasaison die Hintermannschaft verstärken
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Stürmer Pavlo Lazhnevskyi geht künftig für den ERSC auf Torejagd. Der 20-jährige Ukrainer spielte in denletzten Jahren im Nachwuchs des ESC Haßfurt und EC Peiting. Nun zieht es aus Studiengründen nach München
  
EV Fürstenfeldbruck
(BLL)  Mit den beiden Verteidigern Tim Trappmann und Tizian Ravensberg haben zwei langjährige Akteure ihre weitere Zusage beim EVF für die neue Landesligasaison gegeben
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Justin Stiebel ist der erste Abgang beim ERC. Er  verlässt die Drachen in Richtung München. Dagegen werden verteidiger Artisom Andreyeu und Stürmer Philipp Müller weiterhin im Regener Trikot aufs Eis gehen
  
Trostberg Chiefs
(BLL)  Stürmer Maximilian Heitauer, der über 300 Spiele für den TSV absolvierte, wird seine aktive Laufbahn beenden
  
Eisbären Heilbronn
(BWL)  Routinier Marco Schütz wird weiterhin die Schlittschuhe für den HEC schnüren. Der 41-jährige Verteidiger, der lange Zeit in der DEL2 aktiv war, konnte zuletzt in 16 Spielen 11 Assists beisteuern
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Der REC hat den Vertrag mit Stürmer Jesper Öhrvall verlängert. Der 31-jährige Schwede, der vor zwei Jahren aus Österreich an die Ostsee kam, war in zuletzt 45 Spielen mit 21 Toren und 51 Assists teaminterner Topscorer der Piranhas
  
Adendorfer EC
(RLNO)  Luky Nyman verstärkt künftig die Defensive der Heidschnucken. Der 24-jährige Finne, der in deutschland bereits aus seiner Zeit in der Oberliga beim EV Lindau bekannt ist, wechselt aus der zweithöchsten Liga seines Heimatlandes von KeuPa HT zum AEC
  
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Der ESC hat mit Verteidiger Tobias Cramer verlängert. Der 22-Jährige wechselte letztes Jahr aus Erding zu den Eispiraten und konnte in 31 Partien 6 Tore und 13 Assists erzielen
  
Landsberg Riverkings
(BYL)  Der HCL hat seine dritte Kontingentstelle besetzt. Die Riverkings haben den Vertrag mit Stürmer Victor Östling verlängert. Der 30-jährige Schwede hat in der letzten Saison in 29 Spielen 20 Tore erzielt und weitere 23 Treffer vorbereitet
  
Neusser EV
(RLW)  Der NEV setzt auch in der neuen Saison weiter auf Torhüter Leroy Reichel. Ausserdem wird auch Goalie Florian Burk weiterhin zur Verfügung stehen
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Verteidiger Mike Reichl wird, nachdem er in der letzten Saison aus familiären Gründen kürzer getreten war, nun wieder vollumfänglich zur Verfügung stehen
  
Bären Neuwied
(OLN)  Felix Köllejan wird erneut das Goalie-Duo zusammen mit Jonas Gähr bilden. Der 30-Jährige kehrte erst während der letzten Saison aus der Regionalliga vom ESV Bergisch Gladbach zum EHC zurück
  

   

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Deishockeylogoie Buchhaltung von Eishockey-Mannschaften in Deutschland

Ganz ehrlich: Die Finanzwelt im deutschen Eishockey ist ein extrem komplexes und vielschichtiges Gebilde. Sie hängt ganz wesentlich von der juristischen und steuerlichen Struktur der jeweiligen Mannschaft ab. Während Amateur- und Jugendmannschaften oft als gemeinnützige Vereine (e.V.) organisiert sind, agieren die Proficlubs, besonders in der Deutschen Eishockey Liga (DEL), fast immer als gewinnorientierte Wirtschaftsunternehmen. Dieser Unterschied ist entscheidend, quasi der springende Punkt, weil er direkt festlegt, welche Gesetze, Berichtspflichten und steuerlichen Konsequenzen gelten.

 


Buchhaltung im Amateur-Eishockey: Der Gemeinnützige Verein

Viele Amateur- oder Nachwuchssportvereine in Deutschland sind als gemeinnützige Vereine organisiert. Ihre gesamte Tätigkeit basiert größtenteils auf freiwilligem Engagement. Die richtige Buchführung ist für diese Vereine überlebenswichtig, denn wenn sie ihren wertvollen Gemeinnützigkeitsstatus verlieren, wird es nämlich richtig teuer. Die Rechnungslegung muss nicht nur strenge rechtliche und steuerliche Vorgaben erfüllen, sondern auch mit den internen Satzungsbestimmungen übereinstimmen. Die Finanzberichterstattung legen sie üblicherweise ihrer Hauptversammlung vor, und das Finanzamt schaut regelmäßig genau hin.

Der Non-Profit-Status ist Gold wert, denn er bringt erhebliche Steuervorteile mit sich: Die Vereine sind im Allgemeinen von der Körperschaftsteuer befreit und können Vorteile bei der Umsatzsteuer genießen. Voraussetzung ist, dass ihre wirtschaftlichen Aktivitäten überwiegend den Satzungszwecken dienen. Trotzdem: Einnahmen aus rein kommerziellen Aktivitäten, die bestimmte Umsatzgrenzen überschreiten, müssen versteuert werden. Deshalb ist es zwingend erforderlich, die Einnahmequellen (ideeller Bereich, Zweckbetrieb, Vermögensverwaltung und wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb) in der Buchführung sauber zu trennen.

Zu den typischen Einnahmen und Ausgaben im ideellen Bereich zählen:

  • Mitgliedsbeiträge
  • Spenden und Zuschüsse
  • Kosten für das Training und die Jugendarbeit
  • Kosten für Verbandsabgaben
Tipp: Weitere Informationen zu den Buchhaltungsvorschriften in Deutschland finden Sie unter https://buchhaltungs-leitfaden.de/




Die Kommerzialisierung: Buchhaltung der DEL-Profiteams

Im krassen Gegensatz dazu arbeiten professionelle Eishockey-Mannschaften wie die in der DEL oft als kommerzielle Einheiten oder Franchises. Diese juristische Struktur macht es möglich, den Geschäftsbetrieb effizienter zu führen und die speziellen Anforderungen des Profisports zu bewältigen. Die Rechnungslegung dieser kommerziellen Gesellschaften richtet sich fast ausschließlich nach dem deutschen Handelsgesetzbuch (HGB) – hier gibt es detaillierte Vorschriften für Jahresabschlüsse, Bilanzierungsrichtlinien und die gesamte Buchführung.

Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) stellt ihren Mitgliedsvereinen außerdem eigene, sehr strenge finanzielle Qualifikationsanforderungen. Das soll die finanzielle Stabilität und die Integrität des gesamten Wettbewerbs sicherstellen. Auch dank dieser Regulierungen gelten deutsche Teams international als relativ stabil, was die Finanzen betrifft. Die Berichterstattung muss den Anforderungen des HGB entsprechen, vor allem in Bezug auf Transparenz und die Darstellung der wirtschaftlichen Lage.

Die Finanzierung dieser Proficlubs stützt sich auf diverse wichtige Einnahmequellen:

  1. Spieltagseinnahmen (Ticketverkauf und Hospitality-Angeboten).
  2. Einnahmen aus dem Verkauf von Fanartikeln (Merchandise).
  3. Mögliche Einnahmen aus Übertragungsrechten (Broadcast Rights).
  4. Sponsoring- und Werbeverträge.
Es überrascht wohl niemanden: Der größte Posten, die absolute Hauptkostenstelle, sind natürlich die Spielergehälter. Deren Höhe kann je nach Liga und Verhandlungsgeschick massiv schwanken.




Spezialthemen: Besteuerung im Eishockey

Die Besteuerung von Eishockey-Teams und ihren Spielern ist ein Feld mit einigen echten Herausforderungen, besonders wegen der vielen internationalen Verflechtungen. Hier gelten komplexe Regelungen des deutschen Steuerrechts und die internationalen Doppelbesteuerungsabkommen.

Die Besteuerung der Spieler, insbesondere von Profis, die nicht in Deutschland ansässig sind (Non-Resident Players), wird durch spezielle Gesetze und internationale Steuerverträge geregelt. Das erfordert eine akribische Lohnbuchhaltung, um alle Melde- und Abzugspflichten korrekt zu erfüllen.

Steuerlich wichtig sind auch Einnahmen aus dem Verleihen oder Transferieren von Spielern. Auch diese Einkünfte unterliegen spezifischen Vorschriften, die je nach Vertrag sehr unterschiedlich sein können. In manchen Fällen wird eine Quellensteuer (Withholding Tax) auf Einkünfte erhoben, die ausländische Spieler in Deutschland erzielen. Die korrekte Berechnung, Abführung und Verrechnung dieser Quellensteuer ist ein ganz kritischer Aspekt der Buchführung.

Die Kontrolle der Abgaben und die strikte Einhaltung der steuerlichen Pflichten sind für die Reputation eines Clubs enorm wichtig.




Finanzielle Kennzahlen und Transparenz (Kurz gesagt)

Die finanzielle Berichterstattung der professionellen Teams wird von Stakeholdern wie der Liga, Investoren, Sponsoren und der Öffentlichkeit ganz genau betrachtet. Die Erstellung einer transparenten und aussagekräftigen Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) sowie einer Bilanz ist hier extrem wichtig, da diese Dokumente Aufschluss über die Ertragslage und die Vermögensstruktur geben.

Die wesentlichen Unterschiede in der Rechnungslegung fassen wir kurz zusammen:

Kriterium

Gemeinnütziger Verein (Amateur)

Kommerzielle Gesellschaft (DEL-Profi)

Rechtsgrundlage der Buchführung

Steuerrecht, Gemeinnützigkeitsrecht, Satzung

Handelsgesetzbuch (HGB)

Hauptzweck

Förderung des Sports, Gemeinnützigkeit

Geld verdienen (Gewinnerzielung)

Steuerstatus

I. d. R. befreit (unter Auflagen)

Körperschaftsteuer-pflichtig

Finanzielle Aufsicht

Mitgliederversammlung, Finanzamt

DEL, Wirtschaftsprüfer, Finanzamt


Die Compliance (also das Einhalten der Ligavorschriften und Gesetze) ist ein fortlaufender Prozess, der eine disziplinierte Buchführung erfordert. Die Fähigkeit, die Finanzstabilität jederzeit nachzuweisen, ist oft die Grundvoraussetzung für die Lizenzerteilung.

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