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Januar 26
              
Januar Bad Tölz
    
   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
  
Hammer Eisbären
(OLN)  Die Eisbären haben den Vertrag mit Trainer Tobias Stolikowski um eine weitere Spielzeit verlängert. Der 42-Jährige, der zudem auch als sportlicher Leiter fungiert,  stand in der letzten Saison noch an der Bande der Hannover Scorpions
  
Diez-Limburg Rockets
(RLW)  Verteidiger Jeremy Gervais hat um Vertragsauflösung gebeten und wird aus beruflichen Gründen nach Nordamerika zurückkehren. Verletzungsbedingt muss die EGDL wohl künftig auch auf Stürmer Emil Gabrielson verzichten. Mit Timothy Kim gibt es aber bereits Ersatz. Der 21-jährige Kanadier mit koreanischen Wurzeln spielte zuletzt in der SPHL für die Fayetteville Marksmen
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Die Schwaben haben sich nochmal auf der Torhüterposition abgesichert. Die Schwenninger Wild Wings haben Bruno Cicek mit einer Förderlizenz ausgestattet. Der 19-Jährige gehört zum erweiterten DEL-Kader und spielt im DNL-Team des SERC
  
Black Tigers Moers
(RLW)  Die beiden Angreifer Patrick Latusek und Pawel Kuszka, die beide erst zu Saisonbeginn zum GSC kamen, haben um Auflösung ihrer Verträge gebeten. Beide haben jeweils acht Spiele bestritten und blieben dabei ohne Scorerpunkte
  
Lausitzer Füchse
(DEL2)  Torhüter Anthony Marrone muss wegen einer Unterkörperverletzung bis auf Weiteres pausieren. Mehrere Wochen müssen die Füchse auch auf Verteidiger nils Elten verzichten, der wegen einer Oberkörperverletzung operiert werden muss
  
Kempten Sharks
(BYL)  Der ESC Kempten hat den Vertrag Stürmer Filip Kokoska um zwei weitere Jahre verlängert. Der 28-jährige Deutsch-Tscheche kam vor drei Jahren aus Südtirol zu den Sharks. In der laufenden Saison konnte er bereits in 22 Spielen beachtliche 55 Scorerpunkte erzielen, womit er zweitbester Scorer im Team ist
  
Adendorfer EC
(RLN)  Die Heidschnucken haben mit Roni Salmenkangas einen weiteren Torhüter verpflichtet. Der 26-jährige Finne spielte in den letzten Jahren in der ndoramerikanischen College-Liga NCAA und in der vergangenen Saison in der SPHL für Quad City Storm
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Stürmer Kevin Schinko hat aus persönlichen Gründen um Auflösung seines Vertrages gebeten. Ausserdem wird auch Verteidiger Markus Duchenko den EVD verlassen und aus beruflichen Gründen eine Pause einlegen
  
TEV Miesbach
(BYL)  Der oberbayerische Traditionsverein hat den Vertrag mit Trainer Duson Frosch für die nächste Saison verlängert. Der 44-jährige Deutsch-Tscheche, der bis 2022 selbst die Schlittschuhe für den TEV schnürte, steht seit 2 Jahren an der Bande
  
Harzer Falken
(RLN)  Stürmer David Brozek wechselt von den Salzgitter Icefighters nach Braunlage. Der 21-jährige Tscheche konnte in der laufenden Saison in bislang 11 Spielen 4 Tore erzielen und weitere 4 Treffer vorbereiten. In der vergangenen Spielzeit brachte er es sigar auf 39 Scorerpunkte in 26 Partien
  
EC Peiting
(OLS)  Die Pfaffenwinkler haben vorzeitig den Vertrag mit Verteidiger Daniel Holzmann für die nächste Saison verlängert. Der 30-Jährige, der vor drei Jahren aus Schongau zurückkehrte, brachte es in der aktuellen Spielzeit in bislang 37 Partien auf 7 Tore und 12 Assists bei 37 Strafminuten
  
Landsberg Riverkings
(BYL)  Dauerbrenner Tobias Wedl hat seine Zusage für eine weitere Saison bei seinem Heimatverien gegeben. Der 32-jährige Routinier spielt durchgehend seit 2014 für den HCL. In der laufenden Spielzeit konnte der Verteidiger in bislang 25 Spielen ein Tor und sechs Assists für sich verbuchen
  

   

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Deishockeylogoie Buchhaltung von Eishockey-Mannschaften in Deutschland

Ganz ehrlich: Die Finanzwelt im deutschen Eishockey ist ein extrem komplexes und vielschichtiges Gebilde. Sie hängt ganz wesentlich von der juristischen und steuerlichen Struktur der jeweiligen Mannschaft ab. Während Amateur- und Jugendmannschaften oft als gemeinnützige Vereine (e.V.) organisiert sind, agieren die Proficlubs, besonders in der Deutschen Eishockey Liga (DEL), fast immer als gewinnorientierte Wirtschaftsunternehmen. Dieser Unterschied ist entscheidend, quasi der springende Punkt, weil er direkt festlegt, welche Gesetze, Berichtspflichten und steuerlichen Konsequenzen gelten.

 


Buchhaltung im Amateur-Eishockey: Der Gemeinnützige Verein

Viele Amateur- oder Nachwuchssportvereine in Deutschland sind als gemeinnützige Vereine organisiert. Ihre gesamte Tätigkeit basiert größtenteils auf freiwilligem Engagement. Die richtige Buchführung ist für diese Vereine überlebenswichtig, denn wenn sie ihren wertvollen Gemeinnützigkeitsstatus verlieren, wird es nämlich richtig teuer. Die Rechnungslegung muss nicht nur strenge rechtliche und steuerliche Vorgaben erfüllen, sondern auch mit den internen Satzungsbestimmungen übereinstimmen. Die Finanzberichterstattung legen sie üblicherweise ihrer Hauptversammlung vor, und das Finanzamt schaut regelmäßig genau hin.

Der Non-Profit-Status ist Gold wert, denn er bringt erhebliche Steuervorteile mit sich: Die Vereine sind im Allgemeinen von der Körperschaftsteuer befreit und können Vorteile bei der Umsatzsteuer genießen. Voraussetzung ist, dass ihre wirtschaftlichen Aktivitäten überwiegend den Satzungszwecken dienen. Trotzdem: Einnahmen aus rein kommerziellen Aktivitäten, die bestimmte Umsatzgrenzen überschreiten, müssen versteuert werden. Deshalb ist es zwingend erforderlich, die Einnahmequellen (ideeller Bereich, Zweckbetrieb, Vermögensverwaltung und wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb) in der Buchführung sauber zu trennen.

Zu den typischen Einnahmen und Ausgaben im ideellen Bereich zählen:

  • Mitgliedsbeiträge
  • Spenden und Zuschüsse
  • Kosten für das Training und die Jugendarbeit
  • Kosten für Verbandsabgaben
Tipp: Weitere Informationen zu den Buchhaltungsvorschriften in Deutschland finden Sie unter https://buchhaltungs-leitfaden.de/




Die Kommerzialisierung: Buchhaltung der DEL-Profiteams

Im krassen Gegensatz dazu arbeiten professionelle Eishockey-Mannschaften wie die in der DEL oft als kommerzielle Einheiten oder Franchises. Diese juristische Struktur macht es möglich, den Geschäftsbetrieb effizienter zu führen und die speziellen Anforderungen des Profisports zu bewältigen. Die Rechnungslegung dieser kommerziellen Gesellschaften richtet sich fast ausschließlich nach dem deutschen Handelsgesetzbuch (HGB) – hier gibt es detaillierte Vorschriften für Jahresabschlüsse, Bilanzierungsrichtlinien und die gesamte Buchführung.

Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) stellt ihren Mitgliedsvereinen außerdem eigene, sehr strenge finanzielle Qualifikationsanforderungen. Das soll die finanzielle Stabilität und die Integrität des gesamten Wettbewerbs sicherstellen. Auch dank dieser Regulierungen gelten deutsche Teams international als relativ stabil, was die Finanzen betrifft. Die Berichterstattung muss den Anforderungen des HGB entsprechen, vor allem in Bezug auf Transparenz und die Darstellung der wirtschaftlichen Lage.

Die Finanzierung dieser Proficlubs stützt sich auf diverse wichtige Einnahmequellen:

  1. Spieltagseinnahmen (Ticketverkauf und Hospitality-Angeboten).
  2. Einnahmen aus dem Verkauf von Fanartikeln (Merchandise).
  3. Mögliche Einnahmen aus Übertragungsrechten (Broadcast Rights).
  4. Sponsoring- und Werbeverträge.
Es überrascht wohl niemanden: Der größte Posten, die absolute Hauptkostenstelle, sind natürlich die Spielergehälter. Deren Höhe kann je nach Liga und Verhandlungsgeschick massiv schwanken.




Spezialthemen: Besteuerung im Eishockey

Die Besteuerung von Eishockey-Teams und ihren Spielern ist ein Feld mit einigen echten Herausforderungen, besonders wegen der vielen internationalen Verflechtungen. Hier gelten komplexe Regelungen des deutschen Steuerrechts und die internationalen Doppelbesteuerungsabkommen.

Die Besteuerung der Spieler, insbesondere von Profis, die nicht in Deutschland ansässig sind (Non-Resident Players), wird durch spezielle Gesetze und internationale Steuerverträge geregelt. Das erfordert eine akribische Lohnbuchhaltung, um alle Melde- und Abzugspflichten korrekt zu erfüllen.

Steuerlich wichtig sind auch Einnahmen aus dem Verleihen oder Transferieren von Spielern. Auch diese Einkünfte unterliegen spezifischen Vorschriften, die je nach Vertrag sehr unterschiedlich sein können. In manchen Fällen wird eine Quellensteuer (Withholding Tax) auf Einkünfte erhoben, die ausländische Spieler in Deutschland erzielen. Die korrekte Berechnung, Abführung und Verrechnung dieser Quellensteuer ist ein ganz kritischer Aspekt der Buchführung.

Die Kontrolle der Abgaben und die strikte Einhaltung der steuerlichen Pflichten sind für die Reputation eines Clubs enorm wichtig.




Finanzielle Kennzahlen und Transparenz (Kurz gesagt)

Die finanzielle Berichterstattung der professionellen Teams wird von Stakeholdern wie der Liga, Investoren, Sponsoren und der Öffentlichkeit ganz genau betrachtet. Die Erstellung einer transparenten und aussagekräftigen Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) sowie einer Bilanz ist hier extrem wichtig, da diese Dokumente Aufschluss über die Ertragslage und die Vermögensstruktur geben.

Die wesentlichen Unterschiede in der Rechnungslegung fassen wir kurz zusammen:

Kriterium

Gemeinnütziger Verein (Amateur)

Kommerzielle Gesellschaft (DEL-Profi)

Rechtsgrundlage der Buchführung

Steuerrecht, Gemeinnützigkeitsrecht, Satzung

Handelsgesetzbuch (HGB)

Hauptzweck

Förderung des Sports, Gemeinnützigkeit

Geld verdienen (Gewinnerzielung)

Steuerstatus

I. d. R. befreit (unter Auflagen)

Körperschaftsteuer-pflichtig

Finanzielle Aufsicht

Mitgliederversammlung, Finanzamt

DEL, Wirtschaftsprüfer, Finanzamt


Die Compliance (also das Einhalten der Ligavorschriften und Gesetze) ist ein fortlaufender Prozess, der eine disziplinierte Buchführung erfordert. Die Fähigkeit, die Finanzstabilität jederzeit nachzuweisen, ist oft die Grundvoraussetzung für die Lizenzerteilung.

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