Die Grenzen des Eishockey - Darum ist dieser Sport nicht überall beliebt
Eishockey ist ein Sport, der in Deutschland und Europa mittlerweile eine feste Größe ist. Tatsächlich gibt es kaum ein europäisches Land in Mittel- oder Nordeuropa, das dem rauen Eissport nicht frönt. Alleine in Deutschland gehen jedes Wochenende hunderttausende von Fans zu den Spielen der deutschen Eishockey Liga, um ihre Lieblingsmannschaft zu sehen und während des Spiels lautstark zu unterstützen.
Und fragt man Wettanbieter oder ein
Online Casino, das Sportwetten anbietet, so werden sie ihnen sicher sagen können, dass Wetten im Bereich des Eishockey mit zu den beliebtesten Platzierungen überhaupt gehören - fast direkt hinter Fussball.
Trotzdem ist Eishockey vielerorts weitgehend unbekannt oder wird weitaus weniger begeistert gespielt wie in Mittel und Nordeuropa. Doch woher kommt das?
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These 1: Eishockey ist nur durch Amerikas Präsenz populär
Eine der tatsächlich am häufigsten auftauchenden Überlegungen ist die Idee, dass Eishockey nur überall dort gespielt wird, wo amerikanische Truppen stationiert sind. Die Idee ist dabei, dass diese die Sportart in den jeweiligen Ländern populär gemacht haben. Und natürlich ist es tatsächlich so, dass Amerika das Spiel weltweit bekannt gemacht hat. Dass das aber durch stationierte amerikanische Soldaten geschieht, ist eher eine Randerscheinung. Und dazu noch eine, die nicht unbedingt zutrifft. So ist Eishockey im Nahen Osten eigentlich gar nicht präsent. Dafür aber in hohem Maße in Ländern wie Norwegen, Russland und Schweden - Ländern, die mit Amerika eigentlich nichts direkt zu tun haben. Und auch in Ländern wie Japan Italien und Spanien hat Eishockey einen eher geringen Stellenwert
These 2: die klimatischen Bedingungen
Eine weitere Überlegung ist die Tatsache das Eishockey in den Ländern gespielt wird die entsprechende Klimatische Bedingungen haben. Das heißt dass diese Länder über eine Winterperiode verfügen die mit Schnee, Eis und Minustemperaturen einhergeht. Die Überlegung dabei ist das diese Länder durch den seit hunderten von Jahren vorherrschenden Periodischen Schneefall gewöhnt sind sich auf Eis zu bewegen und somit einer
Wintersportart einen positiven Aspekt abgewinnen können. Wohingegen Länder, die zum Beispiel in Äquatornähe sind, solchen Sportarten nichts abgewinnen können. Diese These erscheint in erster Linie durchaus logisch, greift aber vielfach auch zu kurz. Immerhin haben auch Länder wie Italien und Griechenland eine
Eishockey Liga, nur leider ist diese Sportart dort nicht so beliebt, dass jede Saison hunderttausende von Zuschauern zu den Spielen erscheinen.
These 3: Ein kostspieliger Sport nur für reiche Länder
Eine weitere Theorie, warum Eishockey sich nicht weiterverbreitet, ist die Überlegung, dass es gerade für ärmere Länder einfach zu kostspielig ist, als dass es sich dauerhaft festsetzen kann. Und in gewisser Weise ist an diesem Argument sicher einiges dran. Der Unterhalt von Eishockeyhallen ist mit nicht unerheblichen Kosten verbunden. Diese sind zum Teil schon so hoch, dass selbst in Deutschland Kommunen erhebliche Mittel zur Unterstützung aufwenden müssen, um die Eissporthallen in Betrieb halten zu können. Länder mit schwachem BIP können diese finanziellen Unterstützungen nicht geben. Das würde dazu führen, dass Vereine alle Kosten über Werbung und Ticketverkauf abdecken müssten. In diesem Fall wären die Tickets aber so teuer, dass die Menschen vor Ort es sich nicht leisten könnten. Das ist aber auch nur begrenzt richtig denn auch Länder wie die Türkei Griechenland und Italien betreiben Eishockeyhallen - wenn auch nicht in so hohem maße wie andere europäische Länder
These 4: Kulturelle Unterschiede beim Sport
Eine weitere - wenn auch eher weniger vehement vertretene Meinung - ist die Idee, dass Eishockey aufgrund kultureller Unterschiede nicht als Sportart angenommen wird. Hier ist bei Befürwortern dieser These Indien ein sehr gutes Beispiel, da dieses Land generell Sportarten wie Rugby, American Football oder Eishockey ablehnt, dafür dort aber Sportarten wie Cricket oder Polo besonders beliebt sind. Die Verfechter dieser Theorie argumentieren, dass die in Indien gespielten Sportarten weniger auf Kampf und Konfrontation ausgelegt sind und Inder - als generell sehr friedliebendes Volk - diese Art von Sport nicht favorisieren, sondern als primitiv und barbarisch ansehen.
Eishockey ist kein Weltsport - aber weltweit bekannt
Betrachtet man die oben aufgeführten Thesen, muss man feststellen, dass alle - zumindest zum Teil - ihre Berechtigung haben, aber eben nicht komplett alleine richtig sind. Vielleicht ist es eine Mischung aus allen Faktoren, die dazu führen, dass Eishockey zwar eine der weltweit beliebtesten und populärsten Sportarten der Welt ist, aber es eben noch nicht geschafft hat, einen weltweiten Siegeszug anzutreten. Aber vergleicht man dies mit anderen Sportarten, stellt man schnell fest, dass kaum ein Sport wirklich weltweit gespielt wird. Selbst Tennis und Fußball werden in einigen Ländern einfach nicht gespielt oder haben nur eine so geringe Anhängerschaft, dass es kaum beachtet wird - und das, obwohl es für diese Sportart sogar eine
Weltmeisterschaft gibt. Wenn man also feststellt, dass eigentlich keine Sportart weltweit vertreten ist dann kann man sicher sagen das trotz allem Eishockey mit zu den wenigen großen Sportarten gehört, die zumindest eine ähnliche Beachtung findet wie Tennis oder American Football. Diese Sportart somit zu den großen zu zahlen, dürfte daher wohl kaum übertrieben sein. Und wer weiß: Vielleicht breitet sich diese Sportart in den nächsten Jahrzehnten noch weiter aus und findet weltweit weiter neue begeisterte Anhänger.