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Oktober 26
                         
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
ESV Bad Bayersoien
(BBZL)  Zahlreiche Spieler der bisherigen Mannschaft werden auch in der neuen Saison wieder die Schlittschuhe für den ESV scnüren. Neu zum Team kommt Stürmer Felix Wohlhaupter, der von den EG Woodstocks Augsburg kommt. Ebenfalls neu ist Torhüter Leon Vajs, der zuletzt nicht aktiv war
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Elias Schneider wusste im Tryout zu überzeugen und hat einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Ausserdem sind die beiden Youngster Samuel Hrabcak und Marcel Gmehlin aus dem Nachwuchs fest in den Kader der 1.Mannschaft aufgerückt
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben zwei weitere Neuzugänge vorgestellt. Vom tschechischen Drittligisten HC Stadion Cheb wechseln die beiden Angreifer Roman Svik und Ondrej Kvasnovsky zum EHC
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Der ESC hat seine Hintermannschaft mit Jared Brock verstärkt. Der 24-jährige Kanadier sammelte in der letzten Saison erstmals Europa-Erfahrung als er für Energija Elktrenai in Litauen aufs Eis ging
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Die Blue Devils Weiden haben Torhüter Patrik Mühlberger mit einer Förderlizenz für die Franken ausgestattet. Der 21-Jährige erhält damit die Möglichkeit DEL-Luft zu schnuppern und sich weiter zu beweisen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Luis Bernhofer wird künftig die Defensive des MEK verstärken. Der 21-Jährige entstammt dem Nachwuchs des EHC München
   
Bayreuth Tigers
(BLL)  Kurz vor Saisonbeginn meldet der EHC noch einen Neuzugang. Von den Eisbären Juniors Berlin aus der Regionalliga wechselt Robin Niedermeier zu den Tigers. Bereits zwischen 2020 und 2022 spielte er für die Bayreuther in der Landesliga
  
Landesliga Berlin
(LLB)  Kehrtwende in der Landesliga Berlin. Nach einer Abstimmung der Eishockeykommission wurden die neu gegründeten Berlin Capitals zunächst nicht zum Spielbetrieb zugelassen. Wie der Vorstand des Berliner Eissport-Verband nun allerdings mitteilte, wurden die Capitals dennoch in die Landesliga aufgenommen
  
Pferdeturm Hunters
(VLN)  Die EC Pferdeturm Hunters werden fast unverändert in die neue Saison gehen. Einziger Neuzugang ist bislang Stürmer Nils Reinecke, der von den Celler Oilers nach Hannover kommt 
  
Eisbären Würzburg
(BBZL)  Der Großteil der Mannschaft bleibt auch weiterhin zusammen. neben Torhüter Filip Gracanov (Mitterteich) stehen zudem nun auch noch drei weitere Neuzugänge beim ESV fest. Von den Schweinfurt Mighty Dogs kommt Stürmer Moritz Schlick zu den Eisbären und vom 1b-Team des ERV Verteidiger Maximilian Maier. Die Defensive soll auch der Tscheche Radek Vyhlidal verstärken, der zuletzt in der dritthöchsten Liga seines Heimatlandes für Slovan Ustecti Lvi aktiv war
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Die Icefighters haben nochmal ihre Offensive verstärkt und Stürmer Josef Babicka verpflichtet. Der 22-jährige Tscheche spielte zuletzt in Estland für die Tallinn Vipers und zuvor in Schottland
  
Luchse Lauterbach
(RLW)  Die beiden Tryout-Spieler Lukas Wehl (Tor) und Jan-Luca Niemann (Sturm) haben sich für ein längeres Engagement empfehlen können und werden in der bevorstehenden Saison den EC verstärken
  
Hurricanes Erfurt
(LLT)  Die Hurricanes werden mit einem nahezu unveränderten Kader in die neue Saison der Landesliga Thüringen starten. Neu dazu kommen Verteidiger Felix Kaaden und Stürmer Philippe Karl vom EHC Erfurt
  
ESG Esslingen
(LLBW)  Der Mannschaftskader der ESG bleibt fast unverändert zusammen. Neu zum Team kommt der zuletzt inaktive Torhüter Robin Keller, sowie die beiden Rückkehrer Verteidiger Stefan Luc und Stürmer Keven Frank
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Armands Sorokins verstärkt künftig die Defensive der Weserstars. Der 20-jährige Lette kann Erfahrungen aus dem Nachwuchsbereich in Schweden vorweisen und wechselt nun aus Tschechien vom Nachwuchs des HC Prerov nach Bremen 
  
Harzer Falken
(RLNO)  Der EC bekommt Verstärkung durch zwei Förderlizenzspieler der EJ Kassel. Die Stürmer Moritz Schwartz und Felix Czech sollen künftig in Braunlage Erfahrungen in der Regionalliga sammeln
 

   

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eishockeylogoWas sich im deutschen Eishockey 2026/27 verändert hat: Neue Teams, neue Regeln, neue Dynamik

Der deutsche Eishockeybetrieb ist im September mit einigen vertrauten Namen an ungewohnten Orten gestartet. Krefeld spielt wieder erstklassig, Dresden musste eine Etage tiefer, Memmingen rückte nach. Dazu kommen Regeländerungen, neue Gesichter in der Oberliga und ein Spielplan, der vor allem im Norden anders aussieht als noch vor einem Jahr.

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Auf und ab zwischen DEL und DEL2

Die Krefeld Pinguine haben den auffälligsten Sprung geschafft. Nach dem DEL2 Titel und dem sportlichen Aufstieg kehrte der Club zur Saison 2026/27 in die PENNY DEL zurück. Den entgegengesetzten Weg nahmen die Dresdner Eislöwen, die nun wieder in der DEL2 antreten. Zwei bekannte Namen, zwei komplett verschiedene Sommer.

Für Zuschauer verändert sich mit solchen Wechseln mehr als eine Tabelle. Gegner, Auswärtsfahrten und Spielrhythmen sind neu, während viele Fans parallel Liveticker, Statistiken und Wettmärkte verfolgen. Wer dabei auf Eishockey setzt, kann dafür Casino Boni im Bereich Sportwetten nutzen.

In der DEL2 nahm ECDC Memmingen den Platz ein, den sich der Club als Oberliga Meister sportlich verdient hatte. Damit startete die zweite Liga erneut mit 14 Mannschaften. Drei Bewegungen prägen den Ligentausch besonders deutlich:

  1. Krefeld stieg aus der DEL2 in die DEL auf.

  2. Dresden kehrte aus der DEL in die DEL2 zurück.

  3. Memmingen schaffte den Sprung aus der Oberliga in die DEL2.

Für die Liga bedeutet das keine Revolution. Für die betroffenen Clubs schon eher.

Kleine Regeln mit sichtbaren Folgen

Auch auf dem Eis hat sich etwas verändert. Der DEB übernahm mehrere Anpassungen und Klarstellungen aus dem IIHF Regelwerk. Viele davon fallen einem Zuschauer kaum auf, solange niemand gezielt darauf achtet. Einige Details sieht man dagegen sofort.

Nach einem Tor gibt es in DEL, DEL2, Oberliga und DFEL keinen Schiedsrichterpfiff mehr. Der Referee zeigt stattdessen mit der Hand ins Tor. Im Nachwuchs bleibt der Pfiff bestehen. Klingt winzig, verändert aber einen der bekanntesten akustischen Momente eines Spiels.

Daneben gelten weitere Präzisierungen:

Kapitän: Ein Team darf einen Kapitän und zwei Assistenten bestimmen oder ohne Kapitän mit drei Assistenten antreten.

Leeres Tor: Verhindert ein Foul unmittelbar einen möglichen Treffer ins leere Tor und erkennen die Schiedsrichter das Tor an, erhält der gefoulte Spieler den Treffer.

Hoher Stock: Die Regel beschreibt genauer, wann die Position der Schulter des Gegenspielers für eine Strafe relevant ist.

Faustkampf: Der DEB überarbeitete den Wortlaut umfangreich, änderte nach eigener Aussage aber nicht die praktische Anwendung.

Viel Regeltext für wenige Sekunden auf dem Eis. Eishockey eben.

Die Oberliga bekommt ein anderes Gesicht

Noch stärker fällt die Bewegung eine Stufe darunter auf. Die Oberliga umfasst 2026/27 insgesamt 26 Mannschaften. Im Norden treten zwölf Teams an, im Süden 14. Besonders die Rückkehr des EHC Neuwied verändert den Norden, denn der Club war zuletzt in der Saison 2015/16 Teil der DEB Oberliga.

Mit zwölf Mannschaften kann die Nord Staffel wieder eine klassische Doppelrunde spielen. Jedes Team kommt damit auf 44 Spieltage in der Hauptrunde, eine Zwischenrunde entfällt. Im Süden bleibt die Doppelrunde mit 52 Spieltagen bestehen. Der Unterschied ist beachtlich, acht zusätzliche Spieltage passen nicht mal eben zwischen zwei Trainingseinheiten.

Im Süden fallen drei neue Namen auf. Der ESV Kaufbeuren kam als sportlicher Absteiger aus der DEL2, der Heilbronner Eishockey Club Falken stieg aus der Regionalliga Baden Württemberg auf und die HC Tigers wechselten aus der Alps Hockey League in die Oberliga.

Für einen schnellen Überblick lässt sich die Veränderung so lesen:

  1. Im Norden bringt Neuwied das Feld wieder auf zwölf Clubs.

  2. Die Süd Staffel bleibt mit 14 Mannschaften größer und spielt entsprechend mehr Hauptrundenpartien.

  3. Ab dem Achtelfinale treffen Teams aus beiden Staffeln in den gemeinsamen Playoffs aufeinander.

Gerade der dritte Punkt sorgt dafür, dass Nord und Süd trotz unterschiedlicher Hauptrunden nicht in getrennten Welten spielen.

Eine Saison mit mehr Bewegung als der Kalender zeigt

Wer nur die Ergebnisse betrachtet, übersieht leicht, wie viel sich zwischen zwei Spielzeiten verschieben kann. Krefeld trifft wieder auf die Clubs der DEL, Dresden muss sich in einer veränderten DEL2 neu behaupten und Memmingen hat nach dem Oberliga Erfolg eine neue sportliche Umgebung bekommen. Weiter unten verschieben Neuwied, Kaufbeuren, Heilbronn und die HC Tigers das Bild erneut.

Die Regeländerungen wirken daneben fast unscheinbar. Genau deshalb passen sie zum Eishockey. Ein fehlender Pfiff, eine präzisere Definition oder eine andere Kapitänsregel klingt auf Papier klein, bis der entsprechende Moment im Spiel tatsächlich kommt.

Saison 2026/27 hat damit keinen vollständigen Umbau gebracht. Sie hat an mehreren Stellen nachjustiert, Clubs neu verteilt und bekannte Abläufe verändert. Für einen Septemberstart reicht das völlig, Langeweile war jedenfalls nicht Teil des Regelwerks.

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