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September 26
                     
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Berlin Mighty Bucks
(LLB)  Mit Maximilian Hafemeister und Kyle Smith wechseln zwei weitere Stürmer vom ASC Spandau zu den Mighty Bucks
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Mit Torhüter Luca Terhar, Verteidiger Lukas Thebus, sowie den Stürmern Alexander Löffler und Marco Terhar stehen vier weitere Verlängerungen fest, wodurch die Kaderplanungen nun so gut wie beendet sind
  
Wölfe Wörishofen
(BLL)  Mit Noah Gaisser, Leo Schurr und Gianluca Barnes bleiben drei weitere Stürmer aus dem Aufstiegs-Kader auch weiterhin in der Landesliga beim EVW
  
SCC Berlin
(LLB)  Die Charlottenburger werdne mit einemr nahezu unveränderten Mannschaft in die nächste Saison gehen. Einziger Neuzugang ist Rückkehrer Leif Meissner, der nach einer Pause die Defensive verstärken wird
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Der junge Tscheche Max Kotrba hat seinen Vertrag in der Hansestadt verlängert. Der 21-jährige Stürmer kam erst während der letzten Saison zu den Crocodiles und brachte es in elf Spielen auf sieben Tore und einen Assist
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Der nächste Neuzugang steht fest: Vom ECW Sande wechselt Stürmer Philipp Kaschewski zu den Weserstars. der 21-Jährige absolvierte zuletzt bei den Jadehaien seine erste Station im Seniorenbereich und ging zuvor im Nachwuchs des REV Bremerhaven aufs Eis
  
Woodstocks Augsburg
(BBZL)  Roman Mucha wird als neuer Trainer bei den Woodstocks fungieren. Ihm steht eine Mannschaft aus bewährten Kräften und einigen Neuzugängen zur Verfügung. Neu dazu kommt der zuletzt inaktive Leopold Königer. Für die Offensive kommen Johannes Hoose und Sven Knott vom EV Königsbrunn, sowie Philipp Birk vom ESV Buchloe. Leon Steinberger und Nils Bergk werden eine Pause einlegen und Dominik Settele beendet seine aktive Laufbahn, Felix Wohlhaupter wird den Verein ebenfalls verlassen
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Der ECE meldet mehrere Neuzugänge für die Offensive. Zuletzt inaktiv waren Moritz Krautter und Trevor Röhrig. Von den Mad Dogs Mannheim wechselt Felix Fleischer zu den Eisbären und aus dem Nachwuchs des Mannheimer ERC kommen Asanee Uljaky, Rasmus Berchtold und Mateo Zupanic
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Torhüter Salvatore Stalteri kehrt zum TuS zurück. Der 31-jährige Italo-Kanadier spielte bis 2024 bereits für die Tigers und ging danach für Groningen, Bremen und Sande aufs Eis
  
Hamburger SV
(RLNO)  Max Wuld und Alex Schier werden künftig aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen
  
EHC Essen Ruhr
(BBZL)  Fabian Espey wird die Defensive des EHC verstärken. Der 21-Jährige wechselt aus dem Nachwuchs der Ratinger Ice Aliens nach Essen
  
Forst Nature Boyz
(BLL)  Simon Fend, seit sechs Jahren bei den Nature Boyz, hat seine weitere Zusage gegeben. Der 31-jährige Angreifer absolvierte in der letzten Saison 9 Partien und brachte es dabei auf 6 Scorerpunkte
  
EHC Regensburg
(BBZL)  Stürmer Dennis Marusch, der aus dem EVR-Nachwuchs stammt, wird in sein viertes Jahr beim EHC gehen. Der 23-Jährige konnte zuletzt in 18 Spielen drei Assists beisteuern
  
Füchse Duisburg
(OLN)  Stürmer Martin Schymainski wird wegen einer Oberkörperverletzung erst Ende November wieder ins Spielgeschehen eingreifen können
  
Vilshofener Wölfe
(BBZL)  Verteidiger Maximilian Zimmermann wird erneut das Trikot der Wölfe tragen. Der 31-Jährige kam letztes Jahr zu den Wölfen und brachte es in 18 Spielen auf 3 Tore und 4 Vorlagen bei 64 Strafminuten
  
Mad Dogs Mannheim
(BWL)  Die nächsten beiden Verlängerungen bei den Mad Dogs sind fix: Sowohl Florian Rewald, als auch Sönke Haaser werden wieder die Schlittschuhe für die Mannheimer schnüren
  

   

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bayreuthtigersEntscheidungen in Sachen Bayreuth Tigers vorerst vertagt

(OLS)  Wie geht es weiter am Standort Bayreuth? Nach einer Gesellschafterversammlung und der Aufarbeitung der letzten Monate äußern sich die Geschäftsführer der Bayreuth Tigers Eishockey GmbH zu möglichen Szenarien in der nahen Zukunft. Nach der langen und schwierigen, kürzlich beendeten Saison und dem sportlichen Abstieg aus der DEL2 stand am vergangenen Mittwoch die Gesellschafterversammlung der Bayreuth Tigers an.

Bis auf ein Mitglied, welches sich im Urlaub befindet, waren die restlichen, mit dem kompletten Stimmrecht ausgestatteten, Gesellschafter vor Ort. Vor Beginn der Versammlung und auf Anraten eines Rechtsbeistandes wurde mehrheitlich für einen Ausschluss des Mit-Gesellschafters Michael Schwellengreber gestimmt, da hier Interessenskollisionen (Schwellengreber ist gleichzeitig 2. Vorsitzender des Stammvereins) zu erwarten waren.

Hauptthema zum Anfang der Versammlung war eine Kapitalerhöhung die durch die einzelnen Gesellschafter zu leisten sein wird. „Diese Erhöhung hat nichts damit zu tun, dass wir zahlungsfähig waren oder sind sondern dient einzig dazu, finanziell vernünftig aufgestellt in die nächste Saison gehen zu können. Wir haben weder Verbindlichkeiten, noch hatten oder haben wir Liquiditätsprobleme,“ erklärt Matthias Wendel den angedachten Schritt.

Während der Versammlung kristallisierte sich heraus, dass der größere Teil (mehr als 50%) der Gesellschaftsanteile unter bestimmten Voraussetzungen diesen Weg mitgehen würden. Einige Gesellschafter stimmten hier dagegen. Ein Teil der Gesellschafter bat um Bedenkzeit, die man selbstverständlich einräumen wird. In zehnTagen wird die abschließende Entscheidung gefallen sein und der Öffentlichkeit mitgeteilt werden.

Die Geschäftsführer Margrit und Matthias Wendel äußerten sich am Tag nach der Versammlung zu diversen Punkten der abgelaufenen Spielzeit und über die mögliche Zukunftsfähigkeit der Bayreuth Tigers.

Herr Wendel, die Saison ist sportlich und finanziell nicht optimal gelaufen. Was für Erklärungen gibt es hierfür?
Matthias Wendel: Die sportliche Seite wurde eigentlich bereits ausführlich beleuchtet. Mit dem Verletzungspech und dem Austausch der Kontingentspieler musste man mit einer nicht kalkulierbaren Situation umgehen. Einher geht damit aber auch die finanzielle Seite, die sich dann durch ausbleibende Zuschauer nicht wie gewünscht dargestellt hat. Der Austausch bzw. die Nachverpflichtungen neuer Spieler verursachte ebenfalls hohe Kosten. Abgaben an den Verband, Ausrüstung oder z.B. Flüge von Familienmitgliedern der Akteure, die von der sportlichen Leitung vereinbart worden sind. Insgesamt haben wir mit Raitums, Müller, Chouinard, Luciani, Gams und Ontl sechs Spieler nachverpflichten müssen. Dies alles hat die Ausgaben in die Höhe getrieben.

Ist der Zuschauerrückgang alleine mit dem schlechten sportlichen Abschneiden zu erklären?
Matthias Wendel: Zu großen Teilen ja. Das kann man ganz gut mit anderen Standorten, quer durch verschieden Ligen, beobachten und vergleichen oder sich auch die Situation von Crimmitschau in der letzten Saison vor Augen führen.
Margrit Wendel: Zudem sind die Zeiten am Sonntag für Auswärtsfans nicht optimal und auch die Bezirksliga-Mannschaft – die übrigens im Vorfeld nicht geplant war -, wo man für wesentlich weniger Geld zum Eishockey gehen kann, hat uns eine gewisse Konkurrenz gemacht.

Zum Ende der Saison und in den Playdowns konnte man, was den Kader angeht, beinahe mit voller Stärke auflaufen. Was hat gefehlt, um die Liga vielleicht doch halten zu können?
Margrit Wendel: Die Kommunikation zwischen Trainer/sportliche Leitung war nicht nur mit uns schwierig bis nicht vorhanden sondern auch mit dem Team. Wir haben kurz vor den Playdowns mit den Jungs ein Gespräch anberaumt und haben ihnen freigestellt ob dies in Anwesenheit der sportlichen Leitung und dem Trainer geschehen soll. Ein Spieler hat sich enthalten, ansonsten haben alle anderen dagegen gestimmt. Dies sagt schon sehr viel aus.

Wie geht es in den nächsten Tagen und Wochen weiter bei den Tigers?
Matthias Wendel: Zunächst werden wir die Entscheidung der Gesellschafter abwarten. Hier sind wir, auch nach einzelnen und intensiven Gesprächen mit diesen, recht positiv gestimmt, dass wir die Kapitalerhöhung durchführen werden können. Im Anschluss werden wir Gespräche mit den bisherigen Spielern aufnehmen und ihnen ggf. ein Angebot unterbreiten.

Der Vertrag von Sergej Waßmiller gilt nur für die DEL2?
Matthias Wendel: Ja, wir werden auch hier den Markt sondieren und Kandidaten sichten. Der künftige Trainer wird das Amt des sportlichen Leiters in Personalunion übernehmen.

Was passiert, wenn man evtl. doch in der DEL2 verbleiben kann?
Margrit Wendel: Dann werden wir Gespräche mit Sergej Waßmiller führen und eine Lösung herbeiführen müssen.
Matthias Wendel: Als Absteiger sind wir erster Nachrücker. Entsprechend werden wir zweigleisig denken und fahren und die Lizensierungsunterlagen zur DEL2 einreichen.

Bis wann ist mit einer Entscheidung zu rechnen?
Matthias Wendel: Die Unterlagen müssen bis Mitte/Ende Mai bei der DEL2 eingereicht werden. Eine Entscheidung fällt dann spätestens im Juni. Die Lizenzierung für die Oberliga läuft zeitlich versetzt. Hier hat man mehr Zeit.

Wie gehen die Sponsoren mit dieser derzeit ungeklärten Situation um?
Matthias Wendel: Durch die sportliche Misere und den dadurch nicht unwahrscheinlichen – und jetzt auch eingetretenen – Fall des Abstiegs haben wir bereits seit geraumer Zeit mit unseren Partner über Optionen gesprochen und können sagen, dass der größere Teil sein Engagement nicht von der Liga abhängig machen wird.
Margrit Wendel: Unsere Sponsoren setzen sich hauptsächlich aus regionalen Unternehmen zusammen. Wir haben das Glück, dass diese auch in der Oberliga ihr Klientel erreichen werden.

Noch einmal zurück zur Gesellschafterversammlung. Was wäre der Worst Case, den sie sich vorstellen können?
Matthias Wendel: Ein Rückabwicklung der GmbH. Nach dieser Gesellschafterversammlung sehe ich dies aber nicht als Option. Wir sind guter Dinge, dass es weiter geht.

Im Stammverein gibt es, wie von diesem öffentlich berichtet, eine sechsstellige Deckungslücke, die man in der Öffentlichkeit Ihnen anlastet?
Matthias Wendel: Als ich im Dez. 2015 den kommissarischen Vorsitz übernommen habe, habe ich Antrag auf Sozialversicherungsprüfung gestellt. Die Verbindlichkeiten, die aus den Jahren 2013 – April 2016 – also aus einer Zeit, in der wir noch nicht aktiv waren - stammen, sind nun seit einem Jahr bekannt. Scheinbar hat man bisher nichts unternommen, diese abzutragen oder anzugehen. Nun scheint sich der Druck der Sozialversicherungen zu erhöhen. Dies kann man aber nicht uns oder unseren derzeitigen Gesellschafter anlasten. Wir haben zu Beginn der letzten Spielzeit, im Auftrag der Gesellschafter, gut 100.000 Euro aus dem Stammkapital der GmbH an den Verein abgeführt.

Welche Konsequenzen drohen, sollte der Stammverein Insolvenz anmelden müssen und gibt es die Möglichkeit, dass man mit einem anderen Stammverein eine Kooperation eingeht?
Margrit Wendel: Noch ist es nicht so weit und wir denken, dass die Zeit vorbei sein muss in Bayreuth, wo man einen Verein „einfach liquidiert“ hat um im nächsten Moment einen neuen zu gründen und so weiter zu machen wie vorher. Zu einer möglichen Kooperation mit einem anderen Verein haben wir uns bisher keine Gedanken gemacht. Hier war und ist nichts geplant! Wir haben auch keine Kontakte zu Nachbarvereinen geknüpft wie in der Bayreuther Gerüchteküche zum Teil verbreitet wird.

Wie geht es mit den Geschäftsführern Margrit und Matthias Wendel weiter? Sie bleiben im Amt?
Matthias Wendel: Wir bleiben im Amt wobei wir nicht am Posten eines Geschäftsführers kleben. Wenn sich die Gesellschafter dafür aussprechen sollten, wonach es aber nicht aussieht, würden wir den Platz räumen. An den „Wendels“ soll und wird es nicht scheitern, dass es in Bayreuth weiterhin höherklassiges Eishockey geben wird. Unsere Aktivität als Gesellschafter ist hiervon nicht betroffen. Es gibt derzeit auch einen prominenten Bewerber für die Stelle des GF. Diesen Umstand und den Namen des Bewerbers haben wir in der Versammlung auch kommuniziert.
Margrit Wendel: Für mich gibt es eine Einschränkung. Als Geschäftsführerin stehe ich ausschließlich zu Verfügung, wenn es für die Tigers in der DEL2 weiter geht. Wir haben Ziele, die wir verfolgen und die in der Oberliga nicht umzusetzen sind.
Matthias Wendel: Wenn dieser Fall eintritt, werde ich vorerst alleine als Geschäftsführer fungieren bis man einen geeigneten Kandidaten gefunden und eingearbeitet hat. Dies kann ohne Zeitdruck geschehen.

Sie stehen – meistens in sozialen Netzwerken – in der Kritik. Wie gehen Sie damit um?
Margrit Wendel: Wir machen, wie alle anderen Menschen auch, Fehler. Das ist völlig normal. Die Art und Weise, wie Kritik geübt wird, ist allerdings grenzwertig. Ich habe trotzdem schon einigen Leuten angeboten mich kennen zu lernen und ein persönliches Gespräch zu führen. Leider nimmt das keiner dieser „Kritiker“ wahr. Es ist wohl leichter, oft auch anonym, in Foren oder sozialen Netzwerken „auszuteilen“ ohne wirkliche Hintergründe zu kennen.


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Freitag 13.April 2018
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