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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Wanderers Germering
(BLL)  Verteidiger Oskar Haerty trägt weiter das Trikot der Wanderers. Der 23-Jährige kehrte vor drei Jahren aus dem Regensburger Nachwuchs zurück. Zuletzt konnte er in 17 Partien 2 Tore und 7 Assists erzielen
  
TSV Farchant
(BBZL)  Der TSV verliert mit Lukas Artus einen wichtigen leistungsträger. Der Stürmer wird sich einer neuen Herausforderung bei einem anderen Verein stellen
  
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Mit der Verpflichtung von Cheyne Matheson hat der ESC seine Mannschaftsplanungen für die neue Saison abgeschlossen. Der 35-jährige Kanadier kommt aus der Oberliga von den Erding Gladiators zum Aufsteiger. In der letzten Saison konnte er in 46 Partien 20 Tore erzielen und weitere 18 Treffer vorbereiten
  
Neusser EV
(RLW)  Der NEV hat seine Kaderplanungen abgeschlossen. Max Drücker, Vincent Robach und Dominick Thum stehen als weitere Abgänge fest. Dafür kommen mit Verteidiger Philipp Seckel und Stürmer Sebastian Brockelt zwei Oberliga-erfahrene Spieler von den Ratinger Ice Aliens neu zum Team
 
Grefrath Phoenix
(RLW)  Torhüter Leon Jessler, der eigentlich schon für die nächste Saison zugesagt hatte, wird die GEG nun doch verlassen. Der 23-Jährige will seine Chance nutzen und wird sich einem Oberligisten anschliessen
  
Eifel-Mosel Bären
(HL)  Zahlreiche Spieler aus dem bisherigen Landesliga-Team werden auch in der Hessenliga wieder für den Bitburger ESV auflaufen. Im Tor bleiben Sandro Metzen, Daniel Petry und Erik Shigar. Auch die Verteidiger Patrick Berens, Fabian Farber und Marc Höffler gehen wieder im Bären-Trikot aufs Eis. In der Offensive haben Bastian Arend, Lukas Golumbeck, Sebastian Kaufmann, Peter Kuzdal, Patric Nora, Joel Pauls, Nico Rietz, Juljan Schilz und Pawel Szwed ihre weitere Zusage gegeben. Neu zum Team kommt Stürmer Maxim Rerich, der zuletzt pausierte und zuvor in Neuss spielte
  
Hamburg Sailors
(LLN)  Die Mannschaft der Sailors bleibt zum großen Teil unverändert. Bereits ihre weitere Zusage gegeben haben die Torhüter Till Fuhrmann und Serghei Luibcenco, die Verteidiger Vitalij Barth, Simon Beyrau, Julius Höllwarth, Mike Obiakor, Peter Obona und Maksim Shadchin, sowie die Angreifer Viktor Andryushchenko, Vadim Bekichev, Maxim Bode, Eugen Kaismir, Patrik obona, Andris Ozolnieks, Alexander Roth, Silvestrs Selickis und Wyatt Stritter
  
HC Maustadt
(BBZL)  Mit Philipp Wiche steht ein weiterer Neuzugang fest. Der 20-jährige Stürmer stammt aus dem Nachwuchs des ESV Kaufbeuren und spielte zuletzt in der Bayernliga für den ESV Buchloe
  
EHC Gelsenkirchen
(BZLW)  Die Schalker Haie haben ihren Trainer für die neue Saison bekannt gegeben. Der ehemalige polnische Nationalspieler Krystian Sikorski wird Mannschaft übernehmen. Zuletzt stand er beim Herner EV 1b an der Bande. Davor war er in Dortmund und Ratingen tätig
  
EV Fürstenfeldbruck
(BLL)  Eigengewächs Marco Huber hält dem EVF die Treue. Der 23-jährige Angreifer absolvierte zuletzt 24 Spiele für die 1.Mannschaft und konnte dabei zwei Scorerpunkte beisteuern
  
Mad Dogs Mannheim
(BWL)  Verteidiger Artem Bisliouk wird den Mad Dogs nicht mehr zur Verfügung stehen. 2023 kam er nach Mannheim, wo er nun sein Studium abgeschlossen hat und den Verein daher aus beruflichen Gründen verlassen wird
  
Bielefeld Crocodiles
(LLW)  Der TSVE kann weiterhin auf einen Großteil seiner bisherigen Mannschaft weiter setzen. Bislang haben Torhüter Frederik Schwieger, die Verteidiger Dennis Ekrot, kris Gehring, Niclas Lehmann, Mio Mielczarek, Paul Rogalski und Marcel Schuck, sowie die Stürmer Martin Bailmann, Alexander Chmelkov, Ruwen Fries, Alexander Kraus, Dennis Ostertag, Kevin Rifert, Artjom Sheludko, Justin Unger und Justin Vogt ihre Zusage gegeben
  

   

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selberwoelfeVER Selb: Topscorer Jared Mudryk sagt „Goodbye & Servus“

(OLS)  Die Gerüchteküche brodelt schon länger, immer mal wieder. Aber leider ist es kein Gerücht, sondern traurige Gewissheit und nun auch offiziell: Die Selber Wölfe und Jared Mudryk gehen künftig getrennte Wege. Nach überaus sieben sehr erfolgreichen Jahren kehrt der sympathische Publikumsliebling Oberfranken und dem Wolfsbau den Rücken und baut sich zusammen mit seiner Familie im Raum Augsburg, wo seine Ehefrau Michaela herstammt, eine neue berufliche und private Zukunft auf.

Es ist ein Abschied, der beiden Seiten – dem VERein sowie dem Spieler Jared Mudryk selbst - sehr schwerfällt. Verständlich, denn Jared war über Jahre ein fester Bestandteil des Teams, hatte sich hier in der Region mit seiner Familie wohl gefühlt, seine beiden Kinder (Tochter Zoe, Sohn Liam) sind in Oberfranken zur Welt gekommen. Sportlich gehörte Jared seit Jahren stets zu den herausragenden Spielern der Oberliga, Jahr für Jahr war er ganz vorne in die Scorerwertungen der Liga zu finden. Topscorer, Torjäger, Spielmacher und Führungsspieler – auf dem Eis und in der Kabine – Jared Mudryk füllte jede ihm zugedachten Rollen perfekt und vollumfassend aus.

Der gebürtige Kanadier kam einst im Jahr 2005 aus der NCAA zum Neusser EV in die vierte Liga Deutschlands und machte sich danach bei seinem fünfjährigen Gastspiel beim EHC Klostersee nicht nur im Süden der Republik schnell einen Namen. In den letzten sieben Jahren prägte Jared mit seiner spielerischen Fähigkeit ein Spiel zu lesen, der Partie seinen persönlichen Stempel aufzudrücken, das Wölfe-Spiel wie kein Zweiter. Jared von den eigenen Fans geliebt, von den gegnerischen Spielern wegen seiner technischen Raffinesse und seinen erstklassigen läuferischen Fähigkeiten gefürchtet wie kein zweiter, wird bei den Wölfen eine große, nicht zu schließende Lücke hinterlassen. 204 Tore und 410 Vorlagen in 339 Spielen sind im Wolfsbau Werte für die Ewigkeit, die mit Sicherheit nicht so schnell von irgendjemand nur annähernd erreicht, geschweige denn überboten werden.

Aber Jared Mudryk war für den VER Selb nicht nur wegen seiner herausragenden Scorerbilanzen ein unwahrscheinlicher Gewinn. „Jared ist und war ein super Typ, menschlich immer korrekt und absolut loyal, solche Typen Spieler gibt es leider nicht sehr viele, deshalb sage ich mal so: So traurig wie es ist, dass Jared uns nun verlassen wird. Wir können froh sein, dass wir einen Spieler seines Kalibers über so eine lange Zeit in unserer Mannschaft haben durften“, so 1.VER-Vorstand Jürgen Golly.
Für Golly wie auch seine Vorstandskollegen kam der Abgang von Mudryk nicht zu überraschend. „Jared bat um ein Gespräch im November, wo er mich und meinen Kollegen Thomas Manzei erstmalig über seine weiteren beruflichen und privaten Pläne im Vertrauen informierte und einweihte. Jared teilte uns mit, dass er zusammen mit seiner Frau Michaela, die aus einem Ortsteil von Augsburg stammt, ein Haus bauen oder kaufen möchte.“

Selbstverständlich versuchten die Wölfe-Verantwortlichen inklusive Trainer Henry Thom Jared bis zum Schluss in mehreren Gesprächen nochmals umzustimmen, aber Jared Mudryk blieb bei seiner Entscheidung: Pro Familie, Contra VER Selb. „Das müssen wir akzeptieren, auch wenn es uns noch so schwerfällt“, so der VER-Vorstand.

Jared Mudryk selbst bat dem VERein um absolutes Stillschweigen, zumal er Angst hatte, Fans könnten ihn bei einem schlechten Spiel unterstellen, er sei nicht mehr mit dem Herzen bei den Wölfen und schon gedanklich weg. Dass dies in keinster Weise so ist/war, demonstrierte der Kanadier, der 2016 seinen deutschen Pass bekam, Woche für Woche eindrucksvoll. Mudryk war in Playoff-Topform, in jedem Spiel gehörte er zu den Topakteuren, seine Reihe zuletzt mit McDonald und Moosberger war brand- und torgefährlich für jede gegnerische Abwehrreihe. Einen riesen Anteil daran gebührte dem Spieler mit der Rückennummer 11: Jared brillierte als Vorbereiter, starker Bullyspieler und eiskalter Vollstrecker in einer Person.


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Mttwoch 18.April 2018
Selber Wölfe
VERS - ud
    -  Jared Mudryk
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