SCR strebt Teilnahme an der Oberliga Süd an
(OLS) Nach dem gescheiterten Schuldenschnitt und der Lizenzverweigerung der DEL2 hofft der wirtschaftlich stark angeschlagene SC Riessersee weiter auf eine Teilnahme an der Oberliga Süd. Die Verantwortlichen arbeiten weiter akribisch am Erhalt des höherklassigen Eishockeys in Garmisch-Partenkirchen und hoffen auf grünes Licht durch den DEB. Auf der Ligentagung am Donnerstag in München befürworteten auch die anwesenden Vereinsvertereter die Teilnahme des SCR.
Um das Ziel zu erreichen wird nun eine Planinsolvenz mit Hilfe einer neuen Unterstützergruppe angestrebt. Diese soll eigenverantwortlich mit Hilfe einer Insolvenzanwältin durchgeführt werden. Ene Oberliga-Teilnahme wäre nach den Statuten des Deutschen Eishockey Bundes, der für den Spielbetrieb der Oberliga zuständig ist, wohl trotz dieses Verfahrens möglich.
Allerdings hätte der SCR kein Recht an der Teilnahme der Meisterrunde und der Play-Offs, was bedeuten würde, dass die Werdenfelser unabhängig von ihrer Platzierung in der Hauptrunde danach in der Verzahnungsrunde mit den Bayernligisten um die sportliche Qualifikation für die Oberliga Süd spielen müsste.
SCR-Boss Udo Weisenburger würde dann zurücktreten und seine Anteile an der GmbH abgeben. Stefan Endraß soll als Nachfolger offiziell als Geschäftsführer übernehmen.
Mit welcher Mannschaft eine Oberliga-Teilnahme denkbar wäre ist derzeit noch unklar. Allerdings fanden erste Gespräche mit einigen Spielern bereits statt, darunter auch Akteure aus dem bisherigen DEL2-Team, die wohl gerne in Garmisch-Partenkirchen bleiben wollen würden. Als Trainer würde Toni Söderholm wohl weiter an der Bande stehen und auch die Kooperation mit dem deutschen Meister Red Bull München könnte wohl fortgeführt werden.
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