Newsticker

    
September 26
                     
Weinernte
    
   
  www.ihp .hockey
  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Eisbären Balingen
(LLBW)  Die drei Stürmer Erick Bensel, Florian Zeiselmeier und Andrej Vasilev haben ihre weitere Zusage gegeben und werden weiterhin das Trikot der Eisbären tragen
  
EHC Regensburg
(BBZL)  Verteidiger Niklas Gasser kommt vom EC Pfaffenhofen zum EHC. Der Südtiroler spielte im bisherigen 1b-Team des ECP in der Bezirksliga. Ausserdem werden die Verteidiger Philipp Sauer, Paul Dirnberger, Luca Bauer und Korbinian Swoboda, sowie Stürmer Dominic Burkert wieder für den EHC auflaufen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Lukas Zellner wird genauso wie die beiden Stürmer Stefan Ortolf und Max Venter wieder im Trikot des ERC aufs Eis gehen. Damit sind die Personalplanungen bei den Drachen so gut wie abgeschlosse
  
EV Fürstenfeldbruck
(BLL)  Eigengewächs Marc Stroscher geht weiterhin für den EVF auf Torejagd. Der 32-Jährige spielte noch nie für einen anderen Verein und gehört seit 11 Jahren zur 1.Mannschaft
  
ERC Sonthofen
(BLL)  Verteidiger Roman Zwicker und Stürmer Justin Weber werden weiterhin für den ERC auflaufen. Damit haben die Verantwortlichen die Kaderplanungen für die neue Landesligasaison abgeschlossen
  
Wanderers Germering
(BLL)  Verteidiger Oskar Haerty trägt weiter das Trikot der Wanderers. Der 23-Jährige kehrte vor drei Jahren aus dem Regensburger Nachwuchs zurück. Zuletzt konnte er in 17 Partien 2 Tore und 7 Assists erzielen
  
TSV Farchant
(BBZL)  Der TSV verliert mit Lukas Artus einen wichtigen leistungsträger. Der Stürmer wird sich einer neuen Herausforderung bei einem anderen Verein stellen
  
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Mit der Verpflichtung von Cheyne Matheson hat der ESC seine Mannschaftsplanungen für die neue Saison abgeschlossen. Der 35-jährige Kanadier kommt aus der Oberliga von den Erding Gladiators zum Aufsteiger. In der letzten Saison konnte er in 46 Partien 20 Tore erzielen und weitere 18 Treffer vorbereiten
  
Neusser EV
(RLW)  Der NEV hat seine Kaderplanungen abgeschlossen. Max Drücker, Vincent Robach und Dominick Thum stehen als weitere Abgänge fest. Dafür kommen mit Verteidiger Philipp Seckel und Stürmer Sebastian Brockelt zwei Oberliga-erfahrene Spieler von den Ratinger Ice Aliens neu zum Team
 
Grefrath Phoenix
(RLW)  Torhüter Leon Jessler, der eigentlich schon für die nächste Saison zugesagt hatte, wird die GEG nun doch verlassen. Der 23-Jährige will seine Chance nutzen und wird sich einem Oberligisten anschliessen
  
Eifel-Mosel Bären
(HL)  Zahlreiche Spieler aus dem bisherigen Landesliga-Team werden auch in der Hessenliga wieder für den Bitburger ESV auflaufen. Im Tor bleiben Sandro Metzen, Daniel Petry und Erik Shigar. Auch die Verteidiger Patrick Berens, Fabian Farber und Marc Höffler gehen wieder im Bären-Trikot aufs Eis. In der Offensive haben Bastian Arend, Lukas Golumbeck, Sebastian Kaufmann, Peter Kuzdal, Patric Nora, Joel Pauls, Nico Rietz, Juljan Schilz und Pawel Szwed ihre weitere Zusage gegeben. Neu zum Team kommt Stürmer Maxim Rerich, der zuletzt pausierte und zuvor in Neuss spielte
  
Hamburg Sailors
(LLN)  Die Mannschaft der Sailors bleibt zum großen Teil unverändert. Bereits ihre weitere Zusage gegeben haben die Torhüter Till Fuhrmann und Serghei Luibcenco, die Verteidiger Vitalij Barth, Simon Beyrau, Julius Höllwarth, Mike Obiakor, Peter Obona und Maksim Shadchin, sowie die Angreifer Viktor Andryushchenko, Vadim Bekichev, Maxim Bode, Eugen Kaismir, Patrik obona, Andris Ozolnieks, Alexander Roth, Silvestrs Selickis und Wyatt Stritter
  
HC Maustadt
(BBZL)  Mit Philipp Wiche steht ein weiterer Neuzugang fest. Der 20-jährige Stürmer stammt aus dem Nachwuchs des ESV Kaufbeuren und spielte zuletzt in der Bayernliga für den ESV Buchloe
  

   

 Stichwortsuche:
fischtownpinguinsbremerhavenFührungswechsel bei den Pinguinen - Thomas Popiesch beerbt Benoit Doucet in Bremerhaven

(DEL2)  Obwohl überraschend so war er dennoch nicht unerwartet, der Führungswechsel auf der Kommandobrücke der Fischtown Pinguins Bremerhaven. Überraschend vielleicht deswegen, weil zu einem Zeitpunkt, an dem ein Club den zweiten Tabellenplatz ziert ein solcher Wechsel nicht zu erwarten wäre, nicht unerwartet aber, weil nach den zuletzt doch sehr schwachen Auftritten aus Sicht der Geschäftsführung ein Handeln unabdingbar wurde.
Die Verantwortlichen des Seestadtclubs begründen den Kommandowechsel vor allen Dingen darin, dass sie die gesetzten Saisonziele gefährdet sehen und eine Weiterentwicklung der Mannschaft nicht zu erkennen sei. Teammanager Prey betont, dass der Schritt nur „sehr schweren Herzens gefasst wurde, die sportlichen Ziele und die Weiterentwicklung der Mannschaft jedoch alles überwiegen. Unser Ziel sind die Play Offs und wir haben die Befürchtung, dass dem Trainer trotz seinen großen Engagements die Erfahrung fehlt, die Mannschaft durch die Endspiele zu führen“. Hauke Hasselbring, der Geschäftsführer des Zweitligisten Hauke Hasselbring ergänzt: „Die Entscheidung war menschlich schwer, sportlich jedoch erforderlich.“

Benoit Doucet hatte zu Beginn dieser Spielzeit als Trainernovize die sportliche Verantwortung beim amtierenden Vizemeister übertragen bekommen, konnte aber nie den Schatten seines Vorgängers Mike Stewart abschütteln. Zum Teil böse Verleumdungen in sozialen Netzwerken, die jeder Grundlage entbehren, sowie seine eher zurückhaltende Art, verhinderten, dass er auch abseits des glatten Geläufs nahtlos in die Fußstapfen seines populären Vorgängers treten konnte. Da er der Mannschaft auch sportlich nicht seinen Stempel aufdrücken konnte und die Leistungen des Teams zunehmend schlechter wurden, sahen sich die Verantwortlichen gezwungen, dass Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Teammanager Prey legt Wert auf die Feststellung, dass der Trainerwechsel nicht den zuletzt schlechten Ergebnissen geschuldet sei und nicht als Ausdruck von Panik zu werten ist, sondern vielmehr einzig in der Gesamtentwicklung des Teams zu suchen sei. Sowohl Geschäftsführer Hauke Hasselbring, wie auch Teammanager Prey betonen, dass die Trennung in beidseitig guten Einvernehmen getroffen wurde. Hasselbring: „Benoit war vielleicht zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort. Wir hoffen, ja sind uns sicher, dass er auf seiner nächsten Station mehr Erfolg haben wird. Wir bedanken uns für sein Engagement und wünschen ihm für die Zukunft von Herzen alles Gute!“

Nun liegt das Heft des Handelns bei Thomas Popiesch, der ab morgen das Training der Pinguine übernehmen wird. Prey: „ Wir wissen, dass es für keinen Trainer eine leichte Aufgabe ist in einer laufenden Saison einen Club zu übernehmen, aber Thomas ist einer der wenigen, dem dies nahtlos gelingen sollte.“  

Popiesch ist in der deutschen Eishockeyszene und vor allen Dingen in der DEL 2 kein Unbekannter. Ob zunächst als Spieler beim EV Duisburg, dem EHC Essen West, den Nürnberg Ice Tigers, den Krefeld Pinguinen oder den Frankfurter Lions , der heute 50 jährige galt stets als schneller und vor allen Dingen treffsicherer Stürmer, der in 141 DEL Spielen 82 sowie in 365 Zweitligaspielen 328 Punkte erzielen konnte. Nach Ende der Spielzeit 2005/2006 beendete „Popi“ seine aktive Karriere bei den Moskitos Essen. Doch der gebürtige ehemalige Ostberliner blieb seiner Lieblingssportart treu. Die Lausitzer Füchse in der 2. Eishockey Bundesliag waren nach einem kurzen „Gastspiel“ beim EC Ratingen die zweite Trainerstation für Thomas Popiesch, ehe er danach zu den Dresdner Eislöwen wechselte, wo er für 6 Jahre das Amt des Cheftrainers inne hatte.

Ob sportlich oder privat – Thomas Popiesch musste in seinem Leben schon so manche Klippe umschiffen. Als Jugendlicher beim SC Dynamo Berlin wollte er als 17jähriger über die damalige Tschechoslowakei nach West-Deutschland fliehen. Da der Fluchtversuch scheiterte, wurde er nach seiner Untersuchungshaft in Berlin-Hohenschönhausen zu einer vierjährigen Freiheitsstrafe verurteilt, die er im Gefängnis der ehemaligen Staatssicherheit in Bautzen absitzen musste. Da alle Versuche seiner Verwandten ihn freizukaufen scheiterten, hielt sich Popiesch mit Arbeiten über Wasser, ehe er 1989 wie viele seiner Landsleute über Ungarn in den Westen flüchten konnte, wo er seine Eishockeykarriere wieder aufnahm und höchst erfolgreich bestreiten konnte.

Ob als Mensch oder als Sportsmann, im deutschen Eishockey genießt Thomas Popiesch hohes Ansehen. An der Unterweser hofft man, dass er bei den Fischtown Pinguins weiter an seinem guten Resümee arbeiten kann.


 www.icehockeypage.de  Informationen zum Thema
 Datum:
 Thema:
 Bericht:
Montag 25.Januar 2016
Fischtown Pinguins Bremerhaven
FPB - ap
    -  Fischtown Pinguins Bremerhaven
    -  Thomas Popiesch
    -  
  
 

Spielersuche

Spielerdatenbank
Nachname:
Vorname:
 

Partner

  
RizVN Login




Partner2


  
Noppe
 
 
   
facebook
 
 

 
www.ihp.hockey

Hinweis in eigener Sache:
Wir verweisen auf unsere 
Nutzungsbedingungen und
die Datenschutzerklärung.
Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen sie den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung zu!