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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  

   

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Wird der schwache Eisbären-Start zum Trend?

(DEL)  Als deutscher Rekordmeister erfährt ein Profiklub in der höchsten Spielklasse höheren Druck als jene Klubs, die noch nie triumphieren konnten. Was im Fußball mit dem FC Bayern oder im Handball mit dem THW Kiel ist, unterscheidet sich auch im Eishockey nur unwesentlich. Nicht anders ist es deshalb bei den Eisbären Berlin, die von 2005 bis 2013 siebenmal in neun Spielzeiten die Meisterschaft feierten. Der aktuell schwache Saisonstart 2018/19 sorgt dabei einige Fans. Wird er zum Trend oder wandelt sich die Situation schon bald zum Positiven?

Finalteilnahme kommt nach Minusjahr überraschend

Zweimal 1. Runde, dann Viertelfinale und Halbfinale - besonders erfolgreich wartete die Playoff-Bilanz der Eisbären Berlin nicht auf, nachdem in neun Jahren zuvor beeindruckende sieben Titel gewonnen wurden. Dass es 2016/17 überhaupt für das Halbfinale reichte, muss nach Platz 8 in der Hauptrunde als große Überraschung gelten. Noch nie erzielten die Eisbären in ihrer DEL-Zeit weniger Tore - trotz mehr Spielen, als es in den ersten Ligajahren der Fall war. Ebenso waren die Torquote sowie die erzielten Powerplay-Tore und die Effizienz des Überzahlspiels so schlecht wie nie zuvor. Nach Serienerfolgen gegen die Straubing Tigers und die hochfavorisierten Adler Mannheim war erst der EHC Red Bull München eine Kategorie zu stark und eliminierte die Berliner in 4:1 Spielen. Später sollten sich jene Münchner dann gegen die Grizzlys Wolfsburg die Meisterschaft sichern.

Umso überraschender kam angesichts des Minusjahres die Folgesaison der Eisbären. Als die Euphorie in der Hauptstadt etwas zu leiden schien, boten die Berliner eine Klasse-Hauptrunde, die auf Rang 2 nur hinter München abgeschlossen wurde. Statt neuen Negativstatistiken gab es eine Runde mit über 100 Punkten zu feiern - erstmals seit 2009/2010. Den größten Anteil daran besaßen die beiden nordamerikanischen Flügelstürmer Jamie MacQueen und Sean Backman, die 31 respektive 29 Tore erzielten. Angesichts dieser starken Formsteigerung und einem mit teils unglaublichen Saves aufwartenden Petri Vehanen im Tor ging es in den Playoffs im Eiltempo an Wolfsburg und Nürnberg vorbei, ehe München im Finale in Spiel 7 etwas mehr Glück hatte. So verloren die Berliner die Chance auf die achte Meisterschaft nur ganz knapp.

Gefährlicher Trend oder doch kein Grund zur Sorge?

Der Start in die aktuelle Saison misslang für die Eisbären gründlich. Es gibt jedoch zweifelsfrei angenehmere Auftaktprogramme als Meister München und CHL-Teilnehmer Nürnberg Ice Tigers. Eine 2:4 Niederlage daheim und ein 3:4 auswärts waren die Folge für Berlin. Während die Offensive in beiden Spielen auf dem Eis war, wachte sie vor allem in Nürnberg zu spät auf. Ein früher 0:2 Rückstand konnte zwar ausgeglichen werden, doch schon bald standen die nächsten zwei Ice Tigers Tore auf der Anzeigetafel. Handelt es sich nun um einen gefährlichen Trend oder gibt es für die Eisbären-Fans doch keinen Grund zur Sorge? Wenn man den Wettanbietern Glauben schenken möchte, ist in der Tat noch alles gut. So listet Betway die Eisbären mit einer Quote von 4,00 auf den DEL-Titel im kommenden Frühjahr (Stand 21. September). Nur Seriensieger Red Bull München wird stärker eingeschätzt.

Wer auf den Kader blickt, findet dort auch wenig Grund zur Panik. Neben Vehanen, der im Gespann von Maximilian Franzreb und Kevin Poulin ersetzt werden soll, war wohl Trainer Uwe Krupp der größte Berliner Verlust. Sparta Prag heißt die neue Heimat des Coaches, der von Clément Jodoin ersetzt wird. Nachdem der Kanadier bereits in der letzten Saison als Co-Trainer der Eisbären engagiert war, erhielt er nun eine Beförderung. Jodoin zeigte in seiner bisherigen Karriere vor allem den richtigen Umgang mit jüngeren Spielern nach Dreifach-Gold in den World Juniors und einer QMJHL-Meisterschaft. Der spannendste Neuzugang ist zweifelsfrei Colin Smith, der im Alter von 25 Jahren über den großen Teich nach Deutschland kam. Als Siebtrundenpick der Colorado Avalanche brachte es Smith immerhin zu einem NHL-Spiel. Er ist ein talentierter Spielmacher, der als Zwei-Wege-Center sein Geld verdient. Nicht zuletzt dank Zugängen wie Poulin oder Smith sind die Playoffs Pflicht. Die Entwicklung der Spiele dort hängt auch stets von der aktuellen Form und Verletzungssituation ab. Wenn alle Spieler fit sind, spräche nicht viel gegen eine abermalige Finalteilnahme der Eisbären Berlin, sei es gegen München oder ein anderes Team. Nur der Fehlstart sollte möglichst schnell und weit in die Vergangenheit verfrachtet werden.


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Dienstag 25.September 2018
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