Saale Bulls HalleNeuer Goalgetter für die Saale Bulls – Calder Anderson wechselt nach Halle
(OLN) Bei Brett Ouderkirk kam es im normalen Heilungsprozess seiner Verletzung aus den letztjährigen Playoffs zu Komplikationen, wodurch die Genesung mehr Zeit als ursprünglich angedacht benötigt. Seine Rückkehr auf das Eis verzögert sich daher auf unbestimmte Zeit. Die Saale Bulls räumen ihrem kanadischen Angreifer die notwendige Zeit ein und sind sich sicher, dass der 29-Jährige nach vollständiger Genesung zu seiner bekannten Stärke zurückfindet.
Um die Lücke zu schließen, die der Ausfall Ouderkirks in der halleschen Offensive hinterlässt und um von Beginn an mit drei Importspielern agieren zu können, wurden die Verantwortlichen noch einmal auf dem Spielermarkt aktiv und nahmen Calder Anderson unter Vertrag. Der 24-jährige Kanadier ist dabei weit mehr als „nur“ ein Ersatz für seinen Landsmann – ganz im Gegenteil: Genau wie Ouderkirk gilt auch Anderson als ausgewiesener Goalgetter, der seine Torjäger-Qualitäten schon mehrfach unter Beweis gestellt hat.
Ausgebildet in der Westen Hockey League (WHL), eine der Top-Juniorenligen in Kanada, wagte Anderson 2023 den Sprung nach Europa. Bei seiner ersten Station im italienischen Merane avancierte der Linksschützte mit 77 Punkten (31 Tore) nicht nur zum besten Scorer seiner Mannschaft, sondern krönte sich auch direkt zum erfolgreichsten Punktesammler der gesamten Alps Hockey League. Folgerichtig wurde der damals erst 21-Jährige zum MVP der AlpsHL-Saison 2023/24 gekürt und zog damit das Interesse der Verantwortlichen aus Heilbronn auf sich.
Rund zwei Spielzeiten wirbelte Anderson die Defensivreihen der Oberliga Süd durcheinander. In 91 Hauptrunden-Partien für die Falken scorte der Angreifer bei 61 eigenen Treffern ganze 149-mal, hinzu kommen 14 Playoff-Punkte in ebenso vielen Spielen. Seine erste Spielzeit in Heilbronn beendete er mit einem Schnitt von 1,88 Punkten pro Partie, der höchste Wert der gesamten Oberliga-Süd-Saison 2024/25.
Die abgelaufene Spielzeit beendete Anderson bei den Hannover Indians, bei denen er nach vier Hauptrunden-Partien (fünf Punkte) in den anschließenden Playoffs zehn weitere Zähler folgen ließen, Bestwert im ECH-Kader. Bei den Niedersachsen spielte Anderson bereits mit Fabian Belendir und Julian Wäser zusammen, in Heilbronn mit Niklas Jentsch.
|
||||||
| www.icehockeypage.de www.ihp.hockey |












