EC Bad NauheimEC Bad Nauheim verpflichtet Stephen Harper
(DEL2) Der EC Bad Nauheim hat Stephen Harper unter Vertrag genommen. Der 31-jährige kanadische Stürmer wechselt in die Wetterau und erhält bei den Roten Teufeln einen Vertrag bis zum Saisonende. Harper ist 1,88 Meter groß, wiegt 96 Kilogramm und spielt als Linksschütze. Der in Hamilton, Ontario, geborene Angreifer gilt als körperlich präsenter Power Forward und bringt neben seiner Physis auch einen guten Schuss sowie Erfahrung aus verschiedenen nordamerikanischen und europäischen Ligen mit.
Deutschland ist für Harper kein unbekanntes Terrain. In der Saison 2022/23 spielte er für die Düsseldorfer EG in der PENNY DEL. In 54 Hauptrundenspielen erzielte er 13 Tore und bereitete 18 weitere Treffer vor. In den anschließenden Playoffs kamen in sieben Partien ein Tor und fünf Assists hinzu.
Seine Laufbahn führte Harper zuvor unter anderem durch die AHL und ECHL. Anschließend sammelte der Kanadier weitere Erfahrungen in europäischen Ligen.
„Stephen ist ein wuchtiger, athletischer Stürmer, der eine enorme körperliche Präsenz auf das Eis bringt und mit Vorliebe dorthin geht, wo es wehtut – direkt vor das Tor. Er hat einen sehr guten Schuss, arbeitet intensiv für die Mannschaft und weiß aus seiner Zeit in Düsseldorf ganz genau, worauf es im deutschen Eishockey ankommt“, sagt Chefcoach Kevin Gaudet.
Harper freut sich auf seine neue Aufgabe in der DEL2: „Ich freue mich riesig darauf, nach Bad Nauheim zu kommen – zu einem Klub mit einer so großen Geschichte und einer tollen Fanbasis. Mein ehemaliger Spieler und Mentor Dino Felicetti hat mir erzählt, dass Bad Nauheim der beste Ort zum Eishockeyspielen ist. Ich freue mich darauf, alle kennenzulernen und gemeinsam loszulegen.“
Auch Geschäftsführer Christopher Fiori sieht in Harper eine Verstärkung für den Kader: „Mit Stephen Harper binden wir einen gestandenen Profi bis zum Saisonende an uns, der unserer Offensive eine zusätzliche Dimension verleiht. Er gibt unserem Kader genau die physische Wucht und Schussqualität, die in den intensiven Wochen, die vor uns liegen, wichtig sein können.“
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