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Juli 26
                     
Juli 5
          
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
      
Bären Neuwied
(OLN)  Stürmertalent Lenard Dötsch, der nach einem kurzen Auslandsaufenthalt erst während der letzten Saison zum EHC kam, wird auch in der Oberliga wieder für die Bären auflaufen. In 36 CEHL-Spielen konnte der 19-Jährige zwei Tore erzielen und einen weiteren Treffer vorbereiten
  
Mad Dogs Mannheim
(BWL)  Die Mad Dogs haben mehrere Abgänge kommuniziert. Tobias Späth, David Amort, Fabian Späth, Justus Schmitz, Vitus Wagnerm Levi Wunder, Topias Niskanen und Nicolas Bastian werden den Verein aus unterschiedlichen Gründen verlassen
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Der EVD hat Stürmer Leon Draser verpflichtet. Der 19-Jährige wechselt aus dem Deggendorfer Nachwuchs zu den Isar Rats. Beim DSC stand er auch im erweiterten Oberliga-Aufgebot
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Die ersten Abgänge beim EV stehen fest. Während Nicolas Herringer nach Kanada zurückgekehrt ist, werden auch Jan Koller, Max Muscheid und Julian Michalik nicht mehr die Schlittschuhe für die Kobras schnüren
  
Wanderers Germering
(BLL)  Mit Louis Kolb bleibt ein weiteres Eigengewächs in germering. Der 26-Jährige spielt bereits seit 2017 in der 1.Mannschaft der Wanderers
  
Pfaffenhofen Eishogs
(BBZL)  Strmer Matthias Hofbauer, sowie die Verteidiger-Eigengewächse Tim Lohrer und Quirin Oexler bleiben beim ECP und werden Teil der neu formierten 1.Mannschaft sein
  
EHC Essen
(BZLW)  Die Stürmer Andrii Ibraiev und Jan Hildenberg sind die ersten beiden Spieler im neuen Mannschaftskader des EHC.Beide spielten zuletzt im Nachwuchs der Moskitos und Eagles
  
Waldkraiburg Löwen
(BYL)  Verteidiger Max Cejka wird in seine fündte Spielzeit im EHC-Trikot gehen. Der 32-jährige Deutsch-Tscheche, der lange Zeit auch in der Oberliga aktiv war, konnte zuletzt in 44 Partien 3 Tore und 22 Assists für sich verbuchen
  
Schongau Mammuts
(BYL)  Nachwuchsgoalie Ludwig Negele wird genauso wie die beiden jungen Stürmer Marcel Forstner und Jonathan Schubert wieder im Kader der Bayernliga-Mannschaft stehen
  
Adendorfer EC
(RLNO)  Lukas Fricke wechselt vom amtierenden Meister der Oberliga Nord, den Hannover Scorpions, zu den Heidschnucken. Der 21-Jährige stammt aus dem Nachwuchs des EHC Wolfsburg und absolvierte in der Wedemark seine erste Saison im Seniorenbereich. 46 Spiele hat der Verteidiger für die Scorpions bestritten und konnte dabei 5 Assists beisteuern
  
Harzer Falken
(RLNO)  Mannschaftskapitän Nico Ehmann hat in Braunlage verlängert. Der 32-jährige Verteidiger kam 2018 aus Rostock zum EC und ist seither nicht mehr aus der Defensive wegzudenken. In der letzten Saison gelangen ihm 2 Tore und 13 Vorlagen in 31 Spielen
  
ESV Bergisch Gladbach
(RLW)  Die Realstars melden einen weiteren Neuzugang aus der DEL2. Von den Eispiraten Crimmitschau wechselt Verteidiger Alexander Schmidt, der ursprünglich aus dem Kölner Nachwuchs hervorging, nach Bergisch Gladbach. Drei Jahre lang stand er im Kader der Westsachsen
  
Grizzlys Bergkamen
(RLW)  Vladiyslav Sushkov verstärkt auch in der kommenden Saison wieder die Hintermannschaft des ESV. Der 23-jährige Ukrainer absolvierte zuletzt 21 Partien und konnte dabei 8 Tore und 11 Assists erzieen, womit er auch seine Offensiv-Fähigkeiten unter Beweis stellte. Dagegen wird Verteidiger Nikolai Kulik die Grizzlys nach drei Jahren aus familiären Gründen verlassen und seine aktive Laufbahn beenden
  
Wiehl Penguins
(RLW)  Die Defensive der Penguins wächst weiter. Als nächstes haben die drei verteidiger Timothy Stamm, Mats Göbel und Finn Mariaux ihre Zusagen für die neue Regionalligasaison gegeben. Ausserdem bleiben auch Mannschaftskapitän Stefan Streser, sowie seine Assistenten Patrick und Yannick Beste
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Eigengewächs Jonas Stockhausen wird in seine vierte Saison für die Crocodiles gehen und weiterhin die Defensive verstärken
 
Türkheim Celtics
(BLL)  Der Landesliga-Nachrücker meldet die Verlängerungen mit den sieben Verteidigern Jakob Bottner, Benjamin Hofmann, Friedrich Keller, Maximilian Schorer, Michael Urbanek, Sascha Vogler und Florian Zacher
  

   

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selberwoelfeSelber Wölfe: "Hauptsache vor Bindlach-Süd"

(OLS)  Der Eishockey-Oberligist VER Selb stellt seine neue Mannschaft und die Ziele vor. Die „Wölfe“ wollen in der Hauptrunde unter die ersten Sechs und vor dem Oberfrankenrivalen EHC Bayreuth landen. Die Netzsch-Arena soll bald im neuen Design glänzen.

Platz sechs sieht Jürgen Golly, Vorsitzender des VER Selb, als absolute Pflicht an für die am 27. September beginnende Hauptrunde der Eishockey-Oberliga Süd, Platz vier sei das Wunschziel. „Aber eines kann ich euch garantieren“, rief Golly am Samstag den rund 600 Anhängern des VER Selb bei der Teamvorstellung beim Edeka-Sommerfest zu: „Wir werden vor Bindlach-Süd landen.“ Dieses Bindlach-Süd steht für eine Stadt in Oberfranken, deren Namen partout nicht über die Lippen von Selber Eishockeyanhängern gehen soll. Zur Auflösung: Es handelt sich um Bayreuth, wo der Erzrivale und Aufsteiger EHC beheimatet ist.

Dass deren Spieler und Fans in Selb auch wenig liebevoll „Talbewohner“ genannt werden, wusste selbst Achim Moosberger. Der Neuzugang aus Bietigheim, der in den vergangenen beiden Jahren in einigen Begegnungen bereits sehr erfolgreich als Förderlizenspieler für die „Wölfe“ auf dem Eis gestanden war und am Samstag lautstark begrüßt wurde, zeigte sich sehr glücklich, nun richtig in Selb angekommen zu sein. „Als mich Jürgen Golly am Telefon wegen eines Vertrages gefragt hat, habe ich gesagt, ich bin in drei Tagen oben und unterschreibe!“ Als einen Grund für den Wechsel von der zweiten Bundesliga in die Oberliga nannte Moosberger die „tolle Atmosphäre“ in Selb. „Das ist eine eishockeyverrückte Stadt.“ Und natürlich freut sich der 21-Jährige auch auf viel Eiszeit. „Trainer Cory Holden setzt ja auf junge Leute. Deshalb ist der VER ideal für mich.

Was mit dem 20-jährigen Regensburger Felix Söllner auch der zweite Neuzugang so sieht. „Es eine Herausforderung, mich in einem besseren Team und in der Oberliga durchzusetzen. Der VER Selb hat höhere Ziele als Regensburg.“ Wichtig für Söllner sei auch, sich von den älteren Spielern etwas abzuschauen. Gleiches trifft auf die Nachwuchskräfte Ricco Warkus, Timo Roos und Philipp Hechtfischer zu. Sie wollen in die Lücken stoßen, die Yann Jeschke und Alexander Fischer hinterlassen haben. „Es ist schön, die Chance zu bekommen, in der ersten Mannschaft meines Heimatvereins zu spielen“, sagte Hechtfischer, der sich Unterstützung von den Routiniers erhofft. „Die können uns ruhig auch mal in den Hintern treten.“

Zu diesen Routiniers zählt auch Dan Heilman, den die Euroherz-Moderatoren Thomas Ploß und Tobias Schmalfuß als „Opa im Team“ auf der Bühne begrüßten. „Ich habe im Sommer gut trainiert und fühle mich noch fit“, freut sich der 37-Jährige auf eine weitere Saison im VER-Trikot. Ein ganz anderes Kleidungsstück muss Herbert Geisberger langsam wieder aus dem Schrank hervorkramen: Die „Glücks-Unterhose“, die der Torjäger nach erfolgreichen Spielen nicht wechselt, soll auch in der neuen Saison möglichst wenig Waschpulver sehen. Wie seine Mannschaftskameraden, hatte auch Geisberger die positiven Erlebnisse aus den Play-off-Spielen im Sommer noch einige Zeit im Kopf. „Ich hoffe, es wird wieder eine so geile Saison.“

In einem Punkt waren sich am Samstag alle Spieler und Verantwortliche einig: Die Oberliga wird in dieser Saison um einiges stärker sein. Der Verein sieht sich dennoch gerüstet, wieder vorne mit anzugreifen. „Bei uns gab es wenig Veränderungen. Und die Mannschaft hat ja im Vorjahr gezeigt, wozu sie fähig ist“, blickt Jürgen Golly zuversichtlich nach vorne. Auch der kurze Rückblick des Vorsitzenden auf die vergangenen spielfreien Monate fielen positiv aus. „Es war ein schwieriger Sommer, aber wir haben viele Probleme wieder lösen können.“ Golly erwähnte besonders noch einmal die neue strategische Zusammenarbeit mit der Firma Netzsch. „Das wird den Verein in den nächsten drei Jahren in vielen Bereichen nochmals richtig nach vorne bringen.“ Bis zum Saisonstart soll die künftige Netzsch-Arena auch in einem neues Design glänzen. „Es wird eine tolle Saison“, versprach Golly.

Nach dem großen Erfolg im Januar diesen Jahres, als 558 „Wölfe“-Anhänger im Sonderzug nach Füssen gereist waren, hat das Selber Fanprojekt für die neue Eishockey-Oberligasaison bereits die nächste Reise geplant. Am 5. Januar 2014 rollen die VER-Fans gemeinsam zum Spiel nach Bad Tölz. „Die Fahrt nach Füssen war eine Hammersache, die nach einer Wiederholung geschrien hat“, sagten Fanbauftragter Fabian Melzner und Sonderzug-Mitorganisator Holger Hager bei der Teamvorstellung unter dem Jubel der Anhänger.
Die Endstation für den zweiten VER-Sonderzug wird bei der Hinfahrt der Bahnhof in Holzkirchen sein, von dort geht es die restlichen Kilometer mit Bussen ins Bad Tölzer Eisstadion. Und da der Bahnhof in Holzkirchen größer sei als der in Füssen, könne der Sonderzug heuer auch größer werden, teilte Hager mit. Die Organisatoren rechnen damit, dass die Plätze im Zug erneut weggehen wie warme Semmeln. „Bei der Premiere war jeder heiß wie Frittenfett. Das wird auch dieses Mal wieder so sein“, ist Hager überzeugt.


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Montag 26.August 2013
VER Selb e.V.
Oberliga Süd
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