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August 26
                     
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  KURZNACHRICHTEN  

           
      
Bären Neuwied
(OLN)  Felix Köllejan wird erneut das Goalie-Duo zusammen mit Jonas Gähr bilden. Der 30-Jährige kehrte erst während der letzten Saison aus der Regionalliga vom ESV Bergisch Gladbach zum EHC zurück
  
Eisbären Heilbronn
(BWL)  Stürmer Johann Kaschtanow kehrt nach Heilbronn zurück, wo er einst seine ersten Schritte auf dem Eis machte. Der 21-Jährige spielte später im Mannheimer Nachwuchs, sammelte Erfahrungen in der Schweiz, dann im Bietigheimer Nachwuchs und ging zuletzt im Nachwuchs der Vienna Capitals in Österreich aufs Eis
  
TSV Farchant
(BBZL)  Der TSV wird mit einem fast unveränderten Kader in die kommende Saison gehen. Neben den bereits bekannten Ab- und Zugängen bleiben die Torhüter Elias Fischbacher und Christian Grigull, die Verteidiger Robert Altenhofen, Timothy Coutu, Benedikt Erhardt, Johannes Feichtinger, Matej Kurzweil, Lorenz Mittermaier, Max Reindl und Andreas Tanzer, sowie die Angreifer Lukas Artus, Max Heckel, Florian Imminger, Sebastian Kastner, Andreas Maurer, Jan Müller, Sebastian Reindl, Lukas Rotter, Dennis Spanke, Felix Watz, Kristian Weber und Sebastian Wolters
  
Black Bears Freising
(BBZL)  Verteidiger Cristian Castlunger wird den Black Bears genauso erhalten bleiben wie die Stürmer Felix Kammermeier, Severin Sippl und Marc Völkel, die alle ihre weiteren Zusagen gegeben haben
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Die Verteidiger Matthew Genest-Schön, Dominik Gutjahr und Valentin Kopp, sowie die beiden Stürmer Calvin Engel und Silas Jäger werden auch in der kommenden Spielzeit wieder im Trikot der Hornets auflaufen
  
EHC Bayreuth
(BLL)  Stürmer Kevin Altmann wird auch in der neuen Saison wieder im erweiterten Aufgebot des EHC stehen
  
Hammer Eisbären
(OLN)  Die Hammer Eisbären haben sich mit den EC Harzer Falken auf eine Kooperation verständigt. Verteidiger Luis Läckle und Stürmer Reko Pohjamo werden mit Förderlizenzen ausgestattet und können somit Eiszeit in der Oberliga erhalten. beide wurde von Braunlage erst neu verpflichtet und spielten zuvor bereits in der Oberliga für den SC Riessersee bzw. die Tigers Bayreuth
  
EHC Gelsenkirchen
(BZLW)  Stürmer Dion-Justin Tilsen wird nach mehrjähriger Pause sein Comeback geben. Der 26-Jährige entstammt dem Dortmunder Nachwuchs und spielte danach im Nachwuchs des Herner EV
  
Grizzlys Bergkamen
(RLW)  Konstantin Esaulov ist der zweite Neuzugang beim ESV für die kommende Saison. Der 18-jährige Stürmer spielte bisher im Nachwuchs des Iserlohner EC und wird nun seine ersten Schritte im Seniorenbereich machen
  
Black Eagles Reutlingen
(BWL)  Wolfgang Richter, der vor drei Jahren aus Stuttgart zur TSG kam, wird weiterhin die Defensive verstärken. Der 29-Jährige konnte in der letzten Saison in 29 Partien 7 Scorerpunkte beisteuern
  
Luchse Lauterbach
(RLW)  Der 54-jährige Torhüter Klaus-Dieter Lechner wird auch in der kommenden Spielzeit wieder zum Aufgebot der Luchse gehören
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Namhafte Verstärkung für den ERC: Vom Bayernligisten EV Dingolfing wechselt Stürmer Sergej Janzen zu den Red Dragons. Der 39-jährige Routinier verfügt über DEL-Erfahrung und spielte lange Zeit auch in der zweiten Liga und Oberliga
  
Waldkirchen Crocodiles
(BLL)  Torhüter Matthias Huber, die Verteidiger Nicolas Müller, Ludwig Seidl und Dominik Kirjak, sowie die Stürmer Zachary Brydges, Daniel Garbas, Garrett McArthur, Karl Rosental und Nico Tolle bleiben bei den Karoli Crocodiles. Neu zum Team kommt ausserdem der junge slowakische Stürmer Tobias Polakovic
  
Amberg Wild Lions
(BYL)  Stürmertalent Philipp Bieda gehtkünftig für den ERSC aufs Eis. Der 20-Jährige machte seine ersten Schritte auf dem Eis einst in Amberg und spielte später lange Zeit im Nürnberger Nachwuchs. In der letzten Saison sammelte er wertvolle Erfahrungen in der nordamerikanischen Nachwuchsliga USPHL bei den Seattle Totems
  
Selber Wölfe
(OLS)  Die beiden jungen Stürmer-Eigengewächse Felix Bauer und Max Klughardt werden auch in der neuen Saison wieder zum Oberliga-Kader der Wölfe gehören
  

   

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bluedevilsweiden1.EV Weiden will aus Seuchen-Saison lernen / Vorbereitung auf Bayernliga läuft – Saisonziel: Wiederaufstieg

(BYL)  Mit dem Abschluss der Relegationsspiele zur DEL 2 steht es nun auch praktisch fest: Die Blue Devils müssen nach ihrer „Seuchensaison“ in der Oberliga Süd den Gang in die Bayernliga antreten. Der Abstieg „hätte nicht sein müssen“, sind sich die Vorstände des 1. EV Weiden sicher, sei aber letztlich „keine Katastrophe“. Mit einem letzten Blick zurück wolle man einen Schlussstrich ziehen unter ein verkorkstes Spieljahr, das wohl niemand so erwartet hatte.

Grund zur Kritik gebe es genug, sagt Thomas Siller, der 1. Vorsitzende des 1. EV Weiden. „Auf allen Ebenen sind in Summe zu viele Fehler gemacht worden – auch uns als Vorstandschaft nehmen wir da nicht aus.“ Zum Beispiel, dass nicht gelungen sei, im Dezember einen guten Mittelstürmer für den zweiten Block zu verpflichten. „Wir haben alles versucht, aber während einer laufenden Saison einen absoluten Leistungsträger zu bekommen, ist nahezu unmöglich“, erklärt Siller. Auch der Trainerwechsel von Victor Proskuryakov zu Peter Hampl habe „leider nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Wir danken Peter nochmals ausdrücklich für seine Bereitschaft, dieses „Abenteuer“ anzunehmen.“ Ob Trainer, Kader, Umfeld: Insgesamt habe man „Vieles versucht – gebracht hat es nicht viel.“

Ein besonderer Faktor sei in dieser Saison das große Verletzungspech gewesen, unter dem die Mannschaft während des gesamten Saisonverlaufs zu leiden gehabt hatte. „Unser Pech hatte schon groteske Züge, wir waren fast nie komplett.“ Speziell der lange Ausfall von Stamm-Goalie Daniel Huber habe sich sehr nachteilig ausgewirkt. Dieses Verletzungspech habe die Abwärtsspirale äußerst negativ begünstigt. 

Die Kritik der Vorstandschaft richtet sich aber auch an die Mannschaft. Im Verletzungspech sieht die VSS nur eine Teilursache der Misere, als Alibi der Spieler und des Trainers will sie dies alleine nicht gelten lassen. Man ist nach wie vor überzeugt, dass der Kader stark genug gewesen wäre, um den Klassenerhalt in der Oberliga Süd zu schaffen: „Die Qualität war da – aber die Mannschaft ist zu keiner Zeit als Einheit aufgetreten.“ Ohne mannschaftliche Geschlossenheit habe man in der starken Oberliga Süd keine Chance – vor allem als „Underdog“ mit vergleichsweise kleinem Etat. „Man kann im Eishockey viel mit Disziplin und Kampfgeist erreichen und fehlende individuelle Klasse ausgleichen, aber daran hat es diese Saison einfach zu oft gefehlt“, zeigt sich Siller enttäuscht.

In die gleiche Kerbe schlägt auch der 2. Vorsitzende, Tobias Hacker: „Wir haben von etlichen Spielern einfach individuell bessere Leistungen erwartet – zudem hat bei manchen auch die professionelle Einstellung gefehlt.“ Dabei habe „jeder Spieler gewusst, was auf ihn zukommt“, schließlich sei es die zweite Oberliga-Saison nach dem Aufstieg aus der Bayernliga gewesen. „Leider haben zu viele Spieler die Aufgabe Klassenerhalt von Anfang an zu sehr auf die leichte Schulter genommen.“ Dies habe sich schon vor Saisonstart gezeigt. So seien etliche Spieler „alles andere als fit“ aus der Sommerpause gekommen. Hacker: „Ein gutes Sommertraining ist Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Saison“. Die mangelnde Fitness sei einigen Spielern im Saisonverlauf – vor allem in den Play-Downs – deutlich anzumerken gewesen. „Vielleicht hätten wir hier schon früher ein Exempel statuieren müssen.“

Möglicherweise habe auch der überraschende Erfolg der Vorsaison, als man als Aufsteiger „zwar verdient, aber im Endeffekt auch mit Glück“ das Play-Off-Viertelfinale gegen Kassel erreicht hatte, den einen oder anderen „geblendet“. „Das zweite Jahr ist immer schwerer als das erste – leider hatten diese alte Weisheit nicht alle auf dem Schirm“, ergänzt 3. Vorsitzender Wolfgang Schalamon. Ärgerlich sei zudem gewesen, dass das Team „selbst nach guten Vorstellungen nie einen positiven Trend hat erzeugen können. Das ist eigentlich nicht nachvollziehbar.

Aus den Fehlern der letzten Saison müssen wir lernen, sagt Thomas Siller. Entsprechend werde sich für die neue Spielzeit in der Bayernliga manches ändern. „Vielleicht haben wir den Spielern in der Vergangenheit das Umfeld ein bisschen zu komfortabel gestaltet. Zunächst muss aber die Leistung auf dem Eis stimmen.“ Es sei nun jedoch an der Zeit „abzuschließen und einen Strich drunter zu machen. Wir hatten ein Seuchenjahr, das kann passieren im Sport. Aber jetzt packen wir gemeinsam wieder an“, zeigt sich die Vorstandschaft des 1. EV Weiden motiviert für die kommenden Aufgaben.

Schließlich habe man sich für die neue Saison ehrgeizige Ziele gesetzt. „Als Absteiger aus der Oberliga muss es natürlich unser Ziel sein, ganz vorne in der Bayernliga mitzuspielen.“ Und natürlich strebe man auch den direkten Wiederaufstieg in die Oberliga an.  Siller: „Dazu muss aber alles passen – das wird kein Selbstläufer.“

Oberste Prämisse bleibe bei allem sportlichen Ehrgeiz wie in der Vergangenheit die wirtschaftliche Vernunft. Man wolle einen Kader zusammenstellen, „der die gesteckten Ziele erreichen kann, ohne dabei ein finanzielles Risiko einzugehen“, betont der 1. Vorsitzende.  Vom erfolgreichen Nachwuchs bis zur ersten Mannschaft müsse weiterhin vernünftig gewirtschaftet werden, „denn wir tragen eine große Verantwortung für unseren Verein“, findet Siller mahnende Worte.

Fest steht: Die Mannschaft wird ein verändertes Gesicht bekommen, ein neuer Trainer soll das Team übernehmen. „Wir brauchen einen Trainer, der unbelastet an die Aufgabe herangehen kann“, erklärt Siller. Man sei guter Dinge, „schon bald Konkretes vermelden zu können.“ Auch mit potenziellen Neuzugängen habe es bereits Kontakte gegeben, aber zunächst stehe die Verpflichtung des neuen Trainers im Fokus.


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Donnerstag 24.April 2014
1.EV Weiden 1985 e.V.
Bayernliga
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